
Bundeskanzler Friedrich Merz hat am Montag einen Tankrabatt beschlossen. Genau die Maßnahme, die er 2022 als billiges „Flickwerk“ verhöhnt hatte. Die Union zeigt wieder ihr wahres Gesicht: Prinzipien gelten nur, solange man nicht selbst am Ruder sitzt.
Doch der eigentliche Skandal liegt tiefer. Der Staat nimmt den Autofahrern jedes Jahr über 30 Milliarden Euro allein durch die Energiesteuer ab – und verdient bei steigenden Preisen gleich doppelt mit. Denn auf die Steuer kommt die Mehrwertsteuer obendrauf. Ein perfektes Selbstbedienungssystem.
In seinem neuen Video zerlegt Julian Reichelt diese Heuchelei schonungslos. Die Grafik, die er zeigt, spricht Bände: Ein Liter Benzin kostet unter einem Euro – der Rest ist purer Staat. Dazu holt Reichelt Merz’ eigenen Tweet von 2022 hervor, in dem der heutige Kanzler den Tankrabatt noch als „Flickwerk“ verspottet hatte.
Der neue Merz-Rabatt ist sogar schwächer als der alte. Nur zwei statt drei Monate. Weniger Entlastung für Pendler und Familien, die jeden Cent umdrehen müssen. Während die Regierung weiter munter Steuern auf Steuern stapelt.
Reichelt erklärt auch, wie die CO2-Steuer als „Steuer auf die Steuer auf die Luft“ funktioniert – ein absurdes Grünen-Konstrukt, das Merz offenbar klaglos übernimmt. In den USA zahlen Autofahrer lächerliche 15 Cent Steuern pro Liter. In Deutschland sind es 80 Cent! Kein Wunder, dass die Industrie flieht und die Bürger bluten.
Besonders perfide: SPD-Chef Klingbeil freut sich heimlich über jeden Cent, den der Spritpreis steigt. Dann kassiert er nämlich eine halbe Milliarde extra – dank der Steuern auf die Steuern.
Die Wahrheit über Friedrich Merz ist so einfach wie ernüchternd: Er findet plötzlich alles richtig, was er gestern noch als falsch gebrandmarkt hat – sobald er es selbst tut. Typisch Altparteien.
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