Horst D. Deckert

UNTERNEHMER-BERATER, SERIENUNTERNEHMER BZW. MEHRFACHGRÜNDER Parteilos und damit völlig unabhängig von irgendwelchen Parteien, Organisationen, Verbänden, etc. Seit 1971 im Dienst von Inhabern, Geschäftsführern, Unternehmern. 1971: Gründung einer Werbeagentur mit dem Schwerpunkt Marketing für Kleinbetriebe im Alter von 19 Jahren. Seit 1977 Firmengründer in Europa, USA und Südamerika. Fragen?
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Berichte über heftige Menstruation nach einer Covid-Impfung häufen sich

Kate Clancy, eine Professorin für Anthropologie an der Universität von Illinois, schrieb bereits am 24. Februar: «Anderthalb Wochen nach der ersten Moderna-Dosis habe ich meine Periode einen Tag oder so früher bekommen und es sprudle, als wäre ich wieder in meinen Zwanzigern.» Sie fragte sich, ob es anderen Frauen wohl ähnlich ergeht. Diese Meldung brachte offenbar einen Stein ins Rollen. Denn in hunderten von Kommentaren schildern Frauen nun ähnliche Erfahrungen – auch aus der Schweiz.

Tahina schreibt:

«Meine Ärztin hatte mich vor der ersten Covid Impfung drauf hingewiesen und es trat ein – zu frühe, heftige Periode. Auch nach der zweiten Impfung heftige Monatsblutung.»



Katharina schreibt:

«Lese gerade über Zyklusbeschwerden nach der BionTech-Impfung. Eine Woche nachdem ich die Impfung bekommen hab kam meine Periode und ‹ging drei Wochen lang›, bis die Ärztin mir Hormone verschrieben hat, die ich aktuell noch nehme, damit sie weggeht.»

und Pingu schreibt:

«Direkt nach der Impfung Schwindel und Wattekopf. Die Nacht drauf Ganzkörpermuskelkater, Wattekopf und verfrühte und sehr starke Periode (keine Ahnung ob das damit zusammenhängt).»

Auch die Onlineausgabe der Frankfurter Rundschau berichtet von starken Blutungen und Krämpfen bei jungen Frauen nach der Impfung.

«Expertinnen und Experten» seien ratlos, wie es zu diesen Veränderungen des Menstruationszyklus komme. Dies ist auch nicht weiter verwunderlich, denn die experimentellen «Gen-Therapie-Vakzine» wurden in Bezug auf den Menstruationszyklus und die Sexualhormone nie erforscht.

Die Frankfurter Rundschau nennt lediglich eine kleine, nicht repräsentative und retrospektive (rückblickende) Studie mit 233 Frauen im gebährfähigen Alter, in der «Menstruationsveränderungen» beschrieben werden. Allerdings nicht wegen den Vakzinen, um die es im Artikel eigentlich gehen soll, sondern wegen «Corona-Infektionen».

Dass sich Störungen des Menstruationszyklus nach einer Gen-Impfung häufen, könne auch mit «Stress, Schlafstörungen oder einigen Medikamenten» erklärt werden, heisst es lapidar. Trotz der vielen persönlichen Geschichten gebe es einfach nicht genug Daten, die zeigen, dass die mRNA-Impfstoffe einen Einfluss auf den Menstruationszyklus haben könne, wird die «Gesundheitsexpertin» Jennifer Wider von Health.com zitiert.

Auch für Daniel Surbek, Co-Klinikdirektor am Universitätsspital Bern könnte «körperlicher oder psychischer Stress», wie er rund um die Impfung vorkomme, eine Rolle spielen, schreibt die Onlineausgabe der Gratiszeitung 20 Minuten.

Alexandra Alvergne von der britischen Oxford University habe eine Theorie, schreibt 20 Minuten: Eine durch den Impfstoff hervorgerufene «Entzündungsreaktion» im Körper soll den Menstruationszyklus beeinflussen – also eine direkte Wirkung des Vakzins.

Doch die «Experten», deren Namen der Redaktion von 20 Minuten angeblich bekannt sind, seien sich einig: Es gebe keinen Grund zur Sorge, dass die Regelblutung dauerhaft anders bleibe. So würden etwa Grippe- und HPV-Impfungen die Periodenblutungen auch nur vorübergehend beeinträchtigen, so die sorglose Erklärung von 20 Minuten.

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