Horst D. Deckert

UNTERNEHMER-BERATER, SERIENUNTERNEHMER BZW. MEHRFACHGRÜNDER Parteilos und damit völlig unabhängig von irgendwelchen Parteien, Organisationen, Verbänden, etc. Seit 1971 im Dienst von Inhabern, Geschäftsführern, Unternehmern. 1971: Gründung einer Werbeagentur mit dem Schwerpunkt Marketing für Kleinbetriebe im Alter von 19 Jahren. Seit 1977 Firmengründer in Europa, USA und Südamerika. Fragen?
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Billiges Manöver: Erleichterungen beim Kurzarbeitergeld bis Ende September verlängert

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Mit aller Macht wollen die „Unverantwortlichen“ verhindern, dass die selbst verschuldete Katastrophe vor allen Dingen die katastrophalen wirtschaftlichen Folgen noch vor der nächsten Bundestagswahl für alle deutlich werden.

Aus diesem Grund wird alles getan, alles, was damit zu tun, hat so lange hinaus zu zögern, in die Länge zu ziehen, den Eisberg mit finanziellen Mitteln zu tarnen:

Genau deshalb verlängert die Bundesregierung auch den erleichterten Zugang zum Kurzarbeitergeld und die vollständige Erstattung der Sozialversicherungsbeiträge an die Arbeitgeber um weitere drei Monate bis Ende September. Das geht aus dem „Entwurf der dritten Verordnung zur Änderung der Kurzarbeitergeldverordnung“ hervor, die an diesem Mittwoch vom Kabinett verabschiedet werden soll und über die die „Rheinische Post“ (Mittwochausgabe) berichtet.

Das verlogene Geschwafel dazu ist wahrlich unerträglich:

„Mit Kurzarbeit sichern wir Millionen Arbeitsplätze durch die Krise und erhalten der deutschen Wirtschaft wichtige Fachkräfte für ein schnelles Durchstarten jetzt im Sommer“, sagte Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) der „Rheinischen Post“.

„Mir ist wichtig, dass wir auch den Unternehmen, die weiter stark durch die Corona-Einschränkungen betroffen sind, eine klare Perspektive über den Sommer geben. Die Eventbranche etwa, Teile der Gastronomie- und Touristikbranche oder die Luftfahrtindustrie stehen weiter vor großen Herausforderungen.“ Ohne die Verlängerung müssten viele Unternehmen Arbeitsplätze abbauen, heißt es in der Verordnung.

„Die Zugangserleichterungen und die vollständige Erstattung der Sozialversicherungsbeiträge ermöglichen in der aktuellen Situation in vielen Fällen erst die Kurzarbeit, sodass ab dem 1. Juli 2021 ohne Zugangserleichterungen und ohne vollständige Erstattung der Sozialversicherungsbeiträge verstärkt mit Entlassungen zu rechnen wäre“, heißt es darin. „Die Regelungen dieses Verordnungsentwurfs führen zu Mehrausgaben im Haushalt der Bundesagentur für Arbeit von schätzungsweise rund 2,6 Milliarden Euro, darunter 1,4 Milliarden Euro für die Erstattung von Sozialversicherungsbeiträgen.“

Und dann, wenn die CDU gemeinsam mit den Grünen die nächsten Jahre an der Macht ist, kann ruhig alles zusammenbrechen, werden sie sich als Retter verkaufen. Und gerettet werden können wir natürlich nur doch eine weitere Pandemie. (Mit Material von dts)

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