Horst D. Deckert

UNTERNEHMER-BERATER, SERIENUNTERNEHMER BZW. MEHRFACHGRÜNDER Parteilos und damit völlig unabhängig von irgendwelchen Parteien, Organisationen, Verbänden, etc. Seit 1971 im Dienst von Inhabern, Geschäftsführern, Unternehmern. 1971: Gründung einer Werbeagentur mit dem Schwerpunkt Marketing für Kleinbetriebe im Alter von 19 Jahren. Seit 1977 Firmengründer in Europa, USA und Südamerika. Fragen?
Kostenlos Termin buchen

Britischer Pharmagigant GlaxoSmithKline misstraut staatlicher Corona-Warn-App

Der Pharmahersteller GlaxoSmithKline (GSK) hat rund 2’500 Mitarbeiter in Großbritannien angewiesen, die staatliche Covid-19-Warn-App zur Kontaktverfolgung während der Arbeit auszuschalten. Das berichtet CNBC.

Die App ist ein integraler Bestandteil des Covid-19 Test- und Rückverfolgungsprogramms der britischen Regierung. Sie sendet eine Warnung an Nutzer, wenn diese mehr als 15 Minuten im Umkreis von 2 Metern einer positiv auf das Corona-Virus gestesteten Person verbracht haben.

Der Konzern GSK, der etwa 16’000 Mitarbeiter in ganz Großbritannien beschäftigt, sagte, dass die Sicherheit seiner Mitarbeiter die höchste Priorität des Unternehmens sei, und fügte hinzu, dass es «strenge Schutzmaßnahmen» an allen seinen Standorten habe.

Meinung der Redaktion: Das Vereinigte Königreich besitzt mit der staatlichen GCHQ einer der weltweit besten Cyberspionageagenturen – nebst der US-amerikanischen NSA. Wie die NSA betreibt die GCHQ aktive Cyberspionage im Ausland. Sie kümmert sich auch um die Abwehr von Cyber-Spionageangriffen auf britische Unternehmen im Inland.

Dass GKS seinen Mitarbeitern die staatliche Covid-19-Warn-App am Arbeitsplatz verbietet, kann daher auch auf Anraten der GCHQ erfolgt sein — über die App lassen sich die Smartphones von Mitarbeitern durchaus kapern, was wiederum dem Konzern schaden könnte.

Ähnliche Nachrichten

Auch lesen x