Horst D. Deckert

UNTERNEHMER-BERATER, SERIENUNTERNEHMER BZW. MEHRFACHGRÜNDER Parteilos und damit völlig unabhängig von irgendwelchen Parteien, Organisationen, Verbänden, etc. Seit 1971 im Dienst von Inhabern, Geschäftsführern, Unternehmern. 1971: Gründung einer Werbeagentur mit dem Schwerpunkt Marketing für Kleinbetriebe im Alter von 19 Jahren. Seit 1977 Firmengründer in Europa, USA und Südamerika. Fragen?
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Bundesrat will zukünftig auch präventive PCR-Tests finanzieren

Bisher wird ein Test auf SARS-CoV-2 vom Bund nur dann bezahlt, wenn jemand Krankheitssymptome hat. Neu wolle der Bundesrat auch präventive und regelmässige Tests bezahlen, schreibt die Onlineausgabe des Tagesanzeiger.

Bezahlt werden sollen Tests von besonders empfindlichen Personen in Heimen und Spitälern oder auch in Schulen und in Betrieben, wenn der Kanton wegen hoher Verbreitungsrisiken eine Testserie anordne. Ebenso könne ein zeitlich begrenztes «Hotspot-Management» bei unkontrollierten Ausbrüchen vom Bund finanziert werden, heisst es.

Als Vorbild wird die Gemeinde Puschlav in Graubünden genannt, wo mit regelmässigen Tests Covid-19 Fälle von 74 auf 5 hätten reduziert werden können. Das bündnerische Bergbahnunternehmen Flims-Laax habe ihre rund 1’000 Mitarbeitenden in Eigenregie über mehrere Wochen getestet. So seien drei positive Covid-Fälle eruiert worden. Die PCR-Tests würden eine Infektion auch dann anzeigen, wenn jemand noch keine Symptome habe.

Der Kanton Basel-Stadt sei der erste gewesen, der in Altersheimen Massentests durchgeführt habe. Danach seien die Infektionszahlen gesunken. «Wiederholte Tests führen zum Erfolg», laute das Fazit.

Auch aufgrund nicht zu unterschätzender Kostenfolgen und mangels genügender wissenschaftlicher Evidenz wolle das BAG Massentests bisher nicht generell finanzieren, schreibt der Tagesanzeiger.

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