Horst D. Deckert

UNTERNEHMER-BERATER, SERIENUNTERNEHMER BZW. MEHRFACHGRÜNDER Parteilos und damit völlig unabhängig von irgendwelchen Parteien, Organisationen, Verbänden, etc. Seit 1971 im Dienst von Inhabern, Geschäftsführern, Unternehmern. 1971: Gründung einer Werbeagentur mit dem Schwerpunkt Marketing für Kleinbetriebe im Alter von 19 Jahren. Seit 1977 Firmengründer in Europa, USA und Südamerika. Fragen?
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Corona-Impfungen: Die Risiken überwiegen den Nutzen

«Wir müssten irgendetwas zwischen 25’000 und 10 Millionen Menschen gegen Covid19 impfen, um einen Todesfall zu verhindern.» Zu diesem Schluss kommt Prof. Harald Walach in einer detaillierten Berechnung aufgrund der placebo-kontrollierten Tests an den zugelassenen Impfstoffen und den Erhebungen aus Israel mit je rund einer halben Millionen Geimpften und Ungeimpften. Viele Impfungen bedeuten auch viele Nebenwirkungen.

Alle zu impfen – die Haltung der gegenwärtigen Politik übersieht nach der Einschätzung von Prof. Walach eine wichtige Grösse:

«Wir kennen die Kosten dieser Politik nicht. … Denn wir kennen im Moment die Gefahr von Nebenwirkungen und ernsten Impfreaktionen nicht. Aber Nebenwirkungen, vor allem ernste, sind wichtige Kosten.»

Prof. Walach hat die Nebenwirkungen aus der Datenbank «EudraVigilance», der europäischen Datenbank über vermuteten Nebenwirkungen gezogen und diejenigen der neuen Gen-Impfungen mit denen von zwei Grippe- und einem Masernimpfstoff verglichen – mit eindeutigen Resultaten:

Die Grafik zeigt die Anzahl der Nebenwirkungen, standardisiert auf 100’000 Impfungen zum Zeitpunkt 3.4.2021, verglichen mit der Anzahl der standardisierten Nebenwirkungen dreier Vergleichsimpfstoffe: Masern-Mumps-Röteln (MMR), Grippe (klassisch) und Grippe (neu)

Harald Walach:

«Man sieht relativ leicht, dass die Anzahl der gemeldeten Nebenwirkungen [der neuen mRNA-Impfungen|, standardisiert auf 100’000 Impfungen, um den Faktor 10 bis 60 höher ist, als bei den klassischen Impfstoffen. … Wir müssen also, im besten Fall, um einen Todesfall zu verhüten, 240 bis 1’200 ernste Nebenwirkungen in Kauf nehmen. Im schlechtesten Fall sind es 60’000 bis 300’000 Nebenwirkungen, die wir in Kauf nehmen, die Hälfte davon werden schwere sein. Nicht in diese Rechnung eingepreist sind die Dunkelziffern. Denn Nebenwirkungsmeldungen bei Impfungen sind notorisch unzuverlässig.

Also nochmals, Klartext: Ein gerettetes Leben durch eine Covid-19 Impfung ‹kostet› zwischen 60‘000 und 300‘000 ernste Nebenwirkungen, wenn Ioannidis recht hat und die Infection Fatality Rate bei 0,04% liegt. Es ‹kostet› 240 bis 1’200 ernste Nebenwirkungen, wenn wir den Daten der israelischen Studie folgen.

Wir dürfen bei all dem nicht vergessen: Viele der Menschen, die da geimpft werden und möglicherweise ernste Nebenwirkungen davontragen, wären nicht unbedingt an dem Virus erkrankt. Eine Impfung ist immer noch, juristisch gesehen, eine Körperverletzung, zwar im Idealfall mit Einverständnis des Beteiligten, aber immerhin. Es ist sehr bedenklich, dass diese Seite der Medaille komplett unbeachtet bleibt.»

Harald Walach weist in seinem Beitrag auch auf eine Analyse des holländischen Datenanalytikers Wouter Aukema hin, der sich in tagelanger Arbeit alle individuellen Sicherheitsberichte der Eudract-Datenbank angeschaut und die Art der schweren Nebenwirkungen klassifiziert hat.

Die Abbildung zeigt rot: tödliche Nebenwirkungen; orange: noch nicht wiederhergestellt; grün; in unterschiedlichen Phasen der Genesung. Die vier Säulen links zeigen Altersgruppen zwischen null und 17 Jahren. Die vier Säulen rechts zeigen die Altersgruppen 17 bis 65 Jahre, 65 bis 85 Jahre, älter als 85 Jahre und ohne Altersangabe. Auffällig sind der hohe Anteil schwerer Nebenwirkungen noch ohne Heilung bei Jugendlichen und der hohe Anteil tödlicher Nebenwirkungen bei Menschen über 85 Jahren.

Harald Walach zieht folgendes Fazit:

«Ich finde, wenn man … bei Kindern zwischen 2 Monaten und 2 Jahren schwere Nebenwirkungen findet, sogar Todesfälle, wenn insgesamt 21% der Nebenwirkungen bei den Älteren Todesfälle sind, dann sollte man nochmals sehr sorgfältig nachdenken, bevor man ins allgemein Euphoriehorn bläst und gar diejenigen, die skeptisch oder zögerlich sind, als Gefährder des Gemeinwohls bezeichnet, wie ich es neulich als Schlagzeile gesehen habe.

Ich finde, unsere Medienschaffenden, unsere Politiker, vor allem alle, die im Public Health Sektor arbeiten, sollten sich diese Zahlen zu Gemüte führen und sich überlegen:

Ist es wirklich wahr, dass wir es mit einem Killervirus zu tun haben, der uns keine andere Wahl lässt? Daher wäre meine Aufforderung: Schauen wir uns alle, ich betone alle (!!), Daten sehr genau an, bevor wir wie die Lemminge in eine Richtung rennen.»

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Der klinische Psycho­loge, Philo­soph und Wissen­schafts­his­toriker Prof. Dr. Dr. Harald Walach ist Professor an der Medizinischen Universität Poznan, Polen und Gastprofessor an der Universität Witten-Herdecke (Philosophische Grundlagen der Psychologie). Ausserdem ist er Gründer und Leiter des “Change Health Science Instituts”.

https://harald-walach.de

Datenquellen:

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Prof. Harald Walachs Berechnungen bestätigen frühere Anzeichen einer Zunahme schwerer Nebenwirkungen der mRNA-Impfungen gegenüber traditionellen, im Standardverfahren geprüfter Impfstoffe:

Der Skandal hat jetzt eine sichere Zahl: mRNA-Impfungen sind 40 mal gefährlicher als Grippeimpfungen, 15.2.21

Geimpfte in Israel haben eine 40 mal höhere Mortalität als Ungeimpfte, 3.3.21

Die Todesfälle nach Impfung sind in den USA seit Jahresbeginn um das Fünfzigfache gestiegen, 9.3.21

Swissmedic: 263 schwerwiegende Nebenwirkungen nach Impfung – dreizehnmal mehr als im ganzen Jahr 2019, 28.3.21

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