Horst D. Deckert

UNTERNEHMER-BERATER, SERIENUNTERNEHMER BZW. MEHRFACHGRÜNDER Parteilos und damit völlig unabhängig von irgendwelchen Parteien, Organisationen, Verbänden, etc. Seit 1971 im Dienst von Inhabern, Geschäftsführern, Unternehmern. 1971: Gründung einer Werbeagentur mit dem Schwerpunkt Marketing für Kleinbetriebe im Alter von 19 Jahren. Seit 1977 Firmengründer in Europa, USA und Südamerika. Fragen?
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Der US-Präsident wird am 14. Dezember gewählt

Da viele von euch das ungewöhnliche amerikanische Wahlsystem für die Präsidentschaft nicht verstehen, will ich es hier erklären. 

Es fängt damit an, wenn die Amerikaner bei den Präsidentschaftswahlen ihre Stimme abgeben, wählen sie NICHT den Präsidenten direkt, was als “popular vote” genannt wird, sondern indirekt über Vertreter.

Die Wahl am 3. November war nicht die endgültige Wahl und das ganze Geschrei darüber wer gewonnen und verloren hat ist bedeutungslos, sondern nur der erste Schritt zur Entscheidung, wer ins Weisse Haus einzieht.

Nicht die Wähler wählen den Präsidenten und Vizepräsidenten, auch nicht die einseitigen und verlogenen Main-Stream-Medien, die sogenannten Politexperten und Kommentatoren, sondern das “Electoral College”, oder auf Deutsch, das Wahlkollegium, bestehend aus 538 Wahlleuten, die von den 50 Bundesstaaten sowie dem Bundesdistrikt entsand werden bestimmen das.

Die Grafik zeigt wie viele Wahlleute jeder Bundesstaat hat.

Jeder Bundesstaat hat so viele Wahlleute, wie er Vertreter in beiden Häusern des Kongresses zusammen hat. Die Wahlleute werden mit einfacher Mehrheit alle vier Jahre von der Wählern in jedem Bundesstaat bestimmt. So ist zum Beispiel Hillary Clinton eine Wahlperson für den Bundesstaat New York.

Die Mitglieder des Wahlkollegiums in jedem Bundesstaat stimmen erst am 14. Dezember ab. Sie treffen sich in der Hauptstadt ihres jeweiligen Bundesstaates und wählen. Das heisst, der Präsident und Vizepräsident ist erst danach offiziell gewählt.

Die Entscheidung der Wahlpersonen stimmen in der Regel mit dem Wahlresultat in jedem Staat überein. Aber nicht alle Staaten verlangen, dass die von den Wahlpersonen abgegebenen Stimmen das Resultat der Volksabstimmung widerspiegeln. 

In 24 Bundesstaaten sind die Wahlleute frei in ihrer Entscheidung für einen Kandidaten, könnten also auch entgegen dem Wählerwunsch abstimmen. In 26 Bundesstaaten und Washington, D.C. sind die Wahlleute indes per Gesetz dazu verpflichtet, nur für den vorgegebenen Kandidaten abzustimmen.

So wie es heute an Hand der Stimmen für das Wahlkollegium aussieht, 290 für Biden und 214 für Trump, werden am 14. Dezember Joe Biden zum Präsidenten und Kamala Harris zur Vizepräsidentin gewählt. 

Aber es könnten die Wahlpersonen aus 24 Bundesstaaten auch anders entscheiden und Trump und Pence wählen, wenn sie zum Beispiel der Meinung sind, es fand ein Wahlbetrug in ihrem Bundesstaat statt. 

Zusätzlich hat Trump bis zum 14. Dezember Zeit dies zu beweisen und kann die Zahl der Wahlpersonen zu seinen Gunsten drehen.

Danach, die Bescheinigungen über die Wahlergebnisse in jedem Bundesstaat müssen dem Präsidenten des Senats und dem Archivar spätestens am 23. Dezember vorliegen.

Die offiziellen Ergebnisse der Wahlabstimmungen werden dem neu gewählten Kongress übermittelt, der am 6. Januar 2021 zu einer gemeinsamen Sitzung zusammentritt und die Ergebnisse verkündet.

Das heisst, erst im neuen Jahr wird offiziell bekannt gegeben, wer am 20. Januar 2021 als neuer Präsident und Vizepräsident den Amsteid ablegen wird.

Also, nehmen wir zur Kenntnis, bis zum 14. Dezember kann alles noch anders werden als heute von den Main-Shit-Medien verkündet wird. 

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