Horst D. Deckert

UNTERNEHMER-BERATER, SERIENUNTERNEHMER BZW. MEHRFACHGRÜNDER Parteilos und damit völlig unabhängig von irgendwelchen Parteien, Organisationen, Verbänden, etc. Seit 1971 im Dienst von Inhabern, Geschäftsführern, Unternehmern. 1971: Gründung einer Werbeagentur mit dem Schwerpunkt Marketing für Kleinbetriebe im Alter von 19 Jahren. Seit 1977 Firmengründer in Europa, USA und Südamerika. Fragen?
Kostenlos Termin buchen

Deutschlands bekanntester Tierarzt nimmt Privatpartys und Gottesdienste ins Visier

RKI-Präsident Lothar Wieler sieht in privaten Feiern ein Risiko für die Allgemeinheit, weil sich dadurch die Zahl der Neuinfektionen erhöhen würde. Das berichtet das Deutsche Ärzteblatt.

«Die Men­schen stecken sich derzeit hauptsächlich im privaten Umfeld an, also auf Partys, Hoch­zeitsfeiern, Beerdigungen, auch im Gottesdienst». Der private Bereich spielt laut Veterinärmediziner Wieler «die große Rolle».

Für die Menschen im Lande hat Wieler auch eine Lösung parat: Arbeit und Einkäufe.

«Die meisten Betriebe scheinen die Pandemie gut zu managen», schreibt das Ärzteblatt, und bezieht sich dabei auf Wieler: «Auch in Geschäften gebe es bislang ganz wenige Ansteckungen, sagte der RKI-Chef».

Dem Ruf des Veterinärs folgt in Sachen Feiern indes bereits die Politik, wie aus dem Bericht der Ärztezeitung weiter hervorgeht:

«Die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Sabine Dittmar, plädierte im Radiosender NDR Info für eine bun­deseinheitliche Obergrenze von 50 Teilnehmern»

Meinung der Redaktion: Zu den Äußerungen Wielers fällt selbst uns nicht mehr viel ein. Einen evidenzbasierten epidemiologischen Beleg für die Aussage, wonach Feiern und Beten zu mehr Krankheitsfällen führten, gibt es nicht.

Ähnliche Nachrichten

Auch lesen x