Horst D. Deckert

UNTERNEHMER-BERATER, SERIENUNTERNEHMER BZW. MEHRFACHGRÜNDER Parteilos und damit völlig unabhängig von irgendwelchen Parteien, Organisationen, Verbänden, etc. Seit 1971 im Dienst von Inhabern, Geschäftsführern, Unternehmern. 1971: Gründung einer Werbeagentur mit dem Schwerpunkt Marketing für Kleinbetriebe im Alter von 19 Jahren. Seit 1977 Firmengründer in Europa, USA und Südamerika. Fragen?
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Die grünen NGO-Klimapropaganda-Stoßtruppen von China

Die grünen NGO-Klimapropaganda-Stoßtruppen von China

Dies war keineswegs ein Einzelfall. Die unbequeme Wahrheit: Die Umweltbewegung kämpfte auf der falschen Seite des Kalten Krieges. In den frühen 1980er Jahren nutzte sie die Angst vor dem „nuklearen Winter“, um zu versuchen, Ronald Reagans nukleare Aufrüstung zu stoppen und die Fähigkeit des Westens zu untergraben, das Waffenabkommen auszuhandeln, welches den Kalten Krieg effektiv beendete. Es stellte sich heraus, dass der nukleare Winter vom KGB ausgeheckt und von Führungskräften des Rockefeller Family Fund nach Amerika übermittelt worden war. Eine 1983 abgehaltene Atomwinter-Konferenz wurde von 31 Umweltgruppen unterstützt, darunter dem Environmental Defense Fund, Friends of the Earth und dem Natural Resources Defense Council (NRDC).

Dieses Muster, bei dem die Feinde des Westens die Umweltbewegung benutzen – ob NGOs wie Greenpeace, Stiftungen oder „besorgte Wissenschaftler“, um westliche Interessen zu untergraben – wiederholt sich nun, diesmal in Bezug auf China. Ein Bericht von Patricia Adams für die in London ansässige GWPF [in deutscher Sprache beim EIKE hier vorgestellt], der Anfang dieses Monats veröffentlicht wurde, legt die Rolle der grünen Bewegung als Chinas Propagandisten offen.Bild: GWPF

Seit Xi Jinping vor acht Jahren Generalsekretär der Kommunistischen Partei Chinas wurde, hat fast jeder, der glaubte, Chinas kommunistisches Regime würde nach innen freundlicher und nach außen weniger bedrohlich werden, seine Meinung revidiert – jeder, das heißt, außer den Klimaaktivisten. „Anstatt vorsichtig zu werden, was Chinas Rolle in der Welt angeht, überhäufen diese Gruppen es mit Lob für seine Umweltbemühungen“, bemerkt Adams. Die Leiterin der Asienstrategie von NRDC, Barbara Finamore, hat sogar ein Buch geschrieben: Will China Save the Planet? Vielleicht die einzige Überraschung hier ist das Fragezeichen.

Chinas Wirtschaft basiert auf Kohlenwasserstoffen, die für 86% des Primärenergieverbrauchs stehen. China hat in den ersten sechs Monaten des Jahres 2020 11,4 Gigawatt an neuer Kohlekapazität hinzugefügt (im Gegensatz dazu wurden in den USA im gesamten Jahr 2019 15,1 GW an Kohlekapazität stillgelegt). Chinesische staatliche Energieversorger erweitern ihre Kohleflotten in den nächsten fünf Jahren um etwa 10%. Peking investiert stark in Ölraffinerie-Kapazitäten und verfügt nun über die größten Raffinerie-Kapazitäten nach den USA. China ist auch der weltweit größte Importeur von Erdgas. […]

Die Frage für die kommende Biden-Regierung lautet, wie Amerika reagieren soll: Als kleines Land, oder als Großmacht? Der Klimawandel ist eine nationale Sicherheitsbedrohung, aber nicht so, wie das nationale Sicherheitsestablishment denkt. Der obsessive Fokus auf den Klimawandel bedroht die vitalen Interessen der Vereinigten Staaten, indem er die nationalen Sicherheitsexperten für geopolitische Realitäten desensibilisiert und sie der Illusion einer planetarischen Rettung unterordnet. China und seine NGO-Verbündeten werden sich hüten, um sie von dieser Illusion zu befreien.

Der ganze Beitrag steht hier.

Link: https://www.thegwpf.com/rupert-darwall-chinas-green-ngo-climate-propaganda-enablers/

Übersetzt von Chris Frey EIKE

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