Horst D. Deckert

UNTERNEHMER-BERATER, SERIENUNTERNEHMER BZW. MEHRFACHGRÜNDER Parteilos und damit völlig unabhängig von irgendwelchen Parteien, Organisationen, Verbänden, etc. Seit 1971 im Dienst von Inhabern, Geschäftsführern, Unternehmern. 1971: Gründung einer Werbeagentur mit dem Schwerpunkt Marketing für Kleinbetriebe im Alter von 19 Jahren. Seit 1977 Firmengründer in Europa, USA und Südamerika. Fragen?
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EILMELDUNG: Das BAG will von Arztpraxen ab sofort nicht mehr wissen, wie der klinische Befund von ambulanten COVID-19-Patienten lautet

Corona-Transition erhielt heute ein Schreiben des Luzerner Kantonsarztes Dr. med. Roger Harstall zugespielt. Harstall schreibt unter anderem: «…dass Sie als niedergelassene Ärzte und Ärztinnen die Meldungen zum klinischen Befund zu COVID-19 für ihre ambulanten Praxispatient*innen per sofort nicht mehr melden müssen.»

(Hervorhebung durch den Amtsarzt)

Der Hintergrund:

Das BAG hat heute, 2. November 2020, seine Meldekriterien geändert (siehe PDF-Volltext ganz unten). Die neuen Regeln gelten schweizweit.

Kommentar der Redaktion: Damit entzieht sich das BAG selbst die Grundlage für eine qualifizierte Beurteilung der epidemiologischen Gesamtsituation in der Schweiz. Denn wenn alle Patienten mit einer möglichen Covid-19-Erkrankung, die sich ambulant behandeln lassen und davon genesen, nicht mehr erfasst werden, so kann über die – zwar schon seit langem bestrittene – «Gefährlichkeit» des Virus gar keine Aussage mehr gemacht werden.

Was zudem im BAG-Dokument auffällt: Der PCR-Test wird tatsächlich als «Goldstandard» bezeichnet. Nichts könnte von der Wahrheit weiter entfernt sein! (Wir berichteten mehrfach).

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