Horst D. Deckert

UNTERNEHMER-BERATER, SERIENUNTERNEHMER BZW. MEHRFACHGRÜNDER Parteilos und damit völlig unabhängig von irgendwelchen Parteien, Organisationen, Verbänden, etc. Seit 1971 im Dienst von Inhabern, Geschäftsführern, Unternehmern. 1971: Gründung einer Werbeagentur mit dem Schwerpunkt Marketing für Kleinbetriebe im Alter von 19 Jahren. Seit 1977 Firmengründer in Europa, USA und Südamerika. Fragen?
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Hexensabbat, stabiler FED-Kurs und Betrugsgerüchte

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Präsident Jerome Powell ließ anklingen, dass das zentrale geldpolitische Steuerungsinstrument noch bis 2023 dort bleiben könnte. Auch die neue Leitlinie, dass die US-Inflationsrate die Zwei-Prozent-Marke kurzzeitig überschreiten darf, ohne dass die Leitzinsen steigen, kam nicht überraschend. Zudem haben sich die Projektionen der Fed für die US-Konjunktur seit Ende Juni aufgehellt: Die US-Wirtschaftsleistung im vierten Quartal soll demnach bloß um 3,7 statt um 6,5 Prozent zum Vorjahresquartal sinken, die Arbeitslosenquote dann im Schnitt statt bei den befürchteten 9,3 bei 7,6 Prozent liegen. Das Schlussstatement enthielt dennoch eine Warnung: Die US-Wirtschaft befinde sich in einem wesentlich schlechteren Zustand als zu Jahresbeginn, betonte die Fed. Das klingt wegen der Pandemie selbstverständlich. Der defensive Tenor weist jedoch darauf hin, dass die Fed eine weitere Erholung der US-Wirtschaft wohl für schwerer erachtet und das Risiko eines erneuten Absturzes als nicht unerheblich. Die Wall Street jedenfalls schaltete in den Rückwärtsgang, Anleger nahmen Gewinne mit.

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