Horst D. Deckert

Im Windschatten von Corona: Migration ufert aus

Der EU-Abgeordnete Roman Haider (FPÖ) gab heute gemeinsam mit seinem Parteikollegen, dem FPÖ-Sicherheitssprecher NAbg. Hannes Amesbauer, eine Pressekonferenz anlässlich der illegalen Migration. Haider ließ eine Studie durchführen, um zu ermitteln, was die Europäer vom Migrationspakt und der damit einhergehenden systematischen Massenzuwanderung halten. Sie ergab, dass die Bürger dies nicht wollen. Die Erhebung zeigte darüber hinaus auch, dass vielen Bürgern gar nicht bewusst ist, wie viel Einwanderung wirklich stattfindet. So war das Bewusstsein für die Massenzuwanderung in Ungarn beispielsweise wesentlich höher, als in westlichen Ländern.

Trotz mehrheitlicher Ablehnung: 70 Millionen Migranten für die EU

EU-Migrationskommissar Dimitris Avramopoulos forderte, dass 70 Millionen Migranten in der EU in den nächsten Jahren aufgenommen werden. Doch die Bürger wollen das gar nicht: Zwei Drittel der Österreicher, so Haider, lehnten die Massenzuwanderung ab, in Ungarn sei die Ablehnung noch größer. Haider verwundert das nicht, angesichts der Tatsache, dass Migranten das Sozialsystem einerseits stärker belasten als sie darin einbezahlen und andererseits die Kriminalität vor allem durch spezifische Migrantengruppen statistisch nachweisbar anwächst. Über 70 Prozent der Österreicher befürworteten der Erhebung zufolge die Hilfe vor Ort in Krisengebieten und bevorzugten diese gegenüber einer Aufnahme von Flüchtlingen.

Steigerung von 160% bei Asylanträgen 2021

Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Anzahl der Asylwerber in Österreich um satte 160%. Wegen Corona bleibt die Zuwanderungsflut medial weitgehend unbemerkt, warnen die Freiheitlichen. 85% aller illegal Eingereisten sind männlich. Die FPÖ fordert um eine Abkehr von der vorherrschenden Willkommenspolitik, die der Bevölkerung sowohl unter Ex-Innenminister Karl Nehammer als auch unter dessen Kanzlerschaft gegenteilig verkauft wird. Gegenschritte wie Sicherheitshaft und die ständige Prüfung der Aufrechterhaltung des Asylgrunds sollen überdies erfolgen, wenn es nach der FPÖ geht.

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