Horst D. Deckert

UNTERNEHMER-BERATER, SERIENUNTERNEHMER BZW. MEHRFACHGRÜNDER Parteilos und damit völlig unabhängig von irgendwelchen Parteien, Organisationen, Verbänden, etc. Seit 1971 im Dienst von Inhabern, Geschäftsführern, Unternehmern. 1971: Gründung einer Werbeagentur mit dem Schwerpunkt Marketing für Kleinbetriebe im Alter von 19 Jahren. Seit 1977 Firmengründer in Europa, USA und Südamerika. Fragen?
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Katholischer Priester in Honduras outet sich als «Corona-Leugner»

Nicht alle katholischen Geistlichen unterstützen die Corona-Linie von Papst Franziskus. Bei einem Gottesdienst in der Stadt Copán hat der Priester der Kirche San Juan Bautista, Rolando Peña, seine Gemeindemitglieder aufgefordert, den Mund-Nasenschutz abzunehmen. «Lasst uns nicht unsere Kultur, unsere Religion verlieren. Nehmt diese schwachsinnigen Teile ab, … diese Scheisse», sagte er, entfernte die Maske einer Frau persönlich und warf sie auf den Boden.

Das Video von diesem Ereignis ging in den sozialen Medien viral. Peña entschuldigte sich anschliessend für den Vorfall. «Ich habe mit den Leuten gescherzt», erklärte der Priester. Nachdem er sich das Video noch einmal angeschaut habe, müsse er zugeben, dass er manchmal eine «schlechte Erziehung» an den Tag lege. Das sei Teil seiner Persönlichkeit. Peña blieb aber bei seiner Meinung, dass das längere Tragen einer Maske schädlich sein kann.

Die katholische Kirche hat sich nicht zu dem Vorfall geäußert. Erst kürzlich nahm Papst Franziskus den Rücktritt des Bischofs der Diözese Ciudad Victoria im mexikanischen Bundesstaat Tamaulipas, Antonio Gonzalez Sánchez, entgegen. Dieser hatte in einer Predigt geäussert, dass die Nutzung der «berühmten OP-Maske fehlendes Gottvertrauen» unter Beweis stelle.

Die Diözese Ciudad Victoria erklärte in einem offiziellen Schreiben, der Rücktritt des Bischofs erfolge aus gesundheitlichen Gründen. Mit seinen Aussagen habe dieser nichts zu tun.

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