Horst D. Deckert

UNTERNEHMER-BERATER, SERIENUNTERNEHMER BZW. MEHRFACHGRÜNDER Parteilos und damit völlig unabhängig von irgendwelchen Parteien, Organisationen, Verbänden, etc. Seit 1971 im Dienst von Inhabern, Geschäftsführern, Unternehmern. 1971: Gründung einer Werbeagentur mit dem Schwerpunkt Marketing für Kleinbetriebe im Alter von 19 Jahren. Seit 1977 Firmengründer in Europa, USA und Südamerika. Fragen?
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Kind unrechtmäßig in Quarantäne geschickt

Ein zweijähriger Junge habe Kontakt mit einer positiv auf SARS CoV-2 getesteten Erzieherin in der Kita gehabt und müsse deshalb zwei Wochen in Quarantäne – so wollte es das Gesundheitsamt Mainz-Bingen.

Die Eltern sahen dies anders: Der Junge habe keinen risikobehafteten Kontakt mit der Erzieherin gehabt, da er in einer von der Kita abgegrenzten Gruppe von Kleinkindern war, schreibt die Onlineausgabe des Südwestdeutschen Rundfunks (SWR).

«Die haben es sich einfach gemacht – eine pauschale Entscheidung getroffen, ohne einzelne Kontakte nachzuverfolgen», zitiert der SWR den Vater des Jungen, der vor Gericht ging: Er bekam er Recht.

Die Kreisverwaltung Mainz-Bingen hält ihre Quarantäneverordnung dennoch für rechtmässig. Sie merkt an, dass eine individuelle Risikoermittlung jedes einzelnen Kindes nicht möglich sei. Dafür reichten die Kapazitäten nicht aus. Sie sei bereit, die Quarantäne für den Jungen aufzuheben, betont aber ausdrücklich, dass es sich hier um eine individuelle Entscheidung handle.

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