Horst D. Deckert

UNTERNEHMER-BERATER, SERIENUNTERNEHMER BZW. MEHRFACHGRÜNDER Parteilos und damit völlig unabhängig von irgendwelchen Parteien, Organisationen, Verbänden, etc. Seit 1971 im Dienst von Inhabern, Geschäftsführern, Unternehmern. 1971: Gründung einer Werbeagentur mit dem Schwerpunkt Marketing für Kleinbetriebe im Alter von 19 Jahren. Seit 1977 Firmengründer in Europa, USA und Südamerika. Fragen?
Kostenlos Termin buchen

Kleine Schritte zur Herdenimmunität – vorerst in den Medien

Viren werden von der Natur seit Jahrmillionen mit Durchseuchung und Herdenimmunität bekämpft. Das neue Coronavirus ist das erste, das auf globaler Ebene durch scharfe Eindämmung und Immunisierung der Bevölkerung mittels Impfung bekämpft wird – eine extrem teure Strategie mit unsicherem Resultat.

Jetzt kommen Ärzte, die dafür plädieren, mit dem Virus leben zu lernen und auf Herdenimmunität zu setzen, auch in den Mainstream-Medien zunehmend zu Wort, ohne gleich in die Ecke der Pseudowissenschaft oder gar der Verschwöerungstheoretiker gestellt zu werden.

Jüngstes Beispiel ist der Artikel «Die Schweiz riskiert den Sonderfall» im Tagesanzeiger vom 31.Oktober. Er zitiert zahlreiche Stimmen aus dem In- und Ausland. Tenor: Die Praktiker in den Spitälern und Praxen beruhigen, die Theoretiker an ihren Computermodellen alarmieren.

Es stehen sich auch zwei Strategien gegenüber:

  • Mitigation (Milderung): Die Folgen der Epidemie werden gemildert, indem man etwa Risikogruppen speziell schützt.
  • Containment (Eindämmung): Eindämmung durch Testen, Contact Tracing und Quarantäne, notfalls durch einen Lockdown.

Bemerkenswert die Aussage von Marcel Tanner, Präsident der Akademie der Wissenschaften. Bei Fallzahlen in der derzeitigen Höhe sei eine vollständige Eindämmung nicht mehr möglich. «Es kommt zu einer Durchseuchung, zunächst zumindest in gewissen sozialen Blasen.»

Ähnliche Nachrichten

Auch lesen x