Horst D. Deckert

UNTERNEHMER-BERATER, SERIENUNTERNEHMER BZW. MEHRFACHGRÜNDER Parteilos und damit völlig unabhängig von irgendwelchen Parteien, Organisationen, Verbänden, etc. Seit 1971 im Dienst von Inhabern, Geschäftsführern, Unternehmern. 1971: Gründung einer Werbeagentur mit dem Schwerpunkt Marketing für Kleinbetriebe im Alter von 19 Jahren. Seit 1977 Firmengründer in Europa, USA und Südamerika. Fragen?
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Merkels Appeasement gegenüber Erdogan

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Wohin Appeasement gegenüber totalitären Ideologien führt, weiß man schon aus der Geschichte, nur nicht die Bundeskanzlerin, die im Geschichtsunterricht in den Stunden gefehlt zu haben scheint, als das behandelt wurde. So fragt man sich, ob man über die schon statementhafte Zurückhaltung der Regierung Merkel überrascht, beschämt oder erzürnt sein soll. Nach wie vor mangelt es am erkennbaren Willen der Bundeskanzlerin, sich solidarisch an die Seite Frankreichs zu stellen, das gegenwärtig die Hauptlast im Kampf gegen den islamistischen Terror trägt. Ihre Stellungnahme zum Terroranschlag in Wien kam nach den peinlichen Versuchen von Mitgliedern ihrer Regierung, den Sachverhalt zu verunklaren, vergleichsweise spät und wirkte in der Diktion eher getrieben, als aus Überzeugung geäußert. Aber was will man auch von einer Bundeskanzlerin erwarten, die 2016 nicht mehr über Deutsche, sondern nur noch über Menschen reden wollte, „die schon länger hier leben“ und über die, „die vor kurzem dazu gekommen“ sind. Gegenüber den türkischen Präsidenten Erdogan, den sie über das gefährliche Flüchtlingsabkommen finanziell stützt und den sie in die Position gebracht hat, mitentscheiden zu dürfen, welcher „Flüchtling“ nach Europa darf, hält sie sich erstaunlich zurück, obwohl er unseren Bundesgenossen Frankreich attackiert.

Der Beitrag Merkels Appeasement gegenüber Erdogan erschien zuerst auf Tichys Einblick.

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