Horst D. Deckert

Ministerpräsident Pedro Sánchez: Bis Ende August sollen 33 von 47,3 Millionen Spaniern geimpft sein

Impfstoffe, Optimismus, Zuversicht, wirtschaftliche Erholung, Wiederaufbau – zu diesen Themen äusserte sich Ministerpräsident Pedro Sánchez (PSOE) nach einem Treffen des Ministerrats am 6. April in einer Pressekonferenz. Der Anfang vom Ende der Pandemie sei nahe, habe Sánchez «enthusiastisch» mitgeteilt, meldeten die Mainstream-Medien.

Gleichzeitig versprach Sánchez einen «Impfstoff-Regen», um das Tempo der Impfungen beschleunigen zu können. Nach seiner «konservativsten» Berechnung sollen bereits Ende August 33 von 47,3 Millionen Spaniern «immunisiert» sein. Zudem kündigte der Staatschef an, dass seine Regierung den Alarmzustand, der am 14. März 2020 ausgerufen und seitdem immer wieder verlängert wurde, am 9. Mai beenden wolle.

Um diesen Plan umsetzen zu können, hat Sánchez einen engmaschigen Impfkalender gestrickt und Verträge für 87 Millionen Impfdosen abgeschlossen, die zwischen April und September angeliefert werden. «Dies wird uns erlauben, jedem Bürger eine vollständige Impfung zusichern zu können», wird Sánchez zitiert.

Dass Sánchez den Alarmzustand aufheben will, könnte allerdings noch einen anderen Grund haben. Wie das Medienportal El Diestro bereits Ende März verkündete, seien Sánchez’ «Tage als Staatschef gezählt», denn die Biden-Administration habe den «Mangel an Freiheit» in Spanien angeprangert.

Das sollte Sánchez beunruhigen und ihm als Warnung dienen, denn der neue US-Präsident sei Teil des Teams, zu dem auch Sánchez gehöre. «Beide müssen denselben globalistischen Meistern Rechenschaft ablegen. Beide sind von den gleichen Leuten in ihre Positionen gebracht worden», resümierte El Diestro.

Ein Vorwurf, der nicht unbedingt von der Hand zu weisen ist, denn wie das spanische Online-Portal OKDiario schon im Februar 2020 berichtete, hat sich Sánchez seit Juli 2018, also nach dem Misstrauensvotum gegen den vorherigen Ministerpräsidenten Mariano Rajoy (PP), bis zu achtmal mit George Soros oder dessen Sohn Alexander getroffen.

«Das letzte Gespräch zwischen Sánchez und der Soros-Familie fand im Januar 2020 während des Weltwirtschaftsforums in Davos statt. Präsident Sánchez hat sich im Rahmen dieser Veranstaltung mit Alexander Soros ausgetauscht, acht Vertreter internationaler Investmentfonds waren bei dieser Sitzung ebenfalls anwesend», informierte das Portal. Darunter Mitglieder der Bank of America oder von J.P. Morgan, alles Grossinvestoren, an denen der Soros-Fonds beteiligt ist.

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