Horst D. Deckert

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Neue Studie über Masken bei Kindern: Kohlendioxidgehalt ein Mehrfaches über dem akzeptierten Wert

In einer neuen, auf JAMA Pediatrics veröffentlichten deutschen Studie wurde der Kohlendioxidgehalt der eingeatmeten Luft bei 45 Kindern gemessen, sowohl ohne als auch mit zwei Arten von Masken (chirurgische und FFP2-Masken). Die Studie wurde gemäss der Deklaration von Helsinki durchgeführt und bei der Ethikkommission der Universität Witten/Herdecke eingereicht.

Die Kinder waren von 6 bis 17 Jahre als, der Durschnitt betrug 10,7 Jahre. Untersucht wurden 20 Mädchen und 25 Jungen. Zwischen den zwei Arten von Masken wurden keine signifikanten Unterschiede festgestellt.

Die Autoren massen Mittelwerte zwischen 13’120 und 13’910 ppm Kohlendioxid in der Einatemluft, was um den Faktor sechs über dem Wert liegt, der vom deutschen Umweltbundesamt bereits als inakzeptabel angesehen wird. Dieser Wert wurde nach drei Minuten Messzeit erreicht.

Wie die Autoren anmerken, tragen Kinder unter normalen Bedingungen in Schulen solche Masken im Mittel 270 Minuten lang. Der niedrigste Kohlendioxidwert eines Kindes lag um das Dreifache über dem Grenzwert von 0,2 Volumenprozent. Die jüngsten Kinder hatten die höchsten Werte, wobei bei einem 7-jährigen Kind ein Kohlendioxidwert von 25’000 ppm gemessen wurde.

Die Autoren der Studie weisen darauf hin, dass diese durch ihren kurzfristigen Charakter in einer laborähnlichen Umgebung und der Tatsache, dass die Kinder während der Messungen nicht beschäftigt und möglicherweise ängstlich waren, eingeschränkt ist. Die meisten der von Kindern berichteten Beschwerden könnten als Folgen erhöhter Kohlendioxidwerte in der eingeatmeten Luft verstanden werden, so die Autoren.

Dies liege am Totraumvolumen der Masken, in dem sich ausgeatmetes Kohlendioxid nach kurzer Zeit sammelt. Dieses Kohlendioxid vermische sich mit der Frischluft und erhöhe den Kohlendioxidgehalt der eingeatmeten Luft unter der Maske, was in dieser Studie bei jüngeren Kindern stärker ausgeprägt war. Das führe wiederum zu Beeinträchtigungen, die auf einen erhöhten Gehalt an Kohlendioxid im Blut (Hyperkapnie) zurückzuführen seien, erklären die Forscher.

Eine kürzlich durchgeführte Metastudie sei zu dem Schluss gekommen, dass es reichlich Beweise für negative Auswirkungen des Tragens solcher Masken gibt (wir berichteten). Die Wissenschaftler schlagen vor, dass Entscheidungsträger die harten Beweise, die durch diese experimentellen Messungen erbracht wurden, entsprechend abwägen. Diese Messungen würden nahelegen, dass Kinder nicht gezwungen werden sollten, Gesichtsmasken zu tragen.

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