Horst D. Deckert

UNTERNEHMER-BERATER, SERIENUNTERNEHMER BZW. MEHRFACHGRÜNDER Parteilos und damit völlig unabhängig von irgendwelchen Parteien, Organisationen, Verbänden, etc. Seit 1971 im Dienst von Inhabern, Geschäftsführern, Unternehmern. 1971: Gründung einer Werbeagentur mit dem Schwerpunkt Marketing für Kleinbetriebe im Alter von 19 Jahren. Seit 1977 Firmengründer in Europa, USA und Südamerika. Fragen?
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Nicht nur in der Mode: Konservativ ist das neue Cool

Dreißigjährige Pärchen – ah ho
Dreißigjährige Pärchen – ah ho

Wir wollten nie wie unsere Eltern werden
Und sind es ja auch nicht geworden
Unsere Eltern sind ja älter
Und ziemlich provinziell
Roher Fisch auf kaltem Reis mit Algen
Tun die doch in den Müll

Reich mir mal den Rettich rüber
Den Rettich rüber
Reich mir mal den Rettich rüber
Rettich rüber

Rainald Grebe – Dreißigjährige Pärchen

Als ich jung war, wollte ich stets, wie es damals hieß, „am Puls der Zeit“ sein. Längst nicht nur in der Gegenwart. Ich nahm mir fest vor, auch im Alter dran zu bleiben, mitzureden zu können, wenn es um die neuesten Trends – in was auch immer – geht. Ums Verrecken wollte ich keiner von diesen „Früher war alles besser!“-Großväter werden.

Und bin es ja auch nicht geworden. Erstmals in der Geschichte der Menschheit, ist konservativ zu sein das neue Cool. In einer Welt, in der Studenten & Studentinnen „Student*innen“ oder „Studierende“ genannt werden, in der die Fahnen des politischen Islam, Kopftücher also, von Feministinnen als keckes Mode-Accessoires verkauft werden, in einer Welt in der mehr oder weniger heterosexuelle Männer in Frauenkleidern rumlaufen, nee, nee, Freunde, ganz ehrlich: In so einer Welt ist modern zu sein, gleichbedeutet mit geistesgestört zu sein. Da gibt es keinen Zweifel.

Was Mode angeht, könntet Ihr einwenden: „Aber Olli, ruhig Blut, das da oben, diese Peinlichkeit von Gucci, die trägt doch eh kein Mann. Und dass auf den Schauen in Paris, Mailand oder New York untragbare Mode vorgeführt wird, das gab’s schon immer, auch und gerade für Frauen.“
Stimmt. Und auch nicht, denn: Dass Männer sich weiblich kleiden, das ist doch längst Realität geworden. Denkt nur an diese Röhrenhosen, die bei jedem Mann über 21 einfach nur lächerlich aussehen, die seit Jahren „en vogue“ sind. Oder diese T-Hemden, die vor ein paar Jahren beliebt waren, bis zum Arsch gingen, wie Kleider wirkten. Scheiße, Mann, selbst unsere ach so männlichen Moslems rasieren sich die Augenbrauen und tragen Täschchen von Gucci!
Wir sind raus aus diesem Spiel, Freunde. Wir sind aus der Zeit gefallen. Gott, sei Dank!

Buchtipps

Oben erwähnte Autorin Birgit Kelle kenne ich seit ihrem ersten Bestseller Dann mach doch die Bluse zu. Wie gut, behalte ich für mich, will nicht riskieren, dass sie meinetwegen von den Massenmedien boykottiert wird. Nur so viel: Ihre Bücher lohnen sich.

Noch Normal? Das lässt sich gendern!

Muttertier – Eine Ansage

Dann mach doch die Bluse zu

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