Horst D. Deckert

UNTERNEHMER-BERATER, SERIENUNTERNEHMER BZW. MEHRFACHGRÜNDER Parteilos und damit völlig unabhängig von irgendwelchen Parteien, Organisationen, Verbänden, etc. Seit 1971 im Dienst von Inhabern, Geschäftsführern, Unternehmern. 1971: Gründung einer Werbeagentur mit dem Schwerpunkt Marketing für Kleinbetriebe im Alter von 19 Jahren. Seit 1977 Firmengründer in Europa, USA und Südamerika. Fragen?
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Österreich: Dank an Norbert Hofer und neue Weichen

Der amtsführende FPÖ-Bundesparteiobmann Harald Stefan und FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz gaben eine Presseerklärung zur aktuellen Entwicklung der FPÖ ab.

Dank an Norbert Hofer

Harald Stefan bedankte sich beim zurückgetretenen Bundesparteiobmann Norbert Hofer für dessen Arbeit für die Freiheitliche Partei. Speziell die letzten Jahre seit 2016 sei Hofer permanent im Einsatz gewesen:

„Er hat den Präsidentschaftswahlkampf geführt, der sich zu einem wahren Marathonlauf entwickelt hat, er war Infrastrukturminister und Regierungskoordinator, und er hat nach dem sogenannten Ibiza-Video die Führung der Partei übernommen. Als Obmann hat er auch starke Persönlichkeiten neben sich zugelassen.“

Zuständige Gremien treten zusammen

Jetzt müsse man natürlich nach vorne blicken. „Seit dem Rücktritt Norbert Hofers bin ich als ältester Stellvertreter jetzt statutengemäß amtsführender Bundesparteiobmann“, erklärte Stefan. „Ich werde daher die zuständigen Gremien einberufen, das Bundesparteipräsidium wird kommenden Montag zusammentreten. Darauf haben wir uns nach Rücksprache und in Abstimmung mit allen Mitgliedern dieses Gremiums verständigt.“ In dieser Sitzung wird es darum gehen, in einem großen Miteinander von Landesgruppen und Bundespartei die Weichen für eine erfolgreiche Forstsetzung der freiheitlichen Entwicklung zu stellen. Ebenso wird sich die Präsidiumssitzung mit der Terminfindung für den Bundesparteitag beschäftigen.

FPÖ wieder im Aufwärtstrend

In der Presseerklärung heißt es weiter, dass sich die FPÖ wieder im Aufwärtstrend befindet.

Der freiheitliche Generalsekretär Michael Schnedlitz bedankte sich ebenfalls bei Hofer und auch bei allen Abgeordneten, Funktionären und Mitgliedern, die dazu beigetragen hätten, dass sich die FPÖ wieder im Aufwärtstrend befinde. Hofer habe die FPÖ nach dem Ibiza-Debakel in ein ruhigeres Fahrwasser geführt und bewiesen, dass er eine Kämpfernatur sei. Stets habe er das Wohl der Republik und der Österreicher an erste Stelle gestellt, auch vor seine eigenen Interessen. Trotz Querschnittlähmung und Rehabilitation habe er immer alles für die Freiheitliche Partei, die freiheitliche Familie gegeben. Auch Schnedlitz verwies auf die bevorstehenden Sitzungen der Gremien und erklärte, dass man zu Beginn eines Meinungsbildungsprozesses noch nicht dessen Ende vorhersagen könne.

Verständnis für Überraschung vieler Parteifreunde

Norbert Hofer meinte auf Facebook, dass er die Überraschung vieler seiner Parteifreunde über seinen Schritt verstehe, allerdings sei der Entschluss schon lange in ihm gereift. Hofer verwies auch auf seine Krankengeschichte: „Meine Familie, meine Kinder, meine Freunde – sie alle haben mich auf diesem Weg unterstützt, wofür ich ihnen unendlich dankbar bin. Wer auch immer meine Nachfolge an der Spitze der Bundespartei antreten wird, hat dieselbe Unterstützung verdient, wie auch ich sie von Euch bekommen habe.“

Zum Facebook-Beitrag von Herbert Kickl

Hofer hat federführend freiheitliche Erfolgsgeschichte geschrieben.

Klubobmann Herbert Kickl dankte Hofer auf Facebook für seinen Einsatz an vorderster Front für die FPÖ über so viele Jahre und bezeichnete es als bewundernswert, wie er all das in Verbindung mit den gesundheitlichen Folgen seines schweren Unfalls bewältigen konnte – und dabei im positivsten Sinne enorm wichtige Kapitel der freiheitlichen Erfolgsgeschichte federführend geschrieben hat! Die zutiefst persönliche Entscheidung Hofers sei von uns allen zu respektieren. Und Kickl weiter: „Was mich persönlich betrifft: Ich habe bereits gestern gesagt und wiederhole es an dieser Stelle. Ich werde meinen Beitrag zu dieser freiheitlichen Zukunftsaufstellung selbstverständlich leisten. Darauf könnt Ihr Euch verlassen!“

Quelle: pressemitteilung.ws


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