Horst D. Deckert

UNTERNEHMER-BERATER, SERIENUNTERNEHMER BZW. MEHRFACHGRÜNDER Parteilos und damit völlig unabhängig von irgendwelchen Parteien, Organisationen, Verbänden, etc. Seit 1971 im Dienst von Inhabern, Geschäftsführern, Unternehmern. 1971: Gründung einer Werbeagentur mit dem Schwerpunkt Marketing für Kleinbetriebe im Alter von 19 Jahren. Seit 1977 Firmengründer in Europa, USA und Südamerika. Fragen?
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PCR-Test: Steigende Positivenrate als Indiz für einsetzende Herdenimmunität in Deutschland

Auf den ersten Blick scheint die Auswertung der von Statista vorgestellten Grafik klar: Obwohl die Anzahl der Tests im Vergleich zu den Vorwochen nicht mehr so stark ansteigt, nimmt der Anteil der positiven Testergebnisse zu. Daraus, so folgern Statista und die Politik, lasse sich ableiten, dass die Zunahme der Covid-19-Fallzahlen nicht mit der Zunahme der Testzahlen zusammenhängt, sondern mit der Ausbreitung des Erregers.

Die Erklärung liegt in der Epidemiologie und sollte eigentlich Anlass zur Entwarnung geben: Die Daten belegen, dass sich Deutschland womöglich der Herdenimmunität nähert.

Wenn nämlich die Mehrheit der Bevölkerung bereits Kontakt zum SARS-CoV2-Erreger hatte, dann wird ein Test mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit die entsprechenden Genfragmente auffinden, die zum positiven PCR-Resultat führen (wir berichteten).

Die Positivenrate nimmt daher bei gleichbleibender Zahl der Tests zu: Weil viele Menschen das Genfragment bereits in sich tragen, ohne zu erkranken, führen die Tests zu einer steigenden Positivenrate. Genau das aber könnte ein Hinweis auf die einsetzende Herdenimmunität auch in Deutschland sein.

Dieser Trend ist auch in Schweden zu beobachten (wir berichteten). Auch dort steigen die Fallzahlen an — nicht aber die Zahl der Verstorbenen oder tatsächlich schwer Erkrankten.

Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

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