Horst D. Deckert

UNTERNEHMER-BERATER, SERIENUNTERNEHMER BZW. MEHRFACHGRÜNDER Parteilos und damit völlig unabhängig von irgendwelchen Parteien, Organisationen, Verbänden, etc. Seit 1971 im Dienst von Inhabern, Geschäftsführern, Unternehmern. 1971: Gründung einer Werbeagentur mit dem Schwerpunkt Marketing für Kleinbetriebe im Alter von 19 Jahren. Seit 1977 Firmengründer in Europa, USA und Südamerika. Fragen?
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Präsident der Bundesärztekammer warnt vor Panikmache

Nach dem jüngsten Appell von Kanzlerin Angela Merkel zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie warnt Dr. Klaus Reinhardt, Präsident der Bundesärztekammer, vor Verunsicherung der Bevölkerung. Das berichtet das Nachrichtenmagazin rt-deutsch. Dies, so Reinhardt, könne zu einer Art von Abstumpfung führen. Auch Intensivmediziner warnen vor panischen Reaktionen. Merkel rief die Bevölkerung eindringlich zur Mithilfe bei der Bekämpfung der Pandemie auf. Sie bat unter anderem, auf Reisen und Feiern zu verzichten, wenn sie nicht «wirklich zwingend notwendig» seien. Es zähle jetzt jeder Tag.

Reinhardt kann die Darstellung dieser ernsten Lage nicht nachvollziehen. In Deutschland seien rund 700 Patienten auf Intensivstationen. Angesichts dieser Zahlen seien Abstandhalten, Hygieneregeln und Vermeidung von grossen Versammlungen angemessen. Doch Massnahmen, die die Bewegungsfreiheit der Menschen weiter einschränken, hält Reinhardt für definitiv nicht angebracht: «Es ist eine irrige Vorstellung zu glauben, man könne das Virus gänzlich vertreiben», so Reinhardt.

Auch Intensivmediziner warnen vor Panik. Grundsätzlich sei die Lage in Deutschen Krankenhäusern bis auf wenige regionale Ausnahmen vergleichsweise ruhig, sagte Clemens Wendtner, Chefarzt der Infektiologie an der Klinik Schwabing in München. Neben den Bettenkapazitäten müsse es auch die «Menschen hinter den Maschinen» geben. Es brauche entsprechendes Personal, um auch Patienten ohne Covid-19 zu versorgen.

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