Horst D. Deckert

UNTERNEHMER-BERATER, SERIENUNTERNEHMER BZW. MEHRFACHGRÜNDER Parteilos und damit völlig unabhängig von irgendwelchen Parteien, Organisationen, Verbänden, etc. Seit 1971 im Dienst von Inhabern, Geschäftsführern, Unternehmern. 1971: Gründung einer Werbeagentur mit dem Schwerpunkt Marketing für Kleinbetriebe im Alter von 19 Jahren. Seit 1977 Firmengründer in Europa, USA und Südamerika. Fragen?
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„Schubs mich und du fängst dir ne Kugel!“ – Polizeiführer hatte die Hand bereits am Holster …

Dresden – Brenzlige Lage nach dem Ende einer Pro-Flüchtlingsaufnahme-Demo am Sonntagnachmittag in Dresden. Vermummte liefen mit einem riesigen Banner auf den Pirnaischen Platz, blockierten die Gleise der Straßenbahn. Nach BILD-Informationen handelt es sich um die URA Dresden – die „Undogmatische Radikale Antifa“.

Der Einsatzleiter der Polizei stellte sich den Vermummten allein entgegen. Es ist laut, die Stimmung ist aufgeheizt. Auf einem Video ist die Szene zu sehen. Der Beamte sagt gezielt zu einem der Vermummten – offenbar dem Anführer der Antifa-Gruppe: „Schubs mich und Du fängst Dir ne Kugel.“

BILD | 20. September 2020

BILD wagt es, unter obigem Foto folgende Bildunterschrift zu dichten: „Der Polizeiführer stellt sich der Antifa in den Weg und droht den Demonstranten“.
Bitte, was?! Welchen Demonstranten überhaupt? Wer sich auf einer Demo vermummt, ist kein Demonstrant, der ist ein Krimineller. So geht’s schon mal los. Des Weiteren ist doch ganz eindeutig zu sehen, wer hier wen bedroht: Drei Linksfaschisten einen Polizeibeamten.

Und der Satz: „Schubs mich und Du fängst Dir ne Kugel“? Und der Griff an den Holster? Ja, mein Gott, eine andere Sprache verstehen die Linksfaschisten nun mal nicht! Bitte mal merken: Wir haben es bei denen mit geistig Behinderten zu tun. Mit gewaltbereiten geistig Behinderten. Mit geistig Behinderten, die nix zu verlieren haben, da sie nie was hatten.
Das Video oben spricht eine noch eindeutigere Sprache. Es war, ganz ohne Zweifel, Gefahr im Verzug. Der Polizeiführer handelte äußerst besonnen, indem er eben nicht wenigstens in die Luft schoss.

Wollen wir mal hoffen, dass sich die Polizeiführung in Dresden hinter ihren Mann stellt, untere Antwort der Polizei Sachsen lässt Raum für Spekalationen:

Die Polizeidirektion Dresden wird morgen dazu informieren. *cl

— Polizei Sachsen (@PolizeiSachsen) September 20, 2020

Ha! Alles zurück, die Polizei hat sich bereits heute geäußert, gerade eben:

Dresdner Polizei nimmt Stellung

Am heutigen Tag fand in Dresden eine Versammlung unter dem Motto „Evacuate them all“ statt. Einsatzkräfte der Polizeidirektion Dresden sicherten die Versammlung ab. Im Zusammenhang mit dem Versammlungsgeschehen wurde das Verhalten des Einsatzführers in einer Situation kritisiert.

In einem Video ist der Satz „Schubs mich und du fängst Dir `ne Kugel“ zu hören. Gleichzeitig legt der Beamte seine Hand über seine Dienstwaffe.

Der veröffentlichten Szene vorausgegangen war der Wurf eines Nebeltopfes aus der Versammlung heraus. Der Einsatzleiter entschied sich daraufhin alleine den Nebeltopf als Beweismittel zu sichern. In der Folgte bedrängten ihn 25 bis 30 vermummte Versammlungsteilnehmern. Der Beamte verspürte dabei einen  Stoß in Brusthöhe.

Der Beamte versuchte sich daraufhin rückwärts von den Personen zu entfernen. Dabei legte er seine Hand über die Waffe, um vorsorglich eine Wegnahme seiner Dienstwaffe zu verhindern.

Polizeipräsident Jörg Kubiessa: „Das sichern der Dienstwaffe in so einer angespannten Situation ist richtig und auch absolut angemessen. Taktisch müssen wir den Einsatz dennoch nachbereiten, denn das alleinige Handeln des Beamten – die Sicherstellung eines Beweismittels – entspricht nicht den Grundsätzen der Eigensicherung.“

Der Polizeibeamte bestätigte, dass der kritisierte Satz von ihm stammte. Er bedauerte diese Aussage und konnte gleichzeitig glaubhaft versichern, dass die Anwendung der Schußwaffe oder auch nur deren Androhung nie eine Handlungsoption für ihn war.

Jörg Kubiessa: „Der Satz ist so gefallen. Der Kollege hat es eingeräumt und sich dafür entschuldigt. Bei der Bewertung seines Verhaltens muss man die Umstände – eine hektische, unübersichtliche Situation – sicher mit einbeziehen. Dennoch ist es unterm Strich für mich unstrittig, dass so ein Satz nicht fallen darf. Einen Anlass für disziplinarrechtliche Schritte sehe ich jedoch nicht.“ (tg)

Mehr war nicht zu erwarten. Reicht auch. Wir sagen: BRAVO!

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