Horst D. Deckert

UNTERNEHMER-BERATER, SERIENUNTERNEHMER BZW. MEHRFACHGRÜNDER Parteilos und damit völlig unabhängig von irgendwelchen Parteien, Organisationen, Verbänden, etc. Seit 1971 im Dienst von Inhabern, Geschäftsführern, Unternehmern. 1971: Gründung einer Werbeagentur mit dem Schwerpunkt Marketing für Kleinbetriebe im Alter von 19 Jahren. Seit 1977 Firmengründer in Europa, USA und Südamerika. Fragen?
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Schulden: Coronahilfen in Deutschland erreichen bis 2021 über 1,45 Billionen Euro

(eb) Die Auswirkungen der Coronakrise führen zu einem dramatischen Anstieg der Verschuldung in Deutschland. Das berichtet das Handelsblatt. So steige allein 2020 und 2021 «die Schuldenlast des Bundes damit auf einen Schlag um knapp 30 Prozent».

Allein in diesem Jahr plane Bundesfinanzminister und Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) ein Rekorddefizit von 218 Milliarden Euro, im kommenden Jahr käme dann ein weiterer dreistelliger Milliardenbetrag hinzu.

Diese Summe bezieht sich lediglich auf die Neuverschuldung des Bundes. Die Corona-Hilfen an sich fallen weitaus höher aus und sprengen die Billionen-Grenze. So stehen auf der Auszahlungsagenda von Bund und Ländern folgende Posten:

Garantien des Bundes in Höhe von 756,5 Milliarden Euro im Jahr 2020

Garantien des Bundes in Höhe von 69,9 Milliarden Euro in 2021

haushaltswirksame Massnahmen in Höhe von 519,9 Milliarden Euro für 2020

haushaltswirksame Massnahmen in Höhe von 104 Milliarden Euro für 2021

Die Summe der anstehenden Ausgaben beträgt insgesamt 1’450,3 Milliarden Euro, was 1,4503 Billionen Euro entspricht. Zum Vergleich: Das Bruttoinlandsprodukt der Bundesrepublik betrug im Jahr 2019 insgesamt 3,449 Billionen Euro.

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