Horst D. Deckert

US-Militärärzten wurde verboten, Impfnebenwirkungen zu melden

Der grösste Teil der US-Soldaten sah sich seit Beginn der Impfkampagne gezwungen, sich impfen zu lassen. Was seither geschehen ist, bereitet einigen Militärärzten grosse Sorgen (wir berichteten). Immer wieder traten bei Soldaten schwerwiegende Nebenwirkungen auf. Hautnah zu sehen und zu spüren bekommen hat dies Peter Chambers. Er ist Oberstleutnant der US-Armee, Green Beret der Special Forces und Militärarzt.

Chambers Kritik: Das US-Militär wolle nichts wissen von den schwerwiegenden Nebenwirkungen, die wiederholt nach den mRNA-Injektionen aufgetreten seien. Dies sagte Chambers im Gespräch mit Dr. Elizabeth Lee Vliet, Präsidentin der Truth For Health Foundation, im Rahmen einer Online-Konferenz der Organisation, wie LifeSiteNews informiert. An der Konferenz stellte die Organisation ein neues Meldesystem für Impfnebenwirkungen vor (wir berichteten).

Chambers machte sich in den vergangenen Monaten einen Namen als Fürsprecher der «Impfgeschädigten». Der Militärarzt liess sich im Januar 2021 selbst impfen und hat seither mit Nebenwirkungen zu kämpfen. Ärzte stellten bei ihm eine Demyelinisation fest, eine Krankheit, die das Nervengewebe angreift.

Ein ähnliches Schicksal erfuhren Chambers zufolge auch mehrere Soldaten. So habe er als Militärarzt Kenntnis von «sechs Soldaten bekommen, die auf der Intensivstation lagen» nach der mRNA-Injektion. Schlimmer noch: Eine Soldatin sei gar gezwungen worden, sich ein zweites Mal impfen zu lassen, obwohl sie bereits nach der ersten mRNA-Injektion an einer Mikroverklumpung gelitten habe.

Chambers beabsichtigte, die Nebenwirkungen der Soldaten in das Vaccine Adverse Events Reporting System (VAERS) der Centers for Disease Control and Prevention (CDC) einzutragen. Vergeblich: Im Gespräch mit Vliet erklärte er, dass das Militär sich gar nicht für die Nebenwirkungen interessiert habe. «Sie schauen entweder weg oder sagen einfach: ‹Das kann ich nicht machen. Das gibt es nicht›», erklärte Chambers. Er und andere Ärzte seien angewiesen worden, keine Meldungen ins VAERS einzutragen. Die Anweisungen seien von oben gekommen.

«Ärzte im aktiven Dienst, die in Fort Sam Houston (Militärstützpunkt, Anm. der Red.) arbeiteten, sagten mir persönlich, dass wir Nebenwirkungen der Soldaten nicht in das VAERS-System eingeben dürfen», so Chambers.

Schlimmer noch: Auch sei es für ihn unmöglich gewesen, Nebenwirkungen in die medizinische Datenbank des Militärs eintragen zu lassen. Laut Chambers würden die Impfschäden der mRNA-Injektionen auf allen Ebenen schlicht und einfach ignoriert.

Ähnliche Nachrichten