Horst D. Deckert

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Während der Forschung an Modernas Corona-Impfung starben 13 Probanden

Der Corona-Impfstoff des Pharmaunternehmens Moderna wurde gestern „mit überwältigender Mehrheit angekündigt“, wie Präsident Donald Trump auf Twitter mitteilte. Der Impfstoff wird nun sofort verteilt. Die Firma gab in einer Pressemitteilung – nicht in einem wissenschaftlichen Artikel – an, dass der Impfstoff zu 94 Prozent wirksam ist. Das würde bedeuten, dass es 94 von 100 Benutzern vor einer Corona-Infektion schützt.

Inzwischen hat die US-Arzneimittelbehörde FDA den Corona-Impfstoff von Moderna offiziell zugelassen. Etwa 6 Millionen Dosen werden an diesem Wochenende verteilt. Auch die EU hat den Impfstoff bei Moderna bestellt. Trump reagierte auf die Zulassung auf Twitter: „Glückwunsch, der Moderna-Impfstoff ist jetzt verfügbar!

Bevor die FDA den Impfstoff auf der Basis einer Notfallzulassung genehmigte, diskutierte ein Beratungsausschuss der Arzneimittelaufsichtsbehörde, der sich mit Impfstoffen befasst, über den Modena-Impfstoff. Dieses Treffen fand am Donnerstag statt und der Bericht ist nun verfügbar.

Der Bericht enthält eine bemerkenswerte Tabelle, aus der hervorgeht, dass während der Impfstoffforschung von Moderna 13 Menschen starben. Nach Angaben sollen aber diese Todesfälle nicht im Zusammenhang mit dem Impfstoff stehen.

Diese Todesfälle wurden bis zum 3. Dezember gemeldet. Die Probanden „erlitten schwere Nebenwirkungen und starben dann“. Sechs Teilnehmer erhielten den mRNA-Impfstoff, sieben das Placebo.

Die Probanden starben durch Selbstmord, Kopfverletzungen, einen Herzinfarkt, Organversagen und Covid-19. Trotz der 13 Todesfälle stimmte das Beratungsgremium einstimmig für die Zulassung.

Der Bericht kann hier gelesen werden.

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