Horst D. Deckert

UNTERNEHMER-BERATER, SERIENUNTERNEHMER BZW. MEHRFACHGRÜNDER Parteilos und damit völlig unabhängig von irgendwelchen Parteien, Organisationen, Verbänden, etc. Seit 1971 im Dienst von Inhabern, Geschäftsführern, Unternehmern. 1971: Gründung einer Werbeagentur mit dem Schwerpunkt Marketing für Kleinbetriebe im Alter von 19 Jahren. Seit 1977 Firmengründer in Europa, USA und Südamerika. Fragen?
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Wenn Frauen in allem besser sind – wo bleiben die Karrieren?

Die Krise der Frau: zu braven Mädchen erzogen

Warum haben Männer im Berufsleben „bessere Jobs“ als Frauen? – Mit dieser Frage beschäftigt sich Charlotte Haunhorst, Autorin beim „jetzt“, einem Online-Magazin der Süddeutschen Zeitung. Sie hat auch eine Antwort parat: Frauen seien zu brav – viel zu angepasst. Schuld daran sei das Patriarchat. „Schon als kleine Mädchen bekommen Frauen zu hören, sie sollten brav sein, nett zum Lehrer, bloß keinen Ärger machen“. Glaubt sie wirklich, dass Jungen dazu ermutigt werden, zu rebellieren, den Lehrer zu ärgern und schlechtere Noten zu bekommen? – Werden Jungen nicht genauso wie Mädchen von ihren Eltern dazu ermutigt, fleißig zu sein und sich gut zu benehmen? Und wenn sie es nicht tun? – Was Jungen von ihren Eltern so zu hören bekommen – davon würde dieser Autorin wohl schlecht werden, und solche Aussagen wie „Frauen müssen lernen, weniger brav zu sein“, würde sie vielleicht nicht so unbedacht äußern.

Es zeugt davon, dass diese Frau nicht die geringste Ahnung von männlichen Problemen hat, die ihren Ursprung sehr oft in ihrer von Frauen dominierten Kindheit haben. Die hohen Scheidungsraten machen die Probleme immer größer. Welche negativen Auswirkungen die Nicht-Präsenz des Vaters auf die Entwicklung von Jungen haben, könnt ihr hier nachlesen. Daneben sieht das Problem der Frauen, zu braven Mädchen erzogen worden zu sein, doch ziemlich klein aus.

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Was treibt Männer dazu, Karriere zu machen?

Zudem habe ich meine Schwierigkeiten damit, das zu glauben. Frauen sind einfach von Natur aus braver. Soziobiologisch gesehen, haben sie ein größeres Interesse, die Harmonie in einer Gemeinschaft herzustellen und zu erhalten. Männer hingegen werden durch ihr Testosteron dazu getrieben, hinauszugehen, sich intensiv in ihre Arbeit zu vertiefen, mit dem Ziel, ihren sozialen Status zu erhöhen. Biochemische Untersuchungen an Tieren haben herausgefunden, dass die führenden Herdentiere einen wesentlich höheren Testosteronspiegel haben als die anderen. Dabei seien sie weder klüger noch stärker, sondern hauptsächlich angstfreier (Quelle). Auch bei Menschen haben wissenschaftliche Studien herausgefunden, dass Menschen mit hohem Testosteronlevel zu riskanteren Berufen im Finanzwesen neigen. Unter Börsenhändlern in der Wall Street gilt die Testosteron-Behandlung als Geheimwaffe.

Aber von solchen Extremfällen mal abgesehen – biologisch gesehen haben wir Menschen, so wie alle Tiere, ein Ziel: Wir wollen Nachwuchs auf die Welt bringen. Um dies zu erreichen, suchen Frauen nach Männern mit möglichst hohen Statusmerkmalen, die einen guten Versorger ausmachen. Männer hingegen suchen nach möglichst gesunden und jungen Frauen – Merkmale, die von einer hohen Fertilität zeugen. Genau deswegen streben Männer danach, beruflich höhere Positionen einzunehmen und mehr Geld zu verdienen. Es sind Statussymbole, für die Männer hart arbeiten.

Warum die meisten Frauen auf Karriere verzichten

Arbeit macht Männer glücklich. Und Frauen? Eine Studie der Universitäten Lausanne und Freiburg hat herausgefunden, dass Frauen mit Teilzeitarbeit glücklicher sind als Männer. Zu ähnlichen Ergebnissen kam eine Langzeitstudie, die herausgefunden hat, dass sowohl Frauen als auch Männer im traditionellen Rollenbild am glücklichsten sind.

Sind die Jobs dieser Karriere-Männer, die hart für ihren Status arbeiten, die „besseren Jobs“? Sicherlich sind sie die besser bezahlten Jobs. Jedoch bezweifle ich sehr stark, dass Frauen die Art von Arbeit machen möchten. Führungspositionen sind nicht für jeden, sondern nur für Menschen, die hart und lange Arbeiten, Risiken eingehen, sich immer weiterentwickeln und große Verantwortung übernehmen. Selbst unter Männern ist es ein sehr kleiner Anteil, der danach strebt. Gibt es Frauen, die das Zeug haben zum Führen? – Ja, gibt es! Und diese Frauen schaffen es auch in die Führungspositionen – egal wie oft sie als Kind zu hören bekamen „Als Mädchen musst du brav sein“.

Was denkt ihr zu diesem Thema? Schreibt Eure Meinung in die Kommentare.

Euer Maximilian

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Der falsche Feind

Christine Bauer-Jelinek übt massive Kritik an der heute üblichen Bevorzugung der Frauen. In den 1970er-Jahren kämpfte sie als Lehrerin und Psychotherapeutin für die Forderungen der Linken und der Frauenbewegung. Heute berät sie sowohl Frauen als auch Männer in Spitzenpositionen von Wirtschaft und Politik.

Sie sagt:

Der aktuelle Feminismus ist ein Rückschritt – er bedroht den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft. Halbe-Halbe ist gescheitert – die zwanghafte Gleichverteilung überfordert Frauen wie Männer und zwingt Kinder und Alte in die Betreuungseinrichtungen. Die Unterdrückung der Frauen durch die Männer ist ein Mythos – Frauen müssen sich nicht ständig als Opfer fühlen.

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