Je lĂ€nger der Lockdown andauere, umso verheerender werden seine Folgen und Nebenwirkungen sein, berichtet die Onlineausgabe des FPĂ-nahen österreichischen Wochenblick WB. Diese Folgen dĂŒrfe die Politik auch dann nicht ignorieren, falls die Massnahmen irgend etwas bringen wĂŒrden. Das Blatt beruft sich auf hochrangige Mitglieder der WHO und der UN.
So habe selbst die Weltgesundheitsbehörde vor den Folgen gewarnt. Ihr Pandemie-Delegierter David Nabarro habe Lockdowns als gÀnzlich ungeeignetes Mittel bezeichnet. Lockdowns sollten von keiner Regierung der Welt eingesetzt werden.
Trotz der Warnung durch die WHO gingen Deutschland, Ăsterreich und die Schweiz in den nĂ€chsten Lockdown ĂŒber, der inzwischen noch schĂ€rfer als der erste sei. «Skrupellos nehmen die Regierenden damit ein Vielfaches an Leid, Verlusten und Toten dessen in Kauf, was den Gesellschaften durch Corona droht», schreibt das Blatt.
Darauf, wie gross die KollateralschĂ€den in Wirklichkeit sind, habe zum Jahreswechsel der stellvertretende UN-GeneralsekretĂ€r Ramesh Thakur hingewiesen. In einer Liste von «sechs TodsĂŒnden des Lockdowns» stellte Thakur die schlimmsten Lockdown-Auswirkungen zusammen.
Thakur nenne einen explosionsartigen Anstieg von psychischen Erkrankungen sowie eine markante Zunahme von SuchtmittelabhÀngigkeiten, mit langfristigen Todesfolgen. Zudem nenne er unzÀhlige abgesagte und verschobene Operationen sowie Versorgungs- und Routinebehandlungen oder die Folgen einer Krankenhaus-Angst. Viele akut erkrankte Menschen trauten sich aus Angst vor einer Infektion nicht mehr in ein Spital.

