Horst D. Deckert

UNTERNEHMER-BERATER, SERIENUNTERNEHMER BZW. MEHRFACHGRÜNDER Parteilos und damit völlig unabhängig von irgendwelchen Parteien, Organisationen, Verbänden, etc. Seit 1971 im Dienst von Inhabern, Geschäftsführern, Unternehmern. 1971: Gründung einer Werbeagentur mit dem Schwerpunkt Marketing für Kleinbetriebe im Alter von 19 Jahren. Seit 1977 Firmengründer in Europa, USA und Südamerika. Fragen?
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«Wir retten die Gegenwart und lassen die Zukunft dafür zahlen»

Allen Sloan (stark gekürzt):

Das Federal Reserve-System hat viel dazu beigetragen, die Wirtschaft am Leben zu erhalten. Sie hat die Zinssätze auf ein beispiellos niedriges Niveau gesenkt, Unternehmensanleihen in Milliardenhöhe gekauft und den Aktienmarkt gerettet, der auf einen Absturz zuzusteuern schien.

Dabei hat die Fed indirekt die Immobilienpreise und das lebenswichtige Baugeschäft unterstützt, indem sie die Hypozinsen auf ein Allzeittief von etwa 3% gedrückt hat. Damit hat die Fed die wirtschaftliche Ungleichheit unbeabsichtigt verschlimmert, indem sie den Amerikanern, die sie am wenigsten brauchen, die größte Hilfe zukommen lässt.

Höhere Aktienkurse sind großartig für Menschen, die viele Aktien besitzen. Aber diese Menschen sind in erster Linie die oberen 10% des Landes, was den Wohlstand betrifft. Laut Fed-Statistik gehört mehr als die Hälfte der Aktien – 52% – dem wohlhabendsten 1% der Amerikaner, und 88% befinden sich im Besitz der obersten 10%.

Worauf das alles hinausläuft: Die Fed versucht, die Gegenwart zu retten, indem sie Billionen von Dollar in das Finanzsystem der USA und der Welt pumpt, aber dabei gefährdet sie unsere wirtschaftliche Zukunft. «Wir retten die Gegenwart und lassen die Zukunft dafür zahlen», sagte Gene Steuerle, ein Mitbegründer des Tax Policy Center.

Der englische Originaltext beinhaltet eine ausführliche Analyse der Umverteilungseffekte und ihrer Mechanismen.

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