Horst D. Deckert

UNTERNEHMER-BERATER, SERIENUNTERNEHMER BZW. MEHRFACHGRÜNDER Parteilos und damit völlig unabhängig von irgendwelchen Parteien, Organisationen, Verbänden, etc. Seit 1971 im Dienst von Inhabern, Geschäftsführern, Unternehmern. 1971: Gründung einer Werbeagentur mit dem Schwerpunkt Marketing für Kleinbetriebe im Alter von 19 Jahren. Seit 1977 Firmengründer in Europa, USA und Südamerika. Fragen?
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Wird Mike Pence seinen Chef Trump absetzen? Er könnte es.

Martin Armstrong berichtet auf seinem Blog gerade über Versuche, Trump gänzlich unschädlich zu machen für die letzten zwei Wochen seiner Amtszeit. Das Vehikel dazu besteht im 25. Verfassungszusatz, in dem das Prozedere geregelt wird, falls ein Präsident amtsunfähig werden sollte. Bei Wikipedia heißt es dazu:

“Die dritte Regelung betrifft die Feststellung der Amtsunfähigkeit des Präsidenten. Sie kann vom Präsidenten selbst, aber auch vom Vizepräsidenten mit Zustimmung des Kabinetts festgestellt werden, mit weiterer Zustimmung des Kongresses auch gegen den Willen des Präsidenten. Obwohl die Angelegenheit bereits zuvor auf einfachem gesetzlichen Wege, also durch ein Gesetz des Kongresses, geregelt war, wurde sie in die Verfassung übernommen, auch um die Legitimität eines solchen Verfahrens zu erhöhen.”

Mike Pence hat sich gestern bereits vom Präsidenten distanziert, als er verneinte, dass ihm das Recht gegeben ist, die Wahlstimmen nach eigenem Ermessen zu zählen, wobei Gerüchte ihm Trump bei Twitter “entfolgt” sei, inkorrekt sind.

Dennoch lässt sich von einer bedeutenden Spaltung zwischen Trump und Pence sprechen, die deutlich für Pence spricht, dass er sich am Sturz von Trump beteiligen könnte. Das relevanteste Indiz stammt dabei von Lynn Wood, der Pence vorwarf, ein Maulwurf zu sein und behauptete, über Beweise zu verfügen, dass auch Pence wie viele andere mächtige Politiker mit pädophilen Aufnahmen erpresst werden soll.

Bewiesen ist das noch lange nicht, jedoch könnte alleine der Vorwurf dazu beitragen, dass Pence dem Zugzwang nachgibt und sich dem von den gestrigen Ereignissen geschockten Kongress anschließt.

Bekannt ist, dass in der Politik manchmal alles sehr schnell gehen kann, wenn es wichtig ist. Machtfragen als Quintessenz des politischen Interessenspiels sind dabei besonders anfällig für plötzliche Loyalitätsverschiebungen. Um es mit Kardinal Richelieu zu sagen: “Verrat ist nichts weiter, als die Zeichen der Zeit richtig zu deuten.”

Insofern sehe ich überragende Chancen dafür, dass Trump noch vor Ablauf dieses Tages von seinem Amt entfernt werden wird. Wahnsinn!

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