Horst D. Deckert

UNTERNEHMER-BERATER, SERIENUNTERNEHMER BZW. MEHRFACHGRÜNDER Parteilos und damit völlig unabhängig von irgendwelchen Parteien, Organisationen, Verbänden, etc. Seit 1971 im Dienst von Inhabern, Geschäftsführern, Unternehmern. 1971: Gründung einer Werbeagentur mit dem Schwerpunkt Marketing für Kleinbetriebe im Alter von 19 Jahren. Seit 1977 Firmengründer in Europa, USA und Südamerika. Fragen?
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Züchter und Lenker

Philosophen, Politiker und Transhumanisten wollen dem „Übermenschen“ den Weg zu bereiten — das Ergebnis dürfte vor allem eines sein: unmenschlich.

Im Filmschaffen der großen Studios dominieren Superhelden und Wunderfrauen — meist in unterirdisch schlechten Filmen. Daran hat auch das Streaming-Zeitalter nichts geändert. Menschen wie du und ich haben als Filmheldinnen und -helden weitgehend ausgedient, der Kult um unbezwingbare Mutanten ist offenbar die Antwort Hollywoods auf drängende Gegenwartsprobleme. Die Idee, dass wir über unseren höchst unvollkommenen Ist-Zustand hinauswachsen könnten, ist nicht neu. „Der Mensch ist etwas, das überwunden werden soll“, sagte Friedrich Nietzsche. Diese Vision wird gegenwärtig mit den Mitteln der Fantasie und — was potenziell gefährlicher ist — auch mittels Technik und Biotechnik vorangetrieben. Werden wir wie Goethes Zauberlehrling bald nicht mehr Herren unserer eigenen Schöpfungen sein?

Wenn man jung ist, ist man ja leicht zu beeindrucken. So näherte ich mich Vera F. Birkenbihl sehr gespannt und ehrfürchtig, als ich vor gut 20 Jahren die Gelegenheit hatte, die berühmte Seminarleiterin für eine Zeitschrift zu interviewen. Dem ging ein launiger Vortrag über die bestmögliche Nutzung des menschlichen Gehirns voraus. Stets betonte die rührige Rednerin, dass die menschliche Spezies ihren Möglichkeiten in beklagenswertem Ausmaß hinterherhinke. „Wie würde die Menschheit leben, wenn sie

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