Paris, Metrostation Porte de la Chapelle.
Das Opfer, das weiß, dass Einwanderern sowieso nichts passiert, hat den Vorfall nicht einmal gemeldet. Erst der Skandal um das Video brachte die französischen Behörden auf den Plan.
Francia (Parigi), clandestino africano in azione. t.co/kJWQdnYhz3 pic.twitter.com/DFSzzl0eWV
— RadioSavana (@RadioSavana) April 17, 2021
Dazu ein „Widerruf“:
Video einer Frau, die die Treppe der Metrostation Porte de la Chapelle hinuntergeworfen wurde: das Opfer hat heute Anzeige erstattet, sie sagt, sie kenne ihren Angreifer, es wäre ihr Drogenlieferant, sie selbst erklärt, sie sei drogenabhängig.
Vidéo d’une femme jetée dans les escaliers du métro Porte de la Chapelle : la victime a déposé plainte aujourd’hui, elle dit connaître son agresseur, il s’agirait de son fournisseur de drogue, elle-même se déclarant toxicomane. (@LCI)
— William Molinié (@WilliamMolinie) April 17, 2021
… und ein weiterer „Erklärungsversuch“:
Im Journalismus geht es heute also nicht mehr um die Verurteilung der Tat, sondern um die Diskreditierung des Opfers. Das ist genauso widerwärtig wie die Behauptung, dass ein Vergewaltigungsopfer einen kurzen Rock hatte. Zum Kotzen!
Donc le journalisme aujourd’hui vise non plus à condamner le geste commis mais à discréditer la victime. C’est aussi revulsant que de dire que la victime d’un viol avait une jupe courte. À vomir
— Philippe Bécherand (@BecherandPhil) April 17, 2021

