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Die Impfung – ein medizinisches und rechtliches Hochrisikogebiet
Beate Bahner gehört zu den Fachanwältinnen für Medizinrecht der ersten Stunde. Sie gewann in jungen Jahren den Kanzleigründerpreis und verfasste neben ihrer erfolgreichen anwaltlichen Tätigkeit mehrer arztrechtliche Standardwerke. Bahner hatte bereits im April 2020 als eine der ersten Anwältinnen gegen die amtlichen Massnahmen beim Bundesverfassungsgericht geklagt.
In ihrem neuen Buch behandelt sie zahlreiche brisante juristische und medizinische Fragen rund um die «Corona-Impfung»: Von ärztlichen Aufklärungspflichten über das «Meldedesaster» bei den Nebenwirkungen. Das Buch ist besonders lesenswert für alle, die sich für strafrechtliche Aspekte des Impfens und Haftungsfragen interessieren. Bahner thematisiert aber auch die Gefahren der Gen-Injektionen für nicht geimpfte Personen: So setzt sie sich in einem Kapitel sorgfältig mit dem Phänomen des «shedding» und «sich selbst verbreitenden Impfstoffen» auseinander.
(Auszüge:)
Offensichtlich geht die Impffreudigkeit der Bürger in Deutschland trotz massiver Impfkampagnen und Androhungen von Nachteilen für die nicht Geimpften derzeit deutlich zurück. Dies kann an den niedrigen Inzidenzwerten und den fast völlig verschwundenen Corona-Erkrankungen liegen. Dies kann an den Sommermonaten und den damit verbundenen Ferienreisen der Bürger liegen. Es kann aber auch daran liegen, dass ein Teil der Bevölkerung der Impfung (inzwischen) kritisch gegenübersteht und sich fragt: Impfen ja oder nein? Mit welchem Impfstoff impfen? Bald impfen oder noch etwas abwarten? …
Jeder medizinische Eingriff kann auch mit Risiken und Nebenwirkungen verbunden sein – und zwar auch dann, wenn er korrekt, also ohne Fehler («lege artis») vom Arzt durchgeführt wurde! Denn auch ohne einen sogenannten «Behandlungsfehler» des Arztes kann es zu Reaktionen oder gar zu Komplikationen durch die medizinische Behandlung kommen. Nur wenn die jeweilige Person diese Risiken kennt, kann sie selbstbestimmt und eigenverantwortlich entscheiden, welche Risiken sie eingehen will: die Risiken der Durchführung der Behandlung – oder die Risiken des Unterlassens der Behandlung.
Konkret für Corona bedeutet dies: Der Patient muss so aufgeklärt werden, dass er einerseits die Risiken der Corona-Krankheit kennt, mit denen er ohne Impfung konfrontiert sein kann – und dass er andererseits die Risiken einer Impfung gegen die Corona-Krankheit kennt. Erst wenn er für beide Aspekte das Pro und Kontra auf Basis des stets aktuellen medizinischen Standes kennt, kann er aufgeklärt und informiert in die Impfung einwilligen oder diese auch ablehnen. …
Ohne eine ordnungsgemässe Aufklärung läuft wiederum der Arzt Gefahr, Schadensersatzansprüchen ausgesetzt zu sein: Dies ist dann der Fall, wenn sich – trotz korrekter Impfung mit sauberem Impfstoff – ein Risiko verwirklicht, über welches der Arzt hätte aufklären müssen, oder wenn der Patient eine schwere Corona-Erkrankung erleidet, die er durch eine Impfung hätte vermeiden können.
Die Entscheidung Pro oder Kontra Impfung ist schwer, denn allein der Patient muss diese Entscheidung treffen, wenn er zuvor umfassend und zutreffend vom Impfarzt aufgeklärt wurde. Der Patient muss damit selbst die Verantwortung für seinen Körper, seine Gesundheit und sein Leben tragen. …
Noch schwieriger ist diese Entscheidung, wenn sie für Dritte zu treffen ist, etwa für die eigenen Kinder, die alten kranken Eltern und Angehörigen oder behinderte Personen, die keine eigenständige Entscheidung treffen können. Dieses Buch will in rechtlicher Hinsicht sowohl für die Patienten als auch für die Ärzteschaft Hilfestellung leisten und unter anderem eine juristische Orientierung über Umfang und Art der ärztlichen Aufklärung geben. Möge hierdurch jedem einzelnen Menschen die individuelle Entscheidung zum Thema Corona-Impfung leichter fallen!
…
Aufklärung über Gefahren für nicht geimpfte Personen
Es gibt inzwischen in den sozialen Medien eine Vielzahl beeindruckender Berichte, wonach nicht nur geimpfte, sondern auch nicht geimpfte Personen nach (teilweise nur kurzem) Kontakt mit geimpften Personen die vielfältigsten Beschwerden entwickeln. Dies klingt zunächst erstaunlich, nahezu unglaubwürdig und kaum nachvollziehbar. Denn die Injektionen wurden ja den Geimpften verabreicht, nicht etwa den Ungeimpften. Wieso also sollen jetzt plötzlich Ungeimpfte krank werden oder unerklärliche Beschwerdebilder aufweisen? Es gibt jedoch eine Vielzahl sich ähnelnder Berichte, die tatsächlich verblüffend sind und den Schluss zulassen, dass Impfreaktionen, Krankheitsbilder und Beschwerden diffuser Art nicht nur bei geimpften Personen, sondern auch bei ungeimpften Personen – nach Kontakt mit Geimpften – möglich sind. …
Solche Übertragungen scheinen schon deshalb nicht ausgeschlossen, weil das Infektionsschutzgesetz selbst an drei Stellen die Möglichkeit beschreibt, dass auch «externe, dritte, nicht betroffene Personen» betroffen sein können. Der Begriff «Impfstoff» ist in § 21 IfSG definiert:
Impfstoffe sind auch solche «Impfstoffe», die Mikroorganismen enthalten, welche von den Geimpften ausgeschieden und von anderen Personen aufgenommen werden können. Das Grundrecht der körperlichen Unversehrtheit (Artikel 2 Abs. 2 Satz 1 Grundgesetz) wird insoweit eingeschränkt.
Auch die Definition des Impfschadens umfasst denjenigen Schaden, den dritte Personen erleiden können, die selbst gar nicht geimpft wurden. Dies ergibt sich aus § 2 Nr. 11 IfSG:
Ein Impfschaden liegt auch vor, wenn mit vermehrungsfähigen Erregern geimpft wurde und eine andere als die geimpfte Person geschädigt wurde.
…
«Shedding» oder «sich selbst verbreitende Impfstoffe»?
Es ist bislang nicht klar, ob es sich um sogenanntes Shedding oder um «Sich selbst verbreitende Impfstoffe» handelt.
«Shedding» bedeutet in diesem Zusammenhang übersetzt «Verbreiten» oder «Ausstossen». «Sich selbst verbreitende Impfstoffe» sind Vakzine, die sich wie Infektionskrankheiten anhand von Transmissibilität (Übertragbarkeit) ausbreiten. Dies bedeutet, eine geimpfte Person vakziniert ihr persönliches Umfeld, also auch Personen in ihrer unmittelbaren Nähe. Bereits im Jahr 2018 hatte das Center for Health Security von der Bloomberg School of Public Health der berühmten Johns Hopkins Universität in einem Bericht vorgeschlagen, derartige Impfstoffe einzusetzen, um einen Immunschutz gegen bestimmte Krankheiten aufzubauen. Unter der Rubrik «Sich selbst verbreitende Impfstoffe» (Self-Spreading Vaccines, S. 45) heisst es in dem Bericht wie folgt:
«Sich selbst verbreitende Impfstoffe sind gentechnisch verändert, um sich wie Infektionskrankheiten durch Populationen zu bewegen. Doch anstatt Krankheiten zu verursachen, verleihen sie Schutz. Die Vision ist, dass eine geringe Anzahl von Individuen in einer Zielpopulation geimpft werden könnte und der Impfstoff-Erreger, so wie ein pathogenes Virus, in der Population zirkulieren würde. Woraus eine schnelle grossflächige Immunität resultiert.»
Schon vor drei Jahren – und eventuell auch länger – wurde also die Idee der «Sich selbst verbreitenden Impfstoffe» durch eine hochkarätige Institution publiziert und sicherlich auch schon erforscht. Bei Tieren gibt es bereits entsprechende Studien, wie etwa der Artikel «Wir haben jetzt die Technologie, um Impfstoffe zu entwickeln, die sich selbst verbreiten» in der Zeitschrift New Scientist vom August 2020 zeigt.
In einer Publikation bereits vom November 2015 im Expert Review of Vaccines werden die «sich selbst ausbreitenden Impfungen für künftige Infektionskrankheiten» innerhalb von fünf Jahren für realisierbar gehalten.
Es besteht also durchaus die Möglichkeit, dass auch Bestandteile der Corona-Impfstoffe von den geimpften Personen ausgeschieden und (freilich ohne deren Wissen) bei näherem Kontakt auf Dritte übertragen werden können, ohne dass dies der Bevölkerung bekanntgemacht wird.
Ärzte müssen die Personen, die sie impfen, auf diese – wenn auch bislang wissenschaftlich nicht offiziell bestätigte – Möglichkeit einer Übertragung von Mikroorganismen von geimpften auf ungeimpfte Personen und die damit verbundenen körperlichen Beeinträchtigungen und Erkrankungen der Ungeimpften hinweisen. Sie müssen die Geimpften vor zu grosser körperlicher Nähe der ungeimpften Menschen zu ihnen warnen. Zumindest scheint in den ersten Tagen bis hin zu vier Wochen nach der Impfung eine «Übertragung» auf Ungeimpfte möglich zu sein. Dies gilt insbesondere für vulnerable Gruppen und für Schwangere. …
Absichtliche Freisetzung genetisch veränderter Organismen
Die Freisetzung und die damit verbundene Möglichkeit der Verbreitung von gentechnisch veränderten Organismen ist bereits in der EU-Richtlinie 2001/18/EG vom 12. März 2001 über die «absichtliche Freisetzung genetisch veränderter Organismen in die Umwelt» ausführlich geregelt. Sie gilt grundsätzlich auch für alle Corona-Impfstoffe, da diese auf gentechnisch veränderten Organismen beruhen. …
Eine weitere Regelung findet sich in der EU-Richtlinie 2009/41/ EG vom 6. Mai 2009 über die «Anwendung genetisch veränderter Mikroorganismen in geschlossenen Systemen» mit ausführlichen Vorgaben zur Durchführung von Sicherheitsvorkehrungen zum Schutz der menschlichen Gesundheit.
Angesichts dieser beiden EU-Richtlinien, die ausführlichst die Massnahmen und Verfahren zur Reduzierung der Risiken der Ausbreitung von (Mikro-)Organismen beschreiben, dürfte es ausser Frage stehen, dass auch bei allen vier gentechnischen veränderten Corona-Impfstoffen die Möglichkeit der Ausbreitung auf Dritte besteht, deren Risiken bislang unbekannt sind. Die zuvor beschriebenen «Shedding»-Wirkungen zeigen jedenfalls, dass ganz offensichtlich eine Übertragung von Mikroorganismen – welcher Art auch immer – durch Geimpfte auf Ungeimpfte erfolgt.
Nahezu alle Sicherheitsmassnahmen, insbesondere die erforderliche Umweltverträglichkeitsprüfung wurden jedoch durch die EU-Verordnung 2020 /1043 vom 15. Juli 2020 ausdrücklich und ausschliesslich für die Corona-Impfungen ausser Kraft gesetzt. …
So warnen also inzwischen auch die Behörden vor einer Virusübertragung der Geimpften auf Ungeimpfte. Wie und warum das Virus von Geimpften auf Ungeimpfte übertragen wird, scheint noch nicht geklärt – offensichtlich ist jedoch, dass es eine Übertragung von Viren oder von sonstigen Mikroorganismen der geimpften auf die nicht geimpften Personen zu geben scheint. Dies kann freilich nicht Sinn und Zweck einer «Schutzimpfung» sein. …

Beate Bahner: Corona-Impfung. Was Ärzte und Patienten unbedingt wissen sollten. Rubikon, 2021. 408 S., € 20,00
erhältlich als Taschenbuch
oder als e-Book
Siehe auch: Rubikon–Exlusivinterview mit Beate Bahner, Sucharit Bhakdi und dem Juristen Carlos A. Gebauer.
Ein Berner «Reitschule-Journalist» schreibt in der «Republik» gegen massnahmenkritische Polizisten
Basil Schöni, der sich freier Journalist nennt und gleichzeitig als Informatiker arbeitet, schrieb beim Nachrichtenmagazin Republik kürzlich gemeinsam mit Republik-Journalist Daniel Ryser über die massnahmenkritische Polizeivereinigung «Wir für Euch». Der Titel: «Von Polizisten, die glauben, über dem Gesetz zu stehen». Und der Teaser: «Auf einer anonymen Website rufen Schweizer Polizeibeamte Bürgerinnen zum Widerstand gegen Polizistenkollegen auf, die Corona-Massnahmen durchsetzen.»
Schöni greift auch regelmässig für die linksautonome Zeitschrift Megafon in die Tasten. Das Megafon versteht sich als amtliches Sprachrohr für die linksautonome und gewaltbereite Szene der Berner Reitschule. Seit Jahren veranstalten Linksautonome aus dem Umfeld der Reitschule regelmässig brutale Strassenschlachten mit der Polizei. Jetzt scheint sich der Wind aber gedreht zu haben.
Schöni kritisiert nun die massnahmen-kritischen Polizisten, die sich seiner Meinung nach über das Gesetz stellen. Dass es für die gegenwärtige Zertifikatspflicht keine rechtliche Grundlage gibt respektive dies höchst umstritten ist, lässt Schöni im Republik-Artikel jedoch ausser Acht. Im Megafon schreibt Schöni zudem auch gegen die Jugendbewegung «Mass-Voll!».
Auf die Polizeikommandanten, die öffentlich zugeben, dass die Zertifikatspflicht für die Polizei wegen fehlender Rechtsgrundlage keine Gültigkeit hat, weist Schöni ebenfalls nicht hin. Er stellt zudem infrage, dass bei der kürzlich veröffentlichten Analyse von «Wir für Euch» auch Richter und Staatsanwälte beteiligt waren.
Alex Baur machte in der Weltwoche unlängst darauf aufmerksam, dass sich die Reithallen-Szene mit dem gegenwärtigen Corona-Regime verändert habe. Die schwarz vermummten Autonomen seien durch «friedliche Verfassungs-Freunde und Freiheits-Trychler von den Gassen verdrängt» worden.
Linksautonome, die früher einmal staats- und polizeikritisch waren, scheinen plötzlich für gesetzlose Zwangsmassnahmen, gegen die Verfassung und für Diskriminierung und Spaltung der Gesellschaft zu sein. Eine völlig neue und denkwürdige Ausgangslage. «Kein Witz: Die Chaoten von der Berner Reithalle geben sich plötzlich staatstragend – und dienen sich der Polizei als Freund und Helfer an», schreibt Baur.
Erfolglos stellten sich an der Demo vom 16. September linksautonome Provoakteure in der Stadt Bern Tausenden von Massnahmen-Kritikern in den Weg. Ein Mann aus dem Umfeld der Reitschule schlug dem Trychler Chrigi Rüegg gar zwei Zähne aus (wir berichteten). Doch gemäss Megafon sei die Aggression von den Trychlern ausgegangen. Bei Twitter macht die Reitschule Bern zudem mit grossem Aufwand Stimmung gegen die Bürgerrechtsbewegung und gegen die Freiheitstrychler:
Ein “Zuschauer” ist auch Andy Benz, der Freiheitstrychler der in der letzten Arena auftrat. Einige Meter neben ihm wirft eine Person einen Gegenstand auf die Polizei.
(Rechts ein Bild von Benz zu einem früheren Zeitpunkt der Demonstration) pic.twitter.com/8LyZJT6s0h
— Megafon Reitschule Bern (@Megafon_RS_Bern) September 19, 2021
Die Redaktion von Republik habe die Metadaten der Webseite von «Wir für Euch» ausgewertet und dabei zwei Polizisten «enttarnt». Einer davon sei eindeutig Zürcher Kantonspolizist und der zweite «vermutlich» auch. Kantonspolizist A. sei von der Republik angerufen worden und man habe sich mit ihm treffen wollen. Doch erschienen sei der Polizist A. dann doch nicht. Die Luzerner Hackerin Tillie Kottmann habe sich ebenfalls für die «konspirativen» Polizisten interessiert und sie habe einen Teil der Daten auf Twitter veröffentlicht. Ein Link dazu gibt es von der Republik hingegen nicht. Auch keinen Hinweis darauf, dass das Hacken von sensiblen persönlichen Daten eine Straftat ist.
Mit dem Artikel «Warum so impfindlich?» vom 20. September schreibt die Republik: «Vorab: Die Redaktion der Republik ist nach bald zwei Jahren Recherche überzeugt, dass Impfen bei weitem das Beste ist, was Sie in dieser Pandemie tun können. Sowohl für sich selber wie für alle anderen.»
Eine Anfrage der Redaktion von Republik habe zudem ergeben, dass zwei Kantonspolizisten gekündigt wurden: «Zwei Polizisten, die öffentlich zu Strafanzeigen gegen Polizistinnen und Polizisten aufgerufen haben, wurden freigestellt», wird ein nicht namentlich genannter Sprecher der Kantonspolizei Zürich zitiert.
Freiheitskundgebungen in Klagenfurt, Salzburg und Wien
Ort: Salzburg / Österreich
Lokalität: Mozartplatz
Datum: 16.10.2021
Zeit: 14:00 bis 17:00 Uhr
Veranstalter: Initiative Heimat & Umwelt
Referentin:
Min.Rätin Mag.a Monika DONNER (Juristin und Autorin des Buches
«Corona-Diktatur – Wissen – Widerstand – Freiheit»).
Alle Kundgebungstermine sind behördlich gemeldet. Das Versammlungsrecht als eine der Grundsäulen jeder Demokratie gestattet keinerlei Diskriminierung von Teilnehmern aufgrund verfassungswidriger «Regeln». Auch Geimpfte sind willkommen.
Die Kundgebungen finden im Freien bei jedem Wetter statt. Bei schlechtem Wetter bitte evtl. – wer hat – ein größeres oder kleineres Zelt oder sonstige Unterstandsvorrichtungen mitbringen. Bitte den anderen helfen, Fahrgemeinschaften bilden usw.

Die Bundestagswahl in Deutschland
Bundestagswahl in Deutschland: Vordergründig haben die CDU und die Linken verloren, die SPD und die Grünen gewonnen. Ich behaupte: An den Entscheidungen, die gegen die Interessen der Bevölkerung und für die Interessen der internationalen Konzerne und Netzwerke gefällt werden, wird sich dadurch nicht viel ändern.
Wie kommen Wahlergebnisse zustande? In einer Demokratie sollte es ja so sein, dass der Souverän – das Volk – die politischen Entscheidungen bestimmt. In einer repräsentativen Demokratie über den Umweg der Abgeordneten. Funktioniert das? Das Thema ist äusserst komplex. Ich kann hier nur einige Faktoren kurz vorstellen, die dabei ein Rolle spielen.
Nudging
Nudging ist eine Methode, mit der man durch kleine «Stubser» Menschen beeinflusst. Zum Beispiel, indem man auf dem Smartphone gewisse Programme vorinstalliert (Wikileaks gehört nicht dazu). Angela Merkel hat Nudging befürwortet und professionell eingesetzt.
«Wir können im Rückblick auf die Geschichte der Bundesrepublik sagen, dass all die großen Entscheidungen keine demoskopische Mehrheit hatten, als sie gefällt wurden.» (…)
«Ich glaube, das ist Ausdruck des Primats der Politik. Und an dem sollte auch festgehalten werden.» – Angela Merkel 2010
Ein etwas merkwürdiges Demokratieverständnis, wie ich finde.
Das Thema Nudging verdient einen eigenen Artikel. Der Einsatz von Nudging beim Thema Corona ist ein Paradebeispiel.
Wahl-O-Mat
Der Wahl-O-Mat ist eine Webseite, auf der man politische Fragen beantworten kann und danach als Ergebnis die Partei(en) angezeigt bekommt, bei denen es große Übereinstimmungen gibt. Also eine Hilfe für Menschen, die nicht wissen, was sie wählen sollen. Bei der Bundestagswahl 2021 gab es 38 Fragen.
Man würde davon ausgehen, dass sich viele Fragen mit dem Thema Corona beschäftigten. Es war ja schließlich mit großem Abstand das beherrschende Thema in den Medien seit März 2020. Erstaunlicherweise gab es hier aber nur eine Frage, und zwar nach der Freigabe der Impfpatente. Ob man für eine Rückkehr zu den Grundrechten, eine Aufhebung der Lockdown-Zwangsmassnahmen oder gegen eine Impfpflicht ist, wurde nicht gefragt.
Wer hat die Fragen ausgewählt? Der Wahl-O-Mat ist ein Produkt der Bundeszentrale für politische Bildung. Finanziert wird die Bundeszentrale durch Haushaltsmittel des Innenministeriums. Das Ministerium wird geleitet von Innenminister Horst Seehofer, CSU. Somit sind Fragen im Wahl-O-Mat, die für die aktuellen Regierungsparteien – vor allem die CSU – unangenehm wären, nicht zu erwarten.
Lobbyismus
Lobbyisten werden von Unternehmen oder Verbänden bezahlt, um Einfluss auf politische Entscheidungen zu nehmen. Zum Teil werden Gesetzesvorlagen von diesen sogenannten «externen Mitarbeitern» geschrieben. Eine Liste dieser Gesetze aus dem Jahr 2008 findet man hier. Der Einfluss des Lobbyismus nimmt immer weiter zu:
«Schätzungsweise 25.000 Lobbyisten mit einem Jahresbudget von 1,5 Milliarden Euro nehmen in Brüssel Einfluss auf die EU-Institutionen» – LobbyControl.
Mehr Lobbyisten als Abgeordnete haben mit einem Hausausweis freien Zugang zum Deutschen Bundestag (mehr dazu hier und hier).
Drehtür-Effekt
Es gibt zahlreiche Beispiele, in denen Politiker während ihrer Amtszeit für Konzerne günstige Entscheidungen gefällt haben, und nach ihrer Amtszeit genau in diesen Unternehmen einen guten Posten bekommen haben.
Das bekannteste Beispiel ist wohl Gerhard Schröder, der nach seiner Zeit als deutscher Bundeskanzler an die Spitze des Unternehmens Gazprom wechselte. Dieser Drehtür-Effekt ist erlaubt und gilt offiziell nicht als Korruption. Eine Auszeit («Karenzzeit») zwischen den Seitenwechseln wird schon seit langem gefordert.
Das Problem ist: Aktuell scheint der Wunsch bei einigen Politikern nach einem gut bezahlten Job in der Pharmaindustrie übermächtig zu sein. Ihre politischen Positionen zum Gesundheitsschutz sind anders nicht erklärbar.
Medien
Grundlage jeder guten Entscheidung sind gute Informationen. Unabhängige und breit informierende Medien sind deshalb ein Grundpfeiler der Demokratie. Laut Reporter ohne Grenzen liegt Deutschland bei der Pressefreiheit auf dem 13. Platz – Zufriedenstellend. Spitzenreiter (Gut) sind Norwegen, Finnland und Schweden.
Aber wie sieht es mit der Breite der Berichterstattung beim Thema Corona aus? Ich denke, es ist jedem Medienkonsumenten klar, welche Positionen zu diesem Thema mehr Raum und Gewicht bekommen: Die Thesen von Merkel, Spahn, Söder und Lauterbach – oder die Thesen von Wodarg, Bhakdi, Köhnlein und Hockertz?
YouTube hat zugegeben, 130’000 Videos zum Thema Impfen gelöscht zu haben. Viele Känale wurden komplett gelöscht, zuletzt der Kanal von RT Deutsch mit 600’000 Abonnenten. Dabei soll angeblich gegen Falschinformation vorgegangen werden. Wenn Politiker trotz 26’000 Todesfällen in der offiziellen europäischen Nebenwirkungsdatenbank behaupten, die Impfungen seien sicher, ist das für YouTube keine Falschinformation.
Die Rolle der Medien bei der Verbreitung von Angst ist bekannt. Verschwörungsleugner sehen darin nur einen Ausdruck der Sorge um unser aller Wohl. Wir werden also zu unserem Besten einseitig informiert. Früher hiess so etwas Propaganda.
Das Problem ist: Kaum jemand kennt die Kandidaten oder Abgeordneten persönlich. Das war früher bei Häuptlingen oder Stammesführern anders. Wir sind also auf Berichte anderer angewiesen. Es gibt nur eine Handvoll Nachrichtenagenturen und Medienkonzerne, denen die verschiedenen Medienprodukte gehören.
Und diese Konzerne und Milliardäre handeln natürlich nicht gegen ihre eigenen Interessen. Die Lockdown-Massnahmen sind sehr profitabel für einige Großkonzerne. Deshalb werden Politiker, die im Interesse der Konzerne entscheiden, in den Medien positiv dargestellt.
Responsivität
Die Frage ist: Gibt es bei politischen Entscheidungen eine Schieflage zugunsten bestimmter sozialer Gruppen? Dieser Frage wurde wissenschaftlich nachgegangen. Die Antwort für die USA und Deutschland ist eindeutig: Ja!
Je höher das Einkommen, desto eher werden die Positionen dieser gesellschaftlichen Schichten politisch umgesetzt. Bei den schwachen Einkommensschichten gibt es sogar eine negative Korrelation.
Stammhirn
Ich fürchte, bei Wahlentscheidungen liegen unbewusste, uralte Gewohnheiten und Prägungen zugrunde. Über Jahrmillionen mussten die Menschen kämpfen, erdulden, leiden. Aus lauter Gewohnheit, und weil unser Stammhirn dafür geschaffen wurde, gieren viele Menschen offenbar unbewusst nach Leid und Kampf. Und in bedrohlichen Situationen scharen sie sich wie eine Herde Affen um die Anführer.
Mit Abstand betrachtet ist dieser Planet ein Paradies. Alle Bedrohungen der Frühzeit haben wir prinzipiell überwunden: Kälte, wilde Tiere, Nahrungsmittelknappheit. Unsere Probleme sind heute selbst gemacht: Kriege, Ungleichverteilung, Umweltzerstörung, Ungerechtigkeiten, ungesunde Lebensweise. Man möchte den Menschen zurufen: Leute, entspannt Euch! Wir leben im Paradies! Wenn ein Riesenasteroid auf die Erde zu rasen würde, hätten wir ein Problem!
Alle menschengemachten Probleme können auch von Menschen gelöst werden!
Kundgebung in Lugano – Samstag, 16. Oktober
Homo Pandemicus Quo Vadis?
Philosophie auf dem Platz, II. Akt
«Gesellschaften beruhen auf allgemein akzeptierten Paradigmen. Wenn sich das Paradigma ändert, ändert sich auch die Gesellschaft.»
Zeit: Samstag, 16. Oktober 2021
Ort: Lugano, Piazza Manzoni
13:30 Versammlung im Parco Ciani, bei der Biblioteca Cantonale
14:00 Umzug richtung Piazza Manzoni
14:30 Beginn der Vorträge, Piazza Manzoni
Redner:
- Werner Nussbaumer, Arzt, Ökologe, Politiker
- Francesco Scifo, Anwalt
- Musikalisches Intermezzo!
- Diego Fusaro, Philosoph
- Linda Corrias, Änwältin
Organisert von den Freunden der Verfassung Tessin

Gericht: Youtubes Löschung von #allesaufdentisch-Videos unzulässig
Ohrfeige für Youtube vom Landgericht Köln. Die Löschung von Videos der Aktion #allesaufdentisch durch die Google-Tochter war rechtswidrig. Selbst Mainstream-Medien wie die FAZ wachen nun aus ihrem Schweigen aus. Das Blatt fragt Richtung Google: “Wo bleibt die Transparenz?”
Der Beitrag Gericht: Youtubes Löschung von #allesaufdentisch-Videos unzulässig erschien zuerst auf reitschuster.de.
Google macht nun Wissenschaft: Gleichschaltung im Dritten Reich war dagegen ein Witz
Reiben Sie sich auch verwundert die Augen über die Geschwindigkeit, mit der der einst freie Westen zu einer Gesinnungsdiktatur geworden ist, eine, in der nun Google und seine Kumpane bei der UN darüber bestimmen wollen, was als wissenschaftliche Erkenntnis zu gelten hat? Dass Technologiekonzerne heute das versuchen, was im Dritten Reich selbst nach Jahren aktiver […]
Chef der Kassenärzte fordert: Alle Corona-Maßnahmen beenden!
Als Dänemark die Corona-Maßnahmen abschaffte, hieß es bei uns – das können sich die Dänen leisten wegen ihrer hohen Impfquote. Dabei war unsere falsch. Heute ist sie mindestens so hoch wie die der Dänen bei Abschaffung – doch die Politik mauert. Nun reißt dem Ärzte-Chef der Geduldsfaden.
Der Beitrag Chef der Kassenärzte fordert: Alle Corona-Maßnahmen beenden! erschien zuerst auf reitschuster.de.
Deutsche Energiewende und Atom-Verteufelung: Mit Hurra ins Desaster
Pro-Atom Klimaschutz -Demo am AKW Philippsburg (Foto:Imago)
Die deutsche „Energiewende“ gleicht einem politischen Amoklauf, der kaum historische Parallelen hat. Aus damals wohl vorwiegend innenpolitischen Erwägungen heraus – Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz, Anbahnung eines guten Verhältnisses zu den Grünen als potentiellem Koalitionspartner – verkündete Angela Merkel 2011 den kompletten Ausstieg aus der Atomkraft für das Jahr 2022, nachdem sie erst ein Jahr zuvor, im Herbst 2010, eine Laufzeitverlängerung durchgesetzt hatte. Konkreter Anlass für die erratische Entscheidung war der GAU im japanischen Atomkraftwerk Fukushima am 11. März 2011 gewesen. Dass erst ein verheerendes Erdbeben der Stärke 9 und der dadurch ausgelöste größte Tsunami der japanischen Geschichte zur Kernschmelze in Fukushima führte, wurde allenfalls am Rande thematisiert.
Merkels Kehrtwende erfolgte geradezu panikartig und ohne jede Rücksprache mit den europäischen und internationalen Partnern. Sofort setzte eine medial geschürte Hysterie ein, in der alle falschen Argumente, die seit Jahrzehnten zum Standardrepertoire der Anti-Atom-Lobby gehören, unverdrossen hervorgekramt und weitgehend unkritisch verbreitet wurden. Die Landtagswahlen gingen für die CDU dann trotzdem verloren. In Baden-Württemberg stärkte die Katastrophe in Japan die Grünen allerdings so nachhaltig, dass sie das Land bis heute regieren.
In weiten Teilen der Öffentlichkeit hält sich bis heute die Lüge, in Fukushima sei es aufgrund der Fehlerhaftigkeit seiner Konstruktion zur Kernschmelze gekommen. Damit bestätige sich die seit Jahrzehnten von den Grünen und sämtlichen Umweltverbänden beschworene Warnung vor der unkalkulierbaren Gefahr der Atomenergie. Dies wurde von interessierter Seite nach Kräften angeheizt. Sowohl in der „Tagessschau“ als auch von der damaligen Grünen-Chefin Claudia Roth wurde zumindest der Eindruck vermittelt, die 16.000 Toten der Naturkatastrophen seien auf den Reaktorunfall zurückzuführen – bei dem in Wahrheit niemand zu Tode kam.
10 Jahre Fukushima-Lüge
Die deutsche Sicht auf Atomkraft ist nach wie vor von den ideologischen Schlagworten der 1970er und 80er Jahre geprägt. Die Reaktorkatastrophe im ukrainischen Tschernobyl 1986 wirkt immer noch nach, obwohl das Kraftwerk sich in einem katastrophalen Zustand befand. Auch die massiven Proteste gegen die Castor-Transporte von Atommüll ins Zwischenlager Gorleben haben sich ins kollektive Bewusstsein eingeprägt. Zudem haben Bundestag und Bundesrat am 3. Juli 2020 auch noch den Ausstieg aus der Kohleenergie beschlossen. Eines der (noch) wichtigsten Industrieländer der Welt schneidet sich damit aus rein ideologischen und kurzsichtigen tagespolitischen Gründen gleichzeitig von seinen beiden wichtigsten Energiequellen ab.
Der Einstieg in erneuerbare Energien, die bis 2030 65 Prozent des deutschen Energiebedarfs decken sollen, stockt erheblich: Zwar wurden mit großem Aufwand Offshore-Windparks errichtet, es besteht jedoch auf Jahre hinaus ein Mangel an flächendeckenden Stromtrassen, um die erzeugte Energie zu den industriellen Abnehmern und zum Verbraucher zu bringen. Neben langwierigen Genehmigungsverfahren droht auch massiver Protest von Einzelnen und Bürgerinitiativen aus verschiedenen Gründen an den jeweils geplanten Standorten. Wer sich alleine nur an Stuttgart 21 oder das desaströse Chaos des Berliner Flughafens erinnert, weiß, wie langwierig und kostenintensiv sich größere Projekte in einem Moloch aus Verwaltung, Gerichtsprozessen und Protesten hinziehen können.
Ein weiteres Problem ist, dass Deutschland sich durch den Ausstieg aus der Kernenergie auch schlicht der Mittel beraubt, um seine lauthals verkündeten Klimaschutzziele zu erreichen. Rafael Grossi, Chef der Internationalen Atom-Energiebehörde (IAEA) in Wien, betont ausdrücklich, dass die Klimaziele des Pariser Abkommen ohne Kernkraft gar nicht erreichbar seien. Es sei eine „empirische Tatsache„, dass „ein Drittel der sauberen Energie aus der Atomkraft“ stamme. Diplomatisch verklausuliert, aber doch unmissverständlich stellt er fest, Deutschlands Ausstieg aus der Atomenergie sei zwar dessen legitime Entscheidung, doch gebe es nur wenige Länder, die dem Land auf diesem Pfad folgen wollten. Tatsächlich investieren viele Staaten, vor allem in Asien, massiv in den Ausbau der Kernenergie.
Blackouts künftig die Norm
Dafür bezieht Deutschland nun weiterhin – und absehbar auf Dauer wohl immer mehr – Atomstrom aus benachbarten Ländern, während die ideologische Umstellung der einheimischen Stromerzeugung auf erneuerbare Quelle und die CO2-Bepreisung die Strompreise in immer neue Höhen schießen lässt; als Resultat hat die Bundesrepublik nicht nur die teuersten Strompreise der Welt, sondern ist mit einer zunehmenden Versorgungsunsicherheit konfrontiert, die Blackouts künftig zur Regel werden lassen könnte. Damit auf Dauer überhaupt noch verlässlich Strom verfügbar ist, wird der Import aus Nachbarländern immer wichtiger werden – und die setzen verstärkt auf Kernkraft, wie insbesondere Frankreich.
Einst war Deutschland auch im Bereich der Kernforschung Innovationstreiber und trug aktiv dazu bei, diese Übergangstechnologie immer sicherer und effizienter zu machen. Dann kamen die Grünen – und die irrationale Verteuerung der Atomenergie, indem vom Prinzip der technischen Evolution Abstand genommen wurde, das jedem wissenschaftlichen und technischen Fortschritt zugrundeliegt: Stetige Weiterentwicklung unter intelligenter Ausmerzung von Problemen und Defiziten, Troubleshooting und stetiger Verbesserung, bei der Kernenergie durfte es all dies nicht mehr geben, die (seltenen) Pannen ihrer Frühphase wurden in Deutschland zum Schrecken für alle Ewigkeit verklärt. Etwa so, als wenn man in der Entstehungszeit der Luftfahrt, als neun von zehn Flugversuchen für die Pioniere tödlich endeten, unter dem Eindruck der vielen Unfälle jede weitere Forschung verboten und beendet hätte. Bekanntlich geschah dies zum Glück nicht und wenige Jahrzehnte später war Fliegen die mit weitem Abstand sicherste Art der Fortbewegung geworden.
Ausgerechnet in Deutschland, wo die „Generation Klima“ jede neueste Modellfolge von Playstations, Smartphones und jedes Softwareupdate nutzt und den Fortschritt – im Sinne stetiger Verbesserung – auch bei „grünen“ Technologien für ganz selbstverständlich hält, sind die Atomkraftgegner geistig vor 40 Jahren stehengeblieben. Doch während aus Deutschland jede Grundlagenforschung zur Kernenergie vertrieben wurde, lief sie im Ausland unbehindert und vorurteilsfrei, „ergebnisoffen“ weiter – und brachte die mittlerweile vierte Generation von Kraftwerken hervor, die die meisten der von Anti-AKW-Krakeelern beschworenen Probleme und ins Feld geführten veralteten Argumente längst aufgelöst haben.
China und USA als wahre Pioniere
Hierunter fällt etwa die Entwicklung von Thorium-Reaktoren, deren Entwicklung mit Hochdruck vorangetrieben wird und deren kommerzielle Nutzung China bis 2030 plant: Anstatt mit Uran werden diese nur zimmergroßen Reaktoren mit Thorium betrieben. Dieses Element ist in erheblich größeren Mengen verfügbar und somit kostengünstiger. Eine Kernschmelze ist hier unmöglich, weil der Kernbrennstoff in flüssigem Salz aufgelöst wird. Eine ständige Kühlung der Atombrennstäbe durch Wasser ist unnötig.
Der Reaktor kann nicht thermisch durchgehen, da das Salz bei Bruch der Hülle sofort auskristallisiert und leicht entsorgt werden kann. Der produzierte Atommüll ist weitaus geringer und hat eine Strahldauer von maximal 300 Jahren; die Zerfallsenergie kann ebenfalls zur Stromerzeugung genutzt werden. Vernunftbasierte Gründe, warum dieser billige, hocheffiziente und sehr sichere Reaktortyp in Deutschland öffentlich kaum zur Kenntnis genommen wird, existieren keine.
Auch den USA sind jüngst mehrere Durchbrüche im Bereich der Kernfusion, die quasi das Fernziel jeder zivilen Nutzung der Kernenergie darstellt, gelungen: Den Instituten Commonwealth Fusion Systems (CFS) und das Plasma Science and Fusion Center (PSFC) Massachusetts Institute of Technology (MIT) gelang die Lösung eines Problems, mit dem sich sowjetische Forscher, die sich erstmals an der Entwicklung eines Fusionsreaktors versuchten, bereits in 1950er Jahren konfrontiert sahen: Für einen dauerhaften Kernfusionsprozess muss das erforderliche Plasma in einem Magnetfeld gehalten werden, dessen Erzeugung durch Starkmagnete jedoch mehr Strom verbrauchte, als der Fusionsprozess selbst erzeugen könnte. Nun haben die US-Forscher einen Magneten entwickelt, der nur noch ein Siebtel des bisherigen Stromverbrauchs benötigt, aber auch stark genug ist, das Plasma stabil zu halten. Damit wäre erstmals eine positive Energiebilanz bei einem Fusionsreaktor möglich.
Mit Siebenmeilenstiefeln Richtung Fusion
Andrew Holland, Vorstandsvorsitzender der Fusion Industry Association, äußerte sich euphorisch: „Das ist eine große Sache. Das ist kein Hype, das ist Realität. Mit den Fortschritten in der gesamten Fusionsindustrie sehen wir, wie eine neue, saubere, nachhaltige und immer verfügbare Energiequelle entsteht. Kein Unternehmen, keine Universität, kein nationales Labor und keine Regierung hat bisher das Ziel der kostendeckenden Fusion erreicht.“ Und damit nicht genug: Ebenfalls in den USA steht ein Forscherteam kurz davor, mittels Laserbeschuss einen Fusionsprozess auszulösen, bei dem im Temperaturbereich von 100 Millionen Grad Celsius Wasserstoffatome zu Helium verschmelzen. Diese Methode soll dann die eigentlich nutzbare Energie freisetzen.
Es ist bitter und beschämend, dass diese für die Menschheit bahnbrechenden Forschungen nicht nur völlig außerhalb Deutschlands – einst Alpha-Player der Teilchenphysik und Nuklearforschung mit Weltgeltung – stattfinden, sondern von der windkraft- und solarfixierten Politik und Öffentlichkeit nicht einmal mehr mir Kenntnis genommen werden. Und das, obwohl eine echte energetische Nachhaltigkeit und klimaneutrale (weil fast emissionsfreie) Erzeugung von preiswertem, unbegrenzt verfügbaren Strom absehbar nur über die Kernenergie realistisch sein wird; zunächst mit immer besseren und sicheren AKW’s, dann irgendwann über Fusionsreaktoren. Gerade für Deutschland böte sich hier, neben finanziellen Entlastungen der Bürger und der sicheren Gewissheit erreichbarer Klimaziele, auch die Chance zur Reduzierung geopolitischer Abhängigkeiten, die sich dereinst als verhängnisvoll erweisen könnten.
Die hochgradig unseriöse und ideologiegeladene Debatte jedoch verhindert auch in diesem Punkt sinnvolle, pragmatische Sachlösungen und vereitelt eine Umkehr. Die deutsche Politik hält unerbittlich an ihrem energiepolitischen Irrweg fest (siehe hier und hier) und denkt nicht einmal an einen – technisch problemlos möglichen – Weiterbetrieb der sechs verbliebenen Kernkraftwerke. Stattdessen steuert man – im insgeheimen Wissen, dass Deutschland auf absehbare Zeit nicht in der Lage sein wird, seinen Energiebedarf zu decken sehenden Auges auf die Katastrophe zu.
3G am Arbeitsplatz: Anwalt überzeugt, dass Evidenz und rechtliche Basis fehlen
Heiß umfehdet, wild umstritten – so präsentiert sich die 3G-Regel am Arbeitsplatz, die Medienberichten nach bereits am 15. Oktober in Kraft treten soll. Doch ist dieser Eingriff in die Privatsphäre von Dienstnehmern und Arbeitgebern wirklich so leicht umsetzbar?
Von Edith Brötzner
Rechtlich gesehen, nein. Dr. Michael Brunner und die Anwälte für Grundrechte betrachten diesen Eingriff in die Grundrechte weder als evidenzbasiert noch verhältnismäßig und sehen nur geringe Chancen dafür, dass die 3G-Regel einer Prüfung durch den VFGH standhält. In zahlreichen Urteilen des Verfassungsgerichtshofes wurden vergangene Verordnungen bereits als rechtswidrig gekippt. Und doch steht nun die nächste Wackelverordnung in den Startlöchern.
Künftig will man Dienstnehmer zur Einhaltung der 3G-Regel am Dienstort verpflichten und Arbeitgeber dazu anhalten, diese von den Mitarbeitern einzufordern. In einem offenen Brief an die Sozialpartner fordert Rechtsanwalt Dr. Michael Brunner nun Klarheit und die Klärung einiger pikanter Fragen:
- Wurden die Fakten umfangreich von unabhängigen Juristen geprüft und gibt es dazu Rechtsgutachten?
- Warum sollen geimpfte Personen geschützt werden?
- Sollen ungeimpfte Personen ohne Einwilligung geschützt werden?
- Stand zu irgendeinem Zeitpunkt die Überlastung des Gesundheitssystems zur Debatte?
Gemeinsam mit seiner Partei, der MFG bietet der Parteiobmann sowohl Dienstnehmern als auch Arbeitgebern rechtliche Hilfe und Unterstützung an. Betroffene können sich direkt via Kontaktformular an die MFG wenden. Laut Brunner, wird der Verfassungsgerichtshof mit ziemlicher Sicherheit die anstehende 3G-Regel am Arbeitsplatz kippen. In einem Video verliest der Rechtsanwalt sein Schreiben an die Sozialpartner:
Er hinterfragt die Gefahrenlage von Sars-CoV-2, die Risikogruppe, die Aussagekraft des PCR-Tests und die Schutzwirkung der Impfung, die lt. Impfstoff-Produzenten keine sterile Immunität bietet und weder Krankheit noch Ansteckung verhindert.
Der Eingriff in die Grund- und Freiheitsrechte durch eine 3G-Regelung sei rechtlich gesehen weder geeignet noch verhältnismäßig. Außerdem verstoße die 3G Regel gegen den Gleichheitsgrundsatz, weil sie diskriminierend ist, gegen das Recht auf körperliche und geistige Unversehrtheit, Achtung der Privatsphäre, Erwerbsfreiheit, Unverletzlichkeit des Eigentums.
Jemanden zum Selbstschutz zur Medikamenteneinnahme durch Impfung zu verpflichten sei laut Europaratsverordnung rechtlich ebenso wenig gedeckt wie die Diskriminierung von Menschen, die eine Impfung verweigern. Michael Brunner sieht viele Amtshaftungsklagen auf die Republik Österreich zukommen. Inwieweit Unternehmer, welche die Umsetzung der 3G-Regel vorantreiben, in die Haftung kommen, wird sich beizeiten juristisch klären.
Gesamt betrachtet steht fest: Eigenverantwortung obliegt jedem einzelnen Mitarbeiter und Unternehmer selber. An dieser Stelle dürfen wir Nena zitieren: „Es kommt nicht darauf an, was wir dürfen. Es kommt darauf an, was wir mit uns machen lassen.“
Fast die Hälfte der Franzosen befürwortet einen vollständigen Migrationsstopp
Einwanderung wird ein zentrales Thema bei den französischen Wahlen im nächsten Jahr sein
Mehr als vier von zehn Franzosen wollen die Zahl der neuen Einwanderer im Land auf Null reduzieren, so eine aktuelle Studie. Die Einwanderung wird eines der Hauptthemen des französischen Präsidentschaftswahlkampfes im nächsten Jahr sein, schreibt die Nachrichtenagentur V4NA.
Vierundvierzig Prozent der Franzosen befürworten laut einer aktuellen Umfrage die Beendigung jeglicher Einwanderung nach Frankreich, sowohl legaler als auch illegaler. Die Umfrage wurde vom CSA-Institut im Auftrag von CNews durchgeführt und steht im Zusammenhang mit der Tatsache, dass die Einwanderung ein wichtiges Thema im Präsidentschaftswahlkampf 2022 ist.
Die Umfrage zeigt, dass 45 Prozent der über 65-Jährigen und 42 Prozent der 18- bis 24-Jährigen mit dem Einwanderungsverbot einverstanden sind.
Allerdings gehen die Meinungen je nach politischer Überzeugung stark auseinander.
Während etwa drei Viertel bzw. 72 Prozent der Befragten aus dem rechten Lager einen vollständigen Einwanderungsstopp befürworten, ist eine große Mehrheit der Wähler aus dem linken Lager mit 86 Prozent gegen die Maßnahme.
Die Befürworter des rechtsgerichteten und stark einwanderungsfeindlichen Rassemblement National unter der Führung von Marine Le Pen würden den Einwanderungsstopp fast einstimmig unterstützen: 93 Prozent.
Das Thema Einwanderung wird auch den öffentlichen Diskurs im Zusammenhang mit den Präsidentschaftswahlen im nächsten Jahr weitgehend bestimmen.
Marine Le Pen hat bereits Ende März erklärt, dass sie im Falle ihrer Wahl zur Präsidentin der Republik als erstes ein Referendum über die Zuwanderung initiieren wird. Ihrer Meinung nach ist es nicht richtig, dass die französische Regierung seit Jahrzehnten Entscheidungen zu diesem Thema trifft, ohne die Meinung des Volkes einzuholen.
Obwohl er es noch nicht bestätigt hat, wurde in der Presse bereits bekannt, dass Éric Zemmour, ein renommierter französischer Philosoph und Essayist, ebenfalls bei den Präsidentschaftswahlen im nächsten Jahr kandidieren wird, und auch er hat eine starke Meinung zur Einwanderung.
Mitte Juli griff Zemmour die politische Debatte auf, indem er sagte, dass die Einwanderung ein großes Problem für Frankreich sei und dass den Einwanderern das Recht entzogen werden sollte, über die Migrationspolitik des Landes zu entscheiden.
Quelle: Maygar Nemzet
Gerald Markel: Impfquote in Wien entspricht nicht der Wahrheit!
Ein Gastkommentar von Gerald Markel
Was Berlin kann, schaffen die in Wien schon lange!
Ich gebe offen zu , dass mir vergangene Woche rasch die Lust verging, mir das Schmierentheater um den Kurz-Zeit-Kanzler und die Chats seines Dickpics-sammelnden Freundes weiter anzutun.
Weitaus faszinierender fand ich den neuesten Skandal bei unseren lieben Nachbarn in Absurdistan. Dort trat der allseits unbeliebte Chef des RKI, der treue Diener seiner Herrin, der Herr Wieler, vor die Kameras und erhöhte mirnixdirnix die tatsächliche Impfquote in Deutschland.
Nach neuesten Daten musste das RKI eingestehen, dass die Erfinder der Bürokratie sich bei der Berechnung der Zahl der Geimpften so einfach einmal um läppische 3,5 MILLIONEN Geimpfte verschätzt hatten! Tatsächlich sind bei unseren Nachbarn offenbar schon über 80 Prozent der Bevölkerung über 18 Jahre geimpft, was natürlich mindestens drei Fragen aufwirft:
- Eins – wie ist denn so ein Skandal überhaupt möglich?
- Zwei – wie lange wissen die Verantwortlichen davon und wer wusste es?
- Drei – wieso werden nicht SOFORT alle Covid-Maßnahmen aufgehoben, sobald dieser Fehler entdeckt wurde, schliesslich ist Deutschland per definitionem jetzt herdenimmun.
Aber was die Chaoten in Berlin können, kann man bei den Wiener Covidhysterikern mindestens genauso gut.
Heute erfuhr ich durch Zufall, dass in meinem unmittelbaren beruflichem Umfeld ein doppelt Geimpfter seit acht Tagen ziemlich heftig an Covid erkrankt ist.
Wie alle Realisten wissen und weder Politik noch Medien und schon gar nicht die „Covidkriegsgewinnler“ zugeben, ist das noch nichts Besonderes. Ich persönlich kenne zwar noch immer niemanden, der an Covid verstorben ist, aber dafür mindestens zehn Personen in meiner unmittelbaren Umgebung, die trotz Impfung an Covid erkrankten.
Nein, das Faszinierende an dieser Geschichte ist die Tatsache , dass mein doppelt geimpfter Geschäftsfreund in Wien ( als Wiener ) in den Daten der Behörden als Ungeimpfter erfasst ist! Die freundliche Mitarbeiterin der Quarantäneabteilung hatte zwar Name, Adresse und Sozialversicherungsnummer zur Hand, aber dass man den Mann im Mai und Juli bei einem befreundeten Arzt in Niederösterreich doppelt geimpft hat, das hat sich noch nicht bis in die Wiener Statistik herumgesprochen!
Und damit nicht genug – die freundliche Dame gestand dem verblüfften Staatsbürger ganz offen ein, dass man sich dieses Problems durchaus bewusst sei. „Ahhjo – do sans net der Anzige, mia ham genug soicher Fälle“, plauderte die Dame fröhlich “ es gibt gnua Wiener, die sich am Zweitwohnsitz in NÖ oder dem Burgenland impfen ham lassn. Aber de kriag ma net gmeldet“.
Als seröser Blogger wollte ich zu dieser unfassbaren Geschichte natürlich eine zweite Quelle und rief einen eng befreundete Infogeber mit sehr hoher Position im Wiener Gesundheitswesen an. Die Reaktion war eindeutig und klar: „Woher weißt du das und woher hast du das?“, lautete die erschrockene Antwort.
Also stelle ich folgende Fragen als steuerzahlender Staatsbürger mit stark eingeschränkten Grundrechten:
- Ist es wahr, dass wir auch in Österreich nur Schätzwerte über die Impfquote haben?
- Ist es möglich, dass wir seit Wochen WISSEN, dass eine erhebliche Schwankungsbreite bei den Zahlen haben?
- Wird tatsächlich unfassbarer und teilweise bereits faschistoider Druck auf Ungeimpfte ausgeübt, obwohl die (willkürlich) festgelegte Impfquote möglicherweise schon längst erreicht ist?
- Und vor allem: WIRD UNS DAS ALLES VERSCHWIEGEN UM DEN MASSNAHMENIRRSINN FORTFÜHREN ZU KÖNNEN?
- Werden unsere Kinder, unsere ganze Gesellschaft, unsere Grundrechte und unsere Freiheit weiterhin mit sinnlosen und schikanösen Maßnahmen gequält, obwohl es wie in Deutschland schon längst VORBEI ist?
Ich denke nicht nur Ich verlange von unseren Angestellten in Politik und Verwaltung transparente Antworten und Fakten. Und zwar presto pronto.
Schöne Grüße
Gerald Markel

