Horst D. Deckert

UNTERNEHMER-BERATER, SERIENUNTERNEHMER BZW. MEHRFACHGRÜNDER Parteilos und damit völlig unabhängig von irgendwelchen Parteien, Organisationen, Verbänden, etc. Seit 1971 im Dienst von Inhabern, Geschäftsführern, Unternehmern. 1971: Gründung einer Werbeagentur mit dem Schwerpunkt Marketing für Kleinbetriebe im Alter von 19 Jahren. Seit 1977 Firmengründer in Europa, USA und Südamerika. Fragen?
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Category: Nachrichten

Category: Nachrichten

Tacheles #95 hat am Freitag um 20.00 Uhr Premiere

Tacheles #95 hat am Freitag um 20.00 Uhr Premiere

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Nach einem Monat Pause haben Röper und Stein wieder eine Menge zu erzählen. Vor allem ging es natürlich um das Referendum, das Röper fünf Tage lang beobachtet hat und um die Sprengung von Nord Stream. Aber es gab auch wieder viele Themen, über die die deutschen Medien nicht berichten wollten. Die Sendung können Sie auf […]

Impfschäden werden nur selten anerkannt

Von MANFRD ROUHS | Wer einen Impfschaden erlitten hat, muss ihn beim Versorgungsamt seines Bundeslandes geltend machen. Dort stehen die Chancen auf Anerkennung ohne gerichtliche Auseinandersetzung schlecht. Also rollt jetzt eine Prozesswelle an, wie der MDR berichtet. Die Aussichten der Geschädigten sind in jeder Hinsicht trübe. Die gesundheitliche Einbuße lässt sich mit Geld nicht wirklich […]
Kein AdBlue mehr für Bauern: Müssen Deutsche bald hungern?

Kein AdBlue mehr für Bauern: Müssen Deutsche bald hungern?

Moderne LKW und Traktoren brauchen den AdBlue um fahren zu können. Der Kraftstoffzusatz soll zur Abgasreinigung dienen und ist seit 2015 für die Hersteller von Diesel-Neuwagen verpflichtend zu verbauen. Mit einem leerem AdBlue-Tank springt der Motor erst gar nicht an, obwohl er theoretisch voll funktionstüchtig ist. Nun geht das Düngemittel-Nebenprodukt immer schneller zur Neige, die Produktionskosten sind durch die immer weiter Steigenden Gaspreise kaum noch zu decken. So soll eine Notreserve, bei immer wahrscheinlicher werdenden, Versorgungsengpässen nur der Transportlogistik zur Verfügung stehen, nicht aber der Landwirtschaft.

Alles in die Speditionsbranche

Nun müssen die Supermarktregale noch etwas gefüllt bleiben um den Ernst der Situation nicht so offen zu Tage treten zu lassen und eine totale Inländische zu riskieren. So soll im Falle eines „Versorgungsnotfalls“, der wohl eher eine Frage der Zeit als eine Eventualität darstellt, alles AdBlue welches dann noch zur Verfügung steht in die Speditionsbranche fließen. So haben Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) und die SKW Stickstoffwerke Piesteritz eine Exklusiv-Vereinbarung über die Lieferung von AdBlue getroffen. Die Landwirtschaft soll dabei gänzlich leer ausgehen, obwohl Landmaschinen ebenfalls auf den Kraftstoffzusatz angewiesen sind.

AdBlue wird wegen hoher Gaskosten immer teurer in der Produktion. Wochenblick berichtete bereits zuvor über die drohenden Engpässe:

Alles nur Blendwerk

Die „AdBlue-Krise“ ist eine selbstverschuldete, sowohl von der erzwungenen Nutzung bis hin zu den hohen Produktionskosten, durch die Selbstmord-Sanktionen. Nun will sich das widerspenstige Volk nicht gänzlich ohne Aufbegehren in Armut, Hunger und Besitzlosigkeit treiben lassen. Deswegen müssen die Regale noch eine Zeit lang gefüllt bleiben, um den Anschein aufrecht zu erhalten das alles doch „gar nicht so schlecht“ läuft, obwohl alles immer teurer wird. Im Hintergrund stirbt die Landwirtschaft einen leisen Tod, denn demonstrieren fahren kann diese ohne AdBlue im Traktor schließlich auch nicht mehr. Gleich zwei auf einen Streich. Für die Agenda 2030 und ihre Protagonisten einen doppelter Vorwärtsschritt.

In Holland ernteten die Eliten im Sommer einen regelrechten Bauernaufstand – das soll in Deutschland wohl unterbunden werden:

Der Kollaps ist wohl unabwendbar

Alle Maßnahmen, die noch getroffen werden, um den totalen System-Kollaps noch hinauszuzögern werden ein Ende finden und die Möglichkeiten, diesen überhaupt noch heraus zu zögern, werden immer weniger. Vorbereitung auf den Ernstfall ist und bleibt ein Muss. Von den Großeltern und Urgroßeltern kann man hier sehr viel lernen und vielleicht ist dann so manche eine „alte Geschichte“ wieder ganz aktuell und hilfreich. Auch eine umfassende Krisenvorsorge ist das Um und Auf, um im Ernstfall mehrere Tage lang autark überleben zu können.

Sie wollen wissen, was Sie im Ernstfall immer zuhause haben sollten? Wochenblick klärt auf:

“Erschießen sie wie Schweine”: Selenski-Regime macht Jagd auf Zivilisten

“Erschießen sie wie Schweine”: Selenski-Regime macht Jagd auf Zivilisten

Während sich der Westen in Jubelmeldungen über kleine Gebietsgewinne der ukrainischen Streitkräfte ergeht, rächen sich die Häscher des Selenski-Regimes beinhart an der Zivilbevölkerung. All jene, welche sie in den eroberten Orten verdächtigen, mit den Russen zusammengearbeitet zu haben, werden abgeknallt. Das verlautbarte nicht etwa ein Freischärler des berüchtigten, radikalen “Asow”-Bataillons, sondern mit Anton Geraschenko ein aktueller ukrainischer Regierungsberater und ehemaliger Vize-Innenminister des Landes!

“Jagen und erschießen sie wie Schweine”

Wir jagen sie und erschießen sie wie Schweine”: Mit diesen Worten zitiert die britische “Daily Mail” den Berater des Selenski-Regimes. Die Rede ist von einer erbarmungslosen Jagd auf “Kollaborateure”. Man macht dabei im wahrsten Sinne des Wortes keine Gefangenen: “Ihr Leben wird nicht vom Gesetz geschützt.” Wer sich also mit der russischen Armee arrangierte oder deren Ankunft gar begrüßte, landet auf einer Todesliste und ist Freiwild für die Rachegelüste der ukrainischen Armee.

Unklar ist, nach welchen Anhaltspunkten man entscheidet, wer “Kollaborateur” sei. Nur eines ist klar: Auch wenn der Westen und die Ukraine die hohe Zustimmungsrate bei den Referenden über einen Betritt zur russischen Föderation nicht anerkennen, leben in allen vier Gebieten unzählige russische Muttersprachler. In Donezk und Lugansk sind sie in der Mehrheit, in Saporoschje und Cherson bilden sie eine große Minderheit. Nach einem umstrittenen Sprachengesetz, das Russisch dort als regionale Amtssprache faktisch abschaffte, sehnten sich viele Menschen nach dem Mutterland.

Auch Politiker wurden bereits erschossen

Dass die Ukraine bei ihren Feinden kein Pardon kennt, ist keine Neuigkeit. Schon im April schockierte ein Video, indem Ukrainer gefangenen russischen Soldaten, die am Boden liegen, sadistisch in die Kniescheibe schießen – ein klares Kriegsverbrechen. Personen, die man der Plünderung bezichtigte, wurden in mittelalterlicher Selbstjustiz an Laternenpfähle gebunden. Ein pro-russischer Bürgermeister wurde kaltblütig ermordet; ebenso ein Abgeordneter, dem Kiew unterstellte, als “Doppelagent” zu arbeiten.

Todeslisten-Portal seit Jahren im Netz

Niemand, der sich nicht zu 100% dem Selenski-Regime unterwirft oder dem man andichten kann, ein “Russenfreund” zu sein, ist in der Ukraine sicher. Wochenblick berichtete über eine seit Jahren im Netz befindliches Todeslisten-Portal im mutmaßlichen Einflussbereich des ukrainischen Innenministeriums, auf dem Oppositionelle vermerkt sind. Zahlreiche Personen auf der Liste fanden einen gewaltsamen Tod. Trotzdem wurde sie nicht vom Netz genommen. Auch die mutmaßlich unter Beteiligung der offiziellen Ukraine ermordete russische Globalisierungskritikern Daria Dugina befand sich darauf.

Kürzlich landete sogar eine deutsche Journalistin, die im Donbass lebt und arbeitet auf der üblen Todesliste:

Ukraine greift auf Propagandalügen zurück

Die Ukraine geht ruchlos vor – und behauptet gleichzeitig, es seien (ausschließlich) die Russen, welche sich an der Zivilbevölkerung versündigen würden. Allerdings ist sogar die Verantwortung etwa für das Massaker in Butscha bis heute nicht abschließend geklärt. Während der Westen eine russische Täterschaft für gesichert hält, verwunderten Ungereimtheiten in dieser Version. So etwa, dass einige Leichen eben Armbinden trugen, wie sie Kollaborateure üblicherweise tragen.

Für das Narrativ der russischen Mörderbanden streut die Ukraine sogar aktiv Falschmeldungen. Das Verteidigungsministerium veröffentlichte auf Twitter das Foto eines Behälters mit goldenen Zahnkronen. Die Erzählung: Russische Soldaten hätten diese von Ukrainern erbeutet. Doch dann stellte sich heraus, dass diese in Wirklichkeit einem ukrainischen Zahnarzt mit einer skurrilen Sammelleidenschaft gehörten. Es zeigt sich einmal mehr: Im Krieg stirbt eben die Wahrheit zuerst.

Aufgedeckt wurde das von einem “Bild”-Reporter, der stets ukrainefreundlich berichtete. Nun ist auch er im Visier der “Slawa Ukrajini”-Brüller…:

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Trotz schockierenden Impfdaten beantragen Moderna und Pfizer die bivalenten Booster-Zulassung für Kinder

Pfizer und Moderna beantragen beide eine Notfallzulassung für ihre bivalenten COVID-Booster für Kinder.

GESCHICHTE AUF EINEN BLICK

  • Pfizer und Moderna beantragen beide eine Notfallzulassung für ihre bivalenten COVID-Auffrischungsimpfungen für Kinder. Moderna beantragt die Zulassung für Kinder im Alter von 6 bis 17 Jahren, während Pfizer die Spritze für Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren anbietet.
  • Die U.S. Centers for Disease Control and Prevention gehen davon aus, dass die bivalenten Auffrischungsimpfungen für Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren bis Mitte Oktober 2022 verfügbar sein werden.
  • In den USA werden beide bivalenten Booster mRNA gegen den ursprünglichen Wuhan-Stamm und die Omicron-Varianten BA.4 und BA.5 enthalten. (In Großbritannien zielt der Booster von Moderna auf den Wuhan-Stamm und BA.1, einen früheren Omicron-Stamm, der nicht mehr im Umlauf ist)
  • Die Wirksamkeit des Boosters von Pfizer basiert auf Antikörperspiegeln in acht Mäusen, die nichts über den Schutz aussagen, den Sie erhalten könnten. Der Booster von Moderna basiert ebenfalls auf Antikörperspiegeln in Mäusen, wobei die genaue Anzahl nicht bekannt ist
  • Was die Sicherheit betrifft, so gibt es nicht einmal Mausdaten. Die Sicherheit wird auf der Grundlage der ursprünglichen Impfungen angenommen, obwohl die Sicherheitsdaten zu diesen Impfungen schockierend sind. Bis zum 16. September 2022 hatte das U.S. Vaccine Adverse Events Reporting System (VAERS) 55.733 Berichte über Verletzungen und Todesfälle bei Kindern unter 18 Jahren registriert.

Obwohl immer mehr belastende Daten ans Licht kommen, beantragen sowohl Pfizer als auch Moderna eine Notfallzulassung (EUA) für ihre bivalenten COVID-Auffrischungsimpfungen für Kinder. Moderna beantragt die Zulassung für Kinder im Alter von 6 bis 17 Jahren, während Pfizer die Impfung für Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren beantragt.

Laut Reuters „erwarten die U.S. Centers for Disease Control and Prevention …, dass COVID-19-Impfstoffauffrischungen, die auf zirkulierende Varianten des Virus abzielen, ab Mitte Oktober für Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren verfügbar sein werden“.

Der neue bivalente COVID-Booster von Moderna, mRNA-1273.222, der unter dem Markennamen „Spikevax bivalent Original/Omicron“ verkauft wird, wurde Ende August 2022 für Erwachsene über 18 Jahren zugelassen.

In den USA enthält die Erwachsenendosis 25 Mikrogramm mRNA gegen den ursprünglichen Wuhan-Stamm und 25 mcg mRNA gegen die Omicron-Varianten BA.4 und BA.5. Im Vereinigten Königreich enthält der bivalente Booster von Moderna (mRNA-1273.214) mRNA gegen den ursprünglichen Wuhan-Stamm und BA.1, einen früheren Omicron-Stamm, der nicht mehr im Umlauf ist.

Die bivalenten Booster von Pfizer enthalten ebenfalls mRNA gegen den Wuhan-Stamm, BA.4 und BA.5. Die beiden bivalenten Auffrischungsimpfungen sind nur für Personen erhältlich, die bereits vor mindestens zwei Monaten die primäre Zwei-Dosis-Serie und/oder eine monovalente Auffrischungsimpfung erhalten haben.

Man kann wohl davon ausgehen, dass die gleiche Regel auch für Kinder gelten wird. Bis Ende September 2022 hatten 38 % der amerikanischen Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren eine erste Dosis erhalten und 31 % zwei Dosen. In der Altersgruppe der 12- bis 17-Jährigen hatten 67 % eine Dosis und 57 % zwei Dosen erhalten. Diejenigen, die zwei Dosen erhalten haben, sind wahrscheinlich die einzigen, die für die bivalente Auffrischungsimpfung in Frage kommen, sofern sie zugelassen wird.

Bivalente Booster sind nur an Mäusen getestet worden

Seit Jahrzehnten hat die US Food and Drug Administration zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen für Kinder getroffen, die an medizinischer Forschung teilnehmen. Mit dem Aufkommen der COVID-Impfungen wurde all das über Bord geworfen, da Kinder nun ohne jegliche Sicherheitsvorkehrungen als medizinische Versuchskaninchen benutzt werden.

Es ist wirklich wichtig, sich klarzumachen, dass diese bivalenten Booster mit neuer, nicht getesteter mRNA neu formuliert wurden und bisher nur an Mäusen getestet wurden. Trotzdem erwägt die FDA jetzt, sie an Kleinkinder zu verabreichen.

Die Wirksamkeit des Boosters von Pfizer basiert auf den Antikörperspiegeln von acht Mäusen, was nichts über den Schutz aussagt, den Sie erhalten könnten. Der Booster von Moderna basiert ebenfalls auf Antikörperspiegeln bei Mäusen, wobei die genaue Anzahl unbekannt ist.

„Die Sicherheit wird auf der Grundlage der ursprünglichen Impfungen angenommen, obwohl die Sicherheitsdaten zu diesen Impfungen schockierend sind. Bis zum 16. September 2022 hatte das U.S. Vaccine Adverse Events Reporting System (VAERS) 55.733 Berichte über Verletzungen und Todesfälle bei Kindern unter 18 Jahren erfasst.“

Was die Sicherheit betrifft, so gibt es nicht einmal Mausdaten. Die Sicherheit wird auf der Grundlage der ursprünglichen Impfungen angenommen, obwohl die Sicherheitsdaten zu diesen Impfungen schockierend sind. Kurzfristig haben die ursprünglichen COVID-Impfungen zusammen zu 1.417.671 Berichten über unerwünschte Ereignisse geführt (mit Stand vom 16. September 2022 beim U.S. Vaccine Adverse Events Reporting System oder VAERS registriert).

Dazu gehören 177.973 Krankenhausaufenthalte, 58.024 dauerhafte Behinderungen, 34.107 lebensbedrohliche Ereignisse und 31.071 Todesfälle. Allein für Kinder unter 18 Jahren gibt es 55.733 Berichte über Verletzungen und Todesfälle.

Wenn das kein Grund zur Beunruhigung ist, weiß ich nicht, was es ist. Es ist sicherlich kein „starker Beweis“ für Sicherheit! Hinzu kommt, dass man diese ohnehin schon erschütternden Zahlen aufgrund der weit verbreiteten Dunkelziffer mit dem Faktor 41 (oder mehr) multiplizieren muss, um eine Vorstellung von den wahren Auswirkungen zu bekommen.

Und wenn Sie immer noch glauben, dass die pädiatrischen Studien erschöpfend waren, sollten Sie wissen, dass die monovalente Auffrischungsimpfung von Pfizer, die im Mai 2022 für Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren zugelassen wurde, auf den Antikörperspiegeln von nur 67 Kindern basierte. Das ist so weit außerhalb der Norm dessen, was in der Vergangenheit für eine Medikamentenstudie erforderlich war, dass es einfach lächerlich ist.

1 in 800 Absolutes Risiko für schwerwiegende Nebenwirkungen

Während die VAERS-Daten ein klares Bild davon zeichnen, was für Eltern auf dem Spiel steht, die sich dafür entscheiden, ihren Kindern diese gentechnisch veränderte Biowaffe zu spritzen, gibt es jetzt auch andere Daten, die zeigen, wie schlecht diese Idee ist.

In einer kürzlich in der Fachzeitschrift Vaccine veröffentlichten Studie, an der einige der renommiertesten Mediziner der Welt mitgewirkt haben, darunter Peter Doshi, außerordentlicher Professor für pharmazeutische Dienstleistungsforschung und leitender Redakteur beim BMJ, wurden Daten der FDA, von Health Canada und der Studien von Pfizer und Moderna ausgewertet, um die Risiken der COVID-Impfungen von Pfizer und Moderna zu bewerten.

Sie kamen zu dem Schluss, dass das absolute Risiko eines schwerwiegenden unerwünschten Ereignisses durch die mRNA-Spritzen bei 1 zu 800 liegt, was das in randomisierten kontrollierten Studien ermittelte Risiko einer COVID-19-Krankenhauseinweisung deutlich übersteigt.

Das Risiko einer COVID-Infektion für Kinder ist sogar noch verschwindend gering – vor allem bei einer Omicron-Infektion, die bei den meisten Menschen als leichte Erkältung auftritt -, so dass das Risiko einer schwerwiegenden Nebenwirkung mit 1:800 unbeschreiblich hoch ist.

Statistiken zeigen, dass die Rate der COVID-19-assoziierten Krankenhausaufenthalte bei Kindern im Alter von 5 bis 11 Jahren bei 0,0008 % liegt.18 In der realen Welt ist das so nahe an Null, dass man es nicht weiter senken kann. Wie Clark County Today berichtet, „zeigen Pfizer-Studiendaten20 , dass die Wahrscheinlichkeit, dass Kinder an der Spritze sterben, 107-mal höher ist als der Tod durch COVID-19.“

Andere Daten, die die mangelnde Sicherheit bestätigen

Weitere Daten werden in einem kürzlich erschienenen Artikel des Kardiologen Dr. Aseem Malhotra untersucht, der die Impfungen ursprünglich empfohlen hatte, inzwischen aber seine Meinung über ihre Sicherheit geändert hat. So zeigen israelische Daten, dass eine Myokarditis nach der Impfung in einer Häufigkeit von 1:6.000 auftritt. Daten von männlichen Kindern und Jugendlichen in Hongkong ergaben eine Myokarditis-Rate von 1 zu 2.700.

Wie die Vaccine Safety Research Foundation in dem obigen Video feststellt, hat Myokarditis – eine der anerkannten Auswirkungen der COVID-Impfung – „eine Sterblichkeitsrate von 25 % bis 56 % innerhalb von drei bis zehn Jahren, die auf fortschreitendes Herzversagen und plötzlichen Herztod zurückzuführen ist“.

Norwegische Daten zeigen, dass die Rate an schwerwiegenden unerwünschten Ereignissen nach der Impfung bei 1 zu 1.000 nach zwei Dosen Pfizer liegt, und das britische Yellow-Card-System zeigt, dass 1 von 120 Personen, die mindestens eine mRNA-Injektion erhalten haben, ein unerwünschtes Ereignis erleidet, das „mehr als nur leicht“ ist. Dies sind einfach außergewöhnliche Risikoverhältnisse, und es ist nicht abzusehen, wie die langfristigen Auswirkungen in 10 oder 20 Jahren aussehen könnten.

Studie zeigt, dass COVID-Impfung das Infektionsrisiko bei Säuglingen erhöht

Laut CDC-Direktorin Dr. Rochelle Walensky hat eine „strenge wissenschaftliche Überprüfung“ bewiesen, dass die COVID-Impfung bei Säuglingen und Kleinkindern sicher und wirksam ist.23 Wie jedoch die diagnostische Pathologin Dr. Clare Craig (Video oben) ausführlich darlegt, hat Pfizer seine klinischen Daten für Kleinkinder verdreht, um ein gewünschtes Ergebnis zu erzielen.

Craig weist darauf hin, dass von den 4.526 Kindern im Alter von 6 Monaten bis 4 Jahren, die an der Studie von Pfizer teilnahmen, 3.000 das Ende der Studie nicht erreichten. Warum haben zwei Drittel der Kinder die Studie abgebrochen? Häufig ist dies der Fall, wenn die Nebenwirkungen so stark sind, dass die Teilnehmer nicht mehr weitermachen können. In diesem Fall wissen wir nicht, warum zwei Drittel der Teilnehmer ausgeschieden sind, und „allein aus diesem Grund sollte diese Studie als null und nichtig betrachtet werden“, so Craig. Außerdem:

  • Bei sechs der Kinder im Alter von 2 bis 4 Jahren in der geimpften Gruppe wurde eine „schwere COVID“ diagnostiziert, in der Placebogruppe dagegen nur bei einem. Dies zeigt also, dass die Wahrscheinlichkeit, dass die Impfung schwere COVID verursacht, höher ist als die Wahrscheinlichkeit, dass sie diese verhindert.
  • Das einzige Kind, das wegen COVID ins Krankenhaus eingeliefert werden musste, war ebenfalls in der „geimpften“ Gruppe.
  • In den drei Wochen nach der ersten Dosis wurde bei 34 der Kinder in der geimpften Gruppe und bei 13 der ungeimpften Kinder COVID diagnostiziert. Das bedeutet, dass das Risiko der Kinder, innerhalb der ersten drei Wochen nach der ersten Dosis Symptome von COVID zu entwickeln, tatsächlich um 30 % gestiegen ist! Diese Daten wurden ignoriert.
  • Zwischen der zweiten und der dritten Dosis lag eine achtwöchige Pause, und in der Gruppe der Geimpften traten erneut mehr COVID-Fälle auf. Auch dies wurde ignoriert. Nach der dritten Dosis war die Inzidenz von COVID in der Impfstoffgruppe erneut erhöht, was ebenfalls ignoriert wurde.
  • Am Ende wurden nur drei Fälle von COVID in der Impfstoffgruppe und sieben Fälle in der Placebogruppe gezählt. Sie ignorierten buchstäblich 97 % aller COVID-Fälle, die während der Studie auftraten, um zu dem Schluss zu kommen, dass die Impfungen bei der Prävention von COVID „wirksam“ waren.
  • Zwar wird behauptet, dass die Dreifach-Impfung die COVID-Fälle reduzierte, doch erkrankten 12 der Kinder in der zweimonatigen Nachbeobachtungsphase tatsächlich zweimal an COVID, und 11 von ihnen waren geimpft.
  • Das Konfidenzintervall für die Impfung von Pfizer liegt bei -370 % am unteren Ende der 95 %, was darauf hindeutet, dass die Wahrscheinlichkeit, an COVID zu erkranken, bei geimpften Kindern fast viermal so hoch ist wie bei ungeimpften Kindern.

Warum werden Kinder ins Visier genommen, die diese Impfungen nicht brauchen?

Seitdem die COVID-Impfung für Kleinkinder zugelassen wurde, stellt sich die Frage nach dem Warum. Sicherlich nicht, weil Kinder in großer Gefahr sind, durch COVID zu sterben.

Die wahrscheinlichste Erklärung für das irrationale Verhalten der FDA und der CDC ist, dass sie den Arzneimittelherstellern helfen, die mRNA-Spritzen in den Impfplan für Kinder aufzunehmen, da dies der schnellste und einfachste Weg ist, um einen dauerhaften Haftungsschutz zu erhalten.

Sobald der Impfstoff auf dem Kinderimpfplan steht, sind die Impfstoffhersteller dauerhaft von der Haftung für Verletzungen und Todesfälle in allen Altersgruppen, auch bei Erwachsenen, befreit. Mehr über diesen Entschädigungsprozess erfahren Sie in „Der wahre Grund, warum Kinder mit COVID geimpft werden sollen„.

Das Endziel ist also wahrscheinlich eine dauerhafte Immunität gegen die Haftung für Verletzungen und Todesfälle durch COVID-Impfungen in allen Altersgruppen, und um das zu erreichen, brauchen sie zunächst die EUA, die alle Kinder abdeckt. Und da die FDA jetzt neu formulierte mRNA-Impfungen ohne zusätzliche Tests nach dem Vorbild des Grippeimpfstoffs zulässt, scheint sie sicherstellen zu wollen, dass auch für Kinder jährlich aktualisierte Auffrischungsimpfungen in die EUA aufgenommen werden.

UK verbietet COVID-Impfung für unter 12-Jährige

Unterdessen hat das Vereinigte Königreich vor kurzem die COVID-Impfung für Kinder unter 12 Jahren abgeschafft, es sei denn, sie gehören zu einer medizinischen Risikogruppe. Dies berichtet The Guardian am 6. September 2022:

„Die britische Gesundheitsbehörde (UKHSA) teilte mit, dass Kindern, die Ende letzten Monats noch nicht fünf Jahre alt waren, keine Impfung angeboten wird. Dies entspricht den Empfehlungen, die der britische Gemeinsame Ausschuss für Impfungen und Immunisierung (JCVI) im Februar 2022 veröffentlicht hat. Die UKHSA erklärte, das Angebot von COVID-Impfungen für gesunde 5- bis 11-Jährige sei immer als vorübergehend gedacht gewesen.“

Auch Dänemark bietet ab dem 1. September 2022 die COVID-Impfung für Kinder zwischen 5 und 17 Jahren nicht mehr an und begründet dies mit dem geringen Risiko einer COVID-Infektion. Kinder, die nur eine Dosis erhalten haben, müssen keine zweite erhalten, und für diese Altersgruppe werden keine Auffrischungen angeboten.

In Schweden wurde die Impfung für Kinder zwischen 5 und 11 Jahren von Anfang an nicht empfohlen, da die schwedische Gesundheitsbehörde der Ansicht war, dass der Nutzen die Risiken nicht überwiegt. Auffrischungen für Kinder werden also auch dort wahrscheinlich kein Thema sein.

In den USA hat Florida alle COVID-Impfungen für Kinder unter 5 Jahren abgelehnt. Eltern, die ihre Kleinkinder impfen lassen wollen, können das tun, aber der Staat empfiehlt es nicht.

Schützen Sie Ihre Kinder vor medizinischen Experimenten

Wenn Sie noch unsicher sind, ob die COVID-Impfung die „richtige“ Wahl für Ihr Kind ist, lesen Sie bitte Dr. Byram Bridles „COVID-19 Vaccines and Children: A Scientist’s Guide for Parents„, das von der Canadian COVID Care Alliance veröffentlicht wurde. Darin wird erläutert, wie die Impfung funktioniert, welche Nebenwirkungen bekannt sind, welche Ergebnisse die klinische Studie erbracht hat, welche Auswirkungen das Spike-Protein hat und vieles mehr.

Es wird davon ausgegangen, dass die Nebenwirkungen der neuen bivalenten Booster ungefähr die gleichen sind wie die der ursprünglichen Impfungen,32 aber dafür gibt es keine Garantie. Sie könnten milder ausfallen oder schlimmer sein.

Meiner Meinung nach ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie schlechter sind, höher, und zwar aus dem einfachen Grund, dass sie mehr als einen mRNA-Typ liefern. Werden die BA.4/BA.5 mRNA unterschiedliche Auswirkungen haben? Werden sie Kreuzreaktionen verursachen? Wer weiß das schon? Es gibt keine Daten. Wenn die nachteiligen Auswirkungen der ursprünglichen Impfungen ein Hinweis darauf sind, dann besteht zumindest der begründete Verdacht, dass die bivalenten Auffrischungsimpfungen ebenso gefährlich sind.

Quellen:

Mazedonien, die EU und die Grundsätze der modernen Welt

Mazedonien, die EU und die Grundsätze der modernen Welt

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Eine Rede für junge Eliten, in Ohrid, Nordmazedonien, 29. Sept. 2022

Von Dr. Václav Klaus, Präsident der Tschechischen Republik von 2003 – 2013

Vielen Dank für die Einladung. Dies ist meine zweite Reise in diese schöne Stadt und an ihren berühmten See und meine zweite Teilnahme an der von meinem langjährigen Freund und Kollegen, Präsident Gjorge Ivanov, organisierten Schule für junge Führungskräfte.

Ich finde die Idee, Schulen dieser Art zu organisieren, sehr positiv und produktiv. Vor siebenundfünfzig Jahren, im Jahr 1965, hatte ich die Gelegenheit, an einem ähnlichen Treffen in Frankreich, Annecy, teilzunehmen, einem Ort mit einem Alpensee, der fast so schön ist wie der in Ohrid. Ich muss gestehen, dass ich absichtlich das Adverb „fast“ verwendet habe.

Das Wichtigste an solchen Treffen sind nicht nur die Vorlesungen angesehener Professoren, sondern auch die unorganisierten Debatten unter den Teilnehmern in ihrer so genannten „freien Zeit“. Ich nehme an, Sie haben die gleiche Erfahrung gemacht.

Der Titel des Treffens in Annecy lautete „Wie kann man die Entwicklungshindernisse überwinden“, was heute nicht mehr so ein großes Thema ist wie damals. Aber die großen Unterschiede zwischen Industrie- und Entwicklungsländern sind noch nicht verschwunden. Selbst zwischen den europäischen Ländern.

Meine Sommerschule fand in einer ganz anderen Zeit statt. Wir beide – wir in der Tschechoslowakei, der heutigen Tschechischen Republik, und Sie in Jugoslawien, dem heutigen Mazedonien oder vielleicht Nordmazedonien – waren Bürger des Konzepts der Staatsbürgerschaft, das das kommunistische System ablehnte. Es sah in Jugoslawien vielleicht etwas liberaler aus als in anderen kommunistischen Ländern, aber es war auch Kommunismus mit all seinen Problemen, Tragödien, Irrationalitäten und Ineffizienzen. Und mit all seinen Grausamkeiten, die mit der fatalen Unterdrückung der Menschenrechte verbunden waren.

Der Kommunismus ist vorbei. Wir sollten nicht den Fehler wiederholen, alte und damit völlig unangebrachte und fehlgeleitete Schlachten zu schlagen. Wir stehen jetzt vor anderen Problemen und anderen Herausforderungen, die jedoch in ihren Folgen dem alten Regime näher sind, als es das oberflächliche Denken vermuten lässt. Das politische System, in dem wir jetzt leben, ist sehr weit von einer klassischen politischen Demokratie entfernt, die auf parlamentarischem Pluralismus mit ideologisch klar definierten politischen Parteien beruht. Aufgrund dessen bewegen wir uns bereits seit vielen Jahren immer tiefer in die Welt der Postdemokratie. In ähnlicher Weise ist das Wirtschaftssystem, das wir heute erleben, keine klassische Marktwirtschaft, sondern eine weitgehend politisch kontrollierte und regulierte Mischwirtschaft.

Als Nicht-Experte für Mazedonien oder den gesamten Balkan frage ich mich, was die größte Herausforderung (oder Herausforderungen) für dieses Land und diese Region in der heutigen Zeit ist. Von außen betrachtet, sehe ich sie in den folgenden Punkten:

  1. in der immer wieder versprochenen, also lang ersehnten, aber immer noch nicht realisierten Mitgliedschaft einiger Länder des westlichen Balkans in der Europäischen Union;
  2. in der Position Mazedoniens als Transitland in der gegenwärtigen Ära der Massenmigration;
  3. in dem historisch schwierigen Zusammenleben der Nationen und Nationalitäten in dieser Region;
  4. in dem relativ neuen Problem der Auswirkungen und Folgen der gegenwärtigen Wirtschafts- und Energiekrise, die für ein Land wie Mazedonien eine importierte und keine hausgemachte Krise ist.

Ad 1: Ich bin mir der gemischten Gefühle vieler Mazedonier in Bezug auf die EU-Mitgliedschaft bewusst, was sich nur teilweise durch die Altersunterschiede erklären lässt – junge Menschen sind traditionell EU-freundlicher als ältere. Dies ist freilich nicht das Hauptproblem. Das Problem ist das Verhalten derjenigen, die für die Entscheidungsfindung in diesem Bereich zuständig sind.

Wir Tschechen haben damit unsere eigenen Erfahrungen gemacht. Außerdem sind wir seit 2004 Mitglied der EU, also schon seit mehr als 18 Jahren. Wir haben viel kürzer auf die Mitgliedschaft gewartet als Sie. Trotzdem hat es uns auch nicht gefallen, auf der Warteliste zu stehen. Wir waren nicht bereit, die „Lehrer gegen Schüler“-Position in unseren Verhandlungen mit der EU zu akzeptieren, und wir waren zutiefst verletzt, dass wir von den Westeuropäern offen und ausdrücklich bevormundet wurden. Ich denke, Sie wissen darüber ein wenig Bescheid.

Ich kann Ihnen versichern, dass dieses Gefühl bei uns immer noch vorhanden ist. Die Kluft zwischen alten und neuen EU-Mitgliedern ist immer noch zu spüren. Wir haben unser politisches System und unsere Wirtschaft in den 1990er Jahren radikal umgestaltet. Sie unterscheiden sich jetzt nicht wesentlich von Westeuropa. Unser Pro-Kopf-BIP ist höher als in Griechenland, Portugal und Spanien und ähnlich hoch wie in Italien. Das scheint aber nicht auszureichen. Ich kann daher die Gefühle der Mazedonier mehr als verstehen, vor allem, wenn sie die Versprechungen sehen und hören, welche die EU der Ukraine kürzlich gemacht hat, um ihre Beitrittsgespräche mit der EU zu beschleunigen.

Wir haben sehr gemischte Gefühle, was die Auswirkungen unserer EU-Mitgliedschaft angeht, auch wenn unsere Erwartungen nicht allzu hoch waren. Ursprünglich wollte ich sagen „wir haben immer noch sehr gemischte Gefühle“, aber die jüngsten Veränderungen waren in dieser Hinsicht nicht positiv. Jetzt ist es noch schlimmer. In der hypothetischen Kosten-Nutzen-Gleichung bezüglich unserer Mitgliedschaft erleben wir eine negative Entwicklung. Wir spüren jetzt mehr die Kosten als den Nutzen.

Nach dem Fall des Kommunismus wollten wir Mitglied der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft werden. Wir wollten freundlich und umfassend mit anderen EU-Mitgliedern zusammenarbeiten, aber wir wollten nicht nur ein kleiner und irrelevanter Teil einer straff organisierten politischen Union werden. Wir wollten keine Provinz sein. Die Entwicklungen in der EU sind zunehmend von der politischen Einigung geprägt, während die wirtschaftlichen Aspekte des Integrationsprozesses – als Folge der wiederholten wirtschaftlichen Schwierigkeiten im letzten Jahrzehnt – von vielen von uns als ein zunehmendes Problem gesehen werden.

Nach dem Fall des Kommunismus haben wir alle Aspekte unseres politischen und wirtschaftlichen Systems radikal dezentralisiert, während das gegenwärtige europäische Integrationsmodell durch eine zunehmende Zentralisierung, durch die Bürokratisierung des gesamten europäischen Kontinents, durch das Vertrauen auf einen paternalistischen Wohlfahrtsstaat und durch die immer größere Rolle der grünen Ideologie gekennzeichnet ist. Unsere Transformation beruhte auf der Entpolitisierung, Deregulierung, Entsubventionierung und Dezentralisierung unserer Wirtschaft. Zu unserem großen Bedauern werden unsere Wirtschaft und Gesellschaft dank der Ideologie des Europäismus, die eine Harmonisierung und Vereinheitlichung fordert, repolitisiert, rereguliert, resubventioniert und rezentralisiert. Sie sollten auf diese Tendenzen achten. Sie können sie in den EU-Mitgliedsländern des Balkans, die nicht weit von Ihnen entfernt sind, selbst beobachten.

Ad 2. Im Jahr 2015 wurde Europa infolge einer bekannten Geste der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel und als Folge des wachsenden Einflusses der Ideologie des Multikulturalismus zum Ziel einer riesigen Welle der Massenmigration aus dem Mittelmeerraum, dem Nahen Osten und Afrika. Einige europäische Länder wurden zum Endziel der Migranten, andere waren „nur“ Transitländer, was – wenn ich mich nicht irre – auf Mazedonien zutrifft.

Das Verhalten Westeuropas und der EU in dieser Frage war höchst irrational. Sie waren nicht in der Lage, mit dem grundlegenden Unterschied zwischen individueller und Massenmigration umzugehen (siehe mein Buch „Europe All Inclusive: A Brief Guide to Understanding the Current Migration Crisis“, das bereits in acht Sprachen veröffentlicht wurde) und versuchten, der Massenmigration mit Methoden zu begegnen, die der individuellen Migration angemessen sind.

Das Ergebnis ist bekannt: eine riesige Zahl außereuropäischer Migranten in unseren Ländern, ein zunehmender Verlust an Kohärenz innerhalb der europäischen Nationalstaaten, große Inseln unkooperativer und feindseliger Nachbarschaften in unseren Regionen und Städten, ein wachsendes Gefühl der Unsicherheit auf Seiten der normalen Europäer und nicht zuletzt erhebliche finanzielle Kosten.

Die Versuche progressiver Aktivisten, den Nationalstaat zu zerstören, der seit Jahrhunderten der Grundbaustein einer demokratischen europäischen Gesellschaft war, werden immer erfolgreicher. Sie helfen den EU-Politikern, die Rolle der einzelnen Mitgliedstaaten zu unterdrücken und die Entscheidungsfindung in Brüssel ohne großen Widerstand zu zentralisieren. Die Mazedonier sollten wissen, dass sie nicht in ein Europa der Nationalstaaten eintreten werden, sondern in ein Europa der zentralisierten Entscheidungsfindung auf kontinentaler Ebene. Ich vermute, dass Sie etwas Ähnliches in der Zeit des Osmanischen Reiches erlebt haben, aber diese Erinnerungen sind nicht mehr vorhanden. Sie sind vergessen.

Apropos Migration: Ich finde es irrational, dass mein Land – im Namen der EU – Polizisten und Zollbeamte schickt, um Ihnen zu helfen, Migranten aus einem anderen EU-Mitgliedstaat (der südlich von Mazedonien liegt) zu blockieren.

Ad 3. Wir in Mitteleuropa sind uns des schwierigen Zusammenlebens der Nationen und Nationalitäten auf dem Balkan bewusst, zumindest im Vergleich zu unserer Region. (Ich beeile mich zu sagen, dass wir die Ukraine nicht als Teil Mitteleuropas betrachten.) Das Balkanproblem hat seine historischen Ursachen, die nicht leicht zu überwinden sind. Es ist auch die Folge der gescheiterten Teilung Jugoslawiens vor dreißig Jahren, aber es ist in nicht geringerem Maße – nach meinem Verständnis – das Ergebnis der unglücklichen Einmischung westlicher Länder in die Ereignisse in der Region in den 1990er Jahren. Es ist heutzutage in Europa politisch nicht korrekt, dies so zu interpretieren, aber ich bin davon überzeugt.

Wie dem auch sei, dieses Erbe hat das Image der Region in den Führungsetagen der westlichen Welt erheblich beeinträchtigt. Ich habe versucht, die Balkanländer bei vielen internationalen Zusammenkünften zu verteidigen, jedoch mit sehr begrenztem Erfolg. Es ist schwierig, die apriorischen Haltungen zu ändern. Es wäre ein großer Erfolg, wenn dies gelänge.

Ad 4. Mazedonien und die gesamte Region sind indirekte Opfer des Chaos und der Selbstzerstörung des Westens, die in den letzten Jahrzehnten begonnen und sich in den letzten Jahren radikal beschleunigt hat. Die Energiekrise und die äußerst zerstörerische Inflation sind nicht ihre Ursachen, sondern ihre Folgen. Es ist eine importierte Krise für Ihre Region. (Das gilt auch für mein Land.)

Ich spreche sehr oft von der Selbstzerstörung des Westens (dies ist der Titel eines Buches, das im August 2020 von meinem Institut veröffentlicht wurde). Ich sehe sie in den Auswüchsen des Multikulturalismus, im Genderismus, im Kosmopolitismus und Transnationalismus, im Human-Rightismus, im Sieg der politischen Korrektheit, in der Absurdität der Cancel Culture usw. Ich sehe sie in der zerstörerischen Grünen Revolution, die durch die Erklärung der EU zum so genannten Green Deal in Schwung gekommen ist. Dier Green Deal – und nicht der Ukraine-Krieg – ist die wahre Ursache der aktuellen Energiekrise. Die jüngsten Preisschocks und die Zerstörung der Versorgungskette sind ein Alptraum für die Bürger der Tschechischen Republik bei dem nahenden Winter.

Die irrationale Finanz- und Geldpolitik, die nach der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008-2009 einsetzte und durch riesige Haushaltsdefizite, Nullzinsen und ein schnelles Geldmengenwachstum gekennzeichnet war, hat ein tiefes wirtschaftliches Ungleichgewicht geschaffen, ein makroökonomisches Ungleichgewicht, das unweigerlich zu Inflation führt. In meinem Land haben wir die höchste Inflationsrate, die ein lebender Tscheche je erlebt hat. Sie hat in diesem Sommer 17,5 % erreicht.

Ich weiß, dass die mazedonische Inflationsrate in der Nähe dieses Wertes liegt. Anstatt die Verantwortung für die Inflation zu übernehmen und zu versuchen, sie zu beseitigen, versuchen unsere Regierungen, sie auszugleichen, was ein hoffnungsloses Unterfangen und ein falsches und irreführendes politisches Projekt ist. Wir erwarten eine weitere Beschleunigung der Inflation, wenn alle Energiepreise in die Verbraucherpreisindizes „verschoben“ werden, was bald geschehen wird.

Nochmals: Die derzeitige Inflation ist kein Zufallsphänomen. Sie ist nicht nur die Folge von Fehlern in der Steuer- und Geldpolitik. Sie ist das logische Ergebnis einer Revolte gegen die Wirtschaft und ihre Gesetze, einer Revolte gegen die in der heutigen Zeit so angesagte neue wirtschaftliche Denkweise. Im Englischen hören wir manchmal den Begriff „entitlement society“, aber der deutsche Begriff „Anspruchsgesellschaft“ scheint mir verständlicher zu sein. Daran wird auch eine bessere Auswahl von Finanzministern oder Zentralbankgouverneuren nichts ändern. Es ist ein tiefer liegendes gesellschaftliches Problem.

Ich sollte zumindest kurz auf den tragischen Ukraine-Krieg eingehen. Wie ich vor zwei Wochen auf einem wichtigen internationalen Forum in Polen sagte: „Die Ukrainer haben ihn nicht verdient. Auch die einfachen Russen haben ihn nicht verdient. Auch nicht die Länder in der Nachbarschaft, wie die Tschechische Republik“. Wir wissen, dass der Krieg langfristige Folgen für uns alle haben wird. Die Tschechische Republik steht weltweit an erster Stelle, was die Zahl der ukrainischen Flüchtlinge pro Kopf der Bevölkerung betrifft. Und wir sind in hohem Maße von russischem Öl und Gas abhängig.

Der Krieg ist nicht vom Himmel gefallen. Er hat sich schon lange angebahnt. Das Problem hat dort nicht im Februar 2022 begonnen. Schon 2014 habe ich vor der Destabilisierung der Ukraine und vor der wachsenden Konfrontation zwischen dem Westen und Russland gewarnt. Zu meinem großen Bedauern hat sich die Konfrontation zu einem ausgewachsenen Krieg mit Tausenden von Opfern, mit massiven Zerstörungen in weiten Teilen des Landes und mit grundlegenden Veränderungen in der internationalen Atmosphäre entwickelt. Die Verhandlungen zwischen dem Westen und Russland hätten schon vor langer Zeit beginnen müssen.

Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit und habe versucht, in aller Kürze meine wichtigsten Ansichten und meine größten Sorgen über die heutige Welt zum Ausdruck zu bringen.

 

Anmerkungen der EIKE-Redaktion

Wir danken dem ehemaligen Tschechischen Staatspräsidenten Dr. Vaclav Klaus ganz herzlich für die freundliche Genehmigung, seine Rede in Nordmazedonien in den EIKE-News abzudrucken (Übersetzung des Englischen Originals von Prof. Dr. H.-J. Lüdecke). Die fett wiedergegebenen Sätze oder Begriffe sind deckungsgleich mit denen des englischen Originals.

Es dürfte unsere Leser kaum überraschen, dass EIKE den Inhalt der Rede von Vaclav Klaus vollumfänglich teilt, nämlich für klassische Demokratie in parlamentarischem Pluralismus, für souveräne freie Nationen in einer reformierten EU, gegen Planwirtschaft in Deutschland und der EU und für freie soziale Marktwirtschaft etwa im Sinne Ludwig Ehrhards. Auch in der entschiedenen Ablehnung von „Klimaschutz“, Energiewende und „Great Reset“  ( auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos propagierte Weltdiktaturbestrebungen, hier), hier), hier ) sind EIKE und Vaclav Klaus deckungsgleich. Zwei EIKE-Mitglieder, einer davon der Autor dieser Zeilen, sind mit Vaclav Klaus anlässlich von Vorträgen auf gemeinsamen Veranstaltungen bereits über viele Jahre persönlich bekannt.

 

 

 

 

 

Mädchen-Mörder und Serien-Vergewaltiger kurz nach Urteil (10 Jahre Haft) wieder frei

Die grausame Tat ereignete sich erst vor zwei Jahren. Das Opfer wurde im Zuge einer Vergewaltigung dermaßen brutal misshandelt, das es tags darauf in einer Klink verstarb. Der Täter weilt inzwischen wieder unter uns.

 

LUDWIGSHAFEN  – Nachdem ein 17-jähjriges Mädchen am Willersinnweiher vergewaltigt und erwürgt wird, kommt der verurteilte Mörder erstmal auf freien Fuß. Die nicht nachvollziehbare Begründung: das Verfahren dauert zu lange!

Mörder, Vergewaltiger und Kinderschänder nach Haftbeschwerde frei

Im August ist am Landgericht Frankenthal ein 19-Jähriger zu einer Haftstrafe von 10 Jahren verurteilt worden. Die Kammer sieht es als erwiesen an, dass er im März 2020 eine 17-jähriges Mädchen am Willersinnweiher in Ludwigshafen erst vergewaltigt und anschließend erwürgt haben soll. Hinzu kommt der sexuelle Missbrauch von Kindern in drei Fällen. Doch jetzt befindet sich der Mann nach einer Haftbeschwerde wieder auf freiem Fuß, berichtet manheim24.

„Nicht ausreichende Termindichte“

Der 1. Strafsenat des Pfälzischen Oberlandesgericht Zweibrücken hat daher am Donnerstag (6. Oktober) den Haftbefehl aufgehoben und die Freilassung des Angeklagten angeordnet. Der Grund dafür ist eine „nicht ausreichende Termindichte“, wie das Oberlandesgericht schreibt.

Auf dokumentationsarchiv.com sind auch eine Fülle derartige Vorkommnisse und mehr aufgelistet. Als Behelf für künftige Historiker, wenn es einmal gilt, auch dieses dunkle Kapitel unserer Geschichte aufzuarbeiten, wie die Autoren der Seite meinen.


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Auf dem Weg in die digitale Kontrolle: Erste Bank schafft Bargeldversorgung für Kunden ab

Auf dem Weg in die digitale Kontrolle: Erste Bank schafft Bargeldversorgung für Kunden ab

Die Abschaffung des Bargelds schreitet voran: Während die Deutsche Bank bereits bekannt gab, die Bargeldausgabe an den Schaltern in ihren Filialen abschaffen zu wollen, schließen deutschlandweit immer mehr Bankfilialen. Die Raiffeisenbank Hochtaunus geht dabei nun besonders weit: Sie schließt sämtliche ihrer Filialen, Ein- und Auszahlungen an Schaltern und Automaten werden unmöglich, nur ein OnlineOnly-Konto wird noch angeboten. Wann folgen weitere Banken diesem Vorbild?

Deutschland ist eigentlich ein Bargeldland, aber im Zuge der Digitalisierung bezahlen immer mehr Menschen mit Karte oder mit dem Smartphone. Auch durch die sogenannte Pandemie wurde das bargeldlose Zahlen weiter vorangetrieben. Nun werden die Auswirkungen sichtbar: Bank-Filialen rentieren sich immer weniger, da die Kunden ausbleiben. Jetzt reagiert die Raiffeisenbank Hochtaunus darauf und schließt zum 30. November ihre vier noch bestehenden Filialen. „Ein- und Auszahlungen in der Filiale (Schalter sowie Geldautomat) sind in Zukunft nicht mehr möglich“, heißt es in dem Schreiben an die Kunden. Auch das FullService Konto wird abgeschafft, den Kunden steht dann nur noch das OnlineOnly-Konto zur Verfügung, zu dem auch eine kostenfreie Mastercard DirectCard gehört, mit der man 52 Mal im Jahr weltweit kostenlos Bargeld abheben kann, wie der Vorstandsvorsitzende Achim Brunner erläuterte. Es ist die erste Bank in Deutschland, die für ihre Kunden die Bargeldversorgung weitestgehend abschafft – aber es wird wohl kaum die letzte bleiben.

Bereits Ende Mai hatte die Deutsche Bank angekündigt, dass die meisten ihrer Filialen mittelfristig kein Bargeld mehr am Schalter ausgeben werden. “In der Zukunft möchte ich kein Bargeld mehr in den Filialen anbieten, denn das Vorhalten von Bargeld verursacht Kosten”, erklärte Lars Stoy, Chef des heimischen Privatkundengeschäfts des größten deutschen Geldhauses. Bargeld soll es dann nur noch in einigen großen Zentren geben, aber in den meisten Deutsche Bank-Filialen stehen dafür nur noch Geldautomaten zur Verfügung.

Für die Bürger ist diese Entwicklung nicht positiv. Das Aus fürs Bargeld rückt somit einen Schritt näher. Mit dem Bargeld verlieren die Menschen wieder ein Stück Freiheit und Anonymität, während die Regierung und die EU mit einer rein digitalen Währung bereits am perfekten Kontrollinstrument zur offensichtlich angestrebten Überwachung und Steuerung der Menschen feilen. Egal ob man es “Agenda 2030” oder “Great Reset” nennt, die Zeichen stehen auf Umbruch – hin zu einer Neuen Weltordnung. Wollen wir das wirklich?

Selenskyj – ein Diktator im Drogenrausch: Erst Atomkrieg, dann Fussball-WM

anonymousnews.org – Nachrichten unzensiert

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Selenskyj – ein Diktator im Drogenrausch: Erst Atomkrieg, dann Fussball-WM

Crack? LSD? Stechapfeltee? Kokain? Crystal Meth? Alles zusammen? Als Beobachter des politischen Tagesgeschehens fragt man sich schon länger, welche Rauschmittel der ukrainische Präsident, Wolodymyr Selenskyj, wohl von seinem Leibarzt verschrieben bekommt. Unter rationalen Gesichtspunkten lassen sich seine wirren und zusammenhangslosen Äußerungen jedenfalls nicht mehr zusammenfassen.

von Daniel Matissek

Welch ein sonderbarer, inzwischen alleine durch die Verbündeten des Angegriffenen selbst ermöglichter Verteidigungskrieg das ist, der in (den äußeren östlichen Randzonen) der Ukraine tobt und zunehmend zu einem Gegenoffensivkrieg gerät: Da stilisieren sich Führer des Opferstaates zu Verteidigern der freien Welt und bringen den Westen kollektiv dazu, allmonatlich mehr Milliarden und mehr hochmoderne Waffen zu schicken; jetzt setzen sie sogar alles daran, nach Möglichkeit US-Angriffe auf Russland oder gar präventive (bzw., fast begriffsidentisch, „präemptive”) Atomschläge zu provozieren – und niemand in unserer Regierung scheint Zweifel an dieser historisch beispiellosen Bündisvergaloppierung zu bekommen. Zugleich trudelt da die unglaubliche aber wahre Meldung herein, dass sich die Ukraine, gemeinsam mit Spanien und Portugal, allen Ernstes um die Ausrichtung der Fußball-Weltmeisterschaft 2030 bewirbt. Es ist nur eine weitere von mittlerweile zahllosen Merkwürdigkeiten dieses Konflikts, in dem der „freie Wertewesten“ von der Führung in Kiew, ganz unbesehen der russischen Aggression, nach Strich und Faden, auf gut Deutsch, „verarscht” wird.

Es sei „der Traum von Millionen ukrainischer Fans“, erklärte dazu fast schon in einer realsatirischen Anwandlung der Präsident des ukrainischen Fußballverbandes, Andrij Pawelko – so, als handele es sich um einen völlig normalen Vorgang, dass ein Land, das sich mitten in einem Krieg befindet, dessen Ende (auch aufgrund der eigenen Intransigenz und Endsieg-Besessenheit seiner westlichen Beistandsmächte) derzeit nicht ansatzweise absehbar ist, sich um die Ausrichtung eines sportlichen Großereignisses bewirbt, das nur knappe acht Jahre entfernt ist liegt. Träumt die Bevölkerung eines Kriegslandes, die zu Millionen ins Exil geflüchtet ist, tatsächlich von einer Fußball-WM? Sonst keine Probleme?

Brennende Sehnsucht nach sportlicher Infrastruktur?

Weiter sagte Pawelko, die europäische Fußball-Familie habe „vereint wie nie zuvor“ gehandelt und dankte, „allen freundlichen Verbänden im Namen Tausender kleiner Spieler – Mädchen und Jungen aus Mariupol, Charkiw, Cherson, Irpin, Butscha und vielen anderen Städten, die einer barbarischen militärischen Aggression ausgesetzt sind.“ Dass speziell diese Bevölkerungsteile vielleicht andere Sorgen haben könnten als eine Fußball-WM, glaubt er offenbar selbst nicht. Internationale Geldgeber müssten spätestens hier stutzig werden, wenn ein Land, das sich mit immer neuen Geldforderungen für seinen Wiederaufbau überbietet (zuletzt wurden mal eben 350 Milliarden Euro aufgerufen), jetzt schon beabsichtigt, Unsummen in Fußballstadien und die sonstige sportliche Infrastruktur zu investieren.

Im solidaritätsbesoffenen Westen, mit dessen Aktivierung und „Moral-Entfesselung” die durch und durch korrupte ukrainische Führung das ganz große Los, ja den Jackpot des endlosen Füllhorns gezogen hat, denkt man über solche Ungereimtheiten freilich keine Sekunde nach. Der spanische Fußballverband erklärte mit Rückendeckung von UEFA-Präsident Aleksander Ceferin, selbstverständlich werde man die Ukraine in die Bewerbung aufnehmen, um „Brücken zu bauen und eine Botschaft der Einheit, Solidarität und Großzügigkeit des gesamten europäischen Fußballs zu verbreiten“. Der portugiesische Verband, immerhin ein wenig zurückhaltender, erklärte, man werde die Bedingungen für den Beitritt der Ukraine zur Kandidatur zu gegebener Zeit erörtern und festlegen.

Eintrübungen im Heiligenschein

Der sich mit zunehmender Penetranz im Stil eines Warlords inszenierende ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte in seiner täglichen Khaki-Video-Ansprache am Mittwoch, er sei „optimistisch”, was die Erfolgschancen der WM-Bewerbung betreffe. Es werde „sehr symbolisch sein, wenn drei Länder der Europäischen Union – Spanien, Portugal und die Ukraine – gemeinsam die Weltmeisterschaft ausrichten können“, sagte er unter selbstverständlicher Voraussetzung der Annahme einer ukrainischen EU-Vollmitgliedschaft in acht Jahren. Wie nonchalant das Angenehme mit dem vermeintlich Nützlichen hier verbunden wird, zeigte er anschließend sogleich erneut, indem praktisch ins einem Atemzug mit der euphorischen Vision der sportlichen Zukunft seines Landes nach weiteren schweren Waffenlieferungen aus Europa verlangte – diesmal angeblich um zu verhindern, „dass russische Panzer nach Warschau oder Prag fahren“.

Dabei erfährt der Heiligenschein der Kiewer Führung zunehmende Eintrübungen: Inzwischen gehen sogar die USA selbst davon aus, dass zumindest Teile der ukrainischen Regierung hinter dem tödlichen Anschlag auf die Tochter des russischen Autors Alexander Dugin am 20. August stecken. Hiesige moralische Blindgänger würden vermutlich auch hierin einen tatkräftigen Akt der Verteidigung westlicher und demokratischer Freiheitswerte sehen. Mit dem Nimbus des Kriegsopfers lässt sich anscheinend alles rechtfertigen. Dieser Fall, wie auch ständige verstörende Beweise für ukrainische Kriegsverbrechen, hat jedoch keine erkennbaren Auswirkungen auf die westliche Unterstützungsbereitschaft für die Ukraine, die keine politischen, wirtschaftlichen oder moralischen Grenzen zu haben scheint.

Zynisches Kalkül

Bei aller prinzipiellen Verwahrung gegen das im 21. Jahrhundert schlichtweg gänzlich inakzeptable Instrument militärischer Invasionen und erzwungener Annexionen, und ungeachtet der berechtigten Missbilligung der russischen Einmischung in komplexe ethnische Konflikte seiner Nachbarländer, stellt sich die Frage: Darf man einem angegriffenen Land alles durchgehen lassen, respektive wie weit will man sich von ihm noch vor den Karren spannen lassen, um verwerfliche und am Ende selbstschädigende Ziele mitzuverwirklichen, die über das eigentliche Ziel, zu einem Ende der Kampfhandlungen und der Herstellung einer tragfähigen Nachkriegsordnung zu gelangen, weit hinausgehen?

Mehr und mehr verdichtet sich der Eindruck, dass die Ukraine selbst hier ein zynisches Kalkül verfolgt, wobei sie den Krieg nutzt, um sich nicht nur mit modernsten Waffen aufrüsten zu lassen, sondern auch eine beispiellose internationale Aufwertung zu erfahren, die ihr in Rekordzeit (und ohne auch nur ansatzweise die Voraussetzungen dafür zu erfüllen) die Aussicht auf eine EU-Mitgliedschaft und möglicherweise die Aufnahme in die NATO einbrachte – außenpolitische Erfolge, die ohne diesen Krieg diesem weitgehenden failed state und korrupten, kleptokratisch abgewirtschafteten Land samt seiner dubiosen Regierung nie und nimmer möglich gewesen wären. Nun darf man gespannt sein, ob diese Ukraine tatsächlich auch noch mit der Ausrichtung eines der größten Sportereignisse der Welt belohnt wird. Falls es bis dahin noch Fußballweltmeisterschaften gilt und Europa nicht zur unbewohnbaren nuklearen Fallout-Zone geworden ist, wo auf dem Grabstein unserer Zivilisation die Inschrift prangt: „Sie kämpften bis zum letzten Atemzug für westlichen Werte – gegen Russland, für die Ukraine”.

Der Beitrag Selenskyj – ein Diktator im Drogenrausch: Erst Atomkrieg, dann Fussball-WM ist zuerst erschienen auf anonymousnews.org – Nachrichten unzensiert und wurde geschrieben von Redaktion.