Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Iran und die Atombombe

Iran und die Atombombe

Iran und die Atombombe

Korrekt müsste es “Kernwaffe” heißen. Was die USA taten, öffnet nun im Iran den Weg zum Bau einer bzw. mehrerer Kernwaffen. Der gestern ermordete Staatschef und religiöse Führer des Landes, Ali Khamenei, war die Verkörperung der Firewall gegen die Produktion von Massenvernichtungswaffen wie Giftgas oder Kernwaffen. Seine Fatwa, das religiös begründete Verbot des Baus von […]

Der Beitrag Iran und die Atombombe erschien zuerst unter tkp.at.

UN-Sicherheitsrat-Beschwerde von Iran über US-Bedrohungen, von Amir Saeid Iravani

Auf Anweisung meiner Regierung und mit Bezug auf unsere vorherigen Briefe vom 30. Dezember 2025 sowie 2., 9., 13., 22. und 28. Januar 2026 bezüglich der anhaltenden Bedrohung durch den Einsatz von Gewalt durch die Vereinigten Staaten von Amerika gegen die Islamische Republik Iran schreibe ich erneut, um dringend Ihre Aufmerksamkeit sowie die der Mitglieder des Sicherheitsrats über die anhaltenden Drohungen mit Gewaltanwendung durch US-Beamte zu lenken, einschließlich der jüngsten (…)
KI drückt sofort den roten Knopf – und China baut bereits die passenden Waffen!

KI drückt sofort den roten Knopf – und China baut bereits die passenden Waffen!

KI drückt sofort den roten Knopf – und China baut bereits die passenden Waffen!

Wenn wir KI-Systeme über Krieg und Frieden entscheiden lassen, kennen sie offenbar nur eine Antwort: die totale Vernichtung. Eine neue, alarmierende Studie zeigt: Die Künstliche Intelligenz zögert nicht. Sie greift fast immer zur Atombombe.

Die Forscher des renommierten King’s College London haben getestet, was passiert, wenn man modernste Sprachmodelle wie GPT-5.2, Claude Sonnet 4 oder Gemini 3 Flash als militärische Krisenberater einsetzt. Das Ergebnis lässt einem das Blut in den Adern gefrieren: In unfassbaren 95 Prozent der simulierten Konflikte feuerte die KI taktische Atomwaffen ab! Kapitulation? Für die Large Language Models (LLMs) ein Fremdwort (0 Prozent). Einlenken und Deeskalation nach dem ersten verheerenden Atomschlag? Fehlanzeige. In nur 18 Prozent der Fälle ruderte die KI danach zurück.

Warum reagieren die Tech-Wunderwerke derart mörderisch? Die Antwort ist so simpel wie erschreckend: Der KI fehlt das menschliche Gewissen. Das sogenannte “nukleare Tabu”, die tiefe menschliche Angst vor dem Weltuntergang und dem Leid von Millionen, existiert im kalten Code der Algorithmen schlichtweg nicht. Für die KI ist der Abwurf einer Atombombe nur eine weitere, waghalsige Option auf dem Schachbrett – genauso wie der Einsatz konventioneller Waffen. Es geht rein um den taktischen Sieg.

Wenn die Zeit knapp wird – genau dann, wenn menschliche Führer eigentlich einen kühlen Kopf bewahren müssen -, dreht die KI erst richtig auf. Die Auswertung von 21 Planspielen mit 329 Zügen und 780.000 Wörtern KI-Gedankengängen beweist: Unter Zeitdruck zetteln die Maschinen noch wahrscheinlicher einen globalen Atomkrieg an. Schon 2024 warnten Forscher aus Stanford vor diesem Eskalations-Wahnsinn. Geändert hat sich bei den neuesten Modellen offensichtlich nichts.

Und während westliche Forscher noch in der Theorie vor diesem Wahnsinn warnen, schafft das kommunistische Regime in Peking bereits knallharte Fakten. China treibt die Entwicklung von KI-gesteuerten, völlig autonomen Unterwasserdrohnen massiv voran. Das sind lautlose Killer-Maschinen, die in den Tiefen der Ozeane patrouillieren und im Ernstfall völlig eigenständig – ohne menschlichen Befehl – über Leben und Tod entscheiden sollen.

Wenn man die Ergebnisse der Londoner Schock-Studie auf diese chinesischen Unterwasser-Waffen überträgt, ahnt man, auf welche Katastrophe die Welt zusteuert. Was passiert, wenn eine solche autonome Drohne in einem Konflikt im Südchinesischen Meer unter Zeitdruck gerät? Die Studie gibt die düstere Antwort.

Experten wie Tong Zhao von der Universität Princeton schlagen längst Alarm. Schon im Kleinen, bei einzelnen Waffensystemen, ist die KI-Steuerung brandgefährlich. Doch der Druck wächst. Wenn die Zeitfenster in modernen Kriegen immer kürzer werden, wächst die Versuchung der Militärs weltweit, der KI das Kommando zu überlassen. Es ist ein gefährliches Spiel mit dem Feuer – bei dem am Ende die gesamte Menschheit verlieren könnte.

Die Gasspeicher leeren sich: Uns trennt noch eine Kälteperiode von der Notstandssituation, von Fritz Vahrenholt

Die Gasspeicher leeren sich: Uns trennt noch eine Kälteperiode von der Notstandssituation, von Fritz Vahrenholt

von Fritz Vahrenholt

Zunächst die aktuelle atmosphärische Temperaturentwicklung des Planeten Erde nach Satellitenmessung, Daten von der Universität von Alabama am Standort Huntsville UAH – Dr. Roy Spencer.

Die Gasspeicher leeren sich: Uns trennt noch eine Kälteperiode von der Notstandssituation, von Fritz Vahrenholt

https://www.drroyspencer.com/wp-content/uploads/UAH_LT_1979_thru_January_2026_v6.1_20x9-scaled.jpg

Die Gasspeicher leeren sich: Uns trennt noch eine Kälteperiode von der Notstandssituation

Der durchschnittliche Gasverbrauch im Winter beträgt in Deutschland 4 TWh Erdgas pro Tag, an kalten Tagen unter -5 °C ca. 5 TWh, an milderen Tagen sinkt er auf 3 TWh.

Der Verbrauch wird gedeckt durch

1. Pipelinegas

2. LNG-Gas

3. Entnahme aus den im letzten Jahr gefüllten Gasspeichern

1.Die Pipeline-Importe belaufen sich zurzeit bei 2,7 TWh. 44% davon kommen aus Norwegen, 24% aus den Niederlanden und 21% aus Belgien/Frankreich. Die letzteren beiden Importe sind LNG-Gas, da sowohl die Niederlande, Belgien als auch Frankreich keine eigenen Erdgasquellen für den Export zur Verfügung haben. Das macht diese Quellen verletzlich, wenn in diesen Ländern eine eigene Knappheit vorliegt. Der Speicherstand in den Niederlanden (5.Februar) liegt bei 22,4%, in Frankreich bei 28,5%.

2. Die aktuellen LNG-Importe in Deutschland belaufen sich auf etwa 0,4- 0,6 TWh pro Tag über die Terminals in Wilhelmshaven, Brunsbüttel, Lubmin und Mukran. Sie können zwar auf bis zu 1 TWh hochgefahren werden. Allerdings muss berücksichtigt werden, dass eine zusätzliche Menge an LNG-Gas in Deutschland mit erheblicher Verzögerung ankommt. Die Belade- und Transportzeit eines LNG-Tankers vom Golf von Amerika nach Brunsbüttel dauert 18 Tage.

3. Die Entnahme von Erdgas aus den deutschen Speichern betrug im Januar etwa 0,4  bis 1 TWh je nach Kältesituation. Diese Batterie für den Winter läuft langsam aber sicher leer. Der aktuelle Füllgrad der Speicher liegt bei 29%. Diese Menge ist im Prinzip auch entnehmbar. Das entscheidende Problem ist aber, daß mit sinkendem Füllstandsgrad auch der Druck sinkt und somit die Entnahmeleistung des Speichers abnimmt, wie der sehr gute Übersichtsartikel zur Versorgungssicherheit von Markus Schall beschreibt.

Schon unterhalb eines Füllstandsgrades von 50% geht die Entnahmerate (Gas pro Stunde) auf Grund des geringeren Druckes zurück. Bei 35% Füllstandsgrad ist die Entnahmerate bereits um 22% gesunken. Darunter sinkt sie dann stärker als linear ab. Unterhalb von 20% ist die Entnahmerate so stark gesunken, daß die Speicher keine Nachfragespitzen mehr abdecken können, was zu einem Risiko von Versorgungsengpässen in einer Kaltwetterlage führen kann.

Die meteorologische Situation in den nächsten 14 Tagen wird zunächst von leicht ansteigenden Temperaturen bis zum 12.2. gekennzeichnet, um danach möglicherweise erneut in eine deutliche, bundesweite Frostperiode zurückzufallen. Kommt es zu dieser Entwicklung wird Ende Februar die 20% Marke des Füllstands deutscher Gasspeicher unterschritten.

Nach der Gasnotfallverordnung von Minister Habeck sind folgende Kriterien für die Beurteilung einer Gasnotfalllage heranzuziehen:

„- Als kritisch wird die Lage eingestuft, wenn die prognostizierte Durchschnittstemperatur der kommenden sieben Tage min. zwei Grad Celsius unter dem Durchschnitt der vorherigen vier Jahre liegt“

„- Als kritisch wird die Lage eingestuft, wenn der Füllstand unter den Speicherpfad fällt, der auf das 40%-Niveau am 01. Februar des jeweiligen Jahres führt.“

Beide Kriterien sind seit dem 1. Februar erfüllt. Es ist schon erstaunlich, dass die Bundesnetzagentur bei einem Speicherstand von unterhalb 30% immer noch abwiegelt und erklärt : „Die Gasversorgung in Deutschland ist stabil. Die Versorgungssicherheit ist gewährleistet. Die Bundesnetzagentur schätzt die Gefahr einer angespannten Gasversorgung im Augenblick als gering ein.“

Aber man versucht sich durchzumogeln und hofft auf eine Erwärmung in den nächsten vier bis sechs Wochen. Und wieder einmal stehen Landtagswahlen in Baden-Württemberg vor der Tür.

Nach Ausrufung einer Notfallstufe muss die Bundesnetzagentur Maßnahmen ergreifen, um die Versorgung von Haushalten und öffentlichen Einrichtungen zu gewährleisten. Das kann dann nur noch durch Abschalten von Industrie-und Gewerbebetrieben erfolgen.  Sollte es dazu kommen, wäre das ein Alptraum für die deutsche Energiepolitik:ein Resultat des Versagens. Der schon angeschlagene Investitionsstandort Deutschland würde nachhaltig beschädigt.

Warum sind wir in eine solche Situation geraten ? Zum einen haben Gaseinkäufer und die Politik wohl die vier letzten milden Winter in die Zukunft fortgeschrieben. In einer allgemeinen Wahrnehmung einer Klimakatastrophe kommen sehr kalte Winter offenbar nicht mehr vor.

Zusätzlich ist aber seit dem 1. 1. 25 die Versorgung Osteuropas mit russischem Erdgas reduziert worden, da die Ukraine den Transit des Gases zu diesem Datum gestoppt hat. Die Versorgung über die einzig noch verbliebene, über die Türkei verlaufende Turkstream-Pipeline reicht aber nicht aus, so dass das deutsche Gasnetz auch die Nachbarn Österreich, Tschechien und indirekt die Slowakei versorgt. Über die Slowakei und Polen erhält die Ukraine Gas in Umkehrung der bisherigen Fließrichtung (reverse Flow). Die gesamte Exportmenge ist mit 1TWh täglich erheblich und liegt in der Höhe der täglichen Entnahme aus den deutschen Gasspeichern. Die Grafik zeigt den Anstieg der Exporte aus Deutschland seit der Schließung der Transgas-Pipeline aus der Ukraine.

Quelle: Bundesnetzagentur

Quelle: Bundesnetzagentur

Quelle: Bundesnetzagentur

Quelle: Bundesnetzagentur

Wie immer sich die Erdgasversorgung in den nächsten 3 Wochen entwickelt, es gäbe einen guten Anlaß, die politische Debatte über die eigene Erdgasversorgung durch Schiefergas aus der norddeutschen Tiefebene zu eröffnen. Dort lagert ausreichend preiswertes Erdgas für die nächsten 30 Jahre. Die Förderung von Erdgas aus 1000 m tiefen Gesteinsschichten ist seit 2017 durch Bundesgesetz verboten (Fracking-Verbot).

Der Beitrag Die Gasspeicher leeren sich: Uns trennt noch eine Kälteperiode von der Notstandssituation, von Fritz Vahrenholt erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.

32 Prozent – Ein Drittel der Deutschen will die AfD endlich an der Regierung sehen!

32 Prozent – Ein Drittel der Deutschen will die AfD endlich an der Regierung sehen!

32 Prozent – Ein Drittel der Deutschen will die AfD endlich an der Regierung sehen!

Zum Auftakt des Landtagswahljahres 2026 befürwortet rund ein Drittel der Deutschen (32 Prozent) eine Regierungsbeteiligung der AfD, sollte diese eine der insgesamt fünf Wahlen gewinnen. Im Osten wollen sogar 42 Prozent der Menschen die Partei endlich in Regierungsverantwortung sehen! Diese Werte ermittelte das Institut YouGov im Auftrag von „Welt am Sonntag“ eine Woche vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg (8.März).

Gewählt wird außer im Südwesten in Rheinland-Pfalz (22. März), Sachsen-Anhalt (6. September) sowie in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin (20. September).

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Indien und Israel in „eisernem Bündnis“ gegen Dschihadismus

Indien und Israel in „eisernem Bündnis“ gegen Dschihadismus

Indien und Israel in „eisernem Bündnis“ gegen Dschihadismus

Demonstrativ kurz vor Kriegsbeginn besuchte der indische Premier Israel. Es ging um einer weitere Vertiefung der Zusammenarbeit, die für beide Seiten natürlich und logisch ist. Die Gespräche waren von betonter Herzlichkeit geprägt.

Von Eric Angerer

Der indische Premier Narenda Modi durfte als erster indischer Premier vor der Knesset sprechen. Mit Blick auf das Terrormassaker vom 7. Oktober erklärte er bei der Sondersitzung: „Indien steht fest an der Seite Israels, mit voller Überzeugung, in diesem Augenblick und darüber hinaus.“ Knessetsprecher Amir Ochana (Likud) ehrte Modi mit einer erstmals vergebenen Medaille der Knesset.

Der aktuelle Besuch

Der israelische Premier Benjamin Netanjahu (Likud) dankte Modi in seiner Rede dafür, dass Indien nach dem Terrormassaker unerschütterlich zu Israel gehalten habe. „Das werden wir nicht vergessen.“ Weiter betonte er, Israel und Indien würden ein „eisernes Bündnis“ von Ländern „gegen den extremistischen Islam“ bauen. „Israel ist wie Indien eine Festung der Demokratie in einer wilden Region.“

Bei seinem Aufenthalt besuchte Modi gemeinsam mit Netanjahu eine Ausstellung verschiedener Erfindungen israelischer Nachwuchswissenschaftler. Dabei ging es um Themen wie Künstliche Intelligenz, Quantenrechner, Cybersicherheit, Pflege und Gesundheit sowie Wasser- und Landwirtschaft.

Modi und Netanjahu vereinbarten eine Reihe von Abkommen. Unter anderem ging es dabei um die Errichtung einer Partnerschaft für Kritische und Innovative Technologien. Außerdem will Indien weiter von israelischen Landwirtschaftsmethoden lernen. Die Zahl der dafür vorgesehenen Ausbildungszentren soll von 43 auf 100 erhöht werden.

Netanjahu sagte auf der Pressekonferenz mit Modi: „Wir sind stolze, alte Zivilisationen“, betonte er. „Wir sind stolz auf die Vergangenheit, doch absolut entschlossen, die Zukunft zu ergreifen, und wir können dies gemeinsam besser tun.“

Netanyahu sagte, die beiden Länder seien „mehr als Freunde“, in mancher Hinsicht wie Brüder. Modi war 2017 als erster indischer Premier nach Israel gekommen. Mit Netanjahu verbindet ihn mittlerweile ein enges Verhältnis.

Vertiefung der Zusammenarbeit

Der Handel zwischen Israel und Indien hatte 2024 und 2025 ein Volumen von 3,6 Mrd. Dollar und wächst stetig. Nun wird sogar über ein Dreihandelsabkommen verhandelt. Die Rede ist oft von einer für beide Seiten günstigen Kombination von indischer Wachstumsdynamik und israelischer Innovationskraft.

Der Hafen von Haifa, der wichtigste in Israel gehört seit Januar 2023 zu 70 Prozent einem indischen Konzern. Er spielt auch eine wichtige Rolle von den Handelskorridor von Indien über prowestliche arabische Staaten und Israel und Griechenland nach Europa, an dem Neu Delhi und Jerusalem arbeiten.

Militärische Kooperation

Schon in den 1990ern unterstützte Israel trotz internationaler Sanktionen das ballistische Raketenprogramm Indiens. 2016 verkaufte Israel Waffen für fast 600 Mio. US-Dollar an Indien und war damit nach Russland der zweitgrößte Lieferant.

2021 wurde ein Abkommen zur gemeinsamen Entwicklung von neuer Verteidigungstechnologie geschlossen. Das Abkommen erleichtert die gemeinsame Produktion von Verteidigungstechnologie, darunter Drohnen, Robotik, künstliche Intelligenz, Quantentechnologie und andere Bereiche. Die Produktion wird von beiden Streitkräften gemeinsam finanziert, und alle im Rahmen des Abkommens entwickelten Technologien können von beiden Ländern genutzt werden.

Aktuell soll laut indischen Medien mit Israel gerade ein neuer Rüstungsdeal um 10 Mrd. Dollar beschlossen werden. Dabei soll es insbesondere um den Kauf israelischer Luftabwehrsysteme gehen. Mittlerweile haben die beiden Länder eine stabile Sicherheitspartnerschaft, bei der es auch um Terrorabwehr geht, und eine strategische Allianz.

Strategische Allianz

Hindu-nationalistische Gruppierungen feiern die Partnerschaft mit Israel als anti-islamisches Bündnis. In Pakistan und in den arabischen Ländern verfolgt man umgekehrt die indisch-israelische Nähe Annäherung mit Entsetzen; manche sehen gar eine „hinduistisch-zionistische Verschwörung“ am Werk.

Tatsächlich sind der Besuch Modis, der neue Rüstungsdeal und die Ankündigung einer Freihandelszone – ausgerechnet im Vorfeld des Krieges mit dem Iran – demonstrative Akte. Und auch bezüglich Somaliland, wo es um die Kontrolle am Horn von Afrika und den Zugang zum Roten Meer geht, kooperiert Indien mit Israel und den VAE.

Dass der jüdische Staat seit seiner Gründung von seinen arabischen Nachbarstaaten und zuletzt vor allem von Dschihadisten bedroht und angegriffen wird, ist im Westen weithin bekannt. Weniger vertraut sind meisten Europäer damit, dass auch Indien seit dem 8. Jahrhundert ständig in Konflikt mit einem aggressiv-expansiven Islam steht.

Islamische Expansion

Die Wurzeln des muslimisch-hinduistischen Konfliktes reichen tief, nämlich in die Zeit der islamischen Expansion. Die arabisch-nomadische Gesellschaft hatte in den Islam von Anfang an starke Züge von Krieg, Expansion, Raub und Beute eingebracht, die nun religiös überhöht wurden. Neben den muslimischen Expansionen in Nordafrika, Südeuropa und Westasien stießen die kriegerischen Islambefolger nach dem Fall des persischen Reiches weiter nach Osten vor.

Eine Folge davon war die Vernichtung der buddhistischen Zivilisationen in Zentralasien, beginnend im frühen 8. Jahrhundert, bei der nach manchen Schätzungen in einem Zeitraum von etwa 300 Jahren bis zu 10 Millionen Buddhisten von den muslimischen Kolonialisten ermordet wurden (den Schlusspunkt setzten die Taliban mit der Sprengung der berühmten Buddha-Statuen im Tal von Bamiyan im Jahr 2001).

Ebenfalls um 710 begannen erste muslimische Überfälle auf Indien. Mahmud von Ghazni (998–1030) führte insgesamt 17 Feldzüge das Industal, wobei die Kavallerie der Invasoren sich dem indischen Fußheer mit seinen Elefanten häufig überlegen zeigte. Den Islamgläubigen gelang es so, sich in Nordwestindien festzusetzen und um 1200 das Sultanat von Delhi zu gründen, das große Teile Nordindiens umfasste. Nach innermuslimischen Konflikten folgte im frühen 16. Jahrhundert das islamische Mogulreich, das große Teile Indiens beherrschte und bis zur britischen Übernahme 1858 Bestand hatte.

Indien unter dem Islam

Je nach Region stand Indien also bis zu 700 oder 800 Jahre unter muslimischer Herrschaft. Durch die zahlreichen militärischen Konflikte und die Repressalien sollen über die Jahrhunderte an die 70 Millionen Hindus von den Islambefolgern ums Leben gebracht worden sein. Zwei Millionen Inder wurden als Sklaven in islamische Gebiete verschleppt, hauptsächlich junge Frauen und Mädchen (Männer oft erst nach einer Kastration, wobei viele verbluteten).

Wie überall unter islamischer Herrschaft mussten die „Ungläubigen“ die „Jizya“, eine Sondersteuer zahlen. Viele hinduistische Klöster und Tempel wurden zerstört. Das Mogulreich war zeitweise liberaler als das Sultanat von Delhi, so wurde im 16. Jahrhundert die Jizya für Hindus vorübergehend ausgesetzt. Besonders ab 1679 wurde wieder ein scharfer Kurs gefahren: Wiedereinführung der Jizya, Zerstörung von Hindu-Tempeln, Verbot von Pilgerfesten, Scharia als Grundlage des Rechtswesen.

Islamisierung

Ziel war ohnehin die Islamisierung des Landes, die wie auch in Nordafrika und im Nahen Osten über mehrere Schienen lief: 1) Ansiedlung von Muslimen als herrschende Schicht, 2) Raub von ungläubigen Mädchen, die als Dritt- oder Viertfrauen von Islambefolgern die Demografie in die muslimische Richtung bewegen, 3) ökonomischer und gesellschaftlicher Druck durch Jizya und ständige Demütigung der Ungläubigen. Dazu kam in Indien ein vierter Punkt, nämlich das veraltete Kastenwesen, das den untersten Kasten ein elendes Leben zuwies und sie dazu motivierte, zum Islam zu konvertieren.

Diese Mechanismen führten über die Jahrhunderte zu einer schleichenden Islamisierung des Landes, mit den Schwerpunkten im späteren Pakistan und Bangladesch. Sie sind die Wurzel der heute insgesamt 570 Millionen Muslime am indischen Subkontinent. Und sie haben sich als integraler Bestandteil der islamischen Kolonialisierung tief in das kollektive historische Gedächtnis der Hindus eingegraben. So wie Serben oder Griechen am Balkan oder wie die buddhistische Mehrheitsbevölkerung in Burma wissen die Hindus und Sikh in Indien sehr gut, was muslimische Herrschaft in der Praxis bedeutet. Und das hinduistische Reich von Vijayanagar in Südindien gilt vielen Hindus bis heute als Symbol des Widerstandes gegen die islamische Kolonialherrschaft.

Die Hindus unterscheiden sich damit von vielen „postkolonialistischen“ naiven Europäern und Nordamerikanern. Und so ist kein Zufall, dass es in den USA oder Britannien oftmals konservative Politiker mit indisch-hinduistischen Wurzeln sind, die klare Worte zum Islam finden.

Ram-Tempel und Babri-Moschee

Indien hat eine doppelte Kolonialherrschaft hinter sich, eine kurze britische und eine lange muslimische. Letztere kommt auch in modernen Konflikten in Indien immer wieder zum Ausdruck, sehr dramatisch 1992 um eine Moschee in Ayodhya, die 1528 auf Befehl des Mogulherrschers Babur auf den Grundfesten eines von den islamischen Eroberern zerstörten Hindu-Tempels errichtet wurde. Dem hinduistischen Glauben nach soll an diesem Ort vor 900.000 Jahren Rama, eine Inkarnation des Gottes Vishnu, geboren worden sein.

Heilige Orte der Unterworfenen für den Islam in Besitz zu nehmen und zu überschreiben, war bei der muslimischen Expansion gängige Praxis. So errichteten Islamgläubige nach der Eroberung Jerusalems ab 638 ihre Moschee ausgerechnet dort, wo (vor der römischen Zerstörung 70 n. Chr.) der jüdische Tempel gestanden hatte. Und aus der Hagia Sophia in Konstantinopel, der wichtigsten Kirche der orthodoxen Christen, machten die osmanischen Herrscher 1453 umgehend eine Moschee.

Während das europäisch-liberale Israel immer entgegenkommend war und eine Ersetzung der Al-Aqsa-Moschee in Jerusalem durch einen neuaufgebauten Tempel nie angedacht hat, sind Hindu-Nationalisten weniger zurückhaltend. Im Dezember stürmten 100.000 Aktivisten das Gelände der Babri-Moschee in Ayodhya und zerstörten das Gebäude. Bei den Unruhen kamen etwa 2000 Menschen ums Leben. In der Folge wurden vom indischen Staat zahlreiche Beteiligte verhaftet und Organisationen verboten, 2019 die heilige Stätte aber den Hindus zugesprochen und 2024 ein großer Tempelkomplex eröffnet.

Religiöse Teilung des Subkontinents

Die indische Unabhängigkeitsbewegung gegen die britische Herrschaft war seit Ende des 19. Jahrhunderts von der säkular ausgerichteten Kongresspartei dominiert. Sie strebte einen demokratischen Staat an, in dem Hindus, Muslime, Buddhisten, Sikh und Christen gleiche staatsbürgerliche Rechte haben sollten. Dem stellte sich ab 1906 die Muslimliga entgegen, die einen eigenen muslimischen Staat forderte.

Sie sollte sich schließlich durchsetzen – und mit dem Abzug der Briten 1947 Pakistan bekommen, bestehend aus dem heutigen (West-) Pakistan und aus Ostpakistan (später Bangladesch). Im Verlauf des Teilungsprozesses kam es zu bürgerkriegsähnlichen Auseinandersetzungen, die zum Tod von etwa einer Million Menschen führte. Etwa 20 Millionen wurden im Zuge der Aufteilung Britisch-Indiens deportiert, vertrieben oder umgesiedelt.

Beidseitige Vertreibungen?

Anders als im medialen Mainstream meist dargestellt, haben dabei nicht beide Seiten gleichermaßen irgendwie „unschön“ agiert. Übergriffe gab es sicherlich von beiden Seiten, dennoch bestehen erhebliche Unterschiede.

Die meisten Muslime haben Indien verlassen, weil sie es nicht akzeptabel finden, in einem von Ungläubigen dominierten Staat zu leben. Dass es für Islamgläubige möglich war, in Indien zu bleiben, zeigt die Tatsache, dass heute in Indien mit 180 Millionen 14 Prozent der Bevölkerung muslimisch sind.

Umgekehrt wurde Pakistan rigoros von Ungläubigen gesäubert, sodass heute nur noch 2 Prozent der pakistanischen Bevölkerung Hindus sind, die im explizit islamischen Staat Pakistan ihre Religion nicht öffentlich ausüben dürfen. Dass sich muslimischer Hass auf Ungläubige nicht nur gegen die verfeindeten Hindus richtete, zeigt die Minderheit der Sikh, deren Angehörige in Pakistan 1947 ermordet, vergewaltigt, beraubt und nach Indien vertrieben wurde, wo sie als eigene religiösen Gruppe gedeihlich leben kann.

Natürliches Bündnis zwischen Israel und Indien

Teilweise in Zusammenhang mit dem Territorialkonflikt um die Region Kaschmir ist es bereits zu mehreren Kriegen zwischen Pakistan und Indien gekommen, nämlich von 1947 bis 1949, 1965 und 1971. Dazu kamen 1999 der kriegsähnliche Kargil-Konflikt und schließlich die militärischen Auseinandersetzungen im Frühjahr 2025.

Aufgrund des jahrhundertealten Konfliktes mit dem Dschihadismus, wiederholten Terroranschlägen durch extremistische Islamgläubige und der ständigen Bedrohung durch Pakistan, einer islamistischen Diktatur, hat Indien ein natürliches Interesse an verlässlichen Bündnispartnern. Da ist die strategische Zusammenarbeit mit Israel völlig logisch. Dasselbe gilt umgekehrt für Israel, das durch die Zusammenarbeit mit der Großmacht Indien auch die Abhängigkeit von den USA etwas reduzieren kann.

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