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Woher kommt der Strom? Erste Analysewoche 2026

von Rüdiger Stobbe
Leider sieht sich mein langjähriger IT-Partner Michael Weinberger nicht mehr in der Lage die detaillierten Datenanalysemöglichkeiten, welche in die Webseite www.stromdaten.info integriert wurden, weiter zu betreuen. Deshalb werden ab sofort die öffentlichen Analyseseiten smard.de, Agora Energiewende und Energy-Charts die Datengrundlage dieser Kolumne bilden. Ich danke Michael Weinberger für die vertrauliche Zusammenarbeit.
Die erste Analysewoche des Jahres 2025 beginnt noch zum Ende des Jahres 2025 mit dem 29. Januar. Endlich kommt es zu einer Windstromerzeugung, die den Großaufwand der vergangenen Jahre in Sachen Windkraftwerkszubau lohnenswert erscheinen lässt. Am 1. Januar 2026 werden um 14:00 Uhr knapp 45,5 Gigawattstunden (GWh) Windstrom an Land erzeugt. Auf See sind es etwas mehr als 5 GWh. Die Windstromerzeugung der kompletten Woche liegt damit bei 5,37 TWh. Die PV-Stromerzeugung war der Jahreszeit entsprechend schwach. Sie brachte insgesamt lediglich 315 GWh auf die Stromwaage. Der Wert der gesamten regenerativen Stromerzeugung der ersten Woche beträgt absolut 6,57 TWh von 9,90 TWh. Damit liegen die Erneuerbaren bei gut 66 Prozent der gesamten Stromerzeugung. Die richtig starken Wind Tage, aber auch Zeiten der Dunkelflaute stehen noch bevor.
Selbstverständlich wurde überschüssiger Strom in das benachbarte Ausland exportiert. Es waren insgesamt 1,23 TWh in den analysierten sieben Tagen. Diese Woche konnte der bundesdeutsche Strombedarf der Woche (8,827 TWh) praktisch immer gedeckt werden. Daher lagen die Strompreise mit 73,85€/MWh unter dem Jahresdurchschnitt 2024. Preistreibende Stromimporte waren praktisch nicht notwendig. Die Preise bewegten sich immer um die 90€. Ausnahme waren die Stunden der starken Stromübererzeugung ab 1.1.2026. Da sackten die Preise Richtung Null-Linie ab. Die Quelle aller verwendeten Werte ist diese Tabelle und diese Tabelle.
Einen Überblick über die wichtigsten Aspekte der ersten Analysewoche 2025 gibt Agora-Energiewende. Diese NGO erstellt auch Prognosen, wie die Stromerzeugung aussehen würde, wenn die Erneuerbaren einen bestimmten Ausbaugrad erreicht hätten. Wir nehmen den möglichen Prognose-Höchstwert von 86 Prozent Ausbaurate. Es ist bei diesem Szenario sehr wahrscheinlich, dass das Preisniveau nicht nur wie aktuell an zwei Tagen auf die Null-Linie sinken wird, sondern wesentlich öfter. Der negative Preisbereich, der aktuell nur minimal tangiert wird, wird stärker hervortreten. Der Sachverhalt wird umso massiver Realität werden, wenn der Ausbau der Erneuerbaren und der Bedarf weiter auseinandergehen. Wenn die E-Auto-Käufe („Verkehrswende“), wenn der Wärmepumpenzubau („Wärmewende“), wenn die grün-industrielle Entwicklung weiter nur schleppend vorangehen, kurz, wenn der Bedarf an elektrischer Energie bei massivem Ausbau der „Erneuerbaren“ weiter stagniert, bricht das System „Energiewende“ in sich zusammen. Der nicht regulierbare und in notwendigen Größenordnungen auch nicht speicherbare grüne Strom wird nicht nur verschenkt werden. Es wird zusätzlich viel Geld für die Abnahme mitgegeben werden müssen. Am Ende des Tages bleiben die horrenden Kosten an den Stromkunden hängen. Die Strompreise steigen weiter, sie sind insbesondere für die Industrie, die Wirtschaft insgesamt nicht mehr tragbar, die Niedergang Deutschlands geht weiter. Bis zum bitteren Ende.
In diesem Zusammenhang ein Appell an die Verantwortlichen „Unsererdemokratie“: Stoppen Sie die Energiewende. Streichen Sie die CO2-Steuern und bauen Sie wieder eine kostengünstige, verlässliche Energieversorgung auf, bevor es zu spät ist. Hören Sie auf, einer Schimäre nachzujagen. Die Energiewende ist zum Scheitern verurteilt.
Tageswerte
Jeder Tag beginnt mit dem Überblick, den Agora-Energiewende zur Verfügung stellt. Die smard.de Charts und Tabellen ermöglichen vielfältige Analysen. Erkunden Sie das Potential.
Eine leichte Winddelle wurde über die Mittagsspitze durch die PV-Stromerzeugung ausgeglichen. Die Strompreise.
Etwas höhere PV-Stromerzeugung. Die Strompreise.
Die regenerative Stromerzeugung zieht an. Die Strompreise.
Die regenerative Stromerzeugung übersteigt den niedrigen Feiertags-Bedarf. Ein massiver Strompreisverfall ist die Folge. Die Strompreise.
Kaum PV-Strom. Die Windstromerzeugung nimmt langsam ab. Die Strompreise.
Die regenerative Stromerzeugung liegt wieder komplett unter dem Bedarfsniveau. Die Strompreise.
Die Windstromerzeugung lässt weiter nach. Die Strompreise.
PKW-Neuzulassungen Dezember 2025: Plug-in Hybrid und reine E-Auto mit deutlichem Plus
Von Peter Hager
Im Dezember 2025 lagen die PKW-Neuzulassungen bei 246.439 Fahrzeugen und damit um 9,7 % höher als im Vorjahresmonat.
Gegenüber dem November 2025 mit 250.671 Neuzulassungen gab es ein Minus von 1,7 %.
+ Plug-in-Hybrid-PKW sowie reine Elektro-PKW (BEV) mit einem deutlichen Zuwachs im Vergleich zum schwachen Vorjahr
+ Hybrid-Fahrzeuge (ohne Plug-In) mit geringer Zunahme
+ Rückgänge bei Fahrzeugen mit reinem Benzin- und Dieselantrieb
Antriebsarten
Benzin: 63.045 (- 9 % ggü. 12/2024 / Zulassungsanteil: 25,6 %)
Diesel: 27.088 (- 12,7 % ggü. 12/2024 / Zulassungsanteil: 11 %)
Hybrid (ohne Plug-in): 71.273 (+ 1 % ggü. 12/2024 / Zulassungsanteil: 28,9 %)
darunter mit Benzinmotor: 57.795
darunter mit Dieselmotor: 13.468
Plug-in-Hybrid: 30.259 (+ 58,4 % ggü. 12/2024 / Zulassungsanteil: 12,3 %)
darunter mit Benzinmotor: 28.455
darunter mit Dieselmotor: 1.804
Elektro (BEV): 54.774 (+ 63,2 % ggü. 12/2024 / Zulassungsanteil: 22,2 %)
Die beliebtesten zehn E-Modelle in 12/2025
VW ID 7 (Obere Mittelklasse): 2.934
Skoda Elroq (SUV): 2.895
VW ID 3 (Kompaktklasse): 2.844
BMW X1 (SUV): 2.604
Audi A6 (Obere Mittelklasse): 2.137
Skoda Enyaq (SUV): 1.999
Seat Tavascan (SUV): 1.853
Audi Q6 (SUV): 1.714
Mini (Kleinwagen): 1.696
Mercedes CLA (Mittelklasse): 1.572
Zudem erreichten folgende Modelle mehr als 1.000 Neuzulassungen:
Fiat 500, BMW 5er, Tesla Model Y, Ford Explorer, Seat Born, BMW 4er und VW ID4/ID5
Zum Vergleich die Modelle chinesischer Hersteller mit über 100 Neuzulassungen in 12/2025:
BYD Dolphin Surf (Kleinwagen): 715
Polestar 4 (SUV): 588
BYD Sealion 7 (SUV): 546
Leapmotor T03 (Minis): 452
BYD Atto 2 (SUV): 297
BYD Seal U (SUV): 277
XPeng G6 (SUV): 242
BYD Dolphin (Kompaktklasse): 229
Polestar 2 (Mittelklasse): 180
Leapmotor B10 (SUV): 169
XPeng G9 (SUV): 164
Leapmotor C10 (SUV): 108
Es sieht nicht spektakulär aus, zieht aber bereits gut an und wird im Jahr 2026 erheblich steigen. Sicher!
Quelle der Werte
Die bisherigen Artikel der Kolumne „Woher kommt der Strom?“ seit Beginn des Jahres 2019 mit jeweils einem kurzen Inhaltsstichwort finden Sie hier. Noch Fragen? Ergänzungen? Fehler entdeckt? Bitte Leserpost schreiben! Oder direkt an mich persönlich: stromwoher@mediagnose.de. Alle Berechnungen und Schätzungen durch Rüdiger Stobbe und Peter Hager nach bestem Wissen und Gewissen, aber ohne Gewähr.
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Trump, und enttäuschte Hoffnungen

Trump hatte die Wahlen mit dem Versprechen gewonnen, “die Jungs nach Hause zu holen”, internationale Interventionen zu beenden, keine Kriege anzufangen, illegale Migration zu beenden und “den tiefen Staat auszutrocknen”. Auch deutsche Konservativen hatten sich einen “Wind of Change” erhofft, der sie in Europa an die Macht bringen sollte. Was wurde daraus? Vorab gesagt, bis […]
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Bundesregierung weiß nicht, wem sie Gelder aus dem Programm „Demokratie leben!“ zugewiesen hat
Laut einer exklusiven investigativen Recherche des Portals NIUS.de ist die deutsche Bundesregierung nicht in der Lage nachzuweisen, welche Nichtregierungsorganisationen über das Programm „Demokratie leben“ Fördermittel in Höhe von rund 45 Millionen Euro aus öffentlichen Mitteln erhalten haben. Dabei handelt es sich um Gelder, die im Rahmen der sogenannten „Partnerschaften für Demokratie“ verteilt werden – lokaler […]
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Financial Times über organisierte Gewalt im Iran

Die Financial Times ist eine der ersten westlichen Medien, die Aktivitäten von gut organisierten paramilitärischen Zellen anerkennen, die in iranischen Städten verheerende Schäden anrichten. Getötete Zivilisten, Sicherheitskräfte und angezündete Geschäfte und Moscheen waren das Ergebnis. Laut einem aktuellen Bericht in der Financial Times verliefen die Proteste bis zum 8. Januar friedlich, als der von Israel […]
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Kein Krieg oder doch Krieg gegen den Iran?

Möglicherweise stellt sich die verbale Entspannung durch Donald Trump als einer der üblichen “Verhandlungstricks” heraus, mit der der Iran schon beim 12-Tage-Krieg überrascht worden war. Damals war noch der nächste Verhandlungstermin vereinbart worden, als quasi schon die ersten angreifenden Jets Israels unterwegs waren. Warum auch diesmal der Angriffskrieg kommen könnte? Ca. um um 12 Uhr […]
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Deutschland verteuert Strom weiter mit höheren E-Auto Subventionen

Die deutsche Regierung bereitet die Wiedereinführung hoher Subventionen für Elektrofahrzeuge (EVs) vor. Geplant ist eine Erhöhung der Subventionen von bis zu 6.000 Euro für Käufer von Elektroautos. Damit werden Steuerzahler und Stromkunden weiter belastet Wie die Bild gestern berichtete, wird Bundesumweltminister Carsten Schneider von der SPD das Programm am 19. Januar der Öffentlichkeit vorstellen. Die […]
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Warum bezeichnet Merz Russland plötzlich als „europäischen Nachbarn“ und redet von einer Normalisierung der Beziehungen?
Mord an Liana: Kuscheljustiz erklärt Iraker für „nicht schuldfähig“
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Mord an Liana: Kuscheljustiz erklärt Iraker für „nicht schuldfähig“
Fünf Monate nach dem bestialischen Mord an der Schülerin Liana K. am Bahnhof Friedland erklärt die deutsche Justiz den irakischen Mörder für schuldunfähig. Damit bleibt ein weiteres migrantisches Kapitalverbrechen mal wieder ungesühnt.
von Dirk Schmitz
Die 16-jährige Liana musste vor fünf Monaten auf einem Bahngleis in der niedersächsischen Provinz sterben, ermordet von dem Iraker Mohammed al-D.. Dieser hatte die aus Heiligenstadt im Eichsfeld stammende Schülerin am 11. August am Bahnhof Friedland aus heiterem Himmel vor einen Durchgangs-Güterzug gestoßen, der mit einer Geschwindigkeit von 100 Stundenkilometern durch den Bahnhof fuhr (Linksmedien wie der “Spiegel” schrieben anschließend zynisch von einem “Vorfall in Friedland”, während Dunya Hayali und Georg Restle dem ÖRR-Fernsehpublikum erklärten, dass es keinen Zusammenhang zwischen Migration und Kriminalität gäbe). Fast überflüssig zu erwähnen, dass natürlich auch dieser Täter als abgelehnter Asylbewerber und zudem wegen eines Sexualdelikts vorbestrafter, polizeibekannter Krimineller gar nicht mehr hätte in diesem Land sein dürfen. Doch er blieb als wandelnde Zeitbombe unbehelligt auf freiem Fuß, ein weiterer klassischer Merkel-Gast und Profiteur der verbrecherischen Politik einer Kanzlerin, die sich bis heute vor keinem Gericht verantworten muss, sondern mit den höchsten Orden behängt wird.
Vor Gericht verantworten muss sich al-D. nun ebenfalls nicht: Gegen ihn wird wegen des Mordes an Liana noch nicht einmal Anklage erhoben. Die lapidare Begründung der Staatsanwaltschaft: Er sei “geistig verwirrt”. Deshalb geht sie nun lediglich im Sicherungsverfahren gegen den Iraker vor, und das, obwohl der dieser junge Mädchen aus niedrigen Beweggründen und vorsätzlich vor den Zug warf. Der abgelehnte Asylbewerber sei zwar ausreisepflichtig gewesen – aber nicht schuldfähig. Und solche Leute darf man nicht abschieben. Statt der Anklage hat die Staatsanwaltschaft nun ein Softverfahren beim Landgericht Göttingen eingereicht: Am Ende steht nicht einmal eine Mindeststrafe. Jeder Psychiater kann damit dieses Monster – selbst nach kurzer Zeit – als „symptomfrei“ entlassen. Schon früh hatte Lianas Mutter genau diesen Ausgang befürchtet.
Wegen Exhibitionismus im Knast, aber straffrei bei Mord?
Die Schuldunfähigkeit ist dabei eine recht neue Entwicklung – denn Mohammed al-D. hatte vor der Tat 2025 bereits wegen Exhibitionismus in einer normalen Haftanstalt gesessen. Die verzweifelte Mutter fragt: „Wo ist die Gerechtigkeit, wenn er jetzt für den Mord an einem unschuldigen Kind in eine Psychiatrie und nicht ins Gefängnis geht?“ Nach Angaben des niedersächsischen Innenministeriums war bei einer Untersuchung im Evangelischen Krankenhaus Göttingen-Weende im April 2025 bei al-D. noch keine psychische Erkrankung festgestellt worden. Allerdings hielt er sich danach als Patient zweimal – jeweils nur für wenige Stunden – in einer psychiatrischen Klinik auf, unter anderem am Tag direkt vor der Tat im August 2025. Im Juli soll er die Wahnvorstellung geäußert haben, dass man ihn durch Gas, Strom und Gift umbringen wolle. (Persönlicher Einwand am Rande: Genau das würde ich tun, wenn ich der Vater wäre; meine beiden Mädchen sind 13 und 17 Jahre alt!).
Ein System, das solche Typen nun mit 400 Euro Kosten pro Tag in der Forensik durchfüttert, statt sie in ihre Heimat zu verbringen, weil dort die medizinische und psychologische Betreuung nicht so schaumig ist, muss in dieser Form gesetzlich erledigt werden. Sofort. Das ist kein Rechtsstaat, das ist institutionelle Pervertierung jeglichen Rechtsempfindens, mit erheblichem Gefährdungspotenzial für den allgemeinen Rechtsfrieden! Paragraph 171b des Gerichtsverfassungsgesetzes (GVG) besagt zum Schutz des Täters (!) für das Verfahren:
„Die Öffentlichkeit kann ausgeschlossen werden, soweit Umstände aus dem persönlichen Lebensbereich … zur Sprache kommen, deren öffentliche Erörterung schutzwürdige Interessen verletzen würde.“ Mal sehen, was das Gericht im nun anberaumten Softverfahren zum Täterschutz sagt…
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EU schränkt Bargeldnutzung immer weiter ein
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EU schränkt Bargeldnutzung immer weiter ein
Während viele Menschen in Österreich und Deutschland weiterhin Bargeld gegenüber digitalen Zahlungsmethoden bevorzugen, arbeiten die Brüsseler Eurokraten an weiteren Einschränkungen. Ab dem Jahr 2027 gelten beinharte Regeln.
Die Politik ist es gewohnt, mit einer Salamitaktik vorzugehen, um ihre Ziele zu erreichen. Im Wissen darum, dass die Implementierung strikter Regeln oftmals auf starken Widerstand in der Bevölkerung stößt, werden solche Maßnahmen gerne schrittweise eingeführt. Dies betrifft auch Beschränkungen in Sachen Bargeld.
Demnach wird ab dem kommenden Jahr eine EU-weite Obergrenze für Barzahlungen von 10.000 Euro gelten. Begründet wird dies mit der Bekämpfung von Geldwäsche durch Kriminelle. Den einzelnen EU-Staaten steht es dabei jedoch frei, sogar noch niedrigere Obergrenzen einzuführen. Auch dürfen die jeweiligen EU-Mitgliedsländer die Umsetzung dieser Regeln selbst in die Hand nehmen.
Beschränkt ist diese Regelung zudem auf gewerbliche Transaktionen. Jene zwischen Privatpersonen – beispielsweise beim Kauf eines Fahrzeugs von einem Bekannten oder einem Familienmitglied – sollen demnach (noch) nicht eingeschränkt werden. Dennoch könnte man in den Fokus der Behörden geraten, wenn man als Privatperson öfter Bargeldtransaktionen zwischen 3.000 und 10.000 Euro tätigt.
Besonders interessant ist, dass die österreichische Regierung damals im Jahr 2023 unter Bundeskanzler Nehammer ankündigte, Bargeld als Zahlungsmittel verfassungsrechtlich abzusichern – eine Idee, die bereits zuvor von der FPÖ immer wieder eingebracht wurde. Doch am Ende kam es nicht dazu. Auch in Deutschland gibt es immer wieder Diskussionen in Bezug auf das Bargeld und die Bargeldannahme.
Ein wichtiger Punkt dabei ist, dass diese Obergrenze in den einzelnen Ländern sogar niedriger angesetzt werden kann. Im Jahr 2027 sind es dann 10.000 Euro, 2030 dann vielleicht nur mehr 5.000 Euro. Und wenn man dann noch bedenkt, dass die Inflation zuschlägt, werden solche Summen in wenigen Jahren auch noch weniger wert sein als heute. Seit Einführung des Euro hat dieser bereits rund 40 Prozent an Kaufkraft verloren, wie eine Analyse zeigt. Hätte man damals schon eine Bargeldobergrenze von 10.000 Euro eingeführt, entspräche dies heute einer Kaufkraft von nur mehr etwa 6.000 Euro.
Ein anderer wichtiger Punkt sind die Nennwerte der Banknoten selbst. Während man in der Bundesrepublik Deutschland beispielsweise zuerst Scheine bis 100 D-Mark ausgab, wurden ab den 1960er-Jahren auch Fünfhunderter und Tausender gedruckt, um der Inflation Rechnung zu tragen. In Österreich gab es bis 1983 als größte Denomination den 1000-Schilling-Schein. Auch dort sorgte die Inflation dafür, dass eine 5000er-Banknote eingeführt wurde. Die EU jedoch ging bereits einen anderen Weg. Der Fünfhunderter wurde faktisch abgeschafft (wird nicht mehr gedruckt), so dass der 200-Euro-Schein jener mit dem höchsten Gegenwert ist. Doch auch hier ist es nur eine Frage der Zeit, bis dieser nicht mehr gedruckt wird und der Hunderter übrig bleibt. Und auch hier noch einmal: Hundert Euro heute haben nur mehr die Kaufkraft von etwa 60 Euro zur Einführung der Gemeinschaftswährung. Wenn es vielleicht in ein paar Jahren so weit ist, wäre das kaufkrafttechnisch in etwa so, als wenn Anfang der 2000er-Jahre die größte Euro-Banknote ein Fünfziger gewesen wäre.
Die von der EU mit Unterstützung der Regierungen der einzelnen Mitgliedsstaaten geschaffene Bargeldobergrenze ist also längerfristig eine perfide Methode, über die Inflation und Kaufkraftverluste den Bargeldgebrauch auf Kleinbeträge zu reduzieren. Am Ende sollen die Menschen daran gewöhnt werden, möglichst überall digitale Zahlungsanbieter einzusetzen – bis hin zur Einführung der Digitalen Zentralbankwährung (CBDC).
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Wie ernst ist es Ihnen mit dem Auswandern?
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Wie ernst ist es Ihnen mit dem Auswandern?
Jeder Fünfte in Deutschland denkt über Auswanderung nach – vor allem Menschen mit Migrationshintergrund, vor allem jene, die längst angekommen sind und dieses Land tragen. Deutschland ist längst kein Magnet mehr für Fachkräfte – sondern hält nur noch jene, die Sozialleistungen abstauben wollen.
Jeder Fünfte in Deutschland erwägt laut einer Kurzstudie des Deutschen Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM), das Land zu verlassen. Insgesamt denken 21 Prozent der Bevölkerung über das Auswandern nach – bei Deutschen ohne Migrationshintergrund sind es 17 Prozent. Bei Menschen, die selbst eingewandert sind, sind es sogar 34 Prozent, bei ihren Nachkommen sogar 37 Prozent. Und wer glaubt, das sei nur ein diffuses Stimmungsbild, wird am Ende der Meldung mit einer Zahl wachgeklingelt: 2024 verließen tatsächlich bereits 1,2 Millionen Menschen Deutschland. Das ist nicht mehr „Meckern auf hohem Niveau“. Das ist eine Form von Absetzbewegung – leise, aber massiv.
Doch natürlich wird Berlin auch diesmal erst einmal nichts sehen. Oder sagen wir es höflich: Berlin sieht sehr viel – nur leider grundsätzlich in die falsche Richtung. Man arbeitet dort mit einer Art politischem Weitwinkelobjektiv: Ukraine gestochen scharf, Weltklima in 8K – aber die Realität vor der eigenen Haustür bleibt ein unscharfer Fleck. Und wenn sie doch auftaucht, wird sie gerahmt: als „komplex“, als „Herausforderung“, als „Transformationsprozess“. Früher nannte man so etwas schlicht: Problem.
Denn die Demografie kippt. Nicht irgendwann, sondern jetzt. Und das Kippen hat Folgen, die man nicht mit guten Absichten bekämpfen kann. Wer in Deutschland heute noch glaubt, das Land werde in zehn oder zwanzig Jahren aussehen wie gestern, glaubt vermutlich auch, dass man Stromnetze mit Haltung stabilisieren kann. Das Entscheidende an dieser Studie ist nicht, dass „jeder Fünfte“ mal kurz vom Auswandern träumt. Entscheidend ist, wer es realistisch tun kann – und wer es tatsächlich tun wird.
Bei vielen Deutschen ist Auswanderung nämlich oft genau das: ein Gedanke. Ein Spruch. Eine Drohung beim Abendbrot. „Wenn das so weitergeht, dann bin ich weg!“ – ja klar. Und dann fragt der Nachbar: „Wohin denn?“ Und plötzlich herrscht Schweigen, gefolgt von der deutschen Kernkompetenz: Bedenken. Denn Auswandern ist kompliziert. Man müsste entscheiden, loslassen, Risiko tragen, sich neu erfinden. Das ist nicht die deutsche Lieblingsdisziplin. Das deutsche Auswanderungsprojekt endet häufig schon am Satzanfang. Ganz anders bei Menschen mit Migrationsgeschichte – vor allem bei denen, die sich hier eingelebt haben, die gearbeitet haben, die Steuern zahlen, die Betriebe führen, die dieses Land im Alltag wirklich tragen. Ausgerechnet sie haben das, was dem durchschnittlichen Deutschen fehlt: einen Plan B.
Und so wird es am Ende sehr wahrscheinlich die große Abwanderungswelle derer geben, die man eigentlich halten müsste: Türkeistämmige, die sich längst als Teil Deutschlands verstanden haben, werden zurückgehen – nicht aus Nostalgie, sondern aus rationaler Selbstverteidigung. Weil sie die Lage bewerten können. Weil sie Familie und Netzwerke haben. Weil sie im Zweifel sagen können: Es reicht.
Der Sozialstaat als Bindemittel
Und hier kommt der bitterste Punkt – der in keiner Studie offen ausgesprochen wird, aber in Deutschland längst zur stillen Wahrheit geworden ist: Der Sozialstaat ist nicht mehr nur Sicherheitsnetz, er ist Bindemittel. Der einzige Grund, Deutschland die Treue zu halten, ist in vielen Fällen nicht mehr Begeisterung, sondern Bequemlichkeit – oder Notwendigkeit.
Bitter genug: Deutschland ist das Land, in dessen Schoß man zurückkehrt, wenn es nicht geklappt hat. Nicht mehr der Ort, an dem man aufsteigen will, sondern der Ort, an dem man weich fällt. Früher kam man nach Deutschland, um sich ein Leben aufzubauen. Heute bleibt man, weil man sich woanders keines mehr leisten kann. Das ist keine Erfolgsgeschichte. Das ist das Stadium, in dem ein Land anfängt, seine Attraktivität zu verlieren – und nur noch durch Absicherung zusammengehalten wird.
Und das Tragische: Dieser Sozialstaat, der alles zusammenklebt, ist nicht mehr oder nur noch schwerlich finanzierbar. Genau deshalb wandern Leistungsträger ab, genau deshalb kippt die Demografie weiter, genau deshalb wird das System noch teurer, noch ungerechter – und genau deshalb wandern noch mehr aus. Es ist ein Kreislauf, nur ohne Ausstieg. Man kann ein Land nicht dauerhaft attraktiv halten, wenn es sich gleichzeitig angewöhnt, Leistung zu bestrafen, Verantwortung zu verdächtigen und Realität als „rechts“ zu klassifizieren.
Aber keine Sorge: Berlin wird reagieren. Spätestens dann, wenn das Kind im Brunnen liegt, wird es eilig ein „Sondervermögen Abwanderung“ geben, einen „Runden Tisch Demografie“ und eine Studie darüber, warum Menschen das Land verlassen. Ergebnis: Es fehlt an „positiven Narrativen“. Vermutlich auch an „Willkommenskultur für Auswanderer“.
Und so rutscht Deutschland weiter, mit schönem Vokabular und leerer Substanz. Während draußen das passiert, was in Statistiken nie pathetisch klingt, aber historisch ist: Die Guten gehen. Die Realistischen gehen. Die, die können, gehen. Und die, die bleiben, bleiben immer häufiger nicht aus Hoffnung, sondern aus Abhängigkeit. Das ist die demografische Zeitenwende. Und Berlin? Berlin wird sie erst bemerken, wenn irgendwann nicht mehr genug Leute da sind, um die nächste „Strategie“ zu finanzieren.
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European Nations Dispatch Combined Force of 33 Troops to Greenland to ‘Deter’ Trump
European nations have dispatched a joint military contingent to Greenland, with 33 personnel arriving on January 15, in what officials describe as a deterrent move…
Video: Canada PM Mark Carney Asked About ‘New World Order’ Statement
‘The architecture, the multilateral system is being eroded, undercut. The question is what gets built in its place…’




