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Linke gegen Linke: Straßenkrieg in Leipzig!
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Linke gegen Linke: Straßenkrieg in Leipzig!
Wie bitte? Die linksextreme Antifa will in Leipzig aufmarschieren und dagegen formiert sich Protest von der linksextremen Migrantifa? Was ist da los in Sachsen?
von Thomas Hartung
Leipzig galt lange als freundliche Studentenstadt mit Bach-Fest und Buchmesse. Heute ist die Stadt ein Brennspiegel: Wer wissen will, wie sich politische Konflikte verdichten, wie Gewalt legitimiert und delegitimiert wird, muss nach Leipzig schauen. Hier trifft linke Militanz auf migrantischen Antisemitismus, eine selbstbewusste jüdische Szene auf eine aggressive Kinder-Kultur, christliche Gemeinden auf eine Buttersäure-Antifa – und einen Staat, der seine Empörung sehr selektiv verteilt. Der jüngste Vorfall wirkt wie eine bittere Pointe: Eine Gruppe von acht Kindern greift das jüdische Café „HaMakom“ an. Zwei Jungen reißen zunächst eine Israelfahne herunter, kehren dann mit Verstärkung zurück, bewerfen eine Mitarbeiterin mit gefüllten Plastikflaschen und verletzen sie, versuchen ins Café einzudringen und beschädigen eine Scheibe. Dabei skandieren sie „Fuck Israel“. Die identifizierten Täter sind zehn und elf Jahre alt, polizeibekannte Intensivtäter mit russischer und südsudanesischer Staatsangehörigkeit; die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung, Sachbeschädigung und Volksverhetzung.
Brisanter könnte der Ort kaum sein: Das angegriffene Café versteht sich als „Ort jüdischen Lebens, Begegnung und persönlicher Aufarbeitung“, Teil einer Ausstellung über jüdisches Leben, Antisemitismus und Holocaust in Leipzig – in einer Stadt, die 2026 unter dem Motto „Tacheles – jüdisches Leben“ an sich selbst arbeitet. Leipzig zeigt hier die neue Konstellation: Antisemitismus ist offiziell geächtet, in der Praxis aber weitgehend importiert und entkoppelt von der Bildsprache „Nie wieder“. Der Feind steht nicht mehr in SA-Stiefeln vor der Synagoge, sondern trägt Kinderjacke, Migrantenbiographie und Smartphone. Der Staat reagiert – aber ohne das Problem wirklich benennen zu wollen, weil es nicht in das Monopolbild vom „Rechtsextremismus“ als Hauptquelle des Judenhasses passt.
Christenverfolgung von links
Keine zwei Kilometer weiter, in einem unscheinbaren Viertel, erlebt eine christliche Gemeinde ebenfalls eine andere Form von Hass: Das „Stay“-Café der Zeal Church wurde seit November 2022 mindestens 22-mal angegriffen: Scheiben wurden eingeschlagen, Farbe, Schmierereien. An Heiligabend 2025 bohren Täter ein Loch in die Frontscheibe und injizieren einen halben Liter Buttersäure – das Café ist nun auf unbestimmte Zeit geschlossen. Die Botschaft ist eindeutig: Ihr seid hier nicht erwünscht. Hier kommen die Täter aus der linksextremen Szene. Auf “Indymedia” begründen sie die Anschläge offen damit, das Café sei von „fundamentalistischen“ und „erzkonservativen“ Christen getragen, stehe für „Queerfeindlichkeit und Misogynie“ und müsse daher „in den Ruin getrieben“ werden. Ziel ist nicht mehr Kritik oder Protest, sondern Vernichtung – eine Wortwahl, die man sonst aus antifaschistischen Aufrufen gegen vermeintlich „rechte“ Läden kennt.
Dasselbe Muster zeigt sich auch andernorts: In Kassel wurde eine Freie Evangelische Gemeinde verwüstet, Fenster zertrümmert, die Parole „218 abtreiben!“ an die Fassade gesprüht. Wer am christlichen Lebensschutz festhält oder nicht zum Regenbogenchor gehört, wird zur „Feindstruktur“ erklärt – und darf nach Ansicht der Szene folgerichtig mit allen Mitteln bekämpft werden. Doch gerade Leipzig steht aktuell exemplarisch für eine neue Form innerdeutscher Christenverfolgung: nicht vom Staat orchestriert, aber von Teilen der linken Szene betrieben und vom bürgerlich-linken Milieu mit bemerkenswerter Gelassenheit hingenommen. Kirchen, die sich nicht zum Zeitgeist bekennen, gelten nicht als Schutzobjekte, sondern als legitime Ziele moralischer Gewalt.
Connewitz: Mythos „antifaschistischer Schutzwall“ – und innerlinker Bürgerkrieg
Der Stadtteil Connewitz ist seit Jahren Projektionsfläche dieses Milieus. In den 1990ern durch Hausbesetzungen von Punks und Autonomen zur „antifaschistischen Hochburg“ stilisiert, bekam er vor fast exakt zehn Jahren seinen Gründungsmythos, als Hunderte Neonazis den Stadtteil überfielen und Läden verwüsteten. 217 wurden am Ende angeklagt, mittlerweile haben fast alle ihr rechtskräftiges Urteil. Ein Verfahren wurde eingestellt, da der Angeklagte verstorben ist. Außerdem gab es zwei Freisprüche. Alle Verurteilten wurden wegen Landfriedensbruchs bestraft, zum Großteil kamen sie mit Bewährungsstrafen davon. Seitdem aber gilt für das dort ansässige linke Milieu: Wir sind die Belagerten – also ist jede Gegenaggression Verteidigung! Doch tatsächlich ist Connewitz längst Ausgangspunkt einer eigenen Gewaltökonomie: Silvesterkrawalle, Angriffswellen auf die lokale Polizeiwache, brennende Barrikaden, gezielte Attacken auf Beamte – all das gehört zur Jahresroutine. Nach dem Urteil gegen die linksextreme Gewalttäterin Lina E. wird Leipzig zum Schauplatz eines „Tag X“, an dem Steine, Flaschen und Molotowcocktails fliegen.
Neu ist nun, dass die Szene sich selbst spaltet – und zwar entlang des Nahostkonflikts: Für den 17. Januar 2026 ist eine Demo „Antifa heißt Free Palestine“ mitten in Connewitz angekündigt: “antiimperialistische” Bündnisse, Gruppen wie “Handala Leipzig”, “Students for Palestine” und “Migrantifa Leipzig” wollen gegen die „antideutsche“ Szene aufmarschieren, die sich ausdrücklich mit dem Staat Israel solidarisiert. Die Organisatoren brandmarken Connewitz in ihrem Aufruf als „weiße Zone“: ein Viertel, in dem die „antideutsche“ Linke proisraelische Hegemonie ausübe und palästinasolidarische Menschen seit dem 7. Oktober 2023 unter Druck setze. Als zentrale Feindorte gelten ihnen das linke Abgeordneten- und Projektbüro „linXXnet“ und der Club “Conne Island” – beides bisher ikonische Orte der Szene. Die Demo-Route wird bewusst an diesen Adressen vorbeiführen. Nach übereinstimmenden Angaben sollen 1.000 Polizisten zum Einsatz kommen, um beide Lager zu trennen.
Linke Gewalt gegen „rechte Firmen“
Damit verschiebt sich der Fokus: Nicht mehr nur Polizei, „Nazis“ oder Immobilienfirmen, sondern neuerdings linke Einrichtungen selbst geraten ins Visier. Die sächsische Links-Landesarbeitsgemeinschaft „Shalom“ ruft ihrerseits zur Gegendemo auf und warnt vor „autoritären und antisemitischen Gruppen“. Juliane Nagel, prominente Linke-Abgeordnete aus Leipzig, sieht ihr Viertel und „linke Räume“ bedroht – und wirft den Palästina-Bündnissen Spaltung im Sinne von Rechten und Staat vor. Während also der linke Bürgerkrieg um die richtige Haltung zu Israel tobt, kommentieren die „Freien Sachsen“ die Palästina-Demo als willkommene Attacke auf die „Antifa-Hochburg Connewitz“. Die einen marschieren gegen „weiße Zonen“, die anderen zur Verteidigung „linker Orte“ – und die Rechten klatschen und halten sich zurück.
Connewitz wird so zur Drehscheibe einer dreifachen Polarisierung. Erstens steht migrantischer und antiimperialistischer Antisemitismus gegen „antideutsche“ Israel-Solidarität. Zweitens hat sich eine autonome Gewaltkultur gegen Polizei, Christen und Unternehmer etabliert. Und drittens findet sich eine rechte Peripherie, die zusieht, wie der Lieblingsfeind sich selbst zerlegt – ohne dass die Stadt eine klare Linie gegen jede Form politischer Gewalt findet. In dieses Bild fügen sich die Anschläge auf sogenannte „rechte Firmen“ ein: Linksextreme zünden die Baumaschinen einer Immobilienentwicklerin an, greifen später eine Mitarbeiterin tätlich an; die Polizei spricht von einer „neuen Qualität linker Brutalität“. Jüngst gehen LKW der Firma Rothkegel in Flammen auf, ein “Indymedia”-Schreiben rechtfertigt dies mit angeblichen Kontakten des Unternehmers zur “rechten Szene”. Das LKA ermittelt wegen politischer Motivation. Und Parallel dazu tritt die wieder sogenannte „Hammerbande“ aus dem Schatten – jenes Netzwerk „Antifa-Ost“, dessen Geschichte exemplarisch zeigt, wie weit sich der linksextreme Gewaltkorridor von Leipzig aus inzwischen erstreckt. Seit Jahren attackiert die Gruppe tatsächliche und vermeintliche „Nazis“ mit Hämmern, Schlagstöcken und vermummten Überfallkommandos; mehrere Opfer erleiden Schädelbrüche und schwere Kopfverletzungen. Die Bundesanwaltschaft wirft den mutmaßlichen Mitgliedern nicht nur gefährliche Körperverletzung, sondern in mehreren Fällen versuchten Mord vor und spricht von einer kriminellen Vereinigung.
Extremistisches Memorandum in der “taz”
Diese Woche beginnt vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf der nächste Großprozess gegen sechs Angeklagte der Gruppe unter anderem aus Leipzig, denen Angriffe auf Rechtsextreme beim „Tag der Ehre“ in Budapest 2023 sowie ein koordinierter Überfall auf mehrere Thor-Steinar-Läden und Neonazis in Erfurt, Magdeburg, Halle und Schwerin zur Last gelegt werden. Bemerkenswert ist, wie tief die Personalien dieser Szene in das Leipziger Umfeld hineinragen: Unter den Beschuldigten finden sich Personen, die in der Stadtverwaltung, in sozialen Projekten oder im akademischen Milieu andocken konnten und dem staatsgeförderten NGO-Umfeld zuzurechnen sind. Zugleich mobilisiert die linksradikale Szene in Connewitz Solidaritätsdemos, während Ungarn und die USA die „Antifa-Ost“ inzwischen als Terrorgruppe einstufen.
Die “taz” wiederum druckt pünktlich zum Prozessauftakt eine ausführliche Erklärung „einiger der vom GBA verfolgten Antifaschist*innen“, in der der Mordvorwurf als „politisch motivierte Eskalation“ verspottet wird, zugleich aber ein selbstbewusstes Bekenntnis zu militantem Antifaschismus abgelegt wird – als sei die Frage, ob man politischen Gegnern den Schädel einschlagen darf, in erster Linie eine Frage der historischen Perspektive.
„Auch wenn gewaltvoller Widerstand gegen Nazis heute von vielen moralisch abgelehnt wird, kann seine historische Bedeutung nicht geleugnet werden“, heißt es da etwa. Es sei leicht, moralische Urteile über jene zu fällen, die Gewalt anwenden. Doch vor dem Hintergrund historischer Erfahrungen „ist die Frage, die sich alle Demokratinnen und Demokraten stellen sollten, bis zu welchem Punkt man das staatliche Gewaltmonopol schwerer gewichtet, als die Notwendigkeit, Faschismus zu bekämpfen“. Das ist kein Witz.
Polarisierung mit Doppelstandard
Leipzig wird so zum Labor eines asymmetrischen Rechtsverständnisses: Wer auf der „richtigen“ Seite kämpft, darf mehr als andere. Gewalt gegen Sachen, gegen Unternehmen, gegen Christen, gegen Israel-Solidarische und natürlich gegen “Nazis” – all das wird relativiert, solange das Feindbild stimmt. Die Polizei spricht von Terrorismus; der städtische Diskurs spricht lieber von „Aktivismus“, „Protest“ oder – wie im “taz”-Artikel – von innerlinken „Streits um Deutungshoheit“.
Der Angriff von Migrantenkindern auf ein jüdisches Café, die Buttersäure gegen ein christliches Café, die brennenden Bagger einer Immobilienfirma, der angekündigte Marsch „Antifa heißt Free Palestine“ gegen linke Israel-Sympathisanten: Auf den ersten Blick sind das getrennte Geschichten, doch in Wahrheit bilden sie eine Trias der Polarisierung. Im ersten Fall materialisiert sich importierter Judenhass in der Generation, die man über pädagogische Projekte gerade immunisieren will. Im zweiten Fall trifft der Hass jene Christen, die sich der dominierenden Sexualmoral nicht beugen wollen – und deshalb als „reaktionäre Struktur“ markiert sind. Im dritten und vierten Fall richtet sich Gewalt gegen wirtschaftliche Existenzen und linke Räume selbst, sobald sie dem radikalen Moralcode widersprechen.
Gemeinsam ist all dem: Die Opfer sind aus Sicht der dominierenden Stadtelite nie die „richtigen“ Opfer. Jüdische Einrichtungen dienen gern als Kulisse für Erinnerungspolitik – reale Bedrohungen durch migrantische Täter stören die saubere Erzählung. Christliche Freikirchen passen nicht ins Bild einer queeren, progressiven Stadt – ihre Verfolgung lässt sich zur „Auseinandersetzung um Vielfalt“ umlabeln. Unternehmer gelten per se als verdächtig, insbesondere, wenn sie der falschen politischen Ecke zugerechnet werden. Und wenn sich die Linke selbst bekämpft, beschreibt man das als tragischen, aber im Kern „innerlinken Streit“, nicht als Symptom von Antisemitismus und Gewaltkultur in der eigenen Szene.
Was Leipzig uns lehrt
Was macht Leipzig damit so exemplarisch? Die Stadt bündelt drei Strömungen, die Deutschland insgesamt prägen werden. Exportierte Erinnerungskultur trifft importierte Konflikte, so lässt sich die erste zusammenfassen. Projekte wie “HaMakom” oder das Themenjahr „Tacheles“ leben von der Hoffnung, dass pädagogische Narrative gegen Antisemitismus immunisieren. Der Angriff auf das Café zeigt, wie begrenzt diese Hoffnung ist, wenn man die realen Prägungen der Zuwanderungsmilieus ausblendet. Die zweite Strömung kann man wie folgt überschreiben: Ein linksautonomes Milieu genießt faktische Narrenfreiheit, kann man die zweite überschreiben: Connewitz ist nicht Ursache aller Probleme, aber Symbol einer Szene, die gelernt hat, dass ihr Gewaltverhalten politisch relativiert wird, solange es gegen die scheinbar „legitimen“ Ziele geht. Neu ist, dass diese Ziele zunehmend auch linke Orte selbst sind – “linXXnet”, “Conne Island”, Israel-solidarische Gruppen. Die Antifa spaltet sich in proisraelische „Antideutsche“ und antiimperia-listische Palästinaaktivisten; dazwischen bleiben Jüdinnen und Juden, die von beiden Seiten eher instrumentalisiert als geschützt werden. Und die BRD mutiert zu einem Staat, der sich selbst als moralische Instanz versteht, so darf man getrost die dritte Strömung subsumieren. In offiziellen Verlautbarungen treten Stadt und Land als Erzieher auf: gegen Hass, gegen Hetze, gegen Intoleranz. Gleichzeitig versagen sie dort, wo es wirklich unbequem wird – bei der konsequenten Benennung islamisch geprägter Judenfeindschaft, bei der klaren Verurteilung linksterroristischer Strukturen, bei der Verteidigung konservativer und nichtwoker, mithin unmodischer Manifestationen des Christentums.
Leipzig ist so kein exotischer Sonderfall, sondern Vorbote. Die Stadt zeigt, wie eine Republik aussieht, in der politisch definierte Feindbilder wichtiger werden als der allgemeine Rechtsfrieden – und in der selbst die Linke im Nahostkonflikt in feindliche Lager zerbricht. Konservative Kritik hat in dieser Situation eine einfache Aufgabe: Sie muss daran erinnern, dass eine Stadt, die jüdisches Leben feiert und gleichzeitig Gewalt verharmlost, die von jüdischen, christlichen und bürgerlichen Einrichtungen ausgeht, ihre eigene Glaubwürdigkeit untergräbt; dass eine Linke, die in Connewitz Antifa gegen Antifa marschieren lässt, jede moralische Sonderrolle verspielt; und dass ein Staat, der all dies duldet, nicht mehr Hüter gleicher Maßstäbe ist, sondern selbst Teil der Polarisierungsmaschine.
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Russland rüstet sein Militär mit einem Hightech-Arsenal aus
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Russland rüstet sein Militär mit einem Hightech-Arsenal aus
Von atomgetriebenen U-Booten bis hin zu KI-gesteuerten Drohnen – das Jahr 2026 markiert eine entscheidende Phase in der Transformation des militärisch-industriellen Komplexes Russlands. Die Modernisierung der russischen Streitkräfte spiegelt deren kohärente Weiterentwicklung in allen Bereichen wider.
von Dmitri Kornew
Russlands militärisch-industrieller Komplex wird voraussichtlich im Jahr 2026 eine neue Welle von Waffensystemen in nahezu allen Bereichen der Kriegsführung einführen. Zahlreiche langjährige Waffensysteme werden wichtige Testphasen erreichen oder in Dienst gestellt, während andere in aktualisierten Konfigurationen, basierend auf jüngsten Einsatzerfahrungen, zum Einsatz kommen werden.
Wir geben einen Überblick über die wichtigsten Plattformen und Systeme, die die nächste Phase der Modernisierung der russischen Streitkräfte prägen dürften – von strategischen Raketen und U-Booten über Luftverteidigungssysteme und Kampfflugzeuge bis hin zu unbemannten Technologien. Diese Programme spiegeln einen konsequenten Fokus auf Überlebensfähigkeit, Automatisierung und asymmetrische Überlegenheit sowie die klare Absicht wider, neue Lösungen rasch in den aktiven Dienst zu integrieren.
Vor diesem Hintergrund sind die für 2026 erwarteten Entwicklungen nicht als spekulative Prototypen, sondern als praktische Modernisierungen zu verstehen, die für den sofortigen Einsatz durch Russlands strategische Streitkräfte, Marine, Luftwaffe und Heeresstreitkräfte vorgesehen sind.
Flugzeug der fünften Generation: Die Su-75 Checkmate
Der Erstflug des neuen einsitzigen, einstrahligen Überschall-Kampfflugzeugs der fünften Generation, der Su-75 Checkmate (“Schachmatt”), wird für 2026 erwartet. Das Modell wurde erstmals im August 2021 auf der internationalen Luft- und Raumfahrtmesse MAKS in Moskau vorgestellt. Nach der Fertigstellung bereitet sich das Flugzeug auf Testflüge vor.
Die Su-75 birgt ein enormes Exportpotenzial und ist eine begehrte Ergänzung der russischen Luftstreitkräfte. Dieses Flugzeug wird die MiG-29 ersetzen. Auf dem Weltmarkt wird es mit modernen Flugzeugen der Generation 4++ wie der F-16 und anderen konkurrieren.
Die Su-75 ist auf Tarnkappeneigenschaften, Wendigkeit und Überschallgeschwindigkeit ausgelegt. Seine Vielseitigkeit macht das Kampfflugzeug sowohl für Luftkämpfe als auch für Angriffsmissionen geeignet. Es handelt sich um den ersten einstrahligen Düsenjäger, der in Russland gebaut wird. Jäger dieser Klasse (z. B. MiG-21 und MiG-23) wurden in der Sowjetunion produziert und bildeten viele Jahre lang das Rückgrat der sowjetischen Frontkampfflugzeuge.
Strategische Unterwasserabschreckung: Projekt 09851 Chabarowsk
Die Chabarowsk, ein neues Atom-U-Boot des Projekts 09851, gebaut von der Firma Sewmasch in Sewerodwinsk, soll 2026 ihre Seeerprobung beginnen.
Die Chabarowsk ist kein gewöhnliches U-Boot – sie dient als Hauptträger für die bereits getesteten, atomgetriebenen unbemannten Unterwasserfahrzeuge (UUVs) vom Typ Poseidon. Aktuell ist das U-Boot Belgorod an diesen Tests beteiligt, die Chabarowsk wird jedoch als primärer Träger der UUVs fungieren. Sechs Startrampen für die Poseidon-UUVs werden im Bug des U-Boots installiert. Zusätzlich kann es zur Selbstverteidigung mit Torpedos ausgerüstet werden.
Zeremonie zur Indienststellung des Atom-U-Boots Chabarowsk auf der Sewmasch-Werft in Sewerodwinsk.
Die technischen Lösungen beim Bau der Chabarowsk basieren auf den Entwicklungen des Projekts Borei-A, eines weiteren strategischen russischen U-Boots. Dies gewährleistet die erfolgreiche Fertigstellung, Erprobung und Einführung des U-Boots mit dem einzigartigen Poseidon-System in die russische Marine.
Interkontinentalraketen der nächsten Generation: Ablösung der Topol-M
Dieses Jahr sind auch Teststarts neuer, mit Feststofftreibstoff betriebener Interkontinentalraketen (ICBMs) zu erwarten. Ab 2026/27 könnten sie die Ende der 1990er-Jahre stationierten Topol-M-Raketen ablösen. Es werden voraussichtlich sowohl silo- als auch mobil gestartete Versionen getestet.
Obwohl die genauen Fähigkeiten dieser neuen Raketen noch unbekannt sind, ist anzunehmen, dass sie fortschrittlichere Feststofftreibstofftechnologie nutzen und möglicherweise mit gelenkten Hyperschallsprengköpfen anstelle herkömmlicher ballistischer Sprengköpfe ausgestattet sein werden. Im Gegensatz zu den Nutzlasten der Avangard-Raketen könnten diese Sprengköpfe eine zweite Generation von Hyperschallwaffen für ICBMs darstellen.
Sarmat: Das Flaggschiff der russischen Nuklearstreitkräfte
Die schwere, flüssigkeitsgetriebene Sarmat-ICBM steht kurz vor dem Eintritt in die letzte Phase ihres Flugtestprogramms. Nach Abschluss dieser Phase wird die Rakete offiziell in Dienst gestellt und der Strategischen Raketenstreitmacht Russlands in Uschur zugeteilt. Die Sarmat wird die ältere Interkontinentalrakete Wojewoda ersetzen, die Ende der 1980er-Jahre entwickelt wurde.
Start einer Sarmat-Interkontinentalrakete vom Kosmodrom Plessezk.
Hinsichtlich ihrer Energiekapazität übertrifft die Sarmat die Wojewoda und alle anderen Interkontinentalraketen weltweit. Sie wird voraussichtlich verschiedene Nutzlastoptionen tragen können, darunter mindestens 10 bis 14 konventionelle ballistische Sprengköpfe oder mehrere Hyperschallgleitsprengköpfe der Klasse 4202, die im Avangard-System zum Einsatz kommen. Ihre Kampffähigkeiten machen die Sarmat zum Flaggschiff der russischen Nuklearstreitkräfte.
Hyperschallangriff auf See: Zirkon und die Jasen-M-Flotte
Die luftgestützte ballistische Rakete Zirkon hat sich im russischen Militäreinsatz in der Ukraine bewährt, und die Produktion soll 2026 hochgefahren werden. Die Modernisierung dieser Raketen ist bereits im Gange. Das Atom-U-Boot K-572 Perm des Projekts Jasen-M 885M, das sich derzeit in der Erprobungsphase befindet und voraussichtlich 2026 in Dienst gestellt wird, wird mit neuen Zirkon-Raketen ausgerüstet.
Start eines Hyperschall-Marschflugkörpers vom Typ Zirkon von der Fregatte “Admiral Gorschkow” in der Barentssee.
Dieses U-Boot wird die erste operative Plattform sein, die die Unterwasser-Startvariante der Zirkon-Rakete trägt. Alle derzeit im Bau befindlichen U-Boote der Jasen-M-Klasse werden ebenfalls mit diesen Raketen ausgerüstet. Auch ältere Modelle der Jasen-Klasse werden schließlich modernisiert; dies wird die Fähigkeiten der russischen Marine zur Bekämpfung von Schiffen und Flugzeugen deutlich verbessern.
Admiral Nachimow: Wiederherstellung der Kampfkraft schwerer Überwasserschiffe
Der schwere, atomgetriebene Lenkwaffenkreuzer Admiral Nachimow wird 2026 seine Seeerprobung fortsetzen und möglicherweise sogar abschließen. Es ist mit Demonstrationen seiner Fähigkeit zum Abschuss von Zirkon-Hyperschallraketen sowie anderer Waffensysteme zu rechnen.
Der atomgetriebene Lenkwaffenkreuzer Admiral Nachimow am Pier der Sewmasch-Werft in Russland.
Nach seiner vollständigen Einsatzbereitschaft wird die Admiral Nachimow das schlagkräftigste Kriegsschiff der russischen Marine und eines der am schwersten bewaffneten Überwasserkampfschiffe der Welt sein.
Strategische Luft- und Raketenabwehr: S-500 Prometheus
Die Stationierung des Raketenabwehrsystems S-500 Prometheus wird in diesem Jahr fortgesetzt. Es handelt sich dabei derzeit um Russlands modernstes ballistisches Raketenabwehrsystem, das nahezu jede ballistische Raketenbedrohung abwehren kann.
S-500-Flugabwehrraketensystem bei Teststarts auf dem Testgelände Kapustin Jar, Russland.
Diese einzigartigen Systeme sollen in Hochrisikogebieten und in der Nähe kritischer Anlagen stationiert werden, die einen robusten Schutz vor Luftangriffen oder Bedrohungen aus dem erdnahen Weltraum benötigen.
Bekämpfung der Drohnenbedrohung: FPV-Abfangdrohnen und KI-Systeme
Für die russischen Bodentruppen werden verschiedene Abfangdrohnen entwickelt. Diese Drohnen sollen feindliche FPV-Drohnen entlang der Frontlinien abwehren. Der Einsatz von KI in den Steuerungssystemen der FPV-Abfangdrohnen gewährleistet die effektive Erkennung und den sicheren Abschuss feindlicher Kamikaze-Drohnen.
Wichtig ist, dass die Kosten dieser Lösung deutlich niedriger sein dürften als die von Raketen für Luftverteidigungssysteme. Diese dringende Herausforderung kann durch den Einsatz fortschrittlicher digitaler Systeme in der Serienproduktion von Drohnen bewältigt werden.
Bodenrobotik und der Aufstieg unbemannter Formationen
Neue Arten von Bodendrohnen werden entwickelt. Im Laufe des Jahres 2025 beobachteten wir einen deutlichen Anstieg des Einsatzes von Bodenrobotern im Gebiet der russischen Militäroperation. Dieser Trend wird sich voraussichtlich 2026 fortsetzen, mit dem Einsatz verschiedener neuer Drohnen, darunter Feuerleitdrohnen, Panzerabwehrraketen-Drohnen (ATGM-Drohnen), mobile autonome Träger für FPV-Drohnen und Drohnen zum Transport von Verletzten und Munition.
Selbstfahrlafette Koalizija-SV und Schützenpanzer BTR-82A bei einer Generalprobe für die Siegesparade in der Region Moskau.
Überall dort, wo Rad- oder Kettenroboter eingesetzt werden können, werden sie voraussichtlich integraler Bestandteil militärischer Operationen werden. Die Grundlagen hierfür sind bereits gelegt. Wir erwarten 2026 die Fertigstellung der Einrichtung eines neuen Zweigs der russischen Streitkräfte, der sich mit unbemannten Systemen befasst. Dies ist insbesondere für die Landstreitkräfte von Nutzen, aber auch Marine und Luftwaffe werden von diesen Entwicklungen profitieren.
Moderne Artillerie für Bodentruppen: Koalizija-SV
Die Bodentruppen erwarten die Ankunft der neuen 152-mm-Selbstfahrlafetten Koalizija-SV. Diese Systeme verfügen nicht nur über fortschrittliche Elektronik, sondern auch über eine neue Artillerieplattform, die mit den besten westlichen Modellen vergleichbar ist.
Es ist durchaus möglich, dass die Koalizija auf ein Radfahrgestell, ähnlich dem der Selbstfahrlafetten Malwa und Giatsint-K, umgerüstet wird.
Ausblick
Die für 2026 erwarteten Entwicklungen zeigen insgesamt mehr als nur schrittweise Modernisierungen – sie spiegeln eine kohärente Weiterentwicklung der russischen Streitkräfte in allen Bereichen wider. Von strategischen Raketen und atomgetriebenen U-Booten bis hin zu fortschrittlicher Luftverteidigung, Kampfflugzeugen und unbemannten Systemen liegt der Fokus auf Überlebensfähigkeit, Automatisierung und operativer Vielseitigkeit.
Diese Systeme sind nicht theoretisch oder experimentell: Sie werden in einsatzbereite Einheiten integriert und sind bereit, die Fähigkeiten der russischen strategischen, Marine-, Luft- und Landstreitkräfte grundlegend zu verändern. Für Beobachter der globalen Sicherheit bietet das Jahr 2026 einen klaren Einblick, wie das russische Militär nicht durch schiere Anzahl, sondern durch den gezielten Einsatz technologisch hoch entwickelter, asymmetrischer und hochgradig anpassungsfähiger Waffensysteme modernisiert wird.
Kurz gesagt: Dieses Jahr markiert eine entscheidende Phase in der Transformation des russischen militärisch-industriellen Komplexes – eine Phase, in der Modernisierung und Einsatzbereitschaft zusammenfließen und jedes neue System zu einer widerstandsfähigeren und leistungsfähigeren Verteidigung beiträgt.
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Wie Politik und Linksextremisten Deutschland von innen schwächen
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Wie Politik und Linksextremisten Deutschland von innen schwächen
Deutschland schießt sich selbst sturmreif: Linksextremisten testen die Verwundbarkeit, die Politik liefert die Vorarbeit – mit dem Hochzüchten eines radikalen Milieus, mit einer “Energiewende” ohne Autarkie, Deindustrialisierung und einem Staat, der seine Infrastruktur nicht mehr schützt. Der freiwillige Untergang läuft mit Ansage.
von Cora Stephan
War es beim Teetrinken oder beim Schneeschippen? Irgendwann jedenfalls überfiel mich die Erleuchtung: Endlich weiß ich, wieso Linksextremismus in der politmedialen Bubble so beliebt ist. Man denkt ja normalerweise, ein Staat habe die Aufgabe, die Infrastruktur zu schützen und das Land unangreifbar zu machen. Nichts da: ungeschützt liegt Deutschland da, bar jeder Autarkie in der Energieversorgung, und es hat sich mit dem Anschlag auf das Stromnetz in Berlin als verwundbar wie ein blinder Maulwurf erwiesen. Sollte irgend jemand Appetit auf den einstigen Riesen haben – wir sind wehrlos, kommt und holt euch, was ihr brauchen könnt.
Tja. Aber was gibts denn da noch Brauchbares? Die Industrie ist entweder abgewandert oder liegt am Boden. Venezuela hat wenigstens Öl, wir könnten Gas haben, wenn da nicht die Angst vorm Fracking wäre. Bodenschätze? Vielleicht die als Sondermüll verbuddelten Rotorblätter unserer Windmühlen?
Und wovon sollte so ein kühner Deutschlanderoberer das Bürgergeld für Nichtbürger bezahlen? Wovon die für irgendeinen Wahn beauftragten überschüssigen Akademiker? Wovon die warmen Unterkünfte für all die mehr oder weniger illegal Eingewanderten, die, wenn Knappheit droht, womöglich messerschwingend durch die verlotterten Innenstädte ziehen würden? Kein Eroberer bei Verstand dürfte sich eines Problems annehmen wollen, das in Deutschland seit Jahren ungelöst bleibt, weil „die da oben“ glauben, allen möglichen Leuten a la Merkel ein „freundliches Gesicht“ zeigen zu müssen. Doch irgendein politisches Genie muss eine Doppelstrategie erfunden haben.
Erstens: es braucht keinen Weltkrieg mehr, um Deutschland am Boden zu sehen. Das erledigen dessen politmediale „Eliten“ schon selbst. Mit Hilfe der Linksextremisten. Wirtschaftskonkurrenten freuen sich über den Ruin etwa der deutschen Autoindustrie, zumal die Vernünftigen längst Toyota fahren, deren Kisten sind nicht totzukriegen. Die Folge: trotz offenkundiger Schwachstellen will niemand das Land erobern. Putin denkt sowieso nicht dran, durchs Brandenburger Tor zu marschieren. Was soll er da auch?
Mit den inzwischen hier ansässigen Migranten, darunter offene und verdeckte islamische Influencer, will sich auch niemand anlegen. Die aber sind Teil des zweiten Pfeilers der Strategie, der selbst wiederum in zwei Teile zerfällt.
Der eine: will man die verbliebene deutsche Bevölkerung so richtig aufbringen, verfahre man wie während des Berliner Stromausfalls: als erstes werden Flüchtlinge evakuiert, am besten in noch immer geheizte Hotels, die über Notstromaggregate verfügen. Ungeheizte zuugige Turnhallen sind für Altenheimbewohner gedacht.
Der zweite Teil: Weder Eroberer noch Migranten sind an einem zerfallenen Gemeinwesen interessiert, das keine honey pots mehr hat, mit denen es locken könnte. Da geschlossene Grenzen ja bekanntlich des Teufels sind, könnte der Wegfall von Lockspeisen dabei helfen, die Migration einzudämmen. Merke: Wer sich in Lumpen kleidet, wird seltener ausgeraubt.
Deutschland aber wird sich in die Unsichtbarkeit zurückziehen, seine Wunden lecken und ganz ganz langsam wieder entdecken, was ihm nach zwei Weltkriegen wieder auf die Beine geholfen hat und von dem Vati erzählt, den Franz Josef Degenhardt einst unfairerweise verspottet hat, obwohl der doch ganz vernünftig argumentiert hat: „Kaputtschlagen kann jeder. Aber wie ist es denn mit: Ärmel hochkrempeln, zupacken, aufbauen?“
Das glauben Sie nicht, liebe Leser? Weder das eine noch das andere? In der Politik der Deindustrialisierung können Sie keine Logik erkennen? Keine Regierung könne so blöd sein wie unsere mit der völlig unsinnigen „Energiewende“? Und wer halb Kalkutta aufnimmt, Sie wissen schon, wird selbst zu Kalkutta?
Im übrigen sei Toyota so erfolgreich, dass denen die deutsche Autokrise völlig am Heck vorbeigeht? Und die Kosten der Migration werden halt auf Pump beglichen, danach die Sintflut? Sie fürchten gar, es gebe beim politischen Handeln hierzulande weder eine Logik noch eine Strategie? Und zur Not versaufen die da oben der Oma ihr klein Häuschen? Tja. Sie könnten recht behalten.
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