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Der Opiumkrieg des Imperiums wird kinetisch

Am Sonntag, dem 22. Februar (dem vierten Jahrestag des Beginns des Ukraine-Krieges), führten Spezialeinheiten der mexikanischen Armee mit Unterstützung des US-Geheimdienstes eine Operation in Tapalpa, Jalisco, südwestlich von Guadalajara, durch. Sie griffen die Führung des Jalisco New Generation Cartel an und töteten dessen Anführer, Nemesio Oseguera Cervantes, alias „El Mencho” oder „El Señor”. El Mencho […]
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Kontaminiertes Fleisch aus Brasilien wird in die EU geliefert

Eine Prüfung der Europäischen Kommission hatte im Januar kontaminiertes Rindfleisch aufgedeckt, doch noch am selben Tag drängte Bundeskanzler Merz darauf, das Abkommen voranzutreiben. Die Gegner des Abkommens zwischen Brüssel und lateinamerikanischen Ländern über den Import landwirtschaftlicher Produkte haben leider Recht behalten. Wie eine niederländische Behörde berichtet, ist in der EU Fleisch aufgetaucht, das ein verbotenes […]
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AfD-Wahlkampf in Kulmbach: Remigration, Migrationskosten und der Angriff auf die „Brandmauer“

Im bayerischen Kommunalwahlkampf im oberfränkischen Kulmbach rückt das Thema Remigration ins Zentrum – nicht nur als Bundesfrage, sondern als konkrete kommunale Herausforderung im Vorfeld der Kommunalwahlen am 8. März 2026!
Der Deutschland-Kurier
war beim Wahlkampfhöhepunkt am 21. Februar 2026 in Kulmbach vor Ort
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Alex Jones Was Right Again! Newly Released Files Show DEA Investigated Epstein Drug & Human Trafficking Out Of His CIA-Linked Airports
The Epstein saga continues unraveling with each passing day.
West Virginia Introduces Bill To Sell Machine Guns To American Citizens
While the law does not bypass the NFA process, it does however allow for the purchase of full auto firearms manufactured after May 19, 1986,…
Huffington Post: Kastrieren Sie nicht Ihren Hund – aber ruhig Ihr Kind!
Die mediale Schützenhilfe für den Transgender-Wahn treibt Stilblüten: So stößt man beim selben Medium einerseits auf Ratgebertexte, wonach die Kastration eines Hundes wegen negativer Effekte dieses Eingriffs auf den Hormonhaushalt gut überlegt werden sollte … Zugleich beglückt man die Leserschaft aber mit Ratgebern zu Transgenderismus für Eltern, in denen zur Unterstützung von Geschlechtsumwandlungsoperationen beim eigenen Nachwuchs aufgefordert wird.
Diese widersprüchlich anmutende Berichterstattung stößt aktuell Nutzern in den sozialen Netzen sauer auf: “Die Huffington Post hält Vorsicht für geboten, bevor man seinem Hund die Eier abschneidet, nicht aber bei seinen jugendlichen Söhnen”, konstatiert ein X-User mit einem Augenrollen.
Hunde kastrieren? Lieber nicht
“Think Twice Before You Cut Off Your Dog’s Balls!” – Überlegen Sie es sich zweimal, bevor Sie ihrem Hund die Eier abschneiden! Diese Warnung publizierte die Huffington Post im Jahr 2015. Der Artikel betont mögliche Negativeffekte der klassischen Kastration und ist im Grunde eine Werbung für “Zeuterin”, ein injizierbares Präparat, das zur Sterilisation führt, ohne dass ein operativer Eingriff nötig ist. Das erspart dem Tier die Vollnarkose und soll den Testosteronhaushalt des Hundes nicht vollständig lahmlegen – immerhin sei das ein lebenswichtiges Hormon, das auch für das Wachstum essenziell ist, so betonte man. Tierärzte und Tierhalter konnte diese Art der chemischen Kastration freilich nie so recht überzeugen; der Vertrieb von Zeuterin wurde inzwischen eingestellt.
Dennoch mutet es kurios an, dass die Huffington Post so bereitwillig einen Artikel verbreitete, der vor Eingriffen in den Tierkörper warnt:
Das Herumbasteln am Körper eines Tieres hat Konsequenzen. Während die Kastration in den USA seit langem als Rettung der Domestizierung gilt (im Gegensatz zu europäischen Ländern, die dieses Verfahren als grausam und unmenschlich ansehen), ist es an der Zeit, andere Optionen für die Sterilisation in Betracht zu ziehen. Letztendlich können nur Sie entscheiden, was für Ihren Hund das Beste ist.
Kinder “kastrieren” ist unproblematisch
… Nur um zwei Jahre später einen Artikel vom “Mount Sinai Health System”, einem Kliniknetzwerk in New York City, zu bringen, in dem die Kastration von Kindern als völlig unproblematisch dargestellt wird, wenn der Transgender-Sprössling das so möchte. “Hört auf eure Kinder – sie wissen, was sich für sie richtig und wahr anfühlt”, so der Untertitel des “Guides zur Unterstützung von Transgender-Jugendlichen” für Eltern.
Im Artikel wird zunächst eine “soziale Transition” beschrieben. Schon im Alter von etwa fünf Jahren könnten Kinder “gender-nonconforming” sein. Das müsse man natürlich unterstützen, etwa, indem man Jungen Kleidchen anziehen lässt. Wenn sie glauben, sie könnten fliegen, müsste man sie nach dieser Logik auch vom Dach hüpfen lassen, aber bitte. Das Kind solle sich “selbst definieren” und man solle einwirken, damit es dann im Umfeld und auch in Bildungsstätten mit den Wunschpronomina angeredet wird. Man müsse sich auf Mobbing von außen und Konflikte mit dem Sprössling gefasst machen. Am Ende soll dann vorzugsweise die Unterstützung einer offiziellen Namensänderung stehen, “ein Akt, der für einen jungen Transgender-Menschen oft zeremoniell und bedeutungsvoll ist”.
Im Anschluss wird die medizinische Transition beschrieben: Eiskalt wird dort der Einsatz von Pubertätsblockern empfohlen. “Eltern sollten Hormonblocker in Betracht ziehen, um die typische Pubertät zu verhindern oder deren Fortschreiten so früh wie möglich zu stoppen”, heißt es da wörtlich. Ab spätestens 16 Jahren, gerne auch mit 14 Jahren oder noch jünger, sollte man dem Nachwuchs dann Cross-Gender-Hormone verpassen: “Ihr nächstgelegenes LGBT-Zentrum kann Ihnen eine Liste transgenderfreundlicher Anbieter zur Verfügung stellen.”
Und dann? Chirurgie. Die Eltern mögen ihr Kind doch bitte bei der ärztlich durchgeführten Verstümmelung unterstützen, die mit Kastration / Sterilisation einhergeht. Risiken, Negativeffekte? Gibt’s demnach keine.
Das Kind kann sich für oder gegen eine Operation entscheiden. Wichtig ist, Kinder und junge Erwachsene dabei zu unterstützen, ihre eigenen Entscheidungen zu treffen. Die meisten Kinder warten bis zum Alter von 18 bis 21 Jahren, bevor sie sich einer Operation unterziehen. Die Unterstützung in dieser Phase kann darin bestehen, ihnen dabei zu helfen, herauszufinden, welche Art von Operation sie wünschen, und sich über den Versicherungsschutz zu informieren. Einen Chirurgen kann man über ein lokales LGBT-Zentrum oder online finden, wo es zahlreiche Informationen über verschiedene Chirurgen gibt, darunter Bewertungen und Angaben dazu, mit welchen Altersgruppen sie arbeiten.
Das einzige, was “verheerende Konsequenzen” habe, wäre demnach mangelnder Support der Eltern für das Transgender-Kind. Schon komisch, dass dasselbe Medium bereitwillig Artikel publiziert, die vor der Kastration von Hunden warnen, aber das “Herumbasteln am Körper eines Kindes” als ohne negative Konsequenzen bewerben. Aber Wokisten haben da wahrscheinlich kein Störgefühl.
“The System Failed!” – Officer Who Arrested Laken Riley’s Killer Speaks Out At White House Ceremony Honoring Angel Families
“I personally arrested José Ibarra for endangering the welfare of a child. A few months later, I saw his face again in the news after…
Die Epoche des Neoglazials
Die meisten sind sich einig, dass die Milankovitch-Zyklen der Exzentrizität, Schiefe und Präzession langfristige globale und hemisphärische Klimaveränderungen antreiben (siehe Abbildung 4 in diesem Beitrag für eine kurze Beschreibung). Die moderne Klimadebatte dreht sich um kurzfristige Klimaveränderungen. Der „Konsens” besagt, dass menschliche Emissionen „die schnellste Veränderung” verursacht haben oder „die Temperaturen die wärmsten seit X Jahren” sind (Lecavalier et al., 2017) und (IPCC, 2021, S. 8), wobei X zwischen tausend und über 100.000 Jahren variiert. Natürlich verfügen wir nur über globale Messdaten für die letzten etwa 170 Jahre, sodass alle globalen oder hemisphärischen Daten aus der Zeit davor entweder lokale oder proxy-basierte Temperaturdaten sind.
Die vorherrschende Meinung ist, unbequeme Daten zu ignorieren, die zeigen, dass die CO2- und Methan-Konzentrationen in der Luft während des Holozäns, also in den letzten 12.000 Jahren, nicht mit der Temperatur korrelieren, wie in Abbildung 4 hier dargestellt. Korrelation ist nicht gleichbedeutend mit Kausalität, aber das Fehlen einer Korrelation schließt normalerweise eine Kausalität aus. Wenn Veränderungen der Wärmespeicherung im Klimasystem ignoriert werden, wie es oft der Fall ist, dann können nur externe Einflüsse den Klimawandel verursachen. Da die jüngsten Klimaveränderungen (seit 1950) zu schnell erfolgten, um durch die Milankovitch-Orbitalzyklen verursacht worden zu sein, bleiben als einzige externe Einflüsse die Sonne und Treibhausgase (THG) übrig. Da die Ozeane und die Atmosphäre die von ihnen gespeicherte Wärmemenge verändern, anstatt sie an den Weltraum abzugeben, verändert sich das Klima mit der Veränderung der klimatischen Wärmespeicherung (Irvine, 2014). Wir können dies an den 60- bis 70-jährigen Klima- oder Ozeanoszillationen beobachten, wie beispielsweise der Atlantischen Multidekadischen Oszillation (AMO, siehe hier und hier).
Sonne und Treibhausgase wirken unterschiedlich. Sonnenstrahlung dringt in die Meeresoberfläche ein, erwärmt das Wasser in der Tiefe und speichert Wärme im Ozean. Treibhausgase absorbieren die von der Erde abgegebene Strahlung und nutzen sie hauptsächlich, um Gasmoleküle in ihrer Nähe zu erwärmen. Infrarotstrahlung von Treibhausgasen kann die Meeresoberfläche nicht durchdringen (Wong & Minnett, 2018) und verbleibt daher in der Atmosphäre. Die im Ozean gespeicherte Wärme verbleibt länger im Klimasystem als die in der Atmosphäre gespeicherte Wärme und verändert das Klima auf Zeitskalen von Jahrzehnten und Jahrhunderten (Irvine, 2014). Dies zeigt sich in den Ozean-Oszillationen. Veränderungen der Treibhausgase wirken sich nur auf die Atmosphäre aus und können das Klima nur sehr kurzfristig beeinflussen. Theoretisch beträgt die Temperaturänderung vom Höhepunkt eines 11-jährigen Sonnenzyklus‘ bis zum Tiefpunkt aufgrund der direkten Veränderung der auf die Erde treffenden Strahlung nur etwa 0,02 °C. Die tatsächlich beobachtete Veränderung ist jedoch fünfmal höher, nämlich 0,1 °C, und der Anstieg in der oberen Atmosphäre beträgt 0,3 °C. Dies wird hier sowie in (Hoyt & Schatten, 1997), (Lean, 2017) und (Haigh, 2011) ausführlicher diskutiert.
Das Neoglazial
Die Periode des Neoglazials ist nicht formal definiert, und ihr Beginn (d. h. der Beginn des Gletscherwachstums im späten Holozän) variiert je nach Standort. Es handelt sich um einen globalen Gletschervorstoß (mit der möglichen Ausnahme der Antarktis, siehe Abbildung 1 und hier) seit dem Ende des Holozän-Klimoptimums. Wichtig ist, dass der Beginn der Neoglazialzeit nicht weltweit synchron ist (McKay et al., 2018). Hier beginnen wir die Neoglazialzeit der nördlichen Hemisphäre etwa 3.800 v. Chr., kurz nach dem Mid-Holocene Transition (MHT) vom Holozän-Klimaoptimum (HCO). In der Literatur wird der Beginn der Neoglazialzeit zwischen 2.000 v. Chr. und 3.000 v. Chr. angegeben, daher ist meine Wahl etwas früh, aber nicht übermäßig.
Zu Beginn der ausgewählten Neoglazialperiode verschiebt sich die durchschnittliche Breite der innertropischen Konvergenzzone (ITCZ) dramatisch nach Süden, was die Wüstenbildung in der Sahara auslöst. Die durchschnittliche Breite der ITCZ reagiert stark auf interhemisphärische Temperaturgradienten und verschiebt sich nach Süden, wenn sich die Nordhalbkugel abkühlt, wie es um 4.700 v. Chr. der Fall war (siehe Abbildung 1 hier). Weitere Informationen zu dieser dramatischen Klimaveränderung finden Sie hier sowie in (Wanner & Brönnimann, 2012) und (DeMenocal et al., 2000).
Ungeachtet der Beschwerden des „Konsens’“ ist die Neoglazialzeit möglicherweise noch nicht zu Ende, denn wie das Bild in meinem vorherigen Beitrag zeigt [in deutscher Übersetzung hier], ist es heute auf der Nordhalbkugel immer noch viel kälter als während des größten Teils des Holozäns. Angesichts der Länge, Stärke und Tiefe der Neoglazialzeit ist es schwierig, nach nur siebzig Jahren mit zeitweiliger Erwärmung von ihrem Ende zu sprechen. Es wird weitere 100 bis 200 Jahre Erwärmung brauchen, um sicher zu sein, dass wir die Neoglazialzeit wirklich und wahrhaftig beendet haben.
Der erste Teil des Holozäns bis etwa 4.000 v. Chr. war recht warm, zumindest laut meinen bevorzugten Proxies für die nördliche Hemisphäre, dem Vinther-Lufttemperatur-Proxy (in Abbildung 1 schwarz dargestellt) und dem Rosenthal-Makassar-Straße-500-Meter-Proxy für die Meerestemperaturen (SST) im Nordpazifik (blau dargestellt). Der untere Teil von Abbildung 1 zeigt die Anzahl der globalen Gletschervorstöße aus (Solomina et al., 2015) als blaue Linie und den zentralen Zeitpunkt und die Dauer der solaren Grand Minima (SGM, schwarze Punkte) und solaren Grand Maxima (SGMx, orange Punkte) aus (Usoskin, 2017). Vor dem frühesten dargestellten SGMx (3860 v. Chr.) gibt es bis 6120 v. Chr. kein weiteres. Somit ist das Holozän-Klimaoptimum (HCO) wahrscheinlich auf Orbitalzyklen zurückzuführen, wie lange angenommen, und nicht auf solare Aktivitäts-Maxima.
Der Übergang zum mittleren Holozän und die Neoglazialzeit beginnen mit einer Häufung von sechs SGMs und vier SGMxs, sodass die Sonne damals sehr variabel war. Dies könnte neben den offensichtlichen orbitalen Sonneneinstrahlungsantrieben eine Rolle bei der Einleitung der Abkühlung der nördlichen Hemisphäre gespielt haben, aber das Muster ist hinsichtlich seiner Nettoauswirkung auf das Klima nicht eindeutig. Ebenso korreliert das Klimaereignis vor 4.200 Jahren nicht mit dem SGM davor oder dem SGMx danach, so dass es andere Ursachen geben muss.
Abbildung 1. Das obere Diagramm zeigt den Temperatur-Proxy des Vinther-Eiskerns aus Grönland in Schwarz und den Proxy der Wassertiefe von 500 Metern in der Straße von Makassar von Rosenthal in Hellblau. Ebenfalls dargestellt sind die HadCRUT 4-Temperatur für das Gebiet Grönlands als gestrichelte rote Linie und die aktuelle Temperatur in 500 Metern Tiefe in der Straße von Makassar aus der Datenbank der Universität Hamburg (Gouretski, 2019). Das untere Diagramm zeigt die Anzahl der globalen Gletschervorstöße mit der blauen Linie, die Dauer aller großen Sonnenminima als schwarze Punkte (rechte Skala) und die Dauer aller großen Sonnenmaxima als orangefarbene Punkte (ebenfalls rechte Skala). Datenquellen: (Vinther et al., 2009), (Rosenthal et al., 2013), (Gouretski, 2019) und (Usoskin, 2017). Einige historische Ereignisse werden nur zur Orientierung des Betrachters erwähnt, es wird kein kausaler Zusammenhang impliziert.
Das Gesamtbild von Abbildung 1 zeigt einen allgemeinen Temperaturrückgang mit zunehmender Anzahl von Gletschervorstößen. Der Zeitraum von 2000 v. Chr. bis 500 v. Chr. weist nur geringe Sonnenvariabilität auf, jedoch eine starke 120-jährige SGM um 750 v. Chr. und einen dramatischen Anstieg der Gletschervorstöße. Genau in der Mitte dieser Vorstöße liegt der Zusammenbruch der Bronzezeit im östlichen Mittelmeerraum. Der stärkste SGM konzentriert sich auf das Jahr 1470 n. Chr. und geht mit der höchsten Anzahl an Gletschervorstößen einher. Beide Ereignisse liegen kurz vor dem tiefsten Punkt der Kleinen Eiszeit von 1500 bis 1750 n. Chr.
Der spektakuläre Zusammenbruch der Bronzezeit 1177 v. Chr. (Cline, 2014) folgt fast 200 Jahre nach dem 70-jährigen SGM um 1385 v. Chr., sodass unklar ist, wie stark er diese Klimakatastrophe beeinflusst haben könnte. Der Zusammenbruch der bronzezeitlichen Zivilisation im östlichen Mittelmeerraum führte zur griechischen Dunklen Zeit, die erst mit Beginn der Römischen Warmzeit (RWP) um 300 v. Chr. endete (manche datieren den Beginn später, um 250 v. Chr.). Die RWP endete erst zwischen 400 und 500 n. Chr.
Die römische Warmzeit war geprägt vom Aufstieg des Römischen Reiches, der Vereinigung Chinas durch Ch’in im Jahr 221 v. Chr. und begann kurz nach dem Tod Alexanders des Großen. In dieser Zeit stieg auch Indiens größter Kaiser der Antike, Ashoka der Große, zum ersten Mal um 266 v. Chr. zur Macht auf und vereinigte Indien. Ashoka konvertierte zum Buddhismus und förderte die Verbreitung dieser Religion. In diese Zeit fallen auch das Leben Jesu von Nazareth und der Aufstieg des Christentums.
Die römische Warmzeit ist bemerkenswert, weil sie mit drei aufeinanderfolgenden solaren Grand Maxima zusammenfällt und keine solaren Grand Minima enthält. Sie gehört auch zu den längsten Perioden im Holozän ohne SGM. Die andere so lange Lücke, von 1385 bis 2450 v. Chr., markiert im Wesentlichen den Höhepunkt der Bronzezeit.
Das europäische Mittelalter kann anhand der niedrigeren Temperaturen in den Vinther-Aufzeichnungen zwischen 500 und 800 n. Chr. und einer SGM im Jahr 690 n. Chr. identifiziert werden. Die mittelalterliche Warmzeit liegt zwischen der SGM im Jahr 690 n. Chr. und einer im Jahr 1030 n. Chr. und ist eher eine Übergangsphase zur Kleinen Eiszeit als eine echte Warmzeit wie die RWP. Die Kleine Eiszeit hat keine SGMxs und vier SGMs, darunter eine außergewöhnlich lange im Jahr 1470 n. Chr. Die Vinther-Aufzeichnungen erreichen ihren kältesten Punkt im Jahr 1700 n. Chr. und die Rosenthal-Aufzeichnungen für den Nordpazifik sind um 1810 n. Chr. am kältesten, sodass 1750 n. Chr. ein vernünftiges Datum für den Beginn der modernen Warmzeit in der nördlichen Hemisphäre ist. Das letzte SGM konzentriert sich auf das Jahr 1680 n. Chr. und dauert von 1640 bis 1720 n. Chr.
Nach dem Ende des letzten SGM ist das nächste Sonnenereignis das moderne Sonnenmaximum, das sich auf das Jahr 1970 konzentriert und von 1930 bis 2010 dauert. Es ist das längste Sonnenmaximum seit 3170 v. Chr. und das erste Sonnenmaximum seit 505 n. Chr.
Diskussion
Ich behaupte keineswegs, dass die Sonnenvariabilität der einzige Faktor ist, der den Klimawandel verursacht, und ich glaube auch nicht, dass sie stärker ist als die Milankovitch-Orbitalzyklen (siehe Abbildung 4 hier). Aber als wir aus der Kleinen Eiszeit herauskamen, der kältesten Periode im gesamten Holozän und einer Periode ohne solare Grand Maxima und mit vier solaren Grand Minima, darunter das stärkste SGM (gemessen an der Dauer) im Holozän, muss man davon ausgehen, dass die Sonnenvariabilität zur Kleinen Eiszeit beigetragen hat.
Dann müssen wir die moderne Warmzeit betrachten. Sie fällt mit dem ersten solaren Grand Maximum seit 1.465 Jahren und dem stärksten seit 5.140 Jahren zusammen. Es erscheint durchaus vernünftig, zu dem Schluss zu kommen, dass das moderne solare Grand Maximum zu den beobachteten jüngsten Klimaveränderungen beigetragen hat. Der Klimawandel ist eine komplexe Kombination aus den Milankovitch-Zyklen, den Sonnenzyklen und (möglicherweise) anthropogenen Faktoren. Er hat zu keinem Zeitpunkt nur eine einzige Ursache.
Download the bibliography here.
Link: https://andymaypetrophysicist.com/2026/02/18/the-neoglacial-period/
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Der Beitrag Die Epoche des Neoglazials erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.
Merz “Pinocchio” genannt: “Zulässige Machtkritik” – Ermittlungen eingestellt
Schlechte Publicity: Nachdem ein Rentner auf der Facebook-Seite der Polizei Heilbronn einen Beitrag über Friedrich Merz mit “Pinocchio kommt nach HN” kommentiert hatte, flatterte ihm ein Schreiben ins Haus. Wegen Verdachts auf “Majestätsbeleidigung” (der berüchtigte §188) werde demnach gegen ihn ermittelt. Angezeigt wurde er nicht etwa durch den Bundeskanzler, sondern durch die Polizei selbst – im Zuge ihres routinemäßigen Social-Media-Monitorings. Das Verständnis der Bürger hielt sich in engen Grenzen. Inzwischen publizierten Polizei und Staatsanwaltschaft eine Stellungnahme.
In einer gemeinsamen Pressemitteilung von der Staatsanwaltschaft Heilbronn und dem Polizeipräsidium Heilbronn heißt es:
Anlässlich einer Mitteilung über eine Veranstaltung mit dem Bundeskanzler und dem baden-württembergischen Ministerpräsidenten am 21.10.2025 auf der Facebook-Seite der Polizei Heilbronn wurden dort insgesamt 397 Kommentare abgegeben. Darunter konnten von der Polizei 38 Kommentare festgestellt werden, deren Inhalte von der Staatsanwaltschaft auf Strafbarkeit zu prüfen waren. Unter anderem wurde der Bundeskanzler als “H…sohn” bezeichnet.
Schön, dass die Polizei jeden Kommentar auf potenzielle Strafbarkeit prüfen kann, nicht? Das spricht gegen den viel beschworenen Personalmangel, könnte man meinen. Gegenüber der Heilbronner Stimme erörterte ein Polizeisprecher: „Wenn wir im Rahmen des Social-Media-Monitorings unserer Kanäle auf strafbewährtes Handeln im Einzelfall stoßen, wird dieses zur Anzeige gebracht beziehungsweise der Staatsanwaltschaft zur Prüfung vorgelegt.” Beim Verdacht einer Straftat seien Polizeibeamte verpflichtet, diesem nachzugehen – alles Weitere entscheide dann die Staatsanwaltschaft, so das Medium.
In der Mitteilung von Polizei und Staatsanwaltschaft heißt es nun, dass die von der Staatsanwaltschaft Heilbronn nach vorläufiger Prüfung der von der Polizei vorgelegten Sachverhalte eingeleiteten Ermittlungsverfahren nach und nach bearbeitet würden. Erste Ermittlungsverfahren seien nach abschließender Prüfung der Sach- und Rechtslage bereits eingestellt worden, “da kein strafbares Verhalten festgestellt werden konnte”.
Darunter tatsächlich auch der Pinocchio-Kommentar des Rentners, der bezüglich eines Besuchs von Friedrich Merz und Winfried Kretschmann „Pinocchio kommt nach HN“ geschrieben hatte:
Im Hinblick auf den medial diskutierten Beitrag eines Facebook-Nutzers mit dem Inhalt “Pinocchio kommt nach HN” wurde das Verfahren durch die Staatsanwaltschaft Heilbronn mit Verfügung vom heutigen Tag ebenfalls gemäß § 170 Abs. 2 StPO eingestellt, weil es sich hierbei um eine von der Meinungsfreiheit gedeckte und damit zulässige Machtkritik handelt. Aus diesen Erwägungen war bereits vor der medialen Berichterstattung ein anderes Verfahren wegen der Nutzung derselben Bezeichnung nach § 170 Abs. 2 StPO eingestellt worden.
Offen bleibt, warum ein Kommentar ohne Namensnennung, der schlicht Bezug auf Italiens berühmteste Märchenfigur nimmt, das Social-Media-Team der Polizei Heilbronn zur Anregung einer Prüfung durch die Staatsanwaltschaft verleitete. In der Vergangenheit nannte nicht nur AfD-Politiker Stephan Brandner Merz “Pinocchio Fritze”, sondern auch die Grüne Franziska Brantner sprach von einem “Pinocchio-Kanzler” – und zwar folgenlos.
Auf Facebook kommentierte ein Nutzer die aktuelle Stellungnahme kritisch: “Sorry, bei ‘Pinocchio’ hat sich die Heilbronner Polizei lächerlich gemacht und ist komplett über das Ziel hinausgeschossen. Da kann schon mal die Frage aufkommen, ob sie sonst eigentlich nix zu tun haben. Ist da vielleicht ein übereifriger Kanzlerfreund aktiv?” Ein anderer antwortete: “es kann vor allem die Frage aufkommen, ob hier das Ziel wirklich Strafverfolgung war oder ob es um Einschüchterung ging.”
Woke-Wahnsinn kostet drei Menschenleben: Killer wurde nicht weggesperrt – weil er schwarz ist!
Eigentlich hätte Valdo Calocane längst in der geschlossenen Psychiatrie untergebracht sein müssen, doch weil er schwarz ist, sah man davon ab. Deshalb mussten drei unschuldige Menschen sterben. Ein Ergebnis links-woker Politik.
Es ist ein Skandal, der fassungslos macht. Drei unschuldige Menschen mussten sterben, weil britische Behörden offenbar mehr Angst vor Rassismus-Vorwürfen hatten als vor einem gewaltbereiten Psychopathen. Die unfassbare Wahrheit: Der Dreifach-Mörder von Nottingham wurde Jahre vor seiner Bluttat nicht in die Psychiatrie eingewiesen – aus Rücksicht auf seine Hautfarbe! Denn am 13. Juni 2023 richtete Valdo Calocane ein beispielloses Blutbad an. Der an paranoider Schizophrenie leidende Mann erstach die beiden 19-jährigen Studenten Barnaby Webber und Grace O’Malley-Kumar sowie den 65-jährigen Schulwart Ian Coates auf bestialische Weise. Drei weitere Menschen wurden schwer verletzt. Ein Blutbad, das das ganze Land erschütterte. Und ein Blutbad, das hätte verhindert werden können. Ja, müssen!
Jetzt bringt eine öffentliche Untersuchung ans Licht, wie die Ideologie der Identitätspolitik den Schutz der Bürger aushebelte. Schon am 24. Mai 2020, drei Jahre vor den Morden, fiel Calocane massiv auf. Er trat und schlug wie von Sinnen gegen Türen in seinem Studentenwohnheim, musste von einem Nachbarn überwältigt werden, bis die Polizei eintraf. Bei der anschließenden Untersuchung stellte ein Arzt fest, dass Calocane an einer Psychose litt und Stimmen hörte. Der Mediziner wollte die tickende Zeitbombe sofort zwangseinweisen.
Doch dann schaltete sich das “woke” Gewissen der Gesundheitsbehörden ein. Das unfassbare Argument der Experten-Runde: Man müsse Studien berücksichtigen, die eine “Überrepräsentation von jungen schwarzen Männern in Gewahrsam” belegen. Im Klartext: Weil Calocane schwarz ist, wollte man ihn nicht wegsperren, um die Diversitäts-Statistik nicht zu belasten. Man entschied sich gegen die Sicherheit der Allgemeinheit und für eine lebensgefährliche Kuschel-Therapie. Calocane durfte nach Hause, sollte lediglich Medikamente nehmen und wurde von einem Krisenteam besucht.
Die Quittung für dieses beispiellose Staatsversagen folgte auf dem Fuß. Kurz nach seiner Freilassung terrorisierte er eine weitere Nachbarin derart, dass diese in Todesangst aus dem Fenster im ersten Stock sprang und sich schwere Wirbelsäulenverletzungen zuzog. Erst da wurde er eingewiesen – doch das fatale Muster der Behörden setzte sich fort.
Immer wieder wurde der Täter viel zu früh entlassen, obwohl selbst seine eigene Mutter davor warnte. Immer wieder setzte er seine Medikamente ab und log die Ärzte an. Einmal spazierte er sogar zum Geheimdienst MI5 und verlangte seine Festnahme. Doch das System schaute weg. Ein offizieller Bericht spricht heute lapidar von einer “Serie von Fehlern, Versäumnissen und Fehleinschätzungen”.
Für die Hinterbliebenen der Opfer ist das ein Schlag ins Gesicht. In einer gemeinsamen Erklärung sprechen die Familien von Webber, O’Malley-Kumar und Coates von jahrelangem “Versagen und Schweigen”. Sie fordern, dass die Verantwortlichen, die ihre Jobs vernachlässigt haben, endlich zur Rechenschaft gezogen werden. “Wir wollen, dass diese systematische Vernachlässigung aufgedeckt wird”, so die Familien.
Dieser Fall zeigt auf grauenhafte Weise, was passieren kann, wenn die links-woke Identitätspolitik und falsche Toleranz über die Sicherheit der Bürger gestellt werden. Drei unschuldige Menschen haben diesen Woke-Wahnsinn mit ihrem Leben bezahlt. Wie viele Menschen werden wegen ähnlicher anderer Fälle noch leiden müssen?
Forscher schlagen Alarm: Windparks beeinflussen Gezeiten und Temperaturen in der Nordsee

Windparks können laut einer neuen wissenschaftlichen Studie deutscher Forscher die Gezeitenströmungen in der Nordsee dramatisch verändern – mit noch unabsehbaren Folgen für die Umwelt!
Aus der Nordsee soll mit immer mehr Windkraftanlagen auf See (Offshore) ein europäisches Großkraftwerk werden. „Unser Ziel ist es, den größten Energie-Hub der Welt zu entwickeln“, erklärte Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) am 26. Januar beim Nordsee-Gipfel in Hamburg. Die aktuell rund 35 Gigawatt (GW) an installierter Leistung sollen bis zum Jahr 2050 auf mehr als 300 GW anwachsen.
Jetzt warnen Forscher des Helmholtz-Zentrums Hereon mit Sitz im schleswig-holsteinischen Geesthacht vor einem in seinen Auswirkungen noch gar nicht abschätzbaren Einfluss auf Luft- und Meeresströmungen – insbesondere auf die Gezeiten. Ihre Studie erschien kürzlich im Fachjournal Nature „Communications Earth & Environment“.
Windräder verändern Strömungen
Die inzwischen zu Tausenden installierten Offshore-Windkraftanlagen in der Nordsee haben demnach einen Effekt über und unter Wasser. Die Rotoren entziehen Windenergie und beeinflussen die Oberflächenströmungen. Unter der Wasseroberfläche hingegen stellen die Turbinenpfeiler Hindernisse dar und bremsen die Gezeitenströmungen, behindern den Sedimenttransport und erzeugen Turbulenzen.
Diese veränderten Strömungsmuster könnten den Forschern zufolge Risiken für die Umwelt bedeuten – etwa großräumige Veränderungen im Sediment-Transport betreffend die Verlagerung von Sand und Kies auf dem Meeresgrund sowie die Durchmischung des Meerwassers. Diese Auswirkungen beeinflussen laut Helmholtz-Zentrum auch das Meeresökosystem.
Windparks erwärmen das Wasser
Überdies verändern sogenannte „Wake-Effekte“ laut der Studie die Durchmischung von Luft und Wärme an der Meeresoberfläche. Bei diesen Nachlaufeffekten wird dem Wind Energie entzogen. Dies könne längerfristig zu einer Erwärmung der Wasseroberfläche von bis zu 0,2 Grad Celsius in Windparkgebieten führen, warnen die deutschen Forscher. Eine Studie aus den USA kam unlängst zu ähnlichen Ergebnissen.
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AfD zur Kanzler-Reise: China ist nicht Feind, sondern Partner!

Anlässlich der China-Reise von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat der Vorsitzende der deutsch-chinesischen Parlamentariergruppe und Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, Peter Felser, die Bedeutung der beiderseitigen Beziehungen betont. Felser mahnte: Merz sollte „eines nicht vergessen: China ist keineswegs unser Feind, sondern bleibt ein wichtiger Partner.“
Der AfD-Politiker verwies auf aktuelle Zahlen: 2025 summierte sich das Volumen aus Importen und Exporten im Geschäft mit der Volksrepublik auf 251,8 Milliarden Euro. Damit habe China die USA als wichtigsten Handelspartner Deutschlands überholt.
Der Obmann der AfD-Fraktion im Ausschuss für Wirtschaft und Energie, Malte Kaufmann, ergänzte: Diese Reise des Kanzlers sei „längst überfällig“. Deutschland sei nicht nur der wichtigste Handelspartner für Peking: „Wir können bei allen politischen Differenzen von China etwas Entscheidendes lernen: Wirtschaftspolitik wird dort konsequent im nationalen Interesse gedacht.“
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