Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Medienbericht: Russland will die EU beim Thema Ukraine nicht am Verhandlungstisch haben

Die Financial Times hat einen Artikel mit der Überschrift „Ukraine-Friedensgespräche scheitern, da sich Trumps Fokus auf den Iran verlagert“ veröffentlicht, aus dem einige Aussagen gerade Schlagzeilen machen, auch wenn die Ukraine momentan ein wenig aus dem Fokus der Medien verschwunden ist, obwohl die Europäer alles tun, um daran etwas zu ändern. Aber der Iran-Krieg ist […]
Schnedlitz: “Meinl-Reisinger missbraucht Österreich als Bankomat für ukrainische Korruption!”

Schnedlitz: “Meinl-Reisinger missbraucht Österreich als Bankomat für ukrainische Korruption!”

Schnedlitz: “Meinl-Reisinger missbraucht Österreich als Bankomat für ukrainische Korruption!”

3,26 Millionen Euro österreichisches Steuergeld wurden bereits nach Kiew gepumpt – jedem Haushalt wurden dafür somit schon 800 Euro aus der Tasche gezogen. Angesichts erdrückender Beweise zu massiver Korruption in der Ukraine fordert FPÖ-Generalsekretär NAbg. Michael Schnedlitz einen bedingungslosen Stopp weiterer “Geldgeschenke”. Scharfe Kritik übt er an Beate Meinl-Reisinger, die seiner Ansicht nach eher als Außenministerin der Ukraine statt von Österreich agiere.

Nachfolgend lesen Sie die Presseaussendung der FPÖ:

Angesichts der unfassbaren Korruptionsskandale in der Ukraine forderte FPÖ-Generalsekretär NAbg. Michael Schnedlitz ein sofortiges Ende der Kriegslogik und einen bedingungslosen Stopp aller weiteren intransparenten Geldgeschenke an Kiew. Für den freiheitlichen Generalsekretär ist das Maß endgültig voll: „Ich fordere die völlig überforderte Außenministerin Beate Meinl-Reisinger auf, endlich Verantwortung für die österreichische Bevölkerung und für das österreichische Steuergeld zu übernehmen, anstatt sich als Kriegs-Claqueur der Kiewer Regierung aufzuspielen.“

Die Dimensionen des ukrainischen Korruptionssumpfs seien beispiellos. Die ukrainischen Antikorruptionsbehörden (NABU und SAPO) verzeichneten Stand Ende 2025 erschreckende 1.500 Angeklagte und über 750 formelle Anklageschriften. Im absoluten Epizentrum des jüngsten Skandals („Operation Midas“) stehe ein massives Schmiergeldsystem, bei dem mindestens 100 Millionen US-Dollar veruntreut wurden – orchestriert von engen Vertrauten und ehemaligen Geschäftspartnern von Präsident Wolodymyr Selenskyj.

Anstatt aufzuräumen, hat die Kiewer Führung jedoch versucht, die Ermittlungen sogar zu sabotieren. „Präsident Selenskyj drückte ein Gesetz durch, das die unabhängigen Antikorruptionsbehörden faktisch ausschalten sollte, was erst durch Massenproteste gestoppt wurde. Wer Aufklärung und Antikorruptionsbehörden bekämpft, spricht für sich“, erklärte Schnedlitz und weiter: „Interessant sind auch die panischen Reaktionen und Reflexe des ukrainischen Botschafters und die Attacken gegen die freiheitlichen Forderungen nach Aufklärung der letzten Tage in Österreich. Diese muss man gar nicht weiter kommentieren. Wer im Zusammenhang mit dem Wunsch nach Ermittlungen, Aufklärung und der Beantwortung berechtigter Fragen so reagiert und versucht, Aufklärung und Rechtsstaatlichkeit auch auf österreichischem Boden zu attackieren, spricht für sich selbst.“

„Trotz der erdrückenden Beweislage hinsichtlich Korruption in der Ukraine selbst, auch durch die ukrainischen Antikorruptionsbehörden, drückt die Verlierer-Koalition – angeführt von Meinl-Reisinger, die offensichtlich viel mehr als Außenministerin für Kiew und nicht für Wien agiert – weiter blind auf den Überweisungsknopf. Unglaubliche 3,26 Milliarden Euro wurden bereits an die Ukraine verschenkt. Das entspricht 800 Euro, die jedem einzelnen Haushalt in Österreich eiskalt aus der Tasche gezogen wurden. Weitere Millionen sollen folgen. Das ist vor dem Hintergrund der vielen Ermittlungen und Vorwürfe absurd“, so der freiheitliche Generalsekretär.

„Statt skandalösen Kriegstourismus auf Kosten der Steuerzahler zu betreiben und Österreich zum ‚sprichwörtlichen Bankomaten‘ für Geldgeschenke in Milliardenhöhe in Richtung ukrainischer Korruption zu machen, muss Meinl-Reisinger umgehend für vollständige Aufklärung sorgen, wo unsere bisherigen Milliarden genau verwendet wurden oder versickert sind“, betonte Schnedlitz.

„Wenn diese lückenlose Aufklärung nicht umgehend erbracht wird, muss jeder einzelne Cent zurückgefordert werden. Es ist ein direkter Verrat an der eigenen Bevölkerung, wenn die Regierung in Zeiten der Rekordteuerung österreichische Gelder in einem Sumpf versenkt. Weitere Zahlungen an dieses korrupte System sind grob fahrlässig und würden dem Fass den Boden ausschlagen. Sollte nur noch ein Euro in Richtung Korruption fließen, kann die Ministerin endgültig ihre Koffer packen“, so Schnedlitz abschließend.

Wir sind die Bösewichte in dieser Geschichte

Wir sind die Bösewichte in dieser Geschichte

Du bist mit dem Wunsch aufgewachsen, Luke Skywalker zu sein, aber dir ist klar geworden, dass du im Grunde genommen ein Sturmtruppler warst.“ ~ Daniel Crimmins

Caitlin Johnstone

Niemand möchte glauben, dass er der Bösewicht in dieser Geschichte ist. Niemand möchte glauben, dass seine Regierung von Psychopathen geführt wird, die der Weltbevölkerung unvorstellbares Leid zufügen, um die Welt zu beherrschen.

Es ist viel schöner zu glauben, dass man zu den Guten gehört. Es ist viel einfacher, sich mit dem Gedanken anzufreunden, dass die eigene Regierung hier und da einen unschuldigen Fehler machen mag, aber insgesamt eine treibende Kraft für das Wohl der Menschheit ist und den Bösewichten, mit denen sie Krieg führt, sicherlich überlegen ist.

Das ist jedoch eine Fiktion. Es ist eine bequeme Lüge. Ein Märchen, das sich die Menschen im Westen erzählen, um einer zutiefst unangenehmen Wahrheit auszuweichen.

Keine andere Nation kommt da auch nur annähernd ran. Jede Nation, die man euch zum Hass erzogen hat, jeder Anführer, den ihr verteufelt habt, jede Regierung, die ihr als „Regime“ bezeichnet – keine kommt an diese Zahlen heran. Die Nordamerikaner werden das hören und trotzdem glauben, sie seien die Guten. Ein hoffnungsloser Fall.

No other nation comes even close. Every nation that you have been taught to hate, every leader you have demonised, every government that you call “regime”, none come close to these numbers. N. Americans will hear this and still believe they’re the good guys. Irredeemable place. https://t.co/MMSkyHLDw5

— Momodou Wir sind die Bösewichte in dieser Geschichte (@MomodouTaal) March 9, 2026

Die Wahrheit ist, dass wir die Bösewichte sind.

Wir sind die Terroristen.

Wir sind die Tyrannen.

Wir sind das böse Regime.

Unsere Soldaten verteidigen nicht unser Land, sie ermorden Menschen, die ihr Land verteidigen. Sie kämpfen nicht für Freiheit und Demokratie, sie kämpfen für Geld und Macht.

Daniel Crimmins von der 3. Infanteriedivision der US-Armee schrieb Folgendes über den Irakkrieg im Jahr 2015:

„Dann wird dir klar, dass du nichts gesehen hast, was die Vorstellung stützt, dass diese armen Schweine eine Bedrohung für dein Zuhause darstellen. Du schaust dich um und siehst all die Bauunternehmer, die sechsstellige Gehälter verdienen, um deinen Mist zu reparieren, Iraker auszubilden und die lächerlichen SUVs zu warten, in denen die KBR-Arschlöcher herumfahren. Du bedenkst, dass jede 25-mm-Granate etwa vierzig Dollar kostet und deine Firma diese Scheißdinger verteilt wie Parade-Bonbons mit Schrapnellgeschmack. Du denkst an all den Treibstoff, den du verbrauchst, an all die Munition, Raketen und Granaten. Du denkst daran, dass die Armee jedes Mal, wenn du ein Fahrzeug verlierst, ein neues kauft. Vielleicht beginnst du zu erkennen, dass viele Menschen mit dem enormen Leid der Menschen viel Geld verdienen.

„Dann gehst du in Urlaub und stellst fest, dass Ayn Rand keine Ahnung hat, wovon sie überhaupt redet. Du merkst, dass Fox News, Limbaugh und John McCain weder dich noch deine Kameraden respektieren. Es ist ihnen scheißegal, ob du zu Hause mit einer Parade oder einer Kiste empfangen wirst – für sie bist du nichts weiter als eine Requisite.

„Dann steigst du aus und hasst die Nachrichten. Du hasst die Apathie und du hasst die Morde, die in deinem Namen begangen werden. Du bist mit dem Wunsch aufgewachsen, Luke Skywalker zu sein, aber dir wird klar, dass du im Grunde genommen ein Sturmtruppler warst, ein gesichtsloser, namenloser Schütze, der eine Lanze für das Imperium trug, und du beginnst, die erschreckend offensichtliche Wahrheit zu akzeptieren, dass dies Menschen wie du sind.“

Eine der lähmendsten liberalen Überzeugungen, die es auszumerzen gilt, ist die, dass die Vereinigten Staaten sich unbeholfen in die von ihnen verursachten Schrecken hineinmanövrieren, anstatt der Tatsache ins Auge zu sehen, dass es sich um kalkulierte Entscheidungen im Interesse des Kapitals handelt. Es ist keine Kurzsichtigkeit oder Fehlkalkulation, es ist imperialistisches Kalkül.

One of the most stunting liberal beliefs you have to uproot is that the United States bumbles its way into the horrors it creates rather than facing the fact that they are calculated decisions on behalf of capital. It’s not short-sightedness or miscalculation, it’s empire.

— they/them might be giants ☭ (@babadookspinoza) March 10, 2026

Das ist die Realität, Leute. Wir können aufwachen und anfangen, in der Realität zu leben, oder wir können weiter in der Fiktion schlummern.

Es ist an der Zeit, die Augen zu öffnen und zu erkennen, dass die westliche Zivilisation eine verdorbene Dystopie ist, in der die meisten Menschen wie Schlafwandler in einem durch Propaganda verursachten Stupor unter einem Imperium leben, das von menschlichem Blut angetrieben wird. Und es ist an der Zeit, zu erkennen, dass es unsere Pflicht als Westler ist, dieses Imperium Stein für Stein einzureißen – zum Wohle unserer Kinder und Enkelkinder und zum Wohle unserer Mitmenschen.

Col. Doug Macgregor: Der Iran-Krieg endet nicht so bald – Globale Energiekrise und wirtschaftliche Folgen

In einem aktuellen Interview warnt der pensionierte Colonel Doug Macgregor eindringlich davor, dass der laufende Konflikt zwischen den USA/Israel und dem Iran weit länger andauern wird, als die Trump-Administration suggeriert.

Trotz beruhigender Aussagen von Präsident Trump sei die Lage katastrophal: Der Strait of Hormuz ist effektiv blockiert, massive Produktionsausfälle in den Golfstaaten haben zu einer der größten Störungen der globalen Ölversorgung in der Geschichte geführt, und die wirtschaftlichen Konsequenzen treffen die Welt – einschließlich der USA – hart.

Macgregor betont, dass der Krieg keine schnelle Lösung haben wird und die USA in einer strategisch schwachen Position stecken.

Aktuelle Lage: Massiver Produktionsausfall und Blockade des Straits of Hormuz

Macgregor hebt hervor, dass etwa 25 % der weltweiten Ölversorgung derzeit offline sind – eine Schätzung, die durch Berichte der International Energy Agency (IEA) gestützt wird.

Die IEA spricht von der „größten Versorgungsstörung in der Geschichte des Ölmarkts“, mit einem Rückgang der globalen Lieferungen um bis zu 8 Millionen Barrel pro Tag im März 2026. Produktionskürzungen in Ländern wie UAE, Qatar, Irak, Kuwait und Saudi-Arabien belaufen sich auf mindestens 10 Millionen Barrel täglich, da Speichertanks voll sind und Exporte über den Strait of Hormuz fast zum Erliegen gekommen sind.

Der Strait – durch den normalerweise rund 20 Millionen Barrel Öl und ein Fünftel des globalen LNG täglich fließen – ist seit Anfang März 2026 weitgehend geschlossen. Iran hat Schiffe angegriffen und erklärt, dass der Durchgang für „feindliche“ Tanker verboten sei.

Iranische Öl-Exporte (hauptsächlich nach China) laufen teilweise weiter, während die der Nachbarstaaten zum Stillstand gekommen sind. Dies führt zu anhaltenden Ausfällen: Selbst nach einer möglichen Öffnung des Straits dauert die Wiederaufnahme der Produktion Wochen bis Monate, da Infrastruktur beschädigt ist und Logistikprobleme bestehen.

Wirtschaftliche Konsequenzen: Globale Inflation und Energiekrise

Macgregor erklärt detailliert die Kettenreaktionen.

Öl- und Gaspreise explodieren:
Brent-Öl hat die 100-Dollar-Marke überschritten, was zu höheren Kraftstoff- und Strompreisen führt.

Dünger und Lebensmittel:
35 % der weltweiten Düngerexporte sind blockiert, da Erdgas – wichtig für die Düngerproduktion – betroffen ist. Dies treibt die Lebensmittelpreise weltweit nach oben.

Europa und Asien:
Europas LNG-Lager sind auf unter 30 % gesunken, deutlich weniger als in früheren Jahren. China und Indien, die jeweils etwa 50 % ihres Öls aus dem Golf beziehen, leiden massiv unter den Ausfällen.

Chinas strategische Reserven werden schneller aufgebraucht, da günstige Quellen wie Venezuela oder Iran teilweise wegfallen.

USA:
Trotz eigener Produktion und venezolanischer Ölexporte – die Trump als „guten Partner“ bezeichnet – bleibt Öl ein globaler Rohstoff. Höhere Preise führen auch in den USA zu Inflation, steigenden Strom- und Industriekosten sowie eingeschränkter Geldpolitik, da Zinssenkungen schwieriger werden.

Macgregor prognostiziert: Die Auswirkungen werden bis Mitte April spürbar und könnten im Sommer „hässlich“ werden – mit möglichen politischen Folgen für Trumps Midterm-Chancen.

Er kritisiert zudem Trumps Beruhigungsversuche: Der Präsident betone die US-Unabhängigkeit und argumentiere, der Konflikt treffe andere Länder – etwa China – stärker. Doch laut Macgregor werde die Realität auch die USA einholen.

Militärische Perspektive: Kein schneller Sieg, hohe Kosten

Macgregor zweifelt an der militärischen Strategie der US-Administration.

Iran feuert weiterhin ballistische Raketen ab und trifft Ziele in Israel und der Region. Unterirdische „Missile Cities“ im Osten des Landes bleiben weitgehend unberührt, da sie außerhalb der Reichweite vieler Angriffe liegen.

Die US-Luft- und Seestreitkräfte können zwar große Schäden verursachen, doch ein Regimewechsel oder eine Kapitulation seien unwahrscheinlich. Iran gewinne bereits durch sein Überleben – ähnlich wie in früheren Luftkriegen, etwa im Kosovo 1999 oder im Irak 1991, die keine schnelle Unterwerfung des Gegners brachten.

Auch die Kosten steigen rasant. Bereits die ersten Kriegstage hätten Milliarden Dollar verschlungen. Macgregor schätzt, dass ein längerer Konflikt ein zusätzliches Budget von über 50 Milliarden Dollar erfordern könnte.

Ein Einsatz von Bodentruppen sei politisch kaum möglich, da eine Wehrpflicht (Draft) innenpolitisch nicht durchsetzbar wäre. Gleichzeitig bestehe das Risiko, dass Israel nuklear eskalieren könnte, was globale Reaktionen auslösen würde.

Macgregor sieht Trumps Drohungen – etwa Infrastruktur „20-mal härter“ zu zerstören – als Bluff. Iran werde nicht kapitulieren, da die US-Forderungen, darunter vollständige Abrüstung und das Ende der Urananreicherung, für das Regime existenzbedrohend seien.

Geopolitische Dynamik: Russland, China und neue Allianzen

Auch geopolitisch verschiebt der Konflikt laut Macgregor die Machtverhältnisse.

Russland:
Putin nutze die Krise, um Europa unter Druck zu setzen. Er erwäge, Gas- und Öllieferungen früher zu stoppen als geplant und stärker nach Asien umzuleiten. Putin habe Trump Vorschläge zur Beendigung des Konflikts unterbreitet, die jedoch abgelehnt worden seien.

China:
China verliert günstige Energiequellen aus Iran und Venezuela und muss teurer einkaufen. In einem extremen Szenario könnte Peking sogar militärisch eingreifen, etwa durch Luftunterstützung für Iran.

Türkei und andere Staaten:
Mehrere Länder könnten sich Iran annähern, etwa durch Geheimdienst- oder logistische Unterstützung. In vielen Teilen der Welt werde der US-Angriff als ungerecht wahrgenommen, was die internationale Unterstützung für Iran erhöhen könnte.

Macgregor warnt, dass die US-Strategie – etwa China durch Energieknappheit zu schwächen – nach hinten losgehen könnte und stattdessen neue Gegner schafft.

Fazit: Vorbereitung auf das Schlimmste

Macgregor rät der Bevölkerung, sich auf längere wirtschaftliche Turbulenzen vorzubereiten. Dazu gehöre das Anlegen von Medikamenten, Lebensmitteln und wichtigen Vorräten, da Lieferketten – etwa bei pharmazeutischen Produkten aus petrochemischen Rohstoffen – unter Druck geraten könnten.

Er erwartet starke Turbulenzen an den Finanzmärkten. Der Aktienmarkt könnte abstürzen, während Ölpreise im Extremfall auf 200 bis 300 Dollar pro Barrel steigen könnten.

Iran werde nicht kapitulieren. Stattdessen riskieren die USA laut Macgregor internationale Isolation und schwere wirtschaftliche Schäden.

Sein Fazit: Der Krieg sei kein begrenzter militärischer Erfolg, sondern entwickle sich zu einem strategischen Desaster. Getrieben von geopolitischen Fehlentscheidungen und regionalen Interessen zahle letztlich die gesamte Welt den Preis.

Vor 81 Jahren: Bombenangriff auf Würzburg

Vor 81 Jahren: Bombenangriff auf Würzburg

Vor 81 Jahren: Bombenangriff auf Würzburg(David Berger) Zum 76. Mal jährt sich heute der Bombenangriff auf Würzburg im Jahr 1945. Der Krieg war für die Deutschen längst verloren, als britische Bomber eine der schönsten Städte Deutschlands am 16. März 1945 innerhalb von 20 Minuten in ein Trümmerfeld verwandelten. Für die Überlebenden ein Trauma, das auch noch mich als Nachgeborenen zutiefst prägte.

Der Beitrag Vor 81 Jahren: Bombenangriff auf Würzburg erschien zuerst auf Philosophia Perennis.

Berlins Regierender „Tennis“-Bürgermeister Kai Wegner (CDU): Ein verpatzter Aufschlag nach dem anderen!

Berlins Regierender „Tennis“-Bürgermeister Kai Wegner (CDU): Ein verpatzter Aufschlag nach dem anderen!

Berlins Regierender „Tennis“-Bürgermeister Kai Wegner (CDU): Ein verpatzter Aufschlag nach dem anderen!

Ein Gastbeitrag von Klaus Gröbig

Im Herbst wählt auch Berlin! Die Hauptstadt (40 Prozent Migrantenanteil) ist der Entwicklung oder besser Fehlentwicklung im restlichen Deutschland voraus, und das nicht erst seit dem großen Januar-Blackout im Südwesten. Erstmals seit mehr als 20 Jahren löst die CDU bei der Wiederholung der Abgeordnetenhauswahl 2023 in Berlin die SPD als stärkste politische Kraft ab. Damit einher ging der politische Wechsel, weg von der bisherigen rot-rot-grünen Landesregierung. Die CDU hatte im Vergleich zur Wahl von 2016 10,6 % gewonnen und der AfD 5,1% abgenommen. Deren Neuwähler verknüpften mit ihrer Stimmabgabe Erwartungen – große Erwartungen.

Erstmals seit langer Zeit hatten die drei Linksparteien in Berlin die absolute Mehrheit der abgegebenen Stimmen verloren. Da die FDP aus dem Abgeordnetenhaus geflogen war, hätte es jedoch eine knappe Parlamentsmehrheit für rot-rot-grün gegeben. Die SPD fand sich jedoch zu einer CDU-Koalition bereit. Aber diese Koalition ähnelt dem, was wir heute auf Bundesebene unter Friedrich Merz erleben. Wobei es einen Unterschied gibt. Angela Merkel übernahm ein relativ funktionierendes Land, als sie 2009 die Macht ergriff. Sie ruinierte danach das Land in Schüben. Berlin leidet schon länger – nämlich seit 2001 – an linken Regierungen.

Nicht einmal den politischen Müll der rot-rot-grünen Verkehrspolitik konnte der „Regierende Bürgermeister“ Kai Wegner wegräumen. Die zur Bundesstraße umgewidmete frühere Autobahn an der Schlangenbader Straße (Berlin-Wilmersdorf) wurde von der grünen Verkehrssenatorin Bettina Jarasch in ihren letzten Amtstagen gesperrt, Wegner und seine Verkehrssenatorin haben es bis heute nicht geschafft sie wieder für den Verkehr frei zu geben. Die gleiche Leier mit dem Tempo 30 auf zahllosen Berliner Hauptverkehrsstraßen.. Es gibt über 1,3 Millionen Autofahrer in Berlin, von denen viele vermutlich in ihrer Verzweiflung CDU gewählt haben. Allenthalben werden „Radspuren“ auf Straßen gemalt, wo es schöne Radwege gibt, ab denen die Pedalritter sich ausbreiten können. Da hat sich unter dem CDU Bürgermeister nichts geändert.

Nein, die CDU macht – auch – in Berlin eine Politik direkt gegen ihre Wähler. Wegner hat seine Partei auf 22% in den Umfragen heruntergewirtschaftet. Sein Kalkül offenbar: die drei linken Parteien zerstreiten sich nach der Wahl über die Frage: wer bekommt den dicksten Dienstwagen und Rot/Grün sagt sich: ist doch wurscht wer unter uns rot-grüne Politik macht.

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Jetzt protestieren: Wo in Niederösterreich überall Windräder gebaut werden sollen

Jetzt protestieren: Wo in Niederösterreich überall Windräder gebaut werden sollen

Jetzt protestieren: Wo in Niederösterreich überall Windräder gebaut werden sollen

Die Betreiber nennen es „Fortschritt“, Kritiker nennen es die Zerstörung unserer Lebensqualität und Landschaft. Lassen Sie sich nicht mit vagen Versprechen abspeisen! Informieren Sie sich jetzt über die massiven Planungen in Ihrer direkten Nachbarschaft, bevor die Sicht aus Ihrem Fenster für immer verbaut ist. Es ist Zeit, wachsam zu sein. Es ist Zeit, sich zu vernetzen. Es ist Zeit, für unsere Heimat aufzustehen!

Ein Gastkommentar von Andrea Starkl

In ganz Niederösterreich befinden sich derzeit Projekte in Phasen, in denen Einspruch und Mitgestaltung noch möglich sind. Hier ist der aktuelle Status der brisantesten Planungsgebiete:

Der Weinsberger Wald (Raum Bärnkopf/Gutenbrunn)

Hier plant die W.E.B Windenergie AG einen industriellen Vorstoß in eines der größten geschlossenen Waldgebiete Österreichs. Bis zu 16 Anlagen sind im Gespräch. Massive Rodungen für Zufahrtswege und Fundamente in einem bisher unberührten Wald wären die Folge.

Das südliche Wiener Becken (Ebenfurth & Pottendorf)

Rund um Ebenfurth wird nicht nur modernisiert, sondern massiv expandiert. Das Projekt „Ebenfurth 2“ rückt an die Katastralgemeinden Siegersdorf und Wampersdorf heran. UVP-Großverfahren sind abgeschlossen oder in der finalen Einreichphase; Baustart ist für 2026/2027 avisiert. Eine „Umzingelung“ von Wohngebieten ist zu befürchten durch immer höhere Anlagen (über 200 Meter Gesamthöhe), die das ganze Landschaftsbild dominieren.

Rußbach (Bezirk Korneuburg)

Nachdem ein Projekt vor über zehn Jahren abgelehnt wurde, ist es nun mit sechs Anlagen zurück auf dem Tisch. Nach der Volksbefragung 2023 laufen nun die Detailplanungen für die Standorte in Stranzendorf und Niederrußbach. Die Standorte liegen auf exponierten Anhöhen, die weithin sichtbar sind und das ganze Landschaftsbild nachhaltig verändern.

Das Weinviertel-Netz (Paasdorf, Ladendorf, Deutsch-Wagram)

Hier entstehen Cluster, die ganze Landschaften in Industrieparks verwandeln.

Paasdorf-Lanzendorf II & Ladendorf II: Großprojekte mit über 70 MW Gesamtleistung befinden sich in der Genehmigung.

Deutsch-Wagram 2: Eine Erweiterung, die den Druck auf den Naherholungsraum im Marchfeld erhöht. Weit fortgeschrittene Genehmigungsverfahren! Letzte Chancen für rechtliche Stellungnahmen laufen.

Das Problem der „Salami-Taktik“

Oft werden Projekte in kleinen Tranchen präsentiert oder als „Modernisierung“ (Repowering) getarnt. Doch die Realität sieht anders aus: Wo früher drei kleine Räder standen, ragen heute Giganten in den Himmel, deren Schlagschatten und Blinksignale kilometerweit reichen.

Bürgerinitiativen klagen darüber, dass die offizielle Auflage von Plänen in den Sommermonaten oder in zu kurzen Fristen erfolgt. Wenn die Genehmigung erst einmal erteilt ist, haben Anrainer kaum noch eine Handhabe gegen Lärmemissionen oder den Wertverlust ihrer Immobilien.

Wissen ist Macht: Handeln Sie jetzt

Wer erst reagiert, wenn die Turmsegmente durch das Dorf gefahren werden, ist zu spät. Die Pläne liegen in den Gemeindeämtern und im Landhaus St. Pölten auf.

Prüfen Sie die Abstände: Nutzen Sie den NÖ-Atlas, um die genaue Distanz zu Ihrem Haus zu messen.

Vernetzung: Tauschen Sie sich mit Nachbargemeinden aus – Windräder machen an der Gemeindegrenze nicht halt.

Einsicht verlangen: Fordern Sie von Ihrem Bürgermeister volle Transparenz über Pachtverträge und Infrastruktur-Abmachungen mit den Betreibern. Die Landschaft Niederösterreichs gehört nicht den Energiekonzernen, sondern den Menschen, die darin leben. Es ist Zeit, die Planungshoheit über die eigene Heimat zurückzufordern.

Weitere geplante Windindustrieprojekte in Niederösterreichs

  • Weinviertel (Bezirk Gänserndorf & Mistelbach):
    • Dürnkrut IV: Die Windkraft Simonsfeld AG und W.E.B haben eine Genehmigung für diesen Ausbau beantragt.
    • Deutsch-Wagram 2: Hier befindet sich eine Erweiterung in der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP).
    • Rannersdorf III: Ein Projekt im Bezirk Gänserndorf, das sich in der Planungsphase befindet.
    • Loidesthal II: Dieses Vorhaben wurde kürzlich von der NÖ Landesregierung genehmigt.
    • Kettlasbrunn: Geplantes Repowering, bei dem ab 2027 moderne Anlagen mit höherer Leistung entstehen sollen.
    • Spannberg: Ein aktuelles Projekt, das als Vorzeigebeispiel für nachhaltigen Ausbau gilt.
  • Waldviertel:
    • Burgschleinitz-Kühnring: Der Verbund plant hier drei neue Windkraftanlagen; eine Volksbefragung soll über die Zukunft des Projekts entscheiden.
    • Sallingberg: Hier ist ein Windpark mit sechs Anlagen geplant, der rund 14.000 Haushalte versorgen soll.
    • Bezirk Waidhofen an der Thaya: Die W.E.B Windenergie AG treibt hier diverse Pläne und Projekte voran.
  • Industrieviertel & Zentralraum:
    • Traismauer: Hier ist ein Windpark mit acht Anlagen geplant, der lokal intensiv diskutiert wird.
    • In Pottendorf ist die Situation derzeit besonders spannend, da die Gemeinde direkt an das Projekt Ebenfurth 2 angrenzt und ein Teil der neuen Anlagen auf Pottendorfer Gemeindegebiet (vor allem in der KG Siegersdorf) geplant ist.
    • Ebenfurth 2 sehen vor, dass die Windräder in einem Korridor zwischen Ebenfurth-Nord und Siegersdorf errichtet werden. Fokus Siegersdorf: Hier befinden sich die Standorte auf den weiten Ackerflächen östlich der Siedlungsgebiete, um die Lärmschutzzonen zu wahren.
Warum nur? Kirchen verzeichnen nächsten Millionenverlust an Mitgliedern

Warum nur? Kirchen verzeichnen nächsten Millionenverlust an Mitgliedern

Warum nur? Kirchen verzeichnen nächsten Millionenverlust an Mitgliedern

Womit assoziieren Sie die evangelische und die katholische Kirche? Mit christlichen Werten und Gemeinschaft – oder doch eher mit Ausgrenzung von Ungeimpften und politisch Andersdenkenden, woken Kirchentagen, Migrationspropaganda und pervers-blasphemischen Vorstellungen? Aktuelle Daten zeigen jedenfalls, dass der katholischen und der evangelischen Kirche in Deutschland weiterhin die Mitglieder davonrennen …

Der Trend nach unten setzt sich fort: Rund 1,2 Millionen Mitglieder weniger als im Jahr zuvor verzeichneten die katholische und die evangelische Kirche Ende 2025.

Zusammen hatten sie zu diesem Zeitpunkt noch 36,6 Millionen Mitglieder. 17,4 Millionen Menschen gehörten der evangelischen Kirche an – 2024 waren es noch 18 Millionen gewesen. Bei der katholischen Kirche waren es Ende 2025 19,2 Millionen Mitglieder. 2024 hatte man noch 19,8 Millionen Mitglieder verzeichnet.

Laut EKD betrug der Mitgliederrückgang wie im Vorjahr 3,2 Prozent. 350.000 Menschen traten aus einer der 20 evangelischen Landeskirchen aus (rund 5.000 mehr als im Vorjahr). 330.000 Mitglieder starben (etwa 5.000 weniger als 2024). Es wurden nur 105.000 Taufen und 16.000 Aufnahmen verzeichnet.

Die katholische Kirche verließen rund 307.000 Menschen (zumindest waren das 14.000 weniger als im Vorjahr). 203000 katholische Bestattungen (10.000 weniger als im Vorjahr) wurden registriert. Es gab 109.000 Taufen, 2.000 Eintritte in die katholische Kirche und 5.000 Wiederaufnahmen. Den Mitgliederverlust vermochte das aber nicht aufzuwiegen.

Immerhin: Da die Kirchen die illegale Massenmigration so wacker fördern, könnte die Zahl an gläubigen Menschen im Land durchaus zunehmen. Diese gehören allerdings dem Islam an, nicht dem Christentum. Wer nach christlichen Werten leben will, scheint außerhalb der Kirchen inzwischen vielfach besser aufgehoben zu sein.

Epstein und das uralte Phänomen der „Hofjuden“

Von CandorIsGood

Statistisch gesehen sind fast keine Juden auf der Welt in den „Epstein-Akten“ zu finden, doch selbsternannte Verschwörungsexperten unterstellen, dass er und einige seiner Kontakte all dies wegen ihrer jüdischen Herkunft und zum Zweck der jüdischen Weltherrschaft getan hätten. Das organisierte Verbrechen war jedoch keine jüdische Erfindung. Ebenso wenig wie Kindesmissbrauch. Und Juden haben auch nicht die radikalen Mysterienkulte erfunden, die seit Jahrtausenden in den mesopotamischen Reichen verbreitet waren. Epstein verfügte nicht über eine jüdische Magie, die ihn davor schützte, von verschiedenen Geheimdiensten aus aller Welt ausspioniert zu werden.

Jeffrey Epsteins Aussehen hatte nichts mit den Karikaturen aus dem alten Nazi-Magazin „Der Stürmer“ zu tun, sondern war eher sehr europäisch. Seine Kontaktperson Ariane de Rothschild wurde als Ariane Langner geboren und sieht deutsch aus. Viele andere Rothschilds aus verschiedenen europäischen Zweigen der Familie sehen ebenfalls ziemlich deutsch aus. Jeder einzelne Verschwörungsautor der letzten 200 Jahre war entweder ahnungslos in Bezug auf die ältere europäische Geschichte oder ignorierte sie bewusst. Das mächtige Haus Hessen rekrutierte einst Mayer Amschel Rothschild nach einer sehr langen Überprüfungsphase, um Aufgaben wie die Versteckung hessischer Vermögenswerte vor den französischen Truppen Napoleons zu übernehmen. In den Verschwörungsbüchern heißt es, Mayer habe dabei ein Vermögen gestohlen und sei nie gefasst worden. Es gibt keinerlei Beweise für diese Behauptung, und ein albernes, aus dem Zusammenhang gerissenes Zitat aus einer alten jüdischen Enzyklopädie zählt nicht. Auch Mayers Sohn hat nach der Schlacht von Waterloo keinen Betrug an der Londoner Börse begangen. Dieses Märchen wurde von einem französischen Autor erfunden. In der folgenden Zeit dienten die Rothschilds pflichtbewusst dem Britischen Empire, während sie Unabhängigkeit vortäuschten, um die Bedenken der Eliten in Frankreich, Deutschland und Österreich zu beschwichtigen. Verschwörungsautoren erfanden dummerweise eine jüdische Übernahme der britischen Zentralbank und des wichtigsten Bankenviertels, als ob ein führendes Imperium dies einfach zulassen würde. Die Idee ist so absurd, dass es tatsächlich einer anhaltenden Medienkampagne seitens der führenden Aristokratie selbst bedurfte, um ein Publikum zu beeinflussen, das einfach keine Ahnung von Geschichte hat. Der kontrollierte Kapitalismus Großbritanniens lässt sich durch andere Bank-Frontorganisationen wie Barings erklären, deren vorgebliche Eigentümer aus dem deutschen Gebiet Hannover stammten, dem Ursprungsort der britischen Könige. Oder durch die East India Company.

Wenn Sie mit der europäischen Geschichte vertraut sind, kennen Sie dieses Phänomen der „Hofjuden”.

Was „Hofjuden“ waren

„Hofjude“ (auch „Hoffaktor“ oder „Hofagent“) bezeichnet eine kleine Anzahl jüdischer Finanziers, Lieferanten und Makler, die direkt für Fürsten, Könige und Kaiserhöfe arbeiteten – insbesondere in Mitteleuropa vom späten 16. bis zum 18. Jahrhundert (und an einigen Orten bis ins frühe 19. Jahrhundert). Als Institution ist sie eng mit dem absolutistischen/merkantilistischen Staat verbunden, der schnelle Kredite, militärische Versorgung und internationale Handelsbeziehungen benötigte.

Sie waren keine „Vertreter aller Juden”. Sie waren Ausnahmen – eine kleine Elite von Vermittlern, die unter dem persönlichen Schutz eines Herrschers standen.

Warum Herrscher sie einsetzten

Die Staaten der frühen Neuzeit benötigten ständig:

  • Kredite (Kriege waren teuer und dauerten lange),
  • Versorgungsgüter (Getreide, Uniformen, Waffen, Pferde),
  • spezielle Beschaffungen über die Grenzen hinweg
  • und Lösungen für den Cashflow, wenn die Steuersysteme langsam oder politisch blockiert waren.

Hofjuden waren für Herrscher attraktiv, weil sie folgende Funktionen übernehmen konnten:

  • Finanziers (Geldvorschüsse, Vermittlung von Krediten),
  • Armeeunternehmer (Versorgung und Logistik),
  • Makler mit überregionalen Handelsbeziehungen
  • und manchmal auch diplomatische/administrative Vertreter in Finanzangelegenheiten.

Das war keine mystische „jüdische Macht”. Es war die praktische Antwort eines Herrschers auf die Bedürfnisse des Staates – unter Nutzung aller verfügbaren kommerziellen Talente und Kapitalressourcen.

Was Hofjuden dafür erhielten (Privilegien – aber bedingt und widerrufbar)

Als Gegenleistung für ihre Dienste erhielten Hofjuden möglicherweise Privilegien wie

  • die Erlaubnis, außerhalb der für Juden reservierten Viertel zu leben,
  • Reiserechte, Handelsgenehmigungen, Befreiungen von bestimmten lokalen Vorschriften,
  • rechtlichen Schutz und manchmal Ehrentitel.

Diese Privilegien waren jedoch in der Regel

  • persönlich (an die Gunst des Herrschers gebunden),
  • nicht universell (galt nicht für gewöhnliche Juden)
  • und fragil (wurden bei politischen Veränderungen widerrufen).

Man sollte sie weniger als „Herren des Hofes“ betrachten, sondern eher als lizenzierte Auftragnehmer unter einem Gönner.

Die entscheidende Realität: Abhängigkeit, Verletzlichkeit und Sündenbockfunktion

Moderne Verschwörungstheorien stellen „den jüdischen Finanzier“ als den Drahtzieher dar. Das historische Muster ist in der Regel umgekehrt: Hofjuden waren von Fürsten abhängig, und gerade diese Nähe, die ihnen Macht verlieh, machte sie auch zu perfekten Sündenböcken.

Eine Zusammenfassung eines wissenschaftlichen Verlags aus dem Jahr 2024 macht diese Abhängigkeit deutlich: Herrscher betrachteten Hofjuden als nützlich für die Stärkung ihrer politischen und wirtschaftlichen Macht, aber die Finanziers und Berater waren „in hohem Maße von ihren Fürsten abhängig”.

Diese Abhängigkeit bedeutete:

  • Wenn der Herrscher starb,
  • wenn rivalisierende Hoffraktionen sich gegen ihn wandten,
  • wenn eine Finanzkrise öffentliche Wut auslöste
  • oder wenn die Eliten eine symbolische Säuberung wollten,

konnte der Hofjude geopfert werden, um die Legitimität wiederherzustellen.

Joseph Süß Oppenheimer („Jud Süß”) ist das klassische Beispiel: Er wurde zum Hofjuden von Herzog Karl Alexander von Württemberg ernannt; nach dem plötzlichen Tod des Herzogs wurde Oppenheimer verhaftet und hingerichtet. Das Jüdische Museum Berlin fasst dieses Muster direkt zusammen: Schutzherr stirbt → Behörden verhaften → Prozess → Hinrichtung.

So verhalten sich „versteckte Herrscher“ nicht. So werden entbehrliche Mittelsmänner behandelt.

Wie sich dies von antisemitischen Verschwörungstheorien unterscheidet – Punkt für Punkt

A) Verschwörungsmythos: „Juden kontrollierten Herrscher durch Schulden“

Historische Realität: Herrscher kontrollierten Hofjuden oft durch Privilegiengewährung und Androhung von Ausweisung/Verhaftung, und Staaten konnten Schulden nicht bedienen, konfiszieren oder neu zuweisen. Hofjuden gingen oft enorme Risiken ein, gerade weil Herrscher gefährliche Kreditnehmer waren. Die Beziehung war asymmetrisch: Der Staat hatte die Zwangsgewalt inne.

B) Verschwörungsmythos: „Juden bildeten eine einheitliche geheime Finanzverschwörung“

Historische Realität: Es gab nur wenige Hofjuden, die oft miteinander konkurrierten und in die Fraktionspolitik am Hof eingebunden waren. Sie agierten nicht als zentralisierte ethnische „Vereinigung“. Sie waren Auftragnehmer in einem Patronagesystem.

C) Verschwörungsmythos: „Sie waren unantastbar“

Historische Realität: Sie waren extrem antastbar – und wurden manchmal hingerichtet. Der Fall Oppenheimer existiert gerade deshalb, weil ein hochrangiger Hofjude zerstört werden konnte, als sich der politische Wind drehte.

D) Verschwörungsmythos: „Ihr Reichtum beweist ihre Vorherrschaft“

Historische Realität: Selbst wohlhabende Hofjuden agierten unter einer „Lizenz“. Ihr Reichtum und ihr Zugang lösten oft Hass aus bei:

  • christlichen Handelsrivalen,
  • Hofadligen, die neidisch auf ihren Einfluss waren,
  • und der breiten Öffentlichkeit, die sie als Symbole für unpopuläre Steuern/Kriegsfinanzierung sah.

Das machte sie zu Blitzableitern.

6) Warum der Mythos für manche Menschen plausibel erscheint (obwohl er falsch ist)

Das Phänomen der Hofjuden erzeugt eine optische Täuschung:

  • Eine jüdische Persönlichkeit wird in der Nähe eines Prinzen gesehen.
  • Es geht um Geld.
  • Die Politik ist unpopulär.
  • Die Menschen wollen einen einfachen Bösewicht.

So entsteht die öffentliche Geschichte: „Der Außenseiter kontrolliert den Herrscher“, anstatt der genaueren (und politisch unbequemeren) Geschichte: Der Herrscher benutzt den Außenseiter als Werkzeug und entsorgt ihn dann, wenn es ihm passt.

Das ist auch der Grund, warum Hofjuden in der jüdischen Geschichte ein so kompliziertes Erbe haben:

  • Einige halfen jüdischen Gemeinden, indem sie ihnen Schutz sicherten oder den Druck verringerten.
  • Andere wurden als zu nah an der unterdrückerischen Politik des Staates stehend angesehen.
  • Aber in beiden Fällen waren sie keine „heimlichen Herrscher“. Sie waren risikoreiche Vermittler in einer gewalttätigen politischen Ökonomie.

Die imperiale Realität

Germanische/angloamerikanische Eliten eroberten weite Teile der Welt. Das Britische Empire umfasste etwa ein Viertel der Landmasse der Erde und beherrschte die Meere. Die Unabhängigkeit der USA wurde durch Spionage und Handel schnell untergraben. Die USA expandierten und Kanada war in den Händen dieser europäischen Aristokraten. Echte Spionage hat kein offizielles Hauptquartier mit einer Messingplakette an der Tür und keinem Namen. Ein Supercluster besiegte die französischen, österreichischen und preußischen Konkurrenten. Unterdessen mussten sich Juden immer großen Imperien unterwerfen und wurden überwacht. Epstein konnte nur innerhalb des angelsächsischen Rahmens agieren. Und derselbe Rahmen hat eine geheime Beziehung zu den Russen.

Seit Jahrtausenden mussten sich Juden riesigen Imperien unterwerfen und ihnen dienen. Das hat sich nie geändert. Wären Juden ein Imperium wie die Assyrer oder Babylonier gewesen, hätten sie kleinere Gruppen dominiert und sich wie jedes andere Imperium verhalten, das vor ihnen in Mesopotamien existierte. Im großen Schema der Weltmacht regierten die Germanen das Britische Empire, die USA, Kanada, Australien usw. Einige wenige jüdische Gruppen und Einzelpersonen und das winzige Israel hatten nie entscheidende Macht in größerem Maßstab. Tatsächliche Imperien schufen und verbreiteten aus verschiedenen Gründen klassische Verschwörungsliteratur. Das ist kein Spezialwissen. Das ist nicht rebellisch. Es ist dasselbe, woran 2 Milliarden Muslime glauben, bis hinunter zum niedrigsten Ziegenhirten.

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