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Estland lässt offiziell ukrainische Angriffe auf Russland über sein Gebiet zu
Techniker brachten Spaniens Mega-Stromausfall sofort mit Solar-Strom in Verbindung – Tonprotokolle

Den Tonaufnahmen zufolge, die dem spanischen Parlament vorliegen, wussten die Techniker von Anfang an, dass der Stromausfall auf der Iberischen Halbinsel im Jahr 2025 auf die unzuverlässige Solarenergie zurückzuführen war. Das Blackout im April 2025 war das schwerste in Europa seit über 20 Jahren. Eine vom spanischen Senat eingesetzte Untersuchungskommission veröffentlichte interne Audioaufnahmen von Betreibern […]
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Exiled Crown Prince Says The Iranian People Want Complete Regime Change
The Iranian people want complete regime change, according to Iran’s exiled crown prince Reza Pahlavi. While speaking to a packed hall at the Conservative Political…
United Nations Human Rights Diplomat Resigns, Warns UN Preparing For Possible Use Of Nuclear Weapon Against Iran
‘I suspended my duties so as not to be part of or a witness to this crime against humanity, in an attempt to prevent a…
China und Pakistan veröffentlichen 5-Punkte-Plan zu rLage am Golf

China und Pakistan legen Fünf-Punkte-Vorschläge zur Lage am Golf und im Nahen Osten vor und fordern die sofortige Einstellung der Feindseligkeiten. China und Pakistan haben am Dienstag bei Gesprächen zwischen dem chinesischen Außenminister Wang Yi und dem pakistanischen Vizepremierminister und Außenminister Mohammad Ishaq Dar in Peking fünf Vorschläge zur Wiederherstellung von Frieden und Stabilität in […]
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Iran macht Israel dem Erdboden gleich, Trump gerät in Panik, während US-Marines Kharg und Hormuz ins Visier nehmen | Larry Johnson
Der Konflikt im Nahen Osten hat im März 2026 eine dramatische Eskalationsstufe erreicht. Im Rahmen der Operation „True Promise 4“ hat der Iran zusammen mit Verbündeten wie der Hisbollah und den Huthis aus dem Jemen Israel massiv unter Beschuss genommen. Gleichzeitig droht die Schließung der Straße von Hormuz die globale Energieversorgung zu destabilisieren. In einem aktuellen Interview analysiert der ehemalige CIA-Analyst Larry Johnson die Lage als asymmetrischen Abnutzungskrieg, in dem Israel und die Golfstaaten durch ihre geringere strategische Tiefe und erschöpfte Luftabwehr zunehmend in Bedrängnis geraten. Die US-Regierung unter Präsident Trump reagiert mit widersprüchlichen Signalen – von Drohungen einer Bodenoperation bis zu Panik über steigende Ölpreise.
Asymmetrie des Krieges: Größe, Tiefe und Ausdauer
Larry Johnson erklärt die Dynamik mit einem einfachen Vergleich: Ein großes Territorium (Iran) kann täglich Angriffe absorbieren und fortsetzen, während ein kleines Land (Israel, ca. 22.000 km²) schnell an seine Grenzen stößt. Israel verfügt nur über wenige große Ballungszentren – Jerusalem, Haifa und Tel Aviv –, in denen über die Hälfte der Bevölkerung lebt. Es gibt keine Dutzende verstreuter Kraftwerke oder Raffinerien wie im Iran.
Jeder Treffer auf israelische Infrastruktur wie die Chemiefabrik Ramat Hov nahe Dimona oder die Raffinerie in Haifa wirkt daher viel schwerwiegender als vergleichbare Schäden im Iran. Johnson betont: „Es schmerzt Israel mehr, eine einzige Chemiefabrik zu verlieren, als dem Iran zehn davon zu nehmen.“ Iran besitze strategische Tiefe, während Israels Fähigkeit, Schmerz zu ertragen, deutlich geringer sei – trotz der hohen Belastung für die iranische Bevölkerung.
Täglich gehen Berichte über Millionen Israelis in Schutzräumen ein. Die israelischen Abfangsysteme (Iron Dome, David’s Sling) zeigen deutliche Schwächen: Laut Berichten dringen bis zu 80 % der iranischen Raketen durch. Die Hisbollah koordiniert Angriffe aus dem Libanon, die Huthis aus dem Jemen nutzen sogar hypersonische Waffen wie die „Palestine 2“, die Israel in nur etwa 15 Minuten erreichen kann.
Schwere Verluste der IDF und interne Warnungen
Die israelische Armee (IDF) steht unter enormem Druck. Der aktuelle Generalstabschef hat vor dem Sicherheitskabinett Alarm geschlagen: Die IDF stehe kurz vor dem Kollaps, das Reservistensystem halte nicht mehr lange durch. Es fehle an einer neuen Wehrpflicht-, Reservisten- und Dienstverlängerungsgesetzgebung. Ohne diese könne die Armee ihre Routineaufgaben bald nicht mehr erfüllen.
Besonders dramatisch sind die Verluste im Libanon: Die Hisbollah hat in einem einzigen Tag 21 Merkava-Panzer (die modernsten der IDF) ausgeschaltet, zuvor bereits acht weitere. Insgesamt sollen seit Beginn der Offensive in Südlibanon über 100 Panzer zerstört oder kampfunfähig gemacht worden sein. Das erinnert an die Niederlage von 2006, ist aber nach Johnsons Einschätzung noch schwerwiegender. Israel habe weder die Hamas in Gaza entscheidend geschlagen noch die Hisbollah bezwingen können – trotz massiver materieller Überlegenheit.
Interne israelische Stimmen bestätigen die Krise: Ein ehemaliger Ombudsmann der IDF warnte, was im nächsten Kriegsabschnitt auf Israel zukomme, sei „erschreckend“. Johnson zitiert hebräischsprachige Medien, die offen über die prekäre Lage sprechen.
Erschöpfung der Luftabwehr in Israel und den Golfstaaten
Die Golfstaaten (UAE, Bahrain, Saudi-Arabien) und Israel haben in nur einem Monat Tausende Abfangraketen verschossen – offiziell bis zu 2.400 allein im Golfraum. Johnson zweifelt an diesen Zahlen: Der Gesamtbestand an modernen PAC-3-Raketen (Patriot) lag Ende 2025 bei maximal ca. 4.620 Stück weltweit. Ein erheblicher Teil sei bereits in der Ukraine und in früheren Konflikten verbraucht worden. Was jetzt gefeuert werde, seien vermutlich ältere PAC-2- oder gar PAC-1-Varianten – optisch eindrucksvoll, aber militärisch oft wirkungslos.
Die Folge: Die Luftverteidigung der Golfstaaten sei weitgehend erschöpft. Iran könne Ziele nach Belieben angreifen. Berichte sprechen von Treffern auf US-Kommandozentralen in den Emiraten, Drohnenangriffen auf die 5. US-Flotte und Schäden an Infrastruktur. Ein iranischer Sprecher reagierte auf Trumps Drohungen klar: Die Straße von Hormuz bleibe für „feindlichen Verkehr“ gesperrt; bei Angriffen auf iranische Anlagen drohe die vollständige Schließung, verbunden mit Vergeltung gegen Energieinfrastruktur in Israel und bei US-Verbündeten.
Die Golfstaaten unter Druck: Fragile Strukturen
Johnson beschreibt die Golfmonarchien als wenig resilient. Die Vereinigten Arabischen Emirate – trotz futuristischer Wolkenkratzer – verfügen teilweise über kein modernes Kanalisationssystem; Abwasser werde täglich per Lkw abtransportiert. 83 % der Einnahmen aus Öl, Tourismus, Handel und Finanzen seien durch den Konflikt weggebrochen. Dubai und andere Zentren leiden massiv.
Noch kleiner und verwundbarer ist Bahrain mit hohem schiitischem Bevölkerungsanteil und einem Herrscher, der das Land verlassen habe. Johnson prognostiziert: Möglicherweise brechen UAE oder Bahrain als Staaten in den kommenden Monaten zusammen. Saudi-Arabien und andere haben keine echte organische politische Basis – sie beruhen auf Stammesdominanz und Öleinnahmen. Im Gegensatz dazu wählten nur Irak und Iran ihre Führungen (wenn auch eingeschränkt).
Iran nutze die Situation, um die Machtverhältnisse im Golf neu zu ordnen – möglicherweise sogar in Abstimmung mit der Türkei.
US-Politik unter Trump: Widersprüche und Eskalationsrisiken
Präsident Trump sendet widersprüchliche Signale: Einerseits spricht er von Verhandlungen mit einem „neuen, besseren Regime“ in Iran, andererseits droht er mit der „Auslöschung“ von Kraftwerken, Ölfeldern und der Insel Kharg (dem zentralen iranischen Ölexporthafen). Gleichzeitig plant die US-Regierung offenbar Bodenoperationen – unter anderem mit Marines und Fallschirmjägern –, um die Straße von Hormuz „zu öffnen“ oder 1.000 Pfund angereichertes Uran zu bergen.
Johnson hält solche Pläne für logistisch hochproblematisch und militärisch fragwürdig:
Eine Bodenoperation auf Kharg oder zur Öffnung der Meerenge ignoriert Minen, Unterwasser-Drohnen, U-Boote, Küstenartillerie und Raketen.
Ein Raid ins iranische Inland (z. B. zu Uranlagern) erfordert extreme Luftunterstützung, Treibstoffdepots und birgt hohe Verlustrisiken – wie schon bei früheren US-Operationen (Eagle Claw 1980, Bin-Laden-Raid).
Die Idee, Öl zu kontrollieren, widerspricht früheren Sanktionslockerungen, die den Ölfluss eigentlich erhöhen sollten.
Johnson sieht hier „Panik, getarnt als Aggression“. Die Operationen seien teilweise PR-getrieben und gefährdeten US-Soldaten ohne klaren militärischen Nutzen.
Wirtschaftliche und globale Folgen: Stagflation und multipolare Verschiebung
Die Schließung der Straße von Hormuz (durch die normalerweise ca. 20 % des weltweiten Öls fließen) hat die Ölpreise massiv in die Höhe getrieben. In den USA stieg Benzin teilweise auf über 6 Dollar pro Gallone (Kalifornien). Diesel verteuerte sich noch stärker. Das treibt Inflation, Transportkosten, Düngemittelpreise und Lieferketten in die Höhe – mit Risiko einer Stagflation wie in den 1970er Jahren.
Iran verdient trotz Sanktionen weiter durch Exporte nach China (teilweise über chinesische Tanker mit „Toll“). Die Golfstaaten verlieren massiv. Langfristig beschleunigt der Konflikt den Übergang zu einer multipolaren Weltordnung: China profitiert vom Absatz von Elektrofahrzeugen, Russland und Iran festigen ihre Positionen. Der Dollaranteil an globalen Reserven sinkt weiter. Johnson sieht hier den Beginn einer neuen wirtschaftlichen und politischen Ordnung – vergleichbar mit dem Aufstieg Chinas nach 1972.
Selbst Flugzeugträger wie die USS Gerald Ford (die offenbar durch einen Brand schwer beschädigt wurde) und hohe Wolkenkratzer verlieren in dieser Ära mit Hyperschallwaffen und Drohnen an Relevanz.
Fazit: Ein Wendepunkt mit ungewissem Ausgang
Larry Johnson zeichnet ein Bild eines Krieges, den Israel und die US-gestützten Golfstaaten auf Dauer kaum durchhalten können. Die „Achse des Widerstands“ (Iran, Hisbollah, Huthis, irakische Milizen) zeigt Koordination und Ausdauer. Interne israelische Warnungen und erschöpfte Abwehrsysteme deuten auf ernste Schwierigkeiten hin.
Die US-Politik wirkt widersprüchlich und risikoreich. Ob eine Bodenoperation kommt oder Verhandlungen greifen, bleibt offen – doch die wirtschaftlichen Schocks (Ölpreise, Inflation) treffen bereits jetzt die globale Wirtschaft. Der Konflikt könnte die politische Landkarte des Nahen Ostens und die Weltwirtschaftsordnung nachhaltig verändern. Johnson warnt: Die kommenden Wochen und Monate werden entscheidend sein – mit hohem Risiko weiterer Eskalation.
Thailand macht den Anfang: Regierung veröffentlicht Notfallplan wegen Energiekrise
Thailand bereitet sich mit einem dreistufigen Notfallplan auf eine mögliche schwere Treibstoffkrise vor, der im Ernstfall weitreichende Eingriffe in Wirtschaft und Alltag vorsieht. Wie die Bangkok Post berichtet, reagiert die Regierung damit auf wachsende Risiken durch geopolitische Spannungen und mögliche Störungen der globalen Ölversorgung.
In der ersten Phase setzt die Regierung auf Stabilisierung: strategische Reserven werden genutzt, Preise überwacht und Lieferketten abgesichert, um Engpässe möglichst zu vermeiden. Doch bereits in der zweiten Phase greifen deutlich stärkere Maßnahmen. Dazu gehören gezielte Eingriffe in den Verbrauch, Priorisierung bestimmter Sektoren sowie Einschränkungen bei der Nutzung von Treibstoffen, um kritische Bereiche wie Transport, Energieversorgung und Sicherheit aufrechtzuerhalten.
Besonders brisant ist die dritte Phase des Plans. Sollte es zu ernsthaften Versorgungsunterbrechungen kommen, sieht die Regierung explizit drastische Schritte vor. Dazu zählen mögliche Rationierungen, staatliche Kontrolle über Verteilung und Nutzung von Treibstoffen sowie Eingriffe, die den normalen Wirtschaftsablauf erheblich einschränken könnten. Ziel wäre es, verbleibende Ressourcen strikt zu steuern und lebenswichtige Infrastruktur zu sichern.
Die Regierung macht damit deutlich, dass sie nicht nur mit Preisschocks rechnet, sondern auch mit realen physischen Engpässen. Dass ein solcher Plan öffentlich vorgestellt wird, zeigt, wie ernst die Lage eingeschätzt wird: Es geht nicht mehr nur um wirtschaftliche Schwankungen, sondern um Szenarien, in denen Energie zu einem knappen, staatlich verwalteten Gut wird.
Teuerungs-Schub: “Nur” 2,7 Prozent Inflation? Wie die Wahrheit schöngerechnet wird
Die Inflation in Deutschland springt im März auf den höchsten Wert seit mehr als zwei Jahren: Die stetige Teuerung hat vor allem durch die Energiepreisexplosionen im Zuge des Iran-Kriegs einen neuen Schub bekommen. Allein, laut Statistischem Bundesamt beträgt die Inflationsrate dennoch “nur” 2,7 Prozent. Das klingt (ganz im Dienste der Politik) harmlos. Mit den Realitäten, die die Bürger erleben, hat diese Zahl aber wenig zu tun.
Der folgende Artikel erschien zuerst im Deutschlandkurier:
Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist die Inflation im März als Folge des Nahost-Krieges merklich angezogen – von 1,9 Prozent im Vormonat auf 2,7 Prozent. In den Ohren der Verbraucher muss dieser vergleichsweise noch immer niedrige Wert wie ein Aprilscherz klingen – mal ganz abgesehen davon, dass die Preise in den vergangenen fünf Jahren im Schnitt um 30 Prozent gestiegen sind und jede Erhöhung ohnedies auf ein bereits horrende hohes Preisniveau trifft.
Tatsächlich wird mit kaum einer anderen Zahl so viel statistisches Schindluder betrieben wie mit der offiziellen Teuerungsrate. Denn es sind zwei Zahlen, die so gar nicht zusammenpassen wollen: 2,7 Prozent Inflation klingen fast harmlos, wenn man bedenkt, dass allein Schoko-Osterhasen im Schnitt 27 bis 29 Prozent mehr kosten als im Vorjahr. Bei einigen Markenherstellern kosten sie sogar das Doppelte.
Die offizielle Inflationsrate von jetzt 2,7 Prozent deckt sich auch in keiner Weise mit der gefühlten Inflation der Verbraucher beim Einkaufen und schon gar nicht beim Tanken. Davon weiß nicht nur der Osterhase zu berichten.
Der „Warenkorb“-Trick
Denn: Beim Berechnen des Verbraucherpreisindex bzw. der Inflationsrate verwenden die Bundestatistiker einen sogenannten „Warenkorb“ mit rund 700 gewichteten Warenarten und Dienstleistungen – von A wie Abendkleid über B wie Bügelbrett, L wie Linoleumboden, O wie Oper, S wie Surfbrett bis Z wie Zimmerpflanzen. Alles Dinge, die im Alltag von „Otto Normalverbraucher“ überwiegend keine oder kaum eine Rolle spielen!
Kaffee 25 Prozent teurer, Gurken 30 Prozent
Da sind folgende Zahlen schon interessanter: Im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen etwa mussten die Verbraucher im Herbst deutlich mehr für Bohnenkaffee (+24,4 Prozent) und Apfelsaft (+14,2 Prozent) bezahlen als ein Jahr zuvor. Obst verteuerte sich um durchschnittlich 9,6 Prozent – darunter Erdbeeren, Himbeeren oder Stachelbeeren um 19,4 Prozent. Die Preise für Gurken zogen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 30,2 Prozent an, die für Tomaten um 26,9 Prozent.
Bundesweit sind die Preise für Orangensaft teilweise um über 28 Prozent seit Anfang 2025 gestiegen. Hackfleisch kostete zuletzt 13 Prozent mehr. Butter verteuerte sich teilweise um 20 Prozent und mehr. Bier, das deutscheste Getränk, ist im Supermarkt kaum noch unter zehn Euro „Aktionspreis“ pro Kasten zu bekommen. Von der Gas- und Stromrechnung erst gar nicht zu reden, und schon überhaupt nicht vom Tanken!
Merke: Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast!
Pandemie-Börse? WHO-Pandemievertrag sieht “Umschlagplatz für gefährliche Erreger” vor
Die WHO möchte gemäß dem Pandemievertrag eine Datenbank schaffen, die die Speicherung und den Tausch von Krankheitserregern ermöglicht. Eine Einigung zu den Details steht noch aus, doch schon jetzt steht dieser „Umschlagplatz für gefährliche Erreger“ in der Kritik. Jurist Philip Kruse warnt davor, dass hier ein verführerischer Anreiz geschaffen werde, potenziell gefährliche Erreger “selbst zu schaffen oder sogar freizusetzen”, um „künstliche Pandemien“ auszulösen – mit denen sich wiederum gewaltige Profite generieren lassen.
Der folgende Artikel ist eine Übernahme einer Meldung des Multipolar-Magazins:
Genf / Berlin. (multipolar) Juristen kritisieren eine geplante WHO-Datenbank, in der Krankheitserreger zukünftig gespeichert und ausgetauscht werden können. Die entsprechenden Pläne sind Teil des WHO-Pandemievertrags, den die Vertragsstaaten schon im Mai 2025 verabschiedet hatten. Auf die konkreten Details zum Umgang mit der Datenbank konnte man sich damals jedoch nicht einigen. Der noch offene Punkt soll im Anhang zu Artikel 12 des Pandemievertrags definiert werden. Derzeit versucht eine WHO-Verhandlungsgruppe, bis zur nächsten WHO-Vollversammlung im Mai, eine Einigung auszuarbeiten. Das auszuarbeitende Konzept für die Plattform heißt „Pathogen Access Benefit Sharing“ (PABS). Dabei soll der Zugang („access“) zu neuen Krankheitserregern geregelt werden. Zudem sollen Regelungen zum Vorteilsausgleich („benefit sharing“) definiert werden, wenn etwa Pharmafirmen die Informationen aus der Datenbank nutzen.
Der Jurist Philipp Kruse sprach im Interview mit dem Cicero von einer „Erreger-Börse“ und nannte die geplante Datenbank einen „Umschlagplatz für gefährliche Erreger“. Die WHO-Mitgliedstaaten würden rechtlich verpflichtet, Erreger sowohl in physisch-biologischer Form wie auch als Datensequenz an ein bestimmtes WHO-Labor zu senden. Der Anwalt für Gesundheitsrecht kritisiert insbesondere, dass auch Pharmafirmen mit eigenständigen Profitinteressen sich über „eine Art Abo“ Zugriff auf die gefährlichen Erreger sichern können, um Impfstoffe gegen mögliche Pandemien zu entwickeln. Wenn Impfstoffhersteller „rechtzeitig auf den richtigen Erreger gesetzt“ hätten, würden sie „im Pandemiefall einen Riesengewinn“ machen, erläutert Kruse.
Er problematisiert zugleich die „mangelnde Transparenz“. Die WHO-Struktur zu Pandemievorsorge ähnele einem „Kartell“, in dem durch „Absprachen und Insiderwissen“ „sehr viel Geld“ verdient werden könne. Der Jurist verweist dabei auf das Geflecht aus militärischen, universitären, gesundheitspolitischen und privatwirtschaftlichen Akteuren aus der Zeit „vor Covid“, das im Zuge der Corona-Krise bekannt geworden sei. Durch die Verquickung von öffentlichen und privatwirtschaftlichen Interessen („Public-Private-Partnership“) hätten sowohl der Staat und Forschungseinrichtungen als auch Unternehmen vom Verkauf der Corona-Impfstoffe profitiert. Kruse stellt vor diesem Hintergrund das geplante Modell grundsätzlich infrage. Die Bereitstellung der Datenbank sei „ein unglaublich verführerischer Anreiz, potentiell gefährliche Erreger selbst zu schaffen oder sogar freizusetzen“ und damit „künstliche Pandemien“ auszulösen.
Die vertragliche Ausgestaltung der geplanten Datenbank sei in Hinblick auf mögliche Pflichten oder Auflagen für die Pharmafirmen „noch weitgehend offen“. Auch enthalte der aktuelle Entwurf des Pandemievertrags keine „eigenständigen Restriktionen“ zur Gain-of-Function-Forschung, mit der Erreger im Labor gefährlicher gemacht werden können. „Auch künstlich geschaffene Erreger mit Pandemiepontenzial würden zukünftig in der Datenbank gespeichert werden“, betont Kruse. Der Verweis auf die Biowaffenkonvention von 1972 im Vertragsentwurf sei nicht ausreichend, da die Konvention selbst lückenhaft sei. Der Konvention fehle ein „Durchsetzungssystem“, sie erlaube Biowaffenforschung zur „Gefahrenabwehr“ und sei zudem nur für „physische Laborproben“ konzipiert worden. Bei der elektronischen Gensequenzierung von Erregern gebe es „völkerrechtlich betrachtet gar keine Schranken“.
Auch die Juristin und Direktorin der Agentur für Globale Gesundheitsverantwortung Silvia Behrendt warnt im Gespräch mit Multipolar: Auf globaler Ebene entstünden immer mehr „staatliche Verpflichtungen, die nicht mehr vom Grundsatz der Arzneimittelsicherheit geleitet“ seien. Ebenso gerate die Verantwortung der Pharmaindustrie für entstandene Arzneimittelschäden aus dem Blick. Die Vorstellung „auf neuartige Virussequenzen sofort mit notfallzugelassenen Pandemieimpfstoffen zu reagieren“, gehe auf das militarisierte Konzept der „Globalen Gesundheitssicherheit“ zurück.
Des Weiteren kritisiert Behrendt die Machtkonzentration beim Generaldirektor der WHO. Ihm allein obliege es, den „Kreislauf der Pandemiewirtschaft“ in Gang zu setzen. Mit der Ausrufung eines entsprechenden Gesundheitsnotstandes würden das PABS-System und Notfallzulassungen aktiviert. Gleichzeitig würden globale Vorverkaufsverträge mit denjenigen Pharmaunternehmen geschlossen, welche Zugang zur PABS-Datenbank haben. Aufgrund des „absoluten Immunitätsprivilegs“ unterlägen die Entscheidungen des Generaldirektors keiner Rechts- oder Korruptionskontrolle. Dies sei „der einzige Grund“, warum die großen Pharmaunternehmen auf eine „WHO-Zentralisierung der Pandemieprodukte“ drängten. Der damit einhergehende Rechtsrahmen stehe im Konflikt mit rechtsstaatlichen Prinzipien. Diese Aspekte seien von den Verhandlungsteams „zu keinem Zeitpunkt thematisiert“ worden.
Die Slowakei hat sich Anfang Februar kritisch zu den laufenden Verhandlungen zur WHO-Datenbank positioniert. Auf Grundlage einer „rechtlichen Analyse des Justizministeriums“ werde die slowakische Verhandlungsdelegation eine „wesentliche Überarbeitung“ des geplanten PABS-Systems fordern. Die derzeitigen Formulierungen weisen „schwerwiegende rechtliche, institutionelle und sicherheitsrelevante Mängel“ auf, heißt es in einer Erklärung des Justizministeriums. Problematisiert werden die Rolle des WHO-Sekretariats und des Generaldirektors und „systematische Risiken“ im Zusammenhang mit militärisch-ziviler Forschung sowie der Gain-of-Function-Forschung. Ohne „grundlegende Korrekturen“ sei der Pandemievertrag nicht „mit dem Prinzip der Rechtsstaatlichkeit, der internationalen Verantwortung und den verfassungsrechtlichen Anforderungen der Mitgliedstaaten vereinbar“.
Multipolar wollte von der deutschen Bundesregierung wissen, wie sie sich zur Kritik an der geplanten WHO-Datenbank verhält. Das Bundesjustizministerium verwies auf das Bundesgesundheitsministerium, das „federführend“ zuständig sei. Von dort hieß es auf Anfrage, die Bundesregierung kommentiere in laufenden Verhandlungen „weder eigene inhaltliche oder strategische Erwägungen noch die anderer EU-Partner“. „Zivilgesellschaft, Wissenschafts- und Wirtschaftsvertreter“ würden die Verhandlungen als „Beobachter“ begleiten. Im „inoffiziellen Auftaktsegment“ hätten diese Gruppen die Möglichkeit, „ihre Interessenlagen und Kommentare“ zu präsentieren. Die Verhandlungen selbst würden von den WHO-Mitgliedstaaten im „geschlossenen Format“ geführt.
Mythos: Erneuerbare Energien sind billig
WUWT, Gastautor, Roger Caiazza
Ich wollte schon lange mit dem Mythos aufräumen, dass erneuerbare Energien den billigsten Strom liefern. Dieser Mythos ist mittlerweile allgemein bekannt, weshalb eine Widerlegung stichhaltige Argumente erfordert. Eine Artikelserie von Steve Carson auf dem Blog „Science of Doom “ erklärt, warum dieser Mythos falsch ist. Er fasst es so zusammen: „Wir haben viel billige, aber fluktuierende Energie erzeugt, und jetzt ist es teuer, das System am Laufen zu halten, wenn diese Energie nicht verfügbar ist.“
In einem Leseleitfaden zu seinen jüngsten Beiträgen zum Thema erneuerbare Energien erklärt Carson, warum günstige erneuerbare Energien nicht automatisch zu günstigem Strom führen. Mein Kollege Francis Menton und ich argumentieren schon lange, dass, bevor New Yorks unkontrollierter Ausbau erneuerbarer Energien weiter vorangetrieben wird, ein Pilotgebiet die Übergangsvorgaben umsetzen sollte, um die Folgen zu beobachten. Carson verfasste 14 Beiträge, die zunächst einen breiteren Überblick boten (einschließlich China und Europa) und sich dann auf Südaustralien als das geeignetste Praxisbeispiel für den Ausbau erneuerbarer Energien konzentrierten, um die Realität anderer Regionen zu untersuchen.
Ich empfehle die gesamte Serie. Carson schlägt vor, die Beiträge chronologisch zu lesen, besonders wenn man die Serie noch nicht kennt. Jeder Beitrag ist in sich abgeschlossen, aber „zusammen ergeben sie ein klares Bild davon, warum „billige erneuerbare Energien“ nicht automatisch billigen Strom erzeugen und warum das System letztendlich für Flexibilität, Reservekapazitäten und die Verkabelung bezahlen muss.“
Falls Sie keine Zeit haben, alle zu lesen, schlug Carson Folgendes vor:
- Wenn Sie nur eines lesen: Das Preisparadoxon
- Wenn Sie mehr über den Markt in Südaustralien (SA) erfahren möchten: Preisparadoxon → Batterien in SA → Marktmechanismen → Rätsel der negativen Preise → Unsichtbarer Markt für erneuerbare Energien → Solare Mittagspause
- Wenn Sie sich für Infrastruktur und Geografie interessieren: Deutschland hält die Lichter am Laufen → 1.500-km-Staffellauf
- Wenn Sie die „Kosten für die Verbraucher“ betrachten wollen: Deutschland/Großbritannien/Frankreich: Der Preis der Energiewende
Im Folgenden werden die Beiträge in chronologischer Reihenfolge aufgelistet, jeweils mit einer kurzen Zusammenfassung.
1) Chinas erneuerbare Energien und PR
Steve Carson erklärt, wie leicht man mit denselben Daten ganz unterschiedliche Geschichten erzählen kann. Chinas Wachstum im Bereich der erneuerbaren Energien ist enorm – aber das gilt auch für die Kohle. Dieser Beitrag zeigt, welche Daten (z. B. Energiemenge in TWh, prozentuales Wachstum eines ausgewählten Jahres) Ihnen die gewünschte Antwort liefern.
2) Deutschland und die erneuerbaren Energien
Dieser Beitrag beschreibt eine ähnliche Situation in Deutschland. Der deutsche Strommix hat sich seit 2015 verändert. Die Nachfrage ist deutlich gesunken (aufgrund der Stilllegung von Schwerindustrie), und die Energiequellen haben sich gewandelt: „Kohle stark zurückgegangen, Kernenergie praktisch nicht mehr vorhanden, Wind- und Solarenergie massiv ausgebaut“. In diesem Fall spielt die Datenauswahl keine Rolle – das Ergebnis bleibt dasselbe. Carson weist darauf hin, dass Importe die durch die schwankende Verfügbarkeit erneuerbarer Energien entstehenden Lücken schließen. Dieser Beitrag bietet einen Überblick, bevor in späteren Beiträgen die grenzüberschreitende Energieversorgung genauer betrachtet wird.
Einschub: Wer beliefert Deutschland?

Innerhalb von fünf Jahren haben sich die Gesamtimporte um fast das Zweieinhalbfache erhöht. Das ist genau das, was man erwarten würde, wenn man gleichzeitig Folgendes berücksichtigt:
- Erneuerbare Energien stark fördern
- Schalten Sie Ihre Atomflotte ab, und
- Sie setzen Kohle und Gas seltener ein als früher.
Die Aufschlüsselung nach Ländern ist interessant:
- Frankreich, Norwegen/Schweden und die Schweiz dominieren.
- Dänemark scheint überraschend wichtig zu sein.
- Die Niederlande, Polen, Tschechien und Belgien spielen zwar eine Rolle, sind aber eher Nebendarsteller als Hauptdarsteller.
Link von obiger Empfehlung: Deutschland hält die Lichter am Laufen → 1.500-km-Staffellauf
3) Deutschland, Erneuerbare Energien & Die Stromversorgung
Befürworter grüner Energie verweisen oft auf den Erfolg des deutschen Energiewandels hin, um zu beweisen, dass es möglich ist. Dieser Artikel erklärt, wie dies gelang und warum es nicht übertragbar ist. Kurz gesagt: Der deutsche Energiewandel nutzt Interkonnektoren häufig als „erweiterten Netzspeicher“. Der Artikel beschreibt Deutschlands Energieimporte, die Lieferanten und warum grenzüberschreitende Leitungen im Stillen drei Funktionen gleichzeitig erfüllen – die Verteilung günstiger Stromerzeugung, die Bereitstellung von Reservekapazitäten und die Nutzung von Wettervorteilen.
4) Das 1.500-km-Staffelrennen: Warum der spanische Wind Mühe hat, Deutschland zu erreichen
Die Annahme, die akademischen Studien zugrunde liegt, die belegen wollen, dass Wind-, Wasser- und Solarenergie ohne neue Technologien das Stromnetz effektiv versorgen können, ist, dass der Wind irgendwo weht, wenn er im eigenen Land nicht weht. Dieser Beitrag beleuchtet eingehend den oft übersehenen physikalischen Engpass: die Stromübertragung. Carson erklärt, dass Spanien meteorologisch gesehen „anti-deutschland“ sein kann, aber „der grenzüberschreitende Stromtransport ist ein jahrzehntelanger, milliardenschwerer Wettlauf um Milliarden Euro“.
5) Großbritannien und erneuerbare Energien
In diesem Beitrag analysiert Carson die Situation im Vereinigten Königreich. Er beschreibt die britische Stromerzeugung von 2015 bis 2024: „Kohle bricht zusammen, Windkraft boomt, Kernenergie geht zurück, Gas bleibt zentral.“ Sein Ansatz basiert auf einer einfachen, datenorientierten Betrachtungsweise, die die Folgefrage aufwirft: Was bedeutet „Erfolg der erneuerbaren Energien“ im Systemkontext?
6) Großbritannien und erneuerbare Energien: Wie die Magie funktioniert
Der nächste Beitrag analysiert die Daten genauer. Er zeigt, dass Großbritannien stark auf Importe, Gas, Biomassebilanzierung usw. setzt. Ich bin überzeugt, dass Marketing ein wesentlicher Bestandteil der Botschaft von Befürwortern grüner Energie ist, und Carson erklärt, wie sich die Argumentation für einen hohen Anteil erneuerbarer Energien verändert, sobald man die vollständigen Systembeschränkungen berücksichtigt. Das wären all die Einschränkungen, die diese Befürworter ignorieren.
7) Deutschland, Großbritannien und Frankreich: Der Preis der Energiewende
Carson fasst in diesem Artikel die vorherigen Aussagen zusammen:
Deutschland baute Wind- und Solarenergie massiv aus – erlebte aber gleichzeitig eine Deindustrialisierung (Industrieabwanderung) und eine deutliche Veränderung im Stromhandel mit den Nachbarländern. Großbritannien stellte die Kohleverstromung ein, setzte verstärkt auf Offshore-Windkraft und erhöhte die Verbrennung von Holzhackschnitzeln. Beide Länder waren zudem stärker auf Importe angewiesen – insbesondere Frankreich auf Atomkraft und Norwegen auf Wasserkraft.
Carson erklärt: „Die Verfechter der Energiewende versprechen oft, dass die Strompreise zwangsläufig sinken werden, weil Wind- und Solarenergie keine Brennstoffkosten verursachen.“ Ich musste erst nachschlagen, was „Verfechter“ bedeutet – es ist ein australischer Slangausdruck für einen Marktschreier. Carson untersucht, was Verbraucher tatsächlich erleben: „Die Kostenstruktur, die Abwägungen und warum ‚mehr erneuerbare Energien‘ ohne Flexibilität und entsprechende Verkabelung nicht automatisch zu ‚niedrigeren Rechnungen‘ führt.“ Ich empfehle diese Reihe, weil er die Bestandteile der Stromkosten hervorragend aufschlüsselt. In diesem Beispiel analysiert er den Großhandelspreis, die Netzentgelte und zusätzliche Kosten wie Steuern, die zusammen die Stromrechnung ausmachen, und zeigt, wie diese Faktoren die Preise in Deutschland und England im Vergleich zu Frankreich beeinflusst haben, das erneuerbare Energien nicht so konsequent verfolgt hat.
In den verbleibenden sieben Artikeln dieser Reihe nutzt Carson die Erfahrungen aus Südaustralien, um tief in die „tägliche Preis-Achterbahnfahrt und ihre wahre Bedeutung“ einzutauchen.
8) Das 100%-Experiment: Wie ein kleiner Staat zum weltweiten Labor für erneuerbare Energien wurde
Er argumentiert, dass Südaustralien das geeignetste Praxislabor für einen hohen Anteil erneuerbarer Energien sei, da es „über riesige Dachsolaranlagen, viel Windkraft und ein engmaschiges Netznetz verfügt“. Dieser Beitrag legt den Grundstein: Was hat sich zwischen 2015 und 2025 verändert, und warum verhält sich das Stromnetz anders als in der Ära der fossilen Brennstoffe üblich?
Es ist in New York State geltende Doktrin, dass ein System mit erneuerbaren Energien dem derzeitigen System überlegen ist, da die Preise für fossile Brennstoffe stark schwanken und ein Wind- und Solarsystem externe Ursachen dieser Schwankungen eliminiert. Carson erklärt, warum auch ein System mit erneuerbaren Energien mit Preisschwankungen zu kämpfen hat: „Mittags fallen die Preise ins Negative und abends schnellen sie auf extreme Höhen.“ Dieser Beitrag erläutert die „Canyon-Kurve“ und warum die Preisschwankungen im Großhandel nicht zu niedrigeren Haushaltsrechnungen führen. Der Autor empfiehlt diesen Beitrag als besten Einstiegspunkt, falls Sie nur einen Artikel über Südaustralien lesen möchten.
10) Batterien in Südafrika: Der Markt in Betrieb
Seit ich 2017 meinen Blog gestartet habe, ist mir aufgefallen, dass sich jeder Aspekt der Energiewende bei genauerer Betrachtung als komplexes Thema entpuppt. Dies ist ein gutes Beispiel dafür. Befürworter des New Yorker Klimagesetzes sehen Batteriespeicher als vielseitige Lösung: Sie sollen überschüssigen Wind- und Solarstrom in Spitzenzeiten verlagern, Kapazität und Systemdienstleistungen bereitstellen, wenn fossile Kraftwerke stillgelegt werden, und die Gesamtsystemkosten senken. Im Beispiel von San Antonio heißt es: „Batterien werden nicht gebaut, um Strom für einen Tag zu speichern – sie werden gebaut, weil der Markt schnelle Reaktionszeiten in den Randzeiten honoriert.“ Dieser Beitrag zeigt, welchen Beitrag Batterien tatsächlich im Tagesverlauf zum Stromnetz leisten.
Um meine These zu untermauern, dass sich jeder Aspekt bei genauerer Betrachtung als komplexer erweist, geht Carson detailliert auf die Regeln des NEM-Marktes ein. Der National Electricity Market (NEM) ist der vernetzte Großhandelsmarkt, der Queensland, New South Wales, Victoria, South Australia und Tasmanien verbindet. Carson erklärt, wie der NEM Geschwindigkeit belohnt: 5-Minuten-Abrechnung, „Twitch“-Märkte für Frequenzregelungs- und Systemdienstleistungen (FCAS), negatives Preisverhalten und die Bedeutung netzbildender Wechselrichter. Dies ist ein weiteres gutes Beispiel dafür, warum diese Reihe so nützlich ist. Carson analysiert alles verständlich und beschreibt die Vorgänge, um eine sehr komplexe Situation zu erklären.
12) Das Negativpreis-Rätsel – Warum Stromerzeuger für die Stromproduktion bezahlen
In der alternativen Realität erneuerbarer Energien sind negative Strompreise ein Merkmal eines Systems mit hoher Wind- und Solarkapazität. Carson erklärt: „Negative Preise sind kein Fehler – sie sind die Art und Weise, wie der Markt Überschüsse abbaut, wenn einige Erzeuger nicht abschalten können oder wollen.“ Er geht detailliert auf die Wirtschaftlichkeit des Kohle- und Gaskreislaufs, Förderprogramme für Wind- und Solarenergie und die Gründe ein, warum negative Gebote dennoch rational sein können.
Dieser Beitrag erklärt die Funktionsweise von Subventionen für erneuerbare Energien in Südafrika. Daher kann die Fachsprache in anderen Ländern abweichen. Er beschreibt:
Der „zweite Markt“, der zur Finanzierung erneuerbarer Energien beitrug: Zertifikate für die Erzeugung großer Mengen (LGCs). Wer zahlt, wie sich die Kosten auf den Stromrechnungen auswirken, warum die LGC-Werte einbrachen (weil das System funktionierte) und was neuere Mechanismen stattdessen versuchen.
Es gibt zwei neuere Mechanismen. Das Capacity Investment Scheme ist ein Bundesprogramm, das neue, erneuerbare und saubere, bedarfsgerechte Kapazitäten fördert und diese über wettbewerbliche Ausschreibungen in den NEM-Regionen vergibt. Herkunftsnachweise für erneuerbare Energien (REGO) sind handelbare Zertifikate, die bestätigen, dass eine bestimmte Strommenge aus erneuerbaren Quellen erzeugt wurde. Ich vermute, kann es aber nicht beweisen, dass die meisten Märkte ähnliche Mechanismen verwenden.
14) Die solare Mittagspause, die die Kohleindustrie nicht bieten kann (und die Gasindustrie nur bedingt)
Dies ist ein weiteres Beispiel für die verborgenen Komplexitäten des Stromsystems, die Insider verstehen, die aber von Befürwortern erneuerbarer Energien ignoriert werden. Der eher technische Beitrag erklärt, warum thermische Kraftwerke nicht einfach um 8 Uhr morgens abgeschaltet und um 16 Uhr wieder angefahren werden können, ohne Kosten und Risiken zu verursachen. Er beleuchtet die physikalischen Aspekte der Negativpreisentwicklung – Anfahrvorgänge, Lastspitzen, Lastzyklen und warum Batterien eine sinnvolle Überbrückung darstellen.
Diskussion
Während ich diese Zusammenfassung vorbereitete, fielen mir einige Zitate aus den Artikeln ins Auge.
Die Ergebnisse aus Deutschland, England und Frankreich zeigen Folgendes:
- Systemkosten überwiegen Rohstoffeinsparungen: Während die „Großhandelspreise“ eines windigen Tages niedrig sein mögen, treiben die Kosten für die Bewältigung dieser Variabilität (die blaue Schicht) und die „alten“ Subventionen der Vergangenheit (die rote Schicht) den Gesamtpreis in die Höhe.
- Dekarbonisierung durch Importe: Sowohl Großbritannien als auch Deutschland haben ihre „Dekarbonisierung“ teilweise durch den Import französischer Kernenergie und norwegischer Wasserkraft vorangetrieben. Sie haben die Stabilität ihrer Stromnetze an Nachbarländer mit solideren Grundlagen ausgelagert.
- Der nukleare Vorteil: Frankreich kann trotz seiner technischen Krise im Jahr 2022 ein stabileres und preisgünstigeres Einzelhandelsumfeld aufrechterhalten, indem es die massiven Kosten für „Redispatch“ und „Kapazitätserweiterung“ vermeidet, die seine Nachbarn plagen.
Die eingehende Analyse des Testfalls in Südaustralien ergab folgende Punkte:
Daten aus Südafrika veranschaulichen das „Preisparadoxon“: Wie „kostenloser“ Brennstoff aus Sonne und Wind einen Markt mit extremen Hoch- und Tiefpreisen geschaffen hat, der selten zu einer „günstigen“ Rechnung für den Durchschnittshaushalt führt.
Ein wichtiger Punkt: Batterien mögen negative Preise, weil das Laden dadurch billig (oder sogar kostenlos) wird. Allerdings sind Batterien durch ihre Energiekapazität und ihren Ladezustand begrenzt – sie können keinen unendlichen Überschuss aufnehmen.
Das ist die Kernaussage der vorangegangenen Artikel:
- Mittags sinken die Preise ins Negative, weil die Nachfrage nach Solarstrom die Nachfrage übersteigt.
- Die Preise steigen abends stark an, weil die Solarenergie ausfällt und der Wind die Lücke oft nicht vollständig schließen kann.
- Das Knappheitssignal hat den Einsatz von Batterien erforderlich gemacht – nicht um „den Staat über Nacht am Laufen zu halten“, sondern um als schnelle Brücke zu dienen, während die Produktion in kleineren Werken und die Importe langsamer anlaufen.
Der eigentliche Wandel besteht also nicht darin, dass „erneuerbare Energien billig sind“. Der eigentliche Wandel besteht vielmehr darin:
Wir haben viel billige, intermittierende Energie erzeugt, und jetzt besteht der teure Teil darin, das System zum Laufen zu bringen, wenn diese Energie nicht verfügbar ist – oder gar zuviel davon ins Netz gedrückt wird.
Abschluss
Ich kann diese Artikelreihe wärmstens empfehlen, da sie eine hervorragende Informationsquelle zum Mythos der billigen erneuerbaren Energien darstellt.
Steve Carsons ursprüngliche Website „Science of Doom“ befasste sich mit Klimawissenschaften. Jetzt veröffentlicht er seine Artikel auf einem gleichnamigen Substack .
Roger Caiazza bloggt auf Pragmatic Environmentalist of New York über Energie- und Umweltthemen in New York . Dies spiegelt seine persönliche Meinung wider und nicht die seiner früheren Arbeitgeber oder anderer Unternehmen, mit denen er in Verbindung stand.
https://wattsupwiththat.com/2026/03/27/renewables-are-cheap-myth/
Der Beitrag Mythos: Erneuerbare Energien sind billig erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.
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