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Zelensky Announces Plan to Replace Millions of White Ukrainians with African Migrants
Zelensky’s government has announced a plan to replace millions of white Ukrainians with African migrants, as the European country now moves to import black people…
FBI Warns Anthropic’s ‘Mythos’ AI Can Hack Every Major Operating System in the World
The FBI is warning that Anthropic’s ‘Mythos’ AI can hack every major operating system in the world, prompting federal officials to scramble amid urgent alerts…
WHO kündigt Influenza-Pandemie an – Warnung oder perfides Drehbuch?
Es ist keine Vermutung, keine Möglichkeit, nein, es ist ein Versprechen: Die Gesundheits-Bürokraten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf haben offiziell erklärt, dass die nächste große Pandemie unausweichlich wäre – und rücken dabei die Vogelgrippe in den Fokus.
Die globalistische Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat ein neues Dokument („Influenza (avian and other zoonotic)„) vorgestellt. Darin heißt es nicht, dass wir uns vielleicht Sorgen machen müssen. Die WHO diktiert ihr Szenario als knallharten Fakt: „Es wird in Zukunft Influenza-Pandemien geben, aber wann und mit welchem Virus, sowie wo und wie sie sich ausbreiten werden, ist schwer vorherzusagen.“ Einfach so. Die nächste Welle der Panikmache rollt an.
Um ein Virus, gegen das die menschliche Bevölkerung „wenig bis gar keine Immunität“ hätte, zu kontrollieren, fordert die WHO prompt das, was sie immer gerne macht: mehr Überwachung, mehr Kontrollen, mehr Machtbefugnisse. Immerhin muss die globale Gesundheitsdiktatur ja irgendwie durchgesetzt werden.
Warum ist man in Genf so erstaunlich sicher, dass die nächste Krise kommt? Vielleicht lohnt ein Blick auf die Geldströme. Fakt ist: Die WHO profitiert finanziell enorm von globalen Notzuständen. In der Corona-Hochphase der Jahre 2020-2021 erlebte die Organisation einen wahren Geldregen. Die Einnahmen explodierten auf gigantische 7,9 Milliarden Dollar – die Notfallbeiträge sprengten das reguläre Budget um unfassbare 36 Prozent. Allein 3 Milliarden Dollar flossen für Covid-19-Einsätze. Eine grenzenlose Profiterwirtschaftung, die vor der Pandemie unvorstellbar war. Krise bedeutet Kasse.
Und da gibt es noch jemanden, der von solchen Krisen profitiert: Immer dann, wenn die WHO Alarm schlägt, taucht ein Name untrennbar verbunden im Hintergrund auf: Bill Gates. Er ist einer der mächtigsten Geldgeber der WHO und finanziert gleichzeitig das, was als „Lösung“ präsentiert wird. Erst kürzlich hat Gates über seine Impf-Allianz CEPI mehr als 54 Millionen Dollar in den Pharmariesen Moderna gepumpt. Und zwar genau für die Entwicklung von mRNA-1018 – einer neuen mRNA-Genspritze gegen eben jene Vogelgrippe, vor der uns die WHO jetzt so eindringlich warnt.
Als wäre das nicht Warnung genug: Die Gates-Stiftung und US-Gesundheitsbehörden finanzieren Versuche der National Institutes of Health (NIH) in Maryland, bei denen erwachsene Amerikaner völlig bewusst und absichtlich mit im Labor gezüchteten Pandemie-Influenzaviren infiziert werden. Bis dann wieder ein „Laborleck“ stattfindet. Das wäre ja (siehe Covid-19) nicht das erste Mal, oder?
Es stellt sich angesichts dieser Verstrickungen immer wieder die Frage, ob solche Pandemien nicht vielleicht einfach nur aus Profitgründen gewollt sind. Man forscht an solchen Viren mit Pandemiepotential, lässt sie „zufällig“ auf die Menschheit los, bietet dann – ach, wie toll! – die passenden, als Impfung getarnten mRNA-Genspritzen an, und kassiert dafür auch noch ordentlich ab. Die WHO bekommt dafür selbstverständlich noch mehr Geld und noch mehr Machtbefugnisse, zumal sie ja in weiser Voraussicht zuvor brav vor dieser Pandemie „gewarnt“ hat. Wie passend das doch ist. Doch natürlich ist so etwas ja nur eine böse Verschwörungstheorie…
EZB-Chefin schlägt Alarm: Rationierung, Inflation und Versorgungsschock drohen Europa
Lagarde schlägt Alarm: Europas Verbündete wanken, Rationierungen laufen an, nächster Schock hat begonnen
Die Präsidentin der Europäischen Zentralbank, Christine Lagarde, hat in einer außergewöhnlich offenen Rede eine Warnung ausgesprochen, die weit über Zinspolitik hinausgeht: Europa stehe vor einer historischen Bewährungsprobe, alte Sicherheiten zerbrechen, Versorgungsschocks nehmen zu – und in Teilen der Wirtschaft laufe die Rationierung bereits an.
„Einer der kritischsten Momente seit 75 Jahren“
Lagarde sprach von einer Lage, wie Europa sie seit Jahrzehnten nicht erlebt habe. Nach Pandemie, Ukrainekrieg, Energiekrise und Handelskonflikten sei nun ein weiterer Schock hinzugekommen: der militärische Konflikt rund um die Straße von Hormus – die wichtigste Energieader der Welt.
Für Europa bedeute das nichts Geringeres als das Ende alter Gewissheiten.
13 Millionen Barrel täglich fehlen
Nach Angaben Lagardes beläuft sich der aktuelle Ausfall auf rund:
13 Millionen Barrel Öl pro Tag
Das entspreche etwa 13 Prozent des weltweiten Verbrauchs.
Schon diese Zahl allein zeigt die Dimension: Es geht nicht um normale Marktbewegungen, sondern um eine globale Störung mit unmittelbaren Folgen für Preise, Industrie und Versorgung.
Kerosin verdoppelt – Flughäfen rationieren bereits
Besonders brisant: Lagarde bestätigte, dass sich die Kerosinpreise seit Ausbruch des Konflikts ungefähr verdoppelt haben.
Zudem werde an einzelnen europäischen Flughäfen bereits rationiert.
Das heißt: Die Krise ist nicht mehr theoretisch. Sie ist operativ angekommen – mitten in Europa.
Lebensmittel-Schock droht
Die EZB-Chefin verwies auf drei besonders kritische Lieferketten:
- rund ein Drittel der globalen Düngemitteltransporte läuft durch Hormus
- etwa ein Drittel des weltweiten Heliums stammt aus der Golfregion
- fast ein Fünftel der Methanolproduktion ist gefährdet
Das trifft Landwirtschaft, Chemie, Halbleiter und Industrie gleichzeitig.
Weniger Dünger bedeutet später geringere Ernten. Weniger Chemierohstoffe bedeuten Produktionsprobleme. Weniger Helium trifft Hightech und Medizintechnik.
Inflation könnte brutal zurückkehren
Lagarde machte klar, worauf Bürger am stärksten reagieren:
- Lebensmittelpreise
- Benzinpreise
Steigen beide gleichzeitig, droht eine neue Inflationswelle – selbst wenn die Teuerung zuletzt gesunken war.
Politischer Paukenschlag: „Verbündete verschwinden“
Am schärfsten waren ihre geopolitischen Worte:
Die Gewissheiten der Vergangenheit verschwinden.
Die Verbündeten verschwinden.
Freunde könnten Feinde sein.
Feinde könnten Freunde sein.
Das ist für eine EZB-Präsidentin eine bemerkenswerte Formulierung – und ein Hinweis darauf, wie tief die Verunsicherung inzwischen reicht.
Warnung an Regierungen
Lagarde stellte sich auch gegen reflexartige Krisenhilfen. Staaten könnten nicht länger jeden Schock für jeden Bürger abfedern. Der finanzielle Spielraum werde kleiner.
Wer alles subventioniere, gefährde langfristig die Staatsfinanzen.
Europas letzte Antwort: Zusammenstehen oder verlieren
Lagarde forderte ein stärker integriertes Europa:
- gemeinsamer Binnenmarkt
- tiefer Kapitalmarkt
- Investitionen europäischer Ersparnisse in Europa
- wirtschaftliche Eigenständigkeit
- strategische Souveränität
Fazit
Christine Lagarde sprach nicht wie eine klassische Zentralbankerin. Sie sprach wie eine Krisenmanagerin in einer Zeitenwende.
Wenn Europas oberste Währungshüterin öffentlich von Rationierungen, verschwundenen Verbündeten und Überlebensfragen spricht, dann ist klar:
Die nächste große Krise hat bereits begonnen.
Polizei rät Frauen: Keine Beziehung mit einem Mann eingehen!
(David Berger) Der Vorsitzende der Kriminalbeamten-Gewerkschaft (Motto „Auch wir gehören zur Brandmauer“), Dirk Peglow äußert sich in einem Gespräch mit dem ZDF zur katastrophalen Sicherheitslage für Frauen – und formuliert dabei eine provokante Zuspitzung. Angesichts von Gewalt- und Kriminalitätsstatistiken müsse man Frauen raten, besser keine Beziehung mit einem Mann einzugehen. Hinter dieser drastischen Formulierung steht […]
Der Beitrag Polizei rät Frauen: Keine Beziehung mit einem Mann eingehen! erschien zuerst auf Philosophia Perennis.
Ein unerträgliches Pontifikat: Vor einem Jahr starb Papst Franziskus
(David Berger) Heute vor einem Jahr, am 21. April 2025 (Ostermontag), verstarb Papst Franziskus im Alter von 88 Jahren nach einer gesundheitlichen Krise; als Ursache wurde unter anderem ein Schlaganfall mit anschließendem Herz-Kreislauf-Versagen genannt. Mit dem Tod von Franziskus endete eines der dunkelsten Pontifikate der katholischen Kirche in der neueren Zeit, unter dem die Kirche […]
Der Beitrag Ein unerträgliches Pontifikat: Vor einem Jahr starb Papst Franziskus erschien zuerst auf Philosophia Perennis.
Ungarns designierter Ministerpräsident will Haftbefehl des IStGH zu gegen Netanjahu ausführen

Magyar plant, Orbáns Entscheidung, Ungarn aus dem IStGH zurückzuziehen, rückgängig zu machen. Sie werde auch Netanyahu bei einem allfälligen Besuch verhaften und an den Gerichtshof überstellen. Ungarns designierter Ministerpräsident Peter Magyar hat erklärt, dass seine Regierung ihren Verpflichtungen als Mitglied des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) nachkommen und den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu festnehmen werde, sollte dieser […]
Der Beitrag Ungarns designierter Ministerpräsident will Haftbefehl des IStGH zu gegen Netanjahu ausführen erschien zuerst unter tkp.at.
„Es ist höchst unwahrscheinlich“, dass die USA den Waffenstillstand mit dem Iran verlängern; „es werden viele Bomben platzen“, wenn es keine Einigung gibt: Trump und weiter Updates
Von Tyler Durden
Zusammenfassung
- Trump hält eine Verlängerung des Waffenstillstands für „höchst unwahrscheinlich“, falls das Abkommen nicht in Pakistan unterzeichnet wird. Pakistans Premierminister Sharif soll die USA und den Iran um eine weitere Verlängerung um zwei Wochen gebeten haben.
- Präsident Pezeshkian verweist auf „historisches Misstrauen“ und erklärt auf X: „Sie wollen die Kapitulation des Iran. Die Iraner beugen sich keiner Gewalt.“
- Vance beabsichtigt, am Dienstag nach Pakistan zu reisen, wobei noch unklar ist, ob die Iraner mitkommen werden – die Pakistaner sagen Ja, aber der Zeitplan ist noch offen. Trump warnt: „Niemand spielt Spielchen“ und „es werden viele Bomben explodieren“, wenn kein Abkommen zustande kommt(PBS)
- Xi führt wichtiges Telefongespräch mit saudischem Kronprinzen: „Es war das erste Mal, dass der chinesische Staatschef die Wiederöffnung der strategisch wichtigen Wasserstraße forderte.“
***
NYT: Iraner planen Reise nach Pakistan
Die NYT berichtet nun, dass die Iraner in Kürze in Pakistan erwartet werden, obwohl sie in den letzten 12 Stunden noch dementiert hatten, dass sie bereit und willens seien, in eine zweite Verhandlungsrunde einzutreten. Unterdessen drängt Pakistan angeblich auf eine weitere zweiwöchige Verlängerung des Waffenstillstands.
„Eine iranische Delegation plant, am Dienstag nach Islamabad zu reisen, um dort Verhandlungen mit den Vereinigten Staaten zu führen, wie zwei hochrangige iranische Beamte, die mit den Plänen vertraut sind, berichten. Mohammad Bagher Ghalibaf, die einflussreiche politische und militärische Persönlichkeit, die die Gespräche leitet“, schreibt die Zeitung.
Dennoch ist der Ton aus Teheran nach wie vor entschlossen und hart, was darauf hindeutet, dass die beiden Seiten in Wirklichkeit weit davon entfernt sind, sich auf irgendetwas zu einigen, insbesondere was die Atomfrage betrifft. Während der iranische Präsident Pezeshkian kürzlich erklärte, dass „die Einhaltung von Verpflichtungen die Grundlage für einen sinnvollen Dialog ist“, bleibt dennoch ein „historisches Misstrauen“ bestehen. Er erklärte auf X: „Sie streben die Kapitulation des Iran an. Iraner beugen sich keiner Gewalt.“
Ein sehr langer Nachmittag auf Truth Social, in dem behauptet wird, dass Trump die Demokraten nicht zulassen werde, die USA zu einem Abkommen mit dem Iran zu drängen. Es heißt auch, das neue Abkommen werde weitaus besser sein als das JCPOA aus der Obama-Ära.

Und kurz darauf fügte er hinzu:

Trump: „Höchst unwahrscheinlich“, dass er den Waffenstillstand verlängert
Heute Morgen gab es zahlreiche widersprüchliche Meldungen aus Washington, Teheran und Islamabad. Trump erklärte, er werde die Straße von Hormus nicht wieder öffnen, bis eine Vereinbarung unterzeichnet sei (da beide Seiten die Wasserstraße de facto kontrollieren).
Trump hat zudem bekräftigt, dass es „höchst unwahrscheinlich“ sei, dass er den Waffenstillstand mit dem Iran verlängert, während Tasnim berichtet, dass „sich die Entscheidung des Iran, nicht an den Verhandlungen teilzunehmen, bis zum jetzigen Zeitpunkt nicht geändert hat“.
„Viele Bomben werden explodieren“, wenn der Waffenstillstand ohne Einigung endet: Trump
Präsident Trump sagt, Bomben werden explodieren, wenn der Waffenstillstand ausläuft (der am Mittwoch, dem 22. April, enden soll), berichtet PBS. Er sagte aber auch, er B wisse nicht, ob der Iran an der nächsten Verhandlungsrunde teilnimmt, aber es seiB in Ordnung, wenn der Iran bei den Pakistan-Gesprächen nicht dabei ist. Mit wem also plant Washington unter der Führung von Vizepräsident Vances Team zu sprechen … mit sich selbst? Oder vielleicht plant es einfach, weiterhin Botschaften an die Pakistaner zu senden. Die USA könnten auch versuchen zu „demonstrieren“, dass die Iraner Verhandlungen schlichtweg abgelehnt haben, was dann den erneuten Einsatz von Bomben „rechtfertigen“ würde. Hier sind die neuesten Aussagen von Trump vom Montag gegenüber PBS:
- Wenn es zu keiner Einigung kommt, „dann werden jede Menge Bomben hochgehen.“
- Bei den Gesprächen mit dem Iran wird es um Atomwaffen gehen.
- „Keine Atomwaffen. Ganz einfach. Der Iran darf keine Atomwaffen besitzen. Ganz einfach.“
- „… wir verhandeln über nichts anderes als die Tatsache, dass sie keine Atomwaffen besitzen werden“
- Zu den Äußerungen von Minister Wright, dass der Benzinpreis bis Ende 2026 oder Anfang 2027 nicht unter 3 US-Dollar fallen dürfte, sagt Trump: „Ich stimme ihm überhaupt nicht zu. Ich glaube, der Preis wird rasant fallen, wenn das Programm beendet wird. Wenn wir es beenden, wenn der Iran tut, was er tun sollte, wird der Preis rasant fallen.“
Sein jüngster Beitrag auf Truth Social vom Montagmorgen, der sehr defensiv wirkt:

Aktuelle Daten des Pentagons deuten darauf hin, dass die US-Blockade bislang 27 Schiffe zur Umkehr gezwungen hat.
Widersprüchliche Berichte über Vances Reise
Es scheint also, als fände die zweite Verhandlungsrunde tatsächlich statt, nachdem es in letzter Zeit widersprüchliche Schlagzeilen über Teherans Absicht gab, eine Delegation zu entsenden. Seit Montagmorgen signalisieren die Iraner Ablehnung, auch wenn pakistanische Beamte hinter vorgehaltener Hand durchblicken lassen, dass ihre Ankunft erwartet wird.
Die NY Post berichtet aktuell: „Vizepräsident JD Vance und die US-Delegation für die Friedensgespräche mit dem Iran sind auf dem Weg nach Pakistan und werden voraussichtlich in wenigen Stunden landen, teilte Präsident Trump der Post am Montag mit – und fügte hinzu, dass er bereit sei, sich mit hochrangigen iranischen Führern zu treffen, falls ein Durchbruch erzielt werde.“ CNN berichtet jedoch, dass er noch nicht abgereist sei und dies möglicherweise erst am Dienstag tun werde, da die Gespräche Berichten zufolge für Mittwoch geplant seien.
„Wir sollen die Gespräche führen“, sagte Trump in einem Interview, als er gefragt wurde, ob die Gespräche noch stattfinden oder ob sie scheitern. Er fügte hinzu: „Ich würde also annehmen, dass zu diesem Zeitpunkt niemand Spielchen spielt.“ Laut NYPost:
Der Präsident bestätigte, dass eine hochrangige US-Delegation – darunter Vizepräsident JD Vance, Sonderbeauftragter Steve Witkoff und Berater Jared Kushner – bereits auf dem Weg nach Islamabad ist, um die nächste Verhandlungsrunde zu führen.
„Sie sind gerade unterwegs“, sagte Trump kurz nach 9 Uhr EST. „Sie werden heute Abend [Ortszeit in Islamabad] dort sein.“
NBC merkt an, dass „die Lage noch komplizierter wird, da verschiedene iranische Politiker widersprüchliche Signale senden. Die IRGC schwor Rache für die gestrige Beschlagnahmung eines iranischen Frachters, während der iranische Präsident Masoud Pezeshkian weiterhin auf Diplomatie setzte.“
Schiffsverkehr derzeit zum Erliegen gekommen
Al Jazeera und andere Medien berichten, dass der Schiffsverkehr in der Meerenge derzeit praktisch zum Erliegen gekommen ist, nachdem es am Sonntag zu einem schwerwiegenden Zwischenfall gekommen war, bei dem die US-Marine ein unkooperatives Schiff, das versuchte, die von den USA verhängte Blockade zu durchbrechen, abfing, beschoss und enterte. Es handelte sich um ein unter iranischer Flagge fahrendes Schiff, das im Golf von Oman gewaltsam gestoppt wurde, wo etwa ein Dutzend US-Kriegsschiffe patrouillieren.
In den letzten 12 Stunden haben nur drei Schiffe die Meerenge durchquert, wie Schifffahrtsdaten zeigen. Derselbe Bericht hält fest: „Der unter britischen Sanktionen stehende Öltanker ‚Nero‘ hat den Golf verlassen und durchquert derzeit die Meerenge, wie aus Satellitenanalysen des Datenanalyse-Spezialisten SynMax und Tracking-Daten der Plattform Kpler hervorgeht.“ Und: „Zwei weitere Schiffe – ein Chemietanker und ein Flüssiggastanker – sind den Daten zufolge ebenfalls getrennt voneinander durch die kritische Wasserstraße in den Golf eingelaufen.“
Reuters: Ein hochrangiger iranischer Vertreter erklärt, Pakistan habe positive Schritte unternommen, um die US-Blockade zu beenden und die Teilnahme des Iran an den Gesprächen sicherzustellen.
Am Montag bekräftigte ein Sprecher des iranischen Militärs die Drohung, „die notwendigen Maßnahmen gegen das US-Militär zu ergreifen“, nachdem die USA am Sonntag das Schiff aufgebracht hatten. Er erklärte, das iranische Militär habe bei dem Vorfall Zurückhaltung geübt und keine sofortigen Maßnahmen ergriffen, um die Besatzung des Schiffes zu schützen, werde aber handeln, „sobald sichergestellt ist, dass das Leben der Familien und der Besatzung des von den Vereinigten Staaten angegriffenen Schiffes gewahrt ist“. Der Erklärung zufolge befinden sich offenbar Familienangehörige der Besatzung mit an Bord des Schiffes.
US military releases footage of “seizure of Iranian ship Touska in Strait of Hormuz” pic.twitter.com/d7qk7G5oeC
— War Monitor (@WarMonitors) April 19, 2026
Übersetzung von „X“: US-Militär veröffentlicht Aufnahmen von „Beschlagnahme des iranischen Schiffs Touska in der Straße von Hormus“
Wichtige Erklärung von Xi Jinping zur Straße von Hormus
Chinas Präsident Xi Jinping forderte am Montag in einem Telefonat mit dem saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman die ungehinderte Durchfahrt von Schiffen durch die Straße von Hormus, wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtet. Er drängte auf eine Normalisierung des Schiffsverkehrs nach rund 50 Tagen Unterbrechung, die sich offensichtlich erheblich auf die chinesischen Ölimporte auswirkt.
„Die normale Schifffahrt durch die Straße von Hormus sollte aufrechterhalten werden, dies liegt im gemeinsamen Interesse der Länder der Region und der internationalen Gemeinschaft“, sagte Xi. Er forderte einen sofortigen, umfassenden Waffenstillstand und bestand darauf, dass Streitigkeiten mit politischen und diplomatischen Mitteln beigelegt werden.
Die South China Morning Post stellt fest, dass es „das erste Mal war, dass der chinesische Staatschef die Wiederöffnung der strategisch wichtigen Wasserstraße forderte, die seit Beginn der US-amerikanisch-israelischen Angriffe auf den Iran am 28. Februar wiederholt blockiert wurde“. China importierte 5,86 Millionen Tonnen Rohöl aus Saudi-Arabien, was laut am Montag veröffentlichten Zolldaten einem Rückgang von 10 % gegenüber Februar entspricht.
Zweite Pakistan-Gespräche stehen bevor?
Nach der dramatischen Beschlagnahmung des unter iranischer Flagge fahrenden Schiffes durch die USA am Sonntag erklärte das iranische Außenministerium, das Land habe derzeit keine Pläne für eine neue Gesprächsrunde, fügte jedoch hinzu, dass es den jüngsten Vorschlag Washingtons bezüglich einer zweiten Gesprächsrunde unter pakistanischer Schirmherrschaft prüfe. Damit bekräftigte es am Montag erneut, dass die Verbringung von angereichertem Uran aus dem Land oder in US-Gewahrsam nie zur Debatte gestanden habe. Teheran besteht darauf, dass es nirgendwohin transferiert wird.
Diese entschlossene Haltung folgt darauf, dass der Präsident am Wochenende seinen Ton dramatisch geändert hat: von seltsamerweise und überraschenderweise etwas lobenden Worten gegenüber der iranischen Führung (mit Aussagen wie, die USA könnten mit ihnen zusammenarbeiten und ihnen möglicherweise vertrauen) hin zu erneut verschärften Drohungen, wobei er in den sozialen Medien „No more Mr. Nice Guy“ postete.
Derzeit gibt es widersprüchliche Berichte darüber, ob die iranische Seite tatsächlich zu den für Dienstag gemeldeten möglichen Gesprächen erscheinen wird. Pakistanische Beamte sagen, der Zeitpunkt der Gespräche sei weiterhin ungewiss. Laut den neuesten Meldungen der Associated Press haben iranische Behörden unter Berufung auf zwei pakistanische Beamte ihre Bereitschaft bekundet, eine Delegation nach Islamabad zu entsenden. Die Beamten berichten von „vorsichtigem Optimismus, dass Delegationen sowohl aus dem Iran als auch aus den Vereinigten Staaten nach Islamabad reisen könnten“.
Einige verwirrende und widersprüchliche Signale, wahrscheinlich absichtlich so…
Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmail Baghaei:
Iran’s Foreign Ministry spokesman Esmail Baghaei:
We have no plans for the next round of negotiations. pic.twitter.com/CFb16qt8vM
— Clash Report (@clashreport) April 20, 2026
Übersetzung von „X“: Der Sprecher des Außenministeriums des Iran, Esmail Baghaei: Wir haben keine Pläne für die nächste Runde von Verhandlungen.
Die „New York Times“ hat berichtet, dass JD Vance einen neuen Anlauf nehmen wird:
Der Vizepräsident soll diese Woche eine US-Delegation nach Islamabad in Pakistan führen, um eine weitere Runde persönlicher Verhandlungen mit dem Iran zu führen, nachdem es vor etwas mehr als einer Woche nicht gelungen war, eine Einigung zu erzielen.
Ob die Gespräche überhaupt stattfinden, scheint umstritten zu sein. Nur wenige Stunden, nachdem Präsident Trump die Reise am Sonntag angekündigt hatte, berichteten iranische Staatsmedien, Teheran habe einem solchen Treffen noch nicht zugestimmt. Später gab Trump bekannt, dass ein Zerstörer der US-Marine ein unter iranischer Flagge fahrendes Frachtschiff angegriffen habe, das versucht habe, die US-Blockade der iranischen Häfen in der Straße von Hormus zu umgehen.
Präsident Trump droht mit einer massiven Eskalation, sollte es zu keiner Verhandlungslösung kommen – und das zu einem Zeitpunkt, an dem die Positionen beider Seiten insbesondere in der Atomfrage weit auseinanderliegen.
Nullsummen-Positionen in der Atomfrage
Das Problem liegt laut Robert Pape, Professor an der Universität von Chicago, in der Nullsummenlogik des Ganzen. „Innerhalb eines Tages ist das System wieder in die Eskalation zurückgefallen“, schrieb er am Wochenende. „Hier geht es nicht um zerbrechliche Diplomatie oder schlechte Abfolge. Es geht um einen Nullsummikonflikt, bei dem die Kernfragen nicht aufgeteilt, verhandelt oder aufgeschoben werden können, ohne dass eine Seite gezwungen wird, einen strategischen Verlust hinzunehmen – ein direkter Wettstreit um relative Macht.“
„Im Zentrum des Konflikts steht eine Tatsache, die nicht wegverhandelt werden kann: Entweder behält der Iran nukleare Fähigkeiten an der Schwelle zur Waffenfähigkeit, oder er tut es nicht“, fährt Pape fort. „Es gibt keinen stabilen Mittelweg, der beide Seiten zufriedenstellt.“
POTUS legt zwei Vorgehensweisen dar – eine Verhandlungslösung oder eine massive Eskalation.
Es gibt eine dritte Option, und er sollte sie wählen: anzuerkennen, dass es keinen Weg gibt, ein positives Ergebnis zu erzwingen, und einfach abzuziehen.
POTUS is laying out two courses of action—a negotiated settlement, or a major escalation.
There is a third option, and he should take it: recognize there is no way to force a positive outcome and simply leave.
The region is not ours to fix. President Reagan chose this path in… pic.twitter.com/5ovi05FdwE
— Joe Kent (@joekent16jan19) April 19, 2026
Übersetzung von „X“: Der Präsident legt zwei Vorgehensweisen dar – eine Verhandlungslösung oder eine massive Eskalation. Es gibt noch eine dritte Option, und er sollte sie wählen: anzuerkennen, dass es keine Möglichkeit gibt, ein positives Ergebnis zu erzwingen, und sich einfach zurückzuziehen. Es steht uns nicht zu, die Region in Ordnung zu bringen. Präsident Reagan wählte diesen Weg 1984 im Libanon, als er die US-Truppen nach dem Bombenanschlag auf die Kaserne in Beirut abziehen ließ, sobald klar wurde, dass die Stabilisierungsziele der Mission nicht erreicht werden konnten. Damit beendete er effektiv das direkte militärische Engagement der USA und vermied ein tieferes Morast und eine langfristige Verfestigung in der Region. Eine Verhandlungslösung wird wahrscheinlich nicht funktionieren oder von den Iranern ernst genommen werden, es sei denn, wir machen Zugeständnisse in der Frage der Urananreicherung. Wie wir gestern im SOH gesehen haben, ist die IRGC befugt, ohne die Zustimmung der zivilen Führung zu handeln, daher ist es wahrscheinlich, dass sie kein erzieltes Abkommen einhalten wird. Eine massive Eskalation wird zu einem sehr zerstörerischen Ergebnis für den Iran, die Region und letztendlich die USA führen. Wenn der Präsident sich für rohe Gewalt entscheidet und zivile Infrastruktur ins Visier nimmt, werden wir eine weitere Generation radikalisierter Iraner hervorbringen, die sich hinter das Regime scharen und den Krieg mit allen Mitteln eskalieren lassen werden. Wenn der Präsident beschließt, die zivile Infrastruktur anzugreifen, den Sieg zu verkünden und dann abzuziehen, werden wir unser Ansehen in der Welt, den Petrodollar und letztendlich unseren Status als Inhaber der Weltreservewährung nur weiter untergraben. Wir müssen jetzt aussteigen. Verdoppeln Sie nicht auf Misserfolg. Vermeiden Sie die Sunken-Cost-Falle, ziehen Sie sich jetzt zurück und stellen Sie Amerikas Interessen an erste Stelle.
Und weiter heißt es in der Analyse: „Die gleiche Nullsummenlogik gilt – noch deutlicher und unmittelbarer – für die Straße von Hormus. Vor dem Krieg fungierte Hormus als globales Gemeingut, durch das etwa ein Fünftel der weltweiten Ölversorgung transportiert wurde. Diese Annahme ist nun hinfällig. Der Iran hat gezeigt, dass er von einer Störung zu einer bedingten Kontrolle übergehen kann, indem er die Durchfahrt zu seinen Bedingungen zulässt, den Zugang jedoch nach eigenem Ermessen einschränkt oder verweigert. Die Vereinigten Staaten versuchen als Reaktion darauf, die freie Schifffahrt durch Blockaden und Abfangmaßnahmen aufrechtzuerhalten. Doch diese Positionen sind unvereinbar.“
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Palantir bedroht jetzt weltweit die Zivilisation – Tech-Gigant fordert Macht, Waffen und Kontrolle
Palantirs Manifest für das KI-Zeitalter: Wie ein Tech-Konzern offen für Militarisierung, Elitenherrschaft und kulturelle Härte wirbt
Es war kein Leak, kein internes Papier und kein versehentlich veröffentlichter Entwurf. Es war ein offizieller Post des US-Datenkonzerns Palantir. Unter dem Titel „The Technological Republic, in brief“ veröffentlichte das Unternehmen 22 Thesen, die wie das politische Programm einer neuen Machtelite klingen: Der Westen sei dekadent geworden, zu weich, zu selbstkritisch, zu pluralistisch. Die Zukunft gehöre nicht moralischen Debatten, sondern harter Macht, technologischer Dominanz und nationaler Entschlossenheit.
Because we get asked a lot.
The Technological Republic, in brief.
1. Silicon Valley owes a moral debt to the country that made its rise possible. The engineering elite of Silicon Valley has an affirmative obligation to participate in the defense of the nation.
2. We must rebel…
— Palantir (@PalantirTech) April 18, 2026
Dass irgendein Start-up solche Sätze ins Netz schreibt, wäre eine Randnotiz. Dass sie von Palantir kommen, macht sie hochbrisant.
Denn Palantir ist kein gewöhnliches Softwareunternehmen. Der Konzern arbeitet mit dem Pentagon, Geheimdiensten, NATO-Staaten, Polizei- und Sicherheitsbehörden. Seine Systeme werden in Krieg, Überwachung, Datenanalyse und staatlicher Machtprojektion eingesetzt. Wenn ein Unternehmen mit dieser Nähe zu militärischen Apparaten ein politisches Manifest veröffentlicht, ist das keine bloße Meinungsäußerung. Es ist ein Signal.
Besonders deutlich wird das beim Thema Künstliche Intelligenz. Palantir erklärt offen, die Frage sei nicht, ob KI-Waffen gebaut würden, sondern wer sie baue und zu welchem Zweck. Das ist mehr als Realismus. Es ist der Versuch, die moralische Debatte zu beenden, bevor sie ernsthaft begonnen hat. Wer zögert, so die Logik, verliert gegen China, Russland oder andere Rivalen. Aus Ethik wird Standortnachteil.
Damit normalisiert Palantir eine Entwicklung, die viele Bürger bislang für dystopisch hielten: autonome Waffensysteme, algorithmische Zielauswahl, maschinell beschleunigte Kriegsführung. Der Satz klingt nüchtern, doch politisch bedeutet er eine historische Verschiebung. Nicht mehr die Frage nach Grenzen steht im Zentrum, sondern nur noch Effizienz und Besitzverhältnisse.
Ebenso auffällig ist der Angriff auf das liberale Selbstverständnis westlicher Demokratien. Palantir beklagt „leeren Pluralismus“, verspottet die Dominanz von Apps und Konsumkultur, kritisiert eine psychologisierte Politik und warnt vor zu viel Toleranz. Dahinter steckt die Botschaft, dass offene Gesellschaften zu schwach geworden seien, um sich zu behaupten. Wer Vielfalt, Zurückhaltung und Selbstzweifel pflegt, verliere gegen autoritär organisierte Gegner.
Das ist keine neutrale Diagnose. Es ist eine ideologische Kampfansage.
Besonders explosiv wird das Manifest dort, wo kulturelle Wertungen vorgenommen werden. Palantir erklärt sinngemäß, manche Kulturen hätten Wunder hervorgebracht, andere seien regressiv und schädlich. Damit wird eine Hierarchie von Kulturen formuliert, die im Widerspruch zu zentralen Grundsätzen moderner pluralistischer Demokratien steht. Solche Sätze liefern argumentatives Material für jene Kräfte, die ohnehin von kultureller Überlegenheit, Abschottung und Zivilisationskampf sprechen.
Auch Europa gerät direkt ins Visier. Die Entmilitarisierung Deutschlands und Japans nach dem Zweiten Weltkrieg sei ein Fehler gewesen, heißt es sinngemäß. Deutschland müsse wieder stärker werden, Japan ebenso. Pazifismus erscheint in dieser Lesart nicht als Lehre aus der Geschichte, sondern als gefährliche Schwäche. Für ein Land wie Deutschland, dessen politische Identität nach 1945 gerade auf militärischer Zurückhaltung beruhte, ist das ein Frontalangriff auf das bisherige Selbstverständnis.
Noch grundsätzlicher ist das Menschenbild, das zwischen den Zeilen sichtbar wird. Politiker seien feige, die Öffentlichkeit oberflächlich, Institutionen kraftlos. Hoffnung liegt demnach nicht bei demokratischer Aushandlung, sondern bei entschlossenen Eliten, technischen Experten und strategischen Entscheidungsträgern. Der Bürger erscheint nicht als Souverän, sondern als Zuschauer eines Machtkampfes, den andere für ihn führen sollen.
Hier zeigt sich der eigentliche Kern des Textes: Technologie soll nicht mehr primär Wohlstand schaffen oder Kommunikation erleichtern. Technologie soll Herrschaft organisieren.
Das Ende des Mythos vom neutralen Silicon Valley könnte kaum deutlicher formuliert werden. Jahrzehntelang verkaufte sich die Branche als Motor von Offenheit, Kreativität und globaler Vernetzung. Palantir sagt nun offen, worum es aus Sicht neuer Tech-Machtzirkel tatsächlich geht: Nation, Sicherheit, Stärke, geopolitischer Vorsprung.
Dass ein Unternehmen mit Milliardenaufträgen aus dem Sicherheitsapparat diesen Kurs propagiert, müsste eigentlich eine breite öffentliche Debatte auslösen. Stattdessen wird vieles als intellektuelle Provokation, strategische Nüchternheit oder notwendiger Realismus abgetan. Doch genau darin liegt die Gefahr. Ideen, die gestern extrem wirkten, werden heute als pragmatisch verkauft und morgen zur Normalität.
Palantirs Manifest ist deshalb mehr als Marketing. Es ist ein Fenster in das Denken jener Kreise, die das KI-Zeitalter gestalten wollen. Ein Denken, in dem Demokratie oft als langsam, Moral als naiv und militärische Macht als vernünftige Antwort erscheint.
Wer wissen will, wie die politische Ideologie eines Teils der Tech-Elite aussieht, muss nicht spekulieren. Palantir hat sie selbst veröffentlicht.
Explodierende Kosten, sinkende Ernten: Europas Landwirtschaft vor dem Düngemittel-Drama
Als bekannt wurde, dass laut einer US-Umfrage rund 70 Prozent der amerikanischen Farmer befürchten, 2026 nicht genug Dünger kaufen zu können, wurde die Meldung vielerorts als Warnsignal verstanden. Was zunächst wie ein amerikanisches Problem wirkt, könnte sich nun als globales Menetekel erweisen. Denn auch in Europa wächst die Sorge vor einer neuen Düngemittelkrise – mit möglichen Folgen für Ernten, Lebensmittelpreise und die Zukunft tausender Höfe.
Während in den USA vor allem hohe Preise und knappe Budgets den Landwirten zu schaffen machen, ist die Lage in Europa noch komplexer. Hier treffen steigende Energiekosten, geopolitische Unsicherheit, strengere Regulierung und eine ohnehin angeschlagene Landwirtschaft aufeinander. Das Ergebnis: Dünger ist vielerorts verfügbar – aber für viele Betriebe kaum noch wirtschaftlich einsetzbar.
Besonders betroffen ist Stickstoffdünger, das Rückgrat moderner Landwirtschaft. Seine Herstellung hängt stark am Erdgaspreis. Steigt Energie, steigt Dünger. Genau das geschieht erneut. Viele Bauern stehen damit vor einer brutalen Rechnung: entweder volle Düngung mit massiv steigenden Kosten – oder geringere Ausbringung mit sinkenden Erträgen.
Auf den Feldern beginnt deshalb bereits die stille Anpassung. Fruchtfolgen werden verändert, düngerintensive Kulturen reduziert, Investitionen verschoben. Manche Betriebe kalkulieren nur noch von Saison zu Saison. Für kleinere Höfe wird jede neue Preiswelle zur Existenzfrage.
Was heute nach einem branchenspezifischen Problem klingt, kann morgen an der Supermarktkasse ankommen. Weniger Ertrag bei Getreide, Mais oder Futterpflanzen verteuert die gesamte Kette – vom Brot bis zum Fleisch, von Milchprodukten bis zu verarbeiteten Lebensmitteln. Europa könnte damit in eine neue Phase schleichender Lebensmittelteuerung eintreten.
Hinzu kommt ein strategisches Problem: Wenn europäische Bauern wegen Kosten- und Regulierungsdruck zurückfahren, wächst die Abhängigkeit von Importen. Nahrungssicherheit wird dann nicht mehr auf dem eigenen Acker entschieden, sondern auf globalen Märkten – und damit in einer Welt, die geopolitisch instabiler geworden ist.
Die eigentliche Brisanz liegt jedoch tiefer. Europas Landwirtschaft steht bereits unter Druck durch Bürokratie, Umweltauflagen, Flächenkonkurrenz und volatile Märkte. Der Dünger wird nun zum Symbol einer größeren Krise: Kann Europa sich seine eigene Landwirtschaft künftig noch leisten?
Die Warnung aus den USA sollte deshalb nicht als ferne Schlagzeile abgetan werden. Sie könnte der Vorbote dessen sein, was Europa mit Verzögerung selbst erlebt: keine plötzliche Hungersnot, kein leerer Markt – sondern eine langsame Erosion landwirtschaftlicher Substanz.
Und genau diese Krisen sind oft die gefährlichsten, weil sie erst bemerkt werden, wenn sie bereits weit fortgeschritten sind.
Quellen
EU eyes grants, subsidies to offset Iran war impact on farming, transport
EU resists French request to pause carbon border tax on fertilisers
UNDERSTANDING THE ESILIENCE OF FERTILISER MARKETS TO SHOCKS
Fertilizers Europe statement on CBAM’s impact on EU fertilizer import market
Europa steht vor einer Sommer-Krise beim Flugtreibstoff, da der Iran-Krieg die Versorgung massiv kürzt
Tsvetana Paraskova
Europa steht vor einer unmittelbar bevorstehenden Krise beim Flugtreibstoff, da der Iran-Krieg und die Störungen in Hormus wichtige Lieferungen aus dem Nahen Osten abschneiden.
Langfristige Raffinerie-Schließungen und eine wachsende Importabhängigkeit haben Europa stark verwundbar gemacht, mit begrenzten Alternativen und zunehmender Konkurrenz aus Asien.
Fluggesellschaften kürzen bereits Kapazitäten und warnen vor höheren Ticketpreisen, während mögliche Flugstreichungen drohen, falls sich die Treibstoffknappheit verschärft.
Beschleunigte Raffinerie-Schließungen im vergangenen Jahrzehnt und die zunehmende Abhängigkeit von Kerosin aus dem Nahen Osten haben Europas Verwundbarkeit bei der Energieversorgung erneut offengelegt.
Seit Jahren müssen europäische Verbraucher während der Sommerreisezeit mit kurzfristigen Streiks des Bodenpersonals und der Kabinenbesatzungen leben. In diesem Jahr könnten Streiks jedoch als kleines Ärgernis erscheinen im Vergleich zu dem, was in wenigen Wochen kommen könnte – eine Flugtreibstoff-Krise, die Flüge am Boden halten und Ticketpreise steigen lassen könnte.
Der Krieg im Iran hat den Großteil der europäischen Importe von Flugtreibstoff abgeschnitten, während die lokale Produktion seit fast zwei Jahrzehnten sinkt, da Dutzende Raffinerien dauerhaft geschlossen oder auf Biokraftstoff-Produktion umgestellt wurden.
Der Krieg im Iran und die Schließung der Straße von Hormus haben Europas Versorgung mit Flugtreibstoff massiv eingeschränkt, während die Preise für Jet Fuel auf über 200 Dollar pro Barrel gestiegen sind. Die letzten Importe aus dem Nahen Osten auf Tankern, die Hormus noch vor Kriegsbeginn passiert hatten, sind angekommen, und es gibt nur eine Alternative für neue Lieferungen – die Vereinigten Staaten. Diese Mengen reichen jedoch nicht aus, um den Ausfall des Flugtreibstoffs aus dem Nahen Osten zu ersetzen. Europa sieht sich zudem einem immer härteren Wettbewerb mit Asien um diese Ladungen gegenüber, da die Krise zuerst Asien traf: Dort brach die Rohölversorgung aus dem Nahen Osten ein, asiatische Raffinerien drosselten ihre Auslastung, und Länder verhängten Exportbeschränkungen für Treibstoffe, um die heimische Versorgung zu sichern.
Im Jahr 2009 waren in Europa noch fast 100 Raffinerien in Betrieb. Davon wurden laut Daten der European Fuel Manufacturers Association 28 Raffinerien – mehr als 25 % der Anlagenzahl und 16 % der Raffineriekapazität – seitdem entweder geschlossen oder umgewandelt.
Während Raffinerien geschlossen wurden – aufgrund sinkender Treibstoffnachfrage in Europa und Emissionssenkungspolitik – wuchs Europas Abhängigkeit von Importen. Der Lieferausfall aus dem Nahen Osten traf Europa zum zweiten Mal innerhalb von nur vier Jahren unvorbereitet in Bezug auf die Sicherheit der Energieversorgung, nachdem bereits 2022 die Erdgaslieferungen aus Russland eingebrochen waren.
Diesmal könnte die Krise beim Flugtreibstoff unmittelbar bevorstehen, warnen Analysten und Prognostiker.
Im vergangenen Jahr importierte Europa etwa ein Drittel des verbrauchten Flugtreibstoffs, wobei 75 % dieser Importe aus dem Nahen Osten kamen, so die Internationale Energieagentur (IEA).
Deren Exekutivdirektor Fatih Birol warnte in dieser Woche, Europa habe „vielleicht noch sechs Wochen oder so“ an verbleibender Flugtreibstoff-Versorgung.
„Wenn wir die Straße von Hormus nicht öffnen können … dann kann ich Ihnen sagen, dass wir bald die Nachricht hören werden, dass einige Flüge von Stadt A nach Stadt B wegen Mangels an Flugtreibstoff gestrichen werden könnten“, sagte Birol in einem Interview mit Associated Press.
Nordwesteuropa gehört zu den Regionen, die der Krise beim Flugtreibstoff am stärksten ausgesetzt sind, da die Importe in diesem Monat bereits unter historische Normalwerte gefallen sind, und der Rückgang sich in den kommenden Wochen noch beschleunigen dürfte, weil mehr US-Ladungen mit Flugtreibstoff nach Asien statt nach Europa gehen, sagte Ernest Censier, Marktanalyst bei Vortexa, in einer Analyse am Donnerstag.
Der Rückgang der europäischen Flugtreibstoff-Importe um 15 % bislang im April „spiegelt die strukturelle Abhängigkeit von Lieferungen aus dem Nahen Osten wider: Etwa die Hälfte der Jet-Fuel-Importe Nordwesteuropas passiert üblicherweise die Straße von Hormus“, sagte Censier.
Hinzu komme, dass die relativ kurzen Transportzeiten von etwa 21 Tagen von Mina Abdulla in Kuwait nach Rotterdam dazu führen, dass Versorgungsunterbrechungen schnell auf die regionalen Importe durchschlagen, ergänzte der Analyst.
Die Vereinigten Staaten haben sich als wichtigste Ersatzquelle für ausgefallene Lieferungen aus dem Nahen Osten etabliert, doch das dürfte kaum von Dauer sein, da US-Exporte von Jet Fuel/Kerosin zunehmend in den pazifischen Raum umgeleitet werden. Sie erreichten in diesem Monat ein Siebenjahreshoch und machen nun mehr als 30 % der gesamten US-Flugtreibstoffexporte aus.
„Diese Umverlagerung spiegelt einen breiteren Wandel der US-Produkt-Exporte in Richtung pazifisches Becken wider“, erklärte Censier von Vortexa.
Das lässt Europa den Turbulenzen an den Märkten für Flugtreibstoff stark ausgesetzt zurück.
Lufthansa Group, Europas größte Fluggesellschaft, erklärte am Donnerstag, sie beschleunige Pläne zur Reduzierung ihres Flugprogramms und zur früheren Ausmusterung einiger Flugzeuge.
„Angesichts deutlich gestiegener Kerosinpreise, die sich im Vergleich zur Zeit vor dem Iran-Krieg mehr als verdoppelt haben, sowie zusätzlicher Belastungen durch Arbeitskämpfe.“
„Das Paket zur beschleunigten Umsetzung von Flotten- und Kapazitätsmaßnahmen ist angesichts der stark gestiegenen Kerosinkosten und geopolitischen Instabilität unvermeidlich“, sagte Till Streichert, Finanzvorstand der Lufthansa Group.
Großbritannien kündigt Pläne zur Einführung von Zahlungsmethoden mit Stablecoins und zur Umsetzung einer tokenisierten Wirtschaft an
Von The Winepress
„Unser gemeinsames Ziel ist ein widerstandsfähiges, faires, vertrauenswürdiges und wettbewerbsfähiges Zahlungssystem, das ein Ökosystem mit mehreren Währungen unterstützt, um der Realwirtschaft zu dienen.“
Nachdem Präsident Donald Trump im vergangenen Sommer den GENIUS Act verabschiedet hatte, der einen regulatorischen Rahmen für Stablecoins (eine privatisierte Version von digitalen Zentralbankwährungen (CBDCs)) schuf, hat eine Reihe weiterer Länder Überlegungen oder Pläne zur Einführung eigener Stablecoins angekündigt. Das Vereinigte Königreich scheint das jüngste Land zu sein, das bei tokenisierten Zahlungsmethoden voranschreitet.
Gestern erklärte Lucy Rigby, Wirtschaftssekretärin im Finanzministerium, vor dem Finanzdienstleistungsausschuss des House of Lords, dass Stablecoins für die Öffentlichkeit als Währung eingeführt werden sollten, die über Krypto-Zahlungen hinausgeht. Sie argumentierte, dass digitale Vermögenswerte „hier bleiben“ würden und daher notwendige Vorschriften erforderlich seien, da sie sich kontinuierlich mit traditionellen Finanzdienstleistungen (TradFi) vermischten.
„Wir sind uns bewusst, dass Stablecoins heute in erster Linie für die Abwicklung von Transaktionen mit Krypto-Assets genutzt werden, doch mit der richtigen Regulierung sehen wir in ihnen das Potenzial für den Einsatz im Zahlungsverkehr für Privatkunden. Dies könnte Verbrauchern und Unternehmen echte Vorteile bringen, insbesondere durch kostengünstigere und schnellere grenzüberschreitende Zahlungen.“
„Wir sollten uns aber auch der Risiken bewusst sein. Sollte sich die Nutzung ausreichend verbreiten, könnten sie ohne die richtige Regulierung Risiken mit sich bringen, unter anderem für unsere Finanzstabilität. Genau deshalb muss unser Regulierungsrahmen hier im Vereinigten Königreich ausreichend robust sein.
„Der britische Markt für Stablecoins steckt derzeit noch in den Kinderschuhen, und es ist wichtig, dass die Regulierung der heutigen Situation entspricht und gleichzeitig flexibel genug ist, um sich weiterentwickeln zu können.“
Die Maßnahmen des britischen Finanzministeriums stellen eine Kehrtwende gegenüber der bisherigen Politik dar, die Stablecoins als Zahlungsmittel für Privatkunden ausgeschlossen hatte.
Ledger Insights berichtete:
Rigbys Entscheidung macht eine vor nur 18 Monaten von derselben Labour-Regierung getroffene Entscheidung rückgängig und führt eine Politik wieder ein, die ursprünglich von der vorherigen konservativen Regierung im Jahr 2022 festgelegt worden war.
In den Jahren 2022 und 2023 hatte das britische Finanzministerium angekündigt, die Zahlungsdienstleistungsverordnung so zu ändern, dass sie auch durch Fiat-Währungen gedeckte Stablecoins abdeckt, die in britischen Zahlungsketten verwendet werden. Nach ihrem Amtsantritt im Juli 2024 gab Labour diesen Plan auf.
In einer Rede auf dem Tokenisation Summit im November 2024 erklärte die damalige Wirtschaftsstaatssekretärin Tulip Siddiq, die Regierung werde Stablecoins „zum gegenwärtigen Zeitpunkt“ nicht in die Zahlungsregulierung einbeziehen, da dies „bestimmte Stablecoin-Aktivitäten mit zusätzlichen regulatorischen Belastungen belasten würde, die angesichts der aktuellen Anwendungsfälle unverhältnismäßig wären“. Diese Position wurde in die endgültige Rechtsverordnung (SI) zu Krypto-Assets vom Dezember 2025 aufgenommen, die qualifizierte Stablecoins neben anderen Krypto-Assets im Rahmen des Financial Services and Markets Act (FSMA) reguliert.
Auf die Frage von Lord Smith, warum die Regierung ihre Ansicht geändert habe, verwies Rigby auf potenzielle Vorteile für Verbraucher und Unternehmen durch eine diversifizierte Zahlungslandschaft. Ein Vertreter des Finanzministeriums fügte hinzu, dass die Einbeziehung von Stablecoins in die Zahlungsvorschriften bedeuten würde, „dass wir einen Zahlungsrahmen haben können, der sowohl traditionelle Zahlungen als auch tokenisierte Zahlungen auf kohärente und umfassende Weise ermöglicht“. Eine Konsultation ist bis Ende des zweiten Quartals 2026 vorgesehen.
Diese Politik spiegelt das Bestreben des Vereinigten Königreichs wider, seine Wirtschaft insgesamt zu tokenisieren.
Sarah Breeden, stellvertretende Gouverneurin für Finanzstabilität bei der Bank of England, äußerte sich Anfang dieses Jahres zu diesem Thema und wurde von der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich zitiert, wobei sie näher auf die neuen Entwicklungen für schnellere Transaktionen, eine tokenisierte Wirtschaft und interoperable Systeme einging, zu denen sowohl Stablecoins als auch CBDCs gehören.
Sie erklärte:
„Als ersten Schritt haben die britischen Behörden im November dargelegt, welche Ergebnisse wir uns von der neuen Infrastruktur erhoffen. Unser gemeinsames Ziel ist ein widerstandsfähiges, faires, vertrauenswürdiges und wettbewerbsfähiges Zahlungssystem, das ein Multi-Money-Ökosystem unterstützt (in dem verschiedene Geldformen ihre jeweilige Rolle spielen und frei und reibungslos zum Nennwert umgetauscht werden) – alles im Dienste der Realwirtschaft.
„Um neuen und unbekannten Anforderungen gerecht zu werden, muss die Infrastruktur der nächsten Generation auf den Prinzipien der Erweiterbarkeit, Modularität und Flexibilität aufbauen.“
Sie fuhr fort und beschrieb, wie die Zentralbank plant, „den nahtlosen Austausch nicht nur von traditionellem, sondern auch von tokenisiertem Geld zu ermöglichen“, wodurch ein „‚Multi-Money‘-System“ geschaffen werde, das Folgendes umfasst:
- herkömmliche Bankeinlagen;
- tokenisierte Versionen dieser Bankeinlagen;
- von Nichtbanken ausgegebenes digitales Geld (d. h. systemrelevante Stablecoins, für die wir in diesem Jahr ein Regulierungssystem festlegen werden, um sicherzustellen, dass sie bei Zahlungen im realen Leben die Robustheit von Geld aufweisen); und
- möglicherweise eine digitale Version von Banknoten als Ergänzung zu physischem Bargeld (d. h. eine digitale Zentralbankwährung für den Einzelhandel, wobei wir später in diesem Jahr gemeinsam mit dem britischen Finanzministerium die Ergebnisse unserer Konzeptionsphase für ein digitales Pfund vorstellen werden).
„Die neue Infrastruktur wird entscheidend dafür sein, dies auf eine Weise zu verwirklichen, die die Währungs- und Finanzstabilität gewährleistet – wobei Geld, unabhängig davon, welches Institut es ausgibt, nahtlos umgetauscht und sicher in Zentralbankgeld abgewickelt werden kann.
„So wie ich heute per Online-Banking eine Sofortzahlung von einem Konto bei einer Bank auf ein Konto bei einer anderen Bank vornehmen kann, sollte die Infrastruktur für den Massenzahlungsverkehr in Zukunft dieselbe ‚Interoperabilität‘ ermöglichen – nicht nur zwischen traditionellen Einlagen, sondern auch mit und zwischen tokenisierten Bankeinlagen und systemrelevanten Stablecoins, und zwar stets mit der Gewissheit, dass 1 £ einer Währung 1 £ einer anderen Währung entspricht.
„Das würde beispielsweise bedeuten, dass beim Online-Einkauf die Zahlung, die ich mit meinem regulierten systemischen Stablecoin vornehme und die automatisch ausgelöst wird, sobald ich die Zustellung meines Pakets bestätige, sofort dem Bankkonto des Händlers gutgeschrieben würde – wobei die Zahlung letztendlich sicher und endgültig über die Bücher der Bank of England abgewickelt wird, und zwar über die Konten, die sowohl mein Stablecoin-Emittent als auch die Bank des Händlers bei uns in unserem Real-Time-Gross-Settlement-System (RTGS) führen.“
Breeden gab außerdem bekannt, dass derzeit getestet werde, „Zahlungen im Einzelhandel am Point-of-Sale mithilfe von Telefonnummern oder QR-Codes durchzuführen“.
Sie erklärte ferner, die Bank „experimentiere damit, noch einen Schritt weiter zu gehen und Zentralbankgeld selbst in einem separaten, verteilten Hauptbuch zu tokenisieren – die sogenannte Wholesale Central Bank Digital Currency (CBDC)“.
KOMMENTAR DES AUTORS
Es wird immer deutlicher, dass Stablecoins auf der globalen Bühne eine weitaus bedeutendere Rolle spielen werden, als ich ursprünglich angenommen hatte, da offenbar eine Reihe von Regierungen weltweit einen „Mixed-Money“-Ansatz erprobt, der (vorerst) das alte System der traditionellen Finanzwelt mit der Tokenisierung verbindet – und zwar durch eine Kombination aus Stablecoins und CBDCs, wobei erstere für den Privatkundenbereich und letztere für den Großhandel zwischen Banken und der Regierung genutzt werden.
Wie ich bereits zu verdeutlichen versucht habe, lautet das Schlüsselwort Interoperabilität; und auch Breeden hat dies erwähnt. Die gängige Meinung geht davon aus, dass die neue Weltordnung in naher Zukunft unter einer einzigen einheitlichen Währung funktionieren wird (und vielleicht könnte das später unter dem System des Antichristen noch geschehen), aber in Wirklichkeit wird es eine Kombination aus verschiedenen Währungen und variablen tokenisierten Systemen im Namen von „Souveränität“ und „innerstaatlichen und nationalen Interessen“ sein.
Der von Trump unterzeichnete Genius Act hat die Dynamik wirklich verändert und gezeigt, wie Stablecoins in diesem neuen, tokenisierten Finanzsystem eine viel größere Rolle spielen können und werden.
Aber unterm Strich wird alles tokenisiert sein; und daher dreht sich alles um Kontrolle und Genehmigung sowie den Verlust des Eigentums.



US military releases footage of “seizure of Iranian ship Touska in Strait of Hormuz”