Horst D. Deckert

UNTERNEHMER-BERATER, SERIENUNTERNEHMER BZW. MEHRFACHGRÜNDER Parteilos und damit völlig unabhängig von irgendwelchen Parteien, Organisationen, Verbänden, etc. Seit 1971 im Dienst von Inhabern, Geschäftsführern, Unternehmern. 1971: Gründung einer Werbeagentur mit dem Schwerpunkt Marketing für Kleinbetriebe im Alter von 19 Jahren. Seit 1977 Firmengründer in Europa, USA und Südamerika. Fragen?
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„Kommission für Bevölkerungsschutz“ soll künftig jederzeit den Notstand ausrufen

„Kommission für Bevölkerungsschutz“ soll künftig jederzeit den Notstand ausrufen

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Jedem Zeitgenossen mit leidlich luzidem Verstand muss bewusst sein, dass Corona nur die Initialzündung eines fundamental neuen staatlichen Selbstverständnisses war bzw. ist: Regierungen maßen sich künftig an, für Sicherheit, Gesundheit und „Zukunft“ ihrer Bürger eine rundumbetreuende „Alleinverantwortlichkeit“ zu übernehmen – was natürlich autoritäre Sonderrechte erfordert, mit denen individuelle Freiheiten beschränkt werden. Und damit dies fortan – bei der nächsten Pandemie, beim nächsten Klimanotstand, Nazinotstand oder sonstigen Ausnahmelagen – reibungslos klappt, werden nun die entsprechenden Instanzen geschaffen.

Künftig soll nicht mehr ein Tauziehen zwischen Bund und Ländern, medial ausgetragene Richtungsdiskurse von Experten oder die Ergebnisse klandestiner Bund-Länder-Kränzchen im Kanzleramt über den „richtigen“ Kurs entscheiden – sondern es soll ein Automatismus installiert werden, der bequem, je nach Wunsch der Regierung, die jeweilige „Notlage“ ausruft und die Entscheidungskaskaden einleitet, die zur dann nächsten alternativlosen „funktionalen Diktatur“ führen. Das Zauberwort hierbei lautet „Bevölkerungsschutz„.

So wollen die Innenminister auf ihrer aktuell und noch bis übermorgen laufenden Konferenz Pläne für ein „Kompetenzzentrum Bevölkerungsschutz als gemeinsame Bund-Länder-Einrichtung“ verabschieden, wie das Wirtschaftsmagazin „Business Insider“ unter Berufung auf einen Beschlussentwurf berichtet. Dieses soll beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) angesiedelt sein, wo dann die Fäden im Krisenfall zusammenlaufen und mehr oder weniger starre Protokolle in Gang gesetzt werden sollen. Als „besseres Management“ wird dieses bedenkliche Vorhaben neudeutsch verherrlicht.

Protokoll der ständigen Staatsnotwehr

Vorbild für dieses „Kompetenzzentrum“ soll das bereits existierende Gemeinsame Terrorismusabwehrzentrum (GTAZ) sein, wo Geheimdienste, Verfassungsschutz, Bundes- und Landespolizeien rund um die Uhr Gefahren analysieren – und im Ernstfall schnell reagieren können. Der Beschlussentwurf hält fest, dass eine Kommission bis zum Jahresende Vorschläge zu „Aufgaben, Rolle und Ausstattung“ des Kompetenzzentrums vorlegen soll. Sie soll ferner, so die „dts Nachrichtenagentur“, alle „notwendigen rechtlichen und ressourcenbezogenen Erfordernisse“ beschreiben – im Klartext also festlegen, welche Gesetzesänderungen es womöglich braucht und was die jeweils „erforderlichen“ Projekte kosten sollen. Streitpunkte bestehen derzeit offenbar noch zwischen Bund und Ländern, die keine Kompetenzen abgeben möchten, während der Bund sie beim BB bündeln will. Doch eben dafür gibt es dann ja den von „Experten“ erklärten „Notstand“ der Bevölkerungsgefährdung: Im Zweifel wird eben wieder – à la „Bundesnotbremse“ – gleichgeschaltet.

Mit diesen Plänen treibt die Innenministerkonferenz den verhängnisvollen, freiheits- und demokratiebeschädigenden Wahn der vergangenen 15 Monate weiter fort und verstetigt ihn: Denn mit dieser Schaffung einer Art Wächterrat für „Bevölkerungsschutz“ wird die Hysterisierung von Lebensnormalität und Alltag als Folge eines zur politischen Grundhaltung avancierten Daueralarmismus institutionalisiert. Von Viren über Regierungskritik bis CO2-Emissionen: Alles erhält eine „terroristische“, akut lebensbedrohliche Komponente, die eine Art permanente Staatsnotwehr rechtfertigt. (DM)

In Berlin spielen Linksradikale Bürgerkrieg – doch der Staat kämpft weiter stur „gegen Rechts“

In Berlin spielen Linksradikale Bürgerkrieg – doch der Staat kämpft weiter stur „gegen Rechts“

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Ist es nicht beruhigend, in einem Land zu leben, dessen Regierende den Schutz der freiheitlichen Grundordnung ernst nehmen, für Sicherheit auf unseren Straßen sorgen und Extremismus präventiv bekämpfen – indem sie vom Verfassungsschutz konservative Medien beobachten und kritische Internetblogger wegen Hassrede verfolgen lassen? Dass zur selben Zeit Barrikaden mitten in Berlin brennen und militante Linksradikale Polizisten und Feuerwehrleute angreifen, gerät da zur beiläufigen Nebensache… denn bekanntlich geht ja – so Innenminister Seehofer gestern – „die größte Gefahr für unsere Sicherheit vom Rechtsextremismus aus„.

Und da schon sämtliche Rechts- und Wertmaßstäbe derart grotesk verschoben und pervertiert sind, bleibt natürlich auch die öffentliche Entrüstung über das neueste sommerliche Gewalt-Open-Air im Umfeld der Rigaer Straße 94 aus, wo autonome Briganten heute – bei einer geplanten Brandschutzbegehung des besetzten Hauses, die ja eigentlich im ureigenen Interesse selbst der illegalen Bewohner wäre – für venezolanische Verhältnisse sorgten, brennende Straßensperren errichteten und Feuerwehr- und Polizeikräfte von Dächern mit Steinen bewarfen. Aus der Entfernung sah es aus wie im Krieg, riesige schwarze Rauchschwaden zogen über Friedrichshain-Kreuzberg.

Nachdem sie vor dem Berliner Verwaltungsgericht mit einem Eilantrag gegen die Begehung gescheitert waren, hatten die von Medien als „Gegner der Polizeimaßnahmen“ verniedlichten Linksterroristen (wohl nach dem Vorbild der vor einem Jahr in Seattle im Gefolge der BLM-Krawalle ausgerufenen CHAZ, „Capitol Hill Autonomous Zone“) vor der Rigaer-94 eine „autonome Zone“ ausgerufen. Als die Polizei heute früh den Versuch unternahm, einen Halteverbotsbereich rund um das Gebäue einrichten, um mit einem großen Polizeieinsatz am Donnerstag dem Eigentümer und einem Brandschutzexperten die Sicherheitsinspektion zu ermöglichen, wurde sie mit militanter Gegenwehr empfangen.

Liebenswürdige Berliner Stadtfolklore

Die Gewaltexzesse dieses Linksradikalismus (von dem also aus Sicht Seehofers und seies Verfassungsschutzchefs Thomas Haldenwang weniger Gefahr ausgehen soll als von Polizisten und Militärs, die „Hasspostings“ auf Whatsapp teilen, oder von Autoren des Antaios-Verlags, oder von AfD-Politikern, die selbst immer wieder Opfer von Anschlägen werden) werden immer hemmungsloser. Die heutigen Berliner Ausschreitungen, die vom dortigen R2G-Senat offenbar als eine Art liebenswürdige Stadtfolklore rezipiert werden, setzen eine ganze Reihe mörderischer Attacken auf Unschuldige und Behördenvertreter fort.

So war zuletzt ein Brandschutzgutachter, der im Auftrag des Rigaer-94-Eigentümers tätig ist, angegriffen worden; mehrere Fahrzeuge wurden zudem vor dessen Geschäftssitz abgefackelt. Ermutigt sahen sich die Kriminellen dabei sicherlich vom grünen Baustadtrat von Friedrichshain-Kreuzberg, Florian Schmidt. Dieser sympathisiert ganz offen mit den Besetzern – und hat die  Duldungsanordnung für die Brandschutzbegehung anscheinend immer wieder herausgezögert; ein Indiz dafür, wie Staatssabotage an der Spree Methode hat.

Sicher ist: Wenn irgendwo in Deutschland Rechtsextreme auch nur einen minimalen Abklatsch dieser aufrührerischen Aktionen riskierten, würde vermutlich direkt das Kriegsrecht ausgerufen und es gäbe im öffentlichen Raum kein anderes Thema mehr. Und an dieser Blindheit für Linksextremisten, die mit entgegengesetzter Polung der Blindheit von Weimar gegen Rechtsterrorismus entspricht, droht das irgendwann auch noch der Rest zu zerbrechen, der nach Corona von dieser „Demokratie“ noch übriggeblieben ist.  (DM)

 

„Rassismus-Eklat“: So absurd ist Hetzjagd gegen ÖFB-Stürmerstar!

„Rassismus-Eklat“: So absurd ist Hetzjagd gegen ÖFB-Stürmerstar!

Seit vergangenem Freitag rollt wieder das runde Leder, das für viele die Welt bedeutet. Millionen Europäer starren wie gebannt auf die Bildschirme, um ihren Idolen zuzujubeln. Gerade erst war der Schock über den Kollaps eines dänischen Spielers abgeklungen, gab es die nächste Aufregung. Diesmal, weil ein Spieler der österreichischen Nationalmannschaft mit serbischen Wurzeln einen Gegenspieler etwas flegelhaft adressiert haben soll. Die folgende Empörung lässt tief in den politisch korrekten Zeitgeist blicken. 

Kommentar von Alfons Kluibenschädl

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Ja, ich muss es zu meiner Schande zugeben. Ich bin einer dieser Passiv-Fußballer, die bei Großereignissen wie der aktuellen EURO für ein paar Stunden „Brot und Spiele“ zu haben sind. Als Patriot liegt mir dabei natürlich auch das Abschneiden unseres Teams am Herzen. Und wie die meisten meiner Mitbürger glaube ich nach einem Sieg an den Titel und wünsche mir nach einer Niederlage die Herabstufung des Teams in die Schülerliga. Diesmal startete Österreich gut in die Endrunde – erstmals bei einer EM mit einem Sieg. Aber im Nachlauf ist er getrübt, denn nun wird gegen einen Schlüsselspieler geschossen. Und letztendlich fasste er sogar eine Spiel-Sperre aus.

Kleine Schimpftirade mit großen Auswirkungen?

Der Balkan soll bekanntlich am Wiener Rennweg beginnen – oder wie im Fall von Marko Arnautovic direkt dahinter im Flächenbezirk Floridsdorf, wo der Sohn serbischer Einwanderer aufwuchs und wohl im Käfig das Kicken lernte. Dort ist die feine verbale Klinge nicht immer das Gebot der Stunde – und wohl nirgendwo besser kann man das ausleben als beim Gaberln mit dem Ball. Und: Sogenannter „Trash-Talk“ ist ganz normal, wie auch ÖFB-Sportdirektor Peter Schöttel richtig erkannte. Sogar in der Landesliga wirft man seinem Gegenspieler gerne mal Wörter an den Kopf, die nicht zwingend druckreif sind. Was habt’s euch erwartet, höfische Etikette am Rasen?

Die ruppige Gangart nahm sich wohl auch Arnautovic zu Herzen. Seine Gegenspieler fürchten sein feuriges Temperament fast genauso wie seine spielerischen Geistesblitze und seinen Torriecher. Er krachte mit Egzjan Alioski aneinander, welcher der albanischen Minderheit in Nordmazedonien angehört. Nachdem der Schlüsselspieler nach der Einwechslung frischen Schwung ins Spiel brachte, krönte er seinen Auftritt mit dem 3:1-Siegestor und ließ danach den Emotionen freien Lauf. Er rief Alioski wenig diplomatisch zu: „Ich f***e deine Shiptar-Mutter!“ Ja, ok, nicht die feine englische Art – aber auch nicht wirklich der Mega-Skandal, denn er entschuldigte sich nach dem Spiel sogar bei seinem Gegenspieler für den unflätigen Satz. Dafür suchte er diesen sogar in der Kabine auf – keine alltägliche Geste.

Dauerempörte fühlen sich auf Empör-Spielwiese wohl

Erst anmotzen, dann Schwamm drüber: Seit Jahrhunderten funktioniert das zwischen Männern in unseren Breitengraden in vielen Lebenslagen. Manchmal trinkt man sogar ein Versöhnungsbier mit demjenigen, mit dem man sich soeben noch in den Haaren hatte. Aber für die Dauerempörten, allen voran den nordmazedonischen Verband, ist die Bemerkung etwas furchtbar schlimmes. Sie wollen darin einen Rassismus-Skandal erkennen und forderten die „härteste Strafe“ für den großgewachsenen Hitzkopf im ÖFB-Team. Denn es handle sich um eine abwertende Bezeichnung für Albaner.

Da hilft Arnautovic nicht einmal das Bekenntnis dazu, dass er wohl nur schwer ein Rassist sein kann, da er Freunde von überall auf der Welt besitze. Alleine der Umstand, dass er in der chinesischen Liga sein Brot verdient, sollte ein Indiz dafür sein, dass diese Beteuerung nicht aus der Not entsteht, sondern aufrichtig ist. Aber nun soll es ganz übel sein, mit welchen Worten „unser Marko“ umher wirft. Wobei: Man mag gar nicht wissen, wie viele unter den Empörten vor zwei Jahren um Nachsicht baten, als Schweiz-Spieler mit kosovarischen Wurzeln einen Torjubel gegen Serbien mit einer Geste begingen, die den albanischen Doppeladler darstellte.

Der Balkan und seine mannigfaltigen Kuriositäten

Skurril ist die Causa aber auch noch aus einem anderen Grund – und der steckt direkt im Namen des ÖFB-Stürmers. Denn die Osmanen bezeichneten albanische Soldaten in ihrem Heer gerne einmal als „Arnaut“. Wortwörtlich hieße also Arnautovic selbst so viel wie „Sohn eines Albaners“. Freilich: Das türkische Großreich bezeichnete Bewohner weiter Landstriche mit dieser Bezeichnung – und viele davon waren Slawen, zumeist Serben, und keine Albaner. In Albanien kommt das Namenselement kaum vor, in Serbien relativ häufig.

Und man kennt die Verwirrung aus dem Burgenland: Nicht jeder „Horvath“ ist dort wirklich ein Burgenlandkroate oder hat entsprechende Wurzeln. Nicht jeder, dessen Nachname „Deutsch“ oder „Hollender“ lautet, hat Vorfahren in den so bezeichneten Ländern. Namen wie „Wiener“, „Salzburger“ gibt es im ganzen deutschen Sprachraum, und dass „Great Reset“-Architekt Klaus Schwab wirklich Schwabe ist, ist wohl eher Zufall. Aber die ganze Causa zeigt auch auf: Der Balkan ist ein ziemlicher Flickenteppich, es ist nicht immer alles so klar wie es auf den ersten Blick scheint.

Importierte Konflikte als Zankapfel?

Freilich könnte man nun argumentieren: Solche Probleme gäbe es nicht, wenn sich die sogenannten Nationalteams nicht maßgeblich aus Migranten aus aller Herren Länder rekrutierten und nicht die entsprechenden ethnischen Animositäten importiert würden. Und das ist auch eine legitime Frage: Denn besonders viele ethnische Franzosen spielen etwa bei den dortigen „Les Bleus“ nicht mehr mit, es schaut mehr aus wie eine Auswahl aus der Banlieue. Selbst bei den Schweizer Nachbarn hat der Bauernbub aus dem Berner Oberland in der „Nati“ mittlerweile eher Seltenheitswert.

Aber letztendlich ist das eine andere Baustelle. Denn Sport kann immer nur das Spiegelbild einer Gesellschaft sein und somit bestenfalls ein Abbild einer verfehlten Einwanderungspolitik. Und immerhin ist davon auszugehen, dass sich Fußballfans über ein Tor für ihr Land freuen, egal wer es schießt – und seien sie noch so große Migrationskritiker.

Sieht man von einigen Negativbeispielen wie seinerzeit Mesut Özil ab, der zwar die deutsche Hymne nie mitsang, aber sich mit Erdogan ablichten ließ, sind die meisten Einwanderer im Nationalteam in der Regel stolz darauf, sich mit ihrer neuen Heimat zu identifizieren und für diese aufs sportliche „Schlachtfeld“ zu schreiten. Sie entschieden sich mit Bedacht, sich zu dieser zu bekennen – und gerade beim ÖFB-Team ist ein solches Bekenntnis wohl auch keine Prestigefrage, seit Jahrzehnten bleiben die ganz großen Erfolge bekanntlich aus.

Markige Aussagen: Im Zeitgeist hui, andernfalls pfui?

Die UEFA listete Arnautovic am Mittwochmittag bereits als „gesperrt“, obwohl eine Entscheidung zu diesem Zeitpunkt noch ausständig war. Tatsächlich wurde eine solche dann wenige Stunden später gerade für das Spiel gegen den Gruppen-Favoriten Holland ausgesprochen: ein herber Schlag für das ÖFB-Team. Denn gerade Arnautovic zeigte am Sonntag, dass er als Ideengeber mehr oder minder unersetzbar für die Nationalmannschaft ist.

Die ganze Sache zeigt aber die Absurdität der heutigen Zeit auf: Sich kein Blatt vor den Mund zu nehmen und vielleicht auch einmal über den guten Geschmack hinaus schießen – das geht offenbar nur, wenn die Äußerung dem Zeitgeist entspricht. Niemand kam etwa auf die Idee, Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton bei Mercedes die Rute ins Fenster zu stellen, als er im Zuge der „Black Lives Matter“-Proteste weltweit zum Denkmalsturm aufrief. Keine Geldstrafe, keine Sperre, nichts. Im Gegenteil: Seitdem fährt das Team sogar in schwarzer Lackierung…

Aber Hauptsache, man kann irgendwelche unbedachten Worte auf dem Fußballplatz alle paar Monate zum „Rassismus-Eklat“ aufblasen. Gibt ja sonst nichts wichtigeres.

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„Rücksichtslos und unsportlich“: Panik-Lauterbach fürchtet sich vor vollen Stadien

„Rücksichtslos und unsportlich“: Panik-Lauterbach fürchtet sich vor vollen Stadien

Ein ganzes Jahr länger mussten die Fußball-Fans auf die Europameisterschaft warten – nun ist sie endlich da. Aufgrund der weiterhin in vielen Ländern geltenden Corona-Maßnahmen können die Spieler allerdings nicht überall vor vollem Haus spielen. Teilweise darf nur ein Drittel der Plätze besetzt sein. Einen anderen Weg geht Ungarn, wo man das Stadion in Budapest für das Heimspiel gegen Titelverteidiger Portugal voll werden ließ. Den schon öfter als Corona-Panikguru auftretenden SPD-Politiker Karl Lauterbach versetzte das in aufgeregte Schnappatmung. 

  • Lauterbach hält volles Stadion in Budapest für „rücksichtslos und unsportlich“, weil der Anschein entstehe, dass „die Pandemie vorüber“ sei.
  • Scharfe Äußerung, obwohl auch Ungarn eine Abart der 3G-Regel für den Einlass ins Stadion anwendet
  • 7-Tages-Inzidenz in Ungarn derzeit unter 10 Fällen je 100.000 Einwohner

Lockdown-Fanatiker will, dass Pandemie sichtbar bleibt

Offenbar gefällt dem roten Lockdown-Fanatiker das momentane Gefühl, ja auch der laue Anschein, von Normalität nicht. Er hätte wohl lieber Geisterspiele am laufenden Band. Denn, dass 61.000 Zuschauer in einem Stadion Platz nehmen, hält Lauterbach für „rücksichtslos und unsportlich“. Derartige Bilder würden „genau das, was die EM vermeiden sollte“ zeigen. Während halb Europa und 95 Prozent der ärmeren Welt noch keine Impfung erhalten hätten, verhalte man sich so, „als ob die Pandemie vorüber wäre“.

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Damit lässt der SPD-Panikmacher vom Dienst durchklingen, worum es geht: Menschen sollen offenbar ständig an Corona erinnert werden und auf gar keinen Fall einmal kurz für 90 Minuten abschalten können. Der ständige Alarmismus Lauterbachs führte vor Kurzem sogar zu einem offenen Brief von Medizinern mit der Bitte, seine politische Funktion von jener als Mediziner zu trennen. Zigtausende Bürger sahen dies ähnlich und unterschrieben. Mit seinen Auftritten brachte er in der Vergangenheit sogar zahlreiche Promi-Fußballer gegen sich auf!

Ungarn: Hohe Einlasshürden, kaum Corona-Fälle

Besonders absurd ist die Lauterbach-Tirade, wenn man die Fakten besieht. Denn zum einen ist die 7-Tages-Inzidenz in Ungarn derzeit im einstelligen Bereich. Sprich: Auf 100.000 Einwohner kommen nicht einmal zehn Personen, die in der vergangenen Woche einen positiven Corona-Test ablieferten. Zudem achten auch die Ungarn penibel darauf, wen sie ins Stadion lassen.

So müssen ausländische Fans einen negativen PCR-Test nachweisen, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Ungarische Zuschauer brauchen sogar einen „Immunitätsnachweis“, für den ein Test nicht reicht. Das heißt: Einheimische Fans müssen entweder eine Corona-Infektion überstanden haben oder zumindest eine Impfdosis erhalten haben. Einzig bei der Maskenpflicht – immerhin befindet man sich ja im Freien – setzt man auf Empfehlung anstatt auf Vorschriften. 

Lauterbach hat Gefallen an Knallhart-Maßnahmen

Gerade der Umstand, dass Lauterbach hier Panik verbreitet über eine Situation, die in anderen europäischen Ländern als Allheilmittel gilt – nämlich eine Abart der 3G-Regeln respektive des „grünen Passes“ – lässt anklingen, dass es dem Lockdown-Fanatiker wohl generell nie darum ging, das Virus zu besiegen. Vielmehr entsteht der Anschein, dass einige Politiker Gefallen daran gefunden haben, die Menschen mit kaum evidenzbasierten Maßnahmen zu überhäufen. Immerhin war es auch Lauterbach, der im Jänner den unbefristeten Lockdown forderte…

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Wissenschaftler fordern Ende der Lockdowns und Rückkehr zum Rechtsstaat

Wissenschaftler fordern Ende der Lockdowns und Rückkehr zum Rechtsstaat

Am 4. Juni 2021 startete die Kampagne #wissenschaftstehtauf, die auf Initiative des Corona-Ausschusses zustande gekommen ist. In zahlreichen Video-Statements wenden sich national und international renommierte Wissenschaftler und Vertreter aus der medizinischen und juristischen Praxis an die Öffentlichkeit. Die Mitwirkenden erklären medizinische und rechtliche Zusammenhänge auf verständliche Weise und fordern auf, zu einer offenen Debattenkultur zurückzukehren. Ziel ist das sofortige Ende der Lockdowns.

  • Kampagne soll renommierten Wissenschaftlern, Publizisten und Medizinern Gehör verschaffen
  • Sie zeigt: Kein wissenschaftlicher Konsens in Corona-Frage
  • Forderung nach unvoreingenommener Suche nach Wahrheit
  • Corona-Ausschuss will „Rückkehr zum Rechtsstaat“

Das Ziel der Kampagne

Die Kampagne #wissenschaftstehtauf zielt darauf ab, renommierten Wissenschaftlern, Publizisten und Medizinern Gehör zu verschaffen. Sie macht deutlich, dass der oft behauptete wissenschaftliche Konsens in der Frage der Bewältigung der Corona-Krise eindeutig nicht besteht. Die Kampagne will dazu einladen, Argumente und Entscheidungen kritisch zu prüfen.

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Schädliche Folgen der Corona-Maßnahmen

Die seitens der Politik verordneten „Corona-Maßnahmen“ greifen tief in das Leben der Menschen und die gesamte Gesellschaft ein: Sozialstrukturen, wesentliche Teile der Wirtschaft, das Bildungssystem, kulturelle Institutionen und vieles mehr sind massiv in Mitleidenschaft gezogen worden. Sowohl die physische als auch die psychische Gesundheit der Menschen, egal ob jung oder alt, wird durch diese Maßnahmen hochgradig belastet. Dem stehen massive Zweifel an deren Verhältnismäßigkeit gegenüber. Diese Zweifel basieren auf einer inzwischen weitgehend gesicherten und evidenzbasierten Daten- und Studienlage (Wochenblick berichtete hier, hier und hier). Der dringend notwendige offene wissenschaftliche und gesellschaftliche Diskurs fehlt seit über einem Jahr. Er wird weder in der Politik noch in den Mainstream-Medien geführt.

Hetze gegen Kritiker

Kritische Stimmen, wie beispielsweise Dr. Bhakdi oder Dr. Wodarg, die auf Basis belastbarer wissenschaftlicher Daten die Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen fordern, werden bis heute weitgehend ignoriert. Auch international renommierte Wissenschaftler, wie John Ioannidis von der Stanford Universität, die wiederholt die Einhaltung wissenschaftlicher Standards einforderten, finden kaum Gehör. Oftmals werden sie stattdessen persönlich angegriffen und diffamiert.

Rückkehr zum Rechtsstaat gefordert

Die Kampagne #wissenschaftstehtauf fordert eine unvoreingenommene Suche nach der Wahrheit. Widerspruch soll nicht von vornherein ausgeschlossen werden. Sie verlangt eine Rückkehr zu rechtsstaatlichen Prinzipien, die ohne Zweifel unter dem Vorzeichen einer nicht hinreichend definierten „pandemischen Lage nationaler Tragweite“ stark gelitten haben.

Über den Corona-Ausschuss

Der Corona-Ausschuss wurde im Juli 2020 von den Rechtsanwälten Viviane Fischer, Antonia Fischer, Dr. Reiner Fuellmich und Dr. Justus Hoffmann gegründet, mit dem Ziel der sachlichen Analyse des Virusgeschehens und der Lockdown-Folgen. In wöchentlichen, live übertragenen Sitzungen werden Experten und Zeugen angehört und die wissenschaftlichen, politischen sowie wirtschaftlichen Zusammenhänge rund um die Covid-19-Pandemie dokumentiert und analysiert. Das soll auch der Beweisaufnahme im Rahmen von Gerichtsverfahren im Zusammenhang mit den Folgen der „Corona-Maßnahmen“ dienen (wie Wochenblick hier und hier berichtete).

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Nur 1 Stunde früher aufstehen kann Depressionen im zweistelligen Bereich reduzieren

Nur eine Stunde früher aufzuwachen, könnte das Risiko einer Person, an einer schweren Depression zu erkranken, um 23 % senken, so eine neue genetische Studie in der Zeitschrift JAMA Psychiatry. Die Studie von 840’000 Menschen, die von Forschern der University of Colorado Boulder und dem Broad Institute des MIT und Harvard durchgeführt wurde, ist eine der ersten, die quantifiziert, wie viel oder wenig Veränderung nötig ist, um die psychische Gesundheit zu beeinflussen.

Da eine Stimmungsstörung an sich schon dafür bekannt ist, dass sie das Schlafverhalten stört, tappen die Wissenschaftler noch im Dunkeln, warum Nachteulen im Vergleich zu Frühaufstehern eher an Depressionen leiden, egal wie lange sie schlafen. Die Wissenschaftler vermuten, dass es daran liegen könnte, dass die längere Lichtexposition am Tag, zu der Frühaufsteher neigen, zu einer Kaskade von hormonellen Effekten führt, die die Stimmung beeinflussen können; eine Stunde früher aufzustehen könnte also eine stimmungsaufhellende zusätzliche Stunde Tageslicht bringen.

Die Studie legt auch nahe, dass „jemand, der normalerweise um 1 Uhr nachts ins Bett geht, wenn er stattdessen um Mitternacht ins Bett geht und die gleiche Dauer schläft, sein Risiko für Depressionen um 23% senken könnte; wenn er um 23 Uhr ins Bett geht, könnte er es um etwa 40% senken.“

„Halten Sie Ihre Tage hell und Ihre Nächte dunkel“, sagt sie. „Trinken Sie Ihren Morgenkaffee auf der Veranda. Gehen Sie zu Fuß oder fahren Sie mit dem Fahrrad zur Arbeit, wenn Sie können, und dimmen Sie die elektronischen Geräte am Abend“, sagt die Hauptautorin Celine Vetter, Assistenzprofessorin für integrative Physiologie an der University of Colorado Boulder.

Der Beitrag Nur 1 Stunde früher aufstehen kann Depressionen im zweistelligen Bereich reduzieren erschien zuerst auf uncut-news.ch.

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