Blog-Seite
Israeli Military Chief Warns Army Nearing Internal Collapse as Netanyahu Pushes Service Extensions
“I am raising 10 red flags in front of you,” said Lt. Gen. Eyal Zamir
EU Moves Toward Creating Overseas ‘Return Hubs’ for Migrants
Critics of the initiative have slammed the facilities as detention centers located in “legal black holes”
Black Women Bear Brunt of Mass Layoffs With Rise of AI, End of DEI
As easily as black women were elevated to six-figure incomes and the upper-middle class lifestyle, they are now on the verge of losing it all
Aliens Are ‘Demons’ – Vance
Vice President has vowed to examine the UFO files and “get to the bottom” of the matter with his “tippy top” access
Maersk Slaps Emergency Fuel Surcharge as War Upends Marine Supply Chains
Stalled tanker traffic at Strait of Hormuz is tightening supplies of fuel in Asia
NATO-Linked US Senators Seek Sanctions Against Hungarian Government
Two lawmakers have threatened Budapest over its refusal to approve more aid for Ukraine amid an ongoing oil blockade by Kiev
Warum die Straße von Hormus für die globalistische Linke existenziell wichtig ist
Die energiepolitische Lage Europas spitzt sich vor dem Hintergrund wachsender geopolitischer Spannungen weiter zu. Kritiker sehen die Ursachen dafür in einer langfristig angelegten Politik der Abhängigkeit, getragen von Klimazielen, Globalisierung und dem Verzicht auf eigene Ressourcenförderung. Besonders die strategische Bedeutung der Straße von Hormus rückt dabei in den Fokus. Eine mögliche Blockade dieser zentralen Energieader könnte die fragile Versorgungslage der Europäischen Union dramatisch verschärfen und bestehende strukturelle Schwächen offenlegen.
Gastbeitrag von Tom Stahl
Die „Globalistische Linke“ (EU-Kommission unter Von der Leyen, SPD/Grüne, Macron, Sánchez, Borrell & Co.) hat seit Jahrzehnten eine Ideologie gebaut, die auf drei Säulen ruht:
1. Green Deal / Net Zero 2050
2. Globalisierung und „Wandel durch Handel“
3. Ablehnung jeder eigenen fossilen Förderung als „klimaschädlich“ und „imperialistisch“
Genau deshalb ist eine geschlossene Straße von Hormus für sie ein Albtraum. Sie haben Europa bewusst importabhängig gemacht – und jetzt droht der System-Kollaps. Nichts ist für diese Leute und ihre Ideologie verheerender als wenn diese Straße von Hormus als „Energielieferant“ ausfällt, und ich bin sicher, Trump hat das gewusst!
Die linksideologische EU ist abhängig von der Straße von Hormus, weil 20–25 % des weltweiten Öl- und LNG-Handels durch diese nur etwas über zwei Meilen pro Fahrtrichtung breite schiffbare Meerenge laufen – rund 20 Millionen Barrel Öl und 112 Milliarden Kubikmeter LNG pro Jahr, vor allem aus Katar und den VAE. Direkt importiert die EU zwar wenig aus dem Golf (Öl nur 6 %, Katar-LNG 6–9 %), doch der globale Markt hängt untrennbar zusammen. Seit dem Russland-Boykott ist Pipeline-Gas von 40 % auf unter 13 % gesunken und soll bis 2027 ganz wegfallen – Europa braucht nun dringend LNG-Schiffe, und Katar-LNG muss zwingend durch Hormus.
Ohne diese Route fehlt jede realistische Alternative in ausreichender Menge. Die Gas-Speicher liegen aktuell bei nur 20 – 30 % (statt 41 % im Fünfjahresdurchschnitt), für den nächsten Winter fehlen normalerweise 180 zusätzliche Tanker, die jetzt blockiert oder extrem teuer sind. Die Preise stehen bereits auf dem höchsten Stand seit 2023 – bei kaltem Winter drohen Rationierung, Industrie-Stopp und Blackouts. Ohne Hormus und ohne russisches Gas übersteht die EU den Winter 2026/27 nicht. Deshalb drängen linke Politiker wie Steinmeier, Von der Leyen oder Macron panisch auf „Deeskalation“ und „Dialog“ – genau wie 1979 es die linken Studenten taten.
Schon zu Beginn seiner zweiten Amtszeit konnte der aufmerksame Beobachter Präsident Trumps Plan bereits erahnen. Es war der Moment, in dem er den Satz „Drill, Baby, Drill“ aussprach.
Im ach so grünen Europa schlugen die Klima-Aktivisten bei diesen Worten entsetzt die Hände über dem Kopf zusammen – in der irrigen Annahme, es gehe lediglich um Energiepolitik. In Wahrheit bildete dieser Satz einen Grundpfeiler für eine bessere Welt: den Pfeiler der Freiheit. Es ging um Unabhängigkeit – genauer gesagt: um Energieunabhängigkeit.
Denn nur wer über ausreichend eigene Energie verfügt, kann sich wirksam einem fanatischen Gegner entgegenstellen – einer etwa eine Million Mann starken Armee von Glaubenskriegern, die sich seit Jahrzehnten darauf vorbereitet hat, nicht nur Israel zu vernichten, sondern langfristig den gesamten Westen anzugreifen.
Die jüngst abgefeuerten Mittelstreckenraketen, die bis nach Berlin reichen können, machen es überdeutlich! Einen solchen Feldzug kann man nur führen, wenn man die nötige Energie besitzt – und sich nicht, wie weite Teile Europas, energiepolitisch völlig abhängig gemacht hat.
Die USA unter Trump haben diese Abhängigkeit nicht: Mit „Drill Baby Drill“ wurde 2025/26 Rekord-Ölproduktion von über 13,8 Millionen Barrel pro Tag erreicht (höchster Wert aller Zeiten), Hunderte Millionen Acres neuer Förderflächen freigegeben und 6000 neue Bohrgenehmigungen erteilt (55 % mehr als unter Biden). Die USA sind wieder Netto-Exporteur von Öl und Gas und brauchen nur 2 % ihres Verbrauchs über Hormus. Amerika versorgt sich selbst, exportiert sogar nach Europa und im Grund könnten ihnen die Mullah-Blockaden egal sein, allerdings steht Trump zu seinen Verbündeten im Nahen Osten und wird in deren Interesse hier weiter tätig werden.
Deutschland könnte eigentlich auch eine Energie-Unabhängigkeit schaffen, tut es aber ideologisch nicht: Es gibt riesige Schiefergas-Reserven (380–2340 Milliarden Kubikmeter technisch gewinnbar, genug für 5–20 Jahre Verbrauch), noch immer große Braunkohle-Vorkommen und etwas konventionelles Öl/Gas. Trotzdem: Fracking-Verbot seit 2017 (ein bürokratischer Witz), Kernkraft abgeschaltet, Kohle-Ausstieg bis 2038, Energiewende-Dogma der Grünen und SPD („Fossile sind böse, Importe sind klimaneutraler“). Ergebnis: 95–98 % von Gas und Öl müssen importiert werden. Die Grünen nennen das „strategische Diversifikation“ – in Wahrheit ist es ideologische Selbstkastration. Selbst bei explodierenden Preisen wird nicht über eigene Förderung geredet, sondern auf „mehr Erneuerbare“ und „Dialog mit dem Iran“ gesetzt.
Eigentlich sollte nun jedem in der EU klar werden, dass es „unser“ Krieg ist, auch wenn wir diesen sicher nicht wollten und dass das Terrorregime im Iran unsere wirtschaftliche Existenz nun in großen Teilen bedroht. Eigentlich sollte dem linken Europa bewusst werden, dass es diesen Krieg mit seinem Handeln in der Vergangenheit selbst mit geschaffen hat und das Monster Mullah-Regime erst ermöglicht hat. Doch statt Verantwortung zu übernehmen, ins Handeln zu kommen und unseren engsten Verbündeten nun auch militärisch beizustehen, wartet man weinerlich darauf, dass Trump scheitert – um dann eine Ausrede für das eigene Scheitern zu haben.
Doch das wird nicht passieren. Amerika und Israel werden ihre Ziele erreichen: mit Stärke und Entschlossenheit die Freiheit und die Werte der westlichen Demokratie verteidigen. Gerne möchte ich auf etwas hinweisen, das in der aktuellen Berichterstattung auffallend untergeht: Die USA führen diesen Konflikt im Kern mit Technologie aus den 1980er Jahren. Abgesehen von wenigen Ausnahmen – wie dem F-35, dessen Grundkonzept bereits in den frühen 1990er Jahren entstand, oder den modernisierten Katapulten auf der USS Gerald R. Ford – ist nahezu alles, was wir derzeit zu sehen bekommen, im Wesentlichen „alte Ware“.
Glaubt ernsthaft jemand, die Vereinigten Staaten hätten vier Jahrzehnte lang die Hände in den Schoß gelegt und die Entwicklung wirklich neuer Waffensysteme einfach eingestellt?
Wer über wahre Stärke verfügt, muss sie nicht in YouTube-Videos zur Schau stellen und der Welt beweisen, wer der stärkste Akteur im Raum ist. Genau darin liegt jedoch ein zentrales Problem unserer Zeit: Viele Analysten, Journalisten und große Teile der Öffentlichkeit sind in dieser „Video-Welt“ gefangen – einer Sphäre, die mit der tatsächlichen militärischen Realität kaum mehr etwas zu tun hat.
Präsident Trump wusste, dass er nur zwei Jahre Zeit hat, die Welt zu einem besseren Ort zu machen – aus amerikanischer Sicht, die sich von der europäischen fundamental unterscheidet. Zu Beginn seiner zweiten Präsidentschaft sagte er einmal: „Ich war der Gejagte, nun bin ich der Jäger.“ Kurz darauf benannte er sein Verteidigungsministerium in Kriegsministerium um.
Seitdem nimmt er in meiner Wahrnehmung all jene aus dem Weltgeschehen, die ihm und den amerikanischen Interessen nicht freundlich gesinnt sind. Angefangen bei der Hamas, dann traf es Maduro – in Venezuela ist man inzwischen recht USA-wirtschaftsfreundlich. Kuba wird sich in Kürze ohne große Waffengewalt wieder an die USA annähern. Die Bedrohung durch das Mullah-Regime wird eliminiert werden.
Und wenn man diesen Gedanken weiterspinnt, dürfte es da „Wahrscheinlich“ noch einen besonderen Gegner geben: Während seiner ersten Amtszeit (2017–2021) und besonders im Vorfeld seiner Wiederwahl 2024 haben große Teile der EU – von den politischen Eliten über die Medien bis hin zu den bürokratischen Strukturen – aktiv gegen ihn gearbeitet: durch offene Kritik, die Unterstützung seiner Gegner, Sanktionsdrohungen und den Versuch, seine Rückkehr ins Weiße Haus zu verhindern. Hinzu kommt der anhaltende Zensurdruck der EU-Bürokratie auf amerikanische Tech-Konzerne (wie Meta, Google und X), der unter Trump als direkter Angriff auf US-Interessen und die freie Meinungsäußerung gewertet wird.
Zu den Gegnern zählen ideologisch linke EU-Führungsfiguren, die er als Teil eines antiamerikanischen Establishments sieht, sowie – in einem „hypothetischen Szenario“ politischer Neuordnung – ein in Washington eher unbeliebter ukrainischer Präsident und dessen Umfeld. Beides dürfte in der Trump-Administration als dringend veränderungsbedürftig betrachtet werden, nicht nur, weil es ihm persönlich geschadet hat, sondern auch, weil fundamentale US-Interessen behindert werden.
Ein solches Vorgehen hätte Präsident Trump jedoch dem transatlantischen Kern beider US-Parteien im Kongress nicht ohne stichhaltigen Grund verkaufen können. Genau diesen Grund haben die „Verbündeten“ nun selbst geliefert: Sie weigern sich, sich an der Verteidigung der Straße von Hormus und der Sicherung ihrer EIGENEN Energieinteressen zu beteiligen.
Wie erwähnt: Trump wusste, dass die Straße von Hormus geschlossen wird und er hat es geschehen lassen… Ist das sein Plan, ein Plan der ohne Zweifel sehr riskant ist, und gelingt dieser, wird er in der Tat als der „Friedenspräsident“ in die Geschichte eingehen. Dann hat er jeden Krieg beendet!
Aus amerikanischer Sicht ist der Iran-Krieg (Operation Epic Fury) ein klarer Gewinn: Er löst einen massiven Boom in der Rüstungsindustrie aus, weil Milliarden – potenziell Hunderte Milliarden – in die Wiederauffüllung und Erweiterung verbrauchter Waffen und Munition fließen und so letztlich in die gesamte Wirtschaft sickern. Gleichzeitig stärkt der Konflikt den US-Dollar erheblich: Der Dollar-Index (DXY) ist seit Kriegsbeginn Ende Februar 2026 von Tiefs um 96–97 Punkte auf 99,5–100,5 (Mitte März) gestiegen, zeitweise sogar über 100 – ein Plus von mehr als 5 % seit den Jahrestiefs.
Höhere Energiepreise durch die Hormus-Blockade machen den Dollar als sicheren Hafen noch attraktiver und lassen US-Öl- und Gas-Exporteure kräftig verdienen. Als weltgrößter Netto-Exporteur und Selbstversorger profitiert Amerika doppelt: Die Rüstung boomt, der Dollar gewinnt an Wert und die Energieexporte bringen Rekordeinnahmen – während Europa und seine linke Politik an der eigenen Ideologie krachend scheitert.
Kult-Schauspieler John Cleese warnt vor islamischer Machtübernahme in Großbritannien
John Cleese ist in Großbritannien eine Ikone – verantwortlich für „Monty Python“, „Das Leben des Brian“ oder „Ein Fisch namens Wanda“. Nun warnt er vor Islamisierung und verteidigt das christliche Erbe seiner Nation.
Eric Angerer
Der berühmte Schauspieler und Drehbuchautor kritisiert auf X immer wieder die schleichende Islamisierung des Landes. Diesen Monat schrieb er, dass Großbritannien auf tiefster Ebene von christlichen Werten geprägt sei und warnte vor zunehmendem muslimischem Einfluss im Vereinigten Königreich.
„Trotz der vielen Fehler der Kirchen“, schrieb Cleese, „wurden die Briten jahrhundertelang von den Lehren Christi beeinflusst. Wenn diese Werte durch islamische ersetzt werden, wird es nicht mehr Großbritannien sein.“
Cleeses Beitrag war eine Reaktion auf ein Video von Susan Hall, einer führenden Vertreterin der Konservativen Fraktion in der Londoner Stadtverordnetenversammlung. Sie erklärte, Großbritanniens Status als christliches Land müsse bewahrt werden und warnte vor der Grünen Partei, die, sollte sie an die Macht kommen, Berichten zufolge plant, die anglikanische Kirche als Staatskirche Großbritanniens abzuschaffen.
Dies geschieht zudem vor dem Hintergrund einer neuen Definition von „Islamophobie“ durch die britische Regierung, die sie nun als „antimuslimische Feindseligkeit“ bezeichnet.
Die Regierung definiert Islamophobie unter anderem als „die vorurteilsbehaftete Stereotypisierung von Muslimen oder Menschen, die als Muslime wahrgenommen werden, unter anderem aufgrund ihrer ethnischen oder rassischen Herkunft oder ihres Aussehens, und die Behandlung dieser Personen als Kollektiv mit festen und negativen Merkmalen, mit der Absicht, Hass gegen sie zu schüren, ungeachtet ihrer tatsächlichen Meinungen, Überzeugungen oder Handlungen als Einzelpersonen.“
Warum fürchten wir nur den Islam, nicht aber andere Religionen?
Kritiker argumentieren, die Definition sei zu weit gefasst und werde die Meinungsfreiheit einschränken. Cleese repostete zum Thema der angeblichen „Islamophobie“ folgendes Statement mit dem Titel „Why do we only fear Islam, not other religions?“:
In einem anderen X-Post zitiert Cleese folgenden Bericht aus einer Grundschule in Lincolnshire:
„Heilige Scheiße! Eine Grundschule in Großbritannien zwang Kinder zu islamischen Gebeten. Die Schule steht unter Schutz, da sie mit negativen Reaktionen rechnet, und darf daher nicht namentlich genannt werden. Sie befindet sich in Lincolnshire. ‚Wir haben gestern zu Allah gebetet‘, sagte ein siebenjähriges Mädchen zu ihrem Vater. Den Kindern wurde zunächst ein Video gezeigt, das ihnen erklärte, wie man richtig kniend und mit gesenktem Kopf betet, bevor sie es selbst ausprobierten. Der Vorfall kam ans Licht, nachdem empörte Eltern Anzeige bei der Polizei von Lincolnshire erstattet hatten. Absolut schändlich!“
Cleese schrieb dazu: Auf welche Weise werden britische Kinder diesem außerordentlich aggressiven Glaubenssystem unterworfen? Wer übernimmt dafür die Verantwortung?
Mit seinem Auftreten gegen die Islamisierung Großbritanniens ist Cleese eine wichtige Stimme, einer der wenigen prominenten Künstler, die in dieser Frage den Mund aufbekommen. Allerdings ist Cleese nicht in allen Fragen kritisch. Er beteiligt sich beispielsweise am billigen Trump-Bashing des Mainstreams.
Heißes Eisen: Chrupalla fordert Abzug der US-Truppen aus Deutschland!

In seiner Rede auf dem Landesparteitag der AfD Sachsen in Löbau hat sich Bundessprecher Tino Chrupalla in einer bisher nicht dagewesenen Deutlichkeit zu Fragen der Außenpolitik geäußert. Vor dem Hintergrund des Nahost-Krieges verlangte er den Abzug amerikanischer Soldaten aus Deutschland.
Unter Bezugnahme auf das offizielle Parteiprogramm, in dem von einem „Abzug aller alliierten Truppen und Atomwaffen“ aus Deutschland die Rede ist, konkretisierte Chrupalla: „Fangen wir an, das umzusetzen – mit dem Abzug der US-Truppen aus Deutschland!“ Die Bundesrepublik dürfe sich nicht länger in internationale Konflikte hineinziehen lassen und müsse eine eigenständigere Rolle einnehmen.
Als Beispiel führte Chrupalla das linksregierte Spanien an, das die US-Basen im Land für Einsätze gegen den Iran gesperrt hat. Für Chrupalla ist das ein Modell, an dem sich Deutschland orientieren sollte. Zugleich kritisierte der AfD-Chef internationale Militäreinsätze scharf und stellte sich grundsätzlich gegen jegliche Einmischung in Konflikte wie im Nahen Osten.
The post Heißes Eisen: Chrupalla fordert Abzug der US-Truppen aus Deutschland! appeared first on Deutschland-Kurier.
Landesparteitag der AfD Sachsen: Tino Chrupalla ruft Partei zum Machtwechsel auf – Jörg Urban wiedergewählt

Mit den Worten „ das verlangt von uns viel ab“ hat AfD-Bundessprecher Tino Chrupalla seine Partei angespornt, auf einen Machtwechsel im Bund und auf Landesebene hinzuarbeiten. Auf dem Landesparteitag der AfD Sachsen in Löbau forderte er in einer kämpferischen Rede: Die AfD müsse sich weiterentwickeln – „von einer Oppositionspartei hin zu einer Regierungspartei“. Die Delegierten bestätigten den sächsischen AfD-Landesvorsitzenden Jörg Urban erwartungsgemäß mit großer Mehrheit im Amt.
Mit Blick auf das von ihm ausgerufene Wahlziel „Machtwechsel“ und unter Verweis sowohl auf die jüngsten Wahlergebnisse wie auch auf die hohen Umfragewerte sagte Chrupalla weiter: „Wir müssen aber auch daran denken, dass wir unseren Wählern auch irgendwann Erfolge präsentieren müssen in Form von Regierung.“ Dabei komme es auf „Kompetenz, das rechte Maß, die richtige Mischung aus Geduld und auch Ungeduld“ an.
„Chancen sind vergänglich wie Sonnenaufgänge“
2029 gehe es darum, in Sachsen den Ministerpräsidenten und auf Bundesebene den Kanzler zu stellen, betonte Chrupalla und unterstrich: Die AfD sei längst keine „Ein-Themen-Partei“ mehr, für die man sie vor Jahren noch gehalten habe – „teilweise zu Recht“.
Seinen eigenen Landesverband ermutigte Chrupalla : 2029 habe man vielleicht in Sachsen die letzte Chance – „ergreifen wir sie. Denn Chancen sind wie Sonnenaufgänge: Wer zu lange wartet, verpasst sie.“
Jörg Urban befürchtet noch mehr Hetze der Altparteien
Der sächsische AfD-Chef Jörg Urban schwor seine Partei auf Professionalität und Geschlossenheit ein. Nur so könne man „in diesen stürmischen Zeiten“ erfolgreich kämpfen. „Die Angriffe unserer Gegner werden zunehmen, je erfolgreicher wir sind.“
Urban befürchtet neben Anschlägen auf Autos, Wohnungen und Parteimitglieder eine „wachsende Diffamierung“ der Mitglieder durch den Staat und seine Behörden, Strafanzeigen und Berufsverbote. „Noch nie war der Druck auf unsere Partei, auf unsere Mitglieder so groß wie heute“, stellte er fest.
Der Landesparteitag bestätigte Jörg Urban für weitere zwei Jahre als Parteichef der AfD in Sachsen. Der 61-Jährige, der die AfD Sachsen seit 2018 führt, wurde in Löbau mit 76,5 Prozent der Stimmen im Amt wiedergewählt.
The post Landesparteitag der AfD Sachsen: Tino Chrupalla ruft Partei zum Machtwechsel auf – Jörg Urban wiedergewählt appeared first on Deutschland-Kurier.
Die versteckten Kosten von „100 Prozent erneuerbaren Energien“

Stromnetze, die auf Wind- oder Solarenergie angewiesen sind, müssen über Reservekapazitäten verfügen, die im Gegensatz zu diesen Energiequellen nicht intermittierend sind. Das ist teuer.
Meinung: Von Dave McGruer und Bryan Leyland, Sonderbeitrag für die Financial Post
Um die Energiewende klar zu durchdenken, muss man finanzielle Spekulationen von den realen Energieflüssen trennen und transparent darlegen, wer die Energieversorgung sichert und wer dafür bezahlt.
Ein kürzlich erschienener Artikel in ESG Today feiert Microsofts Erreichen von 100 % erneuerbarer Energie und bezeichnet dies als Meilenstein unternehmerischen Klimaschutzes. Hinter der Überschrift verbirgt sich eine Frage: Geht es hier um physikalische Gesetze oder um Buchhaltung? Stromnetze funktionieren nach physikalischen Prinzipien, nicht nach Papierkram.
In einem Stromnetz muss Angebot und Nachfrage sekündlich übereinstimmen. Spannung und Frequenz müssen daher kontinuierlich stabilisiert werden, um einen Netzzusammenbruch zu verhindern. Andernfalls besteht die ernsthafte Gefahr eines Totalausfalls, wie er kürzlich in Spanien zu verzeichnen war. Wenn der Wind nachlässt oder die Sonne untergeht , muss sofort eine andere Energiequelle einspringen, um die fehlende Energie oder Spannungsstabilität zu gewährleisten. Diese Energie wird durch bedarfsgerechte Erzeugungskapazität aus Gas- oder Kohlekraftwerken sowie aus Wasserkraft- oder Kernkraftwerken bereitgestellt. Die Netzbetreiber koordinieren diese Erzeugungskapazitäten, um die Versorgungssicherheit unter allen Bedingungen rund um die Uhr sicherzustellen.
Wenn ein Unternehmen verkündet, seinen Strombedarf zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien zu decken, verstehen Laien das so, als ob seine Anlagen permanent mit Wind- oder Solarenergie versorgt würden. Doch das entspricht – bis auf wenige Ausnahmen – nicht der Realität. Tatsächlich gibt das Unternehmen an, im Laufe eines Jahres Zertifikate für erneuerbare Energien erworben oder Stromabnahmeverträge abgeschlossen zu haben, die den Bau von Kraftwerken ohne fossile Brennstoffe in einem Stromnetz fördern. Diese Produktion wird dann dem eigenen jährlichen Stromverbrauch angerechnet . Das ist jedoch reine Geldmacherei. Das Stromnetz liefert dem Unternehmen weiterhin den benötigten Strom in Echtzeit, und seine Stabilität hängt nach wie vor von diesen Reservekraftwerken ab, die definitionsgemäß sofort einsatzbereit sein müssen und somit nicht aus Wind- oder Solarenergie stammen.
Ein einfaches Gedankenexperiment verdeutlicht den Unterschied: Könnte das Unternehmen funktionieren, wenn es physisch vom Stromnetz getrennt wäre und seinen Strom ausschließlich aus den vertraglich vereinbarten Wind- und Solaranlagen bezöge? Und könnte es dies auch in windstillen Nächten, bei winterlichen Bedarfsspitzen und mehrtägigen Wetterflautephasen ohne massive Batteriespeicher oder Notstromaggregate gewährleisten? Die Antwort lautet: Nein. Das bedeutet, dass die Diskrepanz zwischen Jahresbilanz und tatsächlicher Selbstversorgung real und bedeutend ist.
Das wirft wichtige Fragen darüber auf, wer genau für die Zuverlässigkeit des Stromnetzes bezahlt.
Die fluktuierende Stromerzeugung erhöht den Bedarf an Reservekapazitäten, Frequenzregelung, neuen Übertragungsleitungen und anderen Ausgleichsdienstleistungen. Diese Kosten sind real und in der Regel hoch. Sie werden über Kapazitätsmärkte (Energieerzeuger stellen bei Bedarf zusätzliche Kapazitäten bereit), netzweite Gebühren und Strompreise für Endverbraucher gedeckt und von allen Stromverbrauchern – privaten Haushalten, Gewerbebetrieben und Industrieunternehmen – getragen. Wenn ein Unternehmen den Reputationsvorteil von „sauberer“ Energie für sich beansprucht, während es auf eine Infrastruktur angewiesen ist, die nicht sauber ist und von allen anderen im System bezahlt wird, ist das zumindest ein wenig irreführend.
Mit dem Ausbau fluktuierender Kapazitäten im Stromnetz steigt der finanzielle Druck auf die steuerbaren Erzeuger, das System stabil zu halten. Unternehmen, die einen Großteil ihres Stroms aus erneuerbaren Energien beziehen und gleichzeitig auf die Netzstabilität anderer Anbieter angewiesen sind, wälzen einen Teil der tatsächlichen Betriebskosten auf andere Verbraucher ab. Die Formulierung „100 Prozent erneuerbar“ verschleiert den tatsächlichen Energiewandel, anstatt ihn zu verdeutlichen, und erschwert es, ehrliche Fortschritte zu messen und zu erzielen.
https://financialpost.com/opinion/opinion-the-hidden-costs-of-100-per-cent-renewable
Der Beitrag Die versteckten Kosten von „100 Prozent erneuerbaren Energien“ erschien zuerst auf EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie.

