Horst D. Deckert

UNTERNEHMER-BERATER, SERIENUNTERNEHMER BZW. MEHRFACHGRÜNDER Parteilos und damit völlig unabhängig von irgendwelchen Parteien, Organisationen, Verbänden, etc. Seit 1971 im Dienst von Inhabern, Geschäftsführern, Unternehmern. 1971: Gründung einer Werbeagentur mit dem Schwerpunkt Marketing für Kleinbetriebe im Alter von 19 Jahren. Seit 1977 Firmengründer in Europa, USA und Südamerika. Fragen?
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Kategorie: Nachrichten

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Werden Gesunde bald aus der Bahn geworfen?

Werden Gesunde bald aus der Bahn geworfen?

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Berlin – Diese Corona-Regierung kann sich die Hände reiben. So viele freiwillige Helfer, die ihre völlig überzogenen Anordnungen durchführen und das Reisen für die Bürger gerne zur Hölle machen:

Die Deutsche Bahn wird ab Sonntag auf Grund der neuen Einreiseverordnung Bahnfahrer auch mit dem eigenen Sicherheitsdienst überprüfen. „In unseren Fernverkehrszügen auf internationalen Verbindungen gilt für Einreisende aus dem Ausland mit Inkrafttreten der Verordnung die Pflicht, einen Test-, Impf- oder Genesenen-Nachweis mitzuführen“, sagte ein Bahnsprecher der „Bild“ (Samstagausgabe). Bei Einreise aus einem Hochrisikogebiet kontrollieren das Zugpersonal, sowie in den ersten Wochen zusätzlich Mitarbeiter von DB Sicherheit bei allen Fahrgästen den Test-, Impf- oder Genesenen-Nachweis und die digitale Einreiseanmeldung.

Aktuell betreffe dies Verbindungen aus den Niederlanden und Teilen Frankreichs. Bei Feststellung fehlender Nachweise informiere die Bahn unmittelbar die Bundespolizei. Die betreffenden Reisenden müssen dann am nächsten Halt den Zug verlassen, berichtet die „Bild“ weiter.

Das Bundeskabinett hatte erst am Freitag die neue Einreiseverordnung beschlossen.

Und was dann? Müssen die betroffenen und gesunden Fahrgäste zu Fuß weiter laufen? Oder werden die dann in Extra-Züge oder Busse verfrachtet und an geheime Orte gebracht, damit man später wieder behaupten kann, man hätte von all dem nichts gewusst? (Mit Material von dts)

Woher kommt der Strom? Die Woche der Flutkatastrophen

Woher kommt der Strom? Die Woche der Flutkatastrophen

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von Rüdiger Stobbe

In der 28. Woche (Abbildung) kam es zu den Flutkatastrophen vor allem in NRW, RP und Bayern.

Die Wind- und PV-Stromerzeugung hingegen war unterdurchschnittlich. Lediglich 39,3% trugen die Energieträger Wind- und Solarkraft zusammen mit Wasserkraft und Biomasse zur Stromerzeugung dieser Woche bei.  Das sind lediglich 18,2% der installierten Leistung im Mittel. Verlässlich stark fließt der Strom aus den verbliebenen Kernkraftwerken. 95,9% der installierten Leistung werden kontinuierlich geliefert. Ende 2022 fallen die gut 60 TWh Strom aus Kernkraft weg. Wer ausrechnen möchte, wie viel Windkraft- und Photovoltaikanlagen gebaut werden müssten, um den wegfallenden Strom auch nur im Durchschnitt zu ersetzen, schaue sich Abbildung 1 an. Dort gibt es den Link zum entsprechenden Tool. Ich verrate nicht zu viel, dass das Ergebnis nicht nur ernüchternd, sondern erschütternd ist. Die ganze Negativ-Dramatik der Energiewende wird offensichtlich. 2022 und nochmal 2023 wird der CO2-Ausstoß in Deutschland steigen, weil der wegfallende, praktisch CO2-freie Kernkraft-Strom keinesfalls durch CO2-freien Strom ersetzt werden wird. Die Energiewender und Kernkraft-Abschalter handeln wie der Mann, der im Winter zunächst seinen alten, aber warmen Pullover wegwirft, um sich irgendwann später einen neuen zu besorgen. Dümmer geht´ s doch nicht. Wie auch immer, die konventionell-fossilen Kraftwerke (Abbildung 2), die ´selbstverständlich` zwecks Weltenrettung abgeschaltet werden sollen, erlangen eine immer größere Bedeutung. Zumindest in den nächsten Jahren. Eingedenk der Tatsache, dass allein China sagenhafte Mengen von Kohlekraftwerken im Land selber, aber auch in Asien und Afrika, ja sogar in Europa baut und plant, muss man sich ernsthaft fragen, welche Sinngebung hinter der deutschen Energiewende steckt. Wenn man möchte, dass die Bevölkerung verarmt, würde es doch reichen, das zu tun, was die EU mit dem „Fit for 55“ – Programm plant. Alles, aber auch alles so verteuern, dass 80-90% der Bürger sich den gewohnten Wohlstand (Autos, Reisen/Fliegen, hochwertiger Konsum) nicht mehr leisten können und dann eben auch der CO2-Ausstoß sinkt.

In der 28. Woche importierte Deutschland wieder mehr Strom als es exportierte. Deshalb waren die Preise (Abbildung 3) an den ersten fünf Tagen der Woche entsprechend hoch. Erst zum Samstag kam es zu erheblichen Preiseinbrüchen. Grund war das Anziehen der Windstromerzeugung, die auf sinkenden Bedarf traf. Folge: Strom wird teilweise fast verschenkt. An wen zeigt Abbildung 4. Weil es so offiziell im Bundestag präsentiert wurde, finden Sie unter Abbildung 5 noch mal den Ausschnitt aus der Rede von Sylvia Kotting-Uhl, der Vorsitzenden des Umweltausschusses, die die ´Vorzüge` der angebotsorientierten Stromversorgung (Strom gibt es, wenn Strom da ist) anpreist.

Die Tabelle mit den Werten der Energy-Charts und der daraus generierte Chart liegen unter Abbildung 6 ab. Es handelt sich um Werte der Nettostromerzeugung, der „Strom, der aus der Steckdose“ kommt, wie auf der Webseite der Energy-Charts ganz unten ausführlich erläutert wird. Der virtuelle Energiewende-Rechner ist diesmal unter Abbildung 1 zu finden.

Die Charts mit den Jahres- und Wochenexportzahlen liegen unter Abbildung 7 ab. Abbildung 8 beinhaltet die Charts, welche eine angenommene Verdoppelung und Verdreifachung der Wind- und Solarstromversorgung visualisieren. Zu diesem Thema gibt es noch bemerkenswerte Ausführungen nach den Tagesanalysen. Abbildung 9 enthält ein Video, in dem sich Joachim Weimann zu den Kosten der Energiewende äußert. Das Interview stammt aus dem Jahr 2015, ist dennoch hochaktuell. Ergänzt wird dieser Beitrag durch einen diesmal brandaktuellen Beitrag der HHL Leipzig Graduate School of Management mit Prof. Sinn und Prof. Althammer.

Beachten Sie bitte unbedingt den Stromdateninfo-Tagesvergleich ab 2016 in den Tagesanalysen. Dort finden Sie die Belege für die im Analyse-Text angegebenen Durchschnittswerte und vieles mehr. Der Vergleich beinhaltet einen Schatz an Erkenntnismöglichkeiten. Überhaupt ist das Analysetool stromdaten.info mittlerweile ein sehr mächtiges Instrument der Stromdatenanalyse geworden.

Tagesanalysen

Montag, 12.7.2021: Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 42,72 Prozent, davon Windstrom 8,90 Prozent, Solarstrom 21,22 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 12,60 Prozent. Stromdateninfo Tagesvergleich ab 2016. Die Agora-Chartmatrix: Hier klicken.

Der Wochenanfang brachte die bereits seit Mitte Mai regelmäßig auftretenden Stromlücken am Morgen und zum Abend. Der importierte Strom kostet mehr, als der, der über die Mittagsspitze exportiert wird. Die konventionellen Stromproduzenten erzeugen nur so viel, wie für die Netzstabilität und einen guten Gewinn notwendig ist. Was der Importeur bekommt, bekommen auch sie. Im Schnitt 97,13€/MWh.

Dienstag, 13.7.2021: Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 35,26 Prozentdavon Windstrom 8,65 Prozent, Solarstrom 13,72 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 12,89 Prozent. Stromdateninfo Tagesvergleich ab 2016. Die Agora-Chartmatrix: Hier klicken.

Heute wird per Saldo ausschließlich Strom importiert. Die Konventionellen denken überhaupt nicht daran, ihre Erzeugung zu erhöhen. Das würde die Preise senken. Die Schweiz verkauft ganztägig Strom an Deutschland und erzielt gut 97€/MWh.

Mittwoch, 14.7.2021: Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 40,25 Prozentdavon Windstrom 15,99 Prozent, Solarstrom 11,60 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 12,67 Prozent. Stromdateninfo Tagesvergleich ab 2016. Die Agora-Chartmatrix: Hier klicken.

Von 14:00 bis 17:00 deckt die deutsche Erzeugung den Strombedarf + ab. Das bisschen Strom, das exportiert wird, bringt den Tagestiefstpreis. Ansonsten importiert Deutschland zu knackigen Preisen (88,97€/MWh) von diesen Ländern. Die konventionelle Stromerzeugung, ohne die in Deutschland schon längst die Lichter ausgegangen wären.

Donnerstag, 15.7.2021: Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 43,97 Prozentdavon Windstrom 14,93 Prozent, Solarstrom 16,41 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 12,62 Prozent. Stromdateninfo Tagesvergleich ab 2016. Die Agora-Chartmatrix: Hier klicken.

Der Donnerstag zeigt ein ähnliches Bild wie der Mittwoch. Strom-Tiefpreis am Nachmittag. Ansonsten hohe Importpreise. Außer am frühen Morgen. Da ist die Nachfrage noch gering. Der Handelstag und die konventionelle Stromerzeugung. 

Freitag, 16.7.2021: Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 46,95 Prozent, davon Windstrom 15,22 Prozent, Solarstrom 18,81 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 12,92 Prozent. Stromdateninfo Tagesvergleich ab 2016. Die Agora-Chartmatrix: Hier klicken.

Die Solarstromerzeugung steigt, die Windstromerzeugung auch. Über die Mittagsspitze wird etwas mehr exportiert, als an den vorherigen Tagen. Das Preisniveau insgesamt sinkt. Deutschland zahlt aber immerhin noch gut 86€/MWh. Die konventionelle Stromerzeugung und der Handelstag.

Samstag, 17.7.2021: Anteil Erneuerbare an der Gesamtstromerzeugung 60,08 Prozent, davon Windstrom 27,75 Prozent, Solarstrom 17,89 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 14,45 Prozent. Stromdateninfo Tagesvergleich ab 2016. Die Agora-Chartmatrix: Hier klicken.

Schluss mit der Ruhe bei Wind und Sonne. Der wenige Wochenendbedarf und die anziehende Windstromerzeugung lassen die Preise auf breiter Front fallen. Schön sieht man, wie clever die Schweiz ist. Das kleine Land erzielt mit über 70€/MWh im Schnitt den höchsten Preis für den Strom, den es nach Deutschland exportiert. Die konventionelle Erzeugung nähert sich teileweise dem Minimum, welches zwecks Netzstabilität aufrechterhalten werden muss.

Sonntag, 18.7.2021: Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 65,13 Prozent, davon Windstrom 24,71 Prozent, Solarstrom 27,38 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 13,04 Prozent. Stromdateninfo Tagesvergleich ab 2016. Die Agora-Chartmatrix: Hier klicken.

Noch weniger Bedarf, noch mehr Wind- und Solarstrom. Die Konventionellen kratzen an der Minimalerzeugung. Über die Mittagsspitze ist zu viel Strom im Markt. Ab 13:00 Uhr wird der Strom verschenkt, dann gibt es noch einen kleinen Bonus. Erst ab 17:00 Uhr werden wieder 22,25€/MWh erzielt. Als die Preise für Deutschland wieder attraktiv wären, dann, ja dann fehlt der Strom. Es wird wieder importiert.

Noch Fragen? Ergänzungen? Fehler entdeckt? Bitte Leserpost schreiben! Oder direkt an mich persönlich: stromwoher@mediagnose.de. Alle Berechnungen und Schätzungen durch Rüdiger Stobbe nach bestem Wissen und Gewissen, aber ohne Gewähr.

Die bisherigen Artikel der Kolumne Woher kommt der Strom? mit jeweils einer kurzen Inhaltserläuterung finden Sie hier.

 

Rüdiger Stobbe betreibt seit über fünf Jahren den Politikblog www.mediagnose.de

HallMack: Masken für Kühe

HallMack: Masken für Kühe

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„Hallo liebe Zuschauer und herzlich willkommen zu den Kurznachrichten 29/07. Ein Arzt aus Wallenhorst lässt ungeimpfte Patienten nicht mehr in seine Praxis. Also, liebe Leut langsam schlägt’s 13. Für mich ist das ja unterlassene Hilfeleistung und ein Verstoß gegen den hippokratischen Eid. Ich frag mich jetzt nur, was passiert denn wenn jemand sich bei ihm […]

Coronawahn: Auch Schleswig-Holstein setzt auf Erpressung!

Kiel – In dieser künstlich gezüchteten Coronakrise ist ein Wettbewerb des Bösen im Gange, der allen zeigt, wie weit bestimmte Politiker gehen wollen, um den Bürger zu folgsamen Lemmingen zu machen, damit man sie leichter über den Abgrund schupsen kann:

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) hat jetzt sogar den Bund aufgefordert, Corona-Tests, „so schnell wie möglich kostenpflichtig“ zu machen. „Die Bundesregierung sollte schon in der kommenden Woche ein konkretes Datum für die Umstellung auf die Kostenpflichtigkeit der Corona-Tests festlegen“, sagte Günther der „Welt“ (Samstagausgabe). Dieses Datum könnte nach Ansicht des CDU-Politikers der 20. September sein.

„Bis dahin hätte jeder bisher Ungeimpfte noch die Chance, sich vollständig impfen zu lassen.“ Ausnahmen von dieser Kostenpflichtigkeit sollen laut Günther nur für diejenigen gelten, die aus medizinischen Gründen oder aufgrund ihres Alters keine Möglichkeit hätten, sich impfen zu lassen. „Für diese Menschen – zum Beispiel Schwangere und Kinder – sollten die Tests kostenlos bleiben.“

Die Kosten für einen Antigen-Schnelltest durch geschultes Personal liegen nach Angaben der schleswig-holsteinischen Landesregierung derzeit, abhängig vom Anbieter, bei 20 bis 30 Euro. Einen weiteren Lockdown schloss Günther aus. „Dafür gibt es schon wegen der hohen Impfquote, aber auch angesichts der Lage in den Krankenhäusern keinen Grund mehr. Geschäfte, Gastronomie, Kindergärten, Schulen, Fitnessstudios werden geöffnet bleiben“, so der Kieler Regierungschef. Allerdings erwarte er angesichts der steigenden Infektionszahlen im Herbst verstärkte Testverpflichtungen für Ungeimpfte. „Auch insofern dürfte es also Sinn machen, sich bis dahin noch impfen zu lassen.“

Die von der Bundesregierung erlassene Testpflicht für alle ungeimpft nach Deutschland Einreisenden sieht der schleswig-holsteinische Ministerpräsident eher skeptisch. Zwar könne man das so machen, er selbst halte aber die bisherigen Regelungen – verpflichtende Tests nur für Rückkehrer aus Hochinzidenz- und Virusvariantengebieten – für ausreichend, um die Bürgerinnen und Bürger gut zu schützen. „Ob die zusätzlichen Testpflichten für Rückkehrer aus Ländern mit geringerem Risiko tatsächlich noch einmal mehr Sicherheit bringen, muss man mal abwarten.“

Man muss dazu natürlich wissen, dass die Bürger die Tests bereits bezahlt haben. Denn aus eigener Tasche haben diese Corona-Lüstlinge wie Günther die Tests garantiert nicht bezahlt, sondern sich aus der Steuerkasse bedient.

So geht Verarschung. So geht Verhöhnung. Und die meisten Bürger machen bei diesem miesen Spiel auch noch mit und riskieren ihre Gesundheit, um mit dem Impfpass, der überhaupt nichts bringt, höchstens die Inzidenzzahl nach oben treibt, herum zu wedeln. (Mit Material von dts)

Wie ein niederländischer Journalist unter Druck gesetzt wird

Wie ein niederländischer Journalist unter Druck gesetzt wird

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Ich arbeite gerade an Artikeln zu dem Themenkomplex „Opposition in Russland.“ Der Grund ist, dass der Spiegel derzeit viel Wind um einen russischen Blogger namens Dobrochotow, besser bekannt als The Insider, macht. The Insider ist Partner des Spiegel und vor allem von Bellingcat, darüber habe ich schon mehrmals ausführlich berichtet. The Insider ist angeblich die […]

Der Beitrag Wie ein niederländischer Journalist unter Druck gesetzt wird erschien zuerst auf Anti-Spiegel.

Datenschutz : Luxemburg verurteilt Amazon zu einer Geldstrafe von 746 Millionen Euro

In einem am 30. Juli veröffentlichten Börsendokument teilte Amazon mit, dass die luxemburgische Datenschutzkommission (CNPD) behauptet habe, die Datenverarbeitung von Amazon entspreche nicht den Vorschriften der Europäischen Union.

Eine Verurteilung „ohne Grundlage“, so die Gruppe in dem Dokument, die in einer separaten Erklärung ihre Bereitschaft bekundete, Berufung einzulegen. „Es gab kein Datenleck und keine Kundendaten wurden an Dritte weitergegeben“, so die Gruppe weiter.

Amazon war bereits Ende 2020 vom französischen Pendant der CNPD, der Cnil, zu einer Geldstrafe von 35 Millionen Euro verurteilt worden, weil es die Gesetzgebung zu Cookies, den Werbetrackern, nicht eingehalten hatte. Auch Google wurde damals zu einer Geldstrafe von 100 Millionen Euro verurteilt.

Die Gafam *) werden regelmäßig für die Art und Weise kritisiert, wie sie die persönlichen Daten ihrer Nutzer verwenden.

Brüssel hat versucht, Ordnung zu schaffen, indem es 2018 die Allgemeine Datenschutzverordnung (DSGVO) eingeführt hat, die vorschreibt, dass Unternehmen bei der Abfrage personenbezogener Daten die Zustimmung der Bürger einholen, sie über die Verwendung der Daten informieren und ihnen die Möglichkeit geben müssen, die Daten zu löschen. Andernfalls können hohe Geldstrafen verhängt werden.

Nach der neuen EU-Verordnung über digitale Dienste sind Plattformen nicht mehr in der Lage, über mehrere Dienste gesammelte Daten zu nutzen, um einen Nutzer gegen seinen Willen anzusprechen. Außerdem müssen sie Geschäftskunden Zugang zu den von ihnen generierten Daten gewähren.

Außerhalb Europas bestätigte die US-Justiz im Jahr 2020 eine gegen Facebook verhängte Geldstrafe in Höhe von 5 Milliarden Dollar, weil das Unternehmen es versäumt hatte, personenbezogene Daten zu schützen.

Entnommen aus: francais.rt.com

*) Akronym für die auch Big Five genannten US-amerikanischen Technologie-Unternehmen Google, Amazon, Facebook, Apple und Microsoft.


Litauen: Menschen gehen auf die Straße, um gegen den Massenzustrom von Migranten zu protestieren

Seit Alexander Lukaschenkos Entscheidung, aus Protest gegen die EU-Sanktionen den Zustrom von Migranten nach Litauen zuzulassen, ist dieser so groß geworden, dass Vilnius den Notstand ausrufen musste. Die Anwesenheit zahlreicher Migranten hat zu heftigen Protesten in der Kleinstadt Dieveniškės sowie im ganzen Land geführt, in dem bislang nur zwei Prozent der Bevölkerung Ausländer waren. Die Kommentatoren haben sehr unterschiedliche Analysen der Situation.

In der Tageszeitung Delfi zeigt sich der Direktor des Litauischen Zentrums für Menschenrechte, Jūratė Juškaitė, keineswegs überrascht von den Protesten:

„Lange Zeit hieß es, da es in Litauen keine Schwarzen gäbe, könne es auch keinen Rassismus geben… Im vergangenen Sommer brach eine Welle der Empörung aus, als Einwohner von Vilnius, vor allem junge Leute, eine ‚Black Lives Matter‘-Demonstration als Zeichen der Solidarität mit schwarzen Opfern von Polizeigewalt organisierten… Jahrelang hat man die Augen vor Rassismus und der Ablehnung von Menschen, die ‚anders‘ sind, verschlossen. Diese Themen wurden als trivial und nebensächlich betrachtet, obwohl mehrere Umfragen eindeutig gezeigt haben, dass diese Debatte in unserer Gesellschaft gefördert werden muss. Wir begnügten uns mit ein paar Kultur- und Bildungsprojekten, nur um zu zeigen, dass wir etwas tun, aber die blieben bald in Schubladen stecken.“

Die Migrationspolitik kommt von oben – aus Vilnius – ohne die Bevölkerung nach ihrer Meinung zu fragen, kritisiert LRT:

„Leider hat die Regierung Lukaschenkos Äußerungen über Migranten lange ignoriert und sich nicht auf deren Ankunft vorbereitet. Dies führt dazu, dass Entscheidungen in letzter Minute getroffen werden, ohne die Gemeinden zu konsultieren. … Die Situation in Dieveniškės ist das offensichtlichste Beispiel. Es ist schwer zu verstehen, warum diese Gemeinde zwei Wochen lang nichts von dem Projekt wusste und erst durch die Medien von der geplanten Unterbringung von Migranten in ihren Mauern erfuhr. Noch absurder ist das Verhalten der Beamten, die in dieser kleinen Stadt in Begleitung der Polizei eintrafen, offensichtlich in der Absicht, Angst zu verbreiten. Und sie wollen uns glauben machen, dass sie einen Dialog führen. Natürlich reagierten die Menschen mit Wut. Dies ist kein rassistischer Akt, sondern ein Protest gegen die Arroganz der Regierung.

Quelle: Eurotopics


Bildquelle: FDS

Migrationswelle in Litauen: „Sie beschlossen, in unser kleines Dorf einzudringen. Es gibt hier mehr Migranten als Einheimische“, sagen die Einwohner

Grenzschutzbeamte in Litauen sind zunehmend damit beschäftigt, Menschen abzufangen, die illegal aus dem benachbarten Belarus eingereist sind.

In dieser Woche wurde in einer einzigen Nacht die Rekordzahl von 170 Migranten festgenommen.

Infolgedessen werden nun 3.000 aus Weißrussland geflohene Menschen in Litauen festgehalten, was zu Spannungen mit den Anwohnern führt: „Sie lassen uns nicht in Frieden leben. Sie beschlossen, in unser kleines Dorf einzudringen. Hier gibt es mehr Migranten als Einheimische. Wir haben Kinder. Wer kann garantieren, dass sie sicher sind?“

Quelle: Euronews


Fie besten Orte, um einen Zusammenbruch zu überleben

Eine neue Studie, die in der Zeitschrift Sustainability veröffentlicht wurde, hat die Orte auf der Welt ermittelt, die im Falle eines großen wirtschaftlichen oder klimatischen Zusammenbruchs am widerstandsfähigsten sind. Inseln mit gemäßigtem Klima und kleiner Bevölkerung, wie Island und Neuseeland, führen die Liste an.

 

(Vollständiger Artikel auf Englisch)

Den Autoren dieser Studie zufolge könnte sich der Zusammenbruch auf verschiedene Weise manifestieren: eine große Finanzkrise, die Zerstörung der Natur, der Ausbruch einer Pandemie, die noch schlimmer ist als Covid-19, oder eine Kombination all dieser Faktoren.

Eine düstere Aussicht, deren Anfänge wir aber bereits erkennen können. Überall auf der Welt nehmen Naturkatastrophen (Brände, Überschwemmungen, Wirbelstürme) zu, und es kommt immer häufiger zu Wasserknappheit. Ganz zu schweigen von der Gesundheitskrise, mit der die ganze Welt seit eineinhalb Jahren zu kämpfen hat. Einige Länder schneiden jedoch besser ab als andere. Zu diesem Schluss kommt eine in der Zeitschrift Sustainability veröffentlichte Studie, die Neuseeland, Island, das Vereinigte Königreich, Tasmanien und Irland als die Orte auf der Welt identifiziert, die am besten geeignet sind, einen globalen gesellschaftlichen Zusammenbruch zu überleben.

Die neue Studie basiert auf den Ergebnissen des Global Adaptation Index (ND-GAIN) 2015 der University of Notre Dame, in dem alle Länder hinsichtlich ihrer Anfälligkeit und Vorbereitung auf künftige Umweltveränderungen bewertet und eingestuft wurden. Die Länder wurden nach einer Reihe von Kriterien bewertet, unter anderem nach ihrer Fähigkeit, Nahrungsmittel für ihre Bevölkerung zu produzieren, ein Stromnetz zu unterhalten und über eine gewisse Produktionskapazität zu verfügen…

Neuseeland ist der große Gewinner in dieser Rangliste. Dem Inselstaat in Ozeanien wird das größte Überlebenspotenzial nachgesagt, denn er verfügt über geothermische und hydroelektrische Energie, reichlich landwirtschaftliche Flächen und eine geringe Bevölkerungsdichte. Andere gemäßigte und dünn besiedelte Inseln haben eine ähnliche Widerstandsfähigkeit. Dazu gehören Irland, Island und Tasmanien, ein australischer Inselstaat vor der Südostküste.

Quelle: Future Sciences