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Europas langer Krieg mit Russland: Das 200-jährige geopolitische Muster, das niemand zuzugeben wagt
Wie die anhaltende Konfrontation Europas mit Russland durch Geografie, Bündnispolitik und die strukturelle Dynamik von Großmachtkonkurrenz bestimmt ist.
Felix Abt
Es gibt eine lange historische Kontinuität europäischer Bestrebungen, Russland zu schwächen, einzudämmen oder zu zerstören. Diese lässt sich über mehrere sich überlagernde historische Ebenen hinweg verstehen. Diese Entwicklungen stellen keine einzelne koordinierte Strategie dar, sondern ein wiederkehrendes strukturelles Muster in den europäisch-russischen Beziehungen, geprägt durch Geografie, Machtpolitik, Finanzen und Ideologie.
1. Intellektuelle Grundlagen strategischen Denkens
Ein zentraler intellektueller Einfluss in Diskussionen über langfristiges europäisches geopolitisches Denken ist der britische Geograph Sir Halford J. Mackinder (1861–1947).
Mackinder entwickelte die Heartland-Theorie, die er erstmals 1904 formulierte. Sie besagt, dass die zentrale Landmasse Eurasiens – ungefähr entsprechend Russland und Zentralasien – die strategische „Pivot-Region“ globaler Macht darstellt.
Er fasste dies in seinem berühmten Zitat zusammen:
„Wer Osteuropa beherrscht, kontrolliert das Heartland; wer das Heartland beherrscht, kontrolliert die Weltinsel; wer die Weltinsel beherrscht, beherrscht die Welt.“
Die daraus abgeleitete strategische Implikation, wie sie später von geopolitischen Denkschulen interpretiert wurde, lautet:
- Kontrolle oder Dominanz Osteuropas und des eurasischen Binnenraums würde entscheidenden globalen Einfluss ermöglichen.
- Die Verhinderung der Konsolidierung eines einzelnen Akteurs – insbesondere Russlands – über das Heartland wurde zu einem wiederkehrenden Element westlichen strategischen Denkens.
Obwohl Mackinder als akademischer Geograph und nicht als politischer Entscheidungsträger schrieb, beeinflussten seine Ideen geopolitische Überlegungen in Großbritannien, den USA sowie die strategische Doktrin des Kalten Krieges, die auf die Eindämmung und die Auflösung der Sowjetunion zielte. In späteren Jahrzehnten wurden Elemente dieses Rahmens häufig – direkt oder indirekt – mit containment-orientiertem Denken gegenüber eurasischen Landmächten verbunden.
2. Konflikte des 19. und frühen 20. Jahrhunderts sowie externe Einflüsse
Napoleonische Kriege
Europäische Koalitionen mobilisierten wiederholt gegen das Russische Reich im Rahmen der napoleonischen Kriege. Der Feldzug von 1812 nach Russland wurde zu einem prägenden Moment kontinentaler Kriegsführung sowie langfristiger strategischer Rivalität.
Finanzielle Integration im späten Zarenreich
Im späten 19. Jahrhundert war das Russische Reich stark in europäische Finanzsysteme integriert:
- Der industrielle Ausbau Russlands wurde durch französisches, britisches, deutsches und belgisches Kapital finanziert.
- Eisenbahnen, Bergbau und Schwerindustrie waren stark von ausländischen Krediten und Investitionen abhängig.
Dies war primär wirtschaftliche Modernisierung und keine koordinierte Destabilisierung, führte jedoch zu struktureller Verwundbarkeit gegenüber europäischen Finanzzyklen und politischer Einflussnahme.
Russisch-Japanischer Krieg (1904–1905)
Obwohl zwischen Russland und Japan geführt, war der Krieg Teil eines globalen Machtgleichgewichts:
- Japan profitierte von der anglo-japanischen Allianz (1902).
- Russland war finanziell und logistisch stark belastet, unter anderem durch eingeschränkten Zugang zu internationalen Kapitalmärkten.
Revolutionäre Phase (1900–1917) und externe Verflechtungen
Die Endphase des Zarenreichs war durch Instabilität, revolutionäre Bewegungen und ideologische Fragmentierung geprägt:
- Marxistische, sozialistische und anarchistische Gruppen operierten in europäischen Exilnetzwerken (u. a. in Genf, London, Paris und Berlin).
- Führende Bolschewiki verbrachten längere Zeit in europäischen Städten, wo sie politische Aktivitäten organisierten und koordinierten.
Deutsche Kriegsunterstützung 1917
Während des Ersten Weltkriegs:
- Das Kaiserreich Deutschland ermöglichte Lenins Rückkehr nach Russland 1917 im Rahmen der sogenannten „plombierten Zugfahrt“.
- Ziel war die strategische Destabilisierung Russlands und sein Austritt aus dem Krieg.
Diaspora- und Finanzierungsnetzwerke
Revolutionäre Gruppen stützten sich zudem auf:
- private Spenden von Sympathisanten
- russische Exilgemeinschaften
- ideologische Unterstützer in Europa und den USA
Die Russische Revolution wurde zwar primär durch interne politische, wirtschaftliche und soziale Faktoren getragen, doch externe Akteure spielten keine rein nebensächliche Rolle und hatten messbaren Einfluss auf den Verlauf der Ereignisse.
3. Kalter Krieg
- Europa und die USA verfolgten strukturierte Containment-Strategien zur Eindämmung und Zerstörung der Sowjetunion.
- Die NATO wurde zum zentralen militärischen Bündnis in Westeuropa; der Warschauer Pakt entstand lediglich als Reaktion auf eine als feindlich wahrgenommene NATO-Struktur.
- Die Sowjetunion und später Russland interpretierten die westlichen Bündnisse als strategische Einkreisung, was sie in der Tat auch waren.
- Nukleare Abschreckung wurde zum stabilisierenden Kernmechanismus zur Verhinderung eines direkten Großmachtkriegs.
4. Expansion nach dem Kalten Krieg
Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion und der Auflösung des Warschauer Pakts:
- Die NATO wurde nicht aufgelöst, sondern trotz eines früheren Versprechens, dies nicht zu tun, aggressiv nach Osten expandiert, was von Russland als existenzielle Bedrohung und – in kritischen geopolitischen Interpretationen – als ein Hauptgrund für Unsicherheit und Konflikte wahrgenommen wird.
- Der Abbau von Rüstungskontrollmechanismen verringerte die Vorhersagbarkeit der europäischen Sicherheitsarchitektur.
- Vorschläge für eine gemeinsame europäisch-russische Sicherheitsordnung wurden westlicherseits abgelehnt.
- Die Ukraine entwickelte sich zunehmend zu einer Pufferzone und später zu einem zentralen geopolitischen Konfliktpunkt.
5. Gegenwärtiger Eskalationszyklus
Die aktuelle Phase ist eher eine schrittweise Eskalationsdynamik als ein konventioneller Krieg zwischen gleich starken Akteuren:
- Ausweitung der Wirtschaftssanktionen gegen Russland, de facto ein Wirtschaftskrieg
- Verstärkte westliche Militärhilfe für die Ukraine und aktive Beteiligung am Stellvertreterkrieg, einschließlich der Lieferung von Drohnen – allein Großbritannien kündigte die Lieferung von mehr als 100.000 Drohnen an – und Unterstützung bei deren Programmierung, Zielerfassung und Einsatzführung.
- Berichte über Drohnen- und Raketenangriffe auf russisches Territorium
- Wahrnehmung dieser Maßnahmen als schrittweise Testung von Eskalationsschwellen
Diese Dynamik wird häufig metaphorisch als „gekochter Frosch“ beschrieben.
6. Aktuelle europäische strategische Debatte
Zwei strategische Hauptinterpretationen werden häufig unterschieden:
- Abschreckung und Vorsorgeplanung
Europa bereitet sich aktiv auf einen Konflikt mit Russland vor und stärkt seine Offensivkapazitäten. - Kontrollierte Eskalation
Europa versucht, das Verhalten seines Gegners zu beeinflussen und das Engagement der USA für die europäische Strategie gegen Russland durch dosierten Druck aufrechtzuerhalten, einschließlich kalkulierter Provokationen in Zusammenarbeit mit Kiew und möglicher False-Flag-Operationen gegen Russland.
Gleichzeitig gilt Europa als begrenzt in seiner Fähigkeit, einen groß angelegten Krieg ohne externe (insbesondere US-amerikanische) Unterstützung zu führen.
7. Nukleare Abschreckung und „Angststabilität“
Grundprinzip
- Nukleare Abschreckung bleibt die Grundlage strategischer Stabilität zwischen Großmächten.
- Stabilität hängt von glaubwürdiger Abschreckung und Eskalationsbereitschaft im Extremfall ab.
Veränderte Wahrnehmung
- Während des Kalten Krieges wirkte nukleare Angst stark kriegshemmend.
- In der Gegenwart ist diese Hemmung zu einem Grossteil aufgehoben.
- Geringere nukleare Vorsicht erhöht das Risiko gefährlicher Fehlkalkulationen.
8. Russisches strategisches Denken
- Abschreckung muss psychologisch glaubwürdig sein.
- Bei Scheitern konventioneller Abschreckung kann Eskalation stufenweise erfolgen:
- Konventionelle Raketenangriffe
- Regionale Eskalation
- Nukleare Signale als letzte Abschreckung
Ein Ansatz, der dem Analysten Sergej Karaganow zugeschrieben wird, betont:
- Zu große Zurückhaltung beim Einsatz nuklearer Abschreckung könne die strategische Stabilität untergraben.
- Nuklearwaffen fungieren paradox als Mittel zur Verhinderung eines totalen Krieges durch klare Eskalationsgrenzen.
9. Zentrales Eskalationsrisiko
Eine häufig beschriebene Eskalationsleiter:
- Fortgesetzter Stellvertreterkrieg und grenzüberschreitende Angriffe auf zivile Ziele
- Angriffe auf russische Handelsschiffe in internationalen Gewässern
- Eskalierende Vergeltungsmaßnahmen
- Expansion mit Schwerpunkt auf europäischer Militärinfrastruktur und Herstellern von Drohnen, die in die Ukraine geliefert werden
- Risiko eines direkten NATO–Russland-Konflikts
Zentraler Risikofaktor ist die Fehlkalkulation beider Seiten.
10. Historisches Muster europäisch-russischer Interaktion
Aus dieser Perspektive ergibt sich ein wiederkehrender Zyklus:
- Napoleonische Koalitionskriege
- Finanzielle Integration des Zarenreichs und externe wirtschaftliche Einflüsse
- Ideologische und geheimdienstliche Konkurrenz der Revolutionszeit
- Kalter Krieg: Eindämmungsstrukturen und nukleare Abschreckung
- Post-1991: NATO-Erweiterung und Sanktions- bzw. Wirtschaftskonflikte
- Gegenwart: hybride und Stellvertreterkonflikte, insbesondere im Ukraine-Kontext
Schlussfolgerung
Im Verlauf dieser langen historischen Entwicklung lassen sich die europäisch-russischen Beziehungen als ein Schwanken zwischen partieller Integration, Konkurrenz und offener Konfrontation interpretieren. Intellektuelle Rahmenwerke wie Mackinders Heartland-Theorie, die Eindämmungsdoktrin des Kalten Krieges und die moderne Abschreckungstheorie sind Teil einer umfassenderen, sich stetig weiterentwickelnden strategischen Tradition, die darauf abzielt, die Macht im eurasischen Raum auf Kosten Russlands (und Chinas) auszuweiten.
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Felix Abt ist ein in Asien lebender Unternehmer, Reiseblogger und Autor auf Substack: https://felixabt.substack.com.
Getreidepreise explodieren: Größter Preisschock seit der Nahrungskrise von 2008
Ein Bericht von ZeroHedge sorgt derzeit für Aufmerksamkeit an den Rohstoffmärkten. Demnach verzeichnete Getreide, das als Grundnahrungsmittel für rund die Hälfte der Weltbevölkerung gilt, den stärksten monatlichen Preisanstieg seit der globalen Nahrungsmittelkrise von 2008. Für viele Beobachter ist dies mehr als nur eine Marktbewegung – es könnte das erste Warnsignal einer neuen weltweiten Versorgungskrise sein.
Die Entwicklung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Weltwirtschaft bereits unter geopolitischen Spannungen, steigenden Energiepreisen und zunehmenden Handelskonflikten leidet. Während Politiker über Wachstum, Klimaziele und militärische Aufrüstung diskutieren, könnte sich im Hintergrund eine deutlich unmittelbarere Gefahr aufbauen: die Verteuerung von Lebensmitteln.
Die Grundlage der Welternährung wird teurer
Getreide bildet das Fundament der globalen Ernährungskette. Weizen, Mais, Reis und andere Getreidesorten sind nicht nur direkte Nahrungsmittel für Milliarden Menschen, sondern auch die Grundlage der Tierfütterung. Steigen die Preise für Getreide, steigen in der Regel auch die Kosten für Fleisch, Milchprodukte, Eier und zahlreiche verarbeitete Lebensmittel.
Genau das zeichnet sich nun ab.
Laut den von ZeroHedge zitierten Marktdaten haben die Preise innerhalb kürzester Zeit einen Sprung vollzogen, wie er zuletzt während der weltweiten Nahrungsmittelkrise von 2008 beobachtet wurde. Damals führten explodierende Lebensmittelpreise in zahlreichen Ländern zu Protesten, sozialen Unruhen und politischen Verwerfungen.
Krieg und Energiepreise als Brandbeschleuniger
Ein wesentlicher Treiber der Entwicklung sind die steigenden Energiekosten. Landwirtschaft ist heute in hohem Maße von Öl, Gas und Düngemitteln abhängig. Werden Energie und Dünger teurer, steigen automatisch die Produktionskosten für Landwirte.
Hinzu kommen geopolitische Risiken. Die Spannungen im Nahen Osten haben die Sorge vor einer längeren Unterbrechung wichtiger Handels- und Transportwege verstärkt. Besonders die Straße von Hormus gilt als kritischer Engpass für den globalen Energiehandel.
Sollte es dort zu weiteren Eskalationen kommen, könnten die Energiepreise erneut stark anziehen – mit direkten Folgen für die weltweite Lebensmittelproduktion.
Die Schattenseite der Globalisierung
Die aktuelle Entwicklung offenbart erneut die Verletzlichkeit des globalisierten Ernährungssystems.
Über Jahrzehnte wurden Produktionsketten optimiert, Lagerbestände reduziert und die Landwirtschaft immer stärker in internationale Märkte eingebunden. Dieses Modell funktioniert effizient, solange alles reibungslos läuft.
Doch sobald mehrere Krisen gleichzeitig auftreten, zeigt sich die Kehrseite.
Ein Krieg in einer Region, eine Dürre in einer anderen und steigende Energiekosten reichen aus, um Preisschocks auszulösen, die Milliarden Menschen betreffen.
Spekulanten wittern Gewinne
Kritiker weisen zudem darauf hin, dass Rohstoffmärkte längst nicht mehr ausschließlich von Angebot und Nachfrage bestimmt werden.
Große Investmentfonds, Banken und Spekulanten nutzen Agrarrohstoffe zunehmend als Anlageklasse. In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit fließt häufig zusätzliches Kapital in Getreide-, Mais- oder Weizenmärkte.
Dadurch können Preisbewegungen verstärkt werden.
Während Investoren von steigenden Kursen profitieren, müssen Verbraucher weltweit die höheren Kosten bezahlen.
Die Ärmsten zahlen den höchsten Preis
Besonders dramatisch sind die Auswirkungen für Entwicklungsländer.
Während Haushalte in Europa oder Nordamerika einen vergleichsweise kleinen Teil ihres Einkommens für Lebensmittel ausgeben, können es in vielen afrikanischen, asiatischen oder lateinamerikanischen Staaten 40 bis 60 Prozent oder mehr sein.
Dort können selbst moderate Preissteigerungen Hunger, Unterernährung und soziale Spannungen auslösen.
Die Geschichte zeigt, dass steigende Lebensmittelpreise oft zu den wichtigsten Auslösern gesellschaftlicher Unruhen gehören.
Das Jahr 2008 als Warnung
Der Vergleich mit 2008 sorgt deshalb für besondere Aufmerksamkeit.
Damals stiegen die Preise für Grundnahrungsmittel weltweit sprunghaft an. In zahlreichen Ländern kam es zu Protesten, Ausschreitungen und politischen Krisen. Die Folgen waren noch Jahre später spürbar.
Dass nun erneut der stärkste monatliche Preisanstieg seit jener Zeit registriert wurde, lässt viele Marktbeobachter aufhorchen.
Die eigentliche Gefahr liegt vor uns
Noch handelt es sich nicht um eine globale Hungerkatastrophe.
Doch die aktuellen Marktbewegungen zeigen, wie schnell sich die Lage verändern kann. Sollte der Konflikt im Nahen Osten weiter eskalieren, die Energiepreise erneut explodieren oder extreme Wetterereignisse die Ernten beeinträchtigen, könnten die heutigen Preissteigerungen lediglich der Anfang sein.
Für Regierungen und Zentralbanken, die sich seit Jahren vor allem auf Inflation, Schuldenkrisen und geopolitische Konflikte konzentrieren, könnte sich bald eine unangenehme Realität zeigen:
Man kann vieles drucken, subventionieren oder regulieren.
Aber wenn Brot, Reis und Getreide knapp oder unbezahlbar werden, geraten ganze Gesellschaften ins Wanken.
Der aktuelle Getreideschock ist deshalb weit mehr als eine Meldung für Rohstoffhändler. Er ist ein Warnsignal für die Stabilität des globalen Ernährungssystems – und möglicherweise ein Vorbote dessen, was noch kommen könnte.
Die Israelisierung des US-Militärs schreitet voran
Vielen Dank, Kongress und Präsident Trump!
Von Philip Giraldi
Wenige Amerikaner kennen die Geschichte, wie sich Israels „Wag-the-Dog“-Beziehung zu den Vereinigten Staaten entwickelte. Israels erfolgreicher Krieg von 1967 gegen seine Nachbarn zeigte den Militärplanern in Washington, wie ein qualitativer Vorteil bei Waffen es einem kleinen Land ermöglichen konnte, sich gegen viel größere und scheinbar mächtigere Gegner zu behaupten. Israel wurde damals hauptsächlich mit französischen Waffen beliefert, die Berichten zufolge die russische Ausrüstung in den Händen Syriens und Ägyptens übertrafen. In der Folge genehmigte der von Zionisten beeinflusste US-Präsident Lyndon B. Johnson im Jahr 1968 mit starker Unterstützung eines stark von Lobbys beeinflussten Kongresses den bis dahin blockierten Verkauf von F-4-Phantom-Kampfflugzeugen an Israel und schuf damit den Präzedenzfall für die fortgesetzte US-Unterstützung von Israels „Qualitativem Militärischem Vorteil“ (QME) gegenüber seinen arabischen und christlichen Nachbarn. Fünf Jahre später, nach dem Jom-Kippur-Krieg von 1973, kamen die USA und Israel zu einer Übereinkunft, wonach sie stillschweigend die Doktrin der aktiven Aufrechterhaltung von Israels QME durch die USA übernahmen. Nach diesem Krieg vervierfachten die USA auch ihre Auslandshilfe für Israel und ersetzten damit faktisch Frankreich als Israels größten Waffenlieferanten.
Diese faktische Verpflichtung zur Aufrechterhaltung von Israels qualitativem Vorteil wurde später von Präsident Ronald Reagan ausdrücklich formuliert und von jeder US-Regierung seitdem bestätigt. Umfangreiche zusätzliche Waffenlieferungen unter den Präsidenten Barack Obama, Joe Biden und Donald Trump unterstützten sogar Israels Völkermord in Gaza und dessen Angriffe auf das nicht bedrohliche Syrien und den Libanon. Diese Politik wurde anfangs teilweise mit der Übernahme der Strategie des Kalten Krieges zur Bekämpfung der arabischen Satellitenstaaten der Sowjetunion gerechtfertigt und war auch auf die wachsende Macht von Israels US-Lobby zurückzuführen. Heute ist Israel mit Abstand der größte Empfänger von US-Militärhilfe und erhält jährlich garantierte 3 Milliarden Dollar plus zahlreiche zusätzliche Waffen zur Unterstützung spezifischer Bedürfnisse und Initiativen, die viele mit der Ermöglichung einer Politik systematischer Aggression durch Israel und der Begehung von Kriegsverbrechen in Verbindung gebracht haben.
Was einst als eine Art Sicherheitsgarantie für Israel angesehen wurde, ist nun zu einem Monster geworden, wobei Israel die Unterstützung aus dieser Beziehung nutzt, um Kriege gegen seine Nachbarn zu beginnen, zuletzt gegen den Libanon, Syrien und den Iran. Das Weiße Haus und der Kongress haben Israel ausnahmslos mit allen Waffen versorgt, die es anfordert, sowie Geld für seine Wirtschaft und politische Unterstützung in internationalen Organisationen wie den Vereinten Nationen bereitgestellt. Israels Lobby, die als mächtigste außenpolitische Lobby gegenüber dem Kongress und dem Weißen Haus gilt, hat ihren Machtzugang genutzt, um ihre Rolle in der Waffenentwicklung ständig zu erweitern und das zu befriedigen, was Israel als Bedrohungen für sich ansieht. Und Premierminister Benjamin Netanjahu ist zum dominierenden Partner in der Beziehung geworden, auch hinsichtlich der Entscheidungsfindung über Krieg und Frieden.
Derzeit arbeiten Israel und seine Freunde in Washington daran, viele Aspekte der Arbeitsweise unseres Militärs auf verschiedenen Ebenen mit israelischen Partnern vollständig zu integrieren. Kein anderer US-„Verbündeter“ – was der jüdische Staat technisch gesehen nicht ist –, einschließlich der NATO-Mitglieder, hat einen ähnlichen Zugang und Einfluss auf Entwicklungen.
Diejenigen, die glauben, dass Israel zu viel Macht hat, haben einen Punkt, denn es ist sogar stark genug, den First Amendment – die Meinungsfreiheit – zum Schweigen zu bringen, indem es unterdrückt oder sogar kriminalisiert, was es als Kritik an sich selbst ansieht. Wenigen Amerikanern ist bewusst, dass, obwohl Israel allgemein als bedeutende Atommacht bekannt ist, Mitgliedern der US-Regierung nicht erlaubt ist, dies auszusprechen, weil es den jüdischen Staat in Verlegenheit bringen und plausibel rechtliche Beschränkungen für die Waffen auslösen würde, die die USA ihm liefern dürfen. Und die Ironie ist, dass Israel diese Waffen nur besitzt, weil es den nuklearen Brennstoff und die Zeitschaltuhren aus den Vereinigten Staaten gestohlen hat. Präsident John F. Kennedy versuchte, das Atomwaffenprogramm zu stoppen, und viele glauben, dass er deshalb von Israel ermordet wurde!
Und die Einbahnstraße, die Israel begünstigt, wird noch schlimmer! Gemäß der Geschichte, über die ich kürzlich berichtete, erwägt der Kongress die Verabschiedung eines Gesetzes, das Amerikanern, die in der israelischen Armee dienen, von der US-Regierung bereitgestellte vollständige Leistungen wie Bildung, Arbeitsplätze und medizinische Versorgung gewährt, als ob sie in den US-Streitkräften gedient hätten. Tatsächlich würde die derzeit im Kongress behandelte Gesetzgebung zum ersten Mal in der amerikanischen Geschichte den Dienst in einer fremden Armee sowohl rechtlich als auch praktisch dem Dienst in den US-Streitkräften gleichstellen – aber nur dann, wenn diese fremde Armee israelisch ist. Die Haushaltsresolution 8445, eingebracht von den republikanischen Kongressabgeordneten Guy Reschenthaler aus Pennsylvania und Max Miller aus Ohio, würde bestehende Gesetze so ändern, dass Amerikaner, die sich bei den israelischen Verteidigungsstreitkräften (IDF) verpflichten, „in gleicher Weise wie der Dienst in den Uniformierten Diensten“ der USA behandelt werden. Es überrascht nicht, dass viele der beteiligten „Amerikaner“ auch doppelte israelische Staatsbürger sind. Wenn die Änderungen in Kraft treten, wird das Ergebnis sein, dass die Kluft zwischen Israel und den USA in Bezug auf Rechte und Leistungen erheblich und einzigartig verringert wird, wobei die Leistungen jedoch nur in eine Richtung fließen, d. h. israelische Interessen zu dienen und der US-Steuerzahler die Rechnung bezahlt!
Darüber hinaus ist das jüngste Geschenk der US-Regierung an Israel, das vom US-Repräsentantenhaus – eine falsche Bezeichnung, da das Haus tatsächlich der Knesset West ist – gesponsert wird, der National Defense Authorization Act (NDAA) für 2027, der am 13. Mai veröffentlicht wurde. Abschnitt 224 der Hausversion des Gesetzes mit dem Titel „United States-Israel Defense Technology Cooperation Initiative“ integriert „US-israelische Militärforschung und -entwicklung, Koproduktion von Waffensystemen, Lizenzvereinbarungen, KI, gerichtete Energie, Datenintegration und Raketenabwehr.“ Es schafft den Rahmen für „bilaterale Forschung und Entwicklung, Koproduktion von Waffen, Joint Ventures, Lizenzvereinbarungen und scheinbar jede Art von Zusammenarbeit des US-israelischen militärisch-industriellen Komplexes.“ Das Ergebnis ist eine vollständige Verbindung der Funktionalität des US-Militärs mit der des israelischen Militärs. Die Umsetzung des Abkommens würde wohl mehr tun, um das US-Militär unwiderruflich mit dem israelischen Militär zu verbinden, als die 200 Milliarden Dollar Militärhilfe, die Israel seit seiner Gründung im Jahr 1948 von den Vereinigten Staaten erhalten hat.
Kritiker merken an, dass Abschnitt 224 die US-amerikanischen und israelischen Verteidigungssektoren in vielen Bereichen zusammenführen würde, die für die Schlachtfelder der Zukunft besonders wichtig sind, darunter autonome Systeme und Cyberkriegsführung. Es würde auch den israelischen Einfluss auf die USA über das hinaus vergrößern, was Israel bereits durch die Israel-Lobby und seine Dominanz der Mainstream-Medien hat. Es würde Israel ermöglichen, neue Koproduktionsanlagen zu erweitern oder zu eröffnen, wie es sie bereits in einigen Bundesstaaten gibt, und der israelischen Regierung zusätzliche Hebelwirkung durch die Bereitstellung von Arbeitsplätzen in den USA zu verschaffen, wodurch es sich Freunde im Kongress sichert, deren Bezirke betroffen sind. Das Ergebnis könnte sehr wohl ein vom Kongress unterstütztes Weißes Haus sein, das noch eher bereit ist, Krieg zu führen, basierend auf den Fantasien eines „Eretz“- („Groß-“) Israel von Leuten wie Netanjahu und seinem wahnsinnigen Sicherheitschef Itamar Ben-Gvir.
Ein beharrlich pro-zionistischer Kongress hat diese Verschiebung in der Beziehung leise, fast heimlich, bewerkstelligt. Obwohl es eindeutig unter der Leitung des Weißen Hauses und Netanjahus erfolgte, wurde es ohne das Wissen und die Zustimmung des amerikanischen Volkes erreicht, dem die US-Regierung angeblich rechenschaftspflichtig ist. Und natürlich werden alle Integrationskosten vom US-Steuerzahler getragen. Interessanterweise sollte auch angemerkt werden, dass die Integration des US-Militärs mit dem Israels zu einer Zeit erfolgt, in der die amerikanische Öffentlichkeit ein beispielloses Maß an Misstrauen und Ablehnung gegenüber der israelischen Regierung äußert. Das ist vielleicht kein Zufall, da Netanjahu versucht, unzerbrechliche rechtliche und administrative Bindungen zwischen den beiden Ländern zu schaffen, allerdings mit kaum Verpflichtungen seitens Israels.
Ben Freeman vom Quincy Institute beobachtet: „Die Verschiebung wird die politischen und diplomatischen Aufsichtsmechanismen beseitigen, die die Beziehung öffentlich rechenschaftspflichtig machen, und sie von einer sichtbaren jährlichen Hilfsabstimmung in die undurchsichtigen Mechanismen der Beschaffung verlagern, wo die Aufsicht begrenzt und die politische Rechenschaftspflicht minimal ist. Das Ergebnis wäre eine Verteidigungsbeziehung, die gleichzeitig tiefer und weniger transparent ist. Und all dies geschieht zu einer Zeit, in der das israelische Militär wiederholt US-Waffen bei Angriffen eingesetzt hat, die gegen das humanitäre Völkerrecht in Gaza verstoßen haben, und zu einer Zeit, in der Israel wiederholt Waffenstillstände gebrochen hat (ebenso wie die USA selbst) im unnötigen Krieg der Trump-Administration mit dem Iran.“
Also da haben Sie es. Die Vereinigten Staaten befinden sich in einer Abwärtsspirale, die von ihrer eigenen Regierung im Bunde mit einem winzigen Apartheidstaat inszeniert wurde, der sich auf Verbrechen wie Folter, Völkermord und verschiedene andere Verbrechen gegen die Menschlichkeit spezialisiert hat. Wo und wie wird das alles enden? Fragen Sie Donald Trump!
*
Philip M. Giraldi, Ph.D., ist geschäftsführender Direktor des Council for the National Interest, einer nach § 501(c)3 steuerabzugsfähigen Bildungsstiftung (Federal ID Number #52-1739023), die eine stärker an den Interessen orientierte US-Außenpolitik im Nahen Osten anstrebt. Die Website lautet https://councilforthenationalinterest.org, die Adresse ist P.O. Box 2157, Purcellville VA 20134, und die E-Mail-Adresse lautet inform@cnionline.org.
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Xueqin: USA in Iran-Falle, Europas Krieg gegen Russland & ein Deal mit China
Warum der Iran den USA nicht vertraut (Redacted News – Deutsch)
Droht Europa der große Krieg? General Kujat über NATO, Ukraine und Russland
Jeffrey Sachs: Deutschland führt Europa in den Dritten Weltkrieg
Die Belagerung der Welt – Gas, Öl, Kerosin, Schwefel – IRAN, Europa, Russland, China und USA
Datenschutzparadies adé: Wie der Bundesrat das Parlament umgeht
Australien hat völlig den Verstand verloren – das sollten sie besser schnell in Ordnung bringen
Krall & Bubeck: Biden Ex-Berater packt aus der ECHTE Ölpreis ist 170 $
Martin Armstrong: Wohin steuert Amerika unter Trump – droht der Dritte Weltkrieg?
Hudson: Kriegsstrategie, da die US-Wirtschaft nicht mehr wettbewerbsfähig ist
Der grösste Grundrechtseingriff der Nachkriegszeit | Mike Wyniger über seine neue Corona-Doku
SKANDALDOKU aus Israel: OPFER rituellen MISSBRAUCHS treten zum ersten Mal vor die Kamera (Deutsch))
Die verstörendste Geschichte über Michael Jackson, die du noch nie gehört hast (Redacted News -DE)
DAS GOLDENE KALB NAMENS DEMOKRATIE mit Michael Werner, Ben Richter, Jan A. Karon und Peter Müller
CDU + CSU – Königsmord und Untergang, 30-20 Kipppunkt
Der Eiserne Mann: Ilja hat beide Beine verloren – aber nicht seinen Lebenswillen
Gefängnis! Weil er nicht impfen wollte! | Arzt Heinrich Habig
Corona Enquete Sitzung vom 7. Mai: Eine Analyse von Rechtswissenschaftlerin Dr. Pfeil & Dr. Nehls
Nikola Tesla: „GOTT LEBT HIER“ (vollständige Erklärung) (Video Advice – Deutsch)
Corona zeigte, wie gehorsam die Deutschen sind
Das US-Militär bestätigt, dass Ebola-PCR-Tests bei denselben menschlichen Proben widersprüchliche Ergebnisse liefern
Von Jon Fleetwood
Forschungsergebnisse aus Fort Detrick stellen die Zuverlässigkeit des Tests zur Erfassung von Ebola-Fällen in Frage.
Eine mit dem US-Militär verbundene Studie, die 2023 in Scientific Reports veröffentlicht wurde, zeigt, dass sich die Ergebnisse von Ebola-RT-PCR-Tests je nach der Art und Weise änderten, wie die synthetischen Primer und Sonden des Assays entwickelt wurden – wobei dieselben menschlichen Proben unter einer Ebola-PCR-Konfiguration negativ und unter einer anderen positiv getestet wurden.
PCR-Tests werden derzeit verwendet, um Ebola-Fälle zu erfassen, was Regierungen wiederum als Rechtfertigung für Quarantänen und andere autoritäre Maßnahmen zur Bekämpfung von Ausbrüchen nutzen.
Wenn es jedoch Grund gibt, an den Tests selbst zu zweifeln, dann gibt es auch Grund, an der Reaktion der Regierung auf die durch sie ermittelten „Fälle“ zu zweifeln.
Die Studie, die von Forschern des U.S. Army Medical Research Institute of Infectious Diseases (USAMRIID) durchgeführt und teilweise von der Defense Threat Reduction Agency (DTRA) finanziert wurde, widerlegt direkt die Vorstellung, dass Ebola-PCR-Tests ein feststehendes, stabiles oder sich selbst validierendes Diagnosesystem darstellen.
Die Studie wurde finanziert durch:
- „Defense Threat Reduction Agency (DTRA) und die Armed Forces Health Surveillance Division (AFHSD), Abteilung Global Emerging Infections Surveillance (GEIS).“

Dem Artikel zufolge:
„Der Vergleich der Leistungsfähigkeit des neuen Assays mit den bisherigen Assays anhand einer Reihe von menschlichen EBOV-Proben bestätigte eine erhöhte Assay-Empfindlichkeit, was sich in niedrigeren Cq-Werten widerspiegelte und dazu führte, dass drei Proben als positiv identifiziert wurden, die mit dem ursprünglichen Assay negativ getestet worden waren.“
Mit anderen Worten: Dieselben menschlichen Proben führten zu widersprüchlichen Ebola-Testergebnissen, je nachdem, welche Konfiguration aus synthetischen Primern und Sonden verwendet wurde.
In der Veröffentlichung wird wiederholt eingeräumt, dass winzige Sequenzabweichungen zwischen den Primern/Sonden des Assays und der beabsichtigten Zielsequenz die Ebola-Testergebnisse wesentlich veränderten.
Laut der Studie:
„können Abweichungen in der Primer- oder Sondensequenz und dem Zielorganismus zu verminderter Empfindlichkeit, Assay-Fehlern und falsch-negativen Ergebnissen führen.“
Die Forscher fanden heraus, dass bereits ein oder zwei Nukleotid-Abweichungen das Amplifikationsverhalten dramatisch veränderten.
In der Veröffentlichung heißt es:
„Ein oder zwei Primern- oder Sonden-Fehlpaarungen führten zu Auswirkungen, die von minimal bis zu einer Verringerung der Sensitivität um fast zwei Log-Stufen reichten.“
Die Studie berichtete weiter:
„Eine einzelne Fehlpaarung zwischen Primer und Template hatte nur geringe Auswirkungen (<0,5 Cq-Veränderung) auf die Assay-Sensitivität, während zwei Fehlpaarungen zu einer signifikanten Auswirkung (> 4,5 Cq-Veränderung) führten.“
Die PCR-Amplifikation verläuft exponentiell, was bedeutet, dass eine Verschiebung um 4,5 Zyklen erheblich ist.
Die Studie stellte konkret fest:
„Der Reverse-Primer im Assay Ebo-TM reverse (G18A) wies bei Kikwit und Makona zwei Fehlpaarungen auf, was zu einer signifikanten Abnahme der Sensitivität um 4,9 bzw. 4,55 Cq führte.“
Die Studie räumt zudem ein, dass frühere Ebola-PCR-Systeme von Anfang an auf unvollständigen genomischen Annahmen basierten.
In der Veröffentlichung heißt es:
„Damals wurden Assays unter Verwendung der begrenzten verfügbaren genomischen Informationen entwickelt.“
Die Forscher räumten ein, dass spätere Sequenzierungen während des Ausbruchs eine zusätzliche Sequenzvielfalt bei Ebola offenbarten, die diese früheren Assays untergraben konnte.
In der Veröffentlichung heißt es:
„Die während des Ausbruchs durchgeführte schnelle Genomsequenzierung identifizierte eine genomische Vielfalt, die sich negativ auf zuvor entwickelte Assays auswirken könnte.“
Die Studie warnt wiederholt davor, dass angeblich „unentdeckte“ Sequenzvielfalt dazu führen kann, dass Ebola-positive Proben vollständig übersehen werden.
Dem Artikel zufolge:
„erhöht sich das Risiko falsch-negativer Testergebnisse aufgrund unentdeckter genetischer Vielfalt.“
Die Forscher änderten daraufhin die molekularen Erkennungsregeln des Assays selbst, indem sie die Primer und Sonden neu entwarfen und „degenerierte Nukleotide“ einführten, um die Sequenzübereinstimmung zu erweitern.
Der Studie zufolge:
„Wir haben den Ebo-TM-Test neu gestaltet, um alle derzeit bekannten EBOV-Varianten innerhalb der Testzielregion zu berücksichtigen, indem wir degenerierte Nukleotide einbauten, um die Auswirkungen von Fehlpaarungen auf die Testleistung zu mindern.“
Der neu gestaltete Test wurde anschließend computergestützt anhand von Sequenzdatenbanken validiert.
Laut der Veröffentlichung:
„Eine In-silico-Analyse ergab, dass dieser neue Test eine 100-prozentige Übereinstimmung mit 99,7 % aller EBOV-Sequenzen in GenBank aufwies.“
Die Veröffentlichung räumt zudem ein, dass der neu gestaltete Assay lediglich auf „allen bekannten“ Ebola-Varianten basierte.
Laut der Studie:
„Inklusivitätstests zeigten, dass der neue EBO-TM2-Assay alle bekannten EBOV-Varianten nachweisen konnte.“
Die Formulierung „alle bekannten“ ist bedeutsam, da sie implizit anerkennt, dass zusätzliche, noch unentdeckte Sequenzvielfalt die aktuellen Assays in Zukunft erneut untergraben könnte – genau wie neu entdeckte Sequenzvielfalt frühere Assays untergraben hat.
Die Studie legt zudem nahe, dass gemischte Sequenzpopulationen innerhalb der Proben selbst das Amplifikationsverhalten verändern könnten.
Dem Artikel zufolge:
„könnte eine kleine Viruspopulation innerhalb des EBOV-Mayinga-Stamms die Varianten enthalten, die von den G14A- und G18A-Primern erfasst werden, was zu einer leichten Verbesserung der Amplifikationseffizienz führen würde“
Entscheidend ist, dass der Artikel zwar davon ausgeht, dass der neu gestaltete Assay genauer war, die Studie jedoch nie unabhängig nachgewiesen hat, welches Assay-Ergebnis für die umstrittenen menschlichen Proben tatsächlich korrekt war.
Das bedeutet, dass in der Veröffentlichung nie unabhängig festgestellt wurde, ob der ursprüngliche Assay falsch war, der neu gestaltete Assay falsch war oder ob die widersprüchlichen positiven und negativen Ebola-Ergebnisse lediglich Artefakte sich ändernder Annahmen bezüglich der PCR-Primer und -Sonden waren.
Was die Veröffentlichung direkt belegte, war:
- eine Assay-Konfiguration lieferte negative Ergebnisse,
- eine andere Assay-Konfiguration lieferte positive Ergebnisse,
- und dieselben menschlichen Proben änderten ihre diagnostische Einstufung je nachdem, wie das PCR-System selbst gestaltet war.
Die Arbeit stellt die Ebola-RT-PCR-Testung letztlich als ein stark sequenzabhängiges molekulares Nachweissystem dar, dessen Ergebnisse maßgeblich beeinflusst werden durch:
- sich weiterentwickelnde Annahmen zur Sequenz,
- unvollständige Genomdatenbanken,
- die Gestaltung von Primern und Sonden,
- die Toleranz gegenüber Fehlpaarungen
- und laufende Entscheidungen zur Neugestaltung des Assays.
Fazit
Die Arbeit zeigt, dass sich die Ergebnisse der Ebola-PCR änderten, wenn die Primer und Sonden des Assays verändert wurden, dass dieselben menschlichen Proben unter verschiedenen Assay-Konfigurationen widersprüchliche positive und negative Ebola-Klassifizierungen erzeugten und dass neu entdeckte Sequenzvielfalt frühere Ebola-PCR-Systeme untergrub, die auf unvollständigen genomischen Annahmen basierten.
Entscheidend ist, dass die Studie zu keinem Zeitpunkt unabhängig nachweisen konnte, welches Assay-Ergebnis für die umstrittenen menschlichen Proben tatsächlich korrekt war.
Stattdessen zeigte die Arbeit, dass sich die Ebola-Diagnoseergebnisse selbst je nach der Art und Weise änderten, wie das PCR-System entwickelt wurde.
Die Studie räumt ferner ein, dass angeblich „unentdeckte“ Sequenzvielfalt auch in Zukunft die aktuellen Assays untergraben kann, genauso wie neu entdeckte Sequenzvielfalt frühere Assays untergraben hat.
Das bedeutet, dass Ebola-RT-PCR-Systeme fortwährend von unvollständigen Genomdatenbanken, sich weiterentwickelnden Sequenzannahmen, sich ändernden Primer-/Sonden-Designs, Entscheidungen zur Mismatch-Toleranz und der ständigen Neugestaltung des Assays selbst abhängig bleiben.
Wenn dieselben menschlichen Proben unter verschiedenen PCR-Konfigurationen widersprüchliche Ebola-Testergebnisse liefern können – ohne dass unabhängig festgestellt werden kann, welches Ergebnis tatsächlich korrekt war –, dann wird die Zuverlässigkeit der Tests, die zur Erfassung von Ebola-„Fällen“ und zur Rechtfertigung von Quarantänen und anderen Maßnahmen zur Bekämpfung des Ausbruchs auf der Grundlage dieser Fallzahlen verwendet werden, ernsthaft in Frage gestellt.
Russland setzt seine angekündigten massiven Bombardements um: Mindestens 18 Tote und über 100 Verletzte in der gesamten Ukraine
Von Tyler Durden
Der Kreml verbrachte einen Großteil der vergangenen Woche damit, ausländische Diplomaten und unbeteiligte Personen zur Evakuierung der ukrainischen Hauptstadt aufzufordern, und warnte vor einer unmittelbar bevorstehenden Eskalation der Luftangriffe als Reaktion auf die Drohnenschwärme, die die Ukraine im vergangenen Monat gegen Moskau und andere russische Ziele geschickt hatte – insbesondere den Angriff auf das Studentenwohnheim in Starobelsk.
„Als Reaktion auf die Terroranschläge des Kiewer Regimes haben die russischen Streitkräfte einen groß angelegten Angriff mit hochpräzisen Langstreckenwaffen aus der Luft, zu Lande und zu Wasser gestartet – darunter hyperschallfähige aero-ballistische Raketen und Angriffsdrohnen“, erklärte das russische Verteidigungsministerium (MoD) in einer Stellungnahme. „Die Ziele des Angriffs wurden erreicht. Alle vorgesehenen Ziele wurden getroffen“, fügte es hinzu.
Nach diesen verheerenden nächtlichen Angriffen meldet die Ukraine, dass mindestens 18 Menschen getötet und über 100 weitere verletzt wurden. Der stundenlange Angriff war eindeutig einer der größten und tödlichsten seit über einem Jahr.
Die ukrainische Luftwaffe gab an, dass über 640 Drohnen entsandt und 73 Raketen auf verschiedene Städte abgefeuert wurden, darunter Kiew und Dnipro sowie mehrere Städte im Osten, darunter Charkiw und Saporischschja. Die Ukraine behauptet, den Großteil davon abgefangen zu haben, doch Dutzende Geschosse drangen dennoch durch und schlugen ein.
Der Kiewer Bürgermeister Vitali Klitschko bestätigte später, dass in der ukrainischen Hauptstadt sechs Menschen getötet und mindestens 66 weitere, darunter zwei Kinder, verletzt wurden.
Es herrschte Chaos, als die Menschen während des nächtlichen „massiven feindlichen Angriffs“ in Schutzräume flohen. Der Bürgermeister hatte während des Angriffs gewarnt: „Explosionen in der Stadt. Die Luftabwehr ist im Einsatz! Bleibt in den Schutzräumen!“
Auch in der Region Dnipropetrowsk in der Zentralukraine gab es hohe Opferzahlen: Mindestens 12 Menschen wurden getötet und 36 weitere verletzt. Der Regionalgouverneur berichtete, dass sich unter den Verletzten auch Kinder befanden.
Moskau hat sich nicht dazu bekannt, bei dem neuen nächtlichen Angriff zivile Opfer verursacht zu haben, sondern hat dies stattdessen als Teil seiner angekündigten „systematischen und konsequenten Schläge“ gegen die militärische Infrastruktur der Ukraine dargestellt.
Präsident Putin und hochrangige Militärs hatten im vergangenen Monat angekündigt, dass Angriffe auf „Entscheidungszentren“ gestartet würden – als Reaktion auf den Angriff auf ein Studentenwohnheim in der russischen Volksrepublik Lugansk am 22. Mai, bei dem 21 Menschen – überwiegend Mädchen im Teenageralter – getötet und 70 weitere verletzt wurden.
Kreml-Vertreter erklären nun, die russischen Streitkräfte hätten „das Recht, jede Infrastruktur zu zerstören, die den Terrorismus unterstützt“.
Russian drones and missiles struck the Ukrainian capital Kyiv and other cities, killing at least 18 people and wounding more than 100, authorities said, following days of warnings about Moscow’s plans for a major assault https://t.co/RZjbJYupmp pic.twitter.com/UY6FOwNne7
— Reuters (@Reuters) June 2, 2026
Übersetzung von „X“: Russische Drohnen und Raketen trafen die ukrainische Hauptstadt Kiew und andere Städte; dabei kamen nach Angaben der Behörden mindestens 18 Menschen ums Leben und mehr als 100 wurden verletzt. Zuvor hatte es tagelang Warnungen vor Moskaus Plänen für einen Großangriff gegeben. https://reut.rs/4uaeKO0
Trotz dieser deutlichen Eskalation sind Friedensgespräche noch nicht in Sicht, auch weil die Aufmerksamkeit des Weißen Hauses derzeit ganz auf den Iran-Konflikt und die Krise in der Straße von Hormus gerichtet ist. Russland hat unterdessen von der Iran-Krise profitiert, dank der Aufhebung der Sanktionen gegen seine Ölexporte durch Washington und der gestiegenen Rohölpreise.
Präsident Trump beschäftigt sich täglich mit dem mittlerweile weitgehend festgefahrenen diplomatischen Hin und Her mit Teheran, und so scheint der anhaltende Krieg in der Ukraine in Bezug auf die Prioritäten der Regierung weit in den Hintergrund gerückt zu sein.
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Die von Bill Gates finanzierte CEPI stellt Moderna 50 Millionen Dollar für einen mRNA-Ebola-Impfstoff zur Verfügung
Von Jon Fleetwood
Nachdem die WHO – die ebenfalls von Gates finanziert wird – Ebola zu einem „gesundheitlichen Notfall von internationaler Tragweite“ erklärt und zur Entwicklung eines Impfstoffs aufgerufen hat, kommen Bedenken hinsichtlich Interessenkonflikten auf.
Die von Bill Gates finanzierte „Coalition for Epidemic Preparedness Innovations“ (CEPI) wird „die Entwicklung von drei in der Erprobung befindlichen Impfstoffen gegen das Bundibugyo-Ebolavirus, das eine sich rasch ausbreitende Epidemie in der Demokratischen Republik Kongo (DRK) und im benachbarten Uganda ausgelöst hat, dringend vorantreiben“, heißt es in einer am Sonntag veröffentlichten Pressemitteilung der Organisation.
Dieser Schritt erfolgt, nachdem die Weltgesundheitsorganisation (WHO), die ebenfalls von Bill Gates finanziert wird, erst vor wenigen Wochen erklärte, dass Ebola derzeit einen „gesundheitlichen Notstand von internationaler Tragweite (PHEIC)“ darstelle und dass es notwendig sei, „klinische Studien durchzuführen, um die Entwicklung und den Einsatz von potenziellen Therapeutika und Impfstoffen voranzutreiben, unterstützt durch Partner“.
Die CEPI ist nun der Ansicht, dass ein „dringender Bedarf an der Entwicklung von Instrumenten besteht, die dazu beitragen, den Ausbruch einzudämmen, und die laufenden Maßnahmen der betroffenen Länder im Bereich der öffentlichen Gesundheit ergänzen“.
Diese Vorgehensweise wirft offensichtliche Bedenken hinsichtlich Interessenkonflikten auf, da von Bill Gates finanzierte transnationale Gesundheitsorganisationen gleichzeitig die Reaktion auf den Ausbruch gestalten, den internationalen Notstand ausrufen und die Entwicklung und den Einsatz genau jener Impfstoffplattformen beschleunigen, die ihre verbundenen Netzwerke unterstützen und finanzieren.
Zu den drei Impfstoffkandidaten gehören die von der International AIDS Vaccine Initiative (IAVI), Moderna und der Universität Oxford entwickelten Impfstoffe.
Die CEPI hat 50 Millionen US-Dollar für Moderna (mRNA-Plattform), 8,6 Millionen US-Dollar für die Universität Oxford (Adenovirus-Vektor-Plattform) und 3,2 Millionen US-Dollar für die IAVI (rVSV-Impfstoffplattform) bereitgestellt.
Die Pressemitteilung bestätigt, dass Modernas Ebola-Formulierung wie der COVID-19-Impfstoff auf mRNA basieren wird:
„CEPI hat bis zu 50 Millionen US-Dollar für präklinische Tests und klinische Phase-1-Studien zugesagt. CEPI wird die gleichzeitige Herstellung von Dosen unterstützen, damit groß angelegte Phase-2/3-Studien sofort beginnen können, sofern die Phase-1-Daten eine Fortsetzung rechtfertigen. Dieser Impfstoffkandidat nutzt dieselbe schnelle, flexible und skalierbare mRNA-Technologie, die während COVID-19 validiert wurde, und baut auf Modernas bestehender Forschung und Entwicklung zu verwandten Ebola-Viren auf. Die Zusammenarbeit nutzt die bestehende strategische Partnerschaft von CEPI mit Moderna.“
Dasselbe von Gates finanzierte globale Gesundheitsnetzwerk, das die internationale Ebola-Kommunikation, Notstandserklärungen und die Reaktion der Regierungen auf den Ausbruch prägt, finanziert und beschleunigt auch die Impfstoffe, die als Lösung für die Krise präsentiert werden.
Diese Konstellation wirft offensichtliche Bedenken hinsichtlich Interessenkonflikten auf, da die Organisationen, die die öffentliche Angst, die Politik und die Notfallinfrastruktur beeinflussen, finanziell und operativ mit genau den pharmazeutischen Plattformen verbunden sind, die als Reaktion darauf vorangetrieben werden.
Booster-Industrie marschiert weiter – und wieder neue mRNA-Spritzen ohne Wirksamkeitsstudien

Das Karussell der Impf-Industrie dreht sich munter weiter. Am 28. Mai 2026 hat das FDA-Beratungsgremium VRBPAC mit 8:0 Stimmen (eine Enthaltung) beschlossen, dass die Herbst-Booster 2026 auf die neue XFG-Variante („Stratus“) abgestimmt werden sollen. Keine randomisierten kontrollierten Studien (RCTs) zur Wirksamkeit, keine Sicherheitsvergleiche – kein Problem für die Behörde und die Hersteller Pfizer, Moderna und […]
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Henry Nowak: Tot, weil er weiß war

Bodycam-Aufnahmen zum Mord am 18-jährigen britisch-polnischen Studenten Henry Nowak führen in UK zu einer eskalierenden Debatte über Rassismus gegen Weiße. Der Polizist glaubte dem indischen Mörder, statt den sterbenden Nowak. Am 3. Dezember 2025 wurde der 18-jährige britisch-polnische Student Henry Nowak in Southampton von dem 23-jährigen Sikh Vickrum Digwa mit einem 21 Zentimeter langen Zeremonialdolch […]
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Die Ebola-Leugner gewinnen

Die WHO rudert nun auch bei Ebola zurück und hat am Dienstag die Verdachtsfälle deutlich nach unten korrigiert. Ob es am massiven Widerstand der Afrikaner zu tun hat oder damit, das Geld für experimentelle Impfstoffe schon verteilt ist? Erst am Dienstag hat TKP berichtet, dass Moderna zusätzlich 50 Millionen bekommen hat, um den experimentellen Ebola-Impfstoff […]
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Ist das Gitarrenspielen der Grund, warum Roger Waters schneller begreift?

Angesichts der Sorge, dass Algorithmen unsere Aufmerksamkeitsspanne kapern, könnte das Erlernen eines Musikinstruments eine wirksame Gegenstrategie sein. Eine neue Studie ließ 268 Musikerinnen und Musiker sowie Nicht-Musiker im Alter von 8 bis 34 Jahren computerbasierte Aufgaben absolvieren, die ihre Konzentrationsfähigkeit auf die Probe stellten. Menschen mit formaler Musikausbildung reagierten schneller und mit weniger Aufmerksamkeitslücken. Was […]
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Eskalation der Kriege an allen Fronten: Persischer Golf, Libanon und Ukraine

Was sich in den ersten Junitagen 2026 am Persischen Golf, in der Levante und in der Ukraine abspielt, ist kein regionales Aufflackern. Es ist der fortlaufende Kollaps jeder zivilisatorischen Ordnung — orchestriert von denselben politischen Eliten, die uns seit Jahren „Klimaschutz“ und „Friedenssicherung“ predigen, während sie die Welt in Brand stecken. Iran und die USA: […]
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