Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Leipzigs SPD-Oberbürgermeister Burkart Jung fordert 2G-Apartheid auch in Schulen

Leipzigs SPD-Oberbürgermeister Burkart Jung fordert 2G-Apartheid auch in Schulen

Einer macht den Anfang, verschiebt die Grenzen – und der Rest folgt ihm bald nach. So läuft es seit anderthalb Jahren mit dem scheibchenweisen Abbau von Freiheit und Privatautonomie in Europas übereifrigen Impf-Regimes, zu denen neben Österreich auch Deutschland zählt. Während ringsum immer mehr Länder öffnen, geht die deutsche Politik den genau gegenteiligen Weg und installiert eine immer totalitärer anmutende Gesundheitsapartheid. Nun prescht der erste Politiker vor mit der Forderung einer faktischen Impfpflicht für Berufsgruppen, die in Frankreich bereits gilt – und propagiert die 2G-Diskriminierung an Schulen bzw. ganz allgemein im pädagogischen Bereich. Auch das Gesundheitswesen soll auf diese Weise impfpflichtig gemacht werden.

Ein Kommentar von Daniel Matissek

Natürlich ist es wieder ein gestandener Sozialdemokrat, der sich hier als Zuchtmeister profilieren will: Kein geringerer nämlich als der Leipziger SPD-Oberbürgermeister Burkart Jung. Er spricht sich, wie „Bild“ berichtete offen dafür aus, Lehrkräften und Erziehungspersonal nur noch mit Impf- oder Genesenenstatus die Ausübung ihrer Arbeit zu erlauben. Dasselbe soll für die Betreuer von Kitas und Wohngruppen gelten. Pikant: Jung ist auch amtierender Präsident des Deutschen Städtetages. Sein Wort hat nicht nur Gewicht, es sorgt auch auch prompte Nachahmer- und Verstärkereffekte.

Nachahmereffekte vorprogrammiert

Wir erwarten, dass sich die Beschäftigten im pädagogischen Bereich, zum Beispiel in Kitas, Schulen und Wohngruppen, aber auch in Krankenhäusern und in der Pflege impfen lassen, so Jung. Es gelte, alles daranzusetzen, „noch mehr Menschen fürs Impfen zu motivieren und die Impfquote zu steigern.“ In diesem wahnhaften Bestreben macht der Politiker auch vor verfassungsrechtlich bedenklichen Forderungen nicht halt.

Schon Mitte der Woche hatte Jung mit seinem Appell an die Adresse der Bundesländer für Aufsehen gesorgt, diese sollten im Freizeitbereich möglichst flächendeckende 2G-Regelungen schaffen – konkret also fürs Kino, für Clubs, Konzerte oder Fitnessstudios, weil dies „mehr Sicherheit und Normalität für ganz viele Menschen“ schaffe.

Es sind Protagonisten wie Jung, die einen Dammbruch nach dem nächsten lostreten und dafür sorgen, dass sich die Spaltung immer weiter vertieft, indem Menschen vor die erpresserische Wahl gestellt werden, sich entweder womöglich gegen ihre Überzeugung, ohne jeden Anlass und unter Inkaufnahme erheblicher Nebenwirkungen oder gar Folgeschäden impfen zu lassen – oder aber vom sozialen und öffentlichen Leben ausgeschlossen zu werden. (DM)


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Es braucht an sich nicht viel, um auch Krisen gut zu überstehen. Udos Buch knüpft am Wissen unserer Großeltern an, die mehr als eine existenzielle Versorgungskrise zu überstehen hatten, und bietet weise Ratschläge, einfache Rezepte und bewährte Einsichten, wie wir auch ohne Geld, Strom und Supermarkt für eine lange Zeit gut, gesund und nachhaltig überleben können.

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Der jüngste UN-Klimareport sollte einem keine schlaflosen Nächte bereiten

Der jüngste UN-Klimareport sollte einem keine schlaflosen Nächte bereiten

E. Calvin Beisner

Der Philosoph G.F. Hegel ist dafür bekannt, dass er sagte, wenn Fakten der Theorie widersprechen, dann „um so schlimmer für die Fakten“*. Es überrascht nicht, dass der Idealist Hegel einen großen Einfluss auf einen anderen idealistischen Philosophen, nämlich Karl Marx hatte, dessen „wissenschaftlicher Sozialismus“ zwar sozialistisch, aber ganz und gar nicht wissenschaftlich war. Fakten schienen für Sozialisten nie eine große Rolle zu spielen – es ist die Theorie, die zählt.

[*Im Original steht dieser Passus so: „The philosopher G.F. Hegel is notorious for having said that if facts contradict theory, then “um so schlimmer für die Fakten”—“so much the worse for the facts.”]

Vielleicht liegt das der Neigung einiger Klimawissenschaftler zugrunde, nicht nur darauf zu bestehen, dass der Mensch zur globalen Erwärmung beiträgt, sondern auch, dass wir die Erwärmung katastrophal, ja zu einer „existenziellen Bedrohung“ für das menschliche Wohlergehen machen.

Das ist in etwa die beste Erklärung, die mir für das ständige Versagen der Wissenschaftler einfällt, die an eine katastrophale anthropogene globale Erwärmung glauben (CAGW – ich glaube, ich war derjenige, der den Begriff geprägt oder ihn zumindest vor etwa 15 Jahren so weit verbreitet hat, dass er das Akronym rechtfertigt), um sich mit der unangenehmen Tatsache auseinanderzusetzen, dass die Fakten ihren Computer-Klimamodellen widersprechen – der einzigen Grundlage für die Vorhersagen der zukünftigen globalen Temperatur (und was immer sie sonst noch glauben, dass davon abhängt: Häufigere und stärkere Wirbelstürme, Hitzewellen, Kälteeinbrüche, Dürren, Überschwemmungen, Waldbrände, schrumpfende Schafe, eine Zunahme von Haiangriffen, schwere Akne, Schnee in Bagdad – Sie verstehen schon).

Ehrlich gesagt wäre die Situation witzig, wenn die Folgen nicht so gravierend wären. 70 Billionen Dollar hier, 140 Billionen Dollar dort – schon bald geht es um echtes Geld. Dr. Roy W. Spencer, ein von der NASA preisgekrönter leitender Klimawissenschaftler am Earth Systems Science Center der University of Alabama-Huntsville (und ein Freund von mir und Mitglied des Vorstands der Cornwall Alliance for the Stewardship of Creation, deren Präsident ich bin), machte sich 2014 mit dieser berühmten Grafik über die Klimaalarmisten lustig:

Es herrscht nicht „Alarmstufe Rot für die Menschheit“

Man sollte meinen – und wenn man lange genug zugeschaut hat, hofft man vielleicht ein wenig verzweifelt, die Alarmisten hätten ihre Lektion gelernt.

Die Lektion ist schließlich kein großes Geheimnis. Sie gehört nicht zu den schwierigeren Lektionen der Wissenschaft wie die Allgemeine Relativitätstheorie, die Zeitdilatation oder die Quantentheorie. Stattdessen ist es das, was der Physik-Nobelpreisträger Richard Feynman (in einem Video, das rund 50 Jahre später viral wurde) „den Schlüssel zur Wissenschaft“ nannte. Ein Schlüssel, Sie erinnern sich vielleicht, ist das, was Sie in etwas hineinbringt. Ohne ihn ist man ein Außenseiter.

Feynman sagte:

Im Allgemeinen suchen wir nach einem neuen Gesetz nach folgendem Verfahren. Zuerst vermuten wir es. Dann berechnen wir die Folgen der Vermutung, um zu sehen, was sich ergibt, wenn dieses Gesetz, das wir vermutet haben, richtig ist. Dann vergleichen wir das Ergebnis der Berechnung mit der Natur, mit Experimenten oder Erfahrungen, vergleichen es direkt mit Beobachtungen, um zu sehen, ob es funktioniert. Wenn es nicht mit dem Experiment übereinstimmt, ist es falsch. In dieser einfachen Aussage liegt der Schlüssel zur Wissenschaft. Es spielt keine Rolle, wie schön Ihre Vermutung ist. Es spielt keine Rolle, wie klug Sie sind, wer die Vermutung aufgestellt hat oder wie er heißt – wenn sie nicht mit dem Experiment übereinstimmt, ist sie falsch. Das ist das Einzige, was zählt. (Richard Feynman, The Character of Physical Law (London: British Broadcasting Corporation, 1965), 4, Hervorhebung hinzugefügt).

Haben die Klima-Alarmisten – also die Leute, die das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) der Vereinten Nationen, das United States Global Change Research Program und so ziemlich alle relevanten Regierungsbehörden auf der ganzen Welt, die Umweltaktivisten-Organisationen und die politische Klasse beherrschen, sogar so brillante Wissenschaftler wie Greta Thunberg – ihre Lektion gelernt? Sind sie zurück ans Reißbrett gegangen?

Nein. Hegel wäre stolz auf sie. Um so schlimmer für die Fakten!*

[*Und wieder im Original: „No. Hegel would be proud of them. Um so schlimmer für die Fakten!]

Woher ich das weiß? Nun, das ist nicht schwer. Aktualisieren Sie einfach Spencers Grafik von 2014 und wenden Sie sie nicht nur auf die Klimamodelle der fünften Generation von damals an, sondern auch auf die Modelle der sechsten Generation von heute. Das Ergebnis sieht so aus:

Nein, Ihre Augen täuschen Sie nicht. Die Modelle der sechsten Generation (CMIP6) sind schlechter als die Modelle der fünften Generation! Man sollte meinen, dass nach sechs Jahren und Milliarden von Dollar, die in die Verbesserung der Modelle investiert wurden, die Ergebnisse besser sein würden. Aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

Der Grund, warum dies so wichtig ist, liegt darin, dass diese Modelle das Herzstück, die Grundlage, die Wurzel, alles des Sechsten Sachstandsberichts (AR6) des IPCC sind, der diesen Sommer mit Band 1, The Physical Science Basis (alle 3.949 Seiten davon!), sein Debüt feierte. Alles, wovor der IPCC in Bezug auf die künftige globale Erwärmung und die sich daraus angeblich ergebenden existenziellen Bedrohungen warnt (okay, im AR6 ist nie von existenzieller Bedrohung die Rede – etwas, das Politiker und Medien nicht zu bemerken scheinen), beruht auf diesen Modellen. Und Tatsache ist, wie Feynman es sanft und höflich ausdrücken würde: „Wenn es mit dem Experiment nicht übereinstimmt, ist es falsch. … Es macht keinen Unterschied, wie schön Ihre Vermutung ist. Es spielt keine Rolle, wie klug Sie sind, wer die Vermutung angestellt hat oder wie er heißt – wenn sie nicht mit dem Experiment übereinstimmt, ist sie falsch. Das ist das Einzige, was zählt.“

Ich möchte übrigens etwas hinzufügen, was Feynman nicht gesagt hat, dem er aber sicher zustimmen würde: Es spielt keine Rolle, wie viele Leute mit deiner Vermutung übereinstimmen – selbst wenn es 97 Prozent sind (was nicht der Fall ist). Aber Feynman schrieb zu einer Zeit, als die meisten Wissenschaftler wussten, dass argumentum ad populum ein Trugschluss ist, also hielt er es wohl nicht für nötig, dies zu erwähnen.

Wir wissen also, dass die Vermutung der IPCC-Wissenschaftler (Feynmans Ausdruck – sie würden es eine Theorie nennen, was sehr viel raffinierter klingt), wie viel Erwärmung durch zusätzliches CO2 in der Atmosphäre zu erwarten ist, falsch ist. Sie ist falsch, weil die daraus berechneten Folgen nicht mit dem Experiment übereinstimmen – dem Experiment, das wir seit mehreren Generationen mit der gesamten Erde und ihrem gesamten Klimasystem durchführen und für das wir gute Beobachtungsdaten (insbesondere Satelliten) haben, die bis 1979 zurückreichen.

Aber warum ist sie falsch?

Erstens, weil alle Modelle einfach davon ausgehen, dass CO2 der Steuerknopf für die globale Temperatur ist. Sie beziehen zwar andere Faktoren mit ein, aber sie behandeln CO2 als bestimmend. Die anderen sind nur als Rückkopplungen mit dabei (dazu gleich mehr). Soweit CO2 und die globale Temperatur korrelieren, korrelieren sie jedoch in die falsche Richtung, wenn man diese Annahme zugrunde legt. Die Temperatur liegt vorn, CO2 hinkt hinterher, und zwar um 800 ± 200 Jahre. Wenn es also eine kausale Beziehung gibt, dann ist es das Gegenteil dessen, was die Modelle annehmen.

Zum Teil auch, weil sie davon ausgehen, dass die Rückkopplungen – insbesondere durch Wolken – positiv sind. Das heißt, sie gehen davon aus, dass, wenn CO2 eine kleine Erwärmung verursacht, Wasserdampf und andere Faktoren, die zur Erwärmung des Treibhauses beitragen, auf eine Weise reagieren, die diese Erwärmung unterm Strich verstärkt. Aber Wasserdampf und Wolken sind die wichtigsten Rückkopplungen, und empirische Beobachtungen – was Feynman mit Experiment meinte – zeigen, dass sie eine negative Rückkopplung darstellen. Sie dämpfen die Erwärmung, sie verstärken sie nicht. Das ist der Grund, warum die Modelle eine zu hohe „Klimasensitivität“ (die Erwärmung, die bei einer Verdopplung der CO2-Konzentration in der Atmosphäre erwartet wird) ergeben.

Und es gibt einen weiteren Grund, warum die Modelle „heiß laufen“. Der Klimatologe Dr. David Legates von der University of Delaware (mehr dazu: er ist auch ein Freund und ein Senior Fellow der Cornwall Alliance) erklärte dies in einem kürzlich erschienenen Artikel. Die Modelle setzen nicht nur die „Klimasensitivität“ zu hoch an, sondern gehen auch von einer zu hohen künftigen CO2-Akkumulation in der Atmosphäre aus (die grobe Bedeutung der vom IPCC verwendeten „repräsentativen Konzentrationspfade“). Zu viel CO2 plus zu viel Erwärmung, die aus dem CO2 abgeleitet wird, bedeutet zu viel Erwärmung.

Es gibt noch mehr Gründe, warum die Modelle „heiß laufen“, aber diese sind ein guter Anfang.

Aber nehmen Sie mich nicht beim Wort. Sogar eine Gruppe von Wissenschaftlern, die am IPCC beteiligt sind, hat kürzlich 38 Klimamodelle analysiert und ist zu dem Schluss gekommen:

Für die unteren und mittleren Schichten der Troposphäre [die zusammen den größten Teil der Atmosphäre enthalten, einschließlich des Teils, der für die Biosphäre am wichtigsten ist], sowohl global als auch in den Tropen, sagen alle 38 Modelle die Erwärmung in jedem Beobachtungsanalogon zu hoch voraus, in den meisten Fällen sogar erheblich, und die durchschnittlichen Unterschiede zwischen Modellen und Beobachtungen sind statistisch signifikant.

Der Sechste Sachstandsbericht des IPCC, der von UN-Generalsekretär Antonio Guterrez und den kriecherischen Medien als „Alarmstufe Rot für die Menschheit“ bezeichnet wurde, ist also kein Grund zur Panik – oder gar zur Sorge. Nicht, wenn man den „Schlüssel zur Wissenschaft“ versteht.

Link: https://cornwallalliance.org/2021/09/dont-lose-sleep-over-the-latest-un-climate-report/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Schaum vor dem Mund: So widerlich hetzt Standard-Blogger gegen Wochenblick!

Schaum vor dem Mund: So widerlich hetzt Standard-Blogger gegen Wochenblick!

Die üblichen Verdächtigen bei den Haltungsmedien werden wieder unrund. Ob es nun Hass, Neid oder Missgunst ist: Der bahnbrechende Erfolg des „Wochenblick“ und seiner kritischen Berichterstattung ist ihnen ein Dorn im Auge. Nachdem bereits die Inseraten-Kaiser vom „profil“ für ihr neues, vom Roten Wien (und damit vom Steuerzahler) gefördertes „Faktenchecker-Portal“ stümperhaft versuchen, den Wochenblick anzupatzen, greift ein „Standard“-Schreiberling in die unterste Schublade des Gossenjournalismus, um uns zu attackieren.  

Kommentar von Alfons Kluibenschädl

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Stromlinienförmiger Schreiberling des Zeitgeists

„Grille“, wie sich Christian Kreil von seinen Freunden nennen lässt, ist ein „echter Steyrer Bua“. Heimatverbunden und weltoffen, aber immer mit dem scharfsinnigen Auge will er sein. Irgendwo dazwischen will er eine echte Arbeiterseele sein, die sich zwischen Umtrunken in der Stammbar schon einmal ins Vorwärts-Stadion traut. So präsentiert sich der studierte Ethnologe gerne und merkt nicht, dass sich seine Provinz-Bobo-Lebenswelt längst von den Sorgen des einfachen Bürgers entfernt hat. Seine Diplomarbeit schrieb er zu Frauenbeschneidungen in Afrika (also einen vom dortigen Zeitgeist geförderten unnötigen medizinischen Eingriff) – um nun einige Jahre später üppig gegen alle vom Stapel zu lassen, die sich kritisch mit einem vom hiesigen Zeitgeist und den Mächtigen betriebenen (und für viele Menschen wohl unnötigen) medizinischen Eingriff, nämlich der Corona-Impfung auseinandersetzen.

Geifernd denunziert er – über die Bande des berüchtigen linksradikalen Hetz-Portals „Volksverpetzer“ unser Medium in seinem neuesten Hetzartikel als „Impf-Fake-Schleuder“ des Landes. Dass wir über Nebenwirkungen der in Regierungs-Medien als „Game Changer“ und Heilsversprechen unkritisch beworbenen Gen-Spritzen überhaupt berichten, erinnere ihn an nationalsozialistische Propaganda behauptet er. Zu dieser vollkommen gestörten NS-Verharmlosung führte ihn angeblich u.a. unsere Berichterstattung über DIE GROSSE AUTOPSIE ZUR CORONA-IMPFUNG, bei der wir renommierte Pathologen zu den schauderlichen Erkenntnissen zitierten. Diese werden in Kürze sogar Gegenstand einer parlamentarischen Anfrage. Aufdecken statt zudecken: Für Kreil ist das offenbar ein Menschheitsverbrechen.

Brachial-Hetzer mit Hang zu Gewaltphantasien

Gelebte Pressefreiheit als Vorbote aufmarschierender, brauner Bataillone: Dafür braucht es schon eine gewaltige Mentalakrobatik. Doch der „Journalist“, der es nach einigen Aussagen in den 90er-Jahren lustig fand, einem schwarzen Mitbewohner eine Tafel „Negerbrot“ zu kaufen, hält nichts von freien, regierungskritischen Medien. Diese sind für ihn „Drecksmedien“. Einen Beitrag, in dem uns ein anonymer Hetzaccount als „Schundblatt“ bezeichnet, retweetet er. Gegner eines Impfzwangs hält er „höflich ausgedrückt“ für „Trottel und Esoterikfotzen“. Wenn diese ihre Kinder den Test-, Masken- und Impfzwängen mittels Heimunterricht entziehen wollen, orientieren sie sich seiner Ansicht nach an „Nazi-Schulkonzepten“. Dass damals eine reichsweite Regelschulpflicht galt, vergisst er übrigens zu erwähnen…

Aber gegen seinen großen Feind, die Regierungskritiker, ist eben alles billig. Und es ist nicht das erste Mal, dass er offenbart, wes Geistes Kind er eigentlich ist. Wie wir bereits im Jänner berichteten, träumte er schon im Herbst des Vorjahres davon, Maßnahmenkritikern „in die Fresse“ zu hauen. Auch das Ableben selbiger geisterte in seinem Kopf herum: „Wenn die Verabschiedung aus dem Genpool nur ohne Kollateralschäden möglich wäre“, sinnierte er im Hinblick auf eine Freiheits-Demo in Graz im Dezember. Den mit Zwangsgebühren finanzierten Staatsfunk vom Küniglberg (vulgo: ORF) hielt das im Übrigen nicht davon ab, ihn kurz darauf zur besten Sendezeit als „Autor und Szenebeobachter“ zu jenen Demos befragen. 

Anwürfe gegen freie Medien ohne Substanz

Zwischendrin zog er natürlich auch ab und zu über den Wochenblick her. Eine Umfrage über Menstruationsbeschwerden nach der Impfung – skurrilerweise führte der „Standard“ ebenfalls eine Umfrage durch, mit ähnlichem Ergebniskommentierte er mit den Worten: „Wer den Wochenblick liest, hat die Kontrolle über seine Regel verloren“. Und als wir über einen TV-Auftritt von Nina Proll berichteten, die bekanntlich stets mutig die Corona-Politik kritisiert, bezeichnete er uns sarkastisch als „Intelligenzportal“. Einige Monate später reichen ihm die 280 Twitter-Zeichen für seine Tiraden nicht mehr aus – und so schwurbelt er stattdessen in seinem ellenlangen Standard-Hetzartikel herum. Irgendwo muss er seiner ungesunden Obsession mit unserem Medium ja ungezügelt freien Lauf lassen.

Als Medium, das gehobene Boulevard-Ansprüche und solides Expertenwissen zugleich vermitteln kann, nehmen wir sein Kompliment jedenfalls an – aber unironisch. Er selbst dürfte allerdings am „Intelligenztest“ gescheitert sein. Denn er zitiert völlig aus dem Kontext gezogen den Satz: „Sind es Morgellons, Chips oder gar Graphenoxid?“ Unsere treuen Leser können diese provokante Fragestellung nämlich einordnen. Sie wissen, dass wir eigene Faktenchecks über derartige Gerüchte zu Fremdkörpern in Corona-Utensilien anstellten – gerade um unsere kritische Berichterstattung zu den Corona-Maßnahmen seriös und journalistisch sauber zu führen.

Skandal: Wir berichten über kritische Fachmeinungen!

Selig sind die Armen im Geiste. Aber man will niemandem etwas unterstellen, zumal ich glaube, dass er im Himmelreich, das ebendiesen laut der entsprechenden Bibelstelle gehört, nicht sonderlich zufrieden würde. Was man ihm aber unterstellen darf: Dafür, dass er eine solche Fixation auf unser Medium hat, dürfte seine Lektüre oberflächlich geblieben sein. Denn einen Online-Artikel über einen Aufklärer-Arzt reklamiert er fälschlicherweise auf das Titelblatt unserer Print-Ausgabe. Über den Umstand, dass wir den renommierten Epidemiologen Sucharit Bhakdi auch nach der durchschaubaren Hetz-Kampagne gegen seine Person zu dessen Fachmeinung zitieren, referiert Kreil dann sogar mehrere Absätze lang. Freilich, ohne dass dabei irgendein Skandal rauskäme.

Man kann sich den Schweiß auf der Stirn und die Schreckens-geweiteten Augen eines Aufdecker-Journalisten gut vorstellen, der diesen Erguss in das Redaktionssystem tipptum Kreils eigenen Duktus zu bedienen. Richtig herabperlen dürfte dieser dem selbsterklärten „Gurutester“ dann, als ihm auffällt, dass wir einen Ganzheitsmediziner aus Graz interviewten. Ganze 22 Zeilen tobt er sich über dessen Biographie aus – wozu eigentlich? Wir geben Leuten, welche die Einheitspresse lieber mundtot sähe, einen Raum, selbst Stellung zu beziehen. Ganz übel: Er spricht sich gegen eine Impfpflicht aus. Kreil schreibt sich die Finger wund, welche Ansichten dieser noch so habe. Na und? Müsste man als Blatt jede Meinung eines Interview-Partners teilen, hätte der „Standard“ schon so manches Gespräch nicht führen dürfen. Wir jedenfalls stützen das in der Verfassung garantierte Recht auf freie Meinungsäußerung. Er etwa nicht?

Die Crux mit journalistischem Ethos und Medienerfolg

Audiatur et altera pars – man höre sich immer beide Seiten einer Debatte an. Diese Formel ist eine der ältesten journalistischen Regeln. Sie sollte normalerweise Teil des Ethos eines jeden Journalisten sein. Wer sie nicht beherzt, hat mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit den falschen Beruf ergriffen. Wir leben diese Werte – und sie sind mit Sicherheit ein Grund, weshalb wir unsere Reichweite in den letzten anderthalb Jahren vervielfacht haben. Unsere Glaubwürdigkeit als junges Leitmedium haben wir uns mühsam erarbeitetet. Wir hätten auch keine andere Wahl, denn im Gegensatz zur Systempresse hängen wir an keinem millionenschweren Fördertopf, der uns auffängt, wenn wir den Lesern einen Bären aufbinden. 

Während regierungstreue Schreiberlinge damals die Mär der „100.000 Toten“ ohne zu hinterfragen ebenso übernahmen wie die „Undenkbarkeit“ eines zweiten Lockdowns, sahen wir genauer hin. Wir warnten im September 2020 als erstes Medium vor den neuerlichen türkis-grünen Lockdown-Plänen und im Februar früh vor der Übernahme des israelischen „Grünen Passes“ in Österreich. Wir sorgten uns vor harter Diskriminierung ungeimpfter Bürger im Zuge einer angeblich „freiwilligen“ Impf-Kampagne. Und wir sollten mit all diesen Punkten recht behalten. Ein bisserl weniger Treffsicherheit bei solchen Themenkomplexen wäre uns als freiheitsliebende Bürger übrigens sogar manchmal selber Recht. 

Der „Steyrer Bua“ sollte sich selbst an der Nase fassen

Für Kreil heißt „Journalismus“ hingegen offensichtlich, regelmäßige Tiraden gegen alles und jeden zu verfassen, der nicht stromlinienförmig dem Narrativ der Regierung gehorcht. Einer Regierung unter der Führung eines Kanzlers, dessen Partei das Porträt von Engelbert Dollfuß lange Jahrzehnte hängen ließ, dessen Intimus und Finanzminister in seiner Diplom-Arbeit die Vordenker jener Diktatur verteidigte. Und einer Regierung, unter deren Herrschaft in der Corona-Zeit so manch totalitäre Methode, die an diese unselige Zeit erinnert, gerade fröhliche Urständ feiert.

Kreil weiß das als Vorwärts-Fan natürlich. Sein geliebter Fußball-Club, ein Arbeiterverein, wurde vom Dollfuß-Regime zeitweise sogar enteignet und verboten. Der Grund: Man hatte keine Freude mit Andersdenkenden. Kreil schrieb sogar ein Buch, in dem er dieses Kapitel aufarbeitet. Die eigenen Worte und mitgemeinten Warnungen hat er aber nicht verstanden. Denn in seiner unkritischen Haltung, die er in dieser Verblendung für einen widerständigen Geist hält, macht er sich zum Werkzeug einer Regierung, die ihren Kritikern und Andersdenkenden am liebsten den Mund verbieten würde. Auch ihm, würde er sich ernsthaft mit ihr anlegen.

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Vom Bauernhof auf den Tisch: Wie die EU und die Kabale von Davos die Landwirtschaft kontrollieren wollen

Von F. William Engdahl: Er ist strategischer Risikoberater und Dozent, er hat einen Abschluss in Politik von der Princeton University und ist ein Bestseller-Autor über Öl und Geopolitik, exklusiv für das Online-Magazin „New Eastern Outlook“

Wann immer wir das Wort „nachhaltig“ hören, sind wir gut beraten, einen kritischen Blick hinter die schön klingenden Worte zu werfen. Im Falle der globalistischen Agenda 2030 mit ihren 17 Nachhaltigkeitszielen bis 2030 wird dasjenige für die Schaffung einer „nachhaltigen Landwirtschaft“ bei genauer Betrachtung einen großen Teil der landwirtschaftlichen Produktion in der EU zerstören und die ohnehin schon steigenden Weltmarktpreise für Lebensmittel weiter in die Höhe treiben. Die EU-Kommission nennt ihren Green Deal für Lebensmittel den hübschen Titel „Farm to Fork“. Unterstützt wird er von Klaus Schwabs allgegenwärtigem Weltwirtschaftsforum und dessen Great Reset.

Denken Sie daran, dass Nachhaltigkeit nach der Definition der UN und des Weltwirtschaftsforums in Davos bedeutet, bis 2050 null Kohlenstoffemissionen zu erreichen. Es gibt jedoch keine wissenschaftliche Studie, die unabhängig beweist, dass CO2 unseren Planeten gefährdet, indem es die globale Erwärmung verursacht. Nur Myriaden von zweifelhaften, gut finanzierten Computermodellen. Das harmlose Gas ist für alle Menschen, Tiere und Pflanzen lebenswichtig. Nun drängt die EU-Kommission im Rahmen ihres schlecht durchdachten EU-Green-Deals eine radikale Agenda von oben nach unten in das landwirtschaftliche Herz des zweitwichtigsten Lebensmittelproduzenten der Welt. Wenn sie umgesetzt wird, was wahrscheinlich ist, wird sie zu einer drastischen Verringerung der Ernteerträge führen, zu einem starken Rückgang des Fleischproteins und, was vielleicht am gefährlichsten ist, zu einer Aufhebung der geltenden EU-Rechtsvorschriften für neue gentechnisch veränderte Nutzpflanzen (GVO.2). Das wird globale Folgen haben.

Vom Hof auf den Tisch…

Im Mai 2020 veröffentlichte die EU-Kommission ihre „Farm to Fork“-Strategie. Die offizielle Brüsseler Rhetorik lässt es so klingen, als käme ein Lebensmittel-Nirwana. Die „Farm to Fork“-Strategie ist das Herzstück des europäischen Green Deals, der darauf abzielt, die Lebensmittelsysteme fair, gesund und umweltfreundlich zu gestalten“, heißt es. Wow, das klingt super.

Dann kommen sie zur eigentlichen Agenda: „Wir müssen unsere Lebensmittelsysteme umgestalten, die heute für fast ein Drittel der weltweiten Treibhausgasemissionen verantwortlich sind, große Mengen an natürlichen Ressourcen verbrauchen, zum Verlust der biologischen Vielfalt führen und negative Auswirkungen auf die Gesundheit haben…“ Dies ist eine clevere Art, Landwirte und unsere Lebensmittelproduktion als CO2-Verursacher zu verteufeln. Die Lösung? „Neue Technologien und wissenschaftliche Entdeckungen, kombiniert mit einem wachsenden öffentlichen Bewusstsein und einer steigenden Nachfrage nach nachhaltigen Lebensmitteln, werden allen Beteiligten zugute kommen.“ Welche neuen Technologien das sein sollen, wird erklärt.

Wie wollen die nicht gewählten Bürokraten in Brüssel „unsere Lebensmittelsysteme umgestalten“, um bis 2050 ein Drittel der weltweiten Treibhausgasemissionen zu vermeiden? Indem sie die Landwirte in den Bankrott treiben, indem sie neue kostspielige Produktionsmittel und radikale neue genmanipulierte, patentierte Pflanzen mit unbewiesener Sicherheit verlangen. Vor allem aber wollen sie das derzeitige De-facto-Verbot des Anbaus genmanipulierter Pflanzen aufheben. Für diejenigen, die es nicht wissen: Es handelt sich um dieselbe unbewiesene, riskante Technologie, die in den COVID-19-Impfstoffen von Pfizer und Moderna verwendet wird, die mit Hilfe von CRISPR gentechnisch veränderte mRNA-Impfstoffe herstellen.

EU-Agrarkommissar Janusz Wojciechowski sagt über die Grüne Agenda Farm to Fork: „Die Landwirte müssen ihre Produktionsmethoden radikal umstellen und technologische, digitale und weltraumgestützte Lösungen optimal nutzen, um den neuen landwirtschaftlichen Übergang einzuleiten.“ Sie planen also einen radikalen Wandel. Schon das klingt unheilvoll.

Den Anteil des pestizidfreien ökologischen Landbaus auf 25 % der EU-Gesamtfläche zu erhöhen und gleichzeitig den Einsatz chemischer Pestizide bis 2030 um 30 % zu reduzieren, klingt für den Uninformierten großartig. Wie die Behauptungen von Monsanto und der GVO-Industrie, dass ihre GVO-Pflanzen den Bedarf an Pestiziden verringern, ist dies eine Lüge. Die EU benutzt dies als Köder, um eine radikale Änderung der strengen aktuellen EU-Vorschriften für die Zulassung von gentechnisch veränderten Pflanzen und Tieren in der Landwirtschaft einzuführen. In ihrem Dokument vom Mai 2020 über den Green Deal erklärt die EU, dass die Kommission „eine Studie durchführt, die das Potenzial neuer genomischer Techniken zur Verbesserung der Nachhaltigkeit entlang der Lebensmittelversorgungskette untersucht“. Gemeint sind damit Gen-Editing, CRISPR/Cas9-Gentechnik.

Neue genomische Techniken

Im April dieses Jahres veröffentlichte die EU-Kommission diese Studie über neue Genomtechniken (NGTs). Mit NGTs werden genmanipulierte Pflanzen und sogar Tiere hergestellt. Der Bericht behauptet, dass NGTs, „Techniken zur Veränderung des Genoms eines Organismus, das Potenzial haben, zu einem nachhaltigeren Lebensmittelsystem als Teil der Ziele des Europäischen Green Deal und der Farm to Fork-Strategie beizutragen“. Der Bericht ruft zu einer „öffentlichen Debatte“ auf, um die strengen EU-Vorschriften für die Zulassung von GVO-Pflanzen zu ändern, die umfangreiche Tests und die Kennzeichnung von GVO-Pflanzen vorschreiben.

Dieses Gesetz aus dem Jahr 2001 hat die Verwendung von GVO in der gesamten EU erfolgreich eingeschränkt, im Gegensatz zu den USA, wo unregulierte GVO bei wichtigen Kulturpflanzen vorherrschen. 2018 entschied der Europäische Gerichtshof (EuGH), dass gentechnisch veränderte Nutzpflanzen denselben strengen Vorschriften unterliegen sollten wie gentechnisch veränderte Organismen (GVO) der ersten Generation. Der Schlüssel zur „Farm to Fork“-Agenda von Davos und der EU ist eine radikale Reduzierung von Pestiziden, die durch gentechnisch veränderte Pflanzen ersetzt werden sollen, die angeblich Pestizide ersetzen können.

Die EU-Kommission, die mit Bayer-Monsanto und anderen Vertretern der GVO-Agrarlobby unter einer Decke steckt, arbeitet hart daran, diese gerichtliche Beschränkung aufzuheben. Die Kommissarin für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, Stella Kyriakides, sagte zu ihrer EU-Studie vom April: „Die Studie, die wir heute veröffentlichen, kommt zu dem Schluss, dass die Neuen Genomischen Techniken die Nachhaltigkeit der landwirtschaftlichen Produktion im Einklang mit den Zielen unserer Farm-to-Fork-Strategie fördern können.“ New Genomic Techniques ist der Euphemismus für genmanipulierte Nutzpflanzen.

Der für den „Green Deal“ zuständige EU-Vizepräsident Franz Timmermans hat offen zugegeben, dass die Aussicht auf enorme Einsparungen bei den Pestiziden verlockend ist, indem er andeutete, dass diese durch die Aufhebung der Beschränkungen für die Genmanipulation erreicht werden. Auf einer kürzlich abgehaltenen Konferenz der Grünen Woche erklärte er, die EU wolle den Landwirten die Mittel an die Hand geben, um eine Präzisionslandwirtschaft zu betreiben und wissenschaftliche Entdeckungen zur Optimierung des Saatguts zu nutzen: „So können wir unsere Abhängigkeit von Pestiziden verringern.“ Präzisionslandwirtschaft und wissenschaftliche Entdeckungen zur Optimierung des Saatguts sind Brüssels Doppeldeutigkeit für die massive Einführung der unregulierten Genmanipulation. Er fuhr fort: „Der Übergang zum ökologischen Landbau bedeutet nicht, dass wir alle nur noch Gras fressen und in Höhlen leben müssen, sondern wir müssen die neueste Technologie nutzen, um dieses Ziel zu erreichen.“ Das bedeutet Gen-Editing CRISPR.

Das Herzstück von Farm to Fork ist die geplante Aufhebung des EuGH-Urteils aus dem Jahr 2018, wonach für gentechnisch veränderte CRISPR-Pflanzen oder -Tiere dieselben strengen Regeln des „Vorsorgeprinzips“ gelten wie für GVO. Ohne Einschränkungen können Gentech-Unternehmen wie Bayer-Monsanto experimentelle und unbewiesene gentechnisch veränderte Pflanzen und Tiere ohne Kennzeichnung in unsere Ernährung einführen.

Ein solches Gen-Edit-freies Regime gibt es bereits in den USA, wo das USDA und die Aufsichtsbehörden CRISPR-verändertes Sojaöl, Pilze, die nicht braun werden, Weizen mit mehr Ballaststoffen, ertragreichere Tomaten, herbizidtoleranten Raps und Reis, der beim Wachstum keine Bodenverschmutzung aufnimmt, zulassen. Zu den gentechnisch veränderten US-Projekten an Fischen und Tieren gehören so fragwürdige Projekte wie Kühe, die mithilfe von CRISPR nur männliche Kälber bekommen, Schweine, die nicht kastriert werden müssen, hornlose Milchkühe und wachstumsfördernde Welse, die mithilfe von CRISPR mehr Muskelzellen entwickeln. Da läuft einem das Wasser im Mund zusammen…

CRISPR-Risiken sind groß, der Nutzen nicht

Die größte Lobbyarbeit zur Aufhebung der EU-Vorschriften für gentechnisch veränderte Pflanzen und Tiere kommt von Bayer-Monsanto und den anderen GVO-Agrarriesen wie Syngenta, BASF und Corteva von DowDupont. Im November 2020 erklärte Liam Condon, der Präsident der Pflanzenschutzsparte von Bayer-Monsanto, auf einer Bayer-Konferenz zur Zukunft der Landwirtschaft, dass Bayer sich „sehr stark“ für eine Änderung der GVO-Vorschriften in der EU einsetzt, um Gen-Editing auszuschließen. Condon sagte: „Wir setzen uns sehr dafür ein, dass die Vorschriften mit der Technologie Schritt halten und den Einsatz dieser Technologie ermöglichen, nicht nur zum Nutzen der Europäer, sondern auch zum Nutzen anderer Länder, die bei den Vorschriften auf Europa schauen.“ Condon nannte die Gen-Editierung und die CRISPR-Technologie einen „erstaunlichen Durchbruch“, der eine nachhaltigere Landwirtschaft ermöglichen würde. Was er nicht erwähnte, war, dass die Deregulierung von gentechnisch veränderten Pflanzen es Bayer-Monsanto und anderen großen GVO-Unternehmen ermöglichen wird, von den Landwirten Gebühren für ihr patentiertes „nachhaltiges“ Saatgut zu verlangen.

Das Gene-Editing von Pflanzen oder Tieren ist keineswegs so risikofrei wie behauptet. Die Technologie ist keineswegs präzise oder kontrolliert und hat oft unvorhersehbare Folgen, wie z. B. unbeabsichtigte genetische Veränderungen oder sogar das versehentliche Hinzufügen fremder DNA von anderen Arten oder sogar ganzer fremder Gene in das Genom von gen-editierten Organismen.

Es handelt sich hierbei noch um eine neue experimentelle Technologie. Ihre Befürworter wie Bayer-Monsanto behaupten, dass die Genbearbeitung von Pflanzen präzise ist. Untersuchungen zeigen jedoch, dass dies noch lange nicht bewiesen ist. Dr. Allison K. Wilson vom Bioscience Resource Project erklärt: „Gen-Editing-Methoden bei Pflanzen sind auch anfällig für die Einführung von unbeabsichtigten Merkmalen oder genetischen Schäden… Neue Erkenntnisse sowohl bei Tieren als auch bei Pflanzen deuten darauf hin, dass Gen-Editing selbst zu unbeabsichtigten Mutationen an oder in der Nähe des Zielortes führen kann. Dazu gehören das Einfügen von Vektor-, Bakterien- und anderer überflüssiger DNA sowie die unbeabsichtigte Einführung großer DNA-Deletionen und -Umlagerungen.“

Dies sind keine unbedeutenden Fehler, die ignoriert werden können. Wilson kommt zu dem Schluss, dass die Ergebnisse des Gen-Editierens bei Pflanzen ungenau und unvorhersehbar sind und dass das Gen-Editieren je nach der Kombination der verwendeten Techniken stark mutagen sein kann. Theoretisch könnte es eines Tages möglich sein, eine gentechnisch veränderte Nutzpflanze zu erzeugen, die die umfassenden Anforderungen einer nachhaltigen Landwirtschaft erfüllt, doch in der Praxis scheint es höchst unwahrscheinlich, dass dies jemals geschieht“.

Nach einer Analyse der EU-Strategie „Vom Hof auf den Tisch“ durch Global Ag Media „werden diese Strategien zu einer beispiellosen Verringerung der Produktionskapazitäten in der EU und des Einkommens der Landwirte führen. In allen Sektoren sind Produktionsrückgänge von 5 bis 15 % zu verzeichnen, wobei die Viehwirtschaft am stärksten betroffen ist… Gleichzeitig steigen die Produktionspreise unabhängig vom Szenario netto um etwa 10 %, was sich negativ auf die Einkommen der meisten Landwirte auswirkt. „Der EU-Bauernverband Copa-Cogeca warnt, dass die Politik zu einem beispiellosen Abbau der landwirtschaftlichen Kapazitäten führen wird. Aber genau das ist die eigentliche Absicht der „nachhaltigen Landwirtschaft“.

Davos und EU Farm to Fork

Die radikale „Farm to Fork“-Agenda der EU findet ihren Widerhall auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos, das bereits 2014 für das Thema „Enabling Trade: From Farm to Fork“. In einem WEF-Bericht vom Januar 2018 heißt es: „Gen-Editing-Technologien wie CRISPR-Cas könnten einen Weg bieten, um Multi-Trait-Verbesserungen zu erzielen, die einen Produktivitätssprung bewirken und gleichzeitig die Dürreresistenz und den Nährstoffgehalt von Lebensmitteln verbessern. „Diese Studie wurde zusammen mit McKinsey & Co als Teil der WEF-Initiativen für Ernährungssicherheit und Landwirtschaft und deren Great Reset durchgeführt. Zu den WEF-Forumspartnern gehören Bayer, Syngenta und BASF. Auf der WEF-Website heißt es: „Das Weltwirtschaftsforum brachte auf seiner Jahrestagung in Davos im Januar 2020 führende Vertreter aus Industrie und Wirtschaft mit dem Exekutiv-Vizepräsidenten Frans Timmermans zusammen, um zu erkunden, wie der europäische Green Deal katalysiert werden kann.“ Liam Condon von Bayer war ebenso anwesend wie die Chefs von Syngenta und BASF.

Wenn der EU-Landwirtschaftssektor in das Regime der gentechnisch veränderten GVO einbezogen wird und seine Produktion infolgedessen radikal reduziert wird, wird dies zu einer immer größeren Nahrungsmittelknappheit in der Welt führen. Das ist der Plan von Davos, zusammen mit ihrer eugenischen COVID-19-Agenda für den Großen Reset. Es Farm to Fork zu nennen, lässt es harmlos klingen. Das ist es aber eindeutig nicht.

Doug Casey zeigt 3 Wege auf, wie Sie aus dem zunehmenden Wahnsinn aussteigen können

Von Douglas Robert Casey: Er ist ein amerikanischer Schriftsteller, Spekulant und der Gründer und Vorsitzende von Casey Research. Er beschreibt sich selbst als Anarchokapitalist, der von den Werken der Schriftstellerin Ayn Rand beeinflusst ist. Caseys Buch Crisis Investing aus dem Jahr 1979 stand 1980 knapp 29 Wochen in Folge auf Platz 1 der New York Times Non-Fiction-Bestsellerliste. Es war das meistverkaufte Finanzbuch des Jahres 1980 mit 438’640 verkauften Exemplaren.

Internationaler Mensch: Seit dem Ausbruch der Covid-Hysterie hat die staatliche Kontrolle über das tägliche Leben ein noch nie dagewesenes Ausmaß erreicht. Kleinliche Bürokraten kontrollieren jetzt, wer seine Geschäfte eröffnen darf, ob man in ein Restaurant gehen darf und sogar, ob Kinder zur Schule gehen dürfen.

Wo führt das alles hin?

Doug Casey: Es gibt im Grunde zwei Arten von Menschen auf der Welt – Menschen, die gerne das physikalische Universum manipulieren und Dinge erschaffen, und Menschen, die gerne andere Menschen manipulieren und sie kontrollieren. Die Leute, die in die Regierung gehen, egal ob sie Demokraten oder Republikaner sind, gehören zu letzteren. Sie sind gefährlich.

Das Problem ist, dass der Durchschnittsbürger in allen Ländern der Welt zu der Auffassung gelangt ist, dass die Regierung die wichtigste Instanz der Gesellschaft ist. Das ist sie aber nicht; sie ist eine Zwangsfiktion, ein Parasit, der nichts produziert. Die falschen Leute erhalten immer mehr Kontrolle.

Sobald Menschen mit einer bestimmten psychologischen Denkweise – die zweite Art von Menschen, die ich gerade erwähnt habe – die Kontrolle übernehmen, werden die Dinge unweigerlich schlimmer.

In Washington, DC, sowie in vielen staatlichen und lokalen Regierungen haben wir jetzt echte Bolschewiken und Jakobiner an der Spitze. Das heißt nicht, dass sie unbedingt an diese Philosophien glauben, aber es sind genau die gleichen psychologischen Typen. Mit anderen Worten, sie sind genau die Art von Menschen, die einst Frankreich und Russland zerstört haben, wiedergeboren im heutigen Amerika.

Wenn diese Typen einmal die Kontrolle über die Staatsmaschinerie erlangt haben, geben sie sie nicht mehr her. Macht – die Fähigkeit, andere zu zwingen und zu kontrollieren – ist ein zentraler Bestandteil ihres Wesens. Sie werden versuchen, ihre Position zu zementieren, jetzt, wo sie das Gefühl haben, dass sie damit durchkommen können.

Sie werden ihre Macht aggressiv einsetzen und eine kontraproduktive und destruktive Politik betreiben. Je schlimmer die Dinge werden, desto mehr wird die Öffentlichkeit auf die Regierung hoffen, um sie zu retten. Es ist eine sich selbst verstärkende Rückkopplungsschleife.

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein echter Verrückter Präsident wird, ist sehr hoch. Ich bin sehr pessimistisch, weil Trends, die sich in Bewegung setzen, dazu neigen, in Bewegung zu bleiben – und dieser Trend beschleunigt sich rapide.

Internationaler Mensch: Infolge dieses Trends haben sich mehr Eltern als je zuvor für den Heimunterricht entschieden.

Was ist Ihre Meinung dazu?

Doug Casey: Das ist ein Grund zum Optimismus.

Zunächst einmal ist Bildung etwas, für das man selbst sorgen muss. Sie ist nicht etwas, das man von irgendjemandem bekommt – schon gar nicht vom Staat.

Der Wert – und der ursprüngliche Zweck – des öffentlichen Schulwesens bestand im Wesentlichen darin, zu lehren: Lesen, Schreiben und Rechnen. Mit diesen Grundkenntnissen und der Möglichkeit, eine Bibliothek oder das Internet zu nutzen, wodurch man das gesamte Wissen der Welt zur Hand hat, braucht man nichts weiter.

Die Grundlagen können in den ersten sechs oder sieben Jahren der Grundschule erlernt werden – und zwar von jedem, auch von langsamen Lernern. Darüber hinaus langweilt die Schule die meisten Kinder einfach nur und ist sogar kontraproduktiv. Sie verschwendet nicht nur ihre Zeit und ihr Geld, sondern führt auch dazu, dass sie das Lernen nicht mögen. Mit Hausunterricht können sie sich die Welt zu eigen machen und gleichzeitig Eigenverantwortung lernen.

Zweitens ist der Großteil der heutigen Schulbildung – vor allem ab der High School und erst recht ab dem College – kaum mehr als Indoktrination. Schulen sind Orte, an denen Ihre Kinder schlechte Ideen von den Lehrern und schlechte Angewohnheiten von anderen jungen Leuten, die sie umgeben, aufschnappen.

In den Schulen wird kein kritisches Denken gelehrt – wenn es das überhaupt jemals gegeben hat -, zumindest nicht seit Platons Akademie und Aristoteles‘ Lyzeum. Kritisches Denken ist die Gewohnheit, alle Behauptungen zu hinterfragen und alles, was wir zu wissen glauben, im Lichte des Wissens, der Logik, der wissenschaftlichen Methode und der eigenen Forschung zu überprüfen. Das gibt es in den Schulen nicht mehr. Tatsächlich wollen die Regierung und das Establishment nicht, dass die Schulen kritische Denker und Freidenker hervorbringen. Im Gegenteil, sie wollen gehorsame, indoktrinierte Leibeigene, die tun, was man ihnen sagt, und die als Rädchen im Getriebe fungieren.

Ich halte es für unverantwortlich, wenn Eltern ihre Kinder nicht richtig erziehen. Und das bedeutet nicht, sie einfach acht Stunden am Tag hinter einen Schreibtisch zu schicken, wo sie sich von Regierungsangestellten belehren lassen müssen.

Es kostet durchschnittlich etwa 12.000 Dollar pro Schüler und Jahr – wir sprechen hier von einem neunmonatigen Jahr mit langen Ferien -, Kinder zu betreuen und zu verderben. Das ist ein unverschämter Betrag. Das College, das oft über 50.000 Dollar kostet, kann nur als Betrug bezeichnet werden.

Niemand hat ein größeres Interesse daran, Kindern eine Ausbildung zu ermöglichen als ihre Eltern, schon gar nicht die Mitglieder der Lehrergewerkschaft. Wenn die öffentlichen Schulen verschwinden würden, wäre das eine gute Sache. Die 12.000 Dollar pro Schüler könnten in der Gesellschaft verbleiben, so dass die Leute, die ihre Kinder richtig ausbilden wollen, nicht zweimal die Maut bezahlen müssten.

Ein paar Familien könnten sich leicht zusammentun und erstklassige Vollzeit-Lehrer engagieren, die ihre Kinder im Einzelunterricht unterrichten, anstatt sie in eine staatliche Fabrik zu schicken, wo sie indoktriniert werden.

Das Schulsystem ist nicht mehr das, was es einmal war, sondern sehr korrupt geworden. Die Schulen und Universitäten sind mit völlig übergewichtigen und überbezahlten Verwaltungsangestellten ausgestattet. Neunzig Prozent dieser falschen „Pädagogen“ sollten entlassen werden. Außerdem sind die meisten Lehrer heute offen marxistisch eingestellt, und der Rest ist unbedarft, sympathisiert aber mit marxistischen Ideen. Schulhäuser auf allen Ebenen sollten intellektuell gereinigt und dann ausgeräuchert werden, wenn sie nicht abgeschafft werden können.

Ich bin froh, dass viele Menschen mit den Schulen unzufrieden sind und einige etwas dagegen tun. Das ist eines der wenigen guten Dinge, die aus der Covid-Hysterie entstanden sind.

Internationaler Mensch: Welche anderen Möglichkeiten haben die Menschen, um auszusteigen und mehr Kontrolle über ihr Leben zu erlangen?

Doug Casey: Die ideale Lösung ist, ein PT zu werden – ein ständiger Reisender oder ein früherer Steuerzahler – aber das ist für die meisten Menschen nicht einfach. Wie ich bereits letzte Woche erwähnt habe, ist die nächstbeste Lösung, seinen Job zu kündigen und sich selbstständig zu machen, selbst wenn man nicht ins Ausland gehen möchte.

Um Ihr Leben selbst in die Hand nehmen zu können, brauchen Sie Kapital, das Ihnen Flexibilität und Handlungsspielraum gibt.

Wie kommen Sie also an dieses Kapital?

Wenn Sie nicht in der Lage sind, Ihren Job zu kündigen und sich selbständig zu machen, dann nehmen Sie einen zweiten Job an – in Teilzeit. Das hat den Vorteil, dass Ihr Einkommen steigt und Ihre Ausgaben für den Konsum sinken. Legen Sie dieses Geld beiseite.

Das Wichtigste ist, dass Sie Ihre Ausgaben auf ein Minimum reduzieren und sparen. Das bedeutet, dass Sie kein neues Auto kaufen oder in ein größeres Haus umsteigen. Kaufen Sie sich keine neue Garderobe.

Bauen Sie Kapital auf, solange die Wirtschaft und die Währung noch zusammengehalten werden. Mit Kapital können Sie die Chancen der Zukunft nutzen, anstatt sich wie ein Leibeigener immer tiefer zu verschulden.

Internationaler Mensch: Alle Regierungen auf der ganzen Welt pumpen ihre Währungen auf und besteuern ihre Bürger mit immer höheren Steuern.

Wie kann sich der Durchschnittsbürger dagegen wehren oder zumindest den Diebstahl seiner Ersparnisse durch die Regierung begrenzen?

Doug Casey: Sie wollen sparen, aber wenn Sie in Fiat-Währungen sparen, geraten Sie in eine Tretmühle.

Wenn man sein Geld in US-Dollar oder anderen Währungen belässt, wird man alles oder fast alles verlieren. Man muss wirklich lernen, zu investieren und zu spekulieren.

Leider ist das Investieren in einer chaotischen, von der Regierung kontrollierten Wirtschaft, auf die wir uns zubewegen, schwierig und wird immer schwieriger. Positiv ist, dass die Verzerrungen, die die Regierung schafft, viele Möglichkeiten für Spekulationen bieten. Ich habe bereits in der Vergangenheit die Unterschiede zwischen Sparen, Investieren, Spekulieren und Glücksspiel erörtert. Aber wenn Sie sich nicht mit Wirtschaft und Märkten befassen, werden Sie, wenn Sie versuchen zu spekulieren, wahrscheinlich als Glücksspiel enden – was etwas ganz anderes ist.

Der Schlüssel liegt darin, sich über die Besonderheiten der Märkte zu informieren – einschließlich der Krypto-, Währungs- und Rohstoffmärkte, nicht nur der Aktien-, Anleihen- und Immobilienmärkte.

Im Moment sind die Rohstoffmärkte besonders interessant. Ich bin zum Beispiel der Meinung, dass Erdgas, das auf dem Futures-Markt gehandelt wird, derzeit bei etwa 5,00 $ pro Mcf liegt. Ich glaube, dass er noch viel höher steigen könnte.

Ich persönlich habe ungedeckte Puts verkauft, um die Prämien zu nutzen, und ich habe langfristige Bull-Call-Spreads gekauft. Wenn Sie mit diesen Dingen nicht vertraut sind, sollten Sie meinen Rat nicht befolgen. Versuchen Sie aber, sich mit diesen Dingen vertraut zu machen.

Einer der Gründe, warum ich für Rohstoffe optimistisch bin, ist, dass mit den Bolschewiken im Amt in Washington, DC, und den tatsächlichen Kommunisten an der Spitze vieler Länder auf der ganzen Welt, die Rohstoffproduktion aller Art erschwert wird. Gleichzeitig wird durch das ganze Geld, das sie drucken, eine künstliche Nachfrage geschaffen, und durch die ganzen Vorschriften, die sie erlassen, wird das Angebot künstlich eingeschränkt.

Rohstoffe sind so ziemlich die einzigen billigen Dinge, die noch übrig sind; ihre Preise steigen stark an. Als Spekulant können Sie daraus Kapital schlagen, wenn Sie wissen, was Sie tun. Aber seien Sie vorsichtig, denn Sie können sich leicht in den Ruin treiben.

Alle Ersparnisse, die Sie haben, sollten in kleinen Gold- und Silbermünzen angelegt werden, nicht in Fiat-Währungen. Ich halte Gold bei einem Preis von 1800 Dollar nicht für eine gute Spekulation. Zum Sparen ist es jedoch ideal. Gold- und Silbermünzen bieten nicht nur einen langfristigen Wertzuwachs, sondern sind auch viel privater als US-Dollar auf einem Bankkonto, das von der Regierung überwacht werden kann.

Wenn Sie Ihr Haus behalten und am selben Ort bleiben wollen, sollten Sie sparen, indem Sie Dinge wie Zigaretten, Whiskey, Instantkaffee, Munition usw. kaufen. Wenn die Zeiten hart werden, werden all diese Dinge schwer zu bekommen sein. Sie werden sehr gefragt sein – und sie sind eine Alternative zu Papiergeld.

Internationaler Mensch: Was wir kaufen, mit wem wir interagieren und was wir sagen, lässt sich heute viel leichter nachverfolgen.

Die privaten Informationen aller Menschen werden von einer öffentlich-privaten Partnerschaft von Regierungen und großen Unternehmen angegriffen.

Wo führt das alles hin, und was schlagen Sie den Menschen vor, dagegen zu tun?

Doug Casey: Halten Sie sich elektronisch so weit wie möglich zurück.

Verlassen Sie Facebook und andere Social-Media-Plattformen. Ich habe zwar ein Facebook-Konto, aber ich nutze es nie für private Zwecke und habe auch keinen Zugriff darauf. Es ist ein rein geschäftliches Instrument – das Gleiche gilt für LinkedIn und die anderen Plattformen.

Jeder sollte sich darüber im Klaren sein, dass die sozialen Medien der wichtigste Weg sind, um Sie zu verfolgen, zu erfahren, was Sie denken, und herauszufinden, wer Sie sind. Es ist einfach nicht gut, wenn diese Informationen in den Händen der Bösewichte sind.

Natürlich hat heute jeder ein Mobiltelefon, das ist ein Ortungsgerät. Abgesehen davon sind die Dinger eine Plage, und die meisten Menschen sind süchtig danach. Ich habe ein Handy, aber ich benutze es nie, außer auf Reisen oder bei Konferenzen.

Ich verstehe den Wert von Apps für die Navigation und dergleichen. Es könnte jedoch gut sein, zwei Handys zu haben. Das eine, das man zum Sprechen benutzt, sollte ein Klapphandy sein. Das andere kann selektiv für die Apps verwendet werden, die Sie benötigen.

Sprechen Sie auf persönlicher Ebene über diese Dinge, wann immer es möglich ist. Auch wenn es ziemlich schwierig ist, die Flutwelle des Statismus und Kollektivismus, die die Gesellschaft überspült, zurückzudrehen, sollte jeder tun, was er kann. Auf der Website LiveandLetLive.org, die von meinem Freund Marc Victor betrieben wird, finden Sie praktische Anregungen, was Sie tun können. Wir haben gerade einen Videocast aufgezeichnet, der meiner Meinung nach ziemlich gut ist. Er wird in Kürze veröffentlicht.

Ich fürchte, die USA und die meisten fortgeschrittenen Länder der Welt sind auf dem besten Weg, die schlimmsten Züge von George Orwells 1984 mit denen von Aldous Huxleys Brave New World zu verbinden.

Anmerkung der Redaktion: Die kommenden Monate und Jahre werden politisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich unbeständig sein. Was Sie tun, um sich darauf vorzubereiten, könnte den Unterschied zwischen lähmenden Verlusten und einem Gewinn ausmachen.

Genau aus diesem Grund hat der legendäre Investor und NY Times-Bestsellerautor Doug Casey gerade diesen dringenden Bericht darüber veröffentlicht, wie man überleben und gedeihen kann.

Der Lockdown wirkt sich verheerend auf die psychische Gesundheit junger Menschen aus. Sind Soziale Medien schuld?

Der Lockdown wirkt sich verheerend auf die psychische Gesundheit junger Menschen aus. Sind Soziale Medien schuld?

Trotz der breiten Propagandafront beim Coronathema reichten englischsprachige Medien immer wieder Hilferufe an die Öffentlichkeit, nach denen Kinder in extremer Weise unter den fortgesetzten Alltagsbeschränkungen leiden. Ende letzten Jahres warnten englische Jugendpsychiater davor, dass ihre Betten nicht mit Coronapatienten gefüllt sind, sondern hauptsächlich mit Mädchen, die infolge der Isolation an Essstörungen leiden. In Las Vegas wiederum schoss die Suizidrate unter Schülern so sehr nach oben, dass die zuständige Schulbehörde die Schulbetrieb wieder aufnehmen musste, während Psychiater in Australien, das in einzelnen Landesteilen eine ganz besonders harte Coronapolitik betreibt, insbesondere bei Mädchen eine „Schattenpandemie“ mit zahlreichen Suizidversuchen sehen. In Fachkreisen wurde schon vor einem halben Jahr geschätzt, dass jedes sechste Kind infolge der Beschränkungen massive mentale Schäden davon tragen wird. Dies wird nun durch eine neue Studie bestätigt, in der die schlimmsten Befürchtungen bestätigt werden.

Psychische Störungen bei Jugendlichen um 50% gestiegen

Laut einer neuen Studie der englischen Gesundheitsbehörde NHS sorgen die fortgesetzten Lockdownmaßnahmen bei Minderjährigen für massive psychischen Folgeschäden, wie die Daily Mail berichtet. Insbesondere ältere Jugendliche und Mädchen litten unter den Maßnahmen, wobei die Isolation insbesondere bei 17-19 jährigen jungen Frauen verheerend wirkt. Unter diesen entwickelten 76% im Laufe der Beschränkungen eine Essstörung, während es vor vier Jahren noch 61% in dieser Kohorte waren, die an diesem Problem litten.

Junge Männer in diesem Alter, die in dieser Hinsicht eher robuster veranlagt sind, sind ebenso von einem starken Anstieg der Essstörungen betroffen. Heute leiden 41% aller jungen Männer darunter. Unter Kindern und Jugendlichen im Alter von 11-17 Jahren beiden Geschlechts hat sich der Anteil an Essstörungen im Vergleich zur Zeit vor der Pandemie verdoppelt.

Bei Kindern von 6-16 Jahren hat sich der Anteil mit einer psychischen Störung von 11,6% im Jahr 2017 auf heute 17,4% erhöht. Der zuvor bereits ermittelte Wert, wonach jedes sechste Kind in der ein oder anderen Art und Weise mental von den Beschränkungen und Isolationsmaßnahmen in Mitleidenschaft gezogen wurde, konnte in der Studie bestätigt werden.

Jugendpsychiater geben sich sehr besorgt über den starken Anstieg der mentalen Stressbewältigung über die Nahrungsmittelaufnahme, vor allem da in den Zahlen der Studie nur diagnostizierte Essstörungen erfasst wurden, nicht aber problematische Veränderungen bei den Essgewohnheiten insgesamt.

Lockdown oder Soziale Mediennutzung?

Sicher über die genaue Ursache sind sich die Experten noch nicht. Die vordergründige Vermutung, wonach alleine die soziale Isolation der Grund für den verheerenden Zustand der Jugend verantwortlich sei, könnte unter Berücksichtigungen weiterer Faktoren relativiert werden. Tiefer gehende Studien gibt es zwar noch nicht, eine Hypothese, der nachgegangen werden soll, ist aber die verstärkte Nutzung der Sozialen Medien durch Jugendliche.

Ein Grund für die Vermutung besteht darin, dass auch kleine Kinder deutlich öfters in psychische Behandlung kommen, als noch vor der Pandemie. Diese seien es gewohnt, oft zu Hause und bei ihren Eltern zu sein, so dass die größte Veränderung im steten Begleiter des Internets besteht. In ihren Pausen und noch mehr in der Freizeit verbringen sie ihre Zeit mit Freunden heute digital, so dass sie sehr oft schädlichen Inhalten ausgesetzt sind, mit denen sie in ihrem Alter nicht umgehen können.

Bei schädlichen Inhalten muss es sich nicht unbedingt um pornografische Darstellungen handeln, oder um Mobbing, das in der schnelllebigen Anonymität des Internets sehr viel häufiger vorkommt, als im richtigen Leben. Das normale Angebot Sozialer Mediendienste kann hierfür völlig ausreichen, verschiedene Studien sprechen von bis zu 60% der Nutzer, deren Selbstbewusstsein infolge der Verwendung dieser Internetdienste zu leiden beginnt. Mit der Intensivierung der Internetnutzung infolge der Beschränkungen wurde dieser Effekt noch einmal maximiert.

Insbesondere Instagram scheint eine negative Rolle zu spielen, das auf die Selbstdarstellung mit unrealistisch retuschierten Fotos optimiert wurde. Im Jahr 2019, also unmittelbar vor der Pandemie, wurde in einer umfangreichen Studie unter Siebt- und Achtklässlern herausgefunden, dass 51,7% der Mädchen und 45% der Jungen infolge der Nutzung von Instagram, Facebook, Tumblr und Snapchat eine Essstörung entwickelten, wobei sich vor allem Instagram bei Jugendlichen einer großen Beliebtheit erfreut.

Lockdown & Smartphones müssen weg

Laut Statista werden vor allem Snapchat (56%) und Instagram (51,4%) mehrheitlich von Mädchen benutzt. Der massive Anstieg insbesondere von Essstörungen unter Jugendlichen lässt sich damit nicht ausschließlich über die intensive Nutzung des Internets als Ersatz für das Sozialleben erklären, doch es könnte ein Teil der Erklärung sein.

Selbst wenn die Sozialen Medien in ihrer schädlichen Wirkung neutralisiert werden, ist auch für die Zeit nach den Beschränkungen zu befürchten, dass auch andere mentale Störungen relevant werden, da die Kinder und Jugendlichen 18 wertvolle Monate ihres noch jungen Lebens verloren haben. Ohne das spielerische Erlernen von Sozialverhalten, während gleichzeitig ein digitaler Ersatz fest institutionalisiert wurde, könnte bei zahllosen jungen Menschen zu langfristigen Folgeschäden führen, da sie von einem physischen Sozialleben dauerhaft überfordert sein könnten.

Generell lässt sich über die Coronamaßnahmen urteilen, dass sie wenigstens für Kinder und Jugendliche dringend abgeschafft, oder wenigstens auf ein Minimum reduziert werden sollten. Ebenso zeigen die infolge der Pandemie offen zutage tretenden negativen Folgen einer unkontrollierten und unbeschränkten Nutzung Sozialer Mediendienste, dass Smartphones als deren Hauptträger für Minderjährige dringend in analoger Weise zu Alkohol und Tabak reguliert werden sollten.

Quelle Titelbild, Grafiken

Poker in Ostasien – Korea zieht die Daumenschrauben an

Eines muss man dem nordkoreanischen Regime lassen: Es versteht es meisterhaft die Daumenschrauben anzuziehen und dies nun schon seit gut zwei Jahrzehnten.

 

Von URSULA STENZEL | Laut eigenen Angaben wurde eine neue Hyperschallrakete des Typs HWASONG‑8 getestet, eine strategische Waffe, die mit fünffacher Schallgeschwindigkeit fliegt und schon allein deswegen eine Bedrohung für die USA darstellt. Denn wenn diese Rakete hält, was sie verspricht, dann ist sie für Antiraketensysteme kaum angreifbar.

Auffallend war, dass bei diesem Test Machthaber Kim Yong Un nicht anwesend war, sondern Generalstabschef Pak, der zwar im Juni vom Marschall zum Vizemarschall herabgestuft wurde, der im Gegensatz zu zwei anderen hohen Militärs, die ihre Funktionen verloren, seine aber behielt. Er soll laut nordkoreanischen Quellen das Vertrauen Kims genießen. Wie immer dem sei, die Umbesetzungen in der militärischen Führung Nordkoreas deuten auf Machtkämpfe hin.

Der von den nordkoreanischen Medien bekanntgegebene Test der Superwaffe wurde natürlich von Südkorea, Japan und den USA registriert, aber noch nicht bewertet. Die Reaktion des südkoreanischen Ministerpräsidenten Moon Yae in ist bemerkenswert zurückhaltend. Man müsse erst eine umfassende Analyse vornehmen. Die zwei Kurzstreckenraketen-Tests, die Nordkorea fast zeitgleich durchführte, bezeichnete er hingegen als Provokation. Diese sind für Seoul auch wesentlich bedrohlicher.

Auf allen Ebenen erhöht das kommunistische Regime in Nordkorea den Druck: Auch die Produktion atomwaffenfähigen Plutoniums und die Urananreicherung wurden wieder angeworfen und die Inspektoren der Internationalen Atomenergiebehörde in Wien bleiben nach wie vor ausgesperrt. Nordkorea pokert.

Die nordkoreanischen Strategen haben ein „Gespür“ fürs Timing: rechtzeitig vor Amtsantritt des neuen japanischen Ministerpräsidenten Fumio Kishida lassen sie die Raketen steigen. Sie nützen das Schwächeln Bidens. Dieser steht nämlich nach dem Afghanistan Debakel in der Kritik seines Generalstabschefs und das in aller Öffentlichkeit vor dem amerikanischen Kongress. Er habe Biden von einem raschen Abzug aus Afghanistan abgeraten und sei auch für die Beibehaltung einer Resttruppe von 2000 Mann gewesen. Biden hatte zuvor vor eben diesem Kongress das Gegenteil behauptet: Er räumte zwar operative Fehler ein, aber einen derartigen Rat habe er nie erhalten. Die Führung des US Militärs sei hinter seiner Entscheidung gestanden. Viel schlimmer kann es um den amerikanischen Präsidenten wohl nicht mehr stehen.

Nordkorea nützt dieses Machtvakuum in Washington ungeniert, um eines zu erzwingen: ein Ende der Sanktionen und ein Überleben des Regimes. Für Nordkorea ist die strategische Hochrüstung auf Kosten der Bevölkerung und seiner immer an Hungerkatastrophen vorbeischrammenden Mangelwirtschaft die einzige Rückversicherung für ihr Überleben.

Biden scheint diese Muskelspiele zu ignorieren. Er konzentriert sich auf die Macht, die Nordkoreas Überleben garantiert und den USA die Weltmachtrolle streitig macht: nämlich die Volksrepublik China. Um sie in die Schranken zu weisen, wird er Australien mit dem modernsten atomgetriebenen U‑Boot Typ beliefern und hat Frankreich aus dem Rennen geworfen. Dies ist nicht nur ein Schlag für Frankreich, das im westlichen Verteidigungsbündnis seit De Gaulle ein Außenseiter in der NATO war, sondern auch einer für die NATO insgesamt. „Sie ist tot“, sagte schon der ungeliebte republikanische Amtsvorgänger Trump, Biden gibt ihr nun den Rest. Er schert sich wenig um die Befindlichkeiten der NATO-Verbündeten und die der EU. Seine Stoßrichtung ist eindeutig auf den Pazifik ausgerichtet und nicht auf den Atlantik und das Nach-Brexit Großbritannien schwimmt in diesem Kielwasser mit.

Wird nun die seit Bestehen der EU vor sich hindümpelnde europäische Sicherheits- und Außenpolitik, GASP – Gemeinsame Außen-und Sicherheitspolitik genannt – angeblich eine der tragenden Säulen der Rest-EU, wichtiger? Sie ist ein schwaches Pflänzchen und wird es auch bleiben, denn:

  • erstens ist Frankreich nicht gewillt, sich in seine „Force de Frappe“ von Berlin hineinpfuschen zu lassen und
  • zweitens hat auch in einer geschwächten westlichen Verteidigungsstruktur nur einer das Sagen, nämlich die USA und dies wird sich auch unter Biden nicht ändern. Eine autonome Europäische Sicherheitspolitik ohne Einbindung in Nato-Strukturen ist nicht denkbar.

Damit wird sich auch eine künftige deutsche Bundesregierung, ob nun unter Scholz, was sehr wahrscheinlich ist, oder unter Laschet, was mit jedem Tag unwahrscheinlicher wird, auseinandersetzen müssen.

Zur Autorin:

Ursula Stenzel war von 1972 bis 1995 ORF Auslandsredakteurin, vielen Zuschauern der Zeit im Bild als Moderatorin bekannt, von 1996 bis 2005 Abgeordnete zum Europaparlament und Leiterin der ÖVP Delegation, von 2005 bis 2015 Bezirksvorsteherin des ersten Bezirks in Wien, von 2015 bis 2020 Stadträtin für die FPÖ im Wiener Rathaus. Da sie nun unabhängig und parteiungebunden schreiben will, ist sie aus der Freiheitlichen Partei ausgetreten, der sie aber nach wie vor nahe steht. Stenzel schreibt regelmäßig auf ihren Blog ursula-stenzel.at.


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