Das Leiden hat ein Ende (Symbolbild:Shutterstock)
Die „Delta-Variante“, diese aktuell dominierende, natürliche Weiterentwicklung des vor zwei Jahren als Sars-CoV2 identifizierten Covid-19-Erregers, läuft derzeit genauso durch die Gesellschaften, als hätte sich bis heute noch kein Erdenbürger die Schwindelspritze in den Körper jagen lassen. Ausgerechnet aber in den Ländern, wo die Impfung eine untergeordnete bis gar nicht vorhandene Rolle spielt, ist Corona plötzlich kein Problem mehr oder war nie eines: In praktisch ganz Afrika nicht – und auch nicht im bevölkerungsreichsten Staat der Erde, Indien: Dort, auf dem Subkontinent, übrigens dem Ursprungsland der Delta-Variante, liegt die 7-Tages-Inzidenz heute, am 12. November, bei 5,8 (in Worten: Fünf Komma acht) – bei einer grandiosen Impfquote von 25,54 Prozent. Noch irgendwelche Fragen? Was wohl Karla Drostenbach dazu einfällt?
Hierzulande aber rauscht der Panik-Express unbeirrt weiter – und weil sich mit Delta keine müde Katze mehr hinter dem Ofen verlocken lässt, fahndet man fieberhaft nach neuen Bedrohungs-Boostern. Fündig wurde man bei der Variante B1.621, auch als My oder auch Mu (sprich: „Müh“) bekannt, die im Januar erstmals in Kolumbien auftauchte und dort, wie „n-tv“ elektrisiert berichtet, „für die bisher tödlichste Welle der Corona-Pandemie verantwortlich” gewesen sei. Inzwischen wurde die Corona-Variante in mindestens 43 Ländern nachgewiesen, habe sich als „hochansteckend“ erwiesen und „bisher rund 128.000 Tote“ vorzuweisen.
Mediales Horror-Feintuning
Praktisch für die Impf-Apologeten: My hat das Potenzial, „Durchbruchserkrankungen zu verursachen”, wie japanische Forscher herausgefunden haben, da die Mutante „in Versuchen eine hohe Resistenz gegen die Antikörper im Serum von Geimpften und Genesenen” gezeigt habe. Kurze Zwischenfrage des interessierten Laien: Worin, bitte, unterscheidet sich My darin von Delta bzw. den anderen „klassischen“ Varianten? Diese brechen bekanntlich ebenso durch. Anscheinend soll hier die Corona-Panik aufgefrischt werden und die nächste Ausrede vorbereitet werden, die uns spätestens beim erwartbaren Floppen der „Booster“ aufgetischt werden. Wetten, dass..?
Die medial feinabgestimmten Hiobsbotschaften kommen nicht ohne Grund – denn das in einer Zeitschleife gefangene Deutschland bereitet sich mental gerade wieder auf den nächsten Lockdown vor, und zwar für alle und diesmal zusätzlich noch mit 2G-Schikanen gewürzt. „Focus“ zitiert Experten, die für diesen bereits einen neuen Namen kreiert haben: „Notschutzschalter„. Dieser dürfte – als Folge eines entweder beispiellosen Betrugs an der Bevölkerung oder der wohl verantwortungslosesten Gesundheitspolitik aller Zeiten – nicht mehr lange auf sich warten lassen. Wer, wie heute Gesundheitsminister Jens Spahn, davon schwafelt, die Impfung bleibe weiterhin „der wichtigste Baustein der Pandemiebekämpfung„, macht sich hochgradig lächerlich, aber offenbar fällt dies schon kaum einem mehr auf: Es war doch gerade diese Impfung, die alldies hätte final der Vergangenheit angehören lassen sollen, was wir nun, in einem diabolischen Déjà vu, gebannt und ungläubig aufs Neue erleben. Dieser Gesundheitsminister hat es fertiggebracht, im zweiten Jahr in Folge der Bevölkerung rotzfrech ins Gesicht zu lügen: Im September 2020 mit seinem expliziten Versprochen, Geschäftsschließungen werde es in Deutschland nicht noch einmal geben, und dann, das ganze Jahr 2021 über, mit seiner Versicherung, für Geimpfte gäbe es wieder „Freiheit“ und das sichere Ende der Maßnahmen.
Widerruft die Zulassungen!
Das überfällige ehrliche Eingeständnis der Politik – egal, ob es noch von der abgewrackten Merkelregierung abgegeben wird oder von der Phantomtruppe des im Koalitions-Konklave abgetauchten Olaf Scholz – wäre dieses: Die Impfung ist Schrott, sie ist unverzüglich auszusetzen; die Zulassungen sind zu widerrufen, bis echte, unabhängige, neue Studien vorliegen, die rekapitulieren, wie es zu diesem offensichtlichen Etikettenschwindel kommen konnte. Denn wie war es möglich, dass die angeblich so sicheren, validierten und seriösen Zulassungsstudien von Sommer und Herbst 2020, auf deren Basis Biontech/Pfizer, Moderna & Co. ihre Notfallzulassungen erwirkten, damals komplett andere Resultate erbrachten als der große Praxistext mit mittlerweile 3,5 Milliarden Menschen? Wann und wo war denn damals je die Rede gewesen von „Impfdurchbrüchen„, von „nachlassendem Impfschutz“ oder von einer zwingenden „Booster„-Erforderlichkeit bereits nach wenigen Monaten? Davon davon, dass Geimpfte eben doch ganz genauso häufig schwere oder tödliche Verläufe erleiden wie Ungeimpfte? Oder und dass vor allem bei Risikogruppen so etwas wie „Immunität“ (von „Herdenimmunität“ ganz zu schweigen) praktisch nicht existiert?
Wann nehmen sich – da der Staat diese Aufarbeitung offensichtlich nicht zu leisten gedenkt – Rechtsanwälte und Gerichte dieses galaktischen Desasters an, das entweder Schwindel oder Schlampigkeit im Quadrat bedeutet haben muss? Wann werden die konspirativen Kaufverträge mit den Herstellern aufgerollt, wann die darin zugesagten Produkteigenschaften und gegebenen Leistungsversprechen mit der erweislich mangelhaften Erfüllung abgeglichen? Wie sieht es aus mit Wandelung, Minderung oder Vertragsrücktritt inklusive Schadenersatz, da eine „Nachbesserung“ wohl ausgeschlossen ist? Es wäre allerhöchste Zeit, diese Punkte zu klären. Zumindest noch, bevor wir alle an My krepieren oder im Dauerlockdown verrotten.

