Der Widerstand gegen das Corona-Regime in Österreich geht mit voller Kraft weiter. Hundertausende Menschen demonstrierten in den vergangenen Wochen gegen Impfzwang, Regierung und Co., Warnstreiks wurden organisiert und auch vor Parteizentralen und Medienanstalten formieren sich Proteste. Ab 12. Dezember ist zudem ein Generalstreik durch Arbeitsverweigerung geplant. Die nächste Groß-Demonstration findet morgen, am 11. Dezember, ab 12 Uhr in Wien statt und wird unter anderem von der FPÖ wieder mitorganisiert. Es werden bis zu einer halben Million Menschen auf der Straße erwartet.
Grüner Vizekanzler bezeichnet Demonstranten als „Neonazis und Neofaschisten“
Angeheizt dürfte die Stimmung auch durch jüngste Aussagen des grünen Vizekanzlers Werner Kogler werden. Dieser verstieg sich bei einer Rede im Nationalrat zu einer regelrechten (womöglich alkoholgetränkten) Schimpftirade gegen die hundertausenden friedlichen Demonstranten auf den Straßen. Er bezeichnete diese unter anderem als „Staatsverweigerer, Neonazis und Neofaschisten“:
„Ich habe nicht nur kein Verständnis dafür, sondern wir müssen mit dieser Klarheit auch Stellung beziehen, klarstellen, was dort vorgeht, was dort vorgeht, wenn Staatsverweigerer, Demokratiefeinde, Neonazis und Neofaschisten in unseren Städten herumspazieren.“
Gestern sind @WKogler im #OeNR die letzten zwei Sicherungen durchgebrannt. Unglaubliche Entgleisung des Vizekanzlers, der großen Teilen der Bevölkerung schlicht und ergreifend unterstellt, kriminell zu sein. Meine Antwort erfolgte postwendend. Unerträglich, diese #Regierung pic.twitter.com/379zClqEl4
— Christian Hafenecker (@hafi1980) December 10, 2021

