China führt die Prangerstrafe wieder ein und stellt Corona-Sünder in Käfigen und bei „Märschen der Schande“ öffentlich zur Schau. In Schweinekäfigen angekettet werden sie angekarrt und bei Spießrutenläufen durch die Straßen getrieben.
Auf diese Bilder haben die systemhörigen Nachrichtensprecher nur gewartet, um die Impfkritiker weiter einzuschüchtern und sie davon zu überzeugen, dass eine Corona-Diktatur auch noch andere Saiten aufziehen kann, wenn man nicht gehorsam ist.
Nachdem im Reich der Mitte die Prangerstrafen zwar 2010 offiziell abgeschafft wurden, wird sie gegen die „Verbrecher“ die gegen Corona-Regeln verstoßen, wieder hervorgeholt. Ganz in weiße Schutzanzüge gekleidet, mit Kapuzen verhüllt werden sie auf Schweinetransportern angekettet, begleitet von Lautsprecherdurchsagen, die ihre „Schande“ kundtun durch die Stadt geführt. Bei einem „Marsch der Schande“ müssen sie dann Schilder mit ihrem Foto, Namen und Angaben über die von ihnen begangenen Verbrechen wider Chinas Corona-Maßnahmen vor sich hertragen und werden dabei zum Gaudium der Massen mit Schimpf und Schande durch ein Spalier von Sicherheitskräften getrieben.
Es sind mittelalterlich anmutende Videos, die uns aus der Südchinesischen Stadt Jingxi / Bose, an der Grenze zu Vietnam, erreichen und auch von heimischen Nachrichtensendungen verbreitet werden.
Dazu kommentieren die Moderatoren süffisant wer hierzulande von einer Corona-Diktatur spricht sollte sich ansehen wie anderswo mit Lockdown-Brechern verfahren wird und wie Repressalien dort aussehen. Wir sollen also froh sein, wenn wir nur zwangsgeimpft und nicht wie Vieh zusammengetrieben und durch die Straßen gepeitscht werden.
Fehlt nur noch dass wir froh sein müssen, wenn wir nicht – nach nahöstlichem Vorbild – für Übertretungen einer Ausgangssperre oder unverhülltes Zurschaustellung seines Gesichts öffentlich gesteinigt werden. (Transdanubier)

