Baerbock im Wahlkampf (Foto:Imago)
In Kasachstan läuft offenbar eine weitere der sogenannten Farbrevolutionen ab, wie sie Oliver Stone in „Ukraine On Fire“ meisterhaft gezeigt hat. Man ist gut beraten, den Sprachgebrauch in den westlichen Medien nicht für bare Münze zu nehmen. Nicht jeder, der im Westen als Demonstrant bezeichnet wird, ist auch einer in Kasachstan. Sowohl die russische als auch die chinesische Führung scheinen das jedenfalls so zu sehen – und völlig schief gewickelt wäre, wer dem westlichen Medien-Mainstream noch immer unterstellt, er informiere weniger interessengeleitet als etwa russische oder chinesische Medien. „Demokratie“ und „Menschenrechte“ z.B. sind Begriffe geworden, die auch im Westen zu Floskeln degeneriert sind, die meistens nur noch den Sprecher schmücken sollen, der sie verwendet.
Umso bestürzender ist es, wenn man bemerkt, daß es noch immer Mitbürger gibt, die nicht nur ihrerseits nicht bemerken, wem das westliche Geschwätz von „Demokratie“ und „Menschenrechten“ nützen soll, sondern daß das ausgenützt wird von politischen Rednern, die genau wissen, daß es noch immer eine Mehrheit im Westen gibt, die sich selbst als in rechtstaatlichen Demokratien lebend wähnt und deshalb der Ansicht ist, bei den ostentativen Mahnern handele es sich um ihre eigenen Wortführer. So kommt es dann, daß aus dem Baerbock-Ministerium eine Mahnung an die kasachische Führung rausgeht, die Versammlungsfreiheit zu respektieren und die Zensur im Internet zu unterlassen. In Wahrheit ist das ungefähr so, als ob ein Blinder einem anderen Blinden die Farbe erklären wollte. Nein, deutsche Regierungspolitiker haben jeden Anspruch verwirkt, mit ihren mahnenden Worten von denjenigen ernstgenommen zu werden, an die sie ihre Mahnungen richten. Wahrscheinlich wissen sie das auch und tun es einfach, um das Wahlvolk im eigenen Land weiter im Tiefschlaf zu halten. Wer in diesen Tagen mitbekommt, daß ausgerechnet aus dem deutschen Außenministerium die Ermahnung rausgeht, die Versammlungsfreiheit in Kasachstan zu achten und die Zensur des kasachischen Internets zu beenden, muß sich maximal veräppelt vorkommen, so er keine Tomaten auf den Augen hat und die Zustände im eigenen Land kennt.
Verspielte Berechtigung
In Deutschland gefällt sich ein Wolfgang Kubicki trotz seiner Mitgliedschaft in der FDP darin, den bayerischen Ministerpräsidenten Söder zum Rücktritt aufzufordern, weil der eine repressive „Gesundheitspolitik“ mit gefälschten Daten begründete. An der Forderung als solcher ist ja nichts verkehrt. Sie wird nur vom Falschen gestellt. Da stellen sich Fragen. Erstens: Warum geht das nur gegen Söder und nicht auch gegen Kretschmer in Sachsen oder Tschentscher in Hamburg? Zweitens: Warum kommt das von Kubicki, der getönt hatte, seine FDP stehe gegen die Einführung einer Impfpflicht – und der dann persönlich im Bundestag für eine Einführung derselben votiert hatte? Drittens: Was legitimiert einen Marco Buschmann, von der „Unanständigkeit“ anderer Leute zu reden? Was berechtigt überhaupt noch irgendwen in den Altparteien dazu, sich über den Wortbruch, den Verrat und die Lügen anderer Leute aufzuregen? Mit welchem eigenen, vorbildhaften Verhalten könnten sie ihr hochmoralisches Maulheldentum denn noch begründen? – Da sieht es verdammt mau aus.
Auch wenn das vielleicht ein wenig zu pauschal klingt: Der polit-mediale Komplex der Bundesrepublik hat zum größten Teil jede Berechtigung verspielt, sich aufzuführen wie der Lordsiegelbewahrer von Anstand, Wahrheitsliebe und Glaubwürdigkeit. Wenn er sich dennoch so aufführt, dann ist das nur noch extrem peinlich. Kein Mensch von Verstand kann heutzutage noch annehmen, daß es sich bei den Politikern der Altparteien um Zeitgenossen handelt, die für sich selbst gelten lassen würden, was sie von Anderen in wohlfeilen Anstandsreden einfordern. Der sächsische Ministerpräsident Kretschmer ist das beste Beispiel für einen Politikertypus, bei dem vollkommen egal ist, was er heute sagt, weil man Gift darauf nehmen kann, daß er morgen das Gegenteil behaupten wird, aber jeden Tag darauf besteht, für einen Ehrenmann gehalten zu werden, dessen staatsmännisch vorgetragenem Gefasel der Bürger untertänigst zu glauben hat, weil er schließlich „der Ministerpräsident“ ist. Volkstümlich ausgedrückt: Da scheißt ihm der Hund was. Es gibt nicht wenige Politiker in Deutschland, die das Reden komplett einstellen könnten, ohne daß irgendwem etwas fehlen würde. Es gibt auch Presseerzeugnisse, die kein Mensch mehr braucht. Einen „Spiegel“-Artikel zu Corona & Impfung zu lesen, wohlwissend, daß das Relotiusblättchen üppig von Bill Gates geschmiert wird, dient nicht mehr der eigenen Information, sondern der Bespiegelung eigener Präferenzen. Ob die wiederum eine objektive Berechtigung haben, spielt gar keine Rolle mehr.
Das Besetzen von Begriffen
Als ob es nicht reichen würde, daß wir Deutschen mit einem polit-medialen Komplex geschlagen sind, der um des eigenen Erhalts Willen seinen vergangenen Lügen jeden Tag immer noch groteskere folgen lassen muß, müssen wir feststellen, daß das Konzept der Farbrevolution im kleineren Maßstab inzwischen auch aufs eigene Land übertragen wird. Wie das funktioniert, läßt sich gerade in Bayern beobachten. Im südmittelfränkischen Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen kann man jetzt seinen Servus auf eine Unterschriftenliste gegen die Spaziergänge und gegen Demonstrationen setzen. Eine „Initiative“ namens „Erklärung für Vernunft und Solidarität“ sammelt Unterschriften – und hat auch gleich eine „Resolution“ formuliert, die an impertinenter Lächerlichkeit kaum noch zu überbieten ist.
In dieser „Resolution“ heißt es: „Unter dem Motto „Für Vernunft und Solidarität in der Corona-Pandemie“ möchten wir auf dieser Plattform möglichst viele Unterschriften sammeln, um den unsäglichen Aufmärschen und Kundgebungen von Coronaleugnerinnen und Impfgegnerinnen in unserem Landkreis eine starke und unmissverständliche Haltung der Vernunft und der gesellschaftlichen Solidarität entgegenzusetzen. Wir wollen es nicht länger hinnehmen, dass die gewaltigen gesamtgesellschaftlichen Anstrengungen für den Schutz von Leben und Gesundheit durch das verantwortungslose Handeln einer kleinen, aber lautstark und rücksichtslos auftretenden Minderheit gefährdet werden. Denn während auch in unserer Region Tausende ohne Mund-Nasen-Schutz und Abstand auf der Straße ihren egoistischen Befindlichkeiten nachgehen, arbeiten in unseren Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen Ärtztinnen und Pflegerinnen seit Monaten an ihrer Leistungsgrenze, um Leib und Leben der ihnen anvertrauten Menschen zu schützen. Wir sind überzeugt: Die Mehrheit der Menschen in Deutschland und unserer Region verhält sich vernünftig, solidarisch und rücksichtvoll”.
Ganz klar: Diese Leute reklamieren die Vernunft für sich. Mit welchem Recht? Sämtliche Daten in dieser herbeidefinierten „Pandemie“ sprechen dafür, daß es sich bei der eingebildeten Vernunft dieser Leute um wahrhaftiges Deppentum handelt. „Unsäglich“ seien nicht sie selbst, sondern die anderen, meinen sie zu allem Überfluß auch noch. Und das, obwohl sich die „Resoluten“ noch nicht einmal entblöden, das an sich schon saublöde Wort „Coronaleugner“ noch mit einem Gendersternchen weiter zu versaublöden. Dann lügen sie auch noch wie gedruckt. „Aufmärsche“ – wo? Und weshalb „Impfgegner“? Die meisten dieser „Impfgegner“ dürften gegen alles mögliche geimpft sein, wollen sich allerdings keiner Gentherapie von höchst zweifelhaftem Nutzen unterziehen und sich bei Weigerung ihrer Grundrechte berauben lassen. Dann schaut man nach, wer diese völlig perverse Erklärung unterschrieben hat – und stellt fest, daß sich recht viele Amtsträger darunter befinden. Die 36 Erstunterzeichner dieser „Erklärung“ sind samt und sonders irgendwelche Funktionäre.
Zivilgesellschaftliches Engagement?
Es finden sich ein Bundestagsabgeordneter, eine Stellvertreterin des Bezirkstagspräsidenten Mittelfranken und Landtagsabgeordnete a.D., der Vorsitzende der CSU-Kreistagsfraktion, eine Funktionärin von Bündnis 90/Die Grünen, der Vorsitzende der ÖDP-Kreistagsfraktion, der Oberbürgermeister der Großen Kreisstadt Weißenburg, die erste Bürgermeisterin der Stadt Treuchtlingen und CSU-Kreisvorsitzende, die ersten Bürgermeister der Gemeinden Polsingen, Dittenheim, Ettenstatt, Alesheim, Pfofeld, eine SPD-Kreisvorsitzende, ein Mitglied im Sprecherinnenrat des Landkreisbündnisses gegen Rechts, ein Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen, der Geschäftsführer der Lebenshilfe Altmühlfranken, die Vorsitzende des Ver.di Ortsvereins Altmühltal und Stellvertretende Vorsitzende des DGB Ortsverbandes, ein Mitglied im Kreisvorstand der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), ein Landtagsabgeordneter und Kreisvorsitzender der Freien Wähler, ein Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion, ein Vorsitzender der Freie Wähler-Kreistagsfraktion, der Vorsitzende der FDP-Kreistagsfraktion, ein Kreisrat im Kreistag, der erste Bürgermeister der Stadt Gunzenhausen und weitere erste Bürgermeister aus Raitenbuch, Solnhofen, Muhr am See, Gnotzheim, Höttingen, ein weiterer SPD-Kreisvorsitzender, ein Mitglied im Vorstand des Linken-Kreisverbands Westmittelfranken (WUG?), Sprecherin Bündnis 90/Die Grünen des Kreisverbandes, die Vorsitzende des AWO-Ortsvereins, ein Mitglied des DGB, ein weiteres Mitglied im „Sprecherinnenrat“ des Landkreisbündnisses gegen Rechts und der Kreisvorsitzende des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV).
Die 36 Erstunterzeichner dieser völlig lächerlichen „Resolution“ an jeder wissenschaftlichen Aufrichtigkeit und jeder berechtigten Sorge um Verfassung und Grundrechte vorbei sind allesamt Funktionsträger, nicht „normales Wahlvolk“. Sie sind nicht Wähler, sondern Gewählte (oder Ernannte). Und allesamt halten sie sich für „informierter“ als einige der international renommiertesten Epidemiologen, Virologen, Ärzte und Statistiker wie Prof. Homburg, Marcel Barz, Prof. Ioannidis, Prof. Bhakdi, dem Chefpathologen der Uni Heidelberg, den Leitern diverser Gesundheitsämter, dem ehemaligen Vize der WHO, gesundheitspolitischen Ex-Beauftragten der Bundesregierung bei der EU u.v.a.m. Alle unvernünftig nach Ansicht der Funktionäre. Die Provinzfunktionäre hingegen alle sehr vernünftig, wie sie zu glauben scheinen. Sie halten sich auch gar nicht mehr mit irgendwelchen Fakten auf, sondern reiten sofort auf ihrer eigebildeten Moral herum, so, als habe die per ordre de mufti ganz automatisch als das Nonplusultra aller Weisheit betrachtet zu werden. Sie behaupten einfach, Leute, die in den Sachfragen weit höher qualifiziert sind als sie selbst, seien unvernünftig. Die Vernunft ist ganz die ihre. Und die Solidarität natürlich ebenfalls. Da entpuppt sich der ganze Schrecken dieses Landes sozusagen in Landkreisgröße.
Riesenproblem grassierender Idiotie
Was ist ein Idiot? Ein Idiot ist auf jeden Fall jemand, der es für ausgeschlossen hält, selbst daneben zu liegen. Ein Idiot ist auf jeden Fall jemand, der glaubt, er könne Faktizität durch Meinung und Haltung gleichwertig ersetzen. Und was ist ein Riesenproblem? Solche Leute sind ein Riesenproblem. Die haben in öffentlichen Ämtern schlicht und einfach nichts verloren. Die haben noch nicht einmal begriffen, weshalb sie die Funktionen haben, aus denen heraus sie jetzt „Wahrheit“ dekretieren. Nicht wenige von ihnen dürften in vor“pandemischen“ Zeiten in die Ämter gewählt worden sein, die sie heute noch innehaben. Sie müssen davon ausgehen, daß sie damals auch von Leuten gewählt worden sein könnten, die ihnen heute widersprechen. Die wären also damals vernünftig gewesen, weil sie diese Funktionsträger gewählt haben – und heute fehlt ihnen jede Vernunft, weil sie ihnen widersprechen? Da fehlt es doch schon an jeder logischen Konsequenz in der Eigenwahrnehmung. Weg mit diesen Leuten, um Gottes Willen. So jemanden kann man doch nicht in einem öffentlichen Amt belassen? Was die da mit ihrer völlig lächerlichen „Erklärung“ samt „Resolution“ zum Besten geben, ist nachgerade der Beweis ihrer eigenen Unfähigkeit, sich selbst und eigene Positionen in Frage zu stellen. Die sind vollkommen untauglich, irgendjemandes Interessen zu vertreten, außer ihre eigenen. Sie hätten halt gerne das System friedlich, in welchem sie selbst sich bewegen wie der Fisch im Wasser. Das ist alles. Ich habe hier die Namen dieser Pharisäer nicht genannt. In der „Erklärung“ (weiter oben verlinkt) kann man sie nachlesen. Gottfroh muß man sein, daß sie sich geoutet haben, diese Vortäuscher eines „zivilgesellschaftlichen Engagements“.
Was die tatsächlich betreiben, ist Marketing in eigener Sache, eine Farbrevolution in klein. Eine Mehrheit wollen sie herzeigen, als ob Mehrheit jemals ein Faktor von Wahrheit gewesen wäre. So viel selbstgerechte Beschränktheit ist völlig unfaßbar. Die Nazis hatten Mehrheiten – und zwar satte. Mit satten Mehrheiten wurden die Generalsekretäre diverser Politbüros „gewählt“. Mehrheit als Beweis für Rechthaben? Wie blöd und degeneriert wird es eigentlich noch hierzulande? Diese „Erklärung für Vernunft und Solidarität“ im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen ist nichts anderes als eine selbstreferentielle Hetzschrift, initiiert von gräßlich präferenzutilitaristischen Meinungsinhabern, denen jede sorgfältige Meinungsbildung samt Wahrheitsfindung am Allerwertesten vorbeigeht, wenn ihnen das Resultat nicht gefällt, das dabei herauszukommen droht. Daß es ihnen nicht gefällt, reicht ihnen schon völlig, um „Vernunft“ und „Solidarität“ exclusiv für sich und andere intellektuelle Minderleister zu reklamieren. Wo ist denn die Solidarität dieser selbsternannten Bescheidwisser mit den gepeinigten Kinderseelen, die in einer um 500 Prozent angestiegenen Suizidversuchsrate wegen der Maßnahmen einen deutlichen Notruf abgesetzt haben? Wollen diese Provinzfunktionäre allen Ernstes behaupten, in Schweden gebe es keine Vernunft? Was bilden die sich überhaupt ein? Glauben die ernsthaft, sie könnten sich leisten, keine Kosten/Nutzenrechnung der Coronapolitik durchzuführen? Das scheinen sie ernsthaft zu glauben. Die wollen sich einfach ihr eigenes Biotop erhalten. Das ist alles, was die wollen. So blöd kann man doch nicht sein, um deren wahres Motiv nicht zu erkennen? Das sind keine „Stützen der Gesellschaft“, sondern „Stützen der Despotie“ zum eigenen Wohl & Frommen. Und jetzt würden sie gern Uninformierte und Bequeme einsammeln, um mit „Mehrheit“ irgendetwas von Relevanz zu beweisen. Wenn Mehrheit zum Ausweis von Richtigkeit und Wahrheit taugen soll, dann können wir jede Diskussion um das Richtige von vornherein bleiben lassen. Es kann doch wohl nicht wahr sein, daß hierzulande erst jede ergebnisoffene Wissenschaftsdebatte sabotiert wird, und daß die Saboteure hernach auch noch „Vernunft“ und „Solidarität“ exclusiv für sich reklamieren!
Düren grotesk
Absurditäten wie die im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen sind aber nicht nur auf Bayern beschränkt. In Düren (NRW) gehen inzwischen „Dürener gegen rechts“ auf die Straße, um gegen die Coronapolitik zu demonstrieren. Natürlich können die nicht einfach schweigend spazierengehen und so ihre „Zeichen setzen“. Nein, wer „gegen rechts“ ist, der braucht einen Wortführer. Auf dem Marktplatz von Düren stand vor einigen Tagen einer, der über Megaphon längere Passagen aus meinem Ansage-Artikel „Phantastische Prognose …“ vorlas, aber mit meiner Prognose der möglichen weiteren Entwicklung im Widerstand gegen die Despotie nicht einverstanden gewesen ist. Übel werde ihm, meinte er, wenn er lese, was solche „Rechten“ wie ich vorhaben. Der Mann hat noch nicht einmal einen Dunst davon, was ein Rechter ist. Ich bin das genaue Gegenteil von dem, was er als „rechts“ begreift. Dabei hatte ich gar nichts weiter vor, als zu sagen, welche Entwicklungen ich für möglich halte. Meinen, Finden, sich irgendwie fühlen – das reicht in dieser Republik bereits aus, um sich über Andere zu erheben. Das ist Faschismus pur. Wenn hierzulande jemand Antifaschist ist, dann bin ich das. Ich kann einen Faschisten hundert Meter gegen den Wind riechen. Es ist ein Wahnsinn, daß sich ausgerechnet die größten Faschisten für die Antifaschisten der Gegenwart halten, um dabei mich und hunderttausende Anderer in jene braunlinke Ecke zu schieben, die sie selbst mit einer rechten Ecke verwechseln.
Sollte diese realitätsfremde Gesundheits- & Hygiendiktatur per Narrativ, die sich nunmehr in ihrem dritten Jahr befindet („nur zwei Wochen, um die Kurve zu glätten”), jemals wieder gestürzt worden sein, dann wird es allerhöchste Zeit, nicht nur die Altparteien und den Medien-Mainstream so zur Verantwortung zu ziehen, daß kein Auge mehr trocken bleibt, sondern dann muß es auch jenem Kleinfunktionärstum an den Kragen gehen, das sich in seiner ganzen Verblendung beispielhaft in der südmittelfränkischen „Erklärung für Vernunft und Solidarität“ selbst feiert und namentlich outet. Diese Bundesrepublik braucht eine komplette Runderneuerung, weil das Gebilde, das sie zur Zeit ist, mit einen zivilisierten Gemeinwesen und hohem kulturellen Anspruch nicht das geringste mehr zu tun hat. Das ist inzwischen eine Diktatur von selbstreferentiellen Meinerleins & Finderleins, die gar nicht mehr dazu in der Lage zu sein scheinen, selbstkritisch ihre eigenen Positionen zu beleuchten und ergebnisoffen zu debattieren. Das ganze Geschwätz fußt inzwischen auf völlig verkehrten Prämissen. Es weiß gar keiner mehr, wie Wahrheit überhaupt zustande kommt. Zeit, sich dieses Wissen wieder zu verschaffen. Deshalb eine dringende Empfehlung: Dieses Video anschauen. Ein besseres zum Thema Wahrheitsfindung habe ich lange nicht gesehen.

