„taz“-Autorin Lou Zucker (Foto:ScreenshotYoutube)
Die sexuellen Obsessionen des sozialistisch-ökologistischen Milieus nehmen immer groteskere Formen an. Nachdem am Sonntag ein besonders fanatischer Vertreter des Stammes Wokistan ein Solidaritätskonzert für die Ukraine vorm Brandenburger Tor in Berlin als Bühne zur Verbreitung seines gendergedrechselten Hirnmülls missbraucht hatte („Wenn wir anfangen den heteronormativen weißen Cis in den Arsch zu ficken, erst dann haben wir es geschafft, die Machtdynamik umzudrehen”), sah nun eine ähnlich durchgeknallte Vertreterin dieser Denkschule aus dem Autorenpool der linksradikalen „taz” die passende Gelegenheit gekommen für bizarre Einlassungen zu „natürlicher“ und „nicht natürlicher“ Sexualität. Mit (wenig) überraschenden Ergebnissen.
Die Autorin Lou Zucker, bekanntgeworden mit einer unkritischen Clara-Zetkin-Biographie („Die rote Feministin„), die laut Untertitel „nur ab und an Sex mit Cis-Männern” hat, führt darin aus, warum 700 Millionen Jahre zweigeschlechtliche Evolutionsgeschichte neu geschrieben werden müssen: „Biologische Fakten“ würden nämlich zeigen, dass Heterosex „einfach nicht natürlich” sei. Viele „Menschen mit Vagina“ (das Wort „Frau“ ist logischerweise verpönt, da es sicher auf irgendeine sexistisch-kolonialistisch-kapitalistisch-mehrheitsweiße Einengung verweist) würden „von ungeschützem Geschlechtsverkehr mit Penissen eine Pilzinfektion“ bekommen, weil sich „durch das basische Sperma“ Krankheitserreger leichter ausbreiten könnten. Auch die Gefahr von Blasenentzündungen steige bei Heterosex – weil „durch die mechanische Rein-raus-Bewegung, die für die meisten Heteros zum Sex“ dazugehöre, Darmbakterien in die Harnröhre transportiert würden. Viele „Heterofreundinnen“ der Autorin hätten darunter zu leiden.
Milchsäure oder Sperma
Doch die Qualen infolge dieser von der Natur nicht vorgesehenen heterosexuellen Mann-Frau-Interaktion reichen noch weiter: So sei, zu allem Überdruss, auch noch das infolge der so eingefangenen Infektionen erforderliche Antibiotikum „verschreibungspflichtig” – was wiederum bedeute, „regelmäßig Stunden in einem überfüllten Gynäkolog*innen-Wartezimmer zu sitzen.“ Um das Maß voll zu machen, würden die Antibiotika „die guten Milchsäurebakterien in der Scheidenflora“ abtöten, was wiederum zu einer Pilzinfektion führe. Heterofrauen müssten sich somit „quasi entscheiden, ob sie Sex oder ein Leben haben wollen.“
Weiterhin bringe Heterosex auch ein erhöhtes Risiko für Geschlechtskrankheiten wie „Chlamydien oder Gonorrhoe”. Man fragt sich hier ebenso degoutiert wie unfreiwillig, auf welche ungewaschenen Dreckspatzen und promiskuitiven Honks sich Lou Zucker bei ihren „ab-und-zu”-Abenteuern mit Penisträgern einlassen muss, wenn dies ihre bisherige Erfahrungen mit „Heten”-Sex waren. Da hat ja jede Prostituierte weniger sanitären und intimhygienischen Probleme! Doch nicht nur gesundheitliche, auch soziale Nachteile bringe der bislang natürlich gelesene, eigentlich widernatürliche Normalsex: Die „größte Gefahr” heterosexueller Betätigung bleibe nämlich, so die Autorin, „die Schwangerschaft”. Vermutlich ist das Kinderkriegen für den linkswoken Phasendreschflegel Zucker die unnatürlichste Sache von allen. Man liest solche Zeilen und seufzt innerlich: Bei manchen Frauen können die Wechseljahre gar nicht früh genug kommen.
Als Ausweg aus diesen unhaltbaren Zuständen schlägt die Autorin nun vor, „die medizinischen Kosten umverteilen, die insbesondere Frauen durch Heterosex entstehen. Zum Beispiel durch eine Sex-Abgabe für Heteromänner.” Außerdem brauche es „mehr Forschung zu Krankheiten, die weibliche Körper betreffen”, deren Früchte dann natürlich „weltweit gerecht verteilt werden” müssten. Eines steht fest: Wer früher solche Gedanken wie Lou Zucker in diesem denkwürdigen Beitrag öffentlich geäußert hätte, dem hätte vermutlich jede Krankenkasse unbesehen nicht nur einen Test auf akute Untersuchung des Geisteszustandes, sondern auch jeden Aufenthalt in einer geeigneten psychiatrischen Klinik bewilligt. Heute empfiehlt man sich mit solchen geistigen Ausflüssen als „taz”-Kolumnistin.
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