Nach Angaben von Statistics Canada haben im Jahr 2021 geschätzte 55’935 Kanadier das Land für immer verlassen. Dies bedeute einen Anstieg von über 50 Prozent im Fünf-Jahres-Vergleich bis 2020, informiert das Medienportal LifeSiteNews.
Vor allem im vierten Quartal 2021 sei ein satter Anstieg der Auswanderung um 215 Prozent festgestellt worden. Kurz zuvor hatte Trudeau angeordnet, dass alle Personen, die innerhalb Kanadas mit dem Flugzeug, dem Zug oder dem Schiff reisen wollen, vollständig gegen Covid-19 geimpft sein müssen.
Doch auch andere Faktoren wie steigende Immobilienpreise und eine hohe Inflation könnten zur «Massenflucht» beigetragen haben, erläutert LifeSiteNews. Seit Trudeau 2015 Premierminister geworden ist, hätte sich beispielsweise der Durchschnittspreis für ein Haus mehr als verdoppelt und liege jetzt bei 869’000 Dollar.
Kanada sei eines der Länder, in dem die restriktivsten Pandemie-Massnahmen der Welt ergriffen wurden, schreibt das Medienportal. Obendrein habe es unterschiedliche Vorgehensweisen in den diversen Provinzen gegeben. Besonders hart sei man in der bevölkerungsreichsten Provinz Ontario vorgegangen. Mit Folgen: Im vergangenen Jahr sind von dort die meisten Menschen seit 40 Jahren in andere Gegenden Kanadas abgewandert.