Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

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Meereis-Mysterien

Meereis-Mysterien

Willis Eschenbach

Ich habe weder das arktische noch das antarktische Packeis je gesehen. Ich habe jedoch in der Beringsee kommerziell auf Rogen gefischt, indem ich vor Nome, Alaska, Ringwadennetze im „Brash-Eis“ aussetzte. Brash-Eis ist der zerbrochene Rest des Packeises. Es sieht etwa so aus wie das Bild oben.

Das Polareis ist daher schon seit langem ein Thema für mich. Ich möchte Sie daher einladen, mit mir einen Streifzug durch den aktuellen Zustand des arktischen und antarktischen Packeises zu machen. Zunächst zu den Veränderungen der arktischen Meereis-Ausdehnung:

Abbildung 1. Veränderungen der Anomalie der arktischen Meereis-Bedeckung während der Satellitenära

Seit etwa 1990 wird darüber gesprochen, dass das vom Menschen verursachte CO2 die Menge des arktischen Meereises verringert. Als es um 2015 herum sehr schnell zu schrumpfen begann, hieß es, wir hätten einen „Kipp-Punkt“ überschritten, von dem sich das arktische Eis nie mehr erholen würde. Und während dieser ganzen Zeit gab es viele Vorhersagen über einen „eisfreien arktischen Ozean“.

Aber dann … um 2018 herum erholte sich das arktische Meereis wieder.

Warum begann es nach 2015 plötzlich so schnell zu schrumpfen?

Das weiß niemand. Kein einziger Wissenschaftler auf der Welt kann das sagen.

Warum die schnelle Trendwende und der Wiederanstieg ab 2018?

Das weiß auch niemand. Kein einziger Wissenschaftler auf diesem Planeten kann das sagen.

Wie steht es nun mit dem antarktischen Meereis, nachdem wir diese Rätsel gesehen haben? Hier sind die Daten:

Abbildung 2: Veränderungen der Anomalie der antarktischen Meereisbedeckung während der Satellitenära

Weitere Rätsel. Warum begann das antarktische Packeis im Gegensatz zum arktischen Packeis um 2008 herum recht schnell zuzunehmen?

Das weiß niemand.

Warum hat sich die Eisbedeckung von 2010 bis 2015 anders als in der Arktis auf einem Plateau eingependelt?

Das weiß niemand.

Und warum ist es dann ähnlich wie in der Arktis von 2015 bis 2018 sehr schnell zurückgegangen, um sich dann, wie in der Arktis, wieder zu erholen?

Niemand weiß es.

Zum Schluss noch ein Blick auf die globale Situation.

Abbildung 3: Veränderungen der globalen Anomalie der Meereisbedeckung während der Satellitenära.

Von 1981 bis 2008 war sie im Wesentlichen unverändert, stieg dann bis 2010 an, blieb bis 2015 konstant, sank bis 2018 und stieg dann fast wieder auf den Durchschnitt von 1990 bis 2000.

Und kein einziger Klimawissenschaftler auf unserem Planeten kann Ihnen sagen, warum … nur ein paar Dinge sind sicher.

Erstens war nicht nur kein einziger Klimawissenschaftler in der Lage, die jüngsten radikalen Veränderungen des Meereises im Nachhinein zu erklären, sondern es gab auch keinen einzigen Klimawissenschaftler auf diesem Planeten, der diese großen Veränderungen des Meereises vorhergesagt hätte.

Zweitens ist es höchst unwahrscheinlich, dass die Ursache für die jüngsten Schwankungen CO2 ist.

Abbildung 4: Der Anstieg des atmosphärischen CO2-Gehaltes.

Dieser Anstieg des atmosphärischen CO2 ist gleichmäßig, stark und unverändert … aber die Eisbedeckung ist wie ein schwankendes Schiff auf und ab gegangen.

Und jetzt kommt das Merkwürdigste. Trotz des Scheiterns der vielen Vorhersagen einer „eisfreien Arktis“, trotz der gefälschten Behauptungen, dass wir einen „Kipp-Punkt“ überschritten haben, trotz der Tatsache, dass die Gründe für die merkwürdigen und unerwarteten Veränderungen des polaren Meereises von niemandem erklärt werden können und die Veränderungen von niemandem vorhergesagt wurden … bestehen die Klimawissenschaftler IMMER noch darauf, dass sie uns sagen können, wie die globale Temperatur im Jahr 2100 sein wird.

Es steht jedermann frei, diesen gescheiterten seriellen Untergangspropheten zu glauben, wenn man will.

Ich will nicht! Ich habe schon zu viele ihrer Vorhersagen scheitern sehen.

Link: https://wattsupwiththat.com/2022/11/27/sea-ice-mysteries/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Widerstand gegen Covid-Maßnahmen an Schulen: Eltern und Lehrer müssen Angstmache durchschauen

Widerstand gegen Covid-Maßnahmen an Schulen: Eltern und Lehrer müssen Angstmache durchschauen

Für das Format “Wissen im Diskurs” hat Max J. Pucher, Herausgeber von Sovereign Media, Experten aus mehreren Fachbereichen an einen Tisch geholt, die die Situation der Kinder in österreichischen Schulen erörtern. Noch immer werden längst widerlegte Behauptungen zu Masken, Testungen und Impfungen dazu genutzt, um massiven Druck auszuüben. Die Gesetzeslage erlaubt und fördert dies – zum Leidwesen von Schülern, Eltern und Pädagogen. Die Experten sind sich einig: Die Covid-Angstmache von Politik und Medien muss als solche erkannt werden, damit an Schulen endlich wieder Normalität einkehrt.

Das Video zu Kindern, Covid & Gesundheit bei “Wissen im Diskurs” sehen Sie hier:

Bei Max J. Pucher trafen sich im Studio mit Ärztin Dr. Carina Bouwensch, Biotechnologin Dr. Monika Henninger und Rechtsanwalt Dr. Georg Prchlik drei Gesprächspartner, welche die aktuelle Situation in den Schulen aus medizinischer, menschlicher und juristischer Sicht beleuchteten. Das Ziel war es, den Eltern und Lehrern Informationen zu geben, die sie von der Politik und den Mainstream-Medien nicht bekommen, die aber notwendig sind, um die bestehenden Vorschriften einzuordnen und zu beurteilen. 

Schnell wurde deutlich: Es ist von höchster Wichtigkeit, die Hintergründe und Fakten zu Covid-19 und den ergriffenen Maßnahmen zu verstehen. Die Angstmache von Politik und Medien muss als solche erkannt werden, um einen besseren Diskurs mit Schuldirektionen, Lehrern und anderen Eltern zu ermöglichen.

Sowohl die Unsinnigkeit der Masken als auch die fehlgeleitete Teststrategie mitsamt der Gefährdung der Kinder durch giftige Substanzen in den Tests, sowie die Fraglichkeit der Impfungen für Kinder wurde im Gespräch mit Fakten und Erfahrungen belegt. Der Zuhörer erfuhr, dass die Corona-Maßnahmen nicht nur die Kinder, sondern sehr wohl auch viele Pädagogen stark belasten. Ein Diskurs ist an den Schulen jedoch kaum möglich, kritische Fragen sind unerwünscht. Noch immer werden längst widerlegte Behauptungen – beispielsweise dass die Corona-Impfung vor Infektionen oder Long Covid schützen soll – genutzt, um Druck auf Kinder und Eltern auszuüben.

Die Diskussion führte zu dem Ergebnis, dass es von größter Wichtigkeit ist, so rasch als möglich zu einem normalen Schulbetrieb zurückzukehren, um weitere schulische Nachteile sowie psychische Schäden zu verhindern. Es sollte kein impliziter Zwang zu Maßnahmen und Impfungen durch drohenden Ausschluss vom Schulbetrieb ausgeübt werden. Dies ist jedoch derzeit die gesetzliche Lage. 

Die Sendung wurde von Sovereign Media mit Unterstützung der Wissenschaftlichen Initiative Gesundheit für Österreich produziert.

Weiterführende Informationen:

Migranten aus Nigeria 5000 km auf Schiffs-Ruder unterwegs

Die Arten, wie Flüchtlinge ins ferne Europa gelangen wollen, werden immer abenteuerlicher.

Die drei Migranten saßen auf dem Ruder eines Schiffes und verbrachten Tage damit, Europa zu erreichen – wie die BBC berichtete.

Die spanische Küstenwache veröffentlichte dazu ein Foto mit den Migranten, auf dem Ruder des Öltankers sitzend, ihre Füße kaum einen Meter über dem Wasser haltend.

Die unter maltesischer Flagge fahrende „Althini II“ legte aus Nigerias Hauptstadt Lagos ins spanische Las Palmas auf den Kanarischen Inseln eine Reise von mehr als 5000 Kilometern zurück.

Noch ist nicht klar, ob die Männer die gesamte Reise auf dem Ruder saßen. Sie wurden wegen Dehydrierung ins Krankenhaus der Insel Gran Canaria gebracht.

Laut BBC waren es aber nicht die ersten, die eine solche Reise auf dem Ruder sitzend unternommen hatten. Im Jahr 2020 berichtete ein 14-jähriger Junge spanischen Zeitungen gegenüber, wie er 15 Tage lang auf einem Schiffsruder unterwegs war. Dabei trank er Salzwasser und schlief in einem Loch über dem Ruder. (El Pais)

Gefrorener Flüchtling fiel von Flugzeug

Ein noch schlimmerer Vorfall ereignete sich am 30. Juni 2019: Damals fiel ein eingefrorener Leichnam in den Garten eines Anwohners des Londoner Stadtteils Clapham, wie unter anderem der britische „Mirror“ berichtete. Der Londoner hatte Glück, weil der vom Himmel Gefallene nur einen Meter neben ihm gelandet war. Es soll sich dabei um die Leiche eines kenianischen Flüchtlings gehandelt haben, der als blinder Passagier in einer „Kenya Airways“-Maschine mitgeflogen ist. Er soll aus rund 1000 Höhenmetern aus dem Flugzeug-Fahrwerk gestürzt sein.

2_SWNS_PLANE_BODY_04.jpg?w=696&ssl=1 Aufschlagsort im Garten

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517qVZDEfdL._SY264_BO1204203200_QL40_ML2Unser Ungarn-Korrespondent Elmar Forster, seit 1992 Auslandsösterreicher in Ungarn, hat ein Buch geschrieben, welches Ungarn gegen die westliche Verleumdungskampgane verteidigt. Der amazon-Bestseller  ist für UM-Leser zum Preis von 17,80.- (inklusive Postzustellung und persönlicher Widmung) beim Autor bestellbar unter <ungarn_buch@yahoo.com>


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von text:

 

Was der Great Reset mit der eindringlichen Prophezeiung eines KGB-Agenten von 1984 zu tun hat

Wir Menschen haben eine Schwäche: Wir können leicht die Probleme anderer sehen, aber nicht unsere eigenen. Die meisten von uns starren sie blindlings an. Wenn wir uns ansehen, wie unsere Feinde uns sehen, kann das zu neuen Erkenntnissen führen. Um die aktuellen Ereignisse auf der Erde zu verstehen, kann es hilfreich sein, mit den Augen eines Feindes zu sehen, den viele für besiegt hielten: die Sowjetunion.

Die Prophezeiung eines KGB-Agenten

Auf YouTube ist ein Interview von 1984 mit Yuri Bezmenov zu sehen, einem KGB-Agenten, der 1970 in den Westen übergelaufen ist. In dem Interview geht es um die Strategie der Sowjetunion zur Unterwerfung der Vereinigten Staaten. Was Bezmenov vor fast 40 Jahren beschrieb, findet heute vor unseren Augen statt.

„Die marxistisch-leninistische Ideologie wird in die zarten kleinen Köpfe von mindestens drei Generationen amerikanischer Schulkinder gepumpt. Der Demoralisierungsprozess in den Vereinigten Staaten ist nahezu abgeschlossen. Der Kontakt mit echten Informationen spielt keine Rolle mehr. Eine Person, die demoralisiert ist, kann echte Informationen nicht mehr bewerten. Fakten sagen ihm nichts. Selbst wenn ich ihn mit Informationen überhäufe, mit authentischen Beweisen, mit Dokumenten, mit Fotos. Selbst wenn ich ihn mit Gewalt in die Sowjetunion bringe und ihm ein Konzentrationslager zeige, wird er es nicht glauben, bis er einen fetten Tritt in den Hintern bekommt“, sagte der ehemalige KGB-Agent. „Erst wenn er den Stiefel eines Soldaten im Nacken hat, wird er verstehen“.

Neben der „Demoralisierung“ gibt es drei weitere Phasen: Destabilisierung, Krise und schließlich „Normalisierung“. Die erste Phase dauert etwa 15 bis 20 Jahre, also so lange, wie es dauert, eine Generation zu erziehen und den Menschen eine kommunistische Ideologie einzutrichtern. Um dies zu erreichen, müssen die Medien und die Wissenschaft manipuliert werden.

How do you incubate a mind virus? How do you cause a culture to self-destruct?

In 1984, this KGB defector exposed the secret 4-stage plan used by Soviet intelligence to wage psychological war on American society.

Stage 1: Demoralization. (15-20 years) pic.twitter.com/b4umix3xJm

— Benjamin Carlson (@bfcarlson) November 25, 2022

In der zweiten Phase geht es darum, Chaos in der Gesellschaft zu stiften. Dies dauert durchschnittlich zwei bis fünf Jahre. Das Establishment verspricht alles Mögliche, um mit der Unterstützung der Bevölkerung eine autoritäre Regierung zu schaffen, die die Privatsphäre der Menschen verletzt. Auch Medien und Wissenschaft spielen hier eine wichtige Rolle.

Stage 2: Destabilization (2-5 years)

Once a society is demoralized, its weakness and unwillingness to defend itself is exploited to undermine the military, economy & foreign affairs. pic.twitter.com/YhQzul2T5f

— Benjamin Carlson (@bfcarlson) November 25, 2022

In der dritten Phase kommt es zu einer Krise, die zu Bürgerkrieg, Revolution oder Invasion führt. Diese Phase dauert nur 2 bis 6 Monate. Dies ist die Phase, in der die linken Idealisten oder „nützlichen Idioten“ nicht mehr gebraucht werden, da sie desillusioniert und zu Hindernissen geworden sind. Sie werden eliminiert, ins Exil geschickt oder inhaftiert, wie es in Grenada, Afghanistan, Bangladesch und China geschehen ist. „Das Muster ist überall das gleiche“, sagte der KGB-Agent.

In 1984, KGB defector Bezmenov warned the demoralization of the US was nearly complete

After the final crisis, all those who helped in subversion will have no further use, he adds. “They will be lined up against the wall and shot.” pic.twitter.com/oHxb0yU906

— Benjamin Carlson (@bfcarlson) November 25, 2022

Die vierte und letzte Phase ist die „Normalisierung“: Die Bevölkerung beginnt, den Kommunismus zu akzeptieren und zu übernehmen. Diese letzte Phase kann bis zu 20 Jahre dauern.

If Americans fail to grasp the impending danger, he said, “nothing ever can help the United States.”

“You may kiss goodbye to your freedom.”

— Benjamin Carlson (@bfcarlson) November 25, 2022

Die eindringliche Prophezeiung des KGB-Agenten Bezmenov ist auch fast 40 Jahre nach dem Interview noch aktuell. Umfragen zeigen, dass nicht nur in den USA, sondern in allen westlichen Ländern die Unterstützung für Sozialismus und Marxismus unter der Jugend zunimmt. Ehrgeizige Vorschläge wie der „Great Reset“ des Weltwirtschaftsforums entsprechen der zweiten Stufe: der Destabilisierung.

Sprengung der deutschen Nord-Stream-Pipeline durch die USA – Bevölkerung soll dankbar für Entlastungspakete sein

Die deutsche Bundesregierung deckt die Sprengung der für die Erdgasversorgung Deutschlands wichtigen Nord-Stream-Pipelines durch die oder im Auftrag der USA. Zugleich lehnt die Bundesregierung Gaslieferungen über einen offenbar wieder funktionsfähigen Nord-Stream-2-Strang offiziell ab. Andere Lieferwege werden ebenfalls „sanktioniert und sabotiert“. Die Medien sprechen mittlerweile von Deindustrialisierung.

Reuters (maschinell übersetzt) am 12. Oktober 2022: „Russland könnte Gas über Nord Stream 1 liefern, aber nicht über Nord Stream 2 – Deutschland„:

„Deutschland wird kein russisches Gas über die Nord Stream 2-Pipeline beziehen, sagte ein Regierungssprecher am Mittwoch (…) Der Sprecher fügte jedoch hinzu, dass Russland, wenn es die Gaslieferungen wieder aufnehmen wolle, dies über die Pipeline Nord Stream 1 tun könne.“

Der Norddeutsche Rundfunk (NDR) meldete am 3. Oktober 2022:

„Gleichzeitig brachte der Konzern erneute Gaslieferungen nach Deutschland über diesen unbeschädigten Strang von Nord Stream 2 ins Spiel. Ein Sprecher der Bundesnetzagentur lehnte das gegenüber NDR 1 Radio MV mit der Begründung ab, dass Nord Stream 2 nicht zertifiziert und für den Betrieb freigegeben sei.“

Die Gasknappheit in Deutschland wird, wie nun sogar die Tagesschau und weitere Medien berichten, zu einer Deindustrialisierung führen. Dazu die Tagesschau am 28. November 2022: „Energiekrise bedroht Industrie„:

„Die extrem gestiegenen Gaspreise könnten einer Studie zufolge im schlimmsten Fall eine Deindustrialisierung in Deutschland und Europa auslösen. Auch die Lieferengpässe kosteten zuletzt Wertschöpfung in Milliardenhöhe. (…) Besonders hart von den explosionsartig gestiegenen Gaspreisen werde die deutsche Industrie getroffen“

Während es der Wirtschaft an den Kragen geht und die Bevölkerung durch die steigenden Energiepreise – nicht nur durch die Nord-Stream-Sprengung, aber immer von der Bundesregierung verursacht („Man muss auch mal frieren können“) – sowie Pleiten und Arbeitsplatzverluste geschädigt wird, arbeitet die Regierung mit Ablenkung und Spaltung und „Debatten“ um „Entlastungspakete“. Und die Bürger haben dabei gefälligst froh und dankbar zu sein über die „Entlastung“ durch die „fürsorgliche“ Regierung.

Es ist auch zu bedenken, dass die Verwendung von Abermilliarden Euro an Steuergeldern für die „Entlastungspakete“ weiter dabei hilft, den deutschen Staat sturmreif zu schießen, ihn in die weitere Verschuldung bei Finanzkonzernen zu zwingen, den Weg für Public Private Partnerships klarzumachen und so weiter. Um einen Anhebung der Abgaben und Steuern für das gemeine Volk wird man sicher „leider“ nicht herumkommen…

Die Bundesregierung ist jedenfalls (hier Anfang September 2022) begeistert von sich:

„‚Das dritte Entlastungspaket, das wir jetzt geschnürt haben, ist von seinem Umfang größer als die ersten beiden zusammen‘, betonte Bundeskanzler Olaf Scholz in der Pressekonferenz zu den Ergebnissen des Koalitionsausschusses am Sonntag. Zusammen ergeben die drei Entlastungspakete ein Gesamtvolumen von 95 Milliarden Euro. ‚Das ist sehr viel, was wir bewegen. Das ist notwendig, und es soll dazu beitragen, dass die Bürgerinnen und Bürger durch diese Situation mit uns gemeinsam gehen können‘, so Scholz.“

Im Oktober hatte die Abgeordnete Wagenknecht Fragen zu den Nord-Stream-Sprengungen gestellt, deren Beantwortung durch die Bundesregierung wohl keine weiteren Fragen offen lässt:

Dr. Sahra Wagenknecht (DIE LINKE.) 

Welche NATO-Schiffe und Truppenteile befanden sich nach Kenntnis der Bundesregierung seit dem Aussetzen der Gaslieferungen durch die Nord-Stream-1 Pipeline am 30. August 2022 in den Gegenden, an denen die Beschädigungen der beiden Pipelines aufgetreten sind, und welche russischen Schiffe und Truppenteile wurden in diesem Zeitraum in diesen Gegenden geortet? 

Antwort der Staatssekretärin Susanne Baumann vom 11. Oktober 2022 

(…) Die Beantwortung der Frage würde die Preisgabe von Informationen beinhalten, die das Staatswohl in besonderem Maße berühren. Auch eine Einstufung und Hinterlegung der angefragten Informationen als Verschlusssache beim Deutschen Bundestag würde der Bedeutung der Informationen in Hinblick auf die Sicherheitslage in der Bundesrepublik Deutschland sowie dem Schutz deutscher Interessen im Ausland nicht ausreichend Rechnung tragen. Selbst eine Bekanntgabe gegenüber dem begrenzten Kreis von Empfängern kann dem Schutzbedürfnis nicht hinreichend Rechnung tragen, da auch nur die geringe Gefahr des Bekanntwerdens nicht hingenommen werden kann. Insofern muss ausnahmsweise das Fragerecht der Abgeordneten gegenüber dem Geheimhaltungsinteresse der Bundesregierung zurückstehen.“

Die „negative Wirksamkeit“ hätte die COVID-Impfempfehlungen aufhalten müssen

Kürzlich haben verschiedene Gesundheitsbehörden in der ganzen Welt eine weitere COVID-Auffrischungsimpfung genehmigt und setzen sich aktiv für diese ein, um die Wirksamkeit des Impfstoffs gegen eine COVD-19-Infektion zu erhöhen.

Viele Studien haben jedoch ergeben, dass die Auffrischungsimpfungen keinen signifikanten Unterschied im Schutz bewirken, insbesondere nicht im Hinblick auf den Schutz vor Reinfektionen. Die neuesten Daten zeigen sogar, dass die Wirksamkeit des Impfstoffs gegen das Coronavirus bereits nach wenigen Monaten in den negativen Bereich fällt.

Was bedeutet „negative Wirksamkeit“?

Es ist allgemein bekannt, dass die Wirksamkeit von COVID-Impfstoffen im Laufe der Zeit schnell abnimmt; dies wird durch zahlreiche Studien bestätigt.

Auch wenn in der offiziellen Darstellung der COVID-19-Impfstoffe heutzutage nur noch die Wirksamkeit in Bezug auf den Schutz vor der Einweisung in die Intensivstation und die Sterberate hervorgehoben wird, impliziert dies die unbestreitbare Tatsache, dass die Impfstoffe entgegen ihrer Konzeption nicht vor Infektionen oder sogar symptomatischen Infektionen schützen, insbesondere nach dem Auftreten verschiedener Omikron-Varianten.

Selbst der Schutz, den zwei Impfungen gegen Krankenhausaufenthalte bieten, sinkt nach weniger als einem Jahr auf etwa 40 Prozent. Beim Schutz vor schweren Symptomen sieht es sogar noch schlechter aus, da die Wirksamkeitsraten etwa fünf Monate nach der vollständigen Impfung in den negativen Bereich zu fallen scheinen.

Wenn die Wirksamkeit eines Impfstoffs in den negativen Bereich fällt, bedeutet dies, dass die Impfung das Risiko von Krankenhausaufenthalten und schweren Erkrankungen erhöht, anstatt es zu verringern. Einfach ausgedrückt: Eine negative Wirksamkeit schadet mehr als sie nützt.

In der Zeit vor der Pandemie wurde jeder Impfstoff mit einer Wirksamkeit von weniger als 50 Prozent als schlechtes Produkt angesehen. Wenn ein Produkt eine negative Wirksamkeit aufweist, sollte es verboten werden. Es scheint, dass die Pandemie nicht nur schlecht für unsere Gesundheit ist, sondern auch an unserem gesunden Menschenverstand zerrt.

Abnehmender Nutzen von COVID-Impfstoffen

Vor etwa drei Jahren wurde der erste COVID-19-Fall in Wuhan, China, entdeckt. Seitdem wurden mehr als 600 Millionen Fälle des Virus registriert, was bedeutet, dass etwas weniger als einer von zehn Menschen auf der Welt bereits mit dem Virus infiziert ist. In vielen Ländern ist das „Leben mit COVID“ zur Norm geworden, ebenso wie die „Vollimpfung“ und die Auffrischungsimpfungen.

Nach Angaben der Centers for Disease Control and Prevention (CDC) wird empfohlen, dass alle Personen ab 6 Monaten eine vollständige Impfung und alle Personen ab 5 Jahren eine Auffrischungsimpfung erhalten sollten. Auffrischungsimpfungen werden empfohlen, da sie laut CDC „ein wichtiger Bestandteil des Schutzes vor einer schweren Erkrankung oder dem Tod durch COVID-19 sind“.

Neue Daten zeichnen jedoch ein anderes Bild.

Im Wesentlichen wurden die Impfstoffe mit den früheren Stämmen des Coronavirus entwickelt, d. h. die Entwickler verwendeten bei ihren Tests hauptsächlich den ursprünglichen Wuhan-Stamm. Der spätere Delta-Stamm war besonders berüchtigt, da er bekanntermaßen eine hohe Sterblichkeitsrate aufwies, gegen den die Impfstoffe jedoch recht gut wirkten. Die Ergebnisse verschlechterten sich jedoch im Laufe der Zeit und als der Omikron-Stamm auf den Markt kam.

Der Versuch, die Natur zu überlisten

Nach seinem Debüt in Südafrika begann der Omikron-Stamm Anfang 2022, die Welt zu dominieren, was die Wirksamkeit des Impfstoffs noch mehr in Aufruhr versetzte. Das schockierendste Ergebnis ist das Ausmaß, in dem er die Wirksamkeit des Impfstoffs gegen die Infektion verschlechtert hat. Die Daten zeigen, dass der Impfstoff früher wochenlang nach der Impfung zu etwa 90 Prozent wirksam war.

Nachdem Omikron auf den Markt gekommen war, sank die Infektionsprävention nach etwa einem Monat nach zwei Impfungen auf weniger als 50 Prozent und tauchte vier Monate später in den negativen Bereich ab. Danach scheint der Rückgang nicht mehr aufzuhalten zu sein.

Dies deutet eindeutig darauf hin, dass die COVID-19-Impfkampagnen hätten eingestellt werden müssen, sobald die Omikron-Variante begann, gegenüber Delta zu dominieren.

In einer Studie, in der COVID-19-Fälle von Anfang dieses Jahres bei zuvor infizierten Kindern analysiert wurden, wurde festgestellt, dass die Wirksamkeit des Impfstoffs nicht mit dem Niveau vor Omikron Schritt hält. Die Wirkung einer vollständigen Impfung gegen eine zweite Infektion sinkt innerhalb weniger Monate in den negativen Bereich, und es scheint, dass die Wirksamkeit während der Omikron-Welle umso eher nachlässt, je früher man geimpft wird.

Die Ergebnisse einer Studie im British Medical Journal vom September 2022 unterstreichen erneut, dass die Wirksamkeit des Impfstoffs mit der Zeit rapide abnimmt. Sie kam zu dem Schluss, dass der Schutz vor schweren Symptomen innerhalb weniger Wochen nach Verabreichung der vollen zwei Dosen oder sogar nach Verabreichung einer dritten Dosis deutlich auf die Hälfte sinkt. Außerdem zeigte die Studie, dass bei immungeschwächten Personen zwei Dosen nie eine Wirksamkeitsrate von mehr als 50 Prozent gegen Krankenhausaufenthalte aufweisen. Bei drei Dosen sieht es zwar etwas besser aus, aber nicht viel.

In einer anderen Studie wurden Daten über die Wirksamkeit der dritten Dosis im Vergleich zu den ersten Dosen veröffentlicht, und es wurde festgestellt, dass die mittlere Wirksamkeit von drei Dosen des Moderna-Impfstoffs gegen die Omikron-Varianten in der Tat unter 0 liegt.

Es ist interessant festzustellen, dass eine logische Annahme, die von vielen gemacht wird, nämlich dass man umso besser gegen das Virus gewappnet ist, je mehr man den Impfstoff nimmt, nicht unbedingt stimmt.

Die veröffentlichten Daten zeigen, dass die Anzahl der neutralisierenden Antikörper nicht unbedingt mit der Anzahl der Impfdosen korreliert.

Sie fanden heraus, dass Personen, die die vierte Dosis einnahmen, manchmal höhere, meist aber niedrigere Antikörperkonzentrationen im Körper aufwiesen als Personen, die die dritte Dosis einnahmen.

Auch das von den Forschern für die dritte und vierte Impfstoffdosis berechnete Gefährdungsverhältnis liefert uns gemischte Ergebnisse. Manchmal scheint es eine gute Option zu sein, bei der dritten Dosis zu bleiben, da das Gefährdungsverhältnis bei der zweiten Auffrischungsimpfung im Vergleich zur ersten Dosis sogar ansteigt.

Ein möglicher Grund für die Verschlechterung der Impfstoffdaten nach dem Erscheinen von Omikron ist, dass die neue Variante viele Änderungen in der Zusammensetzung des Spike-Proteins aufwies.

Dies verändert die Art und Weise, wie das Virus in den Körper eindringt, und ermöglicht es ihm, das Sicherheitssystem der alten Impfstoffe, die aus dem allerersten SARS-CoV-2-Stamm aus Wuhan entwickelt wurden, besser zu „umgehen“. Man kann es so verstehen, dass die Varianten neue Spielzeuge haben, um mit den alten Sicherheitsleuten zu spielen.

Ein weiterer möglicher Mechanismus, der zu dem signifikanten Rückgang der Impfstoffwirksamkeit führt, ist, dass wiederholte Impfungen auch die Immunität der Menschen über die Immunprägung schädigen, ein Phänomen, bei dem eine erste Exposition gegenüber einem Virus – wie dem ursprünglichen SARS-CoV-2-Stamm durch Infektion oder Impfung – die künftige Immunantwort einer Person gegen Varianten einschränkt.

In der Zwischenzeit gibt es zahlreiche Faktoren, die zum Fortschreiten der Krankheit von einem leichten zu einem schweren oder sogar tödlichen Stadium beitragen. Selbst wenn die Impfgruppen in den klinischen Studien sorgfältig so ausgewählt wurden, dass sie ähnliche Begleiterkrankungen aufwiesen wie die Kontrollgruppe oder die nicht geimpfte Gruppe, gibt es immer noch viele andere unbekannte Faktoren, die den Ausgang des Krankheitsverlaufs bestimmen würden.

Es ist unvorstellbar und offenkundig überambitioniert, dass ein pharmazeutisches Unternehmen sich so hohe Ziele setzt, um einen Impfstoff zu entwickeln, der von Beginn der Forschung an vor schweren Krankheiten schützen kann, zumal der daraus resultierende Impfstoff nicht in der Lage zu sein scheint, eine Infektion von vornherein zu verhindern.

Wenn ein Impfstoff eine negative Wirksamkeit erreicht, bedeutet dies, dass die Wahrscheinlichkeit, sich zu infizieren, höher ist, als wenn man sich nicht impfen lässt, d. h., wenn man sich nicht impfen lässt, verringert sich möglicherweise nur die Wahrscheinlichkeit einer Infektion, unerwünschter Symptome und schwerer Krankheiten. Dies ist nicht nur ein Problem des Impfversagens oder der Durchbruchsinfektion, sondern ein guter Zeitpunkt, um die COVID-Impfung endgültig zu stoppen. Der Mensch wird bei diesem Katz-und-Maus-Spiel mit der Natur niemals gewinnen.

Sind frühere Infektionen noch schützend?

Im Laufe der Zeit ist die Wahrscheinlichkeit einer Reinfektion recht hoch. Studien zeigen, dass die Wahrscheinlichkeit des Todes, eines Krankenhausaufenthalts oder einer anderen Form von Folgeerkrankung bei Erstinfizierten viel höher ist. Es scheint auch eine logische Schlussfolgerung zu sein, dass die CDC empfiehlt, dass sich jeder impfen lassen sollte.

Die uns vorliegenden Daten sind jedoch ziemlich widersprüchlich, da die oben erwähnte Studie keinen großen Unterschied zwischen den Ungeimpften, den Halbgeimpften und den Vollgeimpften zeigt. Sie alle haben in etwa die gleichen Werte für kardiovaskuläre, thrombotische, renale oder pulmonale Folgeerkrankungen nach der Infektion bzw. für die Wahrscheinlichkeit, überhaupt eine schwere COVID-19-Infektion zu bekommen.

Die Daten zeigen auch, dass zuvor infizierte und nicht geimpfte Kinder eine zweite Infektion besser verhindern konnten als Kinder derselben Altersgruppe, die geimpft waren. Im Allgemeinen scheint die durch eine Impfung hervorgerufene Immunität nicht ganz so wirksam zu sein wie die durch eine frühere, natürliche Infektion hervorgerufene.

Dies bedeutet im Wesentlichen, dass die Impfstoffe mit den ständig neu auftretenden Varianten nicht Schritt halten können und dass eine nachlassende Wirksamkeit offen gesagt unvermeidlich war. Die einzige Frage, die bleibt, ist: Was ist die treibende Kraft hinter den Omikron-Varianten oder den SARS-CoV-2-Varianten im Allgemeinen? Was ist der Grund dafür, dass überall auf der Welt zur gleichen Zeit Varianten auftauchen?

Die Mikroevolution kann nicht alles erklären.

In den vergangenen drei Jahren haben Wissenschaftler die Evolutionstheorie angewandt, um den Werdegang von SARS-CoV-2 zu beschreiben und zu erklären. Delta war die tödliche Variante, und jetzt ist Omicron der Wegbereiter. Theoretisch hat das Virus diese Stämme entwickelt, um sich am besten an die objektive Umgebung anzupassen, doch die Wissenschaftler suchen noch immer nach weiteren Antworten.

Wie konnten unter anderem die Alpha- und Delta-Varianten entstehen und sich schnell ausbreiten, ja sogar weltweit dominieren, als ein Großteil der Weltbevölkerung in unterschiedlichem Ausmaß abgeschottet oder in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt war?

Wenn der einzige Faktor, der darüber entscheidet, welche Variante dominant wird oder nicht, ihre Fitness ist, d. h. ihre Übertragbarkeit und Replikationseffizienz, warum gab es dann nicht mehrere Varianten mit besserer Fitness, die auftauchten und alle regional dominant wurden, so wie unterschiedliche Blumenstämme an verschiedenen Orten zur gleichen Zeit blühen? Warum hat es den Anschein, als gäbe es eine koordinierende Kraft hinter dem Virus, so dass ein Stamm in der Lage war, den vorherigen gleichmäßig in den Ruhestand zu versetzen?

Um all diese Fragen zu beantworten, bedarf es meiner Meinung nach einer ganzheitlichen Bewertung der aktuellen Pandemie. Gleichzeitig ist es wichtig zu wissen, dass sich die Viren an die Impfstoffe anpassen und nicht andersherum.

In der Vergangenheit gab es viele Ausbrüche, wie Masern und Polio, die aber alle mit der Zeit wieder verschwanden. Bei vielen Pandemien, die die Erde heimsuchten, befand sich der Erreger tatsächlich in einem optimalen Zustand, um die Menschheit zu infizieren. Sie verschwanden jedoch alle, und das war selten der Fall, weil es einen Impfstoff gab. Die Kinderlähmung zum Beispiel war bereits stark zurückgegangen, als der Impfstoff auf den Markt kam.

Ähnlich wie heute wurde der Polioimpfstoff als Wunderkind gefeiert, spielte aber bei der Pandemieprävention eine eher geringe Rolle. Die heutigen Erkenntnisse über die COVID-19-Impfung sind ähnlich entmutigend, vielleicht weil wir uns noch mitten in der Pandemie befinden. Das Virus entwickelt sich jedoch weiter, und ein Impfstoff wird nicht die einfache Lösung sein. Omikron zeigt, dass SARS-CoV-2 klug genug ist, um sich weiterzuentwickeln und dem Virus auszuweichen.

Das Muster ist nicht einfach und erfordert mehr Überlegungen, um eine ausgeklügelte Antwort zu finden, falls die menschlichen Grenzen es überhaupt zulassen, eine zu finden. Es ist fast so, als gäbe es einige Faktoren, die hinter der Entwicklung des Virus stehen und die die Mikroevolution nicht erklären kann, weil sie wahrscheinlich viel komplexer ist.

Jetzt wird’s absurd: Spritzen-Vermeider angeblich an Impfschäden schuld…

Jetzt wird’s absurd: Spritzen-Vermeider angeblich an Impfschäden schuld…

“Folgt der Wissenschaft”: Mit diesem totalitären Appell versuchte die Corona-Diktatur jede noch so extreme Schikane zu rechtfertigen, bis hin zum Stichzwang. Kritische Forscher hingegen wurden ausgeblendet. Nun, wo sich herausstellt, dass diese mit ihrer Warnung vor den Folgeschäden der experimentellen Gen-Behandlungen mutmaßlich recht hatten, fallen beim System alle Hemmungen. Denn nun soll die angebliche “Falschinformation der Impfgegner” auch noch für die unzähligen Impfschäden verantwortlich sein. Das behauptet eine neue US-Studie…

“Impf-Gegner”: Sündenbock für Schäden

Für diese Schlussfolgerung braucht es schon eine gehörige Portion an Mentalakrobatik. Aber das hält die Granden nicht davon ab sie tatsächlich zu behaupten. Weil sogenannte “Impfgegner” angebliche “Falschinformation” über die mRNA-Spritzen und das daran angehängte Impf-Experiment verbreitet hätten, sei es zu zusätzlichen “Todesfällen und Nebenwirkungen” gekommen. Veröffentlicht wurde diese skurrile Erklärung unter anderem in der “United State National Library of Medicine”, der weltweit größten Medizinbibliothek. Die US-Regierung teilt die Studie sogar auf ihrer Homepage…

Grundlage für die gewagte Behauptung ist der Umstand, dass “psychischer Stress eindeutig eine Verengung der Blutgefäße verursacht.” Weil die Impf-Kritiker besonders laute Bedenken geäußert hätten, hätte dies dazu geführt, dass Impflinge in Panik geraten seien oder selbst Angst vor dem Stich gehabt hätten. In der Folge hätten sich deren Arterien rund um den Zeitpunkt der Impfung verkleinert. Das sei die “wahrscheinlichste Ursache für Blutgerinnsel, Herzinfarkte, Schwindel, Ohnmacht, Sehstörungen, Geruchs- und Geschmacksverluste, die kurz nach der Verabreichung des Impfstoffs aufgetreten sind.”

Beobachter zeigen sich verwundert

Aufmerksam auf die absurde Studie machte der Journalist Thomas Oysmüller, der darüber für den TKP-Blog schreibt. Er fasst die vermeintlichen Erkenntnisse zusammen: “Geleugnet werden die Impfschäden offenbar nicht mehr. Sie sind jetzt allerdings nicht der neuartigen Impftechnologie geschuldet, sondern durch die ‘Anti-Vaxx-Bewegung’ ausgelöst.” Er zeigt sich selbst verwundert, dass der Autor der Studie “damit offenbar nicht Satire betreibt, sondern diese Schlüsse tatsächlich ernst meint.” Quasi nach dem Prinzip: “Gäbe es jene nicht, die Kritik an der mRNA-Technologie üben, es gäbe keine Impfschäden”.

Zuvor hatte sich auch die AfD-Europaabgeordnete Christine Anderson mit Unverständnis über die Studie geäußert: “Also so herum spielen sie das Ganze jetzt? […] Oh Mann, sie scheuen tatsächlich vor gar nichts zurück, wenn es darum geht, ihre gigantische Lüge zu vertuschen!” Es mache zudem keinen Unterschied, ob es “stimmt, dass der Studienautor ein Verrückter ist, es ist immer noch eine Studie, die auf der offiziellen US-Regierungs-Seite geteilt wurde”. Sie habe gedacht, die Dinge könnten schon nicht mehr schlimmer werden…

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Regierungen sollen “Panikmache” ausmerzen

Apropos Regierungen: An diese appelliert der Autor in seiner auch in der Fachzeitschrift “BioMedicine” publizierten Schrott-Studie. Regierungen könnten sich dank seiner Studie besser mit den “Behauptungen negativer Nebenwirkungen” auseinandersetzen und diese mit den “bestehenden Gesundheitsproblemen der Betroffenen” vergleichen. In den Fällen von Herzmuskelentzündungen und koronaren Herzkrankkeiten könnte man diese somit besser “auf emotionale Belastung anstatt auf die Impfungen zurückführen.”

Zwar räumt er zuvor die Möglichkeit ein, dass nicht klar ist, ob der zugrundeliegende Stress tatsächlich von “Impfgegnern” verursacht worden wäre. Dennoch fordert er: “Die Ursache oder Quelle dieses emotionalen Unbehagens oder der Angst muss für künftige Impfprogramme untersucht, erkannt und auch behandelt werden. Nachdem die Menschheit in den letzten zehn Jahren durchschnittlich alle zwei Jahre einen Virusausbruch erlebte, ist es umso wichtiger, mit diesem Alarmismus über vermeintliche Nebenwirkungen umzugeben und rasche, marktreife Lösungen für künftige Impfprogramme auszuarbeiten.”

Gut und Böse: China versus Deutschland – Serbien versus Ukraine

Gut und Böse: China versus Deutschland – Serbien versus Ukraine

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Kriege in Europa haben mittlerweile eine Jahrtausende zählende Tradition. WHO-Pandemien haben eine kürzere Tradition. Verbunden damit sind allemal Propaganda, Verdrehung von Tatsachen und Lügen. Hier zwei Beispiele aus der jüngeren Vergangenheit. Zunächst ein kurzes Rätsel: Zu welchem Land gehören hier die demokratischen Polizisten und zu welchem die autoritären? https://twitter.com/Kanthan2030/status/1597185919747956736 Seine Scheinheiligkeit F.W. Steinmeier erklärt die […]

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Wien wirbt für Impfzwang und behält Maske auf

Wien wirbt für Impfzwang und behält Maske auf

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Neue Propagandawelle der Stadt Wien für die Covid-Impfung.  Dabei wird auch ein Impfzwang romantisiert. Zudem bleibt die Maske auf. Jetzt auch wegen der Grippe.  Michael Ludwig und sein Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (beide SPÖ) halten Wien weiter im Corona-Modus fest. Wien ignoriert damit auch bereits seine „Experten“ – denn auf der „Corona-Ampel“ ist die Bundeshauptstadt bereits […]

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Corona-Impfungen vermindern Erfolgsraten bei künstlichen Befruchtungen

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Fertilitätskliniken bieten ausgezeichnete Möglichkeiten, den Effekt der Corona-Impfungen auf die weibliche Fertilität zu untersuchen, was gerade wegen des derzeit beobachteten Geburtenrückgangs von eminenter Bedeutung ist. Eine chinesische Kohortenstudie unter Frauen, die sich einer entsprechenden Behandlung unterzogen, belegt: Die Schwangerschaftsrate am Ende des ersten Trimenons liegt bei geimpften Frauen rund 19% niedriger als bei Ungeimpften. Die […]

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EU-Kommission bestätigt 100.000 tote ukrainische Soldaten und löscht das Video

Ursula von der Leyen, die EU-Kommissionspräsidentin, hat auf Twitter ein Video hochgeladen, in dem sie davon sprach, dass seit Februar schon 100.000 ukrainische Soldaten in dem Konflikt mit Russland getötet worden seien. Die Kernaussage des Videos war es, Russland zu bestrafen. Die EU werde die Einrichtung eines Gerichtes durchsetzen, das Russland für angebliche Kriegsverbrechen bestrafen […]

Die Krux der Putin-Xi-Revolution für eine neue Weltordnung – den Abstieg in den Nihilismus aufhalten

Es wird fraglich, ob der Westen als zivilisatorischer Staat konkurrieren und seine Präsenz aufrechterhalten kann.

Die „Weltkarte“ verschiebt sich immer schneller von der gelähmten „Drehscheibe“ Washington weg – aber wohin? Der Mythos, dass China, Russland oder die nicht-westliche Welt vollständig an ein westliches Modell der politischen Gesellschaft angepasst werden können (so wie es in Afghanistan der Fall war), ist vorbei. Wohin werden wir also gehen?

Der Mythos vom Sog der Akkulturation in die westliche Postmoderne hält sich jedoch hartnäckig in der fortgesetzten westlichen Fantasie, China von Russland weg und in eine Umarmung mit dem Big Business der USA zu ziehen.

Der springende Punkt ist, dass sich ehemalige verwundete Zivilisationen wieder durchsetzen: China und Russland – als Staaten, die sich um eine einheimische Kultur herum organisieren – ist keine neue Idee. Es handelt sich vielmehr um eine sehr alte Idee: „Denken Sie immer daran, dass China eine Zivilisation ist – und kein Nationalstaat“, wiederholen chinesische Beamte regelmäßig.

Dennoch ist der von diesen chinesischen Beamten betonte Übergang zur zivilisatorischen Staatlichkeit wohl keine rhetorische Floskel, sondern spiegelt etwas Tieferes und Radikaleres wider. Außerdem findet der Kulturwandel weltweit Nachahmung. Die ihm innewohnende Radikalität ist dem westlichen Publikum jedoch weitgehend entgangen.

Chinesische Denker wie Zhang Weiwei beschuldigen westliche politische Ideen, eine Täuschung zu sein und ihren zutiefst parteiischen ideologischen Charakter unter einer Fassade vermeintlich neutraler Prinzipien zu verbergen. Sie sagen, dass der Aufbau eines universellen Wertegerüsts, das für alle Gesellschaften gilt, am Ende ist.

Wir alle müssen akzeptieren, dass wir nur für uns und unsere Gesellschaften sprechen.

Dies ist der Fall, weil der Nicht-Westen nun klar erkennt, dass der postmoderne Westen keine Zivilisation an sich ist, sondern in Wirklichkeit so etwas wie ein de-kultiviertes „Betriebssystem“ (Manager-Technokratie). Das Europa der Renaissance bestand zwar aus zivilisatorischen Staaten, aber der spätere europäische Nihilismus veränderte die Substanz der Moderne. Der Westen wirbt jedoch für seine universelle Wertvorstellung, als handele es sich um eine Reihe abstrakter wissenschaftlicher Theoreme, die universelle Gültigkeit besitzen.

Das damit einhergehende Versprechen, dass traditionelle Lebensweisen unter der umfassenden Anwendung dieser bewusst säkularen westlichen Normen – die von der westlichen politischen Klasse durchgesetzt werden müssen – bewahrt werden könnten, hat sich nach Ansicht dieser alternativen Denker als fatale Einbildung erwiesen.

Solche Vorstellungen sind nicht auf den Orient beschränkt. Samuel Huntington vertrat in seinem Buch The Clash of Civilizations die Ansicht, dass der Universalismus die Ideologie des Westens ist, die für die Konfrontation mit anderen Kulturen geschaffen wurde. Natürlich müssten alle Menschen außerhalb des Westens die Idee der „einen Welt“ als Bedrohung empfinden, argumentierte Huntington.

Die Rückkehr zu pluralen zivilisatorischen Matrizen zielt genau darauf ab, den Anspruch des Westens zu brechen, für andere zu sprechen – oder zu entscheiden – als für sich selbst.

Manche werden diesen russisch-chinesischen Trotz als bloßes Gerangel um strategischen „Raum“ ansehen, als Begründung für ihre Ansprüche auf unterschiedliche „Interessensphären“. Um die radikale Kehrseite zu verstehen, sollten wir uns jedoch vor Augen führen, dass der Übergang zu Zivilisationsstaaten auf einen lautstarken Widerstand (ohne Krieg) zweier verwundeter Zivilisationen hinausläuft. Sowohl die Russen (nach den 1990er-Jahren) als auch die Chinesen (während der Großen Demütigung) spüren dies zutiefst. Heute sind sie entschlossen, sich wieder zu behaupten, indem sie mit Nachdruck sagen: „Nie wieder!

Was die Lunte zündete, war der Moment, in dem Chinas Führer klar erkannten, dass die USA keineswegs die Absicht hatten, China wirtschaftlich zu überholen. Russland kannte natürlich bereits den Plan, es zu zerstören. Selbst das geringste Maß an Einfühlungsvermögen reicht aus, um zu verstehen, dass die Genesung von einem tiefen Trauma das ist, was Russland und China (und den Iran) in einem gemeinsamen „Interesse“ verbindet, das über den merkantilen Gewinn hinausgeht. Es ist „das“, was ihnen erlaubt zu sagen: Nie wieder!

Ein Teil ihres Radikalismus ist daher die nationale Verjüngung, die diese beiden Staaten dazu antreibt, „selbstbewusst auf die Weltbühne zu treten“, aus dem westlichen Schatten herauszutreten und aufzuhören, den Westen zu imitieren. Und nicht mehr davon auszugehen, dass technologischer oder wirtschaftlicher Fortschritt nur auf dem westlichen liberal-wirtschaftlichen „Weg“ zu finden ist. Denn aus Zangs Analyse folgt, dass die wirtschaftlichen „Gesetze“ des Westens ebenfalls ein Simulakrum sind, das sich als wissenschaftliche Theoreme ausgibt: ein kultureller Diskurs – aber kein universelles System.

Wenn wir bedenken, dass das heutige anglo-amerikanische Weltbild auf den Schultern von drei Männern ruht: Isaac Newton, dem Vater der abendländischen Wissenschaft, Jean-Jacques Rousseau, dem Vater der liberalen politischen Theorie, und Adam Smith, dem Vater der Laissez-faire-Ökonomie, ist klar, dass wir es hier mit den Urhebern der „Kanone“ des Individualismus zu tun haben (im Gefolge des protestantischen Triumphs im 30-jährigen Krieg in Europa). Von ihr stammt die Doktrin, dass der größte Wohlstand für die meisten Menschen aus dem freien Spiel des Marktes resultiert.

Wie dem auch sei, Zhang und andere haben festgestellt, dass die westliche Konzentration auf das „Finanzwesen“ auf Kosten der „Materie“ (der Realwirtschaft) ging und sich als Rezept für extreme Ungleichheiten und sozialen Unfrieden erwiesen hat. Zhang argumentiert dagegen, dass China im Begriff ist, eine neue Art von nicht-westlicher Moderne zu entwickeln, die andere – insbesondere in den Entwicklungsländern – nur bewundern, wenn nicht gar nachahmen können.

Die Entscheidung ist bereits gefallen: Der Westen kann nach dieser Ansicht entweder die Klappe halten und sich fügen“ – oder nicht. So soll es sein.

Der von Zynismus geprägte Westen hält diese Haltung für einen Bluff oder ein Getue. Welche Werte, so fragen sie, stehen hinter dieser neuen Ordnung, welches Wirtschaftsmodell? Damit wird erneut unterstellt, dass eine universelle Konformität zwingend erforderlich ist, und damit wird Zhangs Standpunkt völlig verfehlt. Universalität ist weder notwendig noch ausreichend. Das war sie nie.

Im Jahr 2013 hielt Präsident Xi eine Rede, die viel Licht auf die Veränderungen in der chinesischen Politik wirft. Und obwohl sich seine Analyse stark auf die Ursachen der sowjetischen Implosion konzentrierte, hatte Xis Rede ganz klar eine breitere Bedeutung.

In seiner Rede führte Xi den Zusammenbruch der Sowjetunion auf „ideologischen Nihilismus“ zurück: Die herrschenden Schichten, so Xi, hätten aufgehört, an die Vorteile und den Wert ihres „Systems“ zu glauben, und da sie keine anderen ideologischen Koordinaten hätten, innerhalb derer sie ihr Denken verorten könnten, seien die Eliten in den Nihilismus abgerutscht:

„Sobald die Partei die Kontrolle über die Ideologie verliert, so Xi, sobald sie keine befriedigende Erklärung für ihre eigene Herrschaft, ihre Ziele und Zwecke liefern kann, löst sie sich in eine Partei lose verbundener Individuen auf, die nur durch persönliche Ziele der Bereicherung und der Macht verbunden sind“. „Die Partei wird dann vom ‚ideologischen Nihilismus‘ vereinnahmt“.

Dies sei jedoch nicht das schlimmste Ergebnis. Das schlimmste Ergebnis wäre, so Xi, wenn der Staat von Leuten übernommen würde, die keinerlei Ideologie hätten, sondern nur zynisch und eigennützig regieren wollten.

Einfach ausgedrückt: Würde China seinen Sinn für eine chinesische „Vernunft“ verlieren, die seit über einem Jahrtausend in einem Einheitsstaat mit starken Institutionen unter der Führung einer disziplinierten Partei verankert ist, „würde die KPC, so großartig die KPdSU auch war, wie eine Herde verängstigter Tiere zerstreut werden! Die Sowjetunion – so großartig sie als sozialistischer Staat auch war – würde in Stücke zerbrechen“.

Daran kann es kaum Zweifel geben: Präsident Putin würde Xi von ganzem Herzen zustimmen. Die existenzielle Bedrohung für Asien besteht darin, dass seine Staaten sich dem seelenlosen westlichen Nihilismus anpassen. Dies ist also der Kern der Xi-Putin-Revolution: Die Beseitigung des Nebels und der Scheuklappen, die durch das universalistische Mem auferlegt wurden, um den Staaten eine Rückkehr zur kulturellen Verjüngung zu ermöglichen.

Diese Grundsätze wurden auf dem G20-Gipfel in Bali in die Tat umgesetzt. Nicht nur, dass es der G7 nicht gelungen ist, die G20 im weiteren Sinne dazu zu bewegen, Russland wegen der Ukraine zu verurteilen oder einen Keil zwischen China und Russland zu treiben, vielmehr hat die manichäische Offensive gegen Russland etwas bewirkt, das für den Nahen Osten noch bedeutsamer ist als die von den Medien beschriebene Lähmung und das Ausbleiben greifbarer Ergebnisse:

Sie führte zu einer breiten und offenen Auflehnung gegen die westliche Ordnung. Sie führte zu einer Gegenreaktion – und das genau in dem Moment, in dem die politische Weltkarte in Bewegung gerät und der Ansturm auf BRICS+ an Fahrt gewinnt.

Warum ist das wichtig?

Weil die Fähigkeit der westlichen Mächte, ihr Spinnennetz zu spinnen und zu glauben, dass ihre „Wege“ die Wege der Welt sein sollten, die „Geheimwaffe“ des Westens bleibt. Dies wird deutlich, wenn westliche Führer sagen, dass ein Verlust der Ukraine an Russland den Untergang der „liberalen Ordnung“ bedeuten würde. Sie sagen damit sozusagen, dass „unsere Hegemonie“ davon abhängt, dass die Welt den westlichen „Weg“ als ihre Vision für ihre Zukunft ansieht.

Die Durchsetzung der „liberalen Ordnung“ beruhte weitgehend auf der einfachen Bereitschaft der „westlichen Verbündeten“, sich den Anweisungen Washingtons zu fügen. Daher kann die strategische Bedeutung einer nachlassenden Konformität mit dem US-Diktat kaum überschätzt werden. Dies ist das „Warum“ des Krieges in der Ukraine.

Krone und Zepter der USA sind ins Rutschen geraten. Die Gefahr von „N-Bomben“-Sanktionen des US-Finanzministeriums war der Schlüssel, um die „Verbündeten“ zum Einlenken zu bewegen. Doch nun haben Russland, China und der Iran einen klaren Weg aus diesem dornigen Gestrüpp gefunden: den Handel ohne Dollar. Die BRI-Initiative ist Eurasiens wirtschaftlicher Königsweg“. Die Aufnahme Indiens, Saudi-Arabiens und der Türkei (und jetzt wartet eine erweiterte Liste neuer Mitglieder darauf, unterzeichnet zu werden) verleiht ihr einen energiebezogenen strategischen Inhalt.

Die militärische Abschreckung ist die zweite Säule der Architektur, die sich an westlichen Modellen orientiert. Aber auch diese ist zwar nicht verschwunden, aber sie hat sich abgeschwächt. Intelligente Marschflugkörper, Drohnen, elektronische Kriegsführung und – jetzt – Hyperschallraketen haben das frühere Paradigma zum Kentern gebracht. Das Gleiche gilt für das bahnbrechende Ereignis, dass sich Russland mit dem Iran zusammengetan hat, um seine militärische Schlagkraft zu erhöhen.

Noch vor einigen Jahren hat das US-Pentagon Hyperschallwaffen als „Boutique“ und „Spielerei“ abgetan. Wow – da haben sie sich aber gewaltig verrechnet!

Sowohl der Iran als auch Russland stehen in komplementären Bereichen der militärischen Entwicklung an vorderster Front. Beide befinden sich in einem existenziellen Kampf. Und beide Völker verfügen über die inneren Ressourcen, um Opfer des Krieges zu ertragen. Sie werden führen. China wird von hinten führen.

Nur um das klarzustellen: Diese russisch-iranische Verbindung sagt: Die „Abschreckung“ der USA im Nahen Osten selbst sieht sich jetzt einer gewaltigen Abschreckung gegenüber! Auch Israel wird darüber nachdenken müssen.

Die russisch-iranische Kraft-Multiplikator-Beziehung, meint die Jerusalem Post: „ist der Beweis dafür, dass die beiden Staaten … zusammen besser in der Lage sind, ihre jeweiligen Ambitionen zu verwirklichen – den Westen in die Knie zu zwingen“.

Um die Befürchtungen, die hinter dem Meinungsartikel der Post stehen, voll und ganz zu verstehen, müssen wir zunächst begreifen, dass die Geografie der „sich verschiebenden Landkarte“ in Richtung BRICS+ – neue Korridore, neue Pipelines, neue Wasserstraßen- und Eisenbahnnetze – nur die äußere merkantilistische Schicht einer ineinander geschachtelten Matrjoschka-Puppe ist. Wenn man die inneren Schichten der Puppe auseinander nimmt, kann man in der letzten, innersten Matrjoschka eine Schicht entflammter Energie und Zuversicht entdecken, die dem Ganzen innewohnt.

Was fehlt noch? Nun, das Feuer, das schließlich die neue Ordnung Z -‚Gericht‘ backt; das Ereignis, das die neue Weltordnung in Gang setzt.

Netanjahu droht weiterhin dem Iran. Doch selbst in israelischen Ohren wirken seine Worte altbacken und überholt. Die USA wollen nicht von Netanjahu in einen Krieg geführt werden. Und ohne die USA kann Israel nicht allein handeln. Der jüngste Versuch der MEK, im Iran Verwüstung anzurichten, riecht nach einem Vorstoß als „letztes Mittel“.

Werden die USA in der Ukraine einen riskanten Versuch unternehmen, um Russland „auszuschalten“? Das ist möglich. Oder könnten sie versuchen, China aus dem Konzept zu bringen?

Ist ein Mega-Konflikt unvermeidlich? Schließlich geht es nicht um die Vorherrschaft einer bestimmten Zivilisation, sondern um die Rückkehr zur natürlichen, alten Ordnung nicht-universeller Einflussbereiche. Es gibt keinen logischen Grund für einen westlichen Boykott, um die Verschiebung zu beschleunigen – außer einem:

Bei jeder Anpassung an diese Zukunft muss der kollektive Westen unweigerlich zu einem zivilisatorischen Staat per se werden – einfach, um eine dauerhafte Präsenz in der Welt aufrechtzuerhalten. Doch der Westen hat sich für einen anderen Weg entschieden (wie Bruno Maçães, Kommentator und ehemaliger portugiesischer Staatssekretär für europäische Angelegenheiten, schreibt):

„[Der Westen] wollte, dass seine politischen Werte universell akzeptiert werden … Um dies zu erreichen, bedurfte es einer monumentalen Anstrengung der Abstraktion und Vereinfachung … Genau genommen sollte es sich gar nicht um eine Zivilisation handeln, sondern eher um ein Betriebssystem … nicht mehr als ein abstrakter Rahmen, innerhalb dessen verschiedene kulturelle Möglichkeiten erkundet werden konnten. Westliche Werte sollten nicht für eine bestimmte ‚Lebensweise‘ gegen eine andere stehen – sie legen Verfahren fest, nach denen später die großen Fragen (wie man leben soll) entschieden werden können“.

Heute, da sich der Westen von seinem eigenen zentralen Leitmotiv – der Toleranz – abwendet und sich seltsamen Abstraktionen wie der „Annullierung der Kultur“ zuwendet, wird es fraglich, ob er als zivilisatorischer Staat konkurrenzfähig ist und seine Präsenz aufrechterhalten kann. Und wenn sie es nicht kann?

Eine neue Ordnung kann durch eines von zwei Ereignissen entstehen: Der Westen kann sich einfach selbst zerstören, nach einem systemischen finanziellen „Zusammenbruch“ und der daraus folgenden wirtschaftlichen Kontraktion. Oder aber ein entscheidender russischer Sieg in der Ukraine könnte ausreichen, um das „Gericht zu kochen“.