Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Experte: Energiewende-Irrsinn wird dreimal teurer als die Wiedervereinigung!

Fast sechs Billionen oder 6.000 Milliarden Euro und damit rund dreimal so viel wie die Wiedervereinigung dürfte der Energiewende-Irrsinn die deutschen Steuerzahler und Stromkunden am Ende kosten! Das hat der Diplom-Ingenieur und Unternehmensberater Thomas Maetzel (Aurel Vest GmbH/Taunus) ausgerechnet. Er kennt sich im Bereich der Energiewirtschaft bestens aus – im Gegensatz zu den „Grünen“, die aus rein ideologischen Gründen die aberwitzige Energiewende auf Biegen und Brechen durchsetzen wollen. Im Interview mit dem österreichischen Online-TV-Sender „Auf 1“ erläutert Maetzel seine Berechnungen.

Jahrhundertverbrechen fliegt gerade auf | Teil 2: „Schwedischer Weg“ in Mainstream-Medien angekommen

Weiterer schwerer Schlag für Corona-Impfstoff-Nebenwirkungs-Leugner und Impfstoff-Wirkungslosigkeits-Leugner: Erfolg der Schweden ohne Corona-Schikanen kann nicht mehr geleugnet werden.

 

Obwohl Leuten, die noch geradeaus denken können, aufgrund von Informationen und Fakten von alternativen Medien ohnehin klar war, dass der „schwedische Weg“ in Sachen Corona samt diversien Lockdown-Maßnahmen bessere Eregebnisse erzielte als in Ländern wie Deutschland oder Österreich, ließ die gleichgeschaltete Lügenpresse nicht locker, wider besseren Wissens, die Erfolge der Schweden zu leugnen. Phasenweise hatte manden Eindruck, dass ein Baron Münchhausen, als eine geradezu ehrliche Haut im Vergleich zu den mit Inseraten bestochenen Presstituierten, erscheint.

Da nun das Corona-Impfwahn-Lügengebäude langsam (aber doch) zusammenkracht, beginnen, ähnlich wie vor dem Zusammenbruch von Diktaturen, die ersten Mitläufer abzuspringen. Möglicherweise will man, wenn in Zukunft die Gerichte sich den Corona-Profiteuern und Beitragstätern annehmen werden, vor Strafprozessen verschont bleiben und von allem „nichts gewußt“ haben, bzw. sogar „ohnehin immer dagegen gewesen sein“. Warten wir ab.

Als Musterbeispiel eines derartigen „Geständnisses“ wird im Video der FPÖ gleich zu Beginn ein Artikel in der „Die Presse“ angeführt (siehe dazu auch unser Story-Bild), wo man das bestätigt, was „Verschwörungstheoretiker“, „Covidioten“ oder „Coronaleugner“ gebetsmühlenartig den Maßnahmen-Wirkungslosigkeits-Leugnern entgegenhielten: Nämlich, dass Schweden, wo man die Bevölkerung nicht terrorisierte, schikanierte und diziplinierte, jetzt besser dasteht (auch wirtschaftlich), als Länder mit Corona-Regimen.

 

Lesen Sie dazu auch Teil 1 unserer Serie:

„Jahrhundertverbrechen fliegt gerade auf | Teil 1: Impfschäden in Mainstream-Medien angekommen“


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Impfopfer Sidse K.: „Ich bin immer noch ein Experiment“

Impfopfer Sidse K.: „Ich bin immer noch ein Experiment“

Eine dänische Krankenschwester berichtet von erheblichen Gesundheitsschäden nach ihrer Covid-Impfung: Neben dauerhafter Schlaflosigkeit stellten sich sensorische und motorische Störungen ein, auch über Herzrasen und eine massive Elektrosensibilität klagt die vormals völlig gesunde Frau. Ihr Leben ist nach dem Covid-Schuss zur Hölle geworden.

Anfang April dieses Jahres holte die Stiftung Corona Ausschuss eine besonders schwer von Impfschäden betroffene Patientin aus Dänemark nach Berlin. Sidse ist Krankenschwester und wurde mit dem Pfizer-Impfstoff der Charge FE2090 gegen Covid-19 geimpft. Bei dieser handelt es sich laut http://howbadismybatch.info um eine besonders toxische Charge mit zahlreichen Todesfällen und massiven gesundheitlichen Schädigungen. Die Dunkelziffer ist unklar. Rechtsanwältin Viviane Fischer ruft alle, die diese Charge injiziert oder zwecks Verabreichung zur Verfügung gestellt bekamen, zur Kontaktaufnahme auf:

„Die Nummer der gefährlichen Charge ist FE2090. Falls irgendjemand auch diese Chargennummer erhalten hat – bitte meldet Euch bei uns. Ich möchte zudem Ärzte bitten nachzusehen, ob sie noch Ampullen oder Reste dieser Charge haben. Meldungen bitte an kontakt@corona-ausschuss.de oder an meine Kanzlei-Mail kontakt@vivianefischer.de

„Ich bin immer noch ein Experiment.“

Sidse war es nicht möglich, in ihrer Heimat auch nur einen einzigen Arzt zu finden, der gewillt war, sich mit ihren Problemen auseinanderzusetzen. In Sitzung 99 (Etappensiege) der SCA schildert sie eindrücklich ihren Leidensweg. Nun in medizinischer Betreuung, arbeitet sie körperlich und mental an sich. Nach wie vor ist sie nicht stabil, denn „wenn man seinen Körper und sein Gehirn zerstört bekommt, hat das psychische Auswirkungen.“ Ihr Zustand ist schwierig, und sie weiß: „Ich bin immer noch ein Experiment.“

Dennoch hat sie inzwischen wieder Mut gefasst, weil sie in guten Händen und von Menschen umgeben ist, die sich um sie bemühen. In Dänemark war Sidse kompett zerbrochen. Sie war erst 39 Jahre alt, als sie das Schicksal in Form der Comirnaty-„Schutzimpfung“ ereilte, und weder Behörden noch Krankenkassen oder Mediziner wollten mit ihr zu tun haben. Erst als sie mit ihrer Geschichte an die Öffentlichkeit ging, boten Menschen ihre Hilfe an. Im Corona Ausschuss sieht sie nicht nur eine Chance, möglicherweise ihr eigenes Leben zu retten. Sie will auch für andere Menschen kämpfen und ihren Körper quasi zur Verfügung stellen, um wirksame Behandlungen zu entwickeln. „Vielleicht haben wir Glück und die Ärzte finden etwas“, meint sie. „Wenn sie mir helfen können, können sie auch anderen helfen.“

„Es vibriert in meinem Kopf!“

Im Kurzfilm von Oval Media bekommt der Zuschauer einen Einblick in ihren Alltag seit der Impfung. Sidse Kaersgaard will nicht sterben. Sie will ihr Leben zurück. Und: Sie will nicht so sterben. Sie berichtet: Die Symptome traten nach ihrer ersten Covid-Impfung im Juni 2021 auf. Mehrere Ärzte äußerten den Verdacht, dass der Impfstoff über den Blutstrom direkt in ihr Gehirn gelangt sein könnte. Dies könnte die Erklärung dafür sein, weshalb es die Krankenschwester derart hart getroffen hat. „Wenn das der Fall ist,“ notiert Sidse, „bin ich ziemlich am Ar***!“

Lesen Sie dazu auch: Pathologie-Konferenz: Impfinduzierte Spike-Produktion in Gehirn u.a. Organen nun erwiesen

„Ich habe es in meinem Arm gefühlt, als ob eine Art Gel oder Flüssigkeit durchgeflossen ist. Und mir wurde gesagt, dass es normal sei, dass man es durchfließen fühlt. Ich bin dann nach Hause gegangen und etwa drei oder vier Stunden später fing es an. Dieses Brummen und Summen auf der linken Seite meines Kopfes. Ich war einfach verwirrt, aber ich habe noch nie versucht, etwas zu nehmen, das dieses Brummen und Summen verursachen könnte. Und in der selben Nacht, als ich ins Bett ging, konnte ich schlafen. Ich habe einige Stunden geschlafen, aber ich konnte nicht weiterschlafen, wachte auf und war dann hellwach.“

Wie eine ständige elektrische Störung

Zuvor war Sidse eine gesunde, junge Frau mit einem normalen Schlafrhythmus. Zum Zeitpunkt der Dreharbeiten (den Film sehen Sie am Ende des Artikels) war sie acht Monate ohne richtigen Schlaf. Nun leidet sie nach eigener Aussage an extremer Elektrosensibilität, motorischen und sensorischen Störungen sowie Herzrasen. Einige Tage nach der Impfung traten Zittersymptome auf und ein Teil ihres Gehirns „schaltete sich ab“:

„Mein Gehirn funktioniert nicht mehr. Ich kann nicht richtig denken. Ich kann mich nicht koordinieren. Wenn man sein Gehirn die ganze Zeit spüren kann … Man sollte sein Gehirn nicht spüren können. Es fühlt wie eine ständige elektrische Störung an, die alles durcheinanderbringt.“

Bereits frühzeitig wusste Sidse, dass ihr Leben darin bestehen sollte, sich für andere einzusetzen und jenen eine Stimme zu geben, die sich nicht selbst helfen können. Ihre Empathie beschränkt sich dabei nicht auf den menschlichen Bereich. Auch Tierschutz hat für sie einen hohen Stellenwert. Nun ist sie wütend auf die Pharmaindustrie und „all die widerlichen Menschen, die dahinterstecken“. Sie will, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden. Diejenigen, die verstehen, was vor sich geht, fragt sie: „Warum tut ihr nichts?“

Sehen Sie den Oval Media Kurzfilm „Kollateral. Die Kämpferin“ via Telegram oder hier im Artikel:

Anhang:

Inzwischen ist Sidse wieder nach Dänemark zurückgekehrt. In einem Facebook-Eintrag vom 7. Mai beschreibt sie, dass es auch in Deutschland nicht gelungen ist, ihren Gesundheitszustand wesentlich zu verbessern: https://www.facebook.com/742436702/posts/10160059842511703/?d=n

72 Prozent der Amerikaner sagen „Nein“ zur Covid-Impfung, Bill Gates „ist ein gebrochener Mann“

Daten der US-Gesundheitsbehörde CDC zeigen, dass 72 Prozent der amerikanischen Erwachsenen die Covid-Impfung ablehnen. Dies sagte der britische Aktivist und ehemalige Arzt Andrew Wakefield in der Sendung „The Solution“ auf CHD TV. „Sie verweigern die erste Dosis oder die zweite Dosis oder die Auffrischung.

Dies macht das Impfprogramm zu einem „völligen Fehlschlag“, so Wakefield. „Ich habe kürzlich ein Interview mit Bill Gates gesehen. Er war im Fernsehen und wurde gefragt: Wie ist es gelaufen? Was war das Ergebnis Ihrer Kampagne? Ihr Plan, alle sieben Milliarden Menschen auf der Welt vollständig zu impfen? Er war ein gebrochener Mann. Bill Gates war ein gebrochener Mann. Es war ein kompletter Fehlschlag.“

„Sie haben das Vertrauen der Bevölkerung beschädigt. Sie werden das nicht zurückgewinnen. Die Menschen trauen ihnen nicht mehr“, sagte Wakefield.

Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos hat sich etwas Bemerkenswertes ereignet. Während einer Podiumsdiskussion sprach sich Gates gegen Impfvorschriften und Pässe aus. „Was nützt das, wenn es zu bahnbrechenden Infektionen kommt?“, fragte der Milliardär.

Gates erklärte, dass Impfstoffe benötigt werden, die die Übertragung über einen längeren Zeitraum verhindern. Ohne diese Impfstoffe sind Mandate und Pässe nutzlos, sagte er.

Kissinger hat recht

Wissen Sie, warum Henry Kissingers Rede auf dem Weltwirtschaftsforum so viel Aufsehen erregt hat?

Kissinger kritisierte nicht die Art und Weise, wie der Krieg in der Ukraine geführt wird, oder den Mangel an Fortschritten vor Ort. Nein. Was Kissinger kritisierte, war die Politik an sich, und das war es, was den Feuersturm auslöste. Er schüttete einen Eimer kaltes Wasser auf die Leute, die diese verrückte Politik ausgeheckt hatten, indem er ihnen ins Gesicht sagte, dass sie es „falsch verstanden“ hätten.

Und sie haben sich geirrt, denn die Politik, die sie derzeit verfolgen, schadet den Verbündeten und den Interessen der USA. Das ist der Maßstab, den wir verwenden, um festzustellen, ob eine bestimmte Politik dumm ist oder nicht, und leider besteht sie den „Dummheitstest“ mit Bravour.

Lassen Sie mich das erklären: unsere grundlegende Strategie besteht darin, Russland zu „schwächen“ und zu „isolieren“, indem wir Russlands wirtschaftliche Beziehungen zu Europa kappen und es in einen langen und kostspieligen Sumpf in der Ukraine treiben. Das ist der Plan.

Nun könnte man meinen, dass dies ziemlich vernünftig klingt, aber – laut Kissinger – ist es der falsche Plan.

Warum?

Weil die Nationale Sicherheitsstrategie der USA China als Amerikas Rivalen Nummer eins identifiziert (was es zweifellos ist), so dass natürlich jede Politik, die China stärker macht, den strategischen Interessen der USA zuwiderläuft.

Ist das klar? Die Frage ist also: macht unser Stellvertreter-Krieg in der Ukraine China stärker?

Und die Antwort lautet: Natürlich tut er das. Er macht China viel stärker, weil er Russland zwingt, die Beziehungen zu China zu stärken.

Was bedeutet das in der Praxis?

Es bedeutet, dass sich die Beziehungen zwischen der größten Produktionsmacht der Welt (China) und dem zweitgrößten Kohlenwasserstoffproduzenten der Welt (Russland) aufgrund des kontraproduktiven Krieges Washingtons in der Ukraine gerade um ein Vielfaches verbessert haben. Das ist die Bedeutung dieses Ereignisses. Es bedeutet auch, dass sich – in dem Maße, wie sich die Beziehungen zwischen den beiden Ländern verbessern – der Niedergang des US-Imperiums beschleunigen wird, da sich die Nicht-Dollar-Zone ausdehnt und der bilaterale Handel allmählich das derzeit von den USA dominierte globale Handelssystem ersetzt.

Diese Entwicklung ist bereits zu beobachten. Der Krieg in der Ukraine hat einen schockierenden Zusammenbruch des Welthandels, erhebliche Unterbrechungen wichtiger Versorgungslinien, beispiellose Lebensmittel- und Energieknappheit und die größte Neuaufteilung der Welt seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion ausgelöst. Washington hat beschlossen, seine Zukunft und die Zukunft des amerikanischen Volkes auf ein sinnloses geopolitisches Spiel zu setzen, das sich als die größte strategische Katastrophe in der Geschichte der USA erweisen könnte.

Kissinger ist sich des Ernstes der Lage bewusst, weshalb er sich entschlossen hat, seinen Senf dazuzugeben. Aber er kritisierte nicht nur die Politik, sondern sprach auch eine unheilvolle Warnung aus, die von den Medien fast vollständig ignoriert wurde. Hier ist, was er sagte:

„Die Verhandlungen müssen in den nächsten zwei Monaten beginnen, bevor es zu Verwerfungen und Spannungen kommt, die nicht leicht zu überwinden sind. Idealerweise sollte die Trennlinie die Rückkehr zum Status quo ante sein (…) Die Fortsetzung des Krieges über diesen Punkt hinaus würde nicht die Freiheit der Ukraine, sondern einen neuen Krieg gegen Russland selbst bedeuten“.

Hier steht es schwarz auf weiß, aber teilen wir es in zwei Teile auf, um ein besseres Gefühl für das zu bekommen, was er sagt:

Die Politik ist falsch

Die Politik muss sofort geändert werden, oder der Schaden für die USA und ihre Verbündeten wird schwerwiegend und dauerhaft sein. („Die Verhandlungen müssen in den nächsten zwei Monaten beginnen“)

Das mag für einige zu apokalyptisch klingen, aber ich denke, Kissinger hat hier etwas auf dem Kasten. Sehen Sie sich doch einmal die massiven Veränderungen an, die die Welt seit Beginn des Konflikts bereits erlebt hat: die Unterbrechung der Versorgungswege, die Nahrungsmittel- und Energieknappheit und die Rückabwicklung des Globalisierungsprojekts. Ziemlich große Veränderungen, würde ich sagen, aber sie sind wahrscheinlich nur die Spitze des Eisbergs. Der wirkliche Schmerz liegt noch vor uns.

Wie wird dieser Winter aussehen, wenn die Heizkosten für Privathaushalte durch die Decke gehen, die Industrie in ganz Europa den höheren Energiekosten erliegt, die Arbeitslosigkeit auf das Niveau der Großen Depression ansteigt und Stromausfälle zum Alltag im Westen werden? Das ist die Zukunft Europas und Amerikas, wenn die Politik nicht umgekehrt wird und nicht schnell eine Verhandlungslösung gefunden wird.

Putin hat bereits erklärt, dass Russland sich nicht wieder in eine wirtschaftliche Abhängigkeit von Europa begeben wird. Diese Zeiten sind vorbei. Stattdessen lenkt er die kritischen Energieströme nach China, Indien und darüber hinaus um. Europa ist kein vorrangiger Kunde mehr, es hat sich sogar zu einer Bedrohung für Russlands Überleben entwickelt, was bedeutet, dass Russland seine Produktion weiter nach Osten verlagern wird.

Wie wird sich das auf Europa auswirken?

Das ist ganz einfach. Europa wird mehr für seine Energie bezahlen als jedes andere Land der Welt. Das ist die Entscheidung, die sie getroffen haben, als sie Russlands legitime Sicherheitsforderungen abgewiesen haben, und mit diesem Ergebnis werden sie leben müssen.

Sie müssen also Folgendes wissen:

Im Jahr 2021 lieferte Russland 40 % des gesamten in der EU verbrauchten Erdgases.

Im Jahr 2021 lieferte Russland über 25 % des in der EU verbrauchten Erdöls.

Wenn Sie glauben, dass diese Mengen an Kohlenwasserstoffen durch Produzenten in Nigeria, Iran, Saudi-Arabien oder an einem anderen weit entfernten Ort ersetzt werden können, irren Sie sich gewaltig. Europa steuert kopfüber in die größte Energiekrise seiner Geschichte, und es kann sich nur selbst die Schuld geben. Hier mehr dazu aus einem Artikel bei RT:

„Die derzeitige Energiekrise könnte eine der schlimmsten und längsten in der Geschichte sein, und die europäischen Länder könnten besonders hart getroffen werden, sagte der Leiter der Internationalen Energieagentur, Fatih Birol, am Dienstag. In einem Interview mit dem deutschen Magazin Der Spiegel sagte Birol, dass die Auswirkungen der Ereignisse in der Ukraine die aktuelle Energiekrise wahrscheinlich schlimmer machen werden als die Krisen der 1970er Jahre.

Damals ging es nur um Öl. Jetzt haben wir gleichzeitig eine Öl-, eine Gas- und eine Stromkrise“, sagte Birol dem Magazin und fügte hinzu, dass Russland vor den aktuellen Ereignissen in der Ukraine „ein Eckpfeiler des globalen Energiesystems war: der größte Ölexporteur der Welt, der größte Gasexporteur der Welt, ein führender Kohlelieferant“.

Als Teil ihrer Sanktionen gegen die Ukraine hat die EU Beschränkungen für russische fossile Brennstoffe eingeführt und sich verpflichtet, diese schrittweise auslaufen zu lassen. Birol warnte, dass Länder in Europa, die stärker von russischem Gas abhängig sind, vor einem „schwierigen Winter“ stehen, da „Gas möglicherweise rationiert werden muss“, auch in Deutschland. Seine Äußerungen erfolgten, nachdem der staatliche russische Gasversorger Gazprom die Lieferungen an einige Energieunternehmen in Deutschland, Dänemark, den Niederlanden und anderen Ländern unterbrochen hatte, nachdem diese den Brennstoff nicht gemäß den neuen Anforderungen in Rubel bezahlt hatten.“ („Brennstoffrationierung könnte auf Europa zukommen – IEA“, RT)

Ich vermute also, dass es besser ist, im Dunkeln zu erfrieren, als darauf zu bestehen, dass die Ukraine neutral bleibt und aufhört, ethnische Russen im Osten zu töten? Ist das das „Prinzip“, das Europa verteidigt?

Wenn ja, dann ist das eine schlechte Wahl.

Hier noch etwas zum Nachdenken: Wussten Sie, dass nicht alle „Ölmischungen“ gleich sind?

Warum ist das wichtig?

Weil Deutschland derzeit 34 % seines Öls aus Russland einführt. Und bei dem russischen Öl handelt es sich um eine bewährte, hochwertige Ural-Mischung, die in riesigen Mengen über die Druschba-Pipeline an deutsche Raffinerien geliefert wird, die für die Erfüllung bestimmter Verarbeitungsanforderungen ausgelegt sind. Unterschiedliches Öl von verschiedenen Anbietern würde den gesamten Raffinerieprozess durcheinander bringen. Es wären erhebliche „Änderungen an neuen Rohstoffleitungen und -infrastrukturen, einer atmosphärischen Destillationsanlage, einem Vakuumdestillationssystem, einer Cat-Crack-Anlage, einer Visbreaking-Anlage, einer Alkylierungsanlage, einem katalytischen Reformer, einer Isomerisierungsanlage und einer Ethyl-Tertiär-Butyl-Ether (ETBE)-Anlage“ erforderlich. Hinzu kommen brandneue Lagereinrichtungen und Umschlaganlagen für Rostocker Rohöl, die die 24x7x365 reibungslos funktionierende Druschba-Pipeline ersetzen sollen.“ („Das deutsche Raffinerieproblem“, The Saker)

Die Ölmischungen sind also nicht alle gleich?

Nein, nicht einmal annähernd. Darüber hinaus schätzen Branchenexperten, dass der Umbau der Raffinerie etwa 6 Jahre dauern würde. In der Zwischenzeit wird das deutsche Wirtschaftswachstum – das eng mit dem Energieverbrauch zusammenhängt – drastisch zurückgehen, Unternehmen werden geschlossen, die Arbeitslosigkeit wird in die Höhe schnellen und das mächtigste und produktivste Land der EU wird in die Knie gezwungen werden.

Vielleicht hätte jemand in der deutschen Regierung über diese Dinge nachdenken sollen, bevor er beschloss, das russische Öl zu boykottieren?

Der Punkt, auf den wir hinauswollen, ist einfach: Kissinger hat recht, und die Neocon-Clowns, die die gescheiterte Ukraine-Strategie ausgeheckt haben, liegen falsch, völlig falsch. Und wenn wir keine „Verhandlungen … in den nächsten zwei Monaten“ einberufen, wie Kissinger rät, dann wird der Bruch mit Russland endgültig und unumkehrbar sein, und dann werden Russlands umfangreiche Energieressourcen, Bodenschätze und landwirtschaftliche Produkte für immer nach Osten in freundlichere Länder geleitet. Und das wird sowohl den Vereinigten Staaten von Amerika als auch ihren Verbündeten in Europa schreckliches Leid zufügen.

Der einzig vernünftige Weg ist die Forderung nach einem sofortigen Waffenstillstand, damit die Friedensgespräche so schnell wie möglich beginnen können.

Wissenschaftliche Arroganz und mediale und politische Ignoranz – ein lesenswertes Buch über die Suche nach dem Ursprung von Covid-19

Wissenschaftliche Arroganz und mediale und politische Ignoranz – ein lesenswertes Buch über die Suche nach dem Ursprung von Covid-19

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Keine andere Virenerkrankung hat die Welt in den letzten Jahren derart verändert wie Covid-19. Woher das Sars-Cov2-Virus stammt, ist jedoch immer noch unbekannt. Mehr noch – in den letzten Monaten mehren sich in der Wissenschaft die Stimmen, die sich damit abgefunden haben, dass wir den genauen Ursprung des Virus wohl nie herausfinden werden. Diese Ignoranz ist für den Molekularbiologen Günter Theißen ein großes Ärgernis. In seinem heute erschienenen Buch „Das Virus – auf der Suche nach dem Ursprung von Covid-19“ macht er diesem Ärger Luft und geht dabei auch mit der Wissenschaft selbst hart ins Gericht. Das ist auch bitter nötig, denn gerade bei der Frage nach dem Ursprung des Virus haben sich Wissenschaft, Medien und Politik nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Jens Berger hat das Buch für die NachDenkSeiten gelesen.

19. Februar 2020 – noch ist nicht bekannt, dass vier Tage zuvor im niederrheinischen Gangelt das erste „Superspreading-Ereignis“ auf deutschem Boden stattgefunden hat und das „neuartige Coronavirus“ ist noch nicht das beherrschende Thema in Politik und Medien. Dennoch druckt die angesehene Fachzeitschrift „The Lancet“ bereits zu diesem Zeitpunkt eine Art offenen Brief von 27 Forschern, darunter der deutsche Corona-Doyen Christian Drosten, ab, in dem sich die Unterzeichner nicht nur klipp und klar darauf festlegen, dass das Sars-Cov2-Virus das Ergebnis einer natürlichen „Zoonose“ ist – also von einem tierischen Wirt oder Zwischenwirt auf den Menschen übergesprungen ist – sondern auch gleich jeglichen Zweifel an dieser Theorie wortwörtlich als „Verschwörungstheorie“ brandmarken (Seite 46).

»Wir stehen zusammen, um Verschwörungstheorien, die besagen, dass COVID-19 keinen natürlichen Ursprung hat, auf das Schärfste zu verurteilen. (…) Verschwörungstheorien schaffen nichts anderes als Angst, Gerüchte und Vorurteile, die unsere weltweite Zusammenarbeit im Kampf gegen dieses Virus gefährden.«

Ich bin geschockt. Wie kommen die Autoren dazu, bestimmte Hypothesen zum Ursprung des Virus von vornherein als »Verschwörungstheorien« abzukanzeln? Wie kommen sie dazu, damit auch Kollegen wie mich einfach pauschal in eine wissenschaftsfeindliche Ecke zu stellen? Sie bleiben zwar vage, worauf genau sie sich beziehen. Deutlich wird jedoch, dass die Verfasser des Briefs alle Gedankenspiele ablehnen, die das Auftauchen von SARS-CoV-2 nicht als natürliche Zoonose einstufen.

Dieses Vorgehen – auf neudeutsch würde man es wohl „Framing“ nennen – ist es, was dem Buch von Günter Theißen einen besonderen Biss gibt, der über die genetischen, virologischen und molekularbiologischen Fragen hinausgeht.

Was von den Unterzeichnern des Lancet-Briefs unterschlagen wird, ist dass es keinesfalls ausgemacht ist, dass Sars-Cov2 durch eine natürliche Zoonose entstanden ist. Für die alternative Hypothese, nach der das Virus durch einen Laborunfall ins Freie kam, gibt es mindestens genauso viele Indizien, die im Buch ergebnissoffen debattiert werden. Und die „Labor-Hypothese“ ist alles andere als absurd.

Eine der vielen von Theißen sezierten ungeklärten Fragen ist beispielsweise die der Entfernung des Fischmarktes von Wuhan zu den potenziellen Orten, an denen das Virus in seiner „Urform“ zu finden war. Bei der Zoonose-Hypothese sind dies die Fledermaushöhlen in der rund 1.000 Kilometer entfernten südchinesischen Provinz Yunnan. Bei der Labor-Hypothese käme indes das Chinese Center for Disease Control and Prevention in Frage, das gerade mal 300 Meter und fünf Minuten Fußweg vom Markt entfernt ist. Dort wird an eben jenen Corona-Viren geforscht, die unter anderen von Fledermäusen in der Provinz Yunnan entnommen wurden. Sicher – auch dies ist nur ein Indiz und kein Beweis. Dennoch ist es schon sehr erstaunlich, wenn einige Wissenschaftler, die durchaus Interessenkonflikte haben, von vornherein eine Hypothese mit schwachen Indizien als unumstrittene „Wahrheit“ propagieren und eine andere Hypothese, die keinesfalls schwächer ist, als „Verschwörungstheorie“ aus dem wissenschaftlichen und medial-politischen Diskurs verbannen.

All dies erzählt Theißen, ohne sich selbst auf die eine oder andere Hypothese festzulegen. So geht Wissenschaft! Stellenweise erinnert das Buch dabei sogar an einen Krimi, bei dem der Kommissar ein Naturwissenschaftler ist und im Laufe seiner Ermittlungen immer mehr Steine in den Weg gelegt bekommt.

So hat das Buch drei Ebenen:

  • Die rein fachliche Ebene, die für Fachfremde natürlich eine gewisse Einstiegshürde besitzt, die Theißen jedoch zur Freude des Lesers erstaunlich niedrig setzt. Zwar weiß man als Nicht-Biologe beispielsweise nach Ende der Lektüre immer noch nicht, was eine Furin-Schnittstelle oder ein CGG-Codon sind; man bekommt aber zumindest eine Ahnung, warum die wissenschaftliche Debatte über den Ursprung des Virus doch nicht so profan ist und Zweifel an der allgegenwärtigen Erklärung einer natürlichen Zoonose weit mehr als eine „Verschwörungstheorie“ sind.
  • Die chronologisch erzählte persönliche Ebene des Autors, die das Buch wie ein roter Faden durchzieht. Theißen nimmt den Leser mit auf seiner Reise durch die letzten zweieinhalb Jahre und erzählt seine persönliche „Corona-Geschichte“. Das ist spannend und kurzweilig, zumal es ja keineswegs selbstverständlich ist, dass ein deutscher Molekularbiologe und Genetiker mit einem Lehrstuhl in Jena sich aufmacht, die Ehre der Wissenschaft gegen die vermeintlichen „Koryphäen“ auf dem Gebiet der Corona-Forschung zu verteidigen.
  • Gerade für Leser der NachDenkSeiten dürfte jedoch die dritte Ebene besonders spannend sein. Und die beschreibt Theißens unfreiwilligen Kampf gegen Denk- und Sprechverbote. Dies ist die Geschichte eines anfangs allein auf weiter Flur stehenden Zweiflers, der in der organisierten wissenschaftlichen Community auf kaum nachzuvollziehende Widerstände stößt, dann jedoch auf „Gleichgesinnte“ stößt, mit denen der sich zu einem Kampf David gegen Goliath zusammenschließt. Es ist die Geschichte, die wir auch aus anderen Bereichen kennen – wer sich gegen ein herrschendes Narrativ stellt, verlässt den eng gesteckten „diskursiven Raum“ und wird medial und politisch ausgegrenzt.

Damit schließt das Buch an andere gelenkte Debatten an. Seien es die bis heute wissenschaftlich nicht evaluierten Coronamaßnahmen, deren Kritiker auch mit dem abstrusen Vorwurf, „Verschwörungstheorien“ zu verbreiten oder zu befeuern, mundtot gemacht werden sollen oder die außen- und sicherheitspolitischen Debatten rund um den Ukraine-Krieg.

Die Labor-Hypothese hat es zumindest geschafft, heute kein Tabu mehr zu sein. Dies ist vor allem der mutigen Arbeit zahlreicher „kleiner“ Wissenschaftler wie Theißen und seinen internationalen Kollegen im „Team David“ zu verdanken. Zu einem echten Heldenmärchen taugt die Geschichte jedoch nicht. Erst als der Widerstand innerhalb der wissenschaftlichen Community nicht mehr auszublenden war, äußerten sich auch die ersten Wissenschaftler der großen „Universitäten“ in den USA kritisch zur Festlegung auf die Zoonose-Hypothese. Und siehe da – nun fand sich urplötzlich auch in den einschlägigen Fachzeitschriften und den Publikumsmedien Platz für – wenn auch verhaltene – Kritik. Inhaltliche Fragen spielten da keine Rolle – denn an der Indizienlage hat sich seitdem nichts Nennenswertes geändert. Es kommt also nicht darauf an, was gesagt wird, sondern, von wem es gesagt wird. Aber das ist ja nicht nur im Fallbeispiel „Ursprung von Covid-19“ so. Und auch wenn das „Team David“ nun eine gewisse Genugtuung hat. Mit Kritik an den Vertretern vom „Team Goliath“, wie Christian Drosten, halten sich vor allem die Medien immer noch vornehm zurück. Das ist nicht sonderlich verwunderlich, da sie ansonsten ja ihre eigene Rolle kritisch hinterfragen müssten. Das Buch von Günter Theißen wäre dazu ein sehr guter Anhaltspunkt.

Günter Theißen: Das Virus – Auf der Suche nach dem Ursprung von Covid-19, Westend Verlag 2022, 176 Seiten, 20,00 Euro.

Titelbild: thvideostudio/shutterstock.com

Migration: Rote Nancy plant festes Bleiberecht für Geduldete

Ein Gesetzentwurf von Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) für ein sogenanntes Chancen-Aufenthaltsrecht sieht vor, dass abgelehnte Asylbewerber dauerhaft in Deutschland bleiben können, sofern sie nicht straffällig geworden sind. Laut Medienberichten soll die Regelung für Migranten gelten, die seit fünf Jahren oder länger lediglich mit einer Duldung in Deutschland leben. Von diesem Bleiberecht „de luxe“ würden mehr als 100.000 illegale Zuwanderer profitieren.

Konkret sollen die Betroffenen einmalig „auf Probe“ eine einjährige Aufenthaltserlaubnis bekommen. Wenn sie in dieser Zeit nachweisen, dass sie etwa die deutsche Sprache halbwegs beherrschen und ihren Lebensunterhalt sichern können (für wie lange?), bekommen sie ein langfristiges Bleiberecht. Faeser setzt damit eine Vereinbarung aus dem „Ampel“-Koalitionsvertrag um. 

Schande von Italien: Massenvergewaltigung an Mädchen in Zug durch 30 (!) Nordafrikaner

Der Kreis um die Bande vom Gardasee, die mindestens fünfzehn minderjährige italienische Mädchen vergewaltigt hat, schließt sich. Nach der Anzeige von fünf Mädchen im Alter von 16 und 17 Jahren (drei in Mailand und zwei in Pavia, die am 2. Juni von einem Ausflug nach Gardaland zurückkehrten) meldeten sich zehn weitere Mädchen, die angeblich im Zugkonvoi belästigt worden waren, und beschrieben der Polizei die Kleidung und einige körperliche Merkmale der Angreifer. Sehr nützliche Informationen, die bald zur Identifizierung und Verhaftung der Täter des brutalen Überfalls führen könnten, wobei sich die Ermittlungen auf die Lombardei konzentrieren. Die Polizei bestätigte bereits, dass alle bisher ausgeforschten Täter Ausländer bzw. Migranten mit italienischem Pass sind.

Es sind mindestens dreißig junge Männer, alle nordafrikanischer Abstammung. Sie stiegen am Bahnhof von Peschiera del Garda in den Regionalzug nach Mailand ein, nachdem es auf TikTok am Tag der Republik in Peschiera del Garda unter dem Motto „Afrika erobert Peschiera“ zu Handgreiflichkeiten, Schlägereien und Vandalismus gekommen war.

Die Ermittler haben die Videos der Bahnhofskameras erworben: Sie zeigen nicht die Phasen der Gewalt, aber sie filmen die Menschenmenge im Bahnhof und vor allem im Zug.

Es stellt sich auch die Frage, warum der Zug abfahren durfte und unter welchen Sicherheitsbedingungen, angesichts der Überfüllung und der Anwesenheit von betrunkenen und unkontrollierten Afrikanern, die rauchten und auf den Sitzen herumsprangen.

Im Regionalzug 2640 Verona-Mailand wurden die Jugendlichen umringt, an ihren Geschlechtsteilen berührt und beschimpft: „Weiße Frauen steigen hier nicht ein“. Vor lauter Angst riefen sie nicht die 112 an, sondern ihre Eltern, die den Alarm auslösten, und flüchteten beim ersten Halt, sobald der Zug anhielt.

Vergewaltigungen in Peschiera: „Wir fühlen uns afrikanisch, nicht italienisch: Wir müssen uns irgendwie Luft machen“

Peschiera wird Afrika:

„Ja, ich fühle mich afrikanisch, marokkanisch und sicher nicht italienisch. Ich bin nicht dumm. Ich weiß, wie die Italiener uns sehen, und ehrlich gesagt, ziehe ich es vor, an meiner Herkunft festzuhalten“

Dies ist ein Auszug aus einer beunruhigenden Reportage von Karima Moual in der Repubblica. Eine Reise unter jungen Nordafrikanern der zweiten Generation, die für Italiener und Italien nur Schuldgefühle, Ressentiments und Wut übrig haben. Immer wieder werden Italiener für Aggressionen und Schikanen verantwortlich gemacht. Wenn minderjährige Mädchen beleidigt und belästigt wurden, sind die Italiener dafür verantwortlich. Dies geht aus dieser Untersuchung über das Unbehagen einer Generation von Einwandererkindern hervor, die nichts als Ressentiments gegenüber dem Land hegen, in dem sie leben. Die von schönen Seelen erträumte Integration ist nachweislich gescheitert.

Gewalt an der Peschiera, nordafrikanische Jungen rechtfertigen ihre Altersgenossen

Hier einige Passagen:

„Kann es sein, dass der Scheinwerfer nur dann aufleuchtet, wenn das Chaos ausbricht? Werden sie erst jetzt auf die Wut und Gewalt aufmerksam, die viele Jungen ausleben? Aber niemand hat jemals Mitleid mit uns gehabt: von dem Moment an, als man uns in die schlimmsten Viertel warf, um uns möglicherweise alle zusammenzutreiben und uns noch besser als Einwanderer, Afrikaner auf Lebenszeit, zu identifizieren. Am Ende haben sie es geschafft. Sie haben es geschafft, uns glauben zu machen, dass wir mehr Afrikaner als Italiener sind. Ich verstehe also nicht, was die ganze Aufregung soll“. So spricht ein junger Mann aus Mailand, Stadtteil San Siro. Er fährt fort: Aber siehst du dich nicht um, Schwester? Wir sind für sie (d.h. die Italiener, Anm. d. Red.) nur der Abschaum, und von diesen verfallenen Wohnblöcken können sich nur wenige träumen. Kleinere Raubüberfälle und Deals sind für viele Jungen jetzt normal“.

Von Mailand bis Rom ändert sich der Diskurs nicht: Ein 18-jähriger Afrikaner, der in Tor Bella Monica lebt, rechtfertigt die Ereignisse von Peschiera mit Unbehagen. So machen sie ihrer Wut ein wenig Luft, wie es in dem Bericht heißt. Wie in Barriera di Torino:

„Ich bin kein Opfer. Ich weiß einfach, dass ich gehen muss, um das zu bekommen, was mir zusteht. Weil mir hier sowieso niemand etwas geben wird. Wissen Sie, wie oft die Polizei mich angehalten hat, nur weil ich wie ein Maghrebiner aussehe? Ich könnte genauso gut ein echter Drogendealer sein“.

Das sind erschütternde Worte, und man muss sich vor so viel Wut fürchten, die sich nicht einmal verbirgt: Sie – schreibt Moual – bevorzugen Afrika, die Realität, in der ihre Eltern geboren wurden; und Afrika haben sie in Peschiera mit dem Wutausbruch gegen die italienischen Mädchen, die beleidigt und schwer belästigt wurden, neu erschaffen. Der Autor schreibt: „Man muss nur mit ihnen reden, sich ein wenig in ihre Köpfe hineinversetzen. Man muss diese Belästiger verstehen, denn „sie stehen im Zentrum eines echten Generationskonflikts mit der Kultur und den Traditionen ihrer Eltern; andererseits befinden sie sich in einem Identitätskonflikt mit dem Land, in dem sie geboren und aufgewachsen sind“.

Quelle: VoxNews


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Realität hat ausgedient: Nokia-Chef kündigt beim WEF Implantation von Geräten in den Körper und Metaverse an

Realität hat ausgedient: Nokia-Chef kündigt beim WEF Implantation von Geräten in den Körper und Metaverse an

Die Tage des Smartphone sind gezählt, befand Pekka Lundmark, CEO des finnischen Telekommunikationsunternehmens Nokia, beim diesjährigen Weltwirtschaftsforum in Davos: Bald würden Geräte „direkt in unseren Körper eingebaut“ werden und somit endlich die totale Überwachung ermöglichen. Auch Hologramme (und in der Folge das „Metaverse“) würden massiv an Bedeutung gewinnen – während die Realität an Relevanz verliert. Bis 2030 soll es soweit sein.

Bis zum Jahr 2030 solle nämlich laut Lundmark der kommende Mobilfunkstandard 6G marktreif sein. Bis dahin dürfte das Smartphone in seinen Augen schon weitestgehend verdrängt worden sein: „Das Smartphone, wie wir es heute kennen, wird nicht mehr die häufigste Schnittstelle sein“, prognostizierte er. Stattdessen würden die Geräte der Zukunft “direkt in unseren Körper eingebaut“.

Dank neuartiger Sensoren, die eine permanente Überwachung von Körperwerten erlauben, solle bei der Gelegenheit auch gleich das Gesundheitswesen revolutioniert werden. Ob der Bürger das möchte, scheint dabei nicht von Belang zu sein. Gehirnsensoren wiederum sollen laut Lundmark die Steuerung von Maschinen ermöglichen.

Bis 2030 soll es einen „digitalen Zwilling“ von so ziemlich allem geben – dafür müssten die Mobilfunknetze aber 100 oder 1.000-fach schneller sein als heute. Auch müsste die gesamte Weltwirtschaft digitalisiert werden (dazu fehlen nach derzeitigem Stand noch rund 70 Prozent).

Die zunehmende Irrelevanz der Realität

Lundmark nahm beim Weltwirtschaftsforum in Davos auch Bezug auf die wachsende Bedeutung von Hologrammen – so müssten dank spezieller VR-Brillen Menschen nicht mehr tatsächlich im selben Raum sein, um sich „von Angesicht zu Angesicht“ zu unterhalten, sondern könnten sich auf verschiedenen Kontinenten befinden. Diese Vorfreude auf die wachsende Rolle der virtuellen Realität (und in der Folge des „Metaversums“, quasi einer neuen digitalen Wirklichkeit, deren Kontrolle das WEF gern bei einer einzelnen Instanz – vorzugsweise natürlich sich selbst – sähe) sollte dem Normalbürger zu denken geben: Was man bisher aus Science Fiction-Werken von Phil K. Dick oder der TV-Serie „Black Mirror“ kennt, scheint nach Ansicht der selbsternannten Eliten durchaus erstrebenswert (ob sie es umsetzen können, ist freilich eine andere Frage). Kein Wunder – so warf ein Twitterer als Reaktion auf Lundmarks Prognosen bereits die Frage auf:

Wenn Virtual Reality vor den Lockdowns Mainstream gewesen wäre, hätten wir dann genauso hart für die Freiheit gekämpft?

If Virtual Reality had been mainstream before the lockdowns, would we have fought as hard for freedom?

Not if Nokia’s CEO, Pekka Lundmark is right about the technologys future..#WEF#Neuromancer#PekkaLundmark pic.twitter.com/CD1L6SzFLG

— Capitalist Pigs (@capitaliztpigs) May 30, 2022

Vermutlich nicht, denn Freiheit gibt es nur in der Wirklichkeit – nicht in einem vollständig kontrollierten Abklatsch davon. Das WEF jedenfalls hat bereits eine Initiative gestartet, die das Metaverse nach den Vorstellungen der Globalisten definieren und bauen möchte:

Eine kürzlich gestartete Initiative des Weltwirtschaftsforums, Defining and Building the Metaverse, wird darauf abzielen, einige dieser Governance-Probleme anzugehen. Mit Blick auf die wirtschaftlichen Möglichkeiten, regulatorischen Rahmenbedingungen und technologischen Entscheidungen, die getroffen werden, wenn das Metaversum zum Leben erweckt wird, wird die Initiative erwägen, wie Prinzipien für die Verwaltung des Metaversums unter Berücksichtigung dieser ganzheitlichen Perspektive entwickelt werden können.

Bleibt zu hoffen, dass man sich hier nie über’s Wunschdenken hinausbewegen wird.

Michael Hudson: Drängen die USA/NATO (mit Hilfe des WEF) auf eine Hungersnot im globalen Süden?

Ist der Stellvertreterkrieg in der Ukraine nur ein Vorspiel zu etwas Größerem, zu einer weltweiten Hungersnot und einer Devisenkrise für Länder mit Nahrungsmittel- und Öldefiziten?

Wahrscheinlich werden viel mehr Menschen an Hungersnöten und wirtschaftlichen Störungen sterben als auf dem ukrainischen Schlachtfeld. Es ist daher angebracht zu fragen, ob der scheinbare Stellvertreterkrieg in der Ukraine Teil einer größeren Strategie ist, mit der die Kontrolle der USA über den internationalen Handel und Zahlungsverkehr gesichert werden soll. Wir erleben eine finanziell bewaffnete Machtübernahme durch den US-Dollarkreis über den globalen Süden und Westeuropa. Wie können sich Länder ohne Dollarkredite der Vereinigten Staaten und ihrer IWF-Tochter über Wasser halten? Wie hart werden die USA vorgehen, um sie daran zu hindern, sich zu entdollarisieren und sich aus der wirtschaftlichen Umlaufbahn der USA zu entfernen?

Die US-Strategie des Kalten Krieges ist nicht die einzige, die überlegt, wie sie von der Provokation einer Hunger-, Öl- und Zahlungsbilanzkrise profitieren kann. Das Weltwirtschaftsforum von Klaus Schwab befürchtet, dass die Welt überbevölkert ist – zumindest mit der „falschen Art“ von Menschen. Wie der Microsoft-Philanthrop (der übliche Euphemismus für Rentiermonopolist) Bill Gates erklärt hat: „Das Bevölkerungswachstum in Afrika ist eine Herausforderung.“ Der „Goalkeepers“-Bericht seiner Lobbying-Stiftung von 2018 warnte: „Nach Angaben der Vereinten Nationen wird Afrika zwischen 2015 und 2050 für mehr als die Hälfte des weltweiten Bevölkerungswachstums verantwortlich sein. Seine Bevölkerung wird sich bis 2050 voraussichtlich verdoppeln“, wobei „mehr als 40 Prozent der extrem armen Menschen der Welt … in nur zwei Ländern leben: Demokratische Republik Kongo und Nigeria.“[1]

Gates plädiert dafür, diesen prognostizierten Bevölkerungszuwachs um 30 Prozent zu reduzieren, indem der Zugang zu Geburtenkontrolle verbessert und die Bildung ausgeweitet wird, damit mehr Mädchen und Frauen länger zur Schule gehen und später Kinder bekommen können“. Aber wie soll das angesichts der sich abzeichnenden Lebensmittel- und Ölknappheit in diesem Sommer für die Staatshaushalte finanzierbar sein?

Südamerika und einige asiatische Länder sind dem gleichen Anstieg der Importpreise ausgesetzt, der sich aus den Forderungen der NATO ergibt, Russland zu isolieren. Der Chef von JPMorgan Chase, Jamie Dimon, warnte kürzlich auf einer Investorenkonferenz an der Wall Street, dass die Sanktionen einen weltweiten „wirtschaftlichen Wirbelsturm“[2] auslösen werden. Er wiederholte die Warnung der geschäftsführenden Direktorin des IWF, Kristalina Georgieva, vom April: „Um es einfach auszudrücken: Wir haben es mit einer Krise auf der Spitze einer Krise zu tun“. Sie wies darauf hin, dass die Covid-Pandemie durch die Inflation gedeckelt wurde, da der Krieg in der Ukraine die Lage „noch viel schlimmer gemacht hat und die Ungleichheit noch weiter zu verstärken droht“, schloss sie: „Die wirtschaftlichen Folgen des Krieges breiteten sich schnell und weit aus, auf die Nachbarn und darüber hinaus, und trafen die schwächsten Menschen der Welt am härtesten. Hunderte von Millionen Familien hatten bereits mit niedrigeren Einkommen und höheren Energie- und Lebensmittelpreisen zu kämpfen.“[3]

Die Regierung Biden wirft Russland eine „unprovozierte Aggression“ vor. Aber es ist der Druck seiner Regierung auf die NATO und andere Satelliten des Dollarraums, der die russischen Getreide-, Öl- und Gasexporte blockiert hat. Doch viele Länder mit Öl- und Nahrungsmitteldefiziten sehen sich selbst als Hauptopfer der „Kollateralschäden“, die durch den Druck der USA und der NATO verursacht werden.

Sind Welthunger und Zahlungsbilanzkrise eine bewusste US/NATO-Politik?

Am 3. Juni reiste der Vorsitzende der Afrikanischen Union, der senegalesische Präsident Macky Sall, nach Moskau, um zu planen, wie eine Unterbrechung des afrikanischen Nahrungsmittel- und Ölhandels vermieden werden kann, indem man sich weigert, zum Spielball der US/NATO-Sanktionen zu werden. Präsident Putin stellte fest, dass das Jahr 2022 so weit ist: „Unser Handel nimmt zu. In den ersten Monaten dieses Jahres wuchs er um 34 Prozent.“[4] Senegals Präsident Sall zeigte sich jedoch besorgt: „Die Anti-Russland-Sanktionen haben die Situation verschlimmert, und jetzt haben wir keinen Zugang zu Getreide aus Russland, vor allem zu Weizen. Und, was am wichtigsten ist, wir haben keinen Zugang zu Düngemitteln.

Die US-Diplomaten zwingen die Länder dazu, sich zu entscheiden, ob sie, wie George W. Bush es formulierte, „für uns oder gegen uns sind“. Der Lackmustest besteht darin, ob sie bereit sind, ihre Bevölkerungen zum Verhungern zu zwingen und ihre Wirtschaft aus Mangel an Nahrungsmitteln und Öl zum Erliegen zu bringen, indem sie den Handel mit dem eurasischen Kern der Welt – China, Russland, Indien, Iran und deren Nachbarn – einstellen.

Die westlichen Mainstream-Medien beschreiben die Logik hinter diesen Sanktionen als Förderung eines Regimewechsels in Russland. Man hoffte, dass die Blockierung des Verkaufs von Öl und Gas, Lebensmitteln und anderen Exporten den Rubelkurs nach unten drücken und Russland „zum Schreien bringen“ würde (so wie es die USA mit Allendes Chile versuchten, um die Voraussetzungen für ihre Unterstützung des Pinochet-Militärputsches zu schaffen). Der Ausschluss aus dem SWIFT-Bankenclearing-System sollte das russische Zahlungssystem und die Verkäufe stören, während die Beschlagnahme der im Westen gehaltenen russischen Devisenreserven in Höhe von 300 Milliarden Dollar den Rubel zum Einsturz bringen und die russischen Verbraucher daran hindern sollte, die westlichen Waren zu kaufen, an die sie sich gewöhnt hatten. Die Idee (die im Nachhinein so albern erscheint) war, dass die russische Bevölkerung aufbegehren würde, um dagegen zu protestieren, dass westliche Luxusimporte so viel mehr kosten. Aber der Rubel stieg eher, als dass er sank, und Russland ersetzte SWIFT schnell durch sein eigenes System, das mit dem von China verbunden war. Und Russlands Bevölkerung begann, sich von der aggressiven Feindseligkeit des Westens abzuwenden.

Offensichtlich fehlen in den Modellen der US-amerikanischen Denkfabriken für nationale Sicherheit einige wichtige Dimensionen. Aber war bei der Bekämpfung des weltweiten Hungers eine verdeckte und sogar noch größere Strategie im Spiel? Es sieht nun so aus, als ob das Hauptziel des US-Krieges in der Ukraine von Anfang an lediglich darin bestand, als Katalysator zu dienen, als Vorwand für die Verhängung von Sanktionen, die den weltweiten Handel mit Nahrungsmitteln und Energie unterbrechen würden, und diese Krise so zu bewältigen, dass die US-Diplomaten die Möglichkeit hätten, die Länder des Globalen Südens vor die Wahl zu stellen: „Eure Loyalität und neoliberale Abhängigkeit oder euer Leben – und dabei die nicht-weiße Bevölkerung der Welt „auszudünnen“, die Herrn Dimon und das WEF so beunruhigte?

Es muss die folgende Berechnung gegeben haben: Auf Russland entfallen 40 % des weltweiten Getreidehandels und 25 % des weltweiten Düngemittelmarkts (45 %, wenn man Weißrussland einbezieht). In jedem Szenario wäre einkalkuliert worden, dass die Preise in die Höhe schnellen würden, wenn eine so große Menge an Getreide und Düngemitteln vom Markt genommen würde, so wie es bei Öl und Gas der Fall war.

Zu den Störungen in der Zahlungsbilanz der Länder, die diese Rohstoffe importieren müssen, kommt noch hinzu, dass der Preis für den Kauf von Dollar steigt, mit dem sie ihre ausländischen Anleihegläubiger und Banken für fällige Schulden bezahlen. Die Straffung der Zinssätze durch die US-Notenbank hat dazu geführt, dass der US-Dollar gegenüber dem Euro, dem Pfund Sterling und den Währungen des globalen Südens immer teurer wird.

Es ist unvorstellbar, dass die Folgen für Länder außerhalb Europas und der Vereinigten Staaten nicht berücksichtigt wurden, denn die Weltwirtschaft ist ein vernetztes System. Die meisten Störungen bewegen sich im Bereich von 2 bis 5 Prozent, aber die heutigen US/NATO-Sanktionen weichen so weit von der historischen Entwicklung ab, dass der Preisanstieg deutlich über die historische Spanne hinausgehen wird. So etwas hat es in jüngster Zeit nicht gegeben.

Dies deutet darauf hin, dass das, was im Februar wie ein Krieg zwischen der Ukraine und Russland aussah, in Wirklichkeit ein Auslöser ist, der die Weltwirtschaft neu strukturieren soll – und zwar so, dass die Kontrolle der USA über den globalen Süden gesichert ist. Geopolitisch gesehen war der Stellvertreterkrieg in der Ukraine für die USA ein praktischer Vorwand, um Chinas Belt and Road Initiative (BRI) zu kontern.

Die Länder des Globalen Südens stehen vor der Wahl, entweder zu verhungern, indem sie ihre ausländischen Anleihegläubiger und Bankiers bezahlen, oder zu verkünden, dass dies ein Grundprinzip des internationalen Rechts ist: „Als souveräne Länder stellen wir unser Überleben über das Ziel der Bereicherung ausländischer Gläubiger, die Kredite vergeben haben, die aufgrund ihrer Entscheidung, einen neuen Kalten Krieg zu führen, fällig geworden sind. Was die destruktiven neoliberalen Ratschläge betrifft, die uns der IWF und die Weltbank gegeben haben, so waren ihre Sparpläne eher destruktiv als hilfreich. Deshalb sind ihre Kredite uneinbringlich geworden. Als solche sind sie abscheulich geworden.“

Die Politik der NATO hat den Ländern des Globalen Südens keine andere Wahl gelassen, als den Versuch der USA abzulehnen, den Globalen Süden mit Nahrungsmitteln in den Würgegriff zu nehmen, indem sie jegliche Konkurrenz durch Russland ausschalten und so den weltweiten Getreide- und Energiehandel monopolisieren. Der größte Getreideexporteur war der stark subventionierte US-Agrarsektor, gefolgt von Europas hochsubventionierter Gemeinsamer Agrarpolitik (GAP). Dies waren die wichtigsten Getreideexporteure, bevor Russland auf den Plan trat. Die Forderung der USA/NATO besteht darin, die Uhr zurückzudrehen, um die Abhängigkeit vom Dollarraum und seinen Satelliten der Eurozone wiederherzustellen.

Der implizite russische und chinesische Gegenplan

Damit die Weltbevölkerung außerhalb der USA/NATO überleben kann, ist ein neues Welthandels- und Finanzsystem erforderlich. Die Alternative ist eine weltweite Hungersnot für große Teile der Welt. An den Sanktionen werden mehr Menschen sterben, als auf dem ukrainischen Schlachtfeld ums Leben gekommen sind. Finanz- und Handelssanktionen sind ebenso zerstörerisch wie militärische Angriffe. Daher ist es moralisch gerechtfertigt, dass der Globale Süden seine souveränen Interessen über die Interessen derjenigen stellt, die die internationalen Finanz- und Handelssanktionen verhängen.

Erstens: Ablehnung der Sanktionen und Neuausrichtung des Handels auf Russland, China, Indien, Iran und die anderen Mitglieder der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ). Das Problem ist, wie man die Importe aus diesen Ländern bezahlen soll, vor allem wenn die US-Diplomaten die Sanktionen gegen diesen Handel verlängern.

Die Länder des Globalen Südens können auf keinen Fall Öl, Düngemittel und Lebensmittel aus diesen Ländern bezahlen und gleichzeitig die Dollarschulden begleichen, die das Erbe der von den USA geförderten neoliberalen Handelspolitik sind, die dem Protektionismus der USA und der Eurozone unterliegt. Daher besteht die zweite Notwendigkeit darin, ein Schuldenmoratorium – in der Tat eine Ablehnung – der Schulden zu erklären, die schlecht gewordene Kredite darstellen. Dieser Akt wäre vergleichbar mit der Aussetzung der deutschen Reparationen und der Inter-Ally-Schulden gegenüber den Vereinigten Staaten im Jahr 1931. Die heutigen Schulden des Globalen Südens können einfach nicht bezahlt werden, ohne dass die Schuldnerländer Hungersnöte und Austerität erleiden müssen.

Eine dritte Konsequenz, die sich aus diesen wirtschaftlichen Notwendigkeiten ergibt, ist die Ersetzung der Weltbank und ihrer pro-amerikanischen Politik der Handelsabhängigkeit und Unterentwicklung durch eine echte Bank für wirtschaftliche Beschleunigung. Zusammen mit dieser Institution gibt es eine vierte Konsequenz in Form des Geschwisters der neuen Bank: ein Ersatz für den IWF, der frei ist von Austeritäts-Junk-Economy und der Subventionierung amerikanischer Klientel-Oligarchien in Verbindung mit Währungsüberfällen auf Länder, die sich der Privatisierung und Finanzialisierung durch die USA widersetzen.

Die fünfte Voraussetzung ist, dass die Länder sich selbst schützen, indem sie einem Militärbündnis als Alternative zur NATO beitreten, um zu verhindern, dass sie zu einem weiteren Afghanistan, einem weiteren Libyen, einem weiteren Irak oder Syrien oder der Ukraine werden.

Das Haupthindernis für diese Strategie ist nicht die Macht der USA, denn sie hat sich als Papiertiger erwiesen. Das Problem ist ein Problem des wirtschaftlichen Bewusstseins und Willens.

Quellen:

  1. “Bill Gates has a warning about population growth,” World Economic Forum/Reuters, September 19, 2018. https://www.weforum.org/agenda/2018/09/africas-rapid-population-growth-puts-poverty-progress-at-risk-says-gates.
  2. Lananh Nguyen, “‘It’s a hurricane.’ Bank chiefs warn of a weakening economy,” The New York Times, June 1, 2022.
  3. Kristalina Georgieva, IMF Managing Director, “Facing Crisis Upon Crisis: How the World Can RespondApril 14, 2022. https://www.imf.org/en/News/Articles/2022/04/14/sp041422-curtain-raiser-sm2022.
  4. “Putin meets with African Union Chairperson at Sochi, June 3, 2022.” President Sall was accompanied by Moussa Faki Mahamat, Chairperson of the African Union Commission. http://en.kremlin.ru/events/president/news/68564. For a elated discussion on the sanctions see https://www.nakedcapitalism.com/2022/06/sanctions-now-weapons-of-mass-starvation.html.
Wird Sawsan Chebli Bundesinnenministerin?

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