Kategorie: Nachrichten
Was Graphenoxid und Nanotechnologie in Covid-Impfstoffen mit 5G zu tun haben – Interview mit Biostatistiker Ricardo Delgado Martin
Norwegen sammelt Detaildaten von jedem Einkauf und will sie unbefristet speichern
Der bekannte systemkritische Journalist Peter Immanuelsen, der sich in Sozialen Medien auch „Peter Sweden“ nennt, berichtet vom Datenhunger norwegischer Ämter. Mittlerweile werde jedes Lebensmittel, das man im Supermarkt kauft, protokolliert und die Daten an das SSB (Staatliches Statistisches Zentralbüro) übermittelt. Obwohl Norwegen kein EU-Mitglied ist, folgt es der Agenda zum gläsernen Bürger, die von Weltwirtschaftsforum („Great Reset“) und UN („Agenda 2030“) vorgegeben wird.
Am Beispiel Norwegen zeigt sich, wie gefährlich es ist, wenn man sich auf bargeldloses Zahlen einlässt. Im selben Moment wird man zum gläsernen Bürger, denn jeder Einkauf wird den elektronischen Zahlungsmitteln und damit einer Person zugeordnet. In Norwegen werden diese Daten nun gesammelt und ausgewertet. Damit kann der Staat im Prinzip für jeden Bürger genau feststellen, was er kauft und isst. Es geht dabei nicht nur um die Summe eines Einkaufs sondern im Detail um jede einzelne Rechnungsposition.
Immanuelsen schreibt:
„Stellen Sie sich das vor! Norwegen wird die Zahlungsdaten von Kartenzahlungen mit den Quittungen von Lebensmittelgeschäften verknüpfen, um genau herauszufinden, welche Art von Lebensmitteln die Menschen kaufen und wer sie kauft. Mit anderen Worten: Norwegen wird genau verfolgen, welche Art von Lebensmitteln die Bürger kaufen. Wir sprechen hier von einer neuen Stufe der staatlichen Kontrolle.“
The Norwegian state wants to know the food purchases of citizens.
They actually want to track what food people ate for lunch by collecting their card payment data.
Remember when this was called a crazy conspiracy theory? https://t.co/f0wW02jrAo
— PeterSweden (@PeterSweden7) June 4, 2022
Stark vereinfacht wird die Datenerfassung, indem das Kartenterminal-Unternehmen „Nets“ die Daten direkt an das Statistikamt weiterschicken muss. Etwa 80 Prozent der Kartenzahlungen in Lebensmittelgeschäften in Norwegen werden über dieses Unternehmen abgewickelt.
„Eine Verknüpfung mit Zahlungsvorgängen, die mit Debitkarten und Lebensmittelgeschäftsbelegen durchgeführt werden, ermöglicht es SSB, Zahlungsvorgänge und Belege bei über 70 Prozent des täglichen Lebensmitteleinkaufs zu verknüpfen“, erklärte das SSB selbst auf der Internetseite.
Der Norwegische Staat will alle Einkäufe verfolgen. Das sind enorme Datenmengen. Das staatliche Statistikamt wird jeden Tag 2,4 Millionen Belege und jährlich etwa 1,6 Milliarden Kartentransaktionen sammeln. Die Daten sollen auch nicht wieder gelöscht werden. Die zu dieser Form der automatisierten Datenherausgabe gezwungenen Unternehmen kritisieren teilweise die Vorgangsweise. Das Zahlungsunternehmen NETS sieht das Tracking der Kunden und ihrer Einkäufe als problematisch und aufdringlich an, die Lebensmittelkette NorgesGruppen will Beschwerde einreichen. Man geht davon aus, dass Datenschutzbestimmungen verletzt wurden.
Neben Lebensmittelkäufen sollen auch Zahlungsdaten, die mit Gesundheitsdienstleistungen zusammenhängen, gesammelt und gespeichert werden. Immanuelsen beschreibt einen Staat, der die totale Kontrolle über das Leben der Menschen erringen möchte. Wir sollten bei jeder politischen Initiative, die Bargeldverbot verlangt, sehr gut hinsehen und hinhören. Denn diese Maßnahmen werden nicht nur Norwegen betreffen.
Hambach: „Demokratiefest“ unter Ausschluss der Bevölkerung

Von MANFRED ROUHS | Das Hambacher Schloss hat eine bewegte Geschichte. Hier formierte sich 1832 die deutsche Demokratie- und National-Bewegung, die das 1806 als Folge militärischer Niederlagen gegen Napoleon formal aufgelöste Deutsche Reich unter veränderten Voraussetzungen neu beleben wollte: Als demokratischer und sozialer Rechtsstaat. Die moderne Republik der Deutschen, deren Vordenker 1817 auf der Wartburg […]
Massaker auf dem Platz des Himmlischen Friedens 1989: Das Massaker, das es gar nicht gab
Eine technische Analyse von Habecks „Osterpaket“ zum schnelleren Ökostromausbau! Ohne Kohle- oder Kernkraftwerke gehen bald die Lichter aus
Dr.-Ing. Erhard Beppler
Fazit
Die permanenten Wandlungen der auf der Welt einzigartigen deutschen Energiewende seit 2000 sind kaum noch nachvollziehbar.
Gelangte man im Jahre 2020 noch zu der Erkenntnis, dass die Energiewende ohne Stromspeicher (nachts bei Windstille) nicht funktionieren kann, so erfand man flugs die H2-Technologie nicht nur als Retter des Stromspeicherproblems sondern auch als Lösung für die CO2-Neutralität für alle Sektoren.
Aber schnell wurde klar, dass die dafür erforderlichen hohen H2-Mengen zum Problem werden und schon wurde als Ersatz für die H2-Lösung die vorübergehende Erdgaslösung ausgerufen.
Aber der Ukraine-Krieg torpedierte auch diese Lösung, so dass nun am 06.04 2022 ganz bescheiden in Habecks „Osterpaket“ die Klimaneutralität zunächst nur für die Stromerzeugung präsentiert wurde mit einer Stromerzeugung von 80% über Wind und Sonne in 2030 mit 115 Gigawatt (GW) über Wind (davon 30 GW über Wind offshore) und 215 GW über Sonne.
Dabei vergaß man, dass die Stromerzeugung über Wind und Sonne praktisch zwischen null und fast der installierten Leistung von 115+215 = 330 GW schwanken kann mit einer täglichen mittleren effektiven Leistung von 53,3 GW.
Das bedeutet, dass die Hälfte der 53,3 GW – nämlich 26,7 GW – mit Hilfe der H2O-Elektrolyse in H2 aufgespalten werden muss mit anschließender Verstromung des H2 (bei einem Wirkungsgrad von insgesamt 40%) , um die unterhalb von 26,7 GW fehlende Leistung wieder auszugleichen.
Diese dafür aufzubringende Energieleistung errechnet sich bei einem hoch angesetzten Wirkungsgrad von 40% zu im Mittel 40 GW (aus 26,7 x 1,5 = 40 GW), so dass diese 53,3 + 40 = 93,3 GW leistungsmäßig täglich in 2030 aufgebracht werden müssten (oder täglich 1268+952 = 2220 GWh).
Da bei dem jetzigen Stand der Technik in 2030 diese 40 GW nicht über H2-Kraftwerke aufgebracht werden können (der Umbau von Gaskraftwerken in H2-Kraftwerke wird gerade diskutiert, H2-Speicher sind auch nicht vorhanden), müssen dafür 40 Kohle- oder Kernkraftwerke herhalten, um den Strombetrieb aufrecht zu erhalten.
Aber selbst dieser Lösungsansatz kann nur bedingt funktionieren, da
a) an manchen Tagen in wenigen Stunden die über Wind und Sonne erzeugte Stromleistung gegen null gehen kann, was bei einer Schwankung des täglichen Spitzenstrombedarfes zwischen etwa 40 und 70 GW z. B. bei einer geforderten Leistung von 70 GW Leistungen für die H2O-Elektrolyse und Verstromung des H2 nicht mehr 40 GW sondern 70/2 x 1,5 = 52,5 GW oder in Summe 70 + 52,5 = 122,5 GW aufgebracht werden müssten.
Mangels H2-Kraftwerke und H2-Speicher müssten dann in 2030 etwa 122 Kohle- oder Kernkraftanlagen herhalten, die in wenigen Stunden leistungsbereit sein müssten.
b) bei einer installierten Leistung über Wind und Sonne in 2030 von 330 GW Leistungsschwankungen von bis zu 30 GW/Stunde auftreten können (Stromüberschuss-wie Stromunterschuss), die durch die vermehrt aufzubringende Leistung für die H2O-Elektrolyse mit anschließender Verstromung von 30/2 X 1,5 = 23,5 GW ausgeglichen werden müssten, was in Summe einer aufzubringenden stündlichen Leistung von 30 + 23,5 = 53,5 GW entspräche, die wiederum über Kohle- oder Kernkraftwerke beigestellt werden müssten.
Über diese hoffnungslosen Vorstellungen in Habecks „Osterpaket“ zum schnelleren Ökostromausbau sollen schließlich in 2035 100% erneuerbare Energien auf dem Weg zur CO2-Neutralität eingesetzt werden, obwohl der menschlich verursachte CO2-Anstieg in der Atmosphäre in den letzten 11 Jahren nur bei 2% lag, der Anteil der natürlichen Einflüsse bei 98%.
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Einleitung
Seit dem Start der Energiewende im Jahre 2000 sind diverse Änderungen vollzogen worden.
Im Jahre 2020 gelangte man zu der Erkenntnis, dass die Energiewende ohne Stromspeicher nicht funktionieren kann – die H2-Technologie als Retter der Stromspeicherproblematik wurde ausgerufen.
Bereits 2021 wurde die Ausweitung der H2-Technologie auf alle Sektoren (Strom, Verkehr, Industrie (Chemie, Stahl, Zement, Gebäude, Landwirtschaft und Abfallwirtschaft) propagiert. (1)
Aber die erforderlichen hohen H2-Mengen brachten dann vorübergehend die Lösung des Stromspeicherproblems über Erdgas ins Gespräch.
Am 12.05.2021 beschloss dann das Bundeskabinett nach einem nicht nachvollziehbaren Urteil des Bundesverfassungsgerichtes – wegen der angeblich nicht präzise genug festgelegten CO2-Massnahmen zur Absenkung des CO2-Ausstosses nach 2030 – einen schnelleren Umbau der Stromversorgung: Klimaneutralität bereits in 2045, Minderung der CO2-Emissionen bis 2030 auf 65% gemessen an 1990.
Aber schon am 06.04.2022 wurde durch den Druck der Ereignisse (Ukraine-Krieg) wegen einer nicht gesicherten Gasversorgung eine weitere Energiewende beschlossen – Habecks „Osterpaket“ 2022 – mit dem Ziel eines schnelleren Ausbaus der alternativen Energien bei der Stromerzeugung bis zunächst 2030 mit 80%, bis 2035 werden 100% angesetzt.
Die führenden westlichen Industrienationen (G7) beschlossen am 27.05 2022 in Berlin eine ähnliche Beschleunigung des Ökostromausbaues.
Wohlgemerkt geht es im „Osterpaket“ nur um die Klimaneutralität bei der Stromerzeugung und nicht um den Gesamtprimärenergieverbrauch, bei dem der Anteil von Wind und Sonne nur etwa 5% ausmacht.
Im Folgenden wird der Machbarkeit dieses „Osterpaketes“ nachgegangen. Fragen zur Verfügbarkeit von Rohstoffen, etc. werden nicht behandelt.
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Habecks „Osterpaket“ 2022
Der Bundeswirtschafsminister nimmt den Ukraine-Krieg zum Anlass, die Abhängigkeit von russischem Erdgas durch einen Ausbau der alternativen Energien zu senken.
Im „Osterpaket“ vom 06.04 2022 geht es darum, sich zunächst von russischen fossilen Energieimporten unabhängig zu machen und dann von fossilen CO2-Trägern generell.
Das 600-Seiten starke Konvolut umfasst Änderungen u.a. im EEG, im Windenergie-auf- See-Gesetz (WindSeeG), im Energiewirtschaftsgesetz (EnWG), im Bundesbedarfsplangesetz (BBPlG) und im Netzausbaubeschleunigungsgesetz Übertragungsgesetz (NABEG).
Die Koalition beabsichtigt in 2030 eine Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen (Wind und Solar) von 80%.
In 2035 werden annähernd 100% angestrebt, 10 Jahre später möchte Deutschland CO2 neutral sein (5 Jahre vor der EU).
Jedes Jahr sollen Windkraftanlagen von 10 GW entstehen, d.h. in 2030 mindestens 115 GW am Netz.
Die Bundesländer sollen 2% ihrer Flächen für Erneuerbare bereit stellen.
Die Solarenergie soll von z.Z. 59 auf 215 GW in 2030 ausgeweitet werden.
Der Netzausbau soll beschleunigt werden.
Offshore-Anlagen sollen in 2030 mit 30 GW am Netz sein.
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Stromleistungsbetrachtung für 2030
Werden die im „Osterpaket“ genannten, für 2030 vorgesehenen Anteile der erneuerbaren Energien in die Bruttostromerzeugung eingerechnet, so ergeben sich unter Berücksichtigung der Nutzungsgrade für Wind offshore, Wind onshore und Solar die in Tafel 1 ausgewiesenen effektiven Stromleistungen von 53,3 GW.
| 2019 | 2021 | 2030 | ||||||||
| TWh | % | GW eff. | GW inst. | GW inst. | Nutzung % | GW eff. | GW inst. | Nutzung % | GW eff. | |
| Braunkohle | 113 | 18,7 | 12,9 | |||||||
| Steinkohle | 56 | 9,2 | 6,4 | |||||||
| Kern | 74 | 12,2 | 8,4 | |||||||
| Erdgas | 91 | 15 | 10,4 | |||||||
| Öl | 5 | 0,8 | 0,6 | |||||||
| Summe konv. | 339 | 55,6 | 38,7 | |||||||
| Wind offshore | 102 | 16,8 | 8 | 8 | 35 | 2,8 | 30 | 35 | 10,5 | |
| Wind onshore | 24 | 4 | 53 | 56 | 25 | 14 | 85 | 25 | 21,3 | |
| Solar | 46 | 7,6 | 49 | 59 | 10 | 5,9 | 215 | 10 | 21,5 | |
| Summe fluk. | 172 | 28,4 | 19,6 | 110 | 123 | 17,8 | 22,7 | 330 | 16,1 | 53,3 |
| Biomasse | 44 | 7,3 | ||||||||
| Wasserkraft | 19 | 3,1 | ||||||||
| Sonstige | 26 | 4,3 | ||||||||
| Hausmüll | 6 | 1 | ||||||||
| Summe nicht fluk. | 95 | 15,7 | 10,8 | 10,8 | ||||||
| Summe ges. | 606 | 100 | 69,1 | 64,1 | ||||||
| Stromexport | 75 | |||||||||
| Stromimport | 38 | |||||||||
| Stromexportsaldo | -37 | -4,2 | ||||||||
| 569 | 64,9 |
Tafel1
Wird die für 2030 aus den alternativen Energien errechnete Stromerzeugung ergänzt durch die Bruttostromerzeugung aus den nicht fluktuierenden erneuerbaren Energien von 10,8 GW (Tafel 1), so ergibt sich eine mittlere Stromleistung von 53,3+10,8 = 64,1 GW. Verglichen mit der vor Corona in 2019 eingestellten mittleren Stromleistung von 69,1 GW fehlen dann 5 GW, die in 2030 über konventionelle Stromerzeuger abgedeckt werden müssten.
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Die ohne Stromerzeugung über Gas, Kohle und Kernenergie erforderliche Anwendung der H2-Technologie zur Lösung des Speicherproblems bei ausschließlicher Stromerzeugung über Wind und Sonne
Die im „Osterpaket“ vorgesehene beschleunigte Umstellung der Stromerzeugung auf nur Wind und Sonne kann nur erfolgen, wenn – ohne einen möglichen Rückgriff auf Gas, Kohle oder Kernenergie – das Stromspeicherproblem über die Anwendung von H2 gelöst werden kann.
Die H2-Anwendung ist in einer früheren Arbeit abgehandelt worden (1) und soll hier wegen seiner Komplexität im Rahmen der Beschreibung des „Osterpakets“ noch einmal diskutiert werden.
Im Jahre 2030 muss der durch die Fluktuation der Stromerzeugung über Wind und Sonne zwischen 64,1 GW und 330 GW (Tafel 1) anfallende Strom über eine H2O-Elektrolyse in H2 umgewandelt werden mit anschließender Verstromung, um den so entstandenen Strom für die fehlende Leistung zwischen 10,8 und 64,1 GW wieder einspeisen zu können. (Schematische Darstellung Bild 1: die über dem Mittelwert von 40 GW anfallende Stromleistung muss über Speicher gesammelt und unterhalb der mittleren Leistung von 40 GW wieder eingespeist werden – hier anstelle von Gas).

Bild 1: Schematische Darstellung der durchzuführenden Stromspeicherung
Für die Bemessung des Speichers gilt dann zunächst:
Speichervolumen GW = GW aus (Wind+Sonne)/2 (Gleichung 1)
= (64,1-10,8)/2 = 26,7 GW
Bei einer jährlichen Stromerzeugung von 600 000 GWh oder 1644 GWh/Tag entsprechen 26,7 GW dann 635 GWh/Tag, die über die H20-Elektrolyse in H2 mit anschließender Verstromung umgewandelt werden müssten
Aber für das Speichervolumen von 26,7 GW muss dann das 4-Stufen-Verfahren für die H2O- Elektrolyse mit anschließender Verstromung angewandt werden: (1)
– Stufe 1: Stromerzeugung über Wind und Sonne (aus Überschussstrom)
– Stufe 2: H2O-Elektrolyse mit Wirkungsgrad 70%
– Stufe 3: H2-Speicherung in einem Netz mit Verlusten von 10%.
– Stufe 4: H2-Verbrennung mit Rückverstromung, Wirkungsgrad 60%
Der Wirkungsgrad ist mit 40 % bewusst günstig angesetzt worden. Die Verlustbetrachtungen für dieses 4-Stufen-Verfahren von 40% bedeuten für die Berechnung der Energieaufwendungen für die Lösung des Speicherproblems über die H20-Elektrolyse mit anschließender Verstromung des H2 die Erweiterung der Gleichung 1 zunächst wie folgt:
Speicher (Elektrolyse, Verstromung) = GW aus (Wind+Sonne)/2/0,4
oder = GW aus (Wind+Sonne)/2 x2,5
bzw. = (64,1-10,8)/2×2,5 GW oder 66,7 GW
Diese Stromleistung muss nun bewegt werden zur Lösung des Speicherproblem. Da aber die Leistung aus (Wind+Sonne)/2 über den Überschussstrom bereits eingebracht worden ist (26,7 GW), errechnet sich die zusätzlich aufzubringende Leistung zur Lösung des Speicherproblems über die H2O-Elektrolyse+Verstomung zu
Speicher (Elektrolyse, Verstromung) = 66,7-26,7 = 40 GW
oder allgemein = GW aus (Wind+Sonne)/2 x 1,5 (Gleichung 2 )
oder für 2030 zu = (64,1-10,8)/2×1,5 = 40 GW.
Somit liegt dann die insgesamt in 2030 aufzubringende mittlere Stromleistung einschließlich der H2-Technologie mit H2O-Elektrolyse mit anschließender Verstromung bei:
53,3 GW (Tafel 1) ((davon 26,7 GW für Speicher)
40,0 GW (Mehraufwand für Speicherung über Elektrolyse+ Verstromung)
92,3 GW
Das entspricht einer täglich aufzubringenden Energie von
1268 GWh (aus Wind+Sonne)
952 GWh (Mehraufwand für Elektrolyse und H2-Verstromung)
2220 GWh
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) prüft z. Z. die Umrüstung von Gasturbinen in Kraftwerken auf den Betrieb mit klimaneutralem H2.
Das Steinkohlekraftwerk Gelsenkirchen-Scholven des Versorgers Uniper SE soll bis Herbst 2022 durch den Bau einer Gas- und Dampf-Anlage (GuD) umgestaltet werden. Diese wird dann bis 2030 von der Befeuerung mit Erdgas auf die Nutzung von grünem H2 umgestellt werden.
Es sind also weder ausreichende H2-Kraftwerke noch H2-Speicher für 2030 in Sicht.
Die in 2030 für den Mehraufwand an Energie für die Speicherung über die H2O-Elektrolyse mit der Verstromung des H2 erforderliche Leistung von 40 GW müssten dann ohne H2-Kraftwerke in 2030 ständig etwa 40 Kohle- oder Kernkraftwerke im Einsatz stehen bei einer angesetzten Leistung von 1 GW je Kraftwerk.
In den Plänen des „Osterpakets“ werden also ahnungslos eine zu installierende Anzahl von Wind- und Solarkapazitäten angegeben (330 GWinst. entsprechend 53,3 GWeff.) ohne Berücksichtigung der Tatsache, dass die Hälfte der angegebenen Stromleistung über Wind und Sonne für eine H2O-Elektrolyse mit anschließender Verstromung des H2 gespeichert werden muss (53,3 GWeff./2 = 26,7 GWeff), für die eine Leistung von 40 GW wiederum über Kohle- oder Kernkraftwerke beigestellt werden müssten. Dafür wird die z.Z. vorgehaltene Netzreserve nur einen Bruchteil beisteuern können.
Bei diesen Fehlleistungen ist es müßig, den Energieaufwand für eine 10-tägige Windflaute im Winter zu diskutieren.
In einer früheren Ausarbeitung waren diese angewandten Berechnungen bei dem Stand der Energiewende in der ersten Hälfte 2021 für alle Sektoren durchgeführt worden (ohne Landwirtschaft) mit dem Ergebnis eines effektiven Strombedarfes von 454 GW bei einer zu installierenden Leistung von etwa 1800 GW. (1) Da für die Darstellung dieser Stromleistungen über Wind und Sonne erhebliche Flächen zur Verfügung stehen müssen und bei der gegebene Fläche Deutschlands nur Bruchteile dieser Leistungen in Deutschland hergestellt werden könnten, sind z.Z. mit dem Ausland eine Reihe von H2-Projekten in der Startphase.
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Entwicklung der Stromleistung über Wind und Sonne von 2010 bis 2021 sowie Beispiele für tägliche Schwankungsbreiten
Bild 2 zeigt die Entwicklung der Leistung der installierten Windanlagen von 2010-2021,
Bild 3 die von Wind und Sonne mit ihren ausgeprägten Schwankungsbreiten, die im gegebenen Stromversorgungsnetz bewältigt werden müssen. (2)

Bild 2: Schwankungsbreiten der Windstromerzeugung von 2010 bis 2021

Bild 3: Schwankungsbreiten der Stromerzeugung über Wind+Solar von 2010 bis 2021
Die Schwankungsbreiten reichen bei Wind von praktisch null GW bis zeitweise nahe an die installierten Leistungen.
Die Bilder 4 und 5 zeigen die täglichen Schwankungsbreiten der Stromleistungen von Wind und Sonne von Juni und Dezember 2021, den schwankenden Strombedarf sowie den vom Stromangebot abhängigen Börsenstromwert in EURO/MWh.(3,4)

Bild 4: Tägliche Schwankungsbreiten der Stromleistungen über Wind und Sonne im Juni 2021 sowie die Strombedarfsentwicklung

Bild 5: Tägliche Schwankungsbreiten der Stromleistungen über Wind und Sonne im Dezember 2021 sowie die Strombedarfsentwicklung
Der Stromleistungsbedarf (Last) fällt stets nachts und an den Wochenenden ab.
Bemerkenswert ist in Bild 4, dass bei den in 2021 installierten Wind- und Solarleistungen von etwa 123 GW die täglichen Werte bereits an den Stromleistungsbedarf heranreichen. Ähnliches gilt für Bild 5.
Bei weiterer Zunahme der installierten alternativen Leistungen müssten dann die überschießenden Leistungen ohne Gas- Kohle- oder Kernkraftwerke bereits in H2 umgewandelt werden mit anschließender Verstromung.
Bei einem Anstieg der in 2030 vorgesehenen installierten Wind- und Solaranlagen auf 330 GW – entsprechend einem Anstieg etwa um den Faktor 3 gegenüber 2021- würden die Stromleistungsspitzen dann bis über 150 GW ansteigen, die jeweils über die H2-Herstellung mit anschließender Verstromung über wenige Stunden aufgefangen werden müssten, egal ob die H2-Herstellung in Deutschland oder im Ausland erfolgt, wohlwissend, dass die H2O-Elektrolyse nur kontinuierlich arbeiten kann.
Die Stromleistungslücke von 66,5-2,1 = 64,4 GW am 21.12 2021 (Bild 5) müsste dann in 2030 ohne Gas- Kohle- und Kernkraftwerke auch über die H2-Erzeugung mit anschließender Verstromung ausgeglichen werden. Aber die H2-Kraftwerke sind – wie ausgeführt – nicht vorhanden, so dass wiederum auf Kohle- oder Kernkraftwerke zurückgegriffen werden müsste.
Es gilt dann nach Gleichung 2 für die aufzubringende Leistung für die H2O-Elektrolyse mit H2-Verstromung: (66,5-1,2)/2 x 1,5 = 48,3 GW
Es müssten dann 64,4 + 48,3 = 112,7GW
in wenigen Stunden aufgebracht werden über den Einsatz von etwa 112 Kohle-/Kernkraftwerken.
Es ist unter diesen Bedingungen eigentlich müßig darauf hinzuweisen, dass zur Aufrechthaltung einer sicheren Stromerzeugung die erzeugte Stromleistung ständig im Gleichgewicht mit der von den Verbrauchern vorgegebenen Stromleistung stehen muss.
6. Langzeitbetrachtungen der Entwicklung der Positiv/Negativ-Änderungen der stündlichen Einspeiseleistung von Wind und Sonne
Die stündlichen Positiv-Änderungen (Stromüberschuss) wie die Negativ-Änderungen (Stromunterschuss) nehmen von 2011-2021 mitsteigenden installierten Leistungen über Wind und Sonne von 50 auf 123 GW erwartungsgemäß zu (Bild 6).(5) Lagen die stündlichen Stromüberschüsse wie Unterschüsse in 2011 noch bei bis zu 3 GW, so stiegen sie bis 2021 auf etwa 10 GW an.

Bild 6: Entwicklung der stündlichen Änderungen des Stromüberschusses wie des Stromunterschusses von 2011 bis 2021
Nun soll die Stromleistung über Wind und Sonne bis 2030 von etwa 123 GW auf etwa 330 GW angehoben werden, was in etwa einem Anstiegsfaktor von 3 entspricht.
Wird der Faktor 3 für die in 2030 zu erwartenden Stromüberschüsse wie Unterschüsse angewandt, so ergeben sich die in Bild 7 dargestellten Ergebnisse: die stündlichen Abweichungen (Stromüberüberschuss wie Stromunterschuss) steigen in 2030 bis etwa 30 GW/Stunde an.

Bild 7: Entwicklung der stündlichen Änderungen des Stromüberschusses wie des Stromunterschusses bei Anpassung an den Anstieg der Zunahme der erneuerbaren Energien bis 2030
Nach Gleichung 2 gilt dann für die stündlich aufzubringende Leistung für die Elektrolyse und H2-Verstromung
30/2 x 1,5 = 22,5 GW.
Es müssten also 30+ 22,5 = 52,5 GW stündlich aufgebracht werden.
Das entspräche dann der stündlichen Leistung von etwa 53 Kohle- oder Kernkraftwerken – ein hoffnungsloses Vorhaben.
Selbst wenn in 2030 der Bau von H2-Kraftwerken abgeschlossen wäre, so wären – da von dem Umbau von Gaskraftwerken ausgegangen wird, die im Mittel bei einer Leistung von etwa 0,5 GW liegen – mehr als 100 H2-Kraftwerken erforderlich.
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Schlussbetrachtung
Die Darstellung der von der neuen Bundesregierung im „Osterpaket“ vorgestellten Energiewende ist nicht durchführbar, der dahinter stehende Mangel an technischem Verständnis erschreckend. Ohne einen erheblichen ständigen Leistungsanteil an Kohle- oder Kernkraftwerken ist diese im „Osterpaket“ vorgestellte Umstellung auf Wind und Sonne nicht machbar.
Die immer wieder diskutierte Möglichkeit der Stromspeicherung über Batterien im Stile der Big Battery von Victoria in Australien scheitert an der Größe der hier erforderlichen Stromspeicher.
Aber eine weitere Betrachtung muss hier zwingend Berücksichtigung finden:
Das IPCC geht in seinen Modellbetrachtungen zum Einfluss von CO2 auf das Klima von einem ausschließlichen anthropogenen CO2-Anstieg in der Atmosphäre aus.
In einer rein stofflichen Betrachtung des CO2-Anstieges der Atmosphäre über die weltweiten gemessenen Kohlenstoffverbräuche von 2010 bis 2021 stellt sich jedoch heraus, dass bei einem CO2-Gehalt der Atmosphäre von 410 ppm (0,041%) in 2021 der jährliche anthropogene CO2-Anstieg von 2010 bis 2021 lediglich bei 0,039 ppm/a liegt und nicht nach der Aussage des IPCC bei 2 ppm/a. (Im Übrigen liegt der Anteil Deutschlands bei 2% von 0,039 ppm/a nämlich 0,00078 ppm/a – nicht messbar). (6) Das bedeutet, dass der Anstieg des CO2-Gehaltes der Atmosphäre von 2010-2021 etwa zu 2% über anthropogene CO2-Anstiege erfolgt, 98% über natürliche Einflüsse.
Erwartungsgemäß liegen die vom IPCC veröffentlichen Modellergebnisse meilenweit von der Wirklichkeit entfernt.
Alle CO2-Minderungsmassnahmen einschließlich ihrer Bepreisung machen keinen Sinn und tragen nur zur Verteuerung bei.
Der Gedanke, die Kohlekraftwerke (nicht zuletzt auch wegen ihrer „Schwarzstartfähigkeit“) zu schließen, entbehren vor dem genannten Hintergrund nicht nur jeder Grundlage, sondern es führt schon sehr bald bei der zwangsläufig abnehmenden Stromversorgungssicherheit zu einem Niedergang der deutschen Industrie.
Bereits am 14.08.2021 kam es zu einem Beinahe-Blackout. An diesem Tag speisten die Solaranlagen 30 GW in das Stromnetz bei einer Stromnachfrage von 50 GW.
Aber die Sonne geht nun mal unter, hier mit der Folge, dass plötzlich 30 GW fehlten und zahlreiche Kohlekraftwerke angeworfen werden mussten, stromintensive Industrien und Stromgroßverbraucher wurden vom Netz genommen, das Ausland konnte zum Glück helfen – und das Alles bei einer Solarinstallation von 59 GW und nicht von 215 GW in 2030.
Wenn nun ein Biolandwirt unter Mithilfe von Greenpeace vor dem Landgericht Detmold klagt, der Klimawandel raube ihm seine Existenz und dafür VW mit seinen Verbrennungsmotoren eine Mitschuld gibt mit der Forderung, dass VW in 2030 keine Verbrennungsmotoren mehr verkauft (ähnliche Fälle sind von der „Deutschen Umwelthilfe“ und BMW bekannt), so macht diese Unkenntnis nur noch sprachlos.
Im Übrigen wurde die Bundesregierung nach einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes bereits in 2021 zu einer Verschärfung der Maßnahmen zum schnelleren Abbau der CO2-Emissionen mit Erfolg aufgefordert (vgl. Kapitel 1).
Es stellt sich die Frage, wie diesem Chaos ein Ende bereitet werden kann oder muss Deutschland erst den Status eines mittelalterlichen Unternehmens annehmen mit all seinen Windmühlen, bevor sich die Sachkenntnis gegen diese geradezu religiösen Vorstellungen durchsetzt.
- Quellen
1.Beppler, E.: „Die Anwendung der H2-Technologie in allen Sektoren verschlingt unlösbare Mengen an Energie und Flächen“; EIKE, 14. 07. 2021
2. Schuster, R.: Mitteilung vom 04.01.2022
3. Schuster, R.: Mitteilung vom 02.07 2021
4. Schuster, R.: Mitteilung vom 02.01.2022
5. Schuster, R.: Mitteilung vom 09.12.2021
6. Beppler, E.: „Zur (absurden) Meinung des IPCC, der CO2-Anstieg sei ausschließlich menschengemacht“; EIKE, 11.04. 2022
Mein besonderer Dank geht an Herrn Schuster, der mit seinen ausgezeichneten Darstellungen stets einen schnellen Einblick in die Schwächen dieser Energiewenden gestattet.
Putin über die Gründe für die Lebensmittel- und Energiekrise: „Eine einfach dumme Politik“
Totales Chaos: 9 Euro-Ticket bereits jetzt gescheitert
(David Berger) Das erste 9-Euro-Ticket-Wochenende ist da. Und keiner kann mehr leugnen: Das Chaos ist perfekt. Komplett überfüllte, verspätete Züge, manche fahren gar nicht. Die Bahnsteige ebenfalls brechend voll – alles erinnert an Situationen, die wir aus ganz anderen Ländern kennen, die freilich Peter Scholl-Latour bereits vor einigen Jahrzehnten auf uns zukommen sah.
Der Beitrag Totales Chaos: 9 Euro-Ticket bereits jetzt gescheitert erschien zuerst auf Philosophia Perennis.
Südgrenze Ungarn: Migranten errichten Waffendepots
Die Migranten-Situation an der ungarisch-serbischen Grenze wird immer prekärer: Wie der seit 30 Jahren in Ungarn lebende österreichische Journalist Elmar Forster berichtet, legen Migranten im Grenzgebiet Waffendepots an. Bei den Waffen, vor allem Kalaschnikows, soll es sich um Restbestände aus dem Jugoslawien-Krieg handeln. Den von Forster zitierten ungarischen Quellen zufolge werden die Waffen u.a. von afghanischen und afrikanischen Banden auf serbischer Seite gehortet. Hier nächtliche Video-Impressionen von der Südgrenze Ungarns.
Lauterbach scheitert mit Erziehungsversuch: Anders als das Volk lassen Politiker sich nicht belehren
Während einer Videokonferenz zur Gesundheitsministerkonferenz gab es einen Vorfall, der schon possenartige Züge aufweist: Der Gesundheitsminister erteilte seiner Hamburger Kollegin eine unwillkommene Ernährungsberatung wegen des Verzehrs eines Schokoriegels – und provozierte damit den Widerstand weiterer Kollegen. Während die Minister sich nicht vorschreiben lassen wollen, was sie zu essen haben, soll die Bevölkerung sich den Umerziehungsmaßnahmen der Ampel – allen voran den Grünen – beugen…
Wie die „Bild“ berichtete, soll die Hamburger Gesundheitssenatorin Melanie Leonhard (SPD) kürzlich in einer Videokonferenz der Gesundheitsminister einen KitKat-Schokoriegel gegessen und damit den Unmut von Gesundheitsminister Karl Lauterbach auf sich gezogen haben. Dieser erteilte seiner Kollegin eine Rüge wegen der gesundheitsschädlichen Inhaltsstoffe des Riegels. Diese Belehrung erzeugte Widerstand bei den Länderkollegen und so ließ die Retourkutsche für Lauterbach nicht lange auf sich warten: Bei einer darauf folgenden Videokonferenz verspeisten gleich mehrere Minister demonstrativ Süßigkeiten oder tranken zuckerhaltige Getränke. Vielleicht hat „Oberlehrer“ Lauterbach ja daraus etwas gelernt und hält sich in Zukunft mit seinen Zurechtweisungen etwas zurück – auch wenn er für seine Unbelehrbarkeit mittlerweile bekannt sein dürfte.
Minister blocken ab – doch die Bevölkerung soll sich beugen?
Diesen Vorfall kann man belächeln oder sich fragen, ob die beteiligten Damen und Herren in der Regierung oder eher im Kindergarten zu verorten sind, aber er spiegelt auch den Zeitgeist wider: Die Regierenden möchten der Bevölkerung mit immer mehr Verboten, Be- und Einschränkungen vorschreiben, wie sie zu leben hat.
Bereits kurz nach Amtsantritt Ende 2021 ließ der grüne Landwirtschaftsminister Cem Özdemir verlauten, dass er mehr Bio-Lebensmittel auf den Markt bringen wolle und die Lebensmittelpreise steigen müssten. Wie Geringverdiener dies stemmen sollen, ließ er offen. Letztlich ist das nur eine weitere Erziehungsmaßnahme für die Bürger, unter dem Deckmantel von angeblichen Verbesserungen für Bauern, Tierwohl und „Klima“. Außerdem will die Ampelregierung auf Betreiben der Grünen eine Zuckersteuer auf besonders süße Getränke einführen – das ist doch ganz auf der Linie von Karl Lauterbach. Sollte nicht jeder Mensch selbst entscheiden, was und wie viel er essen möchte?
Diese Website bietet übrigens einen interessanten Überblick darüber, was die GrünInnen schon alles verbieten wollten und wollen. Aktuell enthält die Liste stolze 99 Einträge…
Neue Informationen über US-Biowaffenprogramme in der Ukraine – Teil 2

Am 2. Juni fand in der Gesellschaftskammer der Russischen Föderation eine Konferenz zum Thema der Biowaffenprogramme der USA in der Ukraine statt. Ich zeige zwei der dort präsentierten Arbeiten in zwei Artikeln. In diesem zweiten Artikel werde ich meine eigene Präsentation veröffentlichen, denn ich habe aufgrund meiner Arbeit an dem Buch „Inside Corona“ Zugriff auf […]
Warum der Windrad-Irrsinn unser Leben noch teurer machen wird!
Unter dem Vorwand des Ukraine-Krieges will Klimaminister Robert Habeck („Grüne“) den Windrad-Irrsinn und den Solar-Wahn massiv beschleunigen, um die sogenannten Klimaschutzziele zu erreichen. Eine Milchmädchenrechnung in vielerlei Hinsicht!
Mitunter hat man den Eindruck, dass den „Grünen“ der Krieg in der Ukraine wie gerufen kommt. Lässt sich doch trefflich mit dem propagandistischen Scheinargument der Unabhängigkeit von russischen Öl- und Gas-Importen ein großer Teil der Wähler hinter die ökosozialistische Fichte führen.
Mal abgesehen davon, dass die „Erneuerbaren“ wegen ihrer hohen Wetterabhängigkeit überhaupt nur einen Bruchteil der zu jeder Hundertstelsekunde (!) unabdingbar notwendigen Strom-Menge (Grundlast) liefern und somit unsere Energiesicherheit nicht gewährleisten können, fressen der Windrad-Irrsinn und Solar-Wahn auch einen großen Teil der weltweit knappen Rohstoff-Ressourcen und treiben nach den Regeln von Angebot und Nachfrage die Inflation noch weiter hoch.
Fakt ist: 1. Der Bau von Windkraftanlagen verschlingt Unmengen von Beton und Stahl für die Fundamente und für die Türme der Generatoren. 2. Für die Generatoren selbst sind große Mengen u.a. an Mangan, Nickel, Molybdän und Kupfer erforderlich. 3. Zusätzlich werden tonnenweise Silizium, Silber und Indium für die Produktion von Solar-Anlagen benötigt. 4. Außerdem kommt noch ein hoher Bedarf an Aluminium für Rahmen und Trägersysteme hinzu.
Experten warnen: Die sogenannte Energiewende macht wertvolle Rohstoffe nicht nur noch knapper und teurer, was unmittelbar die Preise vieler anderer Produkte (z.B. Autos, TV-Geräte, Smartphones, Computer, Küchengeräte) hochtreiben wird. Der Ausbau der „Erneuerbaren“ ist auch unter klimapolitischen Aspekten widersinnig, weil die energieintensive Herstellung von Windrädern und Solarmodulen erheblich zum CO₂-Ausstoß beiträgt.
Materialbedarf deutlich höher als bei Atomkraftwerken
Ein Forscherteam der auf Nachhaltigkeit spezialisierten Universität für Bodenkultur (BOKU) in Wien hat berechnet, wie viel Material die Energiewende benötigt. Das Ergebnis: Der Bau der erforderlichen Wind- oder Solarparks ist bezogen auf die später erzeugte Energie um ein Vielfaches ressourcenintensiver als der Bau von neuen Kohle- oder Atomkraftwerken.
Allein die benötigten Materialien wie Eisen, Stahl, Kupfer, Aluminium und Beton machen in der Herstellung etwa ein Siebtel der weltweiten CO₂-Emissionen aus. Um das aberwitzige „Klimaziel“ von 1,5 °C Erderwärmung zu erreichen, würden die dazu erforderlichen Anlagen nach Berechnungen der Wiener Forscher bis zum Jahr 2050 zehn Prozent der Eisen-, 20 Prozent der Aluminium- und 30 Prozent der globalen Kupferproduktion aufbrauchen.
Ausbau der „Erneuerbaren“ benötigt 10 Prozent des CO₂-Budgets
Laut den politischen Vorgaben zur Erreichung des „Klimaziels“ dürfen insgesamt nur noch 400 Milliarden Tonnen CO₂ bis zum Jahr 2050 ausgestoßen werden. Die erforderlichen Materialien für den Energiewende-Irrsinn – vor allem Stahl, Zement und Aluminium – können aber auf unabsehbare Zeit nicht „klimaneutral“ hergestellt werden. Deshalb würde laut der Studie der Wiener Wissenschaftler zehn Prozent des verbleibenden CO₂-Budgets zum Bau der Anlagen für die „Energiewende“ erforderlich sein. In dieser Rechnung noch gar nicht berücksichtigt sind E-Autos und Heizsysteme mit Wärmepumpen, die einen ähnlich hohen Ressourcenbedarf aufweisen.
Wir halten mit Blick auf die sogenannte Energiewende fest: Eine Milchmädchenrechnung ist gemäß gängiger Definition eine Rechnung bzw. Erwartung, die auf Trugschlüssen, Illusionen und falschen Annahmen beruht!
Einfach mal zusammenspritzen: Forscher behaupten, Pfizer plus AstraZeneca wirkt besser
Das muss man sich erst einmal einfallen lassen. Wenn man zwei experimentelle Wirkstoffe mit fraglicher Daten- und Studienlage zusammenpantscht, würden sie gegen ein Virus wirksam sein, das zweieinhalb Jahre nach der Entwicklung kursiert. Klingt komisch? Ist aber so, will man der Meldung der Nachrichtenagentur Bloomberg glauben schenken. Der Vorgang hat auch schon einen ganz tollen Marketing-Namen verpasst bekommen: „Mix-and-match-dosing“.
Ein Kommentar von Willi Huber
In einem Interview von Bloomberg, das in sozialen Medien massiv beworben wurde, philosophiert eine „Meinungs-Redakteurin“ (ja, die nenne das wirklich so) mit „Bloomberg Intelligence Senior Pharma Analyst Sam Fazeli“ über die angeblichen Vorteile des Impfstoff-Mixes. Im Grunde genommen spricht Bloomberg also mit Bloomberg, distanziert sich dann aber in der letzten Zeile von sich selbst: Diese Kolumne gibt nicht unbedingt die Meinung der Redaktion oder von Bloomberg LP und ihrer Eigentümer wieder. Das verspricht ja höchste Qualität.
Grund der Diskussion ist der Umstand, dass es speziell in Großbritannien zu einem massiven Einsatz der ebendort entwickelten AstraZeneca Gensubstanz kam, die man auch als „Impfung“ bezeichnet. Und da erfährt der erstaunte Leser schier unglaubliche Dinge:
Eine neue Studie von Zijun Wang und Kollegen , die sich mit geimpften Personen in Großbritannien befasste, zeigte, dass eine Impfung mit dem Comirnaty-Impfstoff von Pfizer-BioNTech nach einer ersten Dosis Vaxzevria von AstraZeneca eine Immunantwort auslöste, die nicht nur zwei Impfungen des Astra übertraf Impfstoff, sah aber noch besser aus als zwei Dosen Pfizer.
Nicht nur besser sondern Doppelplusgut
Nicht nur „noch besser“ als Ugur Sahins Pfizer sondern Doppelplusgut. Überall sonst – in so genannten „seriösen“ Mainstreammedien sowie Alternativmedien kann man inzwischen lesen, dass die vor zweieinhalb Jahren entwickelten Wirkstoffe gegen die heute kursierende Omikron-Variante so gut wie gar nicht mehr wirken und falls doch, dann innerhalb weniger Wochen stark nachlassen. Beispielsweise sollen zwei Spritzungen maximal 15 Prozent vor Omicron schützen, wobei ohnehin niemand mehr weiß wie dieser Schutz aussehen soll. Denn ebenso hat der Mainstream eingestanden: Die „Impfung“ schützt nicht vor Ansteckung, nicht vor Weitergabe, nicht vor Erkrankung und auch nicht vor Krankenhaus. Im Grunde genommen gibt es keinerlei seriöse Methode um zu unterscheiden, ob eine Erkrankung mit oder ohne Genspritze nun intensiver ausgefallen ist oder nicht.
Mehr Entzündungen bei Patienten mit Miximpfung
Hier haben wir zwei Studien, die die Idee der Verwendung von Mix-and-Match-Impfstoffen unterstützen. Zoltan Banki und Kollegen zeigten, dass die Konzentrationen von Entzündungsmarkern (Zytokinen), die die T-Zell-Immunreaktion vermitteln, bei denjenigen höher waren, die eine gemischte Impfung erhielten, verglichen mit nur mRNA-Spritzen.
Bloomberg verkauft das als positive Reaktion. Nüchtern denkende Menschen auch abseits einer akademischen medizinischen Ausbildung stellen aber die Frage, weshalb mehr Entzündungen positiv sein sollen, wo doch die Vielzahl der im Körper erzeugten Entzündungen nach „Impfung“ unter anderem als Auslöser für Herpes-Aktivierung wie Gürtelrose aber auch den gefürchteten Turbokrebs vermutet werden. Zudem erleben manche Patienten den oft tödlich verlaufenden Zykotinsturm. Eine unkontrollierte Wechselwirkung zwischen zwei unterschiedlichen „Impfstoffen“ macht keinen besonders wünschenswerten Ersteindruck.
Wir wissen eigentlich nichts
Letztendlich wird dem Leser zwischen den Zeilen deutlich gemacht, in welcher Dimension hier mit der Weltbevölkerung experimentiert wird – im Blindflug:
Spielt die Mischung von Impfstoffplattformen eine Rolle, wenn es um schwere Erkrankungen und Krankenhausaufenthalte geht, oder besteht der Unterschied nur in der Wahrscheinlichkeit einer Infektion? Und ist das Nebenwirkungsproblem bei den Astra- und J&J-Shots nicht immer noch ein Problem?
Die Antwort auf den ersten Teil der Frage ist, dass wir es einfach nicht wissen. Weitere Studien sind erforderlich, um herauszufinden, ob diejenigen, die Mix-and-Match-Dosen hatten, einen besseren Schutz gegen schwere Krankheiten haben oder nicht. Dazu benötigen Sie eine sehr große Kohorte, da der Unterschied, wenn überhaupt, gering sein kann.
Ach.
Abschließend sei angemerkt, dass wir absolut jede Studie bezweifeln, die sich mit Covid-19 und den „Impfstoffen“ beschäftigt, wenn nicht zuvor durch Blutuntersuchungen genau nachgewiesen wurde, ob die Studienteilnehmer nicht schon durch natürliche Prozesse wie eine durchlebte oder sogar unentdeckte Information Abwehrkräfte entwickelt hat. Macht man das nicht, sind jegliche Studienergebnisse völlig wertlos, da alle gemessenen und angeblichen positiven Schutz-Effekte auch unabhängig von den Genspritzen entstanden sein könnten.
Und jetzt heißt es abwarten, wie lange es dauern wird, bis man den Marketing-Begriff „Mix-and-Match“ auch im deutschsprachigen Raum einführt. Wetten werden angenommen.

