Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

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„Hitzerekord“ in der Antarktis – wirklich?

„Hitzerekord“ in der Antarktis – wirklich?

Christian Freuer, mit Zuarbeit von Josef Kowatsch

Wie schon in den ersten Kältereports angemerkt, sollten diese ein Gegengewicht zu den vielen Meldungen über extreme Wärme/Hitze in den Mainstream-Medien sein. Allein derartige Meldungen sind ebendort kaum zu finden. Selbst der alarmistisch verdrahtete Blog wetteronline.de wartet kaum einmal mit solchen Meldungen auf, jedenfalls sind mir seit Längerem keine derartigen Schlagzeilen aufgefallen – bis jetzt!

Durch sämtliche Mainstream-Medien geisterte diese Woche (20. bis 27. März) die Meldung über „ungeheure Rekord-Hitze“ in der Antarktis – bis zu 30°! Abgesehen davon, dass es nicht 30 Grad heiß war, sondern die Temperatur nur um 30 Grad gestiegen sein soll (von -40 Grad auf -10 Grad) – schon das ging in wildem Durcheinander durch den Blätterwald – muss man für solche Temperatursprünge keineswegs bis in die Antarktis schauen. So etwas Ähnliches gibt es nämlich auch vor unserer Haustür immer wieder!

Im Naturpark Berchtesgadener Land liegt in einer Gebirgsmulde der Funtensee. Der zeichnet sich, wie man durch Messungen weiß, auch schon mal durch eine Lufttemperatur unter -40°C aus. Ursache ist eben die Tallage, in der sich die durch Ausstrahlung über Schnee entstandene Kaltluft sammelt und natürlich immer weiter ausstrahlt. Weder ist die dabei auftretende Kälte irgendwie repräsentativ (außer zu plakativen Zwecken), noch hat irgendjemand etwas davon.

Nach einer längeren windschwachen Hochdruckphase mit Strahlungswetter greift nun ein Wettersystem auf die Alpen über. Es kommt Wind, vielleicht sogar Sturm auf. Der bläst die Kaltluft unten am See davon – und plötzlich sind es dort unten nicht mehr -40°C, sondern -5°C! Meist dauert eine solche „Erhitzung“ nicht einmal eine Stunde! Dass derartige Ereignisse dort keineswegs selten, sondern eher normal sind, wird durch die Tatsache belegt, dass die oberen Teile der Mulde mit Nadelwald bewachsen sind, während sich unten in unmittelbarer Umgebung des Sees keinerlei Baumbestand befindet. Fachleute interpretieren das dahin gehend, dass derartige Temperatursprünge für Baumbestand einfach unverträglich sind.

Wie auch immer. Auch das Ereignis in der Antarktis dürfte bald zu Artikeln Anlass geben, in denen dargestellt wird, was wirklich dort passiert ist.

Hinsichtlich meiner Kältereports möchte ich damit den Kreis schließen zu dem, was ich am Anfang schrieb: Meldungen über Wärme sind/waren kaum zu finden.

Das Bohei jetzt um das Ereignis in der Antarktis, welche Hintergründe dieses auch immer haben mag, zeigt mir, dass es offenbar lange wirklich keine Warmereignisse mehr gab! Denn wie dieser Fall zeigt, springen die MSM auf ein Warmereignis tatsächlich so fulminant an, wie das hier der Fall war.

Fazit: So einseitig, wie ich dachte, sind die Kältereports gar nicht. Jedenfalls habe ich nirgendwo etwas über die Folgen verheerender Kälte bis hin zu Todesopfern beispielsweise in Indien gelesen.

Aber zurück zur Antarktis. Der vergangene Winter war dort, wie in vielen Beiträgen und natürlich auch in den Kältereports erwähnt, einer der kältesten Winter seit Beginn von Satelliten-Beobachtungen, was auch die vielen extremen Kaltluftausbrüche bis zu den Festlandsgebieten der Südhalbkugel erklärt. Allgemein ist aber kaum ein Trend in der Antarktis als Ganzes zu beobachten. Als Beleg sei hier die deutsche Antarktis-Station Georg von Neumayer erwähnt.

In einer Mail hat Herr Josef Kowatsch Bezug genommen auf eine Horrormeldung in der „Schwäbischen Post“: Antarktis, 40 Grad wärmer als zu dieser Jahreszeit üblich. Dazu führt Kowatsch aus:

Für mich als Rentner Grund genug, um sofort bei der deutschen Neumayer Station nachzuschauen. Dort hat es momentan –13°C und Sonne/Wolken. Die Neumayer-Station liegt am Rande des Südpoles am Übergang zum offenen Meer, auf 70° südlicher Breite, also noch nicht innerhalb des Wendekreises. Damit gibt es keinen einzigen Tag, an dem die Sonne nicht untergeht. Neumayer gehört somit zu den wärmeren Stationen.

Wo sollen nun diese hohen beängstigenden Temperaturen in der Antarktis gemessen worden sein?. Der Text im Innern ist typisch nichtssagend: Im Osten der Antarktis wurden 12,2°C gemessen, heißt es im Artikel, der Name und der genaue Standort der Messstation zur Überprüfbarkeit ist nicht angegeben. Grundsätzlich ist schon denkbar, dass eventuell kurzfristig bei einer Randstation vom Ozean her ein Schwall „wärmerer“ Luft für einige Stunden durchzieht, oder ein Vulkan bei der argentinischen Station heiße Gase ausgestoßen hat. Auch Fehler bei der digitalen elektronischen Messerfassung sind angesichts der Kälte möglich. Dann wird die Weltwetterorganisation [die WMO] im Text genannt. Die Stationen in der Antarktis werden jedoch von unterschiedlichen Ländern unterhalten , auch die DDR hatte eine eigene Station, die leider aufgegeben wurde. Leider, lag sie doch in einem ganz anderen Teil des Südkontinents, und man hätte gut parallel vergleichen können. So haben wir nur diese Temperaturgrafik vom Standort der Neumayer-Station. Hier sind die Jahrestemperaturen seit 40 Jahren, gemessen in 2 m Höhe laut Vorschrift des Deutschen Wetterdienstes: eine nicht signifikante Abkühlung:

Abbildung 1

Später ist es Kowatsch gelungen, doch noch eine Präzisierung der Meldung zu finden. Er schreibt:

Heute kommt zum gestrigen Artikel in der Schwäbischen Post, bzw. Südwestpresse eine genauere Darstellung über den „Wärmeeinbruch“ am Südpol: der Name der Station wurde auch genannt, die „Concordia“ liegt näher am Pol als die Neumayer. Außerdem waren es nicht 12,2°C als höchste Temperatur wie gestern veröffentlicht, sondern –12,1 C. Wer in Physik aufgepasst hat fragt sich: Wie soll bei –12°C das polare Eis schmelzen, zumal es sich um einen kurzfristigen Wärmeeinbruch handelte auf -12 C. Auch wird im heutigen Artikel nicht mehr erwähnt, dass der Wärmeeinbruch um 40 Grad über dem Schnitt lag.

Dafür wurde eine neue Fake-News in dem heutigen großen Sachartikel der Südwestpresse verbreitet: Die Eisfläche um die Antarktis wird beängstigend auf lediglich 2,5 Mio km² für diesen Sommer angegeben. Dann müsste die deutsch Station Neumayer auf 70° südlicher Breite im Meer ertrunken sein, war mein erster Gedanke. Das ist sie aber nicht.

Eine einfache Flächenberechung ergibt: Wenn die Eisfläche vom Pol nur bis zum 70. Breitengrad reichte, dann macht die Gesamteisfläche mindestens 15, 5 Millionen Quadratkilometer aus. Das ist 6 mal mehr als im Artikel angegeben. Allerdings ist anzumerken, dass die Eisfläche nicht überall bis zum 70. Breitengrad vordringt, so dass die vereiste Fläche 1 bis 2 Mio Quadratkilometer kleiner sein dürfte. Auch hier gilt: Nicht alles glauben, was in der Zeitung steht, selbst überprüfen.

Abbildung 2

Ein Vergleich der Abbildungen 1 und 2 zeigt, dass sich die in der Antarktis beobachtete Abkühlung zunächst hauptsächlich auf den Winter beschränkt – das aber schon seit vielen Jahren! Der bisher kälteste Winter dort war im Jahre 1989 aufgetreten. Der vergangene Winter hat diesen Tiefstwert aber noch unterboten. Während der Winter 1989 ein „Ausreißer“ gewesen zu sein scheint, war der vergangene Winter der dritte in Folge mit extremer Kälte.

Also geht es im nächsten Kältereport mit Meldungen über Kalt-Ereignisse weiter. Meine Befürchtung, damit ähnlich einseitig zu sein wie die MSM, nur mit umgekehrtem Vorzeichen, hat sich mit diesem Fall deutlich verringert! Oder noch deutlicher: Wenn in den MSM keine Hitzemeldungen erscheinen, ist eine solche auch nicht aufgetreten!

Und noch eine Anmerkung zum Schluss: es ist viel leichter, Temperaturmessungen zum Warmen zu manipulieren als umgekehrt.

Abenteuer Alltag in Buntland: Messerattacken und Vergewaltigungen

Vergewaltigung (Symbolbild:Shutterstock)

„Germany’s Next Einzelfall” lief am Dienstag eher beiläufig über die Nachrichtenticker, als ein Somalier in Mainz mehrere Menschen mit einem Messer attackierte und einen Mann lebensgefährlich verletzte. Nur weil zufällig in unmittelbarer Nähe der Tat Polizei anwesend war, die dort zuvor einen tragischen Verkehrsunfall (bei dem ein dreijähriges Mädchen getötet wurde) aufgenommen hatte, konnte der Täter mit Schüssen gestoppt werden. Doch nicht nur den Passanten in Mainz, denen ein zweites Würzburg gerade so erspart blieb, wird zunehmend mulmig zumute: Es kann schlichtweg jeden treffen, weil dieser Staat überhaupt keine Ahnung hat (und auch kein Interesse, dies zu wissen), wer da eigentlich innerhalb seiner Grenzen lebt, und wieviele wandelnde tickende Zeitbomben mit welchen Zielen und Störungen auch immer zu allfälligen Pop-Up-Gewalttaten bereit sind.

Inzwischen gelangen immer neue Fälle aktueller oder bereits länger zurückliegender Migrantengewalt an die Öffentlichkeit. In Niedersachsen beginnt gerade der Prozess um den Raubmord an der Prostituierten Silke B., die vergangenen September von zwei „südländischen Männern“ (darunter einem Iraker) getötet wurde. Auch hier bleibt den Hinterbliebenen nur die Frage: Was haben all diese vermeidbaren Täter eigentlich in Deutschland verloren – und wie kann es sein, dass eine verbrecherische Politik diese vermeidbaren Straftaten ungestraft weiter ermöglichen darf, ohne dass aus den Erfahrungen von 2015 endlich Konsequenzen gezogen werden?

Merkels Beispiel macht Schule

Mit Siebenmeilenstiefeln nähert sich Deutschland dem gesellschaftlichen Zielzustand einstiger Göring-Eckardt’scher feuchter Träume („Deutschland wird sich verändern und ich freu mich drauf) an: Nachdem vergangene Woche erst bekannt wurde, dass eine achtzehnjährige Ukrainerin Anfang März in Düsseldorf von einem Tunesier und einem Nigerianer mit ukrainischem Pass vergewaltigt wurde, macht sich das allmähliche „Frühlingserwachen“ mit einhergehenden Hormonwallungen auch sonst überall im Land nach und nach bemerkbar. Leider mehren sich die Anzeichen, dass es sich bei der afrikanischen Herrenrunde mit hergeflüchteter Zwangsgespielin auf dem Hotelschiff „Oscar Wilde“ um keinen Einzelfall handelte: Ukrainerinnen werden bereits bei der Ankunft am Bahnhof und in den Erstunterbringungen belästigt, aus Einrichtungen häufen sich die Klagen über Anmachen und sexuelle Übergriffe durch „schon länger Hierhergeflüchtete” – und die Bundesregierung gibt sich alle Mühe, für Nachschub an potentiellen Tätern zu sorgen, die sich (infolge ausbleibender Registrierung und Kontrollverlust an den Grenzen) unter die tatsächlich Schutzbedürftigen mischen. Alles nicht nur schonmal dagewesen, sondern schlimmer als je zuvor. Merkels Beispiel hat Schule gemacht.

Dementsprechend entwickelt sich die Ukraine zu einem neuen Paradies für Schlepperbanden. Inzwischen steht fest, dass sich nicht nur neue Fluchtrouten für nachgeschobene „Sekundärmigranten” gebildet haben müssen (denn die Zahlen von nichteuropäischen „Pass-Ukrainern“ explodieren und ließen sich nicht einmal dann mehr mit dem Verblödungsetikett „Auslandsstudenten“ schönreden, wenn in der Ukraine vor Kriegsausbruch ausschließlich Araber und Afrikaner studiert hätten), sondern dass auch die seit letztem Jahr in Weißrussland vom Diktator Alexander Lukaschenko als Waffe zur Destabilisierung der EU aufgebotenen Migrantenströme längst gezielt über die Ukraine in die EU einwandern – und damit vor allem nach Deutschland. Auf diesem Weg kommt Innenministerin Nancy Faeser, die schon vor drei Monaten am liebsten alle Belarussischen Grenzbelagerer an Polen vorbei ins Land geholt hätte, endlich doch noch zu ihrem Willen.

„Der Kontrollverlust ist da”

Heiko Teggatz, Bundesvorsitzender der Bundespolizeigewerkschaft, tritt bereits den ganzen Monat über mit immer neuen Appellen zu effektiven Grenzkontrollen an die Öffentlichkeit.

Der Migrationsdruck insbesondere nach Deutschland halte „im Prinzip seit 2012, 2013 permanent steigend an, mit einem Gipfelpunkt 2015”. Seit zehn Jahren lasse sich ein durchgehender Anstieg der illegalen Migration nach Deutschland feststellen. Auch vor dem Ukraine-Konflikt sei Deutschland von rund 40.000 zusätzlichen Migranten pro Jahr, die über die Sekundärmigration aus Griechenland und Italien einsickerten, beglückt worden (und das ist nur die offiziell bekannte Zahl). Teggatz plädiert daher für einen massiven Ausbau der Befugnisse für die europäische Grenzschutzorganisation Frontex – bislang freilich vergebens. Auch beklagt er, dass aus Seenot gerettete Migranten im Mittelmeer nach wie vor „automatisch” auf die italienische Insel Lampedusa gebracht würden – „also die zehnfache Strecke im Vergleich zur afrikanischen Küste.” Dasselbe vollzieht sich derzeit übrigens gerade wieder mit afrikanischen Migranten auf den Kanarischen Inseln.

Die Bundespolizei werde durch die Politik an ihrer eigentlichen Aufgabe des Grenzschutzes gehindert, und müsse sich dann auch noch die Frage gefallen lassen: „Wen habt ihr denn hier alles ins Land gelassen?” Die offiziell veröffentlichen Flüchtlingszahlen, so Teggatz, seien „definitiv nicht repräsentativ, weil die Bundespolizei weder an den Grenzen noch an den großen Bahnhöfen, wo die Sonderzüge ankommen, überhaupt kontrolliert.” Unumwunden stellt er fest: „Der Kontrollverlust ist da. Die Zustände sind momentan sogar noch schlimmer als 2015, und zwar sowohl zahlenmäßig als auch, was die Organisation angeht.“ Genau dies wird von seiner Dienstherrin Faeser allerdings – wider alle Realität und Evidenz – weiterhin abgestritten. Kein Wunder, dass eine ehemaliger Führungskraft der Bundespolizei gegenüber Ansage offen ausspricht: „Wir sind verloren.”

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Perfider Grund für Personalmangel: Impfzwang im Gesundheitswesen

Perfider Grund für Personalmangel: Impfzwang im Gesundheitswesen

Hierzulande ist die Impfpflicht derzeit ausgesetzt. Trotzdem gibt es mittlerweile Berufe, in denen die Covid-Spritze für eine Aufnahme Voraussetzung ist. Die oberösterreichische Gesundheitsholding (OÖG) gehört mit ihren strengen Regeln offenbar zu den Erfüllungsgehilfen der Regierung. Für ein Dienstverhältnis in einer dieser Gesundheitseinrichtungen ist die Covid-19-Injektion Aufnahmevoraussetzung. Das erklärt nun den Mangel an Personal.

Seit 1. März gilt die Covid-Injektion als Aufnahmevoraussetzung für neue Mitarbeiter in Einrichtungen der Oberösterreichischen Gesundheitsholding (OÖG). Ältere Dienstverhältnisse seien von der Regelung noch nicht betroffen. Laut einem internen Schreiben betrifft die Regelung das Kepler Klinikum und Regionalkliniken. Zu den Regionalkliniken zählen das Salzkammergut Klinikum mit drei Standorten, das Pyhrn Eisenwurzen Klinikum mit zwei Standorten und das Klinikum Freistadt, Rohrbach und Schärding.

Bald kein Personal ohne Gen-Spritze

Schüler und Studenten für die Dauer der Ausbildung würden in die wenigen definierten Ausnahmegründe fallen. Medizinstudenten wiederum nicht. Sukzessive wird also der Druck erhöht und Impffreie dürfen in Kliniken der OÖG bald nicht mehr arbeiten. Denn es ist doch nur eine Frage der Zeit bis die Regelung auf alle Mitarbeiter ausgeweitet wird. So lässt sich natürlich der ohnehin bereits bestehende Pflegenotstand noch ausweiten. Man muss sich bei diesen überschießenden Eingriffen schon fragen, ob ein Personalmangel gar bewusst herbeigeführt wird.

Ausschnitt aus einem internen Schreiben, Quelle: https://t.me/MartinRutter/7755

Deutschland: Bußgeldandrohungen und Betretungsverbote

Aber nicht nur in Österreich wird das Gesundheitspersonal dermaßen schikaniert. In Deutschland gilt seit Mitte März die einrichtungsbezogene Impfpflicht. Und so gibt es für impffreie Pflegekräfte und Mediziner bereits die ersten Bußgeldandrohungen, wenn sie den Nachweis bei ihrem Arbeitgeber nicht erbracht haben. Die Höhe der Strafe beläuft sich gar bis 2.500 Euro. Auch mit Betretungsverboten wird in den Schreiben gedroht. In Dresden waren erst vergangenes Wochenende tausende Menschen gegen den Impfzwang für Gesundheitspersonal auf der Straße (Wochenblick berichtete)

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Polizei: Covid-Injektion als Aufnahmekriterium

Aber auch bei der österreichischen Polizei will man offenbar einen Personalnotstand produzieren. Wie aus den Aufnahmekriterien hervorgeht, ist die sogenannte “Vollimmunisierung gegen Covid-19” bereits seit mehreren Monaten eine Voraussetzung für die Aufnahme in den Polizeidienst (Wochenblick berichtete bereits).

Bei der absichtlichen Herbeiführung von Personalmangel dürften den Regierenden die Gesundheitsversorgung und Sicherheit herzlich egal sein und offenbar auf ein Minimum reduziert.

Ukraine-Krieg! Wozu ist er gut? Die nationalistische Agenda

Ukraine-Krieg! Wozu ist er gut? Die nationalistische Agenda

Russlands „spezielle Militäroperation“ in der Ukraine wurde vom westlichen Establishment und seinen Mainstream-Medien (MSM) als unprovozierter Akt der nackten Aggression dargestellt.

Der britische Premierminister Boris Johnson schrieb in der „New York Times“:

Noch nie in meinem Leben habe ich eine internationale Krise erlebt, bei der die Trennlinie zwischen Recht und Unrecht so deutlich war.

Diese Geschichte wurde uns präsentiert, um unser Vertrauen in die Institutionen unserer Regierung zu erhalten. Dem russischen Volk wurde eine andere Geschichte erzählt, aber aus demselben Grund.

Wie in Teil 1 erörtert, ist das, was uns von der westlichen Hegemonie über die sozialen, politischen und ethnischen Spannungen in der Ukraine erzählt wird, nicht korrekt. In diesem Artikel wird der breitere geopolitische Kontext untersucht, in dem Russlands Militäraktion zumindest verstanden werden kann, auch wenn wir sie als illegitim ansehen.

Einige der in diesem Artikel verwendeten Begriffe, wie z. B. „Euromaidan-Putsch“, stehen in direktem Widerspruch zum westlichen MSM-Narrativ. Bitte lesen Sie Teil 1, um sich mit einigen historischen Hintergründen und den genannten Personen und Organisationen vertraut zu machen.

Blinder Eifer schadet nur

Im Westen wird von der Öffentlichkeit erwartet, dass sie das vorgegebene Narrativ unhinterfragt akzeptiert. Jeder, der es in Frage stellt, wird beschuldigt, ein Putin-Apologet oder ein rechtsextremer Verschwörungstheoretiker zu sein. Die meisten Briten scheinen dem von Johnson vorgetragenen Märchen zuzustimmen. Das ist bedauerlich, denn die Realität ist viel komplexer, als er uns glauben machen will.

Es ist rührend zu sehen, wie Prominente und Social-Media-Influencer einheitlich ihr Mitgefühl für das ukrainische Volk bekunden. Aber wenn Berichte über dieses Virtue-Signaling als Propaganda genutzt werden, um die Öffentlichkeit davon zu überzeugen, dass auch sie auf den vom Westen gebilligten Zug aufspringen sollte, besteht für Teile der Bevölkerung die Gefahr, dass sie sich eine potenziell gefährliche Meinung bilden, die auf reiner Anmaßung beruht.

Derzeit ermutigt uns die britische Regierung mit prominenter Unterstützung, ukrainische Flüchtlinge im Rahmen ihres Programms „Homes for Ukraine“ mit offenen Armen zu empfangen. Die Regierung hat erklärt, dass die ukrainischen Bewerber „überprüft werden und sich Sicherheitskontrollen unterziehen werden“.

Celebrities launch ‘with open arms’ to accept refugees from across the world! pic.twitter.com/LIS9X5Ihxp

— Wittgenstein (@backtolife_2022) March 13, 2022

Die meisten der Menschen, die den Flüchtlingsstatus beantragen, werden sich in einer verzweifelten Notlage befinden, und wir sollten alles in unserer Macht Stehende tun, um ihnen zu helfen. Es gibt jedoch auch gute Gründe für eine sehr sorgfältige Sicherheitsüberprüfung.

Die Ukraine hat ein Naziproblem, und es sind diese Nazis, die von den russischen Streitkräften am meisten zu befürchten haben.

Im Jahr 2013, fünf Tage nach seiner Ankunft im Vereinigten Königreich, wurde der ukrainische Nazi Pavlo Lapshyn von einem 82-jährigen Mann ermordet, bevor er eine Bombenkampagne gegen britische Moscheen startete. Nur dem Zufall ist es zu verdanken, dass er nicht noch mehr Briten ermordet hat.

Lapshyn ist nur einer von etwa 44 Millionen Menschen, die in der Ukraine leben. Leider ist er auch einer von Hunderttausenden, die seine extremistischen Ansichten teilen. Und dann gibt es noch die kleine Minderheit von Ukrainern – die allerdings in die Millionen geht -, die ein gewisses Maß an Sympathie für diese Ansichten haben.

Aus Gründen, die wir in Teil 4 erörtern werden, ist das Engagement der britischen Regierung für Sicherheitskontrollen höchst fragwürdig. Man bittet uns, der britischen Regierung zu vertrauen, aber das ist angesichts ihrer Bilanz unklug. Natürlich sollten wir mitfühlend handeln und leidenden Menschen helfen, aber blinder Eifer hilft nicht.

Für diejenigen, die der Propaganda des westlichen Establishments Glauben schenken, ist der russische Präsident Wladimir Putin ein Comic-Bösewicht, dessen böse Absichten vor nichts zurückschrecken, außer vor der Schaffung eines neuen russischen Imperiums. Die Propagandisten des Westens stellen die Ukraine als Opfer von Putins angeblich wahnsinnigem Blutrausch dar und bezeichnen die russischen Militäraktionen als ungerechtfertigt und unrechtmäßig.

Wenn wir diese Geschichte schlucken, glauben wir, dass das von den USA geführte NATO-Bündnis und die Kiewer Regierung die Verteidiger der Demokratie sind. Die russischen Aktionen, die als Angriff auf die ukrainische Demokratie wahrgenommen werden, sind daher ein Angriff auf das Prinzip der Demokratie. Diese Sichtweise ist im Wesentlichen die einzige Version der Wahrheit, die im Westen verbreitet wird.

Die alternative Sichtweise, die Putin als eine Art Bogatyr (heldenhafter Krieger) darstellt, ist ebenso schwammig. Sie geht fälschlicherweise davon aus, dass Putin Russland verkörpert, und ignoriert damit ein Volk von 146 Millionen Menschen und die globalistischen Kräfte, die Putins Macht zu ihrem Vorteil aufrechterhalten.

In erster Linie sind es derzeit die Menschen in der Ukraine, die unter diesem Konflikt leiden. Letztendlich aber werden wir alle darunter leiden.

NATO-Expansionismus

Als der Präsident der Russischen Föderation, Wladimir Putin, die angeblichen Gründe Russlands für den Einmarsch in die Ukraine aufzählte, betonte er den Expansionismus der NATO. Russland hat wiederholt gewarnt, dass die ukrainische Mitgliedschaft in der NATO, die mit ziemlicher Sicherheit die Stationierung von US-Truppen und Offensivwaffen an der südwestlichen Grenze Russlands zur Folge hätte, eine Grenze darstellt, die Russland der NATO nicht erlauben würde, zu überschreiten. Putin sagte:

Ich habe über unsere größten Sorgen und Befürchtungen gesprochen und über die grundlegenden Bedrohungen, die unverantwortliche westliche Politiker Jahr für Jahr auf rüde und unzerstörbare Weise für Russland geschaffen haben. Ich spreche von der Osterweiterung der NATO, die ihre militärische Infrastruktur immer näher an die russische Grenze verlegt. [Das nordatlantische Bündnis hat sich trotz unserer Proteste und Bedenken weiter ausgedehnt. Ihr militärischer Apparat ist in Bewegung und nähert sich, wie ich bereits sagte, unserer Grenze.

Russland hat wiederholt gewarnt, dass es „reagieren“ würde, wenn die Ukraine der NATO beitreten würde. Bislang hat die Ukraine dies nicht getan. Russlands Angriff ist ein Präventivschlag, und trotz Putins angeblichem „Mitgefühl“ für die Volksrepubliken Donezk und Luhansk (DVR und LPR) geht es Russland in erster Linie um seine eigene Sicherheit und die seiner herrschenden Klasse. Schon vor der russischen Anerkennung waren die DVR und die LPR de jure russische Satellitenstaaten und Spielfiguren in einem größeren Spiel, das anscheinend zwischen Russland und der NATO ausgetragen wird.

Außerdem gibt es in der DVR und der LPR seit acht Jahren eine echte humanitäre Krise. Die russische Militäroperation ist eine Erleichterung für die Menschen in den Oblasten Donezk und Luhansk. Bedauerlicherweise hat Russland den Konflikt auch über die Grenzen des Donbass hinaus eskalieren lassen, wobei weitere unschuldige Menschen getötet wurden.

Im Februar 1990, während der „Perestroika“-Reform der UdSSR, traf der damalige US-Außenminister James Baker mit dem letzten sowjetischen Führer, Michail Gorbatschow, zusammen. Er versicherte Russland, dass die NATO sich nicht „einen Zoll nach Osten“ ausdehnen würde. Damals bedeutete das, dass es keine Osterweiterung – außer durch die Türkei – auf dem europäischen Festland jenseits der deutschen Grenze geben würde.

Mikhail Gorbartschow diskutiert die deutsche Wiedervereinigung mit Hans-Dietrich Genscher und Helmut Kohl in Russland, 15. Juli 1990. Foto: Bundesbildstelle/Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

Bakers Worte waren nicht die einzigen Beschwichtigungen, die die Russen erhielten. 1990 hielt der damalige westdeutsche Außenminister Hans-Dietrich Genscher eine Grundsatzrede zur deutschen Wiedervereinigung, in der er sagte:

Die Veränderungen in Osteuropa und der deutsche Einigungsprozess dürfen nicht zu einer „Beeinträchtigung der sowjetischen Sicherheitsinteressen“ führen. Deshalb sollte die NATO eine „Ausweitung ihres Territoriums nach Osten, d.h. eine Annäherung an die sowjetischen Grenzen“ ausschließen.

Vor der Unterzeichnung des Zwei-Plus-Vier-Vertrages zur Wiedervereinigung Deutschlands haben die Russen um ausdrückliche Zusagen bezüglich der NATO-Expansion gebeten und diese auch erhalten.

In den diplomatischen Runden, die dem Abkommen vorausgingen, wurden Russland von führenden Politikern der USA, Frankreichs, des Vereinigten Königreichs, Deutschlands und anderer NATO-Bündnisstaaten Zusicherungen gegeben. Russland stimmte der deutschen Wiedervereinigung erst zu, nachdem der deutsche Bundeskanzler Helmut Kohl Gorbatschow davon überzeugt hatte, dass die NATO nicht in Richtung der russischen Grenzen expandieren würde.

Dies war eine Gelegenheit für die USA, Europa und Russland, aus der neuen, relativ offenen und transparenten (Glasnost) UdSSR, die sich zur Russischen Föderation wandelte, Kapital zu schlagen. Rückblickend ist heute klar, dass das von den USA geführte NATO-Bündnis eine triumphalistische Sichtweise vertrat. Es vertrat seine eigene unipolare Weltordnung, als die bipolare Ordnung des Kalten Krieges sich auflöste.

Ab 1991 ignorierte die NATO sowohl die von ihr gegebenen Zusicherungen als auch die Sicherheitsbedenken Russlands vollständig. Sie expandierte systematisch nach Osten, und bis 2005 waren Estland, Lettland, Litauen, die Slowakei, Polen, die Tschechische Republik, Ungarn, Slowenien, Rumänien und Bulgarien Mitglieder der NATO geworden.

Als Reaktion auf den offensichtlichen Expansionismus der NATO hielt Wladimir Putin 2007 auf der Münchner Sicherheitskonferenz eine scharfe Rede:

[W]as ist eine unipolare Welt? Wie auch immer man diesen Begriff ausschmücken mag, letztendlich bezieht er sich auf eine Art von Situation, nämlich ein Zentrum der Autorität, ein Zentrum der Macht, ein Zentrum der Entscheidungsfindung. Es ist eine Welt, in der es einen Herrn, einen Souverän gibt. […] Und das hat sicherlich nichts mit Demokratie zu tun.
[…]
Ich bin der Meinung, dass das unipolare Modell in der heutigen Welt nicht nur inakzeptabel, sondern auch unmöglich ist. […] [D]as Modell selbst ist fehlerhaft, weil es auf seiner Grundlage keine moralischen Grundlagen für die moderne Zivilisation gibt und geben kann.
[…]
Wir beobachten eine immer stärkere Verachtung der Grundprinzipien des Völkerrechts. […] [V]or allem haben die Vereinigten Staaten ihre nationalen Grenzen in jeder Hinsicht überschritten.

[O]bwohl dies extrem gefährlich ist. Es führt dazu, dass sich niemand mehr sicher fühlt. Ich möchte dies betonen – niemand fühlt sich sicher!
[…]
Ich habe verstanden, dass die Anwendung von Gewalt nur legitim sein kann, wenn die Entscheidung der NATO, der EU oder der UNO getroffen wird. […] [W]ir haben unterschiedliche Standpunkte. […] Die Anwendung von Gewalt kann nur dann als legitim angesehen werden, wenn die Entscheidung von der UNO sanktioniert wird. Und wir brauchen die UNO nicht durch die NATO oder die EU zu ersetzen.
[…]
Ich denke, es ist offensichtlich, dass die Erweiterung der NATO nichts mit der Modernisierung des Bündnisses selbst oder mit der Gewährleistung der Sicherheit in Europa zu tun hat.
[…]
[W]ir haben das Recht zu fragen: Gegen wen ist diese Erweiterung gerichtet? Und was ist aus den Zusicherungen geworden, die unsere westlichen Partner nach der Auflösung des Warschauer Paktes gegeben haben? Wo sind diese Erklärungen heute?
[…]
Ich möchte die Rede des NATO-Generalsekretärs Wörner vom 17. Mai 1990 in Brüssel zitieren. Er sagte damals, dass: „Die Tatsache, dass wir bereit sind, keine NATO-Armee außerhalb des deutschen Territoriums aufzustellen, der Sowjetunion eine feste Sicherheitsgarantie gibt“. Wo sind diese Garantien?

Als Reaktion darauf gab der NATO-Rat auf dem NATO-Gipfel 2008 in Bukarest eine Erklärung ab, die alles, was Putin sagte, zu bestätigen schien. Paragraf 23 der Erklärung lautete:

Die NATO begrüßt die euro-atlantischen Bestrebungen der Ukraine und Georgiens, der NATO beizutreten. Wir haben heute vereinbart, dass diese Länder Mitglieder der NATO werden.

In den zehn Jahren vor dem russischen Einmarsch in der Ukraine hatte die NATO auf eine Mitgliedschaft der Ukraine gedrängt. Tatsächlich nahm die NATO die Ukraine 2018 in ihre Liste der sogenannten Beitrittskandidaten auf.

Im Jahr 2019 unterzeichnete der damalige ukrainische Präsident Petro Poroschenko eine Verfassungsänderung, die die Ukraine zu einer Mitgliedschaft in der EU und der NATO verpflichtete. Daraufhin beschlossen die NATO und die Ukraine im Jahr 2020, ihre Partnerschaft zu vertiefen.

Die derzeitige Invasion der Ukraine durch Russland wurde von den westlichen Regierungen ihren jeweiligen Wählern in unaufrichtiger und kindischer Weise präsentiert. Das Narrativ des Westens wurde von Johnson in seinem Artikel in der „New York Times“ auf den Punkt gebracht:

Dies ist kein NATO-Konflikt, und er wird auch keiner werden. […] Die Wahrheit ist, dass die Ukraine keine ernsthafte Aussicht auf eine NATO-Mitgliedschaft in naher Zukunft hatte. […] Ich und viele andere westliche Politiker haben mit Herrn Putin gesprochen, um seine Sichtweise zu verstehen. […] Es ist jetzt klar, dass die Diplomatie nie eine Chance hatte. […] Herr Putin versucht, das Fundament der internationalen Beziehungen und der Charta der Vereinten Nationen zu zerstören: das Recht der Nationen, frei von Aggression und Angst vor Invasion über ihre eigene Zukunft zu entscheiden.

Im Gegensatz zu Johnsons Täuschung haben die NATO und ihre Mitgliedstaaten die „Bestrebungen“ der Ukraine, der NATO beizutreten, nicht nur gelockt, ihnen geschmeichelt und diese ermutigt, sondern auch entschlossene Schritte unternommen, um sie zu verwirklichen. Sie taten dies in dem sicheren Wissen, dass Russland diesen Schritt niemals gutheißen könnte. Diese Tatsache entschuldigt Russlands Handeln keineswegs, aber sie erklärt es in gewisser Weise.

Aus offizieller militärischer Sicht hat die NATO die Ukraine scheinbar ihrem Schicksal überlassen. Wir werden in Teil 4 erörtern, warum das, was die NATO tut, nicht ganz so ist, wie es scheint.

Bisher hat die NATO jeden Versuch, eine Flugverbotszone (NFZ) einzurichten, ausgeschlossen. Wie 80 außenpolitische Experten, die die Regierung Biden schriftlich beraten haben, betonen, würde jeder Versuch, eine Flugverbotszone einzurichten, den Abschuss russischer Militärflugzeuge durch NATO- oder US-Streitkräfte erfordern.

Dies würde mit ziemlicher Sicherheit einen weltweiten Krieg auslösen.

Es ist erstaunlich, dass dieses Schreiben als Reaktion auf ein ähnliches Vorhaben von 27 Außenpolitikexperten verfasst wurde, die sich für das physikalisch unmögliche Konzept einer „begrenzten“ NFZ aussprachen. Da sie das Risiko für lohnenswert hielten, schlugen sie vor, der Westen solle Russlands Bluff durchschauen.

Diese Pro-NFZ-Lobby hat enge finanzielle Verbindungen zum militärisch-industriellen Komplex. Wofür diese Verrückten ihr Geld in den schwelenden Trümmern eines postnuklearen Holocausts ausgeben wollen, ist schwer zu sagen.

Die Behauptung Johnsons, die Ukraine habe das Recht, über ihre Zukunft in Bezug auf die NATO-Mitgliedschaft selbst zu entscheiden, ist kindisch – und aus völkerrechtlicher Sicht falsch. Nationalstaaten können nicht tun und lassen, was sie wollen, wenn ihr Handeln die Sicherheit von Nachbarstaaten bedroht.

In Artikel 2.3 der Charta der Vereinten Nationen heißt es:

Alle Mitglieder legen ihre internationalen Streitigkeiten mit friedlichen Mitteln in einer Weise bei, die den Weltfrieden und die internationale Sicherheit sowie die Gerechtigkeit nicht gefährdet.

Da eine NATO-Mitgliedschaft durchaus möglich ist, sagte der ukrainische Präsident Wolodymyr Zelenskyy auf der Münchner Sicherheitskonferenz 2022 kurz vor dem russischen Einmarsch:

Die Ukraine hat Sicherheitsgarantien für den Verzicht auf die dritte Atomwaffen-Fähigkeit der Welt erhalten. Wir haben diese Waffe nicht. Wir haben auch keine Sicherheit. […] Deshalb haben wir etwas: Das Recht, einen Wechsel von der Beschwichtigungspolitik zu Sicherheits- und Friedensgarantien zu fordern. Seit 2014 hat die Ukraine dreimal versucht, Konsultationen mit den Garantiestaaten des Budapester Memorandums einzuberufen. […] Ich leite Konsultationen im Rahmen des Budapester Memorandums ein. […] Wenn sie nicht wieder stattfinden oder ihre Ergebnisse keine Sicherheit für unser Land garantieren, hat die Ukraine jedes Recht zu glauben, dass das Budapester Memorandum nicht funktioniert und alle Paketbeschlüsse von 1994 in Frage gestellt sind.

Das Budapester Memorandum von 1994 war eine Sicherheitsgarantie, die der Ukraine (und anderen) von den bestehenden Atommächten, einschließlich der Russischen Föderation, gegeben wurde, dass ihre Integrität und Souveränität nicht gefährdet würde, wenn sie im Gegenzug ihre Atomwaffenarsenale aufgäben. Im Falle der Ukraine handelte es sich um das potenziell drittgrößte Arsenal der Welt, da sie nach der Auflösung der UdSSR über mehr als 2000 strategische Atomsprengköpfe verfügte.

Zelenskyy behauptete, Russland habe bereits gegen das Budapester Memorandum verstoßen, als es die Krim „annektierte“ und die Separatisten im Donbas unterstützte. Daher drohte er Russland nicht nur mit einer atomar bewaffneten Ukraine, sondern auch mit einer atomar bewaffneten NATO-Macht an seiner Grenze.

Ungeachtet der Feinheiten des Budapester Abkommens war dies eine klare Bedrohung der russischen Sicherheit und eine offensichtliche Provokation. Man muss sich fragen, warum Zelenskyy dies für klug hielt.

Die Ukraine und Russland befanden sich seit mindestens acht, realistischerweise aber seit mehr als dreißig Jahren in einem internationalen Streit. Sowohl von russischer als auch von ukrainischer Seite wurde die Art und Weise, wie dieser Streit ausgetragen wurde, als ständige Gefahr für den internationalen Frieden und die Sicherheit angesehen. Die Drohung von Zelesnkyy schien dieses Risiko auf eine neue Stufe zu heben.

Hinzu kommt, dass die NATO-Mitgliedstaaten seit 1991 mit Russland im Streit liegen. Ihre völlige Missachtung der Sicherheitsbelange Russlands gefährdete ebenfalls den Weltfrieden. Außerdem entsprach der Expansionismus der NATO nicht den Grundsätzen der UN-Charta.

Der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Antonio Guterres, hat die russische Invasion unmissverständlich verurteilt. Dies scheint eher die parteipolitische Voreingenommenheit der UNO gegenüber dem von den USA geführten NATO-Militärbündnis und der EU widerzuspiegeln als ein echter Versuch zu sein, die UN-Charta getreu auszulegen. Guterres sagte:

Die Anwendung von Gewalt durch ein Land gegen ein anderes ist ein Verstoß gegen die Grundsätze, zu deren Einhaltung sich jedes Land verpflichtet hat. Das gilt auch für die gegenwärtige Militäroffensive. Sie ist falsch. Sie ist ein Verstoß gegen die Charta. Sie ist inakzeptabel.

Doch als die USA beschlossen, dass sie das Recht hättem, im „Krieg gegen den Terror“ Präventivkriege zu führen, haben die Vereinten Nationen diesen Rechtsanspruch nicht verurteilt.

Als beispielsweise die von den USA angeführte Koalition im März 2003 eine „präventive“ Invasion des Irak startete und damit gegen die UN-Charta verstieß, sagte die UNO wenig und unternahm nichts.

Im Jahr 2004 räumte der damalige UN-Generalsekretär Kofi Annan ein, dass die Invasion und der anschließende Krieg im Irak illegal waren. Dennoch hat die UNO Artikel 39 der UN-Charta, der es ihr erlauben würde, über die Rechtmäßigkeit des Irak-Krieges zu entscheiden, konsequent ignoriert. Niemand hat jemals Sanktionen gegen die USA oder ihre Verbündeten für die von ihnen begangenen Kriegsverbrechen verhängt.

Wer kümmert sich um das Völkerrecht?

Lex iniusta non est lex ist ein Grundprinzip des Rechts. Übersetzung: Ungerechtes Recht ist kein Recht. Wenn wir die Gewalt der Regierungen ertragen müssen, dann ist das Konzept des internationalen Rechts sicherlich willkommen. Leider ist es nichts anderes als das: nur ein Konzept.

Die formelle und öffentliche Verurteilung von Präventivkriegen durch die UNO ist den Aktionen einiger Nationen vorbehalten, nicht aber anderen. Folglich ist das internationale Recht, das teilweise in der UN-Charta verankert ist, praktisch bedeutungslos.

Da es weder gleichmäßig noch vernünftig angewandt wird, ist es kaum mehr als ein großer Knüppel, der derzeit in den Händen der westlich geführten, auf Regeln basierenden internationalen Ordnung liegt, um Gegner zu schlagen. Das ist es, was passiert, wenn Geschworene von der angeblichen Gerechtigkeit ausgeschlossen werden. Es gibt kein „Recht“.

Vor der Erklärung des Generalsekretärs hatte die globalistische außenpolitische Denkfabrik „Council on Foreign Relations“ (CFR) bereits entschieden, dass Russlands Militäraktion in der Ukraine gegen internationales Recht verstieße. Der CFR wies darauf hin, dass die Aktion gegen Artikel 2.4 der Charta der Vereinten Nationen verstößt, der besagt:

Alle Mitglieder unterlassen in ihren internationalen Beziehungen die Androhung oder Anwendung von Gewalt gegen die territoriale Unversehrtheit oder politische Unabhängigkeit eines Staates oder in jeder anderen Weise, die mit den Zielen der Vereinten Nationen unvereinbar ist.

Russland hat mit Sicherheit gegen Artikel 2.4 verstoßen. Sein Krieg in der Ukraine ist daher „illegal“.

Nach Artikel 1.1 der UN-Charta sind die Vereinten Nationen jedoch auch verpflichtet, „wirksame kollektive Maßnahmen zur Verhütung und Beseitigung von Bedrohungen des Friedens und zur Unterdrückung von Angriffshandlungen oder anderen Friedensbrüchen zu ergreifen.“

Der anhaltende Expansionismus der NATO und die Bedrohung durch eine NATO-Atommacht an Russlands Grenze sind aus russischer Sicht Friedensbrüche und eine direkte Bedrohung. Die UNO hat nichts getan, um diese Bedrohung zu verhindern oder zu beseitigen.

US-Präsident Joseph Biden sagte bei der Ankündigung von Sanktionen als Reaktion auf die russische Militäraktion:

Wer in Gottes Namen glaubt, dass Putin das Recht hat, neue so genannte Länder auf dem Territorium seiner Nachbarn auszurufen? Dies ist ein eklatanter Verstoß gegen das Völkerrecht, der eine entschlossene Reaktion der internationalen Gemeinschaft erfordert.

Aber Russland hat die territoriale Legitimität der DVR und der LPR nicht „erklärt“. Biden hat sein internationales Publikum getäuscht.

In seiner Rede am 21. Februar sagte Putin, die Russische Föderation habe beschlossen, „die Unabhängigkeit und Souveränität der Volksrepublik Donezk und der Volksrepublik Luhansk unverzüglich anzuerkennen“. Nach internationalem Recht ist die Anerkennung etwas anderes als eine Erklärung.

Es gibt zwei juristische Denkschulen zur Staatlichkeit. Der „konstitutive“ Ansatz besagt, dass ein Staat nur dann ein Staat sein kann, wenn er von anderen souveränen Nationen als solcher anerkannt wird. In diesem Fall sind die Volksrepubliken Donezk und Luhansk (DVR und LPR) mit der russischen Anerkennung nun „legale“ Staaten.

Im Völkerrecht hat jedoch in der Regel der „deklaratorische“ Begriff des Staates Vorrang. Darin wird ein Staat als jedes autonome Gebiet definiert, das die für die Bildung eines solchen Staates erforderlichen Kriterien erfüllt.

Gemäß der Konvention von Montevideo über die Rechte und Pflichten eines Staates aus dem Jahr 1933 muss ein souveräner Staat über eine Bevölkerung, ein abgegrenztes Territorium und eine Regierung verfügen, die in der Lage ist, einen Dialog mit anderen Staaten zu führen. Dies macht den Staat zu einer „einzigen Person“ im internationalen Recht, und seine Existenz ist unabhängig von der Anerkennung durch andere Staaten. Ein solcher Staat hat das Recht, sich selbst zu verteidigen, unabhängig von der Anerkennung.

Am 7. April 2014 erklärte sich die Volksrepublik Donezk (DVR) zu einem Staat. Ihr Territorium erstreckt sich innerhalb des Gebiets Donezk über knapp 9.000 Quadratkilometer. Ihre Hauptstadt ist Donezk. Die Einwohnerzahl betrug zu diesem Zeitpunkt etwa 2,4 Millionen. Die Donezker Volksmiliz ist die militärische Kraft, die das Gebiet verteidigt. Im Jahr 2018 wählte die Bevölkerung der DVR Denis Puschilin zum Staatschef der DVR, und 100 Delegierte wurden gewählt, um eine Regierung im Volksrat in Donezk zu bilden.

Die Luhansker (oder Lugansker) Volksrepublik (LPR) besteht aus 17 Verwaltungsregionen und umfasst knapp 8 400 Quadratkilometer in der Oblast Luhansk. Ihre Hauptstadt ist Luhansk (Lugansk), und im Jahr 2014 betrug die Einwohnerzahl etwa 1,6 Millionen. Leonid Pasechnik ist das Staatsoberhaupt, und 50 Delegierte bilden die Regierung des Volksrats in Luhansk.

Nach dem Unabhängigkeitsreferendum der LPR, das am 11. Mai 2014 stattfand, wurden Pasechnik und der Volksrat im November 2018 zur Regierungsbildung gewählt. Die Volksmiliz von Luhansk verteidigt die LPR.

Heute sind etwa 1 Million Menschen aus der Region geflohen, um dem Krieg zu entkommen. Infolgedessen liegt die Gesamtbevölkerung der beiden Oblaste wahrscheinlich eher bei 5 Millionen, statt bei 6,2 Millionen. Die Bevölkerung der DVR und der LPR zusammengenommen stellt einen Prozentsatz der Gesamtbevölkerung des Donbass dar.

Die Anerkennung eines Nationalstaates ist vordergründig ein politischer Akt, der den offiziellen Standpunkt des Nationalstaates (oder der Nationalstaaten), der/die diese Anerkennung ausspricht/aussprechen, klarstellt. In diesem Fall erklärte Russland gegenüber der internationalen Gemeinschaft, dass es das Recht auf Unabhängigkeit der DVR und der LPR unterstützt. Beide neuen Staaten haben die völkerrechtlichen Kriterien für die Anerkennung erfüllt. Natürlich ist die Entscheidung, sie nicht anzuerkennen, ebenfalls ein politischer Akt.

1992 haben die Vereinigten Staaten und die Europäische Gemeinschaft die Unabhängigkeit von Bosnien und Herzegowina „anerkannt“, ohne Bosnien-Herzegowina zu einem unabhängigen Staat zu erklären. Was folgte, waren Bombardierungen durch die USA und später die NATO sowie die Ausbildung, Bewaffnung und Ausrüstung islamistischer Extremisten – alles Teil einer konzertierten Aktion zur Balkanisierung der gesamten europäischen Region, die früher Jugoslawien hieß.

In ähnlicher Weise erkennt Russland die Unabhängigkeit der neuen Einheitsrepubliken DVR und LPR an, hat sie aber nicht zu unabhängigen Staaten erklärt. Nach der Anerkennung ihres Status hat Russland einen militärischen Angriff auf die Ukraine gestartet. Die Wahrheit ist, dass weder das russische noch das US/NATO-Verhalten eine besondere Achtung vor dem Völkerrecht erkennen lässt.

Bidens Worte waren nichts weiter als Propaganda. Seine Rechtsauslegung war bestenfalls unvollständig. Das Gleiche gilt für Putin, als er behauptete, die russische Militäraktion stünde im Einklang mit Artikel 51 der UN-Charta, der besagt:

Keine Bestimmung dieser Charta beeinträchtigt das inhärente Recht auf individuelle oder kollektive Selbstverteidigung im Falle eines bewaffneten Angriffs gegen ein Mitglied der Vereinten Nationen.

Es gab keinen bewaffneten Angriff auf Russland, und die DVR und die LPR sind keine Mitglieder der Vereinten Nationen. Putins Berufung auf Artikel 51 legitimiert die russischen Militäraktionen nicht nach dem Völkerrecht. Was also tun?

Behauptungen und Gegenbehauptungen in Bezug auf das Völkerrecht sind lediglich Versuche der globalen Militärmächte, öffentliche Unterstützung für ihre Kriege zu gewinnen. Kombiniert mit Propaganda und Zensur überzeugen diese Behauptungen einen Teil der Menschen zuweilen.

Die angeblich verbindlichen bilateralen Abkommen zwischen Nationalstaaten, die UN-Charta, die Entscheidungen internationaler Gerichte und Verträge bilden das so genannte Völkerrecht. Solange dieses angebliche „Recht“ nicht gleich und gerecht angewendet wird, ist es kein Recht.

Nationalstaaten wie die USA, das Vereinigte Königreich, die EU-Mitgliedstaaten und Russland benutzen das Völkerrecht lediglich als Mittel der Wahl, um das Töten und Verstümmeln von Menschen zu rechtfertigen oder um andere Staaten zu beschimpfen, wenn das Gemetzel nicht ihren Zielen entspricht. Das ist die Realität des nominellen „Völkerrechts“. Es ist überhaupt kein Recht.

Genau dasselbe gilt für die „Moral“, die die meisten von denen an den Tag legen, die jetzt davon schwadronieren, ukrainische Flüchtlinge „mit offenen Armen“ aufzunehmen. Dies scheint entweder auf Unwissenheit oder auf die Akzeptanz des unverschämten Konzepts des moralischen Relativismus zurückzuführen zu sein.

Während sie stolz ihre moralische Tugend in Bezug auf die Ukraine beteuern, haben sie nichts über das Grauen gesagt, das sich im Jemen abspielt und das von dem von ihnen weiterhin unterstützten westlichen Bündnis unter Führung der USA von ganzem Herzen unterstützt wird.

Genauso wie ein ungerecht angewandtes Gesetz kein Gesetz ist, hat auch eine Moral, die sich für eine Sache entscheidet, während sie das Leiden anderswo ignoriert, keinerlei Wert.

Gas, Gas, Gas

Als Barack Obama 2009 der 44. Präsident der USA wurde, hatte Russland seinen wirtschaftlichen Einfluss als weltgrößter Rohöl- und zweitgrößter Trockengasproduzent genutzt, um sich gegen den Expansionismus der NATO zu wehren. Die Ukraine war der wichtigste Transitknotenpunkt für russische Gaspipelines nach Europa, aber das Land war politisch instabil.

Die politische Spaltung der Ukraine, die auf der einen Seite pro-europäisch und anti-russisch und auf der anderen Seite pro-russisch und anti-europäisch ist, wurde zum Brennpunkt eines Tauziehens um europäischen Einfluss zwischen den USA und Russland. Die Obama-Regierung wollte das transatlantische Bündnis aufrechterhalten, um die Dominanz der USA und den Zusammenhalt der NATO in Europa zu gewährleisten, während Putins Clique darauf abzielte, die russische Kontrolle über den europäischen Energiemarkt auszubauen, um die russische Sicherheit zu stärken und die NATO zu schwächen.

Die EU-Hierarchie ihrerseits war bestrebt, ihren Block als unabhängige militärische Supermacht zu etablieren. Der Vertrag von Lissabon von 2007 trat im Dezember 2009 in Kraft und schuf die Europäische Union und ihre gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik. Die EU konnte daraufhin eine militärische Verteidigungsunion anstreben, die die Kontrolle der USA untergraben und den Einfluss der EU auf die NATO verstärken könnte.

Bei den ukrainischen Präsidentschaftswahlen 2010 erklärte Russland offen seine Unterstützung für Janukowitsch. Sein Zugang zu den ukrainischen Pipelines und die Beibehaltung seines Marinestützpunkts in Sewastopol waren für seine Interessen – und weitgehend auch für die der EU – von entscheidender Bedeutung.

Im Gegenzug für unter dem Marktpreis liegendes, subventioniertes russisches Gas verlängerte die Regierung Janukowitsch den russischen Pachtvertrag für Sewastopol bis 2042, was zu handfesten Auseinandersetzungen in der Werchowna Rada führte.

2011 eröffneten Russland und Deutschland die erste Nord Stream-Gaspipeline, die unter der Ostsee verläuft und russisches Gas nach Deutschland liefert. Nord Stream 1 verläuft von Wyborg nach Greifswald. Die geplante Nord Stream 2 wird von Ust-Luga aus verlaufen. Der Zweck der Nord Stream-Pipelines bestand darin, Russland in die Lage zu versetzen, über Deutschland wesentlich billigeres Gas an die EU zu verkaufen und gleichzeitig die Abhängigkeit der EU und Russlands von den unsicheren ukrainischen Pipelines zu 80 % zu beseitigen. Aus offensichtlichen Gründen fand dieses Ziel bei den anderen EU-Mitgliedstaaten breite Unterstützung.

Die Nord Stream-Pipelines lagen jedoch nicht im Interesse der USA. Folglich bestanden ihre außenpolitischen Ziele darin, Nord Stream 2 zu stoppen (wodurch sich der Gasfluss aus Russland nach Europa verdoppeln würde) und eine ukrainische Regierung zu installieren, die den Forderungen Washingtons entgegenkommt.

Wenn es den USA gelänge, die blühenden Handelsbeziehungen der EU mit Russland zu unterbrechen, würde dies nicht nur die Vorherrschaft der USA über Europa sichern, sowohl in wirtschaftlicher Hinsicht als auch in Bezug auf die kollektive Verteidigung, sondern auch den EU-Markt für die teureren Flüssiggasexporte der USA öffnen – ein zusätzlicher Bonus.

Anfangs feierten die USA die Janukowitsch-Regierung in der Hoffnung, die Ukraine zu einem Beitritt zur NATO und zur EU zu bewegen. Die damalige US-Außenministerin Hillary Clinton wurde nach Kiew entsandt, wo sie Gespräche mit Janukowitsch führte. Einer ihrer Kommentare:

Wir haben erörtert, wie die Ukraine und die Vereinigten Staaten ihre strategische Partnerschaft vertiefen und erweitern können. […] [Wir hoffen], dass die Ukraine enge, konstruktive Beziehungen zu den Vereinigten Staaten und den Ländern der Europäischen Union pflegen wird. […] Wir erörterten die Energiereform und ihr Potenzial, die Ukraine zu einem Energieerzeuger zu machen und die Energieeffizienz zu verbessern. […] Wir haben auch über die Bedeutung des Schutzes der ukrainischen Demokratie gesprochen. […] [W]ir danken der Ukraine und dem ukrainischen Volk für ihre wichtigen Beiträge zur NATO und anderen internationalen Sicherheitsoperationen.

Die Diplomatie ist gescheitert. Trotz flapsiger Rhetorik über den „Schutz der ukrainischen Demokratie“ griffen die USA zu ausgesprochen undemokratischen Methoden, als sie beschlossen, einen ukrainischen Staatsstreich zu unterstützen. Um dieses Ziel zu erreichen, stärkten die USA die dunkelsten Kräfte der ukrainischen Politik: die Neonazis.

Darauf werden wir in Teil 3 eingehen: „Krieg in der Ukraine! Wozu ist er gut? Die ukrainische Nazi-Agenda“

Ein genauerer Blick auf die Wächter der medizinischen Forschung

Ein genauerer Blick auf die Wächter der medizinischen Forschung

In seiner letzten Arbeit verkündete der berühmt-berüchtigte britische Biologe Harold Hillman, dass „die Zellbiologie in einer schlimmen Lage ist“. Dieser Artikel wurde 2011 veröffentlicht und fasst die Forschung seines Lebens (beginnend in den 1970er Jahren) zusammen. Er warnte Biologen und Zellphysiologen, dass mit ihrem Verständnis des menschlichen Körpers etwas nicht stimmt.

Nun schreiben wir das Jahr 2022. Die Mehrheit der Weltbevölkerung wurde zu einer experimentellen Gentherapie gezwungen, viele Ärzte haben ihren Eid, „keinen Schaden anzurichten“, gebrochen, und unzählige unnötige Todesfälle sind sowohl durch die Injektion als auch durch die drakonische Reaktion auf das angebliche Virus verursacht worden.

In Hillmans Worten: „Die moderne Medizin ist in einer schlimmen Lage“.

Aber wie sind wir hierher gekommen? Wie sind wir an einen Punkt gelangt, an dem natürliche Heilmittel zugunsten teurer und gefährlicher Arzneimittel gemieden werden? Wie kommt es, dass die Mehrheit der medizinischen „Experten“ bereit ist, den Einsatz von Vitaminen, Mineralien und anderen sicheren und bewährten Behandlungen zu ignorieren und stattdessen experimentelle und gefährliche Therapien zu befürworten?

Warum glauben die Menschen weiterhin der von den Mainstream-Medien verbreiteten Pro-Pharma-Propaganda, ohne auch nur das geringste Misstrauen gegenüber dem Geld und der Macht der Technokraten und Pharma-Eliten zu hegen, die das Paradigma der medikamentengestützten Medizin fördern?

Und wie kann es sein, dass eine solche Verschwörung existiert? Wenn es Sars-Cov-2 nicht gäbe, wüssten wir doch davon, oder? Wenn natürliche Heilmittel wirksam wären, würden unsere Ärzte sie verschreiben, richtig? Wenn Impfstoffe gefährlich wären, würde die CDC uns das sagen, richtig?

Offensichtlich nicht.

Wie man so schön sagt: Geld regiert die Welt. Werfen wir also einen Blick auf die weltweit größten Geldgeber der Gesundheitsforschung, um zu sehen, ob wir einen Grund dafür finden können, warum die moderne Medizin eine so schreckliche und erschreckende Entwicklung genommen hat.

Finanzierung der Gesundheitsforschung – Wohin fließt das Geld?

Zunächst muss man verstehen, wohin der Großteil der Mittel für die Gesundheitsforschung fließt. Dazu stützen wir uns auf einen in Health Research Policy and Systems veröffentlichten Artikel mit dem Titel The 10 largest public and philanthropic funders of health research in the world: what they fund and how they distribute their funds.

Den Forschern zufolge gewährte das National Institute of Health (NIH) im Jahr 2013 4,8 Milliarden Dollar für die Erforschung von Infektionskrankheiten (darunter 113 Millionen Dollar für Atemwegsinfektionen und 2,8 Milliarden Dollar für die HIV/AIDS-Forschung). Außerdem wurden Zuschüsse für die Erforschung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen (1,9 Milliarden Dollar), Lungenkrebs (208 Millionen Dollar) und psychische Gesundheit (2,1 Milliarden Dollar) gewährt.

Auch die Europäische Kommission, der Medical Research Council (MRC) und der Wellcome Trust gewähren den Großteil ihrer Zuschüsse für die Forschung im Bereich der Infektionskrankheiten.

Eine in der Fachzeitschrift The Lancet veröffentlichte Studie mit dem Titel UK investments in global infectious disease research 1997-2010: a case study (Investitionen des Vereinigten Königreichs in die globale Forschung zu Infektionskrankheiten 1997-2010: eine Fallstudie) ergab, dass zwischen 1997 und 2010 die Virologie die am stärksten geförderte Kategorie der Forschung zu Infektionskrankheiten war und dass der Wellcome Trust (688 Millionen Pfund) und das MRC (673 Millionen Pfund) die größten Geldgeber für diese Forschung im Vereinigten Königreich waren.

Auch die Stiftung von Bill und Melinda Gates richtet den größten Teil ihrer „philanthropischen“ Bemühungen auf die Bekämpfung von Infektionskrankheiten, wobei weniger als 3 % ihres Budgets für nicht übertragbare Krankheiten verwendet werden.

Was bedeutet das alles? Nun, es bedeutet, dass Viren sehr viel Geld wert sind (und aus offensichtlichen Gründen weiter exponentiell an Wert gewinnen werden).

Vielleicht erklärt dies, warum die Behauptung, dass Sars-Cov-2 nicht existiert, mit einer so eifrigen Zensur und Verachtung behandelt wird, verglichen mit der keimfreundlichen „Labordurchsickertheorie“, die sich inzwischen in den Mainstream eingeschlichen hat und sogar von den Vertretern der eher alternativen Seite unterstützt wird.

Ob wahr oder unwahr, was viele Menschen nicht bedenken, ist das Ausmaß, in dem diese Theorie die Pharmaindustrie begünstigt.

In der Tat begünstigt sie nicht nur Big Pharma, sondern auch die WEF-Hoaxsters, indem sie das Narrativ des „tödlichen Virus“ stärkt, sie begünstigt Impfstoffhersteller, Virologen, die westlichen Mächte, die Banker, Hollywood, die CDC und die WHO!

Die „Lab-Leak“-Hypothese begünstigt so ziemlich jede Organisation oder Gruppe, die mit dem Covid-Betrug in Verbindung steht.

Und vergessen wir nicht, dass Theorien über mutierte Viren, die aus Labors entweichen, sicherlich jeden Forscher begünstigen, der von den riesigen Geldsummen profitieren könnte, die in den Kätzchen der medizinischen Torwächter der Welt herumschwimmen.

Doch wer sind diese Wächter, die die medizinische Forschung kontrollieren, lenken und manipulieren, um Kontrolle und Profit zu erlangen? Das ist das Hauptthema dieses Artikels.

  1. Das Nationale Institut für Gesundheit (USA)

Nach Angaben von healthresearchfunders.org ist das National Institute of Health der größte Geldgeber für medizinische Forschung in der Welt. Im Jahr 2013 gab das Institut mehr als 26 Milliarden Dollar für die Gesundheitsforschung aus.

Entgegen der landläufigen Meinung ist die mRNA-Injektion keine neue Technologie. In den 1980er Jahren gewährte das NIH Forschern am Salk Institute Zuschüsse für die Erforschung der mRNA-Impfstofftechnologie. Tatsächlich war es die von den NIH finanzierte Forschung zur „kationischen Liposomen-vermittelten RNA-Transfektion“, die den Grundstein für jahrzehntelange weitere Arbeiten auf diesem Gebiet legte.

Es ist daher nicht verwunderlich, dass die NIH die Covid-19-Injektionen seit Bekanntwerden ihrer Entwicklung vehement unterstützt haben.

Tatsächlich besitzt das NIH die Hälfte des Schlüsselpatents für den Covid-19-Impfstoff von Moderna, so dass es für jedes verkaufte Fläschchen Tantiemen kassieren kann. Vier NIH-Wissenschaftler haben auch ihr eigenes Patent angemeldet und behaupten, Miterfinder der Technologie zu sein.

Sicherlich fragen Sie sich, wie es zu einem solch eklatanten Interessenkonflikt kommen konnte. Wenn ja, werden Sie vielleicht schockiert sein, wenn Sie erfahren, dass die Vorschriften des NIH es Wissenschaftlern erlauben, jedes Jahr bis zu 150.000 Dollar an Lizenzgebühren für Impfstoffe zu kassieren, die sie mitentwickelt haben!

Wie Robert F. Kennedy Junior in einem Artikel für Children’s Health Defense schreibt:

„Das Interesse der NIH an dem Impfstoff könnte erklären, warum Anthony Fauci den Impfstoff von Moderna an die Spitze der Entwicklung stellte und Moderna trotz der experimentellen Technologie und der inhärenten Gefahren von Coronavirus-Impfstoffen Tierversuche überspringen ließ… Es könnte auch erklären, warum Anthony Fauci Moderna einen Zuschuss von 483 Millionen Dollar von einer Schwesterbehörde der NIH, BARDA, verschaffte, obwohl Moderna nie ein Produkt auf den Markt gebracht oder eine Zulassung erhalten hat.“

Darüber hinaus waren es Dr. Anthony Fauci, der Direktor des National Institute of Allergy and Infectious Diseases des NIH (und der leitende medizinische Berater des Präsidenten), und der frühere NIH-Direktor Dr. Francis Collins, die sich abgesprochen hatten, um abweichende Meinungen zu Covid-19-Maßnahmen zu unterdrücken.

Dies wurde dank eines Antrags auf Informationsfreiheit des American Institute for Economic Research (AIER) aufgedeckt, der eine Reihe von E-Mails zwischen Fauci und Collins ans Licht brachte. Die beiden nutzten ihre Kontakte zu den Medien, um die in der Erklärung von Great Barrington gemachten Vorschläge zu unterdrücken, in denen eine „gezielte Schutzlösung“ für die Covid-Pandemie gefordert wird.

In einem Artikel für das Brownstone Institute deckt Jeffery Tucker die Instrumente auf, die von der NIH-Führung eingesetzt werden, um die öffentliche Meinung zu manipulieren und vorteilhafte Darstellungen zu fördern (d. h. vorteilhaft für sie).

„Was lernen wir aus diesen E-Mails? Die Angriffe auf Zehntausende von Medizinern und Wissenschaftlern wurden in der Tat von ganz oben gefördert. Die Grundlage für die Angriffe waren keine wissenschaftlichen Artikel. Es waren stark politisch geprägte, populäre Artikel.“

  1. Das Verteidigungsministerium der Vereinigten Staaten

Ja, es ist wahr. Das Verteidigungsministerium der Vereinigten Staaten ist einer der größten Geldgeber für die globale Gesundheitsforschung. Laut healthresearchfunders.org ist es sogar der sechstgrößte Geldgeber mit Gesundheitsforschungsausgaben von mehr als 1 Milliarde Dollar im Jahr 2013.

Und wenn wir über das Verteidigungsministerium sprechen, meinen wir eigentlich die DARPA, die „Defense Advanced Research Projects Agency“, die Moderna 2013 mit 25 Mio. USD finanziert hat.

Zusammen mit den oben erwähnten NIH finanziert die DARPA auch Profusa, ein von Google unterstütztes Biotech-Startup, das derzeit eine injizierbare Biosensor-Technologie entwickelt. Nach Angaben von Profusa kann ihre Biosensortechnologie

„den Sauerstoffgehalt im Gewebe messen und damit potenzielle Indikatoren für die Reaktion des Menschen auf eine Infektion oder eine Krankheitsexposition bei gesunden Freiwilligen liefern.

Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit dem Imperial College London durchgeführt, demselben Institut, das erhebliche Mittel von Bill Gates erhalten hat und das für die Erstellung der erschreckend ungenauen epidemiologischen Modelle verantwortlich ist, die zur direkten Beeinflussung der öffentlichen Gesundheitspolitik im Zusammenhang mit der Covid-Erzählung verwendet wurden.

Wie die NIH unterstützt auch die DARPA seit einiger Zeit die mRNA-Technologie. Tatsächlich begann sie bereits 2011 in diese Technologie zu investieren, etwa zur gleichen Zeit, als Bill Gates seine erste Investition in Moderna tätigte.

Ihr Interesse an der Gentherapie geht jedoch über Impfstoffe hinaus. Die DARPA-Wissenschaftler suchen auch nach Möglichkeiten, die Gentherapie zur „Verbesserung einer ganzen Reihe von Körperfunktionen durch buchstäbliche Veränderung der DNA einer Person mit Viren oder Chemikalien“ einzusetzen. Wunderbar.

Ein weiteres DARPA-Programm namens ECHO entwickelt „diagnostische Tests, die die Reaktion des Körpers auf eine Virusinfektion messen, anstatt das Virus selbst zu testen“, und das Programm SIGMA+ „untersucht den möglichen Einsatz von tragbarer Technologie zur Erkennung von COVID-19 und anderen Infektionskrankheiten.“

  1. Der Wellcome Trust (UK)

Der Wellcome Trust ist eine in London ansässige wissenschaftliche Wohltätigkeitsorganisation, die mit Mitteln des Pharmamagnaten Henry Wallace gegründet wurde.

Nach Angaben von healthresearchfunders.org ist der Wellcome Trust der siebtgrößte Geldgeber für die weltweite Gesundheitsforschung und gab 2013 fast 1 Milliarde Dollar aus.

Wellcome gründete zuvor den heutigen Pharmariesen GlaxoSmithKline, und heute verwendet der Trust sein 25,9 Milliarden Dollar schweres Vermögen für „philanthropische“ Zwecke, darunter die Finanzierung klinischer Studien, die Entwicklung von Impfstoffen und andere gesundheitsbezogene Forschung.

Ja, einer der weltweit größten Geldgeber für die Gesundheitsforschung wurde nicht nur mit dem Geld von Big Pharma gegründet, sondern auch von einem der größten Pharmariesen der Welt!

Noch beunruhigender sind die Verbindungen des Trusts zur Britischen Eugenik-Gesellschaft (heute umbenannt in „Galton-Institut“). Die Bibliothek des Wellcome Trust beherbergt nicht nur die Archive der Britischen Eugenik-Gesellschaft, sondern viele ihrer Wissenschaftler bekleiden auch Spitzenpositionen im Galton-Institut. Der Journalist Whitney Webb berichtet:

„In mehreren Führungspositionen der ehemaligen British Eugenics Society, dem heutigen Galton Institute, sind Personen tätig, die ursprünglich am Wellcome Trust gearbeitet haben, darunter auch der Präsident des Galton Institute, Turi King.“

Sie schreibt weiter, dass,

„Der leitende Genetik-Forscher des Galton-Instituts, Jess Buxton, war zuvor „Genetik-Forscher“ am Wellcome Trust und führte dann unabhängige, von Wellcome finanzierte Forschung durch.“

Selbst der Hauptentwickler des Impfstoffs von Oxford-Astrazeneca, Adrian Hill, leitet eine Forschungsgruppe bei Wellcome, die sich mit der Aufdeckung genetischer Anfälligkeiten für Infektionskrankheiten befasst.

Als größter Geldgeber der virologischen Forschung im Vereinigten Königreich und Unterstützer des Edward Jenner Institute for Vaccine Research der Universität Oxford (das mit Mitteln von GlaxoSmithKline gegründet wurde!) ist der Wellcome Trust die wichtigste Triebfeder des britischen Impfstoffnetzes.

Und wie Sie sich vielleicht vorstellen können, ist der Trust nicht unumstritten.

Im Jahr 2013 finanzierte der Wellcome Trust eine klinische Studie zur Erprobung eines neuen TB-Impfstoffs in Südafrika. Sieben Säuglinge starben an den Folgen des Impfstoffs, der bereits in Tierversuchen Anzeichen von Toxizität gezeigt hatte.

Die Eltern stimmten der Studie zu, nachdem sie irreführende Informationen erhalten hatten, darunter die Aussage, der Impfstoff sei „an Tieren getestet worden und habe sich als sicher und wirksam erwiesen“.

Erschwerend kam hinzu, dass zum Zeitpunkt der Studie Wissenschaftler von Wellcome finanziell an der Impfung beteiligt waren.

Eine später vom British Medical Journal durchgeführte Untersuchung stellte die alles entscheidende Frage, ob Universitäten (Hervorhebung hinzugefügt) „in der Lage oder bereit sind, Vorwürfe wissenschaftlichen Fehlverhaltens gegen hochrangige Wissenschaftler zu untersuchen, die erhebliche finanzielle Mittel einbringen.“

Im Jahr 2018 wurde das Wellcome Sanger Institute, ein Genomforschungszentrum und eine Tochtergesellschaft des mit Eugenik verbundenen Wellcome Trust, entlarvt, weil es versucht hatte, einen Genchip ohne die Zustimmung von Hunderten von Afrikanern zu vermarkten, die ihre DNA für das Projekt gespendet hatten. Jantina de Vries, Bioethikerin an der Universität von Kapstadt in Südafrika, nannte das Vorgehen von Wellcome Sanger „eindeutig unethisch. Punktum.“

  1. Die Europäische Kommission

Die Europäische Kommission (EK) ist die Exekutive der Europäischen Union. Die Arbeit der Kommission wird von einem Kabinett von Kommissaren geleitet und von ihrer Präsidentin, Dr. Ursula Von der Leyen (eine enge Verbündete von Angela Merkel), geführt.

Nach Angaben von healthresearchfunders.org ist die Europäische Kommission der zweitgrößte Geldgeber für die weltweite Gesundheitsforschung und gab 2013 mehr als 3 Milliarden Dollar für gesundheitsbezogene Forschung aus.

In einem Dokument für das Jahr 2020 mit dem Titel „Pharmazeutische Strategie für Europa“ bekräftigt die Europäische Kommission ihre Treue zu Big Pharma und dem Paradigma der arzneimittelbasierten Medizin. Nachdem die Wirksamkeit von Gentherapien und Impfstoffen erläutert wurde, geht der Bericht darauf ein, wie die EU die Zulassung von Arzneimitteln beschleunigen will. Die Formulierungen sind bezeichnenderweise vage und verwenden die üblichen Schlagworte.

„Die Kommission wird im Rahmen der Überarbeitung der Rechtsvorschriften Verfahren zur Erforschung neuer Ansätze für die Bewertung wissenschaftlicher Nachweise für die Sicherheit und Wirksamkeit von Arzneimitteln bewerten und versuchen, die Zulassungszeiten in der EU an die in anderen Teilen der Welt anzugleichen. Sie wird prüfen, wie die Infrastruktur und angepasste Regulierungsprozesse digitale Technologien und künstliche Intelligenz nutzen könnten, um die Entscheidungsfindung bei der Regulierung zu unterstützen und die Effizienz zu steigern.“

Am beunruhigendsten ist die Erwähnung, dass künstliche Intelligenz in den ohnehin schon fragwürdigen regulatorischen Entscheidungsprozess integriert werden soll – zweifellos ein feuchter Traum der transhumanistischen Technokraten.

Wie bereits erwähnt, ist die Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula Von der Leyen, die ehemalige deutsche Verteidigungsministerin, die eine Geschichte von fragwürdigen Geschäften hat.

Während ihrer Zeit an der Spitze des deutschen Militärs vergab sie eine Reihe von lukrativen Aufträgen an externe Berater, ohne dass dies ordnungsgemäß überwacht wurde. Die Ermittler vermuteten, dass sie und ihre Beamten die Aufträge auf der Grundlage ihres persönlichen Beziehungsnetzes vergaben.

Laut Spiegel stiegen beispielsweise innerhalb von vier Jahren, nachdem Von der Leyen das Amt der Verteidigungsministerin übernommen hatte, die Einnahmen von Accenture aus der Zusammenarbeit mit dem deutschen Militär von 459.000 Euro im Jahr 2014 auf 20 Millionen Euro im Jahr 2018.

Trotzdem wurde Von der Leyen zur Chefin der Europäischen Kommission ernannt, und siehe da, ihr zwielichtiges Verhalten ging weiter. Auf dem Höhepunkt der Covid-Saga handelte Von der Leyen mit Pfizer-Chef Albert Bourla per SMS „den größten jemals abgeschlossenen Vertrag für COVID-19-Impfstoffe“ aus.

Der Vertrag sah vor, dass die EU sich zum Kauf von 900 Millionen Impfungen von Pfizer-BioNTech verpflichtet, mit einer Option zum Kauf von weiteren 900 Millionen, nachdem die EU im Rahmen zweier früherer Verträge bereits ein Geschäft über 600 Millionen Dosen abgeschlossen hatte.

Auf ein späteres öffentliches Ersuchen um Einsicht in die Nachrichten hin stellte sich heraus, dass der Austausch nicht aufgezeichnet worden war. Mit anderen Worten: Von der Leyen hatte die Nachrichten absichtlich gelöscht, was darauf hindeutet, dass sie wahrscheinlich etwas zu verbergen hatte.

Im Dezember 2021 sagte Von der Leyen, dass die EU als Reaktion auf die „hochansteckende“ Omikron-Variante eine Impfpflicht in Betracht ziehen müsse. Zu diesem Zeitpunkt gab es insgesamt 59 Omikron-Fälle in Europa, die alle entweder „leichte Symptome“ aufwiesen oder völlig symptomlos waren.

Ursula Von der Leyen ist mit Heiko Von der Leyen verheiratet, der aus dem deutschen Adelsgeschlecht Von der Leyen stammt. Im September 2020 wurde Heiko zum medizinischen Direktor von Orgenesis ernannt, einem in den USA ansässigen Biotech-Startup, das daran arbeitet, „das Potenzial der Zell- und Gentherapie zu erschließen“.

Orgenesis arbeitet derzeit an einer Reihe von Projekten, darunter die Entwicklung eines eigenen Impfstoffs gegen Covid-19!

Ob Orgenesis Verbindungen zu Pfizer hat und ob Heikos Beförderung zum Medizinischen Direktor etwas mit Ursula Von der Leyens dubiosem SMS-Austausch mit Pfizers CEO Albert Bourla zu tun hat, werden wir wohl nie erfahren.

  1. Das Howard-Hughes-Institut für Medizin (USA)

Das Howard Hughes Medical Institute (HHMI) ist eine gemeinnützige medizinische Forschungsorganisation mit Sitz in den USA. Es wurde 1953 von Howard Hughes, einem amerikanischen Wirtschaftsmagnaten, gegründet.

In den Anfängen wurde das Institut als Steueroase für das riesige Privatvermögen von Hughes eingerichtet, und der größte Teil der Gelder für das Gesundheitsinstitut stammte aus dem Verkauf von Flugabwehrwaffen an westliche Mächte.

Laut healthresearchfunders.org ist das Howard Hughes Medical Institute der elftgrößte Geldgeber für Gesundheitsforschung in der Welt und gab 2013 mehr als 750 Millionen Dollar für die Gesundheitsforschung aus.

Bemerkenswert ist, dass das Institut seit langem mit der Rockefeller Foundation zusammenarbeitet. Es ist ratsam, sich daran zu erinnern, dass es die Rockefellers waren, die die amerikanische Eugenik-Bewegung gefördert und finanziert haben. Sie waren auch maßgeblich an der Förderung des Einsatzes von GVO und anderen gefährlichen Agrartechnologien beteiligt.

Auf der Website der Rockefeller University heißt es,

„Das HHMI unterstützt die Forschung der Rockefeller-Fakultät, die eine HHMI-Stelle innehat, durch die Finanzierung von Gehältern, Material, Ausrüstung und Laborpersonal, einschließlich postdoktoraler Mitarbeiter, Techniker und Verwaltungsassistenten.“

Das HHMI beschäftigt eine Reihe von Wissenschaftlern, die so genannten „Investigators“, und finanziert neue Forschungsarbeiten in Form von Ausbildungszuschüssen. Viele der HHMI-Forscher sind an der Erforschung von Covid-19-Impfstoffen beteiligt (also gut angelegtes Geld) und an anderen genetischen Forschungen, die die CRISPR-Technologie nutzen.

So wurde beispielsweise die HHMI-Forscherin Jennifer Doudna im Jahr 2020 mit dem Nobelpreis für Chemie für ihre Pionierarbeit an einer neuen Methode der Genom-Editierung ausgezeichnet. Ein weiterer Forscher des HHMI, Robert Horvitz, ist Berater der Gates-Stiftung.

Aber das ist nicht die einzige Verbindung zwischen dem HHMI und der Gates-Stiftung. Im Jahr 2017 haben sich das HHMI, die Gates Foundation und der Wellcome Trust zusammengetan, um „41 internationale Forschungsstipendiaten, Nachwuchswissenschaftler, die in der Lage sind, die biomedizinische Forschung weltweit voranzubringen“, zu fördern.

Gemeinsam vergaben sie insgesamt 26,7 Millionen Dollar an diese Forscher, was deutlich zeigt, wie diese großen, „philanthropischen“ Stiftungen zusammenarbeiten, um die globale Gesundheitsforschung zu lenken und zu manipulieren und den vorherrschenden medizinischen Konsens zu beeinflussen.

Bemerkenswert ist, dass die US-Armee, die Gates Foundation, die NIH und das HHMI alle das MIT Media Lab finanzieren, dasselbe Institut, das Mittel von dem verurteilten Sexualstraftäter und Pädophilen Jeffery Epstein angenommen hat.

Das MIT Media Lab beherbergt auch Robert Langer, den Mitbegründer von Moderna, sowie Kevin Esvelt, den Leiter von „Sculpting Evolution“, einer Gruppe, die Gen-Editing-Technologien entwickelt, um „Wildpopulationen und Ökosysteme sicher und human zu verändern“.

Covid-19-Finanzierung: eine absichtliche Schuldenfalle?

Bevor ich zum Schluss komme, muss ich auf eine wichtige Entwicklung in der Gesundheitsfinanzierung hinweisen, die in den letzten zwei Jahren stattgefunden hat. Dabei handelt es sich um die Finanzierung des Kaufs von Milliarden von Covid-19-Spritzen.

Wie Sie vielleicht schon erraten haben, nutzen die Banker dies als Gelegenheit, die Länder in eine Schuldenfalle zu ziehen und ihren eigenen Reichtum und ihre Kontrolle zu fördern. Allein die Weltbank hat sich verpflichtet, Covid-19-Injektionen in Höhe von 20 Milliarden Dollar zu finanzieren.

Laut einem Bericht der humanitären Organisation CARE mit dem Titel Who Pays to Deliver Vaccines?

„86 % der Finanzierung in dieser Analyse erfolgt in Form von Krediten. Das bedeutet, dass die Länder Schulden machen, die die künftige Pandemievorsorge schwächen können, anstatt die Gesundheitssysteme zu stärken.“

Was hier wirklich gesagt wird, ist, dass die riesigen Geldsummen, die die Regierungen der Welt für die Beschaffung von Covid-19-Impfstoffen ausgeben, und die riesigen Geldsummen, die sie in den kommenden Jahren an die Banken zurückzahlen müssen, ihre Volkswirtschaften so stark belasten werden, dass die Impfstoffe am Ende ihre Gesundheitssysteme schwächen werden, anstatt sie zu stärken.

Wer hätte das gedacht?

Diktieren des medizinischen Konsenses und soziales Engineering der wissenschaftlichen Kultur

Es ist gut, dass Forscher für ihre Arbeit bezahlt werden, und es ist gut, dass Geld zur Verfügung steht, um unser Wissen über Krankheiten zu erweitern und wirksame, lebensrettende Behandlungen zu entwickeln.

Wenn jedoch der überwiegende Teil dieser Gelder von einer kleinen Anzahl von Gruppen kontrolliert und geleitet wird, die innerhalb eines bestimmten medizinischen Paradigmas zu operieren scheinen (d. h. eines, das auf Gen-Editierung, Medikamenten und Impfstoffen basiert), ist es an der Zeit, die Motive hinter den Geldern zu hinterfragen.

Wenn ihre Finanzierung den Pharmaunternehmen mehr Macht verleiht, transhumanistische Technologien fördert und sicherere und natürlichere Behandlungen untergräbt, ist das dann noch eine gute Sache?

In der in diesem Artikel zitierten Studie Die 10 größten öffentlichen und philanthropischen Geldgeber für die Gesundheitsforschung in der Welt: Was sie finanzieren und wie sie ihre Mittel verteilen spielen die Forscher genau auf diese Frage an.

„Es muss auch mehr darüber diskutiert werden, wo die Entscheidungsbefugnis über die Prioritäten der öffentlich finanzierten Gesundheitsforschung liegen sollte (bei Parlamenten, Ministerien, Finanzierungseinrichtungen oder unabhängigen Expertenausschüssen). Eine solche Debatte ist notwendig, weil die Mittel für Investitionen in die Gesundheitsforschung begrenzt sind und daher die Prioritäten mit fairen und legitimen Methoden und auf der Grundlage der bestmöglichen Erkenntnisse festgelegt werden müssen.

Sie stellen auch die Grundlage für Finanzierungsentscheidungen in Frage und stellen richtig fest, dass

„In der Praxis werden Entscheidungen über die Finanzierung der Gesundheitsforschung im öffentlichen Sektor nicht nur auf der Grundlage des Forschungsbedarfs getroffen, sondern regelmäßig auch durch andere Faktoren wie politische Interessen, Interessenvertretung und Lobbying beeinflusst“ (Hervorhebung hinzugefügt).

So kann die Finanzierung der Gesundheitsforschung als eine Möglichkeit angesehen werden, den vorherrschenden medizinischen Konsens zu diktieren und die wissenschaftliche Kultur „sozial zu manipulieren“, um Dinge wie mRNA-Impfstoffe und medikamentenbasierte Lösungen zu akzeptieren, unabhängig davon, ob sie wirksam, sicher, erschwinglich oder ethisch vertretbar sind oder nicht.

Wenn Sie also das nächste Mal Geschichten über mutierte Viren hören, die aus Biolabors entweichen und in der Bevölkerung allerlei Schrecken verbreiten, sollten Sie sich zweimal überlegen, wie viel Geld mit dieser Behauptung verbunden ist.

So schob “Öko”-Privat-Jetterin Gewessler grünem Strippenzieher 500.000 Euro Steuergeld zu

So schob “Öko”-Privat-Jetterin Gewessler grünem Strippenzieher 500.000 Euro Steuergeld zu

Als die Grünen sich für den Wiedereinzug in den Nationalrat bewarben, plakatierten sie groß: “Wen würde der Anstand wählen?” Damit vertraten sie den Anspruch, man wolle alles anders machen und bei korrupten Machenschaften nicht einmal anstreifen. Nach zwei Jahren in der Bundesregierung zeigt sich nun: Von den hehren Absichten ist wenig geblieben. Diverse grüne Ressortchefs von Infrastrukturministerin Leonore Gewessler bis hin zu Ex-Gesundheitsminister Rudolf Anschober warfen mit Steuergeld regelrecht um sich. Dabei prasselte der Geldregen oft “zufällig” auf das eigene Vorfeld. Und auch mit dem hochgelobten Klima-Schutz haben sie es persönlich so gar nicht: Derzeit zeigen sich die Österreicher erzürnt über Gewesslers Rückflug im Privat-Jet aus Katar. Dort übte auch Österreichs Politik den Kniefall vor den Scheichs, um künftig von dort aus die nun aus Russland fehlende Energie zu beziehen.

Klimarat: Steuergeld für grünen Beinahe-Minister

Ein umstrittenes Prestigeprojekt, das Leonore Gewessler als Verfechterin der “Agenda 2030” durchziehen will, ist der sogenannte “Klimarat”. Dafür wurden 100 Österreicher von Hand erlesen, um künftig einschneidenden Klima-Maßnahmen den Anschein zu geben, dass diese aus der Mitte des Volkes stammen. Das Projekt kostet den Steuerzahler 2 Millionen Euro – ein Viertel, also etwa 500.000 Euro – davon fällt für die “kommunikative Begleitung” an. Diese soll weitgehend die PR-Agentur von Lothar Lockl, wie Gewessler selbst einst Funktionär der NGO “Global 2000”, erledigen. Lockl gilt als Mastermind hinter dem türkis-grünen Experiment und saß sogar bei den Regierungsverhandlungen mit am Tisch!

304.552 Euro und damit fast zwei Drittel dieses PR-Budgets streift somit eine Person ein, die lange als grüner Minister gehandelt wurde. Dieselbe Person – er berät auch Bundespräsident Alexander van der Bellen soll demnächst noch zusätzlich zum Vorsitzenden des ORF-Stiftungsrats gekürt werden, was die FPÖ gerne verhindert sähe. Denn damit wäre die politische Beratung des Staatsoberhaupts, die “Kontrolle” des Staatsfunks und die PR eines grünen Prestigeprojekts, das “Bürgerbeteiligung” vorgaukeln soll, in den Händen desselben grünen Ex-Parteisektretärs und Beinahe-Ministers. Die Optik ist schief, wie FPÖ-Chef Kickl betont: “Geht´s eigentlich noch dreister?”

Lockl als grüner Polit-Strippenzieher

Das Magazin “trend” bezeichnete Lockl einst als einen der “gefragtesten politischen Strippenzieher”. Und tatsächlich: Auch Vizekanzler Werner Kogler gehört zu jenen Politiker, die sich von ihm coachen ließen. Seine Agentur “Lockl & Keck” geht auf die einstige “Lothar Lockl Strategie GmbH” zurück, die sich als “Schnittstelle von Politk, Medien, Wirtschaft und NGOs” sah. Wichtige Geschäftspartnerin ist die grüne Ex-Mandatarin Monika Langthaler, deren Agentur “Brainbows” an Lockls PR-Imperium beteiligt ist. Sie gilt zudem als Koordinatorin der “Mission 2030”, der Klimastrategie der Regierung.

Gemeinsam staubten die beiden grünen Ex-Parteigänger bereits in der Vergangenheit lukrative Aufträge des damals noch im Ressort von Elisabeth Köstinger (ÖVP) angesiedelten Umweltministeriums ab. Das Volumen der beiden Großaufträge betrug zusammen mehr als eine halbe Million Euro. Nachdem die Klimaagenden nun Teil von Gewesslers Ressort sind, ist der Dienstweg noch kürzer. Und es hört sich noch nicht mit der Verhaberung auf: Denn Lockl lebt zwar mittlerweile getrennt von der ORF-Moderatorin Claudia Reiterer, ist aber weiter mit dieser verheiratet. Eine Hand wäscht die andere.

Ohne “Anstand”: Grüner Marsch durch die Institutionen

All das ist nur die Spitze des Eisbergs beim grünen “Marsch durch die Institutionen”, wie das Grazer “Freilich”-Magazin kürzlich in seiner Studie “Green Jobs” nachweisen konnte. Wie der freiheitliche Aufdecker Hans-Jörg Jenewein im Wochenblick-Interview erklärte, habe die “grüne Gurkentruppe […] in den ersten beiden Jahren ihrer Regierungsbeteiligung viele Schlüsselstellen mit Parteigängern besetzt.” Das reiche von der Generaldirektorin des Naturhistorischen Museums über den Geschäftsführer der Covid-Finanzierungsagentur (COFAG) bis hin zur Vizepräsidentin des Verfassungsgerichtshofes.

Anschober und das lose Steuersäckel

Wenn man bei den Grünen einmal andockte, bleibt man eben gefragt. Dass es dafür nicht immer eine politische Postenvergabe braucht, zeigte der ehemalige Gesundheitsminister Rudolf Anschober. Nach einem Jahr voller Pech, Pleiten und Pannen, warf er das Handtuch und übergab an Wolfgang Mückstein, der ähnlich glück- und ruchlos agierte und nach jeder Menge verbrannte Erde infolge seines Corona-Regimes mittlerweile auch bereits Geschichte ist. Obwohl Anschober damals seine eigene Gesundheit vorschob, bleibt er als politische Kommentator aktiv und versucht im politischen Umfeld wieder Fuß zu fassen.

Weiterhin gibt er regelmäßig seine Meinung zu aktuellen Themen wie zum Ukraine-Krieg oder zur Corona-Politik ab. Für die heimische Abhängigkeit von Russland beim Gas sähe er sogar gerne einen Untersuchungsausschuss. Dabei gäbe es auch genug aus seiner Amtszeit, das eine engere Durchleuchtung verdient. Denn unter seiner Ägide im Gesundheitsressort hing das Steuersäckel lose. Aktuell bringen die Freiheitlichen eine parlamentarische Anfrage ein im Bezug auf eine Honorarnote, welche Anschober für mehrmonatige “Beratertätigkeiten” an einen Tschechisch-Dolmetscher überweisen ließ.

Dolmetscher übersetzte Zeitungsartikel für Regierung

Aus einer dem Wochenblick vorliegenden Korrespondenz zwischen dem Übersetzer und dem Ministerium, gab sich dieser über das Angebot in Höhe von 2.000 Euro überrascht, gab aber prompt seine Kontodaten heraus. Die FPÖ möchte nun wissen, aus welchem Grund der Tschechisch-Übersetzer sechs Monate lang “Beratertätigkeiten” für das Anschober-Ministerium verrichtet haben soll und welcher Natur diese Dienste waren. Denn, weshalb es ausgerechnet einen Dolmetscher für die Sprache unseres Nachbarlandes im Zusammenhang mit Corona brauchte, erschließe sich aus der Aktenlage vorerst nicht.

Auch Wochenblick ging dieser Spur nach und kontaktierte den Dolmetscher. Dieser erklärte, er habe für die Corona-Taskforce tschechische Artikel übersetzt. Diese waren behördlicher als auch medialer und sogar teils kritischer Natur. Immerhin habe die Regierung unser Nachbarland, als erstes eine Maskenpflicht einführte, eng im Auge behalten wollen. Er selbst stehe zu dieser Dienstleistung, die er in der damaligen Auftragsflaute annahm und habe diese Aufträge auch erfüllt. Er legt Wert auf die Feststellung, keiner politischen Partei nahe zu stehen und Übersetzungstätigkeiten für alle politischen Lager zu erledigen. Welchen Mehrwert die aus Steuergeld finanzierte Tätigkeit für die planlose Corona-Strategie der Regierung hatte, bleibt aber unklar.

Putins geoökonomischer Judo-Schachzug dreht den Finanztisch im Westen um

Nicht die russische Wirtschaft steht kurz vor dem Zusammenbruch, sondern der von den USA geführte Westen muss sich diesem erschreckenden Szenario stellen, und das alles aufgrund von Ereignissen, die Amerika selbst in Gang gesetzt hat.

Wie es sich für den Judo-Meister gehört, hat Präsident Putin mit seinem jüngsten geoökonomischen Schachzug den finanziellen Spieß umgedreht, indem er erklärte, dass die Bezahlung von Gasexporten in neu benannte unfreundliche Länder nur noch in Rubel erfolgen kann. Es ist kein Zufall, dass der Dollar unmittelbar danach gegenüber dem Rubel um 8,3 Prozent gefallen ist, denn Marktbeobachter befürchten zu Recht, dass der Westen am Rande eines großen wirtschaftlichen Zusammenbruchs steht, den US-Präsident Joe Biden fälschlicherweise dem russischen Staatschef anlastet. Die EU ist nun gezwungen, entweder Russlands bereits fallende Währung zu stützen oder ihre Importe aus der eurasischen Großmacht vollständig abzuschneiden und zu riskieren, dass die Preise für 1.000 Kubikmeter Gas auf über 4.000 Dollar ansteigen.

Für Russland ist beides von Vorteil: Seine Währung wird sich stabilisieren, oder der Euro wird genauso schnell, wenn nicht noch schneller, abstürzen und so den Absturz des Rubels vergleichsweise abfedern. Präsident Putins Erklärung kommt strategisch gesehen kurz vor Bidens Besuch in der EU, wo er an den Gipfeltreffen der NATO, der G7 und des Europäischen Rates teilnehmen wird, bevor er Polen besucht, das heute die wichtigste antirussische Vorhut seines Landes ist. Dieser aufstrebende mittel- und osteuropäische Staatschef steht auch kurz vor einem Zusammenstoß mit seinen konservativ-nationalistischen ideologischen Verbündeten in Ungarn wegen der Forderung Warschaus, ganz Europa solle unverzüglich seiner kürzlich verkündeten „Entrussifizierungs“-Politik folgen und alle Beziehungen zu Russland abbrechen.

Der von den USA angeführte Westen war naiverweise der Meinung, dass seine beispiellosen und im Voraus geplanten Sanktionen gegen Russland im Anschluss an die laufende militärische Sonderoperation in der Ukraine, zu der es provoziert wurde, nachdem Amerika sich geweigert hatte, seine Vorschläge für Sicherheitsgarantien zu respektieren, die Wirtschaft des Landes zerstören und es so zu einseitigen Zugeständnissen zwingen würde, die im Wesentlichen darauf hinauslaufen würden, die Integrität seiner nationalen Sicherheitslinien in der Ukraine im Besonderen und in Europa im Allgemeinen zu opfern. Präsident Putins geoökonomischer Judo-Zug hat gerade bewiesen, dass dies eine völlig falsche Vorhersage war, die nun für die westlichen Volkswirtschaften, insbesondere die europäische, völlig kontraproduktiv geworden ist.

Nicht die russische Wirtschaft steht kurz vor dem Zusammenbruch, sondern der von den USA geführte Westen muss sich diesem erschreckenden Szenario stellen, und das alles wegen der Ereignisse, die Amerika selbst in Gang gesetzt hat. Sollte die zweitgenannte Möglichkeit eintreten, wäre der wirtschaftliche Zusammenbruch Russlands nicht einmal so schlimm, da der Rest der Welt – mit Ausnahme Chinas – mit ihm untergehen würde, so dass so ziemlich alle in der gleichen Situation wären und Moskaus eigener wirtschaftlicher Niedergang vergleichsweise weniger schmerzhaft wäre. Außerdem ist Russland trotz seines bisherigen Währungsabsturzes bei den meisten grundlegenden Gütern und Dienstleistungen, insbesondere bei landwirtschaftlichen Erzeugnissen, bereits weitgehend autark, so dass es auf jeden Fall zurechtkommen wird.

Alles, was bisher gesagt wurde, ist bereits sehr düster, aber das Schlimmste könnte noch kommen, wenn die Lebensmittelpreiskrise, die der französische Präsident Macron in einigen Monaten erwartet, auch eintritt. Das könnte durchaus passieren, da die Agrarexporte Russlands und der Ukraine aus dem Land, das liebevoll als eine der Kornkammern der Welt bezeichnet wird, durch den anhaltenden Konflikt und die gegen Moskau verhängten wirtschaftlichen Beschränkungen beeinträchtigt werden. Darüber hinaus bedeuten die von den USA angeführten westlichen Sanktionen gegen Russland und seinen weißrussischen Verbündeten, dass keine der beiden Phosphatmächte in der Lage sein wird, viele ihrer Partner mit Düngemitteln zu versorgen, was die Preise für Grundnahrungsmittel weiter in die Höhe treibt und möglicherweise auch die Produktion verringert.

Dies könnte nicht nur dazu führen, dass buchstäblich Millionen von Menschen im ohnehin schon verarmten Globalen Süden an Nahrungsmittelknappheit sterben, wie Präsident Putin letzte Woche auf dem „Treffen zur sozioökonomischen Unterstützung von Regionen“ warnte, sondern es könnte auch tiefgreifende politische Veränderungen innerhalb des von den USA geführten Westens auslösen, da die „Goldene Milliarde“ an solche grundlegenden Kämpfe, wie sich Nahrungsmittel und Energie leisten zu können, nicht gewöhnt ist. Die USA und ihre europäischen Vasallen haben bereits große Unruhen erlebt, weil viele ihrer Bürger der Meinung waren, dass bestimmte mit Covid zusammenhängende Beschränkungen nicht wirklich mit der Förderung der epidemiologischen Sicherheit zu tun hatten, sondern in Wirklichkeit aus eigennützigen politischen Gründen von ihrer Elite auferlegt worden waren.

Diese bereits bestehenden Protestnetzwerke können sehr leicht wieder aktiviert werden, um die viel dringendere Notwendigkeit sicherzustellen, dass die Durchschnittsbevölkerung mit Grundnahrungsmitteln und Energie versorgt wird, was beides angesichts der soeben erläuterten, miteinander verknüpften Krisen, die beide durch die Reaktion des von den USA geführten Westens auf dieselbe russische Sonderoperation ausgelöst wurden, die sie selbst provoziert haben, möglicherweise nicht mehr gewährleistet ist. In dem äußerst unglücklichen Fall, dass irgendetwas davon eintritt, könnte sich Russland von einem so genannten „Paria“ in ein Paradies verwandeln, da es über genügend Nahrungsmittel und Energie verfügt, um den Bedarf seiner eigenen Bevölkerung zu decken, was der ultimative geostrategische Judo-Zug wäre, wenn es dazu kommt.

Lebensmittel werden die neue Waffe des Westens

chaptera-news: Auf Russland und die Ukraine entfällt fast ein Drittel der weltweiten Weizenexporte. Die westlichen Länder warnen vor einer bevorstehenden kolossalen Getreideknappheit und noch höheren Preisen. Werden die Hauptabnehmer — die Länder Nordafrikas und des Nahen Ostens — in der Lage sein, eine Alternative zu russischem Weizen zu finden? Und warum bleiben die großen westlichen Agrarunternehmen in Russland?

Die amerikanischen Landwirte sind besorgt über eine noch nie dagewesene Dürre im Süden des Landes, insbesondere in Kansas. Dies wird der Getreideernte einen schweren Schlag versetzen. Das Wetter ist ein traditioneller Faktor, auf den der Mensch keinen Einfluss hat und der die Getreideernte beeinflusst. Die diesjährige Dürre in den USA ist jedoch bei weitem nicht der Hauptfaktor für Defizite und höhere Getreide- und Weizenpreise. Die Situation in der Ukraine und die westlichen Sanktionen gegen Russland stellen eine weitere Bedrohung für die bestehende Ordnung auf dem Weltgetreidemarkt dar. Amerikanische und russisch-ukrainische Anbieter haben unterschiedliche Märkte. Ein Versorgungsengpass in mehreren Regionen gleichzeitig ist jedoch ein weitaus negativeres Zeichen für die Welt.

Die Europäische Union und Griechenland sollten sich auf eine Getreideknappheit auf dem Markt vorbereiten, sagte der erste stellvertretende griechische Außenminister Miltiadis Varvitsiotis am Dienstag. Die Getreidepreise sind in Europa bereits gestiegen. Ein Defizit würde zu erheblichen Preissteigerungen und Unruhen in der gesamten Region, insbesondere in Nordafrika und im Nahen Osten, führen, so der griechische Minister.

Russland steht auf der Liste der größten Getreidelieferanten der Welt, und Sanktionen in diesem Bereich werden zu «Engpässen und Preissteigerungen führen und vor allem die ärmsten Länder treffen», betont der Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft, in dem deutsche Unternehmen in Osteuropa und der GUS zusammengeschlossen sind. Sie sind der Meinung, dass Sanktionen nicht zur völligen Zerstörung der russischen Wirtschaft und Verarmung der Bevölkerung führen dürfen. Denn ein vollständiger Abbruch der europäisch-russischen Wirtschaftsbeziehungen ist völlig kontraproduktiv für die friedliche Zukunft Europas.

Der französische Außenminister Jean-Yves Le Drian rief dazu auf, die Ernährungssicherheit zu verbessern. Ihm zufolge ist das Ausmaß der Getreideproduktion in der Ukraine und in Russland bekannt, und die Folgen in der Ukraine sind bereits sichtbar: die Unmöglichkeit, zu ernten, zu säen und zu exportieren. Die Situation in der Ukraine könnte bereits im Jahr 2022 eine weltweite Nahrungsmittelkrise auslösen, so der französische Landwirtschafts- und Ernährungsminister Julien Denormandy gegenüber Le Figaro.

Auf Russland und die Ukraine entfallen zusammen etwa 26 % der weltweiten Weizenexporte. Auf Russland entfallen 16 % der weltweiten Ausfuhren, auf die Ukraine 10 % (USDA-Daten). Russland arbeitet seit Jahren daran, seine Führungsposition bei den Weizenexporten wiederzuerlangen. Und das bis 2018, nachdem sie ihren Marktanteil erheblich gesteigert und sowohl die USA als auch die EU überholt hatte.

Die Situation in der Ukraine und die westlichen Sanktionen gegen Russland könnten zu einem Rückgang der Weizenexporte aus Russland und zu einer Verringerung der ukrainischen Ernte führen. Die ukrainischen Getreidelieferungen über das Asowsche Meer wurden bereits gestoppt. Die Schwarzmeerhäfen sind weiterhin in Betrieb, wenn auch nicht mit voller Kapazität. Deshalb exportiert Russland weiterhin. Im März könnte das Land mehr als 2 Millionen Tonnen Weizen exportieren, sofern das Wetter mitspielt, prognostiziert Dmitry Rylko, Generaldirektor des Instituts für landwirtschaftliche Marktbedingungen (IKAR). Dies ist ein gutes Ergebnis, wenn nicht Probleme mit der Logistik und der Bezahlung aufgrund von Sanktionen zu Anpassungen führen. Ägypten und die Türkei, die Hauptabnehmer von russischem Weizen, versuchen, in diesem Monat so viel Getreide wie möglich aus Russland einzuführen.

Die Hauptabnehmer von preiswertem Schwarzmeerweizen sind afrikanische und asiatische Importeure. So hängen 80 % der Weizenlieferungen aus Russland von Katar, Ruanda, Kirgisistan und Ägypten und 70 % von der Türkei ab.

Wenn die Getreideexporte aus Russland eingestellt oder aus dem einen oder anderen Grund eingeschränkt werden, müssen sich diese Länder nach alternativen Lieferanten umsehen. Der Westen wird es wahrscheinlich nicht wagen, Weizenexporte aus Russland direkt zu verbieten. Aber um Schaden anzurichten, muss sie das nicht. Die USA könnten mit Sanktionen gegen Schiffe drohen, die russische Häfen anlaufen oder mit «giftigen» russischen Waren handeln. Und das würde es sofort schwierig machen, Getreide aus Russland zu exportieren. Eine andere Möglichkeit wäre, dass Russland selbst die Getreideausfuhr als Vergeltungsmaßnahme oder zur Gewährleistung der eigenen Ernährungssicherheit angesichts des Preischaos und der Knappheit auf den Weltmärkten verbietet.

Beide Szenarien würden zu Engpässen und einem noch stärkeren Anstieg der Weizenpreise führen, die in der ersten Woche der russischen Sonderoperation in der Ukraine bereits ein 14-Jahres-Hoch erreicht haben.

Australien versucht, mehr zu produzieren und zu exportieren, hat es aber noch nicht geschafft, sich deutlich zu verbessern. Es wird auch von einem bescheidenen Wachstum der Exporte gesprochen, wenn es überhaupt dazu kommt. Indien verbraucht selbst viel Weizen, hat aber vor kurzem begonnen, ihn in kleinen Mengen zu exportieren. Das Land könnte sich die hohen Weizenpreise zunutze machen und seine Ausfuhren steigern. Alternative Lieferanten befinden sich in weiter entfernten Regionen (USA, Australien, Indien), was die Lieferung der Waren natürlich verteuert.

Auf jeden Fall wird kein anderer Erzeuger in der Lage sein, die ukrainischen und russischen Weizenmengen so schnell vollständig zu ersetzen. Es wird also ein harter Preiskampf um den knappen, teuren Weizen beginnen. Der «überschüssige» Weizen wird an die Länder gehen, die einen höheren Preis dafür zahlen können. Das ungleiche Spielfeld wird den reicheren Industrieländern zugute kommen; die ärmeren Länder werden verlieren, da der Anteil der Hungernden unweigerlich weiter steigen wird. Lebensmittel sind bereits teurer als je zuvor, und der Rückzug des russischen und ukrainischen Weizens vom Markt wird Brot und Mehl noch teurer machen.

Steigende Lebensmittel-, Düngemittel- und Energiepreise als Folge der Situation in der Ukraine drohen eine weltweite Nahrungsmittelkrise auszulösen, so UN-Generalsekretär António Guterres. «Die Folgen sind bereits auf der ganzen Welt zu spüren: die Preise für Lebensmittel, Energie und Düngemittel steigen rasant an. Dies droht sich zu einer weltweiten Hungersnot auszuweiten», sagte er. Es sei notwendig, «die Kämpfe zu beenden und dem Frieden eine Chance zu geben», so der Minister.

Im Gegensatz zu einigen westlichen Unternehmen, wie Ikea und McDonald’s, fliehen die großen Agrarunternehmen nicht aus Russland. So ignorieren beispielsweise Cargill, Bayer und Archer Daniels Midland (ADM) Forderungen nach einem Abbruch der Beziehungen zu Russland und verkaufen weiterhin Saatgut und verarbeiten Pflanzen in Russland. Denn sie verstehen, dass es um die Verfügbarkeit von Nahrungsmitteln sowohl für die Russen selbst als auch für die Menschen in anderen Ländern geht.

So haben beispielsweise einige ukrainische und amerikanische Umwelt- und Landwirtschaftsorganisationen letzte Woche einen Brief geschrieben, in dem sie Cargill aufforderten, sich vollständig aus Russland zurückzuziehen, berichtet das WSJ. Das Unternehmen ist seit 1964 in unserem Land tätig. Sie betreibt lokale Futtermittel- und Getreidefabriken für die Viehzucht — und hat sich geweigert, diese zu schließen. «Lebensmittel sind ein Grundbedürfnis und sollten niemals als Waffe eingesetzt werden», entgegnete Cargill, das in den 1990er Jahren das Efremovsky-Glukosepulverwerk in der Region Tula kaufte, dann eine Ölgewinnungsanlage in der Region Wolgograd, einen Aufzug in der Region Woronesch und vieles mehr baute.

Auch das deutsche Unternehmen Bayer erklärte, dass die Lebensmittelbeschränkungen die Zahl der Menschenopfer nur erhöhen würden. Daher hat das Unternehmen bereits russische Landwirte mit Saatgut und Pestiziden für den Anbau beliefert. Ein weiterer Hersteller von Pestiziden und Saatgut, Syngenta, beliefert die russischen Landwirte weiterhin mit Saatgut und Chemikalien, um die weltweite Nahrungsmittelkrise zu lindern. Das Geschäft des Unternehmens in Russland und der Ukraine wird auf eine Milliarde Dollar geschätzt. Auch ADM, Bunge und Viterra werden weiterhin in Russland tätig sein, ebenso wie die Getreideabteilung des Rohstoffriesen Glencore. Aber sie werden einige Operationen und Erweiterungen einschränken. ADM gehört zusammen mit Bunge, Cargill und Louis Dreyfus zu den vier größten Agrarrohstoffhändlern der Welt. ADM ist ein traditionelles US-Agrarunternehmen, das in vielen Schwellenländern, darunter auch Russland, tätig ist. Im Jahr 2018 kaufte ADM 50 % seiner Stärke- und Sirupsparte von der Aston Holding mit Sitz in Rostow für 3 Mrd. RUB.

Das US-amerikanische Unternehmen Bunge erwarb bereits 2004-2005 Elevatoren in den Regionen Krasnodar und Woronesch sowie ein Getreideterminal in Rostow am Don. Im Jahr 2008 nahm das Unternehmen eine Ölgewinnungsanlage in der Region Woronesch in Betrieb, in der es die bekannten Sonnenblumenölmarken Oleina und Ideal herstellt.

Die Tatsache, dass der russische Weizen weiterhin exportiert wird, zeigt auch, dass die internationalen Händler beschlossen haben, die Nahrungsmittelprobleme in der Welt nicht zu verschärfen.

Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen schätzt, dass aufgrund der steigenden Lebensmittelpreise und der Versorgungsunterbrechungen etwa 13 Millionen Menschen hungern werden. Es sind nicht die westlichen Länder, die Sanktionen verhängen, sondern in erster Linie die Länder mit niedrigem Einkommen, die darunter zu leiden haben. Es wird befürchtet, dass die drohende Nahrungsmittelkrise zu Hungerrevolten führen könnte.

Der Anstieg hat Befürchtungen hinsichtlich der Lebensmittelsicherheit geweckt und weckt Erinnerungen an die Zeit vor mehr als einem Jahrzehnt, als Preiserhöhungen in mehr als 30 Ländern, darunter auch in Afrika und im Nahen Osten, zu Hungerrevolten führten.

Olga Samofalowa, WSGLYAD

Impfzwang? Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu bauen…

Impfzwang? Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu bauen…

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Von PETER BARTELS | Lügen haben kurze Beine? Gelogen! Auch die mit den etwas längeren Beinen lügen wie gedruckt. Vor allem Politiker! Vor allem bei Corona! Impfpflicht? Gestern: Nie!! Heute: Unbedingt! Jetzt! Sofort! „Was kümmert mich mein dummes Geschwätz von gestern“… Claudio Casula hat für ACHGUT die „schönsten Politiker-Zitate zur Impfpflicht“ gesammelt. Fazit: Niemand hatte […]

Ex-LKA-Chef kämpft gegen Impfpflicht: „Unverantwortliches Verbrechen an der Menschheit“

Ex-LKA-Chef kämpft gegen Impfpflicht: „Unverantwortliches Verbrechen an der Menschheit“

Uwe Kranz, der ehemalige Präsident des Landeskriminalamts Thüringen, hat in bereits zwei Offenen Briefen eindringlich sämtliche Abgeordnete des deutschen Bundestages dazu aufgefordert, gegen eine Impfpflicht zu stimmen. Er findet in seiner Argumentation sehr deutliche Worte gegen die Pläne zum gesetzlichen Impfzwang und bezeichnet diesen in Anbetracht der Risiken der Vakzine als unverantwortliches Verbrechen an der Menschheit.

In seinen Schreiben fordert er nicht nur eine realistischere Risikoeinschätzung hinsichtlich Covid-19, sondern widmet der Untererfassung von Nebenwirkungen sowie den Gefahren der Vakzine für die Gesundheit der Impflinge besondere Aufmerksamkeit. Wer dem Gesetz für eine Impfpflicht zustimme, mache sich der Körperverletzung schuldig, befindet Kranz:

[…] Zusätzlich zu berücksichtigen wird sein, dass die aktuell erhöhten Myo-/Perikarditis-Fallzahlen erwarten lassen, dass die Zahl der schwerwiegenden und tödlichen Nebenwirkungen mittel- und langfristig noch zunehmen werden (In 40% aller Fälle tritt der Tod bis zu 10 Jahren nach der Erkrankung ein). Fazit: Solange dies nicht wissenschaftlich überzeugend widerlegt und ausgeschlossen werden kann, ist eine generelle Impfpflicht ein unverantwortliches Verbrechen an der Menschheit. Keiner der Bundestagsabgeordneten, die diesem Gesetzesentwurf zustimmen, wird sich später damit herausreden können, die Sach- und Rechtslage nicht gekannt zu haben. Niemand wird sich auf den entschuldigenden oder gar übergesetzlichen Notstand herausreden können. Die Zustimmung zu diesem Gesetz ist als bedingt vorsätzliche Körperverletzung, ggf. mit Todesfolge zu klassifizieren. Es ist besser, 400 Millionen Impfdosen zu verbrennen, als weitere zigtausende Leben zu riskieren. Die C-‚Impfung‘ ist kein Licht am Ende des Tunnels, es ist eine optische Täuschung, ein Blendwerk.

Mit der freiheitlich-demokratischen Grundordnung ist die Impfpflicht Kranz‘ Ansicht nach nicht vereinbar – vielmehr führe sie in einen Überwachungsstaat. Er betrachtet den Entwurf als unverhältnismäßiges, impffanatisches Ermächtigungsgesetz:

Dieses „Gesetz auf Vorrat“, im schlimmsten Fall begleitet noch durch ein „Digitales Impfregister“, unterhöhlt unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung, verletzt unser Demokratieprinzip und führt in einen Überwachungsstaat. Dass man (zunächst noch) gnädig Zwangsimpfung und Beugehaft, vermutlich auch das Zwangsgeld von bis zu 25.000 € ausschließt, sowie das Bußgeld für verspätete, unrichtige oder unvollständige Immunitäts-/Schwangerschaftsnachweise bzw. Glaubhaftmachung, dass man nicht der Nachweispflicht unterliege, auf maximal 2.500 € begrenzt, macht diesen Gesetzesentwurf nicht besser. Er soll uns einschüchtern, er gefährdet unsere Gesundheit, unser Leben und unsere Existenz. Er postuliert wegen einer fiktiven Gefahr einer unwahrscheinlichen und evtl. irgendwann in der Zukunft liegenden Überlastung des Gesundheitssystems ein unverhältnismäßiges, impffanatisches Ermächtigungsgesetz, das der Bundesregierung durch Rechtsverordnungen quasi-parlamentarische Rechte verleiht.

Den lesenswerten Offenen Brief vom 7. März finden Sie hier:

Der Nachtrag vom 15. März ist hier zu lesen:

Lesen Sie auch: Mediziner und Wissenschaftler wenden sich an Bundestag: Impfpflicht ist verfassungswidrig!

Biden lässt die Katze aus dem Sack: „Wir werden eine neue Weltordnung anführen“

Immer offener trauen sich Spitzenpolitiker, westliche Oligarchen und Medien-Eliten von der „neuen Weltordnung“ zu sprechen, welche bisher natürlich nur eine weitere Erfindung von „Verschwörungstheoretikern“ war. Mit der Corona‑Pandemie, dem Ukraine-Krieg und den damit einhergehenden Verwerfungen auf den Energie- sowie Finanzmärkten scheint man dem „Great Reset“ näher als je zuvor gekommen zu sein. „Jetzt ist eine Zeit, in der sich die Dinge verändern. Es wird eine neue Weltordnung geben, und wir müssen sie anführen“, tönte der immer entrückter wirkende US-Präsident Joe Biden diese Woche beim „Business Roundtable“ (BR) mit Wirtschaftsführern in Washington. Die verräterischen Worte (englisch) fallen ab Minute 0:30.