Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

Jetzt kostenlosen Gesprächstermin buchen

Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Linksgrüne Kehrtwende: Wehrpflicht statt Wehrkraftzersetzung

SPD-Verteidigungsministerin Lambrecht mit Parteichef Lars Klingbeil (r.) beim Truppenbesuch: Schluss mit der Ära der Hampelmänner! (Foto:Imago)

Der Krieg in der Ukraine führt in der deutschen Politik binnen weniger Tage zu teilweise ganz erstaunlichen 180-Grad-Wendemanövern. Dazu gehört, neben einem realpolitischen Teilerwachen in der Energiepolitik, vor allem die als „Umdenken” verbrämte (ob hier viel „gedacht“ wurde, sei dahingestellt) Neuausrichtung der Verteidigungspolitik – und zwar in „Regierung” und „Opposition”, soweit unterscheidbar, gleichermaßen. Dass die bislang rüstungs-, soldaten- militärfeindliche SPD auf einmal all das wiederentdeckt, was früher in der Landesverteidigung völlig selbstverständlich war, ist mindestens so bemerkenswert wie die opportunistische Situationsanpassung von weiten Teilen der CDU, die schließlich 2011 die Wehrpflicht „ausgesetzt” und damit faktisch abgeschafft hatte. Jetzt, nachdem die Früchte dieser Bundeswehrverzwergung und -verhöhnung sichtbar werden und Deutschland militärisch so hilflos wie eine tibetanische Mönchsrepublik im Angesicht der Bedrohung dasteht, führen sie alle plötzlich das große Wort und reden von Erhöhung der Wehrbereitschaft.

Zum neuen Wind, der weht und alles sogleich von einem Moment verändert, gehört auch die Debatte über die Einführung einer allgemeinen Dienstpflicht für junge Männer und Frauen nach deren Schulzeit. Diese solle sich nicht auf die Bundeswehr beschränken, sondern etwa auch auf den Pflege- und Sozialbereich. Auch SPD-Sicherheitsexperte Wolfgang Hellmich befürwortete eine solche Dienstpflicht, die „den Gemeinsinn fördern” würde. Eine entsprechende Debatte müsse „dringend” geführt werden. Allerdings müsse auch die Bundeswehr attraktiver gemacht werden: „Wir brauchen eine professionell ausgerüstete und agierende Bundeswehr. Da sind wir über die allgemeine Wehrpflicht weit hinaus.” Auch die sicherheitspolitische Sprecherin der Grünen-Bundestagsfraktion, Sara Nanni, betonte die Notwendigkeit, „zu allererst in das Personal” zu investieren, denn dieses sei „das Rückgrat der deutschen Verteidigungspolitik”.

Jahrzehntelange strukturelle Bundeswehrzerstörung

Was hier vorgebracht wird, sind genau die Argumente, die diejenigen, die sie jetzt ins Feld führen, zuvor nie hören wollten und sträflich ignoriert haben – obwohl die Kritiker der sträflichen strukturellen Bundeswehrzerstörung sie gebetsmühlenartig vorgetragen hatten. Wenigstens kann man denen, die jetzt so tun, als seien dies ganz neue Erkenntnisse, zugute halten, dass sie – besser spät als nie – nun auf der richtigen Seite stehen. Es gibt noch schlimmere Kantonisten, die selbst trotz des Ukrainekrieges den Schuss nicht gehört haben – und weiterhin Kritik an der Wiedereinführung der Wehrpflicht üben; diese Unverbesserlichen finden sich nicht nur in den linken Parteien, sondern auch in der CDU und der FDP, wo man anscheinend meint, Freiheit gäbe es gratis und sie müsse nicht verteidigt werde. Der Tenor ist hier der, dass die Wehrpflicht „unzeitgemäß” sei (was sie sicher nicht ist) und „der dringend erforderlichen Modernisierung der Bundeswehr nicht förderlich” wäre (als ob das eine etwas mit dem anderen zu tun hätte!)

Dass zu diesem eine Dienstpflicht ablehnenden Lager ausgerechnet auch die SPD-Verteidigungsministerin Christine Lambrecht gehört („Ich kann nur davon abraten, jetzt über Wehrpflicht zu diskutieren”), die damit erneut der eigenen Truppe in den Rücken fällt, aber auch ihre Parteigenossin Eva Högl – die wohl fulminanteste Fehlbesetzung aller Zeiten im Amt der Wehrbeauftragten -, zeigt, dass sich nicht nur quantitativ, sondern vor allem qualitativ etwas in der Führungsbesetzung der Truppe etwas ändern muss: Als erstes müssten dort fachfremde, ideologiestrotzende Quotenhausfrauen, Bedenkenträger und Polit-„Amateur*Innen” verschwinden, und stattdessen Politiker (und eben nicht länger „-Innen”!) mit Durchsetzungsstärke, tunlichster Diensterfahrung und militärischem Sachverstand oder zumindest natürlicher Autorität an die Schalthebel zurückkehren. Damit wäre im In- und Ausland schon viel gewonnen.

The post Linksgrüne Kehrtwende: Wehrpflicht statt Wehrkraftzersetzung first appeared on Ansage.

Bäckerei: „Zupfkuchen“ heißt nun wieder „russischer Zupfkuchen“

Bäckerei: „Zupfkuchen“ heißt nun wieder „russischer Zupfkuchen“

(David Berger) Gerade noch in letzter Minute versucht eine Bäckerei, die dem “russischen Zupfkuchen” seinen Namen nehmen wollte, einen Shitstorm aufzuhalten. Sie hat soeben bekannt gegeben, dass die Anweisung an die Filialen zurückgenommen wird. Kritiker hatten der Bäckerei Rassismus vorgeworfen.

Der Beitrag Bäckerei: „Zupfkuchen“ heißt nun wieder „russischer Zupfkuchen“ erschien zuerst auf Philosophia Perennis.

„Tagesschau“ empört: „Unter Vorwand der Corona-Pandemie Demonstrationen in Russland nicht erlaubt“

„Tagesschau“ empört: „Unter Vorwand der Corona-Pandemie Demonstrationen in Russland nicht erlaubt“

(David Berger) Die “Tagesschau”, die seit Monaten gegen die Kritiker der Corona-Maßnahmen hetzt und Exzesse übelster Polizeigewalt gegen “Spaziergänger” und “Querdenker” verschweigt, empört sich nun über Russland, wo “unter dem Vorwand der Sicherheit vor Ansteckung in der Corona-Pandemie Demonstrationen nicht erlaubt werden.” Zudem gehe die Polizei brutal gegen regierungskritische Demonstranten vor.

Der Beitrag „Tagesschau“ empört: „Unter Vorwand der Corona-Pandemie Demonstrationen in Russland nicht erlaubt“ erschien zuerst auf Philosophia Perennis.

Lugner entgleist völlig: “Kickl in Unkraine erschießen!”

Lugner entgleist völlig: “Kickl in Unkraine erschießen!”

Österreich als Demokratie zu bezeichnen grenzt mittlerweile wirklich an Hohn. Jede nicht staatsgetreue Meinung wird verächtlich gemacht, jeder Andersdenkende diffamiert. Mit Corona ist es salonfähig geworden Kritikern sogar den Tod zu wünschen. Beim Ukraine-Russland-Krieg dürfte der nächste Höhepunkt erreicht werden. Richard Lugner macht es auf Puls 4 vor: Er will FPÖ-Chef Kickl in die Ukraine schicken, damit sie ihn erschießen! Nun soll sich der 89-Jährige entschuldigt haben.

Im Jahr 2016 kandidierte Richard Lugner immerhin für das höchste Amt im Staat. Als Staatsoberhaupt wäre der 89-Jährige auch der Oberbefehlshaber des österreichischen Bundesheeres. Eine gruselige Vorstellung, wenn man bedenkt, dass er einen eigenen Landsmann und Politiker erschießen lassen will! Herbert Kickls Engagement für die Freiheit der Österreicher und gegen die Impfpflicht dürfte Baumeister Lugner wohl ein Dorn im Auge sein. Aber es ist etwas anderes mit einer Meinung nicht konform zu gehen oder denjenigen erschießen lassen zu wollen! Gar mancher Mainstream-Bericht zeigte nun eine deutliche Empörung ob dieser Lugner-Aussagen.

Nur Gelächter von Puls 4-Journalisten

Im Fernsehstudio von Puls 4 meinte Lugner, er würde Norbert Hofer von der FPÖ schätzen, den aktuellen FPÖ-Chef Kickl aber überhaupt nicht. Weiter sagt er: “Den sollten sie irgendwann einmal in die Ukraine schicken, damit sie ihn dort erschießen!” Von den Puls 4-Journalisten ist auf dem abgefilmten Videoclip außer Gelächter nichts zu hören. Es zeigt sich hier einmal mehr wie tief die etablierten Haus- und Hofmedien und ihre Journalisten gesunken sind. Lugners Aussagen überschreiten nicht nur die Grenze des guten Geschmacks. Sie sind ein eindeutiges Zeichen dafür, was sich Menschen herausnehmen können, wenn Sie die staatskonforme Meinung wiedergeben. Der Clip wurde aus der Puls 4 Mediathek gelöscht, aber auf Twitter macht er die große Runde.

Twitter

Mit dem Laden des Tweets akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Twitter.
Mehr erfahren

Inhalt laden

Twitter Tweets immer entsperren

Entschuldigung für “Schießbefehl” gegen Kickl

Wie einem Medienbericht zu entnehmen, dürfte sich Lugner telefonisch bei FPÖ-Chef Herbert Kickl entschuldigt haben. Mit dieser Entschuldigung wird der 89-Jährige zitiert: “Ich möchte mich für den Sager in Café Puls entschuldigen. Der war unter der Gürtellinie. Ich bin deswegen frustriert, weil die freiheitlichen Werte wie überbordende Zuwanderung einfach kein Thema mehr sind, sondern nur mehr Impfgegnerschaft, die ich persönlich ablehne.” Es zeigt sich einmal mehr wie weit “Impfbefürworter” mit ihren Aussagen gehen dürfen. Würden derartige Aussagen von der politisch “falschen” Seite kommen, wäre Feuer am Dach!

Beängstigende Aussichten

Der 89-jährige Lugner ist eher für extrem peinliche Auftritte bekannt. Ob beim Opernball, mit seinen Frauengeschichten oder mit den tierischen Spitznamen für seine sehr jungen Angebeteten. Dieser Fernseh-Auftritt bei Puls 4 übertrifft aber wirklich alles. In der Staatsform Österreich gehört es mittlerweile zum guten Ton, andere “verrecken sehen zu wollen” oder nun gar “erschießen zu lassen”. Menschen aus dem richtigen politischen Lager dürfen ihren abscheulichen und kranken Gedanken öffentlich freien Lauf lassen. Meinungsvielfalt und Diskurs sind wohl abgeschafft. Beängstigend ist die Vorstellung welche Ausmaße diese bösartigen Äußerungen noch annehmen werden.

Die Ukraine: Zankapfel zwischen zwei Imperien

Die Ukraine: Zankapfel zwischen zwei Imperien

russlandfeldzug42.jpg

Von C. JAHN | Auf der einen Seite das Imperium der EU, auf der anderen Seite das russische Imperium – und beide Imperien streben nach Ausdehnung: Das ist die Problematik der Ukraine seit 1991. Seit der ukrainischen Unabhängigkeit war die EU darum bemüht, in dieser historisch stets unter russischem Einfluss stehenden Weltregion Fuß zu fassen: […]

Nach Hinweis auf Impfnebenwirkungen: Krankenkassenchef fristlos gefeuert

Nach Hinweis auf Impfnebenwirkungen: Krankenkassenchef fristlos gefeuert

Der Brief der Betriebskrankenkasse (BKK) Pro Vita an das Paul Ehrlich Institut (PEI), in dem Aufgrund interner Abrechnungsdaten auf deutlich höhere Impfnebenwirkungen hingewiesen wurde, als vom PEI veröffentlicht, schlug ein wie eine Bombe (Wochenblick berichtete). Doch für seine Offenheit wurde der Vorstand der BKK Pro Vita nun fristlos gefeuert.

Es sind Zahlen, die den Spritz-Fanatikern nicht wirklich ins Konzept passen. Denn die Corona-Behandlungen mittels Injektionen seien ja “wirksam und sicher”. Da ist die Anfrage einer Krankenkasse, die auf eine höhere Zahl von Impfnebenwirkungen hinweist natürlich lästig. Vor allem, wenn die Daten noch wirklich fundiert sind – anders als jene über die angebliche Wirksamkeit und vermeintliche Sicherheit der Impfung. Denn die Zahlen der Betriebskrankenkasse fussten auf internen Abrechnungsdaten.

Kritiker und Skeptiker werden mundtot gemacht

Doch wie schon so oft in der Zeit der Corona-Pandemie, wird der Überbringer der Nachrichten gestraft, weil diese nicht in das allgemein von Politik und gleichgeschalteten Medien propagierte Narrativ passen. Dies musste nun auch der langjährige Chef der BKK Andreas Schöfbeck erfahren. Es hagelte Kritik und Wutausbrüche. Von „Schwurbler-BKK“ war die Rede und davon, dass die Schlussfolgerungen aus dem Datenmaterial kompletter Unfug seien. Nun wurde der Krankenkassenbetriebswirt vom Verwaltungsrat gekündigt, wie die „Welt“ berichtete.

Auswertung von Millionen Versichertendaten

Eine substantielle Diskussion scheint also mit den Corona- und Impf-Jüngern nicht mehr möglich zu sein. Denn eigentlich hatte sich Schöfbeck an das PEI gewandt, weil er sich den Versicherten verpflichtet fühle. „Die Zahlen, die sich bei unserer Analyse ergeben haben, sind sehr weit weg von den öffentlich verlautbarten Zahlen. Es wäre ethisch falsch, nicht darüber zu sprechen“, so Schöfbeck gegenüber der “Welt”.

Denn bei der Auswertung der Versichertendaten war man darauf gekommen, dass von Jänner bis August 2021 rund 217.000 der 11 Millionen Versicherten wegen Impfnebenwirkungen behandelt werden mussten. Statistisch wäre die Zahl der Impfnebenwirkungen somit um 1000 Prozent höher als die vom PEI gemeldete.

Besorgniserregende Zahlen bei US-Militär

Auch Auswertungen des US-Militärs zeigten dramatische Zahlen. Laut der Gesundheits-Überwachungsdatenbank des Verteidigungsministeriums (DMED) stiegen die Zahlen von Fehlgeburten, Herzinfarkten und Herzerkrankungen sowie von neurologischen Erkrankungen und auch Krebs im Jahr 2021 im Vergleich zum Fünf-Jahres-Durchschnitt erheblich an (Wochenblick berichtete).

Allerdings werden die Whistleblower-Ärzte dort von hochrangigen Politikern geschützt, die von der Biden-Regierung eine lückenlose Aufklärung fordern, während hierzulande Kritikern noch immer kein Gehör geschenkt wird und weder die Politik noch der Großteil der Medien an einer unvoreingenommenen Untersuchung der Daten überhaupt ein Interesse zeigen.

Im Fokus russischer Atomraketen: NATO-Basen in Deutschland

Im Fokus russischer Atomraketen: NATO-Basen in Deutschland

Mit dem sich weiter verschärfenden Konflikt zwischen der NATO und Russland wegen der Ukraine-Krise geraten die US-amerikanischen und NATO-Militärbasen in Deutschland und Europa wieder in den Fokus. Diese könnten zum Ziel russischer Atomraketen werden.

In Deutschland gibt es mehrere NATO-Militärbasen, die hauptsächlich unter US-Kommando laufen. Insgesamt sind es 21 Militärbasen der Amerikaner. So hat die US-Air Force beispielsweise ihre Basen in Ansbach, Geilenkirchen, Ramstein und Spangdahlem. Das US Marine Corps hat in Böblingen einen Platz gefunden. In Stuttgart-Feichingen befindet sich das Hauptquartier der US-amerikanischen Streitkräfte und Spezialeinheiten in Europa und Afrika. Dann ist in Wiesbaden das Hauptquartier der US-Armee-Kommandos in Europa und der US-amerikanischen 7. Armee und in Kaiserslautern befindet sich die Division des Luftverteidigungssystems Patriot der US-amerikanischen Armee. Hinzu kommen noch weitere militärische Einrichtungen, vor allem in West- und Süddeutschland. Eine von der staatlichen russischen Nachrichtenagentur RIA veröffentlichte Karte zeigt die Verteilung der NATO-Basen in Deutschland und Europa:

Bild via RIA

Allerdings stehen diese ganzen Militärbasen dank des sich zuspitzenden Konflikts der NATO mit Russland über die Ukraine nun erneut im Fokus russischer Atomraketen. Das Problem für die Luftraumabwehr Deutschlands und der NATO ist: Russland besitzt Hyperschallraketen, gegen die die amerikanischen Patriot- und THAAD-Systeme faktisch nutzlos sind. Die russische Zirkon (NATO-Name SS-N-33) hat einer Reichweite von bis zu 1.500 Kilometer und erreicht eine Geschwindigkeit von bis zu Mach 8 (9.800 km/h). Laut „Forbes“ befinden sich inzwischen einige dieser neuen Waffensysteme bereits in Reichweite von mehreren NATO-Hauptstädten. Dem Bericht zufolge wurden mehrere Kinschal-Hyperschallraketen in Kaliningrad stationiert.

Geolocation: 54.766794, 20.432911

Kaliningrad Chkalovskhttps://t.co/pxKS4VW8K3 pic.twitter.com/qo2r27s9TT

— Status-6 (@Archer83Able) February 7, 2022

Die Rakete Kinschal („Dagger“) – in russischen Quellen als Kh-47M2 und neuerdings als 9-A-76609 bezeichnet – hat eine Reichweite von rund 2.000 Kilometern und kann entweder einen 1.100-Pfund-Splittersprengkopf oder einen 500-Kilotonnen-Atomsprengkopf mit der 33-fachen Sprengkraft der über Hiroshima abgeworfenen Fat-Man-Bombe tragen. Sie können sich vorstellen, wie verheerend auch nur zwei solcher Sprengköpfe sein können, wenn sie auf die militärischen Hauptziele abgefeuert werden. Eine solche Explosion würde massive Explosionsschäden in einem Umkreis von bis zu dreizehn Kilometern erzeugen. Innerhalb von etwa zweieinhalb Stunden wären die Gebiete im Umkreis von etwa 80 bis 100 Kilometern (je nach Windgeschwindigkeit) radioaktiv verseucht.

Das heißt aber auch: Sollte Russland nuklear zurückschlagen, wären weite Teile Deutschlands (und der Nachbarländer Österreich, Schweiz und Frankreich) mit nur zwei oder drei solcher Raketen radioaktiv verstrahlt. Ist es das, was die politische Führung in Berlin anstrebt?

„Grüne“ Medien stellen die Energie-Realität der Welt ganz falsch dar!

„Grüne“ Medien stellen die Energie-Realität der Welt ganz falsch dar!

02.jpg

Vijay Jayaraj

Fossile Brennstoffe sind out. Die Kohle ist nicht mehr König. Der Nahe Osten steht vor einer Ölkrise. Dies sind typische Schlagzeilen in den Mainstream-Medien.

Nicht berichtet wird über die harte Realität der von fossilen Brennstoffen abhängigen Entwicklungsländer der Welt. Diese Geschichte wird nicht erzählt, weil die Medien im entwickelten Westen versuchen, den Eindruck zu erwecken, dass der Übergang zu Energiemärkten ohne Kohlenwasserstoffe unvermeidlich ist.

Was auch immer der Grund für die Ignoranz – oder Vernachlässigung – der Medien gegenüber der Verbreitung von Kohle, Erdöl und Erdgas ist, sie erwecken in der Öffentlichkeit den falschen Eindruck, dass ein Energiesektor ohne fossile Brennstoffe machbar ist. Das ist nicht der Fall. Fossile Brennstoffe werden voraussichtlich noch viele Jahrzehnte lang die größte Primärenergiequelle sein.

Wer hätte gedacht, dass Kohle nach den Anti-Fossil-Zusagen auf der COP26-Klimakonferenz in Glasgow im letzten Jahr einer der begehrtesten Primärenergieträger sein würde? Die Kohlepreise haben dank der nach der Pandemie gestiegenen Nachfrage aus dem asiatisch-pazifischen Raum historische Höchststände erreicht.

Für genaue Beobachter der Energiemärkte ist dies keine Überraschung. Doch für andere mag die Nachfrage nach Kohle eine Anomalie sein, nachdem sie mit dem jährlichen Trommelfeuer der Teilnehmer an der Klimakonferenz bombardiert wurden, die versprachen, auf fossile Brennstoffe zu verzichten.

Die meisten westlichen Länder sind sich nicht bewusst, dass die Nachfrage nach fossilen Brennstoffen in den Entwicklungsländern extrem hoch ist. Zwischen 1990 und 2020 hat sich der Kohleverbrauch in den USA fast halbiert und ist in der EU auf nur ein Drittel gesunken. Trotzdem stieg der weltweite Kohleverbrauch von 5,2 Milliarden Tonnen im Jahr 1990 auf 8,5 Milliarden Tonnen im Jahr 2016. Im Kohlebericht 2021 der Internationalen Energieagentur (IEA) heißt es, dass die weltweite Stromerzeugung aus Kohle im Jahr 2021 um etwa neun Prozent zunehmen wird, so dass „im Jahr 2021 mehr Strom aus Kohle erzeugt wird als jemals zuvor.“ Der Grund dafür ist, dass die Schwellenländer mit der steigenden Energienachfrage im eigenen Land beginnen, mehr Kohle zu nutzen, und dies auch in Zukunft tun werden.

Nehmen wir Indien, ein Land, das mit seiner Steigerungsrate des Energieverbrauchs alle anderen Länder übertreffen wird. Die IEA berichtet, dass die Wachstumsrate des Subkontinents mit 25 Prozent die höchste aller Länder in den nächsten zwei Jahrzehnten sein wird.  Bis 2030 wird Indien mehr Energie verbrauchen als die gesamte Europäische Union und damit hinter China und den USA der drittgrößte Verbraucher sein.

Dementsprechend hat Indien sein Ziel für die heimische Kohleproduktion um 20 Prozent nach oben korrigiert – auf mindestens 1,2 Milliarden Tonnen Kohle bis 2024. Es wird erwartet, dass die Nachfrage bis 2030 1,5 Milliarden Tonnen erreichen wird.

Das Land geht davon aus, dass die heimischen Bergwerke den größten Teil der Nachfrage decken werden, mit Ausnahme der industriellen Prozesse, für die Kohle höherer Qualität aus Ländern wie Australien und Südafrika benötigt wird. Um ihr Ziel zu erreichen, hat die Regierung einige Umweltvorschriften für den Bergbausektor gelockert und die Transportinfrastruktur für die Bergwerke verbessert.

Als weltweiter Spitzenreiter beim Verbrauch fossiler Brennstoffe bewegt sich China in eine ähnliche Richtung. Zwischen 2013 und 2016 ist Chinas Kohleproduktion zurückgegangen. Während die meisten Menschen auf der Welt dachten, dass das Land nicht in der Lage sein würde, das frühere Produktionsniveau wieder zu erreichen, hat es genau das getan – und noch mehr.

China hat seine Produktion seit 2016 stetig gesteigert, obwohl es Mitglied des Pariser Klimaabkommens ist. Als Chinas Kohleproduktion für 2021 bekannt gegeben wurde, beklagten westliche Medienhäuser wie der britische Guardian, dass das Allzeithoch von 4,07 Milliarden Tonnen – vier Prozent mehr als 2020 – ein „Schlag für Klimaschützer Monate nach den UN-Klimagesprächen COP26 in Glasgow“ sei.

Aber dieser Produktionsrekord ist möglicherweise nicht annähernd so hoch wie das Niveau, das China in Zukunft erreichen muss, um seine schnell wachsende Wirtschaft und seinen Energiebedarf im Winter zu decken. Ebenso wie der Bedarf an Kohle steigt auch die Nachfrage Chinas nach Öl, und ein Ende ist nicht abzusehen.

Insgesamt ist der Bedarf der sich entwickelnden Volkswirtschaften an fossilen Brennstoffen so groß, dass die OPEC – der Zusammenschluss der Erdöl produzierenden Länder – eine anhaltende Nachfrage nach Erdöl bis weit in die zweite Hälfte dieses Jahrhunderts hinein prognostiziert. Die OPEC sagt voraus, dass die weltweite Ölnachfrage um das Jahr 2040 ihren Höhepunkt erreichen könnte, obwohl viele Vorhersagen über solche Spitzenwerte in der Vergangenheit falsch waren.

Die Tatsache, dass fossile Brennstoffe den globalen Energiesektor für viele Jahrzehnte dominieren werden, macht die Opfer, die den Menschen im Westen abverlangt werden – hohe Energiepreise und Energieknappheit -, um den Planeten angeblich vor der erfundenen Krise der globalen Erwärmung zu retten, sinnlos.

Vijay Jayaraj is a Research Associate at the CO2 Coalition, Arlington, Va., and holds a Master’s degree in environmental sciences from the University of East Anglia, England. He resides in Bengaluru, India

This commentary was first published on February 22, 2022 at RealClear Energy.

Link: https://wattsupwiththat.com/2022/02/24/green-media-misrepresents-worlds-energy-reality/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE