Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

Jetzt kostenlosen Gesprächstermin buchen

Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Klaus Schwab hat es geschafft: Weitere „Great-Reset-Marionette“ im Außenamt platziert! (VIDEO)

Es ist wohl eine der umstrittensten Personalentscheidungen der neuen deutschen Bundesregierung: Die US-amerikanische Greenpeace-Chefin Jennifer Morgan wurde im Februar 2022 ins Auswärtige Amt berufen und soll ab 1. März als Staatssekretärin die Aufgabe einer Sonderbeauftragten für internationale Klimapolitik wahrnehmen. Diesen Posten gab es bisher in Deutschland nicht. Damit hat die Bundesaußenministerin Annalena Baerbock einen Coup […]

Zwei Jahre Lockdown, Zwang und Psychoterror: Muss ganz Deutschland auf die Couch?

0a0254d318f257b8ddbd35f6d24fa6fa.jpg

Nach über zwei Jahren Lockdown, Zwangsmaßnahmen, Wirtschaftsblockade und Einschränkung bürgerlicher Freiheit und der Grundrechte ist Deutschland wirtschaftlich, politisch und gesellschaftlich ein Sanierungsfall – und soziopsychologisch behandlungsbedürftig.

von Roland Tichy

Anlässlich eines Autocorsos, mit dem Bürger in Mülheim an der Ruhr gegen die Coronazwangsmaßnahmen protestieren wollten, beschied das Ordnungsamt: Maskenzwang im Auto. Im Auto. Es geht längst nicht mehr um Ansteckung. Es geht um politische Symbolik: Jemandem die Maske ins Gesicht zwingen, ihn unkenntlich machen, ihm das Atmen erschweren: So demonstriert das Neue Deutschland seine Macht über die Untertanen, und die Polizei wurde vom Freund und Helfer zum Büttel, der sinnlose Befehle durchprügelt.

Das ist krank

Die Maske also als Symbol für den gehorsamen Untertanen, dem nur ganz ausnahmsweise genehmigt wird, seine Meinung zu äußern – wobei doch eigentlich Demonstrationen Grundrecht und nicht genehmigungspflichtig sind; nicht einmal angemeldet müssen sie werden. Das Vermummungsgebot mag ja noch halbwegs eingeleuchtet haben auf dem Höhepunkt der Pandemie – aber im Auto?

Deutschland ist so tief gespalten wie noch nie: das Land zerfällt – in die Geduckten, Gehorsamen, Ängstlichen, und jene, die sich der Pandemie der Angst entgegenstellen. Da sind die Panikmacher, die vor keiner Grenze zurückschrecken – nicht einmal vor der letzten Grenze der körperlichen Unversehrtheit, nachdem sie die Grenzen der Demokratie schon getestet haben. Ist uns eigentlich klar, dass „die winzige radikale Minderheit“ (Olaf Scholz), diese ganzen verabscheuungswürdigen Reichsbürger, Rechtsradikalen, dieser rechte Pöbel auf der Straße Recht behalten hat – und nicht Karl Lauterbach mit seinen Panikattacken allabendlich in den Talkshows?

Denn die Pandemie nähert sich ihrem Ende, Omikron ist nicht die ultimative Bedrohung, sondern Teil der Lösung. Wie schief ist eine Gesundheitspolitik, die da noch einen Impfzwang einführen möchte? Wie krank ein Parlament, das darüber streitet, statt Lockerungen sofort zu erzwingen? Denn selbst der als Hohepriester der Pharmaindustrie gefürchtete Bill Gates erklärt, dass Omikron mehr gebracht habe als jede Impfung – aber wir Deutschen impfen erst richtig los? Gegen jedes bessere Wissen erklärte Gesundheitsminister Lauterbach noch Ende Dezember bei Maischberger: „Omikron stellt alles in den Schatten, was wir bisher in der Pandemie gesehen haben.“ Er ist immer noch Minister.

Deutschland wieder die verspätete Nation

Wieder ist Deutschland in Europa so ziemlich der letzte Staat, der kapiert, was die Stunde geschlagen hat, und der die Freiheit seiner Bürger mit Argumenten bekämpft, die durchsichtig und belastbar sind wie Seifenblasen. Die „Wahrheiten” der Regierungspolitik jedenfalls zerplatzen eine nach der anderen. In diesen Wochen werden „Verschwörungstheoretiker” reihenweise rehabilitiert.

„Keine Nebenwirkungen“, wie Lauterbach und sein Chor gepredigt haben – nicht einmal das RKI kann noch die Zahlen künstlich niedrig rechnen. „Überlastung der Intensivstationen“ – selbst das One-Man-Panikorchester Lauterbach musste das Dogma der Gesundheitspolitik mittlerweile räumlich und zeitlich relativieren. Aber man hat uns zwei Jahre damit das Leben versaut, Kindern den Unterricht verwehrt, wirtschaftliche Existenzen vernichtet, Grundrechte einkassiert und eine ganze Gesellschaft komplett terrorisiert. Und das alles – für nichts?

Nein, es war nicht umsonst. Leider war es teuer

Die Bildung der Kinder wurde zwei Jahre ausgesetzt; Abiturnoten werden verschenkt, und zwar Bestnoten durch die Bank auch ohne Prüfung. Das soziale Leben der Kinder wurde zerstört. Kinder, die lachen und fröhlich sind, wurden zum potenziellen Omi-Mörder stigmatisiert. Nein, für Kinder ist es nicht vorbei. Zwei Jahre sind für einen Achtjährigen die Hälfte seine bewussten Lebens. Erwachsene haben eine fiese Erfahrung dazugewonnen – für Kinder ist es ein Lebenstrauma, weil ihnen ungeheure Schuldgefühle oktroyiert wurden. Und wofür? Für die Auffüllung der Mainzer Goldgrube? Die Zerstörung der Gesellschaft greift tief.

Noch vor zwei Jahren hat man sich gewundert, dass Schulfrei am Freitag für irgendwelche Klimademos üblich wurde – mittlerweile ist Schulvermeidung zum Normalfall geworden: Siebengescheite Klassensprecher fordern freiwilligen Schulbesuch. Ein wenig Wind in exponierten Lagen und die Schulen werden in ganz Nordrhein-Westfalen geschlossen; nur gute Noten gibt’s weiterhin gratis, und viele Lehrer wurden von Pädagogen zu Arbeitsblattvervielfältigern; geht es nach ihren Verbänden, dann ist Kontakt zu anderen Menschen zwar jeder Kassiererin zumutbar, aber niemals Lehrern Nähe zu ihren Schülern; und Lehrerverbände degenerierten zu Arbeitsvermeidungsgewerkschaften.

Bei vielen Unternehmen ist es nicht viel anders: Nicht mehr um Umsatz geht es, sondern darum, Umsatzverluste zu simulieren, die dann vom Staat ausgeglichen werden – die Coronawirtschaft ist ein gigantischer Bluff mit frisch gedrucktem Geld. Es geht um das richtige Ausfüllen von Formularen und trickreiches Abrechnen – nicht um die Erfüllung von Kundenwünschen.

Mitarbeiter verabschiedeten sich auf Nimmer-Wiedersehen ins Home-Office. Viele machen dort einen guten Job; viele Eltern mussten die doppelte Belastung von Beruf und Familie in drei Zimmern stemmen. Aber die Zahl derjenigen nimmt zu, die irgendwie verschwunden sind im sorglosen Zustand des leistungslosen Gehaltsbezugs. Der öffentliche Dienst geht munter voran: Weil es in vielen Städten und Verwaltungen keinerlei umfassende Digitalisierung gibt und schon gar nicht einen PC am Küchentisch, was jedem sonst Beschäftigten zugemutet werden kann: So wurden Hunderttausende Beamte und Angestellte zu Spaziergängern – bei vollem Gehalt; plus Coronazulage selbstverständlich.

Der Traum vom bedingungslosen Höchsteinkommen wurde für diese Berufsgruppen Wirklichkeit. Wer versucht hat, seinen Personalausweis zu verlängern, weiß, wovon ich spreche. Die einzige Frage, die niemand stellt, ist: Brauchen wir die Spaziergänger wirklich zurück an ihren Schreibtischen – oder ist es gesellschaftlich sogar besser, einen Teil gar nicht mehr tätig werden zu lassen? Da kann der Deutsche Bundestag nicht nachstehen und genehmigt sich eine Diäten-Erhöhung von 3,1 Prozent für das Nicht-Vertreten von Bürgerinteressen gegenüber einem übergewichtigen Staat.

Unternehmen geht Wissen verloren, das sonst unter Kollegen weitergegeben wird. Einarbeiten junger Kollegen? Unmöglich oder allenfalls rudimentär in Zoomkonferenzen möglich. Das gemeinsame Verständnis, wie man den Job erledigt, verschlampt wie die Qualität der Kleidung; an die Stelle von Kollegialität tritt Leben im verfleckten Sweatshirt. Insolvenzverschleppung, bislang Straftatbestand, wurde zur unternehmerischen Qualität erklärt und legitimiert. Aber was taugen diese Zombie-Unternehmen noch, die zu Zehntausenden subventioniert werden? Es ist eine buchstäbliche Scheinwirtschaft entstanden. Wer vor der Pandemie pleite war, ist es danach sicherlich.

Der blökende Blockwart ist zurück

Deutschland wurde zum Land der Denunzianten: Gastwirte kontrollierten ihre Gäste, Kellner ihre Kundschaft, Ladeninhaber Personal und Kunden, Zugreisende ihre weit entfernten Nachbarn, jeder überprüfte jeden. Belehrungen, Ermahnungen, Pöbeleien – alles im Dienste einer falschen Politik. Der Blockwart erlebte seine Auferstehung, und wiederum mit grausamer Selbstgewissheit.

Das eingeschläferte Deutschland gehört auf die Couch. Es wird Zeit, dass wir uns die Grundrechte wieder erkämpfen. Geschenkt werden wir sie nicht erhalten wie damals nach 1945 im Westen von demokratisch denkenden Besatzungsmächten.

Wie wenig die unveräußerlichen Grundrechte noch geachtet werden, zeigt ausgerechnet Justizminister Marco Buschmann, FDP: Er grübelt ernsthaft darüber, ob „man das Risiko überfüllter Intensivstationen infolge einer neuen Variante in Kauf nehmen (soll), von dem wir aber nicht wissen, mit welcher Wahrscheinlichkeit oder ob es überhaupt eintritt“ (Spiegel vom 18.  Februar 2021). Unbekannte Variante, eine mögliche Überlastung, unbekannte Wahrscheinlichkeit – Grundrechte in Deutschland sind für einen liberalen Justizminister eine Hose, die außer mit Gürtel und Hosenträger auch noch an den Ohren festgetackert sein muss.

Der Ausnahmefall des Grundrechtsdiebstahls wird so zum Normalfall, denn irgendeine Gefahr besteht immer, und wenn es das Klima ist oder wie Bayerns irrlichternder Ministerpräsident Markus Söder fabuliert: Eine „Corona-RAF“. Da werden also Hunderttausende Bürger, die für etwas Selbstverständliches eintreten, nämlich ihre Grundrechte, in die Reihe mit einer brutalen, mörderischen Killertruppe gestellt, und natürlich im selben Gespräch auch das Verbot neuer Kommunikationsplattformen gefordert, die sich dem Södergewäsch entziehen. Vom Laptop auf der Lederhose bleibt nur der Latz.

Nein, ganz Deutschland muss auf die Couch – die Angsthaber wie die Rechthaber, die Denunzianten wie seine Politiker, leider viele Kinder und viele Angstphobiker. Natürlich ist es schwer, einen Irrtum einzuräumen, einen so folgenschweren zumal.

Lachen oder weinen?

Ich bin für Lachen. Ich bin Berufsoptimist. Immerhin ist eine wachsende Zahl von Bürgern bereit, ihre Grundrechte gegen einen übergriffigen Staat zu verteidigen, hunderttausendfach und jeden Tag in jeder Stadt. Und es geht voran. In Köln verstecken sich die offiziellen Staats-Karnevalisten mit großem Abstand im FC-Stadion, mit nur 8.000 Zuschauern. Karneval im Zoo, Jecken hinter Gittern – das ist alles, nur kein Karneval auslassender Fröhlichkeit. Die Spaziergänger übernehmen die Route des Rosenmontagszugs, womöglich bunt maskiert statt mit Corona-Masken.

Auch in Mainz übernehmen die Unmaskierten die Route, die sonst den gehorsamen, ordnungsliebenden Staatskarnevalisten vorbehalten ist. Jene Route, auf der sie sich in früheren Jahren so gratismutig über Donald Trump oder die AfD lustig gemacht haben, zum beifälligen Nicken ihrer Politiker. Während in den vergangenen Jahren der Karneval immer mehr Züge eines staatlich gewollten Vorbeimarsches treuer Untertanen vor den Tribünen der Machthaber annahm, übernehmen jetzt wieder Anarchie und Trotz gegen die Obrigkeit die fünfte Jahreszeit. Jedenfalls sieht es heute noch danach aus. Kann auch sein, dass berittene Polizei und Wasserwerfer den fröhlichen Protesten ein unfriedliches Ende bereiten; der Kampf um die Grundrechte war nie einfach.

Das haben sich allerdings nicht einmal die preußischen Obrigkeiten getraut, die das Rheinland besetzt hatten – und deren Uniformen wie einst die französischen ins Lächerliche gezogen wurden, wenn die bunten Grenadiere ihre Ärsche aneinander wetzten und den preußischen Drill nachäfften. Die Preußen haben das an fünf Tagen im Jahr geduldet. Warten wir, was in Köln und Mainz passiert. Meine Prognose: Es gibt Auflagen wie in Mülheim. Es wird sich nur niemand mehr daran halten, jedenfalls hoffe ich das als einer, der das Grundgesetz, das wir einmal hatten, wertschätzt.


Der Milliardenmarkt der Krankheitsbranche wächst und wächst – und damit auch die von ihr verursachten Verheerungen. Nach Krebs und Herzinfarkten stehen auf Platz drei der Exitus-Liste die von Ärzten und durch Medikamente verursachten Todesfälle. Bestsellerautor Sven Böttcher räumt in seinem Buch „Rette sich, wer kann. Das Krankensystem meiden und gesund bleiben“ gründlich auf mit unseren falschen Prämissen, korrigiert tödliche Wahrnehmungsfehler und zieht die Konsequenzen: Gesundheit und ein langes Leben sind jederzeit möglich. ist

“Sven Böttcher hat als aktiver und informierter Patient in den Jahren seiner Krankheit mehr von der Medizin verstanden als die Mehrzahl der Ärzte in einem Berufsleben.” (Dr. med. Gerd Reuther, Autor des Bestsellers “Der betrogene Patient”). Das Buch ist hier direkt über den J. K. Fischer Verlag bestellbar.

Hier geht es zu diesem Buch

Das russische Fernsehen über die Münchner Sicherheitskonferenz: „NATO-Selbstgespräch“

Das russische Fernsehen über die Münchner Sicherheitskonferenz: „NATO-Selbstgespräch“

Bild_2022-02-21_063819.png

Früher war die Münchner Sicherheitskonferenz eine zwar westlich dominierte Veranstaltung, aber andere Stimmen wurden angehört und waren ausdrücklich erwünscht. Putins Rede, die 2007 auf der Sicherheitskonferenz wie eine politische Bombe eingeschlagen ist, ist dafür das bekannteste Beispiel, denn er hatte sich ja nicht aufgedrängt, sondern war vom damaligen Chef der Sicherheitskonferenz ausdrücklich aufgefordert worden, offen […]

Der Beitrag Das russische Fernsehen über die Münchner Sicherheitskonferenz: „NATO-Selbstgespräch“ erschien zuerst auf Anti-Spiegel.

Putin im O-Ton über die Lage in und um die Ukraine

Putin im O-Ton über die Lage in und um die Ukraine

putin-vesti2.jpg

Letzte Woche gab es in Moskau Besuche von Bundeskanzler Scholz und vom weißrussischen Präsidenten Lukaschenko. Die Journalisten aus Russland, Weißrussland und Deutschland wollten von Putin natürlich vor allem hören, wie er die aktuelle Krise beurteilt und kommentiert. Das russische Fernsehen hat in seinem wöchentlichen Nachrichtenrückblick am Sonntag eine Zusammenfassung der Fragen und von Putins Antworten […]

Der Beitrag Putin im O-Ton über die Lage in und um die Ukraine erschien zuerst auf Anti-Spiegel.

Der ukrainische Präsident Selensky hat angedroht, sein Land zur Atommacht zu machen

Der ukrainische Präsident Selensky hat angedroht, sein Land zur Atommacht zu machen

atomtest.jpg

Der ukrainische Präsident Selensky hat auf der Münchner Sicherheitskonferenz verkündet, die Ukraine zu einer Atommacht machen zu wollen. Er forderte ein sofortiges Treffen im Rahmen des Budapester Memorandums und drohte an, wenn das Treffen nicht zu Stande käme, aus dem Abkommen auszutreten und die Ukraine nuklear zu bewaffnen. Im Budapester Memorandum haben die post-sowjetischen Staaten […]

Der Beitrag Der ukrainische Präsident Selensky hat angedroht, sein Land zur Atommacht zu machen erschien zuerst auf Anti-Spiegel.

Die dreisten Lügen des Karl Lauterbach

413fddca4487fb4aec1c789e5f263fcb.jpg

Systemisch wird eine Lüge nicht durch eine Einzelaussage, sondern dadurch, dass sie ein Forum bekommt, medial multipliziert wird und unwidersprochen bleibt. Bestes Beispiel: Karl Lauterbach. Der Gesundheitsminister lügt sich durch die Pandemie wie kein Zweiter und hat sich dabei von allen Anforderungen der Widerspruchsfreiheit und Stringenz befreit.

von Theo-Paul Löwengrub

Die falschen Prognosen und sonstigen Aussagen, die Karl Lauterbach (SPD) seit Beginn der Corona-Krise in zahllosen Talkshow-Auftritten und bei weiteren Gelegenheiten getätigt hat und bis heute unverdrossen absondert, obwohl von ihnen die meisten auch nur im Entferntesten eingetroffen sind, bestätigen nicht nur Zweifel an seiner (ohnehin vermutlich nur noch von ihm selbst anerkannten) „Fachkompetenz”, sondern auch an seinem Geisteszustand. Nachdem sich der Gesundheitsminister diese Woche heftig gegen „Bild”-Vorwürfe zur Wehr setzte und bei „Maischberger” wahrheitswidrig behauptete, er habe frühzeitig die relative Harmlosigkeit von Omikron bestätigt – und „als einer der ersten” einen milden Omikron-Verlauf prophezeit zu haben -, sah sich die Zeitung gezwungen, auch diese dreiste Lauterbach-Lüge zu widerlegen: So hatte Karl Lauterbach etwa am 26. November 2021 nach dringenden Reisebeschränkungen wegen Omikron geschrien, und am 28. November getwittert: „Modelle zeigen, dass vor Mitte Dezember Welle Höhepunkt nicht erreicht. Bis dahin wären die Krankenhäuser massiv überlastet, viele Menschen tot.” Noch am 18. Dezember tönte er, es sei „unwahrscheinlich, dass Omikron deutlich milder verläuft” (obwohl es zu diesem Zeitpunkt längst genau gegenteilige Berichte aus Südafrika und anderen Staaten gab!).

Die „Bild“ nahm den Fall des Weiteren zum Anlass, alleine nur die Fehleinschätzungen und ausgebliebenen Vorhersagen dieses offenbar pathologischen Pseudologen zu dokumentieren. So verkündete Karl Lauterbach November 2021 fälschlicherweise, dass „Mitte Dezember die Intensivstationen voll sind, trotz Verlegung”, und schwadronierte: „Bei den Fallzahlen, die wir jetzt haben, werden die Kliniken in den ersten beiden Dezemberwochen bundesweit die Kapazitätsgrenze überschreiten.” Beides trat bekanntlich nicht einmal annähernd ein, im Gegenteil sank die Hospitalisierungsinzidenz. Diese Woche erst bestätigte das Bundesgesundheitsministerium höchstselbst, dass es eine Überlastung der Intensivstationen zu keinem Zeitpunkt gegeben habe.

Unsinnige Panikprognosen

Am 30. November 2021 erklärte Karl Lauterbach zum Ende der Coronabeschränkungen: „Klar ist aber, dass die meisten Ungeimpften von heute bis dahin entweder geimpft, genesen oder leider verstorben sind (…).” Auch diese unsinnige Panikprognose traf bislang – zum Glück – nicht ein. Doch auch als zynischer Verharmloser und Leugner der durch die von ihm erst „scharfgetrommelte” Corona-Politik ausgelösten seelischen Nöte und Erkrankungen von Kindern und Jugendlichen tat sich dieser empathielose Soziopath eifrig hervor: So erklärte Karl Lauterbach bei „Hart aber fair” Anfang Januar, Depressionen bei Kindern dürfe man „nicht einfach dem Lockdown” in die Schuhe schieben, dafür kämen auch diverse andere Ursachen in Betracht. Fast zur selben Zeit, da Lauterbach diese Ungeheuerlichkeit aussprach, bewies eine Studie der Uniklinik Essen eine glatte Vervierfachung der Selbstmordversuche bei Kindern, die ganz wesentlich auf die Schulschließungen im Zuge der Lockdown-Maßnahmen zurückzuführen seien. Denselben Zusammenhang bestätigte erst diese Woche auch der Corona-Expertenrat der Bundesregierung.

Der Unsinn, den Karl Lauterbach (der in Wahrheit ein Vierteljahrhundert lang als Berufspolitiker, parlamentarischer Hinterbänkler und Pharmalobbyist wirkte und weder als praktizierender Mediziner noch aktiver Forscher in Erscheinung trat) im pseudowissenschaftlichen Gewand, stets unter selbstgefälliger Ausnutzung seines unerklärlichen Nimbus als „Arzt“ und „Professor“ verbreitet, hat in dieser sogenannten Pandemie mittlerweile eine lange Tradition. Im April 2020, noch im ersten Lockdown, warnte Karl Lauterbach vor Lockerungen: „Wenn man da viel riskiert zum jetzigen Zeitpunkt, dann befürchte ich, werden wir nach wenigen Wochen sehen, dass die Werte wieder hochgehen und dass wir wieder mehr Lockerungen zurücknehmen müssen.” Tatsächlich flachte die Infektionskurve bis Anfang Juni parallel zu den Lockerungen massiv ab. Ebenfalls im April 2020 kündigte er an, dass es in Deutschland „für mindestens ein Jahr” keinen regulären Schulunterricht mehr geben werde. Bekanntlich kehrten die meisten Schulen spätestens nach den Sommerferien 2020 wieder zum Präsenzunterricht zurück. Und anlässlich einer Demonstration mit 15.000 Teilnehmern am 6. Juni 2020 in Berlin warnte Karl Lauterbach vor einem „Superspreading-Event.” Auch diese Prognose traf nicht ansatzweise ein.

Lange Tradition der Falschbehauptungen

Auch durchs Jahr 2021 zog sich Karl Lauterbachs kontrafaktischer Dauerblindflug wie ein roter Faden. Zu Jahresbeginn 2021 twitterte er: „Im März wird die Entscheidung zur Fußball-EM getroffen. Da wir dann in Europa noch mitten in der Covid-Pandemie sind, bezweifele ich, dass die Durchführung beschlossen wird. Wenn, dann als Geisterspiel-EM.” Tatsächlich fanden sämtliche EM-Spieler vor Zuschauern statt, teilweise sogar in vollen Stadien. Im April 2021 postulierte bei „Maybritt Illner” im ZDF: „Diejenigen, die jetzt auf Intensivstationen behandelt werden, sind im Durchschnitt 47 bis 48 Jahre alt. Die Hälfte von denen stirbt. Viele Kinder verlieren ihre Eltern. Das ist eine Tragödie.” Tatsächlich wusste zu diesem Zeitpunkt überhaupt niemand, wie alt die Intensivpatienten waren, da entsprechende Zahlen gar nicht erfasst und gemeldet wurden. Einen Monat später schmiss Karl Lauterbach, wiederum bei Illner, mit weiteren wilden Zahlenbehauptungen um sich: „Sieben Prozent der Kinder, das ist unstrittig, die sich infizieren, entwickeln Long-Covid-Symptome.” Inzwischen deuten alle Untersuchungen darauf hin, dass es wohl keinen einzigen „Long-Covid”-Fall bei Kindern gab. Und am 30. Mai 2021 behauptete Karl Lauterbach – ohne dass es auch nur vage Indizien dafür gegeben hätte – „Die indische Variante (später dann „Delta”, die Red.) ist wahrscheinlich 20 Prozent ansteckender als die britische.”

Als Hauptprofiteur der – eigentlich segensreichen – Fähigkeit des menschlichen Gehirns, Unwichtiges dem Kurzzeitgedächtnis zu überantworten und zu vergessen, sowie des Effekts, dass Panik die Menschen vergesslicher macht, surft Karl Lauterbach wie kein anderer auf der Pandemie-Welle – und darf sich bis heute straflos und ungeschoren durch die Talkshows der Republik lügen, wobei ihm als große Bühne mittlerweile sogar noch die Regierungsbank und die Bundespressekonferenz zur Verfügung stehen. Dass eine solche hochgradig verhaltensauffällige, auf allen Ebenen erkennbar inkompetente Figur zum ranghöchsten deutschen Gesundheitspolitiker aufsteigen konnte, ist der schlagendste Beweis dafür, dass sich unser Land in einer tiefgreifenden Psychose befindet.


Im aktuell erschienenen Buch „Abhängig beschäftigt – Wie Deutschlands führende Politiker im Interesse der wirklich Mächtigen handeln“ hat sich Thomas Röper sehr intensiv mit weiteren Themen rund um die komplexen Zusammenhänge der gesteuertern Politik im Westen und deren brisanten Verstrickungen mit einer ganzen Reihe von Organisationen beschäftigt und dabei einiges zu Tage gefördert.

Das Buch ist aktuell erschienen und aufgrund der Zensurgefahr ausschließlich hier direkt über den J.K. Fischer Verlag bestellbar (nicht auf Amazon erhältlich).

Hier geht es zu diesem Buch

Was in der Schweiz und anderswo berichtet wurde 20.02.2022

Im Internetradio mitgehört und mitgeschrieben von Wilhelm Tell

 

Afrika hört nicht zu. Das Verhältnis mit Europa ist belastet. Das zeigt sich im Vorfeld des Gipfels zwischen der Europäischen und der Afrikanischen Union. In Afrika schaut man sich nach anderen Partnern um, vor allem im Osten. Mehrfach wurde der Gipfel zwischen der Afrikanischen und der Europäischen Union verschoben. Nun warb die EU für das Treffen mit grossen Worten: Milliardeninvestitionen in Afrikas Infrastruktur, eine erneuerte, tiefere Beziehung soll daraus entstehen. Auf dem afrikanischen Kontinent zeigt man sich davon wenig beeindruckt. Zu oft schon hat Europa an Gipfeln grosse Reden geschwungen und wenig geliefert. Zwar ist Europa Afrikas älteste Partner, die nächste Nachbar. Die EU ist, wenn man alle 27 Mitgliedstaaten zusammennimmt, auch nach wie vor Afrikas wichtigste Handelspartner. Doch das vorherrschende Gefühl bei vielen in Afrika ist, dass die Beziehung zu Europa stagniert, dass sich die Asymmetrie der Kolonialzeit nie aufgelöst hat. Noch immer exportiert Afrika Rohstoffe, Europa liefert Fertigwaren. Nach wie vor liegen tausende von den Kolonialherren geraubte Kulturgüter in den Museen Europas, obwohl die Afrikaner diese schon lange zurückfordern. Und die europäischen Soldaten im Sahel werden von der Bevölkerung als Invasoren, nicht als Unterstützer gesehen. Europa spricht seit Jahrhunderten mit Afrika, aber hört nicht zu, so die Wahrnehmung der Afrikaner.

EU hat nur Resten gespendet. Das zeigte sich besonders deutlich in der Pandemie. Während die afrikanischen Staatschefs forderten, dass der Patentschutz auf Impfstoffe aufgehoben wird, spendeten die Europäer lieber Impfdosen, allerdings erst kurz vor Ablaufdatum und als klar war, dass Europa die gehamsterten Impfdosen der eigenen Bevölkerung nicht schmackhaft machen konnte. Europa hört zu wenig zu. Darum sucht sich Afrika schon lange andere Partner – mit Erfolg, allen voran China. In den Augen der Afrikanischen Politiker hört der rote Riese besser zu, wenn Afrika sagt, was es will, nämlich Infrastruktur. Eine kürzlich veröffentlichte Studie zeigt, dass China zwischen 2007 und 2020 mehr als doppelt so viel Geld für afrikanische Infrastruktur zur Verfügung gestellt hat als die USA, Deutschland, Japan und Frankreich zusammen. Auch andere Länder haben für Afrikas Regierungen in der Wahrnehmung ein grösseres Gehör als Europa. In Mali sind es die Russen, im Sudan die Golfstaaten, in Somalia die Türken. Sie alle liefern, statt nur zu reden. Dass auch sie liefert, davon muss die EU nun die Afrikanische Union bei dem Gipfel am Donnerstag in Brüssel überzeugen. Denn so wie es aussieht, sind die versprochenen Milliarden gar kein neues Geld. Sie kommen aus bereits vorgesehenen Töpfen der EU. Damit wird Europa Afrika nicht enger an sich binden können. Eine erneuerte Beziehung sieht anders aus. SRF.ch

Belarus will Atomwaffen nur bei Bedrohungen aus dem Westen stationieren, sagt Lukaschenko. ORF.at

Brasilien – Erdrutsche und Regenfall. Mindestens 104 Tote in Bergregion von Rio de Janeiro. Die Toten wurden in Petrópolis geborgen, nachdem der Pegel in der überschwemmten Stadt gesunken waren. Zu viele Häuser an Berghängen. SRF.ch

China – Twitter und Facebook sind in China gesperrt. Ausländische Vertretungen – Botschaften und Konsulate – sind daher in China auf den chinesischen Plattformen aktiv, beispielsweise auf Weibo, dem chinesischen Pendant zu Twitter. Dort versuchen sie, ihre Werte neben der Werbung für Tourismus oder Investitionen zu vertreten. Sina Weibo 新浪微博 ist eine chinesische Website, die am 14. August 2009 von der Sina Corporation gestartet wurde, einer der grössten Social-Media-Plattformen in China, mit über 445 Millionen monatlich aktiven Nutzern im 3. Quartal 2018. Für Ausländer ohne einen chinesischen Ausweis ist dies unmöglich und eine chinesische Telefonnummer, um sich auf der Plattform zu registrieren. Die Plattform war ein grosser finanzieller Erfolg mit steigenden Aktien, lukrativen Werbeverkäufen und hohen Einnahmen und Gesamteinnahmen pro Quartal. Anfang 2018 wurde erstmals die Marktbewertungsmarke von 30 Milliarden US-Dollar überschritten SRF.ch

Deutschland – So wirklich locker macht sich Deutschland noch nicht, zumindest nicht für Ungeimpfte. Erstmal dürfen sie jetzt wieder shoppen gehen, und ab Anfang März auch wieder ins Restaurant, wenn sie negativ getestet sind. Ausserdem wird das Reisen in Nachbarländer wie der Schweiz bald wieder einfacher.

●Die am 18.2. beginnende Münchner Sicherheitskonferenz wird von akuter Kriegsgefahr in der Ukraine überschattet. Das weltweit wichtigste aussen- und sicherheitspolitische Treffen, die Münchner Sicherheitskonferenz, findet erstmals seit Ausbruch der Corona-Pandemie wieder physisch statt. Doch der Grossanlass wird überschattet von der Ukraine-Krise, von akuter Kriegsgefahr. Vierzig Staats- und Regierungschefs, um die hundert Minister werden erwartet – doch eine Regierung bleibt demonstrativ fern. Der Kreml fehlt.

EU – Ursula v/d Leyen rechnet mit Gaslieferstopp aus Russland und verhandelt mit USA, Ägypten, Katar wegen Flüssiggaslieferungen, koste es was es wolle. SRF.ch

Frankreich – Präsidentschaftswahl 2022. Valérie Pécresse (54), Frankreichs Konservative in der Klemme. Die Kandidatin der Républicains löst bei der Wählerschaft wenig Begeisterung aus – bei der Basis zeichnen sich Risse ab. Die Strategie von Valérie Pécresse zeigt sich an ihrer ersten grossen Wahlveranstaltung vom vergangenen Wochenende. Sie greift vor allem einen Gegner an: Emmanuel Macron (54). Zum Beispiel dessen Versuch, die Geschichte Frankreichs während der Kolonialzeit aufzuarbeiten. Macron habe Verbrechen gegen die Menschlichkeit zugegeben, die Frankreich nie begangen habe. Macron habe das Land auch nicht vor der Unterwanderung durch Islamisten geschützt – und damit letztlich die französische Kultur verraten.

●Frankreich lockert und verschärft die Covid-Massnahmen zugleich. Ab heute darf man – sofern geimpft, genesen oder getestet – seinen Kaffee wieder im Stehen an einer Bar trinken oder im Kino Popcorn essen, auch die Diskotheken machen wieder auf. Seit 16.2. aber sind auch gut 4 Millionen Impfpässe ungültig.SRF.ch

Griechenland – Insel Samos schmeisst Flüchtlinge ins Meer. Einige ertrinken. SRF.ch

Indonesien – Gewalt in Indonesien. Der niederländischer Premier entschuldigt sich. Laut einer Studie wurde während des Unabhängigkeitskriegs in den 1940er-Jahren systematisch Gewalt angewendet. SRF.ch

Irak – Geschichte eines Verrats. Ende 2021 zogen sich die US-Truppen aus dem Irak zurück. Der Rückzug war weniger chaotisch als jener aus Afghanistan. Doch zurück blieben Menschen wie Ali, der für die Amerikaner als Übersetzer arbeitete. Dies ist die Geschichte darüber, wie Ali im Stich gelassen wurde – und mit ihm der ganze Irak. SRF-Korrespondentin Susanne Brunner lernte ihn 2020 zufällig kennen, auf dem Tahrir-Platz in der irakischen Hauptstadt Bagdad: Der Mann nennt sich Ali, ist keine 30 Jahre alt. Der junge Iraker hat sich den Menschen angeschlossen, die dort unter Lebensgefahr demonstrieren. Ali hat Angst – und doch erzählt er seine Geschichte, zuerst via E‑Mails und Sprachnachrichten, fast zwei Jahre später auch in ein SRF-Mikrofon, als es zum zweiten Treffen kommt: Ali erzählt davon, wie er Übersetzer für die von ihm bewunderten US-Truppen wurde, wie er auf eine bessere Zukunft für sich und sein Land hoffte. Und Ali erzählt davon, wie irakische Soldaten ihn als Verräter sahen, wie er und andere Übersetzer zum Ziel der gefürchteten Milizen wurden. Und er erzählt davon, wie die USA ihn einfach fallen liessen – und wie er bis heute fürchten muss, für seine Rolle als Übersetzer umgebracht zu werden. Alis Geschichte steht stellvertretend dafür, wie die USA zuerst in den Irak einmarschierten, das Regime von Saddam Hussein stürzten – das Land aber dann im Stich liessen. International auf SRF.ch

Italien – Diskotheken öffnen wieder. Gegenüber Ungeimpften bleibt das Land weiterhin hart. SRF.ch

Kuba – Berühmt wurde Carmen Herrera erst mit 89. Die Künstlerin war vielleicht zu innovativ, um erfolgreich zu sein. Nun ist sie mit 106 Jahren am 12.2. in New York gestorben. Nach dem Abitur in Havanna studierte sie dort zunächst Architektur. Sie lernte den deutschstämmigen Amerikaner Jesse Loewenthal kennen und heiratete ihn. Im Jahr 1939 zog sie mit Loewenthal nach New York. Dort besuchte sie die Kunstakademie Art Students League of New York und studierte Malerei. In New York lernte sie Künstler wie Wifredo Lam und Barnett Newman kennen und fand früh zu einem Stil der abstrakten Geometrie, der jedoch erst in Paris vollendet wurde. Dort lebte Herrera mit ihrem Mann in den Jahren 1948 bis 1954. Sie lernte dort Künstler wie Yves Klein kennen, nahm Einflüsse von Piet Mondrian, Kasimir Malewitsch und anderen auf und stellte unter anderem im Salon des Réalités Nouvelles aus. Die Werke Herreras wechselten in dieser Phase zwischen abstraktem und lyrischem Expressionismus. Sie experimentierte auch mit neuen Bildformaten. 1950 reiste sie für einige Zeit nach Kuba, wo Bilder im von Jackson Pollock beeinflussten Stil des abstrakten Expressionismus entstanden. Jedoch fühlte sie sich dort nicht wohl; bald darauf gab sie diese Malweise wieder auf. Nur noch einmal kehrte sie 1963 nach Kuba zurück, um ihre sterbende Mutter noch einmal zu sehen. 1952 schuf sie die ersten radikal geometrischen Abstraktionen, bei denen Linien und Dreiecke im Vordergrund stehen. Es entstand eine Serie schwarz-weisser Streifenbilder, die verschiedene Kippmuster ergeben und Elemente der Op-Art vorwegnehmen. Das Paar kehrte 1954 nach New York zurück. Herrera lebte und arbeitete in New York, wo ihr Mann im Jahr 2000 starb. SRF.ch

Luxemburg – Verstösst ein EU-Land gegen Grundwerte wie Demokratie, den Schutz von Minderheitsrechten, oder ist dessen Justizsystem nicht unabhängig von der Politik, dann können diesem Mitgliedsland EU-Gelder gekürzt oder ganz gestrichen werden. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat diese neue Regelung für rechtens erklärt. Die Richter in Luxemburg haben Klagen von Ungarn und Polen abgewiesen. ORF.at

Ungarn – Kinderrechte gehen in Ungarn über Minderheitsrechte. MR.hu

Niederlande – Die Hobbyarchäologen Gerben und Martin haben den Goldschatz von Twente gefunden, der sich bald im Museum in Leiden befinden wird. Im Naturschutzgebiet Springendal in Hezingen (Gemeinde Tubbergen) haben Hobbyarchäologen einen Goldschatz aus dem frühen Mittelalter gefunden. Es handelt sich um eine grosse Menge an Goldmünzen und Schmuck, von einer Opferstätte aus dem 7. und 8. Jahrhundert. Die insgesamt etwa siebzig Goldartefakte sind die ersten greifbaren Spuren einer neuen Zivilisation über den grossen Flüssen nach dem Untergang des Römischen Reiches. Twente bildete ein Übergangsgebiet zwischen den weitgehend schon christlichen Franken im Süden und den „heidnischen“ Sachsen im Norden und Osten. Die Entdeckung wurde vor drei Jahren mit einem Metalldetektor gemacht, aber erst jetzt öffentlich gemacht. Anschliessend wurden unter der Aufsicht der Agentur für Kulturerbe und der Freien Universität Amsterdam mehrere Ausgrabungen vor Ort durchgeführt. Laut Experten stellt der Schatz nicht nur einen hohen Goldwert dar, sondern hat auch eine grosse historische Bedeutung. „Die Objekte stammen aus einer Zeit, über die wir sehr wenig wissen“, sagt Gert Gesink, Autor des Buches Twentse Schatten Onthuld (De Vrije Uitgevers, 3812 PH Amersfoort, 9789083098302, €29,90) und Spezialist für archäologische Funde mit Metalldetektoren. Die Münzen stammen von den Merowingern, einem Königshaus, das ab dem 5. Jahrhundert die Franken beherrschte. Sie verwendeten viel Gold, einschliesslich Goldmünzen. Dass ihre Zivilisation so weit nach Norden reicht, ist neu. Eine goldene merowingische Münze wurde einst in Twente bei Vasse (in der Nähe von Hezingen) gefunden. Jetzt ist es ein vollständiger Schatz, vergleichbar mit dem, was vor acht Jahren auf dem Domplatz in Utrecht gefunden wurde. Die Münzen weisen auch christliche Symbole auf. Damit sind sie die frühesten Beispiele des Christentums in den nördlichen Niederlanden. So ein Fund ist selten. Die offizielle Präsentation des Goldschatzes ist am 10.2. im Rijksmuseum Twenthe in Enschede. Vertreter des Museums und anderer Beteiligter wollten sich deshalb am Montag nicht äussern. Der teilweise vom Reichsmuseum der Altertümer in Leiden erworbene Schatz ist ab dem 11.2. einige Monate in Enschede zu sehen, bis zum 30. Oktober in einer speziellen Schatzkammer des Mittelalters im Museum in Leiden.

●Haben Sie jemals daran gedacht, dass Prinzessinnen und Gräfinnen im 18. Jahrhundert in Thorn, Limburg, herrschten? Thorn im 18. Jahrhundert war einzigartig. Im damaligen deutschen Kleinstaat waren die Frauen die Bosse. Diese edlen Damen waren damals unabhängig, etwas ganz Besonderes. Aufgrund ihrer adeligen Herkunft führten sie ein privilegiertes Leben und standen im Rampenlicht. Und sie gingen getrennte Wege in einer von Männern dominierten Welt. Sie werden diese unabhängigen Frauen im Limburgs Museum treffen. In die vergessenen Prinzessinnen von Thorn sehen Sie Kunstwerke und Objekte aus mehr als fünfzig Museen aus ganz Europa und den USA. Joost Welten verbrachte Jahre damit, das Land der Damen zu erforschen, den Ministaat, der von aristokratischen Frauen regiert wurde. Basierend auf diesen Recherchen erschien 2019 sein Buch Die vergessenen Prinzessinnen von Thorn (1700–1794). Limburgs Museum, Keulsepoort 5, 5911 BX Venlo, info@limburgsmuseum.nl, +31773522112. Der Ort Thorn ist aus einer um 975 gestifteten Benediktinerinnenabtei hervorgegangen. Im Laufe wohl des 12. Jahrhunderts wandelte sich die Abtei in ein freiweltliches Damenstift, das spätere Reichsstift Thorn, um. In das Damenstift konnten nur unverheiratete Frauen aus dem Hochadel eintreten, heiratswillige Ordensdamen wohnten ausserhalb der Klostermauern in zum Teil eigenen Häusern. Obwohl klösterlicher Besitz, war das Reichsstift zugleich ein reichsunmittelbares Fürstentum unter Leitung der jeweiligen Äbtissin. So ergab sich die Besonderheit, dass das kleine Fürstentum zwischen 992 und 1795 ausschliesslich von Frauen regiert wurde.NPO.nl

Österreich – 19.2. und am 5.3. fallen in Österreich in zwei Schritten fast alle Corona-Massnahmen, ausser in Altersheimen und Spitälern. Und es bleibt die Maskenpflicht in Lebensmittelgeschäften, Apotheken und öffentlichen Verkehrsmitteln. Was nicht fällt, ist die Impfpflicht. SRF.ch

●Der österr. Komponist und Geiger Toni Stricker (*1930 in Wien) starb am 16.2.2022 in Sauerbrunn im Burgenland.

●Wien bleibt auf hartem Coronakurs.ORF.at

Portugal – Auch Portugal lockert – Notstand bleibt bis 7. März.SRF.ch

Russland – Moskau berichtet vom Abzug von Truppen von der Krim und verspricht den Abzug von Truppen nach der Beendigung der Manöver mit Belarus gegen Ende Woche. ●Trotz rekordhoher Fallzahlen gelten gelockerte Corona-Massnahmen. Unter anderem ist nach einem Kontakt mit einer coronainfizierten Person eine Selbstisolierung nicht mehr Pflicht.SRF.ch

Schweden – In Södertälje liegen zu viele Zigarettenstummel auf den Strassen. Um die Mitarbeiter der Müllentsorgung zu entlasten, trainiert der Verhaltensforscher Christian Günther-Hanssen die Krähen. Krähe trägt im Schnabel einen Zigarettenstummel. Sie wirft ihn in den Schlund eines Apparats, und kaum ist der Stummel verschwunden, öffnet sich eine Klappe, und es rollt die Belohnung heraus: Erdnüsse. Zwei Jahre lang hat er an seinem Apparat gebastelt. Die Krähen kapieren ziemlich schnell. SRF.ch

Schweiz überlegt in Zukunft bei Grippeepidemien Gesichtsmasken zu verordnen.

●5 Milliarden Gewinn. Glencore schreibt wieder schwarze Zahlen. Der Rohstoffriese hat das Krisenjahr dank steigender Rohstoffpreise überstanden: Der Umsatz wächst um 43 % ●Fachmärkte und Online legen zu. Coop steigert im Coronajahr 2021 den Gewinn. Trotz pandemiebedingten Erschwernissen macht der Detailhändler einen Betriebsgewinn von 905 Millionen Franken.

●Forschung am Abwasser soll Virus-Varianten frühzeitig erkennen. Schweizer Umweltforschende entwickeln mit Hilfe von Abwasser ein Verfahren zur Überwachung von Viruserkrankungen.

●Rekordhohe Übernahmeaktivität. KMU werden verkauft und gekauft wie nie zuvor. Das Geld ist billig, viele KMU in der Schweiz wechseln die Hand – und hiesige Firmen expandieren ins Ausland.

●Am 17.2. kehrt die Schweiz zur Normalität zurück.

●Grosseinsatz im Kanton Schwyz. Chemie-Zwischenfall in Lachen: Betroffene aus Spital entlassen. Am 15.2. ist im Hallenbad Ozon ausgetreten, 13 Personen wurden hospitalisiert. ●Seit Monaten präsentiert sich der Iraker Dadvan Yousuf (21) in Medien als Flüchtlingsbub, der in der Schweiz dank Kryptowährungen steinreich wurde. Mit seiner Geschichte will er Millionen für seine Geschäftsidee sammeln. Doch: Rund um seine Story gibt es Ungereimtheiten, wie Recherchen von «SRF Investigativ» zeigen. Die Geschichte, die Dadvan Yousuf erzählt, tönt gut: Der Flüchtlingsbub aus dem Irak, der als 11-Jähriger sein Spielzeug verkauft, Bitcoin kauft und heute steinreich ist. Mit dieser Story schafft es Yousuf in die grossen Schweizer Zeitungen und auch ins Programm von SRF. Doch: Die Geschichte ist zumindest in Teilen falsch und sein Vorgehen fragwürdig. Mehrere ein- und ausgehende Transaktionen bei Dadvan Yousuf werfen gemäss einer zuverlässigen Quelle Fragen auf. Sie zeigt «SRF Investigativ» Transaktionen von Dadvan Yousuf an Krypto-Adressen, die auf schwarzen Listen stehen und vor denen auf Krypto-Plattformen gewarnt wird. In Warnungen, die «SRF Investigativ» vorliegen, wird von Betrügern, Terrorfinanzierung gesprochen. Er kann es nicht nachvollziehen. Er benütze Anonymisierungstechniken, durch welche es SRF nicht möglich sei, zu wissen, welche Krypto-Adressen ihm gehörten. «SRF Investigativ» hatte jedoch Einsicht in Dokumente, die mehrere Adressen von Dadvan Yousuf zeigen. Fragen wirft auch Yousufs Geschichte rundum den Kauf der ersten Bitcoin auf. 2011 mit elf Jahren will Yousuf mit der Kreditkarte seines Vaters seine ersten Bitcoin gekauft haben. In der Handelszeitung gibt Yousuf an, diese über die Plattform Mt.Gox gekauft zu haben. Nur: Der Kauf von Bitcoin mit Kreditkarte war dort 2011 gar nicht möglich.

●Der Bundesrat lockert die meisten Corona-Bestimmungen, unter anderem auch die Zertifikatspflicht für grosse Veranstaltungen. Es gibt aber einen Engpass beim Personal und eine Welle von Veranstaltungen, die aufgeschoben waren und nun nachgeholt werden. In der Eventbranche sind in den beiden vergangenen Jahren in der Schweiz fast 6000 Stellen verloren gegangen. Es sind Agenturen, die schliessen mussten, und Fachleute, Techniker und Zulieferer, welche die Branche gewechselt haben und die nun fehlen.

●Der Nahrungsmittelkonzern Nestlé will bis 2050 kein CO₂ mehr ausstossen. Experten zeigen sich skeptisch, weil die Daten fehlen.

●Das nationalen Zentrum für Cybersicherheit fordert dazu auf, Sicherheitslücken von Computer-Software zu schliessen.

●Wegen höherer Kosten bei Transport, Verpackung und Rohstoffen werden Nestlé-Produkte auch 2022 teurer.

●Umfrage der Nationalbank: Bargeld spielt immer kleinere Rolle. SRF.ch

Türkei – bricht ein Mann den traurigen Rekord der längsten Quarantäne der Welt. Muzaffer Kayasan ist tatsächlich seit November 2020 positiv für Covid-19, berichtet am 13.2. die türkische Agentur Anadolu aus dem Acibadem Spital in Istanbul. An diesem Tag erkrankte der 56-Jährige zum ersten Mal am Coronavirus. Da er an Leukämie litt, war er gesundheitlich angeschlagen und musste mehrere Wochen ins Krankenhaus eingeliefert werden. Doch dann stellten die Betreuer fest, dass das Virus seinen Körper nicht verlassen hatte. Seit November 2020 wurde der Türke 78 Mal getestet und der Test war immer positiv. Er wird deshalb in Isolation gezwungen und kann nur seine Frau und seinen Sohn sehen. TRT.tr

Ukraine – feiert am 16.2. den Tag der Ukraine. Immer mehr Ukrainer protestieren gegen US Kriegsgeheul, was auch der Wirtschaft schadet und die vielen US+EU Kredite und Waffen. Wann sollen wir das alles zurückzahlen? Viele Ukrainer witzeln auch über die US Drohungen. Kann der hysterische US Präsident uns auch schon alle anderen Gefahren im Jahr 2022 voraussagen, wann wir unser Land verlassen sollen? Flüge werden international abgesagt, Ausländer, auch Ärzte, müssen das Land verlassen. Müssen wir uns das gefallen lassen? Wir fürchten uns nicht vor unseren russischen Brüdern. NPO.nl

●Während Russland vom Truppenabzug spricht, meinen USA es hätte Truppen weiter verstärkt. SRF.ch

●Die Streitkräfte der Volksrepublik Donezk (DVR) mussten Vergeltungsfeuer eröffnen, um die Waffen der ukrainischen Armee zu unterdrücken und Zivilisten zu schützen, sagte der Sprecher der Volksmiliz der DVR, Oleg Nikitin, in einer Erklärung am 17.2.. „Um Zivilisten zu schützen, unsere Verteidiger musste Vergeltungsfeuer eröffnen, um die Waffen des Feindes zu unterdrücken“, sagte der Sprecher. Die Daten über die bei den Bombardements verwundeten Zivilisten und die beschädigten Einrichtungen der zivilen Infrastruktur werden präzisiert. Die Waffenstillstandsverletzungen wurden unverzüglich den Vertretern der ukrainischen Seite im Gemeinsamen Waffenstillstandskontroll- und Koordinierungszentrum zur Kenntnis gebracht, „um Massnahmen gegen die Täter zu ergreifen und Fälle auszuschliessen, in denen die registrierten Daten über Waffenstillstandsverletzungen durch das ukrainische Militär gefälscht wurden“. sagte der Sprecher. „Wir rufen internationale Beobachter und die Führung der OSZE auf. VESTI.ru

Ungarn – Mitteleuropas grösstes und modernstes Digitalisierungszentrum für öffentliche Sammlungen wurde am Freitag in der Széchenyi-Nationalbibliothek in Budapest eröffnet. ●Unsere Wirtschaftspolitik funktioniert, im vergangenen Jahr wuchs das BIP um 7%“, sagte Premier Viktor Orbán in seiner Rede zur Lage der Nation am 12.2. im Burggartenbasar. Er kündigte an, den Preisstopp an den Tankstellen um drei Monate zu verlängern.

●Kanzleramtsminister Gergely Gulyás will nicht ausschliessen, dass sich das Ausland in den Ausgang der Parlamentswahlen am 3. April einmischen könnte.

●Am 3. April werden die 199 Abgeordneten des ungarischen Parlaments gewählt. Für den gleichen Tag ist auch ein Referendum über die Eckpunkte des im Juni 2021 verabschiedeten Kinderschutzgesetzes angesetzt. Ungarn klagt EUGH.

●Aussenminister Péter Szijjártó hat die Ungarn in Siebenbürgen und im Szeklerland aufgefordert, an den Parlamentswahlen am 3. April teilzunehmen.

●Voraussichtlich ab Ende 2023 kann Ungarn auf Erdgas aus Aserbaidschan rechnen.

●Seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1901 war der Januar nur in vier Jahren noch trockener, als in diesem Jahr.MR.hu

USA – Kein Prozess in New York. Missbrauchsklage: Prinz Andrew schliesst Vergleich mit Klägerin. Zahlt dafür der Steuerzahler?

●Angesichts einer befürchteten Eskalation in der Ukraine-Krise wollen sich die USA am 18.2. bei einem Video-Gipfel mit den Spitzen von sieben weiteren Staaten austauschen. Auch Vertreter von EU und Nato sollen an den Gesprächen teilnehmen. US-Präsident Joe Biden hatte am 17.2. in Washington vor einer Invasion «in den nächsten paar Tagen» gewarnt, die Gefahr dafür sei «sehr hoch». Russland bekräftigte dagegen erneut seine Darstellung, es ziehe einen Teil seiner Truppen von der ukrainischen Grenze ab.

●Die Regierung von Präsident Joe Biden fordert Insidern zufolge vom Kongress zusätzlich 30 Milliarden Dollar im Kampf gegen die Corona-Pandemie. Die Mittel würden zur Verbesserung von Impfstoffen und Therapien sowie für Forschung und Testgeräten benötigt. SRF.ch

Vietnam – Wer einreisen will, muss vollständig geimpft sein und eine dreitägige Quarantäne einhalten. SRF.ch

Kanada: Trudeau bestätigt „Verschwörungstheorie“: Einheimische sind für Eliten Bürger zweiter Klasse

Dass die westlichen Funktionseliten nicht die Interessen der einheimischen Bevölkerung vertreten, sondern übergeordnete Agenden durchziehen, ist wohl nicht zu übersehen, zumindest für Personen, die noch geradeaus denken können. Und schlimmer noch: In normal denkenden, anständigen Leuten, die nicht geneigt sind, sich verrückten und/oder perversen Gesellschaftskonstrukteuren zu unterwerfen, erblicken diese Kreise ein Feindbild, welches ihre Pläne eines Totalumbaus der Gesellschaft im Wege steht.

 

Mit volkspädagogischen Erziehungsmaßnahmen will man aus Europäern und Amerikanern hedonistische, kultur- und hirnlose Figuren formen, die zum Denken zu blöd sind, jedoch als unterbezahlte Arbeitsroboter jederzeit taugen. Und was die Bevölkerungsstruktur betrifft, schwebt den Eliten ein Art Multikulti-Primat vor, ein transhumanistischer Vollidiot.

Bis jetzt war schwer zu vermitteln, dass Einheimische in den Augen der Herrschenden de facto Bürger zweiter Klasse sind, der Corona-Krise ist es jedoch zu „verdanken“, dass hier die „Verschwörungstheorie“ bestätigt wurde, dass beispielsweise Einwanderer über diejenigen gestellte werden, „die schon länger hier leben“. Politiker, die hinter der Bevölkerung stehen, wie beispielsweise Viktor Orban, werden medial verteufelt.

Aus dieser Sicht müssen wir dem kanadischen Premier Trudeau dankbar sein, dass er jetzt  hochoffiziell jetzt die Katze aus dem Sack lässt. Wir brauchen uns zumindest nicht mehr wundern, dass die Polizei in westlichen Ländern gegen anständige Leute mit einer Brutalität sondergleichen vorgeht, die man niemals gegen Migranten zur Anwendung bringen würde. Das würde nämlich „Bilder“ erzeugen, die man Gutmenschen gegenüber nicht vertreten könnte. Selbst wenn Araberhorden mitten in Deutschland „Juden ins Gas“ brüllen, glotzen die Ordnungshüter nur doof in die Menge der durchgeknallten Wilden. Kraft tanken diese Polizeibeamte dann wieder, wenn es gilt eine Oma mit Handschellen abzuführen, weil sie etwa maskenlos unterwegs war. Oder jemanden zusammen zuschlagen, der öffentlich das Grundgesetz vorliest.

Justin Trudeaus brutales Vorgehen gegen Proteste im Rahmen eines Notstandsgesetzes nimmt Flüchtlinge, Asylbewerber, Einwanderer und andere ethnische Minderheiten ausdrücklich davon davon aus nicht demonstrieren zu dürfen. Die Emergency Measures Regulations SOR/2022–21 der kanadischen Regierung verbietet die Teilnahme an einer öffentlichen Versammlung, bei der davon ausgegangen werden kann, dass sie zu einer Störung der öffentlichen Ordnung führt. Dazu heißt es:

„Personen aus einer Gruppe von Personen, deren Anwesenheit in Kanada nach Entscheidung des Ministers für Staatsbürgerschaft und Einwanderung oder des Ministers für öffentliche Sicherheit und Notfallvorsorge im nationalen Interesse liegt“, sind von den Einschränkungen NICHT betroffen.

Dazu zählen Flüchtlinge, Einwanderer, Asylbewerber und „geschützte vorübergehende Einwohner“, aber als einzige Einheimische auch Indianer. Wohl nur deshalb, um den Ausnahmen einen moralischen und nicht gesellschaftspolitischen Anstrich zu verleihen. Womit klar ist, dass Trudeaus Regierung einheimische Kanadier als Bürger zweiter Klasse, die weniger Rechte haben sollten als Ausländer, einstuft. Und Trudeau ist wohl nicht der einzige der so denkt. Er ist bloß der Erste, der die Katze nun hochoffiziell aus dem Sack ließ.

Quelle: uncutnews.ch


Bitte unterstützen Sie unseren Kampf für Freiheit und Bürgerrechte. Für jede Spende (PayPal oder Banküberweisung) ab € 10.- erhalten Sie als Dankeschön auf Wunsch ein Dutzend Aufkleber portofrei und gratis! Details hier.

Für Bestellungen unseres neuen Aufklebers „Impfzwang“ klicken Sie hier.




Verbrechen der Corona-Politik sollen aufgeklärt und verfolgt werden

Am 21. November 2021 wurde die Stiftung ZAAVV (Zentrum zur Aufarbeitung, Aufklärung, juristischen Verfolgung und Verhinderung von Verbrechen gegen die Menschheit aufgrund der Corona-Massnahmen) auf Mallorca gegründet. Sie beschäftigt sich mit übergeordneten Aspekten des Corona-Unrechtshandelns in allen gesellschaftlichen Bereichen.

Aufarbeiten, aufklären, verfolgen, verhindern – das ZAAVV ist die erste Organisation, die es sich zur Aufgabe macht, Dokumente zu den Folgen der Corona-Massnahmen systematisch zu archivieren und aufzuarbeiten. Die gewonnenen wissenschaftlichen Erkenntnisse werden einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

In Abgrenzung zu anderen bereits bestehenden Organisationen befasst sich die Stiftung nicht mit Einzelfällen in individuellen Mandatsbeziehungen, sondern greift den übergeordneten Aspekt der Verbrechen gegen die Menschheit durch das Handeln von Politikern, Pharmaunternehmern, Beamten, Polizisten, Richtern und anderen Tätern heraus. Die Arbeit des ZAAVV wird den Grundstein dafür legen, die Verantwortung der Täter gerichtlich feststellen zu lassen, und es ermöglichen, Entschädigungsfonds für die Opfer einzufordern.

Die Stiftung setzt ein digitales Archiv auf, in dem sie relevante Schrift-, Bild- und Tondokumente zum Thema Coronamassnahmen erfasst. Über eine Datenbank werden die Dokumente den Nutzern zugänglich gemacht, etwa für wissenschaftliche Zwecke oder zur Unterlegung juristischer Beweisführung. Parallel dazu gibt es ein physisches Archiv mit Originaldokumenten und Exponaten.

Mit diesen Archiven lassen sich virtuelle und physische Ausstellungen organisieren. In der angeschlossenen wissenschaftlichen Spezialbibliothek werden darüber hinaus Bücher und andere Publikationsformen zum Thema gesammelt, katalogisiert und zur Nutzung bereitgestellt.

Der Rechtsanwalt Ralf Ludwig ist einer der Mitgründer der Stiftung. Er setzte sich bereits 2020 für die Beendigung der Corona-Massnahmen ein und ist vielen bekannt durch die Corona Info-Tour durch ganz Deutschland, zusammen mit dem Arzt Bodo Schiffmann und den Unternehmern Samuel Eckert und Wolfgang Greulich. Der engagierte Anwalt kritisiert die Corona-Politik grundlegend:

«Alles zusammen genommen halte ich diese Massnahmen nicht nur für rechtswidrig, sondern sogar für menschenrechtswidrig. Ich halte sie für ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit.»

Anhand eines Newsletters können Interessierte Neuigkeiten zum Aufbau der Stiftung verfolgen. Die Stiftung freut sich ausserdem über Spenden und bietet auch Ehrenamtlichen ein Betätigungsfeld.

Liebe EU-Leader, Afrika hat grössere Probleme als Covid

Gestern trafen afrikanische Staats- und Regierungschefs zu einem Gipfel in Brüssel ein, um mit den EU-Staats- und Regierungschefs über alles Mögliche zu diskutieren – von Impfstoffen bis hin zu Massnahmen zur Terrorismusbekämpfung. Wie die Financial Times (FT) berichtet, wünscht sich Charles Michel, Präsident des Europäischen Rates, eine «neue Allianz zwischen Afrika und Europa». Der französische Präsident Emmanuel Macron kündigte unterdessen mit «rooseveltschem» Schwung an, dass die EU einen «New Deal mit Afrika» anstrebe.

Das ist ein sehr ehrgeiziger Plan, nicht zuletzt, weil sich die Beziehungen zwischen den beiden Kontinenten während der Pandemie aus einer ganzen Reihe von Gründen verschlechtert haben. Laut der FT besteht unter den afrikanischen Staats- und Regierungschefs Unmut über die diskriminierenden Reiseverbote gegen bestimmte afrikanische Länder Ende letzten Jahres sowie über die Unterstützung der «Impfstoff-Apartheid» durch das Horten von Covid-Impfstoffen.

Doch genau in diesem letzten Punkt liegt die FT falsch. In Wahrheit hat Afrika die Covid-Pandemie viel erfolgreicher gemeistert als Europa, und Impfstoffe haben dabei keine zentrale Rolle gespielt. Nur elf Prozent der Bevölkerung des Kontinents sind geimpft, und dennoch hat Afrika in Bezug auf Todesfälle, Krankenhausaufenthalte und Fallzahlen viel besser abgeschnitten als Europa. Warum also wird die Lieferung von Impfstoffen nach Afrika so stark vorangetrieben?

Immer wenn Afrika während der Pandemie Praktiken nach europäischem Vorbild übernommen hat, sind die Dinge viel schlechter gelaufen. Aufgrund nächtlicher Ausgangssperren, Grenzschliessungen und starker Einschränkungen haben grosse Teile des afrikanischen Kontinents sehr gelitten. Hunderttausende sind unter die Armutsgrenze gerutscht.

Afrika leidet seit zehn Jahren unter hohen Lebensmittelpreisen, deren Auswirkungen in der momentanen Krise besonders in den afrikanischen Ländern zu spüren sind, die strengere Lockdowns verhängt haben. Einem neuen Bericht des Wall Street Journal zufolge stauen sich beispielsweise in Uganda seit Wochen die Lastwagen entlang der Grenze zu Kenia, seit Anfang des Jahres neue Covid-Vorschriften in Kraft getreten sind.

Aus diesem Grund ist die von der FT, Bill Gates und der EU verbreitete westliche Darstellung, dass Afrika Impfstoffe braucht, um die Pandemie zu überwinden, so nicht richtig. Afrika hat nicht die gleichen Probleme wie der Westen. Unterschiedliche Kontinente – und Länder – bedürfen unterschiedlicher Massnahmen: Ein Impfstoff mag in Ländern mit einer älteren Bevölkerung notwendig sein, aber in Afrika mit einer viel jüngeren Bevölkerung ist Impfen der falsche Ansatz.

Es ist daher absolut irreführend zu behaupten, dass das vermehrte Impfen der Afrikaner das Allheilmittel für die zunehmenden wirtschaftlichen Herausforderungen des Kontinents sein wird. In der Tat hat Afrika mit einer Reihe von Problemen zu kämpfen, die von einer Flut von Staatsstreichen auf dem Kontinent bis hin zu steigenden Lebensmittelpreisen reichen.

Doch die Vorstellung, dass Impfstoffe uns von all diesen Gefahren erlösen werden, ist völlig unsinnig und schädlich. Solche Narrative schaden dem Kontinent, und ich hoffe, dass die afrikanischen Staats- und Regierungschefs dies den EU-Staats- und Regierungschefs auch sagen werden.

Hier finden Sie den Originalartikel auf Englisch.

*******

Samuel Adu Gyamfi ist ein ghanaischer Politiker und Pädagoge.

Australien: Fünf Dosen für «vollständigen Schutz gegen Covid» nicht auszuschliessen

Die australische Aufsichtsbehörde für Impfungen kann nicht ausschliessen, dass demnächst vier oder sogar fünf Dosen des Covid-«Impfstoffs» für Australier vorgeschrieben werden, um bezüglich der Immunität «auf dem neuesten Stand» zu sein. Dies berichtet der Daily Mail.

Gesundheitsminister Greg Hunt kündigte letzte Woche an, dass nun drei Dosen erforderlich sind, um als geschützt zu gelten, während Professor Crawford bei der Anhörung erklärte, dass einigen immungeschwächten Patienten bereits vier empfohlen werden.

Auf die Frage des Senators Alex Antic, ob er den Australiern versichern könne, dass sie nicht vier oder sogar fünf Dosen benötigen, um auf dem neuesten Stand zu sein, konnte Professor Crawford keine solche Garantie geben.

«Länder wie Israel haben bereits eine vierte Dosis empfohlen. Wir müssen uns die internationalen Daten ansehen, um die Auswirkungen zu erkennen und zu sehen, wie die neuen, den Varianten angepassten Impfstoffe wirken», sagte Crawford.