Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Nach dem „Großen Austausch“: Éric Zemmour fordert eigenes Ministerium für die Remigration

Selbst in seiner potenziellen Wählerschaft, die am Sonntag zum großen Treffen auf dem Trocadero pilgern wird, sind die Meinungen geteilt. War es falsch von Éric Zemmour, die Idee eines Ministeriums für „Remigration“ auf den Tisch zu legen, wie er es am Montagabend auf M6 getan hat, während die Umfrageergebnisse von Marine Le Pen eher für die Karte der Mäßigung sprechen? War es im Gegenteil richtig, die Linien des semantischen Grabenkriegs brutal einzuschlagen: nach der Grand Remplacement nun die Remigration. Wer hätte sich vor einigen Monaten vorstellen können, dass das Wort in der Präsidentschaftskampagne auftauchen würde, banalisiert und von allen Redaktionen – wenn auch mit einigen empörten Ausrufezeichen – aufgegriffen würde?

Sein Ministerium für Remigration „wird die Ausländer abschieben, die man nicht mehr haben will“, erklärte er, d. h. „Illegale, Straftäter, Kriminelle, S‑Karteileichen“. Denjenigen, die sich empören, sagt er, dass er sich damit begnügt, „den Friedensnobelpreisträger Barack Obama zum Vorbild zu nehmen, der 2,5 Millionen Ausländer aus den USA ausgewiesen hat“.

Der Schwarzfuß Éric Zemmour könnte auch daran erinnern, dass Anfang der 1960er Jahre eine andere Remigration stattfand, die weitaus gewalttätiger war, da ihr als einzige Alternative der Sarg versprochen wurde, und bei der es sich nicht um Straftäter, sondern um Europäer handelte. Eine echte „ethnische Säuberung“, wie sie Jean Sévillia vor einigen Tagen auf CNews bezeichnete. Diese Remigration wurde von keinem der linken Humanisten, die Éric Zemmour heute kritisieren, angeprangert.

Der Historiker Éric Zemmour könnte auch darauf hinweisen, dass es in der Vergangenheit brutale und ungerechte Remigrationsmaßnahmen gab, die Frankreich nie bereut hat. So musste beispielsweise der deutsche Architekt Johann Knauth, der 1891 in die elsässische Hauptstadt gekommen war und das Straßburger Münster gerettet hatte, im Jahr 1918 dafür büßen. Die monumentale Turmspitze drohte abzustürzen, da das Holzfundament des Pfeilers, auf dem die Turmspitze ruhte, verfault war. Johann Knauth wandte die Technik an, die er bereits beim Kölner Dom angewandt hatte, und schaffte es in einem gewaltigen Kraftakt, die alten Fundamente durch neue aus Beton zu ersetzen. Obwohl er mit einer Elsässerin verheiratet war und zwei Söhne hatte, die im Krieg gefallen waren – einer in deutscher, der andere in französischer Uniform -, wurde er 1921 aus Deutschland ausgewiesen. Sein Name wurde nicht einmal bei der Feier zum Abschluss der Bauarbeiten im Jahr 1926 erwähnt.

Der Präsidentschaftskandidat Eric Zemmour könnte auch entgegnen, dass ein Remigrateur ein halber Remigrateur ist, und zwar in der Person von Emmanuel Macron: Welcher Unterschied, außer dem lexikalischen, besteht zwischen einer „Remigration“ (für Ausländer, die durch ihre Handlungen in Frankreich zu einer Persona non gratae geworden sind) und einer „Verpflichtung, das Territorium zu verlassen“ (eine administrative Maßnahme zur Entfernung von Ausländern, die im Gesetz vom 24. Juli 2006 vorgesehen ist), die vollstreckt wird? Als Emmanuel Macron am 17. März bei der Vorstellung seines Programms erklärte, er wolle die Ausreisepflicht nach einer Asylablehnung automatisieren, forderte er tatsächlich eine Remigration für bestimmte Ausländer, die sich illegal in Frankreich aufhalten. Ein Versprechen, das er bereits 2019 in einem Interview mit Valeurs actuelles gegeben hatte. Die Aufgabe scheint nicht einfach zu sein, denn im ersten Halbjahr 2021 gab es laut offiziellen Zahlen weniger als 4 % tatsächliche Abschiebungen. Vielleicht will Éric Zemmour deshalb zu diesem Zweck ein Ministerium einrichten…

Dieser Beitrag erschien zuerst bei BOULEVARD VOLTAIRE, unserem Partner in der EUROPÄISCHEN MEDIENKOOPERATION.

18-jährige Sanitäterin starb unter Qualen nach AstraZeneca-Impfung: Blutgerinnsel im Gehirn

18-jährige Sanitäterin starb unter Qualen nach AstraZeneca-Impfung: Blutgerinnsel im Gehirn

Die ersten Symptome bestanden in „der schlimmsten Migräne, die sie je hatte“. US-Medien nennen es „Donnerschlag-Kopfschmerzen“ von denen die junge Frau heimgesucht wurde. Sie habe vor Schmerzen geschrien. Die dafür verantwortliche Sinusthrombose wurde beim CT-Scan übersehen. Sie starb unter schrecklichen Qualen. Ein Grund für das medizinische Versagen könnte auch sein, dass Nebenwirkungen der Impfungen (aus Angst um den Job) nach wie vor kategorisch geleugnet werden.

Die 18-jährige Britin Kasey Turner wollte Sanitäterin werden. Durch ihre Ausbildung musste sie sich offenbar der Experimentalimpfung unterziehen. Knapp nach der Spritze mit dem experimentellen „Impfstoff“ von AstraZeneca bekam die junge Frau entsetzliche Kopfschmerzen. Man brachte sie ins Barnsley Hospital, wo ein CT-Scan durchgeführt wurde. Ein Mediziner erklärte später, dass diese Art von Kopfschmerz häufig mit einer Subarachnoidalblutung zusammenhängt, einer Spontanblutung im Gehirn in Folge eines geplatzten Blutgefäßes. Kasey starb nach einigen Tagen Krankenhausaufenthalt am 27. Februar. Report24 berichtete gerade erst über dieses gefährliche Krankheitsbild.

Gehirnblutung „übersehen“

Tatsächlich hatte sie eine solche Blutung erlitten, doch die untersuchenden Mediziner haben das in ihrem Befund übersehen. Bei einer gerichtlichen Untersuchung des Vorfalles äußerte eine Medizinerin, dass die zugrundeliegende Sinusthrombose ein sehr seltenes Krankheitsbild wäre, das sich auf den CT-Bildern nicht immer eindeutig zeige. Es handle sich um „keine einfache Diagnose“, da die Blutgefäße bei jedem Patienten anders aussehen würden. Während der Anhörung stellte sich heraus, dass wohl keine genauen Untersuchungen der Gehirn bzw. Kopfbereiche vorgenommen wurden, wo sich der Schmerz manifestierte: an der rechten Schläfe und an der rechten Seite des Kopfes.

Junge Frau starb eindeutig wegen des Impfstoffs

Ein anderer Mediziner gestand nachträglich ein, dass ein Bereich des CT so weit auffällig gewesen wäre, dass eine genauere Untersuchung der Blutgefäße (Venographie) Sinn ergeben hätte. Während der Anhörung stellte sich laut „Examiner“ zweifelsfrei heraus, dass die Impfung ursächlich für die Symptome und den Tod der jungen Frau gewesen wäre. Geimpft wurde sie aufgrund ihrer Berufsausbildung, sonst hätte sie wohl keine solche „Impfung“ erhalten. Ursache und Wirkung der „Impfung“ wurden von Michael Makris, Professor für Hämostase und Thrombose an der Universität Sheffield erklärt. Kasey Turner starb an einer impfstoffinduzierten immunthrombotische Thrombozytopenie (VITT).

Mehrere aktuelle Fälle in Oberösterreich

Report 24 liegen mehrere Meldungen vor, dass in den letzten Tagen relativ prominente Mitbürger in Oberösterreich im Alter von rund 40 Jahren verstarben – beide unter ähnlichen Umständen. Die Frage ist, wie viele Menschen noch sterben müssen, bis endlich einmal jemand den Mund aufmacht und sich von niemandem abwimmeln lässt. Dabei zusehen zu müssen – und aus rechtlichen Gründen über diese Fälle nicht berichten zu dürfen – ist wohl nicht nur für unsere Redaktion erschütternd. Doch auch das ist nur der Gipfel des Eisbergs – es vergeht kein Tag, wo nicht in den Medien ein „plötzlicher und unerwarteter“ Todesfall eines jungen Menschen gemeldet wird. Systemmedien wie der ORF machen sich mitschuldig, weil sie die journalistische Untersuchung und Aufarbeitung aktiv verweigern und durch Kampagnen gegen freie Medien auch noch vorsätzlich behindern.

AR6 und Meeresspiegel-Anstieg, Teil 1

AR6 und Meeresspiegel-Anstieg, Teil 1

Andy May

Dies ist der erste Teil einer dreiteiligen Serie über die Diskussion des IPCC über den Anstieg des Meeresspiegels in seinem jüngsten Bericht, AR6 (IPCC, 2021). In dem Bericht wird behauptet, dass sich der Anstieg des Meeresspiegels beschleunigt. Man kann sich fragen, warum sie das glauben und welche Beweise sie dafür vorlegen.

In der AR6-Zusammenfassung für politische Entscheidungsträger steht Folgendes:

„Der globale mittlere Meeresspiegel ist zwischen 1901 und 2018 um 0,20 [0,15 bis 0,25] m gestiegen. Die durchschnittliche Geschwindigkeit des Meeresspiegelanstiegs betrug zwischen 1901 und 1971 1,3 [0,6 bis 2,1] mm pro Jahr-1, stieg zwischen 1971 und 2006 auf 1,9 [0,8 bis 2,9] mm pro Jahr-1 und zwischen 2006 und 2018 weiter auf 3,7 [3,2 bis 4,2] mm pro Jahr-1 (hohes Vertrauen). Der menschliche Einfluss war sehr wahrscheinlich die Hauptursache für diesen Anstieg seit mindestens 1971.“ [Fettdruck {vom Autor} hinzugefügt]

AR6 Summary for Policymakers, Seite SPM-6 (IPCC, 2021)

Und im AR6, Kapitel 9, heißt es:

„Der mittlere globale Meeresspiegel (GMSL) ist im 20. Jahrhundert schneller gestiegen als in jedem anderen Jahrhundert der letzten drei Jahrtausende (hohes Vertrauen), mit einem Anstieg von 0,20 [0,15-0,25] m im Zeitraum von 1901 bis 2018 (hohes Vertrauen). Der Anstieg des GMSL hat sich seit den späten 1960er Jahren beschleunigt, mit einer durchschnittlichen Rate von 2,3 [1,6-3,1] mm pro Jahr-1 im Zeitraum 1971-2018, die sich auf 3,7 [3,2-4,2] mm pro Jahr-1 im Zeitraum 2006-2018 erhöht hat (hohes Vertrauen). Neue, auf Beobachtungen basierte Schätzungen, die seit dem SROCC [Special Report on the Ocean and Cryosphere in a Changing Climate, 2019] veröffentlicht wurden, führen zu einem geschätzten Meeresspiegelanstieg im Zeitraum 1901 bis 2018, der mit der Summe der einzelnen Komponenten übereinstimmt. Während die thermische Ausdehnung des Ozeans (38 %) und der Massenverlust der Gletscher (41 %) die Gesamtveränderung von 1901 bis 2018 dominieren, hat der Massenverlust der Eisschilde zugenommen und ist für etwa 35 % des Meeresspiegelanstiegs im Zeitraum 2006-2018 verantwortlich (hohes Vertrauen).“

Auf Seite 9-8 (Kapitel 9, Seite 8) des AR6-Berichts.

Weiter unten in Kapitel 9 liest man:

„Auf der Ebene der Einzugsgebiete stieg der Meeresspiegel im Zeitraum 1993-2018 im Westpazifik am schnellsten und im Ostpazifik am langsamsten an (mittleres Vertrauen). …Das anthropogene Signal für den regionalen Meeresspiegelanstieg wird in den meisten Regionen bis 2100 sichtbar werden (mittleres Vertrauen).“ [fett vom Autor hinzugefügt]

AR6 Kapitel 9, Seite 8.

Es ist ein wenig beunruhigend, dass sie in der Zusammenfassung für politische Entscheidungsträger (SPM) zu dem Schluss kommen, dass der menschliche Einfluss „sehr wahrscheinlich“ die Hauptursache für die Beschleunigung des Meeresspiegels war, und in Kapitel 9 zugeben, dass sie nicht erwarten, ein anthropogenes Signal in der regionalen Meeresspiegeländerung vor 2100 zu beobachten.

Der globale mittlere Meeresspiegel (GMSL) könnte im 20. Jahrhundert stärker angestiegen sein als jemals zuvor in den letzten 3.000 Jahren, aber woher soll man das wissen? Vor 3.000 Jahren gab es weder Gezeitenmesser noch Satelliten. Weder Gezeitenmesser noch Satelliten sind auf den Millimeter genau, und historische Aufzeichnungen und geologische Proxies von vor 3.000 Jahren sind es erst recht nicht. Die geologischen Näherungswerte für den vergangenen Meeresspiegel werden von Willis Eschenbach hier erläutert [demnächst in deutscher Übersetzung beim EIKE]

Und warum sollte dies etwas bedeuten? Während der Kleinen Eiszeit von 1600 bis 1850 stießen die Gletscher auf ihre niedrigste holozänen Seehöhe vor und verschlangen dabei ganze Dörfer (Behringer, 2010, S. 89-90). Die Kleine Eiszeit war die kälteste Periode des gesamten Holozäns – von vor rund 11 700 Jahren bis zum heutigen Tag. Wenn die Gletscher der Kleinen Eiszeit schmelzen, ist ein leichter Anstieg des Meeresspiegels zu erwarten, aber wie stark ist dieser? Und noch wichtiger: Können wir sicher sein, dass sich der Anstieg des Meeresspiegels beschleunigt?

Wir finden es auch seltsam, dass die Forscher zu dem Schluss kommen, dass der GMSL ansteigt, indem sie die linearen kleinsten Quadrate mit ausgewählten Teilen des Meeresspiegels vergleichen. In Abbildung 1 ist der gesamte NOAA-GMSL-Datensatz nach Quartalen seit April 1880 dargestellt. Die x-Achse gibt die Anzahl der Quartale (Dreimonatszeiträume) an, und auf der y-Achse ist der mittlere Meeresspiegel bis 2020 angegeben. Dieser Datensatz wurde aus den GMSL-Daten von Church und White (Church & White, 2011) bis 2010 und danach von den Fast-Delivery-Daten der University of Hawaii erstellt:

Abbildung 1. NOAA Mittlerer Meeresspiegel von 1880 bis 2020 nach Quartalen. Daten gesammelt von Philip Townsend. Der größte Teil dieses Datensatzes wurde von Church & White, 2011 erstellt. Der Datensatz nach 2010 stammt vom University of Hawaii Sea Level Center, 2021. Der Zeitraum von 1971 bis 2018, der in den obigen AR6-Zitaten erwähnt wird, ist in orange dargestellt, und es wird eine lineare Anpassung nach kleinsten Quadraten für diesen Zeitraum angezeigt.

AR6 wählt in den obigen Zitaten zahlreiche spezifische Zeiträume aus, um seine Behauptung zu rechtfertigen, dass sich der Anstieg des Meeresspiegels beschleunigt. Diese Behauptung ist visuell zweifelhaft, da die Daten zwar etwas wellenförmig, aber linear aussehen. Der Zeitraum der scheinbaren Beschleunigung von 180 bis 300 (1925-1952) sieht verdächtig nach 420 bis 510 (1985-2007) aus. Die gesamte Aufzeichnung von April 1880 bis Ende 2020 hat eine Steigung von 1,65 mm/Jahr mit einem R² von 0,97. Wir könnten den ganzen Tag lang Perioden herauspicken, ohne etwas Signifikantes in Bezug auf die Beschleunigung oder das Fehlen einer Beschleunigung zu finden. Die Kleinste-Quadrate-Statistiken für die in den obigen Zitaten erwähnten AR6-Perioden sind in Tabelle 1 aufgeführt und mit vier von mir ausgewählten Perioden verglichen.

Während AR6 behauptet, dass die Beschleunigung mit hoher Wahrscheinlichkeit eintritt, heißt es im vorherigen Bericht:

„Der seit 1993 beobachtete Trend der GMSL ist jedoch nicht signifikant größer als die Schätzung der 18-jährigen Trends in früheren Jahrzehnten (z. B. 1920-1950).“

AR5: (IPCC, 2013, S. 290)

Man fragt sich, warum AR6 nur sieben Jahre später zu einem anderen Ergebnis kommt.

Tabelle 1. willkürlich herausgegriffene Meeresspiegel-Anstiegsraten.

AR6 möchte uns glauben machen, dass sich der Anstieg des Meeresspiegels beschleunigt, weil eine lineare Anpassung nach der Methode der kleinsten Quadrate für den Zeitraum 2006 bis 2018 größer ist als für den Zeitraum 1971 bis 2018. Doch von 2012 bis 2020 ist die Rate fast genauso niedrig wie von 1971 bis 2018. Die größte Anstiegsrate in Tabelle 1 beträgt nur 38 cm pro Jahrhundert, was kaum alarmierend ist, wenn die globalen Gezeiten im offenen Ozean im Durchschnitt mehr als doppelt so hoch sind und die Gezeiten an den Küsten täglich oft das Zehnfache dieses Wertes betragen. Das Klima verändert sich auf einer zeitlichen Skala von Jahrhunderten, wie der Vergleich zwischen der Kleinen Eiszeit und der mittelalterlichen Warmzeit zeigt. Daher ist es unwahrscheinlich, dass eine instrumentelle Aufzeichnung von 1880 bis 2020 die gesamte Bandbreite des Meeresspiegelanstiegs erfassen kann. Schätzungen des Meeresspiegelanstiegs aus historischen und geologischen Aufzeichnungen zeigen, dass der Meeresspiegel in der Vergangenheit viel schneller gestiegen ist, wie in Abbildung 2 von Robert Rohde dargestellt:

Abbildung 2. Ein von Robert Rohde erstelltes Diagramm zur Veränderung des Meeresspiegels im Holozän und während des letzten glazialen Maximums. Die Geschwindigkeit des Meeresspiegelanstiegs war von vor 14.000 Jahren bis vor etwa 7.000 Jahren viel höher als heute. Die Schwankungen seit vor 4.000 Jahren sind zu gering, um sie zu messen.

Der Meeresspiegel wird mit Hilfe von Gezeitenmessern geschätzt, die an den Küsten der ganzen Welt installiert sind. Die besten dieser Messgeräte haben eine Genauigkeit von nur ±5 mm für einen Monatsdurchschnitt (NOAA, 2020). Satellitenmessungen des Meeresspiegels sind problematisch, es sei denn, die meteorologischen Bedingungen sind perfekt, und sie versuchen, die Höhe einer sich bewegenden Oberfläche zu messen. AR6 räumt ein, dass die Satellitenschätzungen der „Beschleunigung“ des Meeresspiegelanstiegs viel geringer sind als die stark massierten Aufzeichnungen der Gezeitenpegel. Dies wird auf Seite 9-96 des AR6 erörtert, wo wir sehen, dass die Satelliten eine Beschleunigung von 1993 bis 2015 bis 2006-2015 von 3,16 mm/Jahr auf 3,58 mm/Jahr feststellen, also eine Beschleunigung von weniger als einem halben mm/Jahr in etwa einem Jahrzehnt. Andere Satellitenschätzungen sind ähnlich. Satellitenschätzungen des Meeresspiegels sind nicht auf einen halben Millimeter genau (Frederikse, et al., 2020).

Ist der Unterschied zwischen einer geschätzten globalen Durchschnittsrate von 3,8 mm/Jahr und 1,8 mm/Jahr in Anbetracht der verwendeten Daten statistisch signifikant? Vor allem, wenn diese Messungen über einige Jahrzehnte hinweg vorgenommen werden? Das scheint unwahrscheinlich, aber sehen wir uns die Daten genauer an.

Die Aussagen des AR6 legen nahe, dass der Anstieg des Meeresspiegels aufgrund des menschlichen Einflusses zunimmt. Dies ist vermutlich auf die Treibhausgasemissionen zurückzuführen, die eine Erwärmung der Erdoberfläche bewirken, wodurch die an Land befindlichen Gletscher schmelzen.

Dies wirft zwei Fragen auf:

1. Ist die Zunahme des Meeresspiegelanstiegs statistisch signifikant?

2. Wenn ja, könnte die Erwärmung durch menschliche Treibhausgasemissionen verursacht worden sein?

Aus dem AR6:

„Die Erwärmung des Klimasystems hat den Anstieg des mittleren globalen Meeresspiegels durch Eisverlust an Land und thermische Ausdehnung aufgrund der Erwärmung der Ozeane verursacht. Die thermische Ausdehnung erklärte 50 % des Meeresspiegelanstiegs im Zeitraum 1971-2018, während der Eisverlust von Gletschern 22 %, Eisschilde 20 % und Veränderungen der Wasserspeicherung an Land 8 % beitrugen. Die Verlustrate der Eisschilde hat sich zwischen 1992-1999 und 2010-2019 um das Vierfache erhöht. Zusammengenommen trugen Eisschild- und Gletschermassenverluste am stärksten zum Anstieg des mittleren globalen Meeresspiegels im Zeitraum 2006-2018 bei (hohes Vertrauen).“

AR6 Seite: SPM-14

Die Erwärmung der Ozeane seit der kleinen Eiszeit ist also für etwa die Hälfte des Meeresspiegelanstiegs verantwortlich. Das schmelzende Eis trägt angeblich den größten Teil des Restes bei.

Und weiter im AR6:

„Bis zum Jahr 2100 wird ein Anstieg des Meeresspiegels um 0,28-0,55 m (wahrscheinliche Spanne) unter SSP1-1,9 und 0,63-1,02 m (wahrscheinliche Spanne) unter SSP5-8,5 im Vergleich zum Durchschnitt von 1995-2014 prognostiziert (mittleres Vertrauen). Bei den Szenarien mit höheren CO2-Emissionen sind die Meeresspiegel-Projektionen für das Jahr 2100 und darüber hinaus sehr unsicher, was mit den Reaktionen der Eisschilde auf die Erwärmung zusammenhängt. In einem Szenario mit geringer Wahrscheinlichkeit und großen Auswirkungen und einem Szenario mit hohen CO2-Emissionen könnten die durch große Unsicherheit gekennzeichneten Prozesse der Eisschilde den Anstieg des Meeresspiegels bis 2150 auf etwa 5 m treiben. Angesichts der langfristigen Entwicklung ist die Ungewissheit über den Zeitpunkt des Erreichens verschiedener GMSL-Anstiegsniveaus eine wichtige Überlegung für die Anpassung.

AR6 Seite TS-44

Einige IPCC-Klimamodelle sagen einen Anstieg des Meeresspiegels um bis zu 5 Meter bis zum Jahr 2150 voraus, während die derzeitige Anstiegsrate des Meeresspiegels weniger als 40 cm pro Jahrhundert beträgt? In Anbetracht der Tatsache, dass die IPCC-Modelle nach 30 Jahren des Versuchs das Klima nicht genau vorhergesagt haben (McKitrick & Christy, 2018), verzeihen Sie mir meine Skepsis.

AR6:

„Es ist praktisch sicher, dass der globale mittlere Meeresspiegel bis 2100 weiter ansteigen wird …

Nach 2100 wird der GMSL aufgrund der anhaltenden Wärmeaufnahme des tiefen Ozeans und des Massenverlustes der grönländischen und antarktischen Eisschilde für Jahrhunderte weiter ansteigen und für Tausende von Jahren erhöht bleiben (hohes Vertrauen).“

AR6 Kapitel 9, Seite 9-9.

Die erste Aussage ist wahrscheinlich wahr, wir erwärmen uns immer noch, während wir die kleine Eiszeit hinter uns lassen, und ich würde eine Änderung der Richtung des Gletscherrückgangs vor 2100 bezweifeln, die zweite Aussage ist reine Spekulation, eine Prognose über 2100 hinaus ist leichtsinnig.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die AR6-Aussagen über die Beschleunigung des Meeresspiegelanstiegs auf einfachen und groben linearen Kleinst-Quadrat-Anpassungen an die Meeresspiegeldaten der letzten 140 Jahre beruhen. Sie beziehen auch Daten und Trends zur Erwärmung der Ozeane und zum Abschmelzen der Gletscher an Land ein. Das Problem ist, dass die Anstiegsrate des Meeresspiegels heute so gering und so linear ist, dass ihre Versuche, große Raten des Meeresspiegelanstiegs vorherzusagen, statistisch ungeschickt und fast schon komisch sind. Im nächsten Beitrag untersuchen wir die Komplexität der Messung des GMSL, und später in dieser Serie werden wir eine statistisch aussagekräftigere Projektion des Meeresspiegelanstiegs vorlegen, die weit unter den wilden Vorhersagen des AR6 liegt.

The bibliography can be downloaded here.

Link: https://andymaypetrophysicist.com/2022/03/19/ar6-and-sea-level-rise-part-1/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 

Propaganda-Forschung: Lügen-Narrative des Westens, um einen Krieg zu rechtfertigen! (VIDEO)

Der Ukraine-Krieg 2022 zeigt der Welt, dass Frieden mitten in Europa nicht selbstverständlich ist. Ganz im Gegenteil. Ohne Frage stellt sich dabei Russland als Aggressor heraus, der einen souveränen Staat angegriffen hat. Doch auch der Westen mischte heftig bei militärischen Konflikten mit. Und dafür gab und gibt es weiterhin propagandistische „Ausreden“, um die mitunter völkerrechtswidrigen […]

Ukraine-Krieg sorgt für eine «wachsende Bedrohung der Ernährungssicherheit»

Einflussreiche Akteure des Weltwirtschaftsforums (WEF) beabsichtigen seit Beginn der «Pandemie» die globale Weltordnung im Sinne der Wirtschafts- und Politeliten neu umzugestalten. Doch die Great-Reset-Agenda nach dem Gusto des WEF, dem modernen «Politbüro des Kapitalismus» (Paul Schreyer), bereitet vielen Menschen Sorgen. Kritiker sehen im gegenwärtigen Krieg in der Ukraine die Phase zwei hin zum Great Reset gekommen, der die Welt weiter destabilisiert und ins Chaos führt.

Interessant ist in diesem Zusammenhang, wie Akteure im Umkreis des WEF die geopolitische Ausgangslage rund um den Ukraine-Krieg beurteilen. John Hammond publizierte auf der Website des WEF unlängst einen Artikel hierzu. Hammond ist Agrarwissenschaftler und Professor an der University of Reading in England. Zwar müssen die Ansichten von Hammond nicht deckungsgleich sein mit denjenigen des WEF. Trotzdem: interessant sind sie allemal.

Für Hammond steht fest, dass die Welt gerade den «Beginn einer weltweiten Nahrungsmittelkrise» erlebt, «die durch die Auswirkungen einer Pandemie und in jüngster Zeit durch den Anstieg der Kraftstoffpreise und den Konflikt in der Ukraine ausgelöst wurde». Der Anstieg der Kraftstoffpreise habe einen direkten Einfluss auf die Lebensmittelversorgung. Dies zeige sich anhand der Düngemittel, die immer knapper werden und die Preise für Dünger in die Höhe schiessen lassen.

«Der jüngste drastische Anstieg der Kraftstoffpreise wirkt sich direkt auf die Düngemittelpreise aus, was erklärt, warum der Lebensmittelpreisindex der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) im Februar seinen bisher höchsten Wert erreicht hat», schreibt Hammond. Der Index sei zuletzt so schnell angestiegen wie seit der Finanzkrise 2008 nicht mehr.

Der Agrarwissenschaftler geht davon aus, dass die Preiserhöhungen in den kommenden Monaten noch weiter zunehmen werden. Die Leidtragenden sind dabei grosse Teile der Bevölkerung, insbesondere in ärmeren Ländern. «Höhere Düngemittelpreise werden die Landwirte zwingen, entweder einen entsprechenden Anstieg der Erntepreise bei der Ernte zu erzielen oder weniger Dünger zu verwenden», so Hammond.

Höhere Getreidepreise bei der Ernte würden zudem den Inflationsdruck in der Wirtschaft verstärken. Zu rechnen sei künftig mit höheren Lebensmittelpreisen. Weiter Hammond:

«Russland und die Ukraine sind auch wichtige Produzenten und Lieferanten von Düngemitteln und deren Rohstoffen. So stellt beispielsweise der norwegische Konzern Yara, der grösste Hersteller und Lieferant von Düngemitteln in Europa, einen Grossteil seiner Produkte in der Ukraine her. Die Einschränkung des westlichen Handels mit Russland und die Unterbrechung der Lieferketten in der Ukraine werden daher die Produktion und Versorgung mit Düngemitteln zusätzlich unter Druck setzen.»

Der Agrarwissenschaftler weist darauf hin, dass Russland für fast ein Zehntel der weltweiten Stickstoffdüngerproduktion verantwortlich ist. Gemeinsam mit Weissrussland produziere das Land etwa ein Drittel des weltweiten Kalisalzes. Zudem stemme Russland einen erheblichen Teil der weltweiten Produktion von Phosphatdünger. Allerdings würden diese Düngemittel oft nicht jedes Jahr genutzt, auch seien die Energiekosten geringer, so dass sie sich weniger unmittelbar auf die Erträge und die Nahrungsmittelproduktion auswirkten.

Weiter Hammond:

«Wladimir Putin hat die Unterbrechung des Handels mit Düngemitteln ausdrücklich mit einem bevorstehenden Anstieg der Lebensmittelpreise in Verbindung gebracht. Die Russen haben gerade eine Aussetzung der Düngemittelausfuhren in den Westen angekündigt. Da Brasilien, China und die USA wichtige Märkte für russische Düngemittel sind, werden diese globalen Getreidelieferanten davon betroffen sein.»

Hammond verweist darauf, dass die Ukraine selbst ein grosser Agrarproduzent ist, der bedeutende Mengen an Getreide und Ölpflanzen für die Weltmärkte produziert – das Land sei der grösste Lieferant von Sonnenblumenöl weltweit und stemme zwölf Prozent des Weltweizens. Auch deshalb seien die Konsequenzen des Ukraine-Krieges verheerend.

«Zu einer Zeit also, in der die Saat in der Ukraine bereits auf die Düngemittel und Pestizide wartet, werden Störungen die diesjährige Ernte weiter unter Druck setzen und zu höheren Lebensmittelpreisen führen. Besonders gefährdet durch eine Verringerung der ukrainischen und russischen Getreidelieferungen sind Ägypten, die Türkei und Bangladesch.»

Die jetzige Ausgangslage sorgt in den Augen von Hammond für «eine wachsende Bedrohung der Ernährungssicherheit». Bereits 2019 habe die FAO geschätzt, dass 690 Millionen Menschen – neun Prozent der Weltbevölkerung – von Ernährungsunsicherheit und Hunger betroffen seien. Doch seither sei der Lebensmittelpreisindex gar noch um 39 Prozent angestiegen, was die Hungersituation noch weiter verschärfe.

Hammonds Fazit lautet: «Vor diesem Hintergrund ist die Forderung nach einem sofortigen Eingreifen der Regierung in den Markt nur allzu verständlich. Allerdings sind die Staatshaushalte nach der Covid-Pandemie sehr angespannt, so dass nur wenig Spielraum für direkte finanzielle Unterstützung und Beiträge bleibt.» Und weiter:

«Angesichts der jüngsten Zusagen, kein russisches Öl und Gas mehr zu importieren, werden Regierungen, Landwirte und Verbraucher vor schwierigen Entscheidungen stehen. Mittelfristig wird deutlich, dass wir unser Lebensmittelsystem umstellen und mehr grüne Energie verwenden müssen. Wir sollten auch eine nachhaltigere Ernährung fördern, die weniger mit Getreide gefütterte tierische Produkte enthält. Auch sollten wir regenerative landwirtschaftliche Praktiken unterstützen, die die Bodengesundheit und die Effizienz der Nährstoffnutzung durch die Pflanzen verbessert.»

NZZ-Hauptgeschäftsführer ist «Young Global Leader» des WEF

Der Name ist Programm: «Young Global Leaders» ist eine Kaderschmiede für zukünftige Eliten. Ins Leben gerufen wurde die Stiftung im Jahre 1993 vom Gründer des World Economic Forum (WEF) Klaus Schwab, unter dem später geänderten Namen «Global Leaders for Tomorrow».

In den Jahrzehnten seit seiner Gründung hat die Stiftung eine ganze Reihe von Führungskräften hervorgebracht, darunter Angela Merkel, Nicolas Sarkozy, José Manuel Barroso, Sebastian Kurz, Justin Trudeau und Tony Blair. Auch der ehemalige Gesundheitsminister Jens Spahn und Aussenministerin Annalena Baerbock entstammen dem Schwab-«Kindergarten».

Die Präsenz der Schwab-Schüler in Spitzenpositionen von Regierungen ist so massiv, dass man sich fragen muss, ob es überhaupt ein führendes Land gibt, in dem sie nicht regieren. Ein weiterer Hinweis auf die Macht, die das WEF auf die Regierungen ausübt, liefert uns Klaus Schwab freundlicherweise gleich selbst in einem Interview aus dem Jahre 2017 (wir berichteten).

Mit der jungen Generation der «Young Global Leaders», wie etwa Justin Trudeau und der vorherige argentinische Präsident Michel Temer, hätten sie die Kabinette «penetriert», macht Schwab unverfroren klar. Die Hälfte des kanadischen Kabinetts bestehe aus «Young Global Leaders». Dasselbe gelte für Frankreich und Argentinien. Und gemäss Schwab ist auch Wladimir Putin ein «Young Global Leader». Zudem verfüge das WEF noch über ihre «Global Shapers» in 450 Städten weltweit.

Doch nicht nur die Politik ist von Schwab-Jüngern durchsetzt, sondern auch die Wirtschaft, die Wissenschaft, die Kultur, der Sport und die Medien. Der prominenteste Abgänger ist vermutlich der allgegenwärtige Bill Gates. Auch bekannte Fernsehjournalisten sind dabei: In Deutschland zum Beispiel Sandra Maischberger, oder Anderson Cooper in den USA.

Ein Blick auf die Liste der «Young Global Leaders» offenbart, dass auch der derzeitige CEO der Schweizer NZZ-Gruppe Felix Graf dazugehört. Graf wird denn auch vom WEF prominent porträtiert. Sein Lebenslauf ist beeindruckend: Bevor er zur NZZ kam, war er Mitglied der Geschäftsleitung der Centralschweizerischen Kraftwerke AG (CKW), er führte das Unternehmen ab 2014 als CEO.

Gleichzeitig war Graf Mitglied der Geschäftsleitung des Energiekonzerns Axpo Holding. Davor war er mehrere Jahre in verschiedenen Führungspositionen bei Swisscom tätig, wo er unter anderem Swisscom TV entwickelte. Von 1998 bis 2002 war er für die Beratungsfirma McKinsey in verschiedenen Ländern unterwegs.

Zur Verbindung zwischen dem NZZ-CEO und dem einflussreichen WEF passt, dass NZZ-Chefredaktor Eric Gujer im Jahre 2010 zusammen mit Gary J. Schmitt und anderen Autoren das Buch «Safety, Liberty, and Islamist Terrorism» des American Enterprises Institute geschrieben hat: Schmitt ist niemand anderes als der ehemalige Executive Director des neokonservativen, kriegstreiberischen Think Tanks Project for the New American Century (PNAC).

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Passend dazu: Corona-Transition, «Eine Kaderschmiede für Covid-Diktatoren». Der Ökonom Ernst Wolff spricht über die vom WEF geschaffene «Young Global Leaders School». (Mit Video)

«Kanada ist das einzige Land, das Ungeimpften das Fliegen verbietet»

Seit Herbst 2021 können Kanadier, die nicht gegen Covid-19 geimpft sind, nicht mehr mit dem Flugzeug reisen und werden gegenüber Geimpften stark benachteiligt. Dagegen wehren sich nun mehrere Anwälte des Justice Centre, einer Anwaltsvereinigung, die für Bürgerrechte kämpft.

Die Juristen klagen gegen die derzeitige Benachteiligung der Ungeimpften vor dem Bundesgerichtshof. Am 22. März gab die Vereinigung bekannt, elf eidesstattliche Erklärungen im Rahmen der Klage abgegeben zu haben, wie LifeSiteNews informiert. Ziel sei es, dass die von der Bundesregierung eingeführte Impfpflicht für Flugreisende aufgehoben werden soll.

Die Klageschrift sei ursprünglich am 1. Februar 2022 im Namen mehrerer kanadischer Bürger eingereicht worden. LifeSiteNews berichtet: «Der Hauptkläger ist der ehemalige Premierminister von Neufundland, Alfred Brian Peckford. Peckford ist der einzige noch lebende Verfasser und Unterzeichner der Verfassung von 1982 und der kanadischen Charta der Rechte und Freiheiten.» In seiner eidesstattlichen Erklärung erklärt Peckford:

«Was mich am meisten beunruhigt, ist die Tatsache, dass die Bundesregierung eine Zweiklassengesellschaft geschaffen hat, in der eine Gruppe von Menschen Vorteile geniesst, während die andere Gruppe benachteiligt wird. Weil ich mich dafür entschieden habe, die medizinische Behandlung nicht in Anspruch zu nehmen, werde ich nun plötzlich als Ausgestossener behandelt, als ‹Rassist› und ‹Frauenfeind› abgestempelt. Ich werde als unerwünschte Person bezeichnet, die nicht zusammen mit Geimpften in einem Flugzeug sitzen darf … Während die Geimpften mit dem Flugzeug reisen und ihre Familien sehen dürfen, ist dies für Ungeimpfte nicht möglich. Das ist nicht das Kanada, das ich kenne und liebe. Diese Art der Segregation macht mich sehr traurig.»

Zur Erinnerung: Die kanadische Bundesregierung beschloss im Oktober 2021, dass lediglich noch Covid-geimpfte Bürger mit dem Flugzeug, Zug oder dem Schiff reisen dürfen. Dazu LifeSiteNews weiter: «Dadurch wurden etwa sechs Millionen ungeimpfte Kanadier – etwa 15 Prozent der kanadischen Bevölkerung – daran gehindert, innerhalb Kanadas zu reisen. Auch konnten sie Kanada so nicht verlassen.»

Peckford und die weiteren Kläger hätten nun im Rahmen ihrer Klage Beweismittel vorgelegt, die aufzeigen, welchen Nachteilen sie als Ungeimpfte ausgesetzt sind. So sei es ihnen unter anderem verwehrt geblieben, kranken Angehörigen zu helfen, Familie und Freunde zu besuchen, zur Arbeit zu gehen sowie auch medizinische Versorgung ausserhalb Kanadas in Anspruch nehmen zu können. All dies sei aufgrund der Reiseeinschränkungen unmöglich gewesen.

Weiter informiert LifeSiteNews: «Die jetzt beim Gericht eingereichten medizinischen Sachverständigengutachten beinhalten wissenschaftliche Erkenntnisse hinsichtlich der Verbreitung von Covid unter Geimpften und Ungeimpften. Auch beschreiben sie die Risiken, die im Zusammenhang mit der Einnahme der Covid-Impfstoffe existieren.»

Die Kläger hätten das Bundesgericht gebeten, den Fall in Anbetracht der schwerwiegenden Verletzung der Mobilität und anderer Rechte im Eilverfahren zu verhandeln. Keith Wilson, leitender Anwalt des Justice Centre, das die Kläger vertritt, erklärte gegenüber LifeSiteNews: «Kanada ist das einzige Land in der entwickelten Welt, das ungeimpften Bürgern Flugreisen verbietet.»

Und er fügte hinzu: «Kanadas Flugverbot für ungeimpfte Bürger ist besonders ungeheuerlich, da Kanada gemessen an der Landmasse das zweitgrösste Land der Welt ist und die Kanadier aus beruflichen, familiären und gesundheitlichen Gründen in weitaus grösserem Umfang auf Flugreisen angewiesen sind als die Bürger der meisten anderen Länder.»

«Die meisten Russen stehen hinter Putin»

Giuseppe Davì ist ein italienischer Gastronom, der seit sechzehn Jahren in Moskau lebt und arbeitet. Er ist Mitbesitzer eines italienischen Restaurants, in dem er auch als Küchenchef tätig ist, und er ist mit einer Russin verheiratet. In einem Interview mit dem italienischen Nachrichtensender Byoblu schildert er, wie sich die kürzlich gegen Russland verhängten Wirtschaftssanktionen auswirken.

Moskau habe sich in den letzten 15 Jahren völlig verändert, erklärt Davì. Vor allem wirtschaftlich habe sich die Stadt stark entwickelt und biete heute viele Möglichkeiten. Aufgrund der jüngsten Wirtschaftssanktionen habe er in seinem Restaurant etwa 20 Prozent der Kundschaft verloren, praktisch alle Ausländer. Die Preise für importierte Produkte seien um etwa 30 Prozent gestiegen, importierter Wein sei gar doppelt so teuer geworden. Lokale Produkte hätten sich um etwa 10 Prozent verteurert.

«Abgesehen davon verläuft das Leben hier recht ruhig, ich sehe keine grösseren Probleme», stellt Davì fest.

Der Gastronom bestätigt, dass viele ausländische multinationale Unternehmen ihre Verkaufsstellen geschlossen haben, so zum Beispiel McDonald’s. Die Regierung habe jedoch rasch viel Geld für Investitionen zur Verfügung gestellt, um diese zu ersetzen. McDonald’s habe allerdings noch nicht angekündigt, Russland definitiv zu verlassen. Momentan sei alles auf Stand-by.

Die Regierung würde gegenwärtig noch keine ausländischen Unternehmen nationalisieren, so Davì. Doch wenn diese Russland verlassen würden, müsste die Regierung zwangsläufig intervenieren, um die Arbeitsplätze zu sichern.

Auf die Frage, ob er die in den westlichen Medien vorherrschende Auffassung, Putin sei völlig losgelöst vom Willen seines Volkes, für richtig hält, antwortet Davì:

«Soweit ich weiss, hat Putin eine sehr hohe Zustimmung, etwa 80 Prozent. Natürlich gibt es einige, die gegen ihn sind, aber das sind nur sehr wenige, ich denke, etwa 20 Prozent. Die Mehrheit der russischen Bevölkerung steht hinter Putin».

Gemäss Davì hat die russische Bevölkerung allerdings absolut nichts gegen die Ukraine. Dasselbe gelte für Putin. Das Problem in der Ukraine bestehe sei acht Jahren. Putin sei nicht einfach plötzlich aufgewacht und habe entschieden, die Ukraine anzugreifen.

Davì informiere sich im Internet und abends in den italienischen Nachrichten und urteilt:

«Was die Russen und der Westen heutzutage berichten, sind völlig gegensätzliche Versionen. Es ist schwer zu entscheiden, wem man glauben soll.»

Bezüglich der russischen Identität im Vergleich zur italienischen und westlichen erklärt Gavì, dass die russische Bevölkerung sehr schnell reagiere. Als zum Beispiel 2014 die Sanktionen verhängt wurden, habe es zwar eine zweijährige Krise gegeben, doch heute würden 70 bis 80 Prozent der Produkte in Russland produziert.

Davì kritisiert die gegenwärtige Russophobie. Wenn zwei Länder Probleme miteinander hätten, habe das nichts mit den einfachen Bürgern zu tun. Italien würde in dieser Hinsicht vieles falsch machen.

«Wenn wir beginnen, ein anderes Volk von der Kultur und vom Sport auszuschliessen, bin ich mir nicht sicher, wo Demokratie herrscht, in Russland oder in Italien.»

Davì glaubt, dass sich Russland nach den erneuten westlichen Sanktionen weltwirtschaftlich umorientieren werde. Die Leidtragenden wären die Europäer.