Kategorie: Nachrichten
Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland Artikel 20 (4): Widerstandsrecht
Fakt ist jedoch etwas völlig anderes:
EU-finanziertes Propagandanetzwerk Covinform blamiert sich und zwei deutsche Wissenschaftler
Covinform, ein Netzwerk von „Wissenschaftlern“, das Kritiker der offiziellen Corona-Politik diskreditieren soll, hat am 17. Februar per Twitter einen englischsprachigen Spiegel-Beitrag über eine „wissenschaftliche“ Studie verbreitet und sich dessen Aussage zu Eigen gemacht, wonach die Unterstützung für die AfD stark mit der Intensität des regionalen Infektionsgeschehens korreliert. Damit blamiert das Netzwerk die Studienautoren und die angeschlossenen Wissenschaftler.
Covinform, ein acht-Neuntel-Namensvetter von Stalins Propagandaschleuder Cominform, ist ein mit fünf Millionen Euro von der EU finanziertes Pandemieprojekt, das von November 2020 bis Ende Oktober 2023(!) läuft. Über die anrüchigen Methoden, mit denen dieses Netzwerk Regierungskritiker diffamiert, habe ich jüngst berichtet.
Ungarischer Ministerpräsident Orban startet Youtube-Kanal
Die Eröffnung des Kanals dürfte wohl eine neue Informationskampagne des Premierministers darstellen, um auch jüngere Wähler für den Wahlgang am 3. April 2022 zu mobilisieren…
Hier der link zum Kampagne-Video: „Ungarn geht nach vorne, nicht zurück.“
Unser Ungarn-Korrespondent Elmar Forster, seit 1992 Auslandsösterreicher in Ungarn, hat ein Buch geschrieben, welches Ungarn gegen die westliche Verleumdungskampgane verteidigt. Der amazon-Bestseller ist für UM-Leser zum Preis von 17,80.- (inklusive Postzustellung und persönlicher Widmung) beim Autor bestellbar unter <ungarn_buch@yahoo.com>
Der Bundestag flog über das Kuckucksnest

Von PETER BARTELS | Einer hält sich für Napoleon, ein anderer für Hitler – in einer Klapsmühle kann man wunderliche Typen treffen! Im Bundestag sogar einen Mann, der sich für eine Frau hält. Grün-roter Tiefflug über das Kuckucksnest. Unsereiner geniert sich „Reichstag“ zu sagen … Zum Glück gibt es noch richtige Frauen: Dr. Mariana Harder-Kühnel […]
Lafontaine rechnet mit sinnlosen Maßnahmen ab und kritisiert Tabuisierung von Impfrisiken
Der Vorsitzende der saarländischen Fraktion der Linken, Oskar Lafontaine, sprach während einer Landespressekonferenz Klartext über den Maßnahmen-Irrsinn der deutschen Bundesregierung: Das störrische Festhalten an erwiesenermaßen sinnlosen Vorschriften ist für ihn vollkommen unverständlich.
Er fordert die Orientierung an der Wissenschaft – genauer: an jenem „vernünftigen Teil der Wissenschaftler“, die die Fakten hinsichtlich der fragwürdigen Wirkung der Covid-Vakzine anerkennen. Das Solidaritätsargument der Impfung ist entfallen – Geimpfte verbreiten das Virus, damit sind Maßnahmen wie die G-Regeln schlicht hinfällig. Die Bürger wüssten das sehr wohl: Lafontaine wundert der zunehmende Vertrauensverlust in die Politik nicht – die Bevölkerung spürt schließlich, dass die Behauptungen der Regierung dem gesunden Menschenverstand widersprechen. Er selbst sei sich blöd vorgekommen, beispielsweise allein im Freien auf dem Supermarktparkplatz eine Maske tragen zu sollen.
Im Hinblick auf die Besserung der Corona-Lage hebt er hervor, dass dies eben nicht der Erfolg jener sei, die jeden Tag im Fernsehen auftreten und dort ihren „Unsinn verzapfen“, sondern schlichtweg der normale Verlauf der Virusentwicklung.
Die fragwürdige Datenbasis zu Covid-19 kritisiert Lafontaine scharf: Der Zahlensalat in Deutschland sei der schlechteste der ganzen Welt, konstatiert er und weist dabei darauf hin, dass auch falsche Zahlen verbreitet werden – wie seitens Markus Söder in Bayern.
Eine Impfpflicht bezeichnet der Linken-Politiker schlichtweg als Unfug. Weder wisse man, wie die Lage im Herbst sein wird, noch welches Virus im Umlauf sein wird, noch welche Vakzine zur Verfügung stehen werden. Eine hohe Impfquote sei längst erreicht – sie wäre sogar höher als angegeben. Das Solidaritätsargument für die Impfpflicht ist entfallen. Eine große Schwachstelle der gesamten Impf-Diskussion wären dafür die Impfschäden: Diese stellten ein Tabu dar. Und das, obwohl durchaus seriöse Berichte einen plötzlichen Anzug der Sterblichkeit nach neuen Impfwellen zeigen würden. Warum geben das Gesundheitsministerium und das RKI dazu keine Stellungnahme ab? Entsprechende Anfragen seien gestellt, aber nie beantwortet worden. Dabei bestünde an dieser Stelle aber eine Aufklärungspflicht. Lafontaine verweist in diesem Zusammenhang auch auf die Daten des US-Militärs, die einen extremen Anstieg von Krankheiten nahelegen, die typischen Impfnebenwirkungen entsprechen.
Das Video der Konferenz sehen Sie hier:
Bilder von der Evakuierung in Donezk

Erste Busse für die Evakuierung fahren bereits in den Donbass-Städten und Dörfern vor! Unterdessen ist lautes Sirenengeheul des Katastrophen- und Zivilschutzes zu hören. Auch vor den Banken bilden sich Menschenschlangen. Es heißt, der ukrainische Großangriff gegen den Donbass stehe unmittelbar bevor. Als erstes werden gerade alle Waisenkinder aus Donezker Kinderheimen nach Russland evakuiert. Kilometer lange […]
Der Beitrag Bilder von der Evakuierung in Donezk erschien zuerst auf Anti-Spiegel.
Trudeaus Protestverbot nimmt Flüchtlinge, Immigranten und ethnische Minderheiten aus
Kanadische Ureinwohner sind Bürger zweiter Klasse.
Justin Trudeaus hartes Vorgehen gegen Proteste im Rahmen eines Notstandsgesetzes nimmt Flüchtlinge, Asylbewerber, Einwanderer und andere ethnische Minderheiten ausdrücklich davon aus.
Ja, wirklich.
Die Emergency Measures Regulations der Regierung: SOR/2022-21 der kanadischen Regierung verbietet die Teilnahme an einer öffentlichen Versammlung, bei der vernünftigerweise davon ausgegangen werden kann, dass sie zu einer Störung der öffentlichen Ordnung führt.
Das Gesetz gilt jedoch nicht für „Personen aus einer Gruppe von Personen, deren Anwesenheit in Kanada nach Entscheidung des Ministers für Staatsbürgerschaft und Einwanderung oder des Ministers für öffentliche Sicherheit und Notfallvorsorge im nationalen Interesse liegt“.
Dazu gehören Indianer, Flüchtlinge, Einwanderer, Asylbewerber und „geschützte vorübergehende Einwohner“.

Die Ausnahmeregelungen haben bei einigen Menschen die Frage aufgeworfen, ob die Verbotsverordnung nur für Weiße gilt.
Warum sind Angehörigen der First Nations, Flüchtlinge und Personen mit vorübergehendem Aufenthalt von dem Verbot der „Teilnahme an einer öffentlichen Versammlung, von der vernünftigerweise erwartet werden kann, dass sie zu einem Friedensbruch führt“, das Teil der Notstandsgesetze ist, ausgenommen? tweetete der Vorsitzende der People’s Party of Canada, Maxime Bernier.
Why are members of First Nations, refugees and temporary residents exempted from the prohibition to “participate in a public assembly that may reasonably be expected to lead to a breach of the peace” as part of the Emergencies Act regulations? https://t.co/pP2iDKz9wE pic.twitter.com/LPr8aWhVyh
— Maxime Bernier (@MaximeBernier) February 17, 2022
Es hat den Anschein, als betrachte die kanadische Regierung einheimische Kanadier als Bürger zweiter Klasse, die weniger Rechte haben sollten als Ausländer.
Wie kann eine solch dreiste Diskriminierung aufgrund von Hautfarbe und Nationalität überhaupt legal sein?
Triumph und Sieg der Wissenschaft
Die zwei Wochen zum Abflachen der Kurve werden enden müssen, dieses oder in einem späteren Jahr. Und jetzt, da gewisse Covid-Politiken gelockert werden, sorgen sich manche Menschen, dass wir nicht mehr der Wissenschaft folgen würden.
Ich will den Anhängern der Wissenschaft versichern, dass sich die Wissenschaft trotz zeitweiliger Rückschläge ausgezeichnet geschlagen hat. Zwei Jahre Lockdown, Maskenpflicht, Impfpflicht, und das ganze im globalen Maßstab – das ist keine geringe Leistung. Das ist ein bemerkenswerter Erfolg, der ein ehrendes Andenken verdient.
Ich habe zwei Bilder der Wissenschaft gemalt. Ich möchte auch zwei Zitate aus den vergangenen zwei Jahrhunderten zitieren. Diese zwei Zitate und die letzten zwei Jahre sollten reichlich Kontext für die Gemälde liefern:
„Wir stehen am Vorabend einer großen Reformation, und wenn ich noch 30 Jahre leben könnte, dann wünschte ich mir, dass ich den Fuß der Wissenschaft auf den Nacken der Feinde sehen darf.“ – T.H. Huxley (berühmter Naturforscher und Großvater von Aldous Huxley), 1859
„In jedem Zeitalter werden die Männer, die uns unter ihrer Fuchtel haben wollen, wenn sie etwas Verstand haben, den besonderen Anspruch aufstellen, der die Hoffnungen und Ängste dieses Zeitalters am stärksten macht. Sie ‚kassieren ab‘. Es war die Magie, es war das Christentum. Jetzt wird es sicherlich die Wissenschaft sein.“ – C.S. Lewis, 1958


Jordan Henderson lebt im Nordwesten der Vereinigten Staaten. Er arbeitet mit Ölfarben und Holzkohle. Ein Portfolio seiner Werke kann auf einer seiner Websites eingesehen werden: Originalgemälde – Kunstdrucke
Warum der fehlende Virus-Nachweis Naturwissenschaftler nicht irritiert – Zur Ideologie des Materialismus
„Weil“, so schließt er messerscharf,
„nicht sein kann, was nicht sein darf.“
(Christian Morgenstern)
Immer wieder weisen Wissenschaftler und Journalisten darauf hin, dass pathogene Viren und so auch das „Corona-Virus“ bisher nicht wissenschaftlich einwandfrei nachgewiesen worden seien und man folglich von ihnen auch nicht als Erregern verschiedener Infektionskrankheiten sprechen könne. Das ist die Axt an der Wurzel der herrschenden Viren-Theorie, deren Sturz nicht nur in der Medizin, sondern auch für Pharma-Industrie und Politik ungeheure Folgen hätte. Die Kritiker werden von den etablierten Wissenschaftlern entweder ignoriert, mit Verweisen auf angebliche Nachweise „widerlegt“ oder persönlich diskreditiert. Eine wissenschaftliche Kommunikation zur Klärung findet nicht statt. Warum nicht? Was liegt dieser breiten Abwehr eigentlich zugrunde?
Torsten Engelbrecht und Dr. Claus Köhnlein haben in ihrem Buch „Virus-Wahn“ schon vor dem Auftauchen eines angeblichen Corona-Virus vielfach darauf hingewiesen, dass es keinen einzigen Nachweis von der Existenz eines isolierten und gereinigten Virus gebe.
Selbst führende Virusforscher wie Luc Montagnier oder Dominic Dwyer
Vor Covid-19: Forscher untersuchen mittels psychologische Taktiken, wie die Impfungen umgesetzt werden können
- In einer von der Universität Yale gesponserten Studie, die noch vor der Einführung der COVID-19-Impfung begonnen wurde, testeten Forscher verschiedene Botschaften, wie man Menschen am besten zu einer Injektion überreden kann
- Botschaften, die Schuldgefühle, Verlegenheit, Wut und „Nicht-Mut“ hervorrufen sollten, wurden einbezogen
- Psychologische Botschaften, die Gemeinschaftsinteresse, Gegenseitigkeit und Verlegenheit beinhalten, funktionierten am besten und führten zu einem Anstieg der Absicht, sich spritzen zu lassen, um 30 %, zu einem Anstieg der Bereitschaft, einem Freund zu sagen, dass er sich spritzen lassen soll, um 24 % und zu einem Anstieg der negativen Meinung über diejenigen, die sich weigern, sich spritzen zu lassen, um 38 %.
- Die Botschaften wirken sich nicht nur auf den Einzelnen aus, sondern sollen die Gesellschaft weiter spalten, indem sie die Menschen ermutigen, diejenigen, die sich nicht spritzen lassen, negativ zu beurteilen und andere unter Druck zu setzen, damit sie die „sozialen Normen“ einhalten.
In einer von der Universität Yale gesponserten Studie, die noch vor der Einführung der COVID-19-Impfung begonnen wurde, testeten Forscher verschiedene Botschaften, wie man Menschen am besten davon überzeugen kann, sich impfen zu lassen.
Unter dem offiziellen Titel „Persuasive Messages for COVID-19 Vaccine Uptake (Überzeugende Botschaften für die Akzeptanz des COVID-19-Impfstoffs) haben die Forscher wohl geahnt, dass die Menschen einer experimentellen Gentherapie misstrauisch gegenüberstehen würden, und sich an die Arbeit gemacht, die beste Propagandakampagne zu entschlüsseln, um eine breite Akzeptanz zu gewährleisten.
Die Zusammenfassung der Studie beginnt von Anfang an mit fragwürdigen Aussagen, indem sie den Mythos nachplappert, dass „eine weit verbreitete Impfung nach wie vor die beste Option zur Kontrolle der Ausbreitung von COVID-19 und zur Beendigung der Pandemie ist“. Die Autoren gehen jedoch nicht näher darauf ein, warum dies so ist, wenn man bedenkt, dass bereits drei Monate nach der Impfung die Wahrscheinlichkeit, dass die Geimpften COVID-19 an ihre engen Kontakte weitergeben, genauso hoch ist wie bei denjenigen, die sich nicht impfen lassen.
Die Gründe, die Menschen davon abhalten, sich gegen COVID-19 impfen zu lassen – wie Sicherheits- und Wirksamkeitsbedenken – werden in der Studie ebenfalls ignoriert, die sich nur damit beschäftigt, wie man Menschen am besten mit psychologischen Taktiken dazu bringen kann, sich impfen zu lassen.
Schuldgefühle, Wut, Scham oder Feigheit – was funktioniert am besten?
Die vollständige Studie, die in der Ausgabe der Zeitschrift Vaccine vom 3. Dezember 2021 veröffentlicht wurde, umfasste zwei Experimente. Im ersten wurden „Behandlungsbotschaften“ getestet, die die Absichten der Menschen beeinflussen sollten, ob sie sich impfen lassen wollten oder nicht. In der Kontrollgruppe wurden die Probanden mit einer Nachricht über die Vogelfütterung konfrontiert, während die anderen die Grundbotschaft über den Impfstoff lesen, wie folgt:
Um den Ausbruch von COVID-19 zu stoppen, ist es wichtig, dass sich die Menschen gegen COVID-19 impfen lassen, sobald ein Impfstoff verfügbar ist. Wenn Sie sich gegen COVID-19 impfen lassen, ist es sehr viel unwahrscheinlicher, dass Sie sich mit COVID-19 anstecken oder es auf andere übertragen. Impfstoffe sind sicher und werden häufig zur Vorbeugung von Krankheiten eingesetzt, und Schätzungen zufolge retten Impfstoffe jedes Jahr Millionen von Menschenleben.
Für das Experiment wurden der Basisnachricht die folgenden Nachrichten hinzugefügt:
- Botschaft zur persönlichen Freiheit
- Botschaft der wirtschaftlichen Freiheit
- Botschaft des Eigeninteresses
- Botschaft des Gemeinschaftsinteresses
- Botschaft des wirtschaftlichen Nutzens
- Botschaft der Schuldgefühle
- Botschaft der Peinlichkeit
- Botschaft der Wut
- Botschaft des Vertrauens in die Wissenschaft
- Botschaft „Nicht mutig
Die Schuldbotschaft, die durch sozialen Druck wirken soll, lautet zum Beispiel:
Die Botschaft handelt von der Gefahr, die COVID-19 für die Gesundheit der eigenen Familie und der Gemeinschaft darstellt. Der beste Weg, sie zu schützen, besteht darin, sich impfen zu lassen, und die Gesellschaft muss zusammenarbeiten, damit sich genügend Menschen impfen lassen. Dann werden die Teilnehmer aufgefordert, sich die Schuldgefühle vorzustellen, die sie empfinden, wenn sie sich nicht impfen lassen und die Krankheit verbreiten.
Diese Aussage ist jedoch falsch, da sie die Krankheit immer noch verbreiten können, wenn sie geimpft werden. Ähnlich irreführende Botschaften, die darauf abzielen, Menschen zu erniedrigen, Schuldgefühle zu erzeugen und sie zu beschämen, damit sie sich impfen lassen, sind:
- „Wenn man sich nicht impfen lässt, bedeutet das, dass man nicht versteht, wie sich Infektionen verbreiten, oder dass man die Wissenschaft ignoriert.“
- „Wer sich nicht gegen COVID-19 impfen lässt, ist nicht mutig.“
- „[Es] fordert die Teilnehmer auf, sich die Peinlichkeit vorzustellen, die sie empfinden werden, wenn sie sich nicht impfen lassen und die Krankheit verbreiten.“
- „[Es] fordert die Teilnehmer auf, sich die Wut vorzustellen, die sie empfinden werden, wenn sie sich nicht impfen lassen und die Krankheit verbreiten.“
Die Forscher erklärten dies folgendermaßen:
Eine Untergruppe von Botschaften stützt sich auf die Idee, dass Massenimpfungen ein Problem kollektiven Handelns sind, und hebt den prosozialen Nutzen von Impfungen oder die Reputationskosten hervor, die entstehen können, wenn man sich gegen eine Impfung entscheidet. Eine andere Untergruppe von Botschaften stützt sich auf aktuelle Sorgen über die Pandemie, wie die Einschränkung der persönlichen Freiheit oder der wirtschaftlichen Sicherheit.
Wir haben herausgefunden, dass überzeugende Botschaften, die sich auf prosoziale Bedenken bezüglich der Impfung und des sozialen Ansehens berufen, die beabsichtigte Impfung, die Bereitschaft, andere zu überzeugen, und das Urteil über Nicht-Impfer wirksam steigern.
Propagandabotschaften, die ohne wissenschaftliche Unterstützung erstellt wurden
Es ist ironisch, dass die Studie eine „Vertrauen in die Wissenschaft“-Botschaft enthält, da die in der Studie verwendeten Botschaften Anfang oder Mitte 2020 erstellt wurden, bevor sie wissenschaftlich untermauert werden konnten. In einem Artikel von Children’s Health Defense (CHD) heißt es jedoch: „Die von den Forschern getesteten Botschaften wurden in die Mainstream-Medien und in öffentliche Gesundheitskampagnen auf der ganzen Welt eingewoben“.
Im zweiten Teil der Studie wurden die wirksamsten Botschaften aus dem ersten Teil an einer landesweit repräsentativen Stichprobe von Erwachsenen in den USA getestet. Dazu gehörte die Basisbotschaft zusammen mit den Botschaften Gemeinschaftsinteresse, Gemeinschaftsinteresse + Peinlichkeit, nicht mutig, Vertrauen in die Wissenschaft und persönliche Freiheit.
Sie fanden heraus, dass im Vergleich zur Kontrollgruppe die psychologischen Botschaften, die Gemeinschaftsinteresse, Gegenseitigkeit und Peinlichkeit beinhalten, am besten funktionierten und zu einem 30 %igen Anstieg der Absicht führten, sich spritzen zu lassen, sowie zu einem 24 %igen Anstieg der Bereitschaft, einem Freund zu sagen, dass er sich spritzen lassen soll, und zu einem 38 %igen Anstieg der negativen Meinung über diejenigen, die sich weigern, die Spritze zu bekommen.
Die Botschaften sind so konzipiert, dass sie sich nicht nur auf den Einzelnen auswirken, sondern auch die Gesellschaft weiter spalten, indem sie die Menschen dazu ermutigen, andere negativ zu beurteilen und andere unter Druck zu setzen, damit sie die „sozialen Normen“ einhalten. Den Forschern zufolge:
Die Betrachtung der Impfung als kollektives Handlungsproblem legt nahe, dass wirksame Botschaften zur öffentlichen Gesundheit nicht nur die Absicht des Einzelnen, sich impfen zu lassen, erhöhen, sondern auch die Bereitschaft der Menschen, die ihnen nahestehenden Personen zur Impfung zu ermutigen und diejenigen, die sich nicht impfen lassen, negativ zu beurteilen.
Indem die Menschen die ihnen nahestehenden Personen zur Impfung ermutigen, fördern sie sowohl die Einhaltung der sozialen Normen als auch ihren eigenen Schutz vor der Krankheit. Indem sie diejenigen, die sich nicht impfen lassen, negativer beurteilen, üben sie außerdem sozialen Druck auf andere aus, um kooperatives Verhalten zu fördern.
Impfungen als ‚moralisch richtige Entscheidung‘
Seit Beginn der Pandemie wurde die Befolgung verwirrender und fragwürdiger Gesundheitsvorschriften zu einer Frage der moralischen Überlegenheit gemacht – bis zu dem Punkt, dass diejenigen, die Maskenvorschriften in Frage stellten, als „Oma-Killer“ bezeichnet wurden.
In einem Artikel, der 2020 in den Proceedings of the National Academy of Sciences veröffentlicht wurde, heißt es weiter, dass „Impfen ein Gesellschaftsvertrag ist, bei dem Kooperation die moralisch richtige Wahl ist“. Ferner wird angenommen, dass die Menschen im Rahmen dieses Gesellschaftsvertrags ihr Verhalten gegenüber denjenigen ändern sollten, die sich nicht impfen lassen wollen, und dass Menschen, die „besonders willfährig“, d. h. geimpft, sind, weniger großzügig zu denjenigen sind, die nicht geimpft werden. Weiter:
Wenn dies der Fall ist, sollten geimpfte Personen im Gegenzug großzügiger zu geimpften Personen sein. Im Gegenteil, wenn der andere sich nicht impfen lässt und den Gesellschaftsvertrag verletzt, sollte die Großzügigkeit abnehmen.
Propaganda, die darauf abzielt, dass sich die Menschen „eklig“ fühlen
CHD wies darauf hin, dass einer der Autoren der Yale-Studie, Saad Omer, „ein großes Interesse an Botschaften im Bereich der öffentlichen Gesundheit hat“ und hinter der Kampagne „Building Vaccine Confidence Through Tailored Messaging Campaigns“ im Jahr 2020 stand, die soziale Medien nutzte, um Menschen davon zu überzeugen, sich gegen COVID-19 und andere Impfungen impfen zu lassen.
In Zusammenarbeit mit der Strategic Advisory Group of Experts Working Group on COVID-19 Vaccines der Weltgesundheitsorganisation hat Omer detailliert beschrieben, was in der Vergangenheit funktioniert hat, um die Akzeptanz des HPV-Impfstoffs zu erhöhen, und vorgeschlagen, dass dies auch für COVID-19-Impfungen funktionieren könnte. Die Lösung bestehe darin, an die Werte zu appellieren und sich so weit herabzulassen, dass man sich angewidert fühlt, während man Impfstoffe als eine Form der Reinheit darstellt. CHD zitierte Omer, der sagte:
Wir wollten testen, ob wir eine auf Reinheit basierende Botschaft haben können. Also zeigten wir ihnen Bilder von Genitalwarzen und beschrieben eine Vignette, eine Erzählung, eine Geschichte, in der es darum ging, wie jemand Genitalwarzen bekam und wie ekelhaft sie waren, und wie rein Impfstoffe sind, die die Unantastbarkeit des Körpers wiederherstellen.
Wir haben diese Daten also einfach analysiert. Es handelte sich um eine randomisierte Kontrollstudie mit Apriori-Ergebnissen. Wir haben festgestellt, dass die Wahrscheinlichkeit, sich in den nächsten sechs Monaten gegen HPV impfen zu lassen, um etwa 20 Prozentpunkte steigt … Wir versuchen, dieses Verhalten im Zusammenhang mit dem Ausbruch von COVID-19 durch freiheitliche Botschaften oder durch freiheitlich vermittelte Botschaften zu beeinflussen.
Dass man durch das Tragen einer Maske oder das Ergreifen von Vorsichtsmaßnahmen schließlich frei wird und seine Autonomie wiedererlangt. Denn wenn die Krankheitsrate niedrig ist, kann man seine Aktivitäten wieder aufnehmen.
Dies ist eine ähnliche Propaganda wie die, mit der für Impfpässe geworben wird, wobei viele bereitwillig Freiheiten aufgeben, die, wenn sie einmal weg sind, nur schwer oder gar nicht mehr zurückzugewinnen sind. Durch den Nachweis einer COVID-19-Impfung mittels eines digitalen Zertifikats oder einer App auf dem Handy hofft man, wieder frei reisen, ein Konzert besuchen oder in seinem Lieblingsrestaurant essen zu können, so wie früher.
Nur, dass man seine „Papiere“ vorlegen muss, um sein Leben zu leben, ist nicht wirklich Freiheit – es ist ein Verlust der Freiheit, die man einmal hatte, die vor Ihren Augen verschwunden ist und die Voraussetzungen für eine verstärkte Überwachung und Kontrolle und eine Aushöhlung Ihrer Privatsphäre schafft.
Propaganda ist die eigentliche Fehlinformation
Sorgfältig ausgearbeitete Botschaften, die mit Ihren Emotionen und Ihrem moralischen Kompass spielen, sind nur ein Teil der Kampagne, mit der sichergestellt werden soll, dass die Öffentlichkeit dem Mainstream-Narrativ folgt. Die Überprüfung der Fakten ist ein weiteres Instrument, mit dem praktisch alles, was Sie online sehen und hören, kontrolliert wird, um einer größeren Agenda zu dienen.
Nehmen Sie den Begriff „Verschwörungstheorie“, der jetzt verwendet wird, um Geschichten zu verwerfen, die gegen den Strich gehen. Laut der Enthüllungsjournalistin Sharyl Attkisson ist dies beabsichtigt, da der Begriff selbst von der CIA als Reaktion auf die Theorien über die Ermordung von JFK erfunden wurde.
Entlarvt“, „Quacksalberei“ und „Anti-Impfstoff“ sind alles Begriffe, die in ähnlicher Weise als Propagandawerkzeuge verwendet werden. „Es gibt eine ganze Reihe von Propagandaausdrücken, die ich skizziert habe und die als Schlagworte dienen. Wenn man sie hört, sollte man denken: ‚Ich muss mehr darüber herausfinden’“, sagt Attkisson.
Ebenso erklärte CHD: „Die Bemühungen, ‚Fehlinformationen‘ zu beseitigen, führten zu einer beispiellosen Zensur von praktisch allem, was vom staatlich sanktionierten Konsens abweicht, und zur Schaffung eines gefangenen Publikums, das darauf vorbereitet ist, ein einziges Narrativ zu akzeptieren.
Es ist wichtig, sich darüber im Klaren zu sein, dass Botschaften sorgfältig ausgearbeitet werden, um das menschliche Verhalten so zu beeinflussen, dass die COVID-19-Impfung und andere Maßnahmen im Bereich der öffentlichen Gesundheit eingehalten werden – und dass der Einsatz von Propaganda völlig legal ist, sogar in den USA.
CHD fährt fort: Und dank eines Multimilliarden-Dollar-Budgets des US-Gesundheitsministeriums und der Centers for Disease Control and Prevention stehen wir unter dem Einfluss der besten Botschaften, die man für Geld kaufen kann – unabhängig davon, ob diese Botschaften wahr sind oder nicht.
Quelle:
- 1, 7, 8, 9 ClinicalTrials.gov, July 7, 2020, COVID-19 Vaccine Messaging, Part I
- 2, 6, 10 Vaccine December 3, 2021, Volume 39, Issue 49, Pages 7158-7165
- 3 medRxiv October 15, 2021
- 4 Nature October 5, 2021
- 5, 11, 12, 15, 17, 18, 21, 22 Children’s Health Defense February 4, 2022
- 13 Steve Kirsch Newsletter November 7, 2021
- 14, 16 Proceedings of the National Academy of Sciences 2020, 117(26) 14890-14899
- 19 The Epoch Times, American Thought Leaders video, January 20, 2022, 2:43
- 20 The Epoch Times, American Thought Leaders video, January 20, 2022, 22:26
Dr. Robert Malone lässt die Bombe platzen und enthüllt, dass der Top-Eigentümer von Spotify auch der Top-Eigentümer des COVID-Impfstoffherstellers Moderna ist
Dr. Robert Malone, der brillante Wissenschaftler und Miterfinder der mRNA-Technologie, ließ diese Woche in einem Interview mit Fox News-Moderator Tucker Carlson neue Bomben platzen.
Malone sprach über seine jüngsten Erfahrungen mit der Stempelkultur nach einem Auftritt in der Show des Top-Podcasters Joe Rogan im letzten Monat, in der er eine Reihe von Dingen über die COVID-19-Impfstoffe und den damit verbundenen Autoritarismus enthüllte.
Rogan wiederum wurde von der faschistischen Nazi-Linken beschimpft, weil er es gewagt hatte, Malone und einen anderen Gast in seiner Sendung zu haben, die das Gruppendenken rund um pandemiebezogene Mandate, Regeln und Beschränkungen nicht akzeptieren (vor allem, weil er weiß, dass sie nichts als Kontrollmechanismen sind). Rogan wurde nicht nur vom linken Empörungsmob angegriffen, sondern es wurde auch versucht, ihn von Spotify zu vertreiben, der Podcasting-Plattform, die ihn letztes Jahr mit einem 100-Millionen-Dollar-Vertrag unter Vertrag nahm.
Der CEO der Plattform, Daniel Ek, gab nach Malones Auftritt eine Erklärung ab, in der er erklärte, dass die Plattform einen COVID-Informationsknotenpunkt wiederbeleben werde.
„Wir haben seit vielen Jahren Regeln aufgestellt, aber zugegebenermaßen waren wir nicht transparent, was die Richtlinien angeht, die unsere Inhalte im weiteren Sinne leiten. Das wiederum führte zu Fragen bezüglich ihrer Anwendung auf ernste Themen wie COVID-19“, schrieb CEO Daniel Ek.
„Basierend auf dem Feedback der letzten Wochen ist mir klar geworden, dass wir verpflichtet sind, mehr zu tun, um Ausgewogenheit und Zugang zu allgemein anerkannten Informationen aus der medizinischen und wissenschaftlichen Gemeinschaft zu bieten, die uns durch diese beispiellose Zeit führen“, fuhr er fort. „Diese Themen sind unglaublich komplex“.
Warum sollte sich der CEO der Plattform auf Rogan stürzen, nachdem er ihn für einen massiven Deal unter Vertrag genommen hatte? Vielleicht, weil der Auftrag von „höher oben“ kam: Malone verriet Carlson, dass der Top-Eigentümer der Spotify-Plattform auch ein Top-Eigentümer des Impfstoffherstellers Moderna ist.
„Hier geht es um politische Kriegsführung und Informationskrieg“, sagte er Carlson für eine Folge von „Tucker Carlson Today“.
Bombshell From Malone…
“The Top Owner of Spotify Is Also The Top Owner of Moderna” pic.twitter.com/HnoEkdpFNM
— Covid-1984 (@Orwells_Ghost_) February 10, 2022
„All dieses Geschwätz, das viele glauben, dass es um Kulturkriege geht, dass es um Impfstoffe geht. Nein, darum geht es nicht – es geht um Macht und Geld. Es geht um die sinkende Marktkapitalisierung von Spotify“, sagte er.
„Das Faszinierende ist, dass der Haupteigentümer, der Top-Eigentümer von Spotify auch der Top-Eigentümer von Moderna ist“, so Malone weiter.
Interessanterweise wurde seine Behauptung von einem echten Journalisten, Peter D’Abrosca von The Tennessee Star, bestätigt:
Die Behauptung von Malone stimmt.
Der größte Anteilseigner von Moderna ist Baillie Gifford and Company, das fast 46 Millionen Aktien des Unternehmens im Wert von mehr als 11,6 Milliarden Dollar besitzt.
Baillie Gifford and Company ist auch der größte Anteilseigner von Spotify und hält mehr als 22 Millionen Aktien dieses Unternehmens im Wert von über 22 Milliarden Dollar.
Baillie Gifford and Company ist ein weltweit tätiger Vermögensverwaltungsfonds, der in Schottland gegründet wurde und seinen Hauptsitz in New York City und London hat. Er verwaltet ein Portfolio von fast einer halben Billion Dollar.
„Durch jede aufeinanderfolgende Generation von Partnern war unser einzigartiger Fokus auf die Erzielung hervorragender langfristiger Anlageergebnisse für unsere Kunden die Grundlage für unser eigenes Wachstum“, heißt es auf der Website. „Baillie Gifford befindet sich heute vollständig im Besitz seiner 47 Partner, die alle innerhalb des Unternehmens arbeiten. Das Wachstum erfolgte organisch, ohne Fusionen oder Übernahmen, und wir sind bestrebt, unabhängig zu bleiben.
Die 47 Partner werden nicht genannt.
D’Abrosca weist darauf hin, dass es keineswegs klar ist, dass der Investmentriese in die Kampagne zum Schweigen gebracht werden soll, die von linken Agitatoren und Kulturstreichern geführt wird, „die Verbindung selbst hat den Anschein von Unangemessenheit erweckt“.
Malone hat Recht: Geld und Macht sind die Wurzel all dieser „Kontroverse“ um ihn, Rogan und die Impfstoff-Narrative. Nicht die ‚Wissenschaft‘.
Zu den Quellen gehören:
Rollenspiele mit Perücke: Ein Land im Transwahn
Parlamentarische Büttenreden im besten Transland aller Zeiten: Markus aka Tessa Ganserer im Bundestag (Foto:Imago)
Ich habe mich endgültig entschieden: Ich mache jetzt Ballett! Zwar bin ich bereits 53 Jahre alt, so gelenkig wie ein Betonpfeiler und grazil wie ein Sumo-Ringer – aber das sind bekanntlich nur soziale Konstrukte, schäbiger Ableismus und vorurteilsbehaftetes Fat-Shaming. Wenn ich sage, dass ich eine zarte, über die Bühne schwebende Balletteuse bin und mich als solche definiere, dann stimmt das auch. Böse Zungen werden sagen, mein „sterbender Schwan” sähe aus wie ein Elefant mit Kreislaufproblemen – aber das kommt nur daher, dass unsere leistungsorientierte Gesellschaft ihnen ein falsches Bild von Ästhetik vermittelt hat, welches sie endlich hinterfragen müssen. Dabei möchte ich junge Menschen selbstverständlich unterstützen.
Aber auch die Ballett-Lobby wird sich empören und mir vorhalten, echte Tanzprofis würden sich sieben Tage in der Woche die Füße blutig trainieren, um überhaupt eine kleine Chance zu erhalten, jemals in einem Theater auf der Bühne zu stehen. Da halte ich mit meinem unerschütterlichen Selbstbewusstsein dagegen, denn ich bringe beim Tanzen die richtige Haltung mit und das wiegt mangelndes Talent und blutende Füße allemal wieder auf. Nach Jahrhunderten des Ballettstangenterrors muss nun endlich ein Umdenken stattfinden: Bühne frei für alle! Rein in die Tutus, raus aus der Unterdrückung!
Einhornphantasien auf dem heimischen Sofa
Meine Fantasie ist ziemlich reichhaltig, wenn es um die Annahme verschiedener Rollen geht. In Tagträumen kann ich die Chefin einer intergalaktischen Streitmacht, Bibliothekarin in einer magischen Bücherei oder ein weiblicher Steven Spielberg sein. Das ist auch gut so – denn so einen Ausgleich braucht jeder Mensch einmal zum Alltag. Man kann so Kraft schöpfen, seine Wunden lecken, wenn man gekränkt wurde oder auch schon einmal einen Racheplan durchspielen, den man in der Realität so niemals umsetzen würde. Seltsam: gerade jene „Vordenker”, welche gewöhnlich mit ziemlicher Verachtung auf Unterhaltungsliteratur hinabsehen und derlei „unrealistische Trivialitäten” am liebsten in Grund und Boden zensieren würden, machen gerade in der Realität jede Mode mit, wenn jemand sich plötzlich als etwas definiert, das die Natur ihm nun einmal nicht mitgegeben hat.
Es ist verwerflich, wenn ich mir auf dem heimischen Sofa ausmale, eine Einhorntrainerin im Elfenland zu sein – aber wenn mich auf der Damentoilette ein Mann mit der Statur von Arnold Schwarzenegger und der Körperbehaarung eines Orang-Utans um eine Damenbinde bittet, weil „sie” von ihrer Periode überrascht worden sei, dann ist es mir noch nicht einmal gestattet, ein wenig irritiert zu gucken – denn das wäre schon „transphob”; Ein Verbrechen, das nur um Haaresbreite unter Kannibalismus rangiert. Wobei dieser wenigstens noch durch kulturelle Prägung gerechtfertigt werden kann.
Beim Dauerbrenner-Thema „Tessa Ganserer” hat sich diesmal Beatrix von Storch gründlich in die Nesseln gesetzt, weil sie bekundete, eine Selbsternennung zur Frau per Namensänderung und Perücke wäre für sie nicht bindend – egal, mit welchen Schimpfworten man sie dafür belege.
(Screenshot:Twitter)
Und damit kommen wir auch schon zum Kern des Problems: Der angestrebte Rollenwechsel unserer Tessas ist meist mit keinerlei großer Anstrengung verbunden, auch wenn so ein Schritt in der Öffentlichkeit gemeinhin als „mutig“ und „zeichensetzend“ gelobt wird. Allein schon die Masse dieser Bekundungen zeigt auf, wie wenig Mut es tatsächlich braucht, um sich öffentlich als etwas Anderes auszurufen, was man in Wahrheit ist. Es bedarf lediglich eines mehr oder minder aufeinander abgestimmten Netzwerks von Unterstützern, das jeden mit verbaler Pest und Seuche belegt, der dem Schauspiel nicht applaudiert.
Heute muss sich kein Mann mehr erst jahrelang als Frau im Alltag bewähren und schmerzhafte Operationen hinter sich bringen, um den begehrten Wechsel zu vollziehen. Das widerspricht zwar dem Wahn mancher Eltern, schon ihre Jüngsten einer Hormontherapie zu unterziehen, wenn diese sich angeblich im falschen Körper befinden, aber wer fragt heute schon nach Logik? Auf Twitter macht heute der kuriose Fall einer jungen Frau die Runde, die einen jüdischen Arzt bat, ihr einen beschnittenen Penis anzunähen, damit sie sich von ihrem Hitlerkomplex befreien könne. Ich hoffe, sie findet stattdessen einen guten Therapeuten.
Generell setzt sich jedoch eine Tendenz durch, möglichst anstrengungsfrei ans Ziel zu kommen. Warum sollte man auch Risiken eingehen oder für die Umsetzung eines Traums hart arbeiten, wenn man maximale Ergebnisse auch mit lautem Geschrei und dem passenden ideologischen Überbau erreichen kann? Rassismus, Transphobie und Ableismus sind die Zauberworte, die jede Tür öffnen und es ermöglichen, sich an der Warteschlange zum Erfolg trotz zur Schau gestellten Leides innerlich triumphierend vorbeizuschleichen. Es ist nicht so, dass die Wünsche dieser Menschen an sich illegitim sind, aber ihre Methoden sind unfair und lassen jede Eigeninitiative vermissen. Ein gutes Beispiel dafür ist die Rollenbesetzung in Historienfilmen und -serien durch schwarze Schauspieler, wenn die dargestellte Person nun einmal weiß war.
Wo jeder Erfolg hat, ist Erfolg nichts mehr wert
Auch wenn ich alles Verständnis der Welt dafür habe, dass eine schwarze Schauspielerin einmal Anne Boleyn sein will – schon wegen der prachtvollen Kostüme –, so tragen das Risiko dafür, ob der Film ein Erfolg wird, die Produzenten und der Regisseur. In einer selbst gegründeten Theatergruppe läge dieses Risiko, ob das Publikum eine schwarze Königin sehen will, bei ihr. Es mag hart sein, dass realistische Darstellungen von Schwarzen in Europa oder den USA keine Herrscherinnen und Damen der Gesellschaft zeigen können, weil es sie bis vor ein paar Jahren nicht gab. In der Gegenwart mag man keine Schwarzen aus der amerikanischen Mittelschicht zeigen, weil dies das Narrativ von der allgegenwärtigen Unterdrückung aushebelt, aber die eigene Vergangenheit ist wohl nicht glamourös genug, um eigene Geschichten darüber zu erzählen. Wer jetzt aber daraus schließt, dass schwarze Darsteller keine Chance hätten, hat offensichtlich viele große Kinoereignisse der letzten Jahrzehnte verpasst.
Wo aber zu viele geschenkte Erfolge vergeben werden, ist der Erfolg selbst bald nichts mehr wert. Das kenne ich noch vom zweiten Arbeitsmarkt: Man freut sich gerade noch über das Lob für eine erbrachte Leistung, in der viel Zeit und Arbeit stecken, erlebt dann aber mit, wie etwas offensichtlich eilends Dahingerotztes ebenso viel Anerkennung bekommt. Mich hat so etwas immer in Selbstzweifel gestürzt, ob meine Arbeit wirklich gut war oder ich es mir nur einbildete. Schließlich will man vor sich selbst klar verorten können, was man gut beherrscht und was einem trotz Anstrengung einfach nicht gelingen will.
Unsere Tessas kennen solche Zweifel nicht: Wenn sie auf dem Trittbrett der Frauenquote das Treppchen hinaufsteigen können, dann tun sie das auch ohne Scham. Und so wie unsere ideologische Führungsriege derzeit gestrickt ist, wird auch niemand daran rütteln. Schließlich könnten auch zum eigenen Aufstieg kritische Fragen gestellt werden: Waren es Können und Charakter, die zum Erfolg führten oder einfach nur zur Schau gestellte Haltung, ein Netzwerk von Gleichgesinnten und die Moralkeule? Bitte nicht zu viel darüber nachdenken – oder sich vorher ein ganz dickes Fell zulegen!
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