Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Die Propaganda-Matrix

Die Propaganda-Matrix

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Der Ukraine-Konflikt lässt keine zweite Meinung gelten. So ist jedenfalls der Eindruck, wenn man in die Leitmedien Deutschlands hineinblättert und hineinhört. Wer das Handeln einer Großmacht zu verstehen versucht, gilt sofort als Kriegstreiber und Putin-Versteher, als unmoralisch und bösartig. Leitmedien sind Regierungsmedien – das sollten wir gelernt haben in den vergangenen Jahren. Sie sind nicht […]

Vom Schwarzen Meer bis zum östlichen Mittelmeer sollten Sie nicht auf den russischen Bären stoßen – Eine neue geopolitische Ordnung entsteht in atemberaubendem Tempo.

Von Pepe Escobar: Er ist Kolumnist bei The Cradle, leitender Redakteur bei Asia Times und unabhängiger geopolitischer Analyst mit Schwerpunkt Eurasien. Seit Mitte der 1980er Jahre hat er als Auslandskorrespondent in London, Paris, Mailand, Los Angeles, Singapur und Bangkok gelebt und gearbeitet. Er ist Autor zahlreicher Bücher; sein neuestes Buch ist Raging Twenties.

Die USA hätten den russischen Bären nicht stupsen sollen. Jetzt ist er hellwach: Nach der Ukraine werden die Russen wahrscheinlich im östlichen Mittelmeer und im Schwarzen Meer mit ausländischen Angreifern aufräumen.

Das passiert, wenn ein Haufen zerlumpter Hyänen, Schakale und kleiner Nagetiere den Bären sticht: Eine neue geopolitische Ordnung entsteht in atemberaubendem Tempo.

Von einer dramatischen Sitzung des russischen Sicherheitsrats über eine UN-Geschichtsstunde des russischen Präsidenten Wladimir Putin und die anschließende Geburt der Zwillingsbabys – der Volksrepubliken Donezk und Luhansk – bis hin zum Appell der abtrünnigen Republiken an Putin, militärisch zu intervenieren, um die von der NATO unterstützten ukrainischen Bombardierungs- und Beschusskräfte aus dem Donbass zu vertreiben, war es ein nahtloser Prozess, der mit Warpgeschwindigkeit ablief.

Der (nukleare) Strohhalm, der dem Bären (fast) das Genick brach – und ihn zum Aufspringen zwang – war der Komiker und ukrainische Präsident Volodymy Zelensky, der von der von Russophobie getränkten Münchner Sicherheitskonferenz zurückkehrte, wo er wie ein Messias gefeiert wurde, und sagte, dass das Budapester Memorandum von 1994 überarbeitet und die Ukraine nuklear aufgerüstet werden sollte.

Das wäre das Äquivalent zu einem nuklearen Mexiko südlich des Hegemons.

Putin stellte die Schutzverantwortung (Responsibility to Protect, R2P) sofort auf den Kopf: Ein amerikanisches Konstrukt, das erfunden wurde, um Kriege zu führen, wurde umgerüstet, um einen Völkermord in Zeitlupe im Donbass zu stoppen.

Zuerst kam die Anerkennung der Zwillingsbabys – Putins wichtigste außenpolitische Entscheidung seit dem Einflug russischer Kampfjets in den syrischen Luftraum im Jahr 2015. Das war der Auftakt für die nächste Veränderung: eine „spezielle Militäroperation … mit dem Ziel der Entmilitarisierung und Entnazifizierung der Ukraine“, wie Putin sie definierte.

Bis zur letzten Minute versuchte der Kreml, sich auf die Diplomatie zu verlassen, indem er Kiew die notwendigen Imperative erläuterte, um den Heavy-Metal-Donner zu verhindern: die Anerkennung der Krim als russische Insel, die Aufgabe jeglicher Pläne, der NATO beizutreten, direkte Verhandlungen mit den Baby Twins – für die Amerikaner seit 2015 ein Gräuel – und schließlich die Entmilitarisierung und Erklärung der Ukraine als neutral.

Kiews Handlanger würden das Paket vorhersehbarerweise niemals akzeptieren – so wie sie auch das Hauptpaket, auf das es wirklich ankommt, nicht akzeptieren, nämlich die russische Forderung nach „unteilbarer Sicherheit“.

Die Folge war also unvermeidlich. Im Handumdrehen wurden alle ukrainischen Streitkräfte zwischen der so genannten Kontaktlinie und den ursprünglichen Grenzen der Oblaste Donezk und Luhansk zu einer Besatzungsarmee in den mit Russland verbündeten Gebieten umfunktioniert, die zu schützen Moskau gerade geschworen hatte.

Raus – oder sonst

Der Kreml und das russische Verteidigungsministerium haben nicht geblufft. Pünktlich zum Ende von Putins Rede, in der er die Operation ankündigte, köpften die Russen in nur einer Stunde mit Präzisionsraketen alles, was in Bezug auf das ukrainische Militär von Bedeutung war: Luftwaffe, Marine, Flugplätze, Brücken, Kommando- und Kontrollzentren, die gesamte türkische Bayraktar-Drohnenflotte.

Und es war nicht nur die rohe russische Macht. Es war die Artillerie der Volksrepublik Donezk (DVR), die das Hauptquartier der ukrainischen Streitkräfte im Donbass beschoss, in dem eigentlich das gesamte ukrainische Militärkommando untergebracht war. Das bedeutet, dass der ukrainische Generalstab sofort die Kontrolle über alle seine Truppen verlor.

Das war Shock and Awe gegen den Irak, vor 19 Jahren, in umgekehrter Form: nicht zur Eroberung, nicht als Auftakt für eine Invasion und Besetzung. Die politisch-militärische Führung in Kiew hatte nicht einmal Zeit, den Krieg zu erklären. Sie war wie erstarrt. Demoralisierte Truppen begannen zu desertieren. Totale Niederlage – in einer Stunde.

Die Wasserversorgung der Krim wurde sofort wiederhergestellt. Für die Deserteure wurden humanitäre Korridore eingerichtet. Zu den Überbleibseln der ukrainischen Streitkräfte gehören jetzt vor allem überlebende Nazis des Asow-Bataillons, Söldner, die von den üblichen Verdächtigen von Blackwater/Academi ausgebildet wurden, und ein Haufen Salafisten-Dschihadisten.

Vorhersehbarerweise sind die westlichen Medien bereits völlig durchgedreht und haben den Vorfall als die lang erwartete russische „Invasion“ gebrandmarkt. Zur Erinnerung: Wenn Israel routinemäßig Syrien bombardiert und wenn das saudische „House of One“ routinemäßig jemenitische Zivilisten bombardiert, gibt es in den NATO-Medien nie einen Mucks.

So wie es aussieht, zeichnet die Realpolitik ein mögliches Endspiel vor, wie es der Leiter von Donezk, Denis Puschilin, ausdrückte: „Die Sonderoperation im Donbass wird bald zu Ende sein und alle Städte werden befreit sein.“

Wir könnten bald Zeuge der Geburt eines unabhängigen Noworossija werden – östlich des Dnjepr, südlich entlang des Asowschen Meeres/Schwarzmeeres, so wie es 1922 von Lenin an die Ukraine angegliedert wurde. Jetzt wäre es jedoch vollständig mit Russland verbündet und würde eine Landbrücke nach Transnistrien bilden.

Die Ukraine würde natürlich jeden Zugang zum Schwarzen Meer verlieren. Die Geschichte liebt es, Streiche zu spielen: Was 1922 ein „Geschenk“ an die Ukraine war, kann hundert Jahre später zu einem Abschiedsgeschenk werden.

Die Zeit der schöpferischen Zerstörung ist gekommen

Es wird faszinierend sein zu beobachten, was Prof. Sergej Karaganow meisterhaft und detailliert als die neue Putin-Doktrin der konstruktiven Zerstörung beschrieben hat, und wie sie mit Westasien, dem östlichen Mittelmeerraum und dem weiteren Weg des Globalen Südens zusammenhängen wird.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan, der feierliche NATO-Sultan, verurteilte die Anerkennung der Baby-Zwillinge als „inakzeptabel“. Kein Wunder, denn damit wurden alle seine ausgeklügelten Pläne zunichte gemacht, bei Putins bevorstehendem Besuch in Ankara als privilegierter Vermittler zwischen Moskau und Kiew aufzutreten. Der Kreml – und auch das Außenministerium – verschwenden keine Zeit mit Gesprächen mit NATO-Schergen.

Der russische Außenminister Sergej Lawrow hatte kürzlich ein sehr produktives Gespräch mit dem syrischen Außenminister Faisal Mekdad. Am vergangenen Wochenende hat Russland eine spektakuläre Vorführung strategischer Raketen (Hyperschallraketen und andere) mit Khinzal, Zircon, Kalibr, Yars ICBMs, Iskander und Sineva veranstaltet – eine Ironie der Geschichte, die mit dem Russophobie-Fest in München zusammenfällt. Parallel dazu führten Schiffe der Pazifik-, Nord- und Schwarzmeerflotte der russischen Marine eine Reihe von U-Boot-Suchübungen im Mittelmeer durch.

Die Putin-Doktrin privilegiert das Asymmetrische – und das gilt für das nahe Ausland und darüber hinaus. Putins Körpersprache bei seinen letzten beiden entscheidenden Interventionen verdeutlicht nahezu maximale Verzweiflung. Als ob er nicht mit Freude, sondern eher mit Resignation festgestellt hätte, dass die einzige Sprache, die die Neokonservativen und „humanitären Imperialisten“ im Beltway verstehen, Heavy-Metal-Donner ist. Sie sind definitiv taub, stumm und blind für Geschichte, Geographie und Diplomatie.

Man kann also immer mit dem russischen Militär spielen – zum Beispiel, indem man eine Flugverbotszone in Syrien verhängt, um eine Reihe von Besuchen von Herrn Khinzal nicht nur bei dem von den Türken geschützten zwielichtigen Dschihadistenschirm in Idlib, sondern auch bei den von den Amerikanern geschützten Dschihadisten in der Al-Tanf-Basis nahe der syrisch-jordanischen Grenze durchzuführen. Schließlich sind diese Exemplare allesamt Stellvertreter der NATO.

Die US-Regierung bellt ununterbrochen von „territorialer Souveränität“. Der Kreml bittet das Weiße Haus also um einen Fahrplan für den Rückzug aus Syrien: Schließlich halten die Amerikaner illegal einen Teil des syrischen Territoriums besetzt und fügen der syrischen Wirtschaft durch den Diebstahl ihres Öls zusätzliches Unheil zu.

Der lähmende NATO-Chef Jens Stoltenberg hat angekündigt, dass das Bündnis seine „Verteidigungspläne“ überdenkt. Dazu gehört wohl kaum mehr, als sich hinter ihren teuren Brüsseler Schreibtischen zu verstecken. Im Schwarzen Meer sind sie ebenso unbedeutend wie im östlichen Mittelmeer – denn die USA sind in Syrien nach wie vor ziemlich verwundbar.

Auf dem russischen Stützpunkt Hmeimim in Syrien befinden sich derzeit vier russische TU-22M3-Bomber, die jeweils drei S-32-Schiffsabwehrraketen tragen können, die mit Überschallgeschwindigkeit (Mach 4,3) fliegen und eine Reichweite von 1.000 km haben. Kein Aegis-System ist in der Lage, sie zu bewältigen.

Russland hat außerdem einige Mig-31K in der syrischen Küstenregion in Latakia stationiert, die mit Hyperschall-Khinzals ausgerüstet sind – mehr als genug, um jede Art von US-Überwasserschiffsgruppe, einschließlich Flugzeugträgern, im östlichen Mittelmeer zu versenken. Die USA verfügen über keinerlei Luftabwehrmechanismen, die auch nur eine minimale Chance hätten, sie abzufangen.

Die Regeln haben sich also drastisch geändert. Der Hegemon ist nackt. Der neue Deal beginnt damit, dass das Gefüge nach dem Kalten Krieg in Osteuropa völlig auf den Kopf gestellt wird. Das östliche Mittelmeer wird das nächste sein. Der Bär ist zurück, hört ihn brüllen.

Wenn Lockdowns und Impfmandate gescheitert sind, warum werden sie dann immer noch gefordert?

Mercola.com

  • In einer Literaturübersicht und Meta-Analyse über die Auswirkungen von Sperrungen auf die COVID-19-Sterblichkeit haben die Forscher festgestellt, dass Sperrungen wenig bis gar keine Auswirkungen auf die COVID-19-Sterblichkeit haben
  • Das Brownstone Institute hat mehr als 400 Studien zusammengestellt, die zeigen, dass Abriegelungen, Einschränkungen und Schließungen nicht das halten, was sie versprechen.
  • Ein Team von 12 Forschern von der Johns Hopkins School of Public Health, der Harvard Medical School, der University of Oxford und anderen Institutionen hat die Hauptgründe dargelegt, warum COVID-19-Spritzverordnungen kontraproduktiv und schädlich sind
  • COVID-19-Spritzverordnungen könnten zu Reaktanz und Verankerung, kognitiver Dissonanz, Stigmatisierung und Sündenbockfunktion sowie Misstrauen führen
  • Wenn Sie mit den COVID-19-Beschränkungen und -Vorschriften in Ihrer Region nicht einverstanden sind, ist es jetzt an der Zeit, friedlich zu protestieren

Wissenschaftler auf der ganzen Welt haben sich eingehend mit den beispiellosen Abriegelungen und Injektionsvorschriften befasst, die die Reaktion auf die COVID-19-Pandemie kennzeichneten. Die Ergebnisse bestätigen immer wieder, was viele instinktiv schon die ganze Zeit wussten – dass diese totalitären Maßnahmen nicht funktionierten und möglicherweise mehr Schaden als Nutzen gebracht haben.

Obwohl die Zeichen auf Sturm stehen, verteidigen Gesundheitsbeamte und Akademiker weiterhin die drakonischen Maßnahmen. Es ist schwierig, Fehlverhalten einzugestehen, vor allem in diesem Ausmaß, aber früher oder später wird es allgemein bekannt werden, dass, wie Jeffrey Tucker, Gründer und Präsident des Brownstone Institute, es ausdrückte, „diese Interventionen eine überschaubare Pandemie in eine Katastrophe verwandelten“.

Hunderte von Studien zeigen, dass Abriegelungen nicht funktionierten

Gesundheitspolitische Maßnahmen zur Einschränkung der Bewegungsfreiheit, zum Verbot internationaler Reisen und zur Schließung von Schulen und Geschäften – allgemein als „Lockdowns“ bekannt – wurden während der Pandemie in praktisch allen Ländern der Welt eingeführt, angefangen in China, dann in Italien und sich von dort aus wie ein Lauffeuer verbreitend.

Simulierte Computermodelle, die von Forschern des Imperial College London im Jahr 2020 durchgeführt wurden, ließen vermuten, dass Schließungen die COVID-19-Sterblichkeit um bis zu 98 %2 reduzieren würden – eine Schätzung, die viele Wissenschaftler aufhorchen ließ und die sich nicht bewahrheitet hat, nicht einmal annähernd.

In einer Literaturübersicht und Metaanalyse über die Auswirkungen von Abriegelungen auf die COVID-19-Sterblichkeit haben Forscher des Johns Hopkins Institute for Applied Economics, Global Health, and the Study of Business Enterprise, der Universität Lund und des Center for Political Studies in Kopenhagen, Dänemark, herausgefunden, dass Abriegelungen wenig bis gar keine Auswirkungen auf die COVID-19-Sterblichkeit haben.

Die Meta-Analyse umfasste 24 Studien, die in drei Gruppen eingeteilt wurden: Studien zum Lockdown-Stringency-Index, Studien zum Shelter-in-Place-Order (SIPO) und Studien zu spezifischen nicht-pharmazeutischen Interventionen (NPI). Sie stellten fest:

Eine Analyse jeder dieser drei Gruppen stützt die Schlussfolgerung, dass Abriegelungen wenig bis gar keine Auswirkungen auf die COVID-19-Mortalität haben. Im Einzelnen zeigen die Studien zum Stringenzindex, dass Lockdowns in Europa und den Vereinigten Staaten die COVID-19-Sterblichkeit im Durchschnitt nur um 0,2 % senken.

SIPOs waren ebenfalls unwirksam und verringerten die COVID-19-Sterblichkeit im Durchschnitt nur um 2,9 %. Spezifische NPI-Studien finden ebenfalls keine breit angelegten Belege für spürbare Auswirkungen auf die COVID-19-Sterblichkeit.

Das Brownstone Institute hat tatsächlich mehr als 400 Studien zusammengestellt, die zeigen, dass Abriegelungen, Beschränkungen und Schließungen nicht das halten, was sie versprechen. Darunter ist eine Studie von Dr. Gilbert Berdine, einem außerordentlichen Professor für Medizin am Texas Tech University Health Sciences Center.

Anhand von Daten über die tägliche Sterblichkeitsrate bei COVID-19 verfolgte er den Verlauf der Pandemie in Schweden, New York, Illinois und Texas, die jeweils unterschiedlich auf die Pandemie reagierten, und kam zu dem Schluss, dass sich Abriegelungen als „der größte politische Fehler dieser Generation“ erweisen könnten. Das heißt jedoch nicht, dass Abriegelungen keine spürbaren Auswirkungen hatten. Zwar konnten sie die COVID-19-Todesfälle nicht nennenswert reduzieren, doch forderten sie einen massiven Tribut bei anderen Messgrößen der öffentlichen Gesundheit:

Während diese Meta-Analyse zu dem Schluss kommt, dass Abriegelungen wenig bis gar keine Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit haben, haben sie dort, wo sie eingeführt wurden, enorme wirtschaftliche und soziale Kosten verursacht. Folglich sind Abriegelungsmaßnahmen unbegründet und sollten als pandemiepolitisches Instrument abgelehnt werden.

Faktenchecker“ versuchen, Lockdowns zu verteidigen

Als die Meta-Analyse von Johns Hopkins in den Medien Aufmerksamkeit erregte und die katastrophalen Ergebnisse von Lockdowns in den Mittelpunkt des Interesses rückte, traten „Faktenprüfer“ in Aktion, um die Studie zu widerlegen.

Zu ihnen gehörte das Science Media Centre (SMC), von dem es in mehreren Ländern, darunter Großbritannien, Kanada, Australien und Neuseeland, Abwandlungen gibt und das den Auftrag hat, Journalisten mit „hochwertigen wissenschaftlichen Informationen“ zu versorgen. Auf ihrer Website heißt es dazu:

Zum Nutzen der Öffentlichkeit und der politischen Entscheidungsträger genaue und evidenzbasierte Informationen über Wissenschaft und Technik über die Medien bereitzustellen, insbesondere zu kontroversen und schlagzeilenträchtigen Themen, bei denen die meiste Verwirrung und Fehlinformation entsteht.

Die SMC ist jedoch keine unabhängige Nachrichtenagentur, wie sie behauptet, denn zu ihren größten Geldgebern zählen eine Reihe hochrangiger Industrieunternehmen mit weltweiten Zielen, darunter der Wellcome Trust, GlaxoSmithKline, CropLife International, Sanofi und AstraZeneca.

Tucker hat einen besonders arroganten Kommentar in dem SMC-Beitrag herausgepickt – einen Kommentar von Seth Flaxman, einem außerordentlichen Professor in der Abteilung für Computerwissenschaften an der Universität Oxford, der sagte:

Rauchen verursacht Krebs, die Erde ist rund, und die Anweisung, zu Hause zu bleiben (die korrekte Definition von Einschluss), verringert die Übertragung von Krankheiten. Nichts davon ist unter Wissenschaftlern umstritten. Eine Studie, die vorgibt, das Gegenteil zu beweisen, ist mit ziemlicher Sicherheit von Grund auf fehlerhaft.

Aber es ist falsch, das Einsperren als völlig unumstritten einzustufen, so wie die Tatsache, dass Rauchen Krebs verursacht. Dennoch wird die Arbeit von Flaxman immer wieder zur Verteidigung von Lockdowns zitiert, obwohl er keinen medizinischen Hintergrund hat. Tucker schrieb:

Sehen Sie, wie diese Rhetorik funktioniert? Wenn Sie seine Behauptung infrage stellen, sind Sie kein Wissenschaftler; Sie leugnen die Wissenschaft! … Zu sagen, dass dies nicht umstritten ist, ist lächerlich, da eine solche Politik noch nie zuvor in diesem Ausmaß versucht wurde. Eine solche Politik ist keineswegs mit einer nachgewiesenen kausalen Behauptung (Rauchen erhöht das Krebsrisiko) oder einer bloßen empirischen Beobachtung (die Erde ist rund) zu vergleichen. Sie muss verifiziert werden.

… Dass Flaxman nach all den Erfahrungen immer noch etwas anderes behauptet, zeigt, dass er nicht die Realität beobachtet, sondern aus seiner eigenen Intuition heraus ein Dogma erfindet. Flaxman mag sagen, dass er sicher ist, dass die Übertragungsrate höher gewesen wäre, wenn die Leute nicht angewiesen worden wären, zu Hause zu bleiben, und es mag Situationen geben, in denen das stimmt, aber er ist nicht in der Lage, diese Behauptung zum Status von ‚die Erde ist rund‘ zu erheben.

.. Das Dogma, dass die Anweisung, zu Hause zu bleiben – für wie lange? – immer die Ausbreitung reduziert, beruht nicht auf Beweisen, sondern auf Modellierungen im Stil von Flaxman und einer bemerkenswerten Fähigkeit, die Realität zu ignorieren.

Impfvorschriften kontraproduktiv und schädlich

Das rasche Aufkommen von weit verbreiteten COVID-19-Injektionsvorschriften, Impfpässen und Beschränkungen aufgrund des Injektionsstatus ist ebenfalls beispiellos und führte zu Kontroversen aus ethischen, wissenschaftlichen und politischen Gründen.

Ein Team von 12 Forschern der Johns Hopkins School of Public Health, der Harvard Medical School, der University of Oxford und anderer Einrichtungen hat die wichtigsten Gründe dafür dargelegt, warum diese Vorschriften kontraproduktiv und schädlich sind.

„Während die Impfpolitik weitgehend so gestaltet wurde, als biete sie ‚Vorteile‘ mit Freiheiten für diejenigen, die eine vollständige COVID-19-Impfserie durchführen, enthält sie Elemente, die strafend, diskriminierend und zwingend sind, einschließlich der Abhängigkeit des Zugangs zu Gesundheit, Arbeit, Reisen und sozialem Leben vom Impfstatus in vielen Bereichen“, heißt es in der Vorabdruckfassung.

Es werden vier Bereiche untersucht, wobei mögliche unbeabsichtigte Folgen von Impfvorschriften wie folgt umrissen werden:

  • Verhaltenspsychologie – COVID-19-Impfmandate könnten zu Reaktanz und Verankerung, kognitiver Dissonanz, Stigmatisierung und Sündenbocksuche, Verschwörungstheorien und Misstrauen führen
  • Politische und rechtliche Auswirkungen – Impfmandate könnten zu einer Aushöhlung der bürgerlichen Freiheiten, Polarisierung und Uneinigkeit in der globalen Gesundheitsverwaltung führen
  • Sozioökonomische Auswirkungen – Impfmandate könnten zu Ungleichheit und Ungleichheit, einer geringeren Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems und zum Ausschluss aus dem Arbeits- und Sozialleben führen
  • Integrität der Wissenschaft und des öffentlichen Gesundheitswesens – Die Folgen sind u. a. eine Aushöhlung der Einwilligung nach Aufklärung, des Vertrauens in die öffentliche Gesundheitspolitik und des Vertrauens in die behördliche Aufsicht

Die Autoren sind der Ansicht, dass die Aufteilung der Gesellschaft in geimpfte und nicht geimpfte Personen und die Einschränkung des Zugangs zu Arbeit und Bildung aufgrund des Impfstatus eine Verletzung der Menschenrechte darstellt, die die soziale Polarisierung fördert und sich negativ auf Gesundheit und Wohlbefinden auswirkt. In Anbetracht dessen stellen sie fest:

Die Verabschiedung neuer Maßnahmen zum Impfstatus hat auf globaler und lokaler Ebene eine vielschichtige Gegenreaktion, Widerstand und Polarisierung hervorgerufen, die zu eskalieren drohen, wenn die derzeitige Politik fortgesetzt wird. Es ist wichtig zu betonen, dass diese Maßnahmen von großen Teilen der Bevölkerung, insbesondere von marginalisierten, unterversorgten oder COVID-19-gefährdeten Gruppen, nicht als „Anreize“ oder „Anstöße“ angesehen werden.

Menschen Bildung, Lebensunterhalt, medizinische Versorgung oder soziales Leben zu verweigern, wenn sie sich nicht impfen lassen, scheint nicht mit verfassungsrechtlichen und bioethischen Grundsätzen vereinbar zu sein, insbesondere nicht in liberalen Demokratien.

Auch wenn sich die öffentliche Unterstützung für diese Maßnahmen in vielen Ländern gefestigt zu haben scheint, sollten wir anerkennen, dass die Menschenrechte so gestaltet wurden, dass sie auch in gesundheitlichen Notfällen geachtet und gefördert werden.

.. Wir argumentieren, dass die derzeitige COVID-19-Impfstoffpolitik im Hinblick auf die negativen Folgen, die die Vorteile überwiegen könnten, neu bewertet werden sollte. Der Einsatz von Strategien, die auf Vertrauen und öffentlicher Konsultation beruhen, stellt einen nachhaltigeren Ansatz dar, um diejenigen zu schützen, die am stärksten von COVID-19-Morbidität und -Mortalität bedroht sind, sowie die Gesundheit und das Wohlergehen der Bevölkerung.

Studie von 2006: Abriegelungen funktionieren nicht

Im Jahr 2006 gingen Beamte des öffentlichen Gesundheitswesens eine Liste von Maßnahmen durch, die im Falle einer Grippepandemie ergriffen werden könnten, und erläuterten deren mögliche Auswirkungen.

Abriegelungen, einschließlich Quarantäne und verlängerte Schulschließungen, wurden nicht empfohlen, da dieses übergeordnete Prinzip erklärt wurde: „Die Erfahrung hat gezeigt, dass Gemeinden, die mit Epidemien oder anderen widrigen Ereignissen konfrontiert sind, am besten und mit der geringsten Angst reagieren, wenn das normale soziale Funktionieren der Gemeinschaft am wenigsten gestört wird.“

Im Falle von Quarantänen, so die Forscher, gebe es „keine Grundlage“ für die Quarantäne von Gruppen oder Einzelpersonen, da dies „gewaltige“ Probleme aufwerfe. „Sekundäre Auswirkungen wie Fehlzeiten und Störungen der Gemeinschaft sowie mögliche negative Folgen, wie der Verlust des öffentlichen Vertrauens in die Regierung und die Stigmatisierung der unter Quarantäne gestellten Personen und Gruppen, dürften beträchtlich sein“, so die Forscher.

Die Schließung von Schulen über 10 bis 14 Tage hinaus wurde ebenfalls nicht empfohlen, es sei denn, alle anderen Kontaktstellen wie Restaurants und Kirchen würden ebenfalls geschlossen. Sie stellten jedoch fest: „Solche weit verbreiteten Schließungen, die während der gesamten Pandemie andauern, hätten mit Sicherheit schwerwiegende negative soziale und wirtschaftliche Auswirkungen“.

Sie rieten auch davon ab, Versammlungen oder Veranstaltungen, an denen viele Menschen teilnahmen, abzusagen oder zu verschieben, und erklärten, dass „die Absage oder Verschiebung großer Versammlungen wahrscheinlich keinen nennenswerten Einfluss auf die Entwicklung der Epidemie hätte“ und „… eine gemeinschaftsweite Schließung öffentlicher Veranstaltungen nicht ratsam erscheint“. Dennoch, so schrieb Tucker, „versuchten Regierungen auf der ganzen Welt anderthalb Jahrzehnte später trotzdem Abriegelungen“.

Mit der zunehmenden Erkenntnis, dass Abriegelungen nutzlos waren und COVID-19-Injektionen nicht wie versprochen wirken, rebellieren die Menschen. Die COVID-19-Impfung sollte frei machen und das Leben wieder so machen, wie es im Jahr 2019 aussah – keine Masken, keine Abriegelungen und Freiheit für alle, unabhängig vom Impfstatus.

Auch die Abriegelungen sollten ein Mittel zum Zweck sein – ein Ende der Pandemie, die zwei Jahre später immer noch anhält. Wenn Sie mit den COVID-19-Beschränkungen und -Vorschriften in Ihrer Region nicht einverstanden sind, ist es jetzt an der Zeit, friedlich zu protestieren, um positive Veränderungen zugunsten der Gesundheit und der allgemeinen Freiheit zu erzwingen.

Quellen:

Österreich: Gesundheitsministerium windet sich um Fragenliste des Verfassungsgerichtshofs

Österreich: Gesundheitsministerium windet sich um Fragenliste des Verfassungsgerichtshofs

Im Laufe des Donnerstags wurde das Dokument bekannt, mit dem das Gesundheitsministerium unter dem umstrittenen grünen Minister Mückstein bereits am 21. Februar auf die umfangreiche Fragenliste des Verfassungsgerichtshofs antwortete (Siehe: Verfassungsgericht fragt Minister nach echten Zahlen und Evidenzen der Pandemie). Die Beantwortung umfasst 57 Seiten und wird in den nächsten Tagen sicherlich von vielen Experten begutachtet werden. Einige Überraschungen sind garantiert.

Ein Kommentar von Willi Huber

Zunächst bestätigte das Ministerium die Daten, welche speziell maßnahmenkritischen Menschen ohnehin bekannt waren: Es kam in Österreich bis zum Alter von 55 Jahren kaum zu Todesfällen, speziell nicht unter Kindern. Die Regierungskampagne, dass Kinder besonders gefährdet wären und dringend geimpft werden müssten, entlarvt sich ein weiteres Mal als Lüge. Konkret gab es unter 15 Jahren keine Todesfälle, zwischen 15 und 20 Jahren einen, zwischen 20 und 25 Jahren einen weiteren. Damit ist bestätigt, dass junge Menschen von der angeblich schrecklichen Covid-Pest so gut wie nicht betroffen sind, sie zur Impfung zu zwingen mutet ein weiteres Mal als hochkriminell an. Das Durchschnittsalter der an und mit Coivd-19 Verstorbenen (in der Antwort wird „mit der Todesursache Covid-19 Verstorbenen“ formuliert) liegt für das Jahr 2020 bei 82,8 Jahren.

Differenzierung in Haupt- und Nebendiagnosen „schwierig“

Die wichtige Frage, wer nun an Covid-19 und wer nur „mit“ einer Nebendiagnose verstarb, wird als schwierig beschrieben: „Das Heranziehen von Haupt- und Nebendiagnosen zur Unterscheidung, ob es sich um Patientinnen und Patienten handelt, die ursächlich wegen einer SARS-CoV-2 Infektion oder zufällig mit dieser Infektion hospitalisiert werden, ist zahlreichen Limitationen unterworfen.“ Bei 77,4 Prozent der Covid-Krankenhausaufenthalte auf Normalstationen wäre laut Ministerium Covid-19 als Hauptdiagnose codiert worden, auf Intensivstationen wären es 71,88 Prozent.

Auch bei diesem Punkt wird eingestanden, dass junge Menschen so gut wie nicht betroffen sind:

Eine altersstratifizierte Darstellung der COVID-19 Aufenthalte nach COVID-19-Assoziation zeigt, dass in
den Altersgruppe 10-29 Jahre eine merklich geringere COVID-19-Assoziation der stationären
Aufenthalte beobachtet wird.

Auch nach zwei Jahren „Pandemie“: Unpräzise Datenerfassung

Trotz zwei Jahren Pandemiegeschehen, welches der Öffentlichkeit als besonders bedrohlich verkauft wird, gab es offenbar bis heute kein Bestreben, eine präzise systematische Erfassung der Datenlage zu betreiben. Dies zeigt sich an diesem Absatz:

Es ist jedenfalls zu beachten, dass es auf Basis der vorliegenden Daten nicht möglich ist, klinische
Kausalketten abzubilden. So ist es denkbar, dass bei Vorliegen von chronischen Erkrankungen COVID-
19 zur Hospitalisierung führte, jedoch das chronische Krankheitsbild als Hauptdiagnose codiert wurde.
Gleichsam ist es denkbar, dass sich im Zuge der Hospitalisierung, etwa aufgrund einer Fraktur,
zusätzlich eine COVID-19 Symptomatik einstellte, die zu einer Verschlechterung des
Gesundheitszustandes führte.

Hier fehlt es wohl an Willen oder an politischem Auftrag, eine exakte Datenlage zu erfassen, aufzubereiten und der Regierung beziehungsweise der Seuchenkommission GECKO zur Verfügung zu stellen. Vielleicht sind präzise Daten auch gar nicht gewünscht. Besonders schockierend ist folgende Passage von Seite 10:

Eine verlässliche Ermittlung der Hospitalisierungen pro Erkrankungsfällen nach Alterskohorten und
Geschlecht ist anhand der aktuell zur Verfügung stehenden Daten nicht möglich.

Punkt für Punkt wird belegt, wie junge Menschen kaum betroffen sind

Auch die Antwort auf Frage zwei zeigt, wie wenig junge Menschen betroffen sind:

Der Altersdurchschnitt der COVID-19 Patientinnen und Patienten betrug im Beobachtungszeitraum
(Entlassungen von 1.1.2020 bis 31.12.2021) bei Betrachtung von Aufenthalten auf Normal- und
Intensivstationen mit COVID-19 als Haupt- und Nebendiagnose insgesamt 66,1 Jahre, das Medianalter
lag bei 72 Jahren. Im Bereich der Intensivpflege betrug der Altersdurchschnitt 65,3 Jahre, das
Medianalter lag bei 67 Jahren (mit COVID-19 als Haupt- und Nebendiagnose).

Ebenso:

Bei den verstorbenen Patientinnen und Patienten betrug das Durchschnittsalter bei Betrachtung von
Sterbefällen auf Normal- und Intensivstationen mit COVID-19 als Haupt- und Nebendiagnose
insgesamt 78,9 Jahre und das Medianalter betrug 82 Jahre.

Oder, auf Seite 47:

„Vor der Verfügbarkeit von Impfstoffen (im Jahr 2020 ) lag die Hospitalisierungsrate der 20- bis 29-
Jährigen in Bezug auf den damals vorherrschenden Wildtyp bei 65,41 je 100.000 EW (Intensivpflege:
4,81 je 100.000 EW).“

Ebendort zeigt sich auch, dass die Hospitalisierungsraten auch bei älteren Menschen die Maßnahmen wohl kaum rechtfertigen dürften:

„Die Hospitalisierungsrate für ungeimpfte 60- bis 69-Jährige betrug im Jahr 2020 457,11 je 100.000
EW (Intensivpflege: 106,69 je 100.000 EW)“

Hierzu ist auf die Parlamentskorrespondenz vom Juni 2021 zu verweisen, wo der grüne Minister Mückstein darauf beharrte, Kinder und Jugendliche zu impfen. Damals stritt er die Pläne zu einem Impfzwang jedoch noch ab. „Coronavirus: Gesundheitsminister Mückstein hält an Impfempfehlung für Kinder und Jugendliche fest„.

Sinn und Zweck der Masken

Ab Seite 23 wird versucht, den Sinn und Zweck der Maskenverordnungen zu rechtfertigen. Es handelt sich wohl um das bislang qualifizierteste und bemühteste Dokument von Maskenbefürwortern, das auch durch Nennung zahlreicher Quellen und Studien untermauert wird. Natürlich gibt es diese Studien- und Quellenlage für beide Seiten, es war aber nicht Aufgabe des Ministeriums ihre eigene Verordnungsstrategie anzugreifen. Vielmehr hätte man sich eine solche Argumentation seit zwei Jahren gewünscht, weil man auf der Basis von Zahlen, Daten und Fakten einen ordentlichen und ideologiefreien Diskurs führen könnte.

Behauptet wird ein hoher eigen- und Fremdschutz durch das Tragen von FFP2-Masken, selbst durch locker getragene oder schlecht sitzende Masken. Das Fazit des Ministeriums erstaunt dennoch:

„In einer Durchschnittsbetrachtung ist also zu erwarten, dass der Effekt der Masken im Sinne der
Verhinderung von Ansteckungen in der Praxis deutlich unter dem in Studien ermittelten liegt. Das
Risiko der damit einhergehenden Unsicherheiten ist dabei stets vor dem Hintergrund der jeweiligen
epidemiologischen Lage zu bewerten.

Eine konkrete Antwort auf die Frage „Um welchen Faktor reduziert das Tragen einer FFP2-Maske in geschlossenen Räumen bzw. im Freien das Ansteckungs- bzw. Übertragungsrisiko?“ wird durch die Vielzahl der vorgelegten Studien allerdings nicht gegeben sondern man windet sich darum herum. Vielleicht hätte man dem Ministerium deutlicher erklären müssen, dass man am tatsächlich in Österreich ermittelten Faktor interessiert ist und nicht an Einschätzungen und Mutmaßungen internationaler Wissenschaftler die in anderen Ländern Studien durchführten.

Wirksamkeit der Impfungen: Zwischen 3 und 92 Prozent?

Auch bei der Frage nach der konkreten Wirksamkeit der Impfungen windet man sich um eine konkrete Antwort herum. Auch hier werden Daten aus aller Welt zitiert, aber im Prinzip nichts über die Lage in Österreich ausgesagt. Das Gericht wollte wissen, wie es sich mit der in Medien behaupteten Wirksamkeit von 95% verhält. Ein Teil der Antwort erheitert:

So zeigt die vorhandene Evidenz Wirksamkeiten zur Verhinderung jeglicher Infektionen mit der Delta-Variante zwischen 3 und 92 %, wobei die Diskrepanz hier durch die Unterschiede im Studiendesign bezüglich untersuchten Altersgruppen und seit der Impfung vergangener Zeit zu erklären ist.“

Impfungen sind eh „auch“ irgendwie wirskam

Kurz darauf wird erklärt, dass die Wirksamkeit der Impfungen von Alter, Vorerkrankung, der Anzahl der verabreichten Impfungen, der Virusvariante und der vergangenen Zeit seit der letzten Impfung abhänge. Das ist dahingehend interessant, weil solche Überlegungen und Erklärungen in der Impfkampagne der Bundesregierung nicht vorkommen. Dort wird einfach ohne jede Differenzierung behauptet, die Impfung wäre wirksam. Die Beantwortung der Frage nach der Wirksamkeit erfolgt in einem Satz beispielsweise mit dem Wort „auch“ – ohne Zahlen zu nennen.

Die vorhandene Evidenz weist darauf hin, dass alle EU-weit zugelassenen Impfstoffe gegenüber der
Delta-Variante auch einen Schutz vor schweren Erkrankungen, Hospitalisierungen und Todesfällen
aufgrund von COVID-19 bieten
.“

Außerdem verlässt man sich auf Vermutungen und Schätzungen:

„Die Wirksamkeit der dritten Impfung gegen Hospitalisierung wurde auf 88 % zwei Wochen nach der dritten Impfung geschätzt.“

Für mit der Materie vertraute Menschen ist die Impfstoffeffektivität, die ab Seite 33 beschrieben wird, interessant. So würde die Fall-Mortalität nach der Impfung um 80-99 Prozent sinken. Dazu sollte man wissen, dass das Risiko, nach einer Erkrankung an Covid-19 zu sterben ohnehin nur bei 0,2 Prozent liegt. Im Grunde genommen fehlt bei solchen Betrachtungen meist ein Vergleich mit einer ungeimpften Kontrollgruppe.

Zum Sinn des Lockdowns für Ungeimpfte gibt es wenig Evidenz

Hierzu antwortet das Ministerium:

„Eine Quantifizierung der Reduktion der Infektionswahrscheinlichkeit ist praktisch nicht möglich. Wie
in der Antwort zu Frage 5 ausgeführt, ist auch die Zuordnung der einzelnen Cluster zu bestimmten
Settings nur mit einer gewissen Näherung möglich.“

Und:

„Eine Quantifizierung der Auswirkungen eines Lockdowns für Ungeimpfte ist praktisch nicht möglich.“

Man geht aber davon aus, dass es schon etwas helfen könnte, da ja jede Kontaktreduktion für Ungeimpfte helfen würde. Hier kommt auch eine Portion Ideologie ins Spiel:

„Es ist daher davon auszugehen, dass jegliche Kontaktreduktion für Ungeimpfte in einer Situation, in
der das Gesundheitssystem stark belastet oder bereits überlastet ist, zur Verhinderung des
Zusammenbruchs der gesundheitlichen Versorgung beiträgt.“

Bekanntlich gab es weder in Deutschland noch in Österreich je die Gefahr, dass das Gesundheitssystem auch nur irgendwie ins Wanken gerät. Diese Formulierung ist eine politisch/ideologische Ausgeburt eines Angst-Narrativs, das sich in zwei Jahren in der Realität nie bewahrheitet hat.

Übersterblichkeit wird geleugnet

Die in Österreich zu beobachtende Übersterblichkeit, die laut verschiedener Gesundheitsexperten unicht dem Pandemiegeschehen zuzuordnen ist, wird vom Ministerium geleugnet. Man scheut sogar nicht einmal davor zurück, als Grund die „geburtenstarken Jahrgänge vor dem Beginn des zweiten Weltkrieges“ heranzuziehen. Die Übersterblichkeit für 2021 würde sich, so weitere Erklärungen, zur Gänze durch Covid-19 Todesfälle erklären und wohl in der Gegend von 6.000 Fällen einpendeln. Hier wird damit argumentiert, dass die Übersterblichkeit von 2020 (damals gab es keine Impfung) ja dieselbe wäre wie 2021. Dass es bei 70 Prozent Geimpften dann nach dieser Argumentation keine Reduktion der auf Covid-19 geschobenen Übersterblichkeit gäbe und somit eine Wirkungslosigkeit der Impfung bewiesen wäre, ist den Verfassern des Textes nicht aufgefallen.

Das Dokument mit der Anfragebeantwortung befindet sich hier, es ist uns nicht bekannt wer es dort abgelegt hat. Akteneinsicht hatten nur die am Verfahren Beteiligten: https://www.docdroid.net/ZlRoFcp/vfgh-pdf

Über die Bedeutung des Dokuments unterhielten wir uns auch mit dem freiheitlichen Politiker und Rechtsanwalt MMag. Dr. Schilchegger: Interview: Rechtsanwalt Schilchegger über die Impfpflicht und den Verfassungsgerichtshof

Die Korruption der Wissenschaft durch Geld und Marxismus

Die Korruption der Wissenschaft durch Geld und Marxismus

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Norman Rogers

Anmerkung: Alle Hervorhebungen in diesem Beitrag vom Übersetzer

Es gibt viele dubiose Methoden, um Geld zu verdienen. Es gibt Betrügereien wie Ponzi-Schemata oder Pump-and-Dump-Aktienprogramme. Eine subtilere Methode besteht darin, naive Studenten davon zu überzeugen, hohe Kredite aufzunehmen, um überhöhte Studiengebühren zu zahlen, damit die Hochschulen den Steuerzahler melken können. Die Folgen des Betrugs mit Studentenkrediten sind weitreichend, z. B. die Verzögerung von Familiengründung und Kinderkriegen.

Ein weiteres akademisches Schema besteht darin, auf der Grundlage „wissenschaftlicher“ Forschung eine zukünftige Katastrophe zu postulieren. In der Folge fließen enorme Summen an Steuergeldern in genau die akademische Fachrichtung, die hinter dem Betrug steht. Schließlich wird mehr Forschung benötigt, um die drohende Katastrophe zu untersuchen. Anstatt die ohnehin nur eingebildete Katastrophe zu verhindern, werden reale Katastrophen geschaffen. Eine Folge des Katastrophenplans für die globale Erwärmung ist zum Beispiel die Ausgabe von Milliarden für nicht beeinflussbare und unbezahlbare Wind- und Solarenergie.

Der Feind der Wahrheit sind Bürokratie und Zentralisierung. Präsident Eisenhower wies in seiner Abschiedsrede auf eine große Gefahr für Transparenz und Wahrheit in der Wissenschaft hin, nämlich die Finanzierung der wissenschaftlichen Forschung durch die [US-]Bundesregierung. Ich erinnere mich, dass ich an einer wissenschaftlichen Konferenz teilnahm, auf der einer der Teilnehmer, der früher bei der National Science Foundation arbeitete, diese Bürokratie als voller Vetternwirtschaft und Politik heftig kritisierte. Niemand widersprach ihm. Man konnte eine Stecknadel fallen hören. Keiner der anderen Wissenschaftler wagte etwas zu sagen, geschweige denn die National Science Foundation zu kritisieren. Die Zentralisierung von Autorität und Finanzierung ist der tödliche Feind der Rede- und Gedankenfreiheit.

Die zunehmende Zentralisierung der medizinischen Industrie hat dazu geführt, dass bestimmte Medikamente für die Behandlung von COVID auf die schwarze Liste gesetzt wurden. Die Medikamente Ivermectin, Hydroxychloroquin und bestimmte andere Medikamente sind weithin als wirksame Therapeutika zur Vorbeugung und Behandlung von COVID anerkannt. Diese Medikamente wurden in vielen Ländern mit großem Erfolg eingesetzt. Es kann behauptet werden, dass Hunderttausende von Amerikanern aufgrund der schwarzen Liste unnötigerweise gestorben sind.

Immer mehr Ärzte sind bei großen Organisationen angestellt, die effektiv von der Bundesbürokratie kontrolliert werden. Sie riskieren ihre Entlassung oder den Entzug ihrer Approbation, wenn sie versuchen, das Leben von Patienten zu retten, indem sie die auf der schwarzen Liste stehenden Medikamente verschreiben. Die Bundesbürokratie ist bestrebt, ihre Befugnisse und ihr Budget zu erweitern und die politischen Interessen der Regierung zu fördern. Diese Interessen haben Vorrang vor der Rettung von Menschenleben. Die Wissenschaft wird der Politik untergeordnet.

H.L. Mencken übertreibt die aktuelle Situation kaum, wenn er schreibt:

„Der gefährlichste Mensch für jede Regierung ist derjenige, der in der Lage ist, die Dinge selbst zu durchdenken, ohne Rücksicht auf den vorherrschenden Aberglauben und die Tabus. Fast zwangsläufig kommt er zu dem Schluss, dass die Regierung, unter der er lebt, unehrlich, wahnsinnig und unerträglich ist…“

Es ist ein bewährter Grundsatz der Justiz, dass selbst der Anschein von Unredlichkeit inakzeptabel ist. In der staatlich finanzierten Wissenschaft ist die Unredlichkeit real, nicht nur ein Anschein. Verschiedene Maßnahmen verhindern, dass die Öffentlichkeit erfährt, was vor sich geht. So wird zum Beispiel das National Center for Atmospheric Research (NCAR) in Boulder, Colorado, eine Brutstätte für die Förderung der globalen Erwärmung, von der Bundesregierung finanziert, aber vertraglich von der University Corporation for Atmospheric Research (UCAR) verwaltet, einer Ansammlung namhafter Universitäten, die diese Einrichtung offensichtlich zu ihrem eigenen Vorteil betreiben. Folglich gelten die Gesetze, die der Öffentlichkeit das Recht geben, zu erfahren, was dort vor sich geht (Informationsfreiheit), nicht.

Einzelne Wissenschaftler sind oft wohlmeinend und ehrlich. Aber sie sind in einem System gefangen, in dem Konformität erzwungen wird. Das System ist nicht so repressiv wie z. B. das kommunistische China. Schließlich sind wir hier in Amerika. Es gibt eine kleine Anzahl offener Abweichler von der globalen Erwärmung, denen es gelingt, ihren Arbeitsplatz zu behalten. Diejenigen, die als Andersdenkende überleben, müssen politisch begabt sein. Sie müssen einen unanfechtbaren Leistungsnachweis erbringen, und es ist hilfreich, wenn sie unabhängig und wohlhabend sind. Viele Andersdenkende sind im Ruhestand und daher weniger anfällig für Einschüchterungen. Die Streichung von Renten, um Menschen zum Schweigen zu bringen, hat sich noch nicht durchgesetzt. Ohne die Unterdrückung Andersdenkender hätte sich die globale Erwärmung nie durchsetzen können.

Wenn ein Klimawissenschaftler vor einer Klasse verkünden würde, dass die globale Erwärmung ein Betrug ist, würde er wahrscheinlich angeprangert und untersucht werden. Vielleicht würden ihn linke Schüler mit Eiern bewerfen oder ihm Eimer mit Wasser über den Kopf kippen. Er könnte als Rassist angeprangert werden. So sieht es mit der akademischen Freiheit an unseren vom Steuerzahler finanzierten Universitäten aus.

Das Paradoxe daran ist, dass unsere wissenschaftlichen Einrichtungen sowohl Senkgruben der Korruption als auch nationale Werte sind. Die Lösung besteht nicht darin, sie zu schließen und das Heer der Gleichstellungsbeauftragten und Verwaltungsangestellten zu zwingen, sich richtige Jobs zu suchen, so verlockend diese Idee auch sein mag. Eine Reform ist notwendig, und ich habe einige Vorschläge.

Die Hochschulen sind zu aufgeblähten Bürokratien geworden, die nur noch um ihrer selbst willen existieren. Die meisten Studenten vergeuden ihre Zeit. Die offensichtliche Lösung ist ein massiver Stellenabbau. Die Verkleinerung sollte in den Amerika-hassenden Teilen des Vorlesungsverzeichnisses beginnen. Dies lässt sich leicht erreichen, indem man die staatliche Unterstützung kürzt und staatliche Unterstützung für Alternativen zur Hochschulausbildung bereitstellt.

Universitäten, die mit Steuergeldern systematischen Rassismus praktizieren, sei es durch Rassenpräferenzen, die Judenquote oder den Ausschluss von Asiaten von einer fairen Behandlung, von Harvard an abwärts, sollten streng zur Rechenschaft gezogen werden. Die Verwalter, die Rassismus ermöglichen, sollten sich nicht hinter dem Schutzschild der von der Universität finanzierten Anwälte verstecken können. Mit anderen Worten, wir müssen das Rassismus-Mem gegen die akademischen Rassisten wenden. Die Verwendung von Bundesmitteln, direkt oder indirekt, zur Förderung von Rassismus sollte ein individuelles Verbrechen sein, nicht ein Unternehmensverbrechen. Das neue Gesetz könnte den Namen Martin Luther King Prevention of Racism Act tragen.

Loyalitätseide sollten für die Empfänger von Bundesgeldern wieder eingeführt werden. Was ist falsch daran, einen Eid auf die Verfassung der Vereinigten Staaten zu schwören? Bundesbedienstete und Soldaten müssen einen Treueeid auf die Verfassung ablegen. Warum müssen Akademiker, die direkt oder indirekt von der Bundesregierung bezahlt werden, nicht dasselbe tun? Ist Amerika verpflichtet, seine eigene Zerstörung zu finanzieren?

Kein Abschluss oder Diplom sollte von staatlich unterstützten Schulen verliehen werden, wenn der Student nicht eine positive Ausbildung in amerikanischen Institutionen und der Geschichte erhalten hat. Als ich vor Jahren an der Universität von Kalifornien studierte, war dies eine Voraussetzung, die inzwischen abgeschafft wurde.

Wissenschaftliche Forschungsgelder könnten von staatlichen Ausschüssen vergeben werden, denen keine Wissenschaftler angehören, die von Bundesforschungsgeldern leben. Ja, das könnte wie das derzeitige System zu politischer Bevorzugung führen, aber zumindest würden die intellektuelle Vielfalt und die Freiheit des Denkens gefördert werden.

Es ist lächerlich zu glauben, dass diese Vorschläge einen Verstoß gegen die akademische Freiheit darstellen. Die akademische Freiheit wurde vor Jahren durch die Forderung ersetzt, dass sich die Fakultät anti-amerikanischen Ideologien anschließen muss.  Keiner dieser Vorschläge hindert antiamerikanische Intellektuelle daran, amerikafeindliche Universitäten zu gründen. Sie müssen es nur ohne Ströme von Bundes- und Staatsgeldern tun, einschließlich Studiendarlehen und Steuerbefreiungen.

Ich schlage keine amerikanische Version der chinesischen Kulturrevolution vor, sondern einfache Reformen, die darauf abzielen, die besseren Teile des Status quo wiederherzustellen, der vor 50 oder 100 Jahren bestand, bevor der Neomarxismus zur vorherrschenden Ideologie in akademischen Einrichtungen wurde.

Norman Rogers is the author of the book: Dumb Energy.

This article was originally published by The American Thinker and is republished with the permission of its author.

Link: https://heartlanddailynews.com/2022/02/the-corruption-of-science-by-money-and-marxism/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE