Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Deutschland zu gefährlich: Vergewaltigte Ukrainerin flüchtet nach Polen

Deutschland zu gefährlich: Vergewaltigte Ukrainerin flüchtet nach Polen

In Düsseldorf soll eine 18-jährige junge Ukrainerin, die gerade erst als Kriegsflüchtling in der Bundesrepublik Zuflucht gefunden hatte, von einem Tunesier und einem Nigerianer gemeinschaftlich vergewaltigt worden sein. Jetzt ist die Frau von Deutschland nach Polen weitergeflüchtet – weil sie sich in Deutschland nicht mehr sicher fühlt.

Von Daniel Matissek

Sie fliehen vor dem Krieg in den vermeintlich sicheren, weltoffenen, friedlichen Westen – nur um hier festzustellen, dass hier eine andere Form von Krieg längst angekommen ist: Immer mehr ukrainische Frauen machen kurz nach ihrer Ankunft in Deutschland unangenehme Erfahrungen mit den besonderen Rechtsverhältnissen, die seit 2015 zugunsten einer afrikanisch-arabisch Problemmigration geschaffen wurden – und die insbesondere Frauen oft zu einer Art Freiwild haben werden lassen: Schon wenige Tage nachdem die Bundesregierung die deutschen Grenzen ohne jede Kontrolle für (tatsächliche und angebliche) Flüchtlinge aus der Ukraine geöffnet hat, kam es jetzt zu dem „interkulturellen Austausch“ der besonderen Art.

Auf Flüchtlings-Hotelschiff brutal vergewaltigt

Die 18-Jährige war gemeinsam mit den beiden 37- und 26-jährigen Tatverdächtigen auf dem Hotelschiff „Oscar Wilde“ in Düsseldorf untergebracht worden, das als Flüchtlingsunterkunft dient. Dort sollen sich beide Männer brutal an ihr vergangen haben. Die Beschuldigten befinden sich derzeit in Untersuchungshaft; wie wenig die Behörden in Deutschland über die Identität ihrer aufgenommenen Schützlinge wissen, zeigt sich daran, dass der Tunesier ursprünglich für einen Iraker gehalten worden war. Beide Männer sollen bizarrerweise ebenfalls im Besitz der ukrainischen Staatsangehörigkeit sein. Das Düsseldorfer Opfer flüchtete inzwischen aus dem „bunten“ Deutschland nach Polen– aus Angst vor weiteren Übergriffen.

Geflüchtete Ukrainerinen als “Freiwild”

Bereits letzte Woche waren junge Ukrainerinnen gleich nach ihrer Ankunft in Berlin belästigt worden; manchen wurde nachgestellt, anderen wurden „Schlafplätze“ gegen sexuelle Gunstbezeigungen offeriert. Laut Augenzeugen handelte es sich bei den aufdringlichen Männern ebenfalls um solche „mit Migrationshintergrund”.

Masseneinwanderung von Ukrainern?

Erneut zeigen sich hier die katastrophalen Folgen einer ungeprüften, ungebremsten und unkontrollierten Masseneinwanderung, bei der Sozialisation und kultureller Hintergrund der sogenannten Geflüchteten und das sich daraus ergebende Konfliktpotential überhaupt nicht berücksichtigt werden. Ironischerweise geschah das Sexualverbrechen in Düsseldorf am selben Tag, als Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) in einem Interview erklärt hatte: „Der allergrößte Teil der Geflüchteten sind Ukrainerinnen und Ukrainer. Menschen aus anderen Staaten, die in der Ukraine schon ein dauerhaftes Aufenthaltsrecht hatten, bringen diesen Status mit. Auch sie müssen kein aufwendiges Asylverfahren durchlaufen“.

“Wir schaffen das” – wieder nicht

Heiko Teggatz, Chef der Bundespolizeigewerkschaft, erklärte zu dem Düsseldorfer Vorgang: „Politik sollte jetzt alles daransetzen, dass sich solche schrecklichen Vergewaltigungsfälle, wie auf dem Hotelboot in Düsseldorf, nicht häufen. Harte und schnelle Bestrafung mit anschließender Abschiebung ist die einzige Sprache, die solche Täter verstehen.“ Er erneuerte auch die Kritik etlicher deutscher Polizeibehörden und der Bundespolizei an der verantwortungslosen erneuten Massenaufnahme unter faktischer Aushebelung jeder Grenzkontrolle: „Schleuserkriminalität, Menschenhandel und Förderung der Prostitution gehören zu einer Kriminalitätsgeografie. Wenn diesen Kriminalitätsgeldern nicht bereits bei der Einreise nach Europa und Deutschland entschieden entgegengetreten wird, werden kriminelle Banden die Notlage der Menschen aus der Ukraine schamlos ausnutzen. Junge Frauen aus der Ukraine stehen im Fokus dieser Kriminellen.“

Frauen aus Ukraine von Menschenhandel bedroht

Ukrainischen Frauen drohen inzwischen nicht allein Vergewaltigungen: Oliver Malchow, Bundesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei, warnte davor, dass sie auch zum Opfer von Menschenhändlern werden könnten: „Diese Taten gehen vorrangig von osteuropäischen Kriminellen aus. Sie sprechen gezielt Frauen an Bahnhöfen größerer Städte, aber auch in Grenznähe an.“ Dabei ginge es um die illegale Beschäftigung in der Prostitution, aber auch in der Altenpflege oder als Reinigungskräfte.

Kontrollverlust wie 2015 verhindern

Für Bundesinnenministerin Faeser dürfte all dies nichts Neues sein. Frühzeitig war sie von den ihr unterstehenden Behörden davor gewarnt worden, dass im Windschatten der Ukraine-Krise weitere Migrationsströme nach Deutschland drohen. Vergangenen Freitag hatte auch Teggatz in einem ausführlichen Interview bereits eindringlich auf die zahlreichen Versäumnisse der deutschen Migrationspolitik hingewiesen, die nichts aus dem Kontrollverlust von 2015 gelernt habe. Dabei hatte er insbesondere „stationäre Grenzkontrollen“ gefordert, bei denen „der jeweilige Mitgliedstaat der EU“ anmelde, „dass die Ein- und Ausreise nur über bestimmte Grenzübergänge erfolgen kann.“ Nur so könne die Bundespolizei „die Flüchtlingsströme kanalisieren und nahezu lückenlos kontrollieren, wer zu uns ins Land kommt.“

Teggatz wies auch Faesers haltlose Behauptung zurück, Menschen aus anderen Staaten, die in der Ukraine über ein dauerhaftes Aufenthaltsrecht verfügten, müssten in Deutschland kein aufwendiges Asylverfahren durchlaufen. Da liege „die Frau Ministerin falsch. Wenn beispielsweise ein Iraker in Kiew studiert, berechtigt sein ukrainischer Aufenthaltstitel ihn nicht, den Schengen-Raum zu betreten. Dazu brauchte es einen gesonderten Sichtvermerk.“

Großer Teil der Flüchtlinge ohne ukrainische Staatsangehörigkeit

Ähnlich verfuhr er mit Faesers Aussage, der „allergrößte Teil der Geflüchteten“ seien Ukrainer und Ukrainerinnen: „Ein großer Anteil, der aus der Ukraine Geflüchteten besitzt keine ukrainische Staatsangehörigkeit. Es handelt sich um Drittstaatsbürger aus Regionen außerhalb der EU mit einem Aufenthaltstitel für die Ukraine. Diese Menschen müssen eigentlich das Asylverfahren einschließlich Identitätsfeststellung durchlaufen.“

Der Innenministerin waren die Probleme und Unzulänglichkeiten der von ihr verfochtenen Politik also von Anfang an bekannt. Nun haben sie ihr erstes (bekanntes) Opfer gefordert. Es wird leider gewiss nicht das letzte bleiben.

Gerhard Schröder gibt Ehrenbürgerwürde von Hannover zurück

Von KEWIL | Gerhard Schröder zeigt Charakter. Schon seit Wochen wird der SPD-Altkanzler auch von den Charakterlumpen seiner eigenen Partei unverschämt zur Aufkündigung seiner Freundschaft mit Putin gedrängt und mit Parteiausschluss bedroht, nur weil er seine Meinung nicht ändert und eine langjährige Beziehung nicht dem Zeitgeist opfert. „Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, Ihr Schreiben vom 11. […]

Düsseldorf: Ukrainerin (18) von Migranten vergewaltigt

Sie suchte Schutz in Deutschland und wurde von Migranten vergewaltigt: Das Verbrechen geschah laut „Bild“ bereits am 6. März auf dem Hotelschiff „Oscar Wilde“ in Düsseldorf, das derzeit als Unterkunft genutzt wird. Bei dem Opfer handele es sich um eine junge Frau (18) aus der Ukraine. Die Täter im Alter von 26 bzw. 37 Jahren stammten dem Bericht zufolge aus dem Irak und aus Nigeria. Beide sollen ukrainische Pässe gehabt haben. 

Wie verlautet, haben Polizei und Staatsanwaltschaft Ermittlungen wegen des „Verdachts der Vergewaltigung“ aufgenommen. Auch soll geklärt werden, wie die „Flüchtlinge“ an die ukrainischen Pässe gelangten. Neben zahlenden Hotelgästen sollen zum Zeitpunkt der Tat am 6. März insgesamt etwa 25 Personen auf dem Hotelschiff gewohnt haben. Die mutmaßlichen Täter befinden sich in Untersuchungshaft. 

Die Bundespolizei hat wiederholt vor Übergriffen auf geflüchtete Frauen aus der Ukraine gewarnt.

Kernkraftwerke bieten erhebliche Reserven für den Winter 2022/23

Kernkraftwerke bieten erhebliche Reserven für den Winter 2022/23

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von Rainer Klute

Eine »grün motivierte, ideologische Farce« nennt die Nuklearia das Ergebnis der von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck im ZDF-Morgenmagazin versprochenen »unideologischen« Prüfung, ob eine Laufzeitverlängerung der Kernkraftwerke möglich und sinnvoll sei. Anders als Bundeswirtschafts- und -umweltministerium behaupten, bieten die Kernkraftwerke für den Winter 2022/23 sehr wohl noch erhebliche Leistungsreserven. Die sollte Deutschland nicht leichtfertig aus der Hand geben. Die Nuklearia fordert den Weiterbetrieb der laufenden Anlagen und die Reaktivierung der zum Jahresende 2021 abgeschalteten Kernkraftwerke. Die technischen und personellen Herausforderungen der Laufzeitverlängerungen sind mit moderatem Aufwand zu bewältigen.

Inkompetente Prüfung ohne Expertenrat

»Die Ministerien haben überhaupt nicht richtig geprüft. Sie haben eine Abwägungssimulation durchgeführt, deren Ergebnis ein Papier war, dessen Inhalt bereits vorher feststand. Grüne Ideologie geht ihnen offenbar vor Versorgungssicherheit. Aber wenn wir von Versorgungssicherheit sprechen, dann geht es um Menschenleben. Eine »Analyse« wie diese ist völlig unverantwortlich, zumal keine Fachleute einbezogen wurden«, ärgert sich Nuklearia-Vorsitzender Rainer Klute. »Manche Annahmen der Ministerien sind nachweislich falsch und führen daher zu falschen Schlussfolgerungen. Hätten die Autoren die Fachleute in den Ministerien und in den zuständigen Fachgremien befragt, wäre ihnen das nicht passiert.«

Brennelemente enthalten noch erhebliche Energiereserven für 2023

Ein Weiterbetrieb der drei noch laufenden Kernkraftwerke brächte für den Winter 2022/23 keine zusätzlichen Strommengen, meinen die unter grüner Leitung stehenden Ministerien in einem knappen viereinhalbseitigenPrüfvermerk, den sie am 8. März 2022 vorlegten. Demnach stünden frühestens ab Herbst 2023 wieder frische Brennelemente zur Verfügung. Ab Januar 2023 könnten die Kernkraftwerke nichts zusätzlich beitragen.

Doch das trifft nicht zu. Richtig ist, dass die derzeit eingesetzten Brennelemente für einen Volllastbetrieb bis zum Jahresende 2022 vorgesehen und berechnet sind. Doch anders als von den Ministerien vermutet, sind sie dann nicht erschöpft. Vielmehr verfügen die sogenannten »abgebrannten« Brennelemente noch über erhebliche Leistungsreserven. Diese lassen sich auch über den derzeit vorgesehenen Abschalttermin 31. Dezember 2022 hinaus nutzen. Sie können signifikant zur Versorgungssicherheit beitragen. »Mit diesen ›abgebrannten‹ Brennelementen lässt sich noch so viel Strom zusätzlich erzeugen, wie ein großes Gaskraftwerk in zweieinhalb Jahren Volllastbetrieb liefert. Für den Winter 2022/23 und auch darüber hinaus ist also noch eine Menge Energie da. Erst danach sind frische Brennelemente nötig«, erläutert Klute. Er fordert eine schnelle Entscheidung: »Je früher die Brennelemente bestellt werden, desto früher sind sie da.«

Insgesamt lassen sich die Punkte, die Bundesumwelt- und -wirtschaftsministerium als mögliche Hintergrundgründe sehen, in technische, rechtliche und wirtschaftliche Aspekte einteilen.

Periodische Sicherheitsüberprüfung

Zur sicherheitstechnischen Bewertung der Kernkraftwerke beteuert der Prüfvermerk von Bundesumweltministerium (BMUV) und Bundeswirtschaftsministerium (BMWK) zwar, dass sich die noch laufenden Anlagen »… in einem vollständig genehmigten und überwachten Zustand [befinden]. Sie sind sicherheitstechnisch grundsätzlich auf einem hohen Niveau.« Allerdings fanden 2019 in Anbetracht des sich nahenden Atomausstiegs die zehnjährlichen periodischen Sicherheitsüberprüfungen (PSÜ) nicht mehr statt. Diese PSÜ ziehen sich laut Prüfbericht über Jahre hin. Man könnte also meinen, die Kraftwerke stünden in diesem Zeitraum nicht zur Stromerzeugung zur Verfügung.

Tatsächlich aber handelt es sich bei einer PSÜ zu einem Teil um Schreibtischarbeit, zum anderen Teil um Überprüfungen, die während des laufenden Betriebs erledigt werden. Ulrich Waas, Diplom-Physiker und ehemaliges Mitglied der Reaktorsicherheitskommission, erläutert das von ihm mitentwickelte Konzept der Sicherheitsüberprüfungen in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vom 13. März 2022. Bei der letzten PSÜ im Jahr 2009 habe man für alle drei in Frage kommenden Anlagen zusammen rund 1.500 Arbeitsstunden gebraucht. Je nachdem, wie viel Personal man darauf ansetze, lasse sich das in ein paar Monaten bewältigen.

Zusätzliche Leistungsreserven durch Streckbetrieb nutzen

Was die Verfügbarkeit von Kernbrennstoff betrifft, argumentiert der Prüfbericht, dass eine zeitnahe Beschaffung frischer Brennelementen nicht möglich sei. Die Anlagen stünden nach dem 31. Dezember 2022 ohne Brennstoff da. Man könne zwar im Sommer 2022 die Kernkraftwerke mit verminderter Leistung fahren, so dass sie auch über den 31. Dezember 2022 hinaus noch für eine gewisse Zeit Strom liefern könnten. Insgesamt würde damit aber nicht mehr Strom produziert, bringe also nichts.

Doch diese Darstellung von BMUV und BMWK ist falsch. Vielmehr enthalten die Brennelemente noch erhebliche Leistungsreserven, die sich nutzen lassen. Dazu muss man wissen, dass beim jährlichen Brennelementwechsel keineswegs sämtliche Brennelemente ausgetauscht werden, sondern nur die ältesten, die schon seit vier oder fünf Jahre im Reaktorkern stehen.

Das ist ähnlich wie in der Grundschule: Zum Schuljahreswechsel werden nicht sämtliche Schüler gegen neue ausgetauscht. Vielmehr verlassen nur diejenigen Schüler die Schule, die dort schon vier Jahre hinter sich haben. Dafür rücken dann neue Erstklässler nach. Der eine oder andere bleibt auch fünf Jahre in der Grundschule.

Nur ein kleiner Teil der Brennelemente wird ausgetauscht

Nach einem Brennelementwechsel befinden sich daher unterschiedlich stark verbrauchte Brennelemente im Kern: Neben den frischen finden sich solche, die schon ein, zwei, drei oder sogar vier Jahre hinter sich haben.

Im Hinblick auf den Atomausstieg haben die Betreiber der Kernkraftwerke jedoch keine frischen Brennelemente mehr bestellt. Die aktuell vorhandenen Reaktorkerne sind so berechnet, dass die Anlagen damit noch bis zum Jahresende mit voller Leistung fahren können. Danach sind die ältesten Brennelemente am weitesten »heruntergebrannt«. Die übrigen Brennelemente enthalten aber noch erhebliche Reserven.

Und an diesem Punkt irren Bundeswirtschafts- und -umweltministerium! Denn diese Reserven lassen sich nutzen. Sie können im Winter 2022/23 erheblich zur Stromversorgung beitragen. Zwar ist der übliche Brennelementwechsel mangels frischer Brennelemente nicht möglich, man kann aber die Anlage noch eine Zeitlang mit den vorhandenen Brennelementen einfach weiterlaufen lassen. Auf diese Weise ist zwar kein Volllastbetrieb mehr möglich, aber die Kraftwerke können mindestens 90 Tage lang mit leicht fallender Leistung Strom produzieren. Dieser sogenannte Streckbetrieb schließt sich nahtlos an den Volllastbetrieb an.

Anschließend lassen sich weitere Reserven mobilisieren: Man fährt den Reaktor herunter, öffnet den Reaktordeckel und ordnet die Brennelemente, die schachbrettartig im Kern stehen, etwas anders an. Vielleicht tauscht man auch einige Brennelemente der vierten oder fünften Standzeit gegen noch gute, bereits gebrauchte Brennelemente aus dem Nasslager aus.

Kernkraftwerke können im Winter 2022/23 wesentliche Beiträge liefern

Mit dieser neuen Anordnung der Brennelemente ist sogar wieder ein Volllastbetrieb möglich, jedenfalls für weitere 40 bis 60 Tage. Daran schließt sich erneut ein Streckbetrieb über 80 bis 90 Tage an. Insgesamt sind also sieben bis acht Monate zusätzlicher Betrieb ohne frische Brennelemente möglich.

Im Winter 2022/23 können die drei Kernkraftwerke jedenfalls wesentliche Beiträge liefern. Im ersten Streckbetrieb, also ab Beginn des Jahres 2023, können die Anlagen insgesamt rund 7,5 Terawattstunden (TWh) Strom zusätzlich liefern, also 7,5 Milliarden Kilowattstunden. In der Phase nach der Umgruppierung der Brennelemente kommen weitere 4,5 bis 6 TWh hinzu. Im zweiten Streckbetrieb sind es dann noch einmal 7 bis 7,5 TWh. In Summe lassen sich so 19 bis 21 TWh oder mehr zusätzlich an Strom erzeugen, ohne dass ein einziges neues Brennelement notwendig wäre.

Laut International Energy Agency (IEA) sparen 70 TWh Strom aus CO₂-armen Quellen wie Kernenergie 13 Milliarden Kubikmeter Erdgas ein. Die 19 bis 21 TWh Stromproduktion aus alten Brennelementen bringen also eine Ersparnis von 3,5 bis 3,9 Milliarden Kubikmetern Erdgas, die nicht aus Russland importiert werden müssen oder für andere Zwecke zur Verfügung stehen.

Wie viel wäre der zusätzlich produzierte Strom wert? Die Futures für Grundlaststrom im ersten Quartal 2023 liegen derzeit bei rund 150 Euro pro MWh. Die 19 bis 21 TWh brächten also einen Erlös von rund 3 Milliarden Euro.

Neue Brennelemente brauchen Zeit

Während sich mit dem Streckbetrieb die Zeit bis Juli oder August 2023 überbrücken ließe, müssten die Betreiber möglichst bald neue Brennelemente bestellen. Passende Brennelemente hat der Hersteller nämlich nicht einfach auf Lager, sondern fertigt sie für den jeweiligen Reaktortyp nur individuell auf Bestellung. Das dauert normalerweise etwa 18 Monate. Würden jetzt neue Brennelement bestellt, könnten die Betreiber im September 2023 den regulären Brennelementwechsel nachholen. Die Kernkraftwerke hätten also nur eine kurze Stillstandszeit. Möglicherweise lässt sich die Fertigung der Brennelemente auch priorisieren und etwas beschleunigen. Das benötigte angereicherte Uran für die neuen Brennelemente kann zum Beispiel aus den LEU-Vorräten der IAEA-Kernbrennstoffbank innerhalb kurzer Zeit abgerufen werden.

Betriebspersonal ist verfügbar

Nachfragen bei den Betreibern ergaben, dass das Betriebspersonal hochmotiviert ist, ihre Anlagen weiter zu betreiben. Viele würden sogar auf ihren vorzeitigen Ruhestand verzichten, wenn sie dafür die Gelegenheit hätten, »ihre« Anlage weiterbetreiben zu können. Die Verschrottung voll funktionsfähiger Kraftwerke ist in ihren Augen ein Unding.

Ersatzteile

BMUV und BMWK sehen als weiteres Problem, dass die Ersatzteilbevorratung abgebaut worden sei und bezweifelt, dass ausreichend Ersatzteile für das Sicherheitssystem und für betriebliche Systeme vorhanden seien. Hier haben sich in der Tat einige Zulieferer zurückgezogen. Andererseits sind weltweit rund 440 Kernreaktorblöcke in Betrieb, die alle mit ausreichend Ersatzteilen versorgt werden müssen und versorgt werden. Laut Ulrich Waas ist die Technik in den deutschen Anlagen nicht derart einzigartig, dass keine anderen Zulieferbetriebe einspringen könnten.

Änderung des Atomgesetzes nötig

Grundsätzlich gilt für die Kernkraftwerke in Deutschland gemäß § 7 Absatz 1a Atomgesetz (AtG) eine Laufzeitbeschränkung. Um eine Laufzeitverlängerung zu ermöglichen, müsste der entsprechende Absatz gestrichen werden. Eine solche Gesetzesänderung müsste der Bundestag beschließen. BMUV und BMWK sehen das Risiko, dass Verfassungsbeschwerden eine solche Gesetzesänderung stoppen könnten. Dies ist jedoch nur dann möglich, wenn sie ganz offensichtlich ihre Ziele verfehlen würde. Das ist hier aber nicht der Fall, zumal die Kernkraftwerke nicht nur zur Versorgungssicherheit beitragen, sondern auch zum Klimaschutz. Ohnehin verfügt der Bundesgesetzgeber aufgrund seiner Einschätzungsprärogative über einen weiten Entscheidungsspielraum.

Der Prüfbericht der Ministerien argumentiert zudem, dass eine Laufzeitverlängerung eine aufwendige Umweltverträglichkeitsprüfung erfordern würde und es fraglich sei, dass die Anlagen, insbesondere die zum 31. Dezember 2021 vom Netz gegangen Kraftwerke, eine solche Umweltverträglichkeitsprüfung bestehen würden. Eine entsprechende Gesetzesänderung könne bereits im Eilverfahren durch das Bundesverfassungsgericht aufgehoben werden.

Risiken der Laufzeitverlängerung gegen Risiken der Energiekrise abwägen

Allerdings gab es im Jahre 2010 bereits eine Laufzeitverlängerung, deren Entscheidungsprozess einer formalen Güterabwägung unterlag. Die Bundesregierung hatte damals die Risiken einer Laufzeitverlängerung einerseits gegen den Nutzen einer zuverlässigen und klimaschonenden Energieversorgung andererseits abgewogen. Ergebnis dieser Abwägung war, dass das Verhältnis von Risiko und Nutzen eine Laufzeitverlängerung rechtfertigten.

Angesichts der aktuellen Energiekrise, die eine erhebliche Gefährdung der Versorgungssicherheit in Deutschland darstellt – ein flächendeckender Stromausfall hätte katastrophale Auswirkungen zur Folge – ist nicht zu erwarten, dass das Bundesverfassungsgericht den Ermessensspielraum des Gesetzgebers beschneiden würde.

Während die derzeit laufenden Kernkraftwerke Emsland, Isar 2 und Neckarwestheim 2 über gültige Berechtigungen zum Leistungsbetrieb verfügen, sind diese für die zuletzt abgeschalteten Anlagen Brokdorf, Grohnde und Gundremmingen C erloschen. Sie müssten neu beantragt werden. Dazu wäre nachzuweisen, dass die Anlagen dem Regelwerk »Sicherheitsanforderungen an Kernkraftwerke« (SiAnf, Fassung von 2015) entsprechen. Von einem »EPR-Standard«, den BMWK und BMUV erwähnen, kann keine Rede sein.

Wirtschaftliche Aspekte

Wie oben bereits dargestellt, sind die technischen und personellen Herausforderungen der Laufzeitverlängerungen mit moderatem Aufwand zu bewältigen. Das wiederum bedeutet, dass sich die Kosten für diesen Aufwand in Grenzen halten werden.

Andererseits dürfte sich der produzierte Strom zu deutlich höheren Preisen als in der Vergangenheit verkaufen lassen. Ein Weiterbetrieb der Kernkraftwerke sollte also eine hochprofitable Angelegenheit sein.

Kernkraftwerke drücken den Strompreis

Für den Strommarkt wäre es eine Win-Win-Situation, von der auch die Endverbraucher profitieren. Denn Kernkraftwerke zählen zu denjenigen Kraftwerken, die sehr günstig Strom erzeugen. Wenn sie laufen, können teurere Kraftwerke heruntergefahren werden, die sonst zur Deckung des Gesamtbedarfs nötig wären. Das sind meist Erdgas- oder Steinkohlekraftwerke. Das teuerste Kraftwerk bestimmt immer den Börsenpreis des Stroms, den sämtliche Kraftwerke erhalten. Wenn also teure Kraftwerke nicht laufen müssen, weil die Kernkraftwerke billigeren Strom liefern, kommt dies den Kunden aller Kraftwerke zugute.

Der Prüfbericht der Ministerien weist auch auf zusätzlich anfallende Kosten für die Entsorgung der zusätzlich anfallenden radioaktiven Abfälle hin, außerdem auf die zu verlängernden Versicherungspolicen für die Kernkraftwerke. Diese könnten die Wirtschaftlichkeit in Frage stellen, meinen BMWK und BMUV. Allerdings sind diese Einwände nicht wirklich nachvollziehbar. Diese Versicherungsprämien sind erstens vergleichsweise gering und würden zweitens bei einer Laufzeitverlängerung nicht deutlich steigen.

Die zusätzlich anfallenden Mengen an abgebrannten Brennelementen betragen 30 Tonnen pro Reaktor und Jahr. Gemessen am Gesamtbestand von 10.500 Tonnen hochradioaktiver Abfälle aus Brennelementen ist das relativ wenig. Selbst ein Weiterbetrieb von zehn Jahren würde also weniger als 9 Prozent an zusätzlicher Masse an radioaktiven Abfällen erzeugen.

Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die im Prüfbericht vom Bundesumweltministerium und Bundeswirtschaftsministerium vorgebrachten Argumente gegen eine Laufzeitverlängerung nicht überzeugen.

Die technischen und personellen Anforderungen an eine Laufzeitverlängerung stellen gewisse Hürden dar, die sich aber überwinden lassen. Die Wirtschaftlichkeit steht ohnehin außer Frage. Der Gesetzgeber hat es in der Hand, die rechtlichen Voraussetzungen zu schaffen.

Eine Laufzeitverlängerung der deutschen Kernkraftwerke ist daher vor allem eine politische Frage, keine technische, wirtschaftliche oder rechtliche. Wenn die Bundesregierung den politischen Weg für eine Laufzeitverlängerung frei macht, dann lässt sich diese auch umsetzen.

Quellen

„ID Austria“: Totale Kontrolle, gläserner Mensch und Sozialkredit-System kommen

„ID Austria“: Totale Kontrolle, gläserner Mensch und Sozialkredit-System kommen

Heimlich, still und leise wird in Österreich der Grundstein für die Totalüberwachung und den gläsernen Menschen gelegt. Im Sommer soll nämlich die über viele Jahre genutzte digitale Handysignatur durch die „ID Austria“ ersetzt werden, kündigte Digitalisierungsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) mittels Presseaussendung an. Die Dystopie einer berührungslosen Zukunft, wie sie Naomi Klein vorhersagte (Wochenblick berichtete), rückt immer schneller immer näher. Seitens der FPÖ rechnet man nach den Erlebnissen u.a. mit dem „Kaufhaus Österreich“ wohl mit dem nächsten Bauchfleck der Ministerin und übt scharfe Kritik am Vorhaben.

Gläserner Mensch und totale Kontrolle mittels Sozialkredit-Systems

Die „ID Austria“ soll eine „Weiterentwicklung“ der Handysignatur sein und wird damit beworben, dass sie eine Erweiterung der digitalen Nutzungsmöglichkeiten mit sich bringe. Derzeit arbeitet man an einer Ausweisplattform, die digitale Ausweise, wie etwa den Führerschein am Mobiltelefon, verfügbar machen sollen.

Die “Erweiterung der Nutzungsmöglichkeiten” besteht allerdings vor allem von Seiten des Regimes. Denn die derzeit angebotenen “Services” könnten jederzeit beliebig ausgebaut und um weitere Daten (z.B. Impfstatus und andere Gesundheitsdaten, Kontodaten, Internetverhalten und besuchte Webseiten etc.) ergänzt werden. Es ist also ein riesiger Schritt zum gläsernen Bürger unter totaler Kontrolle und könnte auch als Basis für ein Sozialkredit-System genutzt werden.

Ziel ist eindeutige Online-Identität

Zugang zu dieser Ausweisplattform bekommt man ausschließlich mit der „ID Austria“, verwendbar soll diese dann europaweit sein! „Damit stehen den Nutzerinnen und Nutzern nicht nur die zahlreichen Online-Services in Österreich, sondern auch unzählige Anwendungen in ganz Europa zur Verfügung“, erklärte Schramböck. „In Zukunft kann somit bequem die ‚ID Austria‘ verwendet werden, um ein sicheres Login vorzunehmen und die eigene Identität eindeutig online nachzuweisen“, deutet die ÖVP-Ministerin bereits an, in welche Richtung es künftig gehen könnte, wenn man beispielsweise den Kampf gegen “Falschinformationen” vorschieben würde: keine Internetnutzung ohne vorherigen Identitätsnachweis! Aber das ist natürlich nur eine krude Verschwörungstheorie… – die allerdings bereits bei Facebook Anwendung findet.

Pilotphase bis zum Sommer

Das Projekt „ID Austria“ befindet sich momentan noch in der Pilotphase. Bei rund 430 Behörden (Passbehörden, Landespolizeidirektionen und österreichische Botschaften) kann man sich derzeit über „ID Austria“ registrieren. In Österreich nutzen drei Millionen Menschen derzeit die Handysignatur – also knapp 40 Prozent der Bevölkerung ab 14 Jahren. Geht die „ID Austria“ in Vollbetrieb, soll ein Umstieg über einen einfachen Onlineprozess möglich sein. Das gilt allerdings nur für jene, die sich die Handysignatur bei einem Amt besorgt haben. Wer das bei der Post oder A1 gemacht hat, kommt für den Umstieg nicht am persönlichen “Besuch” vorbei.

FPÖ-Deimek ortet nächste “Spitzenleistung” der ÖVP-Ministerin

Scharfe Worte der Kritik am Vorhaben der ÖVP-Digitalisierungsministerin Schramböck äußerte der FPÖ-NAbg. DI Gerhard Deimek in einer Presseaussendung. Für ihn reiht sich die “ID Austria” nahtlos in vorangegangene „Spitzenleistungen“ der Ministerin ein, die er folgendermaßen festhielt: „Nach ‚Kaufhaus Österreich‘, über das man Lamas statt Schuhe bekam, geografischen Schwächen – man erinnere sich an das Land Afrika, gefolgt vom Zahlschein nach Russland, um die SWIFT-Sperre zu umgehen, gibt es nun im ‚Wunderland‘ der Ministerin bald einen neuen digitalen Ausweis“, ließ der freiheitliche Sprecher für Forschung, Innovation und Digitalisierung einige Peinlichkeiten Schramböcks Revue passieren.

Deimek: “Ist nur zu hoffen, dass keine ÖVP-nahe Firma dieses Projekt leitet“

Auch bei diesem „Leuchtturmprojekt von Schramböck“ zeichne sich ab, dass „das Licht recht schnell ausgehen wird“. Denn die „ID Austria“ soll die „eigentlich bestens funktionierende Handy-Signatur ablösen“, fährt Deimek fort und meint, dass das Chaos damit bereits vorprogrammiert sei. „Als Draufgabe müssen all jene Bürger, die ihre Handy-Signatur via Post oder A1 organisiert haben, zu einer Registrierungsbehörde laufen, um dort einen Pin-Code vorzulesen“, kritisiert Deimek, dass der Umstieg doch nicht für alle einfach online vorzunehmen ist und schickt hinterher: „Es ist nur zu hoffen, dass keine ÖVP-nahe Firma unter der Aufsicht von Ministerin Schramböck dieses Projekt leitet“.

Ewiges Fluchtziel Deutschland – und die Folgen

Gruppenvergewaltigung (Symbolbild:Shutterstock)

Der Fall der in Düsseldorf von einem Nigerianer und einem (zunächst für einen Iraker gehaltenen) Tunesier vergewaltigten 18-jährigen Ukrainerin hatte gestern für großes Aufsehen gesorgt. Die junge Frau war auf einem zum Flüchtlingswohnheim umfunktionierten Hotelschiff missbraucht worden. Während das Opfer inzwischen aus dem buntbereicherten, weltoffenen besten Deutschland aller Zeiten Richtung Polen weiterflüchtete, kam heraus, dass beide mutmaßliche Täter selbst „ukrainische Staatsangehörige“ sind. Der Fall rückt den Blick auf ein Problem, das seit Beginn des Ukraine-Russland-Konflikts zunehmend zum Ärgernis wird:  Denn die amtierende linksradikale Bundesinnenministerin Nancy Faeser hat bereits jetzt dafür gesorgt, dass Deutschland keinerlei Überblick mehr darüber hat, wer da alles als sogenannte „Ukraine-Flüchtlinge” ins Land strömt.

Zum einen sagte Faeser per Blankoscheck die Aufnahme sämtlicher Flüchtlinge – oder besser: Ankömmlinge aus der Ukraine zu, unabhängig von deren Pass: „Wir wollen Leben retten. Das hängt nicht vom Pass ab”, erklärte sie im Brustton pseudomoralischen Hochmuts, der die deutsche Migrationspolitik seit der Katastrophe von 2015 dominiert.

Der allergrößte Teil der Geflüchteten sind Ukrainerinnen und Ukrainer. Menschen aus anderen Staaten, die in der Ukraine schon ein dauerhaftes Aufenthaltsrecht hatten, bringen diesen Status mit. Auch sie müssen kein aufwendiges Asylverfahren durchlaufen”, dekretierte die Ministerin. Andererseits bügelte sie im gleichen Duktus die bereits letzte Woche  von der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) geforderten regulären Kontrollen an den deutschen Grenzen zu Polen und Tschechien ab: „Es geht um Krieg in Europa, um Kriegsflüchtlinge. Das ist eine völlig andere Situation als 2015.

Ideologische verbohrt und pflichtvergessen

Zur Überraschung derer, die ukrainischen Flüchtlingen Wohnraum oder sonstige Hilfe zur Verfügung stellen wollen, kommen nun also „Flüchtlinge mit Ukraine-Bezug”, die in Wahrheit aus sicheren Drittstaaten oder von woher auch immer stammen. Faeser war bereits frühzeitig davor gewarnt worden, dass weitere Migrationsströme im Windschatten der Ukraine-Krise nach Deutschland drohen. Dabei handelt es sich größtenteils um jene Migranten aus Weißrussland, die bereits im vergangenen Jahr über Polen die Einreise in die EU – und damit vor allem nach Deutschland- erzwingen wollten. Da sie vom polnischen Grenzschutz daran gehindert wurden, wandern sie nun weiter in die Ukraine – und gelangen so, Faesers ideologischer Verbohrtheit und Pflichtvergessenheit sei Dank, nun doch noch ins gelobte Land.

Und um den Irrsinn perfekt zu machen, soll auch noch Russen der unkontrollierte Zuzug nach Deutschland ermöglicht werden. Dies soll vornehmlich für Gegner von Wladimir Putin gelten. SPD-Menschenrechtsexperte Frank Schwabe erwartet, dass „sowohl Deserteure als auch Journalisten und Menschenrechtsaktivistenaus Russland bald leichterumfassenden Schutz“ in Deutschland bekommen. Nie war es leichter, sich unter Vorschützung simpelster Triggerbegriffe, auf einseitige Behauptungen hin, Zugang in die deutschen Sozialsysteme zu erschleichen. Somit muss man nicht nur mit Sicherheit davon ausgehen, dass die Ukraine zum Paradies für Menschenhändler, sondern auch zum Einfallstor für alle Arten von Wirtschaftsflüchtlingen, Glücksrittern, Kriminellen und Terroristen wird. Zudem können sowohl Putin als auch der weißrussische Diktator Alexander Lukaschenko nach Belieben eine weitere Massenmigration nach Europa als Waffe forcieren – und dabei auch noch etliche ihrer Gegner loswerden.

Deutschland ist in keiner Weise vorbereitet

Aber auch den wirklichen Flüchtlingen aus der Ukraine droht zusätzliche Gefahr: Oliver Malchow, Bundesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei, warnte bereits vor der Düsseldorfer Vergewaltigung davor, dass ukrainische Frauen zum Opfer von Menschenhändlern werden könnten: „Diese Taten gehen vorrangig von osteuropäischen Kriminellen aus. Sie sprechen gezielt Frauen an Bahnhöfen größerer Städte, aber auch in Grenznähe an.“ Dabei ging es um die illegale Beschäftigung in der Prostitution, aber auch in der Altenpflege oder als Reinigungskräfte. Inzwischen beharrt der Vorsitzende der Gewerkschaft der Bundespolizei, Heiko Teggatz, auf der Durchführung von Grenzkontrollen. Trotz der Sachlichkeit seiner Aussagen schwingt eine unüberhörbare Geringschätzung für seine Dienstherrin Faeser mit: Deutschland sei „nicht vorbereitet… Wir haben aus den Fehlern des Jahres 2015 und dem damaligen Umgang mit unübersichtlichen Flüchtlingsströmen nichts gelernt”, so Teggatz.

Nur durch „stationäre Grenzkontrollen”, bei denen (im Gegensatz zu regulären Grenzkontrollen), der jeweilige Mitgliedstaat der EU anmeldet, dass die Ein- und Ausreise nur über bestimmte Grenzübergänge erfolgen könne, könne die Bundespolizei „die Flüchtlingsströme kanalisieren und nahezu lückenlos kontrollieren, wer zu uns ins Land kommt”. Man müsse sich Klarheit verschaffen, „ob die geflüchteten Menschen bereits durch Mitgliedstaaten der EU wie Polen, Rumänien, Ungarn registriert worden sind.” Solange dies nicht gegeben sei, blieben nur Stichprobenkontrollen. Dabei würden Menschen, die „augenscheinlich vermutlich nicht aus einem EU- Staat stammen, werden mit einer höheren Wahrscheinlichkeit kontrolliert.“ Dies trage der Bundespolizei jedoch prompt den falschen Vorwurf ein, Racial Profiling zu betreiben. Deshalb sehe sie sich auch Angriffen von sogenannten Aktivisten ausgesetzt.

Faesers Ahnungslosigkeit

Faesers haltlose Behauptung, der „allergrößte Teil der Geflüchteten“ seien tatsächlich Ukrainer und Ukrainerinnen, weist Teggatz zurück: „Ein großer Anteil der aus der Ukraine Geflüchteten” besäße eben gerade keine ukrainische Staatsangehörigkeit. Es handele sich um Drittstaatsbürger aus Regionen außerhalb der EU mit maximal einem Aufenthaltstitel für die Ukraine, wenn überhaupt: „Diese Menschen müssen eigentlich das Asylverfahren einschließlich Identitätsfeststellung durchlaufen.” Ähnlich begegnet er Faesers Aussage, Menschen aus anderen Staaten, die in der Ukraine über ein dauerhaftes Aufenthaltsrecht verfügten, müssten in Deutschland kein aufwendiges Asylverfahren durchlaufen. Da liege die Ministerin falsch: Wenn beispielsweise ein Iraker in Kiew studiere, berechtige sein ukrainischer Aufenthaltstitel ihn keineswegs, den Schengen-Raum zu betreten. Dazu brauchte es einen „gesonderten Sichtvermerk”, so Teggatz.

Da die Bundespolizei alle verfügbaren Kräfte an die Grenzen nach Polen, Österreich und Tschechien verlegt habe, gebe es derzeit keine Möglichkeit, die Polizeien der Bundesländer zu unterstützen. An den Grenzen herrsche eine hochdramatische Situation, die „enorme Kräfte“ binde. Deutschland befände sich „nach wie vor im Kontrollverlust”: Bisher seien knapp 1,5 Millionen Überstunden angefallen – „bei steigender Tendenz”. Fazit: Die Innenministerin hat also nicht nur keinerlei Überblick über die tatsächlichen Migrationszahlen – sondern sie strebt auch gar keine solche Detailkenntnis an. Faesers Weigerung, auf die Warnungen und Empfehlungen ihrer eigenen Behörden einzugehen, sorgt nicht nur für eine zusätzliche Verschärfung der ohnehin schon bis zum Äußersten gespannten Sicherheitslage in Deutschland und für weitere ungezügelte Zuwanderung in das kollabierende deutsche Sozialsystem; sie trägt auch noch zur Gefährdung wirklich Schutzbedürftiger bei, indem sie sie Kriminellen wehrlos ausliefert.

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Im Gespräch: Thomas Röper (“Inside Corona – Die Pandemie, das Netzwerk & die Hintermänner”)

Der in Sankt Petersburg lebende investigative Journalist Thomas Röper hat zusammen mit einem anonymen Autor, den er Mister X nennt, das aktuell wohl wichtigste Buch in der Corona-Pandemie geschrieben: „Inside Corona“.

Röper und sein Co-Autor können in diesem Buch die verfilzten Netzwerke zwischen NGOs, Multimilliardären und Pharmaindustrie nachweisen.

Der Verdacht liegt mehr als nahe, dass die sogenannte „Corona-Pandemie“ als eine globale Machtergreifung geplant wurde, um die Demokratien weltweit für eigene Zwecke zu privatisieren und damit zu kontrollieren.

Apolut-Autor Dirk Pohlmann interviewt Thomas Röper und relauncht damit das erfolgreiche ehemalige KenFM-Format „Im Gespräch“.

„Im Gespräch“ ist zurück und wird in regelmäßigen Abständen das Medienportal apolut mit spannenden Interviews bereichern.

Video: Tucker Carlson reagiert auf Forderungen nach seiner Verhaftung wegen der Berichterstattung über Biolabore

Tucker Carlson reagierte am Montag auf Forderungen nach seiner Verhaftung, nachdem er über die aktuellen Entwicklungen bei den von den USA betriebenen Biolabors in der Ukraine berichtet hatte.

Carlson wandte sich insbesondere an die Moderatoren von „The View“, die ihn als „russischen Propagandisten“ und „ausländischen Agenten eines Diktators“ bezeichneten und ihn beschuldigten, „Putin dabei zu helfen, mit kriminellen Handlungen gegen Zivilisten davonzukommen“.

Die Moderatorin Whoopi Goldberg erklärte: „Früher hat man Leute für so etwas verhaftet“.

„Wirklich?“ Carlson konterte und fügte hinzu: „Früher hat man Leute verhaftet, weil sie so etwas gesagt haben. Wann haben sie Leute verhaftet, weil sie so etwas gesagt haben, und wer genau waren sie?“

„Wir befinden uns also im Krieg mit Russland! Wir müssen euch in den Gulag schicken, weil wir Freiheit wollen!“ Carlson fuhr fort.

„Denn eine Demokratie hat keine Geduld für abweichende Meinungen ihrer eigenen Bürger, vor allem nicht für Bürger, die aufrichtig das Beste für ihr Land erhoffen und dafür beten“, sagte er weiter.

The U.S. government confirmed there are biolabs in Ukraine. But now anyone who says that out loud is accused of treason. pic.twitter.com/8s6UPhBoAL

— Tucker Carlson (@TuckerCarlson) March 15, 2022

Carlson ging dann auf weitere Enthüllungen über die Finanzierung von Biolabors durch die US-Regierung ein.

Am Wochenende berichtete CBS News, dass Beamte des Pentagon bestätigt haben, dass diese Biolabore in der Ukraine tatsächlich an Milzbrand und anderen „tödlichen Krankheitserregern“ forschen“, so Carlson.

Der Direktor des U.S. Cooperative Threat Reduction Program, ein Mann, der einen Mann namens Robert Pope kennen würde, hat bestätigt, dass Wissenschaftler in der Ukraine Krankheitserreger aus der Sowjetzeit zu Forschungszwecken aufbewahren.

„Sie sagten uns, sie würden sie vernichten. Sie hätten sie vernichten müssen, aber das haben sie nicht getan. Was kann in einem aktiven Kriegsgebiet schon schiefgehen? Und sie wussten, dass diese Erreger existierten und dass mit ihnen experimentiert und geforscht wurde“, so Carlson.

Der Moderator lud auch Tulsi Gabbard wieder ein, um über das Material zu sprechen, nachdem sie von den oben erwähnten Kritikern für eine mögliche Verhaftung in einen Topf geworfen wurde:

Tulsi Gabbard went on Tucker Carlson’s show tonight and lamented the fact that journalists “keep getting away with” talking about the fact that she acts like a Russian asset. She says it’s a threat to democracy and calls for journalists to “be held accountable” and “exposed.” pic.twitter.com/WOYy9k1xvr

— Caroline Orr Bueno, Ph.D (@RVAwonk) March 15, 2022

Frankreich: Impfpass- und Maskenpflicht weitestgehend aufgehoben

Frankreich: Impfpass- und Maskenpflicht weitestgehend aufgehoben

In Frankreich können die Bürger vorerst aufatmen: Seit Montag sind die Corona-Maßnahmen weitestgehend aufgehoben. Das betrifft nicht nur die Maskenpflicht – auch der Impfpass ist im Alltag nicht mehr notwendig.

Masken müssen nun nur noch in öffentlichen Verkehrsmitteln und Gesundheitseinrichtungen getragen werden, den „pass sanitaire“, also den Impfnachweis, braucht es ebenfalls nur noch in beispielsweise Krankenhäusern und Pflegeheimen. Außerdem soll die Impfpflicht für pflegende Angehörige weiterhin gelten.

Der Zugang zu Lokalitäten wie Restaurants und Kultureinrichtungen ist nun wieder jedem Bürger unabhängig vom Impfstatus gestattet. Premierminister Jean Castex begründete die Aufhebung der Maßnahmen mit sinkenden Infektionszahlen – in Deutschland übermittelt man diese Nachricht natürlich vorzugsweise mit dem Hinweis, dass nicht näher genannte „Fachleute“ trotzdem weiterhin zur Vorsicht mahnen würden.

Die anstehenden Wahlen in Frankreich dürften durchaus mit ein Grund für die deutlichen Lockerungen sein: In Frankreich hat es über Monate hinweg massive Proteste gegen Impfzwang und Maßnahmen gegeben – das Volk hat sichtlich genug vom Pandemie-Irrsinn. Allerdings hat man in Deutschland eindrucksvoll beobachten können, wie die Lage nach den Bundestagswahlen wieder kippen konnte: Titulierte man damals Warnungen vor einer Impfpflicht noch als Verschwörungstheorien und gab das Wahlversprechen ab, sich klar gegen den Impfzwang zu positionieren, so sah die Lage nach Sicherung des eigenen Postens bekanntlich plötzlich ganz anders aus.