Kategorie: Nachrichten
Kriegshetzer BILD: Kolumnist fordert live im TV Ermordung von Putin
Den wohl größten Anteil an der medialen Kriegshetze Europas im aktuellen Ukrainekonflikt trägt die deutsche BILD-Zeitung sowie der dahinterstehende Springer-Verlag, immerhin der größte Europas – ganz im Auftrag der Transatlantiker. Nicht nur wurde kürzlich ein direkter NATO-Eingriff in die Ukraine gefordert, was vermutlich den nächsten Weltkrieg zur Folge hätte, nun ließ man sogar Todesdrohungen gegen Russlands Präsident Wladimir Putin live im TV ausstrahlen.
Ronzheimer als Kriegshetzer Nr. 1
Seit Beginn des Konfliktes ist der stellvertretende Bild-Chefredakteur Paul Ronzheimer in Kiew und dort auf „Du-und-Du“ mit der ukrainischen Regierung und ihren Vertretern (von Selenksji bis Klitschko). Immer wieder berichtet er im alarmistischen, dramatischen Ton von den angeblichen Kriegsgräueln Russlands und der Notwendikgeit, einer Involvierung der Nato.
Den Vogel schoß man nun aber mit einer Live-Schaltung ab, in der der Bild-Kolumnist Hans-Ulrich Jörges im Gespräch mit Ronzheimer ungestraft die Ermordung von Putin, dem Staatsoberhaupt eines souveränen Staates, forderte:
Das hat er jetzt nicht ernsthaft im deutschen Fernsehen gesagt???? pic.twitter.com/EGaGqPGFb5
— Keane (@Keane1975) March 4, 2022
Die Order für derlei Aussagen dürfte man übrigens direkt aus den USA erhalten haben. Dort forderte der republikanische Senator Lindsay Graham am 4. März ebenfalls die Ermordung Putins live im Fernsehen bei Fox News. „Irgendjemand müsse sich doch in Russland dafür finden“, so die sinngemäßen Gedanken:
— Lindsey Graham (@LindseyGrahamSC) March 4, 2022
Graham ist bestens mit der ukrainsichen Elite vernetzt und besuchte zuletzt im Jahr 2016 gemeinsam mit dem verstorbenen Kriegstreiber John McCain die Ukraine, darunter auch Ultranationalisten, um Waffenlieferungen und „strategische Abkommen“ zu planen.
Lindsey Graham & John Mc Cain haben die Ukraine im Dezember 2016 für einen Krieg gg Russland angestachelt & vorbereitet. Man wollte 2017 die „europäische Offensive“ von Washington aus befeuern. Doch statt Hillary Clinton kam Donald Trump & der wollte nicht. Nun macht es #Biden. pic.twitter.com/OlOWri1KzP
— Manaf Hassan (@manaf12hassan) March 4, 2022
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Spaltung: Was Corona nicht geschafft hat, vollendet die Ukraine-Krise
(David Berger) Zwei Jahre Corona-Kriegszustand und nun die Ukraine-Krise: Beides droht den Widerstand gegen eine Umwandlung unseres demokratischen Rechtsstaates in ein totalitäres Regime weiter schwächen; und so unsere letzte Hoffnung zu zerstören, nämlich dass bessere Zeiten die Hölle des “great reset” verhindern könnten.
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Russischer Angriff auf ein Atomkraftwerk? Die Hintergründe

Dass Russland das ukrainische Atomkraft in Saporischschja angegriffen haben soll, war eine sehr bemerkenswerte Meldung. Der Grund ist, dass russische Fallschirmjäger das Kraftwerk schon am 28. Februar unter ihre Kontrolle gebracht haben und es seitdem sichern und bewachen. Als ich in deutschen Medien gehört habe, Russland habe das Kraftwerk beschossen, müssten die Russen also auf […]
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Die Vorgeschichte des Konflikts: Propaganda, Nazis und Rassismus in der Ukraine

Maria Sacharowa, die Sprecherin des russischen Außenministeriums hat in einer langen Erklärung über die Ukraine gesprochen. Für Stammleser des Anti-Spiegel hat sie dabei nicht viel Neues erzählt, denn ich berichte über all diese Dinge seit Jahren. Dennoch war ihre ausführliche Erklärung sehr interessant, weil sie noch einmal zusammengefasst hat, was in dem Land vor sich […]
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Ein Bericht aus erster Hand von der Front im Donbass

Ich kenne Alina Lipp schon seit einiger Zeit persönlich und wir sind gute Freunde geworden. Seit einigen Monaten ist sie in Donezk und berichtet auf ihrem Telegram-Kanal über den Alltag in Donezk und veröffentlicht viele aktuelle Meldungen. Vor einigen Tagen hat sie die Gelegenheit genutzt und ist mit einigen anderen Journalisten an die Front gefahren. […]
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Das russische Außenministerium über die Aktivitäten des Pentagon in der Ukraine

Ich habe bereits über die Aktivitäten der USA in Biolaboren in der Ukraine und auch darüber berichtet, dass die USA ihre Spuren verwischen wollten, indem sie die Unterlagen darüber vom Netz genommen haben. Und ich habe auch darüber berichtet, dass die Ukraine ihre Bayraktar-Drohnen mit Aerosol-Behältern ausrüsten wollte. Nun hat Maria Sacharowa, die Sprecherin des […]
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Die Ukraine und Energie-Realismus
Francis Menton, MANHATTAN CONTRARIAN
Lange Zeit habe ich geglaubt, dass die Öffentlichkeit in den westlichen Ländern die Absurdität der Bekämpfung der fossilen Brennstoffe erkennen würde, wenn der Energiepreis für den Verbraucher hoch genug wäre. Und das ist nun in erheblichem Maße der Fall.
Aber die Kosten der Bekämpfung der fossilen Brennstoffe sind nicht nur eine bescheidene Verschlechterung unseres komfortablen Lebensstils und die Verarmung der Armen. Wie die Situation in der Ukraine jetzt zeigt, führt sie in den USA, Europa und anderen westlichen Ländern auch zu einer erheblichen Stärkung unserer wichtigsten geopolitischen Gegner und stellt ein großes Risiko für die weltweite und sogar für unsere [= der USA] nationale Sicherheit dar.
Mit dem Amtsantritt der Biden-Regierung vor einem Jahr begann ein regelrechter Regierungskrieg gegen die fossilen Energieträger: Stornierung von Pipelines; Beendigung der Verpachtung von Bodenschätzen auf staatlichem Land und vor der Küste; Anordnungen, dass alle Regierungsbehörden per Verordnung darauf hinarbeiten, fossile Brennstoffe bis 2035 aus der Stromerzeugung zu verbannen; Drohungen der Bankaufsichtsbehörden gegen Banken, die Kredite an die fossilen Brennstoffindustrien vergeben; Initiativen der US-Börsenaufsicht SEC, um die Nutzung fossiler Brennstoffe für die Industrie zu erschweren und zu verteuern; Dutzende von Initiativen im Energieministerium und im Innenministerium, um Projekte zu blockieren, bei denen fossile Brennstoffe zum Einsatz kommen, sie zu erschweren oder zu verteuern; und vieles, vieles mehr.
Es sollte niemanden überraschen, dass die Preise für fossile Brennstoffe mit einem drastischen Anstieg reagierten. Die Rohölpreise sind von einer Spanne von etwa 40-60 $ pro Barrel während der Trump-Jahre auf heute fast 100 $ pro Barrel gestiegen. Die US-Erdgaspreise, die während der Trump-Jahre im Durchschnitt bei etwa 3 $/MMBtu lagen, liegen heute bei etwa 4,50 $ (nachdem sie Ende 2021 auf über 6 $ angestiegen waren). In Europa, wo Fracking von den Regierungen aus angeblicher Sorge um die Umwelt fast vollständig unterbunden wurde, liegt der jüngste Preis für Erdgasimporte bei fast 30 $/MMBtu.
Eine unmittelbare Auswirkung dieser steigenden Preise sind natürlich höhere Kosten für den Verbraucher: höhere Stromrechnungen, höhere Heizkosten, höhere Kosten für Benzin für Autos. So ist beispielsweise der Durchschnittspreis für Normalbenzin an der US-Zapfsäule von etwa 2,25 $ im Januar 2021 auf heute etwa 3,60 $ gestiegen [jeweils pro Gallone ≅ ca. 4 Liter].
Ebenso wichtig ist jedoch, in welchem Maße diese dramatischen Energiepreiserhöhungen den schlimmsten Akteuren des Weltstaates zugute kommen, angefangen bei Russland. Russland ist für seinen Staatshaushalt weitgehend von der Energieproduktion und den Exporten in den Westen abhängig. Vor einem Jahr, als die Energiepreise im Keller waren, war Wladimir Putin praktisch pleite. Heute, da sich die Energiepreise fast verdoppelt haben, ist er relativ flüssig. Und plötzlich gibt es eine Invasion in der Ukraine, die im Wesentlichen von westlichen Ländern finanziert wird, die ihre eigene Öl- und Gasproduktion unterdrückt haben und daher das Zeug von Russland kaufen müssen.
Warum, so könnte man fragen, stellen die westlichen Länder nicht einfach die Importe aus Russland ein und lassen Putin im Regen stehen? Die einfache Antwort ist, dass die westlichen Länder Hunderte von Milliarden Dollar in Wind- und Solarenergie investiert haben, die nicht funktionieren und nicht die benötigte Energie liefern; wenn diese Länder also ihr Stromnetz am Laufen halten wollen, müssen sie Erdgas kaufen, das hauptsächlich aus Russland kommt.
[Hervorhebung vom Übersetzer]
Man betrachte das Beispiel Deutschland: Deutschland hat 2010 die Energiewende beschlossen und sieht sich selbst als Vorreiter auf dem Weg in die große Zukunft der sauberen erneuerbaren Energien. Der Spitzenstromverbrauch in Deutschland beträgt etwa 90 GW. Zur Deckung dieses Bedarfs wurden etwa 65 GW an Windkraftanlagen und fast 60 GW an Solarenergieanlagen errichtet. Das sind also insgesamt etwa 125 GW an Erzeugungskapazität bei einem Spitzenverbrauch von etwa 90 GW. Das klingt so, als könnten sie ihren gesamten Bedarf allein mit Wind- und Sonnenenergie decken.
Aber natürlich funktionieren Wind und Sonne nicht auf diese Weise. Hier im Winter haben wir Zeiten mit bewölkten Tagen, Windstille und langen Nächten. Hier ist eine Grafik von Agora Energiewende über die Stromerzeugung und den Stromverbrauch in Deutschland in den letzten Tagen:
Es sieht so aus, als hätten Wind und Sonne heute kurz nach Sonnenuntergang zusammen weniger als 5 GW der angeblichen „Kapazität“ von 125 GW erzeugt. Die Auslastung lag zu diesem Zeitpunkt bei etwa 50 GW. Oh, und Deutschland schaltet auch seine Atomreaktoren aus. Abgesehen von den winzigen Mengen an Wasserkraft und „Biomasse“ am unteren Ende des Diagramms bleiben also noch Kohle, Öl und Erdgas; oder alternativ ein Stromausfall. Aus Time, heute:
Die eklatante Auslassung in Bidens Sanktionspaket könnte die Konsequenz eines Versprechens an die Länder Europas sein, die sich vor Angst ducken, weil ihre Abhängigkeit von russischem Gas sie unfähig macht, sich gegen Russlands Invasion zu wehren. Dies ist nicht unvernünftig. Deutschland wird besonders darunter leiden, wenn die russischen Gasimporte blockiert werden; Europa importiert 40 % seines Erdgases aus Russland, aber für Deutschland sind es bis zu 50 %, zusätzlich zu einer Abhängigkeit von 45 % von russischer Kohle und 34 % von russischem Öl. In der Zwischenzeit fährt Deutschland mit dem Ausstieg aus der Kernenergie fort, was es noch abhängiger von russischen Energieimporten macht.
Und natürlich können die USA diesen europäischen Energiebedarf nicht decken, weil die Biden-Regierung die Erdgasproduktion hier absichtlich unterdrückt.
Ist es an der Zeit für ein wenig Energie-Realismus seitens der Biden-Leute? Hier sind die Äußerungen des Klimabeauftragten John Kerry vor ein paar Tagen, als Russlands Invasion in der Ukraine begann:
„Aber es könnte natürlich tiefgreifende negative Auswirkungen auf das Klima haben. Sie haben einen Krieg, und natürlich wird dieser Krieg massive Emissionsfolgen haben. Aber ebenso wichtig ist, dass man die Aufmerksamkeit der Menschen verliert, dass man die Aufmerksamkeit großer Länder verliert, weil sie abgelenkt werden, und ich denke, das könnte schädliche Auswirkungen haben. …“
Es ist fast unmöglich sich vorzustellen, wie idiotisch und ahnungslos dieser Typ ist. Und damit meine ich nicht unbedingt nur Kerry. Das gilt für alle, nicht zuletzt für Biden selbst.
Der ganze Beitrag steht hier.
Link: https://wattsupwiththat.com/2022/02/28/ukraine-and-energy-realism/
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
ARD-Weißwäsche: Nemi El-Hassan, ein Opfer rechter Rachehetze
In der Opferrolle: Nemi El-Hassan, Ex-„funk.“- und verhinderte „Quarks“-Moderatorin (Foto:Imago)
Abseits der Kriegsberichterstattung laufen Corona, Klima und Migration auf Stand-By; eine willkommene Gelegenheit für den Staatsfunk, gefallene Scharfmacher aus den eigenen Reihen zu rehabilitieren. Man muss nur die ersten drei Minuten der unsäglichen ARD-Produktion (siehe hier, nur für Nervenstarke!) konsumieren, um zu erkennen, mit welcher Unverfrorenheit hier Extremisten nachträglich zum Opfer umfrisiert werden.
Der preisgekrönten TV-Aufsteigerin Nemi-El-Hassan (Migrationshintergrund Palästina / Diktionsmodell Chebli), deren diverse antisemitische Entgleisungen nach Enthüllungen durch Journalisten sogar dem ansonsten keineswegs zimperlichen WDR zuviel wurden, widmet der erste deutsche Staatsfunk nunmehr einen veritablen Persilwaschgang.
Nicht die Tat, sondern ihre Aufklärung skandalisiert
Dessen Intentionen werden in seltener Klarheit gleich zu Beginn des Beitrags vermittelt. Keinesfalls – so der Kommentar im Off – soll es dabei um den in Rede stehenden Antisemitismus gehen – und konsequenterweise auch nicht darum, was wann in welchem Zusammenhang von der Sonderbeauftragten für tolerantes Miteinander konkret gesagt wurde. Nein; von Interesse für die ARD ist allein, „welche Mechanismen” dazu geführt haben, dass die stets von hohen moralischen Podesten agierende Scharfrichterin diverser Hassbotschaften überführt und schmählich gefeuert werden konnte.
Nicht die Tat selbst also, sondern deren offenbar lästige und ärgerliche Aufklärung und die Erzeugung des öffentlichen Drucks, der zu El-Hassans überfälligem Aus führte, wird hier ins Visier genommen. Und selbstverständlich wird in der Eloge auf El-Hassan auch nicht darauf verzichtet, gleich das passende Ermittlungsergebnis bekannt zu geben: Es handelt sich – welche Überraschung – natürlich um einen perfiden Rachefeldzug rechter Kreise…
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Die Ukraine und die neue Al Qaida – Whitney Webb
Der Ausbruch des Krieges zwischen Russland und der Ukraine scheint der CIA den Vorwand gegeben…
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Und über Nacht wurde übelster Rassismus in den Nazi-Nachfolgestaaten wieder salonfähig
Fast achtzig Jahre lang predigte man „niemals wieder“. Wenn ein Ausländer einen Inländer ermordete, waren die „Guten“ und „moralisch Hochstehenden“ stets darauf bedacht, zu betonen, dass ja nicht alle so wären. Wer dennoch behauptete, dass alle so wären und sei es nur tendenziell oder kulturell bedingt, wurde wegen Hassverbrechen verurteilt. Über Nacht ist nun alles anders. Weil die russische Regierung einen Krieg befohlen hat, muss man 144 Millionen Menschen hassen.
Ein Kommentar von Florian Machl
Sind Hass und Diskriminierung im „deutschen Wesen“ tief verwurzelt? Gibt es eine genetische Prädisposition für dieses Verhalten? Das wäre wohl die einzige „Entschuldigung“, die man sich für das Verhalten der gesamten deutschen aber auch österreichischen Öffentlichkeit in den letzten Tagen ausmalen könnte. Eigentlich dachte eine große Mehrheit im vermeintlich zivilisierten Westen, dass Diskriminierung und Mobbing Dinge aus einer finsteren Vergangenheit wären. Es sollte ein breiter gesellschaftlicher Konsens herrschen, dass es sich dabei um unerwünschtes Verhalten handelt, das man sich selbst nicht wünscht und deshalb auch niemand anderem.
Doch von heute auf Morgen, begleitet vom Hass- und Häme-Orchester der öffentlich-rechtlichen Medienanstalten und den gleichgeschalteten Systemmedien, wurde ein Schalter umgelegt. Jetzt ist es opportun, jeden einzelnen Russen dafür zu hassen, zu diskriminieren, auszugrenzen, zu „canceln“, zu entlassen, fortzujagen, sein Eigentum zu beschädigen oder ihn persönlich zu bedrohen, weil der russische Präsident Putin in der Ukraine Krieg führt. Das ist Rassismus in Reinkultur.
Krieg ist immer falsch
Dieses Verhalten ist abzulehnen, indiskutabel, falsch. So falsch, wie es der Krieg ist, der zu einem sinnlosen Blutvergießen führt. Krieg ist nahezu immer ein Ereignis, wo korrupte alte Männer im Streben danach, ihre Macht und ihren Reichtum zu vermehren, mit dem Leben anderer spielen. Wie viele Menschen dabei sterben ist ihnen vollkommen egal. Jene, die den Krieg anordnen, müssen selten bis nie mit persönlichen Konsequenzen rechnen, schon gar nicht körperlicher Natur.
Wer seine Tassen im Schrank hat, sollte in den letzten Jahren verstanden haben: Wenn Angela Merkel den Bruch von so gut wie allen Grund- und Freiheitsrechten angeordnet hat, dann tat sie das nicht stellvertretend für alle Deutschen. Sonst wäre es ja legitim, alle Deutschen für die Handlungen ihrer Führung zu diskriminieren, zu beschimpfen und auszugrenzen. Dasselbe gilt für Österreich. Egal welcher Kasperl gerade für ein paar Monate Kanzler spielen darf – seine Anordnungen haben mit dem Streben des Durchschnittsösterreichers genau gar nichts zu tun.
Was kann der kleine Russe für die Taten des Staatschefs?
Deshalb kann der Russe, der in unseren Ländern arbeitet, nichts dafür, wenn seine ferne Regierung Krieg führt. Ihn stellvertretend dafür zu bestrafen ist primitiv, dumm, ungerecht – in jederlei Hinsicht falsch. Und auch russisch-stämmige Schüler die unsere Bildungsanstalten besuchen, können ganz gewiss nichts dafür. Genauso wenig wie russische Autoren, Komponisten, Filmemacher und dergleichen mehr. Man muss zu einer wirklich verkommenen Klasse Mensch zählen, um das zu rechtfertigen, was aktuell Menschen russischer Herkunft entgegenschlägt.
Hass und Spaltung entspringt wider den „Linken“ und „Guten“
Erschreckend ist, dass wieder die „Linken“, ach so „Guten“, ach so „moralisch Hochwertigen“ an vorderster Front der Diskriminierung stehen und Maßnahmen bis hin zur Vernichtung der „Anderen“ fordern. Es muss uns eine Lehre sein, wenn wir diese schreckliche Zeit heil überstehen, dass Kommunismus und Sozialismus dieser Welt nie wieder zugemutet werden dürfen. So wie Faschismus zu Recht geächtet ist, muss die Menschheit endlich Selbstreinigungskräfte gegen verkommene und verlogene Ideologien entwickeln, die letztendlich zu Verarmung, Elend und Tod führen. „Wehret den Anfängen“ war stets das Credo dieser „Linken“ – doch in Wahrheit hätten alle anderen diese Anfänge unterbinden müssen.
Das Totalversagen und die Verlogenheit aller Angehörigen dieser Denkrichtungen zeigt sich nun anlässlich der Ukraine-Krise. Wo sind die wahren Friedensaufrufe aus Kirche und NGOs, die Pazifismus-Demos, die mahnenden Stimmen zu einem Miteinander? Nirgendwo. All diese Menschen arbeiten nahtlos an der Spaltung weiter, die mit den Corona-Maßnahmen begonnen hat. Es liegt an jedem Einzelnen, sich hier dagegenzustellen, „Nein“ zu sagen. Wie bei Corona werden es nicht „die Anderen“ richten. Und wie bei Corona wird es ein maximales Maß an Standhaftigkeit brauchen, um sich gegen die entfesselten Massen durchzusetzen, die den Hass nun ungestraft zum Programm machen dürfen.
Russische Propaganda? Selenskyj soll nach Polen geflohen sein
In der Propagandaschlacht ist völlig unklar, welche Informationen der Wahrheit entsprechen und welche nur Kriegspropaganda von einer der am Konflikt teilnehmenden Seiten ist. Gestern kursierten jedenfalls mehrere Gerüchte, dass der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj entgegen seiner Beteuerungen entweder ins Ausland oder in eine westukrainische Stadt oder gar nach Polen geflohen wäre.
Wir sind etwas im Unklaren darüber, wie die Gesetzeslage zurzeit ist, denn die Zensur des Westens hat mehrere russische Nachrichtenkanäle verboten. Auf Links zu den Quellen in russischen Zeitungen verzichten wir deshalb ausnahmsweise, geben Ihnen aber alle Möglichkeiten zur eigenen Recherche in die Hand. So wäre Selenskyj laut Angaben des Sprechers der russischen Staatsduma nach Lemberg (Lvov) in der Westukraine geflohen. Seine Durchhalte-Appelle, die ihn als Verteidiger Kiews zeigen, wären vorab aufgezeichnet worden. Diese Nachricht ist freilich schon eine Woche alt. Inzwischen machen weitere Gerüchte die Runde. So soll Selenskyj sich aktuell in der US-Botschaft in Polen befinden. Diese Aussage soll von ukrainischen Parlamentariern stammen, die sich mit dem Ex-Komiker in Lemberg treffen wollten. Auch hier ist eine ordentliche, neutrale Überprüfung der Gerüchte kaum möglich. Selenskyj selbst verbreitet anderslautende Informationen und Videos. Wann diese konkret aufgezeichnet wurden, lässt sich nicht beurteilen.
Lesen Sie auch: Ukraine-Präsident Wolodymyr Selenskyj: Die Legende vom Pimmel-Pianisten
Selenskyj:
“Ich bin in Kiew. Ich arbeite an meinem Arbeitsplatz. Niemand ist irgendwohin geflohen.”#UkraineKrieg pic.twitter.com/PfSZEu5aZ2
— Baro
(@WieBaroo) March 4, 2022
Option der Kapitulation wird von Kriegstreibern völlig ausgeblendet
Sollte diese Darstellung der Wahrheit entsprechen, wäre sein Handeln außerordentlich schäbig. Denn tausende Ukrainer würden ihr Leben riskieren, wenn nicht gar verlieren, um ihren tapferen Präsidenten in Kiew zu verteidigen und die Russen am Einmarsch zu hindern. Eine Option wird in der öffentlichen Diskussion viel zu wenig beachtet – wohl weil die NATO so sehr auf einen dritten Weltkrieg drängt: Die Ukraine könnte zu jedem Zeitpunkt unter Protest kapitulieren und damit den sinnlosen Tod zahlloser Menschen verhindern. Die internationalen Sanktionen gegen Russland haben eine Dimension erreicht, die das Land kaum durchstehen kann.
Auch das ehemalige Weltzentrum der Diplomatie, Österreich, brüllt nach Krieg
Am Verhandlungstisch, mit den bewährten Mitteln der Diplomatie, wäre wohl mehr zu erreichen. Stattdessen setzt man auf fortgesetzte Eskalation und riskiert sogar einen Atomkrieg. Wer seinem sicheren Toilettensitz aus nach noch mehr Krieg brüllt, vergisst, dass all die sinnlos in diesem Konflikt niedergemetzelten Soldaten Frauen, Kinder, Eltern und Freunde haben – und man auch nicht jedem Soldaten unterstellen darf, sich freiwillig an diesem Krieg zu beteiligen. Krieg ist immer falsch und von dieser Blattlinie wird uns niemand abbringen, selbst wenn man uns mit Inhaftierung droht. Besonders tragisch ist es, dass man im ehemals neutralen Österreich vergessen hat, dass man einst als Zentrum der Diplomatie galt, wo zahlreiche Friedensgespräche und auch Verträge ausgearbeitet und unterzeichnet wurden.
Woher kommt der Strom? Heftige Stürme
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Heftige Stürme fegten in der siebten Analysewoche (Abbildung) über Deutschland hinweg. Obwohl Windkraftanlagen ab einer bestimmten Windgeschwindigkeit aus dem Wind gedreht werden müssen, kam es zu einer hohen Windstromerzeugung.
So trugen die regenerativen Energieträger im Durchschnitt insgesamt mit 73,3% zur Bedarfsdeckung Deutschlands an elektrischer Energie (umgangssprachlich ´Strom`) bei. Der Anteil der regenerativen Erzeugung an der Gesamtstromproduktion lag bei 64,3%. Es wurde aus Gründen der Netzstabilität jeden Tag auch über den Bedarf hinaus Strom produziert. Mittels konventioneller Energieträger (Abbildung 1). Welche auch die Differenz zum Strombedarf abdeckten. Der mittlere Strompreis lag bei 95€/MWh.
Das Preisniveau war bezogen auf die Preise der vergangenen Wochen und Monate niedrig. Das liegt, um Missverständnissen vorzubeugen, nicht an den angeblich günstigen Gestehungskosten regenerativer Stromerzeugung, sondern an der Tatsache, dass Deutschland so viel Strom erzeugen musste, dass der Bedarf gedeckt wurde und das Netz stabil blieb. Was dazu führte, daß – zu – viel Strom im Markt war, der zu geringen Preisen abgegeben und zum Teil sogar verschenkt werden musste.
Negativpreise gab es in sehr geringfügigem Umfang ebenfalls, sind deshalb keiner speziellen Analyse wert (Abbildung 2). Unter dem Strich nahm Deutschland knapp 122 Mio. € für seine 1,455 Terawattstunden (TWh) Exportstrom ein. Ein Blick auf Abbildung 3 verdeutlicht, dass vor allem Dänemark und Schweden in erheblichem Umfang Strom nach Deutschland exportieren. Norwegen hingegen kauft deutschen Strom zu günstigen Preisen ein, um ihn dann wieder hochpreisig nach Deutschland zu verkaufen. Alle genannten Werte und viel mehr ist mit der Zeitraumanalyse von stromdaten.info nachvollziehbar.
Energiewende neu denken
Die Energiewende in Deutschland muss neu gedacht werden. Mit dem Russland-Ukraine Konflikt ergeben sich sehr wahrscheinlich große Unsicherheiten in der konventionellen Stromerzeugung. Womöglich steht nicht genügend Erdgas zur Verfügung, um die Abschaltungen von diversen Kohle- und den verbliebenen Kernkraftwerken auszugleichen. Immerhin liefert Russland etwa 50% des von Deutschland benötigten Erdgas´. Auch etwa 50% der von Deutschland verfeuerten Steinkohle kommt aus Rußland. So wird neben der volatilen, stark schwankenden Stromerzeugung mittels Wind- und Solarkraft auch die konventionelle Stromerzeugung „volatil“. Wenn nicht genügend Brennstoff vorhanden ist, kann weder genügend Strom erzeugt noch hinreichend geheizt werden.
Das ist wie mit dem Wind und der Sonne. Kein Wind, keine Sonne: Kein Strom! Wer jetzt meint, irgendwo wehe der Wind ja immer, dem sei gesagt: Nicht in dem Umfang, um die Versorgung auch nur annähernd bedarfsgerecht sicher zu stellen. Deshalb ist es nur naiv und dümmlich, wenn die Ampel die Unabhängigkeit von russischen Brennstoffen mit dem verstärkten Ausbau von Windkraft- und PV-Anlagen erreichen will. Hinzu kommen die noch lange in ausreichendem Umfang fehlenden Massenspeicher für überschüssigen Strom. Die angenommene Verdreifachung der aktuellen Wind- und PV-Stromerzeugung deckt zwar den Bedarf (Abbildung 4).
Doch es fallen Unmengen überschüssiger Strom an, der, weil er nicht gespeichert werden kann, nicht nur verschenkt, sondern mit Bonusscheck abgegeben werden muss. Eine angenommene Verdoppelung, ebenfalls Abbildung 4, reicht auch bei den ungemütlichen Wetterverhältnissen der vergangenen Wochen nicht aus, um den Strombedarf Deutschlands nachhaltig auch nur im Durchschnitt zu decken. Der an manchen Tagen überschüssige Strom reicht bei weitem nicht aus, um mit, wenn es sie denn gäbe, Wasserstoffspeicherung die schwachen Stromtage auszugleichen.
Die Tabelle mit den Werten der Energy-Charts und der daraus generierte Chart liegt unter Abbildung 5 ab. Es handelt sich um Werte der Nettostromerzeugung, den „Strom, der aus der Steckdose kommt“, wie auf der Website der Energy-Charts ganz unten ausführlich erläutert wird. Der höchst empfehlenswerte virtuelle Energiewende-Rechner (Wie viele Windkraft- und PV-Anlagen braucht es, um Kohle- und/oder Kernkraftstrom zu ersetzen? Zumindest im Jahresdurchschnitt.) ist unter Abbildung 6 zu finden. Ebenso wie der bewährte Energierechner.
Die Charts mit den Jahres- und Wochenexportzahlen liegen unter Abbildung 7 ab. Abbildung 8 zeigt einen Vortrag von Professor Brasseur von der TU Graz. Der Mann folgt nicht der Wissenschaft. Er betreibt Wissenschaft.
Beachten Sie bitte unbedingt die Stromdateninfo-Tagesvergleiche ab 2016 in den Tagesanalysen. Dort finden Sie die Belege für die im Analyse-Text angegebenen Durchschnittswerte und vieles mehr. Der Vergleich beinhaltet einen Schatz an Erkenntnismöglichkeiten. Überhaupt ist das Analysetool stromdaten.info ein sehr mächtiges Instrument, welches nochmals erweitert wurde:
- Strom-Import/Export: Die Charts
- Produktion als Anteil der installierten Leistung
- Anteil der erneuerbaren und konventionellen Erzeugung am Bedarf
- Niedrigster, höchster und mittlerer Strompreis im ausgewählten Zeitraum
- NEU: Beitrag der regenerativen Stromerzeugung zum Bedarf
… sind Bestandteil der Tools „Stromerzeugung und Bedarf„, „Zeitraumanalyse“ sowie der Im- und Exportanalyse: Charts & Tabellen. Schauen Sie mal rein und analysieren Sie mit wenigen Klicks. Die Ergebnisse sind sehr erhellend.
Ist ein Land mit hohen Stromexporten, zum Beispiel Deutschland, auch für Flautenzeiten gewappnet?
Mit der Frage, ob Deutschland als Stromexporteur genügend Strom auch für die Zeit schwacher regenerativer Stromerzeugung zur Verfügung steht, befasst sich dieser Artikel ausführlich.
Tagesanalysen
Montag, 14.2.2022: Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 63,32 Prozent, davon Windstrom 48,39 Prozent, PV-Strom 5,8 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 9,12 Prozent. Quelle prozentualen Auswertung sind die Werte der Tabelle der Energy-Charts. Die Agora-Chartmatrix
Im Verlauf des Tages steigt der Strompreis von 13€/MWh auf 197€/MWh. Die regenerative Erzeugung lässt über Tag nach und zu Vorabend. als der Bedarf ansteigt, wird der Tageshöchstpreis erzielt. Die Konventionellen führen gut nach. Der Handelstag.
Belege für Werte im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 14.2. ab 2016.
Dienstag, 15.2.2022: Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 53,98 Prozent, davon Windstrom 40,66 Prozent, PV-Strom 3,76 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 9,56 Prozent. Quelle prozentualen Auswertung sind die Werte der Tabelle der Energy-Charts. Die Agora-Chartmatrix
Der Dienstag bringt mit 250€/MWh den Wochenhöchstpreis. Dieser Höchstpreis fällt keinesfalls zufällig mit der geringsten regenerativen Stromerzeugung der siebten Analysewoche zusammen. Geringe regenerative Stromerzeugung ermöglicht umso passgenauere gleich marktgerechtere konventionelle Erzeugung. Der Handelstag.
Belege für Werte im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 15.2.2022 ab 2016.
Mittwoch, 16.2.2022: Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 69,09 Prozent, davon Windstrom 58,27 Prozent, PV-Strom 1,94 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 8,88 Prozent. Quelle der prozentualen Auswertung sind die Werte der Tabelle der Energy-Charts. Die Agora-Chartmatrix
Am Mittwoch zieht die Windstromerzeugung an. Der Strompreis fällt unter die 100€/MWh-Marke. Die Konventionellen führen im Rahmen des Möglichen gut nach. Der Handelstag.
Belege für Werte im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo Tagesvergleich zum 16.2. ab 2016.
Donnerstag, 17.2.2022: Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 76,56 Prozent, davon Windstrom 62,24 Prozent, PV-Strom 4,86 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 9,46 Prozent. Quelle der prozentualen Auswertung sind die Werte der Tabelle der Energy-Charts. Die Agora-Chartmatrix
Heute ist nach dem gestrigen Tag bereits der zweite Tag dieser Woche mit einer Windstromerzeugung höher als eine TWh. Das war bisher selten der Fall. Knapp 80% tragen die Regenerativen im Tagesdurchschnitt zur Deckung des Strombedarfs Deutschlands bei. Die Konventionellen drosseln die Produktion so weit wie möglich. Für einen Werktag ein hohes Ergebnis. Dementsprechend sinkt der Strompreis im Schnitt (68,64€/MWh). Der Handelstag.
Belege für Werte im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 17.2. ab 2016.
Freitag, 18.2.2022: Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 67,60 Prozent, davon Windstrom 54,46 Prozent, PV-Strom 2,39 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 10,74 Prozent. Quelle der prozentualen Auswertung sind die Werte der Tabelle der Energy-Charts. Die Agora-Chartmatrix
Nachdem am Morgen des Freitags eine Winddelle die Stromerzeugung sinken ließ, stieg diese im Verlauf des Tages wieder massiv an. Die Konventionellen führten wieder – fast – gut nach. Entsprechend stieg das Preisniveau. Von 7:00 bis 8:00 Uhr entstand eine Mini-Versorgungslücke, die hochpreisig geschlossen werden musste. Der Handelstag.
Belege für Werte im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 18.2 ab 2016.
Samstag, 19.2.2022: Anteil Erneuerbare an der Gesamtstromerzeugung 76,74 Prozent, davon Windstrom 58,45 Prozent, PV-Strom 7,53 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 10,76 Prozent. Quelle prozentualen Auswertung sind die Werte der Tabelle der Energy-Charts. Die Agora-Chartmatrix
Der Einstieg ins bedarfsarme Wochenende mit starker regenerativer Stromerzeugung führte zu starkem Preisverfall. Die Konventionellen fuhren die Produktion so weit wie möglich herunter. Dennoch bewegten sich die Strompreise Richtung 0€/MWh und unterschritten diese Marke sogar für vier Stunden minimal. Der mittlere Strompreis lag bei knapp 40€/MWh. Der Handelstag.
Belege für die Werte im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo Tagesvergleich zum 19.2. ab 2016.
Sonntag, 20.2.2022: Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 76,98 Prozent, davon Windstrom 62,75 Prozent, PV-Strom 3,12 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 11,10 Prozent. Quelle der prozentualen Auswertung sind die Werte der Tabelle der Energy-Charts. Die Agora-Chartmatrix
Am Sonntag erreicht die regenerative Erzeugung im Schnitt fast 90% des Bedarfs. Ab 10:00 Uhr fallen die Preise stark. Von knapp 100€/MWh auf unter 15€/MWh um 23:00 Uhr. Die Konventionellen liefern den Strom, der zwecks Netzstabilität erzeugt werden muss. Der Handelstag.
Belege für die Werte im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo Tagesvergleich zum 20.2. ab 2016.
Noch Fragen? Ergänzungen? Fehler entdeckt? Bitte Leserpost schreiben! Oder direkt an mich persönlich: stromwoher@mediagnose.de. Alle Berechnungen und Schätzungen durch Rüdiger Stobbe und Peter Hager nach bestem Wissen und Gewissen, aber ohne Gewähr. Die bisherigen Artikel der Kolumne Woher kommt der Strom? mit jeweils einer kurzen Inhaltserläuterung finden Sie hier.
Rüdiger Stobbe betreibt seit sechs Jahren den Politikblog www.mediagnose.de






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