Kategorie: Nachrichten
Wahnsinn! NATO entsendet 40.000 Soldaten an die Ostfront – Bundeswehr soll Einsatz anführen
Eskalation: Generalsekretär Jens Stoltenberg kündigte am Freitag zum ersten Mal in der Geschichte der NATO an, die sogenannt Schnelle Einsatztruppe (NATO Response Force oder NRF) zu verlegen – das gab es nicht einmal in den kältesten Zeiten des Kalten Krieges.
von Federico Bischof
Die Einsatztruppe, aufgestockt auf dem Warschauer NATO-Gipfel 2016, umfasst 40.000 Soldaten, darunter 13 700 Bundeswehrsoldaten.Wahnsinn: Die Bundeswehr hat derzeit die operative Führung inne: “Deutschland ist verantwortliche Rahmennation und wesentlicher Truppensteller für die NRF 2022 bis 2024 und die VJTF 2023″, schreibt die Bundeswehr auf ihrer Webseite stolz. Sollen wir Deutschen also wieder den Kopf hinhalten, wenn die NATO-Herren in Washington und Brüssel in den Krieg ziehen wollen? Haben wir gar nichts aus unserer Geschichte gelernt?
Wohin die Truppen verlegt werden, verriet Stoltenberg nicht. Er sprach lediglich vom “östlichen Bündnisgebiet”. Im Klartext: an der Front zu Russland. Die NRF verstärkt die NATO-Truppen, die ohnedies schon an der Ostfront stehen: Auf dem NATO-Gipfel in Warschau im Juli 2016 wurde nichts weniger als der Bruch der NATO-Russland-Akte aus dem Jahr 1997 verabredet, die eine „dauerhafte Stationierung“ von „substanziellen“ Kampfverbänden in den ehemaligen Staaten des Warschauer Paktes ausschließt. In jedem der drei baltischen Staaten sowie in Polen gibt es seither ein NATO-Bataillon mit je 800 bis 1.000 Mann, in Litauen hat die Bundeswehr die Führung inne. Das Militärpersonal rotiert, um die dauerhafte Präsenz zu kaschieren, aber die Mannstärke bleibt gleich.
Doch dabei soll es nicht bleiben, wie der polnische Außenminister Witold Waszcykowski 2016 verraten hat: „In seiner Rechnung landet er stolz bei ‚mehr als 10.000 NATO-Soldaten‘, die künftig auf polnischem Boden stationiert sind“, gab die FAZ seine Ausführungen wieder. Die Rechnung ist realistisch: „Der Minister zählt eine amerikanische Brigade hinzu, welche die Vereinigten Staaten (…) aus Deutschland zu Übungen nach Polen schicken wollen. Dann rechnet er mit dem (amerikanischen) Bedienungspersonal der NATO-Raketenabwehr (…). Schließlich führt er die Kampfunterstützungsbrigade des multinationalen Korps Nordost auf, jenes polnisch-deutsch-dänischen Stabes in Stettin, der künftig militärische NATO-Aktivitäten in den östlichen Mitgliedsländern koordinieren soll.“
Nach Angaben von DPA könnten die jetzt in Marsch gesetzten Bodentruppen in das südwestlich der Ukraine gelegene Rumänien geschickt werden. Auch Norwegen steht auf der Liste. Die deutsche Kriegsministerin Christine Lambrecht (SPD) kündigte an, eine Bundeswehr-Kompanie in die Slowakei, ebenfalls ein Ukraine-Nachbarland, zu schicken. Deutschland überlegt außerdem, „Patriot“-Flugabwehrsysteme nach Osteuropa zu verlegen. Bild” listet die weiteren Maßnahmen zur Kriegsvorbereitung auf:
- Amerikas Präsident Joe Biden (79) versprach der Ukraine Militärhilfe in Höhe von 350 Millionen Dollar.
- Großbritannien liefert Munition, Panzer- und Flugabwehr-Raketen und medizinische Hilfe.
- Frankreichs Präsident Emmanuel Macron (44) versprach am Freitag Hilfe zur Verteidigung in Höhe von 300 Millionen Euro. Was genau im Hilfspaket steckt, verriet Macron in seiner Rede nicht.
- Die Niederlande schicken 200 Stinger-Raketen. Ministerpräsident Mark Rutte (55) hatte außerdem schon Anfang des Monats zugesagt, unter anderem Gewehre, Munition, Radarsysteme und Minensuchroboter zu liefern.
- Tschechien kündigt an, Waffen und Munition im Wert von 7,6 Millionen Euro zu liefern. Dabei handele es sich um Maschinengewehre, Sturmgewehre und andere leichte Waffen.
- Dänemark teilte am Samstag mit, 2000 schusssichere Westen und 700 Sanitätstaschen in die Ukraine schicken zu wollen
- Polens Verteidigungsminister Mariusz Błaszczak (52) hat einen Konvoi mit Munition in die Ukraine geschickt. Es ist die erste öffentliche Militärhilfe Polens seit Invasionsbeginn.
- Estland und Lettland kündigten am Freitag an, weitere Panzer- und Flugabwehr-Raketen zu schicken.
Wird Russland es zulassen, dass diese Transporte in der Ukraine ankommen – oder werden Transportkonvois und Frachtflugzeuge unter Feuer genommen? Dann haben wir die direkte Konfrontation Russland gegen NATO – und der deutsche Michel hat sich, wieder einmal, von den Verrätern in der eigenen regierung mit hineinziehen lassen.
In den westlichen Medien wird viel über den russischen Präsidenten Putin geschrieben. Aber Putin kommt praktisch nie selbst zu Wort und wenn doch, dann stark verkürzt. Man kann Putin mögen oder auch nicht, aber man sollte wissen, was Putin selbst zu den drängendsten Fragen unserer Zeit sagt, um die Entscheidung darüber treffen zu können. Machen Sie sich selbst ein ungefiltertes Bild von dem, wofür Präsident Vladimir Putin steht!
In seinem Bestseller „Vladimir Putin: Seht Ihr, was Ihr angerichtet habt?“ lässt der Autor Thomas Röper, der seit 1998 überwiegend in Russland lebt und fließend Russisch spricht, den russischen Präsidenten Vladimir Putin mit ausführlichen Zitaten selbst zu Wort kommen. Ein wirklich sehr tiefgehendes Buch, welches hier direkt über den J. K. Fischer Verlag bestellbar ist.

30.000 Euro Geldstrafe: Mann hatte zu Spaziergang an Kretschmann-Wohnhaus eingeladen
(David Berger) Das Amtsgericht Sigmaringen hat einen Mann, der auf telegram zu einem “Spaziergang” am Haus von Kretschmann eingeladen hatte , zu einer Geldstrafe von 30.000 Euro verurteilt.
Der Beitrag 30.000 Euro Geldstrafe: Mann hatte zu Spaziergang an Kretschmann-Wohnhaus eingeladen erschien zuerst auf Philosophia Perennis.
US-Daten zeigen weiter steigende Todesfälle durch die Impfung und ein Todesfall eines 8-jährigen Jungen durch Pfizerimpfung
childrenshealthdefense.org: Die am Freitag von den Centers for Disease Control and Prevention veröffentlichten VAERS-Daten umfassen insgesamt 1.134.984 Berichte über unerwünschte Ereignisse aus allen Altersgruppen nach COVID-Impfstoffen, darunter 24.402 Todesfälle und 196.203 schwere Verletzungen die zwischen dem 14. Dezember 2020 und dem 18. Februar 2022 gemeldet wurden.
Die Centers for Disease Control and Prevention (CDC) haben heute neue Daten veröffentlicht, aus denen hervorgeht, dass zwischen dem 14. Dezember 2020 und dem 18. Februar 2022 insgesamt 1.134.984 Berichte über unerwünschte Ereignisse im Zusammenhang mit COVID-Impfstoffen an das Vaccine Adverse Event Reporting System (VAERS) übermittelt wurden. VAERS ist das wichtigste von der Regierung finanzierte System zur Meldung von unerwünschten Impfstoffreaktionen in den USA.
Die Daten umfassten insgesamt 24.402 Meldungen von Todesfällen – ein Anstieg um 412 gegenüber der Vorwoche – und 196.203 Meldungen von schweren Verletzungen, einschließlich Todesfällen, im gleichen Zeitraum – ein Anstieg um 4.286 gegenüber der Vorwoche.
Ohne „ausländische Meldungen“ an VAERS wurden in den USA zwischen dem 14. Dezember 2020 und dem 18. Februar 2022 insgesamt 767.083 unerwünschte Ereignisse, darunter 11.104 Todesfälle und 73.088 schwere Verletzungen, gemeldet.
Ausländische Berichte sind Berichte, die ausländische Tochtergesellschaften an US-Impfstoffhersteller senden. Gemäß den Vorschriften der US-amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) muss ein Hersteller, der über einen ausländischen Fallbericht informiert wird, der ein schwerwiegendes und nicht auf dem Etikett des Produkts aufgeführtes Ereignis beschreibt, den Bericht an VAERS übermitteln.
Von den 11 104 Todesfällen in den USA, die bis zum 18. Februar gemeldet wurden, traten 18 % innerhalb von 24 Stunden nach der Impfung auf, 23 % innerhalb von 48 Stunden nach der Impfung und 60 % bei Personen, bei denen die Symptome innerhalb von 48 Stunden nach der Impfung auftraten.
In den USA waren bis zum 18. Februar 549 Millionen COVID-Impfdosen verabreicht worden, darunter 323 Millionen Dosen von Pfizer, 207 Millionen Dosen von Moderna und 18 Millionen Dosen von Johnson & Johnson (J&J).
Aus der Veröffentlichung der VAERS-Daten vom 18.2.22

Jeden Freitag veröffentlicht VAERS die bis zu einem bestimmten Datum eingegangenen Meldungen über Impfschäden. Die an VAERS übermittelten Meldungen erfordern weitere Untersuchungen, bevor ein kausaler Zusammenhang bestätigt werden kann. In der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass VAERS nur 1 % der tatsächlichen unerwünschten Impfstoffereignisse meldet.
Die US-VAERS-Daten vom 14. Dezember 2020 bis zum 18. Februar 2022 für 5- bis 11-Jährige zeigen:
- 8.564 unerwünschte Ereignisse, darunter 188 als schwerwiegend eingestufte und 4 gemeldete Todesfälle.
Der jüngste Todesfall betrifft einen 8-jährigen Jungen (VAERS I.D. 2109625) aus Mississippi, der 7 Tage nach seiner zweiten Dosis des COVID-Impfstoffs von Pfizer starb, als er blau und leblos zu Hause aufgefunden wurde.
Er wurde ins Krankenhaus gebracht, wo ein vollständiger Code durchgeführt wurde. Mehrmals wurde ein Puls festgestellt, aber der Junge starb schließlich auf der Intensivstation. Dem Arzt, der den Bericht erstellte, wurde mitgeteilt, dass der Junge an einem multisystemischen Entzündungssyndrom gestorben sei. Er hatte keine COVID.
- 16 Berichte über Myokarditis und Perikarditis (Herzentzündung).
- 30 Berichte über Störungen der Blutgerinnung.
U.S. VAERS-Daten vom 14. Dezember 2020 bis 18. Februar 2022 für 12- bis 17-Jährige zeigen:
- 29.416 unerwünschte Ereignisse, darunter 1.693 als schwerwiegend eingestufte und 39 gemeldete Todesfälle.
Der jüngste Todesfall betrifft ein 13-jähriges Mädchen (VAERS-Identifikationsnummer 2115839) aus Wisconsin, das schwer beeinträchtigt war und zwei Dosen des COVID-Impfstoffs von Pfizer erhalten hatte. Obwohl die Todesursache nicht klar war, schien sie erhebliche gesundheitliche Probleme, Atemnot und Herzprobleme zu haben.
- 69 Berichte über Anaphylaxie bei 12- bis 17-Jährigen, bei denen die Reaktion lebensbedrohlich war, eine Behandlung erforderte oder zum Tod führte – wobei 96 % der Fälle auf den Impfstoff von Pfizer zurückgeführt werden.
- 643 Berichte über Myokarditis und Perikarditis, wobei 631 Fälle auf den Impfstoff von Pfizer zurückgeführt wurden.
- 159 Berichte über Blutgerinnungsstörungen, wobei alle Fälle auf Pfizer zurückgeführt wurden.
U.S. VAERS-Daten vom 14. Dezember 2020 bis zum 18. Februar 2022 für alle Altersgruppen zusammen zeigen:
- 19 % der Todesfälle waren auf Herzkrankheiten zurückzuführen.
- 54 % der Verstorbenen waren männlich, 41 % waren weiblich, und bei den übrigen Todesmeldungen wurde das Geschlecht der Verstorbenen nicht angegeben.
- Das Durchschnittsalter der Verstorbenen lag bei 72,6 Jahren.
- Bis zum 18. Februar meldeten 5.139 schwangere Frauen unerwünschte Ereignisse im Zusammenhang mit COVID-Impfstoffen, darunter 1.644 Berichte über Fehl- oder Frühgeburten.
- Von den 3.572 gemeldeten Fällen von Bellscher Lähmung wurden 51 % auf Impfungen von Pfizer, 40 % auf Moderna und 8 % auf J&J zurückgeführt.
- 850 Berichte über das Guillain-Barré-Syndrom, wobei 40 % der Fälle auf Pfizer, 30 % auf Moderna und 28 % auf J&J zurückgeführt wurden.
- 2.336 Berichte über Anaphylaxie, wobei die Reaktion lebensbedrohlich war, eine Behandlung erforderte oder zum Tod führte.
- 1.605 Berichte über Myokardinfarkte.
- 13.216 Berichte über Blutgerinnungsstörungen in den USA. Davon wurden 5.897 Berichte Pfizer zugeschrieben, 4.707 Berichte Moderna und 2.568 Berichte J&J.
- 4.021 Fälle von Myokarditis und Perikarditis, wobei 2.475 Fälle Pfizer, 1.364 Fälle Moderna und 171 Fälle dem COVID-Impfstoff von J&J zugeschrieben wurden.
Autopsie bestätigt, dass ein 24-Jähriger an einer durch den Impfstoff von Pfizer verursachten Herzmuskelentzündung starb
Ein 24-jähriger College-Student starb am 27. Oktober 2021, sechs Wochen nachdem er seine zweite Dosis des Impfstoffs COVID von Pfizer erhalten hatte.
George Watts, Jr. aus New York, musste geimpft werden, um an den College-Kursen teilnehmen zu können. Er erhielt seine erste Impfung von Pfizer im August und eine zweite Dosis im September.
Nach der zweiten Dosis fühlte sich Watts krank, sein Gesicht wurde geschwollen und er bekam Husten. In der Notaufnahme wurde er wegen einer Nebenhöhlenentzündung mit Antibiotika behandelt, aber seine Symptome verschlimmerten sich weiter.
Watts begann, Blut auszuhusten, seine Füße und Hände schmerzten und er konnte kein Licht mehr ertragen. Watts‘ Vater wollte ihn wieder in die Notaufnahme bringen, aber sein Sohn brach an diesem Morgen zusammen und starb.
Watts‘ Vater sagte, sein Sohn sei gesund gewesen und habe keine gesundheitlichen Probleme gehabt.
Ein Autopsiebericht des Bradford County Coroner bestätigte, dass Watts an einer „COVID-19-Impfstoff-bedingten Myokarditis“ starb.
Der Gerichtsmediziner sagte, dass sein Büro auch an anderen Fällen im Bezirk arbeitet, die mit COVID-Impfstoffen und -Auffrischungen zusammenhängen.
Da Watts‘ Fall nicht der Falldefinition der CDC für Myokarditis entspricht, da er keine „Symptome wie Schmerzen in der Brust, Kurzatmigkeit und das Gefühl, ein schnell schlagendes, flatterndes oder pochendes Herz zu haben“ verspürte und keine „medizinischen Tests zur Unterstützung der Diagnose Myokarditis und zum Ausschluss anderer Ursachen“ erhielt, wurde sein Fall nicht in die Sicherheitsdaten aufgenommen, die von der Agentur an Beratungsgremien weitergegeben wurden, die die Sicherheit von COVID-Impfstoffen überwachen.
Familie fordert Entschädigung von staatlichem Programm für Impfschaden ihres Sohnes
Eine Familie, deren 21-jähriger Sohn eine lebensbedrohliche Reaktion auf den COVID-Impfstoff von Pfizer entwickelte, wartet seit sechs Monaten darauf, zu erfahren, ob das Countermeasures Injury Compensation Program (CICP) der US-Regierung die Arztrechnungen ihres Sohnes übernehmen wird.
Das CICP-Programm, das der Bundesbehörde Health Resources and Services Administration untersteht, bietet Entschädigung für schwere Verletzungen oder Todesfälle, die durch bestimmte Medikamente, Medizinprodukte und Impfstoffe, einschließlich COVID-Impfstoffe, verursacht wurden.
Die Familie von Kartik Bhakta reichte im August 2021 einen Antrag im Namen ihres Sohnes ein. Bislang wurde die Forderung ignoriert.
Bhaktas Schule hat im August die Kostenübernahme für die medizinische Versorgung seines Sohnes eingestellt, die sich immer mehr auftürmen. Bhaktas Vater sagte, die Tortur sei ein Alptraum gewesen und niemand vom CICP habe sich jemals um den Antrag gekümmert.
Die Familie kann sich künftige Operationen ohne Entschädigung nicht leisten, da sie ihre Arbeit aufgeben musste, um sich um ihren Sohn zu kümmern.
400.000 Fälle in den von der deutschen Krankenkasse analysierten Daten gefunden
Eine deutsche Krankenkasse, die BKK ProVita (BKK), sagte diese Woche, dass eine Analyse von Daten, die von mehr als 10 Millionen Menschen gesammelt wurden, darauf hindeutet, dass Nebenwirkungen des COVID-Impfstoffs „erheblich“ unterrepräsentiert sind.
Das Unternehmen erklärte, seine Analyse habe ein „signifikantes Alarmsignal“ ergeben und „ein Risiko für Menschenleben kann nicht ausgeschlossen werden“.
Auf der Grundlage der gesammelten Daten sagte die BKK, dass die Zahl der Impfstoffnebenwirkungen um ein Vielfaches höher ist als die offiziell vom Paul-Ehrlich-Institut (PEI), dem deutschen Bundesgesundheitsamt, das die Sicherheit von Impfstoffen und Biomedikamenten überwacht, bekannt gegebene Zahl.
Das PEI gab in einer Pressemitteilung bekannt, dass im Jahr 2021 nach der COVID-Impfung 244.576 Verdachtsfälle von Impfstoffnebenwirkungen gemeldet wurden, doch die BKK erklärte, ihre Analyse habe mehr als 400.000 Fälle ergeben.
BKK-Vorstand Andreas Schöfbeck sagte der WELT: „Die ermittelten Zahlen sind signifikant und müssen dringend auf Plausibilität geprüft werden.“
Schöfbeck wandte sich in einem dringenden Schreiben an das PEI und andere Stellen mit der Bitte, entsprechende Datenauswertungen bei allen Krankenkassen einzuholen.
CDC verlängert Intervall zwischen den COVID-Impfdosen für einige Personen
In den am Dienstag aktualisierten Impfempfehlungen der CDC heißt es, dass der Abstand zwischen der ersten und der zweiten Dosis der COVID-Impfstoffe von Pfizer und Moderna für manche Menschen bis zu acht Wochen betragen kann.
Die Behörde erklärte, dass ein längeres Intervall für Personen über 12 Jahren das Risiko einer Myokarditis, einer Art Herzentzündung, in einigen Bevölkerungsgruppen verringern kann.
Während das absolute Risiko gering bleibt, ist das relative Risiko für Myokarditis bei Männern im Alter von 12 bis 39 Jahren höher, und dieses Risiko könnte durch eine Verlängerung des Intervalls zwischen der ersten und zweiten Dosis verringert werden“, so die CDC.
Die Behörde empfiehlt weiterhin ein drei- bis vierwöchiges Intervall für immungeschwächte Personen, Erwachsene ab 65 Jahren und andere, die aufgrund eines erhöhten Übertragungsrisikos einen „schnellen Schutz“ benötigen.
Für Kinder unter 11 Jahren empfiehlt die CDC nach wie vor eine zweite Pizer-Dosis drei Wochen nach der ersten Dosis, da es für diese Altersgruppe keine Daten gibt.
Ab 11 Uhr LIVE: Talk X – der Sonntagsstammtisch mit Fragjanur

Jeden Sonntag um 11 Uhr sendet der Streamer „Fragjanur“ seine One-Man-Show „Talk X – der Frühschoppen“ auf Youtube (drzeit gesperrt), Dlive, Twitch und Trovo, in der er die politischen Irrungen und Wirrungen in Deutschland der vergangenen Tage auf charmante Art und Weise Revue passieren lässt. Vorsicht: Die Sendungen dauern zumeist mehrere Stunden. Also ist nicht […]
Milliarden für die Ukraine-Krise – Kommt ein US-Militäreinsatz?
Das Weiße Haus hat den Kongress um insgesamt 6,4 Milliarden Dollar gebeten. Der Großteil davon soll ans Pentagon fließen, „um auf die Krise zu reagieren“. Der andere Teil soll für „humanitäre Hilfe“ aufgewendet werden. Auch will Washington ukrainische Soldaten ausbilden.
Werden sich die Vereinigten Staaten nun auch militärisch in der Ukraine engagieren? Zumindest scheint das Weiße Haus etwas in Planung zu haben. Denn die Biden-Administration hat den Kongress um zusätzliche Mittel für die Ukraine und das Pentagon gebeten. Laut Bloomberg sollen sollen 2,9 Milliarden Dollar für Kiew bereitgestellt werden. Diese Mittel sollen für Sicherheits-Assistenz und humanitäre Hilfe aufgewendet werden. Ersteres bedeutet wohl, dass man den ukrainischen Truppen rasch Waffen liefern will. Weitere 3,5 Milliarden Dollar sind für das Pentagon vorgesehen, „um auf die Krise zu reagieren“. Hierbei stellt sich die Frage, ob die Vereinigten Staaten planen, sich direkt militärisch in der Ukraine zu engagieren.
„In einem kürzlichen Gespräch mit Gesetzgebern hat die Regierung den Bedarf an zusätzlicher humanitärer, sicherheitspolitischer und wirtschaftlicher Hilfe der USA für die Ukraine und ihre mitteleuropäischen Partner aufgrund der unprovozierten und ungerechtfertigten Invasion Russlands festgestellt“, sagte ein Beamter des Büros für Verwaltung und Haushalt des Weißen Hauses laut Reuters. Der Gesamtbetrag könnte sich noch ändern, wenn das Weiße Haus und der Kongress ihn ausarbeiten. Einige Mitglieder des Kongresses sind sogar der Meinung, dass mehr Geld ausgegeben werden muss. Der demokratische Senator Chris Coon sagte, die USA müssten möglicherweise rund 10 Milliarden Dollar ausgeben, um auf Russlands Angriff auf die Ukraine zu reagieren. Washington geht offenbar davon aus, dass der russische Einsatz längere Zeit andauern wird.
Im vergangenen Jahr haben die USA der Ukraine über 650 Millionen Dollar an Militärhilfe und 52 Millionen Dollar an humanitärer Hilfe zur Verfügung gestellt. Das Pentagon erklärte am Freitag, es wolle mehr Waffen in die Ukraine schicken und arbeite derzeit an entsprechenden Möglichkeiten. Der ukrainische Verteidigungsminister bittet um Javelin-Panzerabwehrraketen und Stinger-Flugabwehrraketen. „Wir suchen weiterhin nach Möglichkeiten, die Ukraine bei ihrer Verteidigung zu unterstützen“, sagte Pentagon-Sprecher John Kirby. „Und wir sind sehr aktiv an diesen Bemühungen beteiligt, um ihnen zu helfen, sich besser zu verteidigen, sowohl durch tödliche als auch durch nicht-tödliche Hilfe.“ Berichten zufolge erwägen die USA auch Möglichkeiten zur Ausbildung ukrainischer Soldaten. Einem Bericht von Axios zufolge erklärte Verteidigungsminister Lloyd Austin gegenüber Abgeordneten des Repräsentantenhauses, dass die USA nach Möglichkeiten suchen, ukrainische Soldaten aus der Ferne auszubilden, falls Russland die Ukraine erobert.
Theoretisch könnten US- und NATO-Truppen über Polen, Ungarn und Rumänien in den westlichen Teil der Ukraine vordringen und so die Kontrolle über dieses Gebiet (z.B. die ganze Lemberger Region) übernehmen. Dies wäre eine faktische Spaltung der Ukraine in einen russischen und einen westlichen Sektor und ein ähnliches Szenario wie in Syrien, wo die Zentralregierung nur über Teile des gesamten Territoriums die Kontrolle ausübt.
Wie wir das Klimarisiko falsch eingeschätzt haben

Judith Curry, Climate Etc.
„Die derzeitige Denkweise und die Ansätze, die diese Konzeptualisierung und Beschreibung leiten, sind nachweislich nicht wissenschaftlich fundiert, was zur Folge hat, dass die Risiken und Unsicherheiten des Klimawandels nur unzureichend dargestellt werden. Der Bereich Klimawandel muss seine risikowissenschaftlichen Grundlagen stärken, um die derzeitige Situation zu verbessern.“ – Der norwegische Risikowissenschaftler Terje Aven
Für Entscheidungsträger ist der Klimawandel ein Problem bei der Risikobewertung und dem Risikomanagement. Der Klimawandel ist ein Risiko, weil er sich negativ auf Wohlstand und Sicherheit auswirken kann und weil seine Folgen ungewiss sind.
Die globale Klimapolitik wurde von einer spezifischen Strategie des Risikomanagements beherrscht – dem Vorsorgeprinzip als Rechtfertigung für die Festlegung spezifischer Ziele für die Beseitigung der vom Menschen verursachten Kohlendioxidemissionen. In den frühen 1980er Jahren war das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) von der Auffassung überzeugt, dass fossile Brennstoffe einen gefährlichen Klimawandel verursachen würden. Die Aussicht auf die Abschaffung fossiler Brennstoffe deckte sich mit den umfassenderen Interessen des UNEP an Umweltqualität und Weltordnungspolitik. In Villach im Jahr 1985, zu Beginn der Klimavertragsbewegung, löste sich die politische Bewegung zur Abschaffung fossiler Brennstoffe von jeglicher Verankerung in der Wissenschaft – die Rhetorik der Vorsorge besagte, dass wir auf jeden Fall handeln sollten, um fossile Brennstoffe abzuschaffen, nur für den Fall. Diese Sichtweise wurde 1992 im Vertrag über das Rahmenübereinkommen der Vereinten Nationen über Klimaänderungen (UNFCCC), 1997 im Kyoto-Protokoll und 2015 im Pariser Klimaabkommen festgeschrieben.
Anstatt die IPCC-Bewertungen auf eine Risikobewertung auszurichten, wurden die Bewertungen in den IPCC-Berichten eng gefasst, um die UNFCCC-Politik zu unterstützen, wobei der Schwerpunkt auf dem gefährlichen Klimawandel im Zusammenhang mit den Emissionen fossiler Brennstoffe lag. Die Verdrehung der Klimawissenschaft und die Herstellung eines Konsenses über den gefährlichen, vom Menschen verursachten Klimawandel vereinfachten nicht nur die wissenschaftlichen und sozialen Herausforderungen, sondern führten auch zur Annahme einer „Vorhersage und dann handeln“-Strategie zur Bewältigung und Kontrolle, die die in den 1980er Jahren getroffenen Entscheidungen zur Beseitigung der Emissionen fossiler Brennstoffe unterstützte. Die Übereinstimmung der IPCC-Bewertungen und der UNFCCC-Politik stärkt den Glauben, dass der Klimawandel ein einfaches oder zahmes Problem ist, bei dem die Wissenschaft alle praktischen Fragen und widersprüchlichen Werte und Ziele übertrumpft.
Diese Strategie des Risikomanagements impliziert, dass der Klimawandel ein einfaches, zahmes Problem der „Dosis-Wirkungsbeziehung“ ist. Diese Charakterisierung hat zu einer relativen Vernachlässigung des Klimarisikos in formalen Bewertungsprozessen wie dem IPCC geführt. Erst in ihrem jüngsten Bewertungsbericht, AR6, wurde versucht, den Klimawandel in einen konsistenten Risikorahmen zu stellen (es wird interessant sein zu sehen, wie dies in den kommenden Berichten der WGII und III aussehen wird). Infolge der frühen Annahme einer bevorzugten Risikomanagement-Strategie sind wir von einer vollständigen Bewertung des gesamten Klimarisikos weit entfernt.
Durch die Charakterisierung des Klimawandels als ein gut verstandenes Problem mit einem starken Konsens gehen die traditionellen Risikomanagementansätze davon aus, dass der Klimawandel vernünftig gesteuert oder zumindest eingedämmt und vorzugsweise beseitigt werden kann und sollte. Die Vielfalt der klimabezogenen Einflussfaktoren und ihre komplexen Zusammenhänge, verschiedene inhärente und nicht reduzierbare Unsicherheiten, Unklarheiten über die Folgen des Klimawandels und die ungleiche Verteilung der Exposition und der Auswirkungen über Geografie und Zeit hinweg erschweren jedoch jede einfache oder unbestrittene Anwendung traditioneller Risikomanagementansätze. Infolgedessen ist der politische Prozess, der sich in den letzten Jahrzehnten entwickelt hat, nicht nur unzureichend, um mit den mit dem Klimawandel verbundenen Risiken umzugehen, sondern hat auch die gesellschaftlichen Kontroversen um das Klimarisiko angeheizt.
Das Risiko wird häufig als eine Art statistischer Erwartungswert beschrieben – das Produkt aus Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkung. Eine solche Charakterisierung ist jedoch nur für einfache oder zahme Probleme angemessen. Breiter gefasste Definitionen des Risikos umfassen die spezifizierten Folgen eines Ereignisses oder einer Handlung, ein Maß für die mit den Folgen verbundene Unsicherheit und die Stärke der Wissensbasis, die die Bewertung stützt.
Die Akzeptanz der IPCC-Bewertungen als „beste verfügbare“ Wissensbasis ist nicht unvereinbar mit der Anerkennung erheblicher Schwächen in der Wissensbasis im Zusammenhang mit der Klimarisikoanalyse. Ein wichtiges Element der Risikobeschreibung ist die Bewertung der Stärke der Wissensbasis. Bedenken hinsichtlich der Stärke der Wissensbasis werden von Personen geäußert, die Aspekte der IPCC-Bewertung in Frage stellen, die zur Ableitung des Klimarisikos verwendet werden. Der Ansatz des IPCC basiert auf der Beurteilung der verfügbaren Beweise und der Einigkeit unter den Experten. Anspruchsvollere Wissenscharakterisierungen für das Risikomanagement (Aven 2017b) umfassen:
● das Ausmaß, in dem die getroffenen Annahmen vernünftig/realistisch sind – wachsende Besorgnis über die Konzentration auf unplausible Emissionsszenarien RCP8.5/SSP5-8.5.
● das Ausmaß, in dem Daten/Informationen vorhanden, zuverlässig und relevant sind – die historische und Paläodatenbasis ist unzureichend für eine vollständige, globale Charakterisierung der natürlichen Klimaschwankungen auf mehrdekadischen bis tausendjährigen Zeitskalen
● das Ausmaß der Meinungsverschiedenheiten unter den Experten (einschließlich derer aus unterschiedlichen Umfeldern) – Versuche, Meinungsverschiedenheiten und alternative Perspektiven unter den Experten zu unterdrücken
● das Ausmaß, in dem die betreffenden Phänomene verstanden werden und genaue Modelle existieren Bedenken hinsichtlich der Zuverlässigkeit und des Nutzens von Klimamodellen
● der Grad, bis zu dem das Wissen im Hinblick auf unbekannte Erkenntnisse gründlich geprüft wurde (d. h. andere, aber nicht die Analysegruppe, verfügen über das Wissen) – Vernachlässigung der unbekannten Erkenntnisse im Zusammenhang mit der natürlichen Klimavariabilität.
Die internationale Klimapolitik hat zu systematischen Verzerrungen bei der Art des Fachwissens und der Beweise geführt, die für eine Berücksichtigung als geeignet erachtet werden. (Lucas) Das UNFCCC und der IPCC haben den Klimawandel als ein ökologisches und wirtschaftliches Problem bezeichnet, und Geowissenschaftler und Ökonomen haben den Bewertungs- und Politikgestaltungsprozess dominiert.
Die Probleme mit dem derzeitigen CO2-Anstieg und der Erwärmung sind jedoch sozialer und nicht ökologischer Natur. Die Erde hat geologische Perioden mit höheren Temperaturen und atmosphärischen CO2-Konzentrationen durchlaufen, in denen das Leben gedieh. Die Charakterisierung des Klimawandels als Umweltproblem hat die kulturellen und politischen Dimensionen des Themas heruntergespielt. Viele Sozialwissenschaftler haben argumentiert, dass die vom IPCC und der UNFCCC auferlegten disziplinären Beschränkungen viele wichtige Erkenntnisse vernachlässigt haben, die aus einem breiten Spektrum von Experten und nicht anerkannten Quellen stammen.
Eine Risikobewertung für ein Problem wie den Klimawandel – mit einem hohen Maß an Komplexität, Unsicherheit und Mehrdeutigkeit – muss die folgenden Elemente umfassen (King et al. 2015):
● Klären Sie die Ziele der Risikoanalyse – die gefährdeten Gefahren oder Werte
● Ganzheitliche Betrachtung aller relevanten Faktoren
● Identifizieren Sie die größten Risiken – die plausiblen Worst-Case-Szenarien
● Legen Sie Werturteile explizit dar
Werte und Gefahren
Eines der größten Probleme im Zusammenhang mit der Risikobewertung des Klimawandels besteht darin, dass es keine einfache Möglichkeit gibt, die mit einem wärmeren Klima verbundenen Gefahren zu benennen. Bei dem Versuch, politischen Willen für die internationalen Verträge zu schaffen, wurden die negativen Auswirkungen der durch fossile Brennstoffe verursachten Erwärmung übertrieben – schwere Wetter-/Klimaereignisse, der Anstieg des Meeresspiegels und viele negative Auswirkungen auf Ökosysteme, Gesundheit, Wirtschaft und Geopolitik mit all ihren komplexen Ursachen wurden mit der durch fossile Brennstoffe verursachten Erwärmung verwechselt. Darüber hinaus wurden die von den Emissionen fossiler Brennstoffe ausgehenden Risiken nicht in den angemessenen Kontext anderer globaler und regionaler Risiken gestellt.
Ein Schlüsselelement der Risikobewertung ist die Beurteilung, ob Aktivitäten akzeptabel, tolerierbar oder untragbar sind. Aktivitäten sind tolerierbar, wenn sie aufgrund des damit verbundenen Nutzens als erstrebenswert angesehen werden. Bei tolerierbaren Risiken werden Anstrengungen zur Risikominderung oder -bewältigung begrüßt, sofern der Nutzen der Aktivitäten nicht verloren geht. Die Verbrennung fossiler Brennstoffe wurde in der Vergangenheit als tolerierbares Risiko betrachtet. Zu den wirklich untragbaren Risiken gehören existenzielle Bedrohungen – wie auf der Erde einschlagende Komet in dem Film Don’t Look Up – oder „Ruin“-Probleme. Bei weniger schwerwiegenden Bedrohungen, die ungeachtet der Vorteile als nicht tolerierbar gelten, sollte sich das Risikomanagement darauf konzentrieren, die Aktivität, die das Risiko verursacht, zu verbieten oder schrittweise einzustellen, oder, falls dies nicht möglich ist, das Risiko auf andere Weise abzumildern oder abzuschwächen oder die Widerstandsfähigkeit der Gesellschaft zu erhöhen.
Die Abgrenzung zwischen „akzeptabel“, „tolerierbar“ und „nicht tolerierbar“ ist eine der umstrittensten Aufgaben im Prozess der Risikobeherrschung bei komplexen Risiken. Mehrdeutigkeit resultiert aus abweichenden und umstrittenen Ansichten über die Berechtigung, den Schweregrad oder die weitere Bedeutung einer wahrgenommenen Bedrohung (Stirling 2003). Die Risiken des Klimawandels wurden von verschiedenen Personen und Gruppen als akzeptabel, tolerierbar und untragbar eingestuft – eine eindeutig mehrdeutige Situation. „Mehrdeutigkeit“ bedeutet, dass es verschiedene legitime Standpunkte gibt, von denen aus beurteilt werden kann, ob es negative Auswirkungen gibt oder geben könnte und ob diese Risiken tolerierbar sind. Mehrdeutigkeit resultiert aus abweichenden und umstrittenen Ansichten über die Berechtigung, den Schweregrad oder die weitere Bedeutung einer wahrgenommenen Bedrohung (Stirling 2003).
Subjektive Werturteile sind sowohl bei der Identifizierung eines Risikos als auch bei der Entscheidung, wie sehr wir uns darum kümmern, von Bedeutung. Alle formalen Risikobewertungen des Klimawandels sind durch zugrunde liegende Werte und normative Ziele strukturiert, die manchmal explizit, aber oft verborgen sind. Zu diesen Werten gehören gesellschaftliche Einstellungen zum Eigenwert der Natur, Fehleinschätzungen des Risikos und implizite Urteile über die Akzeptanz oder Abneigung gegen Ungleichheit in der Gesellschaft.
Die Einschätzung untragbarer Risiken durch den Klimawandel hängt damit zusammen, dass man fälschlicherweise die schleichende globale Erwärmung mit den Folgen extremer Wetter- und Klimaereignisse in Verbindung bringt, dass man sich Sorgen über eine ungleiche Risikoexposition ärmerer Bevölkerungsschichten sowie um künftige Generationen macht.
Das Risiko des Klimawandels umfasst sowohl Elemente des inkrementellen Risikos (z. B. den langsamen schleichenden Anstieg des Meeresspiegels) als auch des Notfallrisikos. Notfallrisiken werden mit extremen Wetterereignissen in Verbindung gebracht; technisch gesehen handelt es sich dabei um Wetterrisiken und nicht um Klimarisiken, auch wenn die globale Erwärmung nachweislich zu einer zunehmenden Verschlimmerung der Wettergefahr führen könnte. Ein Wetterrisiko kann zu einem Klimarisiko werden, wenn die globale Erwärmung dazu führt, dass das Ereignis eine Anfälligkeitsschwelle überschreitet, die ansonsten durch das Wetterereignis nicht überschritten worden wäre. Es wird auch versucht, die mit extremen Wetterereignissen verbundenen inkrementellen Kosten/Schäden zu bewerten. Solche Bewertungen sind vor dem Hintergrund der natürlichen Wetter- und Klimavariabilität sehr schwierig.
Wenn man das Risiko der meisten extremen Wetter- und Klimaereignisse von den Folgen der globalen Erwärmung abzieht, wird die Reduzierung der Emissionen fossiler Brennstoffe als weniger dringlich angesehen. Die Fehleinschätzung der Dringlichkeit inkrementeller Risiken hat zu Maßnahmen geführt, die nicht nur kostspielig und suboptimal sind, sondern wohl auch die Widerstandsfähigkeit verringern. Die ärmsten Bevölkerungsschichten würden von einem Zugang zum Stromnetz und von der Unterstützung bei der Verringerung der Anfälligkeit für extreme Wetterereignisse weit mehr profitieren als von einer Verringerung der CO2-Menge in der Atmosphäre.
Die Moralisierung rund um das Thema Klimawandel hat das Problem des Klimawandels als eine einfache, gerechte Werteentscheidung betrachtet: Bist du für den Planeten oder gegen ihn? Dieses Moralisieren vernachlässigt, dass die Menschen Aktivitäten ausüben, die für sie von Wert sind und bei denen zufällig Kohlenstoff als Nebenprodukt ausgestoßen wird. Darüber hinaus schließt dieses enge Moralisieren systematisch wichtige ethische Werte aus, wie etwa die Verbesserung des Lebens von einer Milliarde Menschen, die derzeit in inakzeptabler Armut leben, oder den Schutz anderer Aspekte der Umwelt.
Die Frage der Generationengerechtigkeit (Sorge um die Enkelkinder) ist von besonderer Bedeutung, da zwischen dem Ausstoß von Treibhausgasen und dem Auftreten der Schäden eine Zeitspanne liegt. Es gibt keine einfache Möglichkeit zu entscheiden, welche Fürsorgepflicht wir künftigen Generationen schulden, aber die sozioökonomischen Pfade des IPCC für das 21. Jahrhundert zeigen alle, dass die Welt bis 2100 besser dasteht, selbst bei den extremsten Emissionsszenarien.
Vor diesem Hintergrund brauchen wir eine breitere ethische Debatte über die Folgen des Klimawandels für die Werte, die wir Menschen zu Recht schätzen, damit wir glaubwürdige Maßnahmen zu deren Schutz ergreifen können. Dies erfordert eine ebenso sorgfältige Abwägung der positiven wie der negativen Folgen.
Ganzheitliche Betrachtung von plausiblen Worst-Case-Szenarien
Die IPCC-Bewertungen haben sich auf die wahrscheinliche Bandbreite der Erwärmung, des Anstiegs des Meeresspiegels und anderer Einflussfaktoren konzentriert. Wie ich in vielen früheren Blogbeiträgen erörtert habe, bieten die IPCC-Szenarien für das Klima des 21. Jahrhunderts keine ganzheitliche Perspektive auf den Klimawandel des 21. Jahrhunderts – sie vernachlässigen eine Reihe plausibler Szenarien für solare Variabilität, Vulkanausbrüche und natürliche interne Variabilität über mehrere Jahrzehnte bis Jahrtausende. Ihre Interpretation extremer Wetter- und Klimaereignisse stützt sich auf Daten seit 1950 – längere historische Datensätze und Paläoklima-Datensätze werden ignoriert.
Unter dem Strich: das IPCC hat keine vollständige Reihe plausibler Szenarien für den Klimawandel des 21. Jahrhunderts vorgelegt. Auch wenn Modelle für das Verständnis komplexer Systeme nützlich sein können, sollten Faktoren, die nicht in die Betrachtung eines Modells fallen, nicht ignoriert werden. Wenn sich ein System nicht sinnvoll modellieren lässt, können Szenarien entwickelt werden, um sich die möglichen zukünftigen Zustände vorzustellen.
Zusätzlich zu den Risiken, die mit erhöhten CO2-Konzentrationen und dem raschen Ausstieg aus fossilen Brennstoffen verbunden sind, muss anerkannt werden, dass natürliche Klimaschwankungen und -veränderungen sowie extreme Wetter- und Klimaereignisse ebenso wichtige gesellschaftliche Auswirkungen haben. Darüber hinaus umfasst der vom Menschen verursachte Klimawandel auch Emissionen von Nicht-CO2-Treibhausgasen und Aerosolpartikeln sowie Änderungen der Landnutzung.
Zum ersten Mal wird im AR6 der Ermittlung von Worst-Case-Ergebnissen Aufmerksamkeit gewidmet, abgesehen von der fehlgeleiteten Konzentration auf die unplausiblen Emissionsszenarien RCP8.5/SSP5-8.5. Die Behandlung des Meeresspiegelanstiegs im AR6 ist in dieser Hinsicht vorbildlich und verdeutlicht die Stärke der Wissensbasis im Zusammenhang mit verschiedenen Extremszenarien. Der Schwerpunkt des AR6 auf dem regionalen Klimawandel löst sich zu Recht von der bisherigen Strategie, dass Klimamodell-Szenarien für diesen Zweck ausreichend sind, und legt den Schwerpunkt zunehmend auf physikalisch basierte Szenarien. Der historische Datensatz, insbesondere wenn er bis ins 19. Jahrhundert zurückreicht, ist wohl die ergiebigste Quelle für extreme Wetter- und Klimaszenarien für das 21. Jahrhundert.
Wie die Plausibilität von Szenarien mit hohem Risiko zu bewerten ist, ist ein Thema, dem bisher zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wurde.
Risiken des Übergangs
Die soziale Verstärkung von Risiken kann durch Reaktionen auf wahrgenommene Ergebnisse erfolgen, entweder in Erwartung oder als Gegenmaßnahme.
Das UNFCCC ignoriert in seinem dringenden Bestreben nach NET-ZERO-Emissionen das Übergangsrisiko. Zu den Folgen eines raschen Umstiegs auf erneuerbare Energien gehören die wirtschaftlichen Kosten des Umstiegs, negative Umweltauswirkungen im Zusammenhang mit Wind- und Solarenergie und Biokraftstoffen, die Auswirkungen der Unterbrechung der erneuerbaren Energien auf die Zuverlässigkeit und die Kosten der Energieversorgung, eine komplexere und umfangreichere Stromübertragungsinfrastruktur mit einer größeren Anzahl von Ausfallknotenpunkten, eine geringere Energiesicherheit, der große Bedarf an seltenen Erden und die damit verbundenen geopolitischen Veränderungen. Diese Folgen des Übergangs sind mit einer recht soliden Wissensbasis verbunden, was viele Menschen dazu veranlasst, sich mehr Sorgen über die Risiken des Übergangs zu machen als über die ungewisseren Risiken des Klimawandels selbst, die eine weitaus schwächere Wissensbasis haben. Die Debatte dreht sich also um tolerierbare, aber möglicherweise unnötige Risiken, die sich aus der raschen Abkehr von fossilen Brennstoffen ergeben, im Gegensatz zu den höchst ungewissen Auswirkungen des Klimawandels, die von verschiedenen Personen, Ländern und Organisationen als akzeptabel bis untragbar eingeschätzt werden.
Das größte Risiko bei einer raschen Abkehr von fossilen Brennstoffen sind wohl die Opportunitätskosten – wir laufen Gefahr, unsere Ressourcen für Bemühungen zu verschwenden, die das Klima möglicherweise nicht nennenswert verändern, so dass uns keine Mittel für bessere Lösungen zur Verfügung stehen, die das menschliche Wohlergehen sowohl kurz- als auch langfristig verbessern. Darüber hinaus ignorieren wir andere Risiken, die für das kurzfristige menschliche Wohlergehen wohl wichtiger sind und die mit denselben Ressourcen produktiver angegangen werden könnten.
Conclusions
Das UNFCCC fördert eine Lösung für ein äußerst komplexes, unsicheres und mehrdeutiges Problem ohne eine angemessene Risikobewertung, die sich auf die umfassenderen ethischen Fragen und die politische und praktische Machbarkeit bezieht. Infolgedessen haben wir es versäumt, das Klimasystem und die umfassenderen Ursachen für die Anfälligkeit menschlicher und natürlicher Systeme wirklich zu verstehen und den machbaren politischen Spielraum systematisch und umfassend zu bewerten.
Das Endergebnis ist, dass wir nach 30 Jahren UNFCCC/IPCC auf die Kleinigkeiten der Treibhausgasemissionen und das abstrakte und unmögliche Problem der Begrenzung der atmosphärischen CO2-Konzentration fixiert sind – während wir die natürliche Klimavariabilität ignorieren und die menschliche Seite drastisch vereinfachen. Solange die derzeitige Situation anhält, werden die IPCC-Bewertungen des anthropogenen Klimawandels und die UNFCCC-Maßnahmen-Empfehlungen völlig unzureichend bleiben.
Link: https://wattsupwiththat.com/2022/02/22/how-we-have-mischaracterized-climate-risk/
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Das Pentagon will nicht, dass Sie diese Dokumente über Biolabore in der Ukraine sehen
Die amerikanische Botschaft in der Ukraine hat am Samstag alle Dokumente über vom Pentagon finanzierte Biolabors in der Ukraine von ihrer Website entfernt. Das schreibt die Enthüllungsjournalistin Dilyana Gaytanzhieva in den sozialen Medien.
Das Botschaftspersonal vergaß, ein Dokument zu entfernen, aus dem hervorgeht, dass das Pentagon zwei neue Biolabore in Kiew und Odessa finanziert.
Die Ukraine hat keine Kontrolle über die militärischen Biolabore. Der ukrainischen Regierung ist es nicht gestattet, sensible Informationen über das Programm zu veröffentlichen.
Eines der Labors befindet sich in Charkow, der zweitgrößten Stadt der Ukraine. Im Januar 2016 starben dort innerhalb von zwei Tagen mindestens 20 ukrainische Soldaten an einem grippeähnlichen Virus. Weitere 200 Soldaten wurden ins Krankenhaus eingeliefert. Die ukrainische Regierung machte keine Angaben zu den verstorbenen Soldaten.
Hepatitis A brach 2018 unter verdächtigen Umständen im Südosten der Ukraine aus, wo sich auch eine Reihe von Biolaboren befinden. Im Januar 2018 wurden in der Stadt Mykolajiv 37 Menschen mit Hepatitis A ins Krankenhaus eingeliefert. Die Polizei hat eine Untersuchung eingeleitet. In der gleichen Stadt infizierten sich 2015 mehr als 100 Menschen mit Cholera.
Foto: Dilyana.bgIm Sommer 2017 wurden in der Stadt Zaporizhzhya 60 Menschen mit Hepatitis A ins Krankenhaus eingeliefert. Im Juni 2017 kamen 19 Kinder aus einem Waisenhaus wegen Hepatitis A ins Krankenhaus. Im November desselben Jahres wurden auch in Charkow Fälle von Hepatitis A gemeldet.
Die Vereinigten Staaten und die Ukraine haben gemeinsam das Wissenschafts- und Technologiezentrum in der Ukraine (STCU) gegründet. In den letzten 20 Jahren hat der STCU über 285 Millionen Dollar in rund 1850 Projekte investiert, die von Wissenschaftlern durchgeführt wurden, die zuvor an der Entwicklung von Massenvernichtungswaffen gearbeitet haben, wie der investigative Journalist herausfand.
Die Dokumente sind auch auf der Website hier verfügbar.
Die US-Botschaft in der Ukraine hat gerade alle Dokumente über 11 vom Pentagon finanzierte Biolabore in der Ukraine von ihrer Website gelöscht. Ich habe alle diese Dokumente (die jetzt von der Botschaft gelöscht wurden) hier und in dem folgenden Thread veröffentlicht
2. Tweet: Dies sind die Dokumente, von denen die US-Botschaft nicht möchte, dass Sie sie sehen:
These are the documents which the US Embassy does not want you to see: pic.twitter.com/gEEBLFXRdW
— Dilyana Gaytandzhieva (@dgaytandzhieva) February 26, 2022
— Dilyana Gaytandzhieva (@dgaytandzhieva) February 26, 2022
Sie haben jedoch vergessen, dieses Dokument aus dem Register der US-Bundesverträge zu löschen, aus dem hervorgeht, dass das Pentagon zwei neue Biolabore in Kiew und Odessa finanziert https://t.co/bcSGTvuFBq pic.twitter.com/p5OzRvI9yx
Sie haben jedoch vergessen, dieses Dokument aus dem Register der US-Bundesverträge zu löschen, aus dem hervorgeht, dass das Pentagon zwei neue Biolabore in Kiew und Odessa finanziert https://t.co/bcSGTvuFBq pic.twitter.com/p5OzRvI9yx
Dilyana Gaytandzhieva (@dgaytandzhieva) February 26, 2022
Alle Dokumente und Verweise wurden zwischenzeitlich auf dieser Webseite gesichert.
Was in der Ukraine wirklich vor sich geht
Hintergrund
Die Ukraine ist historisch gesehen ein Teil des russischen Kernlandes. Seit der Gründung des russischen Vorgängerstaates Kiewer Rus im 10. Jahrhundert durch die aus schwedischen Wikingern hervorgegangene Dynastie der Rurikiden ist die Ukraine Teil des politischen Gebildes, das wir heute „Russland“ nennen, oder eng mit ihm verbunden.
Sicher, es gab Zeiten, in denen kleine Staaten auf dem heutigen ukrainischen Territorium unabhängig von der formalen russischen Kontrolle waren, z. B. war das Großfürstentum Kiew ein Jahrhundert lang unter litauischer Herrschaft, eine Zeit lang ein Oberherr der Goldenen Horde, und es gab verschiedene Stämme, die das heutige Territorium in einer ziemlich komplexen Geschichte besetzten.
Das Gebiet der heutigen Ukraine war jedoch seit dem Jahrtausendwechsel nie wirklich außerhalb der „russischen“ Hegemonie und Kultur und gehörte seit dem 18. Jahrhundert zum russischen Reich.
Das soll nicht heißen, dass Russland prima facie ein „Recht“ auf das Gebiet in irgendeinem rechtlichen oder moralischen Sinne hat, ich will damit nur sagen, dass die beiden Länder in vielerlei Hinsicht eng miteinander verbunden sind und bis vor kurzem tatsächlich Teil derselben politischen Einheit waren.
Die Bedeutung der Ukraine für die russische Sicherheit
Die Ukraine wurde vor etwa 30 Jahren im Zusammenhang mit der Auflösung der UdSSR formell unabhängig. Strategisch gesehen ist die Ukraine für die russische Sicherheit unverzichtbar.
Ein Aspekt davon ist die Schwarzmeerregion und die Krim, deren Bedeutung der Hauptgrund für Florence Nightingales Krimkrieg um 1800 war.
Sewastopol ist seit 1783 Russlands wichtigster Warmwasserhafen (d. h. er ist ganzjährig nutzbar) und stellt die einzige Möglichkeit für die Machtprojektion über das Mittelmeer dar und bietet den einzigen wirklich brauchbaren Zugang zum Nahen Osten sowie zum Südatlantik und zum Indischen Ozean.
Die Krim bietet Russland auch operative Kapazitäten in ihrer unmittelbaren Umgebung, z. B. für den regionalen Truppentransport und den Schutz seiner wichtigsten Handelsrouten durch das Schwarze Meer, und ist für Russlands strategische Verteidigungskapazitäten an der gesamten Südflanke von entscheidender Bedeutung.
Lesen Sie hier mehr.
Auch wenn Russland nicht völlig wehrlos ist, wäre es sehr verwundbar, wenn es nur die Krim verlieren würde.
Darüber hinaus ist die Ukraine als solche auch aus einer Reihe anderer Gründe geostrategisch wichtig. Sie war die zweitwichtigste sozialistische Sowjetrepublik, nicht nur wegen ihrer Ressourcen, Bevölkerung und Produktionskapazitäten, sondern auch, weil sie im Grunde nur einen Steinwurf vom Herzen Russlands entfernt liegt. Wenn man die Ukraine einnimmt und hält, kann man einfach in Moskau einmarschieren. Oder die Stadt aushungern.
Schauen Sie sich zum Vergleich die französischen, schwedischen und deutschen Invasionen in Russland an. Schweden wurde bei Poltawa aufgerieben, Napoleon gelang es, Moskau niederzubrennen, musste sich aber zurückziehen. Hitler hingegen eroberte die Ukraine zu Beginn der Operation Barbarossa und richtete damit einen beträchtlichen Schaden an. Die Ukrainische SSR war der gelbe Fleck auf der linken Seite:

Ein wichtiger Aspekt der Situation ist heute die Tatsache, dass das meiste von Russland exportierte Gas durch das ukrainische Netz fließt. Dies macht einen erheblichen Teil des russischen Handelsüberschusses aus, und die Tatsache, dass Europa seinerseits wohl von diesem Ressourcenfluss abhängig ist, ist ebenfalls ein wichtiger Hintergrundfaktor.
Doch im Hintergrund steht wie immer das Erdöl.
Russland exportiert fast so viel wie Saudi-Arabien und ist weltweit der zweitgrößte Produzent. Darüber hinaus sind seine Reserven in größerem Umfang unerschlossen als die fast aller anderen bedeutenden Produzenten, und es bietet wohl Zugang zu Erdöl mit einem höheren EROI als irgendwo sonst auf der Welt.
Ich habe an anderer Stelle über die Ressourcensituation geschrieben, aber um es zusammenzufassen: Der Westen braucht zumindest mittelfristig ungehinderten Zugang zu diesem Erdöl, sonst ist er nicht in der Lage, den unmittelbaren Niedergang aufzuhalten.
Die heutige Situation
Im Grunde genommen ist die Ukraine spätestens seit der „Orangenen Revolution“ von 2004, die eine Schöpfung der NGOs und westlichen Geheimdienste war und den prorussischen Viktor Janukowitsch stürzte, im Visier des Westens für einen „Regimewechsel“.
Die nachfolgende Timoschenko-Regierung privatisierte das Staatsvermögen und sprach sich lautstark für eine NATO-Mitgliedschaft aus, um die Ukraine vor einer „russischen Aggression zu schützen“.
Mit Janukowitsch als Oppositionsführer ging es eine Zeit lang hin und her, bis er 2010 zum Präsidenten gewählt wurde und die beiden folgenden Regierungen maßgeblich mitgestaltete.
Dann kam der von den USA unterstützte Putsch im Jahr 2014, die „Revolution der Würde“, wie es auf Wikipedia heißt. Der Zweck dieses Putsches war es, die Ukraine in die EU aufzunehmen, sie indirekt zu einem NATO-Mitglied zu machen und natürlich ihren Nutzen als russischen Markt zu verringern.
Als Janukowitsch Ende 2013 oder Anfang 2014 die Tür zu dieser Integration durch ein Abkommen mit Russland zu schließen schien, wurde die Ukraine „geputscht“, ihre Regierung gestürzt und ein bewaffneter Aufstand vom Westen angezettelt und unterstützt. [Lesen Sie hier unsere ausführliche Zeitleiste dazu – Hrsg. OffGuardian]
Angesichts dieser Hintergründe hatte der Westen natürlich kaum eine andere Wahl. Vor allem im Hinblick auf Russlands Bemühungen um die Schaffung einer Eurasischen Union, in der die Ukraine eine zentrale Rolle spielen würde, die die Hegemonie des Westens herausfordern und gemeinsame Energiemärkte schaffen würde, die dem Petrodollar leicht den Garaus machen könnten.
Nach dem Staatsstreich reagierte Russland mit der Sicherung seiner Vermögenswerte auf der Krim, indem es die Abspaltung unterstützte, ebenso wie in gewissem Umfang die Abspaltung von Luhansk und Donezk, die jedoch bis vor wenigen Tagen von Russland nicht offiziell anerkannt wurden. Damit begann der achtjährige Krieg im Donbass zwischen der ukrainischen Regierung und den Sezessionisten.
Schon früh wurden die Minsker Vereinbarungen umgesetzt, die einen Waffenstillstand und die Wiedereingliederung von Luhansk und Donezk in die Ukraine vorsahen, wobei ihnen ein gewisses Maß an Autonomie eingeräumt wurde.
Diese Vereinbarungen wurden zwar unterzeichnet, aber nie vollständig umgesetzt, und nach Angaben der russischen Verwaltung werden sie von einem langsam zerfallenden ukrainischen Staat, der zu einer Kolonie mit einem Marionettenregime degradiert wurde, zunehmend verletzt, was auch auf eine Zunahme der Angriffe auf die Zivilbevölkerung in den halb unabhängigen Regionen zurückzuführen ist.
Dies ist die Zusammenfassung der Sichtweise des Kremls auf die aktuelle Situation:
Im März 2021 wurde in der Ukraine eine neue Militärstrategie verabschiedet. Dieses Dokument ist fast ausschließlich der Konfrontation mit Russland gewidmet und hat das Ziel, ausländische Staaten in einen Konflikt mit unserem Land zu verwickeln. Die Strategie sieht die Organisation einer terroristischen Untergrundbewegung auf der russischen Krim und im Donbass vor, die als solche bezeichnet werden kann.
Außerdem werden die Konturen eines möglichen Krieges skizziert, der nach Ansicht der Kiewer Strategen „mit Hilfe der internationalen Gemeinschaft zu günstigen Bedingungen für die Ukraine“ sowie – hören Sie bitte gut zu – „mit ausländischer militärischer Unterstützung in der geopolitischen Konfrontation mit der Russischen Föderation“ enden soll. In Wirklichkeit ist dies nichts anderes als die Vorbereitung von Feindseligkeiten gegen unser Land, Russland.
Wie wir wissen, wurde heute bereits erklärt, dass die Ukraine beabsichtigt, ihre eigenen Atomwaffen zu entwickeln, und das ist keine bloße Prahlerei. Die Ukraine verfügt über die in der Sowjetzeit entwickelten Nukleartechnologien und über Trägersysteme für solche Waffen, darunter Flugzeuge, sowie über die taktischen Präzisionsraketen sowjetischer Bauart Tochka-U mit einer Reichweite von über 100 Kilometern. Aber sie können noch mehr; es ist nur eine Frage der Zeit. Die Voraussetzungen dafür haben sie seit der Sowjetära geschaffen.
Mit anderen Worten: Der Erwerb taktischer Atomwaffen wird für die Ukraine viel einfacher sein als für einige andere Staaten, die ich hier nicht nennen will und die solche Forschungen betreiben, vor allem, wenn Kiew ausländische technologische Unterstützung erhält. Auch das können wir nicht ausschließen.
Wenn die Ukraine in den Besitz von Massenvernichtungswaffen kommt, wird sich die Lage in der Welt und in Europa drastisch ändern, insbesondere für uns, für Russland. Wir können nicht anders, als auf diese reale Gefahr zu reagieren, zumal, ich wiederhole es, die westlichen Schirmherren der Ukraine ihr helfen könnten, diese Waffen zu erwerben, um eine weitere Bedrohung für unser Land zu schaffen. Wir sehen, wie hartnäckig das Kiewer Regime mit Waffen gefüttert wird.
Seit 2014 haben allein die Vereinigten Staaten Milliarden von Dollar für diesen Zweck ausgegeben, einschließlich der Lieferung von Waffen und Ausrüstung sowie der Ausbildung von Spezialisten. In den letzten Monaten sind ständig westliche Waffen in die Ukraine geflossen, ostentativ und vor den Augen der ganzen Welt. Ausländische Berater überwachen die Aktivitäten der ukrainischen Streitkräfte und Spezialdienste, und wir sind uns dessen wohl bewusst.
In den letzten Jahren waren Militärkontingente der NATO-Länder unter dem Vorwand von Übungen fast ständig auf ukrainischem Gebiet präsent. Das ukrainische Truppenkontrollsystem ist bereits in die NATO integriert worden. Das bedeutet, dass das NATO-Hauptquartier den ukrainischen Streitkräften direkte Befehle erteilen kann, sogar an ihre einzelnen Einheiten und Truppenteile.
Die Vereinigten Staaten und die NATO haben damit begonnen, das ukrainische Territorium in unverschämter Weise zu einem Schauplatz potenzieller Militäroperationen auszubauen. Ihre regelmäßigen gemeinsamen Übungen sind offensichtlich antirussisch ausgerichtet. Allein im letzten Jahr waren über 23.000 Soldaten und mehr als tausend Geräteeinheiten daran beteiligt.
Es wurde bereits ein Gesetz verabschiedet, das es ausländischen Truppen erlaubt, im Jahr 2022 in die Ukraine zu kommen, um an multinationalen Übungen teilzunehmen. Verständlicherweise handelt es sich dabei in erster Linie um NATO-Truppen. Für dieses Jahr sind mindestens zehn dieser gemeinsamen Übungen geplant.
Es liegt auf der Hand, dass solche Unternehmungen als Deckmantel für eine rasche Aufstockung der NATO-Militärgruppe auf ukrainischem Gebiet dienen sollen. Dies gilt umso mehr, als das Netz der mit US-Hilfe ausgebauten Flugplätze in Borispol, Iwano-Frankowsk, Tschugujew und Odessa, um nur einige zu nennen, in der Lage ist, Armeeeinheiten in kürzester Zeit zu verlegen. Der ukrainische Luftraum ist offen für Flüge von US-Strategie- und Aufklärungsflugzeugen und Drohnen, die russisches Gebiet überwachen.
All dies führte schließlich zu einem russischen Ultimatum, das im Dezember 2021 gestellt wurde und sich auf die im obigen Zitat genannten Sicherheitsfragen bezog, sowie dazu, dass sich die NATO bereit erklärte, auf eine formale Erweiterung zu verzichten, was in dem verlinkten „Guardian“-Artikel als „aggressive Vorschläge“ bezeichnet wird.
Am 30. November 2021 erklärte Präsident Putin, dass eine Ausweitung der NATO-Präsenz in der Ukraine, insbesondere die Stationierung von Langstreckenraketen, die Moskau treffen können, oder von Raketenabwehrsystemen, die denen in Rumänien und Polen ähneln, für den Kreml eine „rote Linie“ darstellen würde.
Er sagte, dass diese Raketenabwehrsysteme in Abschussrampen für offensive Tomahawk-Langstrecken-Marschflugkörper umgewandelt werden könnten.
Putin zufolge „beträgt die Flugzeit nach Moskau sieben bis zehn Minuten, wenn eine Hyperschallwaffe eingesetzt wird, und fünf Minuten, wenn irgendwelche Angriffssysteme auf dem Territorium der Ukraine auftauchen“.
NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg erklärte: „Nur die Ukraine und 30 NATO-Verbündete entscheiden, wann die Ukraine bereit ist, der NATO beizutreten. Russland hat kein Veto, Russland hat kein Mitspracherecht, und Russland hat kein Recht, eine Einflusssphäre aufzubauen, um zu versuchen, seine Nachbarn zu kontrollieren.“ (Wikipedia)
„The Saker“ bietet eine andere Perspektive:
Russland forderte die NATO höflich auf, ihre Aktivitäten ab 1997 auf ihren Standort zu beschränken und sich aus dem Gebiet des ehemaligen Warschauer Paktes herauszuhalten. Damit sollte das Versprechen eingehalten werden, das die Vereinigten Staaten der Sowjetunion gegeben hatten, als diese sich bereit erklärte, den Warschauer Pakt aufzulösen. Sowohl die Vereinigten Staaten als auch die NATO reagierten negativ auf die Initiative, erklärten sich aber bereit, in der Woche vom 11. bis 14. Januar 2022 Verhandlungen mit Russland zu führen. – The Saker, The Not Ultimatum 14.1.2022
Dieses Ultimatum wurde schließlich (vorhersehbar) abgelehnt:

Es folgte eine Eskalation des Donbass-Krieges auf ukrainischer/NATO-Seite, woraufhin Russland die abtrünnigen Republiken offiziell anerkannte und Verträge über die Zusammenarbeit mit beiden unterzeichnete.
Nachdem diese formelle Anerkennung von der Duma ratifiziert worden war, stellte die russische Regierung Kiew ein Ultimatum, die Aggression gegen die neu anerkannten Republiken einzustellen, der NATO-Mitgliedschaft abzuschwören und sich zu demilitarisieren. Die Vertreter der DNR und der LNR verlangten ebenfalls die Evakuierung der ukrainischen Truppen aus ihren jeweiligen Territorien.
Als Kiew sich schließlich weigerte, leitete Russland die laufende Militäroperation gegen die Ukraine ein.
Was kommt als Nächstes?
Die ukrainischen Verteidigungskapazitäten scheinen nach eineinhalb Tagen Krieg mehr oder weniger neutralisiert zu sein. Die Luftwaffe und die Marine sind im Wesentlichen ausgeschaltet, ebenso wie die Luftabwehr, so dass die verbliebenen Bodentruppen ohne Unterstützung sind und wahrscheinlich nur wenig Zusammenhalt haben.
Kiew ist eingekesselt und steht kurz vor dem Fall, ebenso wie viele größere Städte und Bevölkerungszentren. Die ukrainische Verteidigung wird wahrscheinlich in wenigen Tagen eingekesselt sein, was hoffentlich die Möglichkeit eines kurzen Konflikts bedeutet.
Aber in Wirklichkeit werden wir wahrscheinlich etwas erleben, das an die Folgen des Irak-Krieges erinnert. Russland wird höchstwahrscheinlich kurzen Prozess mit den regulären Streitkräften machen und einen Regimewechsel herbeiführen, aber es scheint fast unvermeidlich, dass es, was auch immer dann aus der Ukraine wird, einen langwierigen Konflikt gegen einen von der NATO unterstützten „Stay Behind“-Aufstand geben wird.
Wie Pål Steigan in Bezug auf den übergreifenden Konflikt sagt, dem ich angesichts der Ressourcensituation und des allgemeinen Zustands der Weltwirtschaft zustimmen muss:
Dieser Krieg wird erst aufhören, wenn Russland erobert und geteilt ist oder der US-Offensive ein Ende gesetzt hat.
In diesem ersten heißen Konflikt des „Great Reset“ sehen wir die erste offene Herausforderung der westlichen Hegemonie seit Generationen. Doch der wichtigste Aspekt des Konflikts wird sich wahrscheinlich im wirtschaftlichen Bereich abspielen. Wie lange wird zum Beispiel ein energiearmes Europa die außenpolitischen Prioritäten der USA noch unterstützen?
Scheitert der „Great Reset“? Wenn große Narrative auseinanderfallen
Die neuste Veröffentlichung des WEF „The Great Narrative“ mit ihrer Fixierung auf „Fake News“ ist sowohl ein Schuldeingeständnis als auch eine Anerkennung des Versagens.
strategic-culture.org: Es passiert etwas Lustiges, wenn die Unternehmenskultur nicht mehr von der Regierungskultur zu unterscheiden ist. Korporatistische Regierungen fördern und beauftragen diejenigen „ehrgeizigen“ Personen, die am besten übermäßig viel verkaufen und übermäßig viele Ergebnisse versprechen können. Denken Sie an unscheinbare Amtsinhaber wie Trudeau, Ardern, Johnson und Morrison.
Auf den ersten Blick spielt es keine Rolle, dass diese Ziele unerreichbar sind. Aber es spielt eine Rolle, denn daraus lässt sich folgendes Axiom ableiten: Je unmöglicher der Traum, desto mehr fördert er Leute wie Ardern und andere.
Da jeder Anstieg der Arbeitslosigkeit um ein Prozent, der über ein Jahr anhält, etwa sechsunddreißigtausend „Tote der Verzweiflung“ zur Folge hat – eine weithin bekannte und veröffentlichte Tatsache -, hätte der Zusammenbruch der Volkswirtschaften vor einigen Jahren Millionen solcher Toten zur Folge gehabt, als die anfängliche Arbeitslosenquote allein in den USA nach Angaben von Pew Research auf fast 15 % anstieg.
Ehrgeizige Politiker, die mit dem IWF/WEF im Bunde standen, waren mit an Bord, wohl wissend um die Folgen. Es war der Widerstand populistischer Kräfte, der dies frühzeitig verhinderte, und in den USA kann man mit Fug und Recht behaupten, dass das Weiße Haus selbst auf der Seite dieser populistischen Kräfte stand, als es eine Öffnung der US-Wirtschaft forderte und sich offen mit Gouverneuren aus blauen Bundesstaaten anlegte.

Aber die eifrigen Irreführer im Dienste des IWF würden ohne ein ganzes kulturelles Substrat niemals auch nur annähernd erfolgreich sein. Narrative sind eine Art weicher Macht, und wie alle Formen der Macht können auch Narrative nur bis zu einem gewissen Grad wirken. Wir erleben gerade, wie weit sie gehen können.
Narrative sind nur „Geschichten in unseren Köpfen“. Aber wenn sie mit breiteren Gemeinschaften geteilt werden, real oder virtuell/digital, dann werden sie verstärkt und werden Teil der Realität.
Das WEF und der IWF, für den es arbeitet, haben einen großen Plan für die Zukunft – dessen technokratische Ziele inzwischen gut bekannt sind. Der WEF geht von diesen Zielen als ausgemachte Sache aus, so dass die einzigen Fragen, die er beantwortet haben will, lauten: „Wer wird ihn durchführen?“ und „Wie wird er durchgeführt?
Ob es getan werden kann oder nicht (geschweige denn, ob es getan werden sollte), ist keine Frage, an der sie interessiert sind. Die Frage ist uninteressant, weil diese Dinge einfach getan werden müssen.
Aber das ist doch ein positives Zeichen, oder nicht? Die Unternehmenskultur des Überverkaufs und der Überversprechen an Investoren und Aktionäre ist insofern im Interesse der Öffentlichkeit, als diese katastrophal dystopischen Ziele weit weniger stabil oder realisierbar sind als angekündigt.
Mit anderen Worten: Die Öffentlichkeit hat sich gegen die illegalen Gesetze gewehrt und das Narrativ, mit dem sie gerechtfertigt werden, erschüttert, so dass der Resetismus selbst zu scheitern droht.
Dies hat die organische Entwicklung eines Gegennarrativs zur Folge, das in immer mehr Schichten der betroffenen Gesellschaften auf Resonanz stößt. Die großen Tech-Oligarchen haben ihren Teil dazu beigetragen, diese Gegenerzählung zu kontrollieren, zu bestrafen und zum Schweigen zu bringen.
Die Eliten sind in einen Teufelskreis geraten, da die populistische Gegenerzählung zum Teil durch eben diese Zensur und Unterdrückung bestätigt wird. Je mehr sie drängen, desto schwächer werden sie.
Doch dieser Punkt wird von den Sorosianischen farbrevolutionären Sozialingenieuren, Planern und Organisatoren so gut verstanden, dass man einen größeren Verdacht hegen könnte. Es ist in der Tat ein Axiom in den Büchern von Gene Sharp wie From Democracy to Dictatorship – A Conceptual Framework for Liberation (2012) und einer der wichtigsten Punkte, die man bei der Volksorganisation gegen „Regime“ anbringen muss.

Jedes Mal, wenn das „Regime“ versucht, eine „Demonstration der Stärke“ zu veranstalten, setzt sich die Gegenerzählung durch, da die Massenöffentlichkeit versteht, dass „Demonstrationen der Stärke“ aus Krisen der Stärke und tatsächlicher Schwäche stammen.
Freiheit, wie auch Liebe, kommen von Orten der Stärke. Diktatur, wie auch Angst, kommen aus einem Ort des Kontrollverlusts. Und mit der Macht ist es wie mit dem Wasser: Je mehr man nach ihr greift, desto schneller verliert man sie.
Die absolute Panik ist spürbar.
Die Mehrheit der Menschen vertraut ihren Eliten weniger
Indem das WEF sich als unabhängiger Kritiker einer raffgierigen globalistischen Oligarchie positioniert, obwohl es in Wirklichkeit von dieser Oligarchie beschäftigt wird, zeigt es, dass es weiß, wie die breite Öffentlichkeit denkt und fühlt.
Damit sollen „müde“, „veraltete“ und „langsam zu verändernde“ Verfassungsinstitutionen untergraben werden.
Technokraten wollen zeigen, dass sie durch eine einfache Analyse der Daten von Internetnutzern – ihrer Hoffnungen, Träume, Neigungen, politischen Ansichten und Vorurteile – zu Lösungen von oben nach unten gelangen können, die die Nutzerdaten irgendwie widerspiegeln.
Sie können dann Notstandsgesetze einsetzen, um diese Lösungen in Gesetze oder in die Praxis umzusetzen. Ein so großer Teil des wirklichen Lebens spielt sich im privaten Bereich ab, dass die einfache Absprache zwischen Konzernchefs über die Polizei bereits ausreicht, um an die Stelle von Regierung und Gesetz zu treten. Wahlen sind eine lästige Angelegenheit der Vergangenheit und können – so argumentieren sie – abgeschafft werden.
Als Managerklasse zeigen sie hier der herrschenden Klasse, dass sie, weil sie das „Volk“ so gut verstehen, in der Lage sind, eine ganze Palette von Sozialwissenschaften einzusetzen, um das gewünschte Ergebnis zu erreichen, das sie zu viel versprochen und zu viel verkauft haben.
Auf dem WEF-Forum „The Great Narrative Meeting“ am 11. November 2021 in Dubai, das in Zusammenarbeit zwischen der Regierung der Vereinigten Arabischen Emirate und dem Weltwirtschaftsforum stattfand und mit der Ankündigung des neuen Buches von Schwab und Malleret, „The Great Narrative“ (veröffentlicht am 28. Dezember 2021), zusammenfiel, erklärte die Podiumsteilnehmerin Ngaire Woods, Professorin für Global Economic Governance an der Universität Oxford, dass die globalen Eliten einander heute mehr vertrauen als je zuvor, dass aber die Menschen, über die sie herrschen – Nation für Nation -, ihren eigenen Herrschern weit weniger vertrauen
Woods führte weiter aus, dass ein Hindernis für die von den Regierungen in den kommenden Jahren zu ergreifenden Klimaschutzmaßnahmen darin besteht, dass „die Mehrheit der Menschen ihren Eliten weniger vertraut“.
Ngaire Woods, Professorin für Global Economic Governance an der Universität Oxford„In Davos vor ein paar Jahren haben uns [Umfragen] gezeigt, dass die gute Nachricht ist, dass die Eliten in der ganzen Welt einander immer mehr vertrauen,“ … „So können wir zusammenkommen und gemeinsam schöne Dinge gestalten und tun.
„Die schlechte Nachricht ist, dass in jedem einzelnen Land, das sie befragt haben, die Mehrheit der Menschen ihrer Elite weniger vertraut. Wir können also führen, aber wenn die Menschen uns nicht folgen, werden wir nicht dorthin gelangen, wo wir hinwollen.“
Die neue Veröffentlichung des WEF, The Great Narrative, ist mit ihrer Fixierung auf Fake News sowohl ein Schuldeingeständnis als auch eine Anerkennung des Versagens.
Die schiere Geschwindigkeit, das Ausmaß und die Reichweite der Bewaffnung von Covid-19 zur Aufrechterhaltung eines Polizeistaats in den westlichen Demokratien war eine demoralisierende psychologische Operation, ein Akt der politischen Kriegsführung nicht von Nation gegen Nation, sondern von Eliten gegen Massenbevölkerungen.
Dies war ein Blitzkrieg der Informationskriegsführung. Aber ohne eine entscheidende Vernichtungsschlacht ließen sie nur ihre eigene Angriffslinie mit Löchern und Versorgungsproblemen zurück. Nichts kann einen echten Mangel an echter Vorbereitung besser verbergen als eine solche Selbstsicherheit. Natürlich schienen sowohl ihre Erfolgsaussichten als auch ihre Vorgehensweise plausibel genug, als sie ihren Angriff starteten.
Nun werden diese Lücken und Versorgungsprobleme als „Fake News“ bezeichnet, und dies bildet den Hauptfokus von The Great Narrative und ist die eigentliche Wurzel aller Probleme, die zugegebenermaßen in der Einleitung (S. 12-19) erörtert werden.
Der Rest der denkenden Welt versteht sofort, was das bedeutet: Das WEF ruft zu weiterer Zensur und Unterdrückung jeglicher alternativer Erzählungen auf.
Und doch wirft das überstürzte Tempo des von Covid-19 eingeführten Great Reset und die Art und Weise, wie ein beträchtlicher Teil der Bevölkerung in der Lage war, ihn zu entlarven, ihn abzulehnen und sich mit einigem Erfolg dagegen zu organisieren, auch Fragen auf.
War der Große Reset übereilt?
Welche Ereignisse haben die Eliten dazu gezwungen, dies jetzt und nicht später zu tun?
Welche Bedingungen wären reifer gewesen, und warum wurden diese Bedingungen nicht im Voraus gefördert?
Wie wir bisher in unserer Arbeit zu diesem Thema herausgearbeitet haben, scheint es in der Tat so zu sein, dass der Great Reset aus Gründen, die die Schwäche des Plans offenbaren, mit einer unzureichenden Grundlage gestartet wurde. Dies scheint einen beträchtlichen Spielraum für die Möglichkeit zu lassen, dass es nun zu einer bemerkenswerten Spaltung innerhalb der Plutokratie kommt. Dies lässt sich verstehen, wenn man die möglichen künftigen Ergebnisse im Hinblick auf das Gleichgewicht der Klassendynamik betrachtet: Die Milliardäre sind selbst geschichtet.
Diese Schichtung und der Konflikt zwischen den Eliten ist entscheidend für das Verständnis des gegenwärtigen Kräftegleichgewichts.
Unabhängig von der politischen Ausrichtung besteht der vorherrschende Fehler der Bürgeraktivisten, die sich gegen den Resetismus zur Wehr setzen, darin, dass sie bei ihrer Interpretation der Beweggründe der Elite auf einen vulgären linken Standard zurückgreifen.
Der Fehler besteht darin, die Klassensolidarität auf die besitzende Klasse zu projizieren. Dieser Fehler ist aus mehreren Gründen leicht zu begehen, vor allem, weil die besitzende Klasse tatsächlich hinter vielen, wenn nicht den meisten Umverteilungsprogrammen nach oben steht, von denen sie alle profitieren. Aber diese Maßnahmen verschleiern oder verzerren die tatsächliche Spaltung, die zwischen ihnen besteht.
Es gibt Anzeichen dafür, dass ihr Schachzug ins Wanken gerät, und diese Entwicklungen wurden in unserer früheren Arbeit zum Thema. Das Dilemma der Globalisten: Wie man eine vierte industrielle Revolution ohne Machtverlust durchführt vorhergesagt.
Vor allem wurden ihre Pläne übermäßig publik gemacht, was angesichts der Anzahl der Regierungen, Nichtregierungsorganisationen und Organisationen, die für die Durchführung erforderlich sind, wahrscheinlich unvermeidlich war. Trotz der Verwendung von Euphemismen und der Sprache der Menschenrechte und der wirtschaftlichen Entwicklung konnten alle Teile der betroffenen Öffentlichkeit, einschließlich der Eliten der unteren Ebenen, erkennen, was wirklich im Gange war.
Kurz gesagt, die Toleranz der Öffentlichkeit wurde falsch eingeschätzt, und dadurch wurde die Fähigkeit der Öffentlichkeit, eine Gegenoffensive zu starten, möglicherweise unterschätzt. Oder umgekehrt – und auch das trifft zu – wurde die Position der Öffentlichkeit, im öffentlichen Interesse zu handeln, richtig eingeschätzt, aber der Plan musste trotzdem umgesetzt werden.
Keine der beiden Fehleinschätzungen würde für sich genommen das Aus für die orchestrierte Reset-Agenda bedeuten.
Die Geschwindigkeit, der Umfang und die Art der Umverteilung von Kapital nach oben ist ein starker Indikator dafür, wo die Great Reset-Agenda steht. Diese bewegen sich jedoch in einer komplexen, nicht-linearen Weise. Darüber hinaus können wir die Veränderungen konkret mit den Veränderungen in einem ähnlichen Zeitraum davor vergleichen. Anhand dieser Matrix allein können wir sagen, dass der „Great Reset“ ein gewisser „Erfolg“ war.
Vergleicht man dies jedoch mit dem, was wirklich angestrebt wurde, was möglich gewesen wäre, wenn es so ausgeführt worden wäre, wie es offenbar geplant war, ergibt sich ein völlig anderes Bild.
Ein Great Reset in der Krise – Ein Versagen bei der Herstellung von Konsens
Der Non-Profit-Industriekomplex wurde nicht eingesetzt, um den Great Reset vor seiner Ankündigung weich zu verkaufen. Stattdessen kam er auf einmal und aus dem Nichts. Und aus diesen Gründen wurde er ungeschickt mit ihrer bisherigen Arbeit (zum Klimawandel und zur Armutsbekämpfung) verknüpft.
Plötzlich schien es, als ob ein Jahrzehnt der Propaganda fehlte, um diese Punkte zu verbinden, zwischen Klimawandel, Armut einerseits und Neuroimplantation und Verfolgung der Bevölkerung andererseits. Das liegt daran, dass ein Jahrzehnt fehlte.
Ein allmählicher Prozess des Aufbaus von Unterstützung für den Großen Reset durch die Herstellung von Zustimmung (durch den Aufbau dieser Ideen in der Wissenschaft und der Presse, in der Populärkultur und in den Medien) hätte durchgeführt werden können.
Die Tatsache, dass dies nicht der Fall war, stellt uns vor eine Reihe von widersprüchlichen Postulaten. Die direkte und brutale „Ehrlichkeit“ des Resets, bei dem das Medium die Botschaft ist („Tu es, weil wir es sagen!“), macht es einfacher, dagegen vorzugehen. Gleichzeitig wirft sie ernste Fragen hinsichtlich des Zeitpunkts und der Methode auf.
Alles in allem ist die Veröffentlichung von The Great Narrative also umso faszinierender. Es handelt sich dabei um eine Art Fortsetzung von Covid-19: The Great Reset“, das seinerseits die Funktion einer erzählerischen Anleitung erfüllte. Bei der Lektüre dieses Buches, das sich sowohl an Universitätsstudenten als auch an PR-Agenturen und Politiker wendet, entdeckt man all die Fehler und erzählerischen Punkte, die weder nützlich noch mit den tatsächlichen Ereignissen verknüpft sind, usw.
Es gibt eine solche Diskrepanz zwischen der Erzählung und den vorhergesagten Ereignissen in The Great Reset und dem, was tatsächlich eingetreten ist, dass wir umso besser verstehen können, warum The Great Narrative so eilig geschrieben und veröffentlicht werden musste.
Es wird daher eine wichtige Forschungsaufgabe sein, die Unterschiede zwischen diesen beiden Texten zu vergleichen.
Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs haben sich die westlichen Eliten für einen Kurs der historischen Entwicklung auf der Grundlage von „schrittweisen Reformen und Veränderungen“ entschieden. Dies steht im Gegensatz zu der Radikalität und den schnellen Veränderungen in den ersten fünfzig Jahren des 20. Jahrhunderts.
Viele der Veränderungen in der Geopolitik der Welt und Europas, die sich die Architekten des Dritten Reiches vorgestellt hatten, werden heute von den westlichen Eliten umgesetzt, aber diese Veränderungen werden schrittweise und langsam über einen Zeitraum von sieben Jahrzehnten statt von sieben Jahren durchgeführt.
Auf diese Weise können Bedenken ausgeräumt und der Zusammenhalt in und zwischen den Eliten gestärkt werden. Das rasche Tempo der Veränderungen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts löste Besorgnis aus, führte zu Spaltungen zwischen den westlichen Eliten und provozierte eine „Histamin“-Reaktion bei den betroffenen Bevölkerungen.

Wenn Bevölkerungen soziale Medien nutzen, um offen über die Lücken im Mainstream-Narrativ zu diskutieren, werden ihre Kommentare und Beiträge als „Fake News“ bezeichnet. Die Faktenprüfer sagen das, obwohl eine kürzlich eingereichte Klage gegen Facebook in der Erwiderung von Facebook enthüllt, dass Zuckerberg die Ansichten der Faktenprüfer lediglich als Meinungen betrachtet. „Facebook gibt stillschweigend zu, dass die ‚Faktenchecks‘ von Drittanbietern ‚Meinungen‘ sind“
Die Notwendigkeit, offen über „Narrative“ und den Kampf gegen Fake News zu sprechen, wie es das WEF tut, ist selbst ein Zeichen der Zeit und ein Zeichen ihrer eigenen Schwäche. Das widerständige Narrativ bröckelt, und da es an Unterstützung in der Bevölkerung mangelt, greifen sie auf eine fragliche Unterdrückung zurück.
Das Zeitalter der Ungewissheit und die kommende Anarchie…
Dieser Krieg wird nicht zu Ende sein, wenn die Mandate enden, es geht nicht mehr nur darum. Die Menschheit begibt sich in unbekannte Gewässer, und was als nächstes kommt, ist alles andere als sicher.
Es heißt: „Die Götter lachen über diejenigen, die Pläne machen“. Das sollte allen zu denken geben, deren Lebenspläne in den letzten zwei Jahren durchkreuzt wurden. Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass für niemanden etwas so gelaufen ist wie geplant. Da die Zukunft voller Ungewissheit ist, müssen alle Pläne ein Element des „Wunschdenkens“ enthalten. Es gibt nur wenige Gewissheiten, auf die man sich stützen kann. Dies zu akzeptieren ist schwierig, denn eine Zukunft, die nicht vorhersehbar ist, schreckt die meisten verständlicherweise ab.
Einst als undenkbar angesehen, ist ein Krieg auf globaler Ebene heute eine reale Möglichkeit. Die Eliten haben den Krieg schon lange genutzt, um von innenpolitischen Problemen abzulenken, und die Aggression des Westens gegenüber Russland, China und dem Iran hat sie alle zu potenziellen Krisenherden gemacht. Die angeblichen „Bedrohungen“ durch diese identifizierten Gegner beruhen alle auf deren Weigerung, den Wünschen des Imperiums zu entsprechen. Trotz der unerbittlichen Propaganda und Panikmache ist von der westlichen Bevölkerung wenig Unterstützung für einen Krieg zu erwarten. Alle Kriege beruhen auf Lügen, und leider haben diese Lügen nur allzu oft funktioniert. Da „Massenvernichtungswaffen“ im öffentlichen Bewusstsein immer noch stark präsent sind, werden nur wenige eine Rechtfertigung für einen Krieg glauben. Das Kriegsnarrativ des Imperiums hat sich kaum verändert, wohl aber die Menschen. Covid ist, wie immer deutlicher wird, das größte Verbrechen, das den Menschen jemals in einem solchen globalen Ausmaß aufgezwungen wurde. Mit wenigen Ausnahmen hat es jeden getroffen, überall. Das Massenerwachen, das es ausgelöst hat, hat zu Massenaufständen rund um den Globus geführt. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts gibt es keine Anzeichen für ein Abflauen, im Gegenteil, sie nehmen zu. Je mehr Informationen über die Pandemie auftauchen, desto schlimmer wird es, da das Ausmaß des Bösen immer deutlicher wird. Es ist anzunehmen, dass diejenigen, die die Lüge immer noch akzeptieren, sich dem Zorn der bereits Erwachten anschließen werden, wenn weitere Details ans Licht kommen.
Die Covid-Tyrannei hat die totale Korruption nicht nur der politischen Klasse, sondern aller Institutionen der Macht und Kontrolle aufgedeckt. Die politische Klasse hat jeden Rest an Glaubwürdigkeit verloren, den sie vor Covid noch gehabt haben mag, was, damit wir es nicht vergessen, schon vor Covid zweifelhaft war. Die überwältigende Mehrheit der Menschen versteht jetzt, dass es nie um etwas ging, von dem man jetzt weiß, dass es nicht mehr als eine saisonale Grippe ist. Es geht um die totalitäre Kontrolle über jeden Aspekt des Lebens der Menschen. Hätte sich dies nur auf die politische Klasse beschränkt, wären die Ergebnisse vielleicht anders ausgefallen, aber es hat sich gezeigt, dass alle Regierungsinstitutionen an dieser Gräueltat beteiligt waren. Die Mainstream-Medien, die lange Zeit von der Öffentlichkeit verachtet wurden, haben sich als Mitverschwörer erwiesen. Ohne die von ihnen unterstützten Lügengeschichten wäre das alles nicht möglich gewesen. Zu dieser abscheulichen Gruppe gehören auch Big Tech und die sozialen Medien. Sie haben echte, aber abweichende medizinische Experten zum Schweigen gebracht und gleichzeitig Prominenten und unqualifizierten Personen (Bill Gates) erlaubt, die Öffentlichkeit mit diesen Lügen zu füttern. Das medizinische Establishment hat sich trotz aller wissenschaftlichen Beweise des Gegenteils ebenso schuldig gemacht. Die so genannten Justizsysteme des Westens haben bewiesen, dass sie mehr damit beschäftigt sind, das Establishment zu erhalten, als für Gerechtigkeit oder Verantwortlichkeit zu sorgen. Die Liste lässt sich fortsetzen. Das Ausmaß der globalistischen Kontrolle hat alle alarmiert und verärgert. Glaubwürdigkeit oder Vertrauen in eine dieser Einrichtungen gibt es zu Recht nicht mehr.
Was haben wir, wenn niemand die Autorität der bestehenden Institutionen der Kontrolle anerkennt? Wir haben Anarchie. Diese Institutionen können nur mit dem Vertrauen der Öffentlichkeit existieren, und dieses Vertrauen haben sie nicht mehr. In ihrer jetzigen Form ist es höchst unwahrscheinlich, dass das notwendige Vertrauen auf irgendeiner funktionalen Ebene wiedergewonnen werden kann. Das Wort Anarchie ruft normalerweise Bilder von brennenden Gebäuden und Molotowcocktails hervor. Die Aufstände in Australien, Kanada und anderswo haben gezeigt, dass sowohl Anarchie als auch Ordnung koexistieren können. Trotz der Versuche der Aufwiegler, zur Gewalt anzustiften, haben die Demonstranten dies klugerweise vermieden und sind friedlich geblieben. Sie haben verstanden, dass der Rückgriff auf Gewalt den Globalisten nur in die Hände spielt und gegenseitige Gewalt rechtfertigt, hoffen wir, dass das so bleibt. Gewalt verstehen sie und können sie für ihre Zwecke nutzen, friedliche Nichtbefolgung können sie nicht. Martin Luther King hat das verstanden, genauso wie Mahatma Ghandi, und die Mehrheit der neu geschaffenen Massen scheint das auch zu wissen, zu ihrer ewigen Ehre.
Die Bewegungen von MLK und Ghandi waren auf nationaler Ebene, diese Bewegung, die wir jetzt erleben, ist international. Es sind die Globalisten gegen die Menschheit, Andersdenkende in verschiedenen Ländern und weiter inspiriert durch ihre Pendants in anderen Nationen. Die schwerwiegenden und absurden Restriktionen der australischen Regierung haben in vielen Ländern zu Demonstrationen vor den australischen Botschaften geführt. Die mutige Haltung des kanadischen Volkes hat dazu geführt, dass die kanadische Flagge für die Menschen überall als Symbol der Freiheit gilt.
Im Laufe der Geschichte haben sich die Menschen immer wieder dagegen aufgelehnt, schlecht regiert zu werden, aber die „Elite“ hat sich immer dagegen gewehrt, überhaupt regiert zu werden. Wenn die Ausbeutung für die Mächtigen der Gesellschaft zur Lebensweise wird, schaffen sie Gesetze, um sie zu rechtfertigen, und einen Moralkodex, um sie zu verherrlichen. Ein auf Propaganda basierendes System aus Rauch und Spiegeln kann sich nur so lange halten, wie die Mehrheit es akzeptiert. Nicht der Tyrann ist zu fürchten, sondern die Mehrheit, die bereit ist, ihre kritischen Fähigkeiten auszuschalten und ihn zuzulassen, ist traditionell das Problem. Wir erleben gerade einen Wendepunkt in der Geschichte, einen Punkt, an dem die Mehrheit nicht mehr mit dem globalistischen Narrativ einverstanden ist. Das ist die größte Angst der Tyrannen. Und tatsächlich haben sie Angst, große Angst. Wir werden vielleicht sehen, wie sie ein paar Opferlämmer verbrennen, um den Mob zu besänftigen. Fauci, Macron, Trudeau sind alle entbehrlich, vielleicht sogar ein Bill Gates. Aber das ist nicht genug. Dieser Krieg wird nicht zu Ende sein, wenn die Mandate auslaufen, es geht nicht mehr nur darum. Die Menschheit begibt sich auf unbekanntes Terrain, und was danach kommt, ist alles andere als sicher. Sicher ist, dass alle Institutionen, die Macht und Kontrolle ausüben, entlarvt worden sind und dass das Vertrauen, das sie einst genossen haben, nicht mehr besteht. Unsere Freiheiten konnten sie uns nie nehmen, und sie um ihre Zustimmung zu bitten, um sie zurückzubekommen, stärkt nur ihre Kontrolle. Wir wissen nicht, wie die „neue Normalität“ aussehen wird, aber das müssen die Menschen entscheiden, nicht die Eliten. Diejenigen, die sich selbst als „Staatsdiener“ bezeichnen und gleichzeitig als „Herren“ agieren, werden keine Zukunft in einer wahrhaft Schöne neue Welt…
Präsident Putin hat den Dritten Weltkrieg nicht ausgelöst, er hat ihn nur abgewendet!
Ein weitaus größerer Krieg, der zu einem Dritten Weltkrieg hätte eskalieren können, wurde durch Russlands präventive Sonderoperation in der Ukraine abgewendet, die darauf abzielte, die latenten, unmittelbar bevorstehenden und heißen Bedrohungen der USA und der NATO, die von diesem Land ausgingen, zu neutralisieren.
Dies macht Moskaus militärische Mission zu einer wahrhaft friedensstiftenden Mission, da die eurasische Großmacht verantwortungsbewusst versuchte, den Dritten Weltkrieg zu verhindern, anstatt ihn auszulösen. Russland hatte wirklich keine andere Wahl, als jetzt zu handeln.
Das neueste Narrativ der von den USA geführten westlichen Mainstream-Medien zur Informationskriegsführung gegen Russland lautet, dass Präsident Putin gerade den Dritten Weltkrieg ausgelöst habe, doch in Wirklichkeit hat er ihn gerade abgewendet. Die Ansprache des russischen Staatschefs an sein Volk am frühen Donnerstagmorgen machte dies mehr als deutlich und sollte von allen, die wirklich die Wahrheit über die Geschehnisse erfahren wollen, vollständig gelesen werden.
Wie der Autor in seinen jüngsten Analysen über „Russlands ‚Shock & Awe‘-Kampagne in der Ukraine zielt darauf ab, die europäische Raketenkrise zu lösen“ und „Russlands Sondereinsatz in der Ukraine wird die globale strategische Stabilität wiederherstellen“ sowie in seinem Beitrag „Die geostrategische Abfolge des Versuchs der USA, Russland einzudämmen“ erläutert, führt die eurasische Großmacht einfach einen Präventivkrieg, bevor der von den USA geplante Dritte Weltkrieg beginnen kann.
Kurz gesagt, die USA und ihre antirussischen NATO-Verbündeten errichteten heimlich Militäreinrichtungen in der Ukraine, um ihren eigenen bevorstehenden Krieg gegen die benachbarte Atommacht zu beginnen. Zunächst jedoch wollte Washington Moskaus nukleare Zweitschlagskapazitäten durch die regionale Stationierung von „Raketenabwehrsystemen“ und Schlagwaffen neutralisieren, darunter eines Tages auch Hyperschallraketen und schließlich auch in der Ukraine selbst. Dies fiel mit dem Ausstieg der USA aus strategischen Rüstungspakten wie dem ABM-Vertrag (Anti-Ballistic Missile), dem INF-Vertrag (Intermediate-Range Nuclear Forces) und dem Vertrag über den Offenen Himmel zusammen, die allesamt die europäische Sicherheit destabilisierten, indem sie die militärischen Absichten der USA für Russland noch unklarer machten.
In seiner Rede vom Montagabend, in der er die Anerkennung der Donbass-Republiken durch sein Land ankündigte, ging Präsident Putin akribisch auf die existenzielle Bedrohung ein, die die geheime militärische Infrastruktur der USA und der NATO in der Ukraine für Russland darstellt. Er beschrieb ihre Flugplätze, Stützpunkte und Häfen in dem Land, die, wie er warnte, bald für Angriffe auf sein eigenes Land genutzt werden könnten, wenn auch vermutlich erst nach der Neutralisierung ihrer nuklearen Zweitschlagskapazitäten. In seiner Rede am Donnerstagmorgen verglich er die drei Jahrzehnte währende Beschwichtigungspolitik des postsowjetischen Russlands gegenüber der US-geführten NATO mit der Beschwichtigungspolitik Stalins gegenüber Nazideutschland vor dem Zweiten Weltkrieg und erklärte: „Wir werden diesen Fehler nicht ein zweites Mal machen. Wir haben kein Recht, dies zu tun. Diejenigen, die die Weltherrschaft anstreben, haben Russland öffentlich als ihren Feind bezeichnet“.
Nach Angaben des russischen Geheimdienstes „lässt sich der Showdown zwischen Russland und diesen Kräften nicht vermeiden, wenn man die Abfolge der Ereignisse und die eingehenden Berichte betrachtet. Es ist nur noch eine Frage der Zeit. Sie bereiten sich vor und warten auf den richtigen Moment“. „Sie haben uns keine andere Möglichkeit gelassen, Russland und unser Volk zu verteidigen, als die, zu der wir heute gezwungen sind“, erklärte Präsident Putin, weshalb „wir unter diesen Umständen mutige und sofortige Maßnahmen ergreifen müssen.“ Dann gab er eine weithin als nukleare Warnung an die NATO gedeutete Erklärung ab: „Wer auch immer versucht, sich uns in den Weg zu stellen oder gar eine Bedrohung für unser Land und unser Volk zu schaffen, muss wissen, dass Russland sofort reagieren wird, und das wird Konsequenzen haben, wie Sie sie in Ihrer ganzen Geschichte noch nie gesehen haben.“
Aus all diesen Gründen stellte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, klar: „Es handelt sich nicht um den Beginn eines Krieges, sondern um die Verhinderung einer Situation, die zu einer globalen militärischen Konfrontation führen könnte.“ Damit meinte sie genau das, was Präsident Putin selbst gesagt hatte, nämlich dass ein weitaus größerer Krieg, der sich gefährlich zum Dritten Weltkrieg ausweiten könnte, durch Russlands präventive Sonderoperation in der Ukraine abgewendet wurde, die darauf abzielte, die latenten, drohenden und heißen Bedrohungen der USA und der NATO, die von diesem Land ausgingen, zu neutralisieren. Dies macht Moskaus militärische Mission zu einer wahrhaft friedensstiftenden Mission, da die eurasische Großmacht verantwortungsbewusst versuchte, den Dritten Weltkrieg zu verhindern, anstatt ihn auszulösen. Russland hatte wirklich keine andere Wahl, als jetzt zu handeln.
Denn auch Präsident Putin erklärte am Donnerstagmorgen: „Schon jetzt wird die Situation für Russland durch die NATO-Osterweiterung von Jahr zu Jahr schlimmer und gefährlicher.“ Er sagte: „Es ist eine Tatsache, dass wir in den letzten 30 Jahren geduldig versucht haben, mit den führenden NATO-Ländern eine Vereinbarung über die Prinzipien gleicher und unteilbarer Sicherheit in Europa zu treffen. Als Antwort auf unsere Vorschläge wurden wir stets entweder mit zynischen Täuschungen und Lügen oder mit Druck- und Erpressungsversuchen konfrontiert, während das Nordatlantische Bündnis trotz unserer Proteste und Bedenken weiter expandierte. Seine Militärmaschinerie ist in Bewegung und nähert sich, wie ich bereits sagte, unserer Grenze“. Es ist daher verständlich, dass Russland schließlich handeln musste.
Immerhin hat Präsident Putin bereits am 21. Dezember auf einer „erweiterten Sitzung des Verteidigungsministeriums“ seinen Plan für den Notfall bekannt gegeben. Damals sagte er, dass „das, was sie in der Ukraine tun, versuchen oder planen, nicht Tausende von Kilometern von unserer Landesgrenze entfernt geschieht. Es geschieht direkt vor unserer Haustür. Sie müssen verstehen, dass wir uns einfach nirgendwo mehr hin zurückziehen können“. Dieses Ereignis fiel mit der Veröffentlichung der russischen Forderungen nach Sicherheitsgarantien an die USA und die NATO zusammen, um die Integrität seiner nationalen Sicherheitslinien zu gewährleisten. Moskau verlangte rechtliche Garantien, um die kontinuierliche Osterweiterung des Blocks zu stoppen, den Abzug von Streikwaffen von Russlands Grenzen und die Rückkehr zum kontinentalen militärischen Status quo, der in der inzwischen nicht mehr gültigen Russisch-NATO-Grundakte von 1997 verankert ist. Bedauerlicherweise hat der von den USA angeführte Westen die letzte Chance auf eine diplomatische Lösung abgelehnt.
Hätte Russland am Donnerstag nicht gehandelt, hätten die USA höchstwahrscheinlich die dritte Runde der Bürgerkriegsgefechte, zu denen sie Kiew am vergangenen Wochenende in der Ostukraine ermutigt haben, zum Vorwand genommen, um unter dem falschen Vorwand, das Land zu „verteidigen“, Notstandseinsätze in das Land zu entsenden, während es in Wirklichkeit nur darum ginge, die Sicherheit Russlands heimlich zu verschlechtern, wie erläutert. Präsident Putin hatte daher keine andere Wahl, als am Donnerstagmorgen mit der Sonderoperation seines Militärs in der Ukraine zu beginnen, wodurch der Dritte Weltkrieg, der unweigerlich gefolgt wäre, wenn Russland die USA weiterhin beschwichtigt hätte, wohl abgewendet werden konnte, da diese nukleare Supermacht die nationalen Sicherheitslinien ihres Gegenübers nie ernsthaft respektiert hat.
Washingtons Krokodilstränen über die Zerstörung der Ukraine
Einleitung
Russland hat Truppen in die Ukraine entsandt und die ukrainischen Streitkräfte angegriffen.
In einer einstündigen Ansprache erklärte Präsident Putin, das Ziel sei die „Entnazifizierung“ der Ukraine (> Übersetzung der Rede Putins von Thomas Röper auf ANTI-SPIEGEL – Video).
Jetzt ist klar, dass die russischen Erklärungen und der vorgeschlagene Friedensvertrag im Dezember 2021 todernst gemeint waren. Damals sagten die Russen, die USA und die NATO würden rote Linien überschreiten, sie fühlten sich bedroht und würden dies nicht endlos dulden. Jetzt haben sie Maßnahmen ergriffen.
In seiner gestrigen Ansprache gab der russische Präsident Putin eine freimütige Erklärung ab, die auf jahrelange Beschwerden zurückgeht. Die Russen haben sich bitterlich über den von den USA geförderten Putsch in der Ukraine 2014, die Osterweiterung der NATO, die Aufstellung von Raketen in Rumänien und Polen, die Behauptung, die Raketen dienten der Verteidigung gegen den Iran, den Ausstieg der USA aus dem Intermediate Nuclear Forces Agreement 2019 und die Aggression gegen russischsprachige Ukrainer im Osten beschwert.
Präsident Putin verglich die Situation mit dem Zweiten Weltkrieg, als die Sowjetunion überfallen wurde und 27 Millionen Bürger an Nazi-Deutschland verlor. Er schwor, den Fehler nicht zu wiederholen, den Aggressor endlos zu beschwichtigen.
Vergleich mit der Kuba-Krise
Dieser Konflikt ist unnötig. Er hätte durch die einfache Vereinbarung, die Ukraine nicht in die NATO aufzunehmen und die Raketensysteme aus Rumänien und Polen abzuziehen, vermieden werden können. Sofern die NATO keinen Krieg mit Russland plant, sind diese Vereinbarungen äußerst sinnvoll.
1962 zogen die Vereinigten Staaten von Amerika eine rote Linie, die besagte, dass die Sowjetunion keine Raketen auf Kuba installieren durfte. Sie drohten mit einem Weltkrieg, um diesen Standpunkt durchzusetzen. Die Entfernung von Havanna auf Kuba nach Washington DC beträgt über 1100 Meilen. Im Gegensatz dazu beträgt die Entfernung von Kiew in der Ukraine nach Moskau in Russland weniger als 500 Meilen. Ist es nicht klar, warum sich die Russen bedroht fühlen?
Wesentliche Hintergründe und Fakten
Bei der Beurteilung der Frage, wer die Schuld an der derzeitigen Krise und dem Blutvergießen trägt, sind folgende Faktoren zu berücksichtigen. Wenn wir Analysen der Situation hören, die die folgenden Fakten völlig ignorieren, ist das ein sicheres Zeichen für Verzerrung und Voreingenommenheit.
Fakt 1. Im Februar 2014 wurde die ukrainische Regierung, die durch eine von der OSZE (Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit) bestätigte Wahl an die Macht gekommen war, durch einen Putsch gestürzt. Der Präsident Viktor Janukowitsch musste um sein Leben fliehen.
Diese Situation wurde damals von Seumas Milne vorausschauend analysiert, der schrieb: „Der Versuch, Kiew durch den Sturz eines gewählten Führers ins westliche Lager zu drängen, machte den Konflikt sicher. Er könnte eine Bedrohung für uns alle sein.“
Fakt 2. Der Staatsstreich wurde von Vertretern der Vereinigten Staaten von Amerika unterstützt. Neokonservative wie Victoria Nuland und John McCain unterstützten die Proteste aktiv. Wie in einem heimlich aufgezeichneten Telefongespräch bestätigt wurde, legte Nuland die Zusammensetzung der Regierung nach dem Putsch Wochen im Voraus fest. Später prahlte Nuland damit, dass sie über zwei Jahrzehnte hinweg 5 Milliarden Dollar für diese Kampagne ausgegeben haben. Bevor der Putsch „eingefädelt“ wurde, lehnte Nuland ein wahrscheinliches europäisches Kompromissabkommen, das zu einer Kompromissregierung geführt hätte, energisch ab. „F*** die EU!“, sagte sie. Nuland leitete den Putsch, aber Vizepräsident Biden hatte die Gesamtverantwortung. Wie Nuland in dem Telefonat sagt, würde Biden den Putschisten den ultimativen „atta boy“ geben. In der Folge profitierte der Sohn von Joe Biden persönlich von dem Putsch. Victoria Nuland hat jetzt als Unterstaatssekretärin für politische Angelegenheiten noch mehr Macht. Geheime US-Kräfte wie die Central Intelligence Agency müssen ebenfalls involviert sein.
Fakt 3. Die Putschregierung verhielt sich sofort feindselig gegenüber ihren russischsprachigen Bürgern. Etwa 30 % der ukrainischen Bürger haben Russisch als Muttersprache, doch gleich am ersten Tag ihrer Machtübernahme hat das Putschregime Russisch nicht mehr als offizielle Staatssprache zugelassen. Es folgten weitere feindselige Handlungen. Wie in dem Video „Crimes of the Euromaidan Nazis“ dokumentiert, wurde ein Buskonvoi auf dem Weg zurück auf die Krim angegriffen. In Odessa starben über dreißig Gegner der Putschregierung, als sie angegriffen und das Gewerkschaftshaus in Brand gesetzt wurde.
Fakt 4. Während des Zweiten Weltkriegs gab es in der Westukraine einige Nazi-Sympathisanten, als die Deutschen in die Sowjetunion einmarschierten. Dieses Element besteht heute in Form von Svoboda und anderen rechtsextremen nationalistischen Parteien fort. Die ukrainische Regierung hat sogar ein Gesetz verabschiedet, das Nazi-Kollaborateure heroisiert und gleichzeitig Statuen entfernt, die Anti-Nazi-Patrioten ehren. Die Situation wurde vor drei Jahren in einem Artikel mit dem Titel „Neonazis und die extreme Rechte sind in der Ukraine auf dem Vormarsch“ beschrieben. Der Autor stellte die Frage, warum die USA dies unterstützen. Unter Präsident Poroschenko (2014 bis 2019) nahm der Nationalismus zu, und sogar die orthodoxe Kirche spaltete sich ab.
Fakt 5. Die Abspaltung der Krim, von Donezk und Luhansk ist eine direkte Folge des Putsches von 2014. Auf der Krim wurde rasch eine Volksabstimmung organisiert. Mit einer Wahlbeteiligung von 83 % und einer Zustimmung von 97 % beschlossen die Krimbewohner, sich von der Ukraine abzuspalten und sich wieder mit Russland zu vereinigen. Die Krim war seit 1783 Teil Russlands. Als die Verwaltung der Krim 1954 auf die Ukraine übertragen wurde, waren sie alle Teil der Sowjetunion. Dies geschah ohne Rücksprache mit der Bevölkerung.
Anmerkung des Autors: Ich habe die Krim 2017 besucht und mit verschiedenen Menschen gesprochen, darunter auch mit den vom Volk gewählten Stadtratsmitgliedern. Es besteht kein Zweifel an der überwältigenden Unterstützung für die Wiedervereinigung mit Russland.
In den Provinzen Luhansk und Donezk an der Grenze zu Russland spricht die Mehrheit der Bevölkerung Russisch und hatte keine Feindseligkeit gegenüber Russland. Das Putschregime in Kiew war feindselig und verfolgte eine Politik, mit der sie vehement nicht einverstanden waren. Im Frühjahr 2014 erklärten die Volksrepubliken Luhansk und Donezk ihre Unabhängigkeit vom Kiewer Regime.
Fakt 6. Die Minsker Vereinbarungen von 2014 und 2015 wurden von der Ukraine, ukrainischen Rebellen, Russland und anderen europäischen Behörden unterzeichnet. Sie zielten darauf ab, das Blutvergießen in der Ostukraine zu beenden und die territoriale Integrität der Ukraine zu wahren, während Luhansk und Donezk ein gewisses Maß an Autonomie zugestanden wurde. Dies ist nicht ungewöhnlich; in Europa gibt es 17 autonome Zonen. Diese Vereinbarungen wurden später von der Regierung in Kiew und Washington abgelehnt. Die ukrainischen Milizen haben ihre Angriffe in der Donbass-Region eskaliert. Die USA und andere NATO-Länder haben Waffen in die Ukraine geliefert. Russell Bentley, ein US-Bürger, der jetzt in Donezk, nur wenige Kilometer von der Front entfernt, lebt, liefert eine überzeugende Beschreibung der Situation.
Nachdem sie acht Jahre lang versucht hatte, die Minsker Vereinbarungen umzusetzen, gab die russische Regierung auf und erkannte die Volksrepubliken Donezk (DVR) und Luhansk (LPR) am 21. Februar 2022 an.
Die USA und die NATO sind wenig glaubwürdig, wenn sie sich einer Sezession widersetzen, da sie den Zerfall Jugoslawiens, die Abspaltung des Kosovo von Serbien, die Abspaltung des Südsudan vom Sudan, die kurdischen Sezessionsbestrebungen im Irak und in Syrien usw. unterstützt haben. Die Abspaltung der Krim ist durch ihre einzigartige Geschichte und die überwältigende Unterstützung der Bevölkerung gerechtfertigt. Die Abspaltung von Luhansk und Donezk könnte durch den illegalen Staatsstreich von 2014 in Kiew gerechtfertigt sein.
Schlussfolgerung
Die offene und geheime Intervention der USA war eine der Hauptursachen für die Ereignisse in der Ukraine. Die USA haben den Konflikt angezettelt. Die Ukrainer und Russen zahlen nun den Preis dafür.
Hoffen wir, dass die Gewalt schnell endet und eine wirklich unabhängige Ukraine entsteht, die nicht länger ein Werkzeug der Vereinigten Staatenvon Amerika ist.

