Kategorie: Nachrichten
Der Spiegel „erklärt“ das Minsker Abkommen: Was Spiegel-Leser dabei alles nicht erfahren

Als im Spiegel ein Artikel erschienen ist, der das Minsker Abkommen erklären soll, da wusste ich, dass ich viel Arbeit haben würde, zumal der Artikel von Christina Hebel, der Lügenbaronin des Moskauer Spiegel-Büros, geschrieben wurde. Frau Hebel ist Lesern des Anti-Spiegel wohlbekannt, weil sie ein ganz eigenes Verhältnis zur Wahrheit hat. Der bisher dreisteste Fall […]
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Österreich: Ist die Impfpflicht schon bald Geschichte?
In einem Interview mit der Kronen-Zeitung lässt der österreichische Kanzler Karl Nehammer durchblicken, dass die Impfpflicht in Österreich schon bald wieder Geschichte sein könnte. «Corona ist tatsächlich eine grosse Last und die Krise ist leider noch nicht zu Ende. Wir wollen den Menschen wieder die Freiheit zurückgeben, die ihnen Corona genommen hat», beteuert Nehammer.
Man müsse «flexibel» auf das Virus reagieren. Die beschlossene Impfplicht sei für ihn dabei «wie ein Werkzeugkoffer, mit dem wir gegen das Virus arbeiten». Eine Kommission, zusammengesetzt aus Juristen und Ärzten, würde regelmässig überprüfen, «ob Impfen noch das rechtmäßige Mittel ist», lässt sich der Kanzler zitieren.
«Denn natürlich ist die Impfpflicht ein intensiver Eingriff.»
Es gelte darum, behutsam vorzugehen, fährt er weiter fort: «Das Gesetz ist so konstruiert, dass es das kann.»
Auf die Frage, ob die viel kritisierte Impfpflicht fallen werde, antwortet Nehammer ausweichend: «Solange also die Expertinnen und Experten der Kommission sagen: ‹Ja, das Impfen ist das probate Mittel›, bleibt die Impfpflicht natürlich aufrecht.»
Gleichzeitig deutet er an, dass auch das Gesetz über die Impfpflicht bald wieder ausser Kraft gesetzt werden könnte:
«Der Sinn dieses Gesetzes war es nie, eine Zwangsmassnahme zu setzen, sondern die richtige Antwort zur richtigen Zeit auf die jeweilige Gefährlichkeit des Virus zu finden.»
Der Kanzler betont, dass er hoffe, das Gesetz bald nicht mehr zu «brauchen»: «Es wäre das Schönste, was uns passieren könnte.»
Die Verbindungen zwischen der CIA, «GoFundMe» und Facebook
Der kanadische «Feedom Convoy» gegen die Covid-Massnahmen hatte auf der Crowdfunding-Plattform GoFundMe 9 Millionen Dollar gesammelt, um seine Proteste zu unterstützen. Die welweit grösste Crowdfunding-Plattform fror die Spenden jedoch zunächst ein, um sie dann den Tausenden von einzelnen Spendern zurückzuzahlen. Die Trucker gingen leer aus. Der US-amerikanische Journalist Jon Rappoport hat nun auf seinem Blog die Verbindungen von GoFundMe zur CIA aufgedeckt.
Die Mehrheit an GoFundMe ist in den Händen der Investmentfirmen Accel und Technology Crossover Ventures. Der Gründer und ehemalige CEO (heute «Partner Emeritus») von Accel, James Breyer, ist Milliardär, Mitglied des berühmt-berüchtigten Council on Foreign Relations (CFR) und des Weltwirtschaftsforums (WEF) sowie ein grosser Fondsinvestor in China. Im Jahre 2004 bekam Mark Zuckerberg von Accel eine 13-Millionen-Dollar-Finanzspritze, die es ihm ermöglichte, sein junges College-Unternehmen auf den Weg zu bringen.
Recherchen von Corona-Transition zeigen, dass sich Zuckerberg für Breyers grosszügige Spende revanchierte. Zum einen war Breyer von 2005 bis 2013 Vorstandmitglied von Facebook. Zum anderen hat Facebook 2019 das von Breyers neuer Firma Breyer Capital unterstützte Brain-Computing-Start-up CTRL-labs übernommen. Breyer ist Ausserdem Vorstandsmitglied der gigantischen Investmentfirma Blackstone und als Schwager von US-Senator Mitch McConnell und dessen Frau, der ehemaligen Verkehrsministerin Elaine Chao, hat er familiäre Verbindungen zur US-Politik.
Wie Rappoport erklärt, trat im Jahre 2004 Gilman Louie in den Vorstand der National Venture Capital Association of America (NVCA) ein, dessen Vorsitzender James Breyer ist. Gilman Louie war «zufällig» der erste CEO des wichtigen CIA-Start-ups In-Q-Tel. In-Q-Tel wurde 1999 mit dem ausdrücklichen Ziel gegründet, Unternehmen zu finanzieren, die Technologien entwickeln können, die die CIA zum «Sammeln von Daten» einsetzen würde.
Das sei jedoch nicht die einzige Verbindung zwischen dem Facebook-Finanzier und Accel-Mitarbeiter Breyer und dem CIA-Mann Gilman Louie, erklärt Rappoport. Im Jahr 2004 sei Louie zu BBN Technologies gegangen, das von Breyer geleitet wurde. Zu dieser Zeit sei auch Dr. Anita Jones zu BBN gekommen. Jones habe für In-Q-Tel der CIA gearbeitet und war Beraterin von DARPA, der Technologieabteilung des Pentagon, die an der Entwicklung des Internets sowie von mRNA-Vakzine beteiligt war.
Angesichts dieser CIA/DARPA-Verbindungen sei es nicht verwunderlich, dass die Jackpot-Investition von Jim Breyer in Facebook nicht Teil der populären «Mythologie» von Mark Zuckerberg ist. Denn es ist offensichtlich, dass Facebook mit seinem endlosen Strom an persönlichen Daten und seiner Fähigkeit zur Nachverfolgung ein idealer CIA-Partner ist.
In Anbetracht all dessen wäre es überraschender, wenn GoFundMe den kanadischen Lastwagenfahrern die 9 Millionen Dollar nicht gestrichen hätte, so Rappoport.
Der US-amerikanische Journalist erwähnt auch, dass Accel in Spotify investiert hat, dessen Top-Star Joe Rogan ist. Spotify steht nun unter Druck, Rogan zu kündigen, weil seine Ansichten und Gäste nicht zu 100 Prozent mit dem offiziellen Covid-Narrativ übereinstimmen (wir berichteten). Als ersten Schritt eines neuen Zensurprogramms hat Spotify erklärt, dass es bei allen Inhalten, die von den offiziellen Covid-Positionen abweichen, Warnhinweise anbringen und Links zu «anerkannten» Quellen von Regierungen und Gesundheitsämtern anbieten werde.
«Gesunder Menschenverstand ist wie ein Deodorant»
«Ein kluger Mann (…) hat einmal gesagt, dass der gesunde Menschenverstand und ein gutes Bauchgefühl hervorragende Wegbegleiter sind und wesentlich zur Risikoeinschätzung beitragen», weiss Marco Rima. Seine öffentliche Kritik an der Corona-Politik verpackt er gekonnt in humoristischer Weise.
In seinem neusten «Rima-Spalter», einer Video-Reihe, die auf dem Portal Nebelspalter erscheint, nimmt er unter anderem den deutschen Gesundheitsminister auf die Schippe.
«Wie mein Vater immer sagte: Man kann ruhig doof sein, aber man muss sich einfach nur zu helfen wissen. Diese Erkenntnis beweist uns Karl Lauterbach jeden Tag.»
Er zweifle wegen Lauterbach plötzlich an der Wiedergeburt, so Marco Rima: «Er hat nämlich den Verstand meines 1992 verstorbenen Hamsters.»
«Egal wie tief man die Messlatte für den menschlichen Verstand ansetzt, es kommt jeden Tag jemand, der aufrecht untendurch marschiert. Karl, dem begnadeten Limbotänzer sei Dank!», zeuselt Rima.
Nebst Lauterbach nimmt Marco Rima weitere «Experten» aufs Korn. Ein sehenswerter Beitrag.
Meerestemperaturen am Great Barrier Reef binnen 150 Jahren nicht angestiegen
Das Sterben der Korallen am australischen Great Barrier Reef wird regelmässig als Folge der angeblich vom Menschen verursachten Klimaerwärmung und der darauffolgenden Meereserwärmung dargestellt. Eine letzten August veröffentlichte Analyse widerspricht jedoch diesem Narrativ, wie der freiberufliche Journalist Chris Morrison in The Daily Sceptic berichtet.
Ein Datensatz über die Meerestemperaturen am Great Barrier Reef in Australien aus dem Jahr 1871 wurde mit aktuellen Messungen an denselben Riffgebieten verglichen. Dr. Bill Johnston, ehemaliger Forscher am Department of Natural Resources in New South Wales, konnte dabei keine Temperaturunterschiede feststellen. Das veranlasste ihn zur Schlussfolgerung:
«Alarmierende Behauptungen, der Ostaustralische Strom habe sich aufgrund der globalen Erwärmung aufgeheizt, entbehren daher jeder Grundlage».
Die Temperaturen von 1871 wurden vom Dampfschiff SS Governor Blackall auf einer Reise der australischen Ostküste entlang gemessen, um eine totale Sonnenfinsternis im Norden des Kontinents zu beobachten. Die stündlichen Messungen wurden täglich zwischen 6 Uhr und 18 Uhr auf der Fahrt von Port Stanley, nördlich von Sydney, nach Cape York vorgenommen und auf der Rückfahrt wiederholt.
Dr. Johnston berücksichtigte die erheblichen jahreszeitlichen Temperaturschwankungen im Riff, kam jedoch zum Schluss, dass sich nicht viel verändert hat. Er sagte, es gebe keine Anzeichen dafür, dass das System zur Regulierung der Temperatur zusammengebrochen sei «oder in Zukunft zusammenbrechen könnte».
Professor Peter Ridd, der das Riff seit 40 Jahren beobachtet, stellte hingegen kürzlich fest, dass sich das Riff in einem robusten Gesundheitszustand befindet. Die Wachstumsraten der Korallen hätten «in den letzten 100 Jahren eher zugenommen». Die nachstehende Grafik, die Ridd anhand von Aufzeichnungen des Australian Institute of Marine Science erstellt hat, veranschaulicht das jüngste Wachstum.

Quelle: The Daily Sceptic
Der preisgekrönte Reporter Marlow Hood von Agence France-Presse zitierte kürzlich eine Studie der Universität Leeds, wonach Korallenriffe, in denen ein Viertel der Meeresfauna und -flora verankert ist, «höchstwahrscheinlich» ausgelöscht werden, selbst wenn der Anstieg der globalen Erwärmung gegenüber der vorindustriellen Zeit auf 1,5°C begrenzt wird – was einer zukünftigen Erwärmung von nur 0,4°C entspricht, da seit 1820 bereits 1,1°C erreicht wurden.
Hood erhielt vor kurzem 100’000 Euro von der spanischen Bank BBVA, die stark in die Net-Zero-Finanzierung involviert ist. In seiner Laudatio wurde Hood für seine Fähigkeit gelobt, «komplexe wissenschaftliche Modelle und Studien zusammenzufassen und in einfachen Worten zu erklären». Hood brachte das Leeds-Papier auf den Punkt, indem er berichtete, dass die Sterblichkeit von Riffen bei einem Anstieg von 2°C 100 Prozent betragen würde. Diese Erkenntnis stamme von einer «neuen Generation von Klimamodellen».
Der seit langem verkündete Untergang der Korallen aufgrund der Temperaturerwärmung werde gemeinhin auf die natürliche Bleiche zurückgeführt, erklärt Morrison. Diese trete auf, wenn Korallen ihre symbiotischen Algen abstossen, und werde auf plötzliche Veränderungen der Wassertemperatur zurückgeführt. Die meisten Bleichvorgänge – die auch eine wichtige evolutionäre Funktion zu haben scheinen – würden jedoch im Zusammenhang mit Wetterschwankungen auftreten, wie zum Beispiel dem El-Niño-Ereignis. Sobald sich die lokalen Bedingungen nach diesen regelmässigen Ereignissen stabilisiert hätten, würden sich die Korallen in der Regel wieder erholen.
Tropische Korallen gedeihen bei Temperaturen zwischen etwa 24°C und 32°C und wachsen manchmal schneller in wärmeren Gewässern. Eine langfristige Veränderung der globalen Temperaturen stellt laut Morrison wahrscheinlich keine Bedrohung dar, und schon gar nicht eine so geringe wie 0,4 °C. Nach Dr. Johnstons Entdeckungen haben sich diese Bedingungen am Great Barrier Reef jedenfalls seit mindestens 150 Jahren nicht mehr verändert.
Eine reale Bedrohung für Korallenriffe sei hingegen die weniger thematisierte Praxis, sie zu sprengen und für Baumaterialien, Schmuck, Kalziumpräparate und Dekorationen für Meeresaquarien zu verwenden, stellt Morrison fest. Nach Angaben von Big Blue Ocean Cleanup, einer gemeinnützigen Umweltorganisation, hat dieser Handel einen Wert von 375 Milliarden Dollar pro Jahr. In Australien identifiziert die NGO zwei Techniken der Zerstörung: den Abbau in kleinem Massstab mit Brechstangen und Vorschlaghämmern sowie den Einsatz von Dynamit.
Nicht überraschend hat diese Praxis enorme Auswirkungen auf das umliegende Ökosystem, indem sie die Meereslebewesen tötet und einen unfruchtbaren Ozean hinterlässt. Die wahllose Zerstörung führt auch zur Sanderosion und zur Zerstörung des Küstenschutzes. Ironischerweise sei ein Grossteil der Korallen für den Bau von Flughäfen und Resorts an Orten wie den Malediven verwendet worden, um Touristen zu beherbergen, die die Riffe bestaunen wollen, informiert Morrison.
Dass Korallenriffe geschützt werden müssen, steht ausser Frage. Es ist keine gute Idee, sie in ungeklärte Abwässer zu tauchen, sie mit giftigen Chemikalien zu übergiessen, ihren Lebensraum durch rücksichtsloses Fischen zu zerstören oder den Meeresboden mit Sprengstoff umzugestalten. Doch all das würde laut Morrison «relativ banale Umweltmassnahmen» erfordern. Diese seien Welten entfernt von der Verwendung unbewiesener wissenschaftlicher Aussagen und Klimamodellen, um eine «Rettet den Planeten»-Rhetorik zu verbreiten und ein unrealistisches «Net Zero»-Projekt zur Kontrolle und Verteilung voranzutreiben.
Im Vorfeld der COP26 wurde eines der «Earthshot»-Geschenke von Prinz William in Höhe von einer Million Pfund an ein kleines Unternehmen auf den Bahamas namens Coral Vita übergeben, das nach eigenen Angaben Korallen züchtet, um sie im Meer wieder anzupflanzen.
Die Biologin Jennifer Marohasy schrieb im australischen Spectator, dass die australische Regierung jedes Jahr den Abbau von 200 Tonnen Korallen aus dem Great Barrier Reef erlaubt. Gleichzeitig wurde eine Milliarde australische Dollar bereitgestellt, um das «sterbende» Riff zu retten. Ein Teil dieses Geldes werde für die Neubepflanzung von Korallen verwendet, sagte sie. Sie fügte hinzu:
«Es wird Arbeitsplätze für Taucher geben, Unterwasservideofilmer werden das Riff filmen, Meeresforscher werden im Rahmen des Programms Daten sammeln und Boote werden gechartert. Es wird Geld für fast alle geben, die mitmachen wollen – wenn sie geimpft sind, an den vom Menschen verursachten Klimawandel glauben und überzeugt sind, dass das Great Barrier Reef stirbt.»
Einseitige Berichterstattung durch «SRF»
Am vergangenen Samstag gingen in Zürich Massnahmenkritiker im Rahmen einer Kundgebung auf die Strasse. Gleichzeitig marschierte der Schwarze Block auf, um gegen die Massnahmenkritiker zu protestieren. Das Schweizer Fernsehen (SRF) informierte weder kritisch hinterfragend noch ausgewogen darüber. Nun steht es dafür in der Kritik, wie 20 Minuten berichtet. Dort heisst es:
«Video-Untertitel, die vermelden, dass eine ‹grössere, gewaltbereite Gruppe aus der rechten Szene› abgeführt worden sei, während Bilder von Linksautonomen gezeigt werden: Das Framing der Berichterstattung von SRF News wird derzeit auf Social Media heftig kritisiert.»
Die Gewaltbereitschaft der Linksextremen würde durch SRF kleingeredet und Gewalt gegen Polizeibeamte gleichzeitig ausgelassen, schrieb der frühere SVP-Nationalrat Claudio Zanetti dazu auf Twitter.

So lautete ein Tweet von SRF News. Ein Leser kommentierte:
«Linke Demonstranten? Als Sozialdemokrat sähe ich mich vom Schwarzen Block nicht vertreten. Was soll die Verharmlosung @srfnews ? Nennt alle beim Namen, Rechts- wie Linksextreme.»
In den sozialen Medien geteilte Videos würden davon zeugen, dass Polizisten von den «linken Demonstranten» tätlich angegriffen wurden. Der Generalsekretär des Verbands Schweizerischer Polizei-Beamter Max Hofmann sagte gegenüber 20 Minuten: «Gewalt ist Gewalt – egal, ob sie von rechts oder von links kommt.» Die erhöhte Gewaltbereitschaft gegenüber den Polizisten bereite ihm zunehmend Sorgen.
Kritik an der einseitigen SRF-Berichterstattung äusserten nebst Claudio Zanetti auch andere Politiker, wie zum Beispiel Mitte-Nationalrat Martin Candinas:
«Der Videobeitrag und Twitter-Post (von SRF) entsprechen jedoch keiner journalistischen Glanzleistung».
Auch FDP-Nationalrat Christian Wasserfallen fand:
«Es ist schlimm, dass sich niemand von dieser Gewaltorgie distanziert.»
Auf Anfrage von 20 Minuten rechtfertigte sich Stefan Reinhard, Redaktionsleiter Videoredaktion SRF so:
«Im kurzen Video ist von ‹Rechten› und ‹Linken› die Rede – diese beiden Gruppen waren an der Demonstration gegen Massnahmen-Gegnerinnen und -Gegner beteiligt, so steht es im Kern auch in der Medienmitteilung der Stadtpolizei Zürich.»
Das SRF distanziere sich aber selbstverständlich von jeglicher Gewalt, sei es aus dem linken oder aus dem rechten Lager.
„Dann gibt es eine Frage von Frau Reitschuster“
Ich traute meinen Ohren nicht, als heute vor den versammelten Regierungssprechern und der Hauptstadtjournalisten auf einmal von “Frau Reitschuster” die Rede war. Hier meine Glosse dazu.
Der Beitrag „Dann gibt es eine Frage von Frau Reitschuster“ erschien zuerst auf reitschuster.de.
Bürokratischer Spießrutenlauf zwischen Impf- und Transwahn
Heute Frau, morgen Mann – oder umgekehrt! Ganz einfach kann das biologische Geschlecht an den Kleiderhaken des Transwahns gehängt und gegen ein neues eingetauscht werden. Doch nun hat dieser fliegende Wechsel zwischen den Geschlechtergrenzen auch den Impfwahn erreicht. Kurioserweise musste dies eine Transsexuelle sprichwörtlich am eigenen Leib erfahren.
Von Heinz G. Jakuba
Die 26-jährige Patricia H. (Name geändert) aus Wien, die sich im falschen Körper geboren fühlt, lässt im November 2021 eine sogenannte „Personenstandsänderung“ durchführen. Dabei wird der amtliche Geschlechtseintrag zum männlichen Geschlecht abgeändert, mit dem sie sich identifiziert. Aus der Frau Patricia wird der Mann Jörg. Die dementsprechenden Eintragungen in den offiziellen Dokumenten, wie etwa dem Reisepass oder der e-card, tätigen die Behörden völlig problemlos.
Zwei Impfungen als „Frau“, eine als „Mann“
Noch vor dieser Personenstandsänderung Ende 2021 erhält die Transsexuelle zwei Corona-Impfungen. Ihr Grüner Pass lautet somit folgerichtig auf ihren weiblichen Namen „Patricia.“ Am 24. Dezember holt sie sich den dritten Piks ab. Dieses Mal jedoch als „Jörg“. Dabei wird die Booster-Impfung wohl aufgrund eines Fehlers im Austria Center Vienna (ACV) nicht ins System eingetragen. Fortan werden daher auch nur die zwei vorherigen Impfungen angezeigt, die Jörg als Patricia erhalten hat. Hausarzt und Apotheker geben sich hilflos.
Bürokratischer Spießrutenlauf zwischen Trans- und Coronawahn
Nach eigener Aussage beginnt damit für „Jörg“ der bürokratische Spießrutenlauf um die Eintragung des Boosters im Grünen Pass. Das ACV schickt den Transsexuellen zum Wiener Gesundheitsdienst (MA 15). Dort verweist man ihn auf die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES). Diese wiederum erklärt, dass für die Nachtragung der Impfung der Gesundheitsdienst zuständig ist. Also sucht „Jörg“ die MA 15 noch einmal auf, wird allerdings erneut zum ACV geschickt, weil es dort eine neue Clearing-Stelle gäbe, die sich um Nachtragungen kümmern würde. Beim ACV weiß man davon jedoch nichts.
Hinzu kommt, dass „Jörgs“ Grüner Pass inzwischen abgelaufen ist. So gilt er nach wie vor als nicht vollständig geimpft und muss deshalb mit den rigiden Corona-Maßnahmen, die für nicht „Dreifachgeimpfte“ gelten, leben. Das also ist in diesem Fall das vorläufige Ergebnis, wenn „Transwahn“ samt Wesensänderung auf Corona-Impfwahn treffen.
30.000 Euro mehr für Top-Telefone für Politiker
Der Landesrechnungshof Oberösterreich prüfte die Sprach- und Videokommunikation des Landes. War man zuerst sparsam, änderte sich dies später. Zudem bildete sich auch eine Rangfolge heraus, wer auf welche Modelle Anspruch habe.
2011 begann das Land OÖ mit Voice-over-IP-Telefonanlage für Internet-Telefonie seine Kommunikationsinfrastruktur zu erneuern. Dieser Umbau, auch alte Verkabelungen mussten erneuert werden, kostete bis 2020 rund 4 Millionen Euro, wobei der Rechnungshof kritisiert, dass die Landesverwaltung keinen Überblick über die angefallenen Kosten hatte. Zwischen 2011 und 2013 waren zudem rund 2.500 Mobiltelefone im Land im Einsatz, wobei Smartphones nur einen geringen Anteil hatten. Damit Mitarbeiter auch mobil auf Kalender, E-Mails und Daten zugreifen konnten, wurde ab 2015 vermehrt auf Smartphones gesetzt. Seit 2017 werden diese im Rahmen von Leasingverträgen beschafft, wobei sich schnell eine Kastenordnung herausbildete.
Premium-Modelle verursachen 30.000 Euro Mehrkosten
Dabei kommen drei Ausstattungskategorien – Basis-, Top- und Premium-Modell – mit unterschiedlichen Nutzungsdauern zum Einsatz. „Von 2018 auf 2020 stiegen die Auszahlungen für die Mobiltelefonie um 50 Prozent auf 1 Mio. Euro jährlich“, so LRH-Direktor Dr. Friedrich Pammer. Die Kategorien unterschieden sich dabei laut Rechnungshof wie folg: Top-Modelle können bspw. im Gegensatz zu Basis-Modellen, nicht alle drei, sondern alle zwei Jahre gegen ein aktuelles Modell ausgetauscht werden. Premium-Modelle werden jährlich durch das jeweils verfügbare Spitzenmodell in gewünschter Größe und Speicherausstattung ersetzt. Dadurch entstehen Mehrkosten von bis zu ca. 30.000 Euro. Allerdings verzichten auch Personen auf das ihnen zustehende Premium- oder Top-Modell, so der Rechnungshof. Zu diesen gehört auch FP-Chef und Landeshauptmannstellvertreter Manfred Haimbuchner.
Irrsinn in Bad Ischl: Grüne wittern nun Nazi-Geruch hinter Theater-Namen
Die Grünen, die spinnen! Mit diesem abgewandelten Asterix-Spruch kontern Bad Ischler Bürger verärgert einen Vorschlag der “Partei des Anstands”, die das Lehar-Theater in der Kurstadt umbenennen will.
Der Grund für dieses Ansinnen des Grünen-Stadtrats Martin Schrott: In der Zeit der nationalsozialistischen Herrschaft hatte das einstige Kur-Theater den Namen Franz Lehars erhalten. Der Komponist der “Lustigen Witwe” und anderer erfolgreicher Operetten, lebte und wirkte viele Jahre lang in Ischl, das ohne ihn heute ebenso wenig vorstellbar sei wie ein Ischl ohne Kaiser Franz Josef, sagten viele Stadtbewohner dem Wochenblick. Auch Walter Erla von der Liste “Zukunft Ischl” sieht keinen Grund für eine Umbenennung des ehrwürdigen Theaters, weil dieses im Jahr 1940 zum Lehar-Theater wurde.
Was ist falsch am Lehar-Theater?
Auch Harald Kotschy von der FPÖ findet den Vorschlag Schrotts lächerlich, für andere Ischler ist dieses Ansinnen reinster Schrott – nomen est omen. SP-Bürgermeisterin Ines Schiller scheint die Idee aber nicht so abwegig zu finden, zumal das Theater in der Vergangenheit schon viele Namen gehabt hätte. Sie könnte sich schon vorstellen, mit der ins Auge gefassten Sanierung der Spielstätte, dieser neben neuem Glanz auch einen neuen Namen zu geben. Die Diskussion darüber stellt Martin Schrott jedenfalls in den Raum, ohne Lehar irgendetwas Ehrenrühriges vorwerfen zu wollen.
Köln: Shisha-Bande verschob 500 Millionen Euro in die Türkei

Von MANFRED ROUHS | Shisha-Bars gelten in der öffentlichen Wahrnehmung in Deutschland als harmlose, bunte Treffpunkte einer kulturell vielfältiger werdenden Gesellschaft. Diese Wahrnehmung scheint aber nicht für jede Shisha-Bar in Deutschland zutreffend zu sein, vielleicht sogar noch nicht einmal für die meisten. In diesem Zusammenhang verdient ein Strafprozess vor dem Kölner Landgericht unsere Aufmerksamkeit. Dort […]

