Horst D. Deckert

Meine Kunden kommen fast alle aus Deutschland, obwohl ich mich schon vor 48 Jahren auf eine lange Abenteuerreise begeben habe.

So hat alles angefangen:

Am 1.8.1966 begann ich meine Ausbildung, 1969 mein berufsbegleitendes Studium im Öffentlichen Recht und Steuerrecht.

Seit dem 1.8.1971 bin ich selbständig und als Spezialist für vermeintlich unlösbare Probleme von Unternehmern tätig.

Im Oktober 1977 bin ich nach Griechenland umgezogen und habe von dort aus mit einer Reiseschreibmaschine und einem Bakelit-Telefon gearbeitet. Alle paar Monate fuhr oder flog ich zu meinen Mandanten nach Deutschland. Griechenland interessierte sich damals nicht für Steuern.

Bis 2008 habe ich mit Unterbrechungen die meiste Zeit in Griechenland verbracht. Von 1995 bis 2000 hatte ich meinen steuerlichen Wohnsitz in Belgien und seit 2001 in Paraguay.

Von 2000 bis 2011 hatte ich einen weiteren steuerfreien Wohnsitz auf Mallorca. Seit 2011 lebe ich das ganze Jahr über nur noch in Paraguay.

Mein eigenes Haus habe ich erst mit 62 Jahren gebaut, als ich es bar bezahlen konnte. Hätte ich es früher gebaut, wäre das nur mit einer Bankfinanzierung möglich gewesen. Dann wäre ich an einen Ort gebunden gewesen und hätte mich einschränken müssen. Das wollte ich nicht.

Mein Leben lang habe ich das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden. Seit 2014 war ich nicht mehr in Europa. Viele meiner Kunden kommen nach Paraguay, um sich von mir unter vier Augen beraten zu lassen, etwa 200 Investoren und Unternehmer pro Jahr.

Mit den meisten Kunden funktioniert das aber auch wunderbar online oder per Telefon.

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Kategorie: Nachrichten

Kategorie: Nachrichten

Berner und Zürcher Theater und Opernhäuser halten an der Maskenpflicht fest

Seit Donnerstag, 17. Februar, hat die Schweizer Regierung die meisten Massnahmen aufgehoben (wir berichteten); darunter auch die Maskenpflicht an Veranstaltungen. Das hindert zahlreiche Kulturinstitutionen jedoch nicht daran, diese weiterhin durchzusetzen. Wer in Bern das Stadttheater, die Oper, das Casino oder das Konservatorium besuchen will, der muss noch immer eine Maske tragen.

«Die Bühnen Bern halten (…) bis auf weiteres zum Schutz aller die Maskenpflicht bei. Diese gilt weiterhin durchgehend für alle Besucher*innen ab 4 Jahren in allen Innenräumen: ab Betreten, während den Vorstellungen und bis zum Verlassen der Spielstätte», heisst es auf der Website von Bühnen Bern, unter deren Dach die Kulturinstitutionen stehen.

Gibt es eine juristische Grundlage dafür, nach wie vor an der Maskenpflicht festzuhalten? Darauf angesprochen entgegnet Chloé Laure Reichenbach, Medienverantwortliche von Bühnen Bern, gegenüber Corona-Transition:

«Die Erstellung des Schutzkonzeptes liegt in der Kompetenz des Veranstalters. Wir als Veranstalter haben als Schutzkonzept definiert, dass die Maskenpflicht trotz der Aufhebung der Zertifikatskontrolle weiterhin bestehen bleibt.»

Dem Schutz der Besucher komme weiterhin «oberste Priorität» zu. Auch wolle man nach wie vor «Rücksicht auf Menschen mit erhöhtem Sicherheitsbedürfnis» nehmen. Die Mediensprecherin weiter: «Als Veranstalter tragen wir Sorge für unser Publikum und dessen Wohlbefinden und erachten daher einen Zusatzschutz bis auf Weiteres als sinnvoll. Damit entspricht unsere Handhabung der vieler grosser Theater- und Opernhäuser der Schweiz wie beispielsweise dem Opernhaus Zürich.»

Die Maskenpflicht reicht den Bühnen Bern aber noch nicht. Ungeimpfte Mitarbeiter der Berner Kulturinstitutionen können auch weiterhin getestet werden. «Vorläufig führen wir weiterhin die betrieblichen PCR-Tests durch», erklärt Chloé Laure Reichenbach weiter.

Ein empörter Mitarbeiter kommentierte das Vorgehen der Kulturinstitutionen gegenüber Corona-Transition: «Nach der Freude über die Aufhebung von den meisten Massnahmen musste ich erfahren, dass mein Arbeitgeber die Maskenpflicht für Mitarbeitende und Publikum weiterhin aufrechterhält. Dieser Wahnsinn muss aufhören, zumal sich die Theater damit ein Eigentor schiessen.»

Dadurch würde die falsche Botschaft vermittelt: nämlich, dass Theater oder Konzerte ein «gefährlicher» Ort seien. «Sie unterstützen damit eigentlich quasi die Lüge, die über sie verbreitet wurde.»

Auch an mehreren Zürcher Kulturinstitutionen herrscht nach wie vor Maskenpflicht. «Um dem Sicherheitsbedürfnis des Publikums weiterhin Rechnung zu tragen, wird das Opernhaus Zürich in Abstimmung mit dem Tonhalle Orchester Zürich, dem Schauspielhaus Zürich und weiteren Schweizer Bühnen bis auf Weiteres an einer Maskenpflicht für alle Vorstellungen festhalten», schreibt das Opernhaus Zürich auf seiner Website. Eine Anfrage seitens Corona-Transition blieb bis zum jetzigen Zeitpunkt unbeantwortet.

Nach Pfizer auch EU-Geheimverträge mit Moderna geleakt: Keine Haftung, keine Garantie

Nach Pfizer auch EU-Geheimverträge mit Moderna geleakt: Keine Haftung, keine Garantie

Report24 war eines der ersten Medien, welche im deutschsprachigen Raum auf die vollständigen, ungeschwärzten Geheimverträge der Europäischen Union mit Pfizer hinwies. Rumänische Alternativmedien veröffentlichten bereits im Vorjahr auch den vollständigen, ungeschwärzten Vertragstext mit Moderna.

Es handelt sich um das Dokument SANTE/2020/c3/054 SI2.838958, in dem Frau Stella Kyriakides als EU-Kommissarin am 4. Dezember 2020 den Vertrag mit Moderna Switzerland GmbH zeichnete(Seite 30).

Verfügbar sind die Dokumente bei Activenews.ro in Rumänien
https://www.activenews.ro/documente/1618676613043_APA%20Moderna__.pdf

sowie erneut beim italienischen Sender RAI, welcher bis heute auch die ungeschwärzte Version der Pfizer-Verträge anbietet:
https://www.rai.it/dl/doc/2021/04/17/1618676613043_APA%20Moderna__.pdf

Am Rande erwähnenswert: Vor kurzem erst scheiterte der demokratische Prozess in der Schweiz, die Regierung zur Offenlegung der Impfstoff-Verträge zu zwingen. Der Bürger muss dort wie da Milliardenbeträge für Wirkstoffe bezahlen, deren Eigenschaften bis heute ungeklärt sind, zu deren Herstellung und Haltbarkeit begründete Zweifel und Fragen bestehen und deren Verträge er nicht kennt.

Große Probleme mit Pfizer-Verträgen

Rechtskundige bezeichnen viele Passagen der bisher bekannt gewordenen Vertragsteile mit Pfizer als sittenwidrig, zudem hätten die für die EU unterzeichnenden nie das politische Mandat gehabt, so weitreichende Zugeständnisse zu machen die geltenden Gesetzen, Normen und Regeln widersprechen. Eine vollständige Analyse des Pfizer-Vertrags durch einen qualifizierten Rechtsgelehrten ist uns bis dato leider nicht bekannt, wäre aber im Sinne der Information und Aufklärung der Öffentlichkeit sehr wichtig. Nun dürfen wir hoffen, dass kundige Juristen sich auch das Vertragswerk mit Moderna ansehen.

Moderna-Vertrag deutlich anders gestaltet

Die EU stellte den Vorgang, 80 Millionen Dosen von Moderna mittels der oben verlinkten Verträge zu bestellen, als simple „Vertragsgenehmigung“ dar. Das diesbezügliche offizielle Pressedokument der EU findet sich hier:

Der Vertrag sieht den Erstkauf von 80 Millionen Impfdosen im Namen aller EU-Mitgliedstaaten sowie eine Option für die Bestellung weiterer 80 Millionen Dosen vor. 

Als Preis wurden 22,50 US-Dollar pro Dosis vereinbart (Seite 19) – also in Summe 1,8 Milliarden US-Dollar. Die Empfänger der Impfstoffe – also die teilnehmenden EU-Staaten – müssen eventuelle Mängelrügen innerhalb von 20 Tagen einreichen. Falls sie dies verabsäumen, gilt das Produkt als angenommen und der Hersteller wird von jeglicher Haftung freigestellt (Seite 17). Interessant, was die Produktqualität betrifft, ist auch der Umstand, dass für Schäden die nach der Übergabe auftreten ausschließlich der Migliedsstaat haftet. Das klingt auf den ersten Blick vielleicht nicht brisant, betrachtet man aber die Vorgaben zur Lagerung und Kühlung bei extremen Minusgraden sowie die vollkommene Erschütterungsfreiheit, ergeben sich zahlreiche Fragen.

Wirkung nicht garantiert

Dass der Hersteller über Wirksamkeit und Eigenschaften seiner „Impfstoffe“ keinerlei Garantien abgibt und die Produkte „inakzeptable“ Nebenwirkungen haben können, wird bereits auf Seite 3 festgehalten. Dort steht auch, dass im Falle fehlender Verfügbarkeit, fehlender Wirksamkeit und „inakzeptabler“ Nebenwirkungen die Kosten und die Haftung durch die Käufer, also die Mitgliedsstaaten getragen werden.

Die Parteien erkennen an, dass die beschleunigten Fristen für die Entwicklung, Produktion, den Verkauf und die Lieferung des Produkts bedeuten, dass der Auftragnehmer zum Zeitpunkt des Inkrafttretens dieser APA unter keinen Umständen garantieren oder irgendeine Haftung übernehmen kann, dass das Produkt endgültig verfügbar sein wird oder die gewünschten Ergebnisse erzielt, d. h. eine ausreichende Wirksamkeit zeigt, um eine COVID-19-Infektion zu verhindern, oder ohne inakzeptable Nebenwirkungen ist. Die teilnehmenden Mitgliedstaaten sind bereit, diese Risiken zu teilen, wozu auch die Verpflichtung der teilnehmenden Mitgliedstaaten gehört, den Auftragnehmer und seine CMOs im Falle einer entstandenen Haftung, gezahlter Vergleiche und bestimmter Kosten schadlos zu halten

Versuchte Übersetzung, Geheimvertrag Moderna mit der EU, ohne Gewähr der Vollständigkeit oder Richtigkeit (weil juristisches Englisch)

Haftungsbeschränkung

Auf Seite 33 wird angegeben, dass die Haftung des Herstellers auf maximal 20 Prozent der Vertragssumme beschränkt ist. Brisant sind sicherlich die Formulierungen unter (II.5 Indemnification). Dabei geht es um eine Haftungsbeschränkung für im Grunde genommen jede in Entwicklung, Herstellung, Prüfung und Verkauf der Impfstoffe involvierte Person, mit Ausnahme von „durch vorsätzliches Fehlverhalten, grobe Fahrlässigkeit oder Nichteinhaltung der guten Herstellungspraxis“. Ansonsten hat der „teilnehmende Mitgliedsstaat“ einem Beschuldigten jegliche Kosten zu ersetzen:

Für den Fall, dass eine freigestellte Person Kenntnis von Forderungen, Forderungen, Klagen, Klagen oder Verfahren oder der Androhung einer Forderung, Forderung, Klage, Klage oder eines Verfahrens gegen diese freigestellte Person erlangt, von denen vernünftigerweise angenommen werden kann, dass sie einen Verlust verursachen oder der Entschädigung hierin (und im Impfstoff-Bestellformular mit jedem teilnehmenden Mitgliedstaat) unterliegen (ein „Anspruch“), muss der Auftragnehmer sicherstellen, dass diese freigestellten Personen den teilnehmenden Mitgliedstaat unverzüglich über den Anspruch informieren und dass diese freigestellte Person mit diesem teilnehmenden Mitgliedstaat angemessen zusammenzuarbeiten und dem betreffenden teilnehmenden Mitgliedstaat (auf Kosten und Kosten des teilnehmenden Mitgliedstaats, die als Verluste der entschädigten Personen gelten) Zugang zu solchen Dokumenten und Informationen zu gewähren, die vernünftigerweise erforderlich und angemessen sind.

Der teilnehmende Mitgliedstaat hat diese freigestellten Personen in Bezug auf diesen Anspruch schadlos zu halten und zu prüfen, ob die Bedingungen gemäß A Artikel II.5.1 erfüllt sind, für den Fall, dass einem teilnehmenden Mitgliedstaat ein Anspruch gegen eine freigestellte Person bekannt wird, muss dieser teilnehmende Mitgliedstaat den Auftragnehmer unverzüglich schriftlich über diesen Anspruch informieren, zusammen mit allen Informationen in Bezug auf diesen Anspruch im Besitz oder unter der Kontrolle dieses teilnehmenden Mitgliedstaats befinden.

Versuchte Übersetzung, Geheimvertrag Moderna mit der EU, ohne Gewähr der Vollständigkeit oder Richtigkeit (weil juristisches Englisch)

Dass es sich bei den Geheimverträgen grundsätzlich um einen Skandal handelt (Originalzitat: „Tatsächlich sind diese Verträge auf jeden Fall ein Verbrechen“), analysierte beispielsweise Dagmar Henn für RT.

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Willkommen im Corona-Syndrom: Schein-Lockerung soll türkise Neuwahl-Chancen retten

Willkommen im Corona-Syndrom: Schein-Lockerung soll türkise Neuwahl-Chancen retten

Niemand hat die Absicht, eine Neuwahl vom Zaun zu brechen: Das versichert uns ÖVP-Generalsekretärin Laura Sachslehner hoch und heilig, aber wenig glaubwürdig. Tatsächlich dämmert es der Kanzlerpartei, dass sie sich kolossal verzockt hat: Ihren Stichzwang will keiner – und die aktuelle Covid-Mutante taugt nicht zum Schreckgespenst.

Ablenkungsmanöver und Psycho-Tricks

Ganz nebenbei droht ihr Ungemach, weil immer deutlicher wird, wie dreist sie den Staat jahrzehntelang als Verschiebebahnhof missbrauchte. Ihre Kommunikation in der Krise legt sie nun taktisch so, dass immer der grüne Koalitionspartner mit dem schwarzen Peter in der Hand aufwacht.

Der Geruch nach Neuwahlen war noch nie so streng. Doch im Moment wäre es eine Schadensbegrenzung vor dem Totalabsturz. Also setzt sie auf neue Psycho-Tricks: Dem Volk erlaubt man wieder, die kleinen Freuden im Leben, ein kleines Stück geliehener, reglementierter „Freiheit“.

Das Volk soll vergessen

Das Kalkül? Falls es in diesem Jahr noch zum Urnengang kommt, ist Nehammer der Gönner, der diese „Freiheit“ retournierte. Das Volk soll die echte Befreiung aus den Fängen des Corona-Regimes nicht fordern und die Regierung wie einst die Geiseln in einer Bankfiliale in Stockholm verteidigen und verklären: Es wäre ja in den Lockdown-Wintern eh alles nicht so schlimm gewesen.

In der Zwischenzeit soll das Volk vergessen, wer sie erst in die missliche Lage brachte. Im Herbst ist die mögliche Wahl dann geschlagen und irgendwo taucht die nächste „bösartige“ Variante auf. Die „Impfpflicht“ wird scharf gestellt und die Befreiung ist in weite Ferne gerückt…

Hausdurchsuchung wegen Maskenattesten bei Schweizer Arzt

Ausgerechnet am Schweizer «Tag der Freiheit», an dem fast alle Covid-Massnahmen gefallen sind, scheint das «Corona-Regime» nochmals seine Macht demonstrieren zu wollen. Dies, indem es weiterhin Willkür anwendet. Die Kantonspolizei von Schwyz drang gewaltsam in die Wohnung des Arztes Dr. Manuel Albert ein – aufgrund des Verdachts, falsche ärztliche Zeugnisse ausgestellt zu haben, die die Patienten von der Maskenpflicht entheben.

In einem Interview mit RheinTV beschreibt Dr. Albert das Vorgehen der Polizei. Diese sei plötzlich mit einer Staatsanwältin und einer Mitarbeiterin der Kantonsapotheke erschienen. Sie hätte geläutet und auf einen Durchsuchungsbefehl hingewiesen, doch er habe sich geweigert, sie reinzulassen, so Albert.

Daraufhin habe die Polizei den Schlüsseldienst aufgeboten und sei gewaltsam in die Wohnung eingedrungen. Der Arzt gesteht, dass er sich «leicht gewehrt» habe. Man werde halt emotional bei so etwas, sagt er. Er sei dann von den Polizisten zu Boden gezerrt und auf dem Bauch liegend in Handschellen gelegt worden «wie ein Schwerstverbrecher».

Die Polizei teilte Albert anschliessend mit, dass er unrechtmässig Maskenattests ausgestellt und von der Schweizer Arzneimittelzulassungsbehörde Swissmedic nicht zugelassene Medikamente verteilt habe. Beides stimme nicht, betont Albert.

Trotz der angespannten Situation konnte der Schweizer Arzt seinen Anwalt, Medienschaffende und sogar die «Trychler» mit ihren Glocken aufbieten, um ihn zu unterstützen.

«Man muss diese Gewalt zeigen, die einem unbescholtenen Bürger angetan wird, (…) nur weil ich das Arztgelöbnis nach dem Hippokratischen Eid umsetze», erklärte Albert. «Diese Willkür seitens der Polizei und des Staates muss aufhören», fügte er später hinzu.

Im Hippokratischen Eid heisse es primär, nicht zu schaden, wie auch in der Genfer Konvention, so der Arzt weiter. Das tue er, indem er vor allem für Kinder Maskenatteste ausgestellt habe – Kinder, die sogar in der Primarschule gezwungen wurden, Masken anzuziehen.

Für die Staatsanwaltschaft seien das «Gefälligkeitsatteste». Albert widerspricht dem vehement: Die Atteste würden die Kinder vor schädlichen Masken schützen.

Der Arzt betont die Unsinnigkeit, dass es dieses Virus laut der Regierung von einem Tag auf den anderen nicht mehr geben soll, die Masken nun unnötig seien. Das sei alles nicht glaubhaft, sagte er empört. Die «da oben» seien alle «hochpathologisch» und sollten «eingesperrt» werden.

Corona-Transition hat Alberts Anwalt Gerald Brei um eine Stellungnahme gebeten. Brei bestätigte die Ermittlung der Staatsanwaltschaft gegen den Arzt wegen des Verdachts, falsche ärztliche Zeugnisse ausgestellt zu haben. Ein Straftatbestand, der laut Artikel 318 des Strafgesetzbuches mit bis zu drei Jahren Gefängnis bestraft werden kann. Konkret soll der Arzt wiederholt Maskenbefreiungsatteste ohne medizinische Indikation für seine Patienten ausgestellt haben.

«Am 3. Februar erliess das Amt für Soziales und Gesundheit des Kantons Schwyz eine vorläufige Anordnung, dass Albert künftig keine Atteste mehr ausstellen dürfe», erklärt Brei gegenüber Corona-Transition. Dagegen erhob Brei am 14. Februar Einsprache.

Die Hausdurchsuchung kam für Brei überraschend und ist in seinen Augen fragwürdig:

«Die Staatsanwaltschaft kann im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens Beweismittel sichern. Doch im vorliegenden Fall ist eine Hausdurchsuchung unverhältnismässig. Manuel Albert bestreitet nicht, dass er Maskenbefreiungsatteste ausgestellt hat. Die Vorwürfe können ohne weiteres im Rahmen des laufenden Verfahrens untersucht und geklärt werden», erläutert Brei und fügt hinzu: «Albert wusste genau, weshalb er dies tat. Nämlich um gesundheitlichen Schaden von den Betroffenen abzuwenden, getreu seines Eides nach dem Genfer Gelöbnis. Die meisten Maskendispense hat Albert an Schulkinder ausgestellt, die in seinen Augen aufgrund des Maskentragens physisch und psychisch Schaden erlitten. Er hatte gute Gründe, dies zu tun.»

Vor diesem Hintergrund ist für Anwalt Brei das Vorgehen der Sicherheitsbehörden bedenklich. «Es handelt sich ganz klar um eine Einschüchterung. Das Ganze ist nicht verhältnismässig.»

Als merkwürdig erachtet Brei zudem den Zeitpunkt. Der Anwalt verweist dabei auf die zahlreichen Lockerungsmassnahmen, welche die Regierung zuletzt getroffen hat:

«Der Bundesrat hat ja unter anderem auch die Maskenpflicht aufgehoben, die nun lediglich noch im ÖV und in Gesundheitseinrichtungen bestehen bleibt. Dass die Schwyzer Sicherheitsbehörden just in diesem Moment ein solches Vorgehen an den Tag legen, ist für mich unverständlich.»

Die merkwürdige Vergangenheit des Kohlendixiod…

Die merkwürdige Vergangenheit des Kohlendixiod…

Wir können nicht behaupten, dass das CO2 das Klima bestimmt, denn das hat es in der Vergangenheit nachweislich zu keiner Zeit getan.“

Prof. Ian Clark, Klimatologe, Universität Ottawa

von Michael Limburg

Zunächst einmal muss ich auf die berechtigte Frage eingehen, warum ich überhaupt noch das Kohlendioxid – in der Atmosphäre, muss man hinzufügen – ausführlicher betrachten will, wenn es doch, wie wir längst wissen, eine höchst unwesentliche Rolle im Klimageschehen spielt, wenn überhaupt.

Der Grund ist der, dass zwar die internationalen Klimaübereinkünfte, wie zuletzt das Pariser Klimaübereinkommen vom Dezember 2015, die Einhaltung einer gerade noch zulässigen Mittel-Temperaturerhöhung von maximal 2 °C, besser nur 1,5 °C, bezogen auf völlig unbestimmte und nur verklausuliert formulierte „vorindustrielle Werte“ ohne jede numerische Bezugsgröße, fordern, aber die Unterzeichnerstaaten ausschließlich aufgefordert sind, Reduktionspläne für ihre CO2-Emissionen (genauer gesagt CO2 -Äquivalente) vorzulegen. Und das nutzen die Regierungen, besonders die deutsche, als Vorwand, um sich ausschließlich um eine Reduktionspolitik zu kümmern und diese auf Biegen und Brechen durchzusetzen, aber um Himmels willen sich nicht mit der Frage zu beschäftigen, welchen Minderungsanteil ihre jeweilige Maßnahme an der postulierten globalen Erwärmung denn bei besten Bedingungen maximal erreichen könnte. Und, mindestens ebenso wichtig, wann dies denn der Fall sein würde. Zur Zeit der Niederschrift dieser Zeilen (August 2019) liegt gerade eine gewisse Menge von Kleinen Anfragen der AfD-Fraktion des Deutschen Bundestages der Regierung vor, die genau diese Antworten verlangen. Bisher kam dazu – nichts!

Es wird nun immer so getan, als ob die CO2-Konzentration und ihre Entwicklung in der Vergangenheit bestens bekannt seien. Doch wie bei allen Größen, die bei der Klimaforschung eine Rolle spielen, ist dem bei weitem nicht so. Da werden punktuelle Messungen von meist Proxy-, also Stellvertreterdaten und deren historische Verläufe, mühsam und mit großen Messunsicherheiten behaftet, isoliert und dann als weltweit bestimmend ausgegeben. Erst seit 1955 wurden – beginnend auf dem hochaktiven Vulkan Mauna Loa in Hawaii und dann auch noch an diversen anderen Orten – systematische CO2-Messungen durchgeführt. Es wurden zwar schon etwa seit 1830 genaue Messungen mittels chemischer Verfahren vorgenommen, aber wie sich zeigte, enthalten diese doch zu viele Nebeneinwirkungen, die man im Nachhinein, ebenso wie bei den historischen Temperatur- und Meeresspiegeldaten muss man hinzufügen, mangels Kenntnis der damaligen Rand- und Nebenbedingungen nicht mehr herausfiltern kann. Mit dem Resultat, dass heute diese Werte als nicht sehr repräsentativ angesehen werden. Warum die aus Eisbohrkerndaten gewonnenen Werte aber besser, weil genauer und repräsentativer, sein sollen, leuchtet mir auch nach gründlichem Studium der Literatur nicht so recht ein.

So meldet Meyers Konversationslexikon von 1885 bis 1892 unter dem Eintrag Atmosphäre:

„Die Menge der atmosphärischen Kohlensäure schwankt in 10,000 Teilen dem Volumen nach zwischen 3,7 und 6,2 Volumteilen, wofür freilich auch noch andre Zahlen angegeben werden, indem Muntz und Aubin dafür in Paris die Werte 2,88 und 4,22 Volumteile fanden.

Denn auch heute ist die Messung der CO2-Konzentration immer noch alles andere als trivial. Inwieweit man bei den CO2-Messergebnissen die zwangsläufige Anreicherung durch den aktiven CO2-Emittenten Mauna Loa herausfiltern kann, ist mir nicht bekannt. Aber auch das dürfte die genaue Messung sehr erschweren und öffnet der Datenmassage, wenn auch aus guten Gründen, Tür und Tor.

Wie wird nun gemessen? Bildlich gesprochen nimmt man am Messort in festen zeitlichen Abständen eine Luftprobe, trocknet diese und vergleicht dann mittels selektiver Infarotabsorptionsbestimmung, heute per Laser-Spektroskopie, deren CO2-Gehalt mit dem eines Referenzgases, dass sehr genau kalibriert wurde.

Dass so etwas nicht von Hinz und Kunz erledigt werden kann, versteht sich von selbst. Um eine möglichst präzise Vorstellung von der weltweiten Verteilung des CO2 zu bekommen, wird aktuell an 82 Standorten in 37 Ländern der Welt gemessen. Unter anderem auch auf dem Hohenpeißenberg in Deutschland, wenn auch erst seit 2006. Interessant ist, dass alle Messorte öffentlich auf der angegebenen Website zugänglich sind, und ihre Messwerte sehr, sehr gut übereinstimmen. Dafür sorgen laut eigenen Angaben eine permanente Qualitätskontrolle seitens der Überwachungsbehörde der Global Monitoring Division (GMD), einer Unterbehörde der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA). Letztere ist in Teilen vergleichbar mit dem Deutschen Wetterdienst (DWD), aber von den Aufgaben her wesentlich breiter aufgestellt.

Vergleicht man diese mit modernsten Messmitteln gewonnenen Daten mit denen aus Eisbohrkernen[1], beispielsweise wenn sie sich überlappen, und diese gibt es, wenn auch nur für die kurze Periode von 1959 bis 1979, so fällt auf, dass ihre Werte extrem eng beieinander liegen, wie die folgende Abbildung 1 schön zeigt. Den Datensätzen ist zu entnehmen, dass die Mauna-Loa-Daten im Schnitt nur um 0,7 ppm unter denen der Law-Dome-Bohrung (66,4 °S 112, 50 ° E, 1390 m höher über Normalniveau) liegen. Law Dome ist der Ort der Bohrungen für diese hochaufgelösten Eisbohrkerndaten und liegt auf der Südhalbkugel, tief in der Antarktis. Mauna Loa, die Referenz, liegt hingegen auf der Nordhalbkugel in Hawaii, auf einem aktiven Vulkan in über 3000 m Höhe. Beide Orte sind deutlich mehr als 10.000 km Luftlinie voneinander entfernt. Es erscheint schwer vorstellbar, dass die CO2-Mischung in der ewig kalten Antarktis zu fast 100 Prozent identisch ist mit der auf dem aktiven Vulkan Mauna Loa, zudem noch auf einer, mit warmem Klima gesegneten Südseeinsel. Denn auf die Gesamtskala von vielleicht 200 ppm bezogen (400 ppm – 200 ppm) sind das nur 0,35 Prozent Abweichung insgesamt.

Die extrem enge Übereinstimmung erscheint mir angesichts des erforderlichen Aufwandes doch als viel zu eng und ist eigentlich, nach meiner Auffassung als studiertem Messtechniker, unmöglich. Denn anders als die Mauna-Loa-Proben sind die aus den Gasbläschen der Eisbohrkernproben (jeweils 50 bis 150 ml Volumen) ja nicht nur in einem völlig anderen Dauerklima gewonnen worden, die Bläschen sind ja auch noch ziemlich winzig, so dass für den Gasvergleich nur eine extrem geringe Menge zur Verfügung steht.

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Abbildung 1: Zeitreihe der CO2-Konzentration (blaue Kurve) von 1832 bis 1979 aus den Eisbohrkernmessungen am/im „Law Dome“, Antarktis, zusammengefügt mit den Mauna-Loa-Messwerten ab 1959. Die Überlappungszeit beginnt 1959 und endet 1979.

Hinzu kommt die unabweisbare Tatsache, dass die eingeschlossenen Luftbläschen deutlich jünger sind als das sie umgebende Eis, denn es dauert eine Weile, bis sich das Eis um die Luftbläschen schließt. Mittels des Wassers, aus dem das Eis besteht, wird jedoch das Alter der Probe aufs Jahr genau (wegen des jährlichen Schneefalls gut zuordenbar) bestimmt. Die Feststellung des Alters der eingeschlossenen Luft ist hingegen viel schwieriger und sollte daher eigentlich mit deutlich größerer Unsicherheit behaftet sein. Das ist den Forschern auch voll bewusst. So geben beispielsweise Etheridge et al. (1996) stolz an, dass es ihnen gelungen sei, die Einsinkzeit, also die Zeit, die vergeht, bis das Eis die vorgefundene (Bohr-)Tiefe erreicht hat, auf ± 1 Jahr zu bestimmen, zuzüglich einer per Modell berechneten Zeit von acht Jahren, allerdings ohne Fehlerangabe, um die die Luft jünger wäre, als das sie umgebende Eis. Daher, so schreiben sie, wäre es eben möglich, die Messungen aus Eisbohrkernen bis zum Jahr 1979 zu verwenden. Diese Schlussfolgerung erscheint mir doch recht gewagt, aber ich will niemanden beschuldigen; nehmen wir die Werte einfach so, wie sie angegeben werden.

„Gasfraß“ beim CO2?

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Abbildung 2: Temperatur- und CO2-Verlauf nach den Daten aus der Vostok-Bohrung (Antarktis). Ergänzende Darstellung der wichtigsten Einflüsse auf die Gasblasen im Eis, wie bakterielle, physikalische Einflüsse die den CO2-Gehalt mindern.[2]

  1. Hier z. B. die höchstaufgelösten Daten, die am Law Dome in der Antarktis gewonnen wurden. Vgl. hierzu D.M. Etheridge et al.: „Natural and anthropogenic changes in atmospheric CO2 over the last 1000 years from air in Antarctic ice and firn“, in: Journal of Geophysical Research Vol. 101, No. D2, 20. Februar 1996, S. 4115-4128.
  2. Quelle: HO2008.

Der Beitrag ist meinem neuesten Buch (hier): „Die Treibhaushypothese: Alles Schall und Rauch?: Eine Kritik auf der Basis exakter Naturwissenschaften“ entnommen

 

Polen, Ungarn…Und bald auch Frankreich? Manifest für ein Bündnis der Konservativen im Europäischen Parlament

VON David Engels und Krzysztof Tyszka-Drozdowski

Die größten konservativen Parteien in Europa haben gerade eine Einigung erzielt, die sich bald in einer politischen Allianz im Europäischen Parlament manifestieren kann. Aber kann diese prinzipielle Opposition bis zu der grundlegenden Reform gehen, die die europäischen Institutionen so dringend brauchen, fragen sich David Engels, Professor an der Freien Universität Brüssel und am Instytut Zachodni in Poznań, und Krzysztof Tyszka-Drozdowski, Analyst in einer polnischen Regierungsbehörde, die sich mit Industriepolitik befasst.

Die größten konservativen Parteien Europas haben endlich eine grundsätzliche Einigung über ihre Werte und ihre zukünftige Zusammenarbeit erzielt – eine Einigung, die sich bald in einem politischen Bündnis im Europäischen Parlament manifestieren kann. Zwar könnte dieses Bündnis zu einer der stärksten Gruppierungen im Parlament werden, doch angesichts der derzeitigen politischen Konstellation besteht wenig Hoffnung, dass der „Cordon sanitaire“ durchbrochen wird und der Weg von einer prinzipiellen Opposition zu einer grundlegenden Reform führt, die die auseinanderdriftenden europäischen Institutionen so dringend benötigen.

Sicherlich zeigen Polen und Ungarn von Tag zu Tag, welche Erfolge eine patriotische und konservative Regierung erzielen kann, aber der Druck, dem sie ausgesetzt sind, ist so groß, dass ihr Einfluss auf die Entwicklung in Europa begrenzt bleibt. Ein Wahlsieg des RN (oder der Bewegung von Éric Zemmour in Frankreich) oder der beiden konservativen Parteien in Italien könnte hingegen wie eine Lawine wirken. Natürlich werden der Deep State und die wohlmeinenden Eliten, genau wie einst in den USA nach der Wahl von Donald Trump, alles daran setzen, eine solche Regierung zu sabotieren, und vor allem in Frankreich wird es schwierig sein, ohne parlamentarische Mehrheit eine Veränderung herbeizuführen. Dennoch wäre die Erschütterung der globalistischen Ordnung beträchtlich, vor allem, wenn sie sich eng mit den anderen konservativen Parteien und Regierungen in Europa abstimmen würde.

Im Falle Frankreichs würde dies vor allem bedeuten, sich Polen zuzuwenden – na ja, man wäre versucht zu sagen, denn das relative Desinteresse der konservativen Eliten an der derzeitigen polnischen Regierung ist ein wichtiger taktischer Fehler. Was könnten die Herausforderungen und Perspektiven einer solchen potenziellen Zusammenarbeit zwischen der polnischen PiS und der patriotischen Rechten in Frankreich sein, vor allem angesichts der derzeitigen Doppelung der Präsidentschaftskandidaten der letzteren und der ideologischen Unsicherheit, die sich dort gerade breit macht?

Interne Entwicklung

Lange Zeit waren die europäischen Konservativen so fraktioniert, dass es relevant wäre, sich zu fragen, ob der Begriff „konservativ“ selbst noch eine Bedeutung hat. Souveränismus gegen Okzidentalismus, Russophilie gegen Atlantismus, Christentum gegen Laizismus, Liberalismus gegen Christlich-Sozialen – der Konservatismus ist ein eigenes Universum mit internen Spaltungen, die oftmals stärker ausgeprägt sind als die weitgehend vorgetäuschten Spaltungen zwischen der wohlmeinenden „Linken“ und der „Rechten“. Wird es möglich sein, diese historischen Spaltungen zu überwinden, die oftmals durch alte historische Ressentiments zwischen Fraktionen, Parteien und Staaten verschärft werden? Ja, aber es gibt einen Preis zu zahlen: den Preis, eine Reihe von Ressentiments (und Hoffnungen) zu begraben, um alle Energie auf die Punkte zu konzentrieren, die für einen politischen Sieg entscheidend sind.

Polen ist ein hervorragendes Beispiel für diesen Ansatz, und die ideologischen Entscheidungen der derzeitigen Regierung scheinen eine realistische und pragmatische Inspiration für andere konservative Parteien in Europa darstellen zu können.

„So hat sich Polen für den Eurorealismus entschieden: Anstatt eine Auflösung der Europäischen Union anzustreben (was nur zum Auftreten der alten politischen Asymmetrien in Europa führen würde und zudem bei den Bürgern höchst unpopulär wäre), setzt Polen lieber auf eine grundlegende Reform der Institutionen und hält die Zusammenarbeit in Bereichen wie Verteidigung, Migrationspolitik, Infrastruktur, Kriminalitätsbekämpfung, Forschung oder wirtschaftliche und rechtliche Harmonisierung für wesentlich.“

Im Bereich der Identität betont Polen die Bedeutung des christlichen Erbes und betrachtet den Laizismus, wie er in Frankreich praktiziert wird, d. h. mit einem klar antichristlichen und islamophilen Bias, als Sackgasse: Nur die Verteidigung einer starken nationalen Kultur, die in einer positiven Haltung gegenüber den spirituellen Werten der Vergangenheit verankert ist, kann die aus der multikulturalistischen Doktrin resultierende Atomisierung verhindern. Im wirtschaftlichen Bereich schließlich besteht Polen auf der Verpflichtung des Staates, die Bürger vor den Auswüchsen des Ultraliberalismus zu schützen, und hat ein umfassendes Sozialprogramm zum Schutz der Unter- und Mittelschicht aufgelegt.

Hinzu kommt eine äußerst klare Haltung zu Migration, LGBTQ-Ideologie, Abtreibung, Natalismus und Euthanasie; es wird schnell klar, dass die polnische Regierung bereits seit vielen Jahren eine Politik betreibt, die in vielen Punkten den Forderungen der französischen Konservativen entspricht. Ein vertieftes Bündnis zwischen der stärksten französischen Rechtspartei und der polnischen Regierungspartei könnte daher für beide Seiten höchst interessant sein, um einen starken Motor für das neue konservative Bündnis in Europa zu bilden.

Politisches Gleichgewicht in Europa

Auf den ersten Blick müsste die französische Rechte also alles mit den polnischen Konservativen gemeinsam haben. Wir sind uns über die Misserfolge der Europäischen Union einig. Wir sind uns in der Frage der Einwanderung einig. Wir sind uns einig, dass der Liberalismus, wie John Milbank es ausdrückt, ein anthropologischer Fehler ist, da die Gemeinschaft Vorrang vor den Wünschen des Einzelnen haben muss, die heute zum Absoluten erhoben werden. Wir stimmen darin überein, dass sich der Einzelne durch die Gemeinschaft und nicht außerhalb von ihr voll entfalten kann, dass das Glück von der Verwurzelung abhängt, während Entwurzelung und Verleugnung der Vergangenheit es untergraben. Doch trotz dieser Gemeinsamkeiten gibt es nicht nur einen Zankapfel – Russland -, sondern einen zweiten: Deutschland.

Die Russlandfrage ist offensichtlich: Viele französische Intellektuelle pflegen eine romantische Vorstellung von Russland, die bis ins 19. Jahrhundert zurückreicht und durch den patriotischen Konservatismus von Wladimir Putin genährt wird. Es stimmt zwar, dass dieser ideologisch auf den ersten Blick eher mit einer traditionalistischen Weltsicht übereinstimmt als die von der derzeitigen US-Regierung verfolgte Politik, aber die Franzosen täten gut daran, nicht die Augen vor der dunklen Seite von Putins Regierung zu verschließen, deren Korruption jedem Vergleich spottet, in der Dissidenten nicht nur ihrer Twitter- und Facebook-Accounts, sondern auch ihrer Freiheit beraubt werden, und die eine expansionistische und hegemoniale Agenda verfolgt, die sich klar gegen die Unverletzlichkeit der Grenzen richtet, die für das europäische Gleichgewicht so grundlegend ist – und für das Überleben von Staaten wie Polen, Weißrussland, der Ukraine und dem Baltikum so überlebenswichtig. Ein Kompromiss zwischen dem polnischen und dem französischen Konservatismus ist daher nur auf der Grundlage einer Äquidistanz zwischen Ost und West möglich.

Diese Äquidistanz stößt auf den zweiten Zankapfel: Deutschland. Es ist unbestritten, dass Deutschland (wieder) zur Hegemonialmacht in Europa geworden ist. Nun ist der größte Verbündete Russlands in Europa nicht Frankreich, sondern Deutschland. Nur ein Beispiel, das jüngste: Es war nicht Frankreich, das Nord Stream II gebaut hat. Es stimmt, dass die Franzosen eine romantische Vorstellung von Russland haben, aber die französische Elite lebt vor allem in einer Illusion über Deutschland. Das deutsch-französische Paar ist ein Ausdruck, der nur im Hexagon verwendet wird; die Deutschen benutzen ihn nie.

So war es das Deutschland von Angela Merkel, das die Dublin-Verordnung für Einwanderer sprengte, als die Kanzlerin, ohne jemanden zu fragen – und vor allem ohne die europäischen Völker zu berücksichtigen – die Welle von Einwanderern ins Land holte, die Europa überschwemmte; es war das Deutschland von Merkel, das die von Bruno Le Maire vorgeschlagene europäische Steuer auf digitale Giganten ablehnte, um eine Erhöhung der Zölle auf deutsche Autos zu verhindern ; es ist Deutschland, das eine Sparpolitik durchgesetzt hat, die den Süden des Kontinents nachhaltig ruiniert, um von einem unterbewerteten (deutschen) Euro profitieren und seine industrielle Hegemonie durchsetzen zu können; es ist Deutschland, das dabei ist, Europa durch Ursula von der Leyens Green Deal seine links-ökologische ideologische Agenda aufzuzwingen, etc.

„Die deutsche Hegemonie über Europa zeichnet sich dadurch aus, dass ein großer Teil der Deutschen davon überzeugt ist, von Europa ausgebeutet zu werden, und sogar den Austritt aus der EU befürwortet.“

Sie haben nicht Unrecht: All die politische und wirtschaftliche Macht, die die deutsche Elite auf sich vereint, kommt nicht dem deutschen Bürger zugute, dessen Medianvermögen weit unter dem der meisten seiner Nachbarn liegt, sondern treibt eine wirtschaftspolitische Maschinerie an, die weit von den Normalsterblichen entfernt ist. So wird der deutsche Steuerzahler zur Finanzierung der EU-Subventionen herangezogen, die größtenteils an Staaten im Osten der EU gezahlt werden. Die dort erwirtschafteten Überschüsse fließen jedoch nicht nur größtenteils nach Deutschland zurück, sondern bereichern hier vor allem Banken, multinationale Konzerne und Holdings, die diese Gewinne außerhalb Europas in Sicherheit bringen.

Daher ist es für die europäischen Konservativen höchste Zeit, diese Asymmetrie anzuerkennen und zu versuchen, sie zu lösen. Da in der gegenwärtigen politischen Situation eine freiwillige Umstrukturierung der deutschen Wirtschaft ausgeschlossen scheint, täte Frankreich gut daran, sich auf die ewige französische Tradition zu besinnen, die vom Ancien Régime bis de Gaulle versucht hat, dafür zu sorgen, dass Europa niemals unter die Hegemonie einer einzigen Macht fällt. Frankreich hatte den größten Einfluss auf die Ereignisse auf dem Kontinent, als es Staaten um sich versammelte, die frei bleiben wollten und nicht die Hegemonie eines anderen wollten. Heute muss diese Politik neu geschaffen werden. Frankreich allein ist zu schwach, um über das Schicksal des Kontinents zu entscheiden, ebenso wie die mitteleuropäische Koalition. Ein Bündnis zwischen Paris und den kleinen und mittleren Nationen wird ein Europa der Vaterländer wiederherstellen, in dem Deutschland einen Platz finden kann, der dem Gleichgewicht der Kräfte zuträglicher und dem Steuerzahler gegenüber gerechter ist.

Wiedererlangung der wirtschaftlichen, digitalen und energiepolitischen Souveränität

Die Idee der europäischen Souveränität gehört nicht Macron. Sie ist eine gaullistische Idee, denn wir müssen in de Gaulle den wahren Vater des vereinten Europas sehen, mehr noch als in denjenigen, die wir nach amerikanischer Manier als Gründerväter gefeiert haben. Heute sollten alle intelligenten europäischen Populisten und Konservativen Gaullisten sein.

Europa wird erst dann eine unabhängige geopolitische Macht werden, wenn es seine Souveränität im Energiebereich, in der Industrie und im digitalen Bereich wiedererlangt. Diese Souveränität stößt jedoch auf ideologische Barrieren. Die Kernenergie, die das schnellste Mittel zur Dekarbonisierung ist – wie die Erfahrungen Frankreichs oder Südkoreas gezeigt haben – weckt immer noch Ängste, die durch einen veralteten grünen Radikalismus von vor 50 Jahren genährt werden. Fortschritte im Bereich der Kernenergie werden durch eine ideologische Hysterie gebremst, die durch die Erklärungen der Regierung Merkel sanktioniert wird. Der New Green Deal muss auf Entwicklung und Modernisierung ausgerichtet sein, nicht auf die Zerschlagung der europäischen Industrie und die Senkung des Lebensstandards.

Wir müssen uns gegen eine Strafökologie wehren, die uns nicht nur den europäischen Lebensstil nehmen, sondern auch alle Entwicklungskräfte ersticken will. Gleichzeitig müssen wir uns bewusst machen, dass die postindustrielle Wirtschaft ein Mythos ist und dass jeder, der an sie glaubt, sich selbst zur Schwäche verurteilt. Deutschland hat nie daran geglaubt, es hat seine industrielle Basis bewahrt, und von ihr leitet sich seine wirtschaftliche Stärke ab, auch wenn diese zunehmend durch die Selbstmord-Ideologie der Grünen und der Linken in Frage gestellt wird, die nicht nur das Ende Deutschlands selbst, sondern ganz Europas einläuten würde. Eine durchdachte Reindustrialisierungspolitik auf kontinentaler Ebene, die mit einer breiten Zusammenarbeit bei Großprojekten verbunden ist, ist eine Voraussetzung für die europäische Souveränität. Um diese wiederherzustellen, müssen die europäischen Hersteller durch Anreize und verbindliche Maßnahmen nach Europa zurückgeholt werden. Dabei geht es nicht nur um Wirtschaftswachstum, sondern auch um Sicherheit. Während der China-Virus-Krise haben wir erlebt, was es bedeutete, die Lieferketten nach Asien zu verlagern: keine Masken, keine wichtigen Medikamente. Es stellte sich heraus, dass es in Europa nicht einmal eine einzige Fabrik für Paracetamol gab.

Die Wiedererlangung der digitalen Souveränität wird nicht nur durch eine höhere Finanzierung von FuE und die Schaffung eines europäischen Netzwerks für die Zusammenarbeit in diesen Bereichen erfolgen. Es muss ein vernünftiger Protektionismus vorgeschlagen werden, ohne den die europäischen Äquivalente der GAFAMs nicht entstehen werden.

Parallel zum Protektionismus, der auf die Schaffung europäischer Digitalriesen abzielt, muss die Situation der europäischen Arbeitnehmer überdacht werden. Der Abwärtsdruck auf die Löhne wird nicht aufhören, wenn wir die Einwanderung nicht stoppen. Die europäischen Arbeitnehmer sind unsere Priorität, deshalb soll die europäische Präferenz eingeführt werden. Diejenigen, die in Europa geboren wurden, deren Väter unsere Zivilisation aufgebaut haben, haben das Recht, an seiner Zukunft zu arbeiten.

„Die Vorteile einer europäischen konservativen Allianz, die sich auf die Achse Paris-Warschau konzentriert, scheinen also offensichtlich zu sein, und es wäre zu wünschen, dass nicht nur konservative Politiker, sondern auch konservative Intellektuelle und Akademiker ihre Kontakte vertiefen und einen bilateralen Austausch initiieren, der in konkrete strategische Projekte mündet. Wir sind davon überzeugt, dass das polnische Modell als Inspiration dienen könnte, um die internen Meinungsverschiedenheiten innerhalb der patriotischen Rechten in Frankreich zu klären.“

Einer der dringendsten Punkte einer solchen Kooperation wäre die Vertiefung der Zusammenarbeit im medialen und akademischen Bereich, da auf beiden Seiten die Meinungen über die konservativen Nachbarpartner nach wie vor stark von Vorurteilen und Diffamierungen dominiert werden, die von den eindeutig links orientierten Mainstream-Medien und den ebenfalls voreingenommenen akademischen „Experten“ verbreitet werden: Der Bürger kann die Wahrheit über die Herausforderungen und Akteure der zeitgenössischen Herausforderungen nur dann einschätzen, wenn er über qualitativ hochwertige und ideologisch unverzerrte Informationen verfügt.

Wir anderen europäischen Konservativen haben zu lange gewartet und zu viele Gelegenheiten verpasst. Wir alle wissen, dass wir die Herausforderungen der multipolaren Welt nur dann bewältigen können, wenn wir vereint sind. Wir können uns weder auf der Grundlage ideologischer Illusionen noch auf der Grundlage falscher Berechnungen zusammenschließen. Es wäre naiv zu glauben, dass uns nichts trennt. Es wäre jedoch ein großer Fehler, das Potenzial dessen, was uns vereint, nicht zu erfassen.

Prof. Dr. David Engels ist Professor für Römische Geschichte in Brüssel und forscht am Posener West-Institut .

 

 

Dieser Beitrag erschien zuerst bei VISEGRÁD POST, unserem Partner in der EUROPÄISCHEN MEDIENKOOPERATION.
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So frech antwortet BioNTech auf den offenen Brief mit brisanten Fragen

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Am 9. Jänner formulierte die deutsche Unternehmerin Nadine Rebel einen viel beachteten offenen Brief an BioNTech, der alleine bei Report 24 rund 150.000 Mal gelesen wurde: „Brisante Fragen an Biontech: Weshalb ist Cov-19-Impfung im 2019 Geschäftsbericht?“ Nun antwortete der Milliardenkonzern: Im Wesentlichen zusammengefasst: Sie möge sich, wenn sie Fragen habe, doch an ihren Arzt oder Apotheker wenden.

Die Kernfrage, „Wie war es Ihrem Unternehmen möglich, ein Therapeutikum zu entwickeln, welches Ende 2019 bereits die präklinische Testphase abgeschlossen hatte, wo doch das Virus erst im Dezember 2019 überhaupt auftrat?“ wurde überhaupt nicht beantwortet und mit keinem Wort erwähnt. Das ist dahingehend spannend, als dass viele unserer Leser uns darauf hinwiesen, dass man die Frage, so man wollte, recht einfach abschmettern könnte. Nachdem der Geschäftsbericht erst im Jahr 2020 erstellt wurde, wäre es durchaus möglich und nicht unüblich, neuere Erkenntnisse aus 2020 darin zu verarbeiten. Diese Antwort, obwohl sie sehr unkompliziert zu geben wäre, gab BioNTech aber nicht.

Vielmehr erklärt BioNTech:

BioNTech hält sich an die lokalen Gesetze. Demnach ist uns untersagt, Patienten individuell zu beraten
und wir dürfen nur die Informationen bereitstellen, die in der Arzneimittel-Fachinformation oder in
der Packungsbeilage zu finden sind. Bezüglich Ihrer Anfrage finden Sie Informationen in der
Fachinformation und in der Packungsbeilage, die Sie unter
(https://praxis.comirnaty.de/de/public/download-center.html) finden. Weitere Informationen zu
Comirnaty finden Sie unter (https://mrnaverstehen.biontech.de/).

Wir empfehlen Ihnen, mit Ihrem Arzt oder Apotheker zu sprechen, die Sie besser beraten können.
Wenn Ihr Arzt/Ihre Ärztin weitere Fragen hat, kann er/sie sich unter Angabe der Fallnummer 1959
und unter +49 6131 9084-0 und/oder medinfo@biontech.de an die Abteilung für medizinische
Informationen (Medical Information) wenden.

Comirnaty (der COVID-19-mRNA-Impfstoff (Nukleosid-modifiziert)) wird zur aktiven Immunisierung
zur Vorbeugung von COVID-19 durch das SARS-CoV-2-Virus angewendet. Die Anwendung des
Impfstoffs sollte in Übereinstimmung mit den offiziellen Empfehlungen erfolgen. Informationen zu
den einzelnen Angaben zum Präparat finden Sie in der entsprechenden Fachinformation die hier
verfügbar ist: https://www.ema.europa.eu/en/documents/product-information/comirnaty-eparproduct-information_de.pdf

Man könnte nun meinen, dass es reichlich unverschämt ist, einen Menschen zum Arzt oder Apotheker zu schicken, der Fragen zum Geschäftsbericht, zum Wesen und Unterschied einer Immuntherapie im Vergleich zu einer Impfung und zu den Studien und Testphasen stellt.

Dass BioNTech auf Arzt oder Apotheker verweist, sollte bei allen Ärzten und Apothekern aber jetzt die Alarmglocken läuten lassen. Wenn es in Richtung Haftung für Nebenwirkungen, Folgeschäden und Todesfälle geht, wird man sich ebenso an diesen Berufsgruppen abputzen.

Sehr interessant ist auch, wie es in der Sache des Fragenkatalogs renommierter Chemiker an Pfizer/BioNTech weitergeht:

Jetzt auch Verwaltungsgericht Berlin: Verkürzung des Genesenen-Status rechtswidrig

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