Kategorie: Nachrichten
Da ich die Nachdenkseiten kritisiert habe, muss ich nun auch den Rubikon kritisieren
Die Nachdenkseiten verbreiten ja kompromisslos „völkerrechtswidrig“ bezüglich des Ukraine-Krieges und das habe ich kritisiert. Da muss ich natürlich Entsprechendes beim Rubikon-Magazin kritisieren, auch wenn ich dazu noch weniger Lust habe als bei den Nachdenkseiten.
„Entgegen den Erwartungen vieler hat Russland nun das Völkerrecht gebrochen — das daraus resultierende Chaos in Europa ist für die USA vorteilhaft.“
Wie bei den Nachdenkseiten: Im ersten Satz, ohne Begründung.
Wegen Strompreis: Ofen aus in Bayerns einzigem Stahlwerk
Die hohen Strompreise zwingen einen der größten Stromverbraucher in ganz Bayern in die Knie. In den Lech-Stahlwerken in Meitingen-Herbertshofen bei Augsburg werden die Produktionsanlagen und Öfen tageweise abgeschaltet. Ein Sprecher sagte dem Bayerischen Rundfunk, die Produktion ergebe derzeit wirtschaftlich keinen Sinn.
Das Meitinger Unternehmen ist das einzige Stahlwerk im Freistaat und liegt nach Firmenangaben beim täglichen Stromverbrauch gleichauf mit einer mittleren Großstadt wie Augsburg. Am Standort Herbertshofen sind, Tochterfirmen eingerechnet, knapp über 1.000 Mitarbeiter beschäftigt, so Unternehmenssprecher Bastian Mangliers. Jetzt schon müsse man aufgrund der tageweisen Abschaltung Kurzarbeit einführen. Die Meitinger Lech-Stahlwerke produzieren pro Jahr etwa eine Million Tonnen Stahl, vor allem Qualitäts-, Bau- und Betonstahl. Das Unternehmen gehört zur Max-Aicher-Unternehmensgruppe in Freilassing.
Russlands Energiedrohung ist in Wirklichkeit eine Form der strategischen Selbstverteidigung
Russlands potenzieller Einsatz von Beschränkungen der Energieexporte in die EU ist eine legitime Form der strategischen Selbstverteidigung, da die eurasische Großmacht das souveräne Recht hat, auf die von den USA geförderten einseitigen und illegalen Sanktionen dieses Blocks zu reagieren. Dies würde nicht auf die so genannte „Bewaffnung“ der Energie hinauslaufen, sondern auf die gerechtfertigte Verteidigung der strategischen Interessen Russlands als eine Form des quasi-symmetrischen Drucks, mit dem die EU gezwungen werden soll, die Weisheit ihrer gegenseitig kontraproduktiven wirtschaftlichen Beschränkungen zu überdenken, die nur die Interessen der anglo-amerikanischen Achse fördern.
Viele westliche Experten machen Freudensprünge, nachdem der russische Vizepremierminister und ehemalige Energieminister Alexander Novak am Montag erklärt hat, sein Land behalte sich das Recht vor, die Exporte von Nord Stream I in die EU als Reaktion auf das Verbot von Nord Stream II durch die EU zu stoppen. Sie betrachten dies als ihren lang erwarteten „Gotcha-Moment“, mit dem Russland ihrer Meinung nach endlich gezeigt hat, dass es tatsächlich Energie „waffenfähig“ macht, obwohl es eine solche Strategie jahrelang geleugnet hat. Inmitten dieser perversen „Feierlichkeiten“ geht die Tatsache unter, dass Novak unmittelbar auf seine Bemerkung folgte, indem er bekräftigte, dass Russland dies noch nicht getan hat und dass „niemand davon profitieren wird“, wenn dies geschieht. Er warnte auch davor, dass der von den USA geförderte Boykott der EU gegen russisches Öl die Weltmarktpreise in katastrophaler Weise auf 300 Dollar pro Barrel in die Höhe treiben könnte, was den viel gepriesenen Lebensstandard der EU im Handumdrehen verschlechtern würde.
Novak hat die EU jedoch nicht „bedroht“, obwohl die von den USA geführten westlichen Mainstream-Medien (MSM) und die mit ihnen verbündeten „Analysten“ behaupten, seine Äußerungen seien ein „positiver Beweis“ für Russlands angebliche „Bewaffnung“ mit Energie. Tatsächlich sind seine Äußerungen eine Form der strategischen Selbstverteidigung, die die EU an das komplexe System wirtschaftlicher Interdependenz erinnert, das diese beiden Giganten miteinander verbindet. Genauso wie Russland durch einen solchen verhängnisvollen Schritt enorme Mengen an dringend benötigten Einnahmen verlieren würde (unabhängig davon, ob es den Hahn von sich aus zudreht oder die EU beschließt, ihren Partner zuerst zu boykottieren) und Gefahr liefe, seinen Ruf als seriöser Lieferant zu ruinieren, hätte auch die EU massiv negative Folgen zu tragen, wie z. B. die Auslösung einer möglicherweise noch nie dagewesenen Verschärfung ihrer derzeitigen Wirtschaftskrise. Die Einzigen, die davon profitieren würden, ist neben einigen westasiatischen Lieferanten die Anglo-Amerikanische Achse (AAA).
Dieses neokoloniale Hegemonialduopol arbeitet nicht nur aktiv daran, Eurasien, insbesondere die EU und Russland, zu spalten und zu beherrschen, sondern hofft auch, seine kontinentalen „Partner“ in der nächsten Phase ihrer Wirtschaftskrise ausbeuten zu können, falls entweder sie oder Russland eine erhebliche Energieunterbrechung verursachen. Der Block wird wahrscheinlich in die Armut stürzen, woraufhin die AAA hochverzinsliche und/oder an Bedingungen geknüpfte Kredite vergeben und ihre Konkurrenten billig aufkaufen kann. Im Endeffekt würde dies ihren Würgegriff über die EU verstärken und jeden Rest an strategischer Autonomie auslöschen, den einige ihrer Länder wie Frankreich noch haben könnten. Dies würde den großen strategischen Trend vorantreiben, dass die Welt zunehmend in „Einflusssphären“ zwischen den drei größten Mächten der Welt – den USA, China und Russland – aufgeteilt wird, obwohl keine von ihnen mit diesem Begriff einverstanden ist, wenn er zur Beschreibung ihrer Partner verwendet wird.
Der Einfachheit halber wird diese Formulierung verwendet, um einem möglichst breiten Publikum das Verständnis dieser sehr komplexen geostrategischen Prozesse zu erleichtern, und sie impliziert nicht, dass die Partner Chinas und Russlands die ungleichen Beziehungen zu ihnen unterhalten, die die Beziehungen zwischen der AAA und anderen definieren. Um das klarzustellen: Die AAA behauptet sich in Nordamerika, in weiten Teilen der Karibik und Lateinamerikas und inzwischen auch in der gesamten EU. Russland hingegen konzentriert seinen Einfluss hauptsächlich auf die ehemaligen Sowjetrepubliken, hat aber auch einige privilegierte Partner in anderen Ländern wie Iran und Syrien in Westasien, Äthiopien in Afrika, Indien in Südasien und Vietnam in Südostasien. Was China betrifft, so ist es aufgrund seiner Gürtel- und Straßeninitiative (BRI) das wichtigste Land im Großteil des globalen Südens.
Damit soll nicht die Existenz von strategisch sehr eigenständigen Ländern wie Brasilien, Indien und der Türkei und einigen anderen bestritten werden, sondern nur darauf hingewiesen werden, dass praktisch alle Staaten mit Ausnahme dieser und einiger anderer als einer dieser drei Großmächte näher stehend bezeichnet werden können. Die EU, die bis dahin als vielversprechende Großmacht galt, hat ihre strategische Autonomie nach dem Beginn der russischen Militäroperation in der Ukraine freiwillig an die AAA abgetreten. Diese Entwicklung stellt eine der dramatischsten Eroberungen einer Region der Welt in der Geschichte innerhalb kürzester Zeit dar, ganz zu schweigen davon, dass die Eroberer keinen einzigen Schuss abgaben. Sie war das Endergebnis des seit langem andauernden hybriden Krieges der AAA gegen die EU und des Schemas der Teilung und Herrschaft gegenüber Russland.
Um auf das einleitende Thema dieser Analyse zurückzukommen, nämlich Russlands mögliche Anwendung von Beschränkungen der Energieexporte in die EU als legitime Form der strategischen Selbstverteidigung, behält die eurasische Großmacht das souveräne Recht, auf die von den USA geförderten einseitigen und illegalen Sanktionen gegen diesen Block zu reagieren. Dies würde nicht auf die sogenannte „Bewaffnung“ der Energie hinauslaufen, sondern auf die gerechtfertigte Verteidigung der strategischen Interessen Russlands als eine Form des quasi-symmetrischen Drucks, mit dem die EU gezwungen werden soll, die Weisheit ihrer für beide Seiten kontraproduktiven wirtschaftlichen Beschränkungen, die nur die Interessen der AAA fördern, zu überdenken. Diejenigen, die dies anders darstellen, lassen fast immer den Rest der im ersten Absatz zitierten Äußerungen von Novak weg und machen sich damit aktiv mitschuldig am laufenden Infokrieg der USA gegen Russland.
Kiews Geheimbefehl für eine März-Offensive gegen den Donbass?
Tass veröffentlichte am 9. März 2022 eine (noch nicht bestätigte) Meldung, in der behauptet wird, das russische Verteidigungsministerium sei in den Besitz eines geheimen Plans gelangt, den der Befehlshaber der ukrainischen Nationalgarde, Generaloberst Nikolaj Balan, am 22. Januar 2022 ausgeheckt und herausgegeben habe.
Der Befehl des ukrainischen Befehlshabers sah einen Angriff auf die Volksrepubliken Donezk (DVR) und Lugansk (PRL) im Donbass durch eine Kampfkoordination der taktischen Gruppe des Bataillons mit der 80. separaten Luftlandebrigade der ukrainischen Streitkräfte vor. Diese Brigade wurde seit 2016 von US-amerikanischen und britischen Ausbildern im Rahmen von NATO-Ausbildungsprogrammen ausgebildet.
Der Angriff sollte im März 2022 stattfinden. Alle Einzelheiten finden Sie hier.
Es kann gut sein, dass dieses geheime Dokument Präsident Putin dazu veranlasste, die plötzliche Intervention in der Ukraine am 24. Februar durchzuführen, bevor die geplante Offensive im Donbas stattfinden konnte – und damit das gesamte ukrainische Militär zu entwaffnen und vor allem die Nazi-Kräfte in der ukrainischen Regierung zu neutralisieren.
Weitere Bedingungen Russlands an die Westmächte, NATO / USA / EU – dass die NATO niemals in die Ukraine einmarschiert und dass die NATO alle ihre Stützpunkte aus dem Osten auf die geographischen Positionen vor 1997 zurückzieht. Dies kann eine lange Verhandlung werden. Sie könnte so lange dauern wie die Vollendung der UN-Agenda 2030, wenn, laut Klaus Schwab, „Sie nichts mehr besitzen und glücklich sein werden.“
Gemäß Klaus Schwabs neuestem Slogan im Rennen um den Großen Reset – frisst nicht mehr der große Fisch den kleinen, sondern der schnelle den langsamen. Das bringt mich zum Nachdenken – ist es möglich, dass Herr Schwab im Namen des WEF und der dunklen Mächte, die den WEF steuern, den Kommandanten der ukrainischen Nationalgarde dazu gebracht hat, den Geheimplan eines bevorstehenden Angriffs auf die Donbass-Provinzen „durchsickern“ zu lassen?
Das würde das „Zusammentreffen“ von Exit Covid und Enter the War in der Ukraine erklären. Es würde Zeit gewinnen, indem es auch das Chaos, die Verwüstung und die Angst erzeugt, die – wie bei Covid – notwendig sind, um die gesamte Agenda der Macht der WHO über souveräne Nationen umzusetzen (siehe hier und hier).
Es würde die Digitalisierung von allem ermöglichen, beginnend mit dem Geld; die Ausführung der Bill Gates Agenda ID2020, alias QR-Codierung von allem und jedem überlebenden Weltbürger; die Einführung eines vollständigen Überwachungsprogramms und die Kontrolle über alle monetären Ressourcen – möglicherweise die Schaffung einer digitalen Eine-Welt-Währung (OWC), und die Kontrolle von gechippten Humanoiden oder Transhumanen mit 5G-gespeisten Algorithmen und AI.
Dies ist natürlich reine Spekulation.
Bleiben Sie dran.
Peter Koenig ist geopolitischer Analyst und ehemaliger leitender Wirtschaftswissenschaftler bei der Weltbank und der Weltgesundheitsorganisation (WHO), wo er über 30 Jahre lang zu den Themen Wasser und Umwelt in der ganzen Welt gearbeitet hat. Er hält Vorlesungen an Universitäten in den USA, Europa und Südamerika. Er schreibt regelmäßig für Online-Zeitschriften und ist Autor von Implosion – Ein Wirtschaftsthriller über Krieg, Umweltzerstörung und Konzerngier sowie Mitautor von Cynthia McKinneys Buch „When China Sneezes: From the Coronavirus Lockdown to the Global Politico-Economic Crisis“ (Clarity Press – November 1, 2020).
Meine Texte bei Rubikon
Meine Artikel im Rubikon-Magazin sind auf der entsprechenden Autorenseite aufgeführt.
Zum Ukraine-Konflikt, der ja gerade wieder geopolitisch en vogue ist, finden sich dort einige Artikel. Die Coronakrise ist natürlich auch vertreten. Dazu noch einiges anderes wie Syrien, NSU, Fake News etc.
Erzwungene „Solidarität“ für Verarmung

Von WOLFGANG HÜBNER | Ein Bundespräsident außer Diensten müsste man sein – wie Joachim Gauck. Dann könnte man das Volk im Namen der Ukraine-Solidarität auffordern, „ein paar Jahre (zu) ertragen, dass wir weniger an Lebensglück und Lebensfreude haben“ und es klaglos hinzunehmen, dass das Geld an der Tankstelle und im Supermarkt bald nur noch die […]
5 Professoren: „Bezüglich der Qualität und Sicherheit des bedingt zugelassenen Impfstoffs Comirnaty der Firma BioNTech haben wir jedoch erhebliche Bedenken“
Chemiker richten weitere Fragen an das Paul-Ehrlich-Institut
„Eine Anfrage der Berliner Zeitung an das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) blieb weiterhin unbeantwortet. Nun haben die Chemiker ihre Anfrage präzisiert. Das PEI bestätigt den Eingang der Fragen.
Der Brief der Chemiker im Wortlaut:
Sehr geehrte Damen und Herren,
Ihr Institut ist zuständig für die Zulassung und Chargenfreigabe von Impfstoffen und biomedizinischen Arzneimitteln und trägt wesentlich zur Sicherheit dieser Arzneimittel in Deutschland bei. Wir, die Unterzeichner dieses Briefes, sind Professoren in den Bereichen Chemie und Physik an fünf deutschsprachigen Universitäten und schätzen Ihre wichtige Tätigkeit. Bezüglich der Qualität und Sicherheit des bedingt zugelassenen Impfstoffs Comirnaty der Firma BioNTech haben wir jedoch erhebliche Bedenken.
Aus diesen Gründen beantragen wir Zugang zu Informationen zu Zulassungs- und regulatorischen Aufsichtsdaten auf dem Wege der Akteneinsicht nach §1 IFG in die Unterlagen des PEI über Sie als Präsident der öffentlichen Behörde.“
Die New York Times (NYT) trippelt Richtung Energie-Realität

Robert Bradley Jr., MasterResource
Sicherlich war der Weg der Energiewende nie klar. In den letzten 30 Jahren haben fünf Klimagipfel stattgefunden, und der Fortschritt ist immer zu kurz gekommen. Dieser jüngste Rückschlag könnte nur der letzte in einer langen Reihe von halbherzigen Maßnahmen und Rückschlägen sein.
Für Kritiker der Klimapolitik der Europäischen Union ist die plötzliche Abkehr von [der Reduktion von] Treibhausgasemissionen und die Konzentration auf vorhandene Brennstoffreserven eine Bestätigung. (NYT, unten)
In der Printausgabe der New York Times vom 23. Februar 2022 wird eingeräumt, dass „Netto-Null“ noch in weiter Ferne liegt. Dies bricht mit dem Narrativ, dass „Netto-Null“ die unausweichliche Zukunft sei, in der Politik, Wirtschaft und Hochtechnologie den Weg vorgeben. Vergessen Sie die Energiedichte; die Energiewirklichkeit würde durch ein gemeinsames Narrativ der Hoffnung und des Wunsches neu gestaltet werden.
Der Anfang vom Ende des „Netto-Null-Trugbildes“ hat begonnen. In neun Monaten wird die COP 27 mit einem dreiteiligen Boom der fossilen Brennstoffe konfrontiert sein, sowie mit Wahlen, die den Klimaeifer in den Vereinigten Staaten und in der ganzen Welt demontieren werden.
Die politisch korrekte Mainstream-Presse wie die New York Times ignorierte die Warnungen, dass Wind- und Solarenergie unbeständige Energien sind, die versuchen, die echten, auf Kohlenstoff basierenden mineralischen Energien zu ersetzen, die wir als selbstverständlich ansehen. Aber die Pessimisten verbreiteten doch nur das von der Agenda gesteuerte Gefasel von Big Oil, oder? Falsch. Was vor etwas mehr als einem Jahr in Texas geschah (ein durch Wind- und Solarenergie verwundetes Netz), spielt sich derzeit in UK und in der EU in Zeitlupe ab.
[Alle Links vom Autor hinzugefügt]
„Climate Fears on Back Burner as Fuel Costs Soar and Russia Crisis Deepens“ [etwa: Klimaängste auf Sparflamme angesichts steigender Treibstoffkosten und der Verschärfung der Russland-Krise] von Patricia Cohen erzählt die Geschichte von damals und heute:
Erst vor drei Monaten trafen sich die Staats- und Regierungschefs der Welt auf dem Klimagipfel in Glasgow und gaben ehrgeizige Versprechen ab, den Verbrauch fossiler Brennstoffe zu reduzieren. Die Gefahren eines sich erwärmenden Planeten sind heute nicht weniger bedrohlich, aber die Debatte über den so wichtigen Übergang zu erneuerbaren Energien ist gegenüber der Energiesicherheit in den Hintergrund getreten, da Russland – Europas größter Energielieferant – mit einer größeren Konfrontation mit dem Westen über die Ukraine droht, während die Ölpreise auf 100 Dollar pro Barrel steigen.
Mehr als ein Jahrzehnt lang standen bei den politischen Diskussionen in Europa und darüber hinaus über die Reduzierung von Gas, Öl und Kohle die Sicherheit und der Umweltschutz im Vordergrund, auf Kosten finanzieller und wirtschaftlicher Erwägungen, so Lucia van Geuns, Beraterin für strategische Energiefragen am Haager Zentrum für strategische Studien. Jetzt ist es genau umgekehrt.
„Die Gaspreise wurden sehr hoch, und plötzlich wurden Versorgungssicherheit und Preis zum Hauptthema der öffentlichen Debatte“, sagte sie.
Die erneute Betonung der Energieunabhängigkeit und der nationalen Sicherheit könnte die politischen Entscheidungsträger dazu veranlassen, bei den Bemühungen um eine Verringerung der Nutzung fossiler Brennstoffe zurückzustecken.
Fossile Treibstoffe als Rettungsanker
Schon jetzt haben die explodierenden Preise die Produktion und den Verbrauch von Treibstoffen zusätzlich angekurbelt. Die Kohleeinfuhren in die Europäische Union sind im Januar gegenüber dem Vorjahr um mehr als 56 Prozent gestiegen.
In Großbritannien hat die Coal Authority im vergangenen Monat einem Bergwerk in Wales die Genehmigung erteilt, die Produktion in den nächsten zwei Jahrzehnten um 40 Millionen Tonnen zu erhöhen. In Australien gibt es Pläne, weitere Kokskohleminen zu eröffnen oder zu erweitern.
Und China, das der Energieversorgungssicherheit traditionell eine hohe Priorität einräumt, hat seine Kohleproduktion weiter gesteigert und diese Woche drei neue, milliardenschwere Kohleminen genehmigt.
„Erhöhen Sie die Anzahl der Bohrinseln“, sagte Jennifer Granholm, die US-Energieministerin, im Dezember und forderte die amerikanischen Ölproduzenten auf, ihre Produktion zu steigern. Schieferölunternehmen in Oklahoma, Colorado und anderen Bundesstaaten versuchen, stillgelegte Bohrungen wieder in Gang zu bringen, weil plötzlich Geld zu verdienen ist. Und in diesem Monat verkündete Exxon Mobil Pläne an, die Ausgaben für neue Ölquellen und andere Projekte zu erhöhen.
Höhere Preise, mehr Bohrungen
Ian Goldin, Professor für Globalisierung und Entwicklung an der Universität Oxford, warnte davor, dass hohe Energiepreise zu einer verstärkten Förderung der traditionellen fossilen Brennstoffe führen könnten. „Die Regierungen werden den erneuerbaren und nachhaltigen Energien den Vorrang geben wollen, was genau die falsche Reaktion wäre“, sagte er.
Der Übergang Europas zu nachhaltiger Energie war schon immer ein kompliziertes Unterfangen, bei dem es sich von den schmutzigsten fossilen Brennstoffen wie Kohle verabschieden und gleichzeitig mit Gas- und Ölproduzenten zusammenarbeiten musste, um Haushalte, Autos und Fabriken mit Strom zu versorgen, bis bessere Alternativen verfügbar sind.
Für Deutschland ist die Abhängigkeit von russischem Gas seit vielen Jahren ein fester Bestandteil seines Umweltkonzepts. Die Planungen für die erste direkte Pipeline zwischen den beiden Ländern, Nord Stream 1, begannen 1997. Als Vorreiter bei der Verringerung der Kohlenstoffemissionen hat Berlin nach der Katastrophe im japanischen Kernkraftwerk Fukushima im Jahr 2011 die Schließung von Kohlebergwerken und Kernkraftwerken beschlossen. Dahinter steckte der Gedanke, dass russisches Gas den benötigten Brennstoff während des jahrelangen Übergangs zu saubereren Energiequellen liefern würde. Zwei Drittel des Gases, das Deutschland im vergangenen Jahr verbraucht hat, kam aus Russland.
Künftig soll noch mehr Gas über Nord Stream 2 geliefert werden, eine neue, 746 Meilen lange Pipeline unter der Ostsee, die Russland direkt mit dem Nordosten Deutschlands verbindet.
Am Dienstag, nachdem der russische Präsident Wladimir W. Putin zwei abtrünnige Republiken in der Ukraine anerkannt und Streitkräfte mobilisiert hatte, stoppte Bundeskanzler Olaf Scholz die abschließende behördliche Prüfung der 11 Milliarden Dollar teuren Pipeline, die letztes Jahr fertiggestellt worden war.
Ein Außenseiter
„Ich glaube nicht, dass die Bedrohung durch Russland die Bedrohung durch den Klimawandel aufwiegt, und ich sehe nicht, dass in ganz Europa Kohleminen eröffnet werden“, sagte James Nixey, Direktor des Russland-Eurasien-Programms bei Chatham House, einer Forschungsorganisation in London.
Zulassungen
Sicherlich war der Weg der Energiewende nie klar. In den letzten 30 Jahren haben fünf Klimagipfel stattgefunden, und der Fortschritt blieb stets aus. Dieser jüngste Rückschlag ist vielleicht nur der letzte in einer langen Reihe von halbherzigen Maßnahmen und Rückschlägen.
Ohne eine umfassendere Strategie zur Abkehr vom Erdgas wird Europa jedoch nicht in der Lage sein, sein Ziel zu erreichen, die Emissionen bis 2030 um 55 Prozent gegenüber 1990 zu senken oder das Ziel des Gipfels von Glasgow zu erreichen, die Netto-Treibhausgase bis 2050 auf Null zu reduzieren.
Wie Nixey einräumte, „verändert sich diese Debatte“, da die führenden Politiker gezwungen sind, den Nachteilen der Abhängigkeit von russischer Energie ins Auge zu sehen.
Eine wachsende Sorge. Russlands Angriff auf die Ukraine könnte zu schwindelerregenden Preissprüngen bei Energie und Lebensmitteln führen und die Anleger verschrecken. Der wirtschaftliche Schaden durch Versorgungsunterbrechungen und Wirtschaftssanktionen wäre in einigen Ländern und Branchen gravierend, in anderen unbemerkt.
Die Kosten für Energie. Die Ölpreise sind bereits auf dem höchsten Stand seit 2014, und sie sind mit der Eskalation des Konflikts weiter gestiegen. Russland ist der drittgrößte Ölproduzent und liefert etwa eines von 10 Barrel, die die Weltwirtschaft verbraucht.
Gaslieferungen. Europa bezieht fast 40 Prozent seines Erdgases aus Russland und wird wahrscheinlich mit höheren Heizkosten konfrontiert werden. Die Erdgasreserven gehen zur Neige, und die europäischen Staats- und Regierungschefs haben den russischen Präsidenten Wladimir W. Putin beschuldigt, die Lieferungen zu reduzieren, um sich einen politischen Vorteil zu verschaffen.
Lebensmittelpreise. Russland ist der größte Weizenlieferant der Welt und steht zusammen mit der Ukraine für fast ein Viertel der gesamten weltweiten Ausfuhren. In Ländern wie Ägypten und der Türkei macht dieser Getreidestrom mehr als 70 Prozent der Weizenimporte aus.
Engpässe bei wichtigen Metallen. Der Preis für Palladium, das in Autoabgassystemen und Mobiltelefonen verwendet wird, ist in die Höhe geschnellt, weil befürchtet wird, dass Russland, der weltweit größte Exporteur dieses Metalls, von den Weltmärkten abgeschnitten werden könnte. Auch der Preis von Nickel, einem weiteren wichtigen russischen Exportgut, ist gestiegen.
Finanzielle Turbulenzen. Die Banken weltweit bereiten sich auf die Auswirkungen der Sanktionen vor, die den Zugang Russlands zu ausländischem Kapital einschränken und seine Fähigkeit einschränken sollen, Zahlungen in Dollar, Euro und anderen für den Handel wichtigen Währungen abzuwickeln. Die Banken sind auch auf der Hut vor Cyberangriffen Russlands.
Die sich verändernde Debatte
Selbst in Deutschland, wo die progressiven Grünen in der Regierung an Einfluss gewonnen haben, hat sich der Ton geändert.
Diesen Monat sagte Robert Habeck, Deutschlands neuer Minister für Wirtschaft und Klimawandel und Mitglied der Grünen, die Ereignisse hätten die Notwendigkeit einer Diversifizierung der Versorgung unterstrichen. „Wir müssen hier handeln und uns besser absichern“, sagte er. „Wenn wir das nicht tun, werden wir zum Spielball“.
Die Energiepreise begannen zu klettern, bevor Putin seine Truppen an der Ostgrenze der Ukraine aufmarschieren ließ, als sich die Länder aus der Pandemie erholten und die Nachfrage in die Höhe schoss.
Doch als Putin aggressiv gegen die Ukraine vorging und die Energiepreise weiter stiegen, rückten die politischen und strategischen Schwachstellen, die durch Russlands Kontrolle über einen so großen Teil der europäischen Versorgung entstehen, in den Mittelpunkt.
„Europa ist ziemlich abhängig von russischem Gas und Öl, und das ist unhaltbar“, sagte Sarah E. Mendelson, die Leiterin des Heinz College von Carnegie Mellon in Washington. Sie fügte hinzu, dass sich die Vereinigten Staaten und ihre europäischen Verbündeten in den letzten Jahren nicht genug auf die Energieunabhängigkeit konzentriert hätten.
Insgesamt bezieht Europa mehr als ein Drittel seines Erdgases und 25 Prozent seines Erdöls aus Russland. Die Lieferungen haben sich in den letzten Monaten deutlich verringert, während die Reserven in Europa auf nur noch 31 Prozent der Kapazität gesunken sind.
Für Kritiker der Klimapolitik der Europäischen Union ist die plötzliche Abkehr von der [Reduktion von] Treibhausgasemissionen und die Konzentration auf die vorhandenen Brennstoffreserven eine Bestätigung.
Arkadiusz Siekaniec, Vizepräsident der polnischen Bergarbeitergewerkschaft, hält den Vorstoß der Europäischen Union, die Kohleförderung auf dem Kontinent zu beenden, schon lange für unsinnig. Doch nun hofft er, dass andere seinen Standpunkt übernehmen werden.
Die Klimapolitik sei „eine selbstmörderische Mission“, die die gesamte Region in eine übermäßige Abhängigkeit von russischem Brennstoff bringen könnte, sagte Siekaniec letzte Woche, als amerikanische Truppen in seinem Land landeten. „Sie bedroht sowohl die Wirtschaft als auch die Bürger Europas und Polens“.
Für Mateusz Garus, einen Hufschmied in Jankowice, einem Kohlebergwerk in Oberschlesien, dem Herzen des Kohlereviers, ist die Politik und nicht der Klimawandel ausschlaggebend. „Wir werden den Energiesektor zerstören“, sagte er, „und wir werden von anderen wie Russland abhängig sein.“
Abschließender Kommentar
Atlas zuckt mit den Schultern. Wind- und Solarenergie sind Parasiten für Strom aus kohlenstoffbasierten Energien. Die Energiejournalisten der New York Times kommen langsam in Fahrt, aber wie lange werden sie noch an dem Drehbuch festhalten, dass Wind und Sonne die Grundlage für eine nachhaltige Energiezukunft für die Massen sind?
Link: https://wattsupwiththat.com/2022/03/06/nyt-tiptoes-toward-energy-reality-this-debate-is-changing/
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Ukraine-Krieg stoppt E-Auto-Irrsinn: Auch Opel-Chef rät von Stromern ab!
Der Krieg in der Ukraine macht mit brutaler Wucht deutlich, wovor Experten immer gewarnt haben: Das E-Auto hat keine Zukunft! Nach Renault rät jetzt auch Opel seinen Kunden vom Kauf eines Stromers ab. Fachleute sind sich einig: Die Zukunft gehört vom Öl unabhängigen synthetischen Hochleistungskraftstoffen. Mit anderen Worten: Die Zukunft gehört modernsten Verbrennungsmotoren!
Das E-Auto soll schon bald den Verbrenner ersetzen, die Windenergie soll uns energiepolitisch autark machen. So erzählen es uns unverdrossen die „grünen“ Klimabonzen und die ihnen nahestehende Stromer-Lobby. Beide Narrative haben sich durch den Krieg in der Ukraine quasi über Nacht erledigt.
Es ist gerade einmal zwei Wochen her, da sorgte Renault-Chef Luca De Meo für Aufsehen, als er seinen Kunden riet: „Kaufen Sie sich kein Elektroauto“. Nun sagt auch Carlos Tavares, Chef von Stellantis (u.a. Opel, Peugeot): Finger weg vom E-Auto!
„Wir müssen uns vor dem Moment fürchten, ab dem sich die Mittelschicht kein Auto mehr leisten kann“, so Tavares vor dem Hintergrund des Ukraine-Krieges und der damit einhergehenden weltweiten Krise auf den Rohstoffmärkten. Der portugiesische Spitzenmanager warnt: „Wenn ein 25.000-Euro-Auto morgen zu einem 45.000-Euro-Auto wird, dann tut das der Mittelschicht weh.“ Der Peugeot- und Opel-Chef wies darauf hin, dass die Kosten für die Herstellung eines E-Autos derzeit rund 50 Prozent höher seien als bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor.
Tavares macht eine weitere Rechnung auf: „Die Steuereinnahmen auf Diesel und Benzin in Europa betragen 450 Milliarden Euro pro Jahr. Woher sollen die in Zukunft kommen?“ Die Politik könne das nur durch Wegfall von Subventionen und durch höhere Steuern ausgleichen. Und das, so ist sich Tavares sicher, würde auf die Mittelschicht zurückfallen. Die Folge: E-Autos würden für viele Käufer unerschwinglich.
Porsche stoppt Produktion von E-Autos
Der Ukraine-Krieg hat zu schweren Verwerfungen nicht nur auf den Energie- sondern auch auf den Rohstoffmärkten geführt. Der Verband der Automobilindustrie (VDA) rechnet mit einer andauernden und sich weiter verschärfenden Knappheit sowie einem Preisanstieg bei Rohmaterialien. Zu Beginn dieser Woche stieg der Preis für eine Tonne Nickel um mehr als 50 Prozent auf zeitweise über 100.000 US-Dollar. In der Spitze hatte sich der Preis an der Londoner Rohstoffbörse LME sogar mehr als verdreifacht. Nickel ist ein unabdingbarer Rohstoff zur Produktion von Lithium-Ionen-Batterien. Russland ist eines der wichtigsten Förderländer für Nickelerz. Schon damit wird klar: Der E-Autowahn bedeutet nicht weniger, sondern mehr Abhängigkeit von Russland!
Als erster Autohersteller hat Porsche die Produktion seines Sportstromers „Taycan“ ausgesetzt. Der Volkswagen-Tochter fehlen wegen des Ukraine-Krieges Bauteile für die Taycan-Fertigung in Stuttgart-Zuffenhausen, berichtet die „Automobilwoche“. Audi und VW reagieren mit einem vorläufigen Bestellstopp für Hybride.
Tesla-Chef befürchtet wohl unbezahlbare Strompreise
Sicher nicht ganz uneigennützig forderte Tesla-Chef Elon Musk diese Woche die Rückkehr zur Kernenergie in Europa. „Hoffentlich ist es jetzt sehr offensichtlich, dass Europa stillgelegte Kernkraftwerke wieder hochfahren und die Leistung bestehender Kraftwerke erhöhen sollte“, schrieb Musk auf Twitter. Das sei entscheidend „für die nationale und internationale Sicherheit“. Man könnte es allerdings auch so lesen: Der Tesla-Chef sieht angesichts unbezahlbarer Strompreise sein Geschäftsmodell gefährdet.
Der Musk-Tweet grenzt fast schon an Realsatire: „An diejenigen, die (fälschlicherweise) denken, dass [die Rückkehr zur Kernenergie] ein Strahlungsrisiko ist: Wählt den eurer Meinung nach schlechtesten Ort. Ich werde dorthin reisen und im Fernsehen lokal angebautes Essen essen.“ Musk will das angeblich in Japan kurz nach Nuklearkatastrophe von Fukushima 2011 so gemacht haben. Das Strahlenrisiko sei viel geringer, als die meisten Menschen glaubten, twitterte der Tesla-Chef.
Hohe Störanfälligkeit der EE-Infrastruktur
Der Ukraine-Krieg hat eine weitere Schwachstelle hinsichtlich der Versorgungssicherheit durch Erneuerbare Energien offen gelegt: Der Betrieb von Tausenden Windenergieanlagen war zeitweise wegen einer Störung der Satellitenverbindung europaweit erheblich eingeschränkt. Beim großen deutschen Windenergieanlagen-Hersteller Enercon waren 5.800 Anlagen in Zentraleuropa betroffen, wie das Unternehmen in Aurich mitteilte. Die Fernüberwachung und -steuerung der Anlagen mit einer Gesamtleistung von elf Gigawatt war zeitweise nur noch eingeschränkt möglich. Insgesamt betraf die Störung 30.000 Satellitenterminals europaweit und beeinträchtigte den Kommunikationskanal für die Fernwartung der Anlagen. Spekuliert wurde über einen möglichen russischen Hackerangriff.
IT-Experten warnen zudem, dass auch die Infrastruktur der Ladestationen für E-Autos schnell Ziel von Hacker-Angriffen werden könnte. FAZIT: Die Erneuerbaren Energien bedeuten nicht weniger sondern mehr Versorgungsrisiken!
Gauck: Ukraine-Nazi-Massaker und Idealismus
9. März 2022: Ex-Bundespräsident Joachim Gauck hat noch lange nicht genug:
„Wir können auch einmal frieren für die Freiheit“
„Dabei sprach sich Ex-Bundespräsident Joachim Gauck für einen Stopp russischer Gas- und Ölimporte aus. (…) Die Verluste an Wohlstand seien zu ertragen, sagte Gauck. ‚Wir können auch einmal frieren für die Freiheit. Und wir können auch einmal ein paar Jahre ertragen, dass wir weniger an Lebensglück und Lebensfreude haben.‘. Zugleich sei Deutschland ein sozialer Rechtsstaat, der für die am stärksten betroffenen Menschen sorge.“
Da weigert sich der Russe doch beharrlich, Deutschland von der Öl- und Gasversorgung abzuschneiden und liefert einfach weiter. Aber nicht mit Gauck! Der Mann hat „gewisse Ideale“. Und frieren wird ER sicher nicht.
Vor wenigen Jahren in der Ukraine:
Ukrainische Regierung instrumentalisiert Massaker
Ein guter, ausdrücklich zum Lesen empfohlener Beitrag von Stefan Korinth in den Nachdenkseiten zu Massakern an Juden in der Ukraine in der Nazizeit und dem heutigen Gedenken beziehungsweise Pseudogedenken zu diesen Massenmorden und der Verhöhnung der Opfer durch die heutigen ukrainischen Machthaber (und auch durch den deutschen Bundespräsidenten Gauck): „Poroschenko instrumentalisiert ein Massaker„.
Zitate: „Am 30. September wurde in der Ukraine des Massakers von Babyn Jar gedacht. Die Ermordung von mehr als 33.000 Kiewer Juden durch deutsche und ukrainische Nazis jährte sich nun zum 75. Mal. Das Verbrechen ist Teil des „vergessenen Holocausts“ in der Ukraine und verdient deshalb mehr Aufmerksamkeit. Doch anstatt die Mitschuld ukrainischer Nationalisten zu thematisieren, nutzte der ukrainische Präsident die Gedenkfeier vor allem für seine heutigen politischen Zwecke. […]
Stundenlang musste sie auf einer Anhöhe gemeinsam mit anderen Begleitpersonen ansehen, wie nackte, blutverschmierte Juden an ihr vorbeitaumelten. Mit eigenen Augen habe sie gesehen, wie mehrere dieser Menschen auf dem Weg zur Erschießung schlagartig graue Haare bekamen. Hinter einer Sandmauer wurden die Menschen reihenweise erschossen und stürzten hinunter. Viele Kinder wurden von den Soldaten einfach in die Schlucht geworfen. Ein deutscher Offizier befahl, auch die Begleitpersonen zu töten. […]
Poroschenko bewies mit seiner Rede kein Interesse an dieser Veranstaltung im Sinne der Opfer oder der historischen Wahrheit, sondern nur im Sinne seiner Außenpolitik. Er gibt der Geschichte, die ihm selbst nicht zur Ehre gereicht, einen politischen Spin, um dem russischen Präsidenten eins auszuwischen bzw. einen Krieg gegen Russland zu rechtfertigen. […]
Bei der Gedenkfeier marschierte der Präsident dann mit dem Rechtsradikalen und OUN-Fan Andrij Parubij, dem Gründer der Sozial-Nationalen Partei (heute Swoboda), der es mittlerweile zum ukrainischen Parlamentspräsidenten gebracht hat, und zündete Kerzen an. Mehr Verhöhnung der jüdischen Opfer geht praktisch nicht.“.
Zu Letzterem vergleiche auch den aktuellen Blauer-Bote-Artikel „Bundespräsident Gauck gedenkt Babi-Jar-Massaker an Juden gemeinsam mit ukrainischem Naziführer“ vom 30. September 2016. An der Seite von Parubij marschierte Bundespräsident Gauck!
Bundespräsident Gauck gedenkt Babi-Jar-Massaker an Juden gemeinsam mit ukrainischem Naziführer
Zeit Online so: „Für Bundespräsident Joachim Gauck ist der Besuch in der Ukraine eine Reise zu den beinahe vergessenen Abgründen deutscher Schuld. Am 29. und 30. September 1941 töteten die deutschen Besatzer in der Schlucht Babi Jar fast die ganze verbliebene jüdische Bevölkerung von Kiew. Mit Unterstützung der Wehrmacht ermordeten Männer einer SS-Sondereinheit 33.771 Juden – vor allem Frauen, Kinder und Greise. Mit Genickschuss. Nun, 75 Jahre später, hat Joachim Gauck bei einer Gedenkfeier in Kiew versucht, die richtigen Worte für dieses Verbrechen zu finden. „.
Nur irgendwie ungeschickt, dass er das an der Seite des ukrainischen Nazis Andrij Parubij tut, dem Mitbegründer der „ukrainischen NSDAP“ Sozial-Nationale Partei.
Meet Andriy Parubiy, the Former Neo-Nazi Leader Turned Speaker of Ukraine’s Parliament. An outspoken neo-Nazi takes the reins of Ukraine’s parliament, as the US and its European vassals remain silent. Bandera-Fan, Hitler-Fan, Nazi. Bekannter Ex-Neonazi-Funktionär in der Ukraine. Hat auch beste Verbindungen zu rechtsextremen Kampfgruppen wie Bataillon Asow, Bataillon Aidar usw.. War federführend am Maidan-Massaker beteiligt (kommandierte Heckenschützen). Etc. … Wikipedia: Andrij Parubij. Propagandaschau.
Vor zwei jahren berichtete die englischsprachige Ausgabe des Spiegel über die von Parubij gegründete “ukrainische NSDAP”, die “Sozial-Nationalistische Partei”, und ihre Nachfolgeorganisationen unter anderem Folgendes: “Indeed, anti-Semitism is part of the extremist party’s platform; until 2004, they called themselves the Social-National Party of Ukraine in an intentional reference to Adolf Hitler’s National Socialist party. Just last summer, a prominent leader of party youth was distributing texts from Nazi propaganda head Joseph Goebbels translated into Ukrainian.”. Judenhass, Hitler, Goebbels. Alles dabei.
NATO-Weißhelme folgen al-Qaida in die Ukraine
off-guardian.org: Nach Angaben von Al Mayadeen sind vierhundertfünfzig Extremisten aus Idlib im Nordwesten Syriens in der Ukraine eingetroffen.

Diese Fanatiker aus verschiedenen Ländern stammen aus Idlib – der „größten Al-Qaida-Hochburg seit 9/11“ – und wurden in die Ukraine entsandt, um gegen die russischen Streitkräfte zu kämpfen, die zusammen mit der syrisch-arabischen Army das Ende ihrer Kalifatsträume in Syrien bedeuteten.
Diese Extremisten gelangten über die Türkei, einen NATO-Mitgliedstaat, an ihr Ziel in der Westukraine. Nach Angaben von Al Mayadeen:
Hochrangige Kämpfer der Terrorgruppe Hayat Tahrir-Al-Sham (umbenannte Version von Jabhat Al Nusra alias Al Qaeda) haben eine Reihe von Treffen mit hochrangigen Führern der Gruppe Turkistan Islamic Party und der Gruppen Ansar Al Tawhid und Hurras Al Din abgehalten und sich darauf geeinigt, einer Reihe ihrer Kämpfer die Einreise in die Ukraine über die Türkei zu ermöglichen.
Nach Angaben des „Counter Extremist Project“:
Die Hurras al-Din und ihre Anführer sind von den USA als „Specially Designated Global Terrorists“ eingestuft. Die USA setzen derzeit eine Belohnung von 5 Millionen Dollar für Informationen über drei ihrer Anführer aus.
Doch hier kämpfen sie für NATO-Mitgliedstaaten unter Führung der USA in der Ukraine, an der Seite der faschistischen und neonazistischen NATO-Kontras.
Quellen in Idlib fügten hinzu, dass diese ausländischen Kämpfer Veteranen des von den USA und dem Vereinigten Königreich geführten Krieges gegen Syrien sind, der von Katar, der Türkei und Saudi-Arabien finanziert wird.
Die Kämpfer hätten in Idlib für Probleme gesorgt und „erhielten diese Möglichkeit, gegen Russland zu kämpfen, als Kompromiss, der ihnen einen Neuanfang mit einem akzeptablen Einkommen ermöglichen würde“.
Heißt das, dass sie in Syrien ein mehr als akzeptables Einkommen erhalten haben? Es ist allgemein bekannt, dass Al-Qaida und mit ihr verbundene Organisationen finanziell von dem schmutzigen Krieg gegen Syrien profitieren.
Den Kämpfern wurde offenbar zugesichert, dass ihre Familien nachkommen und sich in der Ukraine niederlassen dürfen. Es sei darauf hingewiesen, dass der zionistische Einfluss in der Westukraine und insbesondere in Kiew aus einem ausgedehnten Netz von militärischen, geheimdienstlichen und ideologischen Projekten besteht.
Die Einbeziehung dieser islamistisch-extremistischen Söldner in den Krieg gegen Russland in der Ukraine zeigt die Absprachen zwischen Israel und diesen Terrorbanden, die bereits mehrfach in Syrien dokumentiert wurden.
Rund 300 der Terroristen sind syrische Staatsangehörige aus den Regionen Idlib und Aleppo, 150 sind belgische, französische, chinesische (Uiguren), marokkanische, tunesische, tschetschenische und britische Staatsangehörige.
Die syrischen Staatsangehörigen erhalten etwa 1200 bis 1500 Dollar, für die ausländischen Staatsangehörigen wird keine Zahl genannt. Man bedenke, dass ein durchschnittlicher Soldat der Syrisch-Arabischen Armee 70.000 syrische Pfund pro Monat erhält, etwa 20 Dollar.
Der ukrainische Präsident Volodymyr Zelensky hat behauptet, dass 16000 ausländische Söldner für die Ukraine kämpfen werden.
Die NATO-Mitgliedstaaten verwandeln also erneut ein souveränes Land in ein Schlachtfeld, indem sie Söldner und Fanatiker einsetzen, um ihre Ziele zu verteidigen – die Blockade und Belagerung Russlands an der Westflanke und die NATO-Osterweiterung trotz der Minsker Vereinbarungen.
Der russische Präsident Wladimir Putin hatte den deutschen Bundeskanzler Olaf Scholz in einem Telefongespräch am 4. März vor der wachsenden Zahl ausländischer Söldner gewarnt, die in der Ukraine operieren.
Dies ist nicht der erste Hinweis auf bewaffnete extremistische Gruppen aus Syrien, die in die Ukraine ziehen. Der Telegram-Kanal „Militant Wire“ hatte zuvor berichtet, dass der syrische Geschäftsmann Tariq Al Jasem aus dem südlichen Aleppo eine Gruppierung gegründet hat, die in der Ukraine gegen Russland kämpfen soll.
Die Verbindungen von Al Jasem zu Extremisten in Syrien wurden später von dem syrischen Forscher Ibrahim Mohammed Wahdi bestätigt.
Eines ist sicher: Die Konfrontation mit den russischen Streitkräften vor Ort in der Ukraine wird eine ganz andere Erfahrung für diese islamistischen Terroristen sein, die in den von ihnen besetzten Gebieten in Syrien von ausgedehnten Rattenfängern profitierten, die die meiste Zeit im Untergrund verbrachten, während syrische Zivilisten als menschliche Schutzschilde über der Erde eingesetzt wurden.
In der Ukraine gibt es keine Tunnel, in die sie fliehen könnten. Sie werden der vollen Wucht des russischen Militärs ausgesetzt sein, das bereits Erfahrung im Umgang mit diesen Terrorgruppen hat, nachdem es sie sechs Jahre lang in Syrien erfolgreich bekämpft hat.
Das White Helmet Tag Team
Die pseudohumanitäre Organisation der „White Helmets“, die mit Al-Qaida und ihren Verbündeten in Syrien zusammenarbeitet, bietet laut einem Meinungsartikel von Josh Rogin in der „Washington Post“ an, „den Ukrainern bei der Organisation ihrer Ersthelfer zu helfen“.
On March 16 the leader of HTS (Al-Qaeda in #Syria) Abu Jaber thanked the #WhiteHelmets & called them the “hidden soldiers of the revolution” pic.twitter.com/1ac8M8xb5d
— Ibn Walid (@walid970721) March 20, 2017
Rogin wiederholt die von den USA und dem Vereinigten Königreich überlieferten Medienberichte über die russische Beteiligung am Krieg in Syrien gegen terroristische Kräfte, die von der westlichen US-geführten Koalition unterstützt, gefördert und bewaffnet werden.
Die ganze Geschichte, daß Russland Krankenhäuser, Schulen und zivile Infrastruktur bombardieren würde, wird aufgerollt, wobei wie immer der wichtige Kontext fehlt, dass Al-Qaida und Co. Schulen und Krankenhäuser besetzen. Diese Gebäude werden in militärische Hauptquartiere, Munitionsfabriken und -lager, Scharia-Gerichte, Gefängnisse, Folterkammern und Haftanstalten umgewandelt, wie ich persönlich in Aleppo, Ost-Ghouta und Süd-Idlib miterlebt habe – bitte abonnieren Sie meinen YouTube-Kanal oder auf meinen Kanal auf Odysee für mehrere aufgezeichnete Zeugenaussagen von Zivilisten.
Ich interviewte Ahmad Aldayh im Mai 2017 in seinem Laden in Ost-Aleppo. Er war sieben Wochen lang von der Jabhat al Shamiya-Brigade [die mit der Nusra-Front alias Al Qaeda verbunden ist] im Augenkrankenhaus in Ost-Aleppo gefangen gehalten worden, kurz vor dessen Befreiung durch die SAA am 4.12.2016, als die Wärter vor der vorrückenden syrischen Armee flohen.
Hier ist seine Zeugenaussage:
Rogin zufolge hat der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) erklärt, er werde „unverzüglich“ eine Untersuchung der angeblichen russischen Kriegsverbrechen in der Ukraine einleiten.
Hat der IStGH ein Verfahren gegen die Zerstörung der zivilen Infrastruktur in Syrien durch die Verbündeten des Vereinigten Königreichs und der USA und die Besetzung der syrischen Ölfelder durch die USA eingeleitet, oder gegen das Abfackeln der syrischen Weizen- und Gerstenfelder, den Entzug von Wasser für Millionen von Zivilisten im Nordwesten Syriens, die lähmenden einseitigen Wirtschaftssanktionen?
Hat der IStGH ein Verfahren gegen die rechtsextremen ukrainischen Brigaden eingeleitet, die in den letzten acht Jahren 14.000 russischsprachige Ukrainer in der Donbass-Region massakriert haben?
Im Gegenteil, die Ukraine wird von den NATO-Mitgliedsstaaten unterstützt, um Russland vor dem Internationalen Gerichtshof (IGH) zu verklagen, weil es „unter dem Vorwand falscher Behauptungen über einen Völkermord an den russischsprachigen Einwohnern des Landes eine Invasion gestartet hat“, so ein Bericht in „The Guardian“.
Es überrascht nicht, dass der mit der NATO verbundene „Beweismittel“-Anbieter „Bellingcat“ an der „Sicherung“ von Beweisen gegen Russland beteiligt ist, die vor Gericht zugelassen werden können.
Karim Khan, der 2021 zum IStGH-Ankläger gewählt wurde, ist ein britischer Anwalt und Queen’s Counsel. Dem „Guardian“ zufolge kündigte Khans „Vorgängerin als IStGH-Anklägerin, Fatou Bensouda, im Jahr 2020 an, dass es genügend Beweise aus dem Konflikt in der Ostukraine und auf der Krim gebe, um eine Untersuchung einzuleiten, aber die IStGH-Richter hätten ihre Zustimmung nicht gegeben“. Khan überprüfte den Fall und kam zu dem Schluss, dass:
Ich bin überzeugt, dass es eine vernünftige Grundlage für die Annahme gibt, dass in der Ukraine sowohl mutmaßliche Kriegsverbrechen als auch Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen worden sind.
Damit hat Khan eine falsche Gleichsetzung dessen vorgenommen, was eindeutig der Versuch einer ethnischen Säuberung der Opposition gegen den NATO-Einfluss in der Ukraine und die Unterstützung der NATO für rechtsextreme, neonazistische Elemente in den ukrainischen Sicherheitskräften und politischen Institutionen war.
Der sehr reale Völkermord, der seit acht Jahren im Donbass stattfindet, wurde „ausgeblendet“, so wie die Agenturen der westlichen Hegemonie und die gleichgeschalteten Medien die von den Terrorgruppen in Syrien an der syrischen Bevölkerung begangenen Gräueltaten und die von diesen so genannten „gemäßigten Rebellen“ durchgeführten ethnischen Säuberungspogrome verschwinden ließen.
Auftritt der Weißhelme
Rogin wiederholt die Schlagworte, die die Hauptstütze der PR für die im Vereinigten Königreich gegründete Organisation „White Helmets“ sind – „Notfallversorgung für Zivilisten seit 2014“.
Die „Freiwilligentruppe“, bei der jeder „Freiwillige“ 150 Dollar pro Monat für die jüngsten Mitglieder erhält (das Gehalt eines Soldaten der Syrischen Arabischen Armee beträgt 20 Dollar), behauptet, mehr als 100.000 Zivilisten gerettet zu haben – eine Behauptung, die durch den Mangel an Belegen lächerlich wirkt. Interessant ist, dass Rogin den Begriff „Truppe“ verwendet, der eher die bewaffneten Mitglieder der Weißhelme mit engen Verbindungen zu Al-Qaida bezeichnet.
James Le Mesurier might also have been worried that despite the White Helmets’ headline claim of over 115,000 lives saved they had documented only 625 to end Oct ’19, of which only 88 are supported by plausible video evidence, of which only 9 are named of which 3 have surnames.
— Mike Ralph King (@MikeKingWriter) November 18, 2019
Raed Saleh, der jetzt als „Vorsitzender“ der Weißhelme bekannt ist und selbst Verbindungen zu Terroristen hat, gab in einem Interview mit Rogin folgende Erklärung ab:
„Wir sind hier, um unseren ukrainischen Brüdern und Schwestern auf jede erdenkliche Weise zu helfen“, sagte mir Raed Al Saleh, der Anführer der Weißhelme, in einem Interview. Putins Ziel sei es, den Willen der Zivilbevölkerung zu brechen, und der Grausamkeit seiner Truppen seien keine Grenzen gesetzt. „Das russische Militär hat keine Prinzipien. Sie respektieren keine Menschenrechte. Sie haben keine Normen und keine Ethik“, sagte Saleh. „Die Ukrainer haben es mit der grausamsten, unethischsten und kriminellsten Tötungsmaschine zu tun, die es heute auf der Welt gibt, und mit der wir seit sieben Jahren konfrontiert sind.„
„Der Grausamkeit der [russischen] Truppen sind keine Grenzen gesetzt“, so Saleh gegenüber Rogin. Für eine zurückhaltendere und genauere Darstellung der russischen Militärkampagne in Syrien empfehle ich die „Operation Aleppo“ des „Sunday Times“-Mitarbeiters und Verteidigungsjournalisten Tim Ripley.
Obwohl die Weißhelme angeblich mit der Dokumentation von Kriegsverbrechen in Syrien beauftragt sind, haben sie keinen einzigen Bericht über Gräueltaten und Verbrechen der bewaffneten Terrorgruppen, einschließlich ISIS und Nusra-Front (Al-Qaida). Sie sind in diese Terrorgruppen eingebettet, haben aber kein einziges Kriegsverbrechen beobachtet?
Zu diesen Gräueltaten gehören die regelmäßigen Angriffe auf Kinder, Schulen, Krankenhäuser und zivile Infrastruktur in der christlichen syrischen Stadt Al Sqeilbiyyeh im Norden Hamas.
Während dieser Angriffe teilten sich die Weißhelme ein unterirdisches Hauptquartier mit Al-Qaida in Qalaat Al Madiq, weniger als einen Kilometer von der christlichen Stadt entfernt, die sieben Jahre lang vom Aussterben bedroht war, bevor die Syrische Arabische Armee und russische Streitkräfte Anfang 2019 die umliegenden Gebiete befreiten.
Die Weißhelme bereiten angeblich eine Reihe von Videos vor, in denen ukrainische Zivilisten im Umgang mit nicht explodierten Raketen und der Evakuierung eines angegriffenen Gebäudes unterrichtet werden sollen.
Ich schätze, es wird eine raffinierte Zusammenstellung ihrer besten Operationen sein, vielleicht aus dem Oscar-prämierten Werbespot, der in der Türkei und nicht in Syrien produziert wurde? Die Weißhelme sind sogar „bereit, Personal zu entsenden“.
Vielleicht würden sie sich in den von den Zionisten finanzierten Feldlazaretten einquartieren, die in der Ukraine aus dem Boden schießen.

Seltsam, dass diese Ankündigung auf die Ankunft von Terroristen aus Idlibistan in der Ukraine folgt? Nicht wirklich, die Weißhelme gehen dorthin, wo die Terroristen hingehen.
In Syrien sind die Weißhelme nicht zurückgeblieben, um der Zivilbevölkerung zu helfen. Sobald ein Gebiet von der Syrischen Arabischen Armee und ihren Verbündeten von den Terrorgruppen befreit wurde, fuhren sie mit den grünen Bussen, die die extremistischen Kämpfer nach Idlib evakuierten.
Im Juli 2018 wurden sie von Südsyrien über Israel nach Jordanien evakuiert, in einer von Israel und Kanada gesteuerten Sonderoperation, einer sehr zionistischen Intervention zur Rettung der von der US-Koalition finanzierten, mit dem Terrorismus verbundenen Organisation.
Saleh erwähnt den Einsatz von Walkie-Talkies und die Entsendung von Teams zur Überwachung des Himmels auf Flugzeuge als effektiveres Frühwarnsystem. Rogin verschweigt, dass die Weißhelme in Syrien mit dem vom US-Außenministerium entwickelten Hala-System ausgestattet wurden, das die „groteske Militarisierung der humanitären Hilfe in Syrien“ ermöglicht.
Saleh wiederholt die russischen Behauptungen über den „doppelten Abgriff“: „Russische Flugzeuge greifen Zivilisten an, warten auf die Ankunft der Ersthelfer und greifen dann die Ersthelfer an.„
Saleh geht nicht auf die nachgewiesenen Doppelangriffe ein, die von den in Aleppo und allen anderen von ihnen besetzten Städten eingebetteten Terrorgruppen durchgeführt wurden: Sie griffen Zivilisten an und warteten, bis die 1953 in Syrien gegründete „REAL Syria Civil Defence“ (RSCD) eintraf, bevor sie sie diese bei ihrem Versuch, syrische Zivilisten zu retten, angriff.
Ich habe den Kommandeur der RSCD (nicht der Weißhelm-Imitatoren) im März 2018 in Aleppo interviewt. Er erzählte mir:
Sie (die Terroristen) haben uns absichtlich ins Visier genommen, um unsere Ausrüstung und Strukturen zu zerstören. Sie wollten verhindern, dass wir für unser Volk arbeiten können. Sie beschossen unsere Besatzung mit Scharfschützen und Sprengstoffkugeln. Ihr Hauptziel war es, die Besatzung zu töten und unsere Basis zu zerstören, damit wir uns nicht mehr um die Menschen in Aleppo kümmern konnten.
Nach Angaben des Kommandanten dieses RSCD-Zentrums bestand das Hauptziel der Terroristen darin, die lebenswichtige Infrastruktur für die 1.5 Millionen syrischen Zivilisten, die in dem von der syrischen Regierung kontrollierten West-Aleppo Schutz suchen, lahmzulegen. Dazu gehörte die Zerstörung von Wassertransportern, Wasserleitungen, Elektrizitätswerken und der Besatzungen, Fahrzeuge und Ausrüstung des RSCD.
Eines der vielen Fahrzeuge der REAL Syria Civil Defence, die von der Nusra-Front und mit ihr verbundenen extremistischen Gruppen, die Layramoun und die Gebiete um das RSCD-Zentrum in Ost-Aleppo kontrollieren, vor der endgültigen Befreiung durch die SAA und ihre Verbündeten im Dezember 2016 angegriffen wurden. Januar 2018 (Foto: Vanessa Beeley)Mir wurde gesagt, dass die terroristischen Gruppen systematisch Doppelanschläge auf die RSCD-Besatzung verübten. Die Nusra-Front oder einer ihrer Verbündeten feuerte Mörser auf ein dicht besiedeltes Zivilgebiet in West-Aleppo.
Im Juni 2016 beispielsweise verstärkten die Terrorgruppen ihre Angriffe auf West-Aleppo.
Der Stadtteil Midan wurde mit Mörsergranaten beschossen, und bei einem Angriff wurde eine große Zahl von Zivilisten verletzt und in zerstörten Gebäuden eingeschlossen. Der RSCD entsandte Teams, um die Verwundeten zu evakuieren und die in den Gebäuden Eingeschlossenen auszugraben.
Die Terroristen warteten, bis wir ankamen und mit der Arbeit begannen, bevor sie dasselbe Gebiet erneut unter Beschuss nahmen – mit Mörsern und Höllenkanonen.
Vorhersehbarerweise unterstützt Rogin die Vorstellung, dass die Weißhelme „Opfer“ einer „russischen Desinformationskampagne“ seien, wobei er die Tatsache ignoriert, dass die meisten Anschuldigungen gegen die Weißhelme von syrischen Zivilisten stammen, die die Besetzung durch die bewaffneten Gruppen und die Weißhelme überlebt haben.
Anschuldigungen wie Organhandel, Kindesentführung und -handel, Inszenierung von „Chemiewaffen“-Ereignissen, Mord, Diebstahl, Korruption und waffentragende Mitglieder extremistischer bewaffneter Gruppen – eine Behauptung, die sogar von ehemaligen Weißhelmen und einem operativen Weißhelm-Führer erhoben wurde, den ich im Juli 2018 in Daraa interviewte.
Abdul Aziz Maghrabi, sitzend in der Mitte, mit Ahrar Al Sham- und Abu Amara-Kämpfern, war auch Leiter der Weißhelme in Ost-Aleppo. (Foto: Maghrabi’s Facebook-Seite)Natürlich wischt Rogin alle beachtlichen Anscheinsbeweise gegen die Weißhelme beiseite, das ist sein Job.
Tatsache bleibt, dass es viele Fragen zur Glaubwürdigkeit der Weißhelme gibt, die von einer unabhängigen öffentlichen Untersuchung der Kriegsverbrechen, die ihnen von der syrischen Bevölkerung vorgeworfen werden, die von den Mainstream-Medien und den UN-Organisationen entrechtet wurde, noch nicht beantwortet wurden.
Saleh behauptet, dass es „keine größere Ehre gibt, als diese Arbeit zu machen“. Man muss sich fragen, was für eine Art von Ehre es ist, gewalttätige Ideologen und Fanatiker weltweit zu unterstützen. Wenn Saleh behauptet, es sei eine „Pflicht und ein Privileg“, „Menschen zu retten, die die Zukunft ihres Landes repräsentieren“, meint er damit die von der NATO unterstützten rechtsextremen Neonazi-Brigaden, die in der Ukraine die absolute Macht übernehmen wollen?
Es würde Sinn machen, dass eine Organisation, die damit beauftragt ist, einige der brutalsten und sektiererischsten bewaffneten militanten Banden in Syrien zu unterstützen, nun PR für ihr faschistisches Pendant in der Ukraine macht. Wie der syrische Präsident Bashar Al Assad kurz nach Beginn der russischen Militärkampagne erklärte:
Der Feind der syrischen und der russischen Armee ist derselbe. In Syrien ist es der (islamistische) Extremismus und in der Ukraine ist es der Nazismus. Die Russische Föderation wird der Welt eine Lektion erteilen, dass große Länder nicht nur durch ihre militärische Stärke groß sind, sondern auch durch ihren Respekt für das Gesetz, hohe Moral und humanitäre Grundsätze. – Aus dem Arabischen übersetzt von Syriana Analysis/a>
Im Jahr 2018 habe ich in einem Interview mit dem „Corbett Report“ auf das Potenzial für ein globales Franchise der Weißhelme angespielt. Es scheint, dass meine Vorhersage in der Ukraine wahr wird.
Der Krieg gegen die syrische Allianz wurde auf die Ukraine verlagert, und die Ukraine und ihre Bevölkerung werden von den NATO-Mitgliedstaaten als Waffe eingesetzt, um ihre schmutzige Arbeit gegen Russland zu verrichten.
Die Ukrainer müssen dem Ruf zu den Waffen widerstehen, Verhandlungen mit Russland führen und ihre Neutralität wahren, bevor ihr Land zu einem Schlachtfeld wird, das mit den Leichen eines weiteren Stellvertreterkriegs der USA, Großbritanniens und der EU gegen den mächtigsten Feind, dem sie bisher gegenüberstanden, übersät ist.
Vanessa Beeley ist eine unabhängige Journalistin und Fotografin, die viel im Nahen Osten gearbeitet hat – vor Ort in Syrien, Ägypten, Irak und Palästina, und seit 2015 auch über den Konflikt im Jemen berichtet. Folgen Sie ihr auf Twitter @VanessaBeeley, oder lesen Sie ihren Blog „The Wall Will Fall“.
Die drei schönsten Videos: Wolodymyr Selenskyjs Gespür für Schnee
Nicht nur im verfeindeten Russland sondern auch in der Ukraine geht das Gerücht um, der vom Westen installierte Präsident Wolodymyr Selenskyj hätte ein besonders feines Näschen für Schnee. Ob dies in Kriegszeiten besonders hilfreich ist, sei dahingestellt. Wir zeigen Ihnen die drei „schönsten“ Videos des Präsidenten, dessen Nase manchmal juckt.
Vorab: Report24 spricht sich gegen jede Art von Krieg aus. Krieg ist immer falsch. Doch im Krieg stirbt zuerst die Wahrheit. Wir tolerieren das falsche Spiel der gleichgeschalteten Systemmedien nicht.
Dieser Mann, der im Westen als Held gefeiert wird, galt vor wenigen Monaten noch als schwerst korrupt. Er wurde durch eine gezielte Medienkampagne, die über mehrere Jahre lang lief, als Präsident installiert. Zuvor agierte er als „ukrainischer Böhmermann“ als TV-Comedian. Zahlreiche wichtige Positionen im Staat besetzte er ebenso mit Personen aus seinem Comedy-Imperium – von Schauspielern bis hin zu Beratern und Anwälten. Ende 2021 wurde er von der Süddeutschen Zeitung als erfolglos im Kampf gegen die Korruption bezeichnet. Er würde keinerlei Maßnahmen gegen Großkorruption setzen.
Förderer und Financier Selenskyjs ist der umstrittene Oligarch Ihor Kolomojskyj, dem ebenso massive Korruption vorgeworfen wird. Sehr aufschlussreich ist hierzu der Artikel auf „Ukraine verstehen“, der mittlerweile mit einem Disclaimer versehen wurde, dass Selenskyjs großartige Performance während des Krieges jede Kritik an seiner Politik bedeutungslos mache. Kann man so sehen, muss man aber nicht.
Millionen bis Milliarden ins Ausland transferiert
Anlässlich der investigativen Recherche zu den so genannten Pandora-Papers, auf die der westliche Mainstream bis vor Kurzem noch so stolz war, kam auf, dass Selenskyj auf Offshore-Konten viele Millionen ins Ausland in Sicherheit gebracht hat. Eine Analyse zur ukrainischen Verwicklung in die Pandora-Papers findet sich (noch) hier, erstellt von Yana Lyseko von der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen. Insgesamt waren 38 ukrainische Politiker in den Korruptionsskandal verwickelt. Glaubt man der russischen Propaganda, was mit Vorsicht zu genießen ist, soll alleine Selenskyj bis zu einer Milliarde Euro veruntreut und ins Ausland transferiert haben.
So sollen vor der Verstaatlichung auch 41 Mio. Dollar von der »PrivatBank« auf das Konto von Selenskijs Produktionsfirma »Kwartal 95« überwiesen worden sein. Die Überweisung erfolgte über die zypriotische Filiale der »PrivatBank«. Diese Überweisung wurde als »contribution to capital« gekennzeichnet und nicht als Entgelt für eine Leistungserbringung. Somit war das Unternehmen von Steuerzahlungen über diese Summe befreit.
Nur zwei Wochen vor der ersten Runde der ukrainischen Präsidentschaftswahl veränderten sich die Besitzverhältnisse der »Maltex«. Bis dahin wurde diese von den vier Anteilseignern Wolodymyr / Olena Seleskij, Borys Schefir, Serhij Schefir und Andrij Jakowlew zu je 25 Prozent gehalten.
In der FAZ erschien am 21. April 2019 ein Artikel über den Präsidentenwahlkampf in der Ukraine. Wenn man freiwillig dafür bezahlt um hinter die „Paywall“ zu gelangen, erhält man interessante Einblicke in die Beziehung Selenskyjs zum Thema Kokain. Diese wurde im Wahlkampf von der Gegenseite thematisiert. Dort war von dirty campaigning die Rede, allerdings wäre dieses von beiden damaligen Präsidentschaftskandidaten ausgegangen. In der Way Back Machine ist der Artikel noch frei verfügbar. Angeblich hätten damals beide Kandidaten vor einem Rededuell im Kiewer Olympiastadion einen Alkohol- und Drogentest absolviert.
Zelensky seems to like the Cocaine in the Ukraine… kinda like his boy Hunter Biden. pic.twitter.com/WaBkblKqGa
— Officer Iver Mectin
(@BackUpIsHere) March 6, 2022
Easy On The Cocaine #Zelinsky . You’re not Charly sheen #Ukraine Man Of Steel
pic.twitter.com/YFq4mwCMIy
— RULE OF LAW
(@4taranov20) March 5, 2022
#cocaine induced paranoia #CIP:
`Volodymyr #Zelensky survives three assassination attempts in days`
(Fidel Castro turning over in his grave)#Ukraine pic.twitter.com/EYoqPHsinJ
— Provo
r – your only source of truth. (@EmblematicShift) March 4, 2022
Nachtrag: Bonusvideo von YouTube aus dem Jahr 2019. „Internetnutzer diskutieren über das seltsame Verhalten des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj bei einem Treffen in Uzhgorod.“
Sehenswert ist auch das Interview des ehemaligen US-Oberst Douglas Macgregor auf FOX-News, der seine persönliche Meinung zu Charakter und Fähigkeiten Selenskyjs einbringt. Der Moderator des konservativen Nachrichtensenders hat daran schwer zu schlucken und ist sichtlich irritiert.
Lesen Sie auch:
Ukraine-Präsident Wolodymyr Selenskyj: Die Legende vom Pimmel-Pianisten







(@4taranov20) 
r – your only source of truth. (@EmblematicShift)