Kategorie: Nachrichten
«Konzentrische Kreise» – Zusammenfassung der 93. Sitzung des Corona-Ausschusses
Neue Medien und Plattformen ermöglichen eine freiere Kommunikation, unabhängiger von gängelnden Zensurbehörden. Die durch die «Impfungen» entstandenen Schäden werden fühl- und sichtbar für die Bevölkerung, während die Verantwortlichen immer heftigere Verdrängungsversuche gegen deren Veröffentlichung unternehmen. So wird die Aufmerksamkeit der Menschen aber nur noch mehr auf die schwerwiegenden Nebenwirkungen gerichtet. Die Menschheit sehnt sich nach Frieden und wird dennoch in angsteinflössende Kriegsszenarien geführt. Die Banker schauen auf die Zahlen an der Börse und entdecken einen sich abzeichnenden Abwärtstrend bei den Impfstoffherstellern und ein Ansteigen der Versicherungsbeiträge.
Viviane Fischer, Dr. Reiner Füllmich und Wolfgang Wodarg sprachen bei der 93. Sitzung des Corona-Ausschusses vom 25. Februar 2022 mit Experten aus unterschiedlichsten Bereichen. Der Gründer der Social-Media-Plattform Gettr berichtete über sein Start-up-Unternehmen, eine bekannte Rechtsanwältin äusserte sich zum Aufsehen erregenden Schreiben des Vorstands einer gesetzlichen Krankenkasse, zwei amerikanische Forscherinnen sprachen über die Nebenwirkungen der «Impfungen» und die dazu aktuell vorliegenden Studien, eine Gruppe polnischer Soldaten und ein Geschichtswissenschaftler schätzten die Lage in der Ukraine ein und ein ehemaliger Fonds-Manager von BlackRock analysierte die Corona-Krise.
Neue Kommunikationsplattform für freie Rede
(Min: 00:01) Die Rechtsanwältin und Volkswirtin Viviane Fischer und der Anwalt für Verbraucherschutz Dr. Reiner Füllmich sprachen dieses Mal nur wenige einleitende Worte, denn im Studio sass bereits der erste Gesprächspartner, Jason Miller, CEO von Gettr und ehemaliger Sprecher von Donald Trumps Präsidentschaftskampagne. Ende 2019 – Anfang 2020 fiel Jason Miller die Zensurpraxis auf Twitter auf. Einträge, die nicht dem gängigen Narrativ folgten, wurden sofort gelöscht. Es gab eine regelrechte Löschkultur in den USA.
Das Recht auf freie Meinungsäusserung wurde nicht mehr respektiert und das passierte weltweit. Dem Unternehmer kam es so vor, als benütze man Covid als Deckmantel zur Einschränkung der Meinungsfreiheit. Einwurf von Reiner Füllmich:
«Ich glaube, was sie versuchen, ist eine Gesellschaft zu erschaffen, die unter kompletter Kontrolle ist. Wir sind diejenigen, die eine Parallelgesellschaft aufbauen wollen und ich glaube, Sie sind Teil davon, weil Sie Gettr geschaffen haben. Wahrscheinlich mit der Absicht, dass die Menschen eine alternative Plattform bekommen, auf der sie dann ihr Recht der freien Rede nutzen können.» (Min: 00:04)
Genau aus diesem Grund entstand Gettr, als eine Kommunikationsalternative, die sich die freie Rede auf die Fahne geschrieben hat und politische Diskriminierung ablehnt, erklärt der amerikanische Unternehmer. Hochqualifizierte Ingenieure haben die Plattform erstellt. So konnte ein gutes globales Produkt entstehen, das nicht nur eine amerikanische Meinungsblase berücksichtigt.
«Was wir herausgefunden haben, ist, dass wir alle miteinander im selben Boot sitzen, denn die Regierungen versuchen ja überall das Gleiche durchzusetzen.» (Min: 00:06)
Der Bedarf für eine neue und freie Plattform war da, es gab und gibt eine Schnittmenge zwischen öffentlichem Diskurs und Wirtschaft. Die neue Plattform bekam bereits viel positives Feedback und der Corona-Ausschuss steht bei Gettr ganz oben auf der Topliste der Streamingangebote. Mittlerweile hat die globale Plattform fünf Millionen Nutzer und sieht sich als Konkurrenz zu Twitter und Facebook.
Zudem wurde Vision für Kurznachrichten und Streams aufgelegt als Konkurrenz zu TikTok und Instagram. Und alles ist in einer App zusammengefasst. Man ist laut Jason Miller auch dabei, bis zum Sommer ein eigenes Zahlungssystem, better pay, zu entwickeln, ein Peer-to-Peer- und ein Kryptobezahl-System. Zwei Investitionsfonds liefern Kapital für diese grossen Vorhaben.
Viviane Fischer fragt nach, wie Gettr mit Behördenanfragen umgehen möchte. Laut Jason Miller möchte Gettr gesetzliche Vorgaben erfüllen, hat aber eigene Rechtsanwälte, die die behördlichen Anfragen erst einmal auf ihre Berechtigung hin überprüfen. Bei 46 Millionen Posts seit Juli 2021 könne aber schon einmal etwas durchrutschen. So wenig Nutzerdaten wie möglich werden von Gettr erfasst und auch nach aussen möglichst keine Informationen weitergegeben. Das ist die Devise des Unternehmers. Es sei schliesslich nicht die Aufgabe von Gettr die Behörden auf dem Laufenden zu halten. Bisher gab es aber solche Anfragen kaum.
Nur durch Vertrauen in die Zuverlässigkeit der neuen Plattform können noch mehr Nutzer gewonnen werden, meint Reiner Füllmich. Gettr sei im Moment die Speerspitze unter den neuen Kommunikationsplattformen. Er hofft, dass es zu Themen wie den «Impfungen» eine Debatte auf der neuen Plattform geben wird, zumal laut Jason Miller Dr. Robert Malone, ein amerikanischer Virologe, Immunologe und Molekularbiologe, auf Gettr veröffentlicht. Viviane Fischer hält es für elementar, dass die demokratische Unternehmensphilosophie gesichert ist und nicht durch verlockende Geschäfte beschnitten wird. Jason Miller möchte solche einschränkenden Deals jedoch nicht eingehen.
Deutschland: Alarmruf einer gesetzlichen Krankenkasse
(Min: 00:46) Der Vorstandschef der Krankenkasse BKK Provita, Andreas Schöfbeck, hat mit seinem brisanten Schreiben vom 21. Februar 2022 an das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) und die Ärztevertretungen Alarm geschlagen. Reiner Füllmich liest dieses Schreiben in der Sitzung vor. Andreas Schöfbeck stellte darin eine erhebliche Untererfassung von Impfschäden fest. Grundlage für seinen Brief waren die ICD-Abrechnungsdaten der Ärzte für das erste Halbjahr 2021 und für circa die Hälfte des dritten Quartals 2021. Die kompletten Daten für 2021 liegen noch nicht vor.
Die Daten beziehen sich auf die Stichprobe von fast elf Millionen Mitglieder der Kasse. Innerhalb der BKK Provita waren 216’695 Mitglieder wegen Impfnebenwirkungen beim Arzt. Bei seiner Hochrechnung kam der Vorstandschef dann auf 2,5 bis drei Millionen Menschen, die in Deutschland wegen Impfnebenwirkungen bereits in ärztlicher Behandlung waren.
Der Chef der Krankenkasse sieht das als ein «erhebliches Alarmsignal» an. Er schlug vor, dass auch andere Kassen ihre Daten daraufhin überprüfen sollten. Hochgerechnet auf Deutschland würde das bedeuten, dass vier bis fünf Prozent der Geimpften ärztliche Behandlung wegen Nebenwirkungen benötigt haben.
Die Ursachen für die Untererfassung der Nebenwirkungen sieht Andreas Schöfbeck darin, dass die Meldung von Verdachtsfällen zeitaufwändig ist und nicht honoriert wird. Nach Meinung des Vorstandchefs kann «Gefahr für das Leben von Menschen» nicht ausgeschlossen werden, deshalb setzte er dem PEI eine Ein-Tages-Frist zur Beantwortung. Damit wollte er eine unnötige Gefährdung von Menschen ausschliessen.
(Min: 00:50) Beate Bahner, Rechtsanwältin, forderte in einem Video daraufhin einen sofortigen Impfstopp. Die Stiko-Empfehlung müsse zurückgezogen werden, insbesondere für Kinder und vorerkrankte Menschen. Beate Bahner wird die Stiko verklagen auf Rücknahme der Kinderimpfung, insbesondere der vorerkrankten Kinder.
«Alle haben auf der Stelle zu reagieren. Der Bundesgesundheitsminister Lauterbach hat zu reagieren. Die «Impfungen» sind auf der Stelle zu stoppen.» (Min: 00:57)
Aus eigener Erfahrung aus ihrer Anwaltspraxis weiss Beate Bahner, dass die behandelten Nebenwirkungen oft nicht gemeldet werden. Es herrsche ein regelrechtes «Melde-Desaster». Merkwürdigerweise wurde bisher noch kein Arzt wegen Verletzung der Meldepflicht verfolgt. Eine solche Verletzung der Meldepflicht kann mit Bussgeld bis zu 50’000 Euro für berufsrechtliche Verstösse und mit 25’000 Euro wegen Verletzung der Meldepflicht aufgrund des Infektionsschutzgesetzes belegt werden. Verfolgt in unangemessener und terrorisierender Weise werden hingegen Ärzte, die Maskenatteste ausstellen und vor «Impfungen» warnen.
«Dieses Schreiben der BKK Provita zeigt, dass alle Warner seit zwei Jahren Recht haben. Das ist ein heftiges Warnsignal und Deutschland muss auf der Stelle reagieren. Und wer jetzt nicht reagiert, insbesondere auch die Stiko und alle Verantwortlichen, wird persönlich haftbar gemacht werden müssen für jeden weiteren Impfschaden, der jetzt noch eintritt.» (Min: 00:01:00)
Viviane Fischer stellt anschliessend fest, dass es sich hier nur um die codierten Fälle handelt. Bei vielen Impfnebenwirkungen wird jedoch von den Arztpraxen der Zusammenhang mit der «Impfung» nicht wahrgenommen oder verweigert. Also gebe es wohl noch viel mehr Fälle von Impfnebenwirkungen, die gar nicht erfasst werden.
«Wir können davon ausgehen, dass ganz, ganz viele Fälle noch nicht einmal so codiert werden. Möglicherweise gucken wir gar nicht auf vier bis fünf Prozent der behandelten Problemfälle, sondern sogar auf noch viel mehr. (…) Also, das ist ein ganz heisses Eisen.» (Min: 01:01)
Patienten, die von Nebenwirkungen sprechen, werden von den Ärzten oft sofort abgewehrt. Ärzte verdrängen die Nebenwirkungen. Viviane Fischer ist gespannt, ob sich das Paul-Ehrlich-Institut dazu überhaupt meldet. Wolfgang Wodarg, Internist, Pneumologe und Sozialmediziner, weiss zu berichten, dass das PEI die Validität und Benutzbarkeit der Daten anzweifelt. Ausserdem wurde der Versicherung unterstellt, sie verbreite diese Informationen nur, um Werbung für sich zu machen. Wie so oft wurden Warnungen abgewertet, die ehrlichen Warner diffamiert und sich nicht wirklich mit den Sachargumenten auseinandergesetzt. Der Arzt meint:
«Also hier ist sehr viel Material bei den Krankenkassen. Hier kann man sehr viel herausfinden, allein die Laboruntersuchungen, die gemacht werden, um jetzt zum Beispiel die Gerinnungswerte zu messen, um nach Symptomen zu suchen. Oder wie häufig überwiesen wurde (…) zum Beispiel zum Neurologen oder die Krankenhausdaten» (Min: 01:03)
Unterlagen zu Noteinweisungen wegen Herz-Kreislauferkrankungen oder wegen neurologischer Störungen haben die Krankenkassen natürlich auch, fügt er hinzu. Die Notfalldiagnosen lassen sich nicht verheimlichen und gut analysieren. Das PEI sollte solche Analysen der Krankenkassen eigentlich fördern und voranbringen. So aber sieht es nach Vertuschung aus und man fragt sich, ob man sich auf das PEI überhaupt noch verlassen könne.
USA: Nicht das Virus betrachten, sondern das Immunsystem
(Min: 01:08) Dr. Judy Mikovits, Molekularbiologin und Medizinforscherin aus den USA, beschäftigt sich schon seit vielen Jahren mit der Wirkung von Impfstoffen. Sie führt Erkrankungen wie Autoimmunerkrankungen, Entzündungen, CFS und Krebs auf Giftstoffe zurück. Man fand heraus, dass solchermassen Erkrankte durch Viren infiziert waren, durch Spikeproteine, wie wir sie auch aus den aktuellen Impfstoffen kennen, oder durch andere Teile des Virus.
Um einen Impfstoff herstellen zu können, muss man das Virus erst einmal kultivieren. Man braucht eine Zelllinie, die sich weiter vermehrt. Hier kann es sein, dass auch tierische Zelllinien – etwa von Mäusen oder Affen – verwendet werden, eigens für den Laborgebrauch zur Kultivierung von Viren erstellt. Viren können alles durchdringen, auch Masken. Masken sind insofern überhaupt nicht hilfreich.
Die vielen Erkrankungen, die die Forscherin am Anfang ihres Vortrags erwähnt, sind ungewollte Folgen von Impfstoffen, für die der Hersteller seit Jahren keine rechtliche Verantwortung mehr trägt. Als die Verantwortlichkeit des Impfenden abgeschafft wurde – vor 18 Jahren – explodierten die Verabreichung von Impfstoffen und das Durchführen von Impfprogrammen. Krankheiten wie Parkinson, Multiple Sklerose und Krebs haben danach dramatisch zugenommen.
Jetzt wurden auch Kleinkinder und sogar Neugeborene geimpft. Wenn man Kleinkinder impft, kommt es vermehrt zu Autismus, deshalb ist eine solche frühe Impfung zu hinterfragen. Aber diese Nebenwirkungen wurden und werden verschwiegen. Bestimmte Forscher wollten ihre Karriere nicht gefährden. Die Korruption spielte schon vor Corona in diesem Wissenschaftsbereich eine grosse Rolle.
Die aktuellen Impfstoffe erfüllen die rechtlichen und biologischen Definitionen nicht, sie stimulieren keine Immunität. Man sieht deutlich, die Geimpften werden krank: Kopfweh, Müdigkeit, Schüttelfrost, Schmerzen. Für Judy Mikovits ist nicht einmal bewiesen, dass es SARS-CoV-2 gibt, so wie es uns verkauft wird. Es handelt sich nicht um ein neues Virus. Es wurde bereits 2009 auf Affenzelllinien produziert mit dem ursprünglichen SARS oder schon Anfang der 90er Jahre in anderen Varianten.
Ein echter Booster ist in den Augen der Forscherin, wenn Enkel und Grosseltern zusammenkommen und ihr Immunsystem aneinander trainieren. So kann sich eine stimmige Immunantwort entwickeln. Impfungen mit Tierzellen sind für solche Zwecke ungeeignet.
«Und dann wird man irgendwann, wenn man wirklich dem Virus begegnet, die entsprechende Immunantwort nicht mehr entwickeln. Und dann wird man daran sterben. Also die Menschen, die geimpft worden sind, können die Antikörper nicht entwickeln.» (Min: 01:44)
Das Einbringen von Impfstoffen in den Menschen stellt für sie schon Transhumanismus dar. Judy Mikovits plädiert für die Reinigung und Entgiftung des Körpers nach Impfungen und weist auf mögliche Medikamente – wie etwa Ivermectin – und natürliche Nahrungsergänzungsmittel hin.
Unsere Lebensmittel sind vergiftet, etwa durch Glyphosat, und die Böden sind ausgelaugt. Pflanzen haben ihr eigenes Immunsystem und wir stören es durch Giftstoffe. Mit solch vergifteter Nahrung kann die Reizleitung in unserem Körper nicht mehr richtig funktionieren. Hochwertige Nahrung ist für uns wie Medizin.
Um Infektionskrankheiten zu verstehen, muss man nicht auf das Virus schauen, sondern auf das Immunsystem. Man hätte Covid verhindern können, wenn nicht jeglicher Protest, der sich schon vor Jahren gegen die Impfindustrie und Impfstoffherstellung mit Affenviren geregt hat, niedergeschlagen worden wäre. Dafür sorgte Fauci. Es ist egal, welcher Impfstoff verwendet wird, man erleidet dadurch immer diese Vergiftung, fasst Reiner Füllmich zusammen.
Lage in der Ukraine
(Min: 02:19) Eine Gruppe von polnischen Soldaten, die schon einmal Gäste im Corona-Ausschuss waren, äusserten sich zur aktuellen Lage in der Ukraine. Sie sind Mitglieder in einer Organisation mit dem deutschen Namen «Wir verteidigen die Uniform für die kommenden Generationen». Es sind Jakub Kuspit, Agnieszka Dziubczynska und Alexander Siergiej mit ihrer Übersetzerin Beate Marchewicz. Ausserdem war der russische unabhängige Geschichts- und Politikwissenschaftler Dr. Aleksander Kamkin mit dabei, der ebenfalls schon einmal zu Gast war.
Ein Livestream aus Kiew zeigte eine ruhige, fast menschenleere Stadt. Reiner Füllmich vermutet, dass das Corona-Narrativ nicht mehr funktioniert und man deshalb ein neues Angstnarrativ brauche und möglichst viel Chaos. Deshalb werfe man die Kriegsmaschine an. Besteht wohlmöglich sogar ein Deal zwischen Biden und Putin? Putin bekommt die Ukraine und liefert dafür dem Westen das Chaos, das er braucht, um die Bevölkerung mit Versorgungsengpässen und Panik in Schach zu halten?
Der Geschichts- und Politikwissenschaftler meint, das sei nicht ganz von der Hand zu weisen, weil der Westen sehr verhalten reagiere. Putin möchte seiner Meinung nach in der Ukraine gerne eine Regierung sehen, die sich an Moskau orientiert. Gleichzeitig äussert der russische Präsident seine Anerkennung für den ukrainischen Amtskollegen und bittet ihn an den Verhandlungstisch. Vorher soll die ukrainische Armee jedoch kapitulieren.
«Die wichtigsten Städte im Osten des Landes sind von russischen Truppen blockiert, wie Kiew, Tschernihiw, Odessa, Mykolajiw. Aber weiter nach Westen, in die Westukraine zum Beispiel, nach Lemberg oder nach Ternopil, da marschieren die Russeneinheiten nicht.» (Min: 02:26)
Der Djenpr scheint eine Art virtuelle Grenze zu sein. Hauptziel der Operation soll die Denazifizierung sein. In Kiew werden die Architekten des Majdan gefangen genommen, Hauptpersonen des rechten Flügels, die den Bürgerkrieg in der Ukraine angefangen haben. Es ist kein Krieg gegen das ukrainische Volk.
Sollte Putin den politischen Kurs des Landes ändern wollen, werden die russischen Truppen wohl eine längere Zeit dort bleiben. Die Transitwege über die Ukraine sind dann komplett dicht. In den sozialen Medien und in den Massenmedien in China taucht per Verordnung von oben der Begriff von einem «russischen Angriff» nicht auf. Die Engpässe in der Energieversorgung gibt es schon in Deutschland. Die Gewinner in dieser Situation sind die Amerikaner und Saudi-Arabien, das seine Gaslieferungen nach Europa erhöht.
Sollte diese Operation durch die Aussagen des ukrainischen Präsidenten zu Atomwaffen angetriggert worden sein, gibt es trotz Druck aus dem Westen keinen Rückzugsbefehl. Reiner Füllmich fragte: «Geht es hier um einen weiteren Versuch, die Welt in Panik zu setzen, um sie unter Kontrolle zu bekommen?» Wolle man eine Weltdiktatur installieren, brauche man Feindbilder, eine Bedrohung und Frustrationsquellen – vielleicht den Kalten Krieg 2.0, meinte Aleksander Kamkin.
Wie sehen das die polnischen Soldaten? Sie wissen nicht, welche Befehle sie erhalten werden. Die Geschichte mit dem Virus trägt nicht mehr. Die Finanzsysteme funktionieren nicht mehr. Es wurden biologische Waffen gegen das Volk eingesetzt und die Täter wollen jetzt heil aus der ganzen Sache herauskommen und Strafen entgehen.
Der Krieg findet in den Medien und den Köpfen statt, es ist ein Informationskrieg. Die Soldaten wollen keinen Krieg. Aber sie weisen auch darauf hin, dass sie ein Gelöbnis abgegeben haben, für ihr Vaterland zu kämpfen.
«Wir bereiten uns auf den Krieg vor und beten für den Frieden.» (Min: 02:46)
In Polen wird die angespannte Situation genutzt, um möglicherweise den Corona-Pass und die Impfpflicht verpflichtend einzuführen, sagte Jakub Kuspit. Ausserdem wurde eine Verordnung vom polnischen Präsidenten ausgesprochen, die sofort in Kraft trat: Amerikanische, englische, nordirische und kanadische Soldaten dürfen zwischen Februar und Ende Mai 2022 auf polnischem Territorium Waffen benutzen. Die Soldaten sind sich einig: Freie Menschen ersehnen den Frieden. Nur eine ganz kleine Gruppe möchte Krieg.
Reiner Füllmich weist darauf hin, dass eventuell bereits für nächste Woche eine grössere Konferenz mit Historikern und Soldaten aus der Ukraine, Polen, Deutschland, Kanada und den USA in Planung ist – mit der Frage: Wie denken die Soldaten über diese Situation?
USA: Bericht eines Finanzspezialisten
(Min: 02:55) Edward Dowd, ehemaliger Fondsmanager bei BlackRock hat im Laufe seiner Karriere Erfahrungen mit dem systemischen Betrug im Wirtschaftssystem gesammelt. Immer dann, wenn Schulden nicht zurückgezahlt werden, kommt es zu Auswüchsen und Betrug. Dazu führt Edward Dowd Finanzkrisen als Beispiel an, unter anderem die Bankenkrise mit nachfolgender Bankenrettung. Für seine Versäumnisse und seinen Betrug kam jedoch kein Bankier ins Gefängnis. Seit 1991 ist das System so korrupt.
Mittlerweile sind die Zentralbanken und die Regierung bis über beide Ohren verschuldet, eine Staatsschuldenkrise. Das System wird zusammenbrechen. Die Zentralbanken haben nicht die Macht, das zu ändern. Deshalb kam es in den vergangenen zehn Jahren zu einer massiven globalen Kooperation, um das Ganze am Laufen zu halten. Das Kreditsystem ist instabil, was zu Rezessionen führt und Einbrüchen auf den Aktienmärkten.
«Und die Leute, die hinter der ganzen Sache stehen, wissen das.» (Min: 03:06)
Diese schwierige Finanzlage könnte zu Krieg führen, denn man braucht einen anderen Schuldigen. Die Europäische Zentralbank (EZB) steht noch schlechter da als die Federal Reserve (Fed), denn die USA haben mehr Möglichkeiten, viele internationale Geschäfte laufen über den Dollar. In Europa gibt es zudem ein anderes Sozialversicherungssystem, dieses hat zu wenig Mittel.
Im Oktober 2019 gab es eine Krise im Bankensystem, die unbemerkt blieb. Die Fed gab über Nacht Kredite an die Banken. Das dürfte eine Zentralbank normalerweise nicht machen. Und dann kam wenige Monate später plötzlich Covid. Es folgte ein Zusammenbruch der Börse im März und dann konnte man sagen, dass Covid Notfallgesetze erfordere. Das Geldvolumen wurde von der Fed erheblich erhöht und dann kaufte sie als letzter Kreditgeber Unternehmensanleihen auf, das war neu.
Was Edward Dowd noch stutzig machte, waren die Bilder von Kranken und Toten aus China. Es konnte normalerweise nicht im Interesse Chinas sein, negative Schlagzeilen über Massensterben zu machen. Das wirkte inszeniert. Bill Gates investierte 2019 in Impfstoffe. Er hörte, was Fauci und Gates, die WHO und das WEF sagten und hatte auch von den Impfpässen erfahren. Ihm kam es so vor, als ob Covid als Deckmantel dafür benutzt wurde, die Menschen von der Schuldenproblematik abzulenken.
Man braucht ein Virus und Kontrollsysteme, Zurücksetzungen der Währungen und ein System der sozialen Kreditpunkte. Die Menschen dürfen nicht realisieren, dass die Pensionskassen leer sind. Es fehlte nur noch der Impfstoff. Seine Frage: Bisher wurde der Verbraucher als Geldquelle genutzt. Aber vielleicht ist es jetzt für das System billiger, ein Individuum zu töten, als die Schuld ihm gegenüber einzulösen? So kam er darauf, dass die Impfstoffe vielleicht gesundheitsschädlich sein könnten. Und er konnte sich vorstellen, dass man Ungeimpfte verantwortlich machen würde und Zensur ein wichtiger Faktor im Spiel sein musste. Auch dass renommierte Experten diskreditiert werden.
«Jeden Tag denke ich nicht, sie haben das gemacht, sondern wahrscheinlich haben sie es gemacht. Und zwar jeden Tag ein bisschen mehr.» (Min: 03:23)
Und nicht alle wissen Bescheid, es gibt sicher auch viele, die sich wie «nützliche Idioten» benutzen lassen. Bei seiner Analyse sah er das ganze Szenario vor sich und versuchte, sich in die Rolle der Verbrecher hineinzuversetzen. Fakt ist, das Virus hat 99,9 Prozent Überlebensrate. Drakonische Massnahmen, Unterdrückung von kritischen wissenschaftlichen Stimmen und Warnungen, Koordination der Medien in beispiellosem Ausmass – all das weist darauf hin, dass hier etwas nicht stimmt. Und – so etwas funktioniert nicht ohne Geheimdienste.
Für den Finanzexperten fällt das Kartenhaus zusammen, wenn man Pfizer den Betrug nachweisen kann. Die Wahrheit lässt sich nicht länger verstecken. Edward Dowden führt als Beispiel den Brief des BKK-Chefs Andreas Schöfbeck an. Interessant ist auch, dass die Versicherungsbeiträge steigen. Noch hat nicht jeder gemerkt, dass die «Impfung» ein Problem darstellen und gegen die Geimpften verwendet werden könnte. Bei den Rückversicherungen ändert sich ebenfalls etwas.
Dass die Pfizer-Daten von der Food and Drug Administration (FDA) ursprünglich 75 Jahre zurückgehalten werden sollten, deutet auf Betrug hin und darauf, dass Pfizer bereits Probleme voraussieht. Wie bei Moderna ist auch ein Abwärtstrend bei Pfizer an der Börse zu sehen. Die Leute an der Wall-Street sind kompetent und lassen sich nicht gerne hereinlegen, deshalb wird die Wahrheit mit Gewalt herausbrechen.
Die Regierungen sind mit am Verbrechen beteiligt, deshalb wird auch gegen angebliche Fehlinformationen vorgegangen. Viviane Fischer und Reiner Füllmich sprechen die Strategiepapiere der Bundesregierung an, in denen immer wieder betont wird, dass das Vertrauen nicht verloren gehen darf. Es handelt sich um einen koordinierten Versuch, Menschen in Angst und Panik zu versetzen.
Björn Pirrwitz, ein weiterer Gast, fragt sich, wann die grossen Finanzdienstleister aufwachen, die ihr Personal streng zwangsimpfen lassen. Er geht davon aus, dass die Wall Street mit drin hängt und stellt hier eine Art kognitive Dissonanz fest.
USA: Aktuelle Studien zu Impfnebenwirkungen
(Min: 04:07) Dr. Stephanie Seneff, leitende Forschungswissenschaftlerin am Massachusetts Institute of Technology (MIT), ging in ihrem wissenschaftlichen Vortrag «SARS- CoV-2 mRNA Vaccines: Is the Risk Worth the Benefit?» auf brandaktuelle Studien zum Impfstoff ein. Sie hat sich unter anderem mit der Korrelation von Autismus und Vergiftung beschäftigt.
In den Vereinigten Staaten ist Autismus weit verbreitet. Sie geht davon aus, dass das ein Riesenproblem ist, aber anstatt etwa das Problem des Spracherwerbs bei Autismus anzugehen, wurde einfach das Alter für bestimmte sprachliche Fähigkeiten bei Kindern erhöht. Giftstoffe wie Glyphosat leisten einen grossen Beitrag zum Autismus.
Als Covid aufkam, dachte die Wissenschaftlerin sofort an die Immunschädigungen durch Glyphosat. Länder, die viel Glyphosat einsetzen, haben grössere Probleme Covid in Schach zu halten. Glyphosat wird kurz vor der Ernte gespritzt und dringt somit in die Feldfrüchte und auch in den Boden ein. Ausserdem kommt es zu einer Glyphosat-Luftverschmutzung – auch über die Biokraftstoffe – vermutet sie. Das durch Glyphosat und Impfstoffe geschädigte Immunsystem versagt bei Covid, wirft Reiner Füllmich ein.
In ihrem Vortrag ging die Forscherin auf folgende Themen ein:
- Das Spike Protein und neurovegetative Krankheiten
- Exosome, MicroRNAs und Herzkrankheiten
- Spike Protein und Krebs
- Spike Protein und Thrombose
- Spike Antikörper und Autoimmunkrankheiten
Die Impfstoffe sind schlecht untersucht worden und enthalten Gifte. Mögliche Nebenwirkungen sind: Pathogenes Priming, Multisystem-Entzündungen und Autoimmunerkrankungen, allergische Reaktionen, Antibody Enhancement (ADE), Aktivierung latenter viraler Infektionen – etwa Gürtelrose, Neurodegeneration und Prionen Krankheiten, neue Varianten von SARS-CoV-2 und eine mögliche Integration des Spike Proteins in das menschliche Genom.
Stephanie Seneff erklärte die Funktionsweise beziehungsweise den Aufbau der Impfstoffe, die eine robuste Produktion von Spikeproteinen evozieren. Indem man Impfstoffe in den Körper verabreicht, umgeht man die natürliche Hauptbarriere der Abwehr: die Nase und die Lunge. Eine «Impfung» sieht für den Körper aus, als hätte das Immunsystem versagt. Das Gewebe beginnt nach der Injektion sofort an, kontinuierlich Spike-Proteine zu produzieren, was etwas ganz Ungewöhnliches ist.
Viel von der mRNA bleibt im Arm, gelangt aber auch in das Lymphsystem und am stärksten in die Milz, bei den Frauen in hohem Mass in die Eierstöcke.
«Das Fortpflanzungsthema, das ist natürlich ein Problem.» (Min: 04:25)
Ausserdem können nach der Injektion sowohl Parkinson- als auch Alzheimer-Symptome entstehen, auch Creutzfeld-Jacob-Symptome werden vermutet. Bei Geimpften treten nach offiziellen Angaben auch sehr häufig folgende Symptome auf: Durchfall, erhöhter Herzschlag, Benommenheit, Schluckstörungen, Sprechstörungen, niedriger Blutdruck, Mobilitätseinbussen. Die Forscherin ging des Weiteren auf kardiovaskuläre Ereignisse ein.
Nach zahlreichen Belegen durch aktuelle Studienergebnisse fasste sie zusammen:
- Die aktuellen Impfstoffe sind so geschaffen, dass sie möglichst lange Spike-Proteine im Körper produzieren
- Sie führen zu einer starken Antikörper-Reaktion in der Milz und in den Lymphen
- Sie führen zu Entzündungen im Gehirn, im Herz und im Blutkreislauf
- Nach VAERS ist es evident, dass die Impfstoffe zu neuro-degenerativen und kardiovaskulären Krankheiten führen und Thrombose sowie Krebs verursachen
- Die Impfstoffe verlieren ihre Wirksamkeit mit der Zeit, vor allem gegenüber den Varianten
Reiner Füllmich fragte die Forscherin nach dem Vortrag, ob es sein kann, dass die Entwickler von dieser Negativliste des Impfstoffs nichts wissen konnten. Sie antwortete:
«Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie das nicht wissen konnten.» (04:56)
Ordnung aus dem Chaos: Wie der Ukraine-Konflikt den Globalisten nutzen soll – Brandon Smith
Quelle: Order Out Of Chaos: How The Ukraine Conflict Is Designed To Benefit Globalists –…
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Kriegspropaganda: Stop Putler
Youtube empfiehlt: „WELT Nachrichtensender“ mit „Stop Putler“-Aufmacher zum Ukraine-Krieg:
Dazu:
Russische Ukraine-Offensive: Odessa-Massaker und Nazis
Bundespräsident Gauck gedenkt Babi-Jar-Massaker an Juden gemeinsam mit ukrainischem Naziführer
Kultursenator finanziert Nazi-Theaterstück
Gettr-Chef Miller: „Trump hätte Ukraine-Krieg verhindert“
Der Chef des Nachrichtendienstes Gettr, Jason Miller, hat die Biden-Regierung im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg kritisiert. „Donald Trump hätte diesen Krieg verhindert“, erklärte Miller, der zuvor Berater von Ex-US-Präsident Donald Trump war, am Freitag bei einem Besuch in Berlin. Der ehemalige US-Präsident habe seine „Fähigkeit, selbst seit Jahrzehnten festgefahrene Konflikte erfolgreich zu managen – Beispiel Nordkorea […]
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Grenzschutz der ÖVP: Neue Asylheime in OÖ
Der Ansturm von afrikanischen Migranten hält an. In Oberösterreich werden bereits neue Asylunterkünfte gesucht, ob die Bevölkerung dies wünscht oder nicht. Was Anfang Februar noch ein Gerücht war, wird nun offenbar zur Gewissheit. Bereits Ende März könnten die ersten sogenannten Flüchtlinge ins ehemalige Landhotel Eckard in St. Ulrich bei Steyr einziehen.
Der Eigentümer hat nun das Hotel – wie verlautbart wird – an einen Betreiber von Flüchtlingsunterkünften verkauft. Und der Bedarf ist gegeben. Trotz Corona waren allein im vergangenen Jahr in Österreich so viele Asylanträge wie seit der “Flüchtlingskrise” 2015/16 nicht mehr, gestellt worden – zwar liegt die endgültige Statistik noch nicht vor, aber des dürften über 40.000 gewesen sein. Zum Vergleich, die niederösterreichische Landeshauptstadt St. Pölten hat rund 55.000 Einwohner. In St. Ulrich streitet man derzeit ob 150 oder 80 Migranten in die 3.000-Einwohner-Gemeinde ziehen sollen.
Versagen der ÖVP
Aber auch nach Sandl im Bezirk Freistadt sollen rund 10 Migranten geschickt werden. War es doch der einzige Ort, der sich nach dem Aufruf von ÖVP-Integrationslandesrat Hattmannsdorfer, welche der 438 Gemeinden “Flüchtlinge” aufnehmen möchte, gemeldet hat, sonst wollte keiner. Wieso sollten auch die Gemeinden das Versagen der ÖVP – trotz vollmundiger Ankündigungen – die Grenzen zu schützen, ausbaden. Zumal Österreich von sicheren Drittländern “umzingelt” ist und die Asylzahlen daher ohnehin Systemversagen offenbaren.
Ukraine-Ticket: “Dunkel-Ukrainer” versuchen Krieg für EU-Asyl auszunützen
Jetzt versuchen Afrikaner den Ukraine-Krieg für sich zu nützen. Auf Twitter klagt “Damilare” darüber, dass Afrikaner aufgrund ihrer Hautfarbe an der Weiterreise nach Polen gehindert wurden. Sie behaupten, zuvor in der Ukraine gelebt zu haben und nun vor dem Krieg flüchten zu wollen. Doch viele glauben das nicht. Denn bisher war nichts von den Afrikanern in der Ukraine bekannt, sie galt den Zuwanderern und Flüchtlingen aufgrund ihrer wirtschaftlichen Lage nie als attraktives Einwanderungsland.
The official visuals of Ukrainians blocking Africans from getting on trains. #AfricansinUkraine pic.twitter.com/hJYpM3LY0A
— Damilare / ViF (@Damilare_arah) February 26, 2022
Brisante Krankenkassen-Daten: Impf-Nebenwirkungen zehnmal höher als offiziell angegeben
Der Vorstand der Krankenkasse BKK ProVita warnt vor einer alarmierenden Untererfassung der Verdachtsfälle von COVID-Impf-Nebenwirkungen. Deren Zahl ist laut Abrechnungsdaten der Kasse mehr als zehn mal höher, als offiziell angegeben. Bis zu drei Millionen Menschen waren demnach 2021 in Deutschland wegen Impf-Nebenwirkungen beim Arzt. In einem am Montag an das Paul-Ehrlich-Institut, die Bundesärztekammer und weitere Institutionen gesandten Brief, spricht der Kassenvorstand von einem „heftigen Warnsignal“. Laut den Daten führte die Impfung zu mehr Krankschreibungstagen als das Coronavirus.
von Paul Schreyer
Die BKK ProVita ist eine Krankenkasse mit mehr als 100.000 Versicherten, hat aber Zugriff auf den Datenpool aller Betriebskrankenkassen mit insgesamt 11 Millionen Versicherten. Vorstand Andreas Schöfbeck teilt in einem Brief an Klaus Cichutek, den Präsidenten des Paul-Ehrlich-Institutes (PEI), mit Bezug auf die Daten aus diesem Pool nun mit:
„Uns liegen bisher die Abrechnungsdaten der Ärzte für das erste Halbjahr 2021 und circa zur Hälfte für das dritte Quartal 2021 vor. Unsere Abfrage beinhaltet die gültigen ICD-Codes für Impf-Nebenwirkungen. Diese Auswertung hat ergeben, obwohl uns noch nicht die kompletten Daten für 2021 vorliegen, dass wir anhand der vorliegenden Zahlen jetzt schon von 216.695 behandelten Fällen von Impf-Nebenwirkungen nach Corona Impfung aus dieser Stichprobe ausgehen. Wenn diese Zahlen auf das Gesamtjahr und auf die Bevölkerung in Deutschland hochgerechnet werden, sind vermutlich 2,5-3 Millionen Menschen in Deutschland wegen Impf-Nebenwirkungen nach Corona Impfung in ärztlicher Behandlung gewesen. Das sehen wir als erhebliches Alarmsignal an, das unbedingt beim weiteren Einsatz der Impfstoffe berücksichtigt werden muss.“
Zum Zahlenvergleich: Das PEI hat für das gesamte Jahr 2021 insgesamt weniger als 250.000 Verdachtsmeldungen registriert. Das entspräche somit einer Untererfassung der Impf-Nebenwirkungen um den Faktor 10 oder mehr. Die Zahlen könnten, so Schöfbeck, „relativ leicht und auch kurzfristig“ validiert werden, indem alle Krankenkassen zu einer entsprechenden Auswertung ihrer Daten aufgefordert würden. Hochgerechnet auf ganz Deutschland waren demnach „circa 4-5 % der geimpften Menschen wegen Impf-Nebenwirkungen in ärztlicher Behandlung“. Zu den Gründen der massiven Untererfassung vermutet der Krankenkassenchef, dass eine Verdachtsmeldung an das PEI häufig deshalb unterbleibe, weil eine solche Meldung von den Kassen nicht vergütet wird:
„Ärzte haben uns berichtet, dass die Meldung eines Impfschadenverdachtsfalls circa eine halbe Stunde Zeit in Anspruch nimmt. Das bedeutet, dass 3 Millionen Verdachtsfälle auf Impf-Nebenwirkungen circa 1,5 Millionen Arbeitsstunden von Ärztinnen und Ärzten erfordern. Das wäre nahezu die jährliche Arbeitsleistung von 1000 Ärztinnen und Ärzten.“
Schöfbeck sandte seinen Warnbrief am Montag sowohl an das PEI, als auch an den GKV-Spitzenverband, den BKK-Dachverband, die Bundesärztekammer, die Kassenärztliche Bundesvereinigung sowie die STIKO. Er schließt:
„Da Gefahr für das Leben von Menschen nicht ausgeschlossen werden kann, bitten wir Sie um eine Rückäußerung über die veranlassten Maßnahmen bis 22.2.2022 18:00 Uhr.“
Die Frist verstrich ohne Antwort. Bis zum Mittwoch reagierte niemand der Angeschriebenen.
Impfung führte zu mehr Arbeitsausfällen als das Virus
Laut den Abrechnungsdaten der BKK – bei denen es sich, anders als bei den InEK-Krankenhaus-Daten, überwiegend um Abrechnungen von Hausärzten handelt – entstanden von Januar bis August 2021 aufgrund von Krankschreibungen wegen Impf-Nebenwirkungen Arbeitsausfälle in Höhe von insgesamt 383.000 Tagen. Demgegenüber standen im gleichen Zeitraum lediglich 374.000 Ausfalltage durch Krankschreibungen wegen COVID-19. Die Impfung führte demnach zu mehr Arbeitsausfällen als das Virus.
Schöfbeck hatte sich mit den BKK-Daten Anfang Februar zunächst an den Hamburger Datenanalysten Tom Lausen gewandt, der im vergangenen Jahr unter anderem als Sachverständiger im Deutschen Bundestag angehört wurde und der ein Portal zur Intensivbettenauslastung betreibt. Lausen half bei der Aufbereitung der Daten und informierte mit Einverständnis Schöfbecks am Mittwoch die Redaktion der WELT, die am Mittwochabend darüber berichtete, jedoch hinter einer Bezahlschranke.
Impf-Nebenwirkungen nicht zu melden ist illegal
Die Nichtmeldung von Impf-Nebenwirkungen ist kein Kavaliersdelikt. In Paragraf 6 der Muster-Berufsordnung der Bundesärztekammer (die sich in den Berufsordnungen der einzelnen Länderkammern ebenso findet) heißt es klar, dass Ärzte „verpflichtet sind“, die „ihnen bekannt werdenden unerwünschten Wirkungen von Arzneimitteln (…) der zuständigen Behörde mitzuteilen“. Ein entsprechendes Formular dazu („Verdacht auf Impfkomplikation“) findet sich auf der Webseite der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft.
Das Nichtmelden hat dabei offenbar nicht nur wirtschaftliche Gründe, wie die von Schöfbeck angeführte fehlende Vergütung. So hat Prof. Christof Kuhbandner im Januar von mehreren Ärzten erfahren, dass viele Mediziner sich von vornherein weigern, Impfschäden auch nur zu erwägen. Ein Arzt aus einem Gesundheitsamt schrieb ihm vertraulich:
„In vielen Gesprächen mit Hausärzten, insbesondere aber auch Klinikärzten, konnte ich erleben, dass ein echter Unwille besteht, Impfschäden überhaupt zu erwägen und dann auch noch zu melden.“
Ein anderer Arzt aus einer Allgemeinmedizinpraxis versuchte Impf-Nebenwirkungen ans PEI zu melden und schildert:
„Wir erhielten erst auf renitentes Nachfragen hin die Antwort, dass Impf-Nebenwirkungen aufgrund einer eingeschränkten Personalkapazität (lediglich 4 Mitarbeiter) bearbeitet würden. Auf die Nachfrage hin, warum der Erfassung nicht mehr Augenmerk geschenkt würde, erhielten wir die Antwort, dass dies ‘nicht gewünscht’ sei.“
Das ZDF hatte bereits im Sommer letzten Jahres von einer dramatischen Überlastung der Behörde bei der Erfassung der Impf-Nebenwirkungen berichtet, damals unter dem Titel: „Das Daten-Desaster“.
Kommen Biontech & Co. ihren rechtlichen Verpflichtungen nach?
Nicht nur Ärzte müssen Impf-Nebenwirkungen melden. Das Arzneimittelgesetz legt fest, dass auch der Inhaber der Zulassung eines Medikamentes aktiv werden muss. So heißt es in Paragraf 63c („Dokumentations- und Meldepflichten des Inhabers der Zulassung bei Verdachtsfällen von Impf-Nebenwirkungen“):
„Der Inhaber der Zulassung hat Unterlagen über alle Verdachtsfälle von Impf-Nebenwirkungen sowie Angaben über abgegebene Mengen zu führen. Der Inhaber der Zulassung übermittelt alle Informationen über sämtliche Verdachtsfälle von 1. schwerwiegenden Impf-Nebenwirkungen, die im In- oder Ausland auftreten, innerhalb von 15 Tagen, 2. nicht schwerwiegenden Impf-Nebenwirkungen, die im Inland oder einem Mitgliedstaat der Europäischen Union auftreten, innerhalb von 90 Tagen nach Bekanntwerden elektronisch an die EudraVigilance-Datenbank (…) Der Inhaber der Zulassung muss gewährleisten, dass alle Verdachtsmeldungen von Impf-Nebenwirkungen bei einer zentralen Stelle im Unternehmen in der Europäischen Union verfügbar sind.“
Hier stellt sich die Frage, ob Unternehmen wie Biontech, Moderna, Astra Zeneca etc. nicht die rechtliche Verpflichtung zukommt, alles nötige zu unternehmen, um Informationen über die aufgetretenen Impf-Nebenwirkungen zu sammeln und den Behörden zentral zur Verfügung zu stellen. Dazu, so ließe sich argumentieren, gehören auch die Abrechnungsdaten der Krankenkassen mit den Krankenhäusern und den Hausärzten, die im Interesse der öffentlichen Sicherheit erfragt werden können. Warum also recherchieren die Hersteller nicht selbst und legen die Daten offen?
Reform des Meldesystems dringlich, Interessenkonflikte benennen
Vor allem kommt diese Verpflichtung dem Bundesgesundheitsministerium und dem ihm nachgeordneten Paul-Ehrlich-Institut zu, dass nach den nun vorliegenden Daten kaum länger sein lediglich passives Meldesystem rechtfertigen kann, bei dem es sich allein auf Ärzte verlässt, die, wie geschildert, oft kein Interesse an einer Meldung haben. Das Meldesystem muss kurzfristig und grundlegend geändert werden, sofern ihm zukünftig noch Vertrauen entgegengebracht werden soll. Doch nicht nur das. Der Mediziner Klaus Hartmann, von 1993 bis 2003 beim PEI für Arzneimittelsicherheit zuständig, stellte bereits vor mehreren Jahren in einem Buch eine noch grundlegendere Forderung, die nichts an Aktualität verloren hat:
„Die Verantwortlichkeit für die Erfassung von Impf-Nebenwirkungen und Komplikationen sollte von der zulassenden Behörde getrennt werden, da auch hier ein Interessenkonflikt besteht. Das Paul-Ehrlich-Institut als an der Zulassung beteiligte Behörde tut sich selbstverständlich schwer, für einen Impfstoff Sicherheitsrisiken zu benennen, der von den eigenen Experten mit zugelassen wurde. Das gilt natürlich ebenso für die europäische Arzneimittelbehörde EMA. Dringend gebraucht wird also eine unabhängige Behörde für Arzneimittelsicherheit, die nicht nur für Impfstoffe zuständig sein sollte. Aber gerade die Überwachung der Impfstoffe, die bei gesunden Menschen und auch sehr oft bei Kindern verabreicht werden, gilt es auf diese Weise zu verbessern.“
Nur „bedingte Zulassung“ der Präparate – schon seit 14 Monaten
Die WELT wies in der vergangenen Woche auf einen weiteren brisanten Aspekt hin: 14 Monate nach der ersten Impfung sind die Präparate von Biontech und Moderna noch immer ohne ordentliche Zulassung, weil, so die Recherchen der Zeitung, „essenzielle Studien fehlen (…) vor allem zu Sicherheit und Wirksamkeit“:
„Bis Juli 2021, so hatte die EMA frühzeitig klar gemacht, seien die Studien nachzureichen. Aber die Frist verstrich still und ereignislos. Stattdessen verlängerte die EMA im Oktober 2021 die ‘bedingte Zulassung’ in aller Diskretion um ein Jahr. Zunächst für Spikevax von Moderna und Anfang November für Comirnaty von Biontech. Das brachte in der wissenschaftlichen Fachwelt erste Irritationen auf, es gab Fragezeichen, auch den Verdacht der Geheimniskrämerei, inzwischen erweitert um offenes Befremden.“
Offene Fragen gibt es demnach auch bei den Eigenschaften der mRNA-Präparate, was gerade mit Blick auf das nun bekannt gewordene Ausmaß an Impf-Nebenwirkungen beunruhigend erscheint:
„Es sind essenzielle Fragen wie: Lagert sich der Wirkstoff im Gehirn ab? Gibt es Anreicherungen in der Niere? In den Lymphknoten? Im Herzen? Wird es bei trächtigen Tieren auf den Embryo übertragen?“
Fragen, „die die Hersteller bisher nicht beantwortet haben“, so eine Expertin gegenüber der WELT, „was daran liegen könnte, dass die mRNA-Vakzine als klassische Impfstoffe zugelassen wurden“, bei denen solche Fragen im Zulassungsverfahren keine Rolle spielten. „Tatsächlich“, so die WELT, sind Präparate wie das von Biontech „jedoch gentherapeutische Produkte“. Für ein Zulassungsverfahren würden daher auch andere Regeln angewandt werden müssen. Auf diesen Umstand hatte die Redaktion ebenfalls im vergangenen Dezember hingewiesen.
Schweinegrippe-Impfstoff: Die verpasste Lektion
All das ist nicht neu. Wie der SPIEGEL schon im Jahr 2018 berichtete, ereigneten sich nahezu parallele Vorgänge 2009 beim Schweinegrippe-Impfstoff Pandemrix, der damals 30 Millionen Europäern injiziert worden war. Demnach zeichnete sich schon zu Beginn der damaligen Impfkampagne ab, dass bei Pandemrix deutlich mehr Impf-Nebenwirkungen gemeldet wurden, als bei einem anderen, vergleichbaren Mittel – darunter allergischer Schock, Gesichtslähmungen, Zuckungen, Gefäßentzündungen und Gehirnentzündungen. Doch die Behörden unternahmen nichts. Wolfgang Becker-Brüser, Herausgeber des Arznei-Telegramms kommentierte 2018 gegenüber dem SPIEGEL:„Meines Erachtens wurde das Risiko von den zuständigen Behörden negiert. Man wollte impfen, man wollte den Impfstoff loswerden, den man gekauft hatte.“
Im aktuell erschienenen Buch „Abhängig beschäftigt – Wie Deutschlands führende Politiker im Interesse der wirklich Mächtigen handeln“ hat sich Thomas Röper sehr intensiv mit weiteren Themen rund um die komplexen Zusammenhänge der gesteuertern Politik im Westen und deren brisanten Verstrickungen mit einer ganzen Reihe von Organisationen beschäftigt und dabei einiges zu Tage gefördert.
Das Buch ist aktuell erschienen und aufgrund der Zensurgefahr ausschließlich hier direkt über den J.K. Fischer Verlag bestellbar (nicht auf Amazon erhältlich).

Eine Freundin für kalte Tage: Die Wärmepumpe

von Hans Hofmann-Reinecke
Als Wunderwaffe gegen CO2 ist neuerdings eine Kandidatin ins Rampenlicht getreten, die verlangt, dass man sich näher mit ihr beschäftigt: die Wärmepumpe. Dieses Wunderwerk der Ingenieurskunst pumpt nicht etwa warmes Wasser oder warme Luft von A nach B, sondern bloße Wärme; und dabei spart sie jede Menge Energie. Das sollten wir uns mal näher anschauen.
Das Versprechen dieser Maschine ist:
„Für jede Kilowattstunde Wärme ( = 860 Kilokalorien), die ich dir ins Wohnzimmer bringe, hole ich nur einen Bruchteil davon als Strom aus der Steckdose. Den Rest hole ich mir von der Luft da draußen.“
„Wie soll das gehen?“ werden Sie fragen, „wo es draußen doch viel kälter ist als hier drinnen. Im Garten liegt Schnee und ich will hier angenehme 22° haben!“ Ihre Frage ist mehr als berechtigt. Um sie zu beantworten müssen wir in die Physik einsteigen.
Der berühmte Zweite Hauptsatz
Eine Tasse mit heißem Kaffee nimmt nach ein paar Minuten die umgebende Zimmertemperatur an, denn die Wärme fließt immer spontan von Warm nach Kalt. Das ist eine Konsequenz des Zweiten Hauptsatzes, den ich hier nicht in seiner Allgemeinheit formulieren möchte. Er stellt sehr hohe Anforderungen an unsere kognitiven Fähigkeiten, und der Hinweis darauf, dass sein Schöpfer, ein gewisser Sadi Carnot, mit 36 Jahren in geistiger Umnachtung endete, soll uns als Warnung dienen.
Auf unser konkretes Beispiel angewandt fordert der Zweite Hauptsatz jedenfalls, dass der Kaffee sich nicht wieder spontan, auf Kosten der Umgebung, auf die alte Temperatur erhitzt – so etwas ist noch nie beobachtet worden.
Vielleicht protestieren Sie jetzt: Ihr Kühlschrank nimmt keineswegs spontan Zimmertemperatur an, im Gegenteil: er kühlt all die Köstlichkeiten aus dem Supermarkt auf vernünftige Kältegrade, um sie frisch zu halten. Woher kommt diese Kälte?
Dazu müssen wie eine weitere Gesetzmäßigkeit zu Rate ziehen.
Moleküle beim Stabhochsprung
Substanzen sind, je nach Umgebung, fest, flüssig oder gasförmig. Von Wasser wissen wir, dass es bei normalem Druck bis 100 °C durchaus flüssig ist, dann aber verdampft. Bei schwächerem Druck, etwa auf 8.000 m Bergeshöhe, verdampft es schon bei 75 °C. Druck und Temperatur bestimmen also, welchen Zustand eine Substanz annimmt.
Flüssig bedeutet, dass die Moleküle (z.B. im Wasser) in engstem Kontakt mit ihren Artgenossen sind und sich, je nach Temperatur, mehr oder weniger schnell bewegen. Zwischen den Molekülen besteht starke Anziehung, die sich zeigt, wenn sie im freien Fall aus den Wolken kleine Kugeln bilden – die Regentropfen.
Erhöht man die Temperatur, dann befreien sich die Moleküle aus ihrem Kollektiv. Sie benutzen ihre Bewegungsenergie, um die gegenseitige Anziehungskraft zu überwinden. Haben sie sich dann aus der Flüssigkeit befreit, ist ihr Schwung verloren. Das entstandene Gases ist jetzt deutlich kälter.
Diesen Effekt kann man beim Stabhochsprung beobachten. Da rast einer so schnell er kann auf die Sprunggrube zu und rammt diese Stange in den Boden, um sich in die Höhe zu katapultieren. Über der Latte angekommen, vielleicht in fünf Meter Höhe, verharrt er dann für eine Millisekunde fast bewegungslos in der Luft. Seine kinetische Energie ist jetzt null, er hat sie in potentielle Energie verwandelt.
Ein Lob der Schlange
Zurück zu unserem Kühlschrank. In dem befinden sich ja nicht nur Bierflaschen und Pizzas, sondern auch irgendwelche geheimnisvollen technischen Aggregate. Die treiben nun die Moleküle zum Stabhochsprung an!
Da wird eine geeignete Flüssigkeit durch einen Kompressor in eine schlangenförmige Rohrleitung gepresst, die außen, am Rücken des Kühlschranks befestigt ist. Oben kriecht die Schlange dann ins Innere und endet hier in einer Düse, welche die Flüssigkeit an eine zweite Rohrleitung weiter gibt. Das anderen Ende dieser zweiten Leitung ist ebenfalls mit dem Kompressor verbunden, allerdings auf der Seite, wo er ansaugt.
Kompressor und besagte Düse sind so dimensioniert, dass sich in der ersten Schlange ein Druck von 8 Bar aufbaut, während nach der Düse in der zweiten Schlange nur noch 1 Bar herrschen.
Die Kühlflüssigkeit, TFE genannt, ist nun so beschaffen, dass sie bei 8 Bar und Zimmertemperatur, d.h. in der äußeren Schlange, flüssig ist. Bei 1 Bar aber ist sie gasförmig.
Wenn das TFE nun durch die Düse in das interne Rohr gespritzt wird, dann verwandelt es sich in ein Gas. Die Energie für die Loslösung von der Flüssigkeit, quasi der Anlauf jeden Moleküls für seinen Sprung in die Freiheit, kommt von der Wärme. Nach ihrem Sprung haben die Moleküle ihre thermische Bewegung eingebüßt und das entstehende Gas ist saukalt. Diese Kälte wird an die Wandungen der Rohrleitung weitergegeben, und von dort an die Bierflaschen und die Pizza.
Am Ende seiner Reise durch den Kühlschrank wird das Gas vom Kompressor wieder in Flüssigkeit verwandelt. Dabei wird die in die Gasbildung investierte Energie wieder frei – so wie der Stabhochspringer beim Aufprall am Boden auch wieder kinetische Energie hat. Die entstandene heiße Flüssigkeit wird dann durch die externe Leitung an der Rückseite des Kühlschranks wieder auf Zimmertemperatur abgekühlt.
Kühlschrank verkehrt
Der Kühlschrank pumpt quasi Wärmeenergie aus seinem Inneren nach außen; er ist eine Wärmepumpe. Würden wir ihn im Winter, mit geöffneter Türe in den Hauseingang stellen, so dass seine Rückseite mit der Schlangenleitung in die Wohnung ragt, dann könnten wir damit heizen. Wir würden der Außenluft Wärme entziehen und sie nach innen pumpen. Das würde natürlich nur dann Sinn machen, wenn es draußen kälter wäre als drinnen – sonst würden wir einfach die Fenster öffnen.
Womit wir bei der Wärmepumpe angekommen sind, der vermeintlichen Geheimwaffe gegen Global Warming. Beim Pumpen von Wärmeenergie zur Heizung von Heim und Badewasser geht es allerdings um andere Dimensionen als beim Kühlschrank. Unsere Wohnungen haben ein größeres Volumen; die Wärmeverluste die Wände und Fenster sind beträchtlich. Der jährliche Wärmebedarf liegt bei 10 – 20.000 kWh.
Das ist so, egal ob wir mit Kohle, Gas, Öl oder eben mit der Wärmepumpe heizen. Bei den fossilen Brennstoffen müssen wir allerdings die volle Wärmemenge durch ihr Verheizen erzeugen. Die Wärmepumpe verspricht uns jedoch, dass wir einen Teil der Wärme von der Umwelt geschenkt bekommen. Ja, auch wenn es draußen kalt ist, kann man der Luft oder gar dem Grundwasser immer noch einiges an Wärme rauben.
Die entscheidende Frage ist nun: wie viel Energie können wir oder und Wasser rauben, und was müssen wir selbst in den Raub investieren? Eines ist sicher: wir brauchen jetzt eine Maschinerie, die um ein paar Nummern größer ist, als der kleine Kerl, der im Kühlschrank so harmlos vor sich hin brummt. Was würde die wohl an Strom schlucken?
Unglaublich
Anders ausgedrückt: Das Wievielfache dessen, das wir in die Maschine stecken, bekommen wir als Wärme zurück? Da gibt uns die Physik eine Formel für die maximale theoretische Ausbeute:
η = TH / (TH – TN)
TH und TN sind die beiden Temperaturen, zwischen denen die Wärme gepumpt wird, und η ist der Faktor des Vielfachen. Nehmen wir einen typischen Wintertag mit
draußen TN = -5°C = 268 Kelvin und
in der Wohnung TH = 20 °C = 293 K,
dann bekommen wir η = 293 / (293 – 268) ≈ 12
Das ist der Wahnsinn! Wir bekommen für hundert elektrische Watt, die wir in die Wärmepumpe stecken, 1.200 Watt an Wärme zurück. Worauf warten wir noch?
Wie in so vielen Situationen ist die maximale theoretische Ausbeute weit höher als die praktisch erzielbare. Erfahrungswerte für η liegen im Bereich von 3 bis 4. Das liegt daran, dass Motor und Kompressor einen Wirkungsgrad von weniger als 100% haben, und insbesondere auch daran, dass es nicht so einfach ist, der Außenluft ihre Wärme zu entziehen.
Stellen Sie sich die meist eisbedeckte Kühlschlange im Inneren Ihres Kühlschranks vor, aber hundertmal so groß. Die hängen Sie jetzt draußen an die Hauswand, damit sie sich aus der – 5°C kalten Luft die Wärme holt, die Sie ins Haus pumpen wollen. Die Schlange ist natürlich noch kälter als die Luft – sonst würde sie ihr ja keine Wärme entziehen – und sieht bald so aus, wie eine Tanne an weißen Weihnachten. Dadurch wird der Wärmeaustausch mit der Luft schlecht, die Schlange kühlt sich weiter ab, und das tatsächliche Temperaturgefälle, das überwunden werden muss, beträgt jetzt vielleicht 45°C, nämlich von -25°C an der Schlange auf 20°C in der Wohnung. Der theoretische Wirkungsgrad sinkt dann auf
η = 293 / 45 = 6,5
Um die Riesenkühlschlange eisfrei und auf Lufttemperatur zu halten müssen wir ein Gebläse installieren – und was für eines. Das braucht viel Strom und macht viel Krach. Sie kennen dieses Geräusch von Ihren sommerlichen USA Reisen, wo solche Aggregate auf Dächern und in Hinterhöfen Tag und Nacht ihre Arbeit tun – allerdings zum Kühlen, und nicht zum Heizen.
Das grüne Image
Auch wenn sie letztlich vielleicht nur einen Wirkungsgrad von 3 hat – ist die Wärmepumpe dennoch eine ernst zu nehmende Waffe gegen CO2? Gegenfrage: woher soll der Strom für ihren Betrieb kommen?
Falls der aus Kohle- oder Gaskraftwerken käme, die nur 40% der verbrauchten Primärenergie in Strom verwandeln, dann wäre das eine schlechte Bilanz. Es wäre dann ökonomischer und ökologischer, das Gas oder das Öl oder die Kohle direkt in die hauseigene Zentralheizung zu füttern, oder aber, die im Kraftwerk anfallende Hitze durch Fernwärme zu nutzen, so wie im guten alten Heizkraftwerk.
Käme der Strom aber aus Windenergie, dann würde die Wärmepumpe kaum CO2 produzieren. Der Wind müsste natürlich im richtigen Moment blasen. Allerdings hält die Temperatur von Wohnung und Wasser ja längere vor, sodass die momentane Verfügbarkeit nicht so wichtig ist, wie beim Betrieb eines Fahrstuhls im Wolkenkratzer oder der Beleuchtung einer Shopping Mall. Und käme der Strom aus Kernkraftwerken, dann wären wir ohnehin alle Sorgen in Sachen CO2 los
So steht die Wärmepumpe unter dem Verdacht, ihr forcierter Einsatz sei nicht Resultat einer kritischen ökonomisch / ökologisch / technologischen Analyse, sondern dass ihr alternatives Image genügt, um sie zu mit großzügigen Subventionen in den Markt zu drücken, ähnlich wie die E-Autos. Hersteller und Installateure ziehen natürlich auch hier gerne gemeinsam mit der Politik Strang.
Dieser Artikel erschien zuerst im Blog des Autors Think-Again. Sein Bestseller „Grün und Dumm“ ist bei Amazon erhältlich.
Remember Odessa – wir vergessen nicht, wir vergeben nicht!
Im Winter 2014 erschüttern Massenproteste die ukrainische Hauptstadt. Ende Februar eskaliert die Gewalt. Die erbitterten Straßenschlachten zwischen Demonstranten und Polizeikräften kosten über 100 Menschenleben auf beiden Seiten. Präsident Janukowitsch wird gestürzt. Radikale ukrainische Nationalisten übernehmen in Kiew die Macht.
Der Umsturz löst im Osten und Süden der Ukraine große Gegenproteste aus. Die russische Minderheit erkennt die ukrainisch-nationalistische Regierung nicht an. Odessa wird zum wichtigen Zentrum des zivilen Widerstandes. Zehntausende Menschen protestieren Woche für Woche gegen das illegitime Regime in Kiew.
Im Frühjahr bahnt sich eine Entscheidung an. Am 02. Mai 2014 stürmen mehrere Hundertschaften radikaler Nationalisten das Protestlager. Die Regierungsgegner flüchten in das dahinter liegende Gewerkschaftshaus. Dort werden Dutzende von ihnen Opfer von Flammen, Giftgas und brutalen Schlägertrupps. Sie sterben einen qualvollen Tod.
Seitdem erinnern jedes Jahr, immer am 02. Mai, tausende Menschen auf dem Kulikowfeld vor dem Gewerkschaftshaus an die unvergessenen Opfer von Odessa. Zur gleichen Zeit marschieren ukrainische Nationalisten durch die Straßen der Stadt und feiern ihren „Tag des Sieges“. Die Mörder von Odessa sind bis heute auf freiem Fuß.
Der Film „Remember Odessa“ blickt in die tief verwundete Seele der zerrissenen Stadt. Die Kamera beobachtet genau den Moment, in dem sich nationalistische Mörder und trauernde Hinterbliebene ihrer brutal ermordeten Opfer auf engstem Raum begegnen. Von Angesicht zu Angesicht. Am Tag der Tragödie. Am 02. Mai 2014. Und vier Jahre später. Am 02. Mai 2018. Im Zentrum von Odessa und auf dem Kulikowfeld vor dem Gewerkschaftshaus. Am Ort des bis heute ungesühnten, furchtbaren Verbrechens.
BOOM, Trudeaus Umkehrmotiv taucht auf – Kanadischer Bankenverband wurde vom WEF als federführend bei der Erstellung digitaler IDs anerkannt
Sonnenlicht ist das beste Desinfektionsmittel. Ein Werbevideo der Canadian Bankers Association (CBA) hilft dabei, alle Punkte zu verbinden, warum die kanadische Regierung in den letzten 24 Stunden eine so schnelle Kehrtwende bei der Beschlagnahmung von Bankvermögen gemacht hat. Und ja, wie wir vermutet haben, war es mit ziemlicher Sicherheit ein Kontakt des Weltwirtschaftsforums mit der kanadischen Finanzministerin Chrystia Freeland, der den Positionswechsel ausgelöst hat.
Als der kanadische Premierminister Justin Trudeau und die Finanzministerin Chrystia Freeland ankündigten, dass sie die Erklärung zum Notstandsgesetz nutzen würden, um die finanziellen Unterstützungssysteme, Banken und Konten der Menschen ins Visier zu nehmen, die gegen die COVID-Mandate protestierten, untergruben sie nicht nur die Integrität des kanadischen Bankensystems – sie machten auch unbeabsichtigt den Plänen des Weltwirtschaftsforums und der gemeinsamen Nutzung der Canadian Bankers Association zur Schaffung einer digitalen Identität einen Strich durch die Rechnung.
Vor dem Hintergrund der Maßnahmen der kanadischen Regierung sehen Sie sich dieses Video an:
Wenn die kanadische Regierung den Bürgern willkürlich den Zugang zu ihren Bankinstituten ohne ordnungsgemäßes Verfahren verweigern kann, was sagt das dann über das System aus, das die Canadian Banking Association (CBA) als Teil ihres Digital ID-Netzwerks einrichten wollte?
Wäre die digitale Identität der CBA in Kraft, würden dieselben Personen, die von Trudeaus Anwendung des Notstandsgesetzes betroffen sind, durch dieselben Regierungsmaßnahmen ihre gesamte Identität blockieren lassen. Die Verwirklichung des Problems, die sich in einer starken Untergrabung des Vertrauens in das Bankensystem widerspiegelt, ist ein dramatisches Problem für diejenigen, die an der Schaffung und Förderung der digitalen Identität arbeiten.
Es ist kein Zufall, dass das von Trudeau/Freeland eingesetzte Finanzsystem, das kanadische Bankensystem, dasselbe System ist, das zur Schaffung der digitalen Identität verwendet wird. Indem die Regierung Bankkonten ins Visier nimmt, hat Finanzministerin Freeland gerade einen Bezugspunkt für diejenigen geschaffen, die gegen die Schaffung einer umfassenden digitalen Identität argumentieren würden.

Das Motiv des Weltwirtschaftsforums und der kanadischen Bankenvereinigung, sich sofort an Trudeau und Freeland zu wenden und sie aufzufordern, von ihrem Plan Abstand zu nehmen, liegt auf der Hand. Das ist mit ziemlicher Sicherheit der Grund, warum Freeland gestern so verwarnt, schockiert und unfähig war, sich zu fassen, und warum die kanadische Regierung gleichzeitig das Parlament darüber informierte, dass sie die Bankkonten einfrieren würde.
Justin Trudeau und Chrystia Freeland brachen im Wesentlichen den Finanzkodex der Omerta, indem sie aufzeigten, wie einfach es für die Regierung ist, Ihre Bankkonten, Kreditkarten, Rentenkonten, Versicherungen, Hypotheken und Kredite zu beschlagnahmen und Ihnen den Zugang zu Geld zu verwehren (ohne ein ordentliches Verfahren).
Die unbeabsichtigte Folge war ein unmittelbarer und klarer Bezugspunkt, wenn die Regierung dieselbe Maßnahme mit einer digitalen ID ergreifen würde.
Das dadurch untergrabene Vertrauen in das Bankensystem kann jedoch nicht so schnell wiederhergestellt werden. Die Zahnpasta lässt sich nicht wieder in die Tube drücken. Das Pferd hat den Stall verlassen.
Die kanadische Regierung muss nun unverzüglich Schadensbegrenzung betreiben. Das erklärt, warum Justin Trudeau die Ausrufung des Notstandsgesetzes fallen ließ.
Jetzt ergibt alles einen Sinn. Alles.
Die Regierungschefs, die ihre Anweisungen von den multinationalen Konzernen erhalten, die das Weltwirtschaftsforum leiten – und das sind fast alle -, sind so fest entschlossen, COVID-19 als Brechstange für die „Build Back Better“-Agenda zu benutzen, dass sie einfach nicht loslassen können.
Ohne COVID-19 können sie den Impfzwang nicht aufrechterhalten. Ohne den Impfvorstoß können sie das Impfpassverfahren nicht aufrechterhalten. Ohne das Impfpass-Registrierungsverfahren zur Verfolgung und Überwachung des menschlichen Verhaltens können die Regierungsbehörden die Aufgabe eines umfassenden digitalen Identitäts- und sozialen Kreditverfolgungssystems nicht erfüllen. In der Tat hängt alles, was sie anstreben, davon ab, dass die Prämisse von COVID-19 aufrechterhalten wird.
Es ist kein Zufall, dass das Weltwirtschaftsforum im Epizentrum dieser Entwicklung steht.
Wie wir bereits erwähnt haben, beraten die Architekten des „Build Back Better Society“ (WEF) verschiedene Regierungen bei der Schaffung effizienter Registrierungs- und Compliance-Systeme, d. h. von Systemen, die es den Bürgern ermöglichen, ihren Impfstatus nachzuweisen und die Vorschriften einzuhalten. Während diese Diskussionen stattfinden, ist es ratsam, innezuhalten und sehr sorgfältig und klug nachzudenken.
Wir alle wissen, dass die US-Bundesregierung, während wir dies lesen, unter dem Deckmantel der Verbesserung unserer Sicherheit Gespräche mit der medizinischen Gemeinschaft, multinationalen Unternehmen und Arbeitgebern von Bürgern führt, um ein effizienteres Verfahren für die Registrierung Ihrer Impffreiheit zu schaffen.
Wir kennen ihre Gespräche unter dem Begriff COVID-Pass. Das derzeitige Ziel ist es, ein System zu schaffen, mit dem wir unseren autorisierten Arbeitsstatus nachweisen können, der, wie Sie wissen, auf der Einhaltung einer vorgeschriebenen Impfung beruht.
Beta-Tests werden in verschiedenen Nationen durchgeführt, jede mit anderen Perspektiven und verfassungsmäßigen Einschränkungen, die auf lästigen archaischen Regeln und Gesetzen beruhen, die die Freiheit regeln.
Was die westliche oder – in Ermangelung eines besseren Wortes – „demokratische“ Sichtweise betrifft, so sind Australien, Neuseeland, Frankreich und Europa mit ihrem technologischen System der Impfkontrollstellen und dem registrierten staatlichen/nationalen Impfstatus, der an Ihre Registrierungskennung gebunden ist, führend.
New York City hat sich dem Prozess der Impfkontrollen angeschlossen, da die Stadt nun die Impfung für den Zutritt zu allen privaten Unternehmen vorschreibt. Los Angeles folgte bald darauf.
Die australischen elektronischen Kontrollpunkte sind im Wesentlichen Gateways, an denen QR-Codes von den Handys der geimpften Bürger gescannt werden. Ja, Kameraden, dafür gibt es eine App.
Gegenwärtig werden die Scans des Impfstatus von glücklichen Angestellten registriert, die am Eingang des Geschäfts oder des Veranstaltungsortes begrüßt werden. Der Verkäufer im Walmart hat sogar ein neues Gerät, mit dem er Ihr Telefon scannen kann, bevor er Ihnen den Einkaufswagen überlässt.
In Restaurants verfügt der Gastgeber oder die Gastgeberin über einen ähnlichen Scanner, um Sie einzuchecken, bevor Sie einen Sitzplatz oder eine Reservierungsbestätigung erhalten.
Es ist einfach und macht Spaß. Sie rufen Ihren QR-Code auf Ihrem Mobiltelefon (auch bekannt als tragbarer Transponder und Registrierungsgerät) mit Hilfe der Registrierungs-App auf, und Ihr Telefon wird gescannt, wobei ein grünes Häkchen erscheint, das Ihren korrekten Impfstatus und Ihre Einreiseberechtigung bestätigt.
Die australische Regierung arbeitet sowohl auf Bundes- als auch auf Landesebene eng mit Big-Tech-Unternehmen zusammen (die sich um den nationalen Auftrag reißen), um das beste universelle Verfahren zu ermitteln, das landesweit eingesetzt werden kann.
Wie von allen sechs Premierministern in den Bundesstaaten Down Under festgestellt wurde, werden Hardware- (Scanner) und Softwaresysteme (Registrierung) getestet, um die umfassendsten/praktischsten tragbaren Einheiten zu finden, auf die man sich einigen kann. In den USA warten Städte wie Los Angeles und New York auf das Ergebnis des Betatests, bevor sie ihre eigene Version des gleichen Verfahrens einführen.
In Europa werden ebenfalls Impfkontrollstellen und Registrierungsverfahren getestet, die als EU-„Green Pass“ bekannt sind.
Der „Grüne Pass“ ist ein ähnliches technologisches System, das geimpften und registrierten Bürgern Zugang zu allen Einrichtungen und Orten verschafft, die während der Eindämmung des COVID-19-Virus gesperrt waren. Was vor 24 Monaten noch als „riesige rechte Verschwörungstheorie“ bezeichnet worden wäre, ist nun ein COVID-Pass-Verfahren, das bereits im Gange ist.
Wie bei allen Dingen in unserem rasanten technologischen Zeitalter muss man nicht die Augen zusammenkneifen, um den Horizont zu sehen und zu akzeptieren, dass dieser Prozess irgendwann automatisiert sein wird und es ein Gerät oder ein Scanning-Gateway geben wird, das einem automatisch Zugang gewährt, ohne dass eine Person dastehen und jeden Handy-QR-Code einzeln scannen muss.
Der automatisierte Prozess macht einfach Sinn. Sie wissen, dass Ihr Handy bereits ein elektronisches Signal sendet, das dem Fahrer von Uber oder Lyft auf Knopfdruck den Zugang zu Ihrem Standort ermöglicht – eine weitere praktische App auf Ihrem Handy. Warum also sollten die Gateways nicht dieselbe erkennbare Übertragung als Registrierung Ihrer impfstoffkonformen Ankunft im Café akzeptieren?
Die automatisierte Version ist viel einfacher und viel cooler, als in die Tasche oder Handtasche zu greifen und den lästigen QR-Code auf dem Bildschirm aufzurufen. Lächeln Sie alle, die Partnerschaft zwischen Big Tech und Big Government ist immer da, um Ihren Transit rationeller und nahtloser zu gestalten. Sie werden den elektronischen Empfänger, der am Eingang angebracht ist, nicht einmal bemerken. In ein paar Wochen werden Sie sich genauso wenig daran erinnern, warum Sie über Alex Jones gelacht haben, wie Sie sich daran erinnern, warum Sie am Flughafen Ihre Schuhe ausziehen.
Bei der Entwicklung dieses Prozesses sollte man jedoch bedenken, dass man im Stillen von einer individuellen Person zu einem Produkt gemacht wird. In der Beta-Phase beginnen einige, sich Sorgen zu machen:
[…] „Sie müssen ein Objekt mit Attributen werden, das in einer Datenbank sitzt. Anstatt anonym herumzulaufen und ohne Wissen der Regierung alle möglichen Transaktionen zu tätigen, werden die Australier durch ‚Tore‘ geschleust. …
Alle produktbasierten Systeme haben diese Gates, um den Warenfluss zu kontrollieren und Fehler auszuschließen. So sehen auch Computer die Dinge. Je mehr Gates, desto mehr Klarheit.
Sie halten die Regierung auf dem Laufenden, so wie ein Paket auf dem Weg zu einem Kunden von der Australia Post angepiept wird. Wird ein Fehler gefunden, wird automatisch eine Warnung ausgegeben, und die Weiterbeförderung wird gestoppt. In New South Wales wird dies durch ein großes rotes „X“ auf der myGov-Impfpass-App angezeigt (wenn Sie es geschafft haben, Ihr Medicare-Konto zu verknüpfen, ohne das Telefon zu zertrümmern).
Gate-Kontrollsysteme wurden aus dem Einzelhandel übernommen und in menschenbasierte Crowd-Lösungen umgewandelt, um Millionen von Menschen mit der gleichen rücksichtslosen Effizienz zu kontrollieren wie Barcodes bei der Bestandsüberwachung. In diesem seelenlosen digitalen Zeitalter gibt es weder Nuancen noch Menschlichkeit. Barcodes sind binär. Gut – schlecht. Bürger oder Dissident.
Selbst wenn Sie alle von der Regierung geforderten Attribute besitzen, um die Tore zu passieren – zwei Impfungen, sechs Auffrischungsimpfungen und ein lebenslanges Abonnement bei Microsoft – kann etwas schief gehen. Wenn Ihre Daten den Scan nicht bestehen, rutschen Sie ins digitale Fegefeuer und werden zu einer Fehlermeldung.
Problematisch könnte es werden, wenn Ihr Status nicht korrekt registriert wird oder wenn das System eine Form der Nichteinhaltung der alternativen Lebensweise feststellt, die Ihnen den Zugang verwehrt. Aber dafür sind ja Betatests da, um all diese technischen Bugs auszumerzen und so. Keine Sorge…. mach weiter….
Andererseits… „Die Privilegierten, die einkaufen dürfen, sollten die Covid-Schilder beachten, die unter dem Deckmantel der „Gesundheit“ zu bargeldlosen Transaktionen auffordern. Die Botschaften, dass Karten ’sicherer‘ sind, werden zunehmen, bis das Finanzministerium versucht, das Bargeld ganz abzuschaffen, was mit ziemlicher Sicherheit die Zustimmung der Öffentlichkeit findet.“
Moment, jetzt blinzeln wir auf dieses vertraute Bild am Horizont, denn wir wissen, dass diejenigen, die die Dinge kontrollieren, schon seit geraumer Zeit von einer bargeldlosen Gesellschaft sprechen.
Wir wissen auch, dass Daten an sich schon eine wichtige Ware sind. Was glauben Sie, warum jedes System, dem Sie in der heutigen Zeit begegnen, Ihre Telefonnummer verlangt, selbst wenn Sie sich für nichts registrieren. Sie, d. h. Sie, wir, werden alle in dieses moderne Registrierungssystem eingebunden, das unseren Status definiert. Wir wissen auch, dass die Systembetreiber unseren registrierten Status inmitten verschiedener Einzelhandels- und Technologiesysteme kaufen und verkaufen.
Ja, dieser undurchsichtige Schatten wird jetzt ein wenig klarer.
Vielleicht versuchen Sie, Hundefutter zu kaufen, und Ihnen wird der Zutritt zu Pet Smart verweigert, weil Sie die Zulassung Ihres Autos nicht erneuert haben. Oder vielleicht wird Ihnen der Zutritt verwehrt, weil Sie vergessen haben, das Öl Ihres Leasingfahrzeugs zu wechseln, und Toyota hat eine seltsame Vereinbarung mit einem Einzelhandelskonsortium. Sie gehen zum Ölwechsel, der in der App für die Einhaltung der Bürgerrechte angezeigt wird – er ist nur zwei Straßen weiter -, die Meldung wird nach dem Ölwechsel gelöscht, und Sie sind wieder eintrittsberechtigt.
Sie haben Ihre Auffrischungsimpfung verpasst? Es tut uns leid, Bürger, Ihr Bankkonto ist eingefroren, bis Ihre Compliance wiederhergestellt ist… bitte begeben Sie sich zur nächsten Impfstelle, die Ihnen bequem auf Ihrem Handy-Display angezeigt wird, um Zugang zu allen weiteren Gates (Kontrollpunkten) zu erhalten. …. tippen Sie auf , um fortzufahren!
Für den falschen Kandidaten gestimmt? An einer Trucker-Demonstration teilnehmen oder dafür spenden?
Ja, es schien offensichtlich zu sein, wohin das führt, und der kanadische Premierminister Justin Trudeau hat gerade die Massen aufgeweckt:
Der ganz normale Wahnsinn? – Ein Kommentar von Edith Brötzner
Da steht sie also vor uns, die große Freiheit. Zum Greifen nahe. Wollen wir glauben. Aber dem ist nicht so. Wann war eigentlich der Punkt, an dem wir falsch abgebogen sind und unsere Freiheit – unser Geburtsrecht – abgegeben und gegen die totale Überwachung und Bevormundung getauscht haben? Erinnern wir uns noch an diesen Punkt?
Woran ich mich noch genau erinnere, ist die Datenschutz-Grundverordnung. Großartiges Konzept. Unfassbar viel Aufwand für uns Unternehmer. Unfassbar scharfe Regeln, wie mit persönlichen Daten umgegangen werden muss und darf. Vor allem persönliche und medizinische Daten sind mehr als gefinkelt und umsichtig zu behandeln. Und jetzt? Legen wir jedem Kellner, jeder Verkäuferin und jedem Friseur bereitwillig unsere Impfpässe und persönlichen Gesundheitsdaten unreflektiert auf den Ladentisch. Sind wir wahnsinnig geworden? Wenn mich jemand nach meinem Impfpass fragt, folgt meistens die Gegenfrage nach dem letzten Vaginalabstrich oder dem letzten HIV-Test. Geht mich nichts an? Eben. Mein Gegenüber nämlich auch nicht. Auch wenn wir das irgendwie inzwischen zu vergessen haben scheinen.
Der Wahnsinn hat sich als „normal“ eingeschlichen
Diese Woche gibt es keinen Videokommentar von mir. Weil ich es einfach nicht ins Studio zur Aufzeichnung geschafft habe. Zum einen habe ich mir unter der Woche eine Auszeit für mich genommen und meine mentalen Energiereserven mit ausgiebigen Wanderungen aufgefüllt. Zum anderen war ich das ganze Wochenende in Wien zum Netzwerken und auf den Kundgebungen. Wien ist ein hartes Pflaster, wenn man es unter dem Aspekt der Freiheit betrachtet. An sämtlichen Auslagen klebt „Eintritt nur mit 2G-Nachweis und gegen Vorlage des Lichtbildausweises“. Unfassbar, wie normal dieser Wahn inzwischen geworden zu sein scheint. Man schafft es zwar auch in Wien, irgendwie daran vorbeizusegeln, wenn man die richtigen Menschen kennt. Aber entspannt frühstücken nach dem Aufstehen spielt es hier ohne Prostitution der persönlichen Gesundheitsdaten nicht. Für mich also eher ein Würstelstand-Marathon. Und wer glaubt, dass ab dem “Fake-Freedom-Day“ alles wieder normal ist, der irrt sich.
Warum treffen wir unsere Entscheidungen nicht mehr selber?
Wie kommen wir überhaupt auf die Idee, dass wir „fragen müssen“, wie wir unser Leben gestalten dürfen? Wen wir als Kunden bedienen dürfen und wen wir wegschicken sollen? Wie kommen wir überhaupt auf die Idee, darauf warten zu müssen, ob uns oder unseren Kindern irgendjemand „erlaubt“, die Maske abzunehmen, mit der man uns die Luft raubt oder uns sagen zu lassen, welches Zeug wir uns in den Körper jagen lassen sollen? Ticken wir noch ganz richtig? Wir haben es doch „vor Corona“ auch ganz gut geschafft, unsere Entscheidungen selber zu treffen. Und die Entscheidungen, die für das Wohl unserer Kinder am besten sind. Warum lassen wir uns dann jetzt nach Strich und Faden mit Unmenschlichkeiten und sinnlosen Regeln quälen und bevormunden? Was würde denn passieren, wenn wir endlich wieder lernen „Nein“ und „Stopp“ zu sagen? Die Wahrheit ist: Gar nichts. Und gleichzeitig: Alles. Das, wovor wir uns vermeintlich fürchten… Strafe, Sanktionen, usw… würde nicht eintreffen, wenn wir alle ganz klar „Nein“ sagen. Wohl aber die Freiheit würde endlich zurückkehren. Wenn wir erkennen würden, dass uns die Freiheit in Wirklichkeit niemand nehmen kann, dann hätten wir sie ganz schnell wieder. Ohne 1G, 2G, 3G und sonstigen Wahnsinnigkeiten.
Vorschrift ist Vorschrift?
Wenn ich mich in meinem persönlichen Umkreis umsehe, macht sich bei mir allerdings eher ein wenig Pessimismus breit. Da scheint sich dieser Wahnsinn vielfach schon als so „normal“ eingeschlichen zu haben, dass manch einer gar nicht mehr merkt, wie abartig all diese Regeln und Vorschriften sind. Vielfach wird es als „normal“ betrachtet, dass wir mit Filtertüten vor dem Gesicht in der Welt herumrennen, die im besten Fall vor Staub, niemals jedoch vor irgendeinem Virus schützen. Manchmal frag ich mich, ob sich die Menschen eigentlich schon mal genauer im Spiegel betrachtet haben, mit ihrem „Gehorsamsfetzen“ vor dem Gesicht und schon mal bewusst wahrgenommen haben, wie bescheuert sie damit eigentlich aussehen. Manchmal frag ich mich auch, ob Eltern einfach nicht wahrnehmen wollen, wie sehr ihre Kinder unter den Masken leiden oder ob sie es wirklich nicht mitbekommen, dass es ihren Kindern schlecht geht.
Sind wir damit wirklich einverstanden?
Manchmal frage ich mich – wenn mir Menschen erzählen, dass sie sich impfen haben lassen, „weil sie mussten“ – wie man denn geimpft werden kann, wenn man das selber nicht will und zulässt. Was ich nicht verstehe: Warum unterschreibt man eine Einverständniserklärung für eine „Impfung“, die man nicht will, zu der man sich gezwungen fühlt? Ich frage mich, ob den Menschen klar ist, dass sie damit unterschreiben, damit einverstanden zu sein, die Haftung für einen Wirkstoff zu übernehmen, den man eigentlich nicht will und braucht – der niemals ausreichend getestet wurde. Das ist, als würde man – man verzeihe mir den Vergleich – vor einer Vergewaltigung unterschreiben, dass der Sex einvernehmlich war.
Haben wir das wirklich nötig? Sollten wir da nicht einfach mal intensiver drüber nachdenken und uns dann entschieden dagegenstellen? Sollten wir unseren „Vergewaltigern“ nicht endlich ein Stoppschild aufstellen und ihnen mitteilen, dass sie sich ihren „Fake-Freedom-Day“ auf ihren Allerwertesten kleben können? Sollten wir nicht endlich all unsere unfähigen, angestellten Politiker, die wir mit unserem Steuergeld finanzieren, mit dem nassen Fetzen aus den Ämtern jagen? Genug ist genug. Wir sollten aus unserer Opferrolle aussteigen, uns wieder selber spüren und uns und unsere Kinder vor den Wahnsinnigen schützen, die sich selber seit mehr als zwei Jahren nicht mehr spüren.
„Wag the dog – Wenn der Schwanz mit dem Hund wedelt“
Eigentlich habe ich ja beschlossen, mich aus dem Ukraine/Russland Schlamassel völlig rauszuhalten. Eine Frage beschäftigt mich trotzdem ganz massiv: Ist es nicht der blanke Wahn, dass Bundeskanzler Karli es nicht schafft, Österreichs neutrale Position zu wahren und die Klappe dann zu halten, wenn es klüger wäre nichts Dummes zu sagen?
Und trotzdem halte ich meine Klappe nicht und gebe Ihnen zum Wochenstart einen guten Filmtipp mit auf den Weg: „Wag the dog – Wenn der Schwanz mit dem Hund wedelt“. Eigentlich sehr gelegen für den Wahnsinn, der uns regiert, das eigene massive politische Versagen, die selbstverursachte Krise und das Leid im Landesinneren mit aufgebauschten externen Kriegsdramen in den Hofmedien wegzuwedeln. Finden Sie nicht?
WHO plant neues „Pandemie-Abkommen“ für 2024 – Kit Knightly
Quelle: WHO planning new “pandemic treaty” for 2024 – OffGuardian Im Dezember letzten Jahres kündigte…
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Schöne neue Welt: „Smart Health Card“ und Impfregister per Steuernummer
Alles ganz bequem und easy: Totale Datenkontrolle (Symbolbild:Imago)
Klammheimlich nimmt, im Schatten der aktuellen Ereignisse, ein globales System zur Gesundheitsüberwachung Gestalt an – Corona sei „Dank“: Diese Woche kündigte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) an, all ihren 194 Mitgliedsstaaten ein technisches Rahmenwerk für die Einführung digitaler Impfzertifikate zur Verfügung stellen: Eine „Smart Health Card”, auf der Impfstatus (bedarfsweise aber möglicherweise auch weitere Diagnosen und Vorerkrankungen, Medikation und sonstige individuelle Angaben in verschlüsselter Form) hinterlegbar sind. Das System soll die länderübergreifende Überprüfung von QR-Codes auf elektronischen Impfnachweisen ermöglichen. Was sich gewohnt selbstlos, fürsorglich und fortschrittlich anhört, ist nichts anderes als der nächste Versuch, sensible Impf- und damit Gesundheitsdaten durch Digitalisierung zu vereinheitlichen und Regierungen – und Stiftungen, NGO’s und Unternehmen natürlich nicht minder – prinzipiellen Zugriff auf selbige zu verschaffen.
Auch in den USA zeichnet sich ein verstörend hoher Zuspruch zu diesem neuen System ab – obwohl dort die Impfpolitik Joe Bidens seit Monaten mit konstanten Rückschlägen zu kämpfen hat und die klassischen republikanischen „Red States“ (dem Vorbild der maßnahmenkritischen Südstaaten-Avantgarde um Texas und Florida unter die dortigen Gouverneure Greg Abbott und Ron DeSantis folgend) bislang eigentlich Impfnachweisen eine kategorische Abfuhr erteilten. Auch wenn die „Smart Health Card“ noch nicht von der Bundesregierung eingeführt wurde, bieten bislang nicht weniger als 21 Staaten sowie der District of Columbia und Puerto Rico den Zugang zu dem neuen System an,
auf der man seinen Covid-Impfstatus mit einem QR-Code registrieren kann. Entwickelt wurde dieses nächste Orwell’sche Monstrum von der Vaccination Credential Initiative (VCI) entwickelt, einem globalen Konglomerat aus Big-Tech-Giganten wie Microsoft, Amazon Web Services oder Gesundheitsdienstleistern wie der Mayo-Klinik. Es sind die üblichen Verdächtigen, die als Nutznießer der „Pandemie“ von der neuen Leichtfertigkeit im Umgang mit Daten profitieren – und das im weltweißen Maßstab.
Angebliche „Stärkung der Bürgerrechte“
Offiziell soll mit der Karte das „nationale und internationale Reisen” erleichtert werden. Angeblich sollen darauf nur Name, Geburtsdatum und Impfstatus zu sehen sein, keinesfalls weitere persönlich-medizinische Informationen. Genau dies bezweifeln jedoch Kritiker und Datenschutzexperten. Gus Warren, Chef der Gesundheits-App „Bundle”, erklärt hingegen beschwichtigend: „Wir glauben, dass es die Menschen beruhigt, wenn die Leute um sie herum nicht ansteckend sind.” In Kürze werden sich vier weitere US-Bundesstaaten dem Programm anschließen. Überraschenderweise gehören auch etliche republikanisch regierte Staaten zu den Befürwortern der Initiative.
Der Grund dafür, dass auch sie, die bislang durch erfreuliche Skepsis und sogar offenen Widerstand gegen die Covid-Beschränkungen der Biden-Regierung aufgefallen sind, sich hier plötzlich aufgeschlossen zeigen, könnte darin bestehen, dass die Smart Health Card als Instrument der informationellen Selbstbestimmung vermarktet wird: So preist der der Republikaner und (unter anderem) frühere Gouverneur von Utah, Mike Leavitt, die neue Karte etwa als Stärkung der individuellen Rechte der Bürger, mit dem diese selbst jederzeit Kontrolle über ihre gespeicherten Daten hätten – und kündigte an, dass schon bald noch viele weitere republikanische Staaten diese vermeintlich segensreiche Wirkung für ihre Bürger anerkennen würden. Was hier ausgeblendet wird, ist die Frage, was mit den ausgelesenen Informationen passiert, wer sie speichert – und eben vor allem, ob nicht auch noch andere Big-Data-Zentralen mit diesen Angaben verknüpft werden, womit der Einzelne vollends gläsern würde.
Die Verheißung der „nächsten Pandemie“
Auch wenn der Versuch einer unternehmensbezogenen Impfpflicht nach diversen Grundsatzurteilen in den USA als gescheitert betrachtet werden kann, so verlangen weiterhin Dutzende große US-Unternehmen von ihren Mitarbeitern einen exakten Nachweis ihrer Impfung. Dr. Brian Anderson, einer der Mitgründer der VCI und somit euphorischer Verfechter der Gesundheitskarte, knüpft hier an und betont, dass Impfbestätigungen „auf internationalem Level zunehmend wichtig” würden. Hier klingt bereits das an, was – zwischen den Zeilen oder ganz offen – seit Wochen in dem Maß, wie Corona allmählich seinen Schrecken verliert, immer öfter zu hören ist: Die Vorbereitung auf „zukünftige”, „weitere“ oder „die nächsten Pandemien”. Dass diese mit Sicherheit kommen werden (nachdem es 100 Jahre keine einzige echte gab), scheint bereits ausgemachte Sache zu sein – und durch digitale Komplettüberwachung will man dafür „gewappnet“ sein. So kommt es, dass hier in lehrbuchmäßigem Neusprech ein subtiler Zwang wieder einmal als Privileg und Überwachung als Steigerung oder Optimierung“ der „persönlichen Freiheit” verkauft wird. Neben den USA beteiligen sich unter anderem Kanada, Japan, Singapur und 32 afrikanische Staaten an dem Programm.
In Deutschland ist man schon einen Schritt weiter: Hier wird parallel zur „portablen“ digitalen Impfzertifizierung für all die, die keine Smartphones nutzen, an einer staatlichen zentralen Datenbank gestrickt, die zur Umsetzung einer allgemeinen Impfpflicht benötigt. In der Sendung „Klartext” des österreichischen Fernsehsenders „Servus TV” zum Thema „Freedom Day – kippt jetzt auch die Impfpflicht?“ bestätigte die CDU-Bundestagsabgeordnete Ottilie Klein entsprechende Bestrebungen – und damit eine weitere bisherige Verschwörungstheorie.
Ämterübergreifende Datenzusammenführung
Klein gewährte ferner einen düsteren Ausblick in eine dystopische, totalüberwachte Zukunft: Auf die Frage, wie man im Falle der Einführung einer Corona-Impfpflicht eigentlich „70 Millionen geimpfte Menschen rückwirkend in eine Datenbank” bekommen wolle, „und das innerhalb von ein paar Monaten”, gab sie einige aufschlussreiche Antworten: Zunächst müsse die Datenerfassung „von einer staatlichen, also einer vertrauenswürdigen Institution” geleitet werden, außerdem müsse diese „rechtssicher” und „natürlich datenschutzkonform” gemacht werden. Man will ja keinen Fehler begehen.
Gefragt, wie dies konkret laufen solle, ließ Klein die Katze aus dem Sack: Eine Möglichkeit sei eine Steueridentifikationsnummer (!), mit der man sich die „Basisdaten” sichern wolle, um dann auch „Ungeimpfte ganz gezielt ansprechen und informieren” zu können. Im Klartext: Über die Finanzämter soll die Bürgererfassung lückenlos sichergestellt werden; die ämterübergreifende Datenzusammenführung ist ein neuer Schritt in Richtung Missbrauchsanfälligkeit – und potentiell totalitären Strukturen. Bemerkenswert ist hierbei übrigens, dass für Klein staatliche Stellen automatisch „vertrauenswürdig“ sind. Dabei lehrt alle historische Erfahrung, dass einmal geschaffene autoritäre staatliche Strukturen nahezu unmöglich wieder aufzulösen sind und sie dazu neigen, ihre Macht immer weiter auszudehnen wollen.
Ist erst einmal ein Präzedenzfall geschaffen ist, sich etwa über eine Steueridentifikationsnummer Basisdaten zu beschaffen, dann wird dieses Mittel „bei Bedarf“ immer wieder anwenden. Verglichen damit ist die „Smart Health Card“ geradezu ein harmloses Gimmick.
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