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Ivermectin in Deutschland: Der brutale Kampf gegen das preiswerte Corona-Medikament

Ein Hausarzt, ein Krankenhaus, mehrere Parlamentsabgeordnete – auch in Deutschland gibt es Menschen, die den Wirkstoff Ivermectin erfolgreich gegen Coronaviren eingesetzt haben oder dies zumindest erforschen lassen wollen. Die Erfahrungen sind sehr gut, die Hindernisse bisweilen mysteriös.
von Ralf Hutter
Seit zwei Jahren sind auch in Deutschland diverse hochrangige Fachleute mit dem Kampf gegen Coronaviren betraut, viele Millionen Euro gingen an die hochspezialisierte Firma Biontech für die Impfstoffentwicklung – doch der heute wohl größte Vorreiter bei der Bekämpfung von Covid-19 arbeitet weitgehend unbekannt in der mittelhessischen Gemeinde Elbtal. Dort befindet sich seit 1973 die Gemeinschaftspraxis des Hausarztes Heinz Mastall (76), der erklärt:
„Wir haben bisher über 500 Patienten zur Prophylaxe und Therapie von Covid Ivermectin verschrieben, mit sehr gutem Erfolg“.
Um den Wirkstoff Ivermectin, der vielerorts erfolgreich gegen Covid eingesetzt wird, tobt ein globaler Kampf. Seit 2020 setzt sich die US-amerikanische Ärztegruppe „Front Line Covid-19 Critical Care Alliance“ (FLCCC) für ihn ein. Diese Allianz von Intensivmedizinern, die sich direkt der Behandlung von Covid-19 widmet – wie ihr Name übersetzt lautet –, hatte in ihrer Praxis der Covid-Behandlung vor allem auf Intensivstationen Behandlungsprotokolle für sowohl Krankenhäuser als auch für die Prophylaxe erarbeitet. Mittlerweile richten sich medizinische Einrichtungen in diversen, vor allem ärmeren Ländern danach. Behörden und Fachverbände vor allem in den USA und Europa aber stellen sich dagegen, da die vorliegenden klinischen Studien nicht aussagekräftig genug seien, und fordern große Studien.
Heinz Mastall ist da ganz anderer Meinung: „Ich nehme es selbst prophylaktisch, wenn ich eine Person untersucht habe, bei der ich eine Covid-Erkrankung vermute. Die Prophylaxe hält eine Woche, das haben Studien weltweit belegt.“ Der Mitbegründer und Vizepräsident der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr, der sich im Internetauftritt seiner Praxis als „einer der Pioniere der integrativen Krebstherapie in Deutschland“ bezeichnet, hat seine positiven Erfahrungen mit Ivermectin auch in einem Fachmagazin dargelegt.
Gute Erfahrungen in der hausärztlichen Praxis
In der Ausgabe 2/2021 der Zeitschrift „Die Naturheilkunde“ schilderte Mastall, wie es den 160 Personen ergangen war, denen er zwischen dem 15. November 2020 und dem 15. Februar 2021 Ivermectin verschrieben hatte, und zwar in der Standard-Dosis 0,2 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht. Sein Fazit: „Im Beobachtungszeitraum erkrankte keine der prophylaktisch mit Ivermectin behandelten Personen an Covid-19. Die symptomatischen Corona-Patienten erholten sich erstaunlich schnell.“ Nebenwirkungen habe es nicht gegeben.
Vor allem der prophylaktische Erfolg erscheint beachtenswert, denn laut Mastall konnte er bei fast 120 Risikopatienten erzielt werden. Von denen hätten 32 Krebs gehabt, zum Teil mit Metastasen, weitere 30 seien multimorbid gewesen, hatten also mehrere Covid-relevante Vorerkrankungen. Auch die Leute, die am Arbeitsplatz oder in der Familie Kontakt mit einer Corona-positiv getesteten Person gehabt hatten, erkrankten nicht an Covid. Zu den 14 Erkrankten, die Mastall behandelte, hielt er in seinem Text fest: „Bei den meisten Patienten sank das Fieber bereits schon am ersten Tag nach der Tabletteneinnahme. Die bronchitischen Beschwerden besserten sich rasch, die meisten Patienten sprachen von einer schlagartigen Besserung.“ Bei den 160 Behandelten reichte die Altersspanne von 10 bis 94 Jahren.
Mastall ist mit seinem Ansatz offenbar ein Einzelfall. „Ich kenne keinen Kollegen in Deutschland, der mit Ivermectin in der Praxis arbeitet“, erläutert er auf Anfrage. Ivermectin ist in Deutschland ein Standardmedikament gegen Parasiten, zum Beispiel Krätze und Bandwürmer. Für andere Zwecke darf es zwar ebenfalls verschrieben werden, aber zu diesem sogenannten „Off-Label-Use“ merkt Mastall allgemein an: „Kein Arzt macht das gerne, denn er haftet selbst dafür.“
Das zweite Problem bei dieser Rechtslage ist, dass die Krankenkassen nicht die Kosten übernehmen, wenn Ivermectin gegen Covid verschrieben wird. Mastall stellt also Privatrezepte aus. Er spricht sich für eine Zulassungserweiterung, beziehungsweise eine Notfallzulassung gegen Covid aus. Die Erfahrung aus seiner Praxis zeige, dass viele Menschen die Kosten für Ivermectin scheuen: „Ein Erwachsener müsste in Deutschland, je nach Gewicht, 70 bis über 100 Euro pro Tagesdosis für ein Ivermectin-Präparat bezahlen. Wenn sie es gratis bekämen, wären viele Menschen bereit, Ivermectin sowohl bei symptomloser Infektion als auch als Kontaktperson zu nehmen. So könnten Infektionsketten durchbrochen werden.“
In Online-Vergleichsportalen kostet eine Packung des Ivermectin-haltigen Medikaments Driponin mit vier Tabletten à 3 Milligramm rund 72 Euro. Das entspricht einer Tagesdosis für eine Person, die rund 60 Kilogramm wiegt. Bei Kontakt mit einer Corona-positiv getesteten Person wäre laut der Behandlungsempfehlung der FLCCC, nach der sich auch Mastall richtet, an zwei Tagen je eine Dosis zur Prophylaxe nötig (eventuell sogar mit 0,4 Milligram pro Kilogramm Körpergewicht), bei Infektion sollen es mindestens drei Tagesdosen sein, je nach Symptomen.
Eine Alternative zu Driponin ist der Direktbezug von Ivermectin aus einer Apotheke. „Jede Apotheke müsste Ivermectin herstellen können“, meint Mastall. Allerdings ist er unsicher, ob das auch alle machen würden, denn es sei aufwändig. Teuer muss die Ivermectin-Herstellung dabei nicht sein – in manchen Ländern kostet eine Tagesdosis weniger als einen US-Dollar, denn der Wirkstoff ist nicht mehr patentgeschützt.
Seine positiven Erfahrungen hat Heinz Mastall nach eigener Aussage schon mehrmals politischen Akteuren geschildert, bisher allerdings ohne Erfolg. Multipolar liegt ein auf den 12. Dezember 2021 datierter Brief von ihm an den hessischen Gesundheitsminister Kai Klose (Grüne) vor, in dem er seine positiven Erfahrungen schildert und eine größere, staatlich finanzierte Ivermectin-Studie anregt. Darin ist unter anderem zu lesen:
„Als niedergelassenes Ärzteteam sind wir verwundert, dass Ivermectin einerseits seit 2016 für Kinder ab 5 Jahren und 15 Kilogramm in Deutschland gegen Krätze zugelassen ist und als nebenwirkungsarm betrachtet wird. Andererseits aber bezeichnet der bisherige Patentinhaber, Merck, Ivermectin in derselben Dosierung gegen Corona als ungeeignet und potenziell toxisch.“
Mastalls gleich mitgereichte Erklärung dafür ist, dass der Pharmariese Merck nun gegen Covid den Wirkstoff Molnupiravir vermarktet, und: „Die Behandlungskosten von Molnupiravir liegen bei 770 US-Dollar.“ Sein eindringliches Fazit: „Es ist notwendig, dass alle deutschen Ärzte neben den forcierten Impfungen zum Wohle ihrer Patienten Ivermectin einsetzen.“
Gegenüber Multipolar kritisiert Mastall, dass die auf Molnupiravir basierende Tablette Lagevrio – wie zuvor schon die Impfstoffe – in mehreren Ländern schnell eine Notfallzulassung erhalten hat, weil es angeblich keine Medizin gegen Covid gibt: „Lagevrio ist in der EU noch nicht zugelassen, kann aber über ein formloses Rezept verordnet werden. So etwas habe ich noch nie gesehen.“ Dabei ist seit Anfang Dezember bekannt, dass Molnupiravir deutlich weniger gut gegen Covid wirkt, als die Zwischenergebnisse der Zulassungsstudie ausgesagt hatten, und dass nicht ausgeschlossen werden kann, dass die Tablette neben dem Erbgut der Viren auch das des Menschen verändert. Ohnehin ist Molnupiravir, anders als Ivermectin, nur für bestimmte Behandlungsfälle vorgesehen, vor allem nicht für die Prophylaxe.
Am 24. Januar legte Mastall mit einer E-Mail an einen persönlichen Referenten des hessischen Gesundheitsministers nach. Darin schreibt er: „Gerade vor dem Hintergrund der sich rasant ausbreitenden Omikron-Pandemie ist Ivermectin besonders geeignet, prophylaktisch an gefährdeten Arbeitsplätzen gegeben zu werden.“ Mastall weist darauf hin, dass neben Lagevrio auch Paxlovid, die zweite nun in vielen Ländern freigegebene Pille zur Covid-Behandlung, nicht zur Prophylaxe eingesetzt wird. Und er dringt wieder auf eine staatliche Praxisstudie:
„Es wurde nicht eine einzige Studie in Deutschland durchgeführt, die hätte beweisen können, ob Ivermectin wirksam ist oder nicht. Und ich spreche bewusst die staatliche Institution an, da die Pharmaindustrie an der Durchführung von Studien zu Generica, bei denen das Patent abgelaufen ist, nicht interessiert ist.“
Auf die wiederholten Fragen von Multipolar, inwieweit sich das Ministerium mit Ivermectin beschäftigt hat, und wie es mit Mastalls Initiative umgeht, schickte die Pressestelle sowohl am 21. als auch am 25. Januar nur ausweichende Hinweise auf die Behörden in Deutschland, der EU und den USA sowie die Weltgesundheitsorganisation (WHO), die sich gegen eine Freigabe aussprechen. Am 27. Januar erhielt Heinz Mastall eine Antwort des Ministeriums, in der auf die Ivermectin-kritische deutsche „S3-Leitlinie“ zur Behandlung von Covid verwiesen wird, die von 16 Fachgesellschaften veröffentlicht und hin und wieder aktualisiert wird. Das Ministerium hält zudem unter Bezug auf unter anderem die US-amerikanische Seuchenbekämpfungsbehörde CDC fest: „Aus den USA werden Überdosierung und schwere Störwirkungen nach Anwendung des Antiparasitikums berichtet.“ Auf Mastalls Erfahrungen und seinen Vorschlag einer Praxisstudie wird nicht eingegangen.
Faktenverweigerung bei medizinischen Autoritäten
Der Einsatz von Ivermectin wird generell von behördlicher Seite blockiert. So antwortet die Europäische Medikamentenagentur (EMA) auf Anfrage: „Wir haben keine Aktualisierung für unsere Stellungnahme vom 22. März 2021 und können deshalb keine zusätzlichen Antworten liefern.“ Die EMA weigert sich damit, drei konkrete Fragen zu beantworten:
- Warum erhält Ivermectin keine bedingte Marktzulassung (wie die Corona-Impfungen), während weitere Daten zu seiner Wirksamkeit gesammelt werden? Schließlich sehen das die EMA-Bedingungen für Situationen vor, „wo der Nutzen der unmittelbaren Verfügbarkeit der Medizin das Risiko überwiegt, das sich aus der Tatsache ergibt, dass weitere Daten benötigt werden“.
- Welche konkreten gesundheitlichen Risiken würde die massenhafte Anwendung von Ivermectin gegen Covid mit sich bringen?
- Und werden die von der EMA geäußerten Sorgen bezüglich der gegen Coronaviren eventuell benötigten hohen Ivermectin-Dosen nicht von einer Reihe von Studien widerlegt, in denen Ivermectin selbst bei Einnahme des Drei- bis Zehnfachen der Standard-Dosis eine gute Verträglichkeit attestiert wurde?
Die EMA fügt noch an: „Die pandemische Arbeitsgruppe der EMA (COVID-ETF) beobachtet weiterhin die neuerscheinenden klinischen Daten mit Bezug zu Ivermectin.“ Deutsche medizinische Autoritäten vertreten dieselbe Position: Ivermectin soll gegen Coronaviren nur im Rahmen von Studien eingesetzt werden. Selbst das betont kritische und werbefreie Arznei-Telegramm riet im Dezember angesichts der vorliegenden Studien explizit vom Ivermectin-Einsatz gegen Coronaviren ab.
Dasselbe war sowohl im Februar als auch im Juli 2021 in der ebenfalls werbefreien Zeitschrift „Der Arzneimittelbrief“ zu lesen. Einer der beiden Herausgeber ist Wolf-Dieter Ludwig, ehemaliger Professor am Berliner Universitätsklinikum Charité und seit 2006 Präsident der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft. Auf Multipolar-Anfrage schreibt Ludwig, dass „wir den Einsatz (bzw. die Zulassung) von Ivermectin zur Behandlung von COVID-19 derzeit definitiv ablehnen“. Er schickt zur Erläuterung die beiden entsprechenden Artikel aus dem Arzneimittelbrief mit, sowie einen relativ kurzen Text, der am 20. Oktober von der wichtigen medizinischen Zeitschrift „New England Journal of Medicine“ (NEJM) veröffentlicht worden war.
Die beiden deutschen Artikel beziehen sich im Wesentlichen auf Meta-Studien zu klinischen Versuchen mit Ivermectin gegen Covid. Sie behandeln die Frage der Wirksamkeit primär als akademisches Problem und ziehen sich auf den Standpunkt zurück, die Beweislage sei nicht ausreichend. Sie ignorieren damit, wie alle Fachtexte dieser Art, den erklärten Gesundheitsnotstand wegen Covid an vielen Orten der Welt, die Sicherheit Ivermectins und die Erfolge erwiesener Fachleute vor allem in den USA, die in ihrer krankenhäuslichen Praxis ein Behandlungsprotokoll erarbeitet haben. Inwieweit dieses Protokoll in irgendeiner der eher kleinen klinischen Studien aus aller Welt angewendet wurde, scheint bei dieser Herangehensweise nicht zu interessieren. Bei vielen ist das definitiv nicht der Fall, wie ein Blick in 30 dieser Studien zeigt.
Zudem konsultiert auch der Arzneimittelbrief weder die Fachleute der FLCCC zu den aufgeworfenen Fragen, noch werden die existierenden Metastudien mit positivem Ergebnis gewürdigt. Stattdessen beziehen sich die Ivermectin-kritischen Artikel unkritisch auf Behörden und die WHO, die bekanntlich unter massivem Einfluss kapitalkräftiger Firmen oder Stiftungen stehen. Das vielleicht bedeutsamste Defizit: Die deutlichen epidemiologischen Hinweise etwa aus Lateinamerika, Afrika und Indien, die eine starke Wirkung der massenhaften Ivermectin-Gabe gegen Covid belegen, werden ganz ignoriert.
Regelrecht absurd wird es dann in dem NEJM-Artikel – auf den neben Ludwig sowohl das Arznei-Telegramm in seinem erwähnten Artikel Bezug nimmt, als auch das hessische Sozialministerium in seiner Antwort vom 27. Januar an Heinz Mastall. Darin geht es um „toxische Effekte“ bei der Nutzung von Ivermectin gegen Coronaviren. Der Artikel wurde von drei Forschern der „Gesundheits- und Wissenschaftsuniversität“ des US-Bundesstaats Oregon in Portland geschrieben. Sie erklären, dass Ivermectin-haltige Medikamente nun in den USA viel häufiger verschrieben würden als früher, wobei es im August 2021 eine besondere Steigerung gegeben habe. Ebenso hätten sich die Anrufe bei Oregons Giftnotruf wegen Ivermectin 2021 vervielfacht, und auch da sei die Steigerung im August immens gewesen – allerdings auf niedrigem Niveau. Demzufolge riefen im August 21 Menschen wegen Ivermectin an. 17 von ihnen hatten einfach Tiermedizin gekauft und eingenommen. 6 der 21 Personen gingen wegen ihrer Beschwerden in ein Krankenhaus, 4 landeten auf der Intensivstation. „Diese Fälle illustrieren die potenziell toxischen Wirkungen von Ivermectin“ – so das Fazit. Ivermectin solle nicht gegen Covid eingesetzt werden.
Der Text macht ratlos, denn der Wirkstoff wurde seit den 1980er Jahren milliardenfach und gerade auch präventiv Menschen in aller Welt verabreicht; er gilt als besonders sicher; erfahrene Intensivmediziner haben anhand ihrer praktischen Erfahrungen 2020 ein Behandlungsprotokoll gegen Covid entwickelt – und da soll es eine Rolle spielen, dass Leute, die zum allergrößten Teil ohne medizinische Anleitung Tiermedizin einnehmen, über Beschwerden klagen? Deswegen soll nicht versucht werden, durch die Ivermectin-Gabe bei frühen Covid-Symptomen oder an Kontaktpersonen von Erkrankten einen Ansturm auf Krankenhäuser zu verhindern? Deswegen soll dieses Medikament nicht auf Intensivstationen an Leute verabreicht werden, die seit Tagen künstlich beamtet werden und kein anderes Hilfsmittel in Aussicht haben? Solche Einwände und Fragen lehnt Professor Ludwig gegenüber Multipolar ab:
„Ich habe in meiner Tätigkeit sowohl als Herausgeber des unabhängigen Informationsblattes ‚Der Arzneimittelbrief‘ als auch als Herausgeber ‚pharmakritischer Standardwerke‘ (z.B. Arzneimittel-Report seit 2015) deutlich mehr Erfahrungen und Kenntnisse hinsichtlich der Interpretation klinischer Studien bzw. Anforderungen der ‚evidenzbasierten Medizin‘ an Wirksamkeit/Sicherheit von Wirkstoffen!“
Zudem kritisiere er seit vielen Jahren den Einfluss der Pharmaindustrie auf die Medizin. „An Ihrem Text bin ich nicht interessiert!“, fügt Ludwig hinzu, wobei unklar ist, ob er den bereits im Dezember erschienenen, oder den aktuellen meint.
Politische Initiativen für die Prüfung Ivermectins
Eine gewisse Offenheit für Ivermectin scheint es hingegen in mindestens zwei deutschen Landtagen zu geben. So schrieb der niedersächsische CDU-Abgeordnete Martin Bäumer im Mai 2021 einen zweiseitigen Brief an die Landesgesundheitsministerin Daniela Behrens (SPD), um auf die möglichen Vorteile Ivermectins hinzuweisen und nach bereits erfolgenden und eventuellen zukünftigen Anwendungen in Niedersachsen zu fragen. Die Antwort liegt Multipolar ebenso wie Bäumers Brief vor. Die Ministerin schreibt, „dass Ivermectin beispielsweise in Tschechien als Medikament zur Therapie von COVID-19-Infektionen sehr positiv bewertet wird, ohne dass entsprechende Studien diese Wirkung belegen“. Ohne Quellenangabe fügt sie hinzu: „Auch in Deutschland gibt es vor diesem Hintergrund viele Anfragen zum Einsatz von Ivermectin bei Covid-19.“
Bemerkenswert ist an der Antwort der Ministerin, dass sie sich differenzierter zur Studienlage ausdrückt, als das in vielen Ivermectin-kritischen Artikeln in Wissenschaft und Journalismus der Fall ist. So schreibt sie unter Berufung auf die WHO, „dass die Evidenz von ‚sehr geringer Sicherheit‘ sei, ob Ivermectin die Mortalität senkt oder die Notwendigkeit einer mechanischen Beatmung, die Notwendigkeit einer Krankenhauseinweisung und die Zeit bis zur klinischen Verbesserung bei Covid-19- Patienten reduziert.“ Es geht also nicht um Gefahren, sondern das Problem ist, dass die von vielen Studien behauptete Wirksamkeit von Ivermectin nicht sicher genug belegt erscheint. „Daher reicht die bislang vorhandene Evidenz nicht für eine klare therapeutische Empfehlung aus.“ Von einem Ivermectin-Einsatz gegen Coronaviren in Niedersachsen wusste die Ministerin damals nichts, und hinsichtlich eines entsprechenden politischen Engagements schob sie die Verantwortung auf die Bundesebene ab. Gegenüber der Redaktion erklärt Martin Bäumer:
„Nach der aus meiner Sicht enttäuschenden Antwort des Sozialministeriums habe ich mir angeschaut, wie andere Länder mit Ivermectin umgehen. In El Salvador soll Ivermectin zusammen mit anderen Stoffen zu einem ‚Hilfspaket‘ gehören, das jeder Bürger vom Staat kostenlos bekommen kann. Ich denke, es macht Sinn, sich intensiv mit Ivermectin zu beschäftigen und sich die Studienlage anzuschauen.“
Bäumers Brief vom Mai 2021 war passagenweise offenbar von einem Antrag übernommen, der im März von der Fraktion der Freien Wähler sowie zehn CSU-Abgeordneten – also den Regierungsparteien – in den Bayrischen Landtag eingebracht worden war. Er trägt die Überschrift: „Einsatz des Wirkstoffes Ivermectin als Therapeutikum gegen COVID-19 prüfen und ermöglichen“. Im April stimmte ihm der Gesundheitsausschus mehrheitlich zu, am 24. Juni das Landtagsplenum.
Damit ist die Landesregierung aufgefordert, „den Bund“ (konkreter wird es nicht gesagt) um die Prüfung einer Förderung klinischer Studien zum Ivermectin-Einsatz zu bitten. Der Antrag enthält zur Begründung folgende Hinweise: Die Slowakei setze seit Januar 2021 offiziell Ivermectin gegen Covid ein; die „WHO-nahe Organisation“ Unitaid bereite eine Stellungnahme zu Ivermectin vor, nachdem eine von ihr beauftragte Meta-Analyse eine „sehr positive Tendenz“ gezeigt habe; „Ergebnisse großer und wissenschaftlich hochwertiger Studien“ stünden kurz bevor; und: „Ivermectin gehört zu den bekanntesten und sichersten Arzneimitteln der Welt“.
Was hat sich seitdem getan? Und wie stehen die Abgeordneten heute zu dem Antrag? Ablehnend äußert sich gegenüber Multipolar Dominik Spitzer, gesundheitspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion und Vize-Berichterstatter des Gesundheitsausschusses zu dem Thema. Er würde dem Antrag heute nicht noch einmal zustimmen, denn:
„Inzwischen wissen wir viel mehr über die (nicht vorhandene) Wirkung von Ivermectin bei CoVid19, sowie über diverse Nebenwirkungen bei Überdosierung des Mittels. Darüber hinaus haben wir mit einigen anderen Medikamenten, wie z.B. Paxlovid, nun nachweislich wirksame Mittel zur Verfügung, weshalb eine weitere Erforschung von Ivermectin zur Anwendung gegen CoVid19 überflüssig geworden ist.“
Die Freien Wähler schicken auf eine aus sechs Fragen bestehende Anfrage eine wenig aussagekräftige pauschale und kurze Stellungnahme. Darin heißt es:
„Laut Auskunft des Bundesgesundheitsministeriums ist die Wirksamkeit von Ivermectin für die Prophylaxe und Therapie von COVID-19 auf Basis der vorliegenden Daten zum derzeitigen Zeitpunkt nicht hinreichend belegt. (…) Derzeit werden weltweit mehrere klinische Prüfungen mit dem Wirkstoff durchgeführt, vereinzelt auch in Europa. Die Ergebnisse dieser Studien sind abzuwarten.“
Anders klingt das bei der CSU-Fraktion. Ihr gesundheitspolitischer Sprecher Bernhard Seidenath bekennt sich gegenüber Multipolar zum Antrag:
„Ja, im Kampf gegen Corona müssen wir alle Register ziehen, um schwere Verläufe und Todesfälle zu verhindern.“
Der Frage, was die Landesregierung auf Bundesebene unternommen hat, weicht er zwar aus, liefert aber den Hinweis: „Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte hat am 15.09.2021 eine Studie mit Ivermectin im Zusammenhang mit COVID-19 genehmigt. Die Studie hat folgenden Titel: ‚Placebo-kontrollierte randomisierte doppel-blinde Phase III Studie zur Wirksamkeit und Sicherheit von Ivermectin Tabletten (Driponin®) für die Prophylaxe der COVID-19 Erkrankung bei im Haushalt lebenden erwachsenen Kontaktpersonen einer an COVID-19 erkrankten Person‘.“
Die Frage nach eventuellen Behandlungserfolgen in der Slowakei, in Tschechien oder Bayern beantwortet Seidenath ebenfalls ausweichend. Er weist stattdessen auf eine Initiative seiner Landesregierung in Sachen Covid hin: „Mit unserer Bayerischen Therapiestrategie investieren wir 58 Millionen Euro, um die Entwicklung von neuen Medikamenten und Therapien zu forcieren.“
Wie ein Krankenhaus seinen Erfolg selbst schlechtredet
Dabei gibt es Behandlungserfolge direkt in Bayerns Landeshauptstadt. Sie werden nun aber auf seltsame Weise unter der Decke gehalten. Am 16. April 2021 sendete die Abendschau des Bayrischen Rundfunks (BR) einen mittlerweile gelöschten, aber im Internet auffindbaren Beitrag über einen „Hoffnungsschimmer aus München“. Das dortige Krankenhaus „Barmherzige Brüder“ setzte nämlich Ivermectin gegen Covid ein. Die über 100 Jahre alte Klinik, die auch der universitären Lehre dient, hat 1.100 Angestellte. Drei ihrer leitenden Intensiv- und Notfallmediziner, darunter der Chefarzt der Abteilung, werden nach wie vor als Kooperationspartner der FLCCC angegeben. Sie wandten das FLCCC-Behandlungsprotokoll an – und zwar mit Erfolg.
Oberarzt Werner Appelt sagte im Abendschau-Bericht, dass die Klinik aus Verzweiflung zu Ivermectin gegriffen habe, da vorher „die Patienten innerhalb kürzester Zeit verstorben“ seien. Mit der FLCCC-Behandlung seien sie hingegen „deutlich stabiler geworden“. Das sei auch „der Trend in allen Studien“. Der Anästhesist sah sich „ethisch-moralisch verpflichtet“, diese Therapie anzubieten. Darüber hinaus sei Ivermectin „das ideale Medikament“, um durch eine frühzeitige Behandlung schwere Krankheitsverläufe und somit Krankenhauseinweisungen zu verhindern. Der BR-Autor ergänzte: „Bei rund 100 Millionen Anwendungen pro Jahr sind kaum Nebenwirkungen bekannt.“ Doch kaum jemand in Behörden, Parteien oder großen Medien griff die gute Nachricht auf. Immerhin im „Tagesspiegel“ konnte Appelt sie im Mai weiterverbreiten. So ist dort mit Bezug auf ihn zu lesen:
„Das Medikament sei kein ‚Wundermittel‘, aber habe die Intubationsrate auf der Station deutlich reduziert.“
In der Folge wird Appelt mit mehreren Aussagen zitiert, die die Ivermectin-Misere auf den Punkt bringen: Für die aufwändigen Wirksamkeitsstudien, die von Behörden und hochrangigen Verantwortlichen in medizinischer Praxis und Forschung gefordert werden, gebe es keinen finanziellen Anreiz, „da sich mit Ivermectin kein Geld verdienen lässt“; das müsse also der Staat finanzieren; allerdings sah Appelt da das Hindernis einer falschen Grundhaltung: „In Deutschland herrscht das Narrativ, dass eine frühzeitige ambulante medikamentöse Therapie nicht vorhanden ist.“ Dabei könne die frühe Behandlung Infizierter „ein sinnvoller Ansatz sein, um eine Überlastung der Klinken bei einer erneuten Welle zu verhindern“.
Im Juli 2021 folgte ein weiterer positiver Bericht, diesmal in der Sendung „TV Bayern live“, die samstags von RTL ausgestrahlt wird. Dort fasst der Autor die Erfolge im Münchner Krankenhaus so zusammen: „weniger schwere Verläufe, sinkende Mortalitätsraten, weniger Patienten im Koma undsoweiter“. Franz Brettner, Chefarzt der Intensivstation, sagt in die Kamera:
„Wir wissen, dass dieses Thema sehr polemisch diskutiert wird, und teilen die zum Teil behördlichen Einschätzungen durch die WHO und andere große Organisationen eher nicht.“
Seine Klinik könne ihre Behandlungsergebnisse „dagegenhalten“. Dass sich die positive Botschaft nicht durchsetzte, hat mittlerweile aber auch das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder selbst zu verantworten. Im Oktober 2021 veröffentlichte es eine Meldung mit der Überschrift: „Impfung bleibt der beste Schutz“, die die Information enthält, dass Ivermectin nun nicht mehr gegen Covid eingesetzt werde.
Ob das Krankenhaus dafür eine Begründung lieferte, kann fast als sprachwissenschaftliche Frage behandelt werden. In der Meldung steht zwar, der Ivermectin-Einsatz habe zu einer „unbeabsichtigten enormen medialen Reaktion geführt, die uns mit einer großen Zahl von Anfragen sowohl von Laien als auch aus Fachkreisen konfrontiert hat“. Das dürfte aber natürlich kein Grund sein, eine Behandlung auszusetzen, und wird auch gar nicht als solcher bezeichnet. Es steht einfach vor dem Satz, der das Behandlungsende verkündet. Vorher schon wird darauf hingewiesen, dass „aktuelle deutsche Leitlinien“ Ivermectin nicht empfehlen. Doch weder dieser Umstand, noch die globale Studienlage werden als Grund für das Umdenken benannt. Die Mitteilung ist also schon in sich unverständlich, und zwar umso mehr, als sie nicht nur festhält, dass Ivermectin „von namhaften amerikanischen Intensivmedizinern empfohlen“ werde, sondern explizit klarmacht: „Unsere Intensivmediziner sind Mitglieder der FLCCC-Alliance.“ Auf Anfrage von Multipolar begründet das Krankenhaus den Sinneswandel mit „der mangelnden Studienlage“. Die Pressesprecherin fügt hinzu:
„Es wird in der Querdenker- und Impfgegnerszene immer wieder behauptet, wir würden auf Anweisung aus der Politik, oder weil wir vor der Pharmaindustrie eingeknickt wären, nicht mehr mit Ivermectin behandeln. Dem ist nicht so, sondern es ist allein eine Gewissensentscheidung unserer Intensivmediziner, das Medikament nicht mehr anzuwenden.“
Die BR-Abendschau hatte am 23. November 2021 einen weiteren Beitrag zum Thema gesendet. Titel diesmal: „Warnung vor vermeintlichem Covid-Medikament“. Darin gibt Chefarzt Brettner („unter anderem“, so der BR-Autor) folgenden Grund für den Ivermectin-Stopp an:
„Weil diverse andere Substanzen bei so schwer kranken Patienten zum Einsatz kommen. Am Ende des Tages zu sagen: Ivermectin hat den Durchbruch gegeben – das lässt sich, auch aus der doch kleinen Anzahl unserer Patienten, nicht wirklich sagen.“
Im Anschluss ruft er dazu auf, sich impfen zu lassen und nicht auf andere Heilmittel
zu vertrauen. Das ergibt ein, freundlich formuliert, widersprüchliches Gesamtbild. Zuerst hieß es: Patienten deutlich stabiler; deutlich geringere Intubationsrate; weniger schwere Fälle, Komatöse und Tote; ideales Medikament für die frühe Behandlung, die in Deutschland unterthematisiert ist; moralische Verpflichtung; Widerspruch zur WHO und anderen großen Akteuren. Dem entgegen steht nun: große Zahl von Anfragen ans Krankenhaus; Studien und Leitlinien, die Ivermectin nicht empfehlen – aber wohlgemerkt auch nicht verbieten; Gewissensentscheidung; Unklarheit, ob Ivermectin oder ein anderer Stoff „den Durchbruch geben“.
Es erschließt sich nicht, warum die einst gemachten starken positiven Aussagen nicht mehr gültig sein sollen. Nachdem ein Dreivierteljahr lang – Ivermectin wurde in der Klinik laut BR ab Januar 2021 verwendet – mit der Behandlung gemäß der FLCCC-Empfehlungen sehr positive Ergebnisse erzielt wurden, hat das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder sie ohne nachvollziehbare Begründung eingestellt. Was auch immer die Gründe dafür sind, es spielt der globalen Impfkampagne in die Hände. Denn die Corona-Impfstoffe haben ihre vorläufige Zulassung nur, weil es angeblich kein gut wirksames Medikament gegen Covid gibt.
Der Milliardenmarkt der Krankheitsbranche wächst und wächst – und damit auch die von ihr verursachten Verheerungen. Nach Krebs und Herzinfarkten stehen auf Platz drei der Exitus-Liste die von Ärzten und durch Medikamente verursachten Todesfälle. Bestsellerautor Sven Böttcher räumt in seinem Buch „Rette sich, wer kann. Das Krankensystem meiden und gesund bleiben“ gründlich auf mit unseren falschen Prämissen, korrigiert tödliche Wahrnehmungsfehler und zieht die Konsequenzen: Gesundheit und ein langes Leben sind jederzeit möglich. ist
“Sven Böttcher hat als aktiver und informierter Patient in den Jahren seiner Krankheit mehr von der Medizin verstanden als die Mehrzahl der Ärzte in einem Berufsleben.” (Dr. med. Gerd Reuther, Autor des Bestsellers “Der betrogene Patient”). Das Buch ist hier direkt über den J. K. Fischer Verlag bestellbar.
Kalifornien vs. Arizona: Kein Unterschied in Pandemieverlauf mit und ohne Masken
Die Gegenüberstellung des Pandemieverlaufs in den US-Bundesstaaten Kalifornien und Arizona erklärt Sinn und Unsinn der Mund-Nasen-Schutzmasken sehr genau. Wie Kritiker immer sagen, haben diese Masken wohl nachweislich keinerlei Einfluss darauf, ob sich Viren weiterverbreiten oder nicht. Im Endeffekt dürften diese Masken nur dazu dienen, die Unterwürfigkeit der Bürger gegenüber des Systems zu zeigen – oder zu erzwingen.
Das links regierte Kalifornien zeigte sich stets als Musterstaat in der Erfüllung von Pandemie-Vorgaben der WHO und der Hintermänner von SARS-CoV-2 und Covid-19. Die linken US-„Demokraten“ waren stets an vorderster Front wenn es um die Einschränkung von Bürgerrechten und Einführung von Corona-Maßnahmen ging.
Wie die Statistiken immer häufiger beweisen, bewirken „Mask Mandates“, also Vorschriften zum Tragen von Gesichtsmasken, keinerlei Unterschied in der Weiterverbreitung von Viren. Das liegt wohl auch daran, dass nirgendwo auf der Welt Masken eingesetzt wurden, welche in der Lage sind, Viren tatsächlich zu stoppen.
Lesen Sie auch: Meta-Studie bestätigt Befürchtung: Schwere Gesundheitsschäden durch Maskentragen
In der konservativen Radioshow „The Clay Travis and Buck Sexton Show“ unterhalten sich die beiden Showmaster über die Verlaufskurve der Pandemie in den beiden Bundesstaaten. Im „demokratisch“ regierten Kalifornien gab es stets strenge Vorschriften, während man im republikanisch (konservativ) regierten Arizona bereits früh auf Maßnahmen verzichtete.
Die Kurve zeigt, dass sich die Pandemie in beiden Bundesstaaten meist ziemlich identisch verhielt – der Höhepunkt der Infektionen pro 1.000.000 Einwohnern wurde sogar in Kalifornien erreicht.
California mandated masks on December 15th and Arizona didn’t — so why did both states have exactly the same results over the winter surge?
It’s amazing how often reality contradicts politicians and experts claiming masks and mask mandates will make a significant difference pic.twitter.com/Qs6I7ER3PE
— Ian Miller (@ianmSC) February 9, 2022
Es ist überhaupt nicht legitim, das (die Maskenvorschriften) zu unterstützen. Arizona ist ein Nachbarstaat von Kalifornien. Jeder Staat tut eine Sache. Wir haben es in Orange County gegen L.A. County gesehen. Wir haben es sogar im Nordosten von New York City gesehen, im Gegensatz zu anderen umliegenden Gemeinden, die keine Impfmandate und Pässe hatten – und sicherlich in meiner Heimatstadt Nashville, Davidson County, im Vergleich zur Williamson County School.
Und Sie haben einen guten Punkt gebracht und vielleicht müssen wir ihn darum bitten, folgendes zu tun. Wenn Dr. Fauci das nächste Mal auf dem Capitol Hill aussagt, würde ich mich freuen, wenn jemand große Beispiele dieser Ergebnisse ausdruckt und in der Anhörung einfach darauf zeigt und sagt: „Dr. Fauci, wie erklären Sie – wenn Ihre restriktiven Maßnahmen tatsächlich funktionieren – die Tatsache, dass diese Grafiken identisch sind, unabhängig davon, ob Masken vorgeschrieben sind oder nicht?
„Ob Kinder Masken tragen müssen oder nicht?“ Ein Laie, Nichtwissenschaftler, der sich diese identischen Grafiken ansieht, würde sagen, dass Masken keinerlei Auswirkungen haben. Ich würde es nur lieben, wenn er gegrillt würde, wie er irgendwelche Einschränkungen in den letzten paar Jahren rechtfertigen könnte, besonders weil er seine Maske herunterziehen würde, um diese Frage zu beantworten.
Transkript eines Teils der The Clay Travis and Buck Sexton Show
Einen Vergleich der Pandemieentwicklung stellte bereits im Jänner 2021 der San Francisco Chronicle an. Auch damals, als man Arizona als Covid „Hotspot“ der Welt brandmarken wollte, verliefen die Kurven in den beiden Bundesstaaten identisch, siehe: Charts compare California COVID crisis with Arizona, now the ‘hot spot of the world’
Ugur Sahins Unternehmen „reBOOST“ ließ sich „Reset“ markenrechtlich schützen
Report24 berichtete jüngst ausführlich über das Unternehmen „reBOOST“ von Ugur Sahin: „reBOOST“: BioNTech besitzt Unternehmen zur Behandlung typischer Impf-Nebenwirkungen. Nun wurden neue Details bekannt. So ließ Sahin das Unternehmen in „reSano“ umbenennen. Interessant dabei: die Wortmarke „Reset“ wurde bereits im Jahr 2018 markenrechtlich geschützt.
Was das Unternehmen reBOOST, das seit dem 15.12.2020 unter dem Namen ReSano firmiert, tatsächlich macht, weiß keiner so genau. Laut Eintrag im deutschen Firmenbuch ist ReSano auf die Behandlung all jener Krankheiten fokussiert, die man als unerwünschte Nebenwirkungen der mRNA Impfungen kennt:
- Autoimmunerkrankungen
- Herz-Kreislauferkrankungen
- Lungenerkrankungen
- Erkrankungen des zentralen Nervensystems
Bildquelle: Screenshot aus Northdata.de, Abgerufen am 10. Februar 2022
BioNTech kaufte das damalige Verlustunternehmen reBOOST im Jahr 2019 von Ugur Sahin für 31.000 Euro in bar und Übernahme der hohen Verbindlichkeiten von 237 Euro auf. Weiterführende Recherchen brachten ganz erstaunliche Dinge zutage. So wurden bereits am 7. November 2018 die Markenrechte an der Wortmarke „Reset“ gesichert. Einerseits ist spannend, wie ein Patentamt Rechte an einem ganz normalen Wort der englischen Sprache verleihen kann, andererseits ist der Begriff nicht gänzlich unbelastet.
Denn „Reset“ ist Bestandteil des „Great Reset“, wie er vom WEF unter Klaus Schwab betrieben wird: Ein vollständiger Umbau der Gesellschaft weg von der Demokratie hin zur absoluten Herrschaft der Superreichen. Siehe auch:
- Der Great Reset – oder: Der Weg in den autoritären Überwachungsstaat
- Hochgrad-Freimaurer veröffentlichte zeitgleich mit Schwab Buch zum Great Reset
- Ungarische Zeitung: Klaus Schwab will mit Great Reset Neokommunismus einführen
Klaus Schwab ist mit BioNTech und Ugur Sahin offenbar gut vernetzt. Das zeigt auch der Umstand, dass beide bereits im Jahr 2018 bei einem Event gemeinsam auf der Bühne standen: Merkel, Gates, Sahin: Dubioses Treffen der Pandemie-Treiber schon 2018. Immer wieder tun sich Fragen auf, weshalb Ugur Sahin und seine Ehefrau Özlem Türeci viele Details der angeblichen Covid-19 Pandemie schon vorab geahnt hatten. Die Klärung dieser Fragen wird uns wohl noch lange Zeit beschäftigen.
Sie gehen auf Widerstands-Kundgebungen? Dann brauchen Sie vielleicht dieses Plakat:
Drei Wochen Zwangspause für Profisportler nach dem Piks
Die stark zunehmenden Herzprobleme bei Spitzensportlern haben rein gar nichts mit der Corona-Impfung zu tun, erklären regierungstreue Gesundheitsexperten einstimmig. Fragt sich, warum Österreichs Gesundheitsminister jetzt eine längere Schonfrist empfiehlt. Von Daniel Weinmann.
Der Beitrag Drei Wochen Zwangspause für Profisportler nach dem Piks erschien zuerst auf reitschuster.de.
Jetzt wird die Luft dünn für Drosten
Dr. Drosten gerät in Erklärungsnöte (Foto:Imago)
Nachdem der Hamburger Nanophysiker Roland Wiesendanger weitere erdrückende Beweise für die von ihm bereits vor knapp einem Jahr in einer fundierten Studie nahegelegte These vorgelegt hatte, ein Laborunfall in Wuhan sei die wahrscheinlichste Erklärung für das Auftreten des Sars-CoV2-Virus, geraten führende Virologen weltweit unter Druck. Sie sollen sich Anfang 2020 an einer mutmaßlichen großangelegten Vertuschungsaktion beteiligt haben, die der Direktor des US-amerikanischen National Institute of Allergy and Infectious Diseases (NIAID), Anthony Fauci, initiiert hatte, um seine eigene Mitverantwortung für die ethisch und medizinisch hochbedenkliche sogenannte Gain-of-Function-Forschung mit Coronaviren zu verschleiern. Bei dieser Forschung wird unter anderem daran gearbeitet, dem Virengenom neue Eigenschaften zuzufügen und so auch ihr leichteres Überspringen auf den Menschen zu ermöglichen.
Diese experimentelle Hochrisiko-Genforschung bezeichnete Wiesendanger zu Recht als „menschheitsgefährdend” und mindestens so bedrohlich „wie Tschernobyl”, und die Hinweise verdichten sich immer mehr, dass eine Panne be8 der Wuhan-Forschungsarbeit zur Freisetzung des Virus führte. In einem Meisterstück der Täuschung soll Fauci in Tateinheit mit weiteren führenden Virologen – eben auch Drosten, der einem ihn schwer belastenden eMail-Verkehr frühzeitig in die abgestimmte Vorgehensweise eingebunden war – die wahre Entstehungsgeschichte zur abwegigen Verschwörungstheorie umgedichtet haben und das Ablenkungsmanöver eines „natürlichen Ursprungs“ (die Fledermaus-Wildtiermarkt-Theorie) gestartet haben. Internationale Medien, aber auch die WHO (letztere gemeinschaftlich mit dem chinesischen Regime) griffen diese propagandistische Umdichtung nur allzu gerne auf.
Wiesendangers hieb- und stichfeste, wohldokumentierte Aussagen, die er nun sogar auf „Welt-TV” in aufgeräumter Sachlichkeit überzeugend vortrug, werden für Christian Drosten zum ebenso peinlichen wie gefährlichen Problem – steht doch nicht nur sein Ansehen bei den ihn unkritisch anhimmelnden Repräsentanten der Corona-Politik auf dem Spiel, sondern auch seine weltweite wissenschaftliche Reputation. Nachfolgend Wiesendangers gestriges Interview mit „Welt-TV“, das einer Bombe gleichkam:
Jetzt beschäftigt sich auch noch die Staatsanwaltschaft mit seiner dubiosen Rolle im Vorfeld des Pandemieausbruchs: Der Journalist und Chemiker Markus Kühbacher erstattete gegen den Charité-Chefvirologen und Regierungsberater nun Strafanzeige wegen des Verdachts der versuchten Bildung einer kriminellen Vereinigung sowie des Verdachts der versuchten Strafvereitelung. Und quasi als Warnung an Drosten, die Ernsthaftigkeit seines Ansinnens nicht zu unterschätzen, schob Kühbacher via Twitter den Hinweis nach: „Für den Fall, dass Sie, Herr Drosten, sich über meine juristischen Erfolge im Kampf gegen Fehlverhalten in der Wissenschaft informieren wollen, könnte Ihnen der Amtsarzt des Berliner Bezirkes Neukölln weiterhelfen.” Damit nimmt Kühbacher Bezug auf einen Fall von Wissenschaftsbetrug bei der Berliner Charité – Drostens Arbeitgeber – aus dem Jahr 2010.
Drosten, der bisher reichlich angefasst auf den ihm ungewohnten Gegenwind reagierte (und Wiesendanger nach dessen Interview in „Cicero“ als „Extremcharakter“ beleidigt hatte), dürfte nicht nur einiger Ärger ins Haus stehen. Es wird für ihn schwer bis unmöglich werden, die alleine bis jetzt schon zusammengetragenen Bewiese Wiesendangers für sein ungutes Wirken im Zusammenhang mit der Propagierung und Verharmlosung der Gain-of-Function-Virenforschung zu widerlegen oder zu erklären. Und da das bisher Bekannte aus Sicht von Insidern nur die Spitze eines Eisbergs ist, ist das wahre Ausmaß der „Affäre Corona“, bei der es sich um das monströseste Täuschungsmanöver der Menschheitsgeschichte handeln könnte, wohl erst noch bevor.
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Martin Mosebach: Die Ursachen des kirchlichen Missbrauchsskandals

Im Zug der sich dahinschleppenden Missbrauchskrise in der katholischen Kirche wird immer neu nach den Ursachen gefragt: Papst Franziskus will einen fatalen «Klerikalismus» als Auslöser festgestellt haben, manche Bischöfe sind davon überzeugt, der Missbrauch von Kindern und Jugendlichen durch Priester werde durch das «System» der Kirche begünstigt, andere wollen speziell den Zölibat dafür verantwortlich machen. […]
Nord Stream 2: Der amerikanische Wirtschaftskrieg gegen Deutschland

Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde mehr: Neben der EU-Kommission leistet sich insbesondere die US-Administration eine Dreistigkeit nach der anderen. Während die USA weiterhin Millionen Tonnen Rohöl direkt aus Russland kaufen, stellt sich Joe Biden im Oval Office vor die versammelte Weltpresse und verkündet, dass eine Eskalation in der Ukraine-Krise das Aus für die deutsch-russische Pipeline Nord Stream 2 bedeuten würde. Der deutsche Bundeskanzler steht wie ein Schuljunge daneben und schweigt.
von Stefan Schubert
Deutschland ist dringend auf die Gaslieferungen aus dem rohstoffreichen Russland angewiesen. Gerade jetzt, wo die Linksregierung das verhängnisvolle Werk von Merkel exekutiert und in immer drastischeren Schritten die sogenannte Energiewende ohne Rücksicht auf Verluste durchpeitscht. Das renommierte Wall Street Journal veröffentlichte bereits 2019 einen Artikel über die deutsche Energiepolitik mit dem bezeichnenden Titel »World’s Dumbest Energy Policy« (»Die dümmste Energiepolitik der Welt«).
Vergessen Sie alle Begründungen für geforderte Sanktionen gegen Russland, Menschenrechte, Völkerrecht und die üblich zitierten Sprechblasen. Beim Einmarsch der Amerikaner in Afghanistan, im Irak und in Syrien sind die gleichen Stimmen im Übrigen stumm geblieben.
Es geht den Amerikanern schlicht um eine knallharte Durchsetzung der eigenen Wirtschaftsinteressen. Dies ist an sich nichts Verwerfliches, dafür ist eine Regierung schließlich gewählt worden. Gefährlich wird es nur, wenn diese rigorose Interessenspolitik auf ein absolut wehrloses Land trifft, deren Regierung außer Phrasen und Haltung nichts, aber auch gar nichts zum Wohle und Nutzen des eigenen Landes beizutragen hat. Ein vollkommen weichgespültes Deutschland, das seit Jahrzehnten über keine eigenständige Außenpolitik verfügt.
Statt die Interessen des Landes und des eigenen Volkes in den Vordergrund jeder Anstrengung und jeder Krise zu stellen, hat sich die deutsche Bundesregierung selbst zum reinen Befehlsempfänger von Washington, der EU und der UN degradiert.
Einzige Weltmacht – die amerikanische Agenda
Mit welcher Dreistigkeit die Amerikaner zur Durchsetzung ihrer außenpolitischen Agenda jedoch vorgehen, kann einem die Zornesröte ins Gesicht treiben. Auf allen Kanälen geht die amerikanische Weltmacht nicht nur gegen geopolitische Konkurrenten und Feinde mit aller Härte vor, sondern auch gegen »engste Verbündete« wie Deutschland. In Sachen Wirtschaftsspionage stehen die US-Geheimdienste dem chinesischen Pendant in nichts nach. Neben Patenten und milliardenschweren Betriebsgeheimnissen sind keinerlei Firmeninterna vor den allmächtigen Lauschern der NSA sicher. Dazu gehören auch streng vertrauliche EU-Dokumente, Konferenzbeschlüsse und das Diensthandy von Angela Merkel, wie die naive Berliner Politik erfahren musste. Die amerikanischen Eliten befinden sich in einem permanenten Kalten-Krieg-Zustand mit der gesamten Welt. Zuallererst gilt es, die US-Militär- und Wirtschaftsinteressen zu schützen, und gleichzeitig geht es darum, jeden Konkurrenten zu schädigen.
Das rohstoffreiche Russland wurde bereits vom US-Präsidenten Ronald Reagan als »evil empire«, als Reich des Bösen, zum Abschuss freigegeben. An dieser grundsätzlichen Haltung hat sich auch im Jahr 2022 nichts geändert. In ihrer grenzenlosen Naivität betrachten die Politiker unseres Landes Deutschland jedoch als gleichwertigen Partner der USA. Doch die US-Politik sieht die Wirtschaftsmacht Deutschland und ihre Exportwirtschaft vor allem als Rivalen. Zudem eignet sich das Land mitten in Europa hervorragend zur Truppenverlegung und als Aufmarschgebiet für den Nahen Osten sowie Richtung Osteuropa. Und zu guter Letzt wird versucht, aus Deutschland so viele Milliarden Euro in amerikanische Kanäle umzuleiten wie nur möglich. Sollten diese Milliarden zudem noch einem Hauptfeind wie Russland entzogen werden, so ist dies für die Amerikaner eine wirtschaftliche und geopolitische Win-win-Situation. Und genau diese Konstellation ist der einzige Grund, warum die Amerikaner seit Jahren versuchen, Nord Stream 2 zu sabotieren. Dabei handelt es sich um einen gültigen Vertrag zweier souveräner Staaten, zur Energiesicherheit von Deutschland. Dieses Projekt wird jedoch öffentlich zum Angriffsziel der Amerikaner erklärt, und die deutsche Bundesregierung widerspricht nicht.
Russland ist drittgrößter Öllieferant der USA
Die Krone setzt dem Ganzen auf, dass Russland unter Trump und Biden zum drittgrößten Öllieferanten der USA aufgestiegen ist. 2020 hat Russland fast 27 Millionen Tonnen Rohöl in die USA exportiert. Das sind pro Tag 538 000 Fass und stellt eine Steigerung zum Jahr 2014 von 63 Prozent dar. Wir sprechen hier über eine Größenordnung von rund 200 Millionen Fass, je 159 Liter, pro Jahr. Tendenz steigend.
Die Vernetzungen von Big Oil in die amerikanische Regierung sind sehr eng und kein Geheimnis. Donald Trump machte nie einen Hehl aus seiner Lobbyarbeit für die US-Öl- und Gasindustrie. Die Amerikaner wollen ihr teures und dreckiges Flüssiggas nach Deutschland verkaufen, doch das billigere und leicht verfügbare russische Gas ist ein nicht zu schlagendes Konkurrenzprodukt. Die russischen Öllieferungen sind in den letzten Jahren gestiegen, da die US-Regierung weitere Länder mit ihrer Sanktionspolitik überzogen hat. Darunter fallen auch die rohstoffreichen Länder Iran und Venezuela. Gerade das venezolanische Öl hat für die US-Raffinerien eine bedeutende Rolle eingenommen.
Die russische Sorte Urals kommt in ihrer Konsistenz dem Schweröl aus Südamerika am nächsten und ersetzt es folglich. Ein kompletter Umstieg auf das leichtere US-Öl der Marke WTI wäre für die US-Raffinerien mit hohem Aufwand und immensen Kosten verbunden. Deswegen wird der Anteil des russischen Öls in Amerika nicht nur hoch bleiben, sondern auch die Lieferungen werden weiter ansteigen. Russland könnte nach Mexiko bald zum zweitgrößten Öllieferanten der USA aufsteigen.
Während die amerikanische Regierung Nord Stream 2 sabotiert und sanktioniert und einseitig behauptet, dass eine Zuspitzung in der Ukraine-Krise das endgültige Aus für die Pipeline bedeuten würde, gehen die russischen Öllieferungen unvermindert weiter. Auf den kursierenden Sanktionslisten der USA stehen besonders europäische Firmen und Wirtschaftszweige, die russischen Öllieferungen in die USA werden dort mit keinem Wort erwähnt.
In den westlichen Medien wird viel über den russischen Präsidenten Putin geschrieben. Aber Putin kommt praktisch nie selbst zu Wort und wenn doch, dann stark verkürzt. Man kann Putin mögen oder auch nicht, aber man sollte wissen, was Putin selbst zu den drängendsten Fragen unserer Zeit sagt, um die Entscheidung darüber treffen zu können. Machen Sie sich selbst ein ungefiltertes Bild von dem, wofür Präsident Vladimir Putin steht!
In seinem Bestseller „Vladimir Putin: Seht Ihr, was Ihr angerichtet habt?“ lässt der Autor Thomas Röper, der seit 1998 überwiegend in Russland lebt und fließend Russisch spricht, den russischen Präsidenten Vladimir Putin mit ausführlichen Zitaten selbst zu Wort kommen. Ein wirklich sehr tiefgehendes Buch, welches hier direkt über den J. K. Fischer Verlag bestellbar ist.
Ungarischer Außenminister zur Ukraine-Krise: Keine NATO-Truppen auf unserem Territorium
Auf die Frage nach der Stationierung von NATO-Truppen in Ungarn stellte der ungarische Außenminister Peter Szijjártó unmissverständlich fest: „Nein, damit waren wir nicht einverstanden, und es wird auch nicht anders sein. Schließlich gibt es bereits NATO-Truppen auf dem Territorium des Landes.“ (msn)
Dies ist ein mutiges Zeichen zur Deeskalation des Ukrainekonflikts und gegen eine fatale Aufrüstungsspirale, die von der US-Regierung mit anderen EU-Staaten (u.a. Polen, Slowakei, Rumänien, Bulgarien) realisiert werden soll: Der NATO-Oberbefehlshaber für Europa, Todd Wolters, möchte nämlich sog. Battlegroups mit bis zu 1500 Soldaten jeweils in diesen Ländern stationieren. (faz)
Unmissverständliche Botschaft an die NATO
Auf die Frage, ob Ungarn seinen eigenen Verbündeten näher stehe als Russland, gab Szijjártó eine diplomatische aber eindeutige Antwort: „Kommen Sie ! Natürlich, ja ! Wir sind Mitglieder der NATO und der EU. Aber unser Militär ist in guter Verfassung, um die Sicherheit unseres Landes zu gewährleisten.“
Politische Spannungen in der Slowakei
Nicht nur wurde die slowakische Präsidentin Zuzana Čaputová von Oppositionspolitikern als „amerikanische Agentin“ bezeichnet, die gegen die Interessen ihres Volkes Krieg mit Russland wolle. Am Dienstag, 9.2.2022, demonstrierten vor dem Parlament in Bratislava mehr als 3000 Menschen mit „Stop USA Army“-Transparenten. Und zwar gegen die US-Übernahme von zwei Militärflughäfen im Land. Gleichzeitig wurden US-Truppen in die Ost-Slowakei verlegt.
Orban klar für friedliche Lösung
Somit ist die Strategie des ungarischen Ministerpräsidenten Orban – als diplomatisches Bindeglied zwischen Ost und West unverzichtbar: „Was die Frage betrifft, ob Russland einen Krieg in der Ukraine beginnen möchte, sind wir zuversichtlich, dass die Antwort noch lange ‚Nein´ lauten wird.“ (Szijjártó, in msn) Gleichzeitig betonte der ungarische Außenminister, dass Orban während seines kürzlich erfolgten Moskaubesuches diesbezügliche Zusicherungen durch den russischen Präsidenten Putin erhalten habe. (index)
Für Osteuropa überlebenswichtige Position
Szijjártó gemahnte außerdem daran: Dass „es in Ländern, die Tausende von Kilometern von der Ukraine entfernt sind, leicht ist, über das Worst-Case-Szenario zu sprechen.“ (msn) Szijjártó: „Aber in unserer Region geht es um unser Leben. Daher muss mehr in die Diplomatie investiert werden. Für uns kleinere mitteleuropäische Länder wäre es sehr gefährlich, wenn es zu gewalttätigen Ereignissen käme.“ (msn)
Fake-News: US-Nachrichtenagentur Bloomberg berichtete bereits von russischer Invasion
Auf diesen Bloomberg-Livebericht wies der ungarische dezidiert hin… (index) – Die Reaktion von Bloomberg auf die dann erfolgte Löschung des TV-Beitrags: Dieser wäre im Voraus für den Fall vorbereitet worden, dass Russland in die Ukraine einmarschierte.“ (index) – Liegen also Pläne zur Provokation Russlands in Hinblick auf eine Invasion längst druckfrisch in den Mainstream Medien vor ?
Gegen erneute antirussische Sanktionen
Szijjártó erwähnte überdies die Unwirksamkeit solcher Sanktionen anhand der Tatsache: Dass etwa das deutsch-russische und französisch-russische Handelsvolumen seit der Ersteinführung der Sanktionen zugenommen habe. Er forderte deshalb auch eine Überprüfung der Sanktionen aufgrund der Ukraine-krise.
Unser Ungarn-Korrespondent Elmar Forster, seit 1992 Auslandsösterreicher in Ungarn, hat ein Buch geschrieben, die Ungarn gegen diese Verleumdungspropaganda verteitigt. Der amazon-Bestseller ist für UM-Leser zum Preis von 17,80.- (inklusive Postzustellung und persönlicher Widmung) beim Autor bestellbar unter <ungarn_buch@yahoo.com>
Linksruck machts möglich – Verkauf von Sprach-Zertifikaten für Aufenthaltserlaubnis
Langsam muss man sich in Deutschland wohl damit abfinden, dass unter der kunterbunten Ampel-Regierung in Zukunft so Einiges zum „guten Ton“ gehören wird. So wurden jüngst zahlreiche Fälle gefälschter Sprachzertifikate, ausgestellt an Zuwanderer gegen „Gebühr“, aufgedeckt.
So geschehen, wie könnte es anders sein, im SPD regierten Flensburg, wo gegen mehrere Beschuldigte wegen ebensolcher gefälschter Zertifikate, ermittelt wird, heißt es von Seiten der Polizei und der Staatsanwaltschaft.
Ermittlungen gegen 10 Personen
Gegen 10 Beschuldigte wird augenblicklich von Seiten der Staatsanwaltschaft und der Bezirkskriminalinspektion Flensburg ermittelt. Sie stehen unter Verdacht des gewerbs- und bandenmäßigen Einschleusens, gewerbsmäßigen Betruges und Urkundenfälschung.
Nach bisherigem Ermittlungsstand besteht der Verdacht, dass die 10 Beschuldigten Mitglieder einer überregional agierenden Tätergruppe sind. An Zuwanderer wurden Zertifikate über das angebliche Bestehen des Deutsch-Tests (DTZ) auf dem Niveau B1 ausgestellt. Für die, auf diesem Weg erschlichenen B1-Zertifikate wurden dann „Gebühren“ in Höhe von € 1000 erhoben, Angaben der Staatsanwalt zufolge.
€ 1000 pro gefälschtem Zertifikat
Die Ermittlungen haben bis dato sowohl vollständige als auch teilweise fingierte Prüfungen festgestellt. Die ausgestellten B1-Zertifikate beispielsweise dienen zur Vorlage bei Ausländerbehörden im Rahmen der Anträge zur Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis in Deutschland. Somit wird den Zuwanderern quasi eine „Blanko-Garantie“ zum „ungestörten Aufenthalt“ im Lande erteilt.
Die offenbar zahlungskräftigen „Nutznießer“ dieser Machenschaften kamen dabei aus dem gesamten Bundesgebiet.
Die Ermittlungsbehörden gehen derzeit davon aus, dass Prüfungsunterlagen „im unteren vierstelligen Bereich“ auf diese Art gefälscht und somit die, für die Aufenthaltserlaubnis nötigen Zertifikate ausgestellt wurden, erkläret eine Sprecherin der Anklagebehörde.
Die Ermittlungen zur Feststellung der genauen Anzahl der Fälschungen und er damit verbundenen Anzahl der potentiellen Betrugsfälle dauern noch an.
Sprachschulleiter als mutmaßlicher „Kopf der Bande“
Im Fokus der Ermittlungen steht dabei ein ehemaliger Leiter einer Sprachschule für Migranten.
Mitte Jänner 2022 fanden an mehreren Orten Schleswig-Holsteins, sowohl in Privatwohnungen als auch in Gewerbeobjekten, Durchsuchungen statt im Zuge derer sowohl manipulierte Prüfungsunterlagen als auch Datenträger, sowie weitere Beweismittel sichergestellt wurden. Auch an einem Ort in Niedersachsen fand eine diesbezügliche Razzia statt. Die Ermittlungen hierzu sind noch im Gange.
Sowohl der Hauptverdächtige ehemalige Leiter einer Sprachschule für Migranten, als auch weitere Beschuldigte stehen nun im Verdacht, sich des gewerbsmäßigen Einschleusens, gewerbsmäßigen Betruges und der Urkundenfälschung schuldig gemacht zu haben.
Immerhin wurde von Seiten der Beschuldigten € 1000 pro gefälschtem Zertifikat kassiert.
Nach Aussagen der Ermittler wurde der Fall durch Zeugenhinweise aus dem „Umfeld der Sprachschüler“ aufgedeckt, wie eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft gegenüber dem Spiegel erklärte. Bei den Verdächtigen soll es sich um 9 Männer und eine Frau im Alter zwischen 28 und 52 Jahren handeln.
Bei einer der betreffenden Sprachschulen in Schleswig-Holstein dürfe es sich um den Ort handeln, an dem der Hauptbeschuldigte als Sprachlehrer tätig gewesen sein dürfte. Die Behörden wollen daher den Ort nicht bekannt geben, um keine Rückschlüssen auf die Person des Hauptbeschuldigten zu ermöglichen. Er wird von einem Anwalt vertreten und habe von seinem Schweigerecht Gebrauch gemacht, hieß es seitens der Behörden.
Für uns stellt sich abschließend doch noch die Frage, woher Zuwanderer so auf die „Schnelle“ mal 1000 Euro aus dem Ärmel schütteln, um diese „Zertikikate“ zu bezahlen.
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Covid 19: Getrieben von Angst
Hintergrundinfos zum „Freedom Convoy to Vienna“ diesen Freitag
Nach kanadischem Vorbild soll am Freitag (11.2) ein „Freedom Convoy“ aus ganz Österreich nach Wien rollen. Zahlreiche Fahrzeuge verschiedener Art und Solidaritätsbekundungen auf der Strecke und Wien werden erwartet.
Im „Info-DIREKT Live-Podcast“ erzählte Aram Lemmerer, einer der „Freedom Convoy“-Organisatoren, was ihn dazu bewegt hat einen solchen Protest zu organisieren, was für Freitag und Samstag geplant ist und was passieren könnte, wenn die Polizei die Protestaktion doch noch untersagt. Zudem verriet er den Zuhören weshalb der Protestzug den englischen Titel „Freedom Convoy to Vienna“ trägt und wie er zu seinem außergewöhnlichen Vornamen kam.
Laufend aktuelle Infos
Mehr Infos über den „Freedom Convoy to Vienna“ diesen Freitag finden Sie auf diesen Telegram-Kanälen:
Neben eigenen Gruppen für alle Bundesländer gibt es in Niederösterreich auch ein Gruppe für Personen, die den Convoy entlang der Strecke unterstützen wollen:
Der „Info-DIREKT Live-Podcast“ mit Aram Lemmerer
Der„Info-DIREKT Live-Podcast“ mit Aram Lemmerer kann jetzt fast überall nachgehört werden, wo es Podcasts gibt, bspw. auf Spotify aber auch auf Facebook, Twitter und YouTube:
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